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 A new morning, the abyss of your life #2

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Angel
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BeitragThema: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 04 Okt 2013, 17:12

das Eingangsposting lautete :

Der Kristall des Erwachens. Ihn zu finden und damit seinen Wunsch zu erfüllen, dies ist der Sinn des Spiels "Game or reality", ihr selbst werdet mit dem Spiel verbunden und taucht als euer neues Selbst in es ein. Den Schaden den euer Avatar erlebt, müsst ihr auch einstecken und die Erfahrungen die ihr im Laufe dieses Spiels macht, werden euch in eurem Alltag begleiten.
Es ist die Wahrheit, ihr habt einen Wunsch frei, wenn ihr diesen blauen Kristall findet, der irgendwo in einem riesigen Palast aus Eis versteckt ist. dieser jedoch wird von einem unmenschlichen Monster bewacht, sodass ihr erst einmal lernen müsst euch mit dem Spiel zu identifizieren und eure bereits gemachten Erfahrungen in das Spiel mit einzubringen.
Das Spiel selbst basiert auf einer programmierten künstlichen Intelligenz, sodass das Spiel sich mit euren Erfahrungen immer weiter entwickelt und irgendwann zu einem gigantischen Komplex heranreifen wird. Die Welt innerhalb dieses Spiels ist gefüllt mit vielen Menschen aus aller Welt, jedoch werden eure Sprachen automatisch übersetzt, sodass ihr auch in der Lage seit mit diesen zu kommunizieren.
Jedoch seit gewarnt. Es gibt nicht nur gute. Und der Tod hat schlimme Folgen, so befindet sich ein Charakter im Spiel der tatsächlich in der Lage ist euren Avatar unwiderruflich aus dem Spiel zu entfernen.

Der Entwickler des Spieles selbst, Akira Nakamura, lebt in Japan, wo er auch das Spiel entwickelte. Er ist ein Spezialist für sogenannte virtuelle Realitäten. Somit ist er auch schon außerhalb Japans bekannt. Gerüchten zufolge, soll auch seine Tochter einen Account in diesem Spiel besitzen. Ich glaube ja, dass er damit nur das Leiden seiner Tochter an dieser komischen Krankheit etwas lindern wollte, aber es weltweit am gleichen Tag zu eröffnen ist doch schon eine Herausforderung. Zumal das Spiel selbst alle Sprachen übersetzt, sodass man sich mit Menschen aus aller Welt unterhalten kann. Jedoch vermuten bereits einige eingefleischte Spieler, dass sie irgendwie in Verbindung mit dem rätselhaften Avatar Tod steht.

- Ende der Übertragung der Werbung zu "Game or reality"

Wie jeden Morgen schlug ich meine Augen auf und atmete erst einmal erleichtert über dieses Aufwachen auf. Sicherlich wäre es angenehm einfach nicht mehr aufzuwachen, als wie Mutter zu leiden, aber ich wollte mein Ziel erreichen und dies war nun mal diesen Kristall von dem bereits fast die ganze Welt sprach zu ergattern.
Es gab Milliarden von Spielern in diesem Spiel die anscheinend genau dasselbe wollten wie ich selbst und sie alle schienen ihre eigenen Gründe zu haben durch die sie an den Kristall gelangen wollten.
Auch wenn Vater mir wahrscheinlich mit meinem Avatar einen gewaltigen Vorteil verschafft hatte mit dem ich, das musste ich sagen nicht so wirklich zufrieden war, da ich mich daran halten musste mich nicht ins Kampfgeschehen einzumischen, bevor ich nicht wusste, wo sich der Kristall genau befand.
Es gab tausende, wenn nicht mehr Verstecke in diesem virtuellen Spiel, die man durchforsten musste, bis man ihn fand, aber Vater hatte damit schon recht, dass er mir es nicht verriet. Das interessanteste an dem Spiel, dies ging wahrscheinlich allen so, war das es über das Internet funktionierte und somit alle die das Spiel spielten miteinander verbunden waren, sodass niemand de Möglichkeit hatte allein diesen Kristall zu finden und dann zu verraten, wo man ihn fand.
Nein dadurch war die Wahrscheinlichkeit den Kristall zu finden und sich seinen Wunsch erfüllen zu lassen für alle gleich und wenn man einmal aufhörte zu spielen stellte es sich manchmal jedoch schon als Herausforderung da, die anderen wieder einzuholen, da man ihnen nicht vorschreiben konnte, was sie zu tun oder zu lassen hatten.

Nachdem ich geduscht und mich angezogen hatte frühstückte ich erst einmal ausgiebig. Zwar brauchte ich nicht wirklich viel, aber mein Vater schrieb mir dies eben vor, obwohl er bereits wieder in seinem Büro saß und an einer neuen kostenlosen Erweiterung für das Spiel arbeitete. Ja das Spiel an sich musste man zwar kaufen, dafür waren aber die Erweiterungen kostenlos und außerdem verfügte man über ein ausgiebiges Charakterdesign, sodass eigentlich kein Wunsch offen blieb.
Einige würden wohl behaupten, das man durch so viel kostenloses nichts an diesem Spiel verdienen würde, aber dem war nicht so.
Da es bereits so oft verkauft wurde und immer wieder gekauft wurde, machte mein Vater durch seine Arbeit schon ein beträchtliches Vermögen, was hier in Japan nicht immer so leicht war, zugegeben im Rest der Welt zwar auch nicht, aber ich kannte eben kein anderes Land außer Japan und ich könnte es auch niemals verlassen, dem war ich mir sicher.
Naja außer, wenn ich in "Krypta", so hieß die Welt innerhalb des Spiels, war da ich dort wirklich einmal diese Welt verlassen konnte.

Nach dem Frühstück loggte ich mich sofort wieder im Spiel ein, legte mir aber vorher die Schläuche ab, die alle wirklichen Körperlichen Bedürfnisse überwachten und so das Spiel unterbrachen, wenn man eine Pause brauchte.
Wahrscheinlich war das Spiel deshalb auch so beliebt, da man eben erst weitermachen konnte, wenn man wirklich erholt war und eben genau dieses System konnte man nicht täuschen, naja außer meines, da ich dieses täuschen musste um überhaupt spielen zu können, da es auch die Krankheiten aufzeigte und erst zuließ das man weitermachte, wenn man wirklich wieder gesund war, was bei mir mehr als nur unmöglich war.
Mein Spiel hatte ich bereits am vorherigen Tag beendet, sodass sich sowohl ich als auch mein Avatar ausruhen konnten. Wenn ich mich wieder einloggte, startete ich meistens genau dort, wo er schlief und dies war doch wie immer in einer völlig dunklen und trostlosen Umgebung. Mein Avatar hieß ja nicht umsonst "Tod".
Ich schloss einfach in der richten Welt meine Augen und mein Bewusstsein wurde dabei sofort von meinem Körper in den von Tod übertragen. Genau wie zuvor schlug ich hier meine Augen auf, nur das sie dieses Mal rot waren und mein Haar lang und schwarz.
Wie jeden Morgen war der blaugrüne Schmetterling, der mich hier herausbrachte und auch zu allen sonstigen Welten, bereits hier und wartete nur auf mein Aufwachen, sodass er bereits auf meinen Lippen rastete und leicht mit den Flügeln schlug als ich aufwachte.
Ich streifte mir wie auch zuvor meine Kleidung über, die aus einer weißen langen Hose und einem ebenfalls weißen Top bestanden.
Dazu trug mein Avatar schwarze Springerstiefel mit Nieten verziert.
Ich warf mir dann noch meine schwarze Lederjacke über und befestigte mein blaues Katana auf meinem Rücken.
Ich wurde von dem Schmetterling wie aufgesogen und befand mich daraufhin schon in der weitläufigen Welt von "Krypta" wieder. Das Verblüffendste daran war jedoch, dass mich fast niemand der Spieler bemerkte, die hier waren, naja sie wussten, dass ich der Tod war und wahrscheinlich wollten sie mich deshalb gar nicht bemerken, aber dies konnte mir nur recht sein, da ich mich so erst einmal ungehindert weiter auf die Suche nach dem Kristall des Erwachens machen konnte um endlich mein Ziel zu erreichen und dies auch noch vor allen anderen zu schaffen.
Jedoch da ich auf der bösen Seite stand, obwohl das eigentlich nicht stimmte, aber das dachte man eben vom Tod selbst leider, war es nicht so wirklich einfach dorthin zu kommen wo er versteckt war, da das Böse doch meistens vom Guten besiegt wurde, das war zumindest eigentlich die Alte Regel, damit das Böse nicht mehr außer Kontrolle geraten würde.
...

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Dean
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 09 Jun 2015, 06:53

Die Stimmung war nach Harukas plötzlichem Verschwinden meinerseits etwas getrübt. Ich hätte gerne noch mehr Zeit mit ihr verbracht und fand es schade, dass sie schon gegangen war. Ich konnte sie aber verstehen. Ihr bedeutete Krypta eben so unendlich viel und was taten wir? Wir verschwendeten mit diesem Treffen eigentlich auch nur unsere Zeit. Zeit, die wir dazu nutzen sollten, um Krypta zu retten. Mir war es halt nur so wichtig die beiden wirklich zu kennen und nicht nur durch ihre Avatare. Das tat ich ja jetzt.
Nun war ich mit Mikihiko alleine. Um uns herum hielten sich nur noch Fremde auf. Auch wenn ich Haruka nicht loswerden wollte, hatte ich doch im Prinzip nur darauf gewartet. Endlich war ich mit dem jungen Mann alleine, in den ich mich bis über beide Ohren verknallt hatte. Ich stand auf und sagte: "Wir sollten auch gehen!" Ich verließ mit Mikihiko das Café und meinte draußen sofort: "Ohne Haruka ist es irgendwie nicht mehr dasselbe, selbst wenn sie eher zurückhaltend war." Ich machte mir Sorgen um sie. Womöglich sah sie das etwas anders, aber durch dieses Treffen und unseren gemeinsamen Erlebnissen in Krypta sah ich in ihr eine gute Freundin. Von denen hatte ich nicht gerade viele, eigentlich sogar keine anderen, da ich bislang nicht viel wert auf Freundschaften in Japan legte. Mittlerweile sah das echt anders aus, denn sowohl Haruka als auch Mikihiko bedeuteten mir viel. "Was hälst du von einem gemeinsamen Spaziergang? Und anschließend begleitest du mich nach Hause!", bestimmte ich beinahe schon und lächelte Mikihiko an. Ohne Haruka war es wirklich nicht mehr dasselbe. Meine Gefühle für Mikihiko kamen hoch und ließen mich rot werden. Seitdem wir allein waren, war es besonders schlimm. Es war fast so, als wäre Haruka meine Bremse gewesen. Ich musste mich sehr zusammenreißen, um ihm nicht gleich um den Hals zu fallen und ihn zu küssen. Aber auf eines konnte er wetten: Ohne diesen Kuss ließ ich ihn nicht gehen.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 15 Jun 2015, 20:05

Haruka verliess so stürmisch das Café, dass wir uns nicht verabschieden konnten. Ich blickte bloss verdattert zum Ausgang, bis mich Cana aus meinen Gedanken riss und wir das Café verliessen. Ich lächelte sie an, als sie ihren Vorschlag äusserte und griff nach ihrer Hand. Ich tat es automatisch und wollte sie auch gar nicht mehr los lassen. Es war real und ich konnte die Person hinter dem Charakter in Krypta berühren. In meinem Körper breitete sich eine angenehme Wärme aus, die ich gar nicht mehr gehen lassen wollte. Ich drückte ihre Hand stärker. "Cana, lass uns gehen." Sprach ich und lief einige Schritte vor. Ich spürte wie mir die röte in mein blasses Gesicht schoss, aber es war mir in diesem moment nicht Peinlich. Ehrlich gesagt, wollte ich sogar, dass sie sah was ich gerade empfand. "Ich wohne zwar nicht hier, aber ich kenne einen tollen spazierweg."
Früher, als ich noch in die Grundschule ging lebte ich nicht allzu weitweg von hier. Ich und meine Schwester spielten immer in einem Park und rannten durch die Gegend rum. Sie war mein einziger Freund, da ich in der Schule ein Opfer von Mobbing war. Eines Tages wurde es so schlimm, das wir weg zogen und Tokyo hinter uns liessen. Umso glücklicher bin ich, Cana getroffen zu haben.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Do 18 Jun 2015, 17:47

Momentan konnte ich gar nicht beschreiben, was in mir vorging. Ich machte mir Sorgen um Haruka, ganz klar. Vermutlich war sie entgegen meines Vorschlags gemeinsem unsere Vorgehensweise zu erarbeiten wieder nach Krypta gegangen. Gerne würde ich ihr schnell dorthin folgen, wenn ich mit meiner Vermutung denn richtig lag, aber vorher wollte ich meine gemeinsame Zeit mit Mikihiko genießen. Das war auch genau der eine Grund, wegen dem meine Sorge um Haruka in den Schatten gestellt wurde. Als der Schwarzhaarige meine Hand ergriff, starrte ich mit geweiteten Augen auf unsere Hände und lief hochrot an. So weit waren wir also schon, dass wir Händchen hielten. Mikihiko musste doch jetzt aufgefallen sein, was ich für ihn empfand, das ging gar nicht anders. Anscheinend doch, denn er merkte nicht einmal an, wie rot ich wurde. War ihm das tatsächlich entgangen? Scheinbar schon. Um ehrlich zu sein erkannte ich mich selbst nicht wieder. Wenn mir vergangene Woche noch jemand gesagt hätte, dass es nur einen einzelnen jungen Mann benötigte, um mir den Kopf zu verdrehen, hätte ich noch gelacht. Mikihiko hatte genau dies geschafft. Er war in meinen Augen eben auch etwas ganz Besonderes. Bei ihm stimmte nicht nur das Aussehen, sondern auch sein Charakter. In so jemanden wie ihn musste man sich einfach verlieben.

Mikihiko setzte sich in Bewegung und ging ein paar Schritte vor. Da ich noch in Gedanken versunken war, bekam ich das erst später mit. Meine Arm streckte sich lang, bis es nicht mehr ging und ich mich von Mikihiko mitziehen ließ. Das war dann auch erst der Moment, in dem ich wahrnahm, dass wir losgingen. “Das ist großartig.”, erwiderte ich, als er meinte, er kenne einen tollen Spazierweg. Mir war es im Prinzip aber egal, wo wir langgingen, solange wir diesen Weg gemeinsam gingen. Es stellte sich heraus, dass Mikihiko nicht zu viel versprochen hatte, als wir durch einen Park spazierten. Inzwischen lief ich auch wieder neben Mikihiko. So war es um einiges angenehmer. Wir spazierten etwas durch den Park, als mir auf einmal ein Gedanke kam. "Warum nicht hier?", dachte ich mir und ließ in diesem Fall völlig außer Acht, dass wir nicht alleine im Park waren. Die anderen Personen waren mir auch egal. Die hier herrschende Atmosphäre hielt ich in diesem Moment einfach für perfekt. Trotzdem zögerte ich noch und sah immer wieder mit leichter Unsicherheit Mikihiko an. Schließlich fasste ich einen Entschluss, was nicht zuletzt daran lag, dass mir nun erst auffiel, dass sein Gesicht gerötet war. Man könnte dies auch so deuten, dass ihm warm war, aber ich interpretierte es anders. Ich setzte einen Schritt vor und stellte mich vor Mikihiko, damit er stehen blieb. Dann sah ich ihm in die Augen, sodass er mir auch in die Augen sehen konnte. Vielleicht wäre es angebracht gewesen, etwas zu sagen, aber das kam mir nicht in den Sinn. Ohne Vorwarnung griff ich mit beiden Händen nach seinem schwarzen Hemd. Mir war nicht danach mich auf meine Zehenspitzen zu stellen, um unseren Größenunterschied zu überbrücken, weshalb ich an seinem Hemd zog, so dass sein Gesicht sich meinem näherte bis unsere Lippen sich einander berührten. Ich schloss meine Augen, damit es sich noch schöner anfühlte, immerhin war es nicht irgendein Kuss. Es war unser gemeinsamer erster Kuss und vor allem mein allererster Kuss - zumindest mit jemandem, der nicht zu meiner Verwandtschaft zählte. Mit Worten fiel es mir schwer zu beschreiben wie sich dieser Kuss anfühlte. Die Zeit schien währenddessen still zu stehen. Von mir aus konnte dieser Moment auch eine Ewigkeit andauern, oder am liebsten niemals enden. Leider war mir nur allzu gut bewusst, dass alles Schöne einmal ein Ende hatte.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mi 24 Jun 2015, 16:37

Wir liefen nebeneinander und hielten uns an den Händen. Mein Herz schlug so schnell, als ob ich gerade einen Marsthon gerannt wäre. Ich war noch nie in so einer Lage gewesen und war überfodert mit meinen Gefühlen. Wär hätte gedacht, dass verliebt sein so viel bedeutete? Ich blickte ab und zu ihre richtung und wenn sich unsere Augen traffen schaute ich schnell weg. Sie blieb plötzlich vor mir stehen und ich tat es ihr gleich. Sie sah mir in die Augen und ich in ihre. Mir fiel es schwer zu atmen und ich fragte mich ob es ihr auch so ging. Als sie nach mir griff und mich zu ihr zog, setzte mein Herz einen schlag aus. Sie küsste mich. Ihre Augen waren geschlossen, weshalb ich sie auch schloss. Es war mein erster Kuss, der mich dazu noch so überwältigte. Ich zog sie näher an mich ran und fuhr mit meiner rechten Hand durch ihre seidigen Haare. Ich beendete den Kuss, blieb ihr dennoch nahe. Meine Liebe zu ihr war für mich nicht in Worte zufassen. Ich küsste sie wieder, aber nur kurz, bevor ich mich aus der beuge löste. "Wer hätte gedacht, dass küssen so schön sein kann?" Sagte ich mit roten Wangen.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Do 25 Jun 2015, 21:26

Sicherlich war ich etwas unvorsichtig und hatte mich einfach in Gefahr damit gebracht, dass ich wieder nach Krypta aufgebrochen war. Mir stand aber auch der Sinn nicht unbedingt nach zu viel Geturtel, aber dies würde ich ihnen niemals ins Gesicht sagen. In Krypta war eben mein richtiges Leben und hier war ich jemand, der ich sein wollte, hier war ich ich selbst. Es schien so unglaublich komisch, wenn man mich in diesen zwei Welten kennenlernte. Krypta war mein wirkliches Leben, selbst wenn es nicht mehr so aussah, wie ich es kannte. Dieses Krypta war die reinste Apokalypse und hatte nichts mehr von dem, was es zuvor an Scharm versprüht hatte. Dennoch brauchte ich mich gar nicht umzudrehen um zu erfahren, wer sich zu mir gesellt hatte. Die Stimme war unverkennbar. „Was willst du Guts?“, ich sah nach meinen Worten, nicht zu ihm und hatte es auch nicht vor. Doch ich wusste nicht wieso, aber es stimmte etwas nicht mit dem Schwarzhaarigen. Ich hörte zwar, wie sein gigantisches Schwert die Luft zerschnitt und kurz neben mir stoppte, ich sah das Licht, welches sich auf der Klinge brach, aber er stoppte. Die scharfe Kante des Schwertes stoppte ziemlich genau neben meinem Kopf und ich wusste ganz genau, wie er mit sich rang, mich nicht zu köpfen. Kaum zu glauben, dass ich nichts tat. Ich bewegte mich keinen Zentimeter und auch Angst schlich sich nicht in meine Gedanken. Sicherlich konnte ich hier sterben, genau in diesem einen Moment, doch was Guts zurückhielt, war mir schleierhaft.
...

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 29 Jun 2015, 21:47

Mir wurde ganz warm ums Herz, als Mikihiko mich während des Kusses näher zu sich zog. Seine körperliche Nähe wollte ich nicht missen. Außerdem mochte ich den Geschmack den Mikihikos Lippen bei mir hinterließen und würde am liebsten noch mehr von ihm kosten, aber alles was über den Kuss hinaus ging, war für unser erstes Treffen wohl zu viel des Guten. Andererseits reizte es mich herauszufinden, wie weit wir gehen könnte. Ich liebte Mikihiko und das konnte er auch ruhig wissen. Der Kuss war wohl der erste Schritt in diese Richtung. Aufgrund meiner Liebe zu ihm machte es mir nicht einmal etwas aus, dass er mir durch mein Haar fuhr. Normalerweise würde ich jeden ankeifen, der dies wagte, von wegen er habe meine Frisur ruiniert usw. Doch bei Mikihiko verhielt sich das ganz anders. Ich empfand es sogar als recht angenehm, fast so als würde er mich streicheln. Leider passierte dann das, was sich von mir aus noch hätte hinziehen können. Er löste den Kuss. Schade, dabei war es gerade so schön.

Ziemlich überraschend gab Mikihiko mir dann doch noch einen Kuss. Dieser war zwar deutlich kürzer als unser erster Kuss, aber das hieß nicht, dass er weniger schön war. Der Überraschungseffekt machte es aus. Wegen diesem fing sogar mein Herz an zu rasen, so als hätte mich jemand eben erschreckt. Mir ging so vieles durch den Kopf, was mich ganz rot werden ließ. Dass Mikihiko meinen Kuss erwiderte, war das eine, aber dass er mir selbst noch einen von sich aus gab, hatte noch etwas anderes zu bedeuten. "Warum hast du dann damit aufgehört, wenn du es so schön fandest? Doch nicht etwa nur, um mir das zu sagen, oder?", fragte ich ihn etwas patzig. Kurz darauf setzten sich meine grauen Zellen in Gang und ich fing an zwischen den Zeilen zu lesen. Darum fragte ich überrascht: "Moment! Soll das heißen, dass das AUCH DEIN erster Kuss war?" Das überraschte mich wirklich, weil ich dachte, dass auf Mädchen generell auf einen so gut aussehenden Jungen wie Mikihiko flogen und es durchaus zu einem Kuss hätte kommen können. War ich wirklich die Erste, die er jemals geküsst hatte?

"Sieh mal, Liebling! Die junge Liebe ...", hörte ich im Hintergrund eine ältere Dame sagen, die mit ihrem Mann auf einer Bank saß. Verlegen blickte ich zur Seite und atmete tief durch, um zur Ruhe zu kommen. Im Anschluss sagte ich: "Ist es so offensichtlich? Ist es wirklich so offensichtlich, dass ich mich in dich verliebt habe? Vermutlich schon. Aus welchem Grund sollte ich dich auch sonst küssen, huh?" Ich sah Mikihiko einen kurzen Moment an, bevor ich meinen Kopf auf seine Brust legte. Dazu schloss ich ihn in eine Umarmung. "Du kannst mich ruhig so lange festhalten und mir durchs Haar fahren wie du willst. Am liebsten würde ich dich auch nicht mehr loslassen. Wenn meine Stiefmutter nicht so eine Hexe wäre und ich nicht glauben würde, dass dies zu schnell ginge, würde ich dich sogar noch zu mir nach Hause einladen, aber das hat noch Zeit. Es ist nur so ... Ich möchte so viel Zeit wie möglich mit dir verbringen.", offenbarte ich Mikihiko meine Gefühle. Mir fiel ein gewaltiger Stein vom Herzen, nachdem ich nun meine Gefühle zum Ausdruck gebracht hatte.

Es war schon erstaunlich wie Mikihiko meine ganze Einstellung änderte. Zurück nach Spanien, meiner wahren Heimat, zu meiner Mutter wollte ich immer noch. Dort gefiel es mir einfach besser, obwohl ich größtenteils in Japan aufgewachsen war. Ich vermisste nur meine Mutter schrecklich und allein deshalb wollte ich nach Spanien zurück. Nur hatte ich es nicht ganz so eilig. Wie ich eben gesagt hatte, wollte ich so viel Zeit wie möglich mit Mikihiko verbringen und das möglichst ungestört. Ich fing an zu kichern und meinte: "Irgendwie seltsam, dass aus unserem Treffen mit Haruka am Ende sowas wie ein Date wurde." Haruka... ich war mir sicher, dass es ihr gut ging, aber Sorgen machte ich mir trotzdem. Dennoch blieb ich dabei, dass wir uns besser noch ausruhten, bevor wir nach Krypta zurückkehrten. Mein Kopf lag weiterhin auf Mikihikos Brust und ich hatte gerade nicht vor, ihn wieder hochzuheben. Mir gefiel es nämlich, wie meine Wange seine Brust berührte. Das Hemd war zwar noch dazwischen, aber das störte mich weniger.
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Angel
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Sa 04 Jul 2015, 23:28

Sein Lachen, riss mich nach und nach aus meinen Gedanken und ich wagte es, zu ihm zu sehen. Wahrscheinlich wartete er nur ab, bis ich unvorsichtig wurde, aber dies und dies wusste er ganz genau, würde so schnell nicht passieren. Es war lange her, dass ich Guts einmal so gesehen hatte. So nah und dies ohne, dass wir uns dem jeweils anderen auch nur näherten. Sein drohendes Schwert, immer noch so nah an meinem Körper, doch sprach ich immer noch nicht von furcht. „Ich nehme dich mit mir.“, es klang wie ein Befehl, ein Befehl über den ich nur lachen konnte. Selbst wenn er mich mitnehmen wollte, hieß es noch lange nicht, dass ich es auch freiwillig zulassen würde. Ich und aufgeben waren Worte, die wirklich nicht zusammen gehörten und auch nicht zusammen passten. „Oh bitte, du weißt ganz genau, was ich darüber denke Guts.“, folgte meine Antwort gleich monoton, während ich mein Schwert in die Hand nahm. Es war ungewohnt dieses Metall für einen Kampf in der Hand zu halten, der über mein Schicksal entschied. Doch würde mich nichts stoppen. So entflammte zwischen meinem ehemaligen Partner und mir ein langer und kräftezehrender Kampf, dem ich schlussendlich unterlag. Guts war nicht stärker als ich, allein mit meiner Macht, ihn in den Tod zu schicken, würde ich schon jeglichen Kampf gewinnen, aber war ich gerade nicht in der Lage dazu. Der Dunkelhaarige drückte mich schlussendlich in das abgebrannte Gras unter uns, welches sich in meinen Rücken bohrte und setzte sich schlussendlich auf mich. Meine Hände fixierte er über meinem Kopf.

„Und jetzt, ich glaube ja nicht, dass du es dabei belässt, mich anzustarren.“, „Ich sagte es dir bereits.“, damit wechselte die Szenerie und wir wechselten auch gleichzeitig den Ort. Mithilfe Kristallen zu reisen war immer wieder eine willkommene Abwechslung, egal was man auch sagte. Innerlich fehlte mir einfach die Lust oder ein wirklicher Grund dafür, mich zu Wehr zu setzten. Ich wusste einfach, dass wir es selbst zu dritt nicht schaffen würden, diese Welt zu retten. Unaufhörlich drückten sich harte Steine in meinen Rücken, während mich Guts an dieser Wand aufhängte. Bis auf meine Arme, baumelte mein Körper frei diese Wand herunter und einzelne Haarsträhnen fielen mir ins Gesicht. Von meiner Rüstung hatte ich mich bereits verabschiedet, sodass nur noch die Verbände gezielte Blicke auf meinen Körper verhinderten. Selbst wenn dies hier für mich die richtige Welt war, so ganz war sie noch nicht verändert, denn ich musste gestehen, gewisse Möglichkeiten andere User zu quälen, gab es auch schon damals.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Do 09 Jul 2015, 20:19

Ich strahlte übers ganze Gesicht und nickte auf ihre erste Frage. Ich wollte ihr nämlich unbedingt mitteilen wie sehr sie mich aus der Fassung bringen konnte. Auch wenn ich dafür dass Küssen unterbrochen hatte. Mein Herz schlug immernoch sehr stark und wollte sich vermutlich auch nicht so schnell beruhigen. "Bin ich so ein guter Küsser, dass es dich so überrascht?" Grinste ich. "Mein erster Kuss sollte auch meiner ersten Liebe gehören." Sie sprach und erzählte mir wie sie sich fühlte. Ich blickte sie erstaunt an und war glücklich und überrascht über ihre Worte. Sie legte ihren Kopf auf meine Brust, weshalb ich meine Arme um sie legte. Ich drückte sie stärker an mich und wollte sie auch nicht mehr los lassen. Vor einigen Monaten hatten mich Frauen nicht mal interessiert und nun stand ich hier. Hielt eine ganz besondere Frau in meinen Armen. "Hab ich dir schon gesagt wie sehr ich dich Liebe?" Flüsterte ich leise. Mein Herz schlug immernoch wie verrückt, aber es störte mich nicht. Sie durfte ruhig wissen, was sie in mir auslöste. In Krypta war ich anfangs unsicher, ob sie auch das gleiche für mich fühlte, aber jetzt wusste ich es. Eins war für mich klar. Ich würde sie nie wieder loslassen. Weder hier noch in Krypta.

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Dean
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 12 Jul 2015, 19:24

Mein Kopf ruhte auf Mikihikos Brust und ich lauschte seinen Worten. Ich blieb die ganze Zeit während er sprach ganz still und wurde richtig hellhörig, als er von seiner ersten großen Liebe sprach. Er sprach von mir. Dann liebte er mich also auch. Glücklicher konnte ich mich in dem Moment nicht schätzen. "Nun ... Sí, das auch. Aber das ist nicht der Grund, weshalb mich das wundert. Ich dachte nur, dass ein so attraktiver Junge wie du bestimmt lauter Verehrerinnen hat und deshalb dachte ich einfach, dass du eine davon schon geküsst hast. Ich kann mich echt glücklich schätzen, dass wir einander unseren ersten Kuss geteilt haben.", antwortete ich ihm und strahlte förmlich. So glücklich wie in diesem Moment hatte mich vermutlich noch niemand gesehen.
Ich lag in Mikihikos Armen und mir wurde wohlig warm. Bei ihm fühlte ich mich gut aufgehoben und sollte jemand einer anderen Meinung sein, dann war es mir egal. Allein in diesem Moment fühlte ich mich so, als beschützte er mich. In Krypta sähe das vermutlich anders aus. Nicht, dass er mich dort nicht auch beschützen könnte, aber dort war ich nun mal stärker als er und das konnte dort viel ausmachen. Jetzt aber befanden wir uns hier in der wirklich realen Welt, in der ich mich bei ihm umso wohler fühlte. Während mein Kopf weiterhin auf seiner Brust lag, konnte ich deutlich spüren, wie sein Herz von innen dagegenhämmerte. Man konnte meinen, dass es zu mir wollte. Anders gesagt: Sein Herz gehörte mir. Und meines gehörte ihm. Er flüsterte mir etwas ins Ohr, was mich stärker lächeln ließ. Ich erhob meinen Kopf und lächelte ihm direkt ins Gesicht. Außerdem erwiderte ich: "Nein. Nein, hast du noch nicht. Aber bevor du es tust, lass mich den Anfang machen. ... Te quiero ... Te quiero mucho.*" Daraufhin gab ich ihm einen gefühlvollen Kuss, bevor ich meinen Kopf wieder auf seiner Brust ablegte und ihm weiterhin in den Armen lag. Der Kuss diente einzig und allein dazu, damit Mikihiko auch ohne Worte verstand, wie sehr ich ihn liebte. Darüber hinaus umschloss ich seine Hüfte noch mit meinen Armen. Am liebsten hielt er mich für immer so im Arm und ließ mich nie wieder los. Wenn er mir gleich auch noch sagte, wie sehr er mich liebte, würde ich mit Sicherheit noch glücklicher und zufriedener sein, als gerade jetzt schon. Hoffentlich sagte er nicht, dass er mich so sehr liebte wie seine Mutter. Das würde dann doch alles kaputt machen, denn ich wollte alles andere, als mit seiner Mutter verglichen zu werden. Zwar kannte ich sie nicht, aber das war definitiv etwas, was mir zuwider war. Ich hielt ihn aber für feinfühlig genug, damit er sowas nicht aussprach.

*span.: Ich liebe dich sehr.
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Nami
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Sa 15 Aug 2015, 19:08

Hinweis: Ich habe einen neuen Steckbrief erstellt!

Heute war einer der Tage, an dem ich das dringende Bedürfnis hatte, meinen Bruder im Krankenhaus einen Besuch abzustatten. Um dieses Bedürfnis zu stillen, tat ich es einfach. Gleich als erstes, als ich ihn sah, ging ich zu ihm ans Bett und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. In mir keimte die Hoffnung, dass er davon eines Tages aufwachen würde. Dann müsste ich auch nicht mehr Game or Reality spielen und könnte wieder Zeit mit meinem großen Bruder verbringen, obwohl mir Krypta sehr gefiel.  Heute wachte er leider nicht auf. Ich blieb noch eine Weile bei ihm und hielt seine Hände, während ich ihm erzählte, was ich erlebt hatte. Meistens kam es mir so vor, als würde ich Selbstgespräche führen, da ich keinerlei Reaktion erhielt, aber ich glaubte fest daran, dass er mich hören konnte. Bis vor kurzem noch kullerten mir immer Tränen herunter, wenn ich Hayato besuchte, doch mittlerweile hatte ich mich anscheinend an den Anblick gewöhnt. Nein, das stimmte nicht. Es traf eher zu, dass ich keine Tränen mehr übrig hatte. In Wahrheit unterdrückte ich es mir nur zu weinen. Hayato würde mich so nicht sehen wollen, sollte er aufwachen.
Nach dem Besuch las ich draußen vor dem Krankenhaus eine Nachricht von einer meiner Freundinnen, die ich erhalten hatte. Sie will sich mit mir treffen ..., dachte ich. Ich schickte ihr eine Antwort, dass ich mich auf den Weg machte. Kurz darauf teilte sie mir mit, dass noch weitere unserer Freundinnen Zeit hätten und wir uns woanders trafen. Ich hatte mir das etwas anders vorgestellt, aber meinetwegen. Noch bevor es für kurze Zeit angefangen hatte zu regnen, traf ich mich mit meinen Freundinnen in einem Café. Sie fingen irgendwann an über eine Mitschülerin zu lästern. Dies war der Moment, in dem ich in Gedanken versank. Ich hörte den anderen schon gar nicht mehr zu und sie merkten es nicht einmal. Erst als ich ein paar andere Personen über Game or Reality sprechen hörte, löste ich mich aus meinen Gedanken. Ich belauschte diese Personen etwas und verstand erst später, dass irgendetwas in Krypta vorgefallen war. Davon hatte ich bisher noch nichts mitbekommen. Ich mochte es, Zeit in Krypta zu verbringen, aber in den letzten Tagen bin ich dieser Welt ferngeblieben. Ich las lieber etwas. Die drei Personen hatten nun aber meine Neugier geweckt. "Du stimmst mir doch zu, oder Aiko?", wurde ich plötzlich von Saki gefragt. Ich blickte durch die Runde und sagte: "Entschuldigt. Ich habe überhaupt nicht zugehört. Ich muss jetzt auch schon leider gehen. Wir sehen uns!" Sofort sprang ich auf und verließ das Café. Der Regen hatte zum Glück nachgelassen. Ich lief direkt nach Hause, weil ich herausfinden wollte, was in Krypta passiert war. Hätte ich genauer zugehört, wüsste ich bereits, dass es dort gefährlich geworden war, aber ich war mir der Gefahr nicht bewusst. Als ich zuhause ankam, begrüßte ich flüchtig meine Mutter und ging sofort auf mein Zimmer. Ich legte mich aufs Bett, setzte mir den Helm auf und loggte mich in Krypta ein.

Ich schlüpfte in die Haut meines Avatars und fand mich in Krypta wieder. Ich blickte mich entsetzt um und sprach zu mir selbst: "Da-da-... Das hier ist Krypta?!!" Krypta sah im Vergleich zu einigen Tagen zuvor vollkommen verändert aus. In Krypta sah es so aus, als wäre die Apokalypse ausgebrochen. Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich diesen Ort für eine ganz andere Welt halten. "Was verdammt nochmal ist denn hier passiert?", fragte ich laut. Es hatte mich niemand gehört. In meinem Inventar fand ich einen Hinweis darauf, was hier gespielt wurde. Eine Nachricht, der ein Foto eines Avatars beilag, befand sich dort. Ich las die Nachricht durch und verstand einigermaßen, was Sache war. Ich dachte: So, so .. die Vernichtung des Todes beendet das hier demnach. Wer auch immer dahinter steckte, glaubte wohl, dass dies der einzige Weg war, um diesem "Spiel" ein Ende zu setzen. Mir fiel aber sofort etwas anderes ein. Der eine oder der andere Weg, Tods Ende oder das Finden des Kristalls des Erwachens. Eines von beiden beendete dies hier, aber so wie ich das sah, schaffte es nur eines davon, Krypta wieder in das zu verwandeln, was es war. Ich machte mich sofort an die Arbeit und setzte alles daran, dem Treiben der Drahtzieher ein Ende zu bereiten, denn dieses Krypta gefiel mir überhaupt nicht.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Do 11 Mai 2017, 23:33

Meine Schwester und ich waren nach kurzer Zeit in unseren Zimmer, über Kopf vom Bett hängend fragte ich ,, Sollen wir heute nach Krypta oder eher nicht?" Tara sah mich an und sprach ,,Naja wir sollten eigentlich aber irgendwie auch nicht, weil wir sonst nicht aus unseren Betten kommen." Womit sie nicht gab unrecht hatte. Schlussendlich entschieden wir, dass wir es für heute sein ließen und uns Bett fertig machten, nachdem wir in unseren Betten lagen sprach ich ,,Du Tara? Cana war heute sehr merkwürdig." Tara sah mich an und fragte in wie fern ich es meinte ,,Naja sie war total genervt von uns, so war sie doch noch nie, man könnte meinen, dass wir ihr total auf den Geist gehen oder so... ich bin mir auch ziemlich sicher, dass sie was von Mikihiko will." Meine Schwester sah mich mit großen Augen an und sprach,, ob sie wohl eifersüchtig war?" Ein Seufzer kam meiner Seits und sprach ,,Ich weiß es nicht aber ich würde sagen, dass wir uns ein wenig von Cana fern halten." Ein Nicken kam von ihr aus. Schließlich stellten wir unsere Wecker und gingen schlussendlich schlafen.

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A new morning, the abyss of your life #2
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