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 Einall

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Angel
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BeitragThema: Einall    Mi 23 Okt 2013, 23:08

das Eingangsposting lautete :

Der Tau auf den grünen Blättern glitzerte leicht im Licht der gerade erst aufgegangenen Sonne. Langsam wachten die Pokemon wieder aus ihrer verdienten Nachtruhe auf und man konnte förmlich spüren, wie die Pflanzen aufatmeten. Und auch die Trainer standen wohl langsam von ihrer Nachtruhe auf und begaben sich auf den Beginn oder die Weiterführung ihrer Reise. Überall begann etwas neues und ersetzte das Alte.
So war der Verlauf der Zeit und des Lebens und niemand konnte es unterbrechen.

*

Um mich herum konnte ich die Pokemon wahrnehmen, bei denen ich übernachtet hatte. Einige von ihnen waren bereits aufgewacht und andere schliefen noch, so auch Zorua, da ich sein leises Schnarchen hören konnte.
Langsam und darauf bedacht, niemanden zu wecken, richtete ich mich von dem kleinen Blätterhaufen, der mir als Kissen gedient hatte auf und griff nach dem metallischen Stock, der zu meiner rechten lag.
Erst jetzt nahm ich den frischen Geruch wahr, der in der Luft lag und hörte das leise Rascheln der Baumkronen. Ein wundervoller Morgen!
Heute war es soweit, neue Trainer würden zu ihrer Reise aufbrechen!
Und ich würde mich weiterhin auf meine Reise machen. Nicht nur auf der Suche nach N, obwohl mir klar war wo er sich aufhielt. Nein sondern auch auf der Reise zudem, was ich erreichen wollte.
Als auch Zorua aufgewacht war, verließen wir mit den anderen Pokemon die kleine Höhle in der wir übernachtet hatten und frühstückten ein paar Beeren.
Sicherlich hätten meine Eltern mir so etwas wie hier niemals erlaubt, aber da sie eben nicht hier waren, konnten sie mir auch nichts verweigern.
...

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BeitragThema: Re: Einall    Mi 18 März 2015, 07:07

Der nächste Morgen brach heute meinem Empfinden nach etwas zu schnell an. Ich hatte gar keine Lust aufzustehen, was überwiegend an Zoroark lag. Die ganze Nacht hatten wir miteinander gekuschelt und wenn es nach mir ginge würden wir damit auch nicht aufhören, nur weil es schon Morgen geworden war. Stundenlang hätte ich noch mit Zoroark fest an mich gedrückt so liegen bleiben können, doch ich musste der Realität ins Gesicht sehen, denn die sah nun mal so aus, dass ich bald aufstehen musste, um Leandro bei seinem Arenakampf anzufeuern, bevor wir drei mitsamt unserer Pokémon unsere gemeinsame Reise fortsetzten. Noch war ich aber gar nicht aufgewacht, sondern schlief mit einem zufriedenen Lächeln fest an Zoroark gekuschelt weiter. Mir war zwar wegen Zoroarks Fell furchtbar warm, aber es war eine angenehmen Wärme, die mich nicht einmal ins Schwitzen brachte. Zoroark musste es ebenso gefallen, dass wir miteinander schmusten, denn ansonsten wäre er bestimmt schon abgehauen, sodass ich alleine im Bett läge. Ach moment, Ottaro war ja auch noch da, aber von dem bekam ich eher weniger mit.
Schillok wachte kurz nach Lys auf. Sie musste gespürt haben, dass sie aufgewacht war. Schillok lächelte Lys an und sagte fröhlich: "Schillok-lok-lok!" Damit wünschte sie Lys nicht anderes als einen guten Morgen! Offenbar hatte es Schillok gefallen bei Lys im Bett zu schlafen. Bestimmt lag es daran, dass ich ihr selbst im Schlaf oftmals noch etwas zu wild war. Bei Lys hingegen konnte sie seelenruhig schlafen. Schillok sah zu mir und Zoroark herüber. Plötzlich stand ihr die Eifersucht förmlich ins Gesicht geschrieben, doch sie versuchte sie zu vertuschen. Trotzdem konnte sie es sich nicht verkneifen, Zoroark und mich mit einer Aquaknarre nasszuspritzen. Dies hatte zur Folge, dass Zoroark und ich aufwachten.
Kaum war ich wach sah ich zuerst Zoroark an, der genauso wie ich leicht durchnässt war. Es war schon witzig mitanzusehen, dass Zoroark sich zu einem nicht mehr ganz so kleinen Fellball wie vor seiner Entwicklung zusammengekugelt hatte. Noch witziger fand ich es dann mitanzusehen wie Zoroark sich wieder lang machte und gar nicht erfreut darüber aussah, weil Schillok ihn nassgemacht hatte. Ich lachte etwas, streichelte sein Fell, womit er gleichzeitig wieder etwas trockener werden sollte, und wünschte ihm einen guten Morgen. Unter meiner Decke regte sich dann auch was, was meine Aufmerksamkeit erregte. Plötzlich tauchte unter der Decke Ottaro auf, der sich noch halb verschlafen den Weg nach oben zu meiner Brust hochgekämpft hat und sein Kopf auf meine Oberweite fallen ließ. "Ottaro!", kam es müde von ihm, was ich wirklich süß fand. Ich sagte zu ihm: "Auch dir wünsche ich einen guten Morgen!"
Anschließend erst blickte herüber ins andere Bett zu Lys und Schillok. Schilloks Blick lag auf uns. Erstmal wischte ich mir eine nasse Strähne aus meinem Gesicht, bevor ich anfing zu grinsen. "Diese kleine Dusche haben wir wohl dir zu verdanken, was? Guten Morgen, Schillok!", grüßte ich sie und war ehrlich froh, dass es ihr gut ging. Kaum sah ich sie, fühlte ich mich aber auf einmal komisch. Ich hatte zwar gut geschlafen, wie ein Murmeltier sogar, doch ohne Schillok direkt bei mir zu haben, war es irgendwie etwas anderes. Mir gefiel das kuscheln mit Zoroark sehr, doch wiederholen wollte ich das nicht unbedingt. Ich hatte Lys bisher außen vorgelassen mit dem Grüßen, weil ich nicht mal genau sagen konnte, ob sie wach war. Dann setzte ich mich aber auf und hielt Ottaro hoch, damit er nicht runterrutschte, bevor ich fragte: "Lys? Bist du wach? Ich muss dir nämlich was sagen."
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Angel
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BeitragThema: Re: Einall    Sa 21 März 2015, 19:13

Zuerst hatte ich mich noch etwas an der ruhigen Atmosphäre am Morgen erfreut, bis ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Sicher war ich schon die ganze Zeit wach gewesen, aber solch eine Unterhaltung bot sich mir da auch gar nicht so häufig. Schlussendlich richtete ich mich langsam auf und steckte mich, bevor ich allen ebenfalls einen guten Morgen wünschte. Schon komisch, dass ich Schillok bis jetzt gar nicht bemerkt hatte, also bis ich aufgewacht war. Während ich schlussendlich meine Aufmerksamkeit ganz Cana und dem widmete, was sie mir sagen wollte, band ich mir meine langen Haare erst einmal wieder zu einem Zopf zusammen. Oder versuchte dies zumindest, da ich dabei erst einmal die ganzen Knoten lösen wollte, die vom Schlafen entstanden waren. Wie oft hatte ich noch mal daran gedacht, sie mir abzuschneiden, aber es niemals in die Tat umgesetzt? Genau viel zu häufig für meinen Geschmack. Irgendwie faszinierte es mich gerade doch auch mehr und mehr, wie gut ich eigentlich geschlafen hatte, denn ich konnte mich nicht beklagen. So gut hatte ich schon lange nicht mehr geschlafen.
Nun gut der Ort an dem ich die meiste Zeit mit Zoroark verbracht hatte, bevor es sich entwickelte, dies war etwas ganz anderes. An diesem Ort konnte ich wirklich am besten Schlafen, aber dies war auch ein wirklich besonderer Ort, wenn nicht sogar einzigartig. Zumindest für meinen Partner und mich. Allein durch den Geruch von nassem Fell, fiel mir dann auf, dass sich Zoroark innerlich etwas über die Nässe aufregte. Schillok musste die beiden wohl nass gespritzt haben, dies bestätigten mir zuvor auch Canas Worte und aus meinem Schmunzeln wurde ein breites Grinsen. In mir wuchs die Spannung dann doch etwas an. Was würde dieser Tag wohl alles noch für spannende Sachen bieten, bis auf Leandros Kampf, wenn ich da so alles richtig mitbekommen hatte? Zuletzt band ich mir noch meinen Haargummi fest um mein Haar und schaffte es damit endlich es zu bändigen. Langes Haar hin oder her, es gab auch oft Momente, in denen es mir auf die Nerven ging und dies hier war gerade so einer dieser Momente.

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BeitragThema: Re: Einall    Mo 23 März 2015, 20:14

Lys gab mir keine verbale Antwort auf meine Frage, was auch gar nicht notwendig war. Es reicht völlig, dass sie sich aufrichtete und mir ihre Aufmerksamkeit schenkte. Trotzdem rückte ich nicht gleich mit der Sprache heraus. Stattdessen zögerte ich etwas und sah Schillok an. Sie erwiderte meinen Blick nicht und schien immer noch etwas sauer zu sein. Aber wer konnte es mir schon verübeln, dass ich in der vergangenen Nacht so gerne mit Zoroark gekuschelt hatte? Sein Fell war doch so flauschig. Offenbar konnte es Schillok, was ich widerum verstand. Über Jahre hinweg, praktisch seit Beginn unserer gemeinsamen Reise, waren wir eigentlich immer unzertrennlich gewesen.
"Guten Morgen, Lys! Offenbar hast du gut geschlafen, sonst würdest du wohl kaum so grinsen. Ich habe auch gut geschlafen, falls es dich interessiert.", sprach ich schließlich, während ich über Ottaros Kopf streichelte. Ich redete gerade noch etwas um den heißen Brei herum, womit ich Schilloks Gemüt gerade nicht wirklich besänftigte. Letztlich kam ich doch zum Punkt und meinte: "Mit Zoroark zu schlafen und mit ihm zu kuscheln war schon eine neue Erfahrung, die ich gerne gemacht habe. Nur lass uns das bitte nicht wiederholen. Ich habe nichts dagegen, mit Zoroark zu schlafen, aber ich habe sehr wohl etwas dagegen, Schillok zu vergraulen. Allein während sie gerade bei dir liegt, fühle ich mich so, als würde ein Teil von mir fehlen. Ich glaube du verstehst, wenn ich sogar so weit gehe und sage, dass Schillok das Wichtigste in meinem Leben ist. Ohne sie wäre ich heute bestimmt nicht dort, wo ich angekommen bin und ich wäre auch nicht die, die ich heute bin." Endlich schenkte Schillok mir doch ihre Aufmerksamkeit. Ottaro musste nun leider Platz machen. Ich setzte ihn neben mich aufs Bett ab, bevor ich meine Arme für Schillok aufhielt und sagte: "Komm schon her, Schillok!" Schillok sprang sogleich aus Lys' Bett und mir dafür danach in die Arme. Sie warf mich damit um, sodass ich wieder auf der Matratze lag. Ich nahm sie nur fest in den Arm und war doch froh, dass wir uns wegen Zoroark nicht verkracht hatten. Schillok blickte zu dem Unlicht-Pokémon und sprach: "Schillok! Schillok!" Keine Ahnung, was sie genau zu ihm sagte, aber mein Gefühl sagte mir, dass sie ihm dazu riet, zu Lys zu gehen. Wahrscheinlich lag ich mit meinem Gefühl da auch nicht mal so falsch.
Erst als Leandro aus seinem Bett aufstand, merkte ich erst, dass der junge Mann auch schon wach war. "Lasst euch ruhig Zeit! Ich mache mich schon mal fertig.", sprach er, nachdem er uns einen guten Morgen gewünscht hatte. Das traf sich gut, denn ich hatte mit Schillok ein wenig was nachzuholen. Sie war im Nachhinein sogar noch so gemein und nutzte ihren flauschigen Schweif dazu, um mich zu kitzeln. Natürlich konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen, da sie genau wusste, wo ich kitzlig war. "Hahaha! Bitte hör auf, Schillok! Das kitzelt.", lachte ich und konnte nicht aufhören zu lachen.
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BeitragThema: Re: Einall    So 29 März 2015, 12:33

Zoroark hatte den beiden schnell Platz gemacht und war zu mir aufs Bett gekommen. Trotzdem sprach ich am Morgen nicht viel und wünschte Leandro auch nur leise einen guten Morgen, während er sich fertig machen ging. Zuerst spürte ich, wie mich sein Fell streifte, ehe es sich neben mich gelegt hatte. Unglaublich, dass es wohl dachte, ich würde so noch ewig liegen bleiben. Nun dagegen einzuwenden hatte ich wirklich nichts, denn nur wenige Sekunden später, schloss ich meinen Partner auch schon in meine Arme. Hoffentlich würde mich Zoroark niemals verlassen. Denn und dies wusste ich jetzt schon, ich konnte damit wirklich nicht umgehen. Zoroark oder damals noch Zorua war das erste Pokémon, dass ich kennenlernte und dies ganz ohne es fangen zu wollen. Seit diesem Tag waren wir unzertrennlich. Ich fühlte, was Zoroark fühlte und es kannte meine Gefühle. Außerdem war durch diese Verbindung Zoroark eben mein paar Augen.
Dieses Paar, dass ich nicht mehr verwenden konnte. Bis Leandro dann auch zurückgekommen war, hatte ich mich bereits aus dem Bett geschwungen. Ich tat es ihm wiederum auch gleich indem ich verschwand um mich fertig zu machen. Was bedeutete, dass ich erst einmal duschen wollte. Ich nahm meine Klamotten schlussendlich mit, während mein Partner hier auf mich wartete. So viel Selbstständigkeit hatte ich dann auch noch, dass ich nicht immer wollte, dass jemand auf mich aufpasste. Erst als ich wieder aus der Dusche heraustrat und mich soweit fertig gemacht hatte, war ich eigentlich schon fast bereit unsere Reise wieder fortzusetzen. Aber auch nur fast, denn wenn es nach mir ginge, konnte ein ordentliches Frühstück auch nicht schaden.

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BeitragThema: Re: Einall    Mi 08 Apr 2015, 16:56

Schillok und ich waren eben doch unzertrennlich, dies sah man sofort. Sie hörte nicht gleich auf mich zu kitzeln, nachdem ich sie dazu aufgefordert hatte, sondern machte noch ein wenig weiter. Solange konnte ich auch nicht aufhören zu lachen, bis mir die Augen tränten. Erst als Lys wieder das Bad verlassen hatte, nahm Schillok ihren Schweif weg von mir. Danach beruhigte ich mich auch ziemlich schnell und wischte mir die Tränen aus den Augen. "Das war gemein von dir.", meinte ich belustigt. Nun war ich wohl an der Reihe. Leandro und Lys hatten sich soweit schon fertiggemacht, ich allerdings noch nicht. Ich sprach zu Lys und Leandro: "Ich hüpf noch eben unter die Dusche und danach können wir gemeinsam frühstücken. Eine Stärkung am Morgen muss sein." Gesagt, getan. Leandro wollte zwar gerne mit mir duschen, was er gleich wieder vergessen konnte. Wenn jemand mit mir duschen durfte, dann Benson. Ich duschte mich rasch, wobei ich mir am Ende doch mehr Zeit ließ, als gewollt, da ich von der Nässe nicht genug bekam. Ins kühle Nass begab ich mich ja schon immer gern.
Letztendlich kam ich frisch geduscht und fertig angezogen wieder aus dem Bad heraus. "Na dann... Abflug! Auf zum Frühstück!", scheuchte ich die anderen ein wenig aus dem Zimmer. Beim Frühstück saßen wir drei gemeinsam am Tisch. Unsere Pokémon mussten sich zwar mit dem Boden zufrieden geben, aber sie hatten immerhin noch einen Futternapf bekommen. Ich hatte alle meine Pokémon gerufen, damit sie was zu Essen bekamen. Leandro verzichtete darauf. Nur sein Efoserp befand sich beim Frühstück außerhalb seines Pokéballs. "Komm schon, Leandro! Zeig uns doch bitte auch deine anderen Pokémon. Wir sehen sie doch eh gleich bei deinem Arenakampf.", drängte ich ihn etwas, doch Leandro blieb stur. Er erklärte: "Dann müsst ihr euch eben gedulden. Und überhaupt: Ihr seht meine anderen Pokémon nur, wenn ich Efoserp nicht auswechseln muss. Ich würde aber eine Ausnahme machen, wenn du mir im Gegenzug deine Brüste zeigst." Leandro grinste mich danach frech an. "Du spinnst wohl!!", fuhr ich ihn gleich an und lehnte mich beleidigt zurück. Anschließend dachte ich nochmal darüber nach, meine Entscheidung zu überdenken. Er wollte meine Brüste ja nur sehen und nicht anfassen. Dann aber dachte ich, dass er dies spätestens dann wollte, sobald ich eines seiner Pokémon berührte - sozusagen als ausgleichende Gerechtigkeit. Deshalb blieb ich bei meiner Entscheidung und brummelte ein wenig, da er so stur blieb. In dieser Hinsicht waren wir uns allerdings recht ähnlich, denn ich konnte auch ziemlich stur sein, wenn ich wollte. Ich verzehrte noch beleidigt mein Frühstück und rief meine Pokémon nacheinander zurück, nachdem sie mit ihrem fertig waren. Schillok blieb natürlich an meiner Seite. Von mir aus konnten wir dann auch zur Arena gehen.
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BeitragThema: Re: Einall    Mo 13 Apr 2015, 07:51

Beim Frühstück hörte ich den beiden mehr oder weniger aufmerksam zu. Schmunzelnd verfolgte ich das Gespräch der beiden und begann irgendwann leise zu kichern. Zoroark schien sich auch mehr oder weniger darüber zu amüsieren, obwohl wir uns schnell wieder einkriegten. Ich freute mich schon auf den heutigen Arenakampf und erst recht darauf, etwas über die Bindung zwischen Leandro und seinen Pokémon zu lernen. Alle Trainer waren eben doch unterschiedlich und deshalb konnte ich nicht sagen, was da für eine Bindung zwischen ihm und seinen Pokémon bestand. Ich konnte mir aber nur denken, dass es eine gute war. Oder zumindest wollte ich es so, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass er ein schlechter Trainer war. Er war gut zu seinen Pokémon, obwohl ich seine doch etwas lüsterne Art nicht unbedingt bevorzugte. Ich für meinen Teil frühstückte erst einmal zu Ende, bevor ich, während ich mich innerlich bereits wirklich auf den Arenakampf freute.
Dies sah man mir vielleicht sogar an, da ich diese Freude nicht unbedingt kontrollieren konnte. Bestimmt würde Leandro als Sieger hervorgehen, obwohl ich nicht einmal genau wusste, wie er kämpfte. Schon eigenartig, dass ich mich so schnell an Cana und Leandro gewöhnt hatte, obwohl es mir immer schon schwer fiel, mit anderen Menschen eine Freundschaft aufzubauen. Ich wusste einfach nicht, was sie fühlten und deshalb war dies bei Pokémon schon sehr viel einfacher. Immerhin fühlte ich, was die Pokémon fühlten, aber ich konnte eben nicht fühlen, was die Menschen fühlten und dies verunsicherte mich. Deshalb sprach ich auch nicht unbedingt viel, da ich nichts Falsches sagen wollte, was die Menschen verletzen würde. Langsam beschlich mich aber das Gefühl, dass ich mit meinen Gedanken wieder abschweifte, weshalb ich auch mittlerweile prompt in meinen Bewegungen gestoppt hatte und so mein Brötchen nur noch still vor meinen Mund hielt.

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BeitragThema: Re: Einall    Fr 17 Apr 2015, 19:28

Ich hatte mich bereits beim Frühstück satt gegessen, sodass wir von mir aus auch schon aufbrechen konnten, um ein weiteres Mal zur Arena zu gehen. Dies wäre das dritte Mal. Wie sagt man so schön: Aller guten Dinge sind drei! Allein wegen diesem Sprichwort konnte Leandro gar nicht gegen Turner verlieren. Etwas gedulden musste ich mich wohl noch, da Leandro und Lys noch nicht ganz fertig waren. Aus lauter Langeweile, die mir beim Warten aufkam, fing ich an ein wenig vor mich hinzusingen. Dass die beiden, also Lys und Leandro, eventuell auch noch andere Personen hören konnten, störte mich dabei überhaupt nicht. Sodann sang ich:

♪♫♪
Dieses Gefühl
Wird stärker und stärker,
Und ich weiß jetzt
Wo ich schon immer hingehöre

Ihr seid bei mir,
Gebt mich niemals auf,
Ich hab die besten Freunde,
Die man sich nur vorstell’n kann

Jenseits aller Flüsse
Tief im dichten Wald
Auf den Gipfeln der höchsten Berge
Seid ihr überall dabei!

Ein Ziel - alle für einen
Freundschaft, was auch passiert!
Ein Traum - ein Traum zusammen geträumt
Es gibt nichts was uns noch hält
Ein Team - sich immer helfen
Bei uns ist keiner allein!
Wir sind immer zusammen
Freu’n uns auf jeden Tag
Ein Ziel:
Ihr und Ich und Pokémon

♪♫♪

Leandro, der mittlerweile auch aufgegessen hatte, starrte mich an, als ich aufhörte. Ich erwiderte seinen Blick und meinte: "Ich bleib bei meiner Antwort! Nein heißt Nein!" Er schüttelte den Kopf und sprach: "Nein, das ist nicht der Grund, warum ich dich ansehe. Es ist wegen dem Lied. Ich glaube, ich habe es schon mal gehört - oder zumindest so ähnlich!" "Das kann gut sein. Ich habe das Lied auf meiner Reise oft mit der Radio-Funktion meines PokéCom gehört, genauso wie einige andere Lieder.", erklärte ich, bevor ich anfing zu grinsen. Das Grinsen legte sich aber schnell wieder, da ich es schade fand, dass mein PokéCom in Einall anscheinend nicht funktionierte. Lediglich das eingebaute Telefon funktionierte auch hier noch. Um wieder aufs Thema zurückzukommen... Leandro kam nicht darauf, wo er das Lied, welches ich eben gesungen hatte, schon mal gehört hatte. Ich behauptete nur, dass es in Johto ziemlich bekannt war. Wir ließen dieses Thema dann auch fallen und sahen beide Lys an. Sie hatte ihr Brötchen wohl immer noch nicht auf.
Am liebsten würde ich Lys in Ruhe essen lassen, aber ich wollte auch Leandros Pokémon in einem Kampf zu Gesicht bekommen. Die Neugier packte mich, weshalb ich aufstand und Lys im Anschluss auch vorsichtig von ihrem Platz zerrte. Dabei sagte ich: "Komm schon, Lys! Das Brötchen kannst du ja auch noch unterwegs aufessen, oder nicht? Du willst Leandros Pokémon doch bestimmt auch in Aktion erleben, deshalb komm jetzt." Ich lachte heiter und hoffte, dass sie es mir nicht übel nahm, dass ich sie nun so drängte. Bei mir musste man aber mit allem rechnen, vor allem mit dem Unerwarteten. Ich ließ Lys jedenfalls kauim eine Wahl und zog sie mit mir mit. Schillok seufzte, so als ob sie stets die Vernünftige wäre, bevor sie sich schließlich auch in Bewegung setzte und sich uns anschloss. Leandro ließ uns Mädels natürlich nicht aus den Augen und kam auch mit. Zoroark folgte uns ebenfalls, was mich genauso wenig wunderte. "Dann nichts wie auf zur Arena zu Leandros Kampf!", rief ich fröhlich in die Welt hinaus, nachdem wir das Pokémon-Center verlassen hatten. Kurz darauf wurde ich von einem Jungen angerempelt, der sein Pokémon auf dem Arm hielt. Ich konnte nicht erkennen, welches Pokémon es war, aber der Junge hatte es ganz schön eilig. Offenbar war etwas passiert. Das Einzige, das ich noch gesehen hatte, waren die elektrischen Funken, die an dem Pokémon hingen. Ich dachte mir nicht weiter dabei, außer dass die zwei einen Kampf gegen ein Elektro-Pokémon hinter sich hatten. Am Ende lief ich einfach mit Lys an der Hand weiter. Einige Momente später hatten wir die Arena auch schon erreicht.
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BeitragThema: Re: Einall    So 19 Apr 2015, 11:50

Erst im dem Moment, als Cana mich mit sich zog, bemerkte ich eigentlich wie langsam ich gegessen hatte. Ich hatte mich wirklich gut davon ablenken lassen, aber wenn etwas anderes mein Interesse mehr weckte, vergas ich sehr schnell, was ich eigentlich tun wollte. So kam es dann auch dazu, dass ich mich in der Eile des Gefechts verschluckte und ich für kurze Zeit stark am Husten war. Zum Glück verschwand dies aber wieder und ich nahm mir vor, bei Gelegenheit erst einmal fertig zu frühstücken. Sicher hatte ich auch nicht den Gesang von Cana überhört, wie auch sonst hätte ich garantiert bereits fertig gegessen. Allein, dass die beiden so viel Lebensfreude ausstrahlten, färbte in dem einen oder anderen Moment auch gerne mal auf mich ab. Dennoch begann meine Spannung was den Arenakampf betraf wieder zu wachsen, selbst wenn ich noch etwas überrascht von Canas Reaktion war. Zoroark selbst wusste auch nicht so genau, wie es hätte reagieren sollen, deshalb war es uns einfach nur gefolgt, selbst wenn es darauf geachtet hatte, dass mir nichts passierte. Sein Beschützerinstinkt war eben auch mit gewachsen und da konnte man sagen, was man wollte.

Eigentlich war es selbst schon als Zoroa ein Beschützer gewesen obwohl man es vielleicht da hätte noch nicht so ernst nehmen können, wie jetzt. Man merkte ihm schon einen enormen Unterschied an. Gleichzeitig hoffte ich auch, dass Cana ihren Wunsch erfüllt bekam und in diesem Kampf auch noch Leandros andere Pokémon zu Gesicht bekam. Zuerst realisierte ich nicht einmal, dass Cana mit jemandem zusammengestoßen war, aber irgendwie bemerkte ich es dann doch, denn ich bemerkte zwar, dass sie augenblicklich stehen geblieben war, doch erst im Nachhinein wurde mir der Grund dafür bewusst. Als wir vor der Arena standen wurde mir sogleich ganz anders, irgendwie war ich gespannt, gleichzeitig wollte ich aber auch nicht wieder mitbekommen, wie sich die Pokémon gegenseitig verletzten. Doch die Spannung ließ diese Sorge einfach erneut in den Hintergrund rücken. Sogar Zoroark schien gespannt zu sein. Wir fackelten eigentlich auch nicht lange und waren bereit die Arena zu betreten.

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BeitragThema: Re: Einall    Mi 22 Apr 2015, 21:11

Mir tat es wirklich Leid, dass Lys sich wegen mir verschluckt hatte und deshalb anfing zu husten. Es stand außer Frage, dass ich mich dafür bei ihr entschuldigte. Trotzdem hörte ich nicht auf, sie mit mir mitzuziehen. Wenn ich gewusst hätte, dass sie wegen meinem Gesang noch nicht aufgegessen hatte, da der sie abgelenkt hatte, dann hätte ich schon noch gewartet. Nun war dies nicht mehr zu ändern.
Erst als wir vor der Arena standen, merkte ich, dass Leandro ein wenig zurückgeblieben war. Er hatte mit uns beiden nicht Schritt halten können. Andererseits sah es auch nicht so aus, als hätte er dies ernsthaft versucht. "Man, Leandro! Jetzt beeil' dich doch mal. Du kommst sonst noch zu spät und wenn ich eins begriffen habe, dann ist es, dass Turner Unpünktlichkeit nicht ausstehen kann.", übte ich Kritik an Leandro aus. Anschließend zog ich ein Fratze, mit der ich versuchte etwas faltiger auszusehen, und fing an wie Turner zu sprechen. Ich ahmte den Arenaleiter etwas nach. Schade, dass Lys mein Gesicht nicht sehen konnte, aber dies konnte auch Vorteile haben, da einem so mancher Anblick erspart blieb. So musste sie nämlich auch nicht sehen, wie die Schiebetüren der Arena sich öffneten und Turner sich zeigte. Der war natürlich über meine Imitation wenig erfreut. "Morgen!", wünschte er uns schlecht gelaunt. Ich zuckte vor Schreck zusammen und drehte mich zu ihm um. "Eh.. hehe.. Gu-Gu-Guten Morgen...", stammelte ich, weil mir die ganze Sache ziemlich peinlich war. Gleichzeitig wusste ich aber auch, dass meine Imitation ziemlich überzeugend gewesen sein musste.
Turner wandte sich gleich an Leandro und meinte, dass wir uns mit ihm unverzüglich zum Kampffeld begeben sollten. Den Weg dorthin kannten wir bereits. Es führte uns demnach wieder mit einem Lift herunter bis tief in den Untergrund, wo sich Turners Untergrund-Arena befand. Für Lys war vermutlich alles wie gehabt, aber für mich war eine Sache anders. Anstatt wie gestern Turners Herausforderin zu sein, war ich heute Zuschauerin und im Prinzip nur hier, um Leandro zu unterstützen. Ok, ich wollte auch seine anderen Pokémon sehen. Ich nahm mit Lys, Zorua und Schillok auf der Tribüne Platz, die hier unten errichtet worden war, und blickte aufgeregt zum Kampffeld. Ich teilte Lys mit: "Ich bin schon echt gespannt darauf, was wir gleich zu sehen kriegen, vor allem welche Pokémon Leandro einsetzt." Schon klar, guter Witz. Lys war ja blind und konnte deshalb nichts sehen. Mal wieder berücksichtigte ich das bei meiner Wortwahl nicht, aber mir fiel es auch nicht auf. Meine Aufmerksamkeit galt nämlich größtenteils schon dem gleich beginnenden Kampf. Bevor es losging, hörte ich plötzlich Schilloks Stimme. Ich blickte zu ihr, woraufhin sie sich einfach auf meinen Schoß setzte. Daraufhin nahm ich sie in den Arm und sagte fröhlich: "Na klar. Den Kampf sehen wir uns zusammen an." Schillok wirkte zufrieden, Lys und Zoroark hoffentlich auch. Der Kampf konnte also beginnen.
Leandro und Turner standen sich gegenüber. Sie starrten sich gegenseitig an. "Heute findet der Kampf um den Seismo-Orden in der Arena von Marea City zwischen Arenaleiter Turner und dem Herausforderer Leandro statt. Es ist ein 3-gegen-3-Kampf. Der Herausforderer darf seine Pokémon austauschen, der Arenaleiter jedoch nicht. Turner, bitte rufen Sie zuerst ihr erstes Pokémon!", sprach der Kampfrichter. Turner hielt schon eine Weile einen Pokéball in der Hand. Er fackelte auch nicht lange und warf diesen, woraufhin sich Rokkaiman zeigte. Turner setzte wieder zuerst Rokkaiman ein, wie gestern gegen mich. Das war auch keine große Überraschung. Viel mehr interessierte mich, welches Pokémon Leandro nun rief. Auch er schmiss einen Pokéball in den Ring. Das Pokémon kam heraus und ich sah genau hin, weil ich wissen wollte, welches es war. Auf einmal wirkte ich enttäuscht und Lys erfuhr spätestens den Grund dafür, als sie Efoserps Stimme hören konnte. Ich lehnte mich mit Schillok auf dem Schoß im Sitz zurück und murmelte: "So ein Fiesling! Ich dachte echt, er würde Efoserp später einsetzen." "DER KAMPF BEGINNT!", läutete der Kampfrichter den Kampf schließlich ein. Sofort erhielten beide Pokémon im Kampf Kommandos von ihren Trainern, welche Attacken sie einsetzen sollten.
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BeitragThema: Re: Einall    Sa 25 Apr 2015, 20:26

Ich war also auf die Tribühne gelaufen um meinen ersten Arena-Kampf hinter mich zu bringen. Der Kampf hatten nun begonnen und Maik rief wie Benny zuvor Yorkleff aufs Feld, da aber Umi zuvor mit Ottaro gekämpft hatte machte ich es genau umgekehrt. Ich rief zuerst Nagelotz auf Feld um gegen Yorkleff bestehen zu können. schon gab Maik das erste Kommando, dass Yorkleff mit Biss angreifen sollte. Aber ich hatte bisher einen Plan ausgbrütet. Ich lies Nagelotz ausweichen und befahl ihr mit Biss zurück zu schlagen, Nagelotz hatte sich an Yorkleff fest gebissen. So dass es Nagelotz nicht mehr loszuwerden war aber Maik hatte noch etwas anderes im Kopf, dies sah ich ihm nämlich in seinen Augen an, nur was er vorhatte wusste ich nicht aber ich würde es bestimmt bald erfahren. ,,Yorkleff schüttel Nagelotz irgendwie ab." kam es von ihm, Yorkleff hatte es auf irgendwie geschafft Nagelotz abzuschütteln aber ich wusste nicht wie, es ging alles Sekunden schnell. ,,Yorkleff setz Kraftschub ein." hörte ich aus Maik Mund und Yorkleff erhöte somit seinen Angriffswert um besser bei Nagelotz punkten zu können, doch davon ließ sich Nagelotz nicht beeindrucken. Ich musste gut aufpassen und keinen Fehler machen, ein Fehler und meine ganze Strategie wäre im Eimer. ,,Nagelotz schnell greif mit Tackle an bevor sich Yorkleff in Angriffsposition bewegt." Nagelotz setzte gegen Yorkleff Tackle ein und traf es mit voller Wucht, dass es gegen die Wand flog aber noch nicht Kampunfähig war, langsam richtete es sich wieder auf und Maik befahl ihm mit Biss anzugreifen, diesmal traf es Nagelotz aber Yorkleff biss sich nicht so fest wie Nagelotz. Ich musste unbedingt noch einen Angriff starten um Yorkleff endlich besiegen zu können aber welche war eine gute Frage. ,,Nagelotz greif noch einmal mit Biss an!" rief ich und Nagelotz machte sich schon in die Bewegung um Yorkleff endlich den Rest zu geben und tatsächlich es war nun Kampfunfähig. Jetzt war ich gespannt welches Pokemon Maik rufen würde und er rief ebenfalls wie Benny ein Affenähnliches Pokemon nur das es eine rote Fellfarbe besaß, ich zückte meinen Pokedex heraus und war gespannt welches Pokemon es war ,,Grillmak – Das Hitze-Pokémon. Grillmak lebt in Höhlen in der Nähe von Vulkanen. Wenn es wütend wird, kann die Temperatur auf seinem Schopf 300 Grad erreichen." gab mir mein Pokedex die Info ,,So so ein Grillmak also aber davon lassen wir uns nicht erschrecken, Nagelotz greif an mit Tackle." rief ich mit ausgestrecktem Finger.

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BeitragThema: Re: Einall    So 26 Apr 2015, 19:11

Ich verharrte einen Moment lang neben Umi in meiner leicht zusammengekauerten Haltung, weil ich mich auf eine deftige Standpauke von ihr gefasst machte, da ich glaubte, dass sie meine vorangegangenen Worte falsch verstanden hatte und nun glaubte, dass ich sie für schwach hielt. Zu meiner Überraschung kam von Umi gar kein Ton. Ich streckte mich wieder aus und sah sie von der Seite an. Vielleicht hat sie nichts gehört. Sie scheint mir sehr fixiert auf Sakuras Kampf zu sein., dachte ich, woraufhin ich erleichtert ausatmete. Danach wandte ich mich auch dem Kampf zu. Als ich sah, dass Sakura zuerst Nagelotz gegen Maiks Yorkleff kämpfen ließ, zeichnete sich in meinem Gesicht Entsetzen und Sprachlosigkeit ab. Ist ihr denn nicht klar, dass sie damit genauso wie Umi an den Kampf herangeht?, ging es mir durch den Kopf. Umi hatte zuerst ihr Yorkleff eingesetzt. Am Ende musste Ottaro gegen Vegimak antreten. Wenn wir richtig vermuteten, dann würde das in ihrem Fall darauf hinauslaufen, dass Serpifeu gegen ein Feuer-Pokémon antreten müsste, wenn Nagelotz besiegt werden würde.
Genauso könnte es auch kommen. Nagelotz konnte Yorkleff besiegen und wie erwartet rief Maik ein Feuer-Pokémon. Grillmak sah Vegimak sehr ähnlich. Beide waren Affen, doch Vegimak war ein Pflanzen-Pokémon und Grillmak ein Feuer-Pokémon. Hoffentlich wusste Sakura, was sie tat, denn wenn sie Nagelotz jetzt kampfunfähig wurde, dann hätte Serpifeu es vermutlich genauso schwer wie Ottaro gegen Vegimak. "Macht weiter so! Ihr könnt Grillmak auch noch schlagen!", feuerte ich Sakura und Nagelotz an, nachdem ich bislang während des Kampfes keinen Mucks von mir gegeben hatte.

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BeitragThema: Re: Einall    Mo 27 Apr 2015, 09:50

Ich war doch froh, dass ich mich wieder eingekriegt hatte. Und doch versuchte ich nun immer damit zu rechnen, dass Cana irgendetwas Spontanes ausführte, auch wenn es für mich nicht besonders einfach war, dies genau herauszufinden und mir dann auch zu merken. Dennoch versuchte ich mein Bestes um nicht gleich zu sagen, dass ich alles gab, was ich konnte um wenigstens etwas mehr mit zu bekommen, was in Canas Kopf so vor sich ging. Ich konnte aber auch nicht abstreiten, dass ich nur auf den Beginn dieses Kampfes gewartet hatte. Wieso? Nun was so manche Kämpe anging, erst recht da ich Leandros Pokémon noch nicht kannte, war ich einfach gespannter als sonst. Zu gern wollte ich miterleben, wie Leandro mit allen seinen Pokémon zusammenarbeitete und nicht nur bloß mit einem. Dennoch war es wohl nicht so, dass er uns diesen Wunsch zuerst erfüllte, denn ein uns sehr bekanntes Pokémon betrat von Leandros Seite aus das Kampffeld. Selbst wenn wir Efoserp schon kannten, so würde er mit ihm sicher sam besten Zusammenarbeiten und uns damit doch eine Show liefern.
Gerade dachte erst im Nachhinein, dass ich so viel wie gar nichts sehen würde, aber dies machte mir eigentlich nur wenig aus. Zoroark neben mir beobachtete dafür alles umso genauer und wirkte sichtlich gespannt, als es dann endlich losgehen sollte.
Äußerlich hielt sich meine Begeisterung dann doch in Grenzen, aber ich war auch nicht unbedingt der Mensch, der alles nach außen trug, was er dachte. Dies ging für mich eigentlich auch immer in Ordnung, weshalb ich mir darum keinen großen Kopf machte. Doch als dann beide Pokémon begannen anzugreifen, versuchte ich doch wenigstens etwas vom Kampf mitzubekommen. Egal was es auch war, wenigstens ein Detail, wollte ich herausfiltern um mir ein Bild des Kampfes machen zu können. Immerhin konnte ich noch nicht einmal sagen, welches der beiden Pokémon ich für stärker hielt und ich somit bereits als Sieger sah.

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BeitragThema: Re: Einall    So 03 Mai 2015, 12:29

Als Herausforderer stand Leandro der erste Angriff zu, den er auch für sich nutzte. Er ließ Efoserp direkt in die Offensive gehen und ihn mit Laubklinge Rokkaiman angreifen. Turner reagierte schnell und befahl Rokkaiman mit Schaufler auszuweichen. Das Boden-Pokémon grub sich in die Erde und Efoserp traf lediglich den Boden anstelle von Rokkaiman. Leandro sagte daraufhin erstmal nichts und Efoserp stand nur da und wartete ab. Leandro schloss sogar die Augen. Als ich das sah, meinte ich: "Was macht Leandro da? Wieso schließt er einfach die Augen? Er sollte besser aufpassen. Rokkaiman kann überall wieder auftauchen." So als hätte ich es heraufbeschworen tauchte Rokkaiman auch schon wieder an der Oberfläche auf, direkt hinter Efoserp. Darauf schien Leandro nur gewartet zu haben, denn er ließ Efoserp nicht ausweichen. Stattdessen ließ er Rokkaiman sich in Efoserps Schweif festbeißen. Efoserp sah man an, dass es wehtat, aber er versuchte tapfer den Schmerz zu verkneifen und erwartete das Kommando seines Trainers. "Grasmixer!", kam es kurz und knapp von Leandro, der pure Gelassenheit ausstrahlte. Efoserp sprang mit Rokkaiman an seinem Schweif hoch. In der Luft drehte er sich um, sodass er kopfüber zum Boden hing, bevor er seinen Schweif zum Rotieren brachte. Für Rokkaiman gab es keine Chance auszuweichen. Grasmixer fügte ihm immensen Schaden zu, der groß genug war, damit Rokkaiman nicht mehr weiterkämpfen konnte. Ich war beeindruckt von Efoserps Attacke und zugleich auch von seiner Stärke. "Ist ja Wahnsinn!", sagte ich und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Turner sah ziemlich verärgert aus, doch als Verlierer dieses Kampfes sah er sich noch lange nicht. Er sprach von "Anfängerglück" und war von Efoserps Stärke nicht wirklich überzeugt. Dies wollte er beweisen, indem er jetzt Mebrana einsetzte. Mit der Typenkombination Wasser und Boden war es gleich doppelt im Nachteil gegen ein Pflanzen-Pokémon wie Efoserp. Turner war sich trotz dieser Tatsache sicher, dass Mebrana Efoserp besiegen würde. Leandro wollte das auch gerne sehen, weshalb er Turner angreifen ließ. Turners Strategie war es, Efoserp zunächst zu verlangsamen. Dies war ihm mit Lehmschuss möglich. Wieder ließ Leandro Efoserp nicht ausweichen. Was war überhaupt Leandros Strategie? Sie sah mir stark nach "Einstecken und Austeilen" aus. Dahinter musste noch mehr stecken, nur sollte Leandro aufpassen, dass Efoserp nicht zu viel einstecken müsste. Efoserps Konter sollte mit Energieball geschehen, doch auf den antwortete Mebrana mit Lehmschuss. Der Energieball explodierte, lange bevor er Mebrana treffen würde, aber ein Teil des Lehmschusses kam noch durch, sodass Efoserp wieder einstecken musste. "Jetzt, Mebrana! Beende es mit Lehmbrühe!" Diese Attacke hatte Turner gegen meine Pokémon überhaupt nicht eingesetzt. Mehrere Strähle braunen Wassers schossen von Mebrana auf Efoserp zu, welches von der Attacke direkt getroffen wurde. "Das war's dann wohl.", meinte ich und freute mich ein wenig, aber nur weil das bedeutete, dass Leandro ein zweites Pokémon einsetzen musste. Da hatte ich mich aber zu früh gefreut. Zwischen dem braunen Wasser schossen zwei Ranken hindurch, die Mebrana festhielten. "Megasauger!", hörte man daraufhin Leandro sagen. Nach den Ranken schoss ein grüner Strahl auf Mebrana zu, der dessen Energie absorbierte. "Mebrana, mach schnell! Triff es mit der Matschbombe, bevor es zu viel Energie absorbiert hat.", rief Turner seinem Pokémon zu. Mebrana feuerte noch eine Schlammkugel auf Efoserp ab, doch das verhinderte nicht, dass Mebrana all seiner Energie beraubt wurde. Nun war ich wirklich sprachlos, denn Efoserp hatte im Alleingang zwei von Turners Pokémon besiegt. Dann dachte ich aber wieder an meinen Kampf, in dem Ottaro dasselbe geschafft hatte. Turners Stalobor konnte daraufhin Ottaro und Schillok besiegen. Leandro sollte sich also nicht zu früh freuen. Der Unterschied war nur, dass Efoserp anders als Ottaro noch topfit aussah. Durch die Matschbombe wurde es noch vergiftet, aber es strotzte nur so vor Kraft.
Turner musste bereits sein drittes Pokémon einsetzen, welches wie zu erwarten war Stalobor war. Ich war mittlerweile etwas geknickt, da ich das dumpfe Gefühl hatte, dass Leandro wirklich nur Efoserp brauchte, um den Kampf zu gewinnen. Für ihn freute es mich, aber ich wollte wirklich gerne auch noch ein anderes seiner Pokémon kämpfen sehen. "Da kann man wohl nichts machen.", seufzte ich, bevor ich wieder versuchte ein wenig gute Laune zu verbreiten. Gemeinsam mit Schillok feuerte ich Leandro und Efoserp an. Ich rief ihnen zu: "Ihr macht das super! Weiter so!" Anschließend grinste ich bloß noch, doch ein anderes von Leandros Pokémon wollte ich immer noch sehen. Leandro sah zu mir und sprach auf einmal: "Na gut. Ich will mal nicht so sein." Er sah Efoserp an und meinte, dass Stalobor nicht der passende Gegner für Efoserp war. Er begründete dies damit, dass Stalobor mit seinen Klauen jegliche Pflanzen-Attacke zerschlitzen könne. "Dein Wunsch geht in Erfüllung, Cana! Sieh gut her!", sprach Leandro direkt an mich gewandt. Er rief Efoserp in seinen Pokéball zurück. Danach nahm er einen anderen zur Hand und warf diesen auf die Kampffläche. "Du bist dran, Furnifraß!", rief er. Ich blickte zu Leandros zweitem Pokémon. So eines hatte ich noch nie gesehen. Leise murmelte ich: "Ein Furnifraß..."
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BeitragThema: Re: Einall    Sa 06 Jun 2015, 23:43

Von dem ganzen Kampf bekam ich nur die Geräusch und vor allem Canas Ansagen mit. Ich hätte zu gern gesehen, wie sich die beiden einen spannenden Arenakampf lieferten, aber ich blieb still neben Cana sitzen und versuchte mir auf meine eigene Art ein Bild zu machen. N hätte diese Kämpfe sicher nicht gemocht, aber ich empfand sie als umso spannender. Dennoch in meinen Gedanken driftete ich weiter und weiter ab und bekam so nicht einmal mehr mit, dass sich Canas Wunsch erfüllt hatte. In meinen Gedanken war ich frei und fühlte mich fast schon wie in einer anderen Welt, um mich herum grelles weißes Licht und mehr bekam man nicht zu erkennen, mehr sah ich so oder so nicht. Meine Welt war immer wieder ein Unterschied, zwischen viel zu starkem weißen Licht und der ewigen Dunkelheit, die sich um mich gelegt hatte, seit ich denken konnte. Während sich dieses gleißend weiße Licht um mich herum nur weiter verbreitete und die schwarzen Stellen zu vertreiben drohte, konnte ich nicht einmal sagen, was es war. Es war einfach nur da und legte sich um ich, als ob es die Dunkelheit nicht mehr zulassen wollte.
Doch es fühlte sich nicht angenehm an, gar nicht. Eher im Gegenteil und so wurde nach und nach ein kleiner Teil meiner Alpträume war. Dies ging so lange, bis ich wieder aus meinen Gedanken befreit wurde und in der richtigen Welt zu mir kam. Gerade noch rechtzeitig um dem Kampf weiter zu lauschen. Zoroark war etwas besorgt, denn es hatte bemerkt, dass ich kurzzeitig nicht anwesend war, versuchte aber sich damit nicht länger zu befassen. Ich für meinen Teil war noch immer reichlich verängstigt, versuchte mich aber von Canas Begeisterung anstecken zu lassen. Selbst dann noch, als sie kurzzeitig wegen Leandros zweitem Pokémon in den Keller gefallen war.

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BeitragThema: Re: Einall    Mi 10 Jun 2015, 22:33

Ich starrte Furnifraß an und schaffte es nicht mehr meinen Blick von dem Ameisenbär-Pokémon abzuwenden. Leandros zweites Pokémon dieses Kampfes hatte mich in seinen Bann gezogen. Augenblicklich fragte ich mich, was alles in Furnifraß steckte, aber das bekamen wir ja gleich zu sehen. Okay, ich bekam es zu sehen, Lys konnte nur anhand der Geräuschkulisse erahnen, was passierte. Plötzlich fing ich aus heiterem Himmel an mich zu auf übertriebene Art und Weise zu freuen, dass Leandro ein anderes Pokémon gerufen hatte. Ich jubelte: "Wow, Leandro, dein Furnifraß sieht richtig stark aus. Jetzt zeigt es Stalobor!" Gleichzeitig war dies auch ein Anfeuerungsruf.

Der Schiedsrichter eröffnete den Kampf zwischen Furnifraß und Stalobor. "Furnifraß, Horter!", befahl Leandro. Ich sah gut hin, weil ich sehen wollte, was Furnifraß nun tun würde, aber es tat eigentlich nichts. Es sog lediglich die Luft auf, aber Turner schien das zu beunruhigen. Deshalb ließ er Stalobor sofort mit Schlagbohrer angreifen. Stalobor war schnell, verdammt schnell, aber nicht schnell genug. Leandro schnippte nur mit dem Finger und Furnifraß setzte auf der Stelle Doppelteam ein, um Staloors Attacke auszuweichen. Hinzu kam dann noch, dass Stalobor nicht mehr wusste, welches Furnifraß das Echte war. Leandro nutzte dessen Verwirrung aus, um Furnifraß mit Flammenwurf angreifen zu lassen. Stalobor schaffte es noch den Flammen zu entkommen, indem es sich durch die Erde grub. Da hatte es noch mal Glück gehabt. Der Kampf war spannend ohne Frage und gerade war noch nicht abzusehen, wer gewinnen würde. Insgesamt lag der Vorteil bei Leandro, da er noch drei Pokémon zur Verfügung hatte, Turner aber nur noch Stalobor.
Leandro ließ Furnifraß erneut Horter einsetzen. Aus dieser Attacke wurde ich nicht schlau. Ich hielt sie für noch sinnloser als Platscher. Turner versuchte die Gelegenheit wieder zu nutzen, um Furnifraß anzugreifen. Dieses Mal wählte er den Weg unter der Erde, um sich Furnifraß zu nähern. Leandro ließ sich nicht aus der Fassung bringen und ließ sein Pokémon mit Horter weitermachen. "Leandro, jetzt tu doch was. Sonst wird Furnifraß verletzt!", rief ich dem Casanova zu, der aber nicht auf mich hörte. Er erwiderte: "Immer mit der Ruhe, Schönheit! Ich weiß, was ich tue." Wenn dem so war, dann war ich gespannt. Stalobors Schaufler-Attacke traf mitten ins Schwarze. Furnifraß wurde für einen Moment in die Luft geschleudert, aber landete letztendlich wieder auf beiden Füßen, woraufhin es kräftestrotzend Flammen aus seinem Maul blies. Meine Augen fingen bei diesem Anblick an zu leuchten, da ich Furnifraß' Auftritt sehr beeindruckend fand. "Wow, ist ja wahnsinn! Furnifraß ist unglaublich stark.", sprach ich beeindruckt und danach fehlten mir die Worte. Turner wirkte daraufhin gereizt. Er wollte es beenden und ließ Stalobor wieder losstürmen. "Setzen wir dem ein Ende. Hornbohrer!", brüllte er fast schon. Stalobor stürmte auf Furnifraß zu, welches Leandro nicht ausweichen ließ. Stattdessen sagte er kurz bevor Stalobor Furnifraß traf: "Jetzt! Entfessler!" Furnifraß reagierte schnell und entlud aus seinem Maul einen gewaltigen Strahl, der Stalobor erfasste. Turners Pokémon wurde schnurstracks gegen die Wand geschleudert, wo es K.O. liegen blieb. "Stalobor kann nicht mehr weiterkämpfen. Furnifraß gewinnt! Der Sieg geht somit an Leandro!", erklärte der Schiedsrichter den Arenakampf für beendet. Ich war wegen Furnifraß Stärke echt baff. Horter war nicht so der Bringer, aber Entfessler dafür umso mehr. Ich hatte nicht so ganz verstanden, dass die Stärke von Entfessler von dem wiederholten Einsatz von Horter abhängig war, aber das könnte Leandro mir noch erklären.

Leandro erhielt seinen Orden von Turner. "Komm, Lys! Wir gratulieren ihnen.", ergriff ich die Initiative und ging auf Leandro zu. Schillok kam gleich mit. Ich gratulierte ihm: "Glückwunsch zu deinem Arenaorden, Leandro! Das ist dann dein zweiter Orden, oder?" "Nein, da irrst du dich leider. Das ist mein siebter Orden in der Einall-Region.", antwortete er, womit er mich überraschte. Bis eben dachte ich noch, dass der Voltorden und der Seismo-Orden wie bei mir seine einzigen Orden waren. Dabei besaß er schon sieben. Bestimmt hatte er sich jeden Orden redlich verdient, so stark wie seine Pokémon waren. Da fiel mir etwas ein. "Leandro, wir müssen auch mal unbedingt einen Kampf austragen. Deine Pokémon sind verdammt stark. Das wird sicher eine Herausforderung für uns.", sagte ich zu ihm. Turner unterbrach uns, da er nicht viel Zeit hatte. Er gab uns den Tipp, dass in Panaero City eine weitere Arena stand. Diese war von hier aus gesehen die am nächsten gelegenste. Turner wies uns außerdem darauf hin: "Wenn ihr nach Panaero City wollte, dann müsst ihr durch die Elektrolithhöhle gehen. Hört auf mich und nehmt euch gut vor den Elektronetzen dort in Acht. Vielleicht könnt ihr ja etwas gegen sie unternehmen." Ich bedankte mich bei Turner für den Tipp und im Grunde genommen stand unser nächstes Ziel fest: Panaero City! Dort würde ich mir meinen dritten Orden holen.
In Marea City hielt mich persönlich auch nichts mehr. Von mir aus konnten wir weiter. Die Arena hatten wir auch schnell verlassen, aber bevor wir Marea City verließen, meinte ich: "Wartet mal! Ich glaube, ich habe eine Idee, was wir gegen diese Elektronetze machen können. Dazu müssen wir zuerst zum PokéCenter zurück. Ich denke sowieso, dass Efoserp eine Behandlung braucht." Seitens Leandro gab es keine Widersprüche. Das wagte er sich ja eh nicht, da er glaubte, er wäre dann bei mir unten durch, was natürlich Blödsinn war. Ich sah Lys an, um zu hören, was sie meinte.
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BeitragThema: Re: Einall    So 21 Jun 2015, 18:20

Sakura, Nagelotz und Serpifeu konnten definitiv auch weiterhin mit meiner Unterstützung rechnen. Ich war vielleicht der Meinung, dass Maiks Grillmak es ihnen auch noch schwer machen könnte, aber das bedeutete nicht, dass ich an ihren Sieg glaubte. An Umis Sieg hatte ich allerdings auch geglaubt, doch sie hatte leider verloren, aber bei Sakura konnte es immer noch anders ausgehen. Sie konnte noch gewinnen. Ich feuerte sie und ihre Pokémon weiterhin kräftig an, so wie ich es auch bei Umi getan hatte, doch mitten im Kampf klingelte der blaue Viso-Caster an meinem Handgelenk. Ich sah auf das Display, um herauszufinden, wer mich da anrief. Es war meine Mutter. Ich überlegte, ob ich den Anruf entgegennehmen sollte. Ich wollte Sakura weiterhin anfeuern und zurückrufen konnte ich später immer noch. Dann dachte ich aber, dass es etwas Wichtiges geben musste, das sie mir mitteilen wollte, weshalb ich mich letztlich doch dazu entschloss, den Anruf entgegenzunehmen.
Ich stand von meinem Platz auf und sagte zu Umi und Sakura, die sich auf den Kampf konzentrieren musste: "Entschuldigt mich bitte. Ich bin gleich wieder zurück." Schnell rannte ich raus aus der Arena, um draußen an der frischen Luft in Ruhe mit meiner Mutter sprechen zu können. "Hallo, Mama. Tut mir Leid, dass es etwas gedauert hat, bis ich antworte. Was gibt es denn?", sprach ich zu meiner Mutter, deren Gesicht ich über den Viso-Caster sehen konnte. Meine Mutter antwortete: "Penny, mir tut es Leid, aber ich muss dich um etwas bitten. Ich weiß, dass du gerade mitten auf deiner ersten großen Reise bist, aber könntest du bitte nach Hause kommen. Ich muss dir dringend etwas sagen." "Aber warum sagst du es mir nicht jetzt?", fragte ich nach. "Das geht nicht. Ich denke, es ist zu gefährlich. Ich möchte es dir lieber direkt sagen. Verstehst du das? Hör mal, wenn du Freunde gefunden hast, dann bring sie ruhig mit. Komm so schnell es geht, ok, meine Süße? Bis bald und komm gut nach Hause.", erwiderte meine Mutter und legte abrupt auf. Sie gab mir gar keine Chance mehr, etwas zu sagen. Ich stand einfach da und wusste nicht, was ich tun sollte. Mein Gefühl sagte mir, dass es sehr wichtig war, was sie mir zu sagen hatte. Das hatte sie mir deutlich gemacht. Mein Gefühl sagte mir aber ebenfalls, dass ich meine Reise nicht mehr fortsetzen würde, wenn ich erstmal zuhause ankam. So als wolle meine Mutter mir verbieten meine Reise fortzusetzen. Dabei hatte sie noch nie etwas dahingehend geäußert. Am liebsten würde ich nicht auf sie hören und einfach meine Reise fortsetzen, aber ich war neugierig geworden und wollte herausfinden, was sie mir sagen wollte. Deshalb wollte ich wirklich nach Hause gehen. Sakura und Umi durfte ich wenigstens mitbringen. Sie wussten es nicht, aber sie wurden von meiner Mutter eingeladen. Gerade überlegte ich laut: "Soll ich wirklich reingehen und ihnen davon erzählen? Sie wollen bestimmt ihre Reise fortsetzen und weiterhin Orden sammeln. Zu mir nach Hause wollen sie bestimmt nicht. Und Mama sagte, ich solle so schnell wie möglich kommen. Aber ich kann nicht schon wieder verschwinden, ohne ihnen Bescheid zu geben. Sie würden sich dann nur um mich sorgen."
Ich haderte mit mir selbst, ob ich direkt den Heimweg antreten sollte oder wenigstens noch meinen Freundinnen Bescheid geben sollte, dass sie eingeladen waren, mich zu begleiten. Dann konnten sie sich immer noch entscheiden, ob sie mitkommen wollten. Der Arena wieder den Rücken zugewandt kniff ich meine Augen zusammen und fing an mit den Zähnen zu knirschen. Schließlich hatte ich mich entschieden und sagte zu mir selbst: "Ich hab's! Ich werde ihnen eine Nachricht bei Schwester Joy im Pokémon-Center hinterlassen. Sie können dann immer noch nachkommen." Meine Entscheidung war gefallen, aber so richtig zufrieden war ich damit nicht. Es war feige von mir, es ihnen nicht persönlich zu sagen und damit machte ich es mir relativ leicht. Ich zweifelte meine Entscheidung gleich in der nächsten Sekunde an, nachdem ich sie gefällt hatte. "Ist alles in Ordnung", hörte ich plötzlich eine Stimme hinter mir, weswegen ich mich umdrehte und in Colins Gesicht sah. "Colin?!", stellte ich verwundert fest und er fragte mich: "Kann ich dir irgendwie behilflich sein?"

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BeitragThema: Re: Einall    Do 01 Jun 2017, 22:31

Als ich Nagelotz Grillmak mit Tackle angreifen ließ, wich dieser auf Maiks Kommando sofort auf aber dies ließ uns nicht unterkriegen. Grillmak griff schließlich mit Glut Nagelotz an aber ich ließ Nagelotz mit Rekletor kontern. Schließlich kam es zum ewigen Schlagabtausch, sowohl Nagelotz als auch Grillmak sahen ziemlich fertig aus. Jedoch ließ ich meine Strategie freien Lauf, ich rief Nagelotz zurück und setzte Serpifeu ein, die ließ ich gleich erstmal mit Tackle angreifen, ging allerdings doch etwas daneben. Sowie auch Maiks angriff. Schließlich befahl ich Serpifeu. Grillmak mit rankenhieb zu fesseln und ihn einwenig zappeln zu lassen, in dem ich Grillmak von einem Eck ins andere befördern ließ.

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