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 A new morning, the abyss of your life #2

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BeitragThema: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 04 Okt 2013, 17:12

das Eingangsposting lautete :

Der Kristall des Erwachens. Ihn zu finden und damit seinen Wunsch zu erfüllen, dies ist der Sinn des Spiels "Game or reality", ihr selbst werdet mit dem Spiel verbunden und taucht als euer neues Selbst in es ein. Den Schaden den euer Avatar erlebt, müsst ihr auch einstecken und die Erfahrungen die ihr im Laufe dieses Spiels macht, werden euch in eurem Alltag begleiten.
Es ist die Wahrheit, ihr habt einen Wunsch frei, wenn ihr diesen blauen Kristall findet, der irgendwo in einem riesigen Palast aus Eis versteckt ist. dieser jedoch wird von einem unmenschlichen Monster bewacht, sodass ihr erst einmal lernen müsst euch mit dem Spiel zu identifizieren und eure bereits gemachten Erfahrungen in das Spiel mit einzubringen.
Das Spiel selbst basiert auf einer programmierten künstlichen Intelligenz, sodass das Spiel sich mit euren Erfahrungen immer weiter entwickelt und irgendwann zu einem gigantischen Komplex heranreifen wird. Die Welt innerhalb dieses Spiels ist gefüllt mit vielen Menschen aus aller Welt, jedoch werden eure Sprachen automatisch übersetzt, sodass ihr auch in der Lage seit mit diesen zu kommunizieren.
Jedoch seit gewarnt. Es gibt nicht nur gute. Und der Tod hat schlimme Folgen, so befindet sich ein Charakter im Spiel der tatsächlich in der Lage ist euren Avatar unwiderruflich aus dem Spiel zu entfernen.

Der Entwickler des Spieles selbst, Akira Nakamura, lebt in Japan, wo er auch das Spiel entwickelte. Er ist ein Spezialist für sogenannte virtuelle Realitäten. Somit ist er auch schon außerhalb Japans bekannt. Gerüchten zufolge, soll auch seine Tochter einen Account in diesem Spiel besitzen. Ich glaube ja, dass er damit nur das Leiden seiner Tochter an dieser komischen Krankheit etwas lindern wollte, aber es weltweit am gleichen Tag zu eröffnen ist doch schon eine Herausforderung. Zumal das Spiel selbst alle Sprachen übersetzt, sodass man sich mit Menschen aus aller Welt unterhalten kann. Jedoch vermuten bereits einige eingefleischte Spieler, dass sie irgendwie in Verbindung mit dem rätselhaften Avatar Tod steht.

- Ende der Übertragung der Werbung zu "Game or reality"

Wie jeden Morgen schlug ich meine Augen auf und atmete erst einmal erleichtert über dieses Aufwachen auf. Sicherlich wäre es angenehm einfach nicht mehr aufzuwachen, als wie Mutter zu leiden, aber ich wollte mein Ziel erreichen und dies war nun mal diesen Kristall von dem bereits fast die ganze Welt sprach zu ergattern.
Es gab Milliarden von Spielern in diesem Spiel die anscheinend genau dasselbe wollten wie ich selbst und sie alle schienen ihre eigenen Gründe zu haben durch die sie an den Kristall gelangen wollten.
Auch wenn Vater mir wahrscheinlich mit meinem Avatar einen gewaltigen Vorteil verschafft hatte mit dem ich, das musste ich sagen nicht so wirklich zufrieden war, da ich mich daran halten musste mich nicht ins Kampfgeschehen einzumischen, bevor ich nicht wusste, wo sich der Kristall genau befand.
Es gab tausende, wenn nicht mehr Verstecke in diesem virtuellen Spiel, die man durchforsten musste, bis man ihn fand, aber Vater hatte damit schon recht, dass er mir es nicht verriet. Das interessanteste an dem Spiel, dies ging wahrscheinlich allen so, war das es über das Internet funktionierte und somit alle die das Spiel spielten miteinander verbunden waren, sodass niemand de Möglichkeit hatte allein diesen Kristall zu finden und dann zu verraten, wo man ihn fand.
Nein dadurch war die Wahrscheinlichkeit den Kristall zu finden und sich seinen Wunsch erfüllen zu lassen für alle gleich und wenn man einmal aufhörte zu spielen stellte es sich manchmal jedoch schon als Herausforderung da, die anderen wieder einzuholen, da man ihnen nicht vorschreiben konnte, was sie zu tun oder zu lassen hatten.

Nachdem ich geduscht und mich angezogen hatte frühstückte ich erst einmal ausgiebig. Zwar brauchte ich nicht wirklich viel, aber mein Vater schrieb mir dies eben vor, obwohl er bereits wieder in seinem Büro saß und an einer neuen kostenlosen Erweiterung für das Spiel arbeitete. Ja das Spiel an sich musste man zwar kaufen, dafür waren aber die Erweiterungen kostenlos und außerdem verfügte man über ein ausgiebiges Charakterdesign, sodass eigentlich kein Wunsch offen blieb.
Einige würden wohl behaupten, das man durch so viel kostenloses nichts an diesem Spiel verdienen würde, aber dem war nicht so.
Da es bereits so oft verkauft wurde und immer wieder gekauft wurde, machte mein Vater durch seine Arbeit schon ein beträchtliches Vermögen, was hier in Japan nicht immer so leicht war, zugegeben im Rest der Welt zwar auch nicht, aber ich kannte eben kein anderes Land außer Japan und ich könnte es auch niemals verlassen, dem war ich mir sicher.
Naja außer, wenn ich in "Krypta", so hieß die Welt innerhalb des Spiels, war da ich dort wirklich einmal diese Welt verlassen konnte.

Nach dem Frühstück loggte ich mich sofort wieder im Spiel ein, legte mir aber vorher die Schläuche ab, die alle wirklichen Körperlichen Bedürfnisse überwachten und so das Spiel unterbrachen, wenn man eine Pause brauchte.
Wahrscheinlich war das Spiel deshalb auch so beliebt, da man eben erst weitermachen konnte, wenn man wirklich erholt war und eben genau dieses System konnte man nicht täuschen, naja außer meines, da ich dieses täuschen musste um überhaupt spielen zu können, da es auch die Krankheiten aufzeigte und erst zuließ das man weitermachte, wenn man wirklich wieder gesund war, was bei mir mehr als nur unmöglich war.
Mein Spiel hatte ich bereits am vorherigen Tag beendet, sodass sich sowohl ich als auch mein Avatar ausruhen konnten. Wenn ich mich wieder einloggte, startete ich meistens genau dort, wo er schlief und dies war doch wie immer in einer völlig dunklen und trostlosen Umgebung. Mein Avatar hieß ja nicht umsonst "Tod".
Ich schloss einfach in der richten Welt meine Augen und mein Bewusstsein wurde dabei sofort von meinem Körper in den von Tod übertragen. Genau wie zuvor schlug ich hier meine Augen auf, nur das sie dieses Mal rot waren und mein Haar lang und schwarz.
Wie jeden Morgen war der blaugrüne Schmetterling, der mich hier herausbrachte und auch zu allen sonstigen Welten, bereits hier und wartete nur auf mein Aufwachen, sodass er bereits auf meinen Lippen rastete und leicht mit den Flügeln schlug als ich aufwachte.
Ich streifte mir wie auch zuvor meine Kleidung über, die aus einer weißen langen Hose und einem ebenfalls weißen Top bestanden.
Dazu trug mein Avatar schwarze Springerstiefel mit Nieten verziert.
Ich warf mir dann noch meine schwarze Lederjacke über und befestigte mein blaues Katana auf meinem Rücken.
Ich wurde von dem Schmetterling wie aufgesogen und befand mich daraufhin schon in der weitläufigen Welt von "Krypta" wieder. Das Verblüffendste daran war jedoch, dass mich fast niemand der Spieler bemerkte, die hier waren, naja sie wussten, dass ich der Tod war und wahrscheinlich wollten sie mich deshalb gar nicht bemerken, aber dies konnte mir nur recht sein, da ich mich so erst einmal ungehindert weiter auf die Suche nach dem Kristall des Erwachens machen konnte um endlich mein Ziel zu erreichen und dies auch noch vor allen anderen zu schaffen.
Jedoch da ich auf der bösen Seite stand, obwohl das eigentlich nicht stimmte, aber das dachte man eben vom Tod selbst leider, war es nicht so wirklich einfach dorthin zu kommen wo er versteckt war, da das Böse doch meistens vom Guten besiegt wurde, das war zumindest eigentlich die Alte Regel, damit das Böse nicht mehr außer Kontrolle geraten würde.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 25 Mai 2014, 10:27

"Nun eigentlich weniger, nur nähern wir uns langsam doch den Ärzten, doch mit denen werden wir bestimmt fertig.", murmelte ich und sah mich noch einmal genau um nur drehte ich mich nicht mehr zu der Krankenschwester um, die uns zuvor auch schon solche Probleme gemacht hatte. schließlich wusste ich nicht, ob ich noch einmal in diesen Sicherheitscode eindringen konnte. Mein IQ war zwar nicht so hoch, dass man mich als Genie in solch einer Sache beschreiben konnte, doch war ich in der Lage eins und eins zusammenzuzählen und dies reichte schon aus um erst einmal hier in der Welt zurecht zu kommen. Schließlich war es neben dem Kristall den wir finden müssen nun noch an der Zeit einen Ausweg aus diesem ganzen Dilemma zu finden. Innerlich seufzte ich, zeigte dies äußerlich aber ganz und gar nicht, schlichtweg konnte ich ihre Neugierde noch immer gut verstehen, nur war mir etwas mulmig zumute, je näher wir den eigentlichen Ärzten dieses Hauses kamen. Ich lief dann einfach weiter und schlussendlich kamen wir in den nächsten Gang, wo wieder eine ganze Menge Zimmer lagen. Man hörte leises Stöhnen, bis laute Rufe sich darunter mischten und die Hilferufe waren dabei nur das kleinere Übel. Ein Glück waren sie alle weggesperrt, denn um so viele NPC's konnte auch ich mich nicht kümmern, nicht einmal wenn ich mich hätte klonen können oder etwas ähnliches. Mein Blick glitt dann kurz zu Aurora, während ich weiter lief ich wollte eigentlich nur wissen, ob sie sich fürchtete oder nicht, denn dies war etwas, was man hier drinnen genauso verlor, wie auch alles andere, was seinen Charakter früher einmal ausgemacht hatte. Gut ich musste es ja wissen, wenn ich hier drinnen ein paar Tage des Spiels verbracht hatte, aber praktisch verlor man hier wirklich seine Angst.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 27 Mai 2014, 06:57

Haruka konnte mich mit den Ärzten nach dem Vorfall nicht mehr wirklich abschrecken. Ich meinte zu ihr: "Seh ich auch so. Ich bin doch auch nicht erst seit gestern in Krypta unterwegs. Wenn ich nicht so überrascht gewesen wäre, dann wäre ich auch allein mit der Krankenschwester klargekommen. Ich muss ja nicht erwähnen, dass ich dir trotzdem dankbar für deine Hilfe bin. Jedenfalls werden wir schon mit den Ärzten fertig werden, wie du sagtest."
Ich blieb dicht bei Haruka, als wir in den nächsten Gang einbogen. Dieses Haus war mir immer noch nicht ganz geheuer, weshalb ich hier nur ungern allein herumspazieren wollte. Doch als ich all die Rufe und Schreie der NPCs hinter den verschlossenen Türen wahrnahm, wurde ich nicht in Angst versetzt. Stattdessen empfand ich eher sowas wie Mitleid für sie. Ich lief neben Haruka weiter und sah sie an, bevor ich fragte: "Teilst du ein ähnliches Schicksal wie all diese Personen?"
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 27 Mai 2014, 21:13

Ihren ersten Satz tat ich mit einem einfachen Nicken ab, während ich meinen Blick starr nach vorne gerichtet hatte. Nicht daran denken nur nicht daran denken, vergiss diese Gedanken!, ermahnte ich mich selber, als ich wieder an meine ersten paar Tage hier dachte. Mein Vater meinte, dass es für jeden Avatar eine gefährliche Prüfung gab, die speziell an ihn angepasst wurde und so war meine diese hier gewesen, auch wenn sie nicht gerade das gelbe vom Ei gewesen war. Ich fand es dann aber doch recht interessant, dass sie so viel wissen wollte. Gut ich schob dies alles nur auf persönliche Neugierde, denn diese war eine mächtige Eigenschaft, wenn auch nicht immer ganz gut. "Naja also schon, ich habe meine ersten Tage hier verbracht, anstatt auf der ersten Ebene aufgetaucht zu sein, und deshalb auch das hier.", begann ich und deutete auf mein fehlendes Auge, denn ich hatte damit meinen Avatar sicher nicht entworfen, egal wie sehr man mir dies auch unterstellte. Zwar sah ich immer mal wieder nicht sonderlich gesund aus, aber trotzdem würde ich niemals meinen Avatar nur mit einem Auge herumlaufen lassen, da so das Sichtfeld stark eingeschränkt war. 
"Denn mein Auge habe ich hier verloren.", fügte ich anschließend noch hinzu.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Sa 31 Mai 2014, 19:45

Ich sah Haruka aufmerksam an und hörte ihr zu, als sie anfing auf meine Frage zu antworten. Normalerweise hatte ich mich nicht für anderer Leute Schicksale zu interessieren, weshalb ich ihr es nicht einmal übel genommen hätte, wenn sie nicht darüber sprechen wollte. Trotzdem hörte ich ihr dann zu und am Ende ihrer Erzählung meinte ich: "Wie grausam." Haruka hatte in Krypta allein durch ihren Aufenthalt hier sicher schon einiges erlebt, doch das bedeutete noch lange nicht, dass sie in der realen Welt so etwas durchstehen musste. Über ihr reales Privatleben wollte ich sie nun nicht ausfragen, doch ich hatte es dort in meinem Leben nicht wirklich leicht gehabt. Doch ich wollte jetzt nicht abschweifen.
Ich fing an etwas nachzugrübeln. In diesem Irrenhaus befanden sich vielleicht außer uns nur NPCs, aber selbst solche hatten so eine Behandlung nicht verdient. Ich sah Haruka mit ernster Miene in die Augen, auch wenn nur eines vorhanden war, und sagte: "Es klingt zwar irre, aber ich finde, dass wir all diesen Personen hier helfen müssen. Na gut, dann passt's ja. Niemand hat solch eine Behandlung verdient. Bestimmt sind die Ärzte für das alles verantwortlich, oder? NPCs hin oder her, wir sollten ihnen das Handwerk legen."
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 01 Jun 2014, 20:27

"Ach was, es gibt Menschen die erleben schlimmeres.", erwiderte ich zuerst und wollte eigentlich gar nicht mehr näher auf diese Sache eingehen. Keinesfalls lag es in meiner Absicht, diese Tatsache noch weiter tot zu schweigen, doch sah ich auch keinen Sinn darin sie jetzt weiß Gott jedem ins Gesicht sagen zu müssen. Es gab da schließlich Menschen die brauchten es nicht zu wissen. "Nun ja man könnte meinen, dass es eine gute Idee wäre doch genaugenommen sind sie alle genauso programmiert worden so zu handeln. Wenn du nun sagen wir mal den Patienten neben uns befreien würdest, dann müssten wir seine ganze Programmierung ändern nur damit er nicht über uns herfällt. Bei den Ärzten ist es zudem genauso, mein Vater hat da ganze Arbeit geleistet.", und verplappert, doch eigentlich ging ich jetzt nicht darauf ein sondern wollte ihr eher erklären was genau ich von ihrer Idee hielt. Mein Vater selbst hatte eigentlich keinen eigenen Avatar hier innerhalb des Spiels, oder zumindest wusste ich von keinem, aber dies war gerade eine andere Geschichte. Trotzdem hielt ich nicht viel von dieser Idee, da es weiß Gott schon lange genug gedauert hatte den fehlerhaften Code der Krankenschwester zu ändern und bei den vielen Patienten hier könnte dies gefühlte Tage dauern, dabei war es nun mal wichtiger, zumindest für mich, dass wir einen Weg fanden, wie wir hier wieder auskommen würden. Doch mich wunderte es immer noch, dass diese Ebene überhaupt aufgetaucht war, schließlich war sie wirklich nicht zugänglich, da es einfach zu gefährlich war, sie für alle Avatare zu öffnen, dies hatte nach meinem Testlauf schließlich auch mein Vater erkannt und diese Ebene gesperrt, zumindest vorübergehend wie man nun unschwer erkennen konnte. 
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 03 Jun 2014, 10:50

Ich begriff, was Haruka mir sagen wollte. Die Patienten mit ihren Schreien wurden nicht wie Gefangene in diesem Irrenhaus festgehaltwn, sondern sie waren ein Teil davon. Sie machten diesen Ort erst zu dem, was er überhaupt war genauso wie die Ärzte und die Krankenschwestern. Plötzlich kam mir meine Idee etwas dämlich vor. Aufmerksamer wurde ich dann allerdings, nachdem Haruka meinte, dass ihr Vater bei der Programmierung der NPCs ganze Arbeit geleistet hätte. Sowas sagte man nicht leichtfertig, außer man wollte mit einer Lüge angeben. Haruka sah mir aber nicht danach aus, als ob sie dies beabsichtigte. "Dein Vater ist der Entwickler des Spiels? Na, das erklärt so einiges!", sagte ich. Sofort fasste ich einen neuen Entschluss. Ich legte eine Hand auf Harukas Schulter und sagte: "Jetzt verstehe ich vor allem, warum du diesen Hackern das Handwerk legen willst. Diese Mistkerle haben an der Arbeit deines Vaters herumgepfuscht. Ist doch selbstverständlich, dass du Gerechtigkeit walten lassen willst und deshalb hinter ihnen her bist. Wenn es dir nichts ausmacht, dann helfe ich dir. Ich habe eh noch ein Hühnchen mit ihnen zu rupfen. Dazu sollten wir sie aber erstmal finden. Lass uns von hier verschwinden!" Mit einem neuen Ziel vor Augen hielt mich nichts mehr an diesem Ort, an dem wir uns gerade befanden. Es war hier zwar ziemlich aufregend, doch die Jagd nach den Hackern stellte ich mir trotzdem spannender vor.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 03 Jun 2014, 21:09

"Gut, dann los.", war meine simple Antwort. Ich hielt nicht viel davon, jetzt noch ausschweifend zu werden, denn je mehr ich sprach umso unaufmerksamer wurde ich hingegen auf meine ganze Umgebung. Trotzdem wäre es zu diesem Zeitpunkt sicherlich nicht ratsam, sich wieder herumzudrehen. Schließlich stand die Krankenschwester noch dort und wer weiß, was das wieder anrichten konnte. Dennoch gab es keinen anderen Ausweg, aus diesem Haus führte nur eine einzige Tür und diese war auch die Tür, durch die wir dieses Haus überhaupt betreten hatten. An sich war ich mehr als nur froh endlich gehen zu können, da man doch je länger man sich hier aufhielt, die zeit vergaß und irgendwann fand man keinen Weg mehr zurück. Sofort drehte ich mich zum Gang um, indem auch noch gut die Krankenschwester zu hören war. Ich hatte keine Angst ihr noch einmal ins Gesicht sehen zu müssen, aber nichts wäre besser gewesen als solch eine Konfrontation zu vermeiden, auch wenn sie hier unvermeidbar zu sein schien. 
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mi 04 Jun 2014, 18:09

Es war also entschieden. Haruka und ich würden fortan zusammenarbeiten, um die Hacker zu stoppen. Ich ahnte ja nicht, wie sehr ich mich damit ins Zielfeuer begab, da ich trotz der neuen Erkenntnis nicht einmal annähernd erahnte, dass sie der Avatar Tod war, hinter dem die meisten, wenn nicht sogar alle außer mir her waren. "Sollen wir denselben Weg zurückgehen, den wir gekommen sind oder gibt es einen alternativen Gang, den wir nehmen können?", fragte ich, allerdings bereitete ich mich gleichzeitig darauf vor, dass wir es erneut mit der Krankenschwester zu tun bekämen, doch diesmal überwältigte sie mich nicht so leicht. Bevor ich aber auch nur einen Schritt setzte, wartete ich ihre Antwort ab.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 08 Jun 2014, 10:57

"Leider müssen wir den gleichen Weg wieder zurückgehen.", meinte ich und seufzte hörbar als ich meine Worte aussprach. Eigentlich wollte ich nicht mehr wirklich diesen Gang entlang gehen aber gleichzeitig gab es auch keine andere Möglichkeit, als hier vorbeizugehen. Langsam setzte ich mich in Bewegung und versuchte aufmerksam darauf zu achten, kein Geräusch zu verursachen. Gut wenn sie sich in Bewegung gesetzt hatte, dann würde die Krankenschwester uns so oder so sehen egal was wir auch taten, aber dies war eine ganz andere Geschichte. Je nachdem wie es nun werden würde, gegen die Hacker dieses Spiels anzutreten konnten, sie aber auch schon einiges verändert haben. Wer wusste schließlich ob wir diesen Kristall noch finden würden und er dann nicht nutzlos war? Dies konnte schlichtweg keiner wissen und dies bereitete mir auch Sorgen, immerhin war dies zu finden doch das einzige Ziel dieses Spiels, auch wenn ich mich nun gerne ausgeloggt hätte. Ich atmete noch einmal tief durch und konzentrierte mich dann auch wieder auf den Weg und vor allem auch auf die Krankenschwester, die zum Glück mit dem Rücken zu uns stand.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 10 Jun 2014, 12:01

Haruka seufzte wegen ihrer Worte, aber meine Reaktion fiel gänzlich anders aus. Ich schlug meine rechte zur Faust geballten Hand gegen meine linke Handfläche und sagte: "Sehr schön! Dann kann ich mich vielleicht bei dem Fräulein revanchieren." Über den Angriff der Krankenschwester konnte ich eben nicht so einfach hinwegsehen, egal ob sie darauf programmiert war oder nicht. Haruka und ich schritten wieder den Gang entlang, doch die Krankenschwester schien uns gar nicht zu bemerken, dabei versuchte ich nicht einmal beabsichtigt ruhig zu sein. Andererseits verursachte ich auch keinen unnötigen Lärm. Ich fing an zu schmollen, da ich nun doch nicht meine ersehnte Revanche bekam. "Zu blöd. Jetzt nimmt sie uns gar nicht wahr.", meinte ich. Ich teilte Haruka mit, dass sie schon mal ein Stück vorgehen konnte. Ich wollte noch etwas abwarten, weil ich hoffte, dass die Krankenschwester lediglich verzögert reagierte. Vielleicht hatten aber auch die Hacker ihre Finger im Spiel und irgendetwas an der Krankenschwester verändert oder gar an dem ganzen Ort, nur fiel es mir deutlich schwerer das zu bestimmen als Haruka, denn sie war schon einmal hier. Trotzdem sah ich der Krankenschwester ein wenig über die Schulter in der Hoffnung, dass sie mich doch noch bemerkte, weshalb ich mich auch bereithielt mich gegen sie zur Wehr zu setzen. Ich war nur niemand, der jemand anderen hinterrücks angriff, vor allem dann nicht, wenn dieser sich nicht wehren würde.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 10 Jun 2014, 18:36

Ich war noch ein paar Schritte gegangen und dann zum stehen gekommen, bevor ich mich zu Aurora umdrehte. "Wenn Sie dich bemerken soll, stell dich neben sie, aber erschreck dich nicht, wenn sie dich plötzlich anstarrt.", gab ich ihr den Hinweis, während ich mich mental auf das bevorstehende Vorbereitete. Eine Krankenschwester mehr oder weniger würde diesem Irrenhaus auch nicht schaden, so zumindest sah ich das. Es gab immer noch genug NPC's die diese fehlende Einheit ersetzen würden, also kannte man sich praktisch an ihnen auslassen wie man wollte. Wobei sie mit einem Level von 35 noch recht leichte Gegner waren, zumindest wenn man nicht gerade ein Neueinsteiger war. Schließlich war ich mir aber auch unwahrscheinlich sicher, dass Aurora es sogar früher hätte schaffen können diese Krankenschwester zu vernichten, nun man musste nur vorsichtig sein, das war alles. Wobei ich manches Mal sogar zu vorsichtig war. Kaum zu glauben, dass ich dies sogar zugab, aber ich war eben nicht frei von Ängsten, auch wenn ich schon bei vielen Usern für einen gewissen Angstzustand gesorgt hatte. Dies war damals aber auch beabsichtigt, was jetzt gerade nicht der Fall war.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Sa 14 Jun 2014, 08:55

Ich merkte, dass die Krankenschwester mich so nicht bemerken würde, aber irgendwie hatte es was Lustiges an sich, dass sie es nicht tat. Ich war nicht der Typ dafür, aber man hätte hinter ihr Faxen machen können, ohne dass sie es mitbekam. Ich sah Haruka an und nickte ihr verstehend zu. Bereit war ich allemal mich mit ihr auseinanderzusetzen. "Meinst du so?", fragte ich Haruka während ich sie ansah und mich neben die Krankenschwester stellte. Als ich die dann wieder ansah, starrte sie mich mit einem tödlichen Blick an und wie eben stürzte sie sich wieder auf mich. Diesmal war ich allerdings schneller, wobei ein bisschen die Fähigkeit meines Avatars mitspielte. Eigentlich konnte ich nur Elektrizität erzeugen, doch durch diese Fähigkeit gewann ich auch an Geschwindigkeit. So schnell wie der Blitz war ich allerdings nicht, zumindest noch nicht. Vielleicht erlangte ich diesen Skill auch noch. Meine Schnelligkeut reichte aber aus, um ihr mitsamt Rüstung auszuweichen und plötzlich hinter ihr zu stehen. Ich berührte sie mit beiden Händen und verpasste ihr einen gewaltigen elektrischen Schlag, der sie schon etwas brutzelte, woraufhin sie auch einfach zusammenklappte und sich nicht mehr regte. Als Zuschauer sah man aber nicht gerade viel, doch was ich getan hatte konnte man noch daran erahnen, dass noch einige Funken aus dem reglosen Körper der Krankenschwester kamen. Ich rieb mir die Hände und meinte: "So kämpfe ich zwar selten, da ich sonst mit Schwert und Schild kämpfe, doch das wär erledigt. Lass uns gehen!"
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 15 Jun 2014, 19:36

"Sehr gern.", antwortete ich nur auf den letzten Teil ihrer gesprochenen Wörter. An sich bewunderte ich sie doch sehr für diese Fähigkeiten, die sie mir gerade gezeigt hatte, aber sicher konnte sie noch mehr. Bei mir war eher das Gegenteil der Fall, denn ich kämpfte nur mit meinen Katana. Gut aber wenn mir andere Avatare zu einem Problem wurden, dann hatte ich ja meine Methoden sie zu besiegen, auch wenn besiegen hierfür nicht der richtige Ausdruck war. Gut bevor dieser Angriff auf das System erfolgt war, da erledigte ich wirklich nur die Avatare, doch jetzt? Jetzt konnte es sein, dass ich die Menschen mitsamt ihrer Avatare tötete und darum würde ich diese Fähigkeit vorerst nicht mehr einsetzen, zumindest hoffte ich, dass ich es nicht mehr müsste. "Interessante Fähigkeiten muss ich schon sagen, das zeigt mir, dass du gut mit dem Skillsystem zurecht kommst.", meinte ich, als wir wieder am Eingang ankamen, der jetzt für uns ja auch der Ausgang war. Meine rechte Hand legte ich auf die Türklinke und drückte sie daraufhin hinunter. Es waren wenige Schritte, die uns jetzt noch von der Freiheit trennen konnten und darüber war ich mehr als froh. Doch als ich die Tür öffnete ging auch schon gleich der Alarm los.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 16 Jun 2014, 20:47

Haruka und ich machten uns auf in Richtung Ausgang, nachdem ich die Krankenschwester ausgeschaltet hatte. Das hatte mir wirklich Spaß gemacht, was man mir an meinem leichten Grinsen im Gesicht ablesen konnte, doch trotzdem war dieser Ort sehr gefährlich, ob mit oder ohne dieser Krankenschwester. Auf Harukas Kompliment bezüglich meiner Fähigkeiten, als solches fasste ich es jedenfalls auf, erwiderte ich: "Danke, aber wenn ich ehrlich bin, hatte ich anfangs so meine Probleme mit dem System. Doch wenn man erstmal dahinterkommt, dann ist es eigentlich ganz simpel." Es fühlte sich toll an, wenn man mal von jemandem für seine Leistung gelobt wurde, denn in die Fähigkeiten meines Avatars oder allgemein in meinem Avatar hatte ich viel Zeit investiert. Doch nicht nur der Faktor Zeit hatte dabei mitgewirkt, dass aus meinem Avatar wurde, was er jetzt war, denn auch meine Intelligenz hatte eine gravierende Rolle bei dessen Entwicklung gespielt. Vielleicht zählte ich ohne es selbst zu wissen auch deshalb zu den stärksten Avataren, die in Krypta umherwandelten, zumindest bevor die Hacker diese Welt manipulierten. Natürlich wusste ich nichts über Harukas wahre Kraft, doch unterschätzte ich sie keinesfalls. Noch immer wusste ich nicht genau wie sie es angestellt hatte, aber sie hatte die Krankenschwester spielend leicht von mir abbringen können. Unterschätzen durfte ich sie auch nicht, seitdem ich darüber Bescheid wusste, dass ihr Vater der Entwickler des Spiels war.
Zumindest hatten wir den Ein- bzw. Ausgang des Irrenhauses erreicht, doch als wir es verlassen wollten, ertönte ein Alarm. "Das verheißt nichts Gutes!", sagte ich, doch diese vier Worte hätte ich mir auch sparen können. Ich musterte aufmerksam unsere Umgebung, doch dummerweise beeinträchtigte dieser Alarm den Hörsinn sehr. So könnte sich leicht jemand anschleichen, doch auch dafür gab es Abhilfe. Ich sah Haruka nicht an, als ich sagte: "Lass uns uns Rücken an Rücken stellen! Dann kann uns niemand von hinten angreifen, was ich sowieso mehr als nur feige finde."
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 17 Jun 2014, 18:12

"Sie handeln nicht nach einer Strategie soviel muss ich sagen, aber ich glaube, dass ist eine gute Idee.", stellte ich anschließend fest und holte schnell zwei meiner drei Katana aus meinem Inventar. An sich war der Alarm etwas, was ich mehr als nur hasste, zumindest das Geräusch aber nun gut ich hatte ihn nun mal ausgelöst, also musste ich nun auch mit den anstehenden Konsequenzen leben. Man hörte schon leise wie einige Personen hierher zu kommen schienen. Als sie dann um die Ecke bogen konnten wir in die Gesichter von Krankenschwestern wie auch Ärzten blicken, obwohl die Ärzte wohl noch etwas zutun gehabt hatten, denn an ihnen klebte Blut und es schien frisch zu sein, auch wenn es vielleicht nur von einem NPC war. "Also los Aurora.", gut ich wusste nicht ob meine Fähigkeiten viel bei NPC's wirkten aber ich musste es wohl ausprobieren. Ich zog meine Katana aus der Schwertscheide und wartete anschließend noch ab, bis irgendwer den ersten Schritt machte, ob es dabei unsere Gegner waren oder Aurora, dies war mir egal.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Sa 21 Jun 2014, 07:26

Ob Harukas Information mir in diesem Moment weiterhalf, wagte ich zu bezweifeln. Obwohl... wenn unsere Gegner schon nicht nach einer Strategie handelten, dann konnte man sich das vielleicht sogar zunutze machen. Intelligent genug, um eine Taktik zu entwickeln war ich immerhin.
Haruka und ich wurden plötzlich von lauter Krankenschwestern und Ärzten umzingelt. Der Alarm ertönte immer noch und fing wirklich an zu nerven, doch wir durften uns davon nicht ablenken lassen. "So lassen sich die Ärzte auch endlich mal blicken.", sagte ich und freute mich sogar darüber, sie doch noch zu Gesicht bekommen zu haben. Dennoch wollte ich mich nicht lange mit ihnen befassen. Rings um uns herum standen Krankenschwestern und Ärzte, die uns allen Anschein nach davon abhalten wollten das Irrenhaus zu verlassen. Glaubten die denn echt, dass ich mich von ihnen aufhalten ließ.
Ich stattete mich mit Schwert und Schild aus, welche vorübergehend im Inventar verstaut gewesen waren, da den ganzen Tag einen Schild schleppen mit der Zeit sehr anstrengend werden konnte. Schließlich setzte ich zu einem Angriff an, für den ich mich nicht einmal von der Stelle bewegen sollte. Ich ging leicht in die Knie und streckte mein Schwert schräg nach hinten aus, womit ich den Angriff vorbereitete. Auf meinem Weg durch Krypta hatte ich Sieben längstcin Vergessenheut geraten geglaubte Künste erlernt und es wäre eine Vergeudung, wenn ich sie nicht benutzen würde. Meine Klinge glänzte kurz an der Spitze, was mir signalisierte, dass meine Vorbereitung abgeschlossen war. Bevor ich aber angriff, sagte ich zu Haruka: "Sei doch bitte so gut und duck dich, in Ordnung? Ich will dir nicht wehtun."
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 23 Jun 2014, 18:03

"Gut, aber lass mir doch auch welche übrig!", antwortete ich ihr und duckte mich so schnell es ging. Also die Klinge wollte ich nun wirklich nicht abbekommen, denn mit Medizinischem kannte ich mich nur soweit aus, wie ich selbst auf mich achten musste, dann hörte es aber auch schon auf. Meine beiden Katana hielt ich noch in den Händen, auch wenn die Schwerter eigentlich in der japanischen Tradition mit beiden Händen geführt werden mussten, doch was die Traditionen betraf, an diese hielt ich mich schon lange nicht mehr. Sonst würde ich auch nicht zocken nicht war? Trotzdem freute ich mich schon darauf mich auch mal an unseren Gegnern auszulassen, denn was das anging, so wollte ich endlich mal den kurzzeitig angestauten Zorn in mir loswerden, denn dieser würde sonst wohl mein Karma zerstören. Obwohl hatte ich überhaupt Karma? Denn buddhistisch war ich nicht, aber gläubig erst recht nicht. Was die Ärzte anging, so ließen sich aber auch diese nicht so leicht unterkriegen, erst recht nicht von einem einzigen Angriff.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 24 Jun 2014, 19:02

"Wenn jemand stehen bleibt, dann kannst du dich von mir aus um ihn kümmern.", erwiderte ich etwas überheblich. Ich war der felsenfesten Überzeugung, dass mein Angriff stark genug war, um alle unsere Gegner mit einem Streich zur Strecke zu bringen. Es wurde nun auch Zeit, um dies herauszufinden. Ich setzte meinen linken Fuß vor, bevor ich mich um meine eigene Achse drehte und dabei mit meinem Schwert ausholte, wonach ich mit meinem rechten Fuß lediglich einen Schritt vor meinem linken gesetzt hatte. "Hiyaah!!", schrie ich hinaus, während ich meine Great Spin-Technik ausführte. Mein Schwert war eigentlich zu kurz, um auch nur einen zu treffen, doch nicht umsonst war diese Schwerttechnik eine in Vergessenheit geratene Schwertkunst, denn sie war äußerst kraftvoll. Meine Klinge zerschnitt praktisch die Luft, die dadurch selbst so scharf wie meine Klinge wurde und alle NPCs traf, die uns umzingelten. Damit dachte ich hätte sich das bereits erledigt. Die Krankenschwestern kippten allesamt um, nicht aber die Ärzte. Irgendwie hatten sie es geschafft, meinen Angriff abzuwehren, was mich in Erstaunen versetzte. "Aber wie...? Wie haben die...? Wie ist das möglich?", stotterte ich. Wenigstens konnte sich Haruka jetzt noch austoben...
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Do 26 Jun 2014, 16:46

"Gut.", gab ich nur kurz zu und beobachtete dann Aurora dabei, wie sie versuchte sich gleichzeitig um alle zu kümmern. immerhin sollte ja auch jeder eine scheibe von ihrem Angriff abbekommen. Ob ich mit so einem Ergebnis gerechnet hatte? Ehrlich gesagt nein, denn ich hätte niemals gedacht, dass die Ärzte das überleben würden, aber gut dann blieb wenigstens noch etwas für mich zutun. Trotzdem wollte ich nicht unbedingt überlegen, wie sie es überlebt hatten, lieber handelte ich jetzt doch um hier rauszukommen. "Nicht reden handeln.", antwortete ich ihr und wehrte gerade einen Angriff der Ärzte ab, bis ich bemerkte, dass anscheinend Metall auf mein Katana niedergeprasselt war. Oh Gott, wenn die auch noch Arme aus Metall hatten, nun dann hatten wir definitiv ein großes Problem. Sie alle via Codes außer Gefecht zu setzen würde zudem auch viel zu lange dauern, da könnte uns ja alles passieren, bis ich sie wirklich besiegt hatte und wer wusste schon, wie lange ich noch die Rechte hatte, überhaupt in ihr System zu können.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 27 Jun 2014, 21:41

Ich konnte nicht so ganz fassen, dass den  mein Schwerthieb überhaupt nichts ausgemacht hatten. Dies sorgte sogar dafür, dass ich anfing an der Wirksamkeit der sieben Okkulten Künste zu zweifeln. Es wäre wirklich sehr ärgerlich, wenn sie mir nicht so viel brächten, denn ich betrieb einen ziemlich großen Aufwand und brachte viel Zeit auf, um sie zu erlernen. Bislang waren sie immer noch sehr nützlich gewesen, aber wenn ich mich nicht auf sie verlassen konnte, dann waren sie den Aufwand nicht wert. Ohne Haruka hätte ich jetzt wahrscheinlich auch ziemlich alt ausgesehen.
Harukas Worte rüttelten mich wieder wach und ließen mich weiterkämpfen, was gerade bedeutete, dass ich den Angriffen der Ärzte auswich. Hinter mir hörte ich dann nur noch ein Geräusch, als ob zwei Klingen aufeinandertrafen. Ich warf einen kurzen Blick zu Haruka und vergewisserte mich dann selbst nochmal, ob ich mich nicht verhört hatte, indem ich mit meinem Schwert ausholte. Danach verstand ich auch, warum mein Schwerthieb eben bei den Ärzten keine Wirkung gezeigt hatte. Es lag nicht an der Kunst selbst, sondern an den Körpern der Ärzte. Schnell wusste ich, wie wir sie trotzdem besiegen konnten, doch ich benötigte trotzdem Harukas Unterstützung. "Kannst du irgendwie dafür sorgen, dass die Ärzte sich alle berühren?", fragte ich sie während ich weitere Angriffe der Ärzte mit Schwert und Schild abwehrte.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 27 Jun 2014, 21:55

Zuerst sah ich Aurora nur fragend an. Ich verstand nicht worauf sie hinauswollte, aber dies musste ich auch eigentlich nicht. Zuerst holte ich noch einmal mit meinen beiden Katana aus, sodass einer der Ärzte ein Stück zurückwich, damit ich erst einmal ein größeres Feld zur Reaktion frei hatte. Man konnte wirklich nicht glauben wie besitzergreifend diese Dinger waren. Warum ich sie Dinger nannte, war eigentlich ganz einfach zu erklären, denn auch wenn sie Namen hatten, waren sie nichts weiter als Programme. Sicher waren sie auch für meinen Vater etwas wert, doch damit hatte er bestimmt nicht gerechnet. Ob er nun auch in diesem Spiel gefangen war? Mein Vater hatte immerhin einen Avatar und auch wenn ich es nicht hoffte, so ahnte ich doch bereits, dass mein Vater hier ebenfalls irgendwo im spiel gefangen war und nun versuchte es von innen heraus zu beheben. Gleichzeitig war es für uns immer noch ein Rätsel, wie man unser Sicherheitssystem überhaut überlisten konnte. doch für alles gab es ein erstes Mal. "Ja, das müsste gehen.", antwortete ich ihr und meine Mundwinkel zuckten nach oben. Irgendwie dachte ich mir schon, dass es jetzt eine Show geben würde, zumindest für mich. Meine beiden Katana verstaute ich so schnell wie möglich in meinem Inventar und so hatte ich wieder beide Hände frei und das brauchte ich auch. Vor meinen Augen tauchte eine Tastatur auf, die blau unterlegt, aber trotzdem irgendwie durchsichtig war. Zu ihr gesellten sich noch zwei Bildschirme, auf denen wieder wie gewohnt Zahlencodes zu sehen waren. Meine Finger legte ich auf die Tastatur und begann sofort wie wild darauf herumzutippen. Den richtigen Code für die Reaktion zu finden war nicht schwer, doch sie zu aktivieren, war etwas kniffliger, doch damit kannte ich mich schon gut genug aus um es schnell zu schaffen. "So fertig.", ihre Reaktionen hatte ich zwar stark eingeschränkt, aber sie würden sicherlich nicht lange so stehen bleiben.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 29 Jun 2014, 18:03

Es war ein wahrhaft amüsanter Anblick, als die Ärzte durch Harukas Zutun plötzlich alle irgendwie Körperkontakt hatten. "Vielen Dank!", sagte ich zu ihr und bereitete nun den vernichtenden Angriff vor. Harukas Hilfe war eigentlich nicht notwendig. Wenn mein Vorhaben funktionierte, dann hätte ich auch jeden Arzt einzeln ausschalten können, aber dann hätte ich mehr Energie verbraucht, die ich aber sparen wollte, denn für den Kampf gegen die Hacker konnten wir alle Energiereserven gebrauchen, die uns zur Verfügung standen.
Mein Schwert und Schild befestigte ich an meinem Rücken. Ich benötigte meine Hände, in denen sich Elektrizität sammelten. Während ich meinen Angriff vorbereitete, erklärte ich Haruka: "Du hast es auch mitbekommen, oder? Ihre Körper bestehen aus Metall. Deshalb bewirkte auch mein Schwerthieb nichts. Trotzdem gibt es möglicherweise einen Weg, um sie außer Gefecht zu setzen. Ich wei nur nicht, ob es klappt, da ich nicht weiß wie ihre Körper genau beschaffen sind. Aber wer in der Schule aufgepasst hat weiß, dass Metall ein hervorragender Leiter ist." Ich begann zu lächeln, so dass selbst Haruka es mitbekam. Meine Vorbereitungen waren abgeschlossen und ich entlud eine Ladung von Blitzen aus meinen Händen auf einen der Ärzte. Damit verpasste ich ihm einen ungeheuren Stromschlag, der durch ihre metallenen Körper auf die übrigen Ärzte überging. Vorzugsweise hatte ich von vornherein schon den Arzt in der Mitte angegriffen. Mir bot sich ein faszinierenden Anblick, als die Ärzte anfingen wie wild zu zappeln. Sie hatten ihre Körper nicht mehr unter Kontrolle. Anscheinend funktionierte mein Plan. Stärke war eben nicht alles, auch Köpfchen musste man haben.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 30 Jun 2014, 19:43

"Aber gerne doch meine Liebe.", antwortete ich konnte mir aber ein lautes Lachen nicht mehr unterdrücken, denn eigentlich redete ich wirklich nicht so, doch diese Situation verlangte es zuerst noch etwas aufgelockert zu werden. Wenn etwas zu ernst war, nun dann konnte man vertrauen, dass es mit mir bald nicht mehr so war. Ich hasste nichts mehr als eine gewisse Kälte mit Ernsthaftigkeit vermischt und dann auch noch, die Tatsache, dass ich sie hautnah miterleben musste. Gespannt und vollkommen begeistert von Auroras Fähigkeiten sah ich mir das, beinah für mich schon nach einem Kunstwerk aussehende Bild vor mir an. Dagegen schien meine Fähigkeit vielleicht doch ein Nichts zu sein, doch damit konnte ich jeden auslöschen wie es mir passte. Momentan wollte ich sie aber trotzdem noch nicht einsetzen, ich wollte mich ihr gegenüber nicht verraten, obwohl ich nicht einmal glaubte, dass sie mir feindlich gesinnt sein könnte. Doch ich war wirklich froh sie bei mir zu haben, allein hätte dies auch wirklich sehr viel anders ausgehen können. Ein dreifaches Hoch auf Aurora, fiel mir da nur ein, während ich mich selbst an der Tür zu schaffen machte. Denn diese mussten wir auch noch aufbekommen. Nachdem aber eine gewisse Feinfühligkeit nichts bewirkt hatte, setzte ich doch auf rohe Gewalt und zog eines meiner Katana wieder aus meinem Inventar, womit ich die Tür in kleine stücke zerlegte. Trotzdem war der Alarm noch immer zu hören, was mir mittlerweile gehörig auf die Nerven ging.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mi 02 Jul 2014, 12:22

Die Ärzte blieben nicht länger stehen und fielen nahezu gleichzeitig um. Schwerter machten ihnen nichts aus, aber Stromschläge wirkten bei ihren metallenen Körpern anscheinend umso besser. Nur noch die verschlossene Tür hinderte uns am Verlassen des Irrenhauses, doch um die kümmerte sich Haruka.
"Lass uns von hier verschwinden! Der Alarm nervt und jetzt geht es erst richtig los. Diese Hacker werden noch ihr blaues Wunder erleben.", sagte ich und schritt auf die Tür zu. Mich hielt hier nun überhaupt nichts mehr. Ich hatte mich auch zu genüge ausgetobt. Während wir dann das Irrenhaus verließen, fragte ich Haruka: "Wieso hast du eben eigentlich gelacht? Mir machte das nichts aus. Ich fand es in unserer Situation eben nur unpassend." Hin und wieder wurde ich wirklich sehr neugierig. Um meine Neugier zu stillen, fragte ich eben nach, so wie ich gerade gefragt hatte. Haruka war mir aber keine Antwort schuldig, also stand es ihr frei mir zu antworten.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Sa 05 Jul 2014, 19:35

Mit einem Nicken setzte ich mich dann auch in Bewegung. Unnötig weitere Worte zu verschwenden hielt ich derweil wirklich für unangebracht. "Naja ich habe eher darüber gelacht, dass ich so förmlich gesprochen habe, denn wenn du mich in der realen Welt kennen würdest, hätte man das vielleicht nicht vermutet.", antwortete ich ihr während sich wieder ein altbekanntes Grinsen auf mein Gesicht schlich. So langsam ging mir aber diese Welt hier noch mehr auf die Nerven, zumindest diesen Teil. Denn auch wenn wir die Irrenanstalt mittlerweile verlassen hatten, so war dies noch lange kein Grund zum Jubeln. Wir hatten auch diese Dimension hinter uns gelassen, dies war klar, aber nun begann eigentlich erst die richtige Herausforderung. Für mich war es eigentlich dann nur, weiter zu versuchen dieses Spiel zu beenden und vor allem auch, dann irgendwie die Hacker aufzuhalten. Trotzdem würde ihnen bestimmt auch irgendwann ein Fehler unterlaufen. Wir mussten nur auf die Zeit achten, denn diese spielte gegen uns. Je länger wir hier blieben um so länger konnten wir auch nicht mehr erwachen und dies konnte schlimme Folgen für uns alle haben.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 07 Jul 2014, 16:39

Ich war letzten Endes doch froh, dass wir das Irrenhaus hinter uns gelassen hatten. Abenteuerlust war das eine, Lebensmüdigkeit das andere. Der Aufenthalt dort ging ganz klar in Richtung vom Letzteren. Seit Harukas Antwort auf meine Frage konnte ich nicht mehr aufhören zu schmunzeln. Nachdem wir uns vorerst in Sicherheit wiegen konnten - obwohl, konnten wir das wegen der Hacker überhaupt? - sagte ich: "Wie kannst du dir so sicher sein, dass wir uns außerhalb von Krypta nicht kennen? Es ist zwar wahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Wir könnten uns immerhin schon mal beiläufig über den Weg gelaufen sein oder sogar in derselben Nachbarschaft wohnen. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich alle meine Nachbarn kenne. Ich gebe sowieso nicht viel auf sie. Mich hält eh nichts an dem Ort, an dem ich zurzeit wohne. Mein richtiges Zuhause ist woanders." Ich gab Haruka einen kleinen Einblick in mein Leben. Damit wusste sie aber wahrscheinlich eh nichts anzufangen. Sie könnte höchstens erahnen, was ich mithilfe des Kristalls des Erwachens erreichen wollte.
Wir setzten unsere Reise gemeinsam fort. Haruka und ich hatten uns immerhin gegen die Hacker verbündet, wenn man es so nennen wollte. Mir war aufgefallen, dass wir nicht dort rauskamen, wo wir die Dimension mit dem Irrenhaus betreten hatten. Hatten die Hacker dabei ihre Finger im Spiel? Die Grünfläche mit dem hohen Gras, auf der wir uns begegnet waren, war jedenfalls fort. Wir mussten also erstmal herausfinden, wo wir überhaupt waren. Dazu holte ich aus meinem Inventar meine Karte heraus und warf einen Blick darauf. Sie wies noch zahlreiche weiße Flecken auf, weil ich Krypta noch lange nicht komplett erforscht. Ein Blick auf die Karte verriet mir, dass wir uns in einem Gebiet befanden, in dem ich vorher noch nie war. Das wunderte mich nicht. "Wir sollten vorsichtig sein!", sagte ich während ich meine Karte wieder im Inventar verstaute.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 07 Jul 2014, 20:26

"Ich verlasse sehr selten mein Zuhause, ich habe nicht einmal eine öffentliche Schule besucht, deshalb.", antwortete ich ihr und ging gar nicht näher auf ihre restlichen Worte ein, ich hatte zwar irgendwie verstanden worauf sie hinaus wollte, doch irgendwann würde ich sie wohl danach noch einmal fragen. Vielleicht wenn wir uns besser kannten, denn genaugenommen kannten wir uns doch erst seit kurzer Zeit. Und hier sollte man sein Zeitgefühl lieber nicht verlieren, denn dann war man so gut wie verloren. Jedenfalls war es aber an der Zeit, dass wir uns auf die Suche nach dem Kristall des Erwachens machen sollten. Gleichzeitig wusste ich aber auch, dass es dabei zu erheblichen Schwierigkeiten kommen konnte, immerhin hatten wir beide andere Wünsche und der Kristall konnte nur einem Spieler einen Wunsch erfüllen, weshalb es auch selten dazu kam, dass sich tatsächlich Gruppen bildeten. Zumindest war dies meine Ansicht der Dinge. Ich für meinen Teil wollte den Kristall doch auch nur finden um mir zu wünschen gesund zu sein. Gleichzeitig wurde mir damit aber auch vor Augen geführt, wie selbstsüchtig doch all unsere Wünsche waren. Diese Gedanken sprach ich trotzdem nicht laut aus.
"Ich glaube da hast du recht.", antwortete ich ihr und sah mich in dem auch für mich selbst unbekannten Gebiet um, was wir erreicht hatten. Alle Achtung, die Hacker hatten es wirklich geschafft schon so weit in den Spielverlauf einzugreifen, dass sie entscheiden konnten, wo Avatare auftauchen konnten, wenn sie zwischen den Welten hin und her sprangen und wo nicht. Es war vielleicht nichts positives doch sprach es sehr für ihr können. "Aber wir können auch nicht viel weitergehen, schau die Sonne geht unter.", auch wenn es nur eine auf Daten basierende Sonne war, im Dunkeln sah man hier genauso wenig, wie in der realen Welt. Das beste war es wohl hier eine Pause zu machen, auch wenn wir den Kristall des Erwachens finden sollten, bevor die noch unbekannten Hacker es auch noch schaffen würden, seine Bestimmung zu ändern. Es war mir so oder so schleierhaft, was sie sich für einen Vorteil daraus ziehen wollten, sich einen Wunsch erfüllen zu lassen.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mi 09 Jul 2014, 13:09

Als Haruka mir erklärte, weshalb sie so sicher sagen konnte, dass wir uns in der Wirklichkeit, also außerhalb Kryptas, nicht kennen konnten, war ich auch schon still und fügte nichts mehr hinzu. Haruka machte mich auf den Sonnenuntergang und die dadurch anbahnende Dunkelheit aufmerksam. Ich meinte: "Im Dunkeln sehen wir auch nicht viel von der Gegend. Da können wir eine Pause einlegen und uns ausruhen." Wahrscheinlich sprach ich gerade das aus, was sie eh schon gedacht hatte. Nach dem Wahnsinn im Irrenhaus tat uns beiden eine Pause sowieso ganz gut. Nicht unbedingt um Energie aufzutanken. Wir mussten auch erstmal unseren Kopf wieder frei bekommen. Ich setzte mich einfach an Ort und Stelle hin und beobachtete den Rest des Sonnenuntergangs. Ein Lagerfeuer war eigentlich keine schlechte Idee, doch ich äußerte sie micht, weil ich die Ansicht vertrat, dass wir so nur andere auf uns aufmerksam machen würden. Wir durften immerhin nicht vergessen, dass alle Spieler in Krypta bleiben müssen, seitdem uns die Fähigkeit genommen wurde, uns auszuloggen.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mi 09 Jul 2014, 18:09

Mit einem Nicken in ihre Richtung ahnte ich bereits jetzt, dass wir hier überhaupt nicht sicher waren, doch einen besseren Ort gab es gerade nicht. Ich hatte nicht die Macht uns zu teleportieren oder zwischen den Dimensionen zu wandern, wäre auch noch schöner gewesen. Immerhin war ich schon mächtiger als so mancher Charakter, aber trotzdem wäre das definitiv zu viel gewesen. Irgendwo musste diese Macht immerhin auch mal aufhören, denn sonst wäre das Gleichgewicht dieser Welt zerstört worden. Schlussendlich schwieg ich eigentlich nur noch, während ich zusammen mit Aurora den Sonnenuntergang ansah. Ein Feuer wäre wirklich zu gefährlich, erst recht da man so oder so schon auf mich Jagt machte. Doch dies alles äußerte ich nicht laut, ich war doch froh, wenn noch jemand nicht so viel über mich zu wissen schien. Zwangsläufig dachte ich auch wieder daran zurück, dass wir wirklich noch den Kristall des Erwachens finden mussten. Mittlerweile mussten wir uns eben wirklich mit zwei Problemen befassen.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 13 Jul 2014, 13:35

Gemeinsam mit Haruka beobachtete ich den Sonnenuntergang. Der Himmel über Krypta war schon rötlich gefärbt. Nicht mehr lange und der Nachthimmel offenbarte sich uns. Während die Sonne ihre Bahn zog, versank ich in Gedanken. Auf jeden Fall musste ich irgendwann einen Weg aus dieser Welt finden. Mir gefiel es zwar in Krypta, aber es war unwahrscheinlich, dass ich hier jemals meine Mutter treffen würde. Sofern sich nichts verändert hatte, fehlten ihr die finanziellen Mittel, um sich die nötigen Mittel zu beschaffen, damit sie Krypta betreten konnte. Ich hielt es für unwahrscheinlich, dass sie plötzlich Geld hatte. Daher konnte ich sie wohl nur in der realen Welt wiedersehen, zumal ich sowieso zurück in meine wahre Heimat wollte. Dort, wo ich jetzt lebte - in Japan mit meinem Vater, meinem Halbbruder und meiner "Stiefmutter" - fühlte ich mich nicht Zuhause.
Die Sonne war schließlich am Horizont verschwunden und machte Platz für die Dunkelheit. Man sah in der Nacht nicht viel, weil es eben so dunkel war. Die Augen gewöhnten sich zwar mit der Zeit etwas daran, aber so gut wie am Tag sah man wohl nicht. Ich sah Haruka von der Seite an und sagte: "Leg dich ruhig schlafen! Ich halte Nachtwache und passe auf, dass uns keiner zu nahe kommt. Du kannst mich ja ablösen, wenn dir danach ist." Ich senkte meinen Blick dann wieder und sah auf meine Hände. Zum Glück hatte ich aus meinem Avatar kein Monster gemacht, sonst würde ich mich gerade womöglich nicht einmal wohl in meiner Haut fühlen. Bis auf meine blonden Haare und die Kleidung gab es sowieso äußerlich kaum Unterschiede zwischen meinem Avatar und meinem realen Aussehen. Mein Avatar besaß zumindest dasselbe Gesicht wie ich, sogar die Augen waren dieselben. Selbst den Körperbau hatte ich so gut wie es eben ging an den meinen angepasst. Es musste aber niemand wissen, dass das Aussehen meines Avatars meinem wirklichen nachempfunden war. So gab es zwar die Möglichkeit, dass ich irgendwem mal bekannt vorkam, aber das störte mich überhaupt nicht. Jetzt gerade würde ich aber wirklich lieber in meiner Schlafbekleidung in meinem Bett liegen.
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