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 A new morning, the abyss of your life #2

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Angel
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BeitragThema: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 04 Okt 2013, 17:12

das Eingangsposting lautete :

Der Kristall des Erwachens. Ihn zu finden und damit seinen Wunsch zu erfüllen, dies ist der Sinn des Spiels "Game or reality", ihr selbst werdet mit dem Spiel verbunden und taucht als euer neues Selbst in es ein. Den Schaden den euer Avatar erlebt, müsst ihr auch einstecken und die Erfahrungen die ihr im Laufe dieses Spiels macht, werden euch in eurem Alltag begleiten.
Es ist die Wahrheit, ihr habt einen Wunsch frei, wenn ihr diesen blauen Kristall findet, der irgendwo in einem riesigen Palast aus Eis versteckt ist. dieser jedoch wird von einem unmenschlichen Monster bewacht, sodass ihr erst einmal lernen müsst euch mit dem Spiel zu identifizieren und eure bereits gemachten Erfahrungen in das Spiel mit einzubringen.
Das Spiel selbst basiert auf einer programmierten künstlichen Intelligenz, sodass das Spiel sich mit euren Erfahrungen immer weiter entwickelt und irgendwann zu einem gigantischen Komplex heranreifen wird. Die Welt innerhalb dieses Spiels ist gefüllt mit vielen Menschen aus aller Welt, jedoch werden eure Sprachen automatisch übersetzt, sodass ihr auch in der Lage seit mit diesen zu kommunizieren.
Jedoch seit gewarnt. Es gibt nicht nur gute. Und der Tod hat schlimme Folgen, so befindet sich ein Charakter im Spiel der tatsächlich in der Lage ist euren Avatar unwiderruflich aus dem Spiel zu entfernen.

Der Entwickler des Spieles selbst, Akira Nakamura, lebt in Japan, wo er auch das Spiel entwickelte. Er ist ein Spezialist für sogenannte virtuelle Realitäten. Somit ist er auch schon außerhalb Japans bekannt. Gerüchten zufolge, soll auch seine Tochter einen Account in diesem Spiel besitzen. Ich glaube ja, dass er damit nur das Leiden seiner Tochter an dieser komischen Krankheit etwas lindern wollte, aber es weltweit am gleichen Tag zu eröffnen ist doch schon eine Herausforderung. Zumal das Spiel selbst alle Sprachen übersetzt, sodass man sich mit Menschen aus aller Welt unterhalten kann. Jedoch vermuten bereits einige eingefleischte Spieler, dass sie irgendwie in Verbindung mit dem rätselhaften Avatar Tod steht.

- Ende der Übertragung der Werbung zu "Game or reality"

Wie jeden Morgen schlug ich meine Augen auf und atmete erst einmal erleichtert über dieses Aufwachen auf. Sicherlich wäre es angenehm einfach nicht mehr aufzuwachen, als wie Mutter zu leiden, aber ich wollte mein Ziel erreichen und dies war nun mal diesen Kristall von dem bereits fast die ganze Welt sprach zu ergattern.
Es gab Milliarden von Spielern in diesem Spiel die anscheinend genau dasselbe wollten wie ich selbst und sie alle schienen ihre eigenen Gründe zu haben durch die sie an den Kristall gelangen wollten.
Auch wenn Vater mir wahrscheinlich mit meinem Avatar einen gewaltigen Vorteil verschafft hatte mit dem ich, das musste ich sagen nicht so wirklich zufrieden war, da ich mich daran halten musste mich nicht ins Kampfgeschehen einzumischen, bevor ich nicht wusste, wo sich der Kristall genau befand.
Es gab tausende, wenn nicht mehr Verstecke in diesem virtuellen Spiel, die man durchforsten musste, bis man ihn fand, aber Vater hatte damit schon recht, dass er mir es nicht verriet. Das interessanteste an dem Spiel, dies ging wahrscheinlich allen so, war das es über das Internet funktionierte und somit alle die das Spiel spielten miteinander verbunden waren, sodass niemand de Möglichkeit hatte allein diesen Kristall zu finden und dann zu verraten, wo man ihn fand.
Nein dadurch war die Wahrscheinlichkeit den Kristall zu finden und sich seinen Wunsch erfüllen zu lassen für alle gleich und wenn man einmal aufhörte zu spielen stellte es sich manchmal jedoch schon als Herausforderung da, die anderen wieder einzuholen, da man ihnen nicht vorschreiben konnte, was sie zu tun oder zu lassen hatten.

Nachdem ich geduscht und mich angezogen hatte frühstückte ich erst einmal ausgiebig. Zwar brauchte ich nicht wirklich viel, aber mein Vater schrieb mir dies eben vor, obwohl er bereits wieder in seinem Büro saß und an einer neuen kostenlosen Erweiterung für das Spiel arbeitete. Ja das Spiel an sich musste man zwar kaufen, dafür waren aber die Erweiterungen kostenlos und außerdem verfügte man über ein ausgiebiges Charakterdesign, sodass eigentlich kein Wunsch offen blieb.
Einige würden wohl behaupten, das man durch so viel kostenloses nichts an diesem Spiel verdienen würde, aber dem war nicht so.
Da es bereits so oft verkauft wurde und immer wieder gekauft wurde, machte mein Vater durch seine Arbeit schon ein beträchtliches Vermögen, was hier in Japan nicht immer so leicht war, zugegeben im Rest der Welt zwar auch nicht, aber ich kannte eben kein anderes Land außer Japan und ich könnte es auch niemals verlassen, dem war ich mir sicher.
Naja außer, wenn ich in "Krypta", so hieß die Welt innerhalb des Spiels, war da ich dort wirklich einmal diese Welt verlassen konnte.

Nach dem Frühstück loggte ich mich sofort wieder im Spiel ein, legte mir aber vorher die Schläuche ab, die alle wirklichen Körperlichen Bedürfnisse überwachten und so das Spiel unterbrachen, wenn man eine Pause brauchte.
Wahrscheinlich war das Spiel deshalb auch so beliebt, da man eben erst weitermachen konnte, wenn man wirklich erholt war und eben genau dieses System konnte man nicht täuschen, naja außer meines, da ich dieses täuschen musste um überhaupt spielen zu können, da es auch die Krankheiten aufzeigte und erst zuließ das man weitermachte, wenn man wirklich wieder gesund war, was bei mir mehr als nur unmöglich war.
Mein Spiel hatte ich bereits am vorherigen Tag beendet, sodass sich sowohl ich als auch mein Avatar ausruhen konnten. Wenn ich mich wieder einloggte, startete ich meistens genau dort, wo er schlief und dies war doch wie immer in einer völlig dunklen und trostlosen Umgebung. Mein Avatar hieß ja nicht umsonst "Tod".
Ich schloss einfach in der richten Welt meine Augen und mein Bewusstsein wurde dabei sofort von meinem Körper in den von Tod übertragen. Genau wie zuvor schlug ich hier meine Augen auf, nur das sie dieses Mal rot waren und mein Haar lang und schwarz.
Wie jeden Morgen war der blaugrüne Schmetterling, der mich hier herausbrachte und auch zu allen sonstigen Welten, bereits hier und wartete nur auf mein Aufwachen, sodass er bereits auf meinen Lippen rastete und leicht mit den Flügeln schlug als ich aufwachte.
Ich streifte mir wie auch zuvor meine Kleidung über, die aus einer weißen langen Hose und einem ebenfalls weißen Top bestanden.
Dazu trug mein Avatar schwarze Springerstiefel mit Nieten verziert.
Ich warf mir dann noch meine schwarze Lederjacke über und befestigte mein blaues Katana auf meinem Rücken.
Ich wurde von dem Schmetterling wie aufgesogen und befand mich daraufhin schon in der weitläufigen Welt von "Krypta" wieder. Das Verblüffendste daran war jedoch, dass mich fast niemand der Spieler bemerkte, die hier waren, naja sie wussten, dass ich der Tod war und wahrscheinlich wollten sie mich deshalb gar nicht bemerken, aber dies konnte mir nur recht sein, da ich mich so erst einmal ungehindert weiter auf die Suche nach dem Kristall des Erwachens machen konnte um endlich mein Ziel zu erreichen und dies auch noch vor allen anderen zu schaffen.
Jedoch da ich auf der bösen Seite stand, obwohl das eigentlich nicht stimmte, aber das dachte man eben vom Tod selbst leider, war es nicht so wirklich einfach dorthin zu kommen wo er versteckt war, da das Böse doch meistens vom Guten besiegt wurde, das war zumindest eigentlich die Alte Regel, damit das Böse nicht mehr außer Kontrolle geraten würde.
...

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Dean
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 13 März 2015, 19:42

Einen Moment lang kam ich mir ziemlich veräppelt vor, als ein Kellner zu uns kam, um unsere Bestellung aufzunehmen, gleich nachdem ich Haruka gefragt hatte, ob sie auch wirklich so hieß. Schon wieder kam der Beantwortung meiner Frage etwas dazwischen. Damit der Kellner schneller wieder verschwand, öffnete ich die Karte erst gar nicht und bestellte bloß ein Glas Wasser. Der Kellner ließ uns auch wieder in Ruhe, nachdem wir beide unsere Bestellung aufgegeben hatten, doch auch danach war ich noch etwas mies gelaunt. Meine Laune war eh gerade nicht die Beste, da ich mehr und mehr das Gefühl hatte, dass Mikihiko uns versetzte, doch kurzzeitig hatte ich daran nicht einmal gedacht, so mies war meine Laune. Letztlich bekam ich doch noch eine Antwort auf die Frage, die mich so brennend interessierte. "Freut mich ebenfalls.", erwiderte ich mit einem Lächeln. Meine Stimmung war nun wieder etwas besser, nur Mikihikos Nicht-Erscheinen betrübte mich etwas. Deswegen wollte ich Haruka nun aber nicht mitrunterziehen, obwohl sie sich bestimmt auch darauf freute, ihn kennenzulernen.
Leicht überrascht blickte ich in Harukas Gesicht, nachdem ich eben noch einen kurzen Blick nach draußen, wo es in Strömen regnete, geworfen hatte, als sie von mir forderte, dass ich ihr etwas über mich erzählen sollte. "Uhm.. ich... ja, in Ordnung.", stotterte ich hervor, "Wo fange ich da am besten an?" Ich überlegte eine Sekunde, da ich eigentlich gar nicht wusste, womit ich anfangen sollte. Schließlich entschloss ich mich dazu, ganz standardmäßig anzufangen, wie z. B. wenn man in der Schule eine Fremdsprache lernte und dabei lernte sich vorzustellen. Ich atmete kurz durch, bevor ich ihr erzählte: "Also.. wie du schon weißt ist mein Name Cana, Cana Estevez. Wie man vielleicht an meinem Nachnamen hört, komme ich gebürtig aus Spanien, doch mittlerweile lebe ich schon seit 14 Jahren in Japan bei meinem Vater. Ich bin übrigens 18 Jahre alt. ... Was gibt es da noch? Ach ja! Du kannst es dir jetzt vielleicht denken, aber ich bin zur einen Hälfte Spanierin und zur anderen Japanerin. Letzteres sieht man mir nur nicht gerade an. Meine Vorliebe für Rätsel und Adventure-Games stellt neben dem Ziel, das ich verfolge, einen besonderen Anreiz dar, warum ich 'Game or Reality' spiele. Inzwischen gibt es aber noch ein paar weitere Gründe, weshalb ich damit nicht aufhören kann, mal abgesehen davon, dass diese Hacker mir die Freude daran nehmen. So viel erstmal zu mir." Das Grundlegende hatte ich Haruka damit erzählt. Ob sie das überhaupt wissen wollte, war dabei eine andere Sache. Anschließend lehnte ich mich jedenfalls mit vor der Brust verschränkten Armen zurück und entspannte mich etwas. "Jetzt bist du dran! Ich will auch mehr über dich erfahren, auch wenn ich in Krpyta schon etwas über dich erfahren habe.", sagte ich und grinste dabei etwas frech. Das war sie mir nun aber schuldig, nachdem ich ihr etwas über mich erzählt hatte.
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Angel
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 15 März 2015, 13:32

Gespannt hörte ich ihr zu und schien praktisch schon jede ihrer Informationen, mir zu merken. Ich hatte sie ins Herz geschlossen und darum versuchte ich sie einfach so gut es ging kennen zu lernen. Eine Spanierin, wenn auch eine Halbe, war dabei in Japan schon etwas seltener. Zumindest kannte ich niemanden mit diesem Hintergrund. Dagegen wirkte mein Leben schon fast langweilig. Oder zumindest hatte ich nicht ganz so viel zu erzählen, wie sie vielleicht. Na zumindest dachte ich mir, dass sie vielleicht doch so ein feuriges Temperament hatte, wie man es zumindest gesagt bekam, dass es Spanier hatten. Oder irrte ich mich da dann doch? Nun zumindest wirkte sie sehr viel aufgeweckter als ich, aber in Japan war es auch nicht so einfach, seine Gefühle öffentlich zu zeigen. Sicherlich konnte man es, aber wir hatten uns alle schon lange damit abgefunden, dass uns eine innere Blockade davon abhielt. „Also gut, dass bin ich dir wohl jetzt wirklich schuldig. Also wo fange ich da an…“, überlegte ich laut. Mir fiel wirklich kein guter Anfang ein, aber irgendwo wollte ich beginnen. Während ich überlegte und der Kellner uns unser Bestellungen vor die Nase stellte, spielte ich mit einer meiner blauen Haarsträhnen und kaute auf meiner Unterlippe. Zwei Angewohnheiten, die ich hatte, wenn ich überlegte. Und oftmals bekam ich selbst nicht sonderlich viel davon mit. Mich musste wohl schon jemand darauf ansprechen, ansonsten würde ich das wohl niemals bemerken. „Also ich bin Haruka Nakamura, aber Haru reicht. Ich bin 17 Jahre alt und lebe am Rand von Tokyo, zusammen mit meinem Vater. Hmm, ich besuche keine öffentliche Schule und ich spiele noch wahrnsinnig gern Bass.“, genaugenommen war es das eigentlich, denn mehr gab es wirklich nicht über mich in Erfahrung zu bringen.
Kurz nippte ich an meinem Tee, bevor ich die weiße Tasse wieder abstellte. Mir fiel wirklich nichts weiter ein und ich hatte keine große Lust auf meine Krankheit zu sprechen zu kommen, denn das sie da war reichte mir oft schon. Trotzdem genoss ich es seit langem mal wieder draußen zu sein, selbst wenn ich dies allein sicher nicht tun würde. Ich wollte nicht allein draußen sein und dies würde sich auch nicht mit der Zeit ergeben, denn allein der Weg hier her, war schon etwas unangenehm für mich. Ich hatte das Gefühl, als würden mich überall die Leute buchstäblich anstarren, obwohl dies nicht der Fall war und allgemein fühlte ich mich in der Öffentlichkeit nicht sonderlich wohl. Zumindest nicht, wenn ich allein war. Denn Cana sorgte mit ihrer Anwesenheit schon dafür, dass ich mich entspannte. Trotzdem fragte ich mich wo Mikihiko blieb, denn ich bemerkte wirklich sofort, dass mein Gegenüber dies etwas traurig stimmte. Dies war auch der Grund, warum ich sie versucht hatte abzulenken. Gut funktioniert schien dies aber nicht zu haben.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 03 Apr 2015, 21:48

"Ich bin dann mal weg!" Rief ich meiner Mutter zu und schloss die Tür hinter mir. Ich musste mich beeilen, denn ich hatte verschlafen und wollte nicht zu spät zum Treffpunkt erscheinen. Ich sprang auf mein Velo und radelte zum Bahnhof. Ich lebte nicht in Tokyo, also musste ich den Zug nehmen. Am Bahnhof angelangt, konnte ich gerade noch in den Zug springen, bevor dieser abfuhr. Ausser Atem setzte ich mich hin und fuhr mir durch die Haare. Mein Herz klopfte wie verrückt. Entweder weil ich so aufgeregt war, oder wegen meines kurzen Sprint zum Zug. Ich sah aus dem Zugfenster und fing an mich zu beruhigen.
In Tokyo angekommen, blickte ich auf die Uhr und sah, dass ich schon zu spät dran war! Ich schlug mich durch die Menschenmenge, die heute besonders hartnäckig war. Ich war schon öfters in Tokyo, aber so schlimm wie heute war es noch nie. Es fing an zu Regnen. Ich seufzte und griff in meine schwarze Tasche, die mir um die Schulter hing. Ich holte meinen Schirm raus und spannte ihn auf. Plötzlich ein heftiger ruck. Ich lies meinen Schirm fallen und entdeckte einen Mann in schwarzer Jacke, der mir meine Tasche entrissen hatte. "Warum gerade Jetzt!? du...!!!" Ich rannte hinter her. Ich war schon zu spät und dieser Dieb machte es mir nicht gerade einfach. Zum Glück war er einer der langsamen Sorte. Ich holte ihn ein und zerrte an meiner Tasche. "Lass los! Ich hab keine Zeit für so was!" Er riss an meiner Tasche weiterhin, lies aber nach einiger Zeit los und rannte weg. Ich atmete schwer und hängte mir meine Tasche wieder um. Ich lief zurück und hob meinen Schirm auf. Ich war total nass. Meine Haare tropfen und mein Schwarzes Hemd klebte an meiner Brust. Ich überprüfte den Inhalt meiner Tasche und konnte zum Glück keinen Diebstahl feststellen. Ich fuhr mir mir meinem Handrücken über die Augen und lief weiter. Ich wurde schliesslich erwartet. Ich schaute wieder auf meine Uhr und erkannte eine beinahe Verspätung von einer Stunde! Um vier Uhr kam ich schliesslich am Tokyo Tower an. Ich blickte mich um und hob meinen Schirm ein bisschen höher. Ich konnte niemanden sehen. Weder Aurora noch Haruka konnte ich erblicken. Bei meinen nassen Anblick war es vermutlich auch besser so. Ich senkte meinen Schirm und hielt den griff ganz fest. Was wenn sie schon gegangen waren, ohne mich. Ich erinnerte mich wieder an Auroras lächeln. An ihre warmen Hände. Mir wurde augenblicklich wieder warm ums Herz. So schnell wie der Regen gekommen war, hörte dieser wieder auf. Meinen Schirm verstaute ich wieder, auch wenn er noch nass war. Plötzlich kam mir ein Gedanke. Wegen dem Regen sind die beiden bestimmt in einen Laden gegangen. Vielleicht sassen sie in einem Café! Ich schaute mich um und erblickte eins. Ich machte mich sofort auf dem Weg dorthin und blickte durch das Frontfenster. Meine Augen weiteten sich. Dieses eine Mädchen sah Aurora ähnlich! Vermutlich war sie es auch und die andere war mit sicherheit Haruka! Ich öffnete die Tür des Cafés und das kleine Glöckchen bimmelte. Ich fuhr mir kurz durch die Haare und lief auf die beiden Damen zu. Es würde verdammt peinlich werden, wenn ich mich irrte. "Uhm, Aurora? Haruka? Seid ihr es?" Fragte ich vorsichtig und versuchte natürlich so cool wie möglich rüber zukommen. Innerlich platze ich förmlich. "Sorry wegen der Verspätung. Ich hatte einen Kampf mit einem Taschendieb." Ich klopfte auf meine schwarze Tasche.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 03 Apr 2015, 23:22

Tara und ich standen tropfnass unter einer Bedachung eines Ladens und seufzten,, Ausgerechnet heute muss es regnen." Doch dann kam uns eine etwas dumme Idee aber es würde lustg werden. Wir gingen hinaus in den Regen und tollten herum. Mit der Gefahr, dass wir uns erkälteten. Schließlich rannten wir an dem Café vorbei und lachten. ,,Los komm Tara wir laufen nach Hause!" Sie grinste und sprach ,,Ja Tatjana ich komme." Wir rannten schließlich weiter, bis wir Zuhause ankamen. Dort im Hausflur warteten wir klatschnass und klingelten. Unsere Mutter machte auf und rief entsetzt ,,Um Gottes Willen wie seht ihr denn aus?! Kommt ihr zwei erstmal rein und holt euch etwas trockenes zum Anziehen." Dies taten wor auch, schließlich saßen wir dann in der Küche und tranken heiße Schokolade.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 05 Apr 2015, 11:57

Ich hörte Haruka aufmerksam zu, als sie mir etwas über sich erzählte. Sie offenbarte mir vielleicht nicht viel über sich, aber ich war überhaupt froh darüber, sie dadurch ein wenig besser kennenzulernen. Besonders aufmerksam wurde ich, als sie darauf zu sprechen kam, wo sie lebte und mit wem, ihrem Vater. Mir war bereits bekannt, dass ihr Vater das Game or Reality entwickelt hatte, wie wir es kennengelernt hatten, doch durch das Werk der Hacker war davon nicht viel wiederzuerkennen. Mich machte es gerade jedoch weitaus neugieriger, dass sie am Rande Tokyos lebte. In diesem Moment hielt ich es nämlich für einen komischen Zufall, wenn wir auch noch in der Nähe wohnen würden. Das musste allerdings nicht bedeuten, schließlich gab es in alle Himmelsrichtungen verteilt den Stadtrand Tokyos. Daher fragte ich auch nicht nach, auch aus dem Grund, damit sie nicht dachte, ich würde sie stalken wollen oder sowas.
Ein erfreutes Lächeln zierte meine Lippen, nachdem ich Haruka nun etwas besser kennenlernen durfte. Da sie aber von sich aus ihre Krankheit nicht ansprach, die sie mir bzw. Aurora gegenüber schon angesprochen hatte, kam ich ebenfalls nicht auf dieses Thema zu Sprechen. Stattdessen wollte ich mich lieber über etwas anderes mit ihr unterhalten, über ein Thema, das in der Regel nur Mädchen besonders interessierte: Shoppen! Wir waren da vielleicht beide etwas eigen, da wir beide anscheinend gerne zockten, aber solange es mein Budget zuließ, ging ich eigentlich auch gerne shoppen. Ich konnte mir jedoch denken, dass Haruka das etwas anders sah, wenn ich nur daran dachte, dass sie wegen ihrer Krankheit selten das Haus verließ. Ich schlug ihr zumindest mal vor, dass wir mal zusammen shoppen gehen könnten, wie wir es in Krypta auch getan hatten. Bevor sie aber darauf eingehen konnte, beehrte uns auf einmal jemand mit seiner Anwesenheit, auf den wir schon etwas länger warteten. Etwa eine Stunde, um es etwas genauer zu fassen.
Mikihiko war schließlich doch noch gekommen. Er hatte richtig erkannt, dass Haruka und ich diejenigen waren, die er in Krypta kennengelernt hatte. Ich erkannte ihn auch sofort wieder, da sein Avatar praktisch sein Zwilling sein könnte. Im realen Leben sah er eigentlich sogar noch etwas besser aus, aber vielleicht bildete ich mir das nur ein. Ich fand ihn wirklich attraktiv, sprach das aber nicht laut aus... noch nicht. Am liebsten wäre ich ihm gleich um den Hals gefallen, doch so ungeschoren kam er mir nicht davon. Er war immerhin eine Stunde zu spät und seine Erklärung kaufte ich ihm auch nicht ab, auch wenn sie der Wahrheit entsprach, was ich nur nicht wusste. Ich musste mich aber wirklich zusammenreißen. Vielleicht hatte ich mich eh schon verraten, weil ich nicht wusste, ob meine Wangen rot geworden waren oder nicht. Ich hielt meine Arme jedenfalls verschränkt vor meine Brust und sah Mikihiko möglichst desinteressiert an. Das Resultat war bestimmt ein Mix aus Desinteresse und Verliebtheit. Ich sprach zu ihm: "Haruka? Aurora? Ich habe die Namen nie gehört! Du musst uns wohl mit jemandem verwechseln." Danach wandte ich meinen Blick wieder von ihm ab und Haruka dafür zu, die ich widerum anlächelte. Ich war tatsächlich sauer auf Mikihiko, weil er uns solange hatte warten lassen, aber zur selben Zeit war ich auch froh darüber, dass er überhaupt noch hergefunden hatte. In mir ging gerade einfach so viel vor, das einfach heraus musste.
Ich täuschte eine Unterhaltung mit Haruka an, doch ich verlor kein Wort. Stattdessen stand ich unerwartet und stütze mich mit meinen Händen am Tisch vor mir ab, zu dem ich angesäuert heruntersah. Plötzlich streckte ich eine Hand nach Mikihiko aus und packte ihn an seinem klatschnassen Hemd, an dem ich ihn dann näher zu mir zog, bevor er weiterging und noch nach uns suchte. Dann schrie ich ihm ins Gesicht: "Du hast uns ganz schön warten lassen. Ich dachte schon, du würdest gar nicht mehr kommen. Komm das nächste Mal gefälligst pünktlich! Oder macht es dir Spaß andere im Regen stehen zu lassen? Und mit deiner Ausrede brauchst du mir auch nicht kommen." Ich atmete etwas schneller, weil ich so aufgebracht war. Dass er hier doch an der richtigen Adresse war, war damit dann wohl doch aufgelöst. Mein Temperament ging so ziemlich mit mir durch, aber mir gelang es, mich wieder zu beruhigen. Mitbekommen hatte wohl trotzdem jeder im Café alles. Plötzlich übernahm meine Freude darüber ihn zu sehen das Ruder, weswegen ich ihn wider Erwarten umarmte. Dabei war mir sogar egal, dass sein Hemd nass war und mein Oberteil dadurch nun auch nass wurde. Ich versteckte mein Gesicht ein wenig in seiner Brust, wodurch meine Wangen spätestens jetzt erröteten, was ich an der Wärme spürte, die sie ausstrahlten, und murmelte: "Wenigstens bist du noch gekommen. Ich dachte wirklich, du würdest uns versetzen. Du weißt gar nicht, wie enttäuscht ich von dir gewesen wäre. Aber du bist ja jetzt da." Ich brauchte jetzt wahrscheinlich nicht mal mehr aussprechen, wer von uns beiden Haruka und wer Aurora war. Dies sollte an meinem Verhalten ziemlich offensichtlich sein.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 06 Apr 2015, 23:50

"Verstehe, Entschuldigung für die Verwechslung." Ich rieb mir dabei peinlich berührt den Hinterkopf. Dabei war ich mir so sicher gewesen. Ich wandte mich zum gehen, als mich die Brünette an der Brust packte und mich davon abhielt. Meine Augen weiteten sich verwirrt. Ich wollte mich zuerst von ihrem Griff befreien, bis sie anfing mich anzuschreien. Mein Herz blieb stehen. Ich hatte mich nicht geirrt. Ganz im Gegenteil. Meine Mund öffnete sich, aber es entwich kein Ton aus meiner Kehle. Sie war so wütend und verletzt von mir, ich konnte es nicht in Worte fassen. Sie umarmte mich schlussendlich und vergrub ihr Gesicht in meine Brust. Dies ist alles so schnell passiert, dass ich eine weile brauchte, bis sich meine Arme um sie legten. Ich drückte sie noch stärker an meinen Körper und wollte sie am liebsten gar nicht mehr loslassen. "Das nächste mal werde ich pünktlich sein. Ich versprech's." Flüsterte ich ihr ins Ohr leise.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 07 Apr 2015, 12:12

Während wir unsere heiße Schokolade tranken sprach Tara auf einmal,, Du Tatjana? Als wir doch an dem Cafe vorbei gerannt sind.. " Ich blickte sie an und fragte,, Ja was ist damit? " Sie atmete kurz durch und fing an anzusetzen,, Naja ich habe da mal kurz hingesehen und da war ein Junge bei Cana und Haruka der fast so aussah wie Mikihiko." Ich verschluckte mich und fing an zu husten, als ich mich wieder so einigermaßen beruhigt hatte, blickte ich sie erstaunt an,, Ernsthaft jetzt? " Sie nickte und ich fing an zu grinsen,, schwesterherz du weißt was das heißt?" Sie schüttelte den Kopf,, Nicht Tatjana du weißt ja nicht ob es ein Treffen zu dritt ist da können wir nicht einfach reinplatzen, sowas geht nicht. " Ich nickte und sprach,,Du hast ja recht mal sehen vielleicht treffen wir ihn auch mal so auf offener Straße aber erstmal sollten wir unsere Tassen leer machen, dann holen wir unsere Regenschirme und dann gehen wir ein wenig spazieren, na wie klingt das? " Ich sah wie ihr ein Lächeln ihre Lippen umspielten und nickte,, hört sich jedenfalls besser an als der vorherige Plan. "
Gesagt, getan wir gingen so vor wie wir es besprochen hatten und fanden uns schließlich wieder draußen, allerdings mit Regenschirm. Wir liefen ein wenig in der Stadt herum und sahen uns um, ob sich vielleicht irgendwo was aufregendes tat.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mi 08 Apr 2015, 06:45

Ich hatte mich eben wirklich ziemlich über Mikihikos verspätetes Erscheinen aufgeregt, doch die war mir inzwischen egal. Mittlerweile war ich einfach froh darüber, dass ich ihn in meine Arme nehmen konnte. Als er meine Umarmung auch noch erwiderte, wurde mir ganz warm ums Herz und die Röte in meinem Gesicht nahm noch etwas zu. Meine Augen wurden etwas größer, bevor ich im gleichen Moment wie Mikihiko mich an sich drückte, mein Gesicht noch etwas mehr in seiner Brust vergrub. Auf sein Versprechen hin lächelte ich lediglich in seine Brust hinein. Aufgrunddessen, dass ich Mikihiko zum ersten Mal im realen Leben traf, könnte man hier von Liebe auf dem ersten Blick sprechen. In diesem Fall traf das aber nicht direkt zu, da ich mich bereits in Krypta in ihn verliebt hatte.
Ich löste mein Gesicht von seiner Brust und sah ihm dafür mit meinen blau-violetten Augen in seine grünen Augen. "Cana Estevez, das ist mein Name!", sprach ich. Anschließend befreite ich mich eigenständig aus seiner Umarmung, bevor ich seine Hand ergriff und weitersprach: "Aber du bist ja nicht gekommen, um allein mich kennenzulernen. Haruka ist auch noch da. Wir sollten uns setzen, damit wir drei uns unterhalten können."
Am liebsten hätte ich bereits nachgeholt, was ich in Krypta schon ein paar Male machen wollte. Ich musste mich auch schwer damit zurückhalten, Mikihiko nicht gleich zu küssen. Solch einem attraktiven und dazu noch freundlichen Jungen begegnete man schließlich nicht oft. Ich hatte mich wirklich bis über beide Ohren in ihn verliebt. Mein Gesicht nahm gerade trotzdem wieder seine gewöhnliche, gebräunte Farbe an und das noch bevor ich seine Hand losließ und mich wieder hinsetzte. Im Prinzip konnten wir auch wieder rausgehen, nachdem der Regen bereits wieder nachgelassen hatte. Mir war es egal. Ich wollte jedoch noch mein Wasser austrinken. Es sprach allerdings auch nichts dagegen, wenn wir im Café sitzen blieben und uns hier miteinander unterhielten.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 10 Apr 2015, 17:58

Sie löste sich aus meiner Umarmung und verriet mir ihren waren Namen. Ihr Name passte zu ihrem Temperamentvollen Charakter. "Meinen Namen kennst du jaa schon. Mikihiko Yoshida."  Als Cana Haruka erwähnte, sah ich zu dieser und sagte: " Schön dich zusehen Haruka!" Ich setzte mich also zwischen die beiden Damen auf einen Stuhl und atmete erleichtert durch. Man stressiger hätte der Tag echt nicht werden können! Umso glücklich war ich drüber, dass ich Cana und Haruka treffen konnte" Ich Kann noch immer nicht glauben, dass wir uns hier sehen! Irgendwie tun mir die Jenigen leid, die es nicht rausgeschafft haben." Erst jetzt hatte ich über die anderen User nachgedacht. " zum Beispiel die Zwillinge."

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 10 Apr 2015, 18:50

Mal wieder kamen wir an dem Cafė vorbei aber mit zugeklappten Regenschirm, da es aufgehört hatte zu Regnen. Wir sahen zu Cana und den anderen beiden. Bis uns auffiel das dort Mikihiko saß. Natürlich wie Tara war rief sie ,,Mikihiko, Cana, Haruka hallo!" und winkte dabei. Einen Seufzer konnte ich mir nicht verkneifen ,,Du kannst es wahrlich nicht lassen was?!" kam es mit erhobener Augenbraue von mir, manchmal machte mich meine Zwillingsschwester schon zu schaffen. Naja einfach jetzt Tara zusammen zu stauchen brachte es jetzt eh nicht mehr, da es schon geschehen war. Bis wir auf einmal eine Stimme hörten, die nicht gerade freundlich klang ,,Tatjana! Tara!" Wir zogen unsere Köpfe ein und drehten uns um und da war unsere Mutter. ,,Hab ich euch nicht etwas gesagt?" ,,Tut uns leid Mama." kam es kleinlaut von uns. ,,Ihr habt vergessen die hier mitzunehmen." Sie drücjte uns jeweils eine Tüte in die Hand. ,,Was ist das?" fragte ich und meine Mutter erklärte ,,Für Cana ihr Tiramisu was sie mich doch gebeten hat für sie zu machen. Ich hab gleich die doppelte Portion gemacht, damit sie noch ein Nachschlag hat. Seit so lieb und gebt es ihr." Wir sahen uns gegenseitig an und nickten ,,Ja wir geben es ihr gleich." Sie lächelte zufrieden und ging wieder. Schließlich liefen wir über die Straße zu Cana und hielten ihr die Tüten hin ,,Hier du hast doch.." fing Tara an und ich beendete den Satz ,,Unsere Mutter gebeten dir Tiramisu zu machen." Am schluss lächelten wir sie an.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 12 Apr 2015, 16:13

Als Cana fast schon aus heiterem Himmel so laut wurde, zuckte ich doch etwas vor Schreck zusammen. Meine Teetasse hatte ich da gerade noch im richtigen Augenblick abgestellt, da sie mir sonst sicher aus der Hand gefallen wäre, oder ich zumindest meinen Tee verschüttet hätte. Dennoch konnte ich mir dann selbst kein Schmunzeln mehr verkneifen, denn so lernte ich wirklich auch eine andere Seite an ihr kennen. Dennoch bemerkte ich, wie wir leicht von allen Seiten aus angestarrt wurden. Hier war es doch anders, so in der Öffentlichkeit auszuflippen. Es kam nicht vor, dies musste ich auch zugeben, aber gleichzeitig wurde dies auch meistens von der Gesellschaft ignoriert. Genauso wie die vielen Menschen, die noch in Krypta gefangen waren, nicht das Top Gesprächsthema war. Dennoch würde ich mich bald wieder einloggen, denn ich wollte sichergehen, dass die anderen Menschen befreit werden konnten. Wie alle anderen darüber dachten, die das Spiel hatten verlassen können, wusste ich nicht, aber ich war definitiv nicht dazu bereit, nur noch in den Tag hinein zu leben. Und vor allem so zu tun, als ob dies alles nicht geschehen war. Mein Vater stand jetzt schon in der Kritik von vielen Medien, weshalb selbst ich ihn kaum noch zu Gesicht bekommen würde und dies obwohl dieser Vorfall, erst vor guten 10 Stunden begonnen hatte.
Gut es war eine grobe Schätzung, wenn es nach mir ging, denn ich wusste nicht mehr genau, wann Krypta begonnen hatte, verrückt zu spielen, dass es so war, reichte mir vollkommen. Mikihiko und Cana beobachtete ich eine Zeit lang, bevor ich mich wieder auf meinen Tee konzentrierte. Trotzdem lächelte ich Mikihiko schlussendlich erst einmal an und nickte, bevor ich irgendetwas sagte. Langsam verschwand auch wieder die Aufmerksamkeit, die die anderen Gäste, auf uns gelegt hatten, wieder und ich entspannte mich langsam. Trotzdem hielt dies nicht so lange, denn gleich nachdem die Zwillinge angesprochen worden waren, tauchten sie auch schon aus heiterem Himmel auf. Schon komisch, aber auch nicht zu verhindern. Man konnte ja erahnen, dass wir sie irgendwie nicht loswerden konnten. Für mich stand Krypa aber erst einmal im Vordergrund. Trotzdem kam ich nicht mehr dazu etwas zu sagen, da ich die Zwillinge nicht unterbrechen wollte, die gerade aufgetaucht waren. Man sah es mir zwar an, dass ich eigentlich etwas sagen wollte, noch bevor die beiden aufgetaucht waren, aber die verkniff ich mir erst einmal.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 12 Apr 2015, 22:07

Ich ließ Mikihiko kaum noch aus den Augen, auch nicht, als er sich hinsetzte. Seinen richtigen Namen vorher noch gehört zu haben, freute mich sehr. Damit war die Vorstellung dann abgeschlossen. Ich nahm mein Glas Wasser zur Hand und trank einen Schluck. Währenddessen konnte ich ihn nicht angucken, doch kaum hatte ich das Glas wieder abgesetzt, blickte ich ihn wieder an. So sehr wie ich ihn anstarrte, war es ihm bestimmt schon etwas unangenehm. Von solch einem attraktiven Jungen konnte ich aber nur schwer meinen Blick abwenden. Mein Blick galt förmlich seinen Lippen, als er zum Sprechen ansetzte. Ich fand es wirklich süß von ihm, dass er sich Sorgen um die anderen User machte, die bestimmt auch berechtigt waren, doch im Nachhinein wünschte ich mir, er hätte das Beispiel weggelassen.
Die Stimmung kippte meinerseits etwas, nachdem Mikihiko die Zwillinge erwähnt hatte. Bisher dachte ich ja nur, dass sie Interesse an ihm hatten, aber dadurch erweckte er auf mich den Eindruck, dass er sich ebenso für sie interessierte. Ich wandte beleidigt meinen Blick von ihm ab. Hätte er doch mal nicht damit angefangen über Krypta zu reden. Im Hinterkopf hatte ich auch noch, dass wir uns absprechen und einen Plan gegen die Hacker entwickeln sollten, bevor uns das nächste Mal einloggten, aber ich wollte nicht bei unserem ersten Treffen darüber sprechen. Ich blickte aus dem Fenster hinaus und wie von Mikihiko bestellt erblickte ich die Zwillinge, was meine Laune noch schlechter werden ließ. Ehrlich, nichts gegen die beiden. Aufgrund unserer südländischen Wurzeln konnte ich sie und ihre Familie eigentlich sogar noch recht gut leiden, aber die beiden gingen mir gelegentlich echt auf den Zeiger und ich hatte das Gefühl, dass dies so einer der Momente war. Dieses Gefühl hatte ich aber vermutlich nur, weil ich eifersüchtig war, denn ich glaubte, dass sie mir Mikihiko ausspannen wollten. Vermutlich ein Missverständnis, das schon in Krypta entstanden war, aber ich merkte es nicht.
Die Zwillinge betraten das Café und kamen auf uns zu. Dass ihre Mutter eben kurz bei ihnen war, hatte ich irgendwie noch verpasst. In dem Moment musste ich genervt meine Augen verdreht und zu Haruka gesehen haben, nachdem Tara uns zugewunken hatte. "Was wollt ihr jetzt wieder?", empfing ich die beiden nicht gerade freundlich, ja, sogar eher gereizt. Meine Augen weiteten sich überrascht als sie mir eine Tüte gaben, in dem sich Tiramisu befand. Ich nahm die Tüte wortlos entgegen und blickte hinein. "Das ist doch mehr, als ich drum gebeten hatte.", stellte ich zu meinem Erstaunen fest. Schon jetzt freute ich mich darauf das Tiramisu zu verspeisen. Danach sah ich Tara und Tatjana an und begann zu lächeln. "Danke. Ich hatte schon vergessen, dass ich eure Mutter darum gebeten hatte. Ich denke, ich schaue später mal bei euch vorbei, um mich höchstpersönlich bei ihr zu bedanken. Bestellt ihr bitte trotzdem schöne Grüße von mir.", sprach ich zur Abwechslung mal freundlich zu den beiden. Aber es ging noch weiter. Ich bat die zwei: "Bitte versteht mich nicht falsch, aber könntet ihr bitte wieder gehen? Mikihiko, Haruka und ich hatten uns verabredet und ich bitte euch das zu respektieren. Natürlich steht es euch frei, euch einfach einen anderen Platz zu suchen, nur stört uns bitte nicht." Ich konnte eben auch anders, als nur rumzuzicken. In diesem Fall hatte das nicht einmal nur damit zu tun, dass Mikihiko anwesend war. Er war eher noch ein Grund, um die beiden schnell wieder loszuwerden.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 12 Apr 2015, 22:25

Unser lächeln blieb und sprachen ,,Ja Mutter hatte gemeint, falls du noch einen Nachschlag möchtest hat sie gleich die doppelte Portion gemacht." Wir blickten Cana nur an und nickten, als sie uns darum gebeten hatte zu gehen, da sie mit Haruka und Mikihiko allein sein wollte. Ich zwinkerte ihr zu ,,Geht klar! Wir richten Mutter die Grüße aus und lassen euch drei alleine, Wir hatten sowie so etwas anderes vor, also dann man sieht sich die Tage irgendwann." Ich zog Tara schließlich mit aus dem Cafe und ließen die Drei alleine, während wir beide zum Park gingen um dort etwas herum zu toben. Wie durch Zufall hatten wir auch unsere Freunde aus der Schule getroffen, mit denen wir auch noch unseren Spaß hatten. Bis wir alle ausmachten, dass wenn das Wetter morgen passte, nach der Schule zum unseren alten Lieblingsplatz gehen würden um dort wieder wie früher unseren Spaß zu haben.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 17 Apr 2015, 12:17

Als sich Cana sich von mir beleidigt abwandte verstand ich den Grund nicht wirklich. War sie etwa eifersüchtig? Ich legte meine Hand auf ihre und streichelte sie. Ich mochte nur sie und keine anderen. Vielleicht war dies nicht gut rübergekommen, aber ich hoffte das sie es wusste. Zwei Mädchen betraten das Café und riefen uns zu. Woher kannten sie meinen Namen. Ich war vorerst verwirrt, aber reimte mir zu, dass das die Zwillinge waren. Gaben Cana eine Tüte, indem sich ein Tiramisu befand. Soschnell sie gekommen waren, waren die beiden wieder Weg. Ich konnte nicht mal auf wiedersehen sagen, so schnell ging das. "Ich wusste gar nicht, das du die beiden so gut kennst. Ziemlich laute Menschen." Ich lachte kurz am ende als ich den Satz ausgesprochen hatte. Sie waren wirklich noch kleine Kinder im Kopf. Ich fragte mich wie sie es rausgeschafft hatten, aber ich lies es. Vermutlich war es auch besser so. "Wie wärs wenn ich euch Einlade und wir uns was bestellen?"

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Sa 18 Apr 2015, 18:39

Ich wirkte selbst ein wenig überrascht, als Tara und Tatjana ohne Widerworte das Café verließen.  Um ehrlich zu sein hatte ich mich darauf eingestellt, dass sie bleiben wollten und anfingen zu quängeln. Dass sie selbst schon andere Pläne hatten, damit hatte ich im Traum nicht gerechnet. Nachdem die beiden weg waren, hörte ich, was Mikihiko sagte. Erst dadurch merkte ich auch, dass er meine Hand streichelte. Wie konnte mir das denn entgehen? Ich musste so sehr auf die Zwillinge fixiert sein, dass ich das nicht gemerkt hatte. Mein Herz schlug etwas schneller, aber ich versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Auf Mikhikos Worte erwiderte ich: "Gut beobachtet. Ja, ich kenne die beiden schon ziemlich lange. Und ja, sie können echt ziemlich laut sein. Ich habe die beiden kennengelernt kurz nachdem ich aus Spanien hierher nach Tokio kam und anfing bei meinem Vater zu leben. Wir wohnen nämlich in der gleichen Nachbarschaft. Die beiden waren anfangs eigentlich die einzigen mit denen ich mich unterhalten konnte und das obwohl sie Italienisch sprachen und ich Spanisch. Aber das noch weiter auszuführen würde jetzt zu lange dauern." Bewusst kam ich hiermit erstmal zum Ende der Geschichte, da ich nun ungern weiter über die beiden sprechen wollte.
Ich drehte auf einmal meine Hand um, die Mikhiko streichelte, und umfasste mit ihr seine Hand, so gut es eben ging. Dabei lächelte ich ihn an. Mikihiko machte Haruka und mir dann ein Angebot, das ich unmöglich ausschlagen konnte. "Du gefällst mir immer besser. Das klingt großartig.", gab ich zu und zwinkerte Mikihiko zu. Ich trank mein Glas Wasser aus und blickte anschließend zu Haruka. "Was meinst du dazu?", fragte ich sie, damit sie sich nicht wie das fünfte Rad am Wagen fühlte. Für sie war es bestimmt nicht einfach zu sehen, wie nah Mikihiko und ich uns im Prinzip bei unserem ersten realen Treffen schon kamen. Dies glaubte ich, da ich von ihr wusste, dass sie eher selten das Haus verließ und wenn sie es schon mal tat, dann wollte sie doch bestimmt nicht nur dabei zusehen wie wir zwei herumturtelten. Nein, bestimmt nicht. Deshalb hatte ich mir auch vorgenommen, sie nicht außen vorzulassen, auch wenn mir das gar nicht so leicht fiel, seitdem Mikihiko da war, doch wir drei hatten uns verabredet und ohne sie wäre es nicht mehr dasselbe. Ich wollte ihre Anwesenheit wirklich nicht missen.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 20 Apr 2015, 11:03

Noch einmal hatte ich an meinem Tee genippt und der Duft des Tees, ließ mich zuerst alles um mich herum angenehmer sehen, bevor ich mich doch wieder in meinen Gedanken wiedergefunden hatte. Es half mir auch für einen Augenblick darüber hinweg zu sehen, dass ich mich etwas fehl am Platz fühlte. Immer wenn mir diese Gedanken kamen, versuchte ich mich im Nachhinein mit irgendetwas abzulenken, selbst wenn es nur eine minimale Geste war. Dennoch blieb ich vorerst still, selbst nachdem mich Canas Worte wieder zurückgeholt hatten. Es war schon ein schönes Angebot von Mikihiko uns anzubieten uns einzuladen, doch so schön es auch war, wusste ich nicht, ob ich es annehmen sollte. Es wäre vielleicht besser, allein um eine Freundschaft aufzubauen, aber mir fiel es irgendwie schwer. Dies war schon immer so, etwas von anderen anzunehmen war nicht unbedingt leicht für mich. Während ich überlegte, schaute ich dabei nur in die grünliche Flüssigkeit, die sich in der Tasse befand, die ich gerade noch festhielt. Trotz allem freute ich mich für die beiden und meine Gedanken drifteten wieder leicht ab. Eine Beziehung auch hier aufzubauen, war schon etwas anderes, als nur in Krypta. Guts und ich hatten uns im richtigen Leben niemals gesehen und deshalb wussten wir auch nichts vom Aussehen des anderen. Gleichzeitig war es damals doch eher so, dass das Spiel für uns die Realität war und unser richtiger Körper deshalb nicht wichtig war.
Doch allein durch die vielen Gedanken, die ich mir machte, vergaß ich dabei eigentlich mein eigenes Ziel. Damals wollte ich noch das Spiel beenden und mir dann wünschen, dass ich endlich gesund werden könnte, aber mittlerweile war dies doch stark in den Hintergrund gerückt. Allein weil ich hoffte, dass das Ende des Spiels nicht geändert worden war, stand nun eher auf dem Plan sich zu wünschen, dass die anderen Spieler sich ausloggen konnten, aber wie die beiden darüber dachten, wusste ich natürlich nicht. Ich konnte durchaus selbstsüchtig sein und diesen einen Wunsch für mich aufbrauchen, aber ich sah es einfach nicht ein. Gleichzeitig konnte jeder anderer Spieler, dies für sich ausnutzen und den Wunsch einfach für sich selbst verwenden, für mich kam dies nicht in Frage. Erst als Mikihiko und Cana wohl schon eine gefühlte Ewigkeit auf meine Antwort zu warten schienen, nickte ich nur zaghaft als Antwort. Ich schien gerade wohl mehr oder weniger stark eingeschüchtert auf die beiden zu wirken. Das komplette Gegenteil zu Krypta, wie ich fand.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Di 21 Apr 2015, 19:34

"Um so besser!" Grinste ich Cana an und drückte dabei ihre Hand kurz fester. Ein Schönes Gefühl jemanden so nahe zusein. Ich drehte mich zu Haruka. Irgendwie sah sie ganz anders aus als ich mir sie vorgestellt hatte. Naja, viel wilder. Ungewollt starrte ich sie an. "Du siehst toll aus, so einen Style hab ich selten gesehen." Ich sagte dies nicht nur um mein Starren zubegründen/ entschuldigen, sondern nämlich weil es auch der Wahrheit entsprach. Sie wirkte so schüchtern. Ich hoffte es lag nicht an mir. "Hier, entscheidet euch und dannach werde ich den Kellner rufen." Ich löste mich von Canas Hand und hielt ihnen beide ein Karte hin. "Sucht euch was nettes aus." Ich selber griff nach der dritten Karte und öffnete diese. "Ihr habt bestimmt euch schon ausgetauscht.", sagte ich während mein Finger durch die aufgelisteten Gerichte flog, "was hab ich so verpasst?" Nachdem ich fertig geredet hatte blickte ich hoch und sah beiden kurz in die Augen.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Sa 25 Apr 2015, 17:02

Mir gefiel es, dass Mikihiko meine Hand ein wenig fester drückte. Es gab mir das Gefühl, als wolle er mich gar nicht mehr loslassen. Weniger gerne hörte ich wie er Haruka ein Kompliment machte, aber bei ihr drückte ich dann doch noch ein Auge zu. Trotzdem wäre es mir lieber gewesen, wenn er auch noch etwas zu meinem Aussehen gesagt hätte, aber vielleicht musste das auch gar nicht ausgesprochen werden. Mikihiko ließ dann zwar doch meine Hand wieder los, jedoch aus gutem Grund. Ich nahm die Karte entgegen und sagte: "Gracias!" Ich warf gleich einen Blick in die Karte und überlegte, worauf ich Lust hatte. Diese Entscheidung fiel mir gar nicht so leicht, da es vieles gab, was sich ziemlich gut anhörte. Die Entscheidung konnte ich auch gleich noch fällen. Erstmal blickte ich von der Karte auf und antwortete Mikihiko: "Eigentlich haben wir uns nur gegenseitig etwas über uns erzählt. Dann bist du gekommen." Anschließend fasste ich kurz zusammen, was Haruka und ich dem jeweils anderem über uns erzählt hatten*, damit er auch im Bilde war. Ich glaubte, dass Haruka nichts dagegen hatte. Ich wandte meinen Blick nicht von Mikihiko ab, als ich ihn dann fragte: "Erzählst du uns auch mehr über dich?" Ich lächelte ihn charmant an, sodass er eigentlich kaum widerstehen können dürfte.

(*fängt am Anfang der Seite an)
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Sa 25 Apr 2015, 20:44

Erneut zuckten meine Mundwinkel leicht nach oben, während ich zaghaft zur Karte griff. Ich war mir bei dem ganzen hier noch nicht wirklich sicher, aber es stimmte auch, dass ich gegenüber Cana hier wesentlich schüchterner auftrat, als in Krypta. Dort konnte ich irgendwie jemand anderes sein und dies hatte ich auch vollkommen ausgenutzt, selbst wenn mein eigentliches Auftreten verwunderlich war. Ich war sehr selbstständig und konnte eigentlich für mich allein sorgen, mir war nur ein eigenständiges Leben an sich nicht möglich. Ich war immer darauf angewiesen, bei meinem Vater zu leben. Einfach auch aus dem Grund, dass bei mir auch jederzeit das Licht ausgehen konnte, wie bei meiner Mutter damals. Ich erinnerte mich aber gar nicht mehr daran, wie sie eigentlich gestorben war, denn dann tauchte bei mir nur ein leeres Bild im Kopf auf. Allgemein konnte ich mich an wirklich wenig von ihr noch erinnern. Ob ich das wohl alles verdrängt hatte?
Ich wusste nicht mehr, wie sie aussah, noch wie ihre Stimme klang, ich wusste einfach nur noch, dass sie überhaupt einmal da gewesen war. Wahrscheinlich hätte ich sonst wohl geglaubt, niemals eine gehabt zu haben. Dennoch überflog ich die Karte einfach nur und war nicht unbedingt bereit dazu mich weiter auf diese zu konzentrieren. Ich aß nicht oft außerhalb, aber trotzdem blieb ich dabei, dass ich mir einfach noch einen Tee bestellen wollte, da ich meinen bereits leer getrunken hatte. Tee konnte ich gefühlt literweise trinken, wenn dies dann nicht durch und durch gehen würde, zumindest bei mir. Cana und Mikihiko hörte ich daraufhin nur mit einem halben Ohr zu, obwohl ich eigentlich auch nichts dagegen hatte, dass Cana ihn über unser vorheriges Gespräch aufklärte. Sicher würde ich aufmerksamer werden, wenn er auf sich zu sprechen kam, aber gerade streiften meine Gedanken wohl etwas weiter weg, als nur nahe Kryptas.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Do 30 Apr 2015, 16:30

Ich hörte Cana zu und konnte meinen Blick gar nicht mehr von ihr wenden. Sie war wirklich bildschön. Und wie sie mit begeisterung von sich selber redete und von Haruka. Sie in echt zusehen, bedeutete mir wirklich viel. Am liebsten wollte ich sie Küssen, aber nicht hier vor all diesen Fremden Menschen. Mein Blick schweifte kurz über die anderen Menschen im Café. Sie lächelte charmant und ihre Augen funkelten förmlich. Meine Wangen wurden heiss und ich konnte spüren, wie mir die Röte ins Gesicht schoss. "Eh... Was kann ich bloss von mir erzählen?" Dachte ich und blickkte kurz zur Seite. Ich wurde plötzlich ziemlich nervös, warum auch immer. " Naja, ich bin 19 Jahre alt und leb noch bei meiner Familie. Ich hab zwei geschwister, Erika und Kiba. Ehm, Ich Wohne nicht in Tokyo sondern in Nerima, aber mit dem Expresszug ist die Entfernung kein Problem. Ich mag es im übrigen zu lesen und zu Zocken, dabei spielt es nicht wirklich eine Rolle was." Ich überlegte kurz was ich noch erzählen sollte und mir fiel auch was ein, aber behielt es für mich. Ich wollte keinen der beiden die Laune vermasseln, genauso wenig meine eigene. "Ich glaub das wär alles. Zufrieden?" Ich grinste beide an. Mein erzähles war ziemlich an der Oberfläche, wenn es um meine Persönlichkeit und mein Leben ging, aber fürs erste war es ganz gut. Ich bemerkte die Karte in meinen Händen wieder und fragte die beiden Damen: "Und? Schon entschieden?"

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 03 Mai 2015, 13:40

Ich hörte Mikhiko aufmerksam zu und nahm meine Augen gar nicht mehr von ihm, als er Haruka und mir mehr über sich erzählte. Auf diesem Wege erfuhr ich, dass Mikihiko älter als ich war und dass er nicht in Tokyo lebte. Mir gefiel es, dass er älter war, da ich jüngere Jungen oft für zu naiv und kindisch hielt. Dies sah ich in der Schule oft. Mir war schon klar, dass das auch auf ältere Jungs zutreffen konnte, aber ich stand eben eher auf Ältere als auf Jüngere. Mikihiko wirkte auf mich schon mal weder naiv noch kindisch. Etwas schade fand ich, dass Mikihiko nicht in Tokyo lebte. Die Entfernung machte mir im Prinzip nichts aus, aber es wäre trotzdem schöner, wenn wir näher beieinander leben würden. Stattdessen lebten die Zwillinge in meiner unmittelbaren Nachbarschaft und Haruka auch, worüber ich bei ihr aber noch nicht Bescheid wusste. Mikihiko und ich teilten sogar dasselbe Hobby. Als er sagte, dass er gerne zockte, zuckten meine Mundwinkel noch ein Stück weiter nach oben und verstärkten mein Lächeln. Auf seine an seine Erzählung anknüpfende Frage antwortete ich: "Ja, sogar sehr zufrieden. Für den Anfang reicht es. Im Laufe der Zeit lernen wir einander eh noch besser kennen." Danach zwinkerte ich ihm, aber anschließend auch noch Haruka zu.
Ich schenkte der Karte nochmal einen Blick, obwohl ich mich schon entschieden hatte. Ich wusste demnach auch, was ich wollte, als Mikhiko uns fragte, ob wir uns schon entschieden hatten. "Uh-huh! Das habe ich.", sagte ich und nickte einmal, "Ich nehme eine heiße Schokolade, bitte ohne Sahne. Dazu hätte ich auch noch gerne ein Stück vom Schokokuchen." Es war mir wirklich egal, was Mikihiko in diesem Moment über mich dachte. Hin und wieder bekam ich einfach mal Lust auf Schokolade und ich scherte mich nicht darum, wenn ich dadurch ein wenig zunahm. Meine Figur sprach aber für sich und zu sehr wollte ich auch nicht zunehmen. Ich gefiel mir so wie ich war und daran wollte ich auch nicht zu viel ändern. Die Karte legte ich dann auch geschlossen zur Seite, bevor ich meinen Kopf mit einem Ellenbogen auf dem Tisch abstützte und sowohl Haruka als auch Mikihiko interessiert ansah.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 04 Mai 2015, 20:36

Mit leicht zitternden Händen hielt ich die Karte in mein Sichtfeld und hörte gleichzeitig Mikihikos Worten zu. Ich freute mich wirklich sehr, die beiden kennengelernt zu haben, doch wusste ich nicht, wie lange ich hier noch so ruhig sitzen konnte. Immerhin waren wir raus gekommen, aber es gab noch so viele Menschen in Krypta, die diese Chance nicht bekommen hatten. Sie steckten in dieser Realität fest, die für mich immer noch sehr stark an das wirkliche Leben grenzte. Mein Vater hatte eben seit der Betatestphase einiges verändert. Zwar wusste ich seine Arbeit sehr zu schätzen, dennoch hätte niemand ahnen können, dass es wirklich eine so gravierende Sicherheitslücke gab. Lange verweilte meine Sicht auf der vollen Karte und so richtig konnte ich mich eigentlich nicht entscheiden. Andererseits beschäftigte mich Krypta einfach zu sehr. Vielleicht lag das auch nur an der Tatsache, dass ich dazu ein anderes Verhältnis aufgebaut hatte, als die anderen Spieler. Irgendwann begann ich mir zusätzlich zu dem vielen Nachdenken, noch auf der Unterlippe herum zu kauen und ich wirkte mehr und mehr fehl am Platz. Mal mehr Mal weniger, versuchte ich mich zu beruhigen und den Drang sofort ach Krypta zurückzukehren zu ignorieren. Schlussendlich gab ich etwas kleinlaut zu, dass ich wunschlos glücklich war und mir mein Tee eigentlich reichte. Meine Gedanken drifteten einfach mehr und mehr nach Krypta und diesen Punkt wollte ich auch wirklich wieder ansprechen. „Sagt mal, würdet ihr nun wirklich noch einmal nach Krypta zurückkehren, selbst wenn ihr riskiert, es niemals wieder zu verlassen?“, fragte ich anschließend auch wenn niemals stark übertrieben war. Ich glaubte zwar daran, dass mein Vater und sein Team das Problem lösen konnte, aber gleichzeitig wäre es auch besser gewesen, wenn sie Hilfe von innerhalb des Onlinegames bekommen würden. Ich wäre definitiv bereit dorthin zurück zu gehen, aber dies würde ich nur dann schaffen, wenn mein Vater davon nichts erfuhr. Er hätte mich davon unter Garantie abgehalten. Aber ich hatte meine Entscheidung getroffen, ich würde zurückkehren.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mi 06 Mai 2015, 19:40

Als Cana sagte, dass wir uns besser kennen lernen werden, lächelte ich sie an. Sie zwinkerte dabei und plötzlich sausten meine Gedanken vom kennenlernen in eine ganz andere Richtung. Mir schoss die Röte in den Kopf und ich blickte wieder in die Karte. Ich wollte nicht, dass sie sahen wie rot ich wurde. Perverse Gedanken waren fehl am Platz und erst recht beim ersten realen Treffen. Ich blickte wieder hoch, als sie ihre Bestellung sagte und umso besser war es, dass ein Kellner unsere Bestellung aufschrieb. Er war gerade in der richtigen Sekunde an uns vorbei gelaufen. Haruka bestellte sich auch etwas nach ihrer Wahl. Nun war ich dran und ich entschied mich für ein Stück Erdbeerkuchen und eine Tasse espresso. Der Kellner notierte sich alles und verschwand dan, nachdem er uns ein lächlen geschenkt hatte. Ich lehnte mich zurück und fühlte mich gerade voll entspannt. Haruka kam zu wort und ich hörte ihr zu. Ich überlegte und schwieg für einen Moment. Anfangs taten mir die anderen Spieler leid, weil diese nicht raus kommen konnten und schon. Ich wollte sogar anfangs etwas für diese tun, egal was. Vielleicht wollte sie ja diese retten. "Willst du die anderen retten Haruka?" Fragte ich, ohne auf ihre Frage zu antworten.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mi 06 Mai 2015, 23:06

Wir hatteb viel Spaß mit unseren Freunden und hatten auch viel zusammen unternommmen. Schließlich war der Zeitpunkt gekommen, an dem wir nach Hause mussten, da am nächsten Tag wieder Schule war. Gemütlich lief ich mit meiner Zwillingsschwester nach Hause und liefen fröhlich durch die Haustüre. ,,Wir sind wieder da!" riefen wir und Mutter rief aus der Küche, dass es Essen fertig war. Wir bestellten von Cana die Grüße an unsere Mutter und fingen an zu essen.

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 08 Mai 2015, 07:46

Nachdem ich bestellt hatte, war ich sichtlich gespannt, was Haruka und Mikihiko bestellten. Haruka hatte schon, was sie wollte - leider. Anhanddessen, was jemand bestellte, konnte man immerhin gewisse Vorlieben einer Person feststellen. Haruka mochte wohl Tee sehr gerne. Dafür bestellte Mikihiko etwas. Er brachte mich zum schmunzeln und ich dachte mir nur, dass er keine schlechte Wahl getroffen hatte. Gegen ein Stück Erdbeerkuchen hatte ich sonst auch nichts einzuwenden, nur stand mir gerade mehr der Sinn nach Schokolade.
Meinen Blick wandte ich dann Haruka zu, als sie auf Krypta zu sprechen kam. Dieses Thema war wohl doch unvermeidlich, obwohl ich es bevorzugte, dass es bei unserem ersten Treffen außen vorließ. Uns drei, insbesondere Haruka, beschäftigte dieses Thema wohl zu sehr, als dass dies funktionieren konnte. "Nein, das glaube ich nicht, zumindest nicht nur.", meinte ich auf Mikihikos Frage, ohne meinen Blick von Haruka abzuwenden. Danach sprach ich direkt zu Haruka: "Du willst Krypta retten, nicht wahr? Ich verstehe, dass du dir Sorgen machst. Mir geht es nicht anders. Diese Mistkerle sollen nicht denken, dass wir ihnen Krypta überlassen. Wir wissen zwar nicht, was uns erwarten könnte, wenn wir dorthin zurückkehren, aber das ist mir egal. Was ich damit sagen will, ist: Diese verdammten Hacker können sich auf was gefasst machen. Sie haben lange genug 'Gott' gespielt und mir den Spaß in Krypta verdorben. Ich bin gerne bereit zurückzukehren, selbst wenn wir Krypta erstmal nicht verlassen können. Zumal ich dich schlecht alleine nach Krypta gehen lassen kann, Haruka. Ich finde nur, dass wir uns noch etwas ausruhen sollten. Eine Sache muss ich wh vorher noch erledigen." Man merkte vielleicht, dass mich leicht in Rage redete, aber über die Hacker konnte ich mich einfach nur aufregen. Nachdem ich ausgesprochen hatte, blickte ich aus dem Augenwinkel zu ihm. Diese eine Sache, die ich erledigen wollte, hatte mit ihm zu tun. Seitdem wir uns in Krypta kennengelernt hatten, wollte ich es eigentlich schon, doch aus Prinzip wartete ich auf unser erstes reales Treffen. Ich wusste nicht, ob er da ähnlich fühlte, aber das war mir später auch egal. Zurzeit wartete ich eigentlich nur darauf, dass wir mal unter uns waren, aber das konnte warten, da ich gerne Zeit mit Haruka verbrachte.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mo 18 Mai 2015, 13:06

Ich hörte den beiden lange zu, als sie mir ihre Antworten gaben. Aber ich musste zugeben, dass sie nicht mit jede ihrer Ansichten richtig lagen. Vielleicht wirkte es so, als ob ich die anderen Menschen retten wollte und ich musste zugeben, irgendwo wollte ich das auch, aber mein Ziel war zuerst ein anderes. Zuerst einmal wollte ich die Arbeit meines Vaters retten. Er musste für dies alles gerade stehen, dabei konnte er nicht einmal etwas dafür und dies tat mir besonders weh. Ich konnte es einfach nicht mit ansehen, wie sehr er aufgrund dieses Vorfalls ackerte nur um alles wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Aber mit einer Sache hatte zumindest Cana Recht, denn ausruhen sollten wir uns wirklich erst einmal. Man merkte uns nämlich so oder so unsere Erschöpfung an. Obwohl es aber gerade so aussah, als ob ich es einsehen würde, wollte ich eigentlich immer noch sofort zurück. Je länger niemand etwas unternahm, desto schlimmer konnte es im Nachhinein werden. Ich wollte gar nicht darüber nachdenken, was während unserer Abwesenheit noch alles hätte verändert werden können, denn wir könnten Krypta auch nicht wiedererkennen, wenn wir wieder zurück waren. Dann wäre die Arbeit meines Vaters aber wirklich verloren und dies war doch genau das, was ich verhindern wollte. „Die Sache mit dem Ausruhen kann ich ja wohl kaum ablehnen, aber ich möchte eigentlich eher Krypta retten und da sind die anderen Menschen so oder so mit inbegriffen.“, antwortete ich und versank nur kurze Zeit später wieder in meinen Gedanken. Ich wollte meinen Vater wohl vor seinem eigenen Untergang retten. Dieser drohte so oder so immer näher zu kommen, wenn nicht irgendjemand etwas dagegen unternahm. Er und sein Unternehmen standen so oder so schon unter Beschuss der Medien.

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Natsu

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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   So 24 Mai 2015, 11:30

"Du kannst auf uns zählen!" Sagte ich nachdem Haruka ihren letzten Satz beendet hatte. Für das wohl aller Menschen, mussten wir wieder zurück und die Sache grade biegen. Wie drei Superhelden, oder eine Typische Manga Geschichte. Der Gedanke daran machte mich ganz kribbelig. Unsere Bestellung kam an. Der Kellner stellte uns jeweils das vor uns ab, was wir bestellt hatten. Er ging und wir waren wieder unter uns. "Wir sind dann wie Superhelden. Wir retten die Welt und befreien die Menschen! Ich weiss zwar nicht wie es euch dabei geht, aber ich finde wir sind wirklich Cool." Nachdem ich fertig geredet hatte, pikste mit meiner Gabel eine Erdbeer vom meinem Stück auf und schob es mir in den Mund. Die Edbeeren, waren der beste Teil am Kuchen.

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Dean
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Mi 03 Jun 2015, 21:31

Sowohl Haruka als auch Mikihiko zauberten mir nacheinander ein zufriedenes Lächeln auf die Lippen. Zuerst waren da Harukas Worte, die dafür sorgten. Mir gefiel es, wenn ich Recht behielt und sie hatte mir meine Annahme bestätigt, dass sie in erster Linie Krypta retten will. Mikihiko brachte mich zum Lächeln, als er meinte, wir seien so etwas wie Helden. Bevor ich irgendein Wort verlor, brach ich mit meiner Gabel ein Stück von meinem Stück Schokokuchen ab und verzehrte genau dieses Stück dann. Ich kaute einige Male, bevor ich es runterschluckte und gleich noch einen Schluck meiner heißen Schokolade hinterherkippte. "Das hat gut getan.", sagte ich erleichtert, bevor ich wieder zur Sache kam. Auf Mikihikos Worte erwiderte ich: "Du hast vielleicht Recht. Wir sind wirklich sowas wie Helden, zumindest wenn wir mit unserem Bemühen, Krypta zu retten, Erfolg haben. Mir geht es aber nicht darum, als Heldin verehrt zu werden. Hauptsache alles wird wieder so wie es einmal war. Uns sollte zudem klar sein, dass man uns nicht gerade freundlich empfangen wird, wenn wir wieder kommen. Hinter 'Tod' waren eh schon einiger her. Ich glaubte nicht, dass sich daran etwas geändert hat. Bestimmt weiß dort inzwischen auch jeder, dass wir Freunde sind. Das heißt, dass wir dann auch gejagt werden, Mikihiko. Hinzu kommen vielleicht noch diejenige, die glauben, dass 'Tod' sie im Stich gelassen oder es so weit kommen lassen hat. Wir können nicht sagen, was uns erwartet, aber ich kann mir vorstellen, dass jetzt gerade in diesem Moment Krypta mehr und mehr zerfällt. Ich würde sogar sagen, dass es nicht mehr viel schlimmer werden kann. Deshalb sollten wir uns in Ruhe eine Pause gönnen, bevor wir versuchen Krypta zu retten." Meine Überlegungen hatte ich den beiden nun mitgeteilt. Hoffentlich verstanden sie es, wenn sie nicht eh schon derselben Auffassung waren. Es würde alles andere als leicht werden, Krypta in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen, aber es war auch nicht unmöglich. Das Wichtigste für mich war nur, dass wir so erholt wie möglich waren, bevor wir wieder zurückgingen. Außerdem sollten wir uns noch genauer unser Vorgehen überlegen. Da gab es halt nur das Problem, dass wir nicht wussten, was in Krypta los war.
Ich brach weitere Stücke von meinem Kuchenstück ab und verzehrte diese nacheinander. Den Kuchen hatte ich dann nach kurzer Zeit aufgegessen und die heiße Schokolade war ebenfalls schnell leergetrunken. Mein Blick glitt kurz nach draußen. Zum Glück hatte der Regen sich wieder verzogen und es war wieder schön draußen. Es wurde zwar immer später, aber es war noch hell und vom Sonnenuntergang war noch nichts zu sehen. "Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich hätte noch Lust mir ein wenig die Beine zu vertreten. Es ist wieder so herrlich schön draußen. Das muss man ausnutzen!", schlug ich vor. Die ganze Zeit im Café rumhocken wurde schnell langweilig. Man konnte sich hier zwar bestens unterhalten, aber frische Luft tanken schadete auch keinem. Naja, vielleicht tat es Haruka nicht gut. Sie hatte schon ihre Gründe, warum sie eher selten ihr Zuhause verließ. Dennoch war es eine Überlegung wert rauszugehen.
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Fr 05 Jun 2015, 21:59

Ich hörte Cana zu, während ich meine Bestellung verputzte. Sie hatte recht, auch wenn der Gedanke dran eher düster war. Vermutlich wäre ein blutiger anfänger wie ich wohl schlecht als weltenretter geeignet. Ich hatte nämlich nur einige Tage dieses Spiel gespielt und war auf Level 21. Wenn Krypta wirklich ein unberechenbarer Ort geworden war, musste ich schleunigst einige LvL höher steigen. Ich legte meine Gabel auf meinen leeren Teller und fuhr mir über meine Haare. "Ich stimme dir voll und ganz zu. Aber hoffen wir mal das beste für uns." Mein Positives denken war zwar naiv, aber es brachte weniger Sorgen mit sich. Der Vorschlag von Cana lies mich raus blicken. "Ein bisschen frische Luft wird uns bestimmt gut tun. Ich bin dabei! Zuerst werd ich aber bezahlen." Ich rief nach unserem Kellner, der mir auch die Rechnung gab. Ich bezahlte für uns drei und der Kellner verschwand schliesslich, mit dem dreckigem Geschirr, dass wir nicht mehr brauchten.

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Angel
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BeitragThema: Re: A new morning, the abyss of your life #2   Sa 06 Jun 2015, 22:34

Mir war nur noch mulmiger zumute, als ich Canas Worte vernahm und sie mir so immer wieder durch den Kopf gehen ließ. Ich wollte nicht, dass die Arbeit meines Vaters auf solch grausame Art und Weise, ihr Ende fand und mein Vater setzte das Beste daran, sich ebenfalls so zu Grunde zu richten. Doch genau an letzteres wollte ich noch weniger denken, da mein Vater der einzige war, den ich noch hatte. Schlussendlich stand ich blitzartig auf und sah die beiden noch an. „Es tut mir leid, aber ich kann das nicht, wir sehen uns in Krypta.“, antwortete ich und rannte buchstäblich aus dem Café raus in den noch wundervollen Tag. Doch dieser Tag hatte eindeutig nichts mehr Wundervolles für mich. Gerade vollkommen außer Atem schaffte ich es noch, die Bahn zu erreichen und wieder zu meinem Wohnviertel zu gelangen, bevor ich in mein Haus eilte. Dies alles hatte natürlich eine gewisse Zeit in Anspruch genommen und ich hoffte wirklich Mikihiko und Cana noch einmal in Krypta zu sehen und dies ohne, dass sie sauer auf mich waren.
Doch sofort als ich wieder zuhause war, zog ich mich um, bevor ich mich wieder auf mein Bett legte. Das da drinnen war die richtige Welt und diese hier die Falsche. Diese Welt da drinnen musste gerettet werden. Meine Welt musste gerettet werden. Bis ich mir den Helm aufsetzte und mein Bewusstsein wieder in meinen für mich richtigen Körper übertragen hatte, dauerte es nur ein paar Sekunden. Als ich meine Augen öffnete, war alles anders und ich sah direkt in ein Meer aus Flammen. „Gefällt dir der Anblick Tod? Ach bestimmt tut er das, es ist immerhin alles deine Schuld, alles!“, schrie mich plötzlich jemand an und ich konnte nicht anders, als weiterhin in die Flammen zu blicken. „Ja, es ist alles meine Schuld…alles meine Schuld.“,

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