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 A different world: dance into another world #2

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Angel
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BeitragThema: A different world: dance into another world #2   Mo 12 Mai 2014, 21:03

das Eingangsposting lautete :

Ein heiterer und beinah wolkenloser Tag, breitete sich über Yesaiya aus. er begann ereignislos, doch der Verkehr innerhalb der Stadt floss schon seit Stunden die Straßen auf und ab. Es war Achtuhr früh, als ich gerade aufstand, gleichzeitig war es aber für mich auch nicht gerade früh, denn ich war Uhrzeiten gewöhnt, die bereits weit in der Nacht lagen. Gerade stand ich aus meinem Bett auf und ging zum Fenster um dieses zu öffnen. Von hier aus hatte man eine gute Sicht über die Stadt, was eigentlich nicht der Grund dafür war, dass ich hier lebte. meine Bandkollegen würden wahrscheinlich auch jetzt erst aufstehen, was eigentlich in unserer Natur als Engel und Dämonen überhaupt niemals so gewesen war, doch dieses Leben hier veränderte einen. Schnell sprang ich unter die Dusche, wo ich nicht mein blondes Haar wusch, da dies nur Tarnung war, sondern mein rotes Haar. mein Körper sah wieder so aus, wie ich geschaffen wurde und auch das Drachentattoo, welches sich über meinen Hals und meine linke Wange zog war sichtbar. Ich wusch das ganze Haargel aus meinem Haar und auch sonstiges, was sich über die Tage hinweg angesammelt hatte, was einige Federn meiner Flügel waren, doch dies war etwas anderes. Ich band mir ein Handtuch um die Hüften und trat aus der Duschkabine heraus, während ich mich selbst im Spiegel musterte. Rotes Haar und bernsteinfarbene Augen, dies war mein vom Herr gegebenes Aussehen, doch dieses, was ich mir selbst zugelegt hatte, war auch etwas, was mir recht gut gefiel. während ich mein rotes Haar föhnte, veränderte sich bereits wieder meine Augenfarbe zu einem dunklen Braun und mein haar wurde länger, dafür aber dunkelblond. Es war schon eine gute Sache, wenn man sein Aussehen nach belieben ändern konnte, denn so hatte man auch die Freiheiten, niemals erkannt zu werden und vor allem konnte ich meinen Fan immer etwas neues bieten. Während ich selbst mich noch schminkte, nachdem ich mich angezogen hatte, stimmte ich mich schon mal für den neuen Tag ein, denn heute stand einiges an. Eine Bandprobe und ein Auftritt waren da die kleineren Sachen, denn vor allem wollten wir noch ein Interview geben, was unsere neuen Ziele betraf und über die war ich mir selbst noch nicht sonderlich klar, da ich kaum glaubte, dass die anderen Länder mit uns klar kommen würden. Sicher hatten wir vereinzelt Fans in anderen Ländern, doch konnten wir schlecht in jedem kleinen Dorf auftreten, wo wir vielleicht nur einen bis zwei Fans hatten.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Do 22 Mai 2014, 23:49

Aufmerksam beobachtete ich wie Ryoga sich vor der Tür seine Schuhe auszog. Mir war unbekannt, was es damit auf sich hatte, wie das Meiste in diesem Land, doch ich dachte mir, dass es sich in Yesaiya so gehörte. Darum folgte ich Ryogas Beispiel und zog mir vor der Tür das aus, was ich an den Füßen trug. Immerhin war ich anpassungsfähig, vor allem in Hinsicht meiner magischen Kräfte. Ich hatte aber etwas zu kämpfen, denn ich trug schwarze Stiefel, die mir bis über die Knie reichten. Sicher fragte man sich, woher ich diese besaß. Diese Frage war aber einfach zu beantworten. Die Stiefel waren ein Geschenk von dem Schattendrachen, bei dem ich unter anderem gelebt hatte. Der hatte sie aus seinen eigenen Schuppen angefertigt oder eher anfertigen lassen. Damit boten sie mir zusätzlichen Schutz. Gut möglich, dass ich es mir einbildete, aber da ich noch wuchs, glaubte ich, dass diese Stiefel die Fähigkeit besaßen, mitzuwachsen. Jedenfalls betrat ich Ryogas Wohnung, nachdem ich die Stiefel ausgezogen hatte.
In Ryogas Wohnung gab es für mich auf Anhieb so viel zu entdecken wie im restlichen Gebäude und in Ikoto, jedenfalls für mich. Als Gast maßte ich mir aber nicht an, ein Urteil über Ryogas Einrichtung zu fällen, zumal ich anderes gewohnt war. Aber ich musste mir eingestehen, dass es mir hier auf den ersten Blick gefiel. Vor lauter Begeisterung vergaß ich sogar glatt, meinen Umhang abzulegen. Ich nickte Ryoga zu und bedankte mich für sein Angebot, mich in den Wohnbereich zu setzen. Als Ryoga mir kurze Zeit später sogar erlaubte, mich in der Wohnung umzusehen, entschied ich mich lieber dafür, vor allem weil ich seinen Kater sehen wollte. Den brauchte ich aber nicht zu suchen, denn ich wusste, wo er war. Seit meinem Drachenblutbad besaß ich einen verschärften Geruchs- und Gehörsinn, die es mir leicht machten, den Kater ausfindig zu machen. Ich begab mich auf die Ebene des Katers und krabbelte am Boden umher. Trotzdem änderte es nichts daran, dass der Kater zunächst scheu und ängstlich auf mich reagierte. Auch wenn er es nicht so meinte, kränkte mich das sehr, denn ich dachte, dass sogar der Kater mich für ein Monster hielt. Mit diesem Gedanken setzte ich mich doch einfach nur wieder in den Wohnbereich und wartete darauf, dass das Essen fertig wurde. Hunger hatte ich immerhin nach wie vor. Doch kaum hatte ich mich gesetzt, überraschte der Kater mich doch noch. Er saß plötzlich neben mir auf der Sitzgelegenheit, die ich mir ausgesucht hatte und sah mich mit neugierigen Augen an. Für ihn nahm ich meinen Umhang ab und legte ihn auf meinen Schoß, bevor ich auf meine Beine klopfte und Dev damit einlud, es sich auf mir gemütlich zu machen. Der Kater ging auf die Einladung ein und setzte sich auf meinen Schoß. Ich fand Ryogas Kater sehr süß. Darum ließ ich es mir auch nicht nehmen, ihn zu streicheln. Während des Streichelvorgangs wurden von mir unbemerkt meine magischen Kräfte aktiv. Ich bekam Katzenohren, meine Unterarme und -schenkel glichen plötzlich Katzenpfoten und meine Kleidung bestand plötzlich aus einem blauen Bikini mit schwarzen Streifen, Devs Fellzeichnung übernahm ich also nicht. Ich bekam von meiner Verwandlung gar nichts mit, denn während ich Dev streichelte, hielt ich meine Augen geschlossen. Ich freute mich aber sehr darüber, dass Dev offenbar so zutraulich zu mir war. Ich streichelte ihn sogar noch weiter, nachdem mein Magen wieder geknurrt hatte.
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Angel
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 23 Mai 2014, 21:36

"Dev scheint dich gern zu haben.", sagte ich, während ich die Onigiri in Form brachte, nachdem auch Lilith zurückgekommen war. Eigentlich gab es nicht viele Räume hier, die ich bewohnte. Neben meinem Schlafzimmer un dem Bad, gab es nur noch zwei Zimmer und in einem waren meine Instrumente, also mein Arbeitszimmer und das andere stand eigentlich leer. Ich wollte es einmal vermieten oder eben dann an eines einer Bandmitgleider geben, falls sie Schwierigkeiten hatten, doch dazu kam es eben nie. So hatte ich es leer gelassen. Bis auf ein Bett und ein Kleiderschrank, aber auch Tisch und Stuhl befand sich nicht viel in diesem Zimmer, was es hätte wohnlich machen können. Zumal man es so auch nicht mit meinem eigenen Gemach vergleichen konnte, denn dieses war praktisch gesehen bald schon vollgestopft. Kleidung war da nur ein kleiner Teil. Jedenfalls konzentrierte ich mich nun wieder auf Kochen, schließlich wollte ich Lilith nicht verhungern lassen. Der Teller mit den Frühlingsrollen war ebenso fertig, wie alles andere, bis eben auch die Onigiri. Plötzlich stieg mir ein gewaltiger Blutgeruch wieder in die Nase. Hier in der Nähe war niemand verletzt worden und auch ich hatte mich nicht verletzt, wie auch wenn ich nicht einmal ein Messer in der Hand hatte. Doch stieg mir dieser Geruch nur wieder in die Nase, als ich kurz an meine Vergangenheit dachte, während ich begann den Tisch zu decken. Ich deckte doch vorerst nur für Lilith allein. Beim Gedanken an den Tag, an dem ich wortwörtlich Blut geleckt hatte, fuhr ich mir mit meiner Zunge über meine Lippen. Der metallische Geschmack war noch jetzt gut zu schmecken, obwohl diese Erlebnisse schon lange her waren. Es waren die ersten Monate, nachdem ich aus dem Himmel freiwillig gegangen war und wahrlich hatte ich mich nicht mehr wie ein Engel verhalten. Ich hatte gemordet und es genossen. Ich hatte es genossen sie zu töten und mich in ihrem Blut zu suhlen. Trotzdem diesen Teil meiner Vergangenheit musste jetzt Lilith wirklich nicht wissen, wer weiß was sie sonst von mir denken würde. Doch der Reiz der Vergangenheit bestand nach wie vor darin, dass sie vergangen war und man sie am liebsten wieder zurück in diese Zeit holen würde, obwohl ich froh war, dass es nicht so war. Dev würde ich nachher zudem auch noch sein Fressen geben, doch dies hatte noch Zeit. Mir war auch nicht Liliths verändertes Äußeres entgangen, als sie angefangen hatte Dev zu streicheln, doch dies tat ich mit einem Lächeln fürs erste ab. Es stand ihr, denn sie sah wirklich knuffig aus, doch erst einmal sollte sie etwas essen. "Lilith wenn du möchtest kannst du gerne essen kommen.", rief ich ihr aus dem anderen Ende der großen Wohnküche zu, an dem der Esstisch stand und hoffte jetzt schon, dass es ihr schmecken würde.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Sa 24 Mai 2014, 07:40

Dev lautete also der Name des Katers. Jetzt konnte ich ihn direkt ansprechen. "Ich heiße Lilith!", stellte ich mich selbst Dev vor. Ich streichelte Dev weiter und mit etwas Verzögerung wuchs mir jetzt sogar noch ein Katzenschweif, der genauso blau war wie der Bikini, den ich trug, sowie meine Unterarme und -schenkel. Zu dem Bikini trug ich auf einmal auch noch ein blaues Halsband mit einem Glöckchen daran. Sogar Schnurhaare wuchsen mir und meine Nase passte sich der Devs an, welche dann auch kribbelte. Darum rieb ich mir meine Nase und jetzt merkte ich auch, was mit mir los war. Ich blickte an mir herunter und zeigte mich nicht so erfreut darüber, dass mein Äußeres einfach Eigenschaften einer Katze angenommen hatte. Mir war es egal, wie niedlich ich aussehen mochte, aber meine Verwandlung erinnerte mich schlichtweg an damals, als mein rechter Arm zu dem des Dämons wurde. Eine Katze zu sein war nun nicht so schlimm, aber meine Kräfte bereiteten mir trotzdem Kummer. "Ich will das nicht... Ich will diese Kraft nicht!", murmelte ich leise vor mich her. Nicht mehr lange und ich hätte angefangen zu weinen, doch dies verhinderte Ryoga, indem er mich zum Essen rief.
Der Geruch von Essen war mir dank meiner empfindlicheren Katzennase schon eher aufgefallen und es roch ziemlich köstlich. Hoffentlich schmeckte es auch genauso wie es roch oder vielleicht sogar besser. Jedenfalls freute sich vor allem mein Magen, dass das Essen fertig war. Ich setzte Dev neben mir ab, damit ich aufstehen konnte, und legte mir meinen Umhang um, denn ich wollte in dem Bikini nicht so viel Haut zeigen. Ich ging dann zu dem Esstisch und setzte mich auf den gedeckten Platz. Ich starrte auf das Essen, mein rechtes Ohr begann plötzlich zu wackeln, und blickte dann noch kurz Ryoga an, zu dem ich sagte: "Vielen Dank! Das bedeutet mir sehr viel. Ich werde jeden Bissen genießen." Anschließend nahm ich Besteck in die Hand, von dem ich schon noch wusste wie man es benutzte, auch wenn ich es in den vergangenen Jahren selten bis gar nicht benutzt hatte, und steckte mir den ersten Bissen von dem köstlich riechenden Essen in den Mund. Man konnte gut sehen wie genussvoll ich daran kaute und Tränen sammelten sich sogleich in meinen Augen. Dies waren aber Tränen der Freude und nachdem ich runtergeschluckt hatte, sagte ich: "So etwas Leckeres habe ich schon lange nicht mehr gegessen!" Sofort aß ich den nächsten Bissen, den ich ebenso sehr genoss wie den vorherigen. Das Gericht selbst war mir auch fremd, aber was es war konnte mir auch egal sein, denn es schmeckte wirklich köstlich. Mittlerweile liefen meine Freudentränen auch meine Wange herunter, die mich dann auch an den Schnurhaaren kitzelten. Die Tränen wischte ich mir dann weg und ich aß weiter.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Sa 24 Mai 2014, 22:01

Ich selbst hatte mich ihr gegenüber gesetzt und war auf jedes ihrer Worte was das Essen anging gefasst, auch wenn ich es wirklich nicht sehen konnte, dass sie weinte. Auch wenn es nun vor Glück war. Dev gesellte sich auch zu uns, nun viel eher er gesellte sich auf einen der noch freien Stühle und kugelte sich dort ein. "Es freut mich wirklich, dass es dir schmeckt, aber bitte tu mir einen winzigen Gefallen und versuch dich zu entspannen, ich kann doch sehen, wie viel dir auf dem Herzen liegt und auch das mit deinen Fähigkeiten, aber glaub mir sie sind nun mal ein Teil von dir, denn man nicht trennen kann, so wie meine hier.", sagte ich zu ihr, bevor meine Hand plötzlich ganz von Flammen umhüllt war. Demonstrativ hatte ich ihr meine Kräfte gezeigt, wobei ich gleichzeitig wieder daran dachte, wie viele Menschen ich damit bereits getötet hatte. Trotzdem hatte ich auch daran gedacht, wie schwer es mir früher gefallen war, diese Kräfte zu kontrollieren, denn was dies betraf so war ich nicht wie mein jüngerer Bruder Lucifer gewesen, der alles sofort konnte, obwohl ich der älteste von uns vieren war. Ja ich hatte noch zwei weitere Brüder aber zu diesen pflegte ich ebenso wenig Kontakt wie zu Lucifer. Anschließend ging das Feuer um meine Hand auch wieder aus, hatte aber keine Spuren hinterlassen.
"Du wirst es mir vielleicht nicht glauben, aber ich habe fast 500 Jahre gebraucht um mit meinen Fähigkeiten umzugehen, aber wenn ich dich mir so ansehe, glaube ich eher, dass du nicht einmal daran glaubst sie kontrollieren zu können, vielleicht ist dies auch der Grund, dass du sie nicht kontrollieren kannst.", als Lehrmeister war ich wirklich kein lobenswertes Beispiel, aber dies war der einzige Rat, den ich ihr mit auf den Weg geben konnte, egal ob sie bei mir blieb oder nicht. Kurze Zeit später nippte ich einmal an meinem Tee, den ich mir noch zusätzlich gemacht hatte, gleichzeitig hatte ich eine Tasse von dem Jasmintee aber auch für Lilith auf den Tisch gestellt. Doch wenn sie es gar nicht aushielt, gab es immer noch die Möglichkeit ihre Kräfte fürs erste zu versiegeln, doch dies würde ich wirklich nur in Erwägung ziehen auch zutun, wenn sie mich wirklich darum bitten würde, denn ich würde niemals über andere bestimmen, ganz egal was es auch war. 
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 25 Mai 2014, 00:34

Es war lange her, seitdem ich etwas so Köstliches gegessen hatte wie das, was Ryoga zubereitet hatte. Solange ich auf der Flucht war, hatte ich mich zumeist mit dem zufrieden geben müssen, was die Natur so hergab, auch wenn es nicht viel war. Während meiner Zeit bei den Drachen hatte ich schon etwas Vernünftigeres bekommen, doch die Nahrung, die sie mir zum Essen gegeben hatten, konnte vom Geschmack her nicht mit Ryogas zubereiteten Gerichten mithalten, doch den Drachen war ich ebenfalls für alles dankbar gewesen. Zuletzt hatte ich also vor etwa fünf Jahren bei mir zuhause etwas vergleichbsr Köstliches gegessen. Darum war ich auch so froh darüber, dass Ryoga mir etwas zubereitet hatte. Mir lag es zudem nicht, meine Gefühle zu verheimlichen. Ich ließ ihnen lieber freien Lauf, auch wenn das meistens bedeutete, dass ich aus unterschiedlichen Gründen weinte. Ein Teil von mir trauerte eben trotzdem noch meiner Familie und meinen Ziehdrachen nach.
Ich sah Ryoga aufmerksam an, als er einige Worte inklusive eines Gefallens an mich richtete. Dann sah ich ihm auch dabei zu, wie er mir seine Kräfte demonstrierte. Er hatte ja Recht. Meine Kräfte waren ein Teil von mir und genau darin sah ich das Problem. Wegen meiner magischen Kräfte sah ich mich doch erst als Monster, auch wenn ich gerade vermutlich wirklich nicht wie eines aussah. Trotzdem wünschte ich mir nicht, gar keine magischen Kräfte zu besitzen, da sie mich immer daran erinnerten, dass ich aus einer Magier-Familie stammte. Allerdings wünschte ich mir oft, dass ich andere Kräfte hätte, dabei wusste ich nicht mal genau, welche Magie ich besaß, also welche Bezeichnung sie besaß oder was genau sie bewirkte. Ryogas Kräfte versetzten mich in Erstaunen, doch als er mir sagte, dass er 500 Jahre brauchte, um mit ihnrn vernünftig umgehen zu können, machte er mir nicht gerade Hoffnung, dass ich meine jemals kontrollieren würde. So viel Zeit hatte ich vermutlich nicht, da ich allem Anschein nach sterblich war, außer ich hatte auch die Unsterblichkeit eines Dämons übernommen. Die Chance bestand immerhin auch noch. Zu seinem Rat erwiderte ich: "Ich verstehe, was du mir sagen willst, aber... warum sollte ich Kräfte kontrollieren wollen, die ich am liebsten austauschen würde. Selbst wenn sie wohl oder übel ein Teil von mir wurden, hätte ich damals lieber andere Fähigkeiten erhalten. Leider kann man sich seine Kräfte wohl genauso wenig aussuchen wie seine Familie."
Ich hatte noch nicht aufgegessen, satt war ich auch noch nicht, doch ich ließ plötzlich das Besteck fallen. Danach stand ich auf und ging um den Esstisch herum zu Ryoga. Anschließend umarmte ich ihn und versteckte mein Gesicht kurzzeitig bei ihm, bis ich zu ihm aufsah und sagte: "Zeigst du mir, wie ich mich entspannen kann? Ich würde dir gerne den Gefallen tun, um den du mich gebeten hast, aber ich weiß nicht wie. Und hilfst du du mir dabei, dass ich meine Magie kontrolliert einsetzen kann?" Mich würde es nicht wundern, wenn Ryoga sich jetzt fragte, woher mein Sinneswandel kam. Eben noch hatte ich ihm gesagt, dass ich meine magischen Kräfte lieber gegen andere eintauschen würde. Meine eigenen Aussagen hatten mir aber vor Augen geführt, dass ich mit meinen Kräften leben muss und besser ich brachte sie unter Kontrolle, bevor ich anderen schadete. In Ikoto allein lebten genug Menschen, denen ich theoretisch etwas antun könnte, obwohl ich dies nicht beabsichtigte. Meine Magie war etwas, das ich von meiner Familie vereebt bekommen hatte, auch wenn nicht jeder in meiner Familie dieselbe Magie besaß. Trotzdem musste ich früher oder später an ihnen arbeiten, doch dafür brauchte ich auf jeden Fall Hilfe, vor allem nachdem Ryoga mir erzählt hatte, dass er selbst 500 Jahre gebraucht hatte. Eine Frage stellte ich Ryoga dann auch gleich vorab noch: "Hälst du es für möglich, dass ich mich allein gegen Lucifer zur Wehr setzen kann, wenn ich meine Kräfte kontrollieren kann?"
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 25 Mai 2014, 10:42

"Ich kann dir gerne bei beidem helfen, aber erst einmal isst du fertig, immerhin fangen wir mit keinem Training an, wenn du noch hungrig bist.", begann ich und erwiderte ihre Umarmung sachte. Keinesfalls wollte ich ihr damit sagen, dass ich 500 Jahre für die Kontrolle meiner kräfte gebraucht hatte, dass sie es niemals schaffen würde, aber was meine Kräfte anging, so war dies auch noch etwas anderes. Ich hatte sie kennengelernt und vor allem war ich praktisch gesehen sogar unsterblich, weshalb ich die Ewigkeit dafür Zeit hatte, sie zu erlernen. Doch gab es immer noch Zeiten, da war selbst ich nicht der Kontrolle über sie mächtig. Zum Beispiel wenn ich wirklich wütend wurde und dies war auch meine wirklich offensichtlichste Schwäche. Man brauchte nur dafür zu sorgen, dass in mir wirklich die blanke Wut aufkeimte und schon konnte ich mich selbst nicht mehr kontrollieren. Feuer war eben auch eine gefährliche Waffe, zumal man mit ihr hauptsächlich töten konnte. Trotzdem war es nicht so, dass ich früher einmal anders über diese Kräfte gedacht hatte als heute. Das einzige was mich trotzdem noch störte und wofür ich mich selbst auch hasste war, dass ich Lucifer nicht die Stirn bieten konnte. Ich war dafür stark genug, aber ich konnte diese Hassgefühle nicht ausschalten, die eine gewisse Stärke in mir zurückhielten. Aber was konnte ich auch dafür, dass ihm einfach alles leicht fiel, während ich dafür hart arbeiten musste. 

Selbst was die weiblichen Engel anging so hielten sie doch immer eher nur zu ihm, als zu mir und dies war ebenso etwas, was mich lange Zeit gekränkt hatte und es jetzt auch immer noch tat, sobald ich meine jüngeren Bruder einfach nur zu Gesicht bekam. Doch was mich Lilith zuletzt fragte ließ mich wieder nachdenken. Sicher ich hielt sie sogar wirklich für stark genug dafür, aber trotzdem lag da noch einiges an Arbeit vor uns, bis dies überhaupt der Fall sein würde. Zudem war es für mich eigentlich sogar einfacher mich zu entspannen, als es für sie wohl den Anschein hatte. Eigentlich musste man in solchen Momenten einfach nur seine Sorgen vergessen, selbst wenn dies erst den Anschein machte, schwer zu sein. Doch trotzdem war man allein dabei wohl sein größter Gegner, den nichts war schwerer, als selbst über den eigenen schatten zu springen. "Ich würde sagen, dass du das sicher schaffen wirst, ich glaube nämlich, dass deine Kräfte bei weitem stärker sind, als das, was du vielleicht bis jetzt gesehen hast. Wenn du sie lernst kontrolliert einzusetzen, dann könntest du selbst stärker als meine Brüder und ich zusammen sein.", antwortete ich ihr dann wohl nach einer gefühlten Ewigkeit auf diese letzte Frage. Aber ich konnte dies auch nur schwer vergessen, denn mich beschäftigte diese Sache schon. Lucifer war eine Sache, doch wir alle vier zusammen ja dies war dann doch etwas ganz anderes, wobei ich wirklich stark daran glaubte, dass Lilith eines Tages einmal so stark sein könnte, dass sie es eigentlich mit fast allem aufnehmen konnte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 25 Mai 2014, 13:49

Ich nickte Ryoga verstehend zu und begab mich wieder auf meinen Platz, nachdem er meine Umarmung erwidert hatte. Das war wahrscheinlich nichts neues mehr, aber ich war ihm allein schon dafür dankbar, dass er mir seine Hilfe zusicherte. Nachdem ich wieder auf meinem Platz saß, aß ich immer noch das Essen genießend weiter. Für Ryogas Hilfe, nicht wegen des Trainings, sondern wegen allem, was er für mich getan hatte, seitdem er mich gefunden hatte, konnte ich ihm gar nicht genug danken. Vor allem wusste ich nicht, ob ich mich jemals bei ihm revanchieren konnte. Wenn sich dazu aber eine Gelegenheit ergab, dann würde ich diese auch nutzen. Ich wollte es mir nicht vorstellen, doch bestimmt wäre ich Lucifer in die Hände gefallen, wenn Ryoga mich vorher nicht gefunden hätte. Aber auch so betrachtete ich ihn als Lebensretter, denn ohne ihn wäre ich vermutlich auch verhungert.
Während ich weiteraß, hörte ich Ryoga zu. Er brachte mich irgendwie in Verlegenheit, als er äußerte, dass er mich sogar stärker als ihn und seine Brüder zusammen fand, wenn ich meine Kräfte kontrollieren könnte. Ich selbst konnte mir sowas nur schwer vorstellen, denn ich wusste weder welches Potenzial in meiner Magie steckte, noch wie sie genau bezeichnet wurde oder was sie genau bewirkten. Um Letzteres herauszufinden müsste ich aber eigentlich nur eins und eins zusammenzählen, denn nach dem Dämon, den Drachen und Dev sollte eigentlich offensichtlich sein, wozu ich dank ihnen fähig war. Eine Bezeichnung für meine Magie könnte ich dann auch noch selbst festlegen. Vielleicht war das auch der erste Schritt, um meine Magie kontrolliert einsetzen zu können. Ich musste herausfinden, worin meine Kräfte eigentlich bestanden.
Ich hatte mir reichlich Zeit gelassen, doch endlich hatte ich meinen Teller aufgegessen. So satt wie jetzt gerade war ich schon lange nicht mehr gewesen. Das Essen war zudem auch wirklich köstlich gewesen, was man sogar meinem verschmierten Gesicht ablesen konnte. Sogar in meinen vier Schnurhaaren, jeweils zwei auf jeder Seite, hatten sich Essensreste verfangen. "Ich habe aufgegessen!", sagte ich zu Ryoga mit glücklicher Stimmlage. Trotzdem kam es noch nicht dazu, dass ich lächelte, denn mir war soeben eine Sache eingefallen, die ich auch irgendwie vermisste. So wie früher würde es ohnehin nicht mehr werden, da meine Geschwister nicht mehr unter den Lebenden verweilten, doch ich könnte wirklich ein Bad gebrauchen. "Badest du mit mir?", fragte ich Ryoga direkt.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 25 Mai 2014, 20:41

Ganz verdattert starrte ich sie kurz darauf an und hatte sogar mitten in der Bewegung inne gehalten, als ich gerade noch einen Schluck von dem Jasmintee zu mir nehmen wollte. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet und genau deshalb lief ich sogar etwas rot um die Nase an. Schnell fasste ich mich wieder und stellte die Tasse ab, bevor ich aufstand und zu ihr hinüber ging. 
"Vielleicht ein anderes Mal, dort ist das Badezimmer du kannst gerne schon mal hineingehen.", meinte ich und zeigte in die besagte Richtung, bevor ich ihr einen Kuss auf ihren Hinterkopf gab. Damit verschwanden an ihr sogar die Merkmale einer Katze fürs erste, obwohl sie damit wirklich knuffig ausgesehen hatte, aber wenn ich eines wirklich konnte, dann waren es die Kräfte von anderen zu blockieren. Anschließend ging ich erst einmal kurz beiseite und stapelte die leeren Teller aufeinander. Ich war wirklich erleichtert, dass ihr mein Essen geschmeckt hatte, denn dies zeigte mir doch, dass ich wirklich kochen konnte und dies nicht einfach nur selbst jedes mal aufs neue hinunterwürgte. Nachdem ich einen kleinen Stapel leerer Teller vor mir hatte, trug ich diesen in die offene Küche und stellte sie neben dem Waschbecken ab. Anschließend holte ich noch das Katzenfutter aus einem Schrank und füllte damit die kleine Schale auf, in der sonst immer das Futter für Dev lag. Sofort sprang der kleine Kater vom Stuhl hinunter und begann genüsslich zu essen. Ich für meinen Teil, dachte aber immer noch an das, was mich Lilith zuvor gefragt hatte, denn auch wenn ich sie als meine kleine Schwester betrachtete, war mir so etwas auch noch nie untergekommen, weshalb mir dies auch in gewisser Weise peinlich war. Zwar stand ich nicht wirklich auf das weibliche Geschlecht, aber trotzdem war es mir unangenehm. Egal wie sehr ich Lilith auch mittlerweile ins Herz geschlossen hatte, aber dies war doch gerade eine Tatsache, die mich sehr überforderte. 
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 26 Mai 2014, 01:12

Erwartungsvoll sah ich Ryoga an. Mein Blick folgte ihm, als er aufstand und auf mich zukam. Seine Antwort fiel für mich allerdings enttäuschend aus, doch damit musste ich leben. Ich war kein quengelndes kleines Kind, das seinen Willen durchsetzen wollte. Aber ich hatte doch überhaupt keinen Grund jetzt Trübsal zu blasen, nur weil Ryoga nicht mit mir baden wollte. Vielmehr konnte ich mich glücklich schätzen, dass ich überhaupt das Bad benutzen durfte, nachdem ich ausreichend zu essen bekommen hatte, dass noch dazu wirklich köstlich schmeckte. Was der Kuss auf meinen Hinterkopf zu bedeuten hatte wusste ich dann aber auch nicht. Ich fragte mich, ob es irgendeine Geste dieses Landes war, deren Bedeutung ich nicht kannte. Mir fiel schon auf, dass ich mich kurz nach dem Kuss zurückverwandelte, doch ich schob das nicht auf den Kuss. Jedenfalls lief ich vorersr nicht mehr als Katze herum und ich trug auch wieder die Kleidung, die ich vor meiner Verwandlung getragen hatte. Daraufhin stand ich auf und sagte zu Ryoga: "Ok. Dann baden wir ein anderes Mal zusammen."
Anschließend verschwand ich im Badezimmer und schloss die Tür hinter mir, aber ich schloss sie nicht ab. Vor Ryoga brauchte ich nichts verbergen, wobei ich in meinem Alter auch noch nicht viel zu verbergen hatte. Im Badezimmer musste ich mich dann erstmal ein wenig orientieren. Schnell wurde mir klar, dass ich einige Zeit hier im Badezimmer verbringen würde. Die Handtücher fand ich zum Glück relativ schnell. Länger brauchte ich da schon, um alle möglichen kleineren Teile, die ich brauchte, zurechtzulegen. Nachdem ich dies dann doch soweit erledigt hatte, ließ ich schließlich Wasser in die Wanne. Während die Wanne sich mit Wasser zog ich mich bereits aus, bis ich völlig unbekleidet in dem Raum stand. Ich sah noch einmal in den Spiegel, in den ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Viel verändert hatte ich mich im Gesicht seit dem letzten Mal nicht. Doch lange blickte ich nicht in den Spiegel, sondern ich hüpfte schnell in die gefüllte Wanne und stellte das Wasser ab. Dann badete ich erstmal in aller Ruhe.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 26 Mai 2014, 19:29

Nach und nach machte ich mich daran das ganze Geschirr und alle Töpfe, die ich zusätzlich noch benutzt hatte, wieder zu reinigen. In meinen Gedanken versunken bemerkte ich eigentlich fast gar nichts um mich herum. Die Verkehrsgeräusche blendete ich fast vollkommen aus, so auch die vielen lauten Stimmen draußen. Trotzdem bemerkte ich aber das Rauschen des Wassers, welches aus dem Bad zu hören war, dann aber verstummte. Von mir aus konnte sich Lilith so viel Zeit lassen, wie sie eben brauchte. Zudem war ich auch nicht selten über zwei Stunden im Bad. Innerlich versuchte ich mich trotzdem wieder darauf zu konzentrieren hier keine Gläser oder Teller fallen zu lassen, dies war aber ein eher schwieriges Unterfangen. Ich musste aber trotzdem zugeben, dass ich Lilith einfach nur unwahrscheinlich gern hatte. Es geschah selten, dass ich dies von jemandem behaupten konnte, doch bei ihr war dies der Fall. Trotzdem egal wie sehr ich auch wollte, dass sie vielleicht hier bei mir blieb, so konnte ich sie dazu nicht zwingen. Manchmal konnte das Leben zwischen so vielen Menschen doch einsam sein. Dev aß währenddessen weiter genüsslich sein Futter und wollte sich davon auch nicht abbringen lassen. Er und sein Futter, dies waren eben zwei Sachen, die man nicht trennen konnte, egal was man auch versuchte. 
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 26 Mai 2014, 21:39

Ich war in die Badewanne gestiegen, doch von Entspannung war noch keine Spur zu sehen. Mit angezogenen Beinen saß ich in der Wanne und versank in Gedanken. Das Wasser war angenehm warm, aber genießen konnte ich dieses Bad noch nicht. Meine Gedanken galten meinen verstorbenen Geschwistern. Normalerweise hatte ich immer mit ihnen gebadet, aber jetzt musste ich ganz alleine baden. In diesem Moment vermisste ich sie wieder sehr, doch aus irgendeinem Grund hatte ich das Gefühl, dass sie gar nicht so weit weg waren. Mein Herz pochte und auf einmal war es fast so, als könnte ich vier Hände um meinen Körper spüren und die zwei dazugehörigen Körper, die mich in eine Umarmung schlossen. Es war sicher nur Einbildung, aber dass ich meine Geschwister vermeintlich sehen konnte bedeutet wohl, dass sie nicht so weit weg waren, wie ich immer dachte. Sie und meine Eltern waren mir eigentlich immer sehr nahe, denn sie hatten auf ewig einen Platz in meinem Herzen. Ich erwiderte diese irreale Umarmung während ein weiteres Mal Tränen aus meinen Augen flossen. Doch als ich die Abbilder meiner Geschwister, die ich zu sehen glaubte, lächeln sah, fing ich ebenfalls an zu lächeln. Es war fast so, als sagte Matt, mein kleiner Bruder zu mir: "Bitte hör auf zu weinen!" "Wir mögen es nicht, wenn du weinst. Lächle lieber. Das steht dir besser.", ergänzte meine kleine Schwester Samantha. Das alles spielte sich vielleicht nur in meinem Kopf ab, doch es fühlte sich irgendwie auch real an. Jedenfalls badete ich nicht wirklich alleine, denn meine Geschwister und meine Eltern waren immer bei mir, wenn auch nicht physisch.
Nach dieser Erfahrung fiel es mir mit einem Mal leichter mich von meinen Gedanken zu lösen und doch endlich in einen Zustand der Entspannung zu verfallen. Ich legte mich in der Wanne hin, indem ich schlichtweg meine Beine ausstreckte und genoss das Bad. All das Wasser auf meiner Haut zu spüren fühlte sich einfach so wohltuend und befreiend an. Bei einem Bad konnte man wohl am Besten seine Sorgen vergessen. Ich lag einfach im Wasser, sodass ich fast schon darauf trieb. Meine ohnehin schon welligen Haare schwammen unkontrolliert im Wasser umher und sahen aus wie Tentakel eines Kraken, der diese nach etwas ausstreckte. Die Zeit vernachlässigte ich daraufhin völlig. So kam es, dass ich zwar nicht zwei Stunden, aber immerhin etwa 90 Minunten badete. Das schloss aber noch nicht die Zeit ein, in der ich auch wirklich meinen Körper wusch. Nach diesen 90 Minuten hielt ich es für angebracht, dies endlich nachzuholen. Ich rieb zu diesem Zweck meinen ganzen Körper mit dem Shampoo ein, das hier bereit stand, bis sich etwas Schaum um meinen Körper gebildet hatte. Meine Haare wusch ich allerdings mit dem bereitstehenden Haarshampoo. Wenn es in Ikoto schon solch eine Unterscheidung von Shampoo gab, dann hatte das bestimmt auch etwas zu bedeuten. In meiner Heimat hatten meine Geschwister und ich uns sowieso mit einem Stück Seife waschen müssen, weshalb Shampoo allgemein etwas relativ Neues für mich war.
Nachdem ich mich schließlich auch gewaschen hatte und das Shampoo von meinem Körper abgewaschen hatte, stieg ich auch endlich wieder aus der Wanne. Die zwei Stunden hatte ich dann doch fast rumbekommen. Ich trocknete mich am ganzen Körper ab während ich das benutzte Badewasser schon abließ. Anschließend wollte ich fast schon meine Kleidung wieder anziehen, aber die war ja auch dreckig. Nur meine Schattendrachenleder-Stiefel ließen keine Schmutz an sich ran, doch der Rest meine Kleidung dürfte dreckig sein und dazu auch noch müffeln. Aus diesem Grund bedeckte ich meinen Körper nur mit einem Handtuch, als ich das Badezimmer dann verließ und zu Ryoga ging. "Ich habe fertig gebadet, Ryoga. Nur habe ich leider keine Wechselkleidung.", sagte ich zu meinem Gastgeber. Diesmal lächelte ich ihn sogar an, obwohl es mir auch etwas peinlich war.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 26 Mai 2014, 22:44

Diese zwei Stunden über, die Lilith in der Badewanne verbracht hatte, hatte ich eigentlich nicht sinnlos vergeudet. Nach dem spülen war ich sogar kurzzeitig weg gewesen. Schließlich dachte ich auch mit und hatte ihr bereits Kleidung zum wechseln besorgt, auch wenn ich nicht wusste, was ihr genau gefiel. In ganz Ikoto fand man eigentlich alles, was das Herz begehrte, aber wenn man den Geschmack derjenigen für die man etwas kaufte nicht kannte, stellte sich dieses Unterfangen doch als recht schwer heraus. Die vielen kleinen und großen Tüten hatte ich drinnen auf die Couch gelegt, sodass sie sich einfach nur etwas aussuchen musste, was wenigstens halbwegs ihren Geschmack traf. Danach hatte ich mich persönlich auf den weitläufigen Balkon zurückgezogen. Ja ich verdiente hier in Ikoto wirklich gut, dies stand ganz außer Frage, besonders da ich mir meinen Lebensunterhalt allein sicherte und deshalb nicht noch auf Gesten aus dem Himmel angewiesen war. allein schon diese Allmosen hätte ich so oder so nicht angenommen, aber trotzdem war es mal eine Erwähnung wert. Draußen hatte ich die Gestalt Ryogas abgelegt und war wieder ganz und gar zu Michael geworden, wenn auch ohne die weißen Engelsflügel. Heute hielt ich wohl wieder eine kleine Trainingseinheit ab, wer konnte ja schon wissen, wann mein wehrter Herr Bruder es wagen würde auch nur einen Fuß hierher zu setzen. Ich hoffte es weiß Gott, dass es ihm niemals gelingen würde, aber er hatte eben seine Mittel und Wege um vor allem mir das Leben schwer zu machen. Während ich hier draußen kurzzeitig gestanden hatte, hatte ich meinen roten Mantel abgelegt und stand somit Oberkörper frei kurzzeitig der Sonne entgegen. Sie war etwas, was mir einen Teil meiner eigenen Kraft gab, denn Feuer war bekanntlich am stärksten, wenn man es mit der Sonne in Verbindung bringen konnte. Doch sollte ich mich nicht nur auf meine Fähigkeiten allein verlassen, dies wäre so oder so ein fast schon tödlicher Fehler, wenn man mal genauer darüber nachdachte. Also entschloss ich mich dazu, während Lilith wohl noch ihr Bad genossen hatte, einige Kampftechniken von Grund auf durchzugehen. Angefangen mit Tai Chi, dem Schattenboxen. Es sorgte doch immer dafür, dass ich mich in meinem Geist entspannte, selbst dann, wenn man auch glaubte es sei gar nicht mehr möglich. Es gab nur fließende Bewegungen und vor allem im Training auch keine schnellen. Sie sollten alle ineinander übergehen und außerdem war das oberste Gebot durchaus, sie nur einzusetzen, wenn man sich wirklich in Gefahr befand. Dabei kam man aber trotzdem nicht so sehr ins schwitzen, wie ich es eigentlich gewollt hatte. Ein weißes Handtuch lag neben meinem roten Mantel auf einem Stuhl und ich sah noch einmal kurz in meine Wohnung hinein, ob Lilith bereits aus dem Bad herausgekommen war, bevor ich weiter anfing zu trainieren, dieses Mal aber ins Jiu Jitsu wechselte. Ich hatte eben in den Jahren die ich hier bis jetzt gelebt hatte, nicht untätig herumgesessen, sondern sehr viel gelernt. Doch dann mitten in meinem Training, wurde ich auf etwas aufmerksam. Es war die Stimme von Lilith, die mich aufsuchte um mir das angebliche Dilemma mit ihrer Kleidung zu beichten. Ein sanftes Lächeln umspielte meine Lippen, während ich in meiner Bewegung innehielt und ihr antwortete, dass bereits alles drinnen auf der Couch lag, sie musste sich nur etwas aussuchen. 
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 27 Mai 2014, 16:05

Erst im Nachhinein fiel mir auf, dass Ryoga wieder seine Gestalt gewechselt hatte. Ebenfalls bemerkte ich erst dann, dass er mit etwas beschäftigt war. Irgendwie sah es sogar interessant aus, was er da machte, doch bevor ich nicht mein Problem bezüglich der Kleidung gelöst hatte. Das hatte sich dank Ryoga gott sei dank aber recht schnell geklärt. Mein Blick galt sofort dem Sofa, auf dem die Kleidung liegen musste. Ich sah noch einmal Ryoga an und sagte: "Danke! Aber das wäre nicht unbedingt notwendig gewesen. Ich hätte meine Sachen auch waschen können. Trotzdem vielen Dank!" Anschließend ließ ich Ryoga auch wieder allein und störte ihn nicht beim Training.
Sodann stand ich vor dem Sofa und starrte auf die verschiedengroßen Tüten. Ryoga hatte ja nicht gerade wenig für mich gekauft. Ich wusste noch nicht, was sich in den Tüten befand, aber im Voraus konnte ich schon sagen, dass ich so viele Kleidungsstücke zur selben Zeit noch nie besessen hatte. Darauf schloss ich einzig und allein anhand der Anzahl, aber auch auf die Größe der Tüten. Der nächste Schritt, den ich nun durchführte, um mein Kleidungsproblem zu bewältigen, war, dass ich als erstes alle Kleidungsstücke aus den Tüten nahm und sie ordentlich auf das Sofa legte. Danach verschaffte ich mir ein Bild darüber, was überhaupt da war. Einen wirklichen Sinn für Mode besaß ich nicht, doch ich versuchte herauszufinden, was mir am besten gefiel. Woher sollte ich auch einen Modegeschmack haben? Vor meiner Flucht hatte meine Mutter immer Kleidung für meine Geschwister und mich gekauft und nach bzw. während meiner Flucht trug ich nur das, was ich bei mir trug. Die Schattendrachenlederstiefel waren auch bloß ein Geschenk. Dev kam plötzlich zu mir und machte mit einem Miauen auf sich aufmerksam. Ich hockte mich zu ihm runter und sagte: "Willst du mir helfen, mich für etwas zu entscheiden?", fragte ich den Kater. Dieser antwortete mit einem weiteren Miauen, welches ich als positive Bestätigung deutete. Anschließend hielt ich einige Kleidungsstücke hoch und hielt sie vor mich, aber Dev sah nicht sehr begeistert aus. Wahrscheinlich war ich das einzige Mädchen, das sich von einem Kater beraten ließ, aber ich wollte irgendwie auch Dev gefallen. Plötzlich gab ich aber auch nichts mehr auf Devs Meinung, denn mir fiel ein ganz besonderes Kleidungsstück ins Auge. Ohne zweifel wusste ich daraufhin, womit ich meinen Oberkörper bedecken wollte. Sofort stürmte ich nochmal ins Bad und zog mich sofort um. Kurze zeit später trat ich wieder aus dem Bad heraus und zeigte mich Dev in einem violetten Sommerkleid, auf dem sich ein feuerrotes Drachenmotiv befand, das sich vom linken Träger runter zum rechten unteren Ende über das ganze Kleid schlängelte. Der Kopf des Drachen ging dabei am Träger an. Die Farben violett und rot hätte ich schon abgehakt, doch um die Farbzusammensetzung zu vervollständigen, zog ich mir schwarze oberschenkelhohe Strümpfe an. Die himmelblauen, fast weißen Sandalen, die ich dazu anziehen wollte, zog ich jetzt aber nicht an, doch ich war froh, dass ich ansonsten ein Outfit trug, das ich zu Ehren der vier Drachen, die ich auf deren Bitte hin getötet hatte, trug. Etwas Weißes trug ich dank meiner Haare eh immer an mir, weshalb das mit den Sandalen weniger schlimm war. Nachdem ich nun wieder vernünftige Kleidung an meinem Körper trug, ging ich nicht sofort wieder zu Ryoga, um ihm zu zeigen, wofür ich mich entschieden hatte. Vorher räumte ich die anderen Kleidungsstücke noch weg und danach nahm ich Dev noch auf den Arm und legte mich mit ihm auf das Sofa. Meine Beine ließ ich von den Knien abwärts über die Sofalehne baumeln während ich mit Dev knuddelte. "Vielen Dank für deine kompetente Beratung!", bedankte ich mich bei dem Kater.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 27 Mai 2014, 21:42

"Das glaubte ich dir zwar aufs Wort, aber das habe ich trotzdem gern gemacht.", meinte ich bevor ich mit meinem Training konzentrierter weitermachte.
Von all dem was, drinnen vor sich ging, bekam ich eigentlich recht wenig bis gar nichts mit. Doch hätte ich es, dann hätte ich wohl allein über Dev schon lachen müssen, schließlich verstand mein Kater doch etwas von Mode, auch wenn man das bei einer Katze wohl nicht glauben würde. Dies lag wohl mehr oder weniger an mir selbst un der Tatsache, dass man meinen Kleiderschrank lieber nicht sehen sollte, zumindest wenn man nicht mit offenem Mund für die nächsten Stunden dastehen wollte. Ich besaß vielerlei Kleidungsstücke und ich stand auch eigentlich dazu, außer eben wenn es darum ging, dies wildfremden Leuten zu zeigen. Nach einiger Zeit beendete ich mein Training dann auch und bekam noch mit, wie drinnen eine Tür ins Schloss flog. Eigentlich machte ich mir weniger sorgen, ob etwas passiert sein könnte, denn mein Gefühl sagte mir, dass alles in bester Ordnung war, aber trotzdem konnte ich ja jetzt reingehen. Meinen roten Mantel ließ ich vorerst hier draußen, während ich noch dem Handtuch griff, welches ich zuvor über ihn gelegt hatte. Mit diesem Handtuch tupfte ich mir die Schweißperlen von der Stirn, denn auch wenn ich mich zuvor nicht sonderlich angestrengt hatte, spätestens als ich vom Tai Chi zum Jiu Jitsu gewechselt hatte, war es mit der Ruhe und vor allem den gleichmäßigen Bewegungen endgültig vorbei. Ich öffnete die Tür von der ich vom Balkon wieder in meine Wohnung kam. eigentlich hatte mich Lilith nicht einmal gestört, aber dies war eine andere Geschichte. Genauso wie die Tatsache, dass ich mittlerweile schon gute fünfzig Jahre hier lebte, aber mir diese nicht einmal auch nur an irgendeiner Haarspitze anmerkte. Doch musste ich mir immer wieder neue Tarnungen überlegen und vor allem auch versuchten neu an Geld zu kommen.
Trotzdem als ich wieder drinnen angekommen war, musste ich dann doch grinsen, als ich Lilith sah.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 27 Mai 2014, 22:36

Ich schmuste auf dem Sofa mit Dev, der es sich auf mir aber auch gemütlich machte. Dev musste man einfach liebhaben, was ich auch tat. Ich hatte aber auch den Eindruck, dass er mich ebenfalls schon gern hatte. Auf jeden Fall schienen wir beide gerne miteinander zu schmusen, denn es schien uns beide glücklich zu machen. Ich für meinen Teil hatte aber noch andere Gründe, um glücklich zu sein. Ich kannte Ryoga noch keinen ganzen Tag, aber größtenteils dank ihm ging es mir viel besser und ich befand mich an einem schier sicheren Ort. Man sah mir an meiner äußeren Erscheinung wahrscheinlich nicht mal mehr an, wie lange ich auf der Flucht war, ohne ein richtiges Zuhause besessen zu haben. Ein Bad und neue Kleidung bewirkten bei sowas echt wahre Wunder.
Zuerst hatte ich nicht bemerkt, dass Ryoga wieder reingekommen war, doch nachdem ich genau das doch tat, sah ich ihn an. "Oh, ich habe dich gar nicht bemerkt, Ryoga.", sagte ich, bevor ich nachdenklich wurde. Anschließend sagte ich gerade heraus zu ihm: "Und was sagst du? Steht mir das, was ich trage? Mir gefällt es jedenfalls. Du musst wissen, dass die Farben und das Motiv auf dem Kleid eine größere Bedeutung für mich haben." Ich wandte meinen Blick nicht von Ryoga ab und lächelte ihn sogar wieder an, weil ich ihm so einiges zu verdanken hatte. Darum hatte er es auch mehr als verdient, dass ich ihn anlächelte. Wenn er mich jetzt sogar nach der von mir angesprochenen Bedeutung für die Wahl meiner Kleidung befragte, würde ich Ryoga darauf antworten. Auch wenn ich dadurch wieder traurig werden würde, würde ich Ryoga dann von den Drachen erzählen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 28 Mai 2014, 21:11

"Ist schon in Ordnung.", gab ich ihr zu verstehen und lächelte sie noch kurz an. Trotzdem ging ich nicht näher auf die Sache mit den Motiven und der Farbe des Kleides ein. Zum einen wollte ich nicht, dass sie wieder traurig wurde, auch wenn sie noch nicht so fröhlich war, wie ich es gerne hätte und zum anderen wartete ich lieber, bis sie freiwillig darüber sprechen wollte. Das sie sich so gut mit Dev verstand erfreute mich dann doch sichtlich, denn Dev verstand sich selten gut mit anderen, auch wenn es diese Seite an sich gut verborgen hatte. Noch einmal tupfte ich mir mit dem Handtuch über mein Gesicht. Mein rotes Haar klebte mir an der Stirn und teilweise tropften die Strähnen sogar noch, aber dies zeigte mir nur wieder, dass ich mich auch anstrengen konnte, denn im Himmel kam eine gewisse Anstrengung sehr selten auf. Nach und nach zog ich mich erst einmal kurz in mein Schlafzimmer zurück und kramte etwas im Schrank herum, bevor ich dann schnell im Bad verschwand, aber zuvor Lilith trotzdem ein Kompliment darüber gemacht hatte, dass ihr das Kleid wirklich gut stand. Ich schloss die Tür hinter mir und stieg dieses eine mal schnell unter die Dusche, da dies wesentlich schneller ging, als ein Bad zu nehmen. 
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 28 Mai 2014, 22:28

Auch wenn Dev mich ablenkte, weil ich ihn wirklich sehr niedlich fand und ihn deshalb am liebsten nicht mehr aus den Augen lassen würde, entging mir nicht, wie Ryoga sich mit seinem Handtuch über sein Gesicht tupfte. Das musste an der Tätigkeit liegen, der er gerade nachgegangen war. Ich wusste noch nicht einmal, was er getan hatte, doch es musste ziemlich anstrengend für ihn gewesen sein. Das machte mich nur noch neugieriger. Bevor ich Ryoga aber danach fragen wollte, was er auf dem Balkon gemacht hatte, wartete ich bis er wieder aus dem Badezimmer herauskam. Über sein Kompliment freute ich mich trotzdem sehr. Bezüglich meines Aussehens hatte ich schon lange kein Kompliment mehr bekommen und von jemandem, der nicht mit mir verwandt war, sogar zum ersten Mal. Ryogas Kompliment ließ sogar meine Wangen kurz erröten. Dies merkte ich auch nur daran, dass sie etwas wärmer wurden, denn einen Spiegel hatte ich nicht zur Hand.
Während Ryoga sich im Badezimmer aufhielt, blieb ich ganz einfach mit Dev auf dem Sofa liegen. Meine Beine hatte ich angewinkelt und ich schmuste mit Ryogas Kater, woran ich wirklich Gefallen fand. Doch auf einmal ließ ich Dev los und blickte auf meine Hände. Irgendwie vermisste ich es gerade, dass ich nicht wieder eine Katze wurde und ich begann mich zu fragen, woran dies lag. Mir war es hingegen nur Recht, dass mein rechter Arm nicht wieder eine dämonische Gestalt annahm. Nur warum zeigten sich meine magischen Kräfte schon so lange nicht? Das war die Frage, die ich mir selbst stellte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Do 29 Mai 2014, 21:44

Während das zuerst kalte Wasser über meinen Körper lief, grinste ich mehr oder minder in mich hinein. Es war schon etwas angenehmes noch einen Gast hier im Haus zu haben, denn das brachte neben meinem Beruf noch einiges mehr an Abwechslung und vor allem Freunde in mein Leben. Vielleicht würde es hier nun nicht mehr ruhig sein, wie die Jahre zu vor es so gewesen war, aber dies konnte ich selbst jetzt noch nicht sagen. Ich zwang sie nicht hier bei mir zu bleiben, aber es wäre vielleicht für mich angenehm. Trotzdem wollte ich meine eigenen Bedürfnisse nicht über die anderer stellen, wäre ja noch schöner gewesen, wenn dies funktionieren würde. Aber immerhin hatte ich ihr helfen können und dies war für mich schon sehr viel wert. Denn es war sehr lange her, seitdem ich jemanden wirklich geholfen hatten. Sonst wurde diese Aufgabe immer von jemand anderem übernommen oder sie fielen in die Hände meines jüngeren Bruders, wenn ich mal nicht schnell genug war, was jedoch mein Gewissen nicht wirklich erleichterte. Das Lilith nicht wieder zu einer Katze wurde, hatte eigentlich wenig mit dem Kuss zutun, den ich ihr auf ihren Hinterkopf gegeben hatte, denn eigentlich hatte es mehr etwas mit dem Glauben zutun. Wenn man glaubte, dass dies daran lag, entfaltete eine Tat auch seine Wirkung, selbst wenn es noch so banal war. Zudem kontrollierte sie so ihre Fähigkeiten selbst, auch wenn dies auf einer Lüge basierte, wobei es ihr vielleicht auch genug Glauben daran gab, dass sie diese Kräfte selbst kontrollieren konnte. Nach der doch relativ kurzen Dusche, verließ ich diese wieder und zog mir einfach meine Klamotten erst einmal an, wobei ich mir noch ein einfaches schwarzes Shirt mitgenommen hatte und mir dies nun überstreifte. Das Drachentattoo auf meinem Gesicht sah man trotzdem noch gut, zumindest so lange noch, bis ich mir nicht meine menschlichere Erscheinung wieder anlegen würde. 
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Do 29 Mai 2014, 23:45

Mich ließ die Frage nicht los, warum sich nicht einmal mein Dämonenarm auf meinem rechten Arm abzeichnete. Ich mochte meine Kräfte vielleicht nicht, weil sie mir bislang hauptsächlich Kummer bereitet hatten, doch mir war es wichtig, dass ich sie besaß, da magische Kräfte in meiner Familie weitervererbt wurden und meine Kräfte das Letzte waren, was mir von meiner Familie geblieben war. Ich besaß noch nicht einmal ein Foto mit meinen Eltern, meinen Geschwistern und mir zusammen. Schon traurig, wenn man das so sah, aber es war ganz gut, dass ich mir vorhin bewusst gemacht hatte, dass meine Familie auf ewig einen Platz in meinem Herzen hatte. Solange ich meine magischen Kräfte noch besaß, war aber alles in Ordnung, doch der einzige Weg, um mir dessen sicher zu sein, war, dass ich sie auch benutzte. Zu blöd, dass mir die richtige Kontrolle darüber fehlte.
Die ganze Zeit über, in der Ryoga duschte, schmuste ich mit Dev, selbst als ich in Gedanken versunken war. Ich kraulte dem Kater hinter den Ohren und hatte ihn wirklich sehr gern um mich. Vorhin, bevor wir uns kennengelernt hatten, sah das noch anders aus, aber Dev gab mir das Gefühl, dass ich doch noch ein menschliches Wesen und kein Monster war. Man konnte sagen, dass Dev mein Herz im Sturm erobert hatte. Ryoga hatte ich allerdings genauso gern wie Dev, eigentlich konnte ich ihn sogar noch besser leiden. Ich hatte ihm aber auch so einiges zu verdanken. Leider konnte selbst Ryoga wohl kaum etwas daran ändern, dass ich gesucht wurde. Hinter mir waren sicher genug Leute her und deshalb lebte ich tief im Inneren vermutlich immer mit der Angst, dass man mich schnappen könnte. Ryoga konnte auch nicht immer sofort zur Stelle sein, um mir zu helfen. Solange er aber in meiner Nähe war, gab er mir immerhin ein Gefühl der Sicherheit. Deshalb dachte ich auch nicht daran, einfach zu gehen. Viel lieber blieb ich bei der Person, für die ich eine kleine Schwester war. Ich sah Ryoga auch sofort an, als er wieder aus dem Bad kam, blieb aber noch auf dem Sofa liegen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 30 Mai 2014, 21:28

Bei dem Anblick der sich mir bot, konnte ich einfach nicht anders als zu lächeln. Dev schnurrte leise, er schien diese Streicheleinheiten wirklich zu genießen und über Lilith konnte ich einfach nicht mehr sagen, als sonst schon, da ich sie einfach in mein Herz geschlossen hatte. Ich setzte mich nach und nach neben die beiden auf die Couch sagte aber noch kein sterbents Wörtchen. An sich hatte ich tierisch große Angst, dass Lucifer hier auftauchen könnte um Lilith zu holen, doch versuchte ich diese angst zu überspielen. "Na wie wäre es, soll ich dir die Stadt zeigen?", fragte ich die Weißhaarige schlussendlich freundlich, war mir aber auch klar, dass ich das Risiko damit einging, wieder so viele Autogramme geben zu müssen und vor allem als Modell für Fotos zu stehen. Doch beschweren wollte ich mich nicht, denn ich hatte mir dieses Leben ganz und gar freiwillig ausgesucht, egal wie es nun auch aussah. Es gab nun mal nicht vieles, mit dem man hier in der menschlichen Welt sein Geld verdienen konnte und da ich nicht viele Talente besaß, mit denen man hier zu Geld kommen konnte, wurde eben aus Michael Ryoga und aus einer einfachen Idee wurde die Band BORN. Ganz klar, konzentrierte ich mich jetzt aber wieder auf Lilith und hoffte insgeheim, dass sie nichts dagegen hatte, sich die Stadt anzusehen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 30 Mai 2014, 23:29

Für Ryoga machte ich etwas Platz auf dem Sofa, obwohl noch ausreichend Platz zur Verfügung war, indem ich mich mit Dev auf dem Schoß aufrecht hinsetzte und meine Beine runter vom Sofa Richtung Boden baumeln ließ. Ich fand das einfach höflicher, zumal ich hier nur zu Gast war. Dementsprechend wollte ich mich hier auch nicht so breit machen und Ryoga zu viel Platz wegnehmen, obwohl in seiner Wohnung genügend Sitzgelegenheiten standen. Selbst nachdem ich aufrecht neben Ryoga saß, hörte ich nicht auf Dev zu kraulen. Mir machte das selbst Spaß und Dev schien es sehr zu gefallen. Bei Ryogas Frage sah ich diesen erstmal skeptisch an. Eigentlich wollte ich mich nur ungern draußen vor so vielen Menschen blicken lassen, da immerhin die Gefahr bestand, dass jemand hinter mir her war. Andererseits war Ryoga da, um mir zu helfen und von der Stadt wollte ich auch was sehen. Aus diesem Grund sagte ich dann: "Ja, das klingt hervorragend. Aber eins musst du mir versprechen!" Anschließend lehnte ich mich an Ryogas Arm an und fuhr direkt fort: "Du musst gut auf mich Acht geben." Ich zweifelte eigentlich von Anfang an nicht daran, dass Ryoga nicht auf mich aufpassen würde, aber ich musste das einfach nochmal gesagt haben.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Sa 31 Mai 2014, 20:16

Zuerst hatte ich sie nur fragend angesehen, als ich ihr etwas versprechen sollte, doch dieser Gesichtsausdruck verflog kurze Zeit später wieder. Viel eher wurde er zu einem sanften Lächeln, welches ich eigentlich hauptsächlich an den Tag legte. "Aber sicher doch, glaub mir ich werde immer auf dich Acht geben, dann wird dir auch nichts passieren.", antwortete ich ihr, bevor ich sogleich aufstand. Eigentlich hätte sie mir wirklich keinen Platz auf dem Sofa machen brauchen, aber gut wenn sie es als höflicher sah. Von mir aus konnte sie sich immerhin hier wie Zuhause fühlen, egal was auch passierte. Denn eines sollte man mir glauben, sie würde mich jetzt erst einmal nicht mehr loswerden und dies musste schon was heißen. Schnell schnappte ich mir noch meinen Mantel, als ich vom Sofa aufgestanden war. Eigentlich war es draußen nicht einmal kalt, aber er gehörte doch dazu, zumindest wenn ich meine menschliche Gestallt annahm, wobei diese nicht unbedingt unauffälliger war, sie hatte eben nur eine andere Haarfarbe. 
"Los komm, ich glaube es gibt einiges, was ich dir hier zeigen kann.", ein wenig Spannung wollte ich schon aufbauen, denn neben der üblichen Modernität hier in diesem Land gab es auch unberührte Orte, die der Natur gehörten. Und dort spielte sich doch meistens magisches ab, auch wenn man dies alles nur sehr selten wirklich mitbekam. An der Haustür wartete ich dann auf Lilith und zog mir währenddessen noch meine Schuhe an.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 01 Jun 2014, 08:42

Ryogas Lächeln erwiderte ich erst, nachdem er mir geantwortet hatte, dass er immer auf mich aufpassen würde. Ich fasste es als indirektes Versprechen auf und vertraute auf Ryogas Wort. Bislang war auf sein Wort auch wirklich Verlass. Ich ließ meine Füße knapp über dem Fußboden baumeln, während ich noch neben Ryoga saß, und beschäftigte mich mit weiterhin Dev. Als Ryoga aber augenblicklich aufstand, folgte ihm mein Blick. Ich ließ mir anschließend nicht zweimal sagen, dass ich kommen sollte. Sofort stand ich auch auf, mit Dev auf dem Arm und folgte Ryoga zur Wohnungstür. Bevor ich mir aber die Sandalen anzog, die ich mir für mein Outfit ausgesucht hatte, setzte ich Dev ab und sah zur Badezimmertür. Mein Umhang befand sich noch dort und ich überlegte, ob ich ihn nicht trotzdem anziehen sollte. Mit ihm fühlte ich mich draußen noch sicherer, weil man mich mit ihm nicht so schnell erkannte. Ein prüfender Blick zu Ryoga machte mir aber die Entscheidung leichter, denn Ryoga war doch da, falls mir etwas zustoßen sollte. Darum verzichtete ich auch auf meinen Umhang. Wenn Ryoga in meiner Nähe war, brauchte ich ihn auch nicht. Außerdem hatte er mir gesagt, dass die hier lebenden Menschen mich vermutlich nie gesehen hatten. Ich tat es Ryoga einfach gleich und schlüpfte in meine Sandalen. Die waren immerhin schnell angezogen. Mein Outfit, das auf die Drachen verwies, die mich bei sich aufgenommen hatten, war damit vollständig. Himmel, Schatten, Feuer und Gift - all diese Eigenschaften fanden sich von unten nach oben an meinem Körper in meiner Kleidung wieder. Bevor wir nun aber losgingen, dah ich nochmal zu Dev und fragte Ryoga: "Kann Dev uns begleiten?"
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 01 Jun 2014, 20:39

Erstaunt auf ihre Frage hin, sah ich zu dem kleinen Kater und versuchte selbst zu erahnen, was er wohl gerade dachte. An sich hatte ich damit kein Problem, solange er uns nicht abhanden kam, denn dies konnte in der Menschenmasse schon man ganz leicht passieren. "In Ordnung, aber hab ein Auge auf den kleinen Racker.", meine Stimmung war noch heiter und eigentlich hätte man diese auch nicht trüben können, wäre da nicht mein Bruder gewesen, zudem meine Gedanken hin und wieder zurückgingen. Er mochte vielleicht noch so sehr an den Fähigkeiten von Lilith interessiert sein, aber trotzdem wollte ich nicht verstehen warum in Gottes Namen, er diese wirklich brauchte. Wobei eher die Frage aufkommen sollte, warum er überhaupt so viele Seelen mit besonderen Fähigkeiten sammelte. Wahrscheinlich plante er irgendeine Art Schachzug, wie er nun die Weltherrschaft an sich reißen konnte. Dieses "Ach die Menschheit war so gemein zu mir, darum muss ich sie nun auslöschen, obwohl ich eigentlich selbst an der Verbannung aus dem Himmel schuld bin.", ging mir echt langsam auf die Nerven, schließlich hatte er ja niemals auch nur irgendwie arbeiten müssen, alles schien ihm praktisch in die Wiege gelegt worden zu sein. Wie unfair das dort oben doch manches Mal wieder war. Doch genug darüber aufgeregt, schließlich wollte ich Lilith ja noch die Stadt zeigen, weshalb ich kurze Zeit später die Tür wieder öffnete, durch die wir auch zuvor hereingekommen waren.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 02 Jun 2014, 04:30

Mit hinter dem Rücken zusammengefaltenen Händen sah ich Ryoga an und wartete seine Antwort ab. Dev war sein Kater, nicht meiner, und ich würde jede Entscheidung akzeptieren. Sie fiel aber zu meinen Gunsten aus, auch wenn Ryoga die Verantwortung für Dev auf mich übertrug. Damit hatte ich kein Problem. Ich gab doch schon die ganze Zeit auf ihn Acht. Außerdem hatte ich früher schon auf meine Geschwister aufgepasst, aber das war kein guter Vergleich, da Ikoto deutlich größer als meine Heimatstadt und Dev deutlich kleiner als meine Geschwister war. Ich freute mich auf jeden Fall, dass Dev mitkommen durfte. Deshalb hockte ich mich zu dem Kater runter und lächelte ihn an während ich sagte: "Hast du gehört, Dev? Du darfst uns begleiten. Dann komm mal mit." Ich streichelte noch den Kopf des Katers, bevor ich mich wieder aufrichtete und nach draußen dirch die Tür ging, die Ryoga geöffnet hatte. Dev folgte mir sofort raus, was ich bemerkte und mich sehr erfreute. Er war doch wirklich ein niedlicher Kater. Auf jeden Fall wollte ich sehr gut auf ihn aufpassen, sobald wir erstmal draußen waren. Ich begann mich allerdings zu fragen, ob Ryoga noch etwas damit bezweckte. Wollte er vielleicht sehen, ob ich dazu in der Lage war, Verantwortung zu übernehmen? Möglich war es schon irgendwie, doch ich fragte ihn besser nicht danach. Lieber gab ich mein Bestes, um auf Dev aufzupassen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 02 Jun 2014, 20:38

Obwohl ich sie damit nicht testen wollte, schien es für mich trotzdem etwas wie ein Test zu sein, denn an sich wollte ich wenn möglich dafür sorgen, dass sie selbstständig in dieser Stadt zurechtkam, auch wenn sie einmal Verantwortung für andere hatte. An sich gab es nun mal immer noch das Problem mit der Schule in unserem Land, da jeder der unter 18 war eben die Schule besuchen musste. An sich hatte ich das meiste Wissen selbst im Himmel erfahren und gelernt, aber es war nicht in einen Vergleich mit dieser Schule hier in der menschlichen Welt zu stellen, besonders da hier Schuluniformen an der Tagesordnung standen. Ich schloss die Tür hinter mir und ging dann anschließend gemeinsam mit Lilith und Dev zum Fahrstuhl. Ja ich konnte auch laufen, aber ehrlich gesagt war das aus diesem Stockwerk heraus doch etwas ermüdend und ich wollte mir jetzt keine Müdigkeit antun. Im Fahrstuhl drückte ich erst einmal den Knopf auf den ein E aufgemalt war und hoffte auch, dass diese Fahrt nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Es gab hier genug zu sehen und damit meinte ich jetzt nicht nur das, was sich in dem Viertel abspielte, indem ich lebte, sondern auch die anderen Viertel.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 03 Jun 2014, 07:16

Dev und ich begleiteten Ryoga in den Fahrstuhl, der auch sofort nach unten fuhr, nachdem Ryoga den Knopf betätigt hatte, der dem Fahrstuhl mitgeteilt hatte, dass wir ins Erdgeschoss wollten. Meine Aufmerksamkeit lag größtenteils bei Dev, denn ich wollte wirklich gut auf ihn aufpassen. Im Haus geschah ihm aber vermutlich noch nichts. Nach einer entspannten Fahrt mit dem Aufzug erreichten wir das Erdgeschoss. Die Aufzugtür öffnete sich und Dev lief sofort raus. Mochte er etwa den Fahrstuhl nicht? Diese Frage schoss mir durch den Kopf. Eine Frage brannte mir noch auf der Seele, die ich Ryoga noch stellen wollte. Dies tat ich dann während wir zur Eingangstür liefen. "Ich wollte dich die ganze Zeit schon etwas fragen... Was hast du vorhin auf dem Balkon gemacht? Das sah interessant aus.", sagte ich neugierig und sah Ryoga an.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 03 Jun 2014, 21:15

"Ich habe alte Kampftechniken dieses Landes trainiert, man sollte sich nämlich nicht zu sehr auf seine Fähigkeiten verlassen, das kann sonst schnell ins Auge gehen.", erklärte ich der Weißhaarigen, während ich den Fahrstuhl verließ. Dev wusste eigentlich auch ganz genau, wo hier alles lag, denn er war des öfteren Nachts allein unterwegs, aber er war auch ein Kater, also machte ich mir bei ihm weniger Gedanken, egal wie sehr ich ihn auch mochte. Schnell ging ich noch einmal zu meinem Brieffach, welches zwischen ganz vielen anderen zu finden war. An sich wollte ich doch nur wissen, ob ich Post bekommen hatte, aber an sich was es war lag weniger in meinem Interesse, auch wenn ich vergleichbar mit den Freunden die ich im Himmel hatte, hier weitaus mehr hatte. Es war nicht von Vorteil sich hier einen zu großen Bekanntenkreis anzulegen, da jeder einmal starb nur man selbst nicht und deshalb würde man irgendwann an Verlustängsten leiden, doch für mich war dies etwas alltägliches geworden, so viele Menschen hatte ich sterben sehen. Aber bei einer einzigen Sache weigerte ich mich dann doch, ich wollte mich nicht verlieben, zum einen da ich kein Interesse an den Menschenfrauen hegte, aber auch weil dies für mich nur bedeutete, dass mein Partner irgendwann gehen würde und dies vor meinen Augen. Es konnte schließlich alles sein, ein Unfall, Selbstmord oder einfach nur der schnell eintretende Tod, sodass man einfach nicht mehr aufwachte. Ganz klar ich wünschte keinem den Tod, aber trotzdem wollte ich nicht daran denken, wie es mir gehen könnte, wenn einer der Menschen, die ich zu sehr an mich heran ließ gehen würde.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 04 Jun 2014, 07:19

Ryogas Antwort auf meine Frage stillte meinen Wissensdurst nicht gerade. Eigentlich wurde ich noch neugieriger deswegen. Seine direkt mitgelieferte Erklärung, warum er diese Kampftechniken trainierte, konnte ich auch nachvollziehen. Auf seine Fähigkeiten sollte man sich womöglich wirklich nicht verlassen, besonders wenn man sie wie ich nicht richtig unter Kontrolle hatte. Es war sicher von Vorteil, wenn man sich zu helfen wusste. Am Thema Kampftechniken zeigte ich großes Interesse, sodass ich Ryoga fasziniert deswegen ansah. Ich ließ ihn in sein Postfach gucken, bevor ich Ryoga fragte: "Kannst du mir diese Kampftechniken auch beibringen?" Gut möglich, dass Ryoga mit dieser Frage irgendwie gerechnet hatte und dass er seine Bedenken hatte, wenn ich diese Kampftechniken beherrschte, aber ich glaubte, dass sie mir helfen könnten, mich gegen Lucifer zu wehren.
Immer wieder sah ich herüber zu Dev, einfach um sicherzugehen, dass Ryogas Kater noch da war. Immerhin sollte ich auf ihn aufpassen und diese Aufgabe wollte ich auch gewissenhaft ausführen, um Ryoga nicht zu enttäuschen. Schließlich hatte Ryoga mir die Verantwortung über Dev anvertraut und ich wollte dieses Vertrauen nicht enttäuschen. Außerdem lag Dev mir selbst auch schon am Herzen und ich würde es vermutlich nicht ertragen, wenn er plötzlich weg wäre. Ich hatte in meinem noch recht jungen Leben genug Personen verloren, die mir sehr wichtig waren, die Drachen miteingeschlossen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 04 Jun 2014, 20:57

"Sicher, das mache ich doch gern.", antwortete ich ihr, bevor ich die Tür nach draußen öffnete. Sofort hörte man wieder die vielen bunt gemischten Stimmen von Menschen und vor allem auch die Geräusche die von der Bahn und den Motoren einzelner Autos ausgingen. an sich war es vielleicht viel Arbeit bei null anzufangen, doch damit hatte ich weniger Probleme. Immerhin hatte ich alle Zeit der Welt, wenn ich nicht mal grade auf der Bühne stehen musste um mein Leben zu finanzieren. Die Fassaden einiger Wolkenkratzer waren geschmückt von vielen Plakaten oder mit einem Projektor wurde etwas darauf projiziert. Es kostete vielleicht viel Strom, aber dafür war unsere Stadt auch ziemlich bunt. Das Otaku Viertel mal ausgelassen. An sich fragte ich mich schon jetzt wie Lilith auf die vielen bunt gekleideten Menschen zwischen den Anzugträgern reagieren würde, doch sie war wohl eher auf Dev fixiert. Aber wie schon vorher erwähnt, kannte sich mein kleiner Kater hier wirklich gut aus und wusste so auch ganz genau,wie er wieder nach Hause zurückkehren konnte.
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A different world: dance into another world #2
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