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 A different world: dance into another world #2

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Angel
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BeitragThema: A different world: dance into another world #2   Mo 12 Mai 2014, 21:03

Ein heiterer und beinah wolkenloser Tag, breitete sich über Yesaiya aus. er begann ereignislos, doch der Verkehr innerhalb der Stadt floss schon seit Stunden die Straßen auf und ab. Es war Achtuhr früh, als ich gerade aufstand, gleichzeitig war es aber für mich auch nicht gerade früh, denn ich war Uhrzeiten gewöhnt, die bereits weit in der Nacht lagen. Gerade stand ich aus meinem Bett auf und ging zum Fenster um dieses zu öffnen. Von hier aus hatte man eine gute Sicht über die Stadt, was eigentlich nicht der Grund dafür war, dass ich hier lebte. meine Bandkollegen würden wahrscheinlich auch jetzt erst aufstehen, was eigentlich in unserer Natur als Engel und Dämonen überhaupt niemals so gewesen war, doch dieses Leben hier veränderte einen. Schnell sprang ich unter die Dusche, wo ich nicht mein blondes Haar wusch, da dies nur Tarnung war, sondern mein rotes Haar. mein Körper sah wieder so aus, wie ich geschaffen wurde und auch das Drachentattoo, welches sich über meinen Hals und meine linke Wange zog war sichtbar. Ich wusch das ganze Haargel aus meinem Haar und auch sonstiges, was sich über die Tage hinweg angesammelt hatte, was einige Federn meiner Flügel waren, doch dies war etwas anderes. Ich band mir ein Handtuch um die Hüften und trat aus der Duschkabine heraus, während ich mich selbst im Spiegel musterte. Rotes Haar und bernsteinfarbene Augen, dies war mein vom Herr gegebenes Aussehen, doch dieses, was ich mir selbst zugelegt hatte, war auch etwas, was mir recht gut gefiel. während ich mein rotes Haar föhnte, veränderte sich bereits wieder meine Augenfarbe zu einem dunklen Braun und mein haar wurde länger, dafür aber dunkelblond. Es war schon eine gute Sache, wenn man sein Aussehen nach belieben ändern konnte, denn so hatte man auch die Freiheiten, niemals erkannt zu werden und vor allem konnte ich meinen Fan immer etwas neues bieten. Während ich selbst mich noch schminkte, nachdem ich mich angezogen hatte, stimmte ich mich schon mal für den neuen Tag ein, denn heute stand einiges an. Eine Bandprobe und ein Auftritt waren da die kleineren Sachen, denn vor allem wollten wir noch ein Interview geben, was unsere neuen Ziele betraf und über die war ich mir selbst noch nicht sonderlich klar, da ich kaum glaubte, dass die anderen Länder mit uns klar kommen würden. Sicher hatten wir vereinzelt Fans in anderen Ländern, doch konnten wir schlecht in jedem kleinen Dorf auftreten, wo wir vielleicht nur einen bis zwei Fans hatten.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 13 Mai 2014, 19:16

Ein weitere Nacht hatte mit dem Sonnenaufgang ihr Ende gefunden. Die ersten Sonnenstrahlen erleuchteten bereits den Himmel, doch so richtig hell wurde es selbst dann nicht, als die Sonne hoch am Himmel stand. Zumindest war dies für mich so. Seit beinahe fünf Jahren hing eine dunkle Wolke über mir, die mich überall hin verfolgte. Einzig und allein während der drei Jahre, die ich unter Drachen lebte, schien sich diese Wolke verzogen zu haben. Natürlich war diese Wolke nicht real. Es war also wieder Tag geworden. Ich hatte schon vor langer, langer Zeit jegliche Orientierung verloren und wusste nicht mehr, wo ich überhaupt war. War ich überhaupt noch in Avalon oder hatte ich bereits die Grenzen überschritten? Ich wusste es wirklich nicht und vor meiner Flucht hatte ich nie auch nur etwas anderes als meine Heimatstadt gesehen. Letzten Endes fühlte ich mich aber nirgendwo mehr sicher. Nicht mehr seitdem ich zu dem Wesen geworden war, das meine Familie auf dem Gewissen hatte. Als menschliches Wesen betrachtete ich mich schon lang nicht mehr. Zwar lag es nur an meinen magischen Fähigkeiten, doch ich war eine Dämonin geworden. Das musste ich mir Tag für Tag vor Augen führen, einzig und allein wegen meines Vornamens.
Eine schier endlos wirkende Steppe erstreckte sich vor mir. Der Wind ließ die Steppenläufer über sie hinwegrollen. Mir knurrte der Magen. Ich hatte großen Hunger, was kein Wunder war, da ich zuletzt am Abend des vorgestrigen Tages gegessen hatte und dann auch nicht viel. Ich wirkte schwach und zerbrechlich, doch ich musste in Bewegung bleiben, wenn ich überleben wollte. Trotzdem brauchte ich auch eine Stärkung. Die Menschen waren hinter mir her und wenn sie mich fanden, dann würde ich garantiert nicht mehr lange Leben. Nicht in meinem derzeitigen Zustand. Dasselbe galt aber auch, wenn ich nicht bald etwas zu essen bekam. Zum Glück war ich schon immer schlank gewesen und brauchte nicht sonderlich viel. Doch hier auf der Steppe war weit und breit nichts Essbares in Sicht.
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Angel
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 13 Mai 2014, 19:53

Eigentlich war neben meinem Aussehen, das einzige was noch von meinem Lebensstil als Engel geblieben war, dass ich die Bitten der Menschen und anderer nicht unbedingt menschlicher Wesen genauso wie der Herr selbst wahrnehmen konnte. Sicher Lucifer konnte dies nicht und dafür war ich wirklich dankbar, denn ich konnte es wirklich nicht leiden, wenn sich jemand in meine Angelegenheiten einmischte. Erst recht nicht, wenn es mein ach so toller Bruder war. Ich nahm vieles war, von den banalsten Sachen, bis hin zu Hilferufen. Doch letzteres war eher selten, bis jetzt! Denn gerade als ich mich als Ryoga fertig gestylt hatte, nahm ich einen indirekten Hilferuf wahr. Das erste, was daraufhin wieder zu sehen war, waren meine großen weißen Engelsflügel, bevor mein rotes Haar wieder in Erscheinung trat und ich wieder gänzlich die Gestallt wechselte. Ein wenig trauerte ich meinem Styling nach, aber ich wollte nicht meine eigentliche Berufung vernachlässigen. Kurz betrachtete ich mich im Spiegel, na das konnte was werden, so hier raus zu kommen, doch das war eher ein kleineres Problem. Ganz genau wusste ich zwar nicht, von wem genau der Hilferuf kam, aber ich kannte den Standort dieser Person, weshalb ich mich sofort auf den Weg machte. Über den großflächigen Eingangsbereich, der mir gleichzeitig als Wohnzimmer und Küche diente, kam ich auf den Balkon, als ich die große Glastür öffnete. Für jemanden in diesem Land, lebte ich eigentlich recht gut, da die Bevölkerung doch recht hoch war, aber darum wollte ich mir nun weniger Gedanken machen. Auf dem Balkon breitete ich meine Flügel ganz aus und schwang mich kurz darauf in die Luft. Eigentlich sahen mich die Menschen in dieser Gestallt nicht, aber dies galt nicht für alle, denn Kinder sahen mich durchaus. So schnell ich konnte flog ich in die Richtung, aus der ich den Hilferuf vernommen hatte und ließ dabei einige Federn,was eigentlich bei dieser Geschwindigkeit normal war. Doch bemerkte ich schnell, dass es über die Grenzen meiner Heimat hinausging, weshalb ich versuchte noch schneller zu werden, denn dieser Hilferuf ließ mich aus unerklärlichen Gründen nicht mehr los. Ich flog über die Grenzen von Yesaiya hinaus und auch über das Meer hinweg, bis in eines der unbewohnten Gebiete. Gut es war nur zum Teil bewohnt, aber ich selbst erinnerte mich nicht mehr an den Namen des Landes, sondern spürte nur diese Angst und auch viele andere Gefühle, die von der Person ausgingen, die wohl nach Hilfe verlangt hatte. Während ich flog sah man am Himmel nur etwas rotes leuchten, was an der hohen Geschwindigkeit meinerseits lag. Der feste Untergrund unter meinen Füßen war beinahe schon ein Segen für mich, als ich wieder auf dem Boden aufgekommen war. Während ich noch leicht in der Hocke war, mit dem linken Bein auf dem Boden und dem rechten worauf ich mich stützte bemerkte ich erst, dass ich mein Ziel gar nicht verfehlt hatte, sondern direkt vor der hilfesuchenden Person gelandet war. Übersehen konnte man mich wegen dem vielen rot nun wirklich nicht und erst recht nicht, da sie für mich doch auch wie ein Kind aussah was mich so oder so sehen konnte. Das einzige was mich aber wunderte, war das sie doch etwas an sich hatte, was sie von anderen unterschied. Mit meiner Landung musste sie wohl auch stehen bleiben, sonst wäre sie direkt in mich hinein gelaufen und dies hätte vielleicht nur zu unschönen Verletzungen geführt. Schlussendlich richtete ich mich wieder auf und musterte das Mädchen vor mir, wirklich irgendetwas sagte mir, dass sie kein Mensch war. "Hast du um Hilfe gebeten?", fragte ich die Weißhaarige und versuchte dabei nicht nur freundlich zu klingen, sondern war es auch. Denn ich wollte sie weder erschrecken noch wollte ich riskieren, dass sie Angst vor mir bekommen könnte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 13 Mai 2014, 19:55

Als ich aufwachte und in den Himmel blickte schein es so als wäre das was ich alles erlebt hatte nur ein traum gewesen ich sprang von dem dach auf dem ich die Nacht verbracht hatte und mischte mich unter die leute die auf den Straßen unterwegs waren. Mich sahen sie zwar mit angst ihn den augen an aber etwas anderes hätte ich nicht erwartet ich schaute mir die Karawanen an die durch die Stadt zogen und dachte mir "Wird Zeit mir mein Frühstück zu organisieren". Ich ging zu der Karawane die nach meiner meinung nach die besten Lebensmittel hatte und sezte meine Mentalen kräfte ein um die Karawanisten dazu zu bringen mir einen Korb voller essen gratis zu geben ich verließ dan die Karawanen und und löschte die erinnerungen der Karawanisten als ich sie wieder frei gab. Ich konnte es mir nicht leisten das sich jemand an mich erinnerte es währe mein ende gewesen ich nahm mir einen Apfel aus dem korb und ass ihn während ich durch die Straßen ging. Ich hielt aus schau nach einem ruhigen platz an dem ich in ruhe essen konnte ich fand einen bank auf der nicht viele leute sahsen. Ich setzte mich und ass genüsslich mein frühstück während ich die menschen massen im auge behielt viele sahen mich an wie ein monster aber als was anderes sah ich mich auch selbst nicht.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 13 Mai 2014, 21:30

Ich schritt weiter meines Weges, immer weiter der Steppe entlang. Hauptsache nicht stehen bleiben, so lautete meine Devise. Mein Hungergefühl und die Energie, die mir fehlte, hinderten mich etwas daran, meinen Weg so einfach fortzusetzen, doch ich musste es einfach, wenn ich überleben wollte. Was zu essen musste ich eben auch auftreiben, ansonsten würde ich verhungern. Auf die Hilfe von anderen brauchte ich eben nicht zu zählen, egal wie sehr ich sie mir wünschte. Doch ich wusste nicht, wie sehr ich mich in diesem Punkt irrte. Niemals hätte ich wohl damit gerechnet, dass plötzlich jemand vor mir auftauchte. Für gewöhnlich schenkte ich meiner Umgebung genug Aufmerksamkeit, damit mir nichts entging, doch diese Person hatte sich bis eben meiner Aufmerksamkeit entzogen. Nachdem der Mann mit den Engelsflügeln sich aufgerichtet hatte, sah ich hoch in sein Gesicht. Offensichtlich war der Mann kein gewöhnlicher Mensch, wie man unschwer an den Engelsflügeln erkennen konnte. Ich sah ihn mit geweiteten Augen an, weil ich mich anfangs vor ihm fürchtete. Mit meiner linken Hand umfasste ich auch meinen rechten Oberarm. Ich dachte wirklich, dass er möglicherweise jemand war, der hinter mir her war. Deshalb war ich auch nicht darauf vorbereitet, dass er mich fragte, ob ich um Hilfe gebeten hatte. Ich senkte daraufhin wiedee meinen Blick, damit mein Gesicht durch den Umhang verdeckt wurde, selbst wenn es dazu wahrscheinlich schon zu spät war. "Mir kann niemand helfen, also brauche ich auch niemanden um Hilfe zu bitten.", antwortete ich, aber meine Stimme wurde von meinem knurrenden Magen übertönt. Dies war mir so peinlich, dass ich rot anlief. Schlussendlich sah ich ihm doch wieder in die Augen und nickte doch nur unauffällig.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 13 Mai 2014, 21:49

Mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen sah ich zu ihr, war aber wegen ihrer Bemerkung zuvor doch etwas geschockt, denn solche Worte hatte ich bei einem Kind nicht vermutet. Für mich hatten alle Kinder, egal ob Mensch oder nicht, eine reine Seele, die es zu schützen galt. Für mich war es nicht wichtig, wer oder viel mehr was sie war, ich folgte einfach nur meiner Aufgabe, wobei ich bei Kindern immer besonders sanftmütig war. Ich ging vor ihr wieder in die Hocke und sah sie mir erst einmal genauer an. Gut sie zeichnete definitiv eine unschöne Vergangenheit, dies spiegelte sich nicht nur in ihren Augen wieder, obwohl diese meistens das Fenster zur Seele waren. Etwas in mir sagte mir doch auch, dass ich ihr unbedingt helfen musste und nicht nur, weil ich befürchtete, dass sie sonst meinem jüngeren Bruder in die Hände fallen könnte, denn an sich hatte sie etwas besonderes an sich. Aber auch bemerkte ich ihre erste Reaktion und die Tatsache, dass sie ihren rechten Arm zu schützen versuchte, doch wollte ich ihr wirklich keine Angst machen und fragte auch nicht nach, was diese Reaktion zu bedeuten hatte. Denn jeder hatte seine Eigenarten und vor allem auch etwas, was er schützen wollte, was mich auch als Engel nichts anging. Vielleicht konnte ich sie aber doch irgendwie ablenken, da ich jetzt schon davon ausging, dass auch sie mir mit einem Lächeln im Gesicht sehr viel besser gefallen würde. Während ich also sie noch ein wenig musterte, stupste ich sie kurz mit meinem linken Zeigefinger an der Nase an und hatte dabei noch immer ein sanftes Lächeln im Gesicht. Mit meiner rechten Hand kramte ich daraufhin kurz in dem kleinen Rucksack den ich für alle Fälle immer mitführte und holte einen Apfel hervor. Man konnte jetzt meinen: Oh ein Apfel an dem ist doch gar nichts besonderes! Vielleicht dachten einige so, doch dies war auf keinen Fall so. Für sie konnte es eine Mahlzeit seit einer Ewigkeit sein, da ihr ihr Magenknurren schließlich auch nicht überhören konnte und außerdem war die Farbe des Apfels so rot, dass sie schon bald mit meiner eigenen Haarfarbe konkurrieren konnte. Den Apfel hielt ich ihr dann direkt vor die Nase und sagte, dass sie ihn essen konnte, wenn sie wollte, denn zwingen konnte und wollte ich vor allem niemanden zu etwas. 
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 14 Mai 2014, 06:39

Den mit Engelsflügeln bestückten Mann, der vor Kurzem vor mir aufgetaucht war, ließ ich nicht mehr aus den Augen, nachdem ich ihn wieder angesehen hatte. Allein seine Frage, ob ich um Hilfe gebeten hatte, ließ mich etwas glücklicher werden, nur merkte man mir das weder an Gestik noch an Mimik an. Vor allem wusste ich nicht, wie er mir helfen wollte. Schließlich hätte er mich auch "erlösen" und meinem Leben ein Ende bereiten können. Danach sah es aber nicht aus, als er vor mir in die Hocke ging.
Ich wusste nicht, was mich jetzt erwartete. Vertrauen in die Menschheit hatte ich keines mehr und doch musste ich anderen Menschen helfen, wenn jemand sie benötigte. Dieser Mann war aber auf gar keinen Fall ein normaler Mensch. Trotzdem umfasste ich weiterhin meinen rechten Arm, denn ich hatte schon gemerkt, was mit ihm los war und wollte ihn verstecken. Nach all der Zeit hatte ich immer noch Probleme damit, meinen rechten Arm zu kontrollieren. Deshalb hatte er ohne dass ich es wollte dämonische Gestalt angenommen. Als der Mann mich an der Nase anstupste, sah ich ihn mit geweiteten Augen an. Zwar wusste ich nicht genau, was das sollte, aber aus einem mir unerfindlichen Grund gefiel es mir. Erst jetzt bemerkte ich auch an seinem Lächeln, dass er mir nichts Böses wollte. Wenn er mich auch hätte töten wollen, hätte er das schon längst tun können. Meine linke Hand ließ meinen rechten Arm los und ich fasste mir mit ihr an meine Nase während ich ihn weitersah. Als er den Apfel herauskramte und ihn mir zeigte, zerlief mir das Wasser im Mund. Tränen sammelten dich in meinen Augen, nachdem er mir gesagt hatte, dass ich diesen sehr schmackhaft aussehenden Apfel essen durfte, doch ich wischte sie mir sofort mit meiner linken Hand weg, bevor ich mit derselben Hand den Apfel entgegennahm. Ohne zu zögern biss ich in den Apfel und gleich beim ersten Bissen kehrten meine Tränen zurück. Aus tiefster Dankbarkeit und aus Freude über dieses Geschenk fing ich an zu weinen. Nachdem ich runtergeschluckt hatte, sagte ich mit weinerlicher Stimme: "Danke! Vielen Dank! Sowas Nettes... hat noch nie jemand für mich getan!" Danach versuchte ich mir mit meiner rechten Hand, meiner Dämonenklaue, die Tränen wegzuwischen, was aber zwecklos war, denn ich konnte nicht aufhören zu weinen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 14 Mai 2014, 19:33

Das habe ich gern getan, es ist zwar nicht viel, aber besser als gar nicht.", antwortete ich ihr und richtete mich wieder auf. Zum Glück konnte ich meinen Bruder nicht spüren, gleichzeitig wurde ich aber auch mehr auf sie aufmerksam und richtete meinen Blick auf ihren rechten Arm. Ich richtete nicht über die Menschen und andere Wesen, die ich im Laufe meines Lebens traf, doch bereitete mir dies doch einen Grund zur Sorge. Meinetwegen hatte sie alle Freiheiten, die sich brauchte um sich und ihr wirkliches Leben zu finden, denn dabei stand ich nicht einmal mir selbst im Wege. Man sah ja wohin mich mein Weg geführt hatte. Doch trotzdem fühlte ich mich noch nicht wirklich frei. Ganz egal wer oder was sie war, ich fand sie wirklich niedlich. Dennoch, als ich vollends wieder aufgerichtet war, stellte ich zwar fest, dass sie sich freute, doch konnte ich ihre Freude nicht teilen, da ich etwas spüren konnte, auf das ich am liebsten verzichtet hätte. So schnell ich konnte, stellte ich mich schützend vor sie und fing noch einen Pfeil ab, der aus südlicher Richtung abgeschickt worden war. Pfeile waren für meinen Bruder doch ein selten nutzbar gemachtes Mittel, aber es passte zu ihm. "Lucifer!", meine Stimme vermochte einige Zeit einen etwas verwunderten Ton angenommen zu haben, aber dies verschwand schnell wieder. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie es ihm gelang aus dem was ich wir Hölle nannten, zu entkommen, aber ich wollte es auch nicht wissen. Für mich war es aber wichtig, diejenige zu beschützen, die mich auch praktisch gerufen hatte. Ich war nicht umsonst der älteste Erzengel, den der Herr erschaffen hatte. Wobei wenn ich Lucifer so musterte, fiel mir auch wieder ein, warum ich ihn nicht mochte, denn er war sehr viel größer als ich! 
Während ich noch einmal zu dem Mädchen sah von dem ich nicht einmal den Namen wusste, versuchte ich gleichzeitig sie zu beschützen, denn als Dämon würde sie praktisch etwas mit meinem Bruder gemeinsam haben, selbst wenn ich nicht viel über sie wusste.
"Hallo Bruderherz!", vernahm ich daraufhin nur die Stimme meines ach so verhassten Bruders. Doch wollte ich jetzt nicht kämpfen, er war sicherlich doch nur wegen dem Mädchen hier, dem ich zu Hilfe geeilt war. Trotzdem sie hatte meinen Beschützerinstinkt geweckt und deshalb wollte ich eigentlich schon auf meinen Bruder losgehen, hielt mich aber zurück. "Noch eine seele bekommst du ganz sicher nicht.", gab ich noch immer recht ruhig zurück, während ich wieder zu dem Mädchen sah. Das was ich sie eigentlich wirklich fragen wollte war, wie sie hieß. Doch dazu kam ich jetzt gerade nicht.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 14 Mai 2014, 20:43

Meine Tränen bahnten sich weiter ihren Weg meine Wangen herunter. Ich war dem Mann für den Apfel so unendlich dankbar und ich konnte wirklich nicht aufhören zu weinen. Ein weiterer Bissen fand seinen Weg über meinen Mund durch meine Speiseröhre in meinen Magen. Es war zwar nur ein Apfel, aber nach den etwa 36 Stunden, in denen ich schon nichts mehr gegessen hatte, fühlte es sich trotzdem unbeschreiblich an, wieder feste Nahrung zu mir zu nehmen. Es mochte zwar nur ein Apfel sein, aber dieser köstliche rote Apfel nahm mir immerhin schon ein wenig mein Hungergefühl.
Anfangs konnte ich in Ruhe essen, aber mit der Ruhe war es schnell vorbei. Den auf mich zukommenden Pfeil hatte ich gar nicht bemerkt, weshalb ich von Glück sagen konnte, dass ich nicht allein war, nein, viel mehr noch, dass ich jemandem begegnet war, der mir wirklich half. Dennoch zeigte mir der Pfeil, dass ich Recht behielt und ich in Bewegung bleiben musste. Allerdings hatte ich zunächst keine Ahnung, mit wem ich es hier gerade zu tun hatte. Doch als ich den Namen "Lucifer" hörte, bekam ich bereits eine Vorstellung davon, wer vor mir und meinem Beschützer stand. Mit diesem Namen brachte ich nämlich nur Satan selbst in Verbindung. Wenn dies aber wirklich so war und mein Beschützer Lucifers Bruder war, dann musste er wirklich ein Engel, sogar ein Erzengel sein. Mir gingen die verschiedensten Dinge durch den Kopf und ich hatte keine Ahnung, wie ich mich verhalten sollte. Einmischen wollte ich mich jedenfalls nicht. Ich fühlte mich ohnehin in der Gegenwart der beiden schon so klein. Ich biss noch einmal in den schmackhaften Apfel und sagte anschließend: "Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe, aber ich möchte niemandem große Umstände bereiten." Meine Worte konnte man deuten wie man wollte. Jedenfalls rührte ich mich gerade nicht von der Stelle, aber meinen Dämonenarm hatte ich vorsichtshalber wieder unter meinem Mantel versteckt.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 14 Mai 2014, 21:06

"Glaub nicht, dass ich dich jetzt allein lasse, das tue ich erst, wenn ich davon ausgehen kann, dass dir niemand schaden möchte.", sprach ich das Mädchen direkt an und drehte meinem Bruder den Rücken zu. Es war die schlechteste Entscheidung seinem Gegner den Rücken zuzudrehen, den man jemals machen konnte, doch war es mir gerade egal. Ich war etwas abgelenkt dies stimmte zwar, aber ich nahm meinen Bruder trotzdem noch gut war. Ich war älter als er und vor allem hatte ich nicht mein Leben im Himmel verlieren müssen um hier zu sein, nein ich hatte es freiwillig aufgegeben. Hier war ich glücklicher und dies sollte auch so bleiben. "Ich möchte dich doch nur beschützen, also versuch bitte mir jetzt zu vertrauen...", murmelte ich sanft und ging wieder vor ihr in die Hocke, bevor ich sie einfach in eine Umarmung schloss. Sie erinnerte mich an jemanden, den ich vor langer Zeit hatte nicht retten können. Ganz klar war diese Person, an die mich das Mädchen erinnerte keine verflossene Liebe, aber doch jemand, den ich sehr gern hatte. Kurz bevor mein Bruder auch nur einen Versuch wagen konnte, einen von uns beiden anzugreifen, versuchte ich sie mit in eine sicherere Umgebung zu nehmen, schließlich wollte ich noch immer sie eher beschützen und ich spürte die Angst vor den Menschen, die sie anscheinend hatte. Ich wollte ihr diese so gerne nehmen, aber ich wusste auch, wie Menschen sein konnten, wenn sie etwas nicht kannten. Als ich sie wieder losließ, befanden wir uns nicht mehr in der Steppe, aber auch nicht besonders weit davon weg. Ich konnte sie aber auch nicht einfach so allein lassen, denn dies würde ich mir selbst nicht verzeihen können und damit hätte ich als Erzengel versagt. Die Steppe war einer satten grünen Wiese gewichen, einer der Orte, wo ich mich am liebsten aufhielt. Gleichzeitig waren wir auch nicht mehr so weit von meiner Heimat entfernt. 
"Hier bist du erst einmal sicher.", sprach ich dann auf sie ein.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Do 15 Mai 2014, 07:04

Ich wagte es nicht, dem Engel zu widersprechen. Wenn er wirklich ein Erzengel war, wie ich annahm, dann würde ich zweifelsohne Gott, damit verärgern. Eigentlich war es dafür aber auch schon zu spät, denn seitdem ich eine Dämonin geworden war, hatte ich den Zorn Gottes eben doch schon auf mich gezogen. Davon war ich fest überzeugt. Trotzdem half mir der Erzengel, wofür ich ihm überaus dankbar war. Als er mir sagte, dass er mich nur beschützen wollte und ich ihm vertrauen sollte, nickte ich nur stumm. Gegen die anschließende Umarmung seinerseits wehrte ich mich nicht. Diese Umarmung tat mir sogar sehr gut. Das letzte Mal, das ich umarmt wurde musste schon eine halbe Ewigkeit her sein. Diese war sogar sehr wohltuend, denn der Erzengel strahlte eine ungeheure Wärme aus, die ich schon lange nicht mehr gespürt hatte. Zuerst zögerte ich, doch ich erwiderte dann die Umarmung und bekam deswegen nicht sofort mit, dass wir den Ort gewechselt hatten. Dies realisierte ich erst anhand seiner Worte. Der Impuls, unsere Umarmung zu lösen, würde aber nicht von mir ausgehen. Dafür fühlte sie sich zu schön an. Ich versteckte sogar mein Gesicht bei ihm, sogar als ich sagte: "Danke, aber ich habe deine Hilfe nicht verdient! Denn ich bin Lilith, DER >>weibliche Dämon<
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Do 15 Mai 2014, 21:30

Zwar weiteten sich für einen Moment meine Augen, doch ich war nicht so, dass ich irgendjemanden verurteilen würde, nur weil er vielleicht nicht gut war, oder ein Dämon. Ich mochte vielleicht ein Erzengel sein und dazu auch noch der Bruder von Lucifer dem anscheinenden Satan persönlich, aber ich war deshalb noch lange nicht so, dass ich die Wesen nicht akzeptieren konnte, die das Leben hervorgebracht hatte. Zwar war ich ein Engel aber ich glaubte auch nicht an all dies, was gepredigt wurde. Dies sah man schon allein daran, in welchem Land ich eigentlich lebte. dort gab es so viele Kulturen und auch Religionen, sodass eigentlich keine eine wirkliche Hauptrolle spielte. "Ich wollte dich auch schon die ganze Zeit nach deinem Namen fragen weißt du.", begann ich und setzte mich dann einfach so ins Gras. Allein durch das viele Rot an einem Körper sah dies schon sehr seltsam aus, da ich ziemlich aus dem grünen Gras heraus stach. "Aber Lilith das ist ein wirklich schöner Name und glaub mir, egal was du sagst oder welche Fähigkeiten dich ausmachen. Für mich bist du sicher kein Monster.", fuhr ich meine Erklärung fort und ließ mich dabei auch richtig ins Gras fallen. "Achso und ich bin Michael oder Ryoga je nachdem, was dir lieber ist.", stellte ich mich ihr dann auch gleich im Anschluss vor. Aber meine Ansichten änderten sich trotzdem nicht und ihr konnte ich einfach nicht böse sein ihr unschuldiger Blick sprach da schon Bände und vor allem ihre doch irgendwie reine Seele war etwas, was mich in ihren Bann zog. 
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 16 Mai 2014, 06:57

Ich konnte noch nicht so wirklich fassen, dass ich jemanden gefunden hatte, der mir half. Niemals hätte ich gedacht, dass ein Erzengel mir, die zur Dämonin wurde, seine Hilfe anbot. Dennoch glaubte ich, dass ich seine Hilfe nicht verdient hatte. Andere hatten sie ebenfalls nötig, vielleicht nicht so dringend wie ich vorhin, aber ich war an meiner Lebenssituation auch selbst Schuld. Ich war nun mal ein Monster geworden, vor dem die Menschen sich fürchten. Diese Furcht zeigte sich darin, dass ich gesucht wurde und hingerichtet werden soll. Ich war allerdings nicht irgendein Monster geworden, sondern zu dem, welches meine Familie auf dem Gewissen hatte. Zumindest redete ich mir das Ganze ein. Jedenfalls verfluchte ich meine magischen Kräfte. Ich blickte auf meinen rechten Arm und empfand nichts als Ekel davor. Wenigstens blieb mir nun vorübergehend der Anblick meiner Dämonenklaue erspart, denn mein rechter Arm nahm seine wirkliche Gestalt an. Somit brauchte ich meinen rechten Arm nicht länger zu verstecken, doch dies würde nicht ewig so bleiben.
Ich sah den Erzengel wieder an, als er zum Sprechen angesetzt hatte. Ich hörte ihm zu und wurde vor Verlegenheit rot, nachdem er mir wegen meines Namens ein Kompliment gemacht hatte. "So dachte ich auch mal über meinen Namen, aber das ist schon lange her.", murmelte ich und blickte zu Boden. Darauf, dass er mich nicht für ein Monster hielt, ging ich nicht ein. Als er sich vorstellte, blickte ich wieder auf. Ich erwiderte: "Dann bist du wirklich ein Erzengel... Michael ist mir geläufiger, aber ich bevorzuge dann doch Ryoga." Ich nahm daraufhin neben Ryoga im Gras Platz, doch eigentlich war es immer noch besser, wenn ich in Bewegung blieb. Trotzdem glaubte ich, dass ich nichts zu befürchten hatte, wenn ich bei Ryoga blieb. Ein Lächeln oder ähnliches konnte er aber noch nicht aus mir herauslocken. Dafür war ich mit meiner gesamten Situation zu unzufrieden. Den Apfel hatte ich nebenbei bemerkt schon aufgegessen, doch Hunger hatte ich immer noch. Ich blickte Ryoga an, aber nicht, um ihn nach mehr zu bitten. "Was will Lucifer eigentlich von mir?", fragte ich Ryoga, weil mich diese Frage am meisten interessierte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 16 Mai 2014, 07:24

Innerlich fand ich es wirklich nicht gut, dass sie sich selbst als so minderwertig betrachtete. Gut ich konnte ihr auch nur schwer beibringen, wie sie es schaffen könnte, ihre Kräfte zu kontrollieren, aber es war damals genauso bei mir und da hatte ich bald den ganzen Himmel abgefackelt. Aber gut dies war schon weitgehend eintausend Jahre her, weshalb ich mich nicht mehr genau daran erinnern konnte, wie es dazu gekommen war. Ich wusste nur, dass mein Bruder einen wesentlichen Teil dazu beigetragen hatte. Meine Flügel hatte ich für den Augenblick verschwinden lassen, doch spielte ich noch immer mit dem Gedanken Lilith einfach mit mir zu nehmen, da ich sie auf keinen Fall hier lassen würde und ihre Angst davor, dass die Menschen sie eines Tages wirklich in die Finger bekommen würden, ließ mich nicht unbedingt ruhiger in diesem Sinne werden.Für den Augenblick hatte ich meine Augen geschlossen und es genossen, dass hier außer Lilith und mir nichts war, denn in meiner Heimat war dies anders. Zum einen kam man dort nicht selten weg, aber zum anderen gab es auch keine Gründe dafür. Yesaiya war schließlich ein schönes, aber auch volles Land. Jedoch öffnete ich meine orangefarbenen Augen sofort wieder, als Lilith die Sache mit meinem Bruder ansprach. Es gab vieles, was er hier hätte suchen können. Doch wahrscheinlich, wobei ich daran nicht einmal einen wirklichen Zweifel, war er einfach nur hinter ihren Kräften her. Hinter den Kräften, die sie anscheinend nicht einmal selbst kontrollieren konnte. Mein Bruder schmiedete doch schon seit Jahren Rachepläne gegen den Herrn und ich war froh, dass ich ihn dabei nicht unterstützen musste, das wäre ja noch schöner gewesen, wenn es der Fall wäre. "Nun ja er ist bestimmt hinter deinen Fähigkeiten her, er kann spüren, dass sie stark sind und sein Ziel ist es eben uns und vor allem das himmliche Reich zu vernichten.", antwortete ich ihr und versuchte dabei halbwegs meinen Hass auf meinen Bruder zu unterdrücken. Er war mein Bruder, das war klar und irgendwo hatte ich ihn noch gern, aber da er sich immer über meine Körpergröße lustig gemacht hatte und auch sonst uns verraten hatte, konnte ich ihn einfach nicht mehr mögen. Jedoch entging mir auch unter gar keinen Umständen, dass meine Sitznachbarin neben mir noch Hunger hatte, immerhin reichte ein Apfel auch nicht um vielleicht Mahlzeiten von mehreren Tagen zu ersetzen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 16 Mai 2014, 11:11

Ich hörte Ryoga gut zu, als er meine Frage beantwortete. Seine Worte ließen mich ihn aber schockiert ansehen. Es konnte gut sein, dass sein Bruder hinter mir und meinen Kräften her war. Im Prinzip müsste ich ihn als Dämonin sowieso unterstützen, aber soweit kam es noch. Mit meinen Kräften hatte ich schon genug Personen Schaden zugefügt. Ich wurde zu der Kreatur, die meine Familie auf dem Gewissen hatte. Damit konnte ich nicht leben und trotzdem musste ich es, wenn ich weiterhin leben wollte. Die Drachen, bei denen ich vorübergehend gelebt hatte, waren mir wirklich ans Herz gewachsen. Bei ihnen war ich in Sicherheit, doch womit hatte ich es ihnen gedankt? Ich hatte vier von ihnen getötet und es machte es auch nicht besser, dass sie mich darum gebeten hatten, Sterbehilfe zu leisten. Neben Drachen hatte ich eben auch einen Dämon getötet. Was sollte als nächstes kommen? Brauchte Lucifer mich etwa, um einen Gott zu töten? Soweit sollte es lieber nicht kommen, aber bei diesem Gedanken wurde meine dunkle Seite etwas wacher. Sie fand diese Vorstellung gar nicht mal so schlecht. Nein, diesen Gedanken musste ich gleich wieder verwerfen. Ich betrachtete meine rechte Hand, die wieder menschlich aussah. Es war ganz schön, sie so zu sehen, denn dieses Vergnügen hatte ich auch immer seltener, zumindest kam es mir so vor. Es kam mir gerade einfach so vor, als hätte ich doch noch etwas Menschliches an mir. Während ich dann auf meine Hand starrte, sagte ich zu Ryoga: "Ich weiß, dass es etwas viel verlangt ist, aber könnte ich dich um etwas bitten. Bitte lass es niemals so weit kommen. Ich möchte nicht noch mehr Personen oder anderen Lebewesen Leid zufügen." Tränen hatten sich wieder in meinen Augen gesammelt, als ich daraufhin Ryoga ansah.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 16 Mai 2014, 22:39

"Na, na na wer wird hier denn gleich wieder anfangen zu weinen...", stellte ich fest und war aufgesprungen und vor ihr wieder in die Hocke gegangen, während ich ihr mit dem roten Stoff meines Ärmels die Tränen wegwischte. Ganz klar so ein bald schon Häufchen Elend konnte ich nicht allein lassen, aber auch so hätte ich dies eher weniger getan. Wieso hätte ich das auch tun sollen, ich hatte keine Angst vor ihr und erst recht hatte ich sogar eine Idee, wie sie so schnell nicht mehr in Gefahr geraten würde. Ich würde sie einfach mit nach Yesaiya nehmen, dort würde sie schlichtweg nicht einmal auffallen, auch wenn es etwas beleidigend für meine Landsleute klang, aber es war eben der Fall. Und mein Äußeres, welches ich mir dort als Tarnung geschaffen hatte, sprach eben auch ganz andere Geschichten. Yesaiya war eben doch ein sehr tolerantes Land, aber es gab Dinge über die es besser war,die Menschen weiterhin im Dunkeln wandeln zu lassen. Gut meine Engelsflügel waren selbst dann zu sehen, wenn ich wirklich als Ryoga unter Menschen war, aber wie gesagt, diese konnten nur Kinder sehen. Zumal diese eine vollkommen andere Wahrnehmung der Dinge hatten. Sie glaubten noch an die Wunder und vor allem, war ihre Denkweise nicht nur auf das bezogen, von dem sie glaubten, es würde existieren. Trotzdem wollte ich nicht weiter darauf eingehen, an was ich gerade dachte. Es waren einfach nur Sachen, die auf Yesaiya zutragen, wenn ich ein weiteres nicht menschliches Wesen dorthin mitbringen würde, nichts weiter. Und vor allem eins mehr oder weniger schadete diesem Land eigentlich auch nicht, was schon mit Grund auf mit einer eigenwilligen und zugleich faszinierenden Kultur geprägt worden war. 
"Keine Sorge, ich passe schon auf dich auf, so weit wird es niemals wieder kommen. Und damit dies auch wirklich so bleibt, möchtest du mit mir nach Yesaiya kommen?", innerlich ging ich auch davon aus, dass sie es dort besser haben würde. Sie konnte bei mir leben und ich konnte dafür auf sie aufpassen, zumal sie bei mir sogar so viel essen konnte, wie sie wollte. Aber gleichzeitig konnte ich mich auch nicht für immer außerhalb meines Landes befinden, denn allein schon meine Bandkollegen wollte ich nicht im Stich lassen. Nun musste Lilith mir aber auch ihre Zustimmung geben, andererseits konnte ich sie nicht mitnehmen. Ich wollte sie schließlich zu nichts zwingen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Sa 17 Mai 2014, 11:17

Meine Tränen versiegten sofort, nachdem Ryoga mir meine Tränen weggewischt hatte. Ansonsten konnte er mich aber nicht sonderlich aufheitern. Mein Lächeln bekam er auch weiterhin nicht zu sein. Ich hatte aber auch keinen Grund, um fröhlich zu sein, auch wenn ich in gewisser Weise froh darüber war, dass Ryoga da war und auf mich aufpasste. In meinem noch jungen Leben war bereits zu viel Schreckliches widerfahren, als dass ich einfach lächeln konnte. Es fühlte sich aber gut an zu wissen, dass es jemanden gab, der auf mich aufpasste. Eine Familie hatte ich schließlich nicht mehr und jeweils vor und nach meinem Aufenthalt bei den Drachen trottete ich allein durch die Welt während ich auf der Flucht vor den anderen Menschen war. Auf Ryogas Angebot hin, ihn nach Yesaiya zu begleiten, fiel ich ihm um den Hals und schloss ihn in eine Umarmung, mit der ich meine Dankbarkeit ausdrücken wollte. "Ich komme gerne mit. Ich kenne sowieso keinen Ort auf dieser Welt, an dem ich sicher sein könnte. Vor allem, wenn Lucifer hinter mir her ist.", antwortete ich Ryoga. Wie könnte ich auch auf diese Frage mit einem Nein antworten, nachdem ich ihn darum gebeten hatte, auf mich aufzupassen. Nur über die möglichen Konsequenzen für andere Leute machte ich mir mit meiner Antwort wenige Gedanken, denn wenn Lucifer mich und meine Kräfte haben wollte, dann konnte ich mir vorstellen, dass er nichts unversucht ließ, um mich für seine Zwecke zu gewinnen. Er verkörperte schließlich den Satan höchstpersönlich.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Sa 17 Mai 2014, 19:08

"Es freut mich und keine Angst, in Yesaiya verstecken sich so viele Engel und Dämonen, da wird Lucifer einen mehr auch nicht finden.", ich war ihr wirklich dankbar, dass sie mitkam, denn so musste ich mir keine Sorgen mehr machen, wenn ich sie irgendwo allein zurücklassen würde. Als ob ich das jemals gemacht hätte, doch dies war eine ganz andere Geschichte. Außerdem kannte ich auch genug Möglichkeiten um Lilith einigermaßen die Kontrolle über ihre Kräfte zu geben. Ihre Umarmung erwiderte ich nebenbei auch. Wobei das größte und wichtigste Ziel, welches ich mir im Bezug auf sie setzte, war dann doch, dass ich sie lächeln sehen wollte. Ich wollte keine Tränen mehr in ihren Augen sehen oder hören, wie sie weinte, ein Lächeln stand allen Personen, egal ob Menschen oder nicht, eben besser. Das einzige, was nun aber noch getan werden musste, war wieder zurück nach Yesaiya zu gelangen, doch da mussten wir über das Meer und das war ein nicht so leichtes Unterfangen. Für das musste ich schlichtweg fliegen und Lilith musste sich gut an mir festhalten, da ich nicht sonderlich langsam flog, dies würde sonst auch einfach viel zu lange dauern. Ich schob sie anschließend ein Stück von mir weg und schaute sie noch einmal prüfend an. Ob sie Angst haben würde so schnell zu fliegen? Besser wäre es, wenn sie es wirklich nicht hätte, aber dies konnte ich natürlich nicht entscheiden. Meine weißen Engelsflügel erschienen wieder hinter mir und ließen mich ein weiteres Mal daran denken, dass mein Bruder vielleicht doch besser als ich war. Wobei die einzigen Unterschiede von uns beiden eben wäre, dass er vier Engelsflügel hatte, anstatt zwei und vor allem viel größer war als ich. Irgendeine verärgerte Reaktion auf diese Gedanken unterdrückte ich mir zudem."Also gut, dann los.", ich lächelte sie leicht an, bevor ich hinter sie ging und sie um ihre Hüfte herum packte. So war es zumal auch einfacher, die längere Strecke zu zweit zu fliegen. Zugegeben, ich hatte das auch nicht alle Tage, dass ich jemanden mit nach Yesaiya brachte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 18 Mai 2014, 12:05

Ich nickte Ryoga zu und war ihm dankbar für seine Worte, denn sie nahmen mir meine Sorge, dass es in Yesaiya nicht sicher für mich wäre. Vielleicht fand ich in Yesaiya sogar einen Ort, an dem ich endlich meine Ruhe hatte und einfach leben konnte. Ich durfte trotzdem nicht vergessen, dass ich gesucht wurde und das wahrscheinlich weltweit. Lucifer war schließlich nicht der Einzige, der mir auf den Fersen war. Trotz allem gab mir Ryoga ein Gefühl der Sicherheit. Womöglich lag dies daran, dass er der Erzengel Michael war. Durch meine Kirchenbesuche und meiner Anwesenheit bei Gottesdiensten kannte ich ihn besser, als er es vielleicht glaubte. Jedenfalls fürchtete ich mich nicht vor ihm, sondern vertraute ihm. Deshalb wehrte ich mich auch nicht dagegen, als Ryoga mich von hinten um die Hüfte packte. Dadurch fühlte ich mich nämlich nur noch sicherer. Trotzdem dachte ich, dass ich Ryogas Hilfe nicht verdient hatte. Dafür hatte ich selbst schon zu viel Schreckliches vollbracht zum Beispiel den Mord der Drachen. Ich war trotzdem nicht dumm und hatte schon gemerkt, dass Ryoga mir helfen wollte, egal was ich sagte.
Ryoga beförderte uns mit seinen wunderschönen weißen Engelsflügeln in die Luft und flog los. Ich wusste nicht, wo Yesaiya lag oder wie es dort aussah. Ich ließ mich einfach überraschen. Mir fiel es nur schwer Halt an Ryoga zu finden, aber er hielt mich schon fest, dessen war ich mir sicher. Durch die hohe Geschwindigkeit, die wir aufnahmen, blieb meine Kapize nicht mehr dort, wo sie war. Sie fiel zurück und gab mein weißes welliges Haar preis, von dem vorher nur ein paar Strähnen zu sehen waren. Meine Haar wehten im Fahrtwind und ich fühlte mich so frei wie noch nie. Dieser Flug bereitete mir irgendwie Spaß, aber trotzdem lächelte ich noch nicht. Man konnte schon meinen, dass ich es verlernt hatte. Wind - das brachte mich auf etwas. Mit meinen magischen Kräften, die ich durch das Blut des Himmelsdrachen erhalten hatte, war ich in der Lage, Ryoga schneller werden zu lassen. "Tosende, durch den Himmel rasende Winde... Vernier!", murmelte ich, bevor meine Hände anfingen in einem sehr hellen himmelblau zu leuchten und ich sie ausstreckte. Ein magischer Kreis, der dieselbe himmelblaue Farbe besaß wie meine leuchtenden Hände, tauchte über Ryoga auf und dürfte ihn nun deutlich schneller werden lassen. Ich wollte Ryoga einfach nur unterstützen und mich so ein wenig für seine Hilfe erkenntlich zeigen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 18 Mai 2014, 19:05

Gut es erforderte sehr große Anstrengung zwei Personen in der Luft zu halten, zumindest wenn man diese Tatsache nur auf meine beiden Flügel bezog. Gleichzeitig war ich Lilith aber nur ihre Hilfe unendlich dankbar, auch wenn ich gerade nicht sprach. Unter uns zogen viele Felder vorbei und auch der ein oder andere Fluss, bevor wir auf den riesigen Ozean zusteuerten, der Yesaiya vom restlichen Festland trennte. Das tiefblaue Wasser des Ozeans, schimmerte im Licht der Sonne, als dieses auf die Oberfläche traf und ließ das Wasser zusätzlich zu dem leichten Schimmern auch noch wunderschön glitzern. Meinen Griff um Lilith hatte ich bislang weder gelockert, noch sonst etwas. Nichts hatte sich veränder, außer eben, dass ich dank ihrer Hilfe wesentlich schneller an dieser Stelle hier angekommen war. Gerade überquerten wir den Teil des Ozeans, der Yesaiya indirekt umarmte. Unter uns tauchten einige Delfine auf und sprangen einmal aus dem Wasser um Luft zu schnappen, bevor sie wieder untertauchten. Sogar einige bunte Fische waren von hier oben zu erkennen, auch wenn dies eher selten war. Doch die Gewissheit, dass sie vor eine schnelleren Geschwindigkeit keine Angst hatte, hatte sie mir nun genommen. Langsam näherten wir uns der Küste von Yesaiya, oder zumindest einer davon, denn wir hatten viele. Ikoto, unsere Hauptstadt, war aber trotzdem eher das Ziel, dieses Fluges. Denn dort lebte ich und dort spielte sich mein ganzes Leben ab. Ich war gespannt, wie sie wohl auf mich reagieren würde, wenn Lilith mein anderes Aussehen begutachten konnte. Nach und nach flogen wir über einige Landstriche des Landes hinweg, sodass die Weißhaarige bereits einen ersten Blick auf das Land erhaschen konnte. Felder auf denen Reis angebaut wurde und andere wo unendlich viele Blumen standen, waren da ein seltener aber doch schöner Anblick. Überall standen Häuser, aber außerhalb der Hauptstadt, waren es eher kleine Dörfer, die zu erkennen waren. Immer näher kamen wir aber auch der Hauptstadt und so wurde es Zeit für mich zu landen, denn dort konnte ich mich so zwar auch blicken lassen, aber dies wäre ein gefundenes Fressern für meinen Bruder gewesen, der bis heute noch nicht wusste, dass ich hier lebte. Unter anderem wusste er aber auch nicht, dass meine Bandkollegen Dämonen waren, die ihm einfach den Rücken gekehrt hatten, doch wir verstanden uns gut, dies war also das einzige, was zählte. Heute stand zum Glück kein Termin an, deshalb konnte ich Lilith eigentlich getrost die Stadt zeigen, denn mit ihren Fähigkeiten hatte ich kein Problem, dafür ließ sich auch noch eine Lösung finden. Als wir mitten in der Stadt landeten, aber gleichzeitig nicht in einem so belebten Teil, ließ ich die Weißhaarige los und stellte mich neben sie. "Willkommen in Ikoto, der Hauptstadt von Yesaiya.", sprach ich so freundlich wie eh und je, bevor sich mein aussehen komplett wandelte. Meine Engelsflügel wichen und zum Vorschein kam neben dunkelblondem Haar auch ein viel asiatischeres Äußeres. Hier traf man doch am meisten Menschen mit rabenschwarzem Haar und genau der gleichen Augenfarbe an, aber trotzdem war es nicht schlimm, wenn man hier aus der Reihe tanzte. Gleichzeitig musste ich Lilith aber noch über etwas ganz anderes aufklären, was in Yesaiya an der Tagesordnung stand. Denn eigentlich war dies hier keine Uhrzeit, wo sich Kinder auf den Straßen herumtrieben, denn um die Uhrzeit waren sie eigentlich lange Zeit schon in der Schule, doch dies hatte Zeit. Meine Wohnung lag nicht weit weg von ihr, doch zuerst wollte ich ihre Meinung zu all dem hören. Die Menschen waren sofort mehr geworden, als wir gelandet waren, aber dies lag auch nur daran, dass jetzt erst die kleineren Läden, die noch in Familienbesitz waren, geöffnet hatten. Ja willkommen in Yesaiya!
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 18 Mai 2014, 21:25

Ein atemberaubender und zugleich unvergesslicher Anblick bot sich mir auf unserem Flug nach Yesaiya. Die Landschaften, wie der weite Ozean und all die Lebewesen, wie zum Beispiel die Delfine, waren alle etwas völlig neues für mich, von dem ich vielleicht mal gehört hatte, aber zu Gesicht bekam ich dies alles jetzt zum ersten Mal. Dies alles faszinierte mich sehr. Wenn ich im Nachhinein darüber nachdachte, dann war es wirklich schade, dass ich dafür gesorgt hatte, dass Ryoga schneller wurde, denn gerne hätte ich diesen Anblick länger genossen. Daran konnte ich im Anschluss aber auch nichts mehr ändern. Vielleicht bekam ich das aber nochmal zu einem späteren Zeitpunkt zu Gesicht.
Nach einem Flug, der dank meiner Magie noch kürzer dauerte, als Ryoga es wahrscheinlich selbst gewohnt war, landeten wir in Yesaiya. Sofort nachdem wir gelandet waren ließ ich meinen Blick umherschweifen. Ich hatte meine Heimatstadt schon für groß gehalten, wo es eigentlich jeden Tag etwas neues zu entdecken gab, aber im Vergleich zu Ikoto glich sie eher einem Dorf als einer Stadt. Ich musste die Stadt erstmal auf mich wirken lassen, denn allein von dem Punkt aus, an dem wir gelandet waren, gab es für mich schon so viel Neues zu sehen. Darum bekam ich auch nicht sofort mit, dass Ryogas Äußeres sich komplett gewandelt hatte. genauso wie ich die Menschen um uns herum zuerst überhaupt nicht wahrnahm. Dementsprechend erschrak ich auch zuerst, als ich Ryoga wieder ansah. "Du hast mich erschreckt. Bitte warne mich das nächste Mal vor!", sagte ich zu Ryoga und sah ihn mit meinen blauen Augen an. Nun bemerkte ich aber auch die anderen Menschen um uns herum. Aus Reflex und größtenteils auch aus Angst setzte ich mir wieder meine Kapuze auf und zog sie mir tiefer ins Gesicht, damit man mich nicht sofort erkannte. Schließlich konnte ich nicht wissen, ob man in Yesaiya wusste, dass auf meinen Kopf eine Belohnung ausgesetzt worden war. Eigentlich hätte ich mir aber auch denken können, dass es vermutlich nicht so war, denn Ryoga hatte mich anscheinend vor unserem Treffen vorhin auch noch nicht gesehen. Trotzdem ging ich lieber auf Nummer sicher.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 18 Mai 2014, 21:35

"Tut mir leid, aber hier kennt man mich nun mal nur so.", gestand ich und lächelte sie freundlich an, bevor ich wieder ihre Angst bemerkte. Ich konnte sie nur zu gut verstehen, früher einmal ging es mir nicht anders, was Menschen anging, aber sie hatte aus vollkommen anderen Gründen Angst vor den Menschen, als ich. Trotzdem wollte ich, dass sie sich hier wohlfühlte und dies begann erst dann, wenn sie anfing den Menschen hier zu vertrauen. Als sie sich dann die Kapuze tief ins Gesicht zog, konnte ich es nicht verkneifen, dass meine Mundwinkel nach oben zuckten und wieder ging ich vor ihr in die Hocke. "Keine Sorge, die Menschen hier, kennen dich sicher nicht. Wir haben selten etwas mit der Außenwelt zutun, also können sie dich gar nicht kennen.", sagte ich etwas leiser zu ihr und versuchte ihr Mut zu machen. Vielleicht sollte ich ihr erst einmal die Stadt zeigen, denn solange sie noch nicht die Kontrolle über ihre Fähigkeiten verloren hatte, musste ich auch noch nicht versuchen die Technik anzuwenden, mit der ich es vielleicht schaffen würde, ihr für einen gewissen, relativ kurzen Zeitraum, die Kontrolle über diese Fähigkeiten zu ermöglichen. An sich konnte ich dies auch nicht hier auf der Straße tun, aber dies war eine andere Geschichte. Doch auch, wenn es hier viel zu sehen gab, war mein erster Gedanke, sie vielleicht in meine Wohnung zu bringen und ihr vor allem etwas zu kochen, da ich wusste, dass sie wohl noch immer am verhungern sein musste. Ein Apfel ersetzte immer hin noch immer keine Mahlzeit für zwei oder mehr Tage. Ich richtete mich anschließend wieder auf, nachdem ich sie aufbauend angelächelt hatte und schaute mich kurz um. Es war recht gut, dass die meisten Schüler in der schule waren und vor allem, dass der größte Teil der Bevölkerung dieses Landes am arbeiten war, denn so würde mich vielleicht keiner erkennen. Ich wollte immerhin weniger jetzt hunderte von Autogrammen geben. "Na wie wäre es, wenn ich dich erst einmal zu mir nach Hause bringe und dir etwas koche?", fragte ich sie nur kurze Zeit später und ließ sie gar nicht zu Wort kommen, sondern zog sie einfach hinter mir her, dies aber trotzdem sehr vorsichtig, als ob sie eine Porzellanpuppe wäre, die zerbrechen könnte. 
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 19 Mai 2014, 07:27

Mein Blick war gen Boden gerichtet, nachdem ich mein Gesicht wieder unter der Kapuze versteckt hatte. Unter allen Umständen wollte ich verhindern, dass man mich erkannte. Als Ryoga sich aber wieder vor mich hockte, sah ich wieder zu ihm auf, damit ich in sein Gesicht sehen konnte. Ich begriff, was er mir sagen wollte. Hier in Ikoto, wenn nicht sogar in ganz Yesaiya, hatte ich nichts zu befürchten, zumindest vor den Bewohnern nicht. Doch rein theoretisch konnten auch Menschen aus Avalon hierhergekommen sein. Jedenfalls sprach nichts dagegen und darüber hatte Ryoga gerade auch kein richtiges Wort verloren. Da also diese Möglichkeit bestand, setzte ich meine Kapuze nicht wieder ab, solange so viele Menschen um mich herum waren.
Ryogas Lächeln erwärmte mein Herz. Er kümmerte sich beinahe so fürsorglich um mich wie meine Eltern zu Lebzeiten. Meine Eltern wollten meine Geschwister und mich ebenfalls vor allen Gefahren beschützen, doch am Ende ließen sie ihr Leben und meine Geschwister starben direkt nach ihnen. Ein Lächeln konnte ich immer noch nicht erwidern. Dennoch fing ich wirklich an, Ryoga gern zu haben, aber meine Eltern konnte er niemals ersetzen, doch dies hatte er auch nie auch nur mit einem Wort erwähnt. Tatsächlich hatte ich immer noch großen Hunger. Wegen unseres Flugs über das Meer hatte ich einige Zeit nicht daran denken müssen, doch nachdem Ryoga mir angeboten hatte, mit zu ihm zu kommen und mich von ihm bekochen zu lassen, meldete sich mein Magen sofort mit einem lauten Knurren. Eine Antwort meinerseits hatte sich damit wohl auch erübrigt. Ich ließ mich ganz einfach von Ryoga mitziehen, der mich wirklich mit Samthandschuhen anfasste. So vorsichtig und fürsorglich wie Ryoga waren außer meinen Eltern wirklich nur die majestätischen Drachen umgegangen. Ich hatte noch genau im Kopf, dass sie mich "Adoptivtochter" genannt hatten. Ich hoffte nur, dass Ryoga nicht auf dieselbe Idee kam, denn bislang war meinen Eltern immer nur Schlimmes widerfahren, wofür ich mir und meinen magischen Kräften die Schuld gab. Als nächstes freute ich mich aber wirklich schon darauf, mal wieder was anständiges zu essen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 19 Mai 2014, 18:08

"Wenn du dich jetzt fragst, ob ich dich als meine Tochter ansehen würde, so lautet meine Antwort nein, ich möchte deine eigentliche Familie nicht ersetzen und zumal, sehe ich dich eher als meine kleine Schwester an.", sagte ich urplötzlich, während ich gemeinsam mit ihr beim Bahnhof angekommen war. von hier aus war es wesentlich bequemer, zumal Ikoto eben viele große Stadtteile hatte. Ich löste erst einmal Tickets für uns beide, bevor wir noch kurz auf die Bahn warten mussten. Die Menschen hier interessierte es eigentlich wenig, wer oder vor allem was hier wartete, aber eigentlich erkannte ich die Dämonen und Engel, die sich hier als Menschen tarnten sehr gut. Besonders, da man sich immer ein Grinsen zuwarf, wenn man sich sah. Dämonen waren hier zwar keine, aber von Engeln konnte man da nicht sprechen, da ich genau auf der anderen Seite des Gleises einen sah. Die Flügel verrieten diesen Mann sehr gut, auch wenn er wesentlich jünger zu sein schien als ich. Aber gut ich war auch ein Erzengel und so eben einer der ersten erschaffenen Engel. "Ich hoffe du nimmst es mir nicht übel, dass ich nicht genau weiß, was dir schmeckt und deshalb auf die Zutaten zurückgreifen muss, die bei mir Zuhause sind.", fügte ich nach ein paar Minuten des Wartens hinzu, während ich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich. Ich konnte aber eigentlich gerade weniger gut auf Lilith aufpassen, da wir beide wie aus dem Nichts heraus von Fand belagert worden waren. Ganz klar, hier waren sie etwas zurückhaltender, als in anderen Ländern, doch trotzdem drängten sie sich einem geradezu auf. Fotos und Autogramme all dies zu erledigen, aber auch noch auf Lilith acht zugeben war schwer. Besonders, wenn man praktisch auf ein Dauergrinsen aufgesetzt hatte, wenn es um Fotos ging. Als langsam auch die Masse verschwunden war, bekam ich erst wieder meine weißhaarige Begleitung zu Gesicht. Das einzige, was ich aber nun nur noch machen konnte, war mich peinlich berührt zu entschuldigen. Dies folgte immerhin auch so gleich, genau in dem Moment, als auch der Zug eintraf.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 20 Mai 2014, 06:15

Konnte Ryoga vielleicht Gedanken lesen oder wieso passten seine Worte so perfekt zu dem, was ich kurz vorher gedacht hatte? Vielleicht war es auch nur Zufall. Jedenfalls schien Ryoga es wirklich darauf anzulegen, mir Dinge beizubringen, die mir fremd und unbekannt waren. Denn als er meinte, dass er mich als Schwester betrachte, fühlte ich mich wirklich zum ersten Mal wie eine kleine Schwester. Ich wusste bereits wie es war, eine große Schwester zu sein, aber eine kleine Schwester war ich noch nie. Dagegen hatte ich auch nichts. Hoffentlich war ich ihm wenigstens eine gute kleine Schwester, wenn er mich schon wie eine betrachtete
Wir erreichten den Bahnhof. Ich sachte mir nichts dabei. Ryoga wusste schon wie wir am schnellsten zu ihm nach Hause gelangten. Während wir dann aber auf die Bahn warteten, geschah etwas, dass mir am liebsten erspart geblieben wäre. Mir wurde klar und deutlich vor Augen geführt, wie unterschiedlich Ryoga und ich waren, als seine Fans herbeigestürmt waren. Ich sah mit an, wie diese Fans ihr Idol Ryoga verehrten. Ich ließ schließlich einfach nur den Kopf hängen, selbst nachdem diese Fans verschwunden waren. Nun wusste ich, dass Ryoga in seiner Heimatstadt von den anderen Bewohnern verehrt wurde. Ich dagegen wurde in meiner Heimatstadt, nein sogar in meinem Heimatland von der Bevölkerung verachtet und wie ein Tier gejagt. Unterschiedlicher konnten Ryoga und ich nicht sein. Nachdem die Bahn gehalten hatte und die Türen aufgingen, betrat ich sie einfach, ohne ein weiteres Wort zu verlieren. Ich konnte es nicht wirklich verkraften, was eben passiert war, doch Ryoga machte ich keine Vorwürfe. Er hatte sich ohnehin sofort entschuldigt. Ich setzte mich in der Bahn einfach auf einen freien Platz und wartete darauf, dass Ryoga sich neben mich setzte und zwar wirklich neben mich und nicht nur einfach zu mir. Bislang hatte ich auch wirklich noch nichts gesagt, auch zu dem Thema Essen nicht. Mir fehlte dazu ja eh eine richtige Gelegenheit.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 20 Mai 2014, 17:11

"Mach dir darum keinen Kopf, dass sie mich bewundern hat eher etwas mit meinem Job zutun, als damit, dass ich ein Engel bin, dass wissen sie schließlich alle in diesem Land nicht.", gab ich kurze Zeit später von mir, als wir im Zug saßen. Spätestens jetzt, hatte ich mich neben sie gesetzt und wich praktisch schon den Blicken der anderen Fahrgäste aus. Es war ein Wunder, dass dieser Zug so leer war, doch gleichzeitig erleichterte mir dies auch die Fahr. Schließlich war es nicht gerade angenehm in der Rush Hour mit dem Zug zu fahren. Vor allem nicht in der Innenstadt. Gleichzeitig konnte ich es immer noch nicht wirklich leiden, dass sie nicht glücklich war, oder zumindest nicht lächelte. Ich empfand es so, dass wirklich jedem Wesen, egal was man auch war, ein Lächeln besser stand. Ganz klar ich lächelte wirklich viel, aber dies hatte seine Gründe. Ich wollte gute Gefühle in diese Welt zurückbringen und dies vor allem in die Gegenden, wo sie fehlten. In Yesaiya war dies trotzdem schwierig, da ich meine eigene Erscheinung nicht preisgeben wollte. Durch einen Lautsprecher wurde die nächste Haltestelle angesagt und immer mehr Leute stiegen aus, gleichzeitig lieb ich aber neben Lilith sitzen. An sich legte ich dann einen Arm um ihre Schultern und zog sie dadurch einer zu mir, bevor ich sie einfach umarmte. wie gesagt ich wollte gute Gefühle weitergeben und eine Umarmung machte die Welt schon ein klein bisschen besser. Als die nächste Stadion angesagt wurde, wurde ich hellhörig. Zwar war es damals nicht einfach gewesen, diese Sprache sich auch wirklich anzueignen, aber ich beherrschte sie nun so perfekt, dass ich eben auch in dieser Sprache singen konnte, mit großem Erfolg eben auch. 
"Hier müssen wir aussteigen.", sprach ich anschließend.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 20 Mai 2014, 23:29

Ich hatte Ryoga lediglich verstehend zugenickt, nachdem er mir erklärt hatte, warum die Menschen ihn so bewundeeten. Nach Sprechen war mir gerade nicht so wirklich zumute, vor allem weil ich mich nicht so wohl fühlte, nachdem der Zug sich in Bewegung gesetzt hatte. Vermutlich lag es am Hunger, dass es mir gerade nicht so gut ging. Deshalb war ich Ryoga innerlich auch umso dankbarer, als er einen Arm um meine Schulter legte und mich zu sich zog. Damit erleichterte er es mir nämlich, dass ich meinen Kopf auf seine Brust legen und mich an ihn kuscheln konnte. Für mich fühlte es sich ungemein befreiend an, mal nicht die große, sondern die kleine Schwester zu sein und jemanden um mich zu haben, der auf mich aufpasste. Bevor ich meinen Kopf auf Ryogas Brust gelegt hatte, hatte ich sogar noch meine Kapuze abgenommen. Selbst wenn mich jemand erkennen sollte, ich vertraute Ryoga bereits genug, dass er mich schon beschützte. Zu ihm hatte ich wirklich schnell Vertrauen gefasst. Eigentlich blendete ich sowieso alle anderen Menschen im Zug aus, bis auf Ryoga. Der einzige Grund, weshalb ich die anderen doch noch wahrnahm, war, dass ich jemandem helfen wollte, falls jemand welche brauchte. In meinem Zustand war aber nicht daran zu denken, dass ich jemandem half.
Die Zugfahrt empfand ich insgesamt ziemlich angenehm, bis auf die Tatsache, dass ich mich währenddessen nicht sonderlich gut fühlte. Dafür war ich umso glücklicher, als Ryoga sagte, dass wir aussteigen müssten. Ich erhob meinen Kopf von seiner Brust und sah Ryoga mit meinen großen blauen Augen an. Dann sagte ich: "Ich hoffe ich habe nicht den Eindruck erweckt, dass ich mich dir gegenüber abweisend verhalte. Ich möchte nur lieber wieder mit dir sprechen, wenn wir ungestört sind. Wir sind doch gleich bei dir zuhause, oder?" In diesem Moment hoffte ich wirklich sehr, dass seine Antwort positiv ausfiel. Mir reichte es sogar schon, wenn er gar nichts mehr ssagte, sondern mich einfach mit sich zog, so wie er es bis zum Bahnhof getan hatte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 21 Mai 2014, 06:52

"Ja sind wir.", war meine simple und vor allem schnelle Antwort auf ihre Frage, als wir aus dem Zug ausgestiegen waren.  Mittlerweile war der Bahnhof hier in Shibuya gut gefüllt, weshalb es am anfange nicht so einfach war, sich hier durch die Massen zu kämpfen. Zwar gab es hier in Ikoto viele Menschen, aber die meisten von ihnen, waren eher kühl aufgelegt und versteckten jegliches Gefühl. Daher kam auch das Gerücht, das wir ein sehr ernstes und vor allem kühles Volk waren, aber eigentlich stimmte das nicht hundertprozentig. Ich griff unbewusst wieder nach ihrer linken Hand und zog sie mit mir durch die vielen Menschen, die eigentlich nur auf ihren Anschlusszug warteten. Ein Glück lag meine Wohnung nicht mehr so weit weg, aber wir dürften noch sehr lange mit dem Fahrstuhl fahren, bis wir wirklich im 35. Stockwerk waren. Auf den Straßen war es bereits jetzt voll und zwischen den vielen Fotografen fanden sich auch einige Menschen in den verschiedensten Styls. Von kunterbunt, bis ganz in schwarz und mit den ausgefallensten Accessoires gab es hier so ziemlich alles. Man sah aber doch recht schnell, dass wir ein ausgefallenes und vor allem doch recht lustiges Volk an Menschen waren. Trotzdem musste ich sagen, dass es hier gerade sehr viele Engel und Dämonen gab, die sich hier auf dem Platz aufhielten. Sanft zog ich Lilith weiter in die Richtung eines riesigen Gebäudes, was allein schon von der Anzahl seiner Stockwerke, mit fast gar nichts zu vergleichen war. Vor der Glastür kramte ich einen Schlüssel aus meiner Tasche und schloss die Tür auf, wo uns sogleich ein großer und doch herzlich eingerichteter Eingangsbereich entgegenkam. Von hier aus kam man zu den Türen, die zum Fahrstuhl führten, aber ich musste doch zugeben, dass ich es um einiges schöner fand, dass hier auch ein paar Möbel standen, als wenn hier alles kahl gewesen wäre. 
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Dean
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 21 Mai 2014, 21:35

Innerlich freute ich mich sehr über Ryogas bestätigende Antwort auf meine Frage. Dies hatte aber vielerlei Gründe. Der Hauptgrund war sicherlich, dass ich was ordentliches zu Essen bekam, was Ryoga mir jedenfalls irgendwie versprochen hatte. Ich wollte aber auch gerade einfach nur den Blicken der vielen Menschen entgehen. Es mochte zwar sein, dass die meisten mich einfach ignorierten, aber ich war so viele Menschen um mich herum nicht gewohnt. Vielleicht kam das noch mit der Zeit, falls ich mich dazu entschied, bei Ryoga zu bleiben, wogegen wirklich nichts sprach. Ryoga durfte nur nichts dagegen haben.
Ikoto empfand ich ansonsten aber als eine sehr aufregende Stadt. Für jemanden wie mich, die aus Avalon stammte, einem Land, das so gut wie keine Technologie kannte, gab es in Ikoto, wenn nicht sogar in ganz Yesaiya vieles zu entdecken. Durch das bloße Umsehen bemerkte ich schon so einiges, das mein Interesse weckte. Der Wolkenkratzer, in dem Ryoga lebte, war eines von diesen Dingen. Ich staunte sehr, als ich diesen Koloss sah, der sich vor mir in den Himmel streckte. So ein großes Gebäude hatte ich noch nie gesehen, auch nicht während meiner Flucht. Nachdem Ryoga und ich das Gebäude betreten hatte, ging das Staunen weiter, denn die Inneneinrichtung des Eingangsbereichs beeindruckte mich ebenfalls. Schon hier sah es sehr gemütlich aus. Jetzt wollte ich natürlich den Rest vom Haus sehen. Ach ja, weil ich es nicht besser wusste, dachte ich anfangs, dass Ryoga im ganzen Haus wohnte. Da es so groß war und bis in den Himmel reichte, hielt ich es für möglich, dass zu einem Erzengel wie Ryoga ein solch großes Haus passte. Schnell wurde ich aber eines Besseren belehrt, nämlich spätestens dann, nachdem wir seine Wohnung betreten hatten.
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Angel
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Do 22 Mai 2014, 07:56

Mit dem Fahrstuhl waren wir in das entsprechende Stockwerk gefahren, ja auch bei mir gab es Zeiten, wo ich zu faul zum laufen war. Nachdem ich meine Wohnung aufgeschlossen hatte, zog ich meine schuhe noch vor der Tür aus und ging als erstes rein. Gut es wäre höflicher gewesen, zuerst sie hineingehen zu lassen, doch wahrscheinlich fühlte sie sich hier etwas fehl am Platz. An sich hatte ich hier alles was ich brauchte, auch wenn es nicht ganz günstig war. Kein Wohnraum hier in Yesaiya war wirklich günstig, da hier viele Menschen lebten und diese brauchte eben auch Platz, aber trotzdem hatte ich mir eben etwas mit meinem Beruf bezahlen können, was doch genug zum Leben bot. Den Mantel, den ich gerade trug, legte ich im großflächigen Eingangsbereich, von dem man auch gleichzeitig in die offene Wohnküche kam, über die Lehne eines weißen Sofas. "Lilith wenn du möchtest, kannst du dich erst einmal in den Wohnbereich dort setzen, ich koche dir währenddessen etwas zum essen.", sprach ich so nett wie eh und je, während ich in die Küche ging. Gut alles sah hier wirklich teuer aus und dies war es auch, da ich vom Herrn nicht unterstützt wurde, aber an sich lebte ich hier auch nicht allein. Außer mir lebte hier nämlich noch mein Kater Dev, wobei ich auch nicht sagen konnte, wo mein kleiner Kater gerade war, aber spätestens wenn er Hunger bekam kam er so oder so aus seinem Versteck heraus. Er musste Lilith eben auch erst einmal kennenlernen. Gleichzeitig während ich anfing einige Zutaten für etwas zum Essen für sie herauszusuchen, schlich sich auch wieder der Gedanke in meinen Kopf, dass Lilith sicher irgendwann weggehen würde. An sich hatte ich aber auch nichts dagegen, wenn sie hier bleiben würde, denn bei mir war sie wirklich immer willkommen, denn ich wollte auf sie aufpassen. Zwar hatte sie mich auch darum gebeten, aber das meiste tat ich dann doch freiwillig. Trotzdem hoffte ich, dass ihr das, was ich kochen würde auch schmeckte, denn ich kannte immerhin ihren Geschmack nicht, also konnte ich nur hoffen. Während ich kochte hatte ich mir die langen dunkelblonden Haare zusammengebunden, sonst würden sich mich immerhin nur stören und vor allem konnte ich dann auch nicht so wirklich etwas sehen. Während ich am Kochen war, sah ich immer wieder zu Lilith. "Du kannst dich auch sehr gerne hier in meiner Wohnung etwas umsehen, vielleicht findest du sogar meinen Kater hier irgendwo.", sagte ich, während ich gerade das Gemüse für die Oyakodon mit einem Messer in kleine Stücke schnitt. Dazu gab es noch Gyoza und Onigiri. Ich kochte eben viel, da ich zum einen nicht wusste, wie hungrig sie an sich war und zum anderen auch nicht wusste, was sie aß und was nicht. Trotzdem war ich sogar dankbar dafür, dass ich überhaupt kochen konnte, sonst würde ich mich schließlich auch nur von Fertiggerichten ernähren und dies kam eben keiner Figur wirklich zugute. 
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