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 A different world: dance into another world #2

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Angel
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BeitragThema: A different world: dance into another world #2   Mo 12 Mai 2014, 21:03

das Eingangsposting lautete :

Ein heiterer und beinah wolkenloser Tag, breitete sich über Yesaiya aus. er begann ereignislos, doch der Verkehr innerhalb der Stadt floss schon seit Stunden die Straßen auf und ab. Es war Achtuhr früh, als ich gerade aufstand, gleichzeitig war es aber für mich auch nicht gerade früh, denn ich war Uhrzeiten gewöhnt, die bereits weit in der Nacht lagen. Gerade stand ich aus meinem Bett auf und ging zum Fenster um dieses zu öffnen. Von hier aus hatte man eine gute Sicht über die Stadt, was eigentlich nicht der Grund dafür war, dass ich hier lebte. meine Bandkollegen würden wahrscheinlich auch jetzt erst aufstehen, was eigentlich in unserer Natur als Engel und Dämonen überhaupt niemals so gewesen war, doch dieses Leben hier veränderte einen. Schnell sprang ich unter die Dusche, wo ich nicht mein blondes Haar wusch, da dies nur Tarnung war, sondern mein rotes Haar. mein Körper sah wieder so aus, wie ich geschaffen wurde und auch das Drachentattoo, welches sich über meinen Hals und meine linke Wange zog war sichtbar. Ich wusch das ganze Haargel aus meinem Haar und auch sonstiges, was sich über die Tage hinweg angesammelt hatte, was einige Federn meiner Flügel waren, doch dies war etwas anderes. Ich band mir ein Handtuch um die Hüften und trat aus der Duschkabine heraus, während ich mich selbst im Spiegel musterte. Rotes Haar und bernsteinfarbene Augen, dies war mein vom Herr gegebenes Aussehen, doch dieses, was ich mir selbst zugelegt hatte, war auch etwas, was mir recht gut gefiel. während ich mein rotes Haar föhnte, veränderte sich bereits wieder meine Augenfarbe zu einem dunklen Braun und mein haar wurde länger, dafür aber dunkelblond. Es war schon eine gute Sache, wenn man sein Aussehen nach belieben ändern konnte, denn so hatte man auch die Freiheiten, niemals erkannt zu werden und vor allem konnte ich meinen Fan immer etwas neues bieten. Während ich selbst mich noch schminkte, nachdem ich mich angezogen hatte, stimmte ich mich schon mal für den neuen Tag ein, denn heute stand einiges an. Eine Bandprobe und ein Auftritt waren da die kleineren Sachen, denn vor allem wollten wir noch ein Interview geben, was unsere neuen Ziele betraf und über die war ich mir selbst noch nicht sonderlich klar, da ich kaum glaubte, dass die anderen Länder mit uns klar kommen würden. Sicher hatten wir vereinzelt Fans in anderen Ländern, doch konnten wir schlecht in jedem kleinen Dorf auftreten, wo wir vielleicht nur einen bis zwei Fans hatten.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 06 Jun 2014, 06:54

Ryogas Antwort zauberte mir wieder ein Lächeln aufs Gesicht. Er hatte schon so viel für mich getan und half mir jetzt auch noch, obwohl ich mich dank ihm bereits besser fühlte. Das Einzige, was ich nicht durfte, war zu vergessen, dass ich vom Königreich Avalon aus gesucht wurde und die von Lucifer ausgehende Bedrohung war auch noch präsent. Aber Ryoga war ja da, wenn mir etwas zustoßen sollte. Nur wollte ich von mir aus nicht ewig auf ihn angewiesen sein, weshalb ich wirklich froh war, dass er mir die Kampftechniken beibringen wollte. Jetzt folgte ich ihm aber erstmal nach draußen, um mir die Stadt anzusehen.
Draußen war es um einiges lauter als im Haus, aber das machte nichts. Wie vorhin schon wusste ich nur nicht, wo ich als erstes hinsehen sollte. Dafür sah ich jetzt aber etwas, das ich vorhin überhaupt nicht gesehen hatte: Kinder. Es lebten aldlso doch auch andere Kinder in der Stadt. Das freute mich irgendwie zu sehen, doch sogleich stellte sich mir eine Frage. Ich sah Ryoga an und sprach zu ihm: "Wo waren vorhin eigentlich die ganzen Kinder? Vorhin habe ich gar keins gesehen." Dev lief uns nach. Das hatte ich überprüft, indem ich kurz zu ihm sah. Dann hörte ich aber erstmal wieder Ryoga zu.
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Angel
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 06 Jun 2014, 22:13

"Nun hier in diesem Land gehen die Kinder normalerweise um diese Zeit zur Schule und lernen.", antwortete ich ihr und konnte mir dabei ein Grinsen nicht verkneifen, als wir uns durch die Menschenmasse kämpften. Zwischen den vielen bunt gekleideten Menschen gab es auch diejenigen, die gerade aus dem Büro kamen und so gesellten sich Anzugträger dazu. Gleichzeitig aber auch gab es einfach die normalen durchschnittlichen Menschen, zumindest wirkten sie hier auf der Straße alle durchschnittlich, denn dies waren sie definitiv nicht. Menschen hatten etwas unverkennbares an sich. Das Dev hinter uns lief war mir nicht entgangen, denn egal wie gut sich mein kleiner Kater hier auch auskannte, es gab immer Dinge vor denen er sich auch fürchtete. Trotzdem war es hier eigentlich nicht alltäglich ein Haustier halten zu können, da die meisten Wohnungen aufgrund des Platzmangels wirklich klein waren und damit kaum Platz boten. Zwar ging es mir da anders, aber ich kannte genug Menschen denen es hier so ging.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Sa 07 Jun 2014, 09:09

(Ich muss mich mal selbst korrigieren: Der Drache auf Liliths Kleid ist natürlich nicht rot für Feuer, sondern gelb für Blitze.)

Schule! Sowas kannte ich gar nicht. Vielleicht gab es in Avalon auch Schulen, aber ich hatte nie eine besucht. Meine Eltern hatten meinen Geschwistern und mir alles beigebracht. Das Meiste, das ich wusste, wusste ich nur dank ihnen. In den vergangenen fünf Jahren hatte ich aber auch eigene Erfahrungen gemacht und gesammelt. Zudem hatten die Drachen mir auch so manches beigebracht. Fraglich, ob ich wie die anderen Kinder die Schule besuchen sollte, denn ich passte bestimmt nicht zu ihnen. Immerhin war ich ein Monster, jedenfalls hielt ich mich selbst für eines. Aus diesem Grund fühlte ich mich zwischen den Menschenmassen nicht gerade sehr wohl. In mir lebte die Angst, dass sich meine dunkle Seite meldete und ich diesen Leuten etwas antun könnte. Ich hatte Angst dem Charakterzug in mir, der Gefallen an dem Töten der Drachen gefunden hatte. Während wir uns durch die Menschenmassen kämpften, war mein Blick gen Boden gerichtet. So bekam ich kaum mit, was um mich herum geschah, auch wenn ich noch haufenweise Beine sah. Das war vielleicht nicht in Ryogas Sinne, aber ich wollte nicht auf falsche Gedanken kommen. Außerdem konnte ich so leichter mit einem prüfenden Blick nach hinten nach Dev sehen. Gleichzeitig wollte ich Ryoga nicht verlieren, weshalb ich seine Hand hielt.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 08 Jun 2014, 11:20

(ok ^^ )

Nun gut ihre Angst konnte ich ihr zwar nicht nehmen, aber hier lief so einiges anders ab, als sie es vielleicht gewohnt war. Zwar kam auch ich nicht darum herum sie irgendwann anmelden zu müssen, je länger sie bei mir blieb, doch noch ließ ich es dabei dies nicht zutun. Erst einmal sollte sie doch versuchten an sich selbst zu glauben und sich selbst überhaupt zu vertrauen, zwei Dinge die von enormer Wichtigkeit waren um sich selbst zu kontrollieren, dies schloss ebenso ihre Fähigkeiten ein. Trotz der Tatsache, dass sie eigentlich sich fast gar nichts ansah, hielt ich ihre Hand und führte uns geschickt durch die Menschenmengen. Zwar kam ich auch nicht darum herum mich des öfteren fotografieren zu lassen, aber dies nahm ich dann doch gerne auf mich. Allein durch das leise Miauen hinter mir wusste ich aber auch, dass Dev noch anwesend war, weshalb ich mir um ihn weniger Sorgen machte. Nach und nach führte ich uns etwas aus der Stadt heraus. Hier draußen hielten sich weniger Menschen auf und vor allem befanden sich auch weniger Gebäude hier, es war eben so, dass auch wir nicht alles in schlichtes grau hüllen wollten, egal wie sehr wir auch Wohnraum brauchten.

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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 08 Jun 2014, 18:47

Ich bekam kaum etwas von Ikoto zu Gesicht, nur weil ich möglichst verhindern wollte, den anderen Menschen ins Gesicht zu sehen, womit ich widerum verhindern wollte, dass mein sadistischer Charakterzug zum Vorschein kam. Niemals wollte ich anderen schaden, stattdessen wollte ich allen helfen, die Hilfe benötigten. Bei den Drachen war es doch auch nur so gewesen, dass ich ihnen "Sterbehilfe" geleistet hatte, doch dann fand ich auf einmal Gefallen am Töten anderer Lebewesen. Woher das kam wusste ich aber auch nicht genau. Wenigstens folgte uns Dev, sodass ich mir um ihn weniger Sorgen machen musste. Nach und nach merkte ich, dass immer weniger Menschen um uns herum waren. Das war Grund genug, um doch mal aufzublicken. "Wo sind wir hier? Möchtest du mir hier etwas Bestimmtes zeigen?", fragte ich. Neugierig war ich jetzt doch wirklich noch geworden.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 08 Jun 2014, 22:48

"Ja das möchte ich, pass auf das sieht man auch nicht alle Tage.", antwortete ich ihr freundlich wie eh und je, als wir bald schon am Rande eines Waldes ankamen, vielleicht sah es nicht direkt wie ein großer Wald aus, aber der Schein trügt bekanntlich auch oft. Während ich wieder meine wirkliche Gestallt, nur ohne Engelsflügel annahm, ließ ich Liliths Hand für einen Augenblick los und bog einige Äste eines dicht bewachsenen Teils dieses Waldes zur Seite. Zwar sah man noch nicht viel, denn es sah wie eine normale Lichtung aus, doch sollte man sich nicht immer nur auf das verlassen, was man sehen konnte. "Bitte nach dir.", fügte ich anschließend noch hinzu, es war zwar an Lilith gerichtet, doch Dev ging wie selbstverständlich als erstes vor. Als ich dann doch wieder nach Liliths Hand griff zog ich sie einfach durch das Geäst hindurch. Man sah kurz ein grelles Licht doch dann bemerkte man recht schnell, dass wir uns nicht mehr in Ikuto befinden konnten, oder vielleicht doch? Ich sagte ja, dass sich einige Engel und Dämonen in der Stadt versteckten, doch hier hatten sie sich auch eine Heimat aufgebaut, obwohl es jedem frei zu entscheiden war, wo er leben wollte. Deshalb lebte ich ja auch direkt in Ikuto und nicht hier. Vor uns erstreckten sich einige Häuser, doch trotzdem sah hier vieles natürlicher aus, als in der Stadt wo wir noch gerade waren. Hier brauchte sich niemand zu verstecken, weshalb man auch schnell die Dämonen aber auch Engel enttarnte. Vielleicht konnte man es nicht glauben, aber es gab auch Mischformen zwischen diesen beiden Wesen, was man besonders den Kindern ansah. Aber wenn man genauer hinsah, erkannte man nicht nur Engel und Dämonen als zahlreiche Wesen die sich versammelt hatten, nein man sah so viele magische Wesen, obwohl man deren Existenz beinahe verleugnet hätte. "Das hier wollte ich dir zeigen, ich wollte dir zeigen, dass wir nicht allein sind.",
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 09 Jun 2014, 09:04

Ryogas bestätigende Antwort machte mich noch neugieriger. Sofort fing ich an mir auszumalen, was er mir zeigen wollte. Meine Vorstellungskraft war nur nicht sehr ausgeprägt, weshalb ich mir nichts Großartiges vorstellte. Was Ryoga mir zeigte übertraf meine Vorstellungen zumindest bei Weitem. Als wir vor der Lichtung ankamen, an der Ryoga die Äste auf Seite bog, zögerte ich wirklich diese zu betreten. Ryoga musste erst nachhelfen und mich mit sich ziehen.
Hinter dem Geäst befand sich eine Art Stadt. Ich sah mich erstaunt um, weil ich mich fragte wie es möglich war, dass hier so viele Häuser standen, die man bis eben nocht einmal gesehen hatte. Die Häuser zogen dann aber weniger meine Aufmerksamkeit auf sich, als es die hier lebenden Geschöpfe taten. Engel, Dämonen und noch weitere Wesen lebten hier anscheinend. Insgesamt bot sich mir ein überwältigender Anblick, für den ich Ryoga erstmal dankte. Als ich mir dann aber die Dämonen ansah, wobei ohne dass ich es hätte kontrollieren können mein Dämonenarm erschien, bekam ich es doch mit der Angst zu tun. Ryoga wusste nicht, dass ein Dämon meine Eltern auf dem Gewissen hatte, vielleicht erzählte ich ihm noch davon, aber wegen der Vielzahl von Dämonen bekam ich wirklich Angst. Mit schlotternden Knien stotterte ich: "T-T-Tun mir d-d-die Dämo-mo-monen auch nichts? Sind sie ne-ne-nett zu Fremden?" Beinahe versteckte ich mich schon hinter Ryoga, aber eben nur beinahe. Einige der Kinder entdeckten Ryoga und mich und kamen auf uns zu. Sie freuten sich sehr darüber Ryoga bzw. Michael zu sehen. Hier war er also auch ziemlich bekannt, obwohl er nicht mit ihnen an diesem Ort lebte. Die Kinder bemerkten allerdings auch mich. Ich versteckte nicht einmal meinen rechten Arm hinter meinem Rücken, aber die Kinder sah ich nicht an. Schließlich fragten die Kinder Ryoga im Chor: "Wen hast du da mitgebracht, Michael?" Immer noch sah ich zur Seite und antworten tat ich ihnen auch nicht. Dazu hätten sie mich schon direkt fragen müssen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 09 Jun 2014, 20:21

"Keine Sorge, wir haben uns alle einem Verhaltenskodex unterzuordnen, sie dürfen und werden dir nichts tun, du wirst überrascht sein, einige von denen die hier leben sind sogar recht nett.", antwortete ich ihr und versuchte ihr ein wenig die Angst zu nehmen. Warum ich ihr dies jetzt gezeigt hatte, war eigentlich nur um ihr zu zeigen, dass sie wirklich keine Angst haben musste, egal was auf sie zukam. Ich ging vor den Kindern in die Hocke, vielleicht waren sie gerade mal 10 Jahre alt, aber dies machte mir nichts aus, denn dafür hatten sie auch schon einiges erlebt. Unter den Kindern befanden sich ein reiner Engel, ein reiner Dämon und noch zwei Mischwesen, also zwei Kinder die halb Engel und halb Dämon waren. Gleichzeitig amüsierte es mich jedes Mal wieder, wie froh sie doch waren, wenn ich hierher kam. Ich ließ mich selten hier blicken, aber dafür blieb ich auch lange Zeit hier. "Das meine Lieben ist Lilith, seit bitte nett zu ihr, Sie ist neu hier.", antwortete ich ihnen, während der älteste unter den Kindern, ein Weißhaariger Jung, vortrat. Er war etwa in Liliths Alter, vielleicht auch ein Jahr älter. Wenn ich mich recht erinnerte war sein Name Linus und er war eines der Kinder, die man als Mischwesen bezeichnete. "Hallo Lilith ich bin Linus freut mich sehr dich kennenzulernen." mal abgesehen von dem weißen Haar waren seine Augen rot, aber sonst trug er ausschließlich schwarze Kleidung, fast wie alle hier. Das was ihn aber am meisten auszeichnete war der weiße Engelsflügel, der aus seinem Rücken ragte, ja wie die meisten hatte er nur einen, wenn überhaupt, denn dies war ziemlich selten.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 10 Jun 2014, 01:18

Ryoga gelang es mir etwas die Angst zu nehmen, wobei ich mich nur vor den Dämonen fürchtete. Mein Misstrauen blieb trotzdem, aber nach dem, was ich erlebt hatte, war das auch kein Wunder. Diesen Verhaltenskodex wollte ich trotzdem bei Gelegenheit näher studieren, doch sollte mir doch ein Dämon Böses antun wollen, war Ryoga hoffentlich sofort da, um mir zu helfen. Ich sah die Kinder mit leicht schüchternen Blicken an und hörte mit, wie Ryoga mich ihnen vorstellte. "Hallo.", sagte ich lediglich und winkte ganz kurz mit meinem linken Arm. Etwas überfordert wurde ich, als der weißhaarige Junge vor mir stand und sich mir vorstellte. Darauf war ich nicht vorbereitet. Er schien mich wie ein gewöhnliches Mädchen zu behandeln. "Freut mich ebenfalls dich kennenzulernen, Linus.", erwiderte ich in leicht schüchternem Ton. Unbemerkt zeigten sogar plötzlich meine Knie nach innen, was wohl ebenfalls von Schüchternheit zeugte. Mir fiel es schon schwer, Linus anzusehen. Der weißhaarige halb Engel, halb Dämon sagte zu mir: "Lilith ist eine wunderschöner Name wie ich finde." Hatte er mir gerade wegen meines Namens ein Kompliment gemacht? Einst mochte ich meinen Namen auch, doch dies war einmal. Dennoch brachte er mich mit dem Kompliment zum Erröten. Linus schien ein charmanter Junge zu sein. Er fragte mich anschließend nämlich noch: "Soll ich dir ein wenig die Gegend zeigen?" Ein prüfender Blick meinerseits ging zu Ryoga, der es womöglich gerne sah, wenn ich mich integrierte. Bestimmt hatte er mich deshalb auch hergebracht. Kaum hatte ich Linus meine Zustimmung gegeben, nahm dieser auch schon meine rechte Hand, meine Dämonenhand, und zog mich an dieser sachte mit sich. Dies tat er auch nur ein paar Schritte, denn dann liefen wir nebeneinander während er immer noch meine Hand hielt. Linus schien wirklich charmant zu sein. Ich glaubte jedenfalls nicht, dass er nur nett zu mir, der Neuen, war. Alleine blieben wir allerdings nicht, denn Dev folgte uns.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 10 Jun 2014, 14:50

Es freute mich wirklich sehr, dass sie mit Linus mitgegangen war, denn damit hatte ich nicht gerechnet. Gleichzeitig damit setzte sich auch Dev in Bewegung, denn dieser hatte trotz der Tatsache, dass er nur ein Kater zu sein schien, das Gefühl die Weißhaarige beschützen zu müssen. Nachdem die beiden etwas aus meinem Sichtfeld verschwunden waren, wurden die anderen Kinder von ihren Eltern gerufen, wohl oder übel hatten sie noch etwas zu erledigen, aber gut sie an mich zu binden tat ich nicht sonderlich gern, dafür tauchte ich auch zu selten hier in der Gegend auf. Nach und nach rannten die kinder zu ihrem jeweiligen Elternteil und ließen mich hier allein zurück, was mich aber keinesfalls traurig stimmte, denn an sich freute ich mich für jeden von ihnen. Für Lilith freute ich mich aber ganz besonders, ich wollte zwar weniger, dass sie hier zu leben begann, aber ich wollte, dass sie Freunde fand oder zumindest sich nicht mehr vor anderen fürchtete, denn hier würde ihr definitiv niemand etwas tun. Langsam setzte auch ich mich in Bewegung und steuerte zielstrebig auf eine Bar zu, die ich anschließend betrat, noch waren wenige Leute hier, aber es war auch noch helllichter Tag und eines musste ich allen Dämonen und Engeln lassen, sie wussten auch wie man feierte. Selbst dann, obwohl ich heute nicht gekommen war um mich zu betrinken.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 11 Jun 2014, 06:55

Linus hielt meine Dämonenhand fest während er mich in dieser Ortschaft herumführte. Er war aber auch der Einzige der Kinder, der noch nicht von seinen Eltern gerufen wurde, was mich etwas nachdenklich werden ließ. Hatte er vielleicht keine Eltern mehr, fragte ich mich in Gedanken. Linus brachte mich aber sofort wieder auf andere Gedanken. Ihn schien es überhaupt nicht zu stören, dass mein rechter Arm der eines Dämons war. Er mochte ihn anscheinend sogar. Während seiner Führung sagte er zu mir: "Du bist bestimmt auch halb Engel und halb Dämon, nicht wahr?" Ich horchte auf und sah Linus verwirrt an, bevor ich ihn fragte: "Wie kommst du darauf? Ich habe dich gar keine Engelsflügel." "Es sind deine blauen Augen. Sie erinnern mich an die Augen eines Engels. Dein Arm erklärt sich von selbst.", antwortete er. Meine Wangen liefen rot an, weil ich glaubte, dass er mir ein Kompliment zu meinen Augen gemacht hatte, doch leider musste ich ihn enttäuschen. Ich schüttelte den Kopf und sagte: "Tut mir Leid! Ich kann mir vorstellen, dass du gerne jemand deinesgleichen kennengelernt hättest, der in deinem Alter ist, aber ich bin kein Engel. Ich bin eine Magierin, die zu einer Dämonin wurde." Vielleicht war Linus jetzt etwas enttäuscht, da ich nicht so wie er war, doch lieber war ich von vornherein ehrlich zu ihm. Linus war aber nicht einmal enttäuscht, sondern beeindruckt darüber, dass ich eine Magierin war. Linus war wirklich ein netter Junge. Das Dämonische sah man ihm höchstens an, aber vom Charakter her überhaupt nicht. Ich konnte ihn jedenfalls gut leiden, allerdings nicht so sehr wie Dev. Etwas misstrauisch war ich Linus gegenüber halt doch noch eingestellt. Keinem Dämon, wenn Linus auch nur ein halber war, konnte ich so einfach vertrauen. Die Führung bereitete mir und anscheinend auch Dev allerdings Spaß, doch wie anfangs bei Ryoga gewann Linus mir kein Lächeln ab. Ryoga hatte ich wie mir gerade erst einfiel total aus den Augen verloren, aber Linus führte mich auch noch durch seine Heimat, also suchte ich erst später nach ihm.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 11 Jun 2014, 20:10

War es wirklich eine gute Entscheidung sie gehen zu lassen? Gut an sich hatte sie sich selbst dazu entschieden, aber trotzdem sorgte ich mich etwas, wobei etwas noch stark untertrieben war. An der Theke innerhalb der Bar nahm ich schlussendlich platz, wobei mich von den beiden Barkeepern trotzdem nur der Engel fragte ob ich einen Trink wollte. Der Dämon, Sona hieß er, glaubte ich zumindest hatte zwar nichts gegen meine Anwesenheit, aber trotzdem war es für uns besser, wenn wir uns nicht unbedingt mit einander beschäftigten. Schließlich hatten wir einmal eine Auseinandersetzung und diese war für beide Seiten nicht unversehrt ausgegangen. "Na Michael, was verschlägt dich denn heute zu uns?", fragte mich der Engel mit den bernsteinfarbenen Augen vor mir und stützte sich mit seinen Händen auf der Theke ab. Der Blauhaarige Engel, der auf den Namen Talee hörte und ich kannten uns eigentlich schon seit einer halben Ewigkeit, aber trotzdem wussten wir oftmals nicht was der andere dachte, sicher waren wir so etwas wie Freunde aber wir hatten auch jeder unsere kleinen Geheimnisse. Zwar wusste er davon, dass ich mich für Männer mehr interessierte, als für Frauen, aber bei anderen Geheimnissen hörte es dann auch schon wieder auf. "Ich wollte meiner Schwester die Gegend zeigen.", antwortete ich ihm, während dieser mir mein Getränk vor die Nase stellte. 
"So so ich wusste ja nicht, dass du eine Schwester hast...", plötzlich fiel ich ihm jedoch ins Wort, bevor er auch nur weiterreden konnte:"Naja sie ist auch nicht wirklich meine Schwester, ich habe sie gefunden als ich ihren Hilferuf wahrgenommen hatte." "Dann muss sie ja etwas ganz besonderes sein, wenn du wieder einmal auf einen Hilferuf eingehst.", stellte der Blauhaarige fest, wobei er sich auch ein Grinsen nicht verkneifen konnte. Ach ja wir hatten uns ja auch alle so lieb!
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Do 12 Jun 2014, 19:22

Linus zeigte mir wirklich die komplette Gegend und damit das Umfeld, in dem er lebte. Ich begann dadurch sogar mich zu fragen, wie solch ein Ort eigentlich hier existieren konnte, denn wenn man von außen hierher sah, sah man doch nur das Waldstück, durch das Ryoga mich überhaupt erst hierhergeführt hatte. Linus wusste aber vermutlich selbst keine Antwort auf diese Frage. Vielleicht gab es auch keine logische Erklärung darauf, was diesen Ort nur etwas Besonderes bleiben ließ und ihm für mich etwas magisches, wenn nicht gar verwunschenes gab. Linus gab sich sogar richtig Mühe, um freundlich zu mir zu sein. Gut möglich, dass er von Natur aus so war, aber ich sah in jedem Dämon etwas abgrundtief böses. Da zeigte sich auch eher meine eigene Erfahrung, denn erst nachdem ich praktisch durch meine magischen Fähigkeiten zu einer Dämonin wurde, hatte ich bestimmt auch meine dunkle Seite ein Leben gegeben.
Linus und ich setzten uns schließlich auf eine Bank, die einfach am Wegesrand stand. Mir gefiel es irgendwie nach seiner Führung an diesem Ort. Dies hier erinnerte mich mehr an meine Heimat in Avalon, als es das Stadtgebiet Ikotos tat. Auf der Bank saßen Linus und ich direkt nebeneinander, wie sollte es auch sonst sein. Trotzdem versuchte ich immer noch etwas auf Abstand zu bleiben, doch Linus rückte jedes Mal wie von selbst auf, bis ich nicht mehr weiter wegrutschen konnte ohne von der Bank zu fallen. "Darf ich dich was fragen, Lilith?", fragte mich Linus. Ich horchte auf und antwortete ohne ihn wirklich anzusehen: "Ja, frag ruhig. Ich kann dann immer noch entscheiden, ob ich darauf antworte." "Woher kommst du denn? Es kommt nicht häufig vor, dass Michael jemanden mit hierher bringt. Ein noch so junges Mädchen wie dich erst Recht nicht. Das sagt mir, dass er in dir etwas ganz Besonderes sehen muss.", sagte Linus. Seine Frage, nein eher die anschließenden Worte wusste ich nicht richtig zu deuten. Unerklärlicherweise fasste ich sie als Kompliment auf, das zweite, das Linus mir machte. Mir schoss die Gesichtsröte ins Gesicht und ich stammelte: "Findest du? Aber ich... Michael... ich meine Ryoga..." Ich stockte auf einmal, weil mir schlichtweg die Worte fehlten. Nachdem Dev auf meinen Schoß gesprungen war und es sich bei mir gemütlich machte, meinte Linus: "Ja, das finde ich. Ich kann Michael auch verstehen. Außerdem sieht der Kleine da das offenbar genauso. Wann trifft man denn auch schon mal eine Magierin?" Anschließend lächelte Linus mich an während mir immer noch die Worte fehlten. "Wie heißt die Katze eigentlich?", fragte mich Linus, der wirklich neugierig zu sein schien. Ich holte tief Luft und antwortete ihm dann: "Er ist ein Kater und sein Name ist Dev. Ich habe ihn selbst erst vorhin kennengelernt, aber ich habe ihn sehr gern. Dasselbe trifft auf Ryoga zu. Und was meine Herkunft angeht... Ich bin in Avalon aufgewachsen, aber ich habe schon seit einigen Jahren keine richtige Heimat mehr. Ryoga hat mich aber bei sich aufgenommen." Linus sah mich mit großen Augen an. Er konnte vielleicht viele Fragen stellen, aber er war ein ebenso guter Zuhörer. Plötzlich sagte der Weißhaarige: "Interessant. Avalon, das liegt doch jenseits des Meeres. Weißt du, ich möchte dich noch besser kennenlernen! Wenn du was über mich wissen willst, dann kannst du mich gerne fragen. Anders gesagt: Wollen wir Freunde sein?" Ein überraschter Gesichtsausdruck meinerseits war die einzige Reaktion, die ich erstmal zeigte. Es kam etwas plötzlich, aber ja, Linus war wirklich ein netter Junge. Darum schaffte er es auch, dass ich ihn anlächelte und nickte. Freunde! Davon hatte ich bislang noch nie welche gehabt, selbst in meiner Heimat nicht. Linus war deshalb mein erster Freund, abgesehen von Ryoga, den ich aber nicht als Freund betrachtete, sondern eher wie einen großen Bruder, da er mich wie eine kleine Schwester betrachtete. Wie dem auch sei war ich sehr glücklich darüber, mich mit Linus angefreundet zu haben, auch wenn dies sehr schnell ging, wenn nicht sogar etwas überstürzt.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 13 Jun 2014, 21:14

Ich roch den Geruch von Alkohol zunehmend stärker, je mehr sich die Bar füllte. Ich hatte auch schon einiges intus, aber trotzdem war ich nicht betrunken, was auch auf die meisten hier zutraf. Gut es war schon eine Sache für sich, dass weder Engel noch Dämonen wirklich betrunken sein konnten, doch den Promillewert konnte man bei uns trotzdem feststellen nur unsere Sinne blieben klar. Verständlich, denn diese brauchten wir auch zu jeder Tages- und Nachtzeit, ganz einfach da wir alle gejagte Wesen waren, egal ob wir uns verteidigen konnten oder nicht. Ich ließ meinen Blick durch den Raum schweifen, merkte aber schnell, dass die Zahl der Engel eindeutig niedrig war, doch als schlimm empfand ich dies nicht, dafür war ja auch der Kodex da auch wenn er nicht hundertprozentig eingehalten werden konnte. Jedenfalls leerte ich dann noch mein Glas, wobei der Alkohol mittlerweile auch aufgehört hatte zu schmecken und bezahlte anschließend. Geschwind aber doch irgendwie elegant, ja ich legte doch einige weibliche Charakterzüge an den Tag, stand och vom Barhocker auf und verließ die Bar genauso schnell wie ich gekommen war. Eine Besonderheit gab es aber an dieser Bar doch, denn diese wurde eigentlich hauptsächlich von Männern besucht die das andere Ufer bevorzugten. Draußen empfing mich sofort wieder die Sonne und die Wärme verfehlte auf keinen Fall ihre Wirkung. Trotzdem machte ich mir momentan wirklich wenig Sorgen um Lilith an Linus Seite war sie zum einen gut aufgehoben und zum anderen hätte ich es so oder so gemerkt, wenn sie wirklich in Schwierigkeiten stecken würde. Trotzdem hatte ich hier nicht wirklich etwas zutun und wusste deshalb auch nicht, was ich tun sollte. Dev war bei Lilith und Lilith war bei Linus und so hatte ich praktisch gesehen meine Ruhe, auch wenn diese nicht ganz so eintrat, wie ich eigentlich gedacht hatte. Schlussendlich entschied ich mich dann aber doch über den Markt zu gehen, denn dort gab es manches Mal auch noch ein paar interessante Sachen zu entdecken, Lebensmittel waren aber trotzdem eine Seltenheit auf diesem Markt.


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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Sa 14 Jun 2014, 15:24

Das erste Mal in meinem Leben hatte ich mit jemandem Freundschaft geschlossen und dann auch noch mit einem Jungen. Das war etwas völlig Neues für mich. Mit Linus verstand ich mich aber sehr gut, doch in mir hegte ich immer noch Zweifel, ob ich ihm wirklich hundertprozentig Vertrauen schenken sollte. Mein zuvor gezeigtes Lächeln verschwand auch plötzlich wieder und Linus fragte sofort: "Was ist denn los, Lilith?" Ich blickte ihn nur noch aus dem Augenwinkel an während ich mehr den Himmel beobachte und seufzte zuerst nur. Dann sah ich ihn aber doch an und fragte: "Wir sind jetzt Freunde, aber ich weiß gar nicht so genau, was das heißt - anders gesagt: Wie soll ich mich dir gegenüber benehmen, damit ich dir eine gute Freundin bin?" Linus fing an zu lachen und wuschelte mir durch das Haar. Unangenehm war mir das aber nicht, frag mich einer wieso. Nur sein Lachen störte mich etwas, da ich dachte, er würde mich auslachen, doch dann antwortete er: "Irgendwie bist du wirklich süß. Das mag ich aber an dir. Sei einfach du selbst, dann kannst du gar nichts verkehrt machen. Irgendwann würde ich es eh merken, wenn du dich verstellst." Linus ließ mich ein weiteres Mal erröten. Er fand mich also süß während ich mich nicht einmal mehr für ein menschliches Wesen hielt. Aber Linus war ja selbst kein Mensch, sondern halb Engel und halb Dämon.
Dev miaute plötzlich und drehte sich auf seinen Rücken. Ich verstand es so, dass er seinen Bauch gekrault bekommen wollte und das tat ich dann auch. Linus stellte mir währenddessen weitere Fragen, zum Beispiel wie alt ich war und was ich gerne machte. Nachdem ich ihm geantwortet hatte, dass ich 13 Jahre alt war und Süßigkeiten mochte, weswegen ich gerne naschte sowie dass ich gerne schrieb, erzählte er mir auch was von sich. So brachte ich in Erfahrung, dass Linus 14 Jahre alt war und dass er für sein Leben gern rannte. "Rennen?", fragte ich nochmal nach, um auch sicherzugehen, dass ich mich nicht verhört hatte. "Ja, ich renne gerne! Ich bin auch ziemlich schnell. Willst du dich selbst davon überzeugen? Wir können dann auch gleichzeitig herausfinden, wer von uns schneller ist.", antwortete Linus, der mich gleichzeitig doch zu einem Wettrennen herausgefordert hatte. Eigentlich hatte ich genug vom Rennen, denn ich war lange genug vor meinen Verfolgern davongerannt. Doch das hier war etwas anderes als Wegrennen. Wenn Linus Spaß am Rennen hatte, dann konnte ich auf diese Weise vielleicht sogar rausfinden, warum es ihm Spaß bereitete. Deshalb stand ich auf und lächelte ihn an, bevor ich sagte: "Dann lass uns herausfinden, wer von uns schneller rennen kann. Ich werde mein Bestes geben, in Ordnung?" "Ich würde nichts anderes wollen! Erwarte aber nicht, dass ich mich zurückhalte, nur weil du ein Mädchen bist!", sagte Linus. Danach stellten wir uns nebeneinander auf, allerdings völlig unterschiedlich. Linus nahm eine richtige Startposition ein während ich lediglich mein rechtes Bein etwas nach hinten verlagerte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Sa 14 Jun 2014, 22:33

Von so vielen meiner Art umgeben zu sein war jedes Mal ein angenehmes aber trotzdem auch beängstigendes Gefühl, denn sie alle konnten einen auslöschen, wenn sie es wollten und vor allem gegen den Kodex verstoßen wollten. Nicht jeder schien diesen zu akzeptieren und ich tat es manches Mal auch nicht, aber trotzdem wer tötete lud Sünden auf sich, die einem erst vergeben werden konnten, wenn man sich selbst vergeben konnte und diese Taten bereute. Auch ich trug Sünden mit mir herum, so viele Hilferufe hatte ich ignoriert und so viele Menschen waren daraufhin jämmerlich verkommen, sodass ich Schuld an tausenden Toden war und dies bereute ich Tag ein Tag aus. Vielleicht hatte ich deshalb Liliths Ruf nicht ignoriert um mein Gewissen zu beruhigen, doch jedes Mal, wenn ich sie sah wusste ich ganz genau, dass es ein anderer Grund war, warum ich auf sie reagiert hatte. Während ich über den Markt schlenderte passierte eigentlich recht wenig, zwischen den lachenden Kindern traf ich immer wieder auf Dämonen und Engel denen man ihr alter leibhaftig ansah, doch sie hatten dieses Schicksal selbst gewählt, denn sie würden eines Tages sterben, wie ich auch. Wenn ich so daran dachte, dass ich meine Unsterblichkeit abgelegt hatte, wobei ja ich lebte noch ein paar tausend Jahre bevor ich sterben würde, nur um hier unten leben zu können, so hatte ich es doch niemals bereut. All diese neuen Eindrücke waren für mich immer wieder etwas neues und ich genoss jeden einzelnen von ihnen, auch wenn mein schlechtes Gewissen mich immer wieder aufs neue quälte. Wieso hatte ich auch all diese Menschen in den Tod getrieben? Ich wollte einfach dies alles nicht mehr hören, bis ich es akzeptiert hatte. Ich hatte akzeptiert wer ich war und wer ich auch noch heute bin und darum ließ ich auch Michiko jede Erfahrung, die sie jetzt machte, genießen. Vielleicht, zumindest hoffte ich es, fand sie auch irgendwann einmal zu sich.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 15 Jun 2014, 20:29

Linus und ich waren bereit für den Start. Da er die Idee hatte, dieses kleine Wettrennen zu veranstalten, zählte er auch runter. "Bist du bereit, Lilith?", sagte er, "auf Los geht's los! 3... 2... 1..." Linus hatte bereits sein Gesäß in die Höhe erhoben während ich meinen Körper nur etwas mehr gebeugt hatte. Schließlich gab Linus das Startsignal "Los!", woraufhin wir beide unverzüglich losrannten. Linus hatte nicht übertrieben, als er sagte, dass er ein schneller Läufer sei, denn das war er, doch unglaublich war es dann doch, dass ich sogar noch schneller war und das mit Sandalen an den Füßen, mit denen ich nicht einmal richtig rennen konnte. Das ständige Wegrennen vor meinen Verfolgern hatte sich also bezahlt gemacht. Meine magischen Fähigkeiten spielten da auch wirklich nicht mit, auch wenn ich sie nicht richtig unter Kontrolle hatte. Mein Dämonenarm hatte sich vorher sogar noch aufgelöst. Auf jeden Fall rannte ich Linus davon, der nicht schlecht staunte. Dies sagte er mir zumindest, nachdem ich kurz nach ihm gesehen hatte und wir wieder zusammenfanden, nachdem ich stehengeblieben war. "Du bist irre schnell, Lilith! Eine richtige Athletin!", sagte Linus völlig begeistert und klopfte mir auf die Schulter. Ich wurde wegen des Lobs ganz verlegen und umklammerte meinen Körper, als ich sprach: "Findest du? Für mich ist das ganz normal." "Sei doch nicht so bescheiden. Ich habe noch kein anderes Kind gesehen, das so schnell ist wie du.", erwiderte Linus.
Nach diesem Wettrennen, das aufgeklärt hatte, dass ich schneller als Linus war, liefen wir einfach in Schritttempo weiter durch die Gegend. Auf einmal sagte ich: "Wenn es dir nichts ausmacht, dann würde ich gerne Ryoga suchen. Ich will nicht, dass er sich Sorgen um Dev und mich macht." Ich schreckte wegen meiner eigenen Worte auf, denn ich hatte Dev kurzzeitig ganz vergessen. Zum Glück war der Kater direkt bei uns, denn ich hörte sein Miauen. Ich sah hinunter und sah dadurch den süßen Kater, der mit seinem Körper an meinen Beinen entlangstreifte. Für mich hieß das, dass er auf meinen Arm wollte, weshalb ich ihn hochhob. "Das Rennen mit dir hat aber Spaß gemacht!", ergänzte ich an Linus gewandt und lächelte ihn an. Wir liefen danach einfach weiter, aber hielten Ausschau nach Ryoga.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 15 Jun 2014, 20:49

Vielleicht war es eigentlich nur die Tatsache, dass es hier allgemein so laut war, dass ich viele Details außer Acht ließ, oder diese Sache hatte vielleicht sogar einen Grund. Jedenfalls hörte ich immer wieder wie manche Verkäufer ihre Waren anpreisten nur um sie an den Mann oder an die Frau zu bringen. Mal abgesehen davon, unterschied sich dieser Markt eigentlich kaum von anderen, die nicht in dieser Stadt waren. Bis auf die Tatsache, dass es eben ein Markt für Mystisches war und nicht für normales. Es gab Stände die boten Zutaten für die heimische Küche an und wenn ich heimische Küche meinte, dann war dies auch wirklich so, denn Tränen eines Einhorns konnte man sich hier in Hülle und Fülle besorgen, Voraussetzung dafür war aber, dass man das nötige Kleingeld dafür hatte. Das Lilith nach mir suchte, bemerkte ich eigentlich auch gar nicht, denn meine Sinne waren eigentlich vollkommen auf alles andere konzentriert nur nicht auf meine Umgebung. Das Linus und Lilith Freunde geworden waren, nun davon ahnte ich auch noch nichts, aber wenn ich davon gewusst hätte, nun dann wäre meine Freude darüber gar nicht mal so gering gewesen. Schlussendlich ging ich zu einem der wenigen Geschäfte, die man auch in der nicht mystischen Welt zu sehen bekam. Bei dem Gedanken an Eis lief mir eigentlich immer das Wasser im Mund zusammen, aber nicht nur bei Eis, eigentlich bei allen Lebensmitteln, die nur irgendwie süßlich schmeckten. Ja ich liebte Süßigkeiten, auch wenn man das meiner Figur nicht gerade anmerkte. Besonders in meiner Wohnung sah man auch kaum süßes, aber ich versteckte es eben gut. Kleine Anmerkung am Rande, man konnte mich trotzdem jeden Abend mit einer Tafel Schokolade auf dem Balkon finden. Am Eisstand gönnte ich mir dann trotzdem nur eine Kugel Eis, mit meiner Lieblingssorte Green Tea. Eigentlich war das ja eine Sorte, die es außerhalb von Ikoto nirgendwo gab, aber dies hier war eine Ausnahme. Mit meinem Eis ließ ich mich schlussendlich auf einer Bank nieder und wartete einfach mal ein wenig ab. entweder fand Lilith mich mit der Zeit, oder ich sie aber verloren gehen, nun dies konnte sie hier definitiv nicht.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 16 Jun 2014, 07:20

Linus und ich liefen wieder nebeneinander durch die Ortschaft, nur suchten wir diesmal Ryoga, der inzwischen überall sein konnte. Überall. Das bedeutete also auch schon wieder zuhause. "Was ist, wenn Ryoga schon wieder gegangen ist und mich hier zurückließ?", fragte ich, aber das war eine ziemlich blöde Frage. Linus antwortete auf diese: "Mach dir darüber keine Gedanken! Ich glaube nicht, dass Michael der Typ für sowas ist. Außerdem ist Dev doch noch hier und der ist doch Ryogas Kater, oder?" Linus hatte sicher Recht. Ryoga würde mich schon nicht im Stich lassen und wenn nicht mich, dann eben Dev nicht. Dev war zwar ein ziemlich selbstständiger Kater, aber ich bezweifelte trotzdem, dass er allein hier draußen auf Dauer zurechtkam. Doch Linus sagte, ich solle nicht daran denken, also ließ ich es auch sein.
Dev, Linus und ich passierten wieder Orte in dieser Gegend, die Linus mir zuvor gezeigt hatte. Plötzlich hatte Linus eine Idee, um die Suche zu beschleunigen. "Lass uns zum Markt gehen! Vielleicht hat dort jemand Michael gesehen und kann uns sagen, wo er ist. Dort laufen genug Personen rum.", sagte er. Linus schnappte sich meine Hand, sodass ich Dev nur noch mit einem Arm trug und zog mich zum Marktplatz, auf dem aber nicht unbedingt das kaufen konnte, was ich erwartet hatte. Nur fünf Dämonen, Engel oder Mischwesen mussten wir fragen, bis man uns weiterhelfen konnte. Am Ende fanden wir Ryoga mit einer Kugel Eis auf einer Bank sitzend. Linus und ich fragten gleichzeitig: "Können wir auch ein Eis haben?" Danach sahen Linus und ich uns an und fingen an zu lachen während Dev mir aus dem Arm sprang. Meine Hand hatte Linus noch nicht wieder losgelassen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 16 Jun 2014, 20:54

"Na wenn ihr auch ganz lieb bitte sagt.", stellte ich lachend fest als ich die beiden sah. Gut ein wenig überrascht war ich dann doch, dass sie mich so schnell gefunden hatten, doch lieber schnell, als wenn später noch etwas passieren würde. Irgendwann konnte selbst der gütigste Engel oder der großzügigste Dämon keinen Aufstand mehr zwischen den Völkern verhindern und der Austragungsort würde dann wohl unsere ganze Welt sein. Der Geschmack von grünem Tee breitete sich in meinem Mund aus, gleichzeitig sorgte das Eis aber auch für Abkühlung, auch wenn es rein wissenschaftlich nicht wirklich gut für den menschlichen Körper war, auch wenn ich an sich kein Mensch zu sein schien. Ob ich es mir vielleicht sogar wünschte ein Mensch zu sein, stand jetzt innerhalb meiner Gedanken nicht zur Debatte. Doch eigentlich sollte es eben der größte Wunsch von einem Engel sein, vielleicht gab es dort ja Unterschiede. Ich erhob mich anschließend von der Bank, während Dev sich kurz an mein rechtes Bein kuschelte. Achja mein Kater eben er war durchaus auch ein Kapitel für sich. "Na los ihr solltet schon mitkommen, immerhin weiß ich nicht welche Sorte ihr möchtet.", sagte ich zu den beiden anschließend noch und ging schon einmal vor. Eigentlich würde ich sie nur bis zu dem Eisstand begleiten, denn ich hatte hier noch etwas zu erledigen, auch wenn es nicht unbedingt etwas schönes war. Vor dem Eisstand kam ich dann zum Stehen, dass Dev mir gefolgt war, dies war mir klar, doch ob es die beiden auch waren, dies war eine andere Sache. 
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 17 Jun 2014, 19:43

Nicht nur Linus, sondern auch ich freute mich darüber, dass Ryoga uns beiden das Einverständnis gegeben hatte, dass wir ein Eis essen durften und das auch noch auf Ryogas Kosten, so wie sich seine Worte anhörten. Mir sah man die Freude darüber sogar richtig an. Innerhalb der letzten Stunden schien ich mich stark verändert zu haben, nicht nur äußerlich, doch tief im Inneren war ich immer noch der bemitleidenswerte Trauerkloß, der auf der Flucht vor denjenigen war, die mich jagten. Vertrauen in andere Personen, einschließlich Linus, hatte ich auch noch nicht mit Ausnahme von Ryoga, aber Ryoga war auch ein Fall für sich, denn er hatte mir erst dieses alternative Leben ermöglicht, das mich glücklich zu machen schien. Doch würde ich jemals wahrhaftig glücklich sein? Das würde sich mit der Zeit zeigen, doch mir fehlte meine Familie wirklich und zwar nicht nur meine Blutsverwandten, sondern auch die Drachen, die mich bei sich aufgenommen hatten. Kurz gesagt hatte sich mein Charakter noch nicht wirklich geändert. Ich versuchte nur all die neuen Eindrücke auf mich wirken zu lassen.
Meine Freude war dennoch nicht gespielt und mit jemandem befreundet zu sein fühlte sich auch schön an. Ohne Widerworte zu geben folgten Linus und ich Ryoga und Dev. Das Eis wollten wir uns nicht entgehen lassen. Linus und ich unterhielten uns ausgelassen während wir ihnen folgten, sodass wir die beiden weniger beachteten, aber ihnen trotzdem folgten. Unterhalten konnte man das, was Linus und ich machten aber auch nicht wirklich nennen, denn eigentlich redete Linus hauptsächlich während ich ihm lediglich zuhörte und gelegentlich mal nickte. Er hatte aber auch jede Menge Interessantes zu erzählen. Nach Ryoga und Dev erreichten wir aber auch den Eisstand, wo es dann wohl für uns hieß, dass wir uns eine Eissorte aussuchten. Ich verschaffte mir erstmal einen Überblick über das Angebot. Die Auswahl war groß und die Entscheidung fiel mir zunächst schwer, doch dann erblickte ich eine Sorte, die meine Augen zum funkeln brachte. Mein Gesicht klebte schon förmlich an der Scheibe, die uns von den ganzen Eissorten trennte. Ich deutete auf meine Wahl und sagte: "Diese Sorte hätte ich gerne! Das muss einfach Schokolade sein. Darin besteht kein Zweifel!" Gerade merkte ich erst, wie lange ich auf Süßigkeiten hatte verzichten müssen. Gut, die Drachen hatten auch "Süßigkeiten", aber unterschied diese sich doch deutlich von der Definition, die den Menschen geläufig war und anscheinend auch Engeln und Dämonen. "Kann ich ein Schokoladeneis haben?", fragte ich Ryoga und sah diesen flehend an.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 17 Jun 2014, 20:37

Auch wenn meine Gedanken momentan nicht so fröhlich waren, wie sie eigentlich hätten sein müssen, so heiterte mich doch Lilith schließlich wieder auf, als wir den Eisstand erreicht hatten. Gut eigentlich musste sie darum nicht flehen, aber ich tat das wirklich gern. "Aber gerne doch.", antwortete ich ihr und lächelte sie daraufhin an. Auch wenn es dieser Stand hier einer der beliebtesten war, so war hier gerade wirklich nichts los und dies verwunderte mich doch. Gut wir waren in der Nähe des Ortes wo ich hinwollte. Der Nebel strich schon leicht um uns herum und ließ den grauen Boden unter unseren Füßen fast vollkommen unkenntlich machen. Man sah ihn einfach nicht mehr. Schlussendlich bestellte ich für Lilith ein Schokoladeneis und Überraschung für Linus genau das gleiche. Der Verkäufer, wohl bemerkt ein halber Mensch, aber auch ein halber Engel. Schlussendlich drückte ich den beiden noch ihre Eiswaffeln in die Hand und schaute dabei kurz zu Dev. "Bitte pass auf die beiden auf, ich bin bald wieder zurück.", sprach ich zu meinem Kater, während der Nebel, der aus einer Gasse kam schlimmer wurde, ich aber gleichzeitig in diesen hineinging. Auf zum Paradies der Dämonen, auf zum Friedhof, auf zu seinem Grab.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 18 Jun 2014, 07:14

Die Freude war groß, als Ryoga Linus und mir je ein Schokoeis bestellte. Ich aß für mein Leben gern Süßigkeiten, also auch Schokolade, weswegen meine Wahl überhaupt erst auf diese Sorte fiel. Linus hatte ich schon davon erzählt, aber Ryoga noch nicht, doch meine Reaktion dürfte Bände sprechen. Nachdem Ryoga uns unsere Eiswaffeln in die Hand gedrückt hatte, hatte ich erstmal nur Aufen für mein Eis - und auch für Linus', der dasselbe Eis wollte. Dadurch bekam ich nicht mit, dass Ryoga fortgegangen war und wir rein optisch betrachtet bereits den Boden unter unseren Füßen verloren hatten. Eigentlich konnte man aber auch schon unsere Füße nicht mehr sehen, doch den Nebel beachtete ich allgemein noch nicht, da er mir noch nicht aufgefallen war.
Ich fing an mein Eis zu schlecken, ließ dabei aber auch nicht Linus' Eis aus den Augen. Ich setzte kurz von meinem Eis ab und fragte Linus: "Hast du absichtlich dasselbe Eis wie ich verlangt?" "Schon möglich.", antwortete Linus sofort und brachte mich damit wieder zum lächeln. Dann genoss ich aber einfach wieder nur mein Eis. Dev passte währenddessen für Ryoga auf uns auf.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 20 Jun 2014, 21:18

Für manche mochte es vielleicht unverantwortlich wirken einem Kater die Verantwortung für zwei Kinder zu überlassen, doch ich war mir sicher, dass sie im Notfall alle die richtige Entscheidung treffen würden. Sicher hätte ich ihnen auch sagen können, dass ich noch gehen würde, aber damit hätte ich wohl erst recht in Erklärungsnot gestanden. Die dunklen Gassen durch die ich schritt, waren für mich eigentlich weniger furchteinflössend, als es vielleicht für andere der Fall sein würde. Ich war es gewohnt, außerdem schien es fast so, als ob die Leere, die pure Finsternis sich vor mir zurückziehen würde. Ein Vor- wie auch ein Nachteil, meiner Meinung nach. Ich konnte leise das knistern von Feuer wahrnehmen, gleichzeitig aber sah ich weder das Licht welches dieses Feuer hätte produzieren müssen, oder spürte die Wärme. Zu dem leisen Knistern gesellte sich aber auch die Gewissheit, dass ich nicht allein war. Ich zeigte meine Flügel nicht, aber sie waren da und praktisch gesehen dazu da mir zu helfen, mich zu beschützen. Sich als Engel in die Brutstätte der Dämonen zu wagen war schon ein Risiko für sich, aber dies nahm ich sogar gerne auf mich, zumindest wenn man wusste wieso.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 22 Jun 2014, 08:00

Linus und ich schleckten gemeinsam unser Eis, doch selbst wenn Linus gerade nicht sprechen konnte, versuchte er mich doch zum Lachen zu bringen. Jetzt versuchte er es mit Grimassen, doch bei denen kam seine dämonische Abstammung verstärkt zum Vorschein. Mit seinen Grimassen flößte er mir dadurch mehr Angst ein, als dass er mich zum Lachen brachte. Ich wich ein, zwei Schritte vor ihm zurück und sagte zu Linus: "Bitte hör auf damit! Du machst mir Angst." Linus dämonische Fratzen wichen zwar noch davon ab, aber sie erinnerten mich an das Gesicht des Dämons, der meine Familie auf dem Gewissen hatte. Linus hörte damit auf, doch seine Grimassen gingen mir nicht mehr aus dem Kopf. Linus war wirklich nett und an unserer Freundschaft wollte ich noch festhalten, doch jetzt benötigte ich erstmal ein wenig Abstand von ihm. Mein Eis hatte ich bereits aufgegessen, als ich einfach vor Linus davon rannte, tiefer in den Nebel hinein, von dem ich nicht einmal wusste, wo er herkam. Ich hatte auch keine Ahnung, wo ich eigentlich hinlief.
Linus und Dev folgten mir. Der Kater befolgte den Befehl seines Herrchens und wollte auf mich aufpassen und Linus hatte ein ungutes Gefühl und sorgte sich um mich, doch das galt auch für Dev. Linus schaffte es nicht mich einzuholen, aber Dev sehr wohl. Nur schaffte Dev es nicht mich aufzuhalten. Ich bemerkte den Kater zwar, aber ich war durch Linus' Grimassen zu verstört, als dass ich anhielt. Mit einem Mal fühlte ich mich an diesem Ort sehr unwohl und ich wollte endlich nach Hause. Ja, bei Ryoga daheim fühlte ich mich bereits zuhause, obwohl ich noch unschlüssig war, ob ich lange in Ikoto bleiben sollte. Doch wenn ich jetzt erstmal nach Hause wollte, dann musste ich Ryoga finden.
Unter Tränen rief ich Ryogas Namen, der nicht aufzufinden war. Kein Wunder. Bei dem Nebel sah man kaum die Hand vor eigenen Augen und ich wusste nicht, wo ich mich aufhielt. So ahnte ich auch nicht, dass ich drauf und dran war, mich in Gefahr zu begeben. Linus' Gromassen gingen mir wirklich nicht aus dem Kopf und ich vergoss noch mehr Tränen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 23 Jun 2014, 21:03

Der Kies unter meinen Füßen knisterte, während ich weiter durch den dichten Nebel lief. An sich hörte ich Lilith nicht, aber ich wünschte doch, dass ich es getan hätte. Es war eher nicht so, dass ich es nicht hören konnte, aber die Umgebung nahm mir ein wenig die Fähigkeit auf meine Sinne zu achten, egal wie sehr ich diese Sache auch hasste, aber es war wirklich schwer dorthin zu kommen, wo ich hinwollte. Es war das Versteck und der aktuell beliebteste Aufenthaltsort der Dämonen, gleichzeitig aber so öffentlich, dass es nicht zu verhindern war, dass Engel dort ebenfalls ihre Artgenossen beerdigten. Gerade war ich auf dem Friedhof angekommen, ich spürte aber sehr stark die Präsens, dass hier etwas nicht stimmte. Ich sah mich immer wieder um und versuchte dabei die roten Augen, die stark aus dem Nebel drangen zu ignorieren. Doch plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen, als ich ihr Rufen hörte, irgendetwas stimmte wirklich nicht. Sie war sehr nah und es war sogar schon klar, dass sie ebenfalls hier auf dem Friedhof war, aber trotzdem war sie gerade wirklich im Begriff in die Hände der Dämonen zu laufen, egal wie sehr sich auch die Mehrheit der Dämonen an den Kodex hielt, aber es gab immer Ausnahmen. "Lilith was ist denn los?", fragte ich die Weißhaarige, als ich aus dem Nebel zu ihr eilte und sie gerade noch davon abhielt in die Hände eines Dämonen zu laufen. Vielleicht sah man in diesem Nebel nicht viel, aber mein Haar sah man dann doch immer, auch wenn das nebenbei bemerkt eher unwichtig war.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 24 Jun 2014, 19:38

Unachtsam rannte ich durch den dichten Nebel. Meine Sinne waren genauso vernebelt wie meine Umgebung, sodass ich fast schon gar nichts mehr um mich herum mitbekam. Ich hatte keinen blassen Schimmer, an welchen Ort ich mich begeben hatte. Alles was ich auch wollte, war Ryoga zu finden. Dummerweise ahnte ich nicht, dass ich im Begriff war in die Hände der Dämonen, die sich versteckt im Nebel in meiner Nähe aufhielten. Ryoga war aber im richtigen Moment zur Stelle und konnte dies noch verhindern.
Noch immer vergoss ich Tränen, da ich Linus' Grimassen immer noch vor Augen sah. Demnach war ich auch immer noch sehr verängstigt. Ich fiel Ryoga in die Arme und antwortete auf seine Frage: "Ich habe Angst! Linus sah fast genauso aus wie er. Ich will nicht mehr hier sein, wo so viele Dämonen leben. Lass uns bitte zu dir nach Hause gehen." Gut möglich, dass man nur die Hälfte verstand, da ich nicht aufhören konnte zu weinen. So richtig in Panik geriet ich aber erst, als mir mehrere rot-glühende Augenpaare auffielen, die in dem dichten Nebel aufblitzten. Ich versuchte mich bei Ryoga zu verstecken während die zu den Augen gehörigen Körper immer näher zu kommen schienen, was aber nur in meiner Einbildung geschah. Jetzt wollte ich noch dringender weg von hier. Dev kam aber auch noch und nahm mich in Schutz vor den Dämonen um uns herum. Der Kater besaß wirklich einen immensen Beschützerinstinkt...
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 25 Jun 2014, 21:27

Tröstend legte ich ihr meine Hände auf ihre Schultern und sah sie sanft an. "Hey es wird alles gut, er konnte sicherlich nicht wissen, dass dich das erschreckt.", begann ich und schaute noch einmal zu dem Blumenstrauß, den ich vor das Grab gelegt hatte. Ich konnte gehen, dagegen war wirklich nichts einzuwenden, aber erst einmal musste ich dafür Sorgen, dass Lilith aufhörte zu weinen. Ich konnte immerhin ihre Angst auch gerade in diesem Moment wirklich gut verstehen. "Gut dann gehen wir zurück.", fügte ich nach einigen Sekunden hinzu, nachdem ich mich auch in der Umgebung umsah. An sich war der Nebel hier natürlichen Ursprungs, doch deshalb zogen sich auch die Dämonen gerne hierher zurück. Unter meinem roten Mantel zog ich anschließend aus einer braunen Tasche eine kleine Kugel hervor. Sie war mit einem Zauber belegt, aber sie zu erschaffen war schwer, sodass sie leuchteten, aber auch in der Luft schwebten. Ihre Aufgabe war es eigentlich uns den Weg zu weisen, aber ihn zu erleuchten, dafür konnte man sie hier auch nutzen. Schlussendlich ließ ich das kleine Bündel los und es flog fast schon von allein in der Luft, erhellte aber einiges von den Nebel, der uns umgab. Anschließend richtete ich mich wieder auf und hielt ihr meine rechte Hand hin, so wusste ich wenigstens, dass sie da war und vielleicht hatte ise weniger Angst. Dev war immerhin auch noch da.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 27 Jun 2014, 13:37

Ryoga versuchte mich zu trösten, doch das gelang ihm nur mit mäßigem Erfolg. Zwar beruhigte ich mich ein klein wenig, doch meine Angst blieb größtenteils und ich weinte weiterhin, nur nicht mehr so stark. Bestimmt hatte Ryoga Recht und Linus hatte nicht beabsichtigt, mir Angst einzuflößen. Er konnte vorher schließlich wirklich nicht wissen, dass er mir mit seinen Grimassen Angst einjagte. Meine Furcht vor Dämonen ließ mich gerade nur nicht mehr klar denken.
Ich nahm Ryogas Hand. Noch einmal sollte er nicht so einfach gehen und Dev wieder die Aufsicht übertragen. Nichts gegen Dev, den ich sehr gern hatte, nur fühlte ich mich bei Ryoga sicherer. Nachdem ich seine Hand genommen hatte, lief ich ganz dicht bei ihm. Mich sollte nur kein Dämon zwischen seine grauenvollen Klauen bekommen. Vielleicht war es mir mal möglich gewesen, einen Dämon zu töten, indem ich seine Kräfte übernommen hatte und mit der Kraft meiner Gefühle einen tödlichen Schlag verpasst hatte. Nur konnte ich mir nicht sicher sein, ob mir das erneut gelang, da ich meine magischen Fähigkeiten nicht kontrollieren konnte. Vielleicht wurde ich Dämonen gegenüber mutiger, wenn ich dies konnte, doch das konnte noch dauern.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Sa 28 Jun 2014, 21:38

Schon bald lagen die vielen Dämonen und auch der Friedhof hinter uns, ich hätte doch wissen sollen, dass ich sie nicht allein lassen sollte, aber dies konnte ich nun nicht mehr verhindern. Nach und nach zog sich auch der dichte Nebel wieder zurück und einige Sonnenstrahlen wiesen uns bereits wieder den Weg, weshalb ich die kleine leuchtende Kugel wegsteckte. An sich bekam man sie zwar hier überall, aber die Herstellung war aufwendig, weshalb sie auch ein wenig teurer war, als man vielleicht auf den ersten Blick sagen würde. Dev gab neben uns ein lautes Miau von sich, bevor der kleine Kater vorging. Er kannte einige Abkürzungen, die für uns nicht passierbar waren und so würden wir den kleinen erst wieder in meiner Wohnung zu Gesicht bekommen. Jedenfalls kamen wir dann wieder auf den Markt zurück, doch von Linus war nichts zu sehen. Ob es ein gutes Zeichen war oder nicht, dies konnte ich gerade nicht sagen. Wahrscheinlich suchte er nur nach Lilith, aber hier verschwanden in letzter Zeit viele Leute, weshalb er auch nun zu ihnen gehören könnte, aber hofften wir es nicht. Langsam legte sich meine Menschengestalt wieder um mich, nun ja so langsam, dass sie erst wieder vollständig zu sehen war, wenn wir zurück unter den Menschen waren, doch auch dies würde nicht mehr lange dauern.
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