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 A new morning, the abyss of your life #2

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Angel
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BeitragThema: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 04 Okt 2013, 17:12

das Eingangsposting lautete :

Der Kristall des Erwachens. Ihn zu finden und damit seinen Wunsch zu erfüllen, dies ist der Sinn des Spiels "Game or reality", ihr selbst werdet mit dem Spiel verbunden und taucht als euer neues Selbst in es ein. Den Schaden den euer Avatar erlebt, müsst ihr auch einstecken und die Erfahrungen die ihr im Laufe dieses Spiels macht, werden euch in eurem Alltag begleiten.
Es ist die Wahrheit, ihr habt einen Wunsch frei, wenn ihr diesen blauen Kristall findet, der irgendwo in einem riesigen Palast aus Eis versteckt ist. dieser jedoch wird von einem unmenschlichen Monster bewacht, sodass ihr erst einmal lernen müsst euch mit dem Spiel zu identifizieren und eure bereits gemachten Erfahrungen in das Spiel mit einzubringen.
Das Spiel selbst basiert auf einer programmierten künstlichen Intelligenz, sodass das Spiel sich mit euren Erfahrungen immer weiter entwickelt und irgendwann zu einem gigantischen Komplex heranreifen wird. Die Welt innerhalb dieses Spiels ist gefüllt mit vielen Menschen aus aller Welt, jedoch werden eure Sprachen automatisch übersetzt, sodass ihr auch in der Lage seit mit diesen zu kommunizieren.
Jedoch seit gewarnt. Es gibt nicht nur gute. Und der Tod hat schlimme Folgen, so befindet sich ein Charakter im Spiel der tatsächlich in der Lage ist euren Avatar unwiderruflich aus dem Spiel zu entfernen.

Der Entwickler des Spieles selbst, Akira Nakamura, lebt in Japan, wo er auch das Spiel entwickelte. Er ist ein Spezialist für sogenannte virtuelle Realitäten. Somit ist er auch schon außerhalb Japans bekannt. Gerüchten zufolge, soll auch seine Tochter einen Account in diesem Spiel besitzen. Ich glaube ja, dass er damit nur das Leiden seiner Tochter an dieser komischen Krankheit etwas lindern wollte, aber es weltweit am gleichen Tag zu eröffnen ist doch schon eine Herausforderung. Zumal das Spiel selbst alle Sprachen übersetzt, sodass man sich mit Menschen aus aller Welt unterhalten kann. Jedoch vermuten bereits einige eingefleischte Spieler, dass sie irgendwie in Verbindung mit dem rätselhaften Avatar Tod steht.

- Ende der Übertragung der Werbung zu "Game or reality"

Wie jeden Morgen schlug ich meine Augen auf und atmete erst einmal erleichtert über dieses Aufwachen auf. Sicherlich wäre es angenehm einfach nicht mehr aufzuwachen, als wie Mutter zu leiden, aber ich wollte mein Ziel erreichen und dies war nun mal diesen Kristall von dem bereits fast die ganze Welt sprach zu ergattern.
Es gab Milliarden von Spielern in diesem Spiel die anscheinend genau dasselbe wollten wie ich selbst und sie alle schienen ihre eigenen Gründe zu haben durch die sie an den Kristall gelangen wollten.
Auch wenn Vater mir wahrscheinlich mit meinem Avatar einen gewaltigen Vorteil verschafft hatte mit dem ich, das musste ich sagen nicht so wirklich zufrieden war, da ich mich daran halten musste mich nicht ins Kampfgeschehen einzumischen, bevor ich nicht wusste, wo sich der Kristall genau befand.
Es gab tausende, wenn nicht mehr Verstecke in diesem virtuellen Spiel, die man durchforsten musste, bis man ihn fand, aber Vater hatte damit schon recht, dass er mir es nicht verriet. Das interessanteste an dem Spiel, dies ging wahrscheinlich allen so, war das es über das Internet funktionierte und somit alle die das Spiel spielten miteinander verbunden waren, sodass niemand de Möglichkeit hatte allein diesen Kristall zu finden und dann zu verraten, wo man ihn fand.
Nein dadurch war die Wahrscheinlichkeit den Kristall zu finden und sich seinen Wunsch erfüllen zu lassen für alle gleich und wenn man einmal aufhörte zu spielen stellte es sich manchmal jedoch schon als Herausforderung da, die anderen wieder einzuholen, da man ihnen nicht vorschreiben konnte, was sie zu tun oder zu lassen hatten.

Nachdem ich geduscht und mich angezogen hatte frühstückte ich erst einmal ausgiebig. Zwar brauchte ich nicht wirklich viel, aber mein Vater schrieb mir dies eben vor, obwohl er bereits wieder in seinem Büro saß und an einer neuen kostenlosen Erweiterung für das Spiel arbeitete. Ja das Spiel an sich musste man zwar kaufen, dafür waren aber die Erweiterungen kostenlos und außerdem verfügte man über ein ausgiebiges Charakterdesign, sodass eigentlich kein Wunsch offen blieb.
Einige würden wohl behaupten, das man durch so viel kostenloses nichts an diesem Spiel verdienen würde, aber dem war nicht so.
Da es bereits so oft verkauft wurde und immer wieder gekauft wurde, machte mein Vater durch seine Arbeit schon ein beträchtliches Vermögen, was hier in Japan nicht immer so leicht war, zugegeben im Rest der Welt zwar auch nicht, aber ich kannte eben kein anderes Land außer Japan und ich könnte es auch niemals verlassen, dem war ich mir sicher.
Naja außer, wenn ich in "Krypta", so hieß die Welt innerhalb des Spiels, war da ich dort wirklich einmal diese Welt verlassen konnte.

Nach dem Frühstück loggte ich mich sofort wieder im Spiel ein, legte mir aber vorher die Schläuche ab, die alle wirklichen Körperlichen Bedürfnisse überwachten und so das Spiel unterbrachen, wenn man eine Pause brauchte.
Wahrscheinlich war das Spiel deshalb auch so beliebt, da man eben erst weitermachen konnte, wenn man wirklich erholt war und eben genau dieses System konnte man nicht täuschen, naja außer meines, da ich dieses täuschen musste um überhaupt spielen zu können, da es auch die Krankheiten aufzeigte und erst zuließ das man weitermachte, wenn man wirklich wieder gesund war, was bei mir mehr als nur unmöglich war.
Mein Spiel hatte ich bereits am vorherigen Tag beendet, sodass sich sowohl ich als auch mein Avatar ausruhen konnten. Wenn ich mich wieder einloggte, startete ich meistens genau dort, wo er schlief und dies war doch wie immer in einer völlig dunklen und trostlosen Umgebung. Mein Avatar hieß ja nicht umsonst "Tod".
Ich schloss einfach in der richten Welt meine Augen und mein Bewusstsein wurde dabei sofort von meinem Körper in den von Tod übertragen. Genau wie zuvor schlug ich hier meine Augen auf, nur das sie dieses Mal rot waren und mein Haar lang und schwarz.
Wie jeden Morgen war der blaugrüne Schmetterling, der mich hier herausbrachte und auch zu allen sonstigen Welten, bereits hier und wartete nur auf mein Aufwachen, sodass er bereits auf meinen Lippen rastete und leicht mit den Flügeln schlug als ich aufwachte.
Ich streifte mir wie auch zuvor meine Kleidung über, die aus einer weißen langen Hose und einem ebenfalls weißen Top bestanden.
Dazu trug mein Avatar schwarze Springerstiefel mit Nieten verziert.
Ich warf mir dann noch meine schwarze Lederjacke über und befestigte mein blaues Katana auf meinem Rücken.
Ich wurde von dem Schmetterling wie aufgesogen und befand mich daraufhin schon in der weitläufigen Welt von "Krypta" wieder. Das Verblüffendste daran war jedoch, dass mich fast niemand der Spieler bemerkte, die hier waren, naja sie wussten, dass ich der Tod war und wahrscheinlich wollten sie mich deshalb gar nicht bemerken, aber dies konnte mir nur recht sein, da ich mich so erst einmal ungehindert weiter auf die Suche nach dem Kristall des Erwachens machen konnte um endlich mein Ziel zu erreichen und dies auch noch vor allen anderen zu schaffen.
Jedoch da ich auf der bösen Seite stand, obwohl das eigentlich nicht stimmte, aber das dachte man eben vom Tod selbst leider, war es nicht so wirklich einfach dorthin zu kommen wo er versteckt war, da das Böse doch meistens vom Guten besiegt wurde, das war zumindest eigentlich die Alte Regel, damit das Böse nicht mehr außer Kontrolle geraten würde.
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Dean
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 21 Okt 2014, 05:16

Harukas Gesichtsausdruck reichte mir schon aus, um zu wissen, dass ihr meine neue Rüstung an mir ebenfalls gefiel. Mikihiko sah ich auf seine Frage hin an und ich meinte: "Das fragst du noch? Ich bin mehr als zufrieden mit meiner Wahl. Das sollte dor klar sein." Mein Blick galt dann wieder Haruka. Es war noch ein ungewohnter Anblick sie in einer Rüstung zu sehen, was nicht bedeutete, dass sie ihr nicht stand. In Gedanken fragte ich mich, ob ihre Fähigkeit zurzeit wirklich blockiert war. So mutig ich sonst auch war, wollte ich das selbst nur ungern herausfinden. "Meinetwegen können wir gehen. Ich hab was ich wollte.", sagte ich, während ich ohne es selbst wirklich zu merken, Mikihikos Hand ergriff. Es schien fast so, als konnte ich nicht anders, als seine Hand zu halten.
Mikihikos Hand ließ ich schnell wieder los, als sich hinter uns jemand räusperte und mich deshalb umdrehte, noch bevor ich auch nur einen Schritt in Richtung Ausgang gemacht hatte. Ich bedankte mich für das Kompliment des Mädchens, obwohl genausogut Haruka hätte gemeint sein können. Ich musterte das Mädchen während sie sich und ihre Zwillingsschwester vorstellte und konnte dieses Kompliment nicht wirklich zurückgeben. Ich verschränkte meine Arme und dachte über die Namen der beiden nach, die mir zwar bekannt vorkamen, aber ich wusste sie gerade nicht zuzuordnen. Ich verhielt mich Tatjana gegenüber auch ziemlich unfreundlich, obwohl sie mir zuvor ein Kompliment gemacht hatte, denn ich sagte: "Was willst du? Suchst du etwa Stress? Dann bist du hier an der falschen Adresse. Wir wollten gerade gehen." Ich sah neben mir zu Mikihiko und überlegte kurz, ob ich uns vorstellen sollte. Ich ließ es einfach sein, da es die beiden nichts anging, wer wir waren. Ich wollte einfach nur hier raus. Raus aus dem Laden und am liebsten raus aus dem Spiel. Mein Körper machte bald garantiert schlapp und damit meinte ich meinen richtigen Körper. Ich wandte mich daher auch wieder Haruka zu und sagte; "Wir sollten nun wirklich gehen." Trotzdem dachte ich darüber nach, woher ich die Namen der Zwillinge zu kennen glaubte.
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Angel
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 21 Okt 2014, 16:54

Das kalte Eisen auf meiner Haut zu spüren, war schon eine Sache für sich. Es war wirklich ungewohnt, von so viel bedeckt zu sein, obwohl es mich früher im Alleingang wirklich nicht gestört hatte. Ob es wirklich nur damit zu tun hatte, dass ich eine kleine Gruppe mittlerweile um mich herum aufgebaut hatte, wusste ich aber trotzdem immer noch nicht. Und trotzdem gab ich es sogar immer wieder gern zu, wie sehr ich Auroras Rüstung doch mochte. Sie war für mich etwas besonderes, auch wenn ich fand, dass sie wohl nur ihr gut stehen würde. An mir konnte ich mir so etwas verspieltes, aber auch sehr feminines einfach nicht vorstellen. Wie Aurora Mikihikos Hand nahm, bemerkte ich aber durchaus noch, wobei es mich eher verwunderte, als in irgendeiner Form störte. Doch direkt nach dem Auftauchen von den beiden Mädchen, die sich für meinen Geschmack zu ähnlich sahen, zog ich eine Augenbraue in die Höhe. Zwar plauderten sie meiner Meinung nach zu viele wichtige Informationen aus, die hier im Spiel überhaupt nichts zu suchen hatten, aber trotzdem beließ ich es dabei sie nur ein wenig zu mustern. Mit meinem Blick wollte ich sie aber auch keinesfalls einschüchtern, oder gar kränken, aber hier war ich einfach nicht sonderlich warmherzig, was gerne einmal meine Gegner, oder wie zuvor Guts, zu spüren bekamen.

Gut ich gab es zu, selbst ich war ein wenig sadistisch veranlagt, auch wenn ich versuchte mir dies grundlegend zu unterdrücken. Meinetwegen sollte sich keiner auch in nur irgendeiner Art und Weise bedrängt fühlen. War dies vielleicht auch der Grund, warum ich es bevorzugt hatte allein zu reisen.
Wahrscheinlich nicht, viel mehr hatte ich mir selbst das Image verpasst, dass der Tod immer allein sein musste, so auch bis heute. Trotzdem kam mir etwas an den beiden Mädchen eigenartig vor. Normalerweise wollten Zwillinge doch immer als eigenständige Personen angesehen werden, zumindest kannte ich dies so, doch hier war das anscheinend nicht der Fall. Aus meiner Sicht schienen sie sogar froh darüber zu sein, dass sie sich so ähnlich waren, selbst wenn ich das bis jetzt nur auf das Aussehen ihres Avatars zurückführen konnte. Um eine Vorstellung meiner Person wollte ich mich so oder so drücken, aber anscheinend schien Aurora der gleichen Meinung zu sein, was mir doch ein Schmunzeln abverlangte. „Gut, dass wir der gleichen Meinung sind.“, antwortete ich ihr, auch wenn meine Antwort einen etwas arroganten Ton zu Grunde gelegt hatte. Was die Zwillinge betraf so war ich mir zumindest bei einem hundertprozentig sicher, ich kannte sie definitiv nicht. Und von mir aus konnte das auch so bleiben. Jedenfalls sah ich dann noch einmal kurz zum Besitzer dieses Ladens, bevor ich mich augenblicklich zum Ausgang begab. Innerlich hoffte ich immer noch darauf heute noch einen Ausgang aus diesem Spiel zu finden, doch hielt ich es andererseits für fast unmöglich. Als mich draußen beinahe schon die Sonne blendete, kam mir plötzlich eine Idee. Ich wusste, dass egal was man auch versuchte, sich die Server um Mitternacht für 30 Sekunden ausschalteten. Vielleicht war es uns möglich um diese Zeit endlich den Log-out Button zu betätigen, auch wenn dies eher mein Wunschdenken war. Jetzt stellte sich uns aber ein weitaus größeres Problem in den Weg. Denn selbst wenn dies funktionieren sollte, wann war denn Mitternacht?

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mi 22 Okt 2014, 18:42

Ich war überrascht, als Aurora meine Hand ergriff. Nie hätte ich gedacht, dass Händchen halten so schön sein konnte. Ich konnte mir nicht wirklich erklären warum ich so fühlte, aber es machte mich glücklich. Als wir jedoch von zwei anderen angesprochen wurden, drehte ich mich genauso wie Aurora um, dass sie meine Hand los gelassen hatte, fand ich ungewohlt schade. Aurora und Haruka so unhöflich reagierten, lies mich doch wundern. Doch dan erinnerte ich mich an unser zusammen treffen und grinste vor mich her. Dies hatte auch nicht mit guten Grüssen begonnen. "Ich heisse Mikihiko. Schön euch kennen zulernen." Ich lächelte beide an. Als Haruka sich umdrehte und ging, sah ich uhr nach. Manchmal fragte ich mich was dachte. "Mann sieht sich." sagte ich zu den Zwillingen und wandte mich genauso wie Aurora zum gehen.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Do 23 Okt 2014, 21:51

Ich ließ die Zwillinge einfach im Laden stehen und scherte mich nicht länger um die beiden. Ihre Namen kamen mir wirklich bekannt vor, dessen war ich mir sicher, aber da ich nicht darauf kam, woher ich die Namen der beiden kannte, ließ ich es einfach auf sich beruhen. Stattdessen ließ ich lieber Haruka nicht unnötig lange warten, die schon rausgegangen war, wohin ich ihr folgte. Diesmal ergriff ich nicht mal Mikihikos Hand, doch wenn man mich fragen würde, wieso ich darauf verzichtete, würde dieser Jemand wahrscheinlich nur fragende oder sogar verwirrte Blicke ernten, da ich selbst manchmal nicht bewusst mitbekam, dass ich ihn inzwischen ein paar Mal zu oft an der Hand genommen hatte.
Draußen angekommen prallte direkt das Sonnenlicht auf meinen Körper, wodurch die goldenen Kleidungsstücke meiner Rüstung anfingen im Licht zu glänzen. Mit jeder weiteren Sekunde konnte man sagen, dass mir die Rüstung immer besser gefiel. Den Kauf bereute ich kein Stück, zumal ich mit der Rüstung eine neue Waffe, ein Rapier, erhalten hatte. Ich ging auf Haruka zu und sagte: "Mit dem Shoppen sind wir dann soweit fertig oder willst du noch irgendwas besorgen? Wenn nicht, dann können wir dort weitermachen, wo wir aufgehört hatten und wieder den Kampf gegen die Hacker aufnehmen." Entschlossen genug war ich mit unserer uns selbst auferlegten Aufgabe fortzusetzen, doch das musste vielleicht doch warten. Ich fasste mir an die Stirn, weil ich mich ziemlich erschöpft fühlte. "Shoppen in Krpyta ist anscheinend genauso anstrengend wie in der wirklichen Welt, wenn nicht sogar noch anstrengender. Ich könnte eine Pause gebrauchen.", sagte ich. Mein Blick galt dann wieder dem Geschäft, weil ich darauf wartete, dass Mikihiko rauskam. Diese Zwillinge hielten ihn hoffentlich nicht noch auf. Ich hoffte für sie, dass sich keine der beiden an ihn ranmachte. Mich überkam ein leichter Anflug von Eifersucht, die man mir sogar im Gesicht ablesen konnte, doch würde ich niemals zugeben eifersüchtig zu sein. Dafür war ich wohl etwas zu stolz.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 26 Okt 2014, 08:05

Etwas blöd aus der Wäsche sah ich Cana und dem anderen Mädchen hinterher. Der Junge, der bei den beiden war, nahm sich die Zeit sich uns vorzustellen ,,Freut uns ebenfalls, dich kennenzulernen." Ich lächelte ihn an. Als Mikihiko sich von uns verabschiedete, winkte ich ihm hinterher. Schließlich war er weg und blickte Tara an ,,Hast du es mitbekommen?...Mamma Mia sie weiß nicht mal wer wir sind." regte ich mich etwas auf. Ich bezahlte noch die Rüstung, tat sie in mein Inventar und ging mit Tara aus dem Laden.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 26 Okt 2014, 12:34

Ich verlies den Laden und schloss zu den beiden Mädels auf, die den Laden eilig verlassen hatten. Bevor ich aber dies tat, winkte ich den zwei anderen zurück. Sie schienen ganz nett.
Ich streckte mich und gähnte zufrieden und sah hoch in den Himmel. Der Tag Heute war wirklich verrückt gewesen. Ich hatte nie damit gerechnet, dass ich mich mit anderen anfreunden könnte. Eigentlich sollten sich hier wieder unsere Wege trennen, da ich nur die Begleitung war. "ehm, trennen sich unsere Wege?" Fragte ich und kratze mir verlegen den Hinterkopf. Eigentlich wollte ich dies nicht.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mi 29 Okt 2014, 20:17

Ich bemerkte sofort, dass Mikihiko nach draußen kam, da ich vor lauter Eifersucht die Tür des Geschäfts nicht aus den Augen gelassen hatte. Zum Glück kam er alleine hinaus und nicht mit den Zwillingen, aber das dämpfte meine Eifersucht nur, anstatt sie völlig verfliegen zu lassen. Ich war einfach neugierig, was solange gedauert hatte, doch wenn ich fragen würde, dann würde jeder sofort merken, dass ich eifersüchtig war. Darum ließ ich es einfach bleiben. "Meinetwegen kannst du uns auch weiterhin begleiten. Was mich angeht, ich finde dich sehr nett. Wenn ich mich nicht irre, haben wir uns doch sowieso schon angefreundet. Ich würde mich über deine Gesellschaft freuen.", antwortete ich lediglich auf seine Frage. Und da tat ich es schon wieder. Ehe ich es richtig realisierte, stand ich unmittelbar vor Mikihiko und hatte seine Hand genommen, diesmal sogar beide. Dazu lächelte ich ihn auch noch an. Noch deutlichere Signale konnte ich eigentlich gar nicht zeigen, wenngleich ich das nicht einmal beabsichtigte. Harukas Meinung war mir allerdings genauso wichtig. Alleine wollte ich nicht entscheiden, ob Mikihiko uns weiterhin begleiten sollte oder nicht. Aus diesem Grund sah ich zu ihr und wartete darauf, was sie sagte. Dadurch bemerkte ich auch nicht, dass die Zwillinge ebenfalls das Geschäft verlassen hatten. Mich interessierten sie auch eigentlich nicht. Ich wollte nur wissen, wieso Mikihiko länger gebraucht hatte, um rauszukommen und woher mir ihre Namen so bekannt vorkamen.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Do 30 Okt 2014, 21:27

Ich freute mich, da ich mit diesen zweien sicher einige Abendteuer bestreiten würde. Als Aurora meine Hände nahm und mich anlächerte, musste ich einfach zurück lächeln. Mit ihrem lächeln könnte sie den traurigsten Mann glücklich machen. Ich war wirklich froh beiden kennen gelernt gehabt zu haben. Ich liess ihre Hände los und drückte sie an mich, um mich mit ihr im Kreis zudrehen. Als ich wieder anhielt, lies ich sie nicht sofort los, sondern strahlte sie an. "Lasst uns wilde Abendteuer erleben! Aurora! Haruka!" Ich hatte total vergessen, ob Haruka mich überhaupt dabei haben wollte. Ich war zu glücklich, um noch einen anderen klaren Gedanken zufassen.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Do 30 Okt 2014, 21:57

Um ehrlich zu sein hätte ich einfach nur genickt um mein Einverständnis zu geben. Er störte mich nicht, also sah ich auch keinen Grund dafür, gegen seine Gesellschaft zu sein. Trotzdem würde es wohl ein wenig dauern, bis ich mich an die beiden zusammen gewöhnt hatte. Dies erinnerte mich bei jedem Blick, den ich zu ihnen warf, einfach nur an Guts und mich. Es waren lediglich Erinnerungen, aber nicht gerade angenehme. Außerdem lag zwischen unserer "Trennung", wenn man es so beschreiben konnte und eben diesem Augenblick, kein großer Zeitraum. So konnte man auch gut behaupten, dass es ein Wunder war, dass ich mich so gut beherrschen konnte. Innerlich musste trotzdem noch immer der Drang zu töten vorhanden sein, ansonsten hätte ich Guts auch nicht so behandelt. Ansonsten wäre er mir egal gewesen, so wie eigentlich fast alle Avatare auch. Zumindest, wenn ich nicht gegen sie kämpfte. Ich war ein Biest im Kampf, nicht mehr und nicht weniger. Mir also eigentlich lieber aus dem Weg zu gehen, wäre eine weisere Entscheidung für die beiden gewesen. Doch immer noch irritierte mich die Tatsache, dass Guts genau wusste, wo ich mich aufhielt. Damals hatte ich ihn schon zurück an den Start geschickt, er konnte sich einfach nicht so schnell wieder hier her durchgekämpft haben. Langsam wuchs in mir der Verdacht, dass er etwas mit dem Angriff auf dieses Spiel zu tun haben könnte. Nachweisen konnte ich ihm dies zwar nicht, aber wenn es meinen Vater entlastete, wäre ich gerne dazu bereit gewesen alles in meiner Macht stehende zu tun um Guts auszuliefern. Innerlich verspürte ich trotzdem ein komisches Gefühl, wie als ob ich noch an ihm hängen würde. Ob Wahrheit oder nicht, aber anscheinend war es so, sonst würden mir diese Gedanken nicht solch ein komisches Gefühl in der Magengegend bereiten. Immer noch versuchte ich trotz dieser vielen Gedanken, einen passenden Ausgang zu finden, nach und nach würden unsere Körper immerhin den Geist aufgeben, wenn wir jetzt nicht eingreifen würden. Alle um mich herum sterben zu sehen, konnte ich nicht lange gutheißen, immerhin war es meine Aufgabe sie zu töten und nicht die von einem Möchtegern.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 03 Nov 2014, 16:15

Mikihikos warme Hände zufrieden stimmte mich irgendwie zufrieden, doch so real mir das alles vorkam, durfte ich nicht vergessen, dass unser aller Körper in Krypta lediglich aus Daten bestanden. Es fühlte sich zwar schön an, seine Wärme zu spüren, doch eigentlich erwachte dadurch in mir nur das Verlangen, Mikihiko in der Realität kennenzulernen. Haruka und er waren schon etwas Besonderes. Eigentlich interessierte ich mich recht wenig für meine Mitmenschen. Es klingt vielleicht egoistisch, aber ich wollte nur mit meiner Mutter zusammen leben. Jetzt wollte ich aber auch die beiden treffen. Mikihiko verstärkte dieses Verlangen, als er mich an sich drückte und sich mit mir im Kreis drehte. So nahe wie bei dieser Drehung wollte ich Mikihiko ständig sein. Nach der Drehung, als er mich noch nicht losließ, fühlte ich mich wie im siebten Himmel. Ich legte meinen Kopf auf seine Brust und meinte auf seinen Ruf: "Ja, das werden wir." Anschließend umschloss ich mit meinen Armen sogar seine Magengegend.
Haruka hatte ich nicht vergessen, auch wenn ich sie gerade etwas außen vorließ. Vielleicht verstand sie mich, doch während mein Kopf auf Mikihikos Brust lag, befand sie sich in meinem Blickfeld. Es dauerte etwas bis ich merkte, dass sie sich über etwas den Kopf zerbrach. "Du hast eine Idee, was unser nächster Schritt sein könnte, oder?", sagte ich zu Haruka, ohne meinen Kopf zu erheben. Allzu lange kannten Haruka und ich uns wirklich noch nicht, das stand außer Frage, doch ich glaubte sie genug zu kennen, um sie zumindest etwas einschätzen zu können. Trotzdem blieb es nur eine Vermutung, da ich mir bei Haruka nie so sicher war, an was sie wirklich dachte. Man konnte ihr eben auch nur vor und nicht in den Kopf gucken.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 03 Nov 2014, 21:38

Ich wollte Aurora gerade los lassen, aber lies es, als sie ihren Kopf auf meine Brust legte. Schon wieder wurde mir ganz anders zumute, aber es war im gutem Sinn. Noch nie in meinem Leben war ich einem Menschen so nahe. Vielleicht war dies der Grund, weshalb ich plötzlich so fühlte. Genau dies musste es sein! Ich war noch nie verliebt, also war dieser Gedanke nur einbildung. Aurora war auch bestimmt nur müde, deswegen erwiederte sie meine Umarmung. Ich konnte mir es nicht vorstellen, dass sie was für mich fühlen könnte. Ich war eben ich. Niemanden den man lieben konnte. Ich seuzte, da ich doch vielleicht recht hatte, dass sie mich mochte, auch wenn dieser Gedanke nur kurz aufblitze.Am bessten war es natürlich sie zu fragen, aber dies war mir zu unangenehm. Mein Herz schlug plötzlich schneller und schneller. Warum wurde ich plötzlich so nervös? Ich schluckte und hoffte, dass dies Aurora nicht bemerkte. Ich mocht sie, aber mochte sie mich auch? Ich konnte nie gut Frauen einschätzen. Vermutlich war ich doch nur ein Freund für sie.
Ich schob diese Gedanken zur Seite, da mir der Kopf dabei weh tat.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Do 06 Nov 2014, 19:36

"In der Tat, dafür müsste ich aber erst einmal wissen, wie spät es ist.", antwortete ich und ließ die beide über meinen Verdacht noch ein wenig im Dunkeln. Ich wollte sie nicht ärgern, aber schlichtweg wollte ich auch noch nicht, dass jemand anderes von diesem Versuch etwas mitbekommen könnte. Er konnte auch noch gut nach hinten losgehen. Gleichzeitig konnte ich mir aber auch nicht vorstellen, dass ich die einzige war, die auf diese Idee kam. Gut, ich kannte Krypta schon lange genug um zu wissen, wann die Server neu gestartet wurden, aber neuerdings erschien diese Meldung nicht mehr. Früher einmal gab es eine Mail, wenn die Server sich neu starteten, aber mein Vater hatte sie seit dem letzten Update entfernt. Vielleicht hätte ich sie wieder herstellen können, aber so viel traute ich mir einfach nicht zu. Denn auch, wenn es nicht danach aussah, so war ich praktisch bei jedem, was ich nicht als alltäglich empfand, extrem unsicher. Eine Eigenschaft, die ich mir nicht abgewöhnen konnte, egal ob im richtigen Leben oder hier. "Als erstes sollten wir uns aber einen Ort suchen, wo ich euch meine Idee erläutern kann.", fügte ich nach ein paar Sekunden noch hinzu. Unweigerlich fühlte ich mich beobachtet und schaute mich deshalb unauffällig um. Etwas erkennen konnte ich zwar nicht, aber dieses Gefühl blieb.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 07 Nov 2014, 06:32

Während ich auf eine Antwort seitens Haruka wartete, lag mein Kopf weiterhin auf Mikihikos Brust. Ich wusste weder was Haruka dachte noch was Mikihiko, aber ich wusste, dass mir beide irgendwie ans Herz gewachsen waren. In Mikihiko hatte ich mich sogar ohne jeden Zweifel verliebt. Das Traurige daran war, dass ich selbst nicht so genau wusste, was der Grund dafür war, dass ich mich in ihn verliebt hatte. Bedeutete das vielleicht, dass ich ihn als Person von Grund auf mochte oder lag es eventuell an seinem Aussehen. Vielleicht war es auch eine Mischung aus beidem. In Bezug aufs Aufsehen konnte er in der Realität ja noch völlig anders aussehen. Nichtsdestotrotz hatte ich schon seit einiger Zeit das Bedürfnis, ihm einen Kuss zu geben. Mich hielt nur davon ab, dass ich mir vorgenommen hatte, meinen ersten Kuss mit ihm für das reale Leben aufzuheben, auch wenn diese Welt tatsächlich schon eine zweite real wirkende Welt bildete. Natürlich konnte Mikihiko meinem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung machen, nur wusste ich nicht, ob er dasselbe für mich empfand wie ich für ihn. Noch vor Harukas Antwort spürte ich aber plötzlich seinen Herzschlag, mein Ohr lag immerhin fast an seinem Herzen. Was hatte das zu bedeuten? Eigentlich konnte ich es mir denken, doch es überraschte mich.
Glücklicherweise gab Haruka in diesem Moment ihre Antwort. Ich erhob meinen Kopf und tat so, als wäre nichts gewesen. Möglicherweise verriet ich mich aber dadurch, dass ich aus dem Gedanken daran, Mikihiko könnte sich auch in mich verliebt haben, errötete. Jetzt galt meine Aufmerksamkeit aber Haruka: "Du willst wissen wie spät es ist?", hakte ich nach. Zuerst wollte ich darauf verweisen, dass wir die Uhrzeit in Krypta doch überprüfen konnten, doch gerade deshalb schussfolgerte ich schnell, dass sie die reale Uhrzeit neinen musste. Ich fing an zu überlegen, wie wir das anstellen konnten, doch holte Haruka mich aus meinen Gedanken zurück, als sie meinte, wir sollten uns einen Ort suchen, an dem wir ungestört miteinander reden konnten. Erst jetzt löste ich meine Umarmung von Mikihiko, der mich aber eben noch umarmte, was mir an sich sehr gefiel, doch damit ließ es sich nicht gut laufen. Ich meinte zu Haruka: "Dann sollten wir als erstes die Stadt verlassen. Hier sind zu viele andere Avatare." Anschließend sah ich Mikihiko an und bat ihn mich loszulassen, doch irgendwas sagte mir jetzt schon, dass wir dafür wieder Händchen halten würden.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 10 Nov 2014, 20:15

Anfangs war ich verwirrt und fragte mich um was es hier genau ging. Ich war nun nicht allzu lange mit beiden unterwegs und kannte ihre Absichten nicht. Genau genommen kannte ich beide überhaupt nicht. Ich wusste weder wie sie wirklich hiessen, wie alt sie waren, noch was sie für ziele hatten. Obwohl hier wohl alle ein Ziel verfolgten, nämlich wieder in die reale Welt zu gelangen. Ich lächelte und nickte, als Aurora mich bat sie los zulassen. Ich war dennoch ziemlich verwirrt, aber Haruka würde dies uns wohl genauer erklären. Ich war also bereit um weiter zu ziehen. Ich zögerte und wollte Auroras Hand nehmen. Ich mochte sie mehr als ich es eigentlich wollte und vorhatte. Mein Herz schlug schneller und ich wurde nervös. Solche Gefühle waren vollkommen neu für mich. Ich lies es schliesslich sein. Haruka würde sich bestimmt ausgeschlossen fühlen, oder sowas in der Art. In solchen Situationen brauchte ich wirklich meine Schwester Erika. Sie hätte mich bestimmt aus diesen Netz aus Fragen und Gedanken gezogen. Während ich drüber mir den Kopf zerbrach hielt ich bereits ihre Hand. Ich wusste selber nicht wann ich nach ihr griff, aber ich tat es. Manchmal war ich wohl doch sehr merkwürdig.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 11 Nov 2014, 10:42

Um ehrlich zu sein, hatte ich nichts dagegen, dass die beiden sich so positiv zugetan waren. Zwar erinnerte es mich stark an Guts und mich früher, aber trotzdem gab es da noch Unterschiede. Erst recht, da ich Guts nicht mehr vertraute, auch wenn mir in Teil von mir sagte, dass ich ihn noch immer zu lieben schien. Jedenfalls betrachtete ich meine Umgebung nachdenklich. Hier mochte vielleicht gerade die Sonne untergehen, aber dies zeigte noch lange nicht, wie es in der richtigen Welt aussah. Ich wusste noch immer nicht, wie wir am besten herausfinden sollten, wie spät es wirklich war, erst recht, da ich darauf nun mal nie geachtet hatte. Es gab selten Tage, an denen ich wirklich etwas erledigen musste. Jedenfalls glaubte ich eigentlich nicht einmal daran, dass wir die Stadt verlassen mussten um wirklich Ruhe zu haben. Sicherlich, war eigentlich jeder Avatar, hinter meinem Kopf her, aber ich wusste wie ich mich zu verteidigen hatte. Gut dies hatte lange gedauert, denn zu meinen Anfängen hier, war ich alles andere als wirklich stark oder gefürchtet. Alles, selbst einen Ruf aufzubauen benötigte eben eine gewisse Zeit. Während ich vor lief, achtete ich gerade noch darauf, dass die beiden mir auch folgen konnten. "Die Server schalten sich um Mitternacht für ein paar Sekunden aus, dann müssen wir versuchen uns auszuloggen.", meinte ich schlussendlich und erklärte damit auch meinen genauen Plan, ehe ich das Menü öffnete und auf den Button für den Logout sah. Noch konnte man ihn nicht betätigen, dies hieß wohl, dass es noch nicht Mitternacht war. In der richtigen Welt musste ich dafür wohl eine andere Möglichkeit finden.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 14 Nov 2014, 06:16

Nachdem Mikihiko seine Umarmung gelöst hatte, war ich wieder dazu fähig, mich in Bewegung zu setzen. Es wäre zwar auch möglich, dass er mich trug, aber wenn er mir das angeboten hätte, hätte ich sogar abgelehnt, da ich unabhängig bleiben und selbst laufen wollte. Trotzdem hatte ich nichts dagegen, wenn wir wieder Händchen hielten. Ich spielte sogar schon mit dem Gedanken, seine Hand zu ergreifen, doch diesmal kam mir Mikihiko zuvor. Er hatte meine Hand bereits gepackt und ließ sie nicht mehr los. Ich lächelte ihn bloß von der Seite an und wir folgten gemeinsam Hand in Hand Haruka. Ich hatte mich wirklich bis über beide Ohren in Mikihiko verknallt. Da ich davon ausging, dass Mikihiko in der realen Welt vom Charakrer her genauso war wie hier in Krypta, hoffte ich, dass er seinem so gutaussehenden Avatar ähnlich sah. Eigentlich war es unüblich seinen Avatar nach seinem realen Abbild zu gestalten. Ich bildete da wahrscheinlich eine von wenigen Ausnahmen, da mein Avatar im Grunde genommen genauso aussah wie ich in der realen Welt, nur eben mit blonden Haaren. Wenn Mikihiko aber in echt nur halb so gut aussah wie sein Avatar, könnte ich mich schon glücklich schätzen. Solche Oberflächlichkeiten waren mir eigentlich nicht wichtig, zumal ich eh nie gedacht hätte, ich würde mich in jemanden verlieben, bevor ich wieder bei meiner leiblichen Mutter war, aber ein wenig verhielt es sich doch wie beim Essen, wo es so schön heißt "Das Auge isst mit." Aber ich hatte mich nicht in den Avatar Mikihiko, sondern in die Person dahinter. Trotzdem fiel es mir schwer, mich damit zurückzuhalten, Mikihiko einen Kuss zu geben.
Während Mikihiko und ich Haruka folgten, lieferte sie uns eine Erklärung, die wir dringend für unsere nächste Vorgehensweise benötigten. Sie wollte sich also ausloggen, was ich gut verstehen konnte. Mein Körper machte anscheinend allmählich schlapp, da ich in Krypta selbst durch Erholungspausen kaum neue Kraft schöpfte. Es war voll das sinnvollste, wenn wir diese Welt verließen, auch wenn das nicht möglich sein sollte, doch offenbar gab es ein Schlupfloch. Ich schaltete schnell und sagte: "Mit Mitternacht musst du die Zeit der realen Welt meinen. Warum suchen wir dazu nicht einen Hora-Stein und fragen ihn? Der kann uns bestimmt Auskunft darüber geben." Hoffentlich stieß ich nicht auf fragende Gesichter. Auf Erklärungen hatte ich nämlich wenig Lust und Haruka sollte eigentlich wissen, was ich meinte. Aber was sein musste, musste eben sein.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 14 Nov 2014, 21:39

Natürlich hielt ich Auroras Vorschlag ganz und gar nicht für eine schlechte Idee, jedoch war ich mir zuerst gar nicht so sicher, was genau sie einte, Gut ich kannte mich hier zwar wirklich gut aus, aber alles kannte ich auch nicht. Was wiederum doch sehr verwunderlich war. Jedenfalls fing ich dann an zu überlegen, so schnell fiel mir aber kein Ort ein,wo wir so etwas finden konnten. Zumal ich bis jetzt auch nur immer in den Tag hinein gelebt hatte. Ausgeloggt hatte ich mich bis dato auch nur, wenn es wirklich nötig war. Und dies hieß schon etwas, selten spielte ich weniger als 10 Stunden am Stück. Sofern dies eigentlich meine einzige Beschäftigung war, immerhin ging ich eigentlich niemals nach draußen. Ich verabscheute mein Aussehen und dies mehr als nur ein wenig. Um ehrlich zu sein war dies sogar der Grund, warum ich mich trotz der eigenartigen Gestalt meines Avatars, in ihm wohlfühlte. Nach und nach fand ich mich wieder im Wald wieder. Die Baumkronen rauschten und die programmierten Tiere hörte man auch noch leise aus ihren Verstecken. Ich war immer wieder von dieser Welt fasziniert, zumal sie für mich eigentlich realer wirkte, als die richtige Welt. Eigentlich wollte ich mich niemals in dieser Welt verlieren, doch bemerkte ich selbst nicht mehr, wie sehr mein Bewusstsein schon in Krypta gefangen war. Immer mehr wurde es in diese faszinierende und zugleich zauberhafte Welt hinein gesogen. Mich selbst störte dies kaum, was ich von meinem Vater nicht sagen konnte. Wie er über Krypta dachte war zudem für mich auch etwas ganz anderes. Vielleicht gefiel es ihm nicht einmal mehr und er spielte damit es zu löschen. All dies waren Gedanken, die mir mittlerweile durch den Kopf gingen. Und das obwohl ich doch nur nur über das Ausloggen nachdenken sollte. Je schneller wir dieses Ziel erreichten umso besser.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 16 Nov 2014, 14:44

Mikihiko und ich ließen nicht voneinander los während wir lediglich Haruka folgten. Unterwegs hielt ich bereits nach einem dieser Hora-Steine Ausschau. Diese Bezeichnung hatten diese Steine von mir bekommen, da der Begriff Hora für mich gut zu ihnen passte. Hora war nämlich das spanische Wort für Zeit und sie gaben eben Auskunft über die Zeit der wirklichen Welt. Mich würde es wundern, wenn diese Steine wirklich so hießen.
Ich war mir nicht ganz sicher, ob Haruka einen bestimmten Ort aufsuchte, wo es einen dieser Steine gab. Mir waren ein paar Orte bekannt, wo jeweils einer im Boden befestigt war, doch nach Harukas und meinem Aufenthalt im Irrenhaus waren wir irgendwo in Krypta gelandet, wo ich vorher noch nie gewesen war. Nicht einmal den Weg zurück kannte ich, sonst wäre es auch denkbar einfach solch einen Stein zu finden. Im Prinzip dürfte aber über ganz Krypta verteilt solche Steine stehen. Dies war nur ein Grund, weshalb ich mich nicht darüber ärgerte, dass Haruka irgendwo in Krypta gelandet waren. Wäre es nicht dazu gekommen, hätten wir Mikihiko nicht getroffen. Allein deshalb war ich mittlerweile sogar ganz froh darüber, dass es dazu gekommen war. Meine neue Rüstung war noch ein Grund mehr, sich über dieses Ereignis zu freuen.
Mitten auf unserem Weg durch den Wald setzte ich zum Sprechen an. Sowohl Haruka als auch Mikihiko sollten gut zuhören. Ich sprach also: "Habt ihr euch schon darüber Gedanken gemacht, was passiert, wenn wir uns wirklich ausloggen konnten. Möglicherweise müssen wir uns beim nächsten Einloggen erstmal wiederfinden. Ich möchte aber auf etwas anderes hinaus. Vielleicht geht es nur mir so, aber ich würde euch zwei sehr gerne auch auf der Erde kennenlernen. Mir würde es gefallen, wenn wir uns mal treffen könnten. Keine Sorge, Haruka - wenn du nicht nach draußen willst, ich würde dich sogar besuchen kommen. Was meint ihr?" Nachdem ich ausgesprochen hatte, war ich erstmal still und hörte beiden zu während ich weiterlief. Mikihiko hielt dabei immer noch meine Hand fest und ich seine.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 16 Nov 2014, 16:27

"Ich würde euch auch gerne kennen lernen. Aber dafür würde ich auch rauskommen, also mach dir darum keine Gedanken.", gab ich zu und lächelte sogar schon fast. Ich wollte aber eher nicht zugeben, dass ich nicht wusste, wo diese Steine genau waren. Augenblicklich rief ich die Karte von Krypta auf um wenigstens unseren Standort zu überprüfen, jedoch als ich die Karte unter die Lupe nahm, wurde es mir sogleich anders. Kein einziger Ort war darauf verzeichnet, nicht einmal mehr die Stadt, die wir gerade verlassen hatten, war auf der Karte zu sehen. Es war einfach eine riesige Landkarte ohne jegliche Eintragungen. Ich knirschte gut hörbar mit den Zähnen und schloss daraufhin die Karte wieder, bevor ich mein Menü schloss. Meine HP lagen noch gut gefüllt auf 659 von 700 aber dies sollte sicherlich nicht auf Dauer so bleiben. Ganz klar noch hatte sich uns bis auf Guts niemand in den Weg gestellt, aber ich zweifelte stark, dass es so leicht bleiben würde. Irgendwie war das hier einfach zu leicht, zu leicht um wahr zu sein. Leicht skeptisch begutachtete ich meine Umgebung, ehe ich weiterlief.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 16 Nov 2014, 19:04

Ich hörte beiden zu und fing an langsam zu begreiffen um was es hier nun ging. Ich war auf jedenfall dazu bereit, alles zu tun um wieder zurück gehen zu können. Aurora und Haruka würde ich auf jedenfall suchen und auch finden, da mir beide ans Herz gewachsen waren -besonders Aurora.-
Aurora sprach dann auch meinen Gedanken auss, das wir uns treffen sollten. "Klar!Ich würde euch beide sehr gerne Treffen! Wir könnten dann auch mal zusammen ausgehen Aurora?" Beim letzten Satz wurde ich leicht rot um die Nase. Das wäre dan mein erstes Date!
Man konnte mir die begeisterung förmlich ansehen, da es um mich herum anfing zu funkeln.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 17 Nov 2014, 05:31

Es grenzte schon an ein kleines Wunder, dass ausgerechnet von mir der Vorschlag für ein Treffen kam, sobald wir wieder zurück auf der Erde waren. Bis vor Kurzem noch hatte ich nicht einmal vorgehabt, überhaupt Freundschaften zu schließen. Mir war einfach nur wichtig gewesen, den Kristall des Erwachens zu finden, damit ich mir den Wunsch erfüllen konnte, wieder mit meiner leiblichen Mutter zusammenzuleben. Dies schien mir zurzeit aber auch nicht mehr das primäre Ziel des Spiels zu sein, wofür die Hacker verantwortlich waren. Zum Glück hatte ich Haruka und Mikihiko von der Seele geredet und sie waren einem Treffen ebenfalls sehr zugetan. Über ihre positiv ausgefallenen Antworten freute ich mich sehr. Vor allem über Mikihikos Antwort freute ich mich. Er kam gleuch mit der Idee an, dass wir zusammen ausgehen könnten. Bislang hatte ich genauso wie bei Freundschaften auch kein Interesse an Jungs gezeigt. Normalerweise hätte ich ihn abblitzen lassen, wie alle anderen Jungs, die ein Date mit mir wollten, aber nicht Mikihiko. Ich errötete und strich mir verlegen eine Strähne meines blonden Haars hinters Ohr, während ich sagte: "Ja, das können wir. Aber zuerst treffen wir drei uns. Wir sollten auf jeden Fall noch einen Treffpunkt ausmachen. Lebt ihr beide denn auch in Tokio?" Unglaublich, aber wahr - ich hatte Mikihiko eine Zusage gegeben. Wenn ich ehrlich war, dann machte Mikihiko es mir immer schwerer, ihm nicht jetzt schon einen Kuss zu geben, aber diese Regel, die ich für mich selbst aufgestellt hatte, wollte ich nicht brechen. Bis zu unserem Treffen oder sogar bis zum Date konnte ich auf jeden Fall noch warten.
Ich konnte auf einmal Harukas Zähne knirschen hören, was im Normalfall dafür sprach, dass sie sich über etwas ärgerte. Meiner Aufmerksamkeit hatte sich leider entzogen, worüber sie sich ärgerte. Deshalb fragte ich: "Was ist los?" Irgendwie war die Situation plötzlich wieder angespannter, nur hielten Mikihiko und ich immer noch Händchen. Trotzdem blieb ich wachsamer und hielt unsere Umgebung besser im Auge.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 17 Nov 2014, 17:08

Überrascht sah aus dem Augenwinkel heraus zu Aurora, als sie fragte, ob wir beide auch in Tokyo lebten. Anscheinend wohnte zumindest sie nicht sonderlich weit von mir entfernt, auch wenn Tokyo eine gigantische Stadt war, die bald auch ihre eigenen Regeln hatte. Das Leben in Tokyo kannte ich trotz der Tatsache, dass ich eben dort lebte, nicht gut. Ich verließ wirklich ungerne meine vier Wände und deshalb hatte ich es sogar als sehr zuvorkommend von Aurora empfunden mir anzubieten, zu mir zu kommen. Egal was aber auch war, für die beiden würde ich ebenfalls mein Zuhause verlassen.  Nach und nach versuchte ich mich zu beruhigen, denn auch ohne Karte konnte man sich zurecht finden, hoffte ich. Ich konnte es nur nicht leiden, dass sie sich weiter an dem Werk meines Vaters vergriffen, was schon bald als sein Lebenswerk gelten konnte. Erst auf Auroras Frage wurde ich dann auch auf sie richtig aufmerksam.

„Die Karten können wir vergessen, dort ist nicht mal mehr ein Ort verzeichnet.“, antwortete ich auf ihre Frage hin und versuchte meine Wut irgendwie zu unterdrücken, auch wenn es extrem schwer war. Fast schon bemerkte ich, dass es hätte unmöglich werden können, meine Wut weiter zu kontrollieren. Hoffentlich kamen wir vorher hier raus, ich wollte ihnen doch wirklich nichts tun. Nach und nach sah ich mich wieder ein wenig um, bevor ich weiterlief. Stehen bleiben war wohl genauso gefährlich, oder schien genauso gefährlich zu werden, wie sich länger an einem Ort aufzuhalten.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 23 Nov 2014, 11:14

Da waren wir also wie beim Anfang, Tara und ich waren also wieder alleine. In der Stadt trieben wir also unseren Blödsinn zum Beispiel standen wir vor einem Schaufenster und schnitten Grimassen oder ahmten einen nach. Doch die Spitze des Eisberges war, wie wir beide unabsichtlich etwas kaputt machten. Jeder in unserer Umgebung starrten uns wütend an ,,Oh oh." kam es schluckend von mir und sah Tara an ,,Tara?Lauf!!" rief ich und rannten wieder dorthin zurück, wo wir hergekommen waren. Schließlich sahen wir aus der Ferne Mikihiko und die zwei Damen wieder. ,,Mikihiko!!!!" schrien wir förmlich heraus. Hinter uns eine Menschenmeite, die uns hinterher rannte. Schließlich rannten wir weiter und versteckten uns hinter Mikihiko. Wir beide lugten jeweils von einer Seite hervor.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 23 Nov 2014, 16:53

Bevor ich auf die Aussage von Haruka reagieren konnte, sah ich zwei gestalten auf uns zu rennen. Ich kniff meine Augen ein wenig zusammen, um besser erkennen zu können wer das war. Sie kamen näher und ich erkannte die Zwillinge. Sie sahen sich zwar nicht ähnlich, aber sie hatten sich als solche vorgestellt. Hinter ihnen waren mehrere Menschen her. "Sind das Tatjana und Tara?" Sie schieren meinen Namen und durch die Wucht, die sie verursachten, als sie sich hinter mich versteckten,taumelte ich zwei schritte zurück und lies ungewollt die Hand von Aurora los. Tatjana und Tara hatten mich wirklich überrascht. Sie hatten sich hinter mich versteckt und während sie dies taten spürte ich ihre Busen. Es war zwar nur leicht, aber es jagte mir dennoch einen Schauer über den Rücken. Ich sah zuerst Tatjana und dann Tara an. Ich fragte mich was sie angestellt hatten. "Ihr seit ja richtige Unruhestifter." Ich sah dabei beide an. Die wenigen, die ihnen noch gefolgt waren schimpften und redeten auf sie und mich ein, obwohl ich nichts mit der Sache zutun hatte. Ich entschuldigte mich für uns und sie gingen wieder, auch wenn zögerlich. "Wenigstens ist es nicht zu einem Kampf gekommen." Seufzte ich und fuhr mir mit meiner Hand durch die Haare.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 23 Nov 2014, 17:56

Meine Frage, ob die beiden auch in Tokyo lebten, blieb erstmal unbeantwortet, aber dafür erhielt ich eine Antwort auf die Frage, was los sei. Durch Harukas Antwort sah ich verärgerter drein, aber ich verkniff mir einen Kommentar. Ich wusste, was das bedeutete, Haruka wusste was das bedeutete. Diese Hacker verdarben einem echt den Aufenthalt in dieser Welt. So konnte das nicht weitergehen. Doch was sollten wir tun, wenn es so aussah, als ob sie uns stets einen Schritt voraus waren?
Ich wurde von Haruka abgelenkt, als ich jemanden nach Mikihiko rufen hörte. Ich blickte in die Richtung, aus der die Stimmen kamen und meinte auf Mikihikos Frage: "Und wenn schon? Wen interessiert das? Die zwei stören nur." Ein wenig sprach da aus mir meine Eifersucht, die sich vorhin angestaut hatte, als Mikihiko wegen der beiden länger brauchte, um das Geschäft zu verlassen. Die beiden rannten auf Mikihiko und mich zu, obwohl er nur auf Mikihiko, denn hinter ihm versteckten sie sich. Durch die beiden lösten sich Mikihikos und meine Hand voneinander und ich sah nur überrascht zu den Zwillingen. Als ich sah, wie die beiden sich hinter ihm versteckten, kochte ich wieder vor Eifersucht. Mikihiko machte es auch nicht besser, als er mit den beiden so freundlich sprach und ihnen auch noch half. Meine Eifersucht ließ ich mir kaum anmerken. Aufgebracht sagte ich zu den Zwillingen: "Würde es euch etwas ausmachen, Mikihiko in Ruhe zu lassen? Wir müssen weiter. Im Gegensatz zu euch haben wir was Wichtiges zu tun und haben keine Zeit für Albernheiten." Unter Umständen merkte man mir doch an, dass ich eifersüchtig war. Hauptsache ich verriet den beiden nicht zu viel von unserem Vorhaben, obwohl sie uns vielleicht sogar noch auf der Suche nach einem Hora-Stein behilflich sein konnten. Ich bot den beiden aber bestimmt nicht an uns zu begleiten, auch wenn es dazu dienen könnte, dass wir eher hier rauskamen. Mir war es einfach nur wichtig, dass sie sich von Mikihiko entfernten und ihn in Ruhe ließen. Ich verschränkte nur noch meine Arme und wandte mich von den Zwillingen und von Mikihiko ab, von Letzterem aber nur wegen der beiden.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 23 Nov 2014, 19:10

Wir blickten hoch und sprachen gleichzeitig ,,Es war unabsichtlich..". Wir atmeten erleichtert auf und blicken dafür Cana, unsere Nachbarin an, die uns etwas aufgebracht anredete, sofort kam unser Temperament auf und riefen ,,Das kann auch normal sagen, Cana! Warum bist nur so gemein zu uns, das warst du vorher doch auch nicht!!" riefen wir und bließen beleidigt die Backen auf. Schließlich ließen wir dann von Mikihiko ab. Wie typische Italienerinnen stolzierten wir dann davon ,,Merkst du was? Cana isteifersüchtig...wer hätte gedacht, dass sie so gemein zu uns ist Tara..." Meinen ärger konnte ich kaum zügeln und regte mich wegen so einer kleinigkeit auf.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 23 Nov 2014, 20:00

Genervt und gleichzeitig von dieser Naivität angeekelt, fuhr meine Hand zu meinem Gesicht und ich war kurz davor auszuflippen. Positiv daran war aber nur, dass es Aurora bereits für mich getan hatte und so ersparte sie mir einiges. Ihre Eifersucht war deutlich zu spüren, aber ich sprach sie lieber nicht darauf an, immerhin kannte ich dieses Gefühl sogar gut. Unweigerlich, während ich mir mit meiner Hand durchs Haar fuhr, dachte ich wieder an Guts und begann mich wieder vor mir selbst zu ekeln. Immer noch brachte ich ihn mit dem Angriff auf Krypta in Verbindung und so schnell würden diese Anschuldigungen auch nicht aus meinen Gedanken verschwinden. Zumal das in der Stadt garantiert nicht unsere letzte Begegnung mit ihm war. Als die Zwillinge dann abgezogen waren, entspannte ich mich auch wieder merklich. Erst dann bemerkte ich auch, dass die Sonne bereits fast untergegangen war und wir somit buchstäblich am Arsch waren, oder zumindest wenn ich dies so ausdrücken konnte. Lieber nicht darüber nachdenken und einfach weitergehen, allein dies hielt ich für die beste Lösung. "Wir sollten weiter.", murmelte ich beiläufig und interessierte mich nicht einmal wirklich dafür, wohin die Zwillinge abgehauen waren. Zum Glück hatte ihnen niemand davon erzählt, was auch erst einmal so bleiben sollte, wie ich fand. Meine Hand ruhte auf auf dem Griff meines Katanas, was ich zur Sicherheit wieder aus dem Inventar geholt hatte. Man konnte ja wirklich nicht wissen was uns jetzt noch alles blühen konnte. Das ich nebenbei Auroras richtigen Namen erfahren hatte, ließ ich an diesem Punkt einfach mal außer Acht.
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Zuletzt von Nagato am So 23 Nov 2014, 21:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 23 Nov 2014, 20:48

Meine Augen weiteten sich urplötzlich wegen der Worte der Zwillinge. Es ging nicht darum, wie sie mit mir sprachen. Für mich verhielten sie sich ohnehin wie kleine Kinder und genauso hörten sie sich auch an. Was mir nur zu schaffen machte war, dass sie mich bei meinem Namen genannt hatten und zwar bei meinem richtigen Namen und nicht bei dem Namen, den ich in Krypta besaß. Ich drehte mich um 90 Grad zu ihnen und sah dann seitlich mit geschochten Augen in ihre Richtung. Ich rätseltein Gedanken: "Woher kennen die beiden meinen Namen?" Für einen sehr kurzen Moment spielte ich mit dem Gedanken, dass die beiden Hacker sein könnten, aber dafür schienen mir die beiden zu unterbelichtet und zu albern zu sein. Wenn es das aber nicht wahr, woher kannten sie mich dann? Es gab nur eine Möglichkeit, um das herauszufinden. Ich rief den beiden hinterher: "Wartet! Was meintet ihr damit? Zu welchem Zeitpunkt war ich nicht gemein zu euch? Und woher wisst ihr wie ich heiße?"
Haruka und Mikihiko konnte ruhig schon meinen richtigen Namen erfahren, wenn wir uns sowieso vornahmen, uns zu treffen. Spätestens dann erfuhren sie eh meinen Namen. Mir war es gerade aber einfach nur wichtig, dass ich herausfand, wer die beiden waren. Eigentlich war die Antwort offensichtlich, mit dem Wissen, dass sie Zwillinge waren und wenn ich mir ihr Verhalten betrachtete. Letztendlich wurden meine Augen vorab schon kleiner und ich beruhigte mich wieder. Eine Antwort der beiden hatte sich bereits erübrigt, aber gerne hörte ich nochmal eine Bestätigung aus ihren Mündern. Gerade kam ich mir recht dumm vor, da ich es nicht schon eher gemerkt hatte. Allein an den Namen hätte ich schon merken müssen, um wen es sich bei den beiden handelte.
Mir tat es fast schon ein wenig Leid, dass ich entgegen Harukas Worten gehandelt hatte, aber es hätte mir einfach keine Ruhe gelassen, wenn ich nicht dahinter gekommen wäre, wer die beiden waren. Da sich das ja jetzt eh sozusagen erübrigt hatte, stand mir nichts mehr im Wege, mich wieder in Bewegung zu setzen. "Lasst gut sein. Es hat sich schon erledigt.", sagte ich zu den Zwillingen, bevor ich wieder weiterlief.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 23 Nov 2014, 21:19

Ich sah zu Aurora, als die beiden sie Cana nannten. "Cana?" Wiederholte ich, mit einem grossen Fragezeichen über meinem Kopf. Ich war verwirrt, was man mir vermutlich ansah. Aurora dagegen war geschockt.Sie hiess also in echt Cana. Aurora verlor plötzlich das Interesse und wollte wieder gehen. Sie plötzlich total anders. Ich konnte ihr verhalten in manchen Situationen überhaupt nicht verstehen. Auch Haruka schien die Zwillinge nicht zu mögen. Sie sah nämlich erleichtert aus, als diese gehen wollten. Ich sah zu Boden und meine schwarzen Haare verdeckten meine Augen. Ich erinnerte mich an früher. Meine alten Schulkameraden sahen mich damals auch so an. Heute noch. Blicke die froh waren, wenn ich das Klassenzimmer verlies. Vermutlich war mein verhalten übertrieben, aber ich kannte den schmerz, unerwünscht zu sein. Ich richtete Meinen
Blick wieder auf die Zwillinge und lächelte beide an. "Ich freu mich auf unser nächstes zusammentreffen! Tatjana! Tara!"
Meine Lust auf Händchen halten war vergangen. Vielleicht war es besser beide besser kennenzulernen, bevor ich was vertiefte. Dieses Verhalten hatte mich nämlich verletzt.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 23 Nov 2014, 22:17

Wir blieben stehen und drehten uns um ,,Also, du solltest duch wirklich in Grund..." fing ich an und Tara beendete den Satz ,,...und Boden schämen, dass du deine eigenen Nachbarn nicht mehr erkennst..." Mikihiko lächelten wir an und sprachen ,,Beruht auf Gegenseitigkeit Mikihiko!!" Schließluch drehten wir uns wieder um und liefen einfach weiter ohne uns groß nochmal über das Thema zu beschäftigen.

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