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 A different world: dance into another world #2

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Angel
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BeitragThema: A different world: dance into another world #2   Mo 12 Mai 2014, 21:03

das Eingangsposting lautete :

Ein heiterer und beinah wolkenloser Tag, breitete sich über Yesaiya aus. er begann ereignislos, doch der Verkehr innerhalb der Stadt floss schon seit Stunden die Straßen auf und ab. Es war Achtuhr früh, als ich gerade aufstand, gleichzeitig war es aber für mich auch nicht gerade früh, denn ich war Uhrzeiten gewöhnt, die bereits weit in der Nacht lagen. Gerade stand ich aus meinem Bett auf und ging zum Fenster um dieses zu öffnen. Von hier aus hatte man eine gute Sicht über die Stadt, was eigentlich nicht der Grund dafür war, dass ich hier lebte. meine Bandkollegen würden wahrscheinlich auch jetzt erst aufstehen, was eigentlich in unserer Natur als Engel und Dämonen überhaupt niemals so gewesen war, doch dieses Leben hier veränderte einen. Schnell sprang ich unter die Dusche, wo ich nicht mein blondes Haar wusch, da dies nur Tarnung war, sondern mein rotes Haar. mein Körper sah wieder so aus, wie ich geschaffen wurde und auch das Drachentattoo, welches sich über meinen Hals und meine linke Wange zog war sichtbar. Ich wusch das ganze Haargel aus meinem Haar und auch sonstiges, was sich über die Tage hinweg angesammelt hatte, was einige Federn meiner Flügel waren, doch dies war etwas anderes. Ich band mir ein Handtuch um die Hüften und trat aus der Duschkabine heraus, während ich mich selbst im Spiegel musterte. Rotes Haar und bernsteinfarbene Augen, dies war mein vom Herr gegebenes Aussehen, doch dieses, was ich mir selbst zugelegt hatte, war auch etwas, was mir recht gut gefiel. während ich mein rotes Haar föhnte, veränderte sich bereits wieder meine Augenfarbe zu einem dunklen Braun und mein haar wurde länger, dafür aber dunkelblond. Es war schon eine gute Sache, wenn man sein Aussehen nach belieben ändern konnte, denn so hatte man auch die Freiheiten, niemals erkannt zu werden und vor allem konnte ich meinen Fan immer etwas neues bieten. Während ich selbst mich noch schminkte, nachdem ich mich angezogen hatte, stimmte ich mich schon mal für den neuen Tag ein, denn heute stand einiges an. Eine Bandprobe und ein Auftritt waren da die kleineren Sachen, denn vor allem wollten wir noch ein Interview geben, was unsere neuen Ziele betraf und über die war ich mir selbst noch nicht sonderlich klar, da ich kaum glaubte, dass die anderen Länder mit uns klar kommen würden. Sicher hatten wir vereinzelt Fans in anderen Ländern, doch konnten wir schlecht in jedem kleinen Dorf auftreten, wo wir vielleicht nur einen bis zwei Fans hatten.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Sa 09 Aug 2014, 19:52

Ich nahm Ryogas Nicken war und setzte mich sofort in Bewegung. Mich zog es wieder ins Innere der Wohnung, wo ich mich auf die Couch setzte, auf der Ryoga eben noch geschlafen hatte. Mein Dämonenarm machte gerade gar keine Anstalten zu verschwinden. Selbiges galt für mein komplettes Aussehen, das an eine Katze erinnerte. Mein rechter Arm stach dennoch deutlich heraus.
Kaum hatte ich Platz genommen, senkte ich meinen Blick und dachte nach. Ich stellte mir selbst die Frage, ob ich überhaupt schon bereit dazu war, um mit jemandem über diesen schicksalhaften Tag zu sprechen, an dem sich mein Leben komplett geändert hatte, leider zum Negativen. Durch das Treffen mit Ryoga, der mich bei sich aufgenommen hatte, schien sich mein Leben erneut geändert zu haben, aber diesmal zum Positiven. Lediglich Lucifer und meine Ängste stellten noch eine Schattenseite dieses Lebens dar. Ich vertraute Ryoga, doch mir fiel es wirklich nicht leicht, über den Tag vor fünf Jahren zu sprechen. Doch irgendwann musste ich mich jemandem anvertrauen. Jedenfalls wartete ich noch darauf, dass Ryoga neben mir Platz genommen hatte während ich meinen Blick vorerst nicht wieder erhob.
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Angel
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 10 Aug 2014, 20:46

Ich folgte ihr schlussendlich wieder rein und schloss die Tür zum Balkon hinter mir. Die Sonne war anscheinend schon fast untergegangen und tauchte den Himmel in eine rote, aber auch an Orange erinnernde Farbe. Gleichzeitig ließ sie auch die weißen Wände meiner Wohnung farbig werden. Ein Vorteil von weißen Wänden, wobei diese auf Dauer trotzdem ein wenig eintönig wirkten. Neben Lilith nahm ich dann auf der Couch platz und musterte sie noch einmal. Mir war es sofort aufgefallen, dass sie wieder zu einer Katze geworden war, doch ich fand es niedlich. Vielleicht mochte sie es nicht, vielleicht mochte sie die Magie an ihr nicht, doch für mich war sie trotzdem etwas wundervolles und vor allem gehörte sie zu ihr, zu dem jungen Mädchen mit dem weißen Haar, was mich stark an die Prinzessin aus der Legende dieses Landes erinnerte. Doch halt, meine Gedanken schweiften schon wieder fiel zu weit ab, denn ich wollte mich jetzt auf Lilith konzentrieren. "Hey es ist alles gut, lass die so viel Zeit wie du brauchst, ich hetze dich nicht.",
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 11 Aug 2014, 09:16

Ich musste nicht einmal richtig hinsehen, um mitzubekommen, dass Ryoga sich neben mir hingesetzt hatte. Das spürte ich an den Sitzpolstern, die durch sein Körpergewicht etwas weiter heruntergedrückt wurden. Nachdem er nun neben mir saß, konnte ich auch endlich zum Sprechen ansehen, aber mein Blick blieb weiterhin gesenkt. Ich zögerte auch noch, was aber nicht schlimm war, denn Ryoga hatte ja gerade erst gesagt, dass ich mir ruhig Zeit lassen konnte. Mit meiner linken Pfote kratzte ich mich hinter meinem linken Ohr, während ich darauf erwiderte: "Danke. Wenn ich es aber länger aufschiebe, wird es mir noch schwerer fallen. Du als mein Beschützer hast auch ein Recht darauf zu erfahren, was mir widerfahren ist. Deshalb fange ich jetzt einfach an."
Einmal atmete ich noch tief ein und aus und überlegte kurz, wie und wo ich anfangen sollte zu erzählen. Schließlich erzählte ich: "Ryoga, ich erzähle dir nun, was an dem Tag passierte, der mein Leben entscheidend prägte. Es war vor fünf Jahren. Der Tag begann ruhig und friedlich. Unser Vater weckte meine jüngeren Geschwister und mich während unsere Mutter das Frühstück zubereitete. Wir saßen kurz darauf gemeinsam am Tisch und frühstückten gemeinsam."
Mir kullerten bereits Tränen die Wangen herunter, als ich von meiner Familie redete. Auch wenn es mir schwer fiel, erzählte ich noch weiter.
"Wir führten ein sorgenfreies Leben. Unsere Eltern waren Magier, die den anderen Dorfbewohnern mithilfe ihrer magischen Kräfte ständig halfen und dafür belohnt wurden. Damals wusste ich noch nicht über meine magischen Kräfte Bescheid, aber das änderte sich an diesem Tag. Ich wuchs in einem sehr religiösen Ort auf. Zweimal die Woche versammelten sich alle in der Kirche, um gemeinsam zu beten. An diesem Tag jedoch wurde die Kirche von einem Dämonen angegriffen. Das versetzte die Dorfbewohner in Aufruhr. Meine Eltern nahmen sich des Dämons an während meine Geschwister und ich im Hintergrund blieben und zusahen. Ich sollte auf meine Geschwister aufpassen."
Plötzlich fing ich an richtig zu weinen. Mit meiner Dämonenklaue versuchte ich mir meine Tränen wegzuwischen, doch das konnte ich mir gerade auch sparen, da einfach neue nachkamen. Zwangsweise, bis ich mich etwas beruhigte, gab es eine kurze Pause, doch ich wollte die Geschichte noch zu Ende erzählen. Das Schlimmste kam erst noch.
"Unsere Eltern kämpften gegen den Dämon, während wir von der Seite aus zusahen. Ohne magische Kräfte konnten wir eh nicht viel tun. Das spielte im Nachhinein aber keine Rolle, denn... unsere Eltern... der Dämon hatte sie einfach getötet. Das war ihm aber nicht genug. Anschließend fiel seine Aufmerksamkeit auf uns. Er spürte unsere Angst, besonders die meiner Geschwister. Deshalb tötete er zuerst sie, ohne dass ich etwas tun konnte. Jedenfalls entdeckte ich meine magischen Kräften, als er mich angriff und ich seine Klaue festhielt, bevor er mich auch noch tötete. Mein rechter Arm entstand zu diesem Zeitpunkt. Mit ihm konnte ich den Spieß umdrehen und den Dämon töten. Ich musste selbst zu einer Dämonin werden, um einen Dämon zu töten. Die Dorfbewohner zeigten mir gegenüber auch nur Verachtung und vertrieben mich. Über die Jahre hinweg wurde ich dann verfolgt."
An dieser Stelle hörte ich auf zu erzählen. Ich konnte immer noch nicht aufhören zu weinen, obwohl es recht gut getan hatte, jemandem davon zu erzählen. Mit tränenüberströmten Gesicht sah ich Eyoga an. Vielleicht verstand Ryoga jetzt besser, warum ich auf meine Kräfte nicht gerade stolz war.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 11 Aug 2014, 23:56

Aufmerksam hörte ich der Weißhaarigen bei jedem ihrer Worte zu, mir wurde aber selbst auch etwas mulmig zumute. Und ihre Geschichte erfüllte mich mit Trauer. Niemals hätte ich mit solch einer Vergangenheit gerechnet und dies auch noch in so jungen Jahren. Was sollte ich da noch groß sagen, denn ich konnte mir nur vorstellen, wie man sich in solchen Augenblicken fühlte. Dennoch verstand ich nun auch wirklich, warum sie bald schon krampfhaft versuchen zu schien, die Magie abzustoßen. Wahrscheinlich hätte ich in ihrem Fall das gleiche getan, obwohl ich das auch nicht hundertprozentig sagen konnte, immerhin war ich ein vollkommen anderes Wesen als sie. Unweigerlich nahm ich die Weißhaarige in den Arm und versuchte in diesem Moment einfach nur für sie da zu sein. Für mich war es auch nicht schlimm, dass sie weinte, immerhin wusste ich doch auch wie befreit man sich danach fühlen konnte. Ich wollte nur, dass sie wusste, dass es noch jemanden gab, der für sie da war. Vorerst würde ich auch nichts erwidern, immerhin musste ich das auch erst einmal verarbeiten. Wer hätte schon mit solch einem Schmerz in ihr gerechnet, als ich sie praktisch aufgabelte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 13 Aug 2014, 05:50

Gerade war ich wirklich sehr froh, dass Ryoga bei mir war. Ich bereute es nicht, dass ich ihm erzählt hatte wie ich meine magischen Kräfte erhalten, aber dafür meine Familie verloren hatte. Meine Lebensgeschichte war damit noch nicht zu Ende, aber von den Drachen wollte ich ihm erstmal nicht erzählen.
Ich weinte unaufhörlich, doch Ryoga spendete mir Trost, indem er mich in den Arm nahm und einfach für mich da war. Der Verlust meiner Eltern und Geschwister schmerzte immer noch sehr, aber ich hatte es geschafft, mich jemandem anzuvertrauen. Dies fühlte sich einigermaßen befreiend an, selbst wenn der Schmerz so schnell nicht verging. Ich heulte mich erstmal bei Ryoga aus. Mein Gesicht hielt ich die meiste Zeit an seine Brust gedrückt, sodass ich beinahe schon seine Kleidung mit meinen Tränen durchnässte.
Es dauerte seine Zeit, bis ich mich allmählich wieder beruhigte. Ich löste aber die Umarmung nicht,  in die ich Ryoga geschlossen hatte. Ich wollte ihm ganz nah bleiben. Mein Katzenschweif machte sich nur etwas selbstständig, doch tat der nicht schlimmes. Nachdem ich dann auch vorerst genug geweint hatte, blickte ich in Ryogas Gesicht. "Danke fürs Zuhören.", sagte ich.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 13 Aug 2014, 15:11

Mir ging ihre Geschichte wirklich nahe, vielleicht viel zu sehr als mir lieb war, aber ich hatte sie in mein Herz geschlossen und dies war bestimmt der Grund dafür. Ich vermied es aber immer noch etwas zu sagen, sondern wartete einfach ab. Ich wusste sehr gut, dass es einem immer besser ging, wenn man weinte, aber irgendwie spürte ich trotzdem noch, dass da noch mehr war. Jedoch war ich immer noch der Auffassung, dass sie nicht über alles mit mir sprechen musste und wenn doch, dann hatte sie von mir aus alle Zeit der Welt. Immerhin kannten wir uns auch noch nicht lange und einem dann vollwertig zu vertrauen war nach einer solchen Vergangenheit bestimmt unwahrscheinlich schwer. Erst als sie dann zum Sprechen ansetzte lächelte ich sie einfach nur an. Wenn es nach mir ginge, brauchte sie sich dafür nicht zu bedanken, denn ich tat so etwas gerne. Außerdem war ich eher der Zuhörer und sprach nicht über meine eigenen Probleme, was mich an sich nicht unbedingt so wirken ließ, als ob ich Unmengen davon hätte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Do 14 Aug 2014, 19:24

Ich fühlte mich tatsächlich ein wenig besser, nachdem ich mir einen Teil meiner Vergangenheit von der Seele geredet hatte. Ryoga trug aber auch seinen Teil dazu bei, dass ich mich besser fühlte, indem er mich in den Arm nahm und tröstete. Meinetwegen konnte er mich auch ruhig noch eine Weile so im Arm halten. Man merkte mir nur nicht unbedingt an, dass ich mich besser fühlte. Zwar weinte ich nicht mehr, aber mein Gesicht war immer noch tränenüberströmt, weil ich mir noch nicht alle weggewischt hatte. Ein paar Tränen flossen auch noch, aber das schlimmste war schon vorbei. Den Verlust meiner Eltern und meiner Geschwister hatte ich halt immer noch nicht richtig überwunden, auch nach fünf Jahren nicht. Daher sagte ich auch: "Ich vermisse Mama... Papa... mein Brüderchen... meine kleine Schwester..." Vielleicht betrachtete ich Ryoga als meinen großen Bruder, aber meine Familie konnte er noch lange nicht ersetzen. Vermutlich wollte er das auch nicht. Nichtsdestotrotz war ich froh, dass Ryoga für mich da war. Wir kannten uns wirklich noch nicht sehr lange, aber ich vertraute ihm. Ansonsten hätte ich ihm auch nicht meine Geschichte erzählt.
Ursprünglich gab es ja einen anderen Grund, weshalb ich mit Ryoga reden wollte. Mein Dämonenarm war immer noch da, genauso wie meine Katzengestalt. Da gab es seit kurzem aber auch noch eine dritte Sache, die ich mir nicht eingebildet hatte. Ich fing das Zittern an, als ich nur daran dachte. Ryoga sollte auch darüber Bescheid wissen, weshalb ich sagte: "Vorhin, als ich aufwachte und aufgestanden war... ich rieb mir die Augen und sah auf einmal noch mehr Arme an meinem Ellenbogen. Ich... Ich... Ich möchte kein Dämon werden, Ryoga!" Prinzipiell hielt ich mich allein schon wegen meines Arms für eine Dämonin. Je mehr Kräfte ich aber entwickelte, desto schlimmer glaubte ich wurde es, bis ich irgendwann wirklich noch eine vollwertige Dämonin wurde. Möglicherweise verfolgte Lucifer dieses Ziel. Ich war dadurch bereits so aufgelöst, dass ich kaum noch vernünftige Sätze zustande brachte wie Ryoga eben bestimmt bemerkt hatte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Do 14 Aug 2014, 21:22

Ich gab es zu, ich war nicht besonders begabt darin irgendjemanden zu trösten, denn das einzige was ich sie spüren lassen konnte, war das ich für sie da war. Trost spendende Worte fand ich wenn schon ganz selten, denn ich kannte solche Gefühle nicht. Ich hatte niemals eine wirkliche Familie, denn ich war auch niemals auf dem Weg geboren worden, wie es unter den Menschen üblich war. Ich war als Erwachsener erschaffen worden, alterte nicht und starb somit auch nicht. Außer man schlug mir den Kopf ab und verbrannte meinen Körper. Interessant, dass jedem Engel eingepflanzt wurde, wie sie sich gegenseitig töten konnten, aber dies war eine andere Geschichte. Sanft strich ich der Weißhaarigen über den Rücken und versuchte weiterhin einfach nur für sie da zu sein, mehr nicht. Mehr konnte ich auch nicht, denn ich verstand zwar den Schmerz, den sie erlebt hatte, doch da ich keine Familie hatte, wusste ich nicht, wie viel einem selbst seine Familie bedeuten konnte.
"Hey hey, bleib ruhig du wirst kein Dämon Lilith, dafür sorge ich schon.", sprach ich sanft auf sie ein, bevor ich ihr meine rechte Hand auf die Stirn legte. Kurze Zeit leuchtete meine Hand rot auf, aber nicht nur diese für ein paar Sekunden leuchtete mein ganzer Körper rot, aber ich wollte erst einmal nur dafür sorgen, dass dieser Schmerz etwas nachließ, den sie ausstrahlte. "Und jetzt solltest du noch ein wenig schlafen.", meinte ich noch, bevor ich leise eine Zauberformel sprach, die sie einschlafen lassen sollte. Zumindest bis morgen, denn dann hatten wir genug zu tun. Immerhin wollte ich ihr auch noch ein eigenes Zimmer einrichten und der Friseurtermin stand auch noch an. Meine Bandmember wollten Lilith eben auch noch kennenlernen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 15 Aug 2014, 13:54

Ryoga gelang es mich zu beruhigen. Verantwortlich dafür waren aber nicht seine Worte. Er konnte noch so oft sagen, dass ich keine Dämonin wurde, aber mein rechter Arm sprach da etwas anderes und meine andere, neue Kraft stammte bestimmt auch vom Teufel höchstpersönlich. So genau wusste ich eigentlich nicht, wie er mich beruhigte, aber es geschah einfach, nachdem ich dieses rote Leuchten wahrgenommen hatte, das von seiner Hand ausging. Anschließend, als Ryoga leise etwas sagte, dass ich nicht verstand, wurden meine Augen plötzlich ganz schwer. Ich versuchte sie offenzuhalten, aber dies war ein vergebliches Vorhaben. Die Müdigkeit übermannte mich plötzlich wieder, dabei hatte ich erst geschlafen. Letztlich wehrte ich mich aber auch nicht mehr dagegen, da ich vielleicht wieder davon träumte, eine Prinzessin zu sein. Mir fielen die Augen dann auch zu und ich legte meinen Kopf auf Ryogas Brust, bevor ich einschlief. Kaum war dies geschehen, verschwand auch mein Dämonenarm sowie meine Katzengestalt wieder, sodass ich wieder in dem Outfit in Ryogas Armen lag, die ich mir aus den Kleidungsstücken, die er mir gekauft hatte, zusammengestellt hatte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 15 Aug 2014, 20:21

Ein Lächeln schlich sich wieder auf mein Gesicht, als Lilith langsam einschlief. Gut sie sollte eher bis Morgen durchschlafen, dafür hatte ich gesorgt, aber trotzdem sah sie auch niedlich aus, wenn sie schlief. Langsam hob ich sie wieder hoch, bevor ich sie wieder in mein Bett im Schlafzimmer legte. Lieber sollte sie für morgen ausgeruht sein, denn dann stand einiges an und ich konnte ihr nicht versprechen, nicht doch von allen durchgeknuddelt zu werden. Vielleicht erschreckte sie dies im ersten Augenblick, doch an sich waren meine Bandmember genauso verrückt, wie ich es eigentlich war. Gut ich hatte mich Lilith gegenüber nicht als verrückt gezeigt, aber es gab da auch einige Definitionen von verrückt, zumindest aus meiner Sicht. Jedenfalls machte ich mir es dann wieder auf der Couch bequem, mit einem Kissen unter meinem Nacken, bevor ich mein Handy wieder in die Hand nahm. Schnell antwortete ich noch auf die restlichen Nachrichten, bevor ich es auf stumm stellte. Jedenfalls blieb ich noch einige Zeit wach, bevor ich dann schlussendlich auch einschlief.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Sa 16 Aug 2014, 14:57

Egal wie sehr ich mich dagegen versucht hatte zu wehren, schaffte ich es am Ende nicht wachzubleiben. Gegen Ryogas Zauberformel konnte ich nichts unternehmen und dass obwohl ich selbst eine Magierin war, allerdings eine ziemlich unerfahrene. Jedenfalls wae ich in Ryogas Armen eingeschlafen und bekam nichts mehr mit. Diesmal schlief ich einen traumlosen Schlaf, was auch sb und zu vorkam. Schade eigentlich, denn gerne hätte ich mich noch einmal so gefühlt wie die Prinzessin aus der Legende, indem ich von ihr träumte, aber nun kam es halt anders und ich musste mich damit abfinden.
Tatsächlich wachte ich erst am nächsten Morgen auf. Ich war ausgeruht und fand mich überraschend in Ryogas Bett wieder. Von dem war widerum nichts zu sehen. Ich setzte mich auf und zog mich Beine fest an mich. Ich fühlte mich nicht sehr gut dabei, dass Ryoga mich in seinem Bett schlafen ließ und selbst wahrscheinlich wieder auf der Couch geschlafen hatte. Von seinem gewohnten Schlafplatz wollte ich ihn echt nicht verdrängen, zumal ich mich glücklich schätzen konnte, überhaupt bei ihm bleiben zu dürfen. Dabei wollte ich ihm aber keinen Platz wegnehmen.
Ich stand einfach auf und war zuerst einmal froh, dass meine magischen Kräfte sich nicht wieder zeigten. Mit zerzausren Haaren, die ein Zeichen dafür waren, dass ich gut geschlafen hatte, lief ich durch die Wohnung zu Ryoga, der wirklich wie erwartet auf der Couch lag. Dev hatte auch bei ihm übernachtet. Beim Anblick der beiden musste ich leise kichern, da sie zusammen ziemlich süß aussahen. Etwas Plstz gab es auf der Couch noch, weshalb ich mich einfach noch zu Ryoga und Dev legte. Ryoga konnte ich auch später noch sagen, dass ich es nicht mochte, wenn er mir sein Bett überließ und selbst auf der Couch übernachtete. Zwar lag ich dann bei Ryoga, aber ich blieb wach und grinste vor mich her.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Sa 16 Aug 2014, 23:09

Grundsätzlich träumte ich eigentlich niemals etwas, dies änderte sich auch am heutigen Abend nicht, jedoch war ich mir sicher, dass Morgen ein ereignisreicher Tag sein würde. Ich wusste schon ganz genau, wie die anderen auf Lilith reagieren würden, beinahe konnte man meinen, dass ich es schon bildlich vor mir sah. Ganz klar genug Kekse waren schon mal vor Ort, zumindest wenn es nach Ray ging. Es war eigentlich ganz amüsant, dass es in meiner Band kein richtigen Girlyverschnitt gab, aber ehrlich gesagt brauchten wir dies auch nicht. Ich hatte es schon bei vielen Bands gesehen und ich war froh, dass meine anders war, wer weiß ob wir so noch genauso wie früher unsere Musik machen konnten. Doch daran sollte es genaugenommen nicht liegen. Jedenfalls bemerkte ich am nächsten Morgen nicht einmal, dass sich Lilith zu uns gelegt hatte. Für Dev und mich war es noch ein wenig zu früh um aufzustehen, wobei gesagt war dann wenn wir aufstanden, würde das komplette Chaos ausbrechen, immerhin standen wir erst gerade so früh auf, dass ich es noch um Haaresbreite zu meinem Termin schaffte. An sich störte es mich auch nicht, hier auf der Couch zu schlafen, aber gleichzeitig machte ich mir bevor ich eingeschlafen war noch ein paar Gedanken um das Zimmer für sie. Es stand wirklich leer, bis auf ein paar Gitarren natürlich, doch diese waren auch schnell wieder in meinem Schlafzimmer verstaut. Nach und nach wachte ich dann aber doch auf, Dev war mittlerweile zu Lilith gewandert und hatte sich wieder zu ihr gelegt und ich öffnete noch halb verschlafen meine Augen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 18 Aug 2014, 07:30

Ich hatte noch keine Ahnung, was mich heute erwartete. Gedanken lesen konnte ich nicht und ich hoffte auch, dass das so blieb. Gerade genoss ich auch den Augenblick. Ich lag bei Ryoga und Dev auf der Couch und ruhte mich noch etwas mehr aus, aber ohne wieder einzuschlafen.. Letzterer hatte mich bereits bemerkt, denn er kam zu mir und kuschelte sich an mich. Ich streichelte Dev ein wenig und legte schließlich einen Arm über ihn. Als ob ich mich gerade nicht schon sicher und geborgen genug fühlte, hatte ich mich noch unbewusst an Ryoga gekuschelt. Wer mir jetzt etwas Böses wollte, wie z.B. Lucifer, der musste jetzt zuerst an Dev und dann auch noch an Ryoga vorbei.
Bislang hatte der Tag für mich sehr schön angefangen. Ich brauchte mir gerade überhaupt keinen Kopf darüber machen, dass mich jemand jagte. In Ikoto würde mich wahrscheinlich auch nur Lucifer heimsuchen. Nichtsdestotrotz war ich in den anderen Ländern in Übersee noch jagen, sollte ich mich dort wieder blicken lassen. Das hatte ich allerdings nicht vor. Wenn es nach mir ginge, dann würde ich einfach bei Ryoga und Dev bleiben. Beide kannte ich gerade mal einen Tag, aber ich hatte sie bereits ins Herz geschlossen. Allerdings wollte ich Ryoga nicht dauernd das Bett wegnehmen.
Obwohl ich es nicht direkt sah, bekam ich sehr wohl mit, dass Ryoga aufgewacht war. Aus diesem Grund wandte ich ihm meinen Blick zu und robbte mit Dev im Arm etwas nach oben, damit ich Ryoga in die Augen sehen konnte. "Guten Morgen, Ryoga!", sagte ich gut gelaunt und mit einem Lächeln. Mein Gesichtsausdruck wurde aber sofort etwas besorgter, denn ich glaubte, dass er nicht so gut geschlafen hatte wie sonst immer. Ich sagte zu ihm: "Hast du denn gut geschlafen? Ich meine... in deinem Bett habe ich ja geschlafen. Tust du mir einen Gefallen? Bitte schlaf du nächste Nacht wieder in deinem Bett und lass mich hier schlafen, ja? Oder leg dich wenigstens zu mir, wenn du schon darauf bestehst, dass ich in deinem Bett schlafen soll." Mir gefiel das Gefühl wirklich nicht, hier irgendwem den Platz wegzunehmen. Ich fühlte mich hier immerhin nur als Gast, dafür aber als willkommener Gast. Es sprach zwar für Ryoga und seinen Qualitäten als Gastgeber, aber den Aufwand war ich nun wirklich nicht wert.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 18 Aug 2014, 21:39

"Morgen.", antwortete ich ihr und rieb mir förmlich noch den Schlaf aus den Augenwinkeln, während ich ihre nächsten Worte hörte. Ganz klar ich war noch halb verschlafen, wer nahm da schon Worte so richtig war, doch ihre verstand ich sofort. Ich tat es eigentlich gern für sie, denn sie war zum einen mein Gast und zum anderen störte es mich auch nicht hier zu schlafen. Hinzuzufügen war aber noch, dass ich so oder so ihr das Zimmer gegenüber meinem geben wollte, jedoch wusste sie das bis dato noch nicht. Schlussendlich setzte ich mich auf und lächelte sie noch immer halb verschlafen an. "Du wirst sicher nicht hier schlafen, ich habe da schon eine andere Idee.", antwortete ich ihr und mein Grinsen wurde nur noch breiter. Zwar musste in dem Zimmer viel getan werden, doch das nötige Kleingeld hatte ich und eine Renovierung stand so oder so an. Immerhin war das eher eine Abstellkammer für meine Instrumente, auch wenn das Zimmer so groß war wie mein eigenes Schlafzimmer. Schlussendlich erinnerte ich mich heute auch wieder an meinen Terminplan. Bald stand der Friseurtermin an, danach hatten wir eigentlich noch einen freien Nachmittag, also konnte ich dann mit ihr noch etwas durch die Möbelhäuser touren. "Was das mit dem schlafen angeht, darüber reden wir auf dem weg zum Friseur noch, aber ich geh jetzt schnell duschen, also bis gleich.", fügte ich nach ein paar Sekunden noch hinzu, bevor ich aufstand und in Richtung des Badezimmers ging. "Achja fühl dich einfach wie zuhause und wenn du etwas frühstücken willst, bedien dich es ist genug da.", danach fiel hinter mir die Tür ins Schloss und man hörte das Wasser nur noch rauschen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 19 Aug 2014, 16:13

Mein Lächeln wich nicht, auch nicht, als Ryoga dabei war richtig aufzuwachen und sich dazu den Schlaf aus den Augen rieb. Vielleicht täuschte ich mich, aber gerade hatte ich den Eindruck, dass Ryoga ein Morgenmuffel war. Einen Vergleich stellte ich nicht wirklich an, aber da war er wirklich ganz anders als meine kleinen Geschwister zu Lebzeiten. Mein Eindruck wurde aber auch sofort etwas widerlegt, als ich Ryogas halb verschlafenes Lächeln bemerkte. Mit deinen darauf folgenden Worten machte er mich dann sehr neugierig. Die Überraschung wollte ich mir allerdings nicht verderben, weshalb ich erst gar nicht nachfragte. Ryoga lenkte meine Aufmerksamkeit ohne auf den Friseurbesuch, auf den ich mich irgendwie freute, denn einen ordentlichen Haarschnitt hatte ich zuletzt bekommen, bevor ich meine Heimat verlassen musste. Sonst hatte ich sie mir selbst geschnitten, aber auch erst seitdem die Magie beherrschte, die ich vom Himmelsdrachen bekommen hatte, was auch nicht einfach war, da ich keine Kontrolle über meine magischen Kräfte besaß. Ryoga ging jedenfalls duschen währenddessen ich frühstücken durfte.
Während Ryoga sich unter der Dusche befand, wollte ich wirklich frühstücken. Deshalb ging ich in die Küche. Natürlich folgte mir Dev. Bestimmt hatte der Kater auch Hunger, weshalb ich ihm etwas Futter geben wollte, welches ich aber erstmal finden musste. Ich musste mich sowieso erstmal in der Küche umsehen. Allein hier entdeckte ich wieder so viel bis dato Unbekanntes, womit allein schon alle technischen Geräte gemeint sind. Wegen denen brauchte ich schon etwas, um moch auch nur ansatzweise zurechtzufinden. Für mich waren alle elektronischen Geräte "magische Gegenstände". Besonders der Kühlschrank hatte es mir angetan, als ich diesen öffnete und mir gleich ein kalter Luftzug entgegenkam.
Nachdem ich mich einigermaßen zurechtgefunden hatte, sah ich Dev an, der immer noch hungrig war. Ich hockte mich vor ihn hin und sagte: "Lass uns auf Ryoga warten, ja? Es wäre nicht nett, wenn wir ihn alleine frühstücken lassen. Hilfst du mir dabei, alles zurechtzulegen?" Ich lächelte Dev an und sah ihm nach, als er sich plötzlich in Bewegung setzte. Es hatte den Anschein, dass er mich leitete. Mit Devs Hilfe deckte ich dann den Esstisch und setzte mich an diesen. Sein Futter hat ich auch schon bereitgestellt, aber Dev wartete ebenfalls mit dem Essen. Ich saß derweil am Esstisch und wartete mit einem lächelnden Gesicht auf Ryoga.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 19 Aug 2014, 16:35

Erst als ich unter der Dusche stand fiel mir auf, dass ich Lilith doch etwas ins kalte Wasser hatte stürzen lassen. Immerhin kannte sie sich in meiner Küche gar nicht aus, wobei dies sollte an sich kein Hindernis sein. Von mir aus konnte sie sich hier ganz frei bewegen, zumal ich sie nicht in einen goldenen Käfig setzen wollte. Sie war doch kein Vogel, dem man Tag ein Tag aus zusah, bis er irgendwann in diesem Käfig qualvoll verendete. Das zuerst kalte Wasser, ließ dann aber auch diese Gedanken etwas in den Hintergrund rücken, während mir mein rotes Haar am Körper klebte. Nach und nach trat ich mit einem Handtuch um die Hüfte gebunden wieder aus der Dusche heraus und trocknete mir meine Haare mit einem weiteren Handtuch ab, bevor ich wieder in den Spiegel sah. Jetzt schauten mir in Mann mit blondem Haar und dunklen Augen entgegen, auf Kontaktlinsen verzichtete ich heute mal ausnahmsweise, immerhin vertrug sich das mit Shampoo und vor allem Farbe nicht gut. Schlussendlich trocknete ich mich noch ab, bevor ich mich anzog. Ich griff zu den Klamotten, die ich schon am gestrigen Abend hierher gelegt hatte. Eine schwarze enger anliegende Hose, ein schwarzes Shirt und darüber ein schwarzrot kartiertes Hemd. Noch ein wenig Eyeliner hier und Lidschatten da und das übliche Frauengequatische dabei in Gedanken und schon ließ ich das Badezimmer hinter mir. Überrascht schaute ich zu Lilith, Dev und dem bereits gedeckten Frühstückstisch. Überraschung geglückt würde ich mal sagen!
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 20 Aug 2014, 14:54

Dev und ich warteten am Esstisch auf Ryoga, den ich mit einem Lächeln empfing, als er schließlich kam. "Du sagtest, dass ich mir Frühstück machen dürfe, aber Dev und ich wollten lieber auf dich warten.", sagte ich. Ryogas überraschter Gesichtsausdruck war mir nicht entgangen und wegen diesem konnte ich mir ein Kichern nicht verkneifen. Nachdem ich genug gekichert hatte, sah ich Ryoga aber etwas verunsichert an. Auf dem Tisch stand nämlich zu viel für ein Frühstück für zwei Personen, was sich leicht erklären ließ. Dies tat ich auch, als ich etwas unsicher sagte: "Ich wusste nicht, was du zum Frühstück bevorzugst, deshalb habe ich alles auf den Tisch gestellt, das ich am Essbaren gefunden habe." Diese Aussage stimmte auch nicht ganz, da ich nur gedeckt hatte, was meiner Meinung nach zum Frühstück gehörte. Ich wartete dann darauf, dass Ryoga sich setzte. Mir fiel dann auf, dass ich bereits auf einem Stuhl saß, der vielleicht sein Stammplatz war. "Entschuldigung! Sitze ich etwa auf deinem Platz? Das tut mir Leid.", sagte ich und stand sogleich auf. Schuldbewusst sah ich dann zu Boden.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 20 Aug 2014, 17:18

Ich lächelte die Weißhaarige dankbar an, als sich meine Überraschung gelegt hatte und ging ein paar Schritte näher zu ihnen. Dev hatte schon begonnen zu essen, denn er hatte eben auch erkannt, dass ich hier war, was für ihn hieß essen. "Wow ich weiß gar nicht was ich sagen soll Lilith. Aber danke, dass ihr auch mich gewartet habt.", antwortete ich ihr begeistert und sah sie bald schon mit Sternen in den Augen an. Bevor ich ihr sagte, dass sie sich wieder setzen sollte. Ich hatte nicht wirklich einen Stammplatz, denn meistens nahm ich mein Frühstück im stehen zu mir, vor allem aber auch in der Küche. Doch diese Angewohnheit von mir musste sie nicht unbedingt wissen. Schlussendlich setzte ich mich einfach auf einen anderen freien Platz und saß Lilith dann gegenüber. Es freute mich doch wirklich sehr zu sehen, wie viel Mühe sie sich damit doch eigentlich gab. Es war wirklich eine angenehme Geste, doch Morgen musste sich das nicht unbedingt wiederholen, denn würde ich den Spieß umdrehen und ihr Frühstück machen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Do 21 Aug 2014, 19:07

Ich freute mich darüber, dass Ryoga sich sichtlich darüber freute, dass ich mit dem Frühstück auf ihn gewartet und den Tisch gedeckt hatte. Man konnte sagen, dass mich seine Freude ansteckte. Mich machte es halt glücklich, wenn ich anderen eine Freude bereiten konnte. "Das habe ich gerne gemacht. Man hat mehr Spaß beim Essen, wenn man mit anderen gemeinsam isst.", erwiderte ich auf seinen Dank. Auf Ryogas Aufforderung setzte ich mich wieder auf den Platz, von dem ich gerade aufgestanden war und saß ihm gegenüber, nachdem er auch Platz genommen hatte.
Ähnlich wie Dev hielt ich mich nicht lange zurück und wollte schnell etwas essen. Ich legte eine Scheibe Brot auf meinen Teller, die ich dann zuerst mit Butter beschmierte, die ich im Kühlschrank gefunden hatte. Ebenfalls im Kühlschrank fand ich Wurst und Käse. Mein Brot belegte ich mit Schinken. Die ganze Zeit musste ich an die "magische Kühlkiste" denken. Bevor ich abbiss, fragte ich Ryoga: "Was ist das überhaupt für ein magischer Gegenstand, aus dem die ganze kalte Luft kommt? Brauchst du die, falls dir zu warm wird? Und warum liegt so viel Essen darin?" Wegen der anderen "magischen Gegenstände" wollte ich ihn auch noch befragen, aber am neugierigsten machte mich der Kühlschrank. Schließlich biss ich doch ab und lächelte Ryoga mit zur Seite geneigtem Kopf an während ich auf meinem Brot kaute.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Do 21 Aug 2014, 19:42

Nachdem ich mich hingesetzt hatte, musterte ich erst einmal den reichlich gedeckten Tisch. Genaugenommen befand sich auf ihm ein kulturelles Kuddelmuddel, denn auf ihm befanden sich sowohl Lebensmittel aus diesem Land, als auch aus vielen anderen Ländern dieser Welt. Zwar traf man hier in Ikoto selten jemanden an, der genau das Frühstückte, was sich Lilith gerade auf ihren Teller legte, doch sollte dies kein Hindernis für sie sein, es zu sich zu nehmen. Jedoch entfuhr mir dann doch ein leises Lachen, als sie den Kühlschrank ansprach. Gut ich wusste ganz genau, dass es diesen in anderen Ländern weniger zu finden gab, wenn überhaupt, aber man konnte auch nicht alle Wunder der Welt kennen. "Das ist ein Kühlschrank Lilith, dieser kühlt die Lebensmittel, damit sie nicht so schnell schlecht werden.", antwortete ich schlussendlich der Weißhaarigen, während ich mir eine Schüssel mit Reis von Gestern füllte. Diese stellte ich dann erst einmal ab und füllte noch ein wenig von der Miso-suppe ebenfalls von gestern noch, in eine zweite Schüssel, bevor ich kurz noch aufstand und mir meine Stäbchen holte. Ich selbst hatte meine eigenen, wie auch meine Bandmember hier in meiner Küche, so würde ich definitiv auch Lilith welche geben, zumindest wenn sie diese gerne wollte. Doch damit zu essen, war für Anfänger trotzdem etwas knifflig.
Schlussendlich begann ich dann auch zu essen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Sa 23 Aug 2014, 18:21

Ich schluckte den ersten Bissen meines mit Schinken belegten Brotes, das wirklich sehr lecker schmeckte. Früher, in meiner Heimat, gab es oft Brot zuhause. Es war nichts außergewöhnliches, aber Brot konnte man doch eigentlich immer essen. Ich war froh darüber, dass ich seit einigen Jahren endlich wieder Brot essen konnte, weil es mir ein heimatliches Gefühl gab. Dummerweise musste ich auch an meine verstorbene Familie denken, da wir stets gemeinsam am Tisch gesessen und gegessen hatten. Warum ich überhaupt noch an Avalon hing, aus dem ich so rücksichtslos vertrieben wurde, lag daran, dass ich dort zusammen mit meiner Familie gelebt hatte und Jahre meines Lebens aufgewachsen war. Ich wollte mir nun aber nicht selbst die Laune vermiesen, weil ich schon wieder an meine Eltern und Geschwister denken musste. Lieber erfreute ich mich an meinem Brot.
Meine Aufmerksamkeit galt neben dem Brot auch noch Ryoga. Seine Antwort auf meine Frage ließ mich ihn völlig verblüfft ansehen. Nachdem ich einen zweiten Bissen runtergeschluckt hatte, sagte ich: "Echt? Klingt unglaublich, aber das erklärt die kalte Luft. Dann ist das wirklich ein magischer Gegenstand. Ein Kühlschrank also..." Man sah und hörte mir garantiert an, dass ich nicht so recht glauben konnte, dass Lebensmittel im Kühlschrank länger frisch blieben. Ich bedankte mich für die Erklärung bei Ryoga und lächelte ihn an. Während ich dann mein Brot aufaß, sah ich Ryoga dabei zu, was er sich zum Frühstück machte und wie er vorhatte es zu sich zu nehmen. Gleich nachdem ich aufgegessen hatte, fragte ich prompt: "Das sieht lecker aus, kann ich auch sowas haben?"
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 24 Aug 2014, 15:50

"Das ist kein wirklich magischer Gegenstand Lilith. Die Menschen haben ihn im 19. Jahrhundert erfunden.", antwortete ich Lilith, auch wenn dies nicht wirklich die Sicht von ihr verändern konnte. Es mag sein, dass alles was man nicht kannte, etwas magisches ausstrahlte, doch irgendwann verlor dies auch seine Magie. Immerhin lief der Kühlschrank auch nur durch die Elektrizität, die die Menschen in ihren Kraftwerken erzeugten. Zwar nicht gut für die Umwelt, aber gut die Menschen würden es bestimmt irgendwann einsehen. Schlussendlich aßen wir gemeinsam und auch wenn man eine Miso-suppe sowie den Reis eigentlich warm zu sich nahm, schmeckte es mir trotzdem. Gerade aß ich noch meinen Reis, als Lilith die Frage an mich richtete, ob sie davon ebenfalls etwas haben könnte. Wieso sie mich fragte wusste ich eigentlich nicht, denn an sich war noch genug da. "Aber sicher.", antwortete ich ihr und stellte meine Schüssel Reis ab und füllte in zwei weitere Schüsseln noch etwas Miso-Suppe und Reis. Ob sie es auch mit Stäbchen versuchen wollte, wusste ich nicht, doch ließ ich ihr bei der Wahl ihres Bestecks freie Hand. Mein Blick ging zwischen drin auch zur Uhr, doch noch hatten wir ein wenig Zeit.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 27 Aug 2014, 09:10

Ryogas Erklärung, dass die Menschen den Kühlschrank erfunden hatten, änderte meine Ansichtsweise überhaupt nicht. Ich hielt den Kühlschrank dennoch für magisch, da ich nicht wusste wie er funktionierte. Den Erfinder des Kühlschranks hielt ich sogar selbst für einen Magier. Erstmalig dachte ich gerade, dass es auch Magier außerhalb meiner Familie gab. Vielleicht gab es wirklich überall in der Welt verstreut Magier und einer von ihnen konnte mir vielleicht helfen, außer Ryoga, meine magischen Kräfte zu kontrollieren. Daran konnte ich aber auch später noch denken. Mittlerweile war ich noch neugieriger wegen der anderen Geräte geworden. Aber auch die mussten noch warten. Zuerst wollte ich noch in Ruhe frühstücken und etwas von der Miso-Suppe und Reis zu mir nehmen. Ryoga bereitete mir das Essen zu, sodass ich es zu mir nehmen konnte. Natürlich wollte ich es ihm gleich tun und mit Stäbchen essen. Ich nahm welche in die Hand, aber sah die Stäbchen dann fragend an. Ich wusste nichts damit anzufangen. Hilfesuchend sah ich zu Ryoga und versuchte mir von ihm abzugucken wie er die Stäbchen handhabte. Ich versuchte seine Bewegungen nachzuahmen, aber glichen meine eher einem Krampf. Mit dem Essen wurde das so jedenfalls nichts. Alle meine Versuche scheiterten. "Ryoga...", sagte ich und sah ihn an, "Ich brauche Hilfe."
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 27 Aug 2014, 20:53

Ich beobachtete sie stumm, während sie mit den Stäbchen kämpfte. Mir ging es damals ähnlich nur das ich ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hatte als sie. Meine Schüssel Reis stellte ich schlussendlich auf dem Tisch ab und zeigte ihr noch einmal genau, wie man mit Stäbchen aß. Wobei ich zuzüglich auch noch meinte, dass sie auch normales Besteck benutzen konnte. Dies gab es in der Küche reichlich um genau zu sein. Trotzdem bemerkte ich mehr und mehr wie sich mein Leben schlagartig änderte, für drei Essen zu zubereiten war an sich kein Akt, denn Dev liebte so oder so rohen Fisch, doch war da ein gewisser Unterschied was die Menge betraf. Doch was das Essen mit Stäbchen betraf so würde sie es sicher bald lernen, es dauerte zwar doch wenn man sich daran gewöhnt hatte, dann war es kein Akt mehr immer Lebensmittel damit zu sich zu nehmen. Inmitten der vielen Lebensmittel sah ich noch einmal auf meine Uhr und begann wesentlich schneller zu essen. Jetzt mussten wir uns doch beeilen, sonst würden wir es definitiv nicht mehr rechtzeitig schaffen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 29 Aug 2014, 16:02

Ryoga gab mir eine kleine Einweisung wie man mit Stäbchen aß. Bei ihm sah es so einfach aus und ich wollte es auch lernen. Aus diesem Grund griff ich nicht sofort auf normales Besteck zurück und ignorierte Ryogas gut gemeinten Hinweis zunächst. Zuerst versuchte ich weiterhin mit Stäbchen zu essen, woran ich aber weiterhin scheiterte. Letztlich benutzte ich doch herkömmliches Besteck, an dessen Umgang ich gewöhnt war, obwohl ich in den vergangenen Jahren so gut wie nie welches benutzt hatte. Schlussendlich aß ich auch die Schüsseln auf und fühlte mich satt. Danach fühlte ich mich sehr gut, doch Zeit zum Zurücklehnen blieb anscheinend nicht mehr. Mir war nämlich noch während des Essens aufgefallen, dass Ryoga es plötzlich ziemlich eilig hatte. "Müssen wir etwa schon los zu dem Friseurtermin?", fragte ich, aber da ich nicht ganz blöd war, wusste ich die Antwort eigentlich schon. Darum stand ich auch einfach auf und fing wortlos an den Tisch abzuräumen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Sa 30 Aug 2014, 11:07

Mit einem Nicken stand ich vom Stuhl auf und war dann doch tierisch überrascht davon, dass Lilith schon von allein den Tisch abräumte. So viel brauchte sie hier wirklich nicht zu tun, zumindest meiner Meinung nach. Irgendwann würde sie so oder so sich ein wenig umstellen müssen, zumindest wenn wir auf eine Tour mussten. Anschließend half ich ihr dann beim Abräumen des Tisches. Umfangreich war dafür wohl schon die passende Beschreibung, denn da sie den Tisch mit solch vielen Lebensmitteln gedeckt hatte, dauerte es auch ein wenig ihn abzuräumen. Nach und nach wurde er immer leerer und leerer, während Dev sich gerade begonnen hatte zu putzen. Mein reinlicher Kater eben. Nachdem der -Tisch leer war, schnappte ich mir noch mein Handy und den Hausschlüssel und legte das Zeug schon einmal griffbereit am Eingang ab. Von mir aus konnten wir so bald wie möglich los, an sich wartete ich nur noch darauf, dass Lilith fertig war. Denn was Dev betraf so würde er heute nicht mitkommen. Er vertrug auch die Dämpfe der Färbemittel im Laden nicht sonderlich gut und deshalb wollte ich ihn denen auch nicht aussetzen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 31 Aug 2014, 13:42

Das hatte ich nun davon, dass ich den Tisch mit so vielen Lebensmitteln gedeckt hatte. Jetzt musste ich das auch wieder abräumen, was natürlich seine Zeit brauchte, zumal ich nicht mehr bei jedem Stück wusste, wo es hingehörte. Alleine hätte ich dafür sicher viel zu lange gebraucht, aber Ryoga half mir beim Abräumen, obwohl ich ihn nicht darum gebeten hatte. Dennoch war ich ihm dankbar dafür und es machte so auch viel mehr Spaß. Während des Abräumens des Tisches sah ich ab und zu zu Dev. Er war wirklich niedlich und ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, als er sich selbst putzte.
Schließlich war der Tisch wieder leer und ich ging auf Dev zu, um ihn etwas zu streicheln. Den Termin hatte ich nicht vergessen, weshalb ich ihn auch nur kurz streichelte, bevor ich zur Tür ging. Soweit war ich ja fertig, auch wenn ich nun in dem Outfit auf die Straße trat, in dem ich geschlafen hatte. Das störte mich einfach nicht, da es mir gefiel und ich es gerne trug. Ich musste nur noch meine hellen Sandalen anziehen, aber die standen draußen vor der Tür. "Von mir aus können wir los.", sagte ich zu Ryoga und lächelte ihn fröhlich und mit leicht geneigtem Kopf an. Damit er nicht zu spät kam, öffnete ich selbstständig die Tür und schlüpfte draußen gleich in meine offenen Sandalen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 31 Aug 2014, 21:38

"In Ordnung, dann auf ins Getümmel.", antwortete ich ihr, bevor ich mir meine Schuhe anzog und noch mein Handy und den Schlüssel nahm. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass Lilith so schnell fertig war, anscheinend war sie doch schon sehr viel eher aufgestanden, als ich zu Beginn vermutet hatte. Ich schloss die Tür hinter uns und schloss anschließend noch ab, bevor ich den Schalter am Fahrstuhl betätigte um ihn in dieses Stockwerk zu holen. Ein wenig ungeduldig war ich ja doch, aber gleichzeitig erwartete uns nicht schlimmes. Was meine Bandmember anging so waren sie an sich ja alle freundlich, aber gleichzeitig auch alle eher anhänglich. Gut auch sie alle dachten genauso wie ich, nämlich das wir lieber nicht sagen sollten, was wir in nächster Zeit vorhatten. Wie hieß es noch "Sie ist doch noch so süß und unversaut", bei diesem Gedanken musste ich wieder schmunzeln, bevor der Fahrstuhl in diesem Geschoss zum stehen kam. Anschließend betrat ich ihn auch schon.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 01 Sep 2014, 20:59

Ich stand mir hinterm Rücken zusammengefaltenen Händen draußen vor der Tür zu Ryogas Wohnung und sah Ryoga dabei zu, wie er sich seine Schuhe anzog, bevor er die Tür schloss und diese mithilfe des Schlüssels abschloss. Eigentlich hätte ich auch schon den Fahrstuhl holen können, aber daran hatte ich in dem Moment nicht gedacht. Deshalb tat dies doch Ryoga und wir mussten auf den Fahrstuhl warten. Als dieser schließlich das Stockwerk erreichte, in dem wir uns befanden, betrat ich ihn nach Ryoga. Der Fahrstuhl schloss wieder seine Pforten und für uns ging es daraufhin abwärts. Gerade hatte ich ein Dauerlächeln im Gesicht, weil ich mich darauf freute, was der heutige Tag so mit sich brachte, aber ich wusste nicht wirklich, was mich erwarten würde. Mein lächelndes Gesicht wirkte vielleicht auch schon etwas unheimlich, da es sich nicht aus dem Gesicht wischen ließ. Wobei das auch nicht stimmte, denn ich wäre schlagartig wieder unglücklich, wenn sich meine dämonischen Kräfte zeigen würden, ohne dass ich es wollte. Zurzeit war dies aber nicht der Fall. Der Fahrstuhl erreichte das Erdgeschoss und ließ uns austreten. Sofort rannte ich zur Eingangstür des Hauses, vor der ich aber stehen blieb und mich zu Ryoga umdrehte. "Komm schon, Ryoga! Ich dachte, wir haben es eilig.", rief ich ihm zu während ich ihm zuwank und immer noch lächelte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 02 Sep 2014, 22:06

"Ja klar ich komme ja schon, ein alter Mann ist doch kein D Zug.", meinte ich mit einem breiten Grinsen auf den Lippen, bevor ich schnellen Schrittes zu ihr eilte. Das mit dem alten Mann passte wie die Faust aufs Auge, auch wenn ich nicht gerne über mein Alter sprach. Nach gut 250 Jahren hatte ich aufgehört zu zählen, wenn nicht sogar schon weit davor. Jedenfalls verließen wir beide dann das riesige Wohnhaus gemeinsam und sofort umschloss uns die Geräuschkulisse der Stadt. Die vielen Menschen beachtete man erst Sekunden später, obwohl es allein auf dieser Straße hunderte waren. Belebtes Wohnviertel eben, mehr oder weniger so konnte man es beschreiben. Nach und nach begann ich mich in Bewegung zu setzen und wartete dabei immer wieder ab, bis Lilith mir folgte. Sie kannte den Weg nicht und dies war auch nur nachzuvollziehen, doch sollte sie sich nicht unerwünscht fühlen. Spätestens beim Friseur verging dieses Gefühl so oder so, deshalb machte ich mir da weniger Sorgen. Eher befürchtete ich, dass sie sich verlaufen könnte.
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