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 A new morning, the abyss of your life #2

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BeitragThema: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 04 Okt 2013, 17:12

Der Kristall des Erwachens. Ihn zu finden und damit seinen Wunsch zu erfüllen, dies ist der Sinn des Spiels "Game or reality", ihr selbst werdet mit dem Spiel verbunden und taucht als euer neues Selbst in es ein. Den Schaden den euer Avatar erlebt, müsst ihr auch einstecken und die Erfahrungen die ihr im Laufe dieses Spiels macht, werden euch in eurem Alltag begleiten.
Es ist die Wahrheit, ihr habt einen Wunsch frei, wenn ihr diesen blauen Kristall findet, der irgendwo in einem riesigen Palast aus Eis versteckt ist. dieser jedoch wird von einem unmenschlichen Monster bewacht, sodass ihr erst einmal lernen müsst euch mit dem Spiel zu identifizieren und eure bereits gemachten Erfahrungen in das Spiel mit einzubringen.
Das Spiel selbst basiert auf einer programmierten künstlichen Intelligenz, sodass das Spiel sich mit euren Erfahrungen immer weiter entwickelt und irgendwann zu einem gigantischen Komplex heranreifen wird. Die Welt innerhalb dieses Spiels ist gefüllt mit vielen Menschen aus aller Welt, jedoch werden eure Sprachen automatisch übersetzt, sodass ihr auch in der Lage seit mit diesen zu kommunizieren.
Jedoch seit gewarnt. Es gibt nicht nur gute. Und der Tod hat schlimme Folgen, so befindet sich ein Charakter im Spiel der tatsächlich in der Lage ist euren Avatar unwiderruflich aus dem Spiel zu entfernen.

Der Entwickler des Spieles selbst, Akira Nakamura, lebt in Japan, wo er auch das Spiel entwickelte. Er ist ein Spezialist für sogenannte virtuelle Realitäten. Somit ist er auch schon außerhalb Japans bekannt. Gerüchten zufolge, soll auch seine Tochter einen Account in diesem Spiel besitzen. Ich glaube ja, dass er damit nur das Leiden seiner Tochter an dieser komischen Krankheit etwas lindern wollte, aber es weltweit am gleichen Tag zu eröffnen ist doch schon eine Herausforderung. Zumal das Spiel selbst alle Sprachen übersetzt, sodass man sich mit Menschen aus aller Welt unterhalten kann. Jedoch vermuten bereits einige eingefleischte Spieler, dass sie irgendwie in Verbindung mit dem rätselhaften Avatar Tod steht.

- Ende der Übertragung der Werbung zu "Game or reality"

Wie jeden Morgen schlug ich meine Augen auf und atmete erst einmal erleichtert über dieses Aufwachen auf. Sicherlich wäre es angenehm einfach nicht mehr aufzuwachen, als wie Mutter zu leiden, aber ich wollte mein Ziel erreichen und dies war nun mal diesen Kristall von dem bereits fast die ganze Welt sprach zu ergattern.
Es gab Milliarden von Spielern in diesem Spiel die anscheinend genau dasselbe wollten wie ich selbst und sie alle schienen ihre eigenen Gründe zu haben durch die sie an den Kristall gelangen wollten.
Auch wenn Vater mir wahrscheinlich mit meinem Avatar einen gewaltigen Vorteil verschafft hatte mit dem ich, das musste ich sagen nicht so wirklich zufrieden war, da ich mich daran halten musste mich nicht ins Kampfgeschehen einzumischen, bevor ich nicht wusste, wo sich der Kristall genau befand.
Es gab tausende, wenn nicht mehr Verstecke in diesem virtuellen Spiel, die man durchforsten musste, bis man ihn fand, aber Vater hatte damit schon recht, dass er mir es nicht verriet. Das interessanteste an dem Spiel, dies ging wahrscheinlich allen so, war das es über das Internet funktionierte und somit alle die das Spiel spielten miteinander verbunden waren, sodass niemand de Möglichkeit hatte allein diesen Kristall zu finden und dann zu verraten, wo man ihn fand.
Nein dadurch war die Wahrscheinlichkeit den Kristall zu finden und sich seinen Wunsch erfüllen zu lassen für alle gleich und wenn man einmal aufhörte zu spielen stellte es sich manchmal jedoch schon als Herausforderung da, die anderen wieder einzuholen, da man ihnen nicht vorschreiben konnte, was sie zu tun oder zu lassen hatten.

Nachdem ich geduscht und mich angezogen hatte frühstückte ich erst einmal ausgiebig. Zwar brauchte ich nicht wirklich viel, aber mein Vater schrieb mir dies eben vor, obwohl er bereits wieder in seinem Büro saß und an einer neuen kostenlosen Erweiterung für das Spiel arbeitete. Ja das Spiel an sich musste man zwar kaufen, dafür waren aber die Erweiterungen kostenlos und außerdem verfügte man über ein ausgiebiges Charakterdesign, sodass eigentlich kein Wunsch offen blieb.
Einige würden wohl behaupten, das man durch so viel kostenloses nichts an diesem Spiel verdienen würde, aber dem war nicht so.
Da es bereits so oft verkauft wurde und immer wieder gekauft wurde, machte mein Vater durch seine Arbeit schon ein beträchtliches Vermögen, was hier in Japan nicht immer so leicht war, zugegeben im Rest der Welt zwar auch nicht, aber ich kannte eben kein anderes Land außer Japan und ich könnte es auch niemals verlassen, dem war ich mir sicher.
Naja außer, wenn ich in "Krypta", so hieß die Welt innerhalb des Spiels, war da ich dort wirklich einmal diese Welt verlassen konnte.

Nach dem Frühstück loggte ich mich sofort wieder im Spiel ein, legte mir aber vorher die Schläuche ab, die alle wirklichen Körperlichen Bedürfnisse überwachten und so das Spiel unterbrachen, wenn man eine Pause brauchte.
Wahrscheinlich war das Spiel deshalb auch so beliebt, da man eben erst weitermachen konnte, wenn man wirklich erholt war und eben genau dieses System konnte man nicht täuschen, naja außer meines, da ich dieses täuschen musste um überhaupt spielen zu können, da es auch die Krankheiten aufzeigte und erst zuließ das man weitermachte, wenn man wirklich wieder gesund war, was bei mir mehr als nur unmöglich war.
Mein Spiel hatte ich bereits am vorherigen Tag beendet, sodass sich sowohl ich als auch mein Avatar ausruhen konnten. Wenn ich mich wieder einloggte, startete ich meistens genau dort, wo er schlief und dies war doch wie immer in einer völlig dunklen und trostlosen Umgebung. Mein Avatar hieß ja nicht umsonst "Tod".
Ich schloss einfach in der richten Welt meine Augen und mein Bewusstsein wurde dabei sofort von meinem Körper in den von Tod übertragen. Genau wie zuvor schlug ich hier meine Augen auf, nur das sie dieses Mal rot waren und mein Haar lang und schwarz.
Wie jeden Morgen war der blaugrüne Schmetterling, der mich hier herausbrachte und auch zu allen sonstigen Welten, bereits hier und wartete nur auf mein Aufwachen, sodass er bereits auf meinen Lippen rastete und leicht mit den Flügeln schlug als ich aufwachte.
Ich streifte mir wie auch zuvor meine Kleidung über, die aus einer weißen langen Hose und einem ebenfalls weißen Top bestanden.
Dazu trug mein Avatar schwarze Springerstiefel mit Nieten verziert.
Ich warf mir dann noch meine schwarze Lederjacke über und befestigte mein blaues Katana auf meinem Rücken.
Ich wurde von dem Schmetterling wie aufgesogen und befand mich daraufhin schon in der weitläufigen Welt von "Krypta" wieder. Das Verblüffendste daran war jedoch, dass mich fast niemand der Spieler bemerkte, die hier waren, naja sie wussten, dass ich der Tod war und wahrscheinlich wollten sie mich deshalb gar nicht bemerken, aber dies konnte mir nur recht sein, da ich mich so erst einmal ungehindert weiter auf die Suche nach dem Kristall des Erwachens machen konnte um endlich mein Ziel zu erreichen und dies auch noch vor allen anderen zu schaffen.
Jedoch da ich auf der bösen Seite stand, obwohl das eigentlich nicht stimmte, aber das dachte man eben vom Tod selbst leider, war es nicht so wirklich einfach dorthin zu kommen wo er versteckt war, da das Böse doch meistens vom Guten besiegt wurde, das war zumindest eigentlich die Alte Regel, damit das Böse nicht mehr außer Kontrolle geraten würde.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 11 Okt 2013, 13:59

Mein Wecker klingelte. Es war schon wieder Morgen, Zeit, um aufzustehen und mich für die Schule fertigzumachen. Ich lag noch in meinem Bett und war noch todmüde. Ich hatte mal wieder bis in die Nacht "Game or reality" sagen wir gespielt. Für mich war es kein bloßes Spiel, sondern bitterer Ernst. Mich hatte schon der Ehrgeiz gepackt. Ich wollte den Kristall des Erwachens finden. Er war die Alternativlösung neben meiner Ausbildung, um mir meinen größten Wunsch zu erfüllen, nämlich wieder zusammen mit meiner Mutter zu leben.

Ich wäre am liebsten noch im Bett liegen geblieben und hätte weitergeschlafen, aber nur wegen mir wurde der Unterrichtsbeginn bestimmt nicht verschoben. Ich stand schweren Herzens auf und ging ins Bad. Ich wusch mich, putzte mir die Zähne und kleidete mich ein. Danach ging ich in die Küche, um mir Frühstück zu machen. Meine Stiefmutter war auch schon wach. Ich traf in der Küche auf sie und ignorierte sie fürs Erste. "Bist du dir jetzt sogar zu fein, um mich zu grüßen?", sagte sie. Ich überhörte einfach mal ihren Kommentar und wünschte ich einen Guten Morgen!
Man konnte wirklich nicht sagen, dass wir uns gut verstanden. Das Gegenteil traf eher zu. Ich mochte sie jedenfalls nicht und ich hatte auch den Eindruck, dass sie dasselbe fühlte, was mich betraf. Das einzig Gute an meinem Leben war eigentlich sowieso, dass es mir hier an nichts außer einer liebenden Mutter fehlte.
Ich frühstückte dann etwas und machte mich auf den Weg zur Schule, die ich letztlich erreichte. Hier musste ich jetzt wohl ein paar Stunden bleiben und dem Unterricht folgen, damit ich später auch qualifiziert genug war, um einen guten Job zu bekommen und genug Geld zu verdienen, um wieder mit meiner Mutter zusammenzuleben. Oder ich fand eben den Kristall des Erwachens dafür! Beide Wege waren steinig und schwer, doch egal auf welchem Wege, ich würde mir meinen größten Wunsch erfüllen!

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 21 Okt 2013, 21:56

Mehr und mehr wurde mir bewusst, wie anstrengend dieses Spiel doch an manchen Tagen war und auch, dass es dem Körper zwar nichts abverlangte, aber dem Geist.
Gerade lief ich durch die bald schon als ewig zu bezeichnenden Wälder von Krypta, immer auf der Suche nach einem Weg, der mich näher zu meinem Ziel bringen würde. Sicherlich war Krypta eine riesige Welt und dies machte das Finden dieses einen Kristalls doch so schwierig.
Einerseits war es interessant sich einmal wirklich anzustrengen, andererseits konnte für einen die bloße Existenz in diesem Spiel bereit eine Bürde sein.
Gerade während ich aber so allein hier umherstreifte, fiel es mir doch viel einfacher nachzudenken, wenn nicht gar über meinen Weg nachzudenken. Wahrscheinlich waren all diese Tage gleich und ich kam meinem Ziel doch nur ein wenig näher, wenn nicht einmal gar nicht.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 08 Nov 2013, 14:27

Ich folgte aufmerksam dem Unterricht und lernte eifrig. Mir lag sehr viel daran, gute Noten zu bekommen und damit auch einen guten Schulabschluss. Durch das Spiel hatte ich die Schule leider etwas vernachlässigt, worunter meine Noten etwas litten, doch ich versuchte wieder mein Bestes zu geben, seitdem mir das klar wurde. Meine Aufmerksamkeit schwand kurzweilig aber hin und wieder, weil ich daran denken musste, dass viele andere Spieler in Krypta unterwegs waren während ich in der Schule saß.

Nach mehreren Stunden Unterricht endete dann mittags der Unterricht und ich konnte nach Hause gehen. Den Heimweg brachte ich im Nachhinein mit meinem Halbbruder hinter mich, der mich sofort fragte, als wir aufeinander trafen: "Wie war dein Tag, Cana?" Ich sah ihn an und wollte eigentlich nett sein. Ich konnte mich aber nicht dazu zwingen und antwortete knapp: "Gut." Ich fragte ihn nicht mal, wie sein Tag war. Es interessierte mich einfach nicht. Trotzdem erzählte Yoshi einfach drauf los.
Wir kamen schließlich zuhause an und ich ging sofort auf mein Zimmer. Ich wollte mich eigentlich sofort ins Spiel einloggen, doch die Hausaufgaben gingen vor. Etwa eine Stunde brauchte ich für die Fertigstellung dieser und endlich konnte ich Krypta betreten. Ich betrat das Spiel und fand mich schließlich in Gestalt meines Avatars in Krypta wieder. Sogleich begab ich mich auch schon wieder auf die Suche nach dem Kristall des Erwachens.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 26 Jan 2014, 21:29

Während meines Weges geschah nicht sonderlich viel, eher zu wenig. Die wenigen digitalen Tiere hier im Wald leisteten mir still ihre Gesellschaft, rannten aber bald darauf auch wieder weg, als andere Avatare diesen Wald hier aufsuchten. Schon bald waren wir un der Nähe einer Stadt, mit dem wir sprach ich von den anderen Avataren und mir selbst.
"Tod wir fordern dich heraus, du wirst uns nicht bekommen, sondern wir werden dich aus diesem Spiel verbannen." Für sie war also die Welt von Krypta nur ein Spiel und nicht mehr. Es machte mich traurig, dass sie die Arbeit meines Vaters nicht zu würdigen wussten, gleichzeitig wusste ich aber auch, dass ich mich Morgen mit den anderen Usern hier besser verstehen könnte. Immerhin begann Morgen mein erster richtiger Schultag. Ich war in einer Schule angemeldet worden, einfach um auch einmal diese Seite des Lebens kennenzulernen. Ich wusste nicht, wie ich darauf reagieren sollte, aber irgendwie war mir es ganz recht. Mir reichte es zudem auch langsam, dass mich hier alle nur als Programm ansahen, dass man löschen konnte.
"Sicherlich, dann versucht es doch."
"So schwer wird das nicht, du bist ja nur ein Programm.", keinesfalls war ich mehr sauer darüber, nein ich war mehr oder weniger nur traurig. Gleich als sie ihre Waffen zogen, zog ich eines meiner Katana und hielt es direkt in ihre Richtung. Für User auf einem geringen Level hatten sie wirklich Mut. Über mir zeigte sich die Anzeige mit meinem Level und auch über ihren Köpfen zeigte sie sich. Ja ich hatte es mir gedacht, im vergleich zu meinem Level von mittlerweile 80, waren sie nicht einmal halb so stark wie ich. Nur ein mickriges Level von 32. Nun gut, dann sollten sie sich eben mit mir anlegen.
"Schwarm der Finsternis", ein Hauch von Schicksal war zu spüren, wie er als Wind verkleidet um uns herum schwirrte. Sie kannten die Gerüchte und trotzdem stellten sie sich mir in den Weg. Eine kurze Weile starrte ich ihnen nur in die Augen und versuchte irgendeinen Tropfen an Angst zu finden und da war er auch schon! Ein Schwarm blauer Schmetterlinge tauchte plötzlich auf und ging direkt auf die Gruppe von etwa 5 Avataren zu. Kleine Schnittwunden, zu mehr waren sie nicht fähig doch addiert man diese waren sie tödlich. Ich steckte mein Katana wieder weg und drehte ihnen den Rücken zu und ging weiter in Richtung Stadt.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Do 06 Feb 2014, 14:24

Nach meinem Einloggen ins Spiel, also nachdem ich wieder mein Avatar wurde, fand ich mich in Krypta im Destiny Tower wieder. In diesem Turm hatte ich mir erhofft, mehr über den Aufenthaltsort des Kristalls herauszufinden, aber so einfach war das nicht. Um die Spitze des Turms zu erreichen musste man quasi jeden Winkel Kryptas kennen und gerade mein zu großes Unwissen über diese Welt blockierte mir den weiteren Weg nach oben. Aufgrund dieser Komplexität dachte ich aber, dass auf der Spitze des Turmes wirklich Hinweise auf den Aufenthaltsort des Kristalls des Erwachens zu finden waren.
Gerade brachte mir das nur nicht viel, weil ich dort nicht weiterkam. Ich verließ diesen Ort wieder, aber behielt im Hinterkopf. Sobald ich mich bereit fühlte, wollte ich zurückkommen. Das hier sollte zumindest nicht mein letzter Besuch beim Destiny Tower sein. Nun führte mein Weg mich etwas ziellos durch Krypta. Man konnte bestimmt mit einem konkreten Plan die Sache angehen, um mehr über Krypta herauszufinden, aber das war mir gerade zu anstrengend. Mit viel Glück konnte man den Kristall immerhin vielleicht auch noch so finden, aber wo er versteckt lag wusste vermutlich nur der Entwickler selbst, außer er hat das Schicksal spielen lassen und einen bestimmten Algorithmus verwendet, der zufällig den Aufenthaltsort des Kristalls bestimmte. Genau wegen dieser Möglichkeit hatte ich erst den Destiny Tower aufgesucht, aber jetzt war das gerade mehr als unwichtig.

Ich schritt also durch die Ebenen Krpytas und blieb aufmerksam und vorsichtig. 'Game or reality' war kein einfaches Spiel, das wusste ich schon. Nicht umsonst fühlte ich mich beim Ausloggen oft sehr erschöpft. Trotzdem fühlte ich mich in dieser Welt, im Körper meines Avatars sehr wohl. Doch ich wusste nicht, was mich erwartete. Natürlich passierte das Vorhersehbarste und ich begegnete anderen Avataren, deren Level im 30er-Bereich lagen. Anscheinend Spieler, die 'Game or reality' am Tag des Erscheinens erworben hatten. Trotzdem konnten sie mit meinem Level der sich langsam der 50 näherte, also Level 48, nicht mithalten. Als Tochter eines Spieletesters hatte ich eben die Möglichkeit erhalten etwas eher als anderen anzufangen. Als Gruppe hätten sie vielleicht noch eine Chance, wenn sie mich fertig machen wollten. Ich schritt aber einfach an ihnen vorbei und ignorierte sie. Ganz einfach.
Natürlich wurde ich gerade wegen meines Levels nicht ignoriert. Die Gruppe von ausschließlich männlichen Avataren umkreiste mich und ließ mich meinen Weg nicht fortsetzen. Auffällig war, dass jeder der Avatare im Vergleich zu meinem ein Koloss in Sachen Größe war. Musste man immer so angeben? Größe bedeutete ja nicht gleich, dass man stark war. Auf jeden Fall sagte einer aus der Gruppe: "Schwertkämpferin! Wie hast du es geschafft auf Level 48 zu kommen. Du hast doch bestimmt geschummelt!" Die Gruppe brach in Gelächter aus, aber ihnen war nicht klar, dass sie dank dieser Bemerkung mit ihrem Leben spielten.
Ich schloss meine Augen und konzentrierte mich. "Ihr könnt mir alles unterstellen, aber ich bin garantiert keine Schummlerin. Sowas nennt man Können und dieses werde ich euch jetzt demonstieren.", sprach ich. Ich zog mein Schwert und streckte es zur Seite heraus. Ein Leuchten zog an meiner Klinge vom Griff bis zur Schwertspitze hinauf. "Riesenwirbelattacke!", rief ich und führte eine kreisende Bewegung aus. Mein Schwert traf eigentlich keinen Avatar, dafür aber der kreisende schneidende Luftstoß, der sogar noch rot-orange hinterlegt war. Ich steckte mein Schwert wieder in seine Scheide, wobei im gleichen Moment die ganzen Avatare nach hinten umkippten. Ich setzte meinen Weg fort und sprach dabei noch: "Ihr solltet andere Avatare nicht nach dem Äußeren beurteilen. Es hat schon seine Gründe, weshalb ich Level 48 erreichen konnte. Lasst euch das eine Lehre sein!" Ich hatte die Avatare keineswegs getötet, allerhöchstens schwerwiegender verletzt. Sie hatten es aber selbst so gewollt und deshalb hatte ich auch kein Mitleid mit ihnen.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Sa 15 März 2014, 22:09

Meine HP Leiste blinkte kurz neben mir auf, was meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Kaum zu glauben, aber mittlerweile hatte sie doch schon die Hälfte an HB eingebüßt, doch noch konnte ich damit kämpfen. Es war ja nicht so, dass ich sonst viel Schaden einstecken musste. Kurzzeitig nahm ich den eisernen Helm ab, der mein Gesicht bedeckte. Die wenigen Verbände, die bereits mit Blut durchtränkt waren, verdeckten eigentlich als einzigstes meinen Körper, doch mein langes weißes Haar, half da auch etwas mit, zumindest, wenn ich diesen "Helm", absetzte. Oft genug, hatte ich die Worte von meinem Vater vernommen, wie er mich immer und immer wieder fragte, wie ich mir hatte solch einen Charakter erstellen können, schließlich gab es genug freundlichere Mittel und Wege, wie man seinen Charakter gestallten konnte. Doch irgendwann hatte er auch damit Ruhe gegeben. Doch ja vielleicht sah man mir nicht direkt ein erkennbares Geschlecht an, aber des war genauso wie das Äußere beabsichtigt. Gerade öffnete ich das für jeden User genutzte Menü und wollte mich ausloggen. Mein Finger war nur noch ein paar Millimeter vom Button entfernt, der mich hätte ausloggen können, als sich plötzlich eine programmierte Stimme über ganz Krypta ausbreitete und eine Nachricht verkündete.

An die User der digitalen Welt Krypta,
wir wissen gut über eure Stärke bescheid, doch seit darüber informiert, dass wir wissen, wie wir euch stoppen können. Desweiteren geltet ihr nun hiermit als Vogelfrei, also seit gewiss, dass wir euch finden und vernichten werden. Hiermit wurde nun offiziell eure Funktion des 'Logouts' deaktiviert und wir wünschen euch viel Vergnügen. Und falls euch ein gewisser Tod begegnet, geht nicht zu sanft mit diesem Programm um. Hiermit laden wir euch ein Bild vom Tod in eurer Inventar,
viel Vergnügen und auf ein gutes Spiel


Was Krypta ist gehackt worden!", schoss es mir durch den Kopf, als ich diese Nachricht auf mich wirken ließ. Niemals war es dazu gekommen, dass man sich hier vor etwas ernsthaft fürchten musste und nun war es doch dazu gekommen. Dabei hatte Vater genug Leuten versichert, dass man Krypta nicht hacken konnte. Ich setzte mir meinen Helm anschließend wieder auf und versuchte erst einmal meine Nerven zu beruhigen. Zuallererst einmal musste ich sagen, dass ich mich immer noch darüber aufregte nur als Programm abgestempelt worden zu sein, doch mich dann auch noch sozusagen als final fight, hier einzubauen ging auch für mich zu weit. Mal sehen, wie viele User sich darauf wohl einlassen würden, doch gleichzeitig wusste ich auch ganz genau, dass damit die Jagt auf den Kristall erst so richtig eröffnet worden war, schließlich konnte man sich mit diesem Kristall auch den Wunsch erfüllen hier wieder rauszukommen. Doch bis dahin standen uns noch einige Kämpfe bevor.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Do 20 März 2014, 15:52

Den Haufen von Anfängern, die mich als Schummlerin beschimpft hatten, woraufhin ich sie allesamt erledigte, ließ ich einfach hinter mir. Diesen Nichtskönnern hatte ich gezeigt, dass ich zurecht auf Level 48 war. In Krypta war ich durch und durch eine Kriegerin, die es nicht nehmen ließ einen Kampf zu führen, wenn es sein musste. Darauf ließ auch mein ritterliches Äußeres schließen, wobei eine Ritterin wohl auch eher unüblich war. Das war mir bei meiner Wahl meines Avatars aber egal.
Ich zog weiter meines Weges, als plötzlich selbst mir die Nachricht der Hacker zuteil wurde, wie augenscheinlich jedem User in Krypta. Nach der Nachricht öffnete ich als erstes das Menü und versuchte dennoch mich auszuloggen. Das war wohl nur natürlich und ich glaubte, dass dies gerade sehr viele versuchten. Es klappte wirklich nicht und als Antwort erhielt ich lediglich die Worte Logout is not working. Try it again later. Na toll. So gerne ich mich auch in Krypta aufhielt, wollte ich die Schule eigentlich nicht vernachlässigen. Wenigstens hatte ich die Hausaufgaben schon erledigt. Blieb also nur zu hoffen, dass das Problem bald behoben wurde, aber die Hacker schienen sich ihrer Sache ziemlich sicher zu sein.
In der Nachricht hieß es doch, dass in unserem Avatar ein Bild von Tod zu finden sein sollte. Neugierig war ich wirklich, wie Tod aussah. Ich überprüfte mein Inventar, in dem sich wirklich wie von Geisterhand ein Bild befand, dass ich weder erhalten noch vorher gesehen hatte. Ich stand kurz davor mir das Bild anzusehen, aber im letzten Moment ließ ich meine Finger davon und schloss mein Inventar. Den Spaß selbst herauszufinden, wie Tod aussah wollte ich mir nicht nehmen lassen. Ich blickte in die Ferne und ballte eine Hand zur Faust während ich dachte: "Diese verdammten Mistkerle! Sie haben mich in Versuchung geführt und hätten mir beinahe den Spaß verdorben. Dafür sollen sie büßen."
Aus dem Grund, dass ich glaubte, dass die Hacker selbst in Krypta waren und das Ziel verfolgten so viele Avatare wie möglich zu entfernen - vermutlich wollten sie die stärksten User loswerden, wenn sie kaum noch Energie hatten, also in ihrem schwächsten Moment - machte ich mich auf den Weg und versuchte sie ausfindig zu machen. Der Nachricht zufolge könnte ich mir den Aufwand auch sparen, denn sie sagten ja selbst, dass uns "finden und vernichten werden". Dazu wollte ich es aber nicht kommen lassen. Viel lieber machte ich aus dem Jäger den Gejagten. Tod zu finden und zu besiegen interessierte mich momenten überhaupt nicht.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 30 März 2014, 20:42

So schnell ich konnte, machte ich mich wieder auf den Weg. Nicht darauf aus zu flüchten, doch ein wenig Angst hatte ich schon, davon konnte selbst ich mich eben nicht freischreiben. Sofern es eigentlich überhaupt noch möglich war, hätte ich am liebsten sofort dieses Spiel verlassen. An sich gab es eben nur zwei Möglichkeiten. Entweder man beendete dieses Spiel, indem man den Kristall findet, oder man stirbt. Ob man auch in Wirklichkeit starb, wenn man hier drinnen starb, wusste ich nicht, aber gleichzeitig machte mir dieser Gedanke auch Angst. Kaum zu glauben, da ich doch eigentlich nur hier war um selbst zu spielen. Ich wollte mich aber auch nicht mehr als Programm hinstellen lassen, denn dies war ich ganz und gar nicht. Warum? Nun ich war eben ein lebendiger Mensch, doch eigentlich war ich hier drinnen genauso wie alle anderen einfach nur aus Daten, die man beliebig verändern konnte.
Ich streifte durch einige Weizenfelder und auch durch Wiesen, auf denen das Gras bereits hoch bis zu meiner Hüfte wuchs, doch eigentlich fand ich hier keine Menschenseele. Nun ja bis jetzt, denn genau in diesem Moment tauchte vor mir ein Avatar auf.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Sa 05 Apr 2014, 14:43

Ich war fest entschlossen diese Hacker ausfindig zu machen. Ihrer Nachricht zufolge suchten sie selbst nach anderen starken Spielern in Krypta, eventuell also auch nach mir, aber ich wollte sie finden, bevor sie mich fanden. Zuallererst entfernte ich mich aber weiter vom Destiny Tower. Den fand ich mithilfe der Karte in meinem Inventar sowieso wieder recht schnell. Insgesamt war meine Karte aber noch ziemlich leer, wenn man einen Blick darauf warf so wie ich jetzt. Krypta schien verdammt groß zu sein und im Vergleich zu den von mir noch unerforschten Gebieten hatte ich relativ wenig erkundet.
In meiner Rüstung, ausgestattet mit Schwert und Schild, durchquerte ich weiterhin die Ebenen Kryptas während ich mithilfe meiner Karte überlegte, wo diese Hacker sein könnten. "Vielleicht durchstreifen sie die Städte, um dort so viele Avatare wie möglich zu vernichten, wie sie es nannten. Dort würden sie auf jeden Fall genug finden. Mein Gefühl sagt mir aber, dass sie nach bestimmten Mitspielern suchen. Gar nicht so einfach zu sagen, wo sie sein könnten.", dachte ich. Mit meinen Augen auf die Karte gerichtet merkte ich nicht, wie ich plötzlich durch ein Feld mit hüfthohem Gras lief. Das merkte ich erst, als ich das Gras an meinen Beinen spürte, woraufhin ich sogar kurz von der Karte aufsah. Dabei bemerkte ich auch einen anderen Avatar nicht weit von mir. Es war jener Avatar, dessen Foto vermutlich jeder Spieler erhalten hatte, aber ich hatte mir das Foto nicht angesehen. Ich steckte die Karte weg und blieb dennoch vorsichtig, auch wenn ich den Tod nicht erkannte. Ich hielt es allerdings für möglich, dass einer dieser Hacker vor mir stand.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 07 Apr 2014, 20:51

Kaum zu glauben, dass ich wirklich so weit gekommen war. Gänzlich als Programm abgestempelt zu werden ließ mich aber trotzdem nicht kühl. Ich war doch ein lebendiges Wesen, zumindest in der richtigen Welt, hier war es etwas anderes. Mit der Aufmerksamkeit wieder auf den Avatar gerichtet sah ich diesen durch meinen Helm nur an. Entweder war das ein normaler User oder ein Hacker, beides war möglich aber so hatte ich eine fünzigprozentige Chance, dass eines von beidem der Fall war. Dennoch ich setzte mich nicht wirklich in Bewegung. Zu groß war die Chance, dass ich von diesem Avatar ausgelöscht werden würde. Man sah durch meinen Helm nicht einmal mein Gesicht, aber anhand meines Körperbaus erkannte man sehr gut, dass ich weiblich war. "Wer bist du?", fragte ich schlussendlich, auch wenn meine Stimme durch den Helm verzerrt wurde. Weder ging ich weg noch setzte ich mich sonst auch nur ansatzweise in Bewegung. Innerlich zitterte ich nämlich doch vor Angst.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Do 10 Apr 2014, 20:17

Ich musterte den Avatar vor mir und stellte anhand seines Körperbaus - oder sollte ich besser sagen ihres Körperbaus - fest, dass es ein weiblicher Avatar war. Dieses Wissen brachte mir aber auch nicht viel, denn rein vom Prinzip her könnte sich in Wahrheit trotzdem ein Junge oder ein Mann hinter dem Avatar verbergen, zumindest wenn man wie ich davon ausging, dass man das Geschlecht seines Avatars beliebig wählen konnte. So genau kannte ich mich mit der Spielmechanik auch nicht aus und bei der Erstellung meines Avatars hatte ich nicht darauf geachtet, da ich ohnehin einen weiblichen Avatar erstellen wollte und es auch getan hatte.
Zurück zum Avatar vor mir. Wenn ich das Foto gesehen hätte, dann wäre ich eines Besseren belehrt, doch ich hielt Tod für einen männlichen Avatar, also vermutete ich hinter diesem Avatar schon mal nicht Tod. Einen Hacker schloss ich auch aus, weil sie fragte, wer ich sei. Der oder die Hacker wussten bestimmt bestens Bescheid, wer welcher Avatar war und ich glaubte auch nicht, dass sich ein Hacker, der angekündigt hatte, Avatare zu jagen, die Zeit nahm, nachzufragen, wer man sei.
"Ich bin Aurora!", stellte ich mich mit dem Namen meines Avatars vor. Der Name war spanischen Ursprungs und hatte mehrere Bedeutungen wie »Dämmerung«, »Morgenröte« oder »Anfang«. Entschieden hatte ich mich für diesen Namen, weil ich stolz auf meine Herkunft war. Die Bedeutung war mir weniger wichtig, doch irgendwie passte der Name sogar zu mir. Mein Ziel war es immerhin mithilfe des Kristalls des Erwachens ein neues Leben anzufangen, in dem ich wieder mit meiner Mutter zusammenlebte. Seit ich gezwungenermaßen in Japan bei meinem Vater leben musste, war es in meinem Leben dunkler geworden wie bei einer Abenddämmerung. Mit Game or reality wollte ich mein Leben in neuem Licht erstrahlen lassen und eine Morgendämmerung herbeiführen, die diese Dunkelheit vertrieb.
Nachdem ich geantwortet hatte, stellte ich die Gegenfrage: "Und wer bist du?"

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Do 10 Apr 2014, 21:43

"Schöner Name.", gestand ich als erstes und war eigentlich wirklich wieder im Begriff meinen Gedanken zu folgen und zu verschwinden. Denn wenn sie anscheinend nicht wusste, wer ich war, was mich allein schon verwunderte, so konnte ich mir eigentlich jede andere Identität geben, die ich wollte. Auch, wenn ich wusste, dass sie nicht lange halten würden. Das sie ein Hacker war, glaubte ich wirklich nicht mehr, nachdem sie sich mir einfach so vorgestellt hatte.
"Haruka.", gut eine bessere Identität war mir nicht eingefallen und in solchen Momenten war ich wirklich nicht kreativ. Weiterhin setzte ich mich nicht in Bewegung, sondern spielte wirklich damit zu verschwinden, aber mich interessierten die Geschichten anderer ungemein. Warum waren sie im Spiel und vor allem, wollten sie den Kristall wirklich finden? immerhin gab es auch einige User, die es nur zum Spaß spielten und nicht um damit sich einen Wunsch zu erfüllen, ob dies wirklich möglich war oder nicht stand da mal ganz außer Frage. Gut ich glaubte daran, was mein Vater einst gesagt hatte, aber es war doch immer wieder irritierend, wie es vor allem geklappt hatte, dass Schicksal auszutricksen.
"Auf dem Weg in die nächste Stadt?", gleichzeitig wollte ich mit dieser Frage nur ihr nächstes Ziel herausfinden und mein Gott, heute war ich wirklich einmal so gar nicht neugierig. ach wenn man nur das Grinsen in meinem Gesicht hätte sehen können, doch dies tat man eben nicht.
Gleichzeitig fing ich mich aber auch nun an mehr und mehr für diesen Avatar zu interessieren, schließlich war ich wirklich neugierig, auch wenn Neugierde nicht immer eine gute Eigenschaft war.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 11 Apr 2014, 21:43

Ich bedankte mich für das Kompliment bezüglich des Namens, den mein Avatar besaß. Leider konnte ich es nicht zurückgeben, da ihr vermeintlicher Name für mich lediglich ein japanischer Vorname wie viele andere auch war. Solche Namen hörte ich außerhalb Kryptas eigentlich überall, seitdem ich in Japan bei meinem Vater und dessen Familie lebte.
Mein Schwert und mein Schild zog ich bislang noch nicht, weil ich es nicht für nötig hielt. Hinter diesem Avatar vermutete ich wirklich keinen Hacker und Tod erst Recht nicht, obwohl der Avatar selbst schon seltsam aussah, aber anhand des Aussehen sollte man sowieso besser auf nichts schließen, erst Recht nicht in Krypta.
Auf Harukas Frage antwortete ich: "Im Prinzip schon. Ich bin auf der Suche nach ein paar Spielverderbern und ich vermute, dass sie die Städte durchqueren. Sobald ich sie finde, wird es ihnen Leid tun, dass sie mich in Versuchung geführt haben, der ich noch gerade so widerstehen konnte und für das, was sie Krypta antun müssen sie ebenfalls bezahlen." Gut möglich, dass ich etwas eingebildet rüberkam, weil ich davon überzeugt war, dass ich alleine mit den Hackern fertig werden könnte. Ob ich das konnte, würde sich erst noch zeigen, aber wenn es wie ich vermutete mehrere Avatare waren, die gemeinsam agierten und noch dazu relativ stark waren, dann dürfte das nicht einfach werden, wenn nicht sogar unmöglich für mich allein. Mich interessierte es allerdings auch nicht, was Haruka jetzt von mir dachte.
"Darf ich dir die Gegenfrage stellen und fragen, was dein nächstes Ziel ist?", fragte ich. Irgendwie war ich schon neugierig, auch wenn sich meine Neugier in Grenzen hielt.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 11 Apr 2014, 22:24

Ich fand es interessant ihr zuzuhören und so zeigte sich mir doch immer, wie unterschiedlich Menschen doch dachten. Welche Sicht sie auf diese Welt hatten und vor allem zeigte sich so auch gerade wie sie in Wirklichkeit waren. Menschen sahen alles immer anders und nicht gleich und ihre Meinung änderte sich schnell. Jedoch hielt ich sie nicht für eingebildet, dafür musste es schon mehr geben, als nur diese eine Antwort. Es dauerte lange, bis ich mir über eine Person ein wirkliches Urteil gebildet hatte, gleichzeitig aber hatten die meisten schon eines direkt, wenn sie mich zum ersten mal zu Gesicht bekamen. Die Szenerie wandelte sich plötzlich und aus dem hüfthohen Gras wurde ein dunkler mit quadratischen Steinen besetzter Boden. Der Himmel wurde dunkel und leer und die Wolken bildeten eine graue Decke über dem vorher blau gewesenen Himmel. Einige vertrocknete Blätter wurden vom wind weggeweht, während sich um uns herum nur vertrocknete Bäume standen.
"Das ist auch mein Ziel.", erst dann bemerkte ich die Veränderungen und wurde schlagartig nervös. Ich kannte diese Umgebung, aber Vater hatte sie niemals für andere Spieler zugänglich gemacht, denn hier erlitt man höllische Qualen. Es war das Zuhause meines Avatars, eine Nervenanstalt, aus der es kein Entkommen mehr gab. Das Haus, welches hinter mir aufgetaucht war, war dunkel und wirkte verfallen, aber wenn man innen war, gab es nichts mehr, was einem hätte zur Flucht verhelfen können. Doch dann hallte eine Stimme hinter mir hervor, sie war mir bekannt und gehörte genauso zu diesem Avatar, wie ich. Zuerst war es nur ein Flüstern, doch dann wurde sie immer lauter. Ständig rief es eine Nummer, 582, meine Nummer. Scheiße!
"Du musst verschwinden, dich dürfen sie nicht auch noch bekommen.", meinte ich und setzte kurz meinen Helm ab, weshalb man auch mein ausgestochenes Auge gut erkennen konnte. Sonst war ich dagegen, mich so zu zeigen, aber diese Situation brauchte solche Maßnahmen.
Wieso hatte Vater diese ebene zugänglich gemacht? Und vor allem war es überhaupt mein Vater?
"Beeil dich!", ich klang panisch, doch immerhin wusste ich, wie ich diese ebene verlassen konnte, aber nicht, wie man dieses Haus verlassen konnte.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 15 Apr 2014, 19:05

Ich registrierte unsere veränderte Umgebung und dachte ganz kurz, was jetzt los sei, doch letzten Endes war es mir egal. Die Atmosphäre wurde um einiges düsterer, doch mich brachte das nicht aus der Ruhe. Haruka und ich verfolgten also dasselbe Ziel. Demnach stand eigentlich nichts im Wege, dass wir uns vorübergehend zusammentan und eine Allianz gegen die Hacker gründeten. Dies behielt ich im Hinterkopf.
Ich fragte mich, was sich plötzlich hier abspielte. Haruka sah man richtig an, wie nervös sie wurde und ich hatte keinen blassen Schimmer warum. Mir gefiel es aber nicht, als sie mir sagte, dass ich verschwinden sollte. Ich mochte es nicht, wenn man mir etwas vorschrieb. Meine Stiefmutter tat das oft genug, obwohl ich selten darauf hörte. Somit hatte ich auch jetzt nicht vor auf Haruka zu hören, obwohl es bestimmt das Beste für mich war. Schließlich spürte ich ihre Angst und sie versuchte anscheinend sogar mich abzuschrecken, indem sie ihren Helm abnahm und mir ihr ausgestochenes Auge zeigte. "Wenn ich eines nicht leiden kann, dann wenn mir jemand sagt, was ich zu tun und zu lassen habe. Mich gehen deine Angelegenheiten zwar nichts an, aber ich sehe doch, dass du Angst hast und Hilfe brauchst. Deshalb werde ich auch nicht einfach verschwinden.", sagte ich mit ernstem Unterton. Anschließend setzte ich mich in Bewegung und hielt geradewegs auf das Gebäude hinter Haruka zu.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 20 Apr 2014, 20:57

Schnell setzte ich meinen Helm wieder auf mir wurde dabei wieder das eigentliche Gewischt von diesem bewusst. Es drückte ziemlich auf meine Schultern aber nun gut, ich trug diesen Helm bereits seit der Beta-Testphase und diese lag eine lange Zeit zurück. Ich atmete einmal tief durch und setzte mich ebenso wie sie in Bewegung.
"Und wenn ich etwas nicht leiden kann, dann ist es wenn man meine Warnungen ignoriert!", meinte ich barsch und bald schon zornig, wenn ich dies überhaupt werden konnte. "Und auf Hilfe kann ich auch gern verzichten.", fügte ich sogar gerne noch hinzu und zog eines meiner Katana, wobei ich dieses vor sie hielt um sie aufzuhalten. So blieb ich auch stehen. "Keinen Schritt weiter.", setzte ich mit diesen paar Wörtern zwar nicht ihrem Treiben ein ende, aber trotzdem wollte ich sie kurz zum Stehen bringen. Aufhalten lag nicht in meinem Ermessen, aber trotzdem lieber sollte sie das Haus nicht betreten. Zu unseren Füßen tauchte plötzlich ein ganz anderer Boden auf, es war eine art von Sand, wohl  oder übel Treibsand, aber dieser blieb niemals so wirklich lange. Anschließend ließ ich mein Katana wieder senken und steckte es in das einprogrammierten Inventar meines Accounts ein. Weder die Wetterlage noch sonst irgendetwas änderte sich in dieser Zeit, doch für mich fühlte dies sich nicht einmal unangenehm an. Hier war mein Avatar programmiert worden und in das System eingefügt worden. Gut zumindest mein Avatar hatte eine Heimat, aber bei mir war dies auch etwas anderes, da ich doch über ein paar Rechte hier verfügte die eben andere User nicht hatten. Nachdem der Treibsand sich aufgelöst hatte, eine einfache Falle, setzte ich mich wieder in Bewegung.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 25 Apr 2014, 08:11

Ich schritt weiter auf das vor Kurzem erschienene Gebäude zu, aber Haruka versuchte offenbar mich daran zu hindern, das ich es auch betrat. Sie hielt ihr Katana vor mich, durch das ich in meiner Bewegung innehielt und zum Stehen kam, noch bevor sie mich sogar genau dazu aufforderte. Daraufhin sah ich sie an und ging darauf ein, was sie zuvor gesagt hatte. "Schön. Wenn du keine Hilfe willst, dann kann ich mich auch meinen eigenen Zielen widmen. Wer weiß, ob da drin nicht sogar die sind, denen ich das Handwerk legen will. Außerdem nützt es mir später bestimmt noch, wenn ich so viel wie möglich über das Gebäude herausfinde.", sagte ich. Ich musste kurz an den Destiny Tower denken, für dessen Erklimmen man sehr viel, wenn nicht sogar alles über Krypta wissen muss. Deshalb hatte ich auch den letzten Satz geäußert. Auf den Kristall des Erwachens kam ich nicht zu sprechen, da klar sein sollte, dass ich nach ihm suchte und ich nicht wusste, ob er da drin ist oder nicht.
Gerade als ich einfach an ihrem Katana vorbeigehen wollte, erschien der Treibsand unter unseren Füßen. Ich geriet etwas in Panik und wollte mich sofort daraus befreien, was aber dumm war, da ich durch jede Bewegung tiefer sank. Am Ende steckte ich bis zu den Oberschenkeln im Treibsand fest, bevor dieser verschwand. Wenn im Gebäude weitere Fallen dieser Art lauerten, dann verstand ich Harukas Warnung wenigstens. Trotzdem brachte mich diese Gefahr nicht davon ab, dass ich ebenfalls meinen Weg fortsetzte. Meine Neugier war längst entfacht und allein deshalb ließ ich mich bestimmt nicht davon abhalten, dieses Gebäude zu betreten. Ich wollte nämlich wissen, wovor Haruka solche Angst hatte.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 29 Apr 2014, 20:55

"Na schön ich kann dich je sowieso nicht davon abhalten, dann lass mich wenigstens vor gehen.", antwortete ich und setzte mich daraufhin wieder in Bewegung. Ganz leicht hätte ich diesen Avatar auslöschen können, doch mich hielt die Tatsache davon ab, dass sie anscheinend nicht einmal wusste, wer ich war und genau deshalb hatte ich auch keinen Grund sie auszulöschen. Meine Schritte waren nicht einfach nur wahllos gesetzt, viel eher waren sie gezielt, so würde ich nämlich den Fallen ausweichen, die sich in den vielfältigsten Sachen darstellten. Der Treibsand war da noch die harmloseste Falle. Es ging von Stricken über eine Guillotine bis hin zu einer eisernen Jungfrau so ziemlich über alles mögliche an Fallen und Folterinstrumenten hinweg. Je näher man aber an das Haus an sich kam, umso kleiner kam es einem im Endeffekt vor. Doch dies sprach wiederum nicht für den Innenraum. Langsam legte ich meine Hand auf den verrosteten Türgriff, der einmal silber gewesen war. Die Tür selbst öffnete ich mit einem lauten Quietschen und gab so den Blick auf den großen und dunklen Flur preis. Das Licht aus den Neonröhren flackerte und die Tapete, welche zur Hälfte weiß und zur Hälfte grün war, hatte auch schon einmal bessere Tage gesehen. Überall hingen Spinnennetze und der Boden war auch schon teils zersplittert. Von hier aus kam man in so ziemlich jedes Zimmer des Hauses, auch in die Zellen. Plötzlich hörte man das Geräusch eines Bohrers, welches sich zu einer Säge und einem lauten Schrei gesellte. Man hörte etwas zu Boden platschen und ganz ehrlich ich wusste schon genau, was dies eigentlich war. Ein eiskalter Schauer lief mir über den Rücken und dies wurde auch nicht besser.
"Willkommen bei mir Zuhause.", meinte ich und schaute etwas verlegen zur Seite. Gut es war das erste Mal, dass diese Ebene für andere Avatare zugänglich war und ich wollte definitiv nicht wissen, was sie in anderen auslösen konnte.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 02 Mai 2014, 11:51

Ich schenkte Haruka ein Nicken, als sie meinte, dass sie vorgehen wollte. Zwar missfiel es mir, aber sie schien sich hier besser auszukennen. Es war also nicht verkehrt, wenn ich ihr auf Schritt und Tritt folgte. Auf diese Weise schienen wir weiteren Fallen zu umgehen, von denen ich wenig ahnte. Ich rechnete irgendwie schon damit, dass hier noch weitere Fallen lauerten, aber weder wusste ich welche Art von Fallen noch wo sie sein könnten. Trotzdem zweifelte ich etwas daran, ob ich Haruka einfach so vertrauen konnte. Etwas Misstrauen war sicher nicht verkehrt.
Nachdem Haruka die Eingangstür geöffnet hatte, warf ich einen ersten Blick hinein. Mich erinnerte die Inneneinrichtung stark an einen Horrorfilm, was durch das laute Bohrgeräusch und dem Schrei verstärkt wurde. Wenn es darin auch noch wie in einem Horrorfilm zuging, dann konnte es darin gefährlich werden. Unfassbar, dass dieses Gebäude Harukas Zuhause war.
Ich schluckte kurz, weil mir etwas mulmig geworden war, doch dann trat ich doch einfach in das Haus ein. Zugegeben, ich hatte etwas Angst, aber ich war gewillt,  mich meiner Angst ohne wenn und aber zu stellen. Nachdem ich eingetreten war, sah ich mich noch genauer um. Für mich war dieses Gebäude sicher kein Ort, den man Zuhause nennen konnte. Mich wunderte es sowieso, dass Avatare ein Zuhause in Krypta haben konnte. Auf NPCs traf sowas eher zu. Ich sah zu Haruka, auf die ich wartete. War sie vielleicht sogar ein NPC und ich hatte es nicht bemerkt? Nein, das konnte nicht sein, da solche in der Regel irgendwie gekennzeichnet waren, was auf sie eben nicht zutraf. "Wenn du hier wohnst, dann kannst du mich doch bestimmt ein wenig herumführen, oder?", sagte ich und mein Mundwinkel zog sich nach oben, sodass ich ein klein wenig lächelte.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Sa 10 Mai 2014, 22:40

Nach Aurora war ich auch eingetreten, wobei ich erst einmal diesen riesigen Kloß wegbekommen musste, der sich unweigerlich in meinem Hals gebildet hatte. Genau deshalb schluckte ich auch erst einmal gut hörbar, bevor ich mich umschaute. Es war vielleicht ganz gut, dass diese Ebene nicht für jeden Avatar freigeschaltet war, aber doch für mich. An sich war dies weniger mein Zuhause, als der Ort wo ich zum ersten Mal aufgewacht war, als ich mich einloggte. Damals sogar noch in meinem eigenen mir zugewiesenen Zimmer. Da hatte sicherlich mein Vater seine Hände im Spiel, doch hoffte ich, dass er und sein Team bald dafür sorgen würden, dass innerhalb Kryptas alles wieder seinen gewohnten Gang ging. Die weißen Wände begrüßten mich sofort und am liebsten wäre ich wieder umgekehrt doch da bestand wohl keine Möglichkeit mehr. Zuvor hatte ich sogar die Angst meiner Begleiterin gespürt, auch wenn ich sie erst nur ganz undeutlich wahrgenommen hatte. Aber wenn jemand Angst hatte, konnte ich es ihm wirklich nicht verübeln, denn es war begründet. Als ich in unserer Nähe etwas zu Boden fallen hörte, konnte ich wiederum nicht anders und griff nach Auroras Arm, bevor ich sie mit mir um die nächste Ecke zog. Es war der wirklich erste Gang, indem sich auch Patienten aufhielten. Aber diese waren im Gegensatz zu mir auch alle NPC's, was sie wohl schon alles erlebt haben mussten, selbst wenn das nur programmiert worden war? Dies wat eine Sache, die ich mir gar nicht vorstellen wollte. "Willkommen im Irrenhaus, erfreuen Sie sich an unseren Attraktionen, denn wenn sie einmal hier gewesen waren, wollen sie nicht mehr fort, dies war der Werbespruch dieser Ebene musst du wissen.", meinte ich und ging zu einer der Türen, die einzig und allein zeigte, wer sich darin befand, wenn man durch ein Loch dort hineinschaute. Meinen Helm hatte ich abgenommen und in meinem Inventar verstaut, während ich kurzzeitig den kleinen Jungen beobachtete, der mit seinem eigenen Blut irgendetwas an die Wände kritzelte. Zuerst schien er mich nicht zu bemerken, doch als er dies tat, sprintete er in Windeseile an die Tür und schien mich angreifen zu wollen. Es war mein Glück, dass man diese Türen nicht so leicht öffnen konnte, auch wenn dieser Junge nur ein NPC war, denn diese konnten uns auch gefährlich werden. Aber auch wollte ich mich nicht mehr so lange hier direkt aufhalten, denn ich spürte bereits, dass wir bemerkt worden waren und wenn dies wirklich der Fall war, dann hatten wir nicht mehr wirklich Zeit um hier heil wieder rauszukommen. "Ein wenig ja, aber wir dürfen uns nicht erwischen lassen.", murmelte ich leise und gesellte mich wieder zu Aurora.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 11 Mai 2014, 23:05

Mit äußerster Vorsicht lief ich durch das Haus, das Haruka und ich betreten hatten. Hier dein gruselte es mich wirklich etwas, aber ich versuchte meine Angst nicht zu zeigen, denn mein Avatar sollte eine furchtlose Kriegerin sein und keine Person, die sich vor lauter Angst in die Hose machte. Doch obwohl ich meine Angst zu überspielen versuchte, zuckte ich sofort zusammen, als ich hörte, dass etwas in unserer Nähe zu Boden gefallen war. Von Haruka ließ ich mich daraufhin auch ganz einfach mit um die Ecke ziehen.
Meine Angst brauchte ich nun vermutlich nicht mehr zu verstecken, doch tat ich es trotzdem. Krieger zeigten keine Schwäche, auch wenn es dafür für mich schon zu spät war. Ich lauschte Harukas Worten, die sie an mich richtete. An ihnen merkte man mal wieder, dass Werbung meistens die Tatsachen verdrehte, so wie es hier der Fall war. "Fort wollen ist die eine Sache, fort können die andere.", meinte ich und behielt von nun an einen kühlen Kopf. Ich blieb immer noch vorsichtig und sah mich von der Stelle aus um, an der ich stand. Dies beschäftigte mich genug, dass ich kurzzeitig nicht mitbekam, was Haruka machte oder was ihr widerfuhr. Manche mögen es Leichtsinn nennen, da sie mich einfach hätte töten können, aber ich vertraute ihr gerade genug, um ihr meinen Rücken zuzuwenden. Als sie mich dann wieder auf die Führung ansprach, aber mich gleichzeitig ermahnte, dass wir uns nicht erwischen lassen durften, nickte ich und sagte: "Verstanden. Ich werde vorsichtig sein. Lass uns weitergehen! Unterwegs kannst du mir immer noch erzählen, vor wem genau wir uns in Acht nehmen müssen." Im Anschluss an meinen Worten setzte ich mich wieder in Bewegung, aber ich überließ trotzdem Haruka die Führung.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 12 Mai 2014, 06:39

Mit einem leichten Nicken ging ich dann weiter, doch der Junge schaute noch immer durch das Loch in der Tür und verfolgte uns fast schon mit seinem Blick. Diese Tatsache und, dass ich es sogar bemerkte ließ mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Nun vor den Patienten brauchten wir uns weniger zu fürchten, als vor den Ärzten, die hier Dienst hatten. Gut auch diese waren nur NPC's, eigentlich bis auf uns beide hielten sich hier nur NPC's auf, aber sie konnten einem wirklich gefährlich werden, wenn man nicht aufpasste. So wollte ich Aurora gar nicht erst den Behandlungsraum zeigen, von dem ich selbst das Innere mehr als nur gut kannte, schließlich war es nicht von Anfang an so gewesen, dass mir ein Auge fehlte, es waren eher die Programmierkünste meines Vaters, die dies ausgelöst hatten. Ich schlich fast schon weiter durch den Gang und wollte eigentlich keine weiteren Geräusche auslösen, da alles dazu führen könnte, dass man uns erwischte. "Wir müssen auf die Ärzte aufpassen, denn du bist nicht mehr dieselbe, wenn du ihnen ins Netz gehst!", antwortete ich ihr und klang vielleicht etwas panisch, aber trotzdem versuchte ich Ruhe zu bewahren, egal wie schwer dies auch zu sein schien. Ich erinnerte mich zudem nur ungern an die behandelnden Ärzte hier, denn egal was ich auch damals getan hatte, es war nur unwahrscheinlichem Glück zu verdanken, dass ich es heraus geschafft hatte. Immerhin war dies die erste Herausforderung gewesen, die sich mir gestellt hatte. Fast schon das erste Quest, welches ich jemals innerhalb Kryptas gestritten hatte. Indirekt war ich sogar recht froh, noch einmal hier zu sein, obwohl ich mich gruselte, da ich so noch einmal sehen konnte, wie weit ich doch seit meiner ersten Quest gekommen war und dies war wirklich eine enorme Strecke. Trotzdem hatte ich den ersten Avatar der mir gefährlich werden konnte erst jetzt in Aurora gefunden, aber diese wusste anscheinend nicht wer ich war, was mir nur ganz recht war, denn in Gefahr zu leben mochte selbst ich nicht. Als wir dann aber um die nächste Ecke bogen, stand vor uns eine Krankenschwester, die ich auch eher in einem Horrorfilm gesehen hätte, als hier. Mein Vater eben.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Do 15 Mai 2014, 16:37

Ich blieb in Harukas Nähe. Dieses Irrenhaus war mir nicht ganz geheuer und ich hielt es für eine viel klügere Idee, wenn wir zusammenblieben. Ob Kriegerin oder nicht, auf mein Köpfchen verließ ich mich trotzdem immer, doch in Krypta besaß ich als Aurora mehr Ambitionen dazu, Auseinandersetzungen mit Gewalt zu lösen, was in der realen Welt nicht so zutraf. Haruka erzählte mir dann davon, dass wir uns vor den Ärzten besonders in Acht nehmen müssten. Es war schon Ironie, dass wir die Ärzte meiden sollten, denn normalerweise ging man zum Arzt, wenn man gesundheitliche Hilfe benötigte. In diesem Irrenhaus stand anscheinend alles Kopf.
Die Ärzte waren aber sicher nicht die Einzigen, die mir gefährlich werden konnten, denn Haruka stellte für mich auch eine potenzielle Gefahr dar, von der ich aber nichts ahnte, denn ich wusste nun mal nicht, dass Haruka in Wahrheit Tod war. Aber egal, ich war gerade so oder so sehr vorsichtig und achtete genau auf das, was in meiner Umgebung passierte, obwohl ich den Jungen eben trotzdem nicht bemerkt hatte. Die Krankenschwester, auf die wir trafen, nachdem wir um die nächste Ecke gebogen waren, übersah ich dafür aber nicht. "Das ist nur eine Krankenschwester. Lass uns einfach weitergehen und wenn sie sich uns in den Weg stellt, dann räumen wir sie ganz einfach aus dem Weg!", sagte ich. So manches hatte ich inzwischen über das Haus gelernt, das mir möglicherweise auch im Destiny Tower weiterhelfen konnte. Allerdings gab es in diesem gruseligen Irrenhaus noch jede Menge zu erkunden, zumindest für mich.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Do 15 Mai 2014, 21:06

"Na gut, wenn du es sagst, aber dreh dich nicht um, wenn wir an ihr vorbei sind.", flüsterte ich ihr zu und setzte mich anschließend in Bewegung. Die Krankenschwester war mit den Vorbereitungen für die erste Operation beschäftigt und dies war auch gut so, denn sonst konnte ich wirklich für keine Sicherheit mehr garantieren. Wer wusste, was sie Hacker eigentlich wirklich alles veränder hatten, es konnte schließlich einiges sein. Und das obwohl mein Vater immer alles doppelt und dreifach absicherte. Wie auch immer, als wir dann an der Krankenschwester vorbei gegangen waren war ich doch sichtlich erleichtert. Warum wir uns beide eigentlich nicht herumdrehen sollten, wie ich es zuvor gesagt hatte, hatte einen ganz einfachen aber doch gefährlichen Grund. Die Schwestern hier waren genauso wenig Normal, wie die Ärzte und deshalb konnten sie einen wirklich auch ohne große Kraftanstrengung zur Strecke bringen. Sie waren immerhin schnell, doch sie bemerkten einen auch nur dann, wenn man sie wirklich noch einmal ansah, wenn man bereits an ihnen vorbeigegangen war. Und dann konnte man sich auf eine Verfolgungsjagd einstellen, die sich gewaschen hatte. 
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 18 Mai 2014, 17:28

"Also brauchen wir sie nicht mal aus dem Weg räumen...", dachte ich mir auf Harukas Worte hin und setzte mich mit ihr in Bewegung. Nach wie vor hielt ich es für eine bessere Idee, wenn wir zusammenblieben. Haruka sah das möglicherweise anders, da sie sich hier besser auskannte als ich, die zum ersten Mal hier war. Dies war ein Grund, wegen dem ich ihr für die Führung dankte. So kam ich am schnellsten Informationen über dieses Irrenhaus. Trotzdem stellte sich mir eine Frage. Haruka riet mir davon ab, mich umzudrehen, nachdem wir an der Krankenschwester vorbei waren, aber warum hatte sie mir nicht gesagt. "Warum soll ich mich nicht zu ihr umdrehen?", fragte ich Haruka während ich bereits meinen Kopf drehte, sodass ich über meine Schulter zurück sah. Das war ein blöder Fehler, wie ich schnell merken musste, denn von einem Wimpernschlag auf den anderen sah die Krankenschwester mich an und mit dem nächsten stand sie bereits vor mir, woraufhin sie mich spielend zu leicht zu Boden streckte ehe ich überhaupt richtig reagieren konnte. Der Aufprall war nicht ohne, aber was schlimmeres hatte ich mir nicht getan, jedenfalls noch nicht. "Jetzt verstehe ich. Tut mir Leid, dass ich nicht auf dich gehört habe.", sagte ich, doch für Entschuldigungen waren eigentlich keine Zeit, denn ich steckte in ernsthaften Schwierigkeiten. Besser ich fand schnell einen Weg aus diesem Schlamassel, den ich mir selbst eingebrockt hatte.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 18 Mai 2014, 19:31

Unterdrücken tat ich mir in diesem Moment nur einen Seufzer, denn eigentlich konnte ich wirklich verstehen, dass sie neugierig war. Doch hätte ich ihr diese Sache auch an einem Beispiel deutlich gemacht und mich zu der dunkelhaarigen Krankenschwester herumgedreht, deren halbes Gesicht durch verdreckte Mullbinden geschützt war. Innerlich wollte ich ihr helfen, doch wollte ich jetzt nicht meine Kräfte einsetzen, durch die ich eben auch so manchen NPC aus dem spiel entfernen konnte, zumindest wenn ich es schaffte den Sicherheitscode zu knacken. Wobei dies bei den meisten Krankenschwestern hier, nicht ganz so schwierig war, wie bei den Ärzten. "Alles ist gut, du bist mir zu keiner Entschuldigung verpflichtet.", gab ich diese Worte monoton von mir und ging geschwind auf die Krankenschwester zu, wobei mein Haar mir kurz die Sicht nahm. Während ich eine Hand auf die linke Schulter der Krankenschwester legte, tauchte vor meinen Augen in einem hellen Feld ein bestimmter Zahlencode auf, der um die 2500 Stellen enthielt. Gut Aurora konnte diesen auch sehen, aber gleichzeitig musste ich mich beeilen diesen zu lösen. Dies hatte aber trotzdem nichts mit meiner eigentlichen Fähigkeit zutun, es waren eher Sonderrechte, die es mir erlaubten, diesen NPC zu löschen. Schnell überflog ich den Code, während darunter eine Tastatur auftauchte. Ich löste meine eine Hand von dem Kopf der Krankenschwester und tippte so schnell ich konnte in die Tasten. Währenddessen hatte die Krankenschwester bereits ein großes Messer geogen und ließ dies spielerisch über das Gesicht von Aurora gleiten, bis es zu ihrer Halsschlagader ankam. Wenn ich die Hacker richtig verstanden hatte, so konnte man jetzt auch hier sterben, also musste ich mich definitiv beeilen. "Halte noch etwas durch ja, ich habe das gleich wieder in Ordnung gebracht.", meine Worte klangen nun etwas ängstlicher, gleichzeitig schaute ich aber noch einmal zu Aurora, bevor ich weiter förmlich in die Tasten haute. An sich war dieser Code nicht wirklich schwer zu lösen, aber es war viel Arbeit. Erst einmal musste ich das Bewusstsein dieses NPCs ausschalten, wobei immer mal wieder die höllische Lache des besagten NPCs zu hören war. Dann musste ich diesen Computer von hier drinnen ausschalten und da lag eigentlich die eigentliche Schwierigkeit. Da es praktisch eine Nadel im Heuhaufen war, genau de richtigen zu finden. Doch gab ich so schnell nicht auf, bevor dann plötzlich die Tastatur verschwand und der NPC sich aufhörte zu bewegen.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 19 Mai 2014, 23:40

Gegen die dunkelhaarige Krankenschwester war ich macht- und wehrlos. Sie agierte viel zu schnell für mich, als dass ich mich auch nur ansatzweise hätte wehren können. Da brachte mir auch meine Ausrüstung nichts. Na schön, völlig wehrlos war ich nicht, da ich im Körper meines Avatars durchaus noch eine besondere Fähigkeit besaß. Meine Gedanken kreisten gerade nur über etwas völlig anderem. Mein Blick galt auch nur der Krankenschwester und ich hatte wirklich Todesangst, als sie mir ihr gezogenes Messer an meine Halsschlagader hielt. Mit dem Töten ließ sie sich allerdings doch ziemlich viel Zeit. Am Ende ließ sie sich aber zu viel Zeit. Ich hatte nicht wirklich mitbekommen, was Haruka gemacht hatte, doch nachdem die Krankenschwester sich nicht mehr rührte. Daraufhin konnte ich auch einfach wieder aufstehen und mich erstmal gebührend bei Haruka bedanken. "Danke. Du warst echt die Rettung.", sagte ich zu ihr. Ich klopfte mir noch den Dreck von meinen Sachen und hielt es für eine besser Idee, dass wir unseren Weg fortsetzten. Spätestens jetzt fürchtete ich mich aber in diesem Irrenhaus. Hoffentlich begegneten wir nicht noch einem Arzt. Darauf konnte ich jetzt wirklich verzichten.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 20 Mai 2014, 16:55

"Gerne doch, tu mir nur bitte einen Gefallen und probiere das nicht mehr aus.", antwortete ich ihr, während meine Mundwinkel dabei kurz nach oben zuckten. Gleichzeitig konnte Aurora es sich aber aussuchen, ob wir weiter hier drinnen bleiben sollten oder nicht. Ich war eher für letzteres, denn bereits jetzt ahnte ich übles. Die Krankenschwester stand kurze Zeit später ebenfalls wieder auf zwei Beinen und tat eher so, als ob nichts gewesen wäre. Wenn wir uns jetzt noch einmal zu ihr herumdrehen würden, ja dann würde das ganze Spektakel wieder von vorne losgehen, deshalb wollte ich sie dann doch wirklich warnen, dies nicht noch einmal zu provozieren. Der NPC musste zudem wieder aktiviert werden, da wir sonst zum einen nur ungewollte Aufmerksamkeit auf uns ziehen konnten und zum anderen würde das System nicht mehr so einwandfrei funktionieren. Was aber die Aufmerksamkeit betraf, so wüsste gleich jeder wo ich mich aufhielt es gab eben nicht viele mit diesen Kenntnissen und eigentlich sobald man wusste, wie diese Schalttafel zu öffnen war, die jeden NPC kontrollierte, konnten sie sogar von jedem abgeschaltet werden. "Wollen wir weiter, oder lieber wieder hier rausgehen?", fragte ich meine Begleiterin daraufhin und hoffte wirklich immer noch darauf, dass wir vielleicht das Irrenhaus verlassen konnten. Spätestens wenn wir einem der Ärzte begegneten, dann konnten wir beide so oder so sagen, dass wir hier nicht mehr so leicht rauskommen würden und dies versuchte ich mit aller Sorgfalt zu verhindern, selbst wenn es schwer war.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mi 21 Mai 2014, 17:41

Erleichterung breitete sich bei mir aus, nachdem die Krankenschwester mich anscheinend wieder in Ruhe ließ. Es war aber eindeutig zu früh, um erleichtert zu sein, denn die Gefahr in diesem Irrenhaus war nach wie vor präsent, denn nicht umsonst hatte Haruka mich vor den Ärzten gewarnt. "Nochmal versuche ich das bestimmt nicht. Ich bin vielleicht mutig, aber bestimmt nicht lebensmüde.", meinte ich. Die Krankenschwester konnte von Glück sprechen, dass sie ein NPC war und ihr Verhalten demnach so einprogrammiert war. Ansonsten hätte ich ihr nämlich noch einen Denkzettel verpasst. Was Haruka mit der Krankenschwester angestellt hatte wusste ich zudem immer noch nicht.
Nachdem Haruka mir die Frage gestellt hatte, ob wir nicht vielleicht rauswollten, stellte ich die Gegenfrage: "Wieso? Ist die Führung denn schon vorbei?" Noch immer wollte ich am liebsten alles über dieses Irrenhaus erfahren. Wenn ich aber schon soweit alles von ihr erfahren hatte, dann stand dem nichts mehr im Wege, das Gebäude wieder zu verlassen. Es gab immerhin schönere Orte in Krypta als diesen hier.

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