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 A different world: dance into another world #2

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Angel
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BeitragThema: A different world: dance into another world #2   Mo 12 Mai 2014, 21:03

das Eingangsposting lautete :

Ein heiterer und beinah wolkenloser Tag, breitete sich über Yesaiya aus. er begann ereignislos, doch der Verkehr innerhalb der Stadt floss schon seit Stunden die Straßen auf und ab. Es war Achtuhr früh, als ich gerade aufstand, gleichzeitig war es aber für mich auch nicht gerade früh, denn ich war Uhrzeiten gewöhnt, die bereits weit in der Nacht lagen. Gerade stand ich aus meinem Bett auf und ging zum Fenster um dieses zu öffnen. Von hier aus hatte man eine gute Sicht über die Stadt, was eigentlich nicht der Grund dafür war, dass ich hier lebte. meine Bandkollegen würden wahrscheinlich auch jetzt erst aufstehen, was eigentlich in unserer Natur als Engel und Dämonen überhaupt niemals so gewesen war, doch dieses Leben hier veränderte einen. Schnell sprang ich unter die Dusche, wo ich nicht mein blondes Haar wusch, da dies nur Tarnung war, sondern mein rotes Haar. mein Körper sah wieder so aus, wie ich geschaffen wurde und auch das Drachentattoo, welches sich über meinen Hals und meine linke Wange zog war sichtbar. Ich wusch das ganze Haargel aus meinem Haar und auch sonstiges, was sich über die Tage hinweg angesammelt hatte, was einige Federn meiner Flügel waren, doch dies war etwas anderes. Ich band mir ein Handtuch um die Hüften und trat aus der Duschkabine heraus, während ich mich selbst im Spiegel musterte. Rotes Haar und bernsteinfarbene Augen, dies war mein vom Herr gegebenes Aussehen, doch dieses, was ich mir selbst zugelegt hatte, war auch etwas, was mir recht gut gefiel. während ich mein rotes Haar föhnte, veränderte sich bereits wieder meine Augenfarbe zu einem dunklen Braun und mein haar wurde länger, dafür aber dunkelblond. Es war schon eine gute Sache, wenn man sein Aussehen nach belieben ändern konnte, denn so hatte man auch die Freiheiten, niemals erkannt zu werden und vor allem konnte ich meinen Fan immer etwas neues bieten. Während ich selbst mich noch schminkte, nachdem ich mich angezogen hatte, stimmte ich mich schon mal für den neuen Tag ein, denn heute stand einiges an. Eine Bandprobe und ein Auftritt waren da die kleineren Sachen, denn vor allem wollten wir noch ein Interview geben, was unsere neuen Ziele betraf und über die war ich mir selbst noch nicht sonderlich klar, da ich kaum glaubte, dass die anderen Länder mit uns klar kommen würden. Sicher hatten wir vereinzelt Fans in anderen Ländern, doch konnten wir schlecht in jedem kleinen Dorf auftreten, wo wir vielleicht nur einen bis zwei Fans hatten.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 30 Jun 2014, 06:13

Als der Nebel sich langsam aber sicher legte und wir diesen unheimlichen Ort verlassen hatten, beruhigte ich mich immer mehr. Trotzdem wollte ich immer noch nach Hause. Ich sah Dev nach, als er nach seinem Miauen loslief und vorzeitig verschwand. "Bis später, Dev!", verabschiedete ich mich erstmal von dem Kater.
Auf dem Marktplatz zurückgekehrt sah ich mich zuerst nach Linus um. Er war nirgends mehr zu sehen. Selbst wenn er mir Angst eingejagt hatte, änderte das für mich nichts an unserer Freundschaft. Dahergehend machte ich mir Gedanken um ihn. Hoffentlich war ihm nichts zugestoßen und ich sah ihn wieder, wenn ich das nächste Msl hierherkam. Jetzt wollte ich aber nur hier weg. Ich zerrte an Ryogas Arm und sagte: "Komm schon! Lass uns bitte weitergehen. Ich will zu dir nsch Hause!" Huch! Jetzt fing ich schon an zu quengeln. Aus dem Alter war ich ja wohl schon raus.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 30 Jun 2014, 18:12

"In Ordnung.", antwortete ich ihr fröhlich wie eh und je und ließ mir meine eigenen Bedenken nicht anmerken. Vorerst würde ich wohl nicht noch einmal hier her zurückkommen, es sei denn Lilith wäre einverstanden mitzukommen. Der Markt schien sich momentan ins unermessliche zu ziehen, dabei war er eigentlich nicht so groß. Doch schon bald konnten wir auch diesen hinter uns lassen und fanden uns an dem Waldstück wieder, durch das wir schon hierher gekommen waren. Die vielen Hilferufe, die auch direkt von der Bevölkerung hier an mich gerichtet worden waren, hatte ich mit traurigem Blick ignoriert, während ich die Äste zur Seite Bog und Lilith bat vorzugehen. Es schmerzte mich sehr, sie alle hier mit ihren Bedürfnissen zurückzulassen, doch hatte ich mich dazu entschieden, mich erst um Lilith zu kümmern. Nachdem wir beide durchgegangen waren, sah ich auch wieder anders, oder in dem Fall normaler aus. Trotzdem sah man aber auch wieder unsere Hauptstadt, die mittlerweile voll von Menschen war, zumindest wenn man so weit den Horizont entlang sehen konnte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 02 Jul 2014, 07:15

So langsam aber sicher verließen Ryoga und ich diesen geheimen Ort wieder. Dazu hatte ich zwar gedrängt, aber etwas schade fand ich es trotz dem, was passiert war, dass ich mich nicht mehr von Linus verabschieden konnte. Bis auf die Sache mit den Grimassen war er nämlich sehr nett und freundlich zu mir gewesen und wenn ich jetzt so darüber nachdachte, wollte er mit seinen Grimassen bestimmt etwas anderes bezwecken. Ich machte mir ein wenig Sorgen um Linus und hoffte von ganzem Herzen, dass es ihm gut ging. Nachdem wir die Äste in dem Waldstück passiert hatten, wurde ich schnell wieder munterer. Endlich waren wir weg von dem Ort, der mir zum Ende hin hauptsächlich Angst eingeflößt hatte.
Ryoga und ich hielten uns immer noch an den Händen. Selbst in der Stadt konnte ich nämlich verloren gehen. Als ich mich nun wieder besser fühlte, sagte ich zu Ryoga: "Am Ende wollte ich zwar unbedingt von dort weg, aber ich fand es eigentlich ganz angenehm an dem Ort hinter den Ästen. Ich freue mich schon darauf, Linus wiederzusehen. Weißt du... wir haben uns nämlich angefreundet." Ich wurde schon fast ein wenig euphorisch, aber ich konnte mich damit noch zurückhalten. Meine Vorfreude sparte ich mir für den Tag auf, an dem ich Linus wiedersehen würde und wenn dies schon morgen sein sollte, dann war mir das auch recht.
Auf dem Weg zu Ryoga nach Hause versuchte ich ein wenig die Führung zu übernehmen. Vielleicht fand ich den Weg ja schon alleine. Trotzdem fragte ich erstmal nur an jeder Weggabelung oder Kreuzung noch nach einer bestimmten richtung nach, die wir einschlagen müssten. Leider lag ich manchmal noch falsch. In Ikoto konnte ich mich also noch nicht wirklich orientieren.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 02 Jul 2014, 16:19

Zwar vertraute ich ihr, dass sie den Weg finden könnte, doch manches Mal half ich ihr dann doch. Außerdem mussten wir schnell zurück, denn als Promi hier durch die Stadt zu schlendern konnte mal gut und mal wieder schlecht ausgehen. Ich hatte nichts gegen meine Fans, aber ich wollte mich trotzdem erst einmal nur auf Lilith konzentrieren. Wir kamen an wenigen Menschen vorbei un ja manches Mal verliefen wir uns auch, wobei das in meinem Fall eher weniger der Wahrheit entsprach. Trotzdem fanden wir nach einiger Zeit, den Weg zurück zu dem riesigen Gebäude, indem meine Wohnung lag. Zuerst sah ich mich nach Dev um, denn sein Miaun war mir sofort aufgefallen und dann sah ich ihn plötzlich um die Ecke kommen, mit einem Fisch im Maul. Anscheinend hatte jemand wohl ein Herz für Katzen und hatte ihm den gegeben, dies brachte mich dann doch zum grinsen. Danach kramte ich den Schlüssel für die Haustür aus der Tasche meines Mantels und sah dann doch einmal zu Lilith, deren Hand ich noch immer hielt.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 04 Jul 2014, 07:11

Ryoga musste hin und wieder nachhelfen und mich auf den richtigen weg führen. Vielleicht hätte ich sogar selbst den Weg gefunden, wenn er nicht das Anliegen gehabt hätte, schnell zuhause anzukommen. Er war in der Stadt eben sehr populär, doch er wollte sich gerade wohl keine Zeit für seine Fans nehmen. Auf unserem Rückweg begegneten wir nur wenigen Menschen, aber ein paar Kinder waren auch darunter. Kinder besuchten tagsüber also die Schule. Das hatte ich gerade im Hinterkopf. Das war es aber auch schon.
Ryoga und ich erreichten das hohe Gebäude, in dem sich seine Wohnung befand. Dev kam auch auf einmal um die Ecke mit einem Fisch im Maul. Dev sah damit schrecklich süß aus, weswegen ich mich mit einem Lächeln nicht zurückhalten konnte. Ich hielt Ryogas Hand fest, als ich mich etwas hinhockte und dem Kater den Kopf streichelte. Ryoga öffnete dann die Haustür, damit wir uns Eintritt verschaffen konnten, wozu ich mich zuerst wieder aufrichtete. Dann fanden wir uns auch schon wieder im Eingangsbereich wieder und hielten auf den Fahrstuhl zu. Noch bevor diesen betraten, um hoch in das Stockwerk zu fahren, wo sich Ryogas Wohnung befand, musste ich gähnen. Ich war ganz schön geschafft. Der heutige Tag war auch sehr ereignisreich gewesen. Jeder wäre an meiner Stelle bestimmt sehr müde gewesen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Sa 05 Jul 2014, 20:57

Dev betrat direkt nach Lilith das große Gebäude mit der Glasfassade und schien fast jeden ihrer Schritte genau zu beobachten. Was in dem Kopf des kleinen Katers wohl wieder vorging. Amüsiert schüttelte ich den Kopf und folgte den beiden rein. Drinnen hallten meine Schritte bereits wieder durch den ganzen Eingangsbereich, war ja auch wieder eine super Kombination: Schuhe mit Absatz plus ein glatter Boden, natürlich hörte man dann meine Schritte viel stärker als es eigentlich sein sollte. Oder viel eher, als ich eigentlich wollte. Doch noch war keine Menschenseele zu sehen, doch es wirkte hier eigentlich immer wie ausgestorben, außer wenn ich mal wieder Besuch bekam. dies war wohl auch der Grund, warum ich Lilith eigentlich nicht gehen lassen wollte, denn sie brachte in meinen durchgeplanten Alltag noch eine gewisse Abwechslung, die auch mir mal ganz gut tat. Jedenfalls gesellte ich mich dann zu den beiden vor den Fahrstuhl und wartete, dass er nach unten kam. Aus dem obersten Stockwerk bis hier nach unten dauerte es eben doch eine Weile.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 07 Jul 2014, 06:14

Der Fahrstuhl brauchte seine Zeit, um im Erdgeschoss anzukommen. Bis dahin durfte ich nur nicht im Stehen einschlafen. Glücklicherweise musste ich nicht alleine warten. Ryogas Schritte hallten durch den gesamten Eingangsbereich und halfen mir dabei, wach zu bleiben. Ebenso half mir Dev, der ständig dicht an meinen beinen vorbeilief. Der Kater brachte mich sogar zum Grinsen und dazu, dass ich mich hinhockte, um ihn zu streicheln. "Ich hab dich auch lieb, Dev. Danke, dass du auf mich aufpasst.", sagte ich. Dev reagierte auf meine Worte damit, dass er mir in die Arme sprang, was mich ihn zuerst verwundert ansehen ließ. Der Fahrstuhl kam dannim Erdgeschoss an und die Tür öffnete sich. Ich richtete mich mit Dev im Arm auf. Gleichzeitig verstand ich, warum Dev so reagierte. Er verhinderte damit einfach auch, dass ich schon im Stehen einschlief während wir im Fahrstuhl hochfuhren.
Ryoga hatte ich noch nicht gesagt, dass ich ihn lieb hatte. Das hob ich mir noch auf, bis wir seine Wohnung betreten hatten. Während der Fahrt nach oben im Aufzug lächelte ich ihn trotz meiner Sorgen um Linus ununterbrochen an. Was ich ihm bereits nach nicht einmal 24 Stunden alles zu verdanken hatte. Mein Leben schien viel besser geworden zu sein. Trotzdem war es fraglich, ob ich in Ikoto wirklich glücklich werden würde. Nach der Fahrstuhlfahrt, die sich ziemlich hingezogen hatte, ging ich mit Dev auf dem Arm direkt auf die Wohnungstür zu, die uns am Betreten von Ryogas Wohnung hinderte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 07 Jul 2014, 20:18

Während wir noch auf den Fahrstuhl gewartet hatten, schwieg ich vorzugsweise lieber, als unnötig diese Ruhe zu zerstören. Mittlerweile war sie nämlich wieder als angenehm zu verstehen und nicht als gezwungen. Nach und nach fuhr der Fahrstuhl immer weiter nach oben, nachdem wir eingestiegen waren und schon bald fand ich mich vor einer mir mehr als nur bekannten Tür wieder. Erneut kramte ich nach dem Schlüssel und zog ihn schlussendlich wieder aus meiner Jackentasche heraus. Das lange Band, welches ich an das Schlüsselbund geknotet hatte, war dabei eine großartige Hilfe. Ich öffnete die Tür schnell und zog mir noch meine Schuhe vor der Tür aus. Eigentlich nicht nur aus hygienischen Gründen war es mir lieber, okay ich war auch zu faul um jeden Tag den Boden zu putzen, doch hatte es an sich auch hier in diesem Land traditionelle Hintergründe und ich wollte so angepasst wie nur möglich leben. Jedenfalls betrat ich dann auch wieder meine Wohnung, wobei ich als erstes das dunkle Parkett unter meinen Füßen so richtig wahrnahm.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 08 Jul 2014, 17:01

Dev auf dem Arm haltend wartete ich vor der Wohnungstür auf Ryoga. Der musste sie nämlich noch öffnen, damit wir eintreten konnten. Kaum war dies geschehen, sorang mir Dev aus dem Arm. Was hatte er denn plötzlich? Ich zuckte mit den Schultern und dachte mir nichts dabei. Nach Dev betrat ich dann auch die Wohnung, aber ich bemerkte, dass Ryoga etwas länger brauchte. Ich drehte mich nach dem Betreten der Wohnung zu ihm und beobachtete, was er machte. Er hatte sich noch seine Schuhe ausgezogen. Sofort blickte ich zu meinen Füßen, die immer noch in den hellen Sandalen steckten. Daraufhin ging ich direkt nochmal heraus vor die Tür znd schlüpfte aus meinen Sandalen. "Tut mir Leid, Ryoga! Ich habe ganz vergessen, mir die Schuhe auszuziehen. Bitte sei mir nicht böse!" Ich wusste nicht, dass dies eine Tradition des Landes war. Ich hielt es für eine Regel, an die man sich halten sollte. Ich hatte sie jedoch kurz vernachlässigt, weshalb ich mich entschuldigt hatte. Mit gesenktem Blick ging ich dann nach Ryoga wieder herein. Danach sah ich gleich nach Dev, weil ich wissen wollte, wieso er so schnell reingegangen war. Als ich ihn fand, aß er genüsslich den Fisch, den er mitgebracht hatte. Ich blieb vor ihm auf dem Boden liegen und beobachtete ihn beim Essen während ich meine Ellenbogen auf dem Boden abstützte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 08 Jul 2014, 21:14

"Hey bin ich doch nicht, außerdem ist es doch kein Hinweis für dich ebenso deine Schuhe auszuziehen, nur weil ich es tue. Ich habe mich nur an Traditionen innerhalb dieses Landes angepasst.", antwortete ich ihr und schloss spätestens jetzt die Tür hinter uns Beiden. Wen wunderte es eigentlich noch, dass Dev niemals lange bei Personen auf dem Arm blieb, wenn er entweder in diesem Fall in eine vertraute Umgebung zurückkonnte, oder in einem anderen Fall etwas zum essen bekam. Beiläufig musste ich aber trotzdem zugeben, dass es mich weniger störte, denn die zeigte mir nur wieder, wie selbstständig mein Kater doch eigentlich war. Nachdem ich die beiden dann auch kurzzeitig aus den Augen verloren hatte, fand ich Lilith und Dev in der geräumigen Wohnküche wieder. Die beiden schienen sich in Windeseile angefreundet zu haben, auch wenn man sich an die Eigenarten meines Katers ebenso wie an meine erst gewöhnen musste. Mein Handy kramte ich prompt auch wieder aus meiner Tasche und checkte meine Nachrichten. Wenn man einmal nicht da war vermisste einen doch die halbe Welt, wobei halbe Welt es stellte sich dabei eher als meine Bandkollegen heraus, die mir bestimmt schon zusammen an die 75 Nachrichten geschickt hatten. Es war eigentlich nichts wichtiges oder so, aber trotzdem erkundigten wir uns immer nach dem befinden der anderen, einfach weil wir Freunde waren. Gut zu so einer Massenhysterie kam es gegebenenfalls auch mal, aber nur wie in meinem Fall dann, wenn man nicht antwortete.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Do 10 Jul 2014, 16:54

Ich lag weiterhin vor Dev und beobachtete Ryogas Kater dabei wie er genüsslich seinen Fisch verspeiste. Eine Unterhaltung führte ich auch mit ihm, obwohl dies eher einem Selbstgespräch glich. Dev antwortete nämlich logischerweise nicht und scherte sich sowieso nicht um mich. Seine Aufmerksamkeit gehörte allein dem Fisch. Trotzdem tat es mir gut mit Dev zu reden. Während unserer Unterhaltung hatte ich noch meine Beine angewinkelt und zappelte etwas mit ihnen in der Luft herum. Das war wohl ein gut sichtbares Zeichen, dass es mir gefiel mit Dev zu reden.
Hin und wieder rieb ich mir mal die Augen, weil ich bereits recht müde war. Ich war es aber gewöhnt meine Müdigkeit zu unterdrücken. Wenn ich wie bis vor kurzem noch auf der Flucht vor anderen war, dann konnte ich auch nicht einfach einschlafen. Unglaublich wie schnell sich mein Leben verändert hatte. Ich streckte einen Arm nach Dev aus und streichelte ihn ein wenig, doch was dann geschah, konnte ich kaum glauben. Dev stand kurz auf und entfernte sich ein paar Schritte von mir. Er zeigte mir die kalte Schulter. Ich sah ihn fassungslos an, aber grinste dann, weil ich realisierte, dass es mir genauso wenig gefallen würde, beim Essen gestört zu werden. Ich ließ ihn dann auch in Ruhe und stand auf.
Auf dem Sofa fand ich einen gemütlichen Platz, auf den ich mich hinlegen konnte. Meine Beine ließ ich Knoe abwärts über eine Armlehne baumeln. Ryoga ließ ich gerade in Ruhe, obwohl ich wusste, dass er mir nicht böse war. Dafür hatte ich gemerkt, dass er mit seinem kleinen, handlichen Gerät beschäftigt war, wobei ich ihn nicht stören wollte. Auf dem Sofa liegend starrte ich zur Decke und fing in Windeseile an mich zu langweilen während ich versuchte wach zu bleiben.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 13 Jul 2014, 12:15

Ein Grinsen konnte ich mir eigentlich gar nicht mehr verkneifen, als ich eine Nachricht nach der anderen durchlas. Manchmal übertrieben sie dann aber doch, jedoch konnte ich es ja verstehen, wir waren immerhin gute Freunde geworden, wenn wir nicht sogar alle schon indirekt Brüder waren. Ich strich mir eine blonde Haarsträhne aus dem Gesicht und wurde so wieder etwas aufmerksamer. Zum einen fiel mir ein, dass ich Morgen einen Friseurtermin vereinbart hatte, aber zum anderen fiel mein Blick auf auf Lilith. Schnell bemerkte ich doch ihre Müdigkeit, was mir ein Lächeln entlockte. Draußen war es noch immer hell, außerdem war es nicht gerade spät, später Nachmittag eher. Mein Handy legte ich einfach auf die Küchenzeile und lief langsam zur Weißhaarigen. Dev war gerade mit seiner Mahlzeit fertig geworden und leckte noch an dem Gerippe des Fisches. "Hey Lilith die Couch ist doch viel zu unbequem zum Schlafen.", sprach ich sie an, als ich bemerkte wie sehr sie versuchte nicht in den Schlaf zu fallen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 14 Jul 2014, 18:29

Meine Augen fielen immer wieder zu während ich auf der Couch lag und an die Decke starrte, doch sie gingen auch immer wieder auf. Mir fiel es aber mit jedem Mal schwerer meine Augen wieder zu öffnen. Es war doch nicht mal spät und ich war schon im Begriff einzuschlafen. Ich war doch kein kleines Baby mehr, das nachmittags schon ins Bett musste. Wer aber mehr darüber wusste, wie ich die letzten Jahre verbracht hatte, der verstand bestimmt, warum ich so müde war. Der heutige Tag hat mich allerdings mit den vielen neu gewonnenen Eindrücken auch ziemlich ausgelaugt.
Als Ryoga auf mich zukam und mich ansprach, wurde ich kurzzeitig wieder wach. Ich erhob meinen Kopf etwas, um ihn ansehen zu können und meinte mit bereits verschlafener Stimme: "Ich will auch nicht schlafen. Ich bin nicht einmal müde." Meinen Worten folgte ein Gähnen, was den Wahrheitsgehalt dessen, was ich eben gesagt hatte, nicht gerade unterstützte. Meinen Kopf ließ ich wieder fallen, zu groß war die Anstrengung, ihn oben zu halten. Danach fielen mir erneut die Augen zu, doch diesmal blieben sie auch geschlossen. Meine Atmung wurde ruhig und gleichmäßig. Ich war eingeschlafen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Do 17 Jul 2014, 22:00

"Du kannst mir sagen, was du willst meine Liebe, ich jedenfalls glaube dir nicht.", antwortete ich ihr leise und sanft, als ich bemerkte, wie sie immer weiter dazu kam, einzuschlafen. Dagegen hatte ich nichts, denn ich fand es gut, wenn sie sich erholen konnte und Schlaf gehörte definitiv dazu. Dev gab neben mir ein leises Miaun von sich, denn er war wohl der gleichen Meinung wie ich. Als ich mir sicher war, dass sie wirklich schlief, hob ich sie sanft von der Couch und trug sie in die Richtung meines Schlafzimmers. Auch wenn es bereits später Nachmittag war, so konnte ich nicht sagen, dass es auch für mich heute nichts mehr zu tun geben würde, wenn ich sie zum schlafen dorthin gelegt hatte. Sanft legte ich sie auf der weichen Matratze ab, wie als ob ich Angst davor hätte, sie verletzen zu können. Während ich sie zudeckte, legte sich mein Kater neben sie und schloss die Augen, nachdem er es sich gemütlich gemacht hatte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 18 Jul 2014, 07:14

Gegen meine Müdigkeit war ich machtlos gewesen, sodass ich ihr unterlag und letzten Endes eingeschlafen war. Meine Sinne waren während ich schlief zwar nicht völlig außer Kraft gesetzt, doch ich schlief in kurzer Zeit schon so fest, dass ich nichts mehr mitbekam. Weder wie Ryoga mich hochhob noch wie er mich ins Bett legte und Dev sich zu mir legte, bevor der Kater und ich von Ryoga zugedeckt wurden. Nach diesem heutigen, bisher sehr aufregenden Tag hatte ich mir den Schlaf wahrscheinlich auch verdient.
In Ryogas Bett hatte ich es äußerst gemütlich. Es war lange her, seitdem ich zuletzt in einem richtigen Bett gelegen hatte. Nachdem Dev mir einmal fast ins Ohr miaut hatte, während ich schlief, drehte ich mich etwas auf Seite und legte einen Arm über den Kater und fing an mit ihm zu kuscheln. Doch dann war es auch schon mit meinem ruhigen Schlaf vorbei.
Auf einmal suchte mich ein Albtraum heim. Es war derselbe, den ich so gut wie immer träumte, seitdem ich mein Heimatdorf verlassen hatte. Wie sonst auch führte mir dieser Traum vor Augen wie meine Familie ihr Leben ließ und ich zu einer Dämonin wurde. Dies sah ich immer und immer wieder wie in einer Endlosschleife bis ich aufwachen würde. Durch den Albtraum fing ich während des Schlafzustandes an zu weinen. Die Tränen bahnten sich einfach ihren Weg meine Wangen hinab.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 20 Jul 2014, 21:23

Zwar hatte ich das Zimmer bereits verlassen, doch langsam beschlich mich ein ungutes Gefühl. Irgendetwas stimmte nicht, doch konnte ich meinen Gefühlen gerade auch vertrauen. Es war immerhin auch möglich, dass sie mich einfach nur in eine falsche Richtung leiten wollten, auch wenn ich bis dato immer meinen Gefühlen vertraut hatte. Und diese Gefühle hatten mich zum Glück selten in eine Falle laufen lassen. Mein Bruder hatte sich zum Glück immer noch nicht blicken lassen und ich hoffte, dass dies auch so bleiben würde, denn ihn konnte ich jetzt noch weniger gebrauchen. Wahrscheinlich würde so oder so irgendwann eine Auseinandersetzung mit ihm nicht mehr zu verhindern sein, doch noch ließ ich mich nicht weiter darauf ein. Außerdem war ich mir über gewisse Folgen dieses Kampfes noch nicht im klaren, was das ganze schon schwieriger machte. Jedenfalls ging ich dann doch noch einmal zu meinem Schlafzimmer zurück und bereute es nicht sofort zurückgekehrt zu sein, als ich Lilith bemerkte, die im Schlaf zu weinen begonnen hatte. Sie musste wohl auch noch lernen mich schmerzhaften Erinnerungen klar zu kommen, doch dies konnte ich ihr weiß Gott nicht beibringen, dies war etwas, was sie sich selbst beibringen musste. Leise ging ich auf sie zu und setzte mich neben sie, während ich mit einem Tuch ihre Tränen wegwischte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 21 Jul 2014, 14:03

Der Albtraum ließ nicht locker. Dieselbe Szene wiederholte sich immer und immer wieder, meine Tränen ließen nicht nach. Das schlimme an dem Albtraum war nicht allein der Tod meiner Familie. Mich machte es auch fertig, dass ich mir im Schlaf immer wieder ansehen musste wie ich zu dem Wesen wurde, das meine Familie auf dem Gewissen hatte: einem Dämon. Was danach folgte, wusste Ryoga in gewisser Weise. Meine Tränen ließen auch nicht nach, nachdem Ryoga sie mir weggewischt hatte. Es kamen noch einmal welche nach. Warum nur einmal? Ganz einfach. Weil Ryoga mich unbeabsichtigt geweckt hatte. Ich öffnete langsam meine blauen Augen und sah mit diesen Ryoga an. Ich war ihm nicht böse, dass er mich geweckt hatte. Müde war ich allerdings noch. In erster Linie war ich aber froh über seine Anwesenheit.
Mein rechter Arm kam unter der Decke hervor und ich nahm Ryogas Hand, die ich dann erstmal festhielt. Ich sah ihn weiterhin an und ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen. Ich war zwar kein kleines Kind mehr, aber ich bat Ryoga: "Bleibst du bitte hier und leistest mir Gesellschaft, bis ich einschlafe? Oder besser noch... Erzählst du mir eine Geschichte?" Erwartungsvoll wartete ich seine Reaktion ab. Dev schleckte mir über meine Wange, was ein wenig kitzelte, weswegen ich kurz lachte. Er versuchte also auch mich aufzumuntern. Tiere spürten eben, wenn es einem nicht gut ging oder einen etwas bedrückte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 27 Jul 2014, 21:41

Ein sanftes Lächeln schlich sich auf mein Gesicht, als sie aufwachte. Ein schlechtes Gewissen, sie geweckt zu haben, hatte ich wirklich, jedoch verschwand dies nach und nach wieder, nachdem sie meine Hand hielt. Noch einmal wischte ich ihr sanft die letzten Tränen weg, bevor ich überlegte. Bis sie eingeschlafen war, würde ich garantiert hier bleiben und dies nicht allein, sondern mit Dev zusammen. Wobei letzterer sogar noch danach hierbleiben würde. Jedoch was die Geschichte betraf, so musste ich mir dann doch erst einmal etwas einfallen lassen. Es gab viele Geschichten die ich kannte, jedoch waren die meisten nicht unbedingt dafür geeignet sie zu erzählen. Sie waren einfach nur voll von Tod und Traurigkeit, die ich in meinem Leben gesammelt hatte. Es war schwierig ihr etwas zu erzählen, was für sie tauglich war, denn über Drachen konnte ich ihr nun mal gar nichts erzählen. Gut meine Begegnungen mit Drachen waren in den letzten Jahrhunderten stark zurückgegangen, aber dies konnte ich ihr auch nicht erzählen. Verneinen wollte ich ihr diesen Wunsch nicht, aber gleichzeitig konnte ich ihr ihn auch nicht erfüllen. Lange Zeit überlegte ich und kramte schlussendlich mit meiner noch freien Hand aus meiner Hosentasche eine Hand voller goldenem Pulver hervor. Wer jetzt glaubte es sei Schlafpulver der irrte, denn als ich ihn in die Luft entließ, indem ich ihn von meiner flachen Handfläche in die Luft blies, nahm er sofort eine andere Form an. Vielleicht konnte ich ihr die Geschichte nicht direkt erzählen, aber ich wusste, dass sie geschehen war. "Also gut, ich erzähle dir eine Geschichte, oder wohl eher eine Legende.", begann ich während sich der feine Goldstaub langsam zu kleinen Personen formte. Man erkannte viele Samurai, die früher dieses Land beherrscht hatten, aber auch viele Soldaten aus einem anderen Land und diese zwei Gruppen schienen sich gegenseitig zu bekämpfen. Jedoch sah man schon bald, wie einer dieser Samurai mit einem Mädchen an der Hand vor den Massen floh. "Früher einmal war unser Land mit den anderen fest verankert. Wir waren ein Teil dieser Fläche und gehörten dazu, Menschen aus unserem Land zogen in die anderen aus und andere kamen zu uns. So trug es sich auch zu, dass die Prinzessin eines Nachbarlandes, sich in den Nachfolger unseres damaligen Kaisers verliebte. Nachfolger in dem Sinne, da es nicht sein eigentlicher Sohn war. Die beiden verliebten sich zu gleichen Teilen ineinander und schon bald wuchs die Missgunst in beiden Ländern stark an. Die Prinzessin war verlobt und der adlige Samurai vernachlässigte seine bevorstehende Regenschaft um nur noch für seine Prinzessin da zu sein.", bei jedem meiner Worte sah man eigentlich nur wie der Staub eine passende Szene erstellte, mal eine schöne und mal weniger schön. Schlussendlich holte ich erst einmal selbst Luft und blinzelte einige Tränen weg, denn ich kannte diese Legende und sie wurde erst zum Ende hin wieder glücklich. "Beide versuchten zu fliehen, weit weg von ihren Familien um endlich zusammen zu sein, doch leider sollte es so nicht kommen, zumindest vorerst. Denn sie gerieten mitten an der Grenze in einen Hinterhalt. Beide Seiten hatten sich vorerst verbündet um die beiden zu trennen, doch gab keiner nach. Der Samurai kämpfte um seine Prinzessin zu beschützen, fiel jedoch im Kampf. Was die Prinzessin anging, sie versuchte alles um ihren Geliebten zu rächen, denn sie war in der Magie vertraut und schaffte es so den gesamten Wald, indem sie sich aufhielten zum Leben zu erwecken. Dafür musste sie jedoch ihr eigenes Leben geben. Die Wurzeln der vielen Bäume begruben die Armeen beider Länder unter sich und trennten gleichzeitig unser Land von den anderen ab, was uns zu dieser Insel machte. Jedoch auch wenn die beiden ihr Leben gaben, sind sie nun vereint und glücklicher dennje.", für mich war es eine märchenhafte Vorstellung, aber jedes Märchen hatte seine guten und schlechten Seiten, so auch dieses.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 29 Jul 2014, 07:17

Meine blauen Augen, die mir jederzeit wieder zufallen könnten, waren starr auf Ryoga gerichtet. Ich war immer noch müde, aber der Gedanke an meinen Albtraum hielt mich wach. Als Ryoga mir erneut meine Tränen wegwischte, lächelte ich ihn an. Gerade fühlte ich mich schon etwas besser. Ryoga gab mir einfach das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Trotzdem musste ich irgendwann alleine zurechtkommen. Daran konnte ich aber auch noch später denken, denn als nächstes wollte ich eine Geschichte von Ryoga hören.
Ich merkte, dass Ryoga darüber nachdachte, was für eine Geschichte er mir erzählen konnte. Noch immer seine Hand haltend wartete ich noch gespannter darauf, dass er anfing. Als er den Goldstaub in die Luft blies, wandte ich meinen Blick von ihm auf den Goldstaub und konnte fortan nur schwer meinen Blick davon abwenden. Schließlich fing Ryoga an mir eine Legende zu erzählen. Ich hörte gut zu, damit ich nichts Wichtiges verpasste.
Die Legende klang für mich nach einem richtigen Drama. Gleichzeitig war die Vorstellung, dass die Prinzessin und der künftige Kaiser am Ende doch zusammengefunden hatten und wahrscheinlich bis heute glücklich vereint waren, wunderschön und romantisch zugleich. Mir gefiel Ryogas Erzählung sehr. Die Art und Weise wie er die Legende erzählt hatte, hatte mich nicht nur wegen des sich ständig verändernden Goldstaubs gefesselt.
"Das ist... eine schöne Legende...", sagte ich, aber mein Ausgesprochenes ging teilweise in einem lauten Gähner unter. Ich ließ Ryogas Hand immer noch nicht los, doch meine Augen wurden immer schwerer, bis ich sie keine Minute später gar nicht mehr aufhalten konnte. Ryogas Erzählung hatte ihren Zweck erstmal erfüllt und mir beim Einschlafen geholfen. Blieb mir nur noch zu hoffen, dass ich nicht schon wieder diesen Albtraum hatte. Ryoga konnte sich aber sicher sein, dass dem nicht so war, als ich im Schlaf snfing zu lächeln. Meine Hand lockerte sich auch von seiner, bis ich sie sogar losließ und meine Hand sich zunächst auf meinem Bauch befand. Dies tat sie aber auch nur solange, bis ich mich wieder auf Seite in Devs Richtung drehte und den Kater an mich schmuste, ob es ihm gefiel oder nicht.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 29 Jul 2014, 21:47

Mit einem Lächeln auf den Lippen beobachtete ich, wie Lilith langsam einschlief. Bis ich mir sicher war, dass sie wirklich fest schlief, blieb ich noch neben ihr sitzen, entschied mich dann jedoch das Zimmer wieder zu verlassen. Beim Rausgehen passte ich jedoch präzise darauf auf, so leise wie möglich zu gehen um sie nicht noch einmal zu wecken. Die dunkle Tür lehnte ich schlussendlich auch nur leise an, so würde ich auch falls etwas war, wieder ins Zimmer kommen können. Doch jetzt breitete sich in mir eine gewisse Langeweile aus. Ganz klar, sie konnte nicht ewig in meinem Zimmer schlafen, dies war allein schon für eine gewisse Privatsphäre nicht sonderlich angebracht. Immerhin hasste ich ziemlich, wenn man in meinem nicht ganz so ordentlichen Kleiderschrank herum wühlte, gut außer es war eben ich selbst und dabei wollte ich selten gesehen werden. In gewisser Weise war ich in dem Bezug eine kleine Diva, aber hey für mich war da auch nichts falsches dran. Ich war eben nicht ganz so maskulin wie mein jüngerer Bruder und da hatte sich bestimmt schon der Herr etwas gedacht, sonst hätte er uns anders erschaffen, soviel war ich mir sicher. Jedenfalls ließ ich mich dann erst einmal wieder auf meiner Couch nieder und las die ganzen, noch ungelesenen Nachrichten meiner lieben Bandmember durch, die sich gerade wieder angesammelt hatten. Es war so ziemlich alles dabei, von Darf ich mit zum Friseur kommen, bis zu einer kleinen Moralpredigt, aber ich konnte damit leben. Immerhin wusste ich auch, dass manches nur Spaß war.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mi 30 Jul 2014, 15:12

Ryoga hatte mir mit seiner Erzählung der Legende bereits dazu verholfen, dass ich wieder eingeschlafen war. Die Erzählung erfüllte aber nicht nur diesen Zweck, sondern auch noch einen weiteren, denn dank ihr bekam ich nicht wieder diesen Albtraum. Diesmal träumte ich von der Legende und dadurch natürlich von der Prinzessin und dem adligen Samurai, die sich einander liebten. Ich sah das Geschehen, von dem Ryoga mir erzählt hatte, nicht bloß vor meinen Augen und nahm den Platz einer Zuschauerin ein. In meinem Traum nahm ich den Platz der Prinzessin ein, obwohl ich nicht einmal sagen konnte, ob wir uns ähnlich sahen. Ich hatte nur ansatzweise ihr Äußeres durch Ryogas Goldstaub sehen können, aber das bedeutete trotzdem nicht, dass die Prinzessin wirklich so ausgesehen hatte. Es gab allerdings eine Gemeinsamkeit und die war, dass die Prinzessin der Legende nach wie ich eine Magierin war.
Es war das erste Mal seit langem, dass ich mal wieder so schön träumte. In meinem Traum spielte sich allerdings nicht ausschließlich das Geschehen ab, von dem Ryoga mir erzählt hatte. Mein Traum entwickelte eine ganz eigene Geschichte, in der die Prinzessin und ihr Geliebter die Hauptrolle spielten. Trotzdem widersprach die Handlung nicht dem Geschehnissen aus der Legende. Da ich die Rolle der Prinzessin annahm, spürte ich wie es ist, von jemandem geliebt zu werden, selbst wenn ich den adligen Samurai selbst im Traum bloß als goldene, schemenhafte Figur sah. Es fühlte sich wundervoll an, dass sich jemand um mich sorgte und kümmerte und vor allem auch vor jeglichen Gefahren beschützte. Als die Prinzessin fühlte ich mich trotzdem nicht vollkommen wehrlos. Da sie, und folglich im Traum auch ich, in der Magie bewandert war, war sie auch durchaus dazu in der Lage sich eigenhändig gegen ihre Feinde zu wehren. So schön konnte ich auf jeden Fall öfter träumen. Man konnte schon behaupten, dass ich von dem glücklichen Paar schwärmte.
Der Traum könnte mir so gesehen auch aufzeigen, dass es einige Gemeinsamkeiten zwischen der Prinzessin aus der Legende und mir gibt. Ich merkte es allerdings nicht. Eine weitere Gemeinsamkeit war zum Beispiel, dass ich in Ryoga jemanden gefunden hatte, der auf mich aufpasste und wenn es sein musste sogar beschützte. Ryoga würde ich allerdings niemals als meinen Geliebten betrachten. Er war für mich wirklich mehr wie ein großer Bruder, den ich wenn schon auch als solchen liebte. Dev käme da eigentlich sogar eher als Geliebter für mich in Frage, wenn man sich ansah, wie wir zusammen kuschelten. Ich lag einfach weiter in Ryogas Bett während ich meinen verdienten Schlaf holte und gleichzeitig damit dank meines Traumes in einer anderen Welt versank.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Do 31 Jul 2014, 20:40

Auch wenn ich versuchte leise zu lachen, ein Lachen konnte ich mir definitiv auch nicht mehr verkneifen. Es war einfach zu amüsant zu sehen, wie sehr wir doch alle an einander hingen. Unbewusst fuhr ich mir einmal durch mein Blond braunes Haar und zögerte an sich immer noch kaum, mir morgen ein vollkommen anderes Image zuzulegen. Kleiner Fun Fact nebenbei, meine eigentliche Haarfarbe änderte sich zum Glück beim Färben nicht, sonst hätte das ganze wirklich unschön enden können. Klar liebte ich mein rotes Haar irgendwie schon, aber ich würde garantiert nicht als Engel durch die Straßen laufen, da wäre ich auch ein leichtes Fressen für meinen ach so tollen Bruder. Darauf konnte ich immerhin gut und gerne verzichten. Außerdem war es so auch für Lilith sicherer, wobei ich gerade in ihrem Fall froh war, dass sie überhaupt noch hier zu bleiben schien. Festhalten konnte ich sie hier wirklich nicht, aber dies brauchte ich anscheinend auch nicht, so ruhig wie sie jetzt schlief. Ich war ja doch froh, dass sie momentan weniger Angst zu haben schien, immerhin sah dies noch bis vor kurzem anders aus. Bis vor kurzem war nebenbei bemerkt eine passende Beschreibung, denn ich kannte sie ja erst seit heute Morgen.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 03 Aug 2014, 01:13

Durch meinen Traum fühlte ich mich, als wäre ich in einer anderen Welt. Das war schon seltsam, denn aus der Legende ging hervor, dass das Land des adligen Samurai dasselbe Land war, in dem wir uns gerade befanden. Ich wollte der Realität ohnehin nicht entfliehen, auch wenn mein Leben nicht gerade rosig war. Gerade genoss ich es nur mal von etwas anderem als dem Tod meiner Eltern und Geschwister zu träumen. Träume waren eben das Tor in eine andere Welt, in der schier alles möglich war. So war es auch für mich möglich, dass ich in meinem Traum die Rolle der Prinzessin annahm.

Gerade befand ich mit dem adligen Samurai im Wald. Immer noch sah ich kein klares Bild von diesem, aber das spielte keine Rolle. Dafür sah ich mich selbst klar und deutlich. Die Umgebung passte weniger dazu, aber ich trug ein prachtvolles Kleid. Dazu steckten meine Arme in oberarmhohen Handschuhen und meine Schultern waren mit goldenen Platten, vermutlich boten sie etwas Schutz, und mein Haupt zierte ein königliches Diadem. Kurzum sah man mir an, dass ich eine Prinzessin war. Gerade lagen der adlige Samurai und ich uns in den Armen. Dabei blieb es aber nicht. Anscheinend blieb uns nicht viel Zeit, da jemand hinter uns her war. Nicht nur unsere Familien waren gegen unsere Liebe. Wir vernachlässigten unsere Pflichten. Ich war nämlich einem anderen Mann versprochen worden, den ich aber so wie es aussah nicht liebte. Mit dem Mann, den ich von Herzen liebte, war ich gerade zusammen. So geschah es, dass er mein Kinn anhob und wir uns küssten.
In der Realität küsste ich auch jemanden im Schlaf, nämlich Dev auf die Wange. Dadurch kam es auch dazu, dass ich äußerlich wieder Eigenschaften einer Katze annahm. Katzenohren und -schwanz, sowie Schnurhaare waren das Resultat. Meine Kleidung änderte sich genauso wie beim ersten Mal. Dasselbe passierte mir auch im Traum, wodurch dieser kippte. Zum Albtraum artete er nicht aus, aber nachdem dies geschehen war, geschahen lauter seltsamer Dinge. Zuerst löste sich der künftige Kaiser einfach in Luft auf, bevor mein Bruder auftauchte. Von Brüdern war in der Legende gar keine Rede, aber als ich feststellte, dass der Bruder so aussah wie Ryoga, wunderte mich dies nicht mehr. Ryoga war mir einfach schon so wichtig, dass er mir im Traum erschien. Dev tauchte auch noch auf. Dann verbrachte ich erstmal mit ihnen Zeit in meinem Traum.

Ich konnte nicht wirklich deuten, was mein Traum zu bedeuten hatte. Mir gefiel es mich wie eine Prinzessin zu fühlen. Ich war aber definitiv noch nicht an Jungs interessiert. Zwar mochte ich Linus, aber er war mir auch etwas unheimlich, weil er ein halber Dämon war. Noch schlief ich und ich war froh, dass Ryoga und Dev sogar in meinem Traum für mich da waren. Von meiner Verwandlung hatte ich noch nichts mitbekommen, außer natürlich von der im Traum. Ich schorn immer noch fröhlich zu sein. Kein Wunder, denn so ausgelassen schlafen konnte ich vor meiner Begegnung mit Ryoga eigentlich nie. Es hatte aber auch seine Schattenseiten bei Ryoga zu bleiben. Sein Bruder war ein Grund, obwohl Lucifer mich ohne sein Eingreifen einfach geschnappt hätte. Trotzdem wusste ich eigentlich recht wenig über Ryoga.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   So 03 Aug 2014, 14:46

Hey Leute, es ist alles gut, Morgen sehen wir uns ja dann beim Friseur und Lilith bringe ich dann auch mit, antwortete ich dann auf die vielen Nachrichten, bevor gefühlt zehntausende wieder auf mich niederprasselten. Yaaay ist sie wirklich so niedlich wie du sagst? Super dann bringe ich morgen noch ein paar Kekse mehr mit, mit irgendetwas müssen wir uns ja die Zeit vertreiben, ja genau mit Kekse essen, sie kamen auch wirklich auf die besten Ideen. Sarkasmus pur, war das nun eigentlich nicht, aber trotzdem verdrehte ich etwas die Augen. Und nicht die Augen verdrehen, ich gehe sofort welche kaufen, okay gut nun fühlte ich mich wirklich ertappt, aber sie kannten mich ja jetzt auch schon lange genug. Trotzdem musste ich zugeben, dass unsere lieben Stylisten morgen einiges zu tun hatten, auch wenn es vielleicht seltsam klang, zu unseren Stylisten. Eigentlich machten wir uns morgen nur in einem Friseursalon breit, da wir alle neue Frisuren brauchten. Neues Musikvideo eben, da brauchten wir einen neuen Look. Lilith wollte ich davon aber lieber nicht die Details preisgeben. Erzähl ihr aber nicht unser Aussehen in dem Vid, sie scheint ja noch so süß und unversaut!, ja gut Gedankenlesen konnten wir alle nicht, aber für uns waren das nun mal Gedanken die wir irgendwie alle teilten und unser Video war nicht unbedingt etwas normales in diesem Fall.

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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Mo 04 Aug 2014, 08:29

Mein Schlaf dauerte weiterhin an, während Dev und ich miteinander in Ryogas Bett kuschelten, und mit ihm auch mein Traum. Mein Traum hatte sich bereits komplett gewandelt. So befand ich mich in ihm nicht mehr im Wald. Außerdem war ich wieder ich selbst mit äußerlichen Merkmalen einer Katze, also so wie ich inzwischen im Bett lag. Ryoga und Dev sah ich im Traum auch wieder so wie ich sie kennengelernt hatte und wir befanden uns wahrscheinlich mitten in Ikoto. Eigentlich konnte es aber jeder Ort sein. Träume ermöglichten es eben in eine Welt einzutreten, die man nach eigenem Belieben gestalten konnte. Die meisten Personen hatten nur keine Kontrolle darüber, was sie träumten. Dazu zählte auch ich, denn ansonsten wäre ich lieber noch etwas länger eine Prinzessin geblieben, was jetzt aber nicht mit dem Kuss zu tun hatte, von dem ich geträumt hatte.

Stunden vergingen während denen ich immer noch schlief. Bestimmt war es schon Abend geworden. Schließlich wachte ich dann auf und spürte sofort den verschmusten Kater in meinen Armen. Etwas verschlafen merkte ich erst etwas später, dass ich auch wieder wie eine menschliche Katze aussah. Ich blieb daraufhin noch etwas liegen und kuschelte während dieser Zeit mit Dev. Etwas belustigt sagte ich zu ihm: "Wenn ich mir mich so ansehe, dann ist es doch denkbar, dass du mein Liebhaber sein könntest." Dev schleckte mir daraufhin über die Wange, was ich damit deutete, dass er mir sagte, dass er mich gern hatte. So empfand ich zumindest für ihn und Ryoga. Nachdem wir fürs Erste genug gekuschelt hatten, ließ ich Dev los und stand auf. Sogar meine Beine glichen knieabwärts denen einer Katze und ein kurzes Tasten genügte, damit ich meine Katzenohren bemerkte, die meine menschlichen Ohren sogar voll und ganz ersetzten. Wieder auf meinen Hinterpfoten stehend rieb ich mir erstmal die Augen  und erschrak, weil sich zwei weitere Arme an meinem Ellenbogen befanden. Die lösten sich auf den Schock hin aber gleich in Blüten auf und die Blüten lösten sich daraufhin in Luft auf. "Was war das denn?", fragte ich mich selbst. Daraufhin fing ich an zu weinen, weil ich diese Arme für einen neuen erschreckenden Teil meiner magischen Kräfte hielt. Mit meinem Dasein als Katze konnte ich mich daraufhin auch nicht mehr abfinden, aber als solche verließ ich Ryogas Schlafzimmer und sah mich in der Wohnung nach ihm um. Dev folgte mir. Als ich Ryoga fand blieb ich einfach nur stumme Tränen vergießend in der Tür stehen. Ich wollte ihn nicht stören bei dem, was er machte.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Di 05 Aug 2014, 20:40

Auch wenn es vielleicht gerade nicht wirklich von Vorteil gewesen war, so war ich dann doch mit meinem Handy in der rechten Hand eingeschlafen. Ein lustiger Anblick, der sich im ersten Moment bot, war es schon, denn wenn ich schlief löste sich aufgrund der mangelnden Konzentration sofort diese Gestalt von mir, die ich als Ryoga angenommen hatte und ich war wieder voll und ganz Michael. Lilith bemerkte ich somit zuerst nicht, aber auch bemerkte ich nicht, dass ich wieder Nachrichten meiner Bandmember zugespielt bekam, die sich wieder auf etwa 25 Steigerten. Pro Person wohl bemerkt. Aber gut es war auch schon Abend, ich konnte aber trotzdem nicht wissen, dass Lilith wieder in Tränen ausgebrochen war und schon bald bei mir stand, sonst hätte ich sicher nicht geschlafen, oder zumindest nicht mehr geschlafen. Jedoch musste ich gestehen, im Vergleich zu Lilith blieb mein Schlaf traumlos.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Do 07 Aug 2014, 06:47

Weinend blieb ich zunächst in der Tür stehen und sah in Ryogas Richtung. Meine Tränen beeinträchtigten meine Sicht ein wenig, sodass ich zuerst überhaupt nicht bemerkte, dass er eingeschlafen war. Mit dem Handy in seiner Hand erweckte er auch den Eindruck, dass er noch wach war. Dass Ryoga aber schlief, bemerkte ich, als ich näher auf ihn zuging. Dev sprang zu ihm auf die Couch und schmuste sich an ihn. Ich blieb ein paar Minuten vor den beiden stehen und überlegte, ob ich mich nicht auch dazulegte. Stattdessen entschied ich mich aber dazu die beiden in Ruhe schlafen zu lassen, wozu ich mich nach draußen auf den Balkon begab. Etwas frische Luft tat mir bestimmt gut, um wieder auf andere Gedanken zu kommen.
Draußen auf dem Balkon atmete ich tief durch und genoss ein wenig die Aussicht. Recht schnell wandte ich meinen Blick aber von den anderen Gebäuden und den vielen Lichtern meinem rechten Arm zu. Wie als ob ich es heraufbeschwor, was jetzt nicht hieß, dass ich Kontrolle über meine Kräfte hätte, verwandelte sich mein rechter Arm wieder in den eines Dämons. Dadurch vergoss ich wieder mehr Tränen, aber ich blieb zuversichtlich, dass Ryoga mir dabei half, meine Kräfte unter Kontrolle zu bringen. In erster Linie hing der Erfolg aber von mir ab. Dessen war ich mir bewusst. Als erstes galt es aber herauszufinden, welche magischen Kräfte ich überhaupt besaß. Jetzt hatte Ryoga sich aber erstmal seinen Schlaf verdient, denn ich hatte ihn bestimmt genug auf Trab gehalten.
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Do 07 Aug 2014, 22:16

Noch etwas schlaftrunken taumelte ich durch den Raum. Ich hatte Lilith anscheinend doch wahrgenommen zumindest sagte mir das mein Gefühl und auch Dev, der sich an mich gekuschelt hatte. Anscheinend war ich doch eingeschlafen und dies war wohl ein großer Fehler, solange es Lilith noch nicht besser ging. Ich rieb mir meine Augen, während mein Haar nicht wie sonst gestylt war, sondern unnatürlich in alle Richtungen zeigte. Ein Zeichen für einen guten Schlaf konnte man meinen, doch versuchte ich jetzt erst einmal die Müdigkeit so schnell wie möglich loszuwerden. Hinter der Weißhaarigen blieb ich zum Schluss stehen und musterte sie von hinten. Sofort fiel mir ins Auge, dass sich ihre Fähigkeiten wieder durchgesetzt hatten, doch auch bemerkte ich ihre Angst. Jedoch konnte ich ihr eben nicht helfen, solange sie noch Angst vor sich selbst hatte. Vielleicht nicht vor allem, doch es war eben ein Teil von ihr und dieser war etwas wundervolles. Mit einem leichten Kuss, den ich ihr auf den Hinterkopf gab, machte ich sie auch wieder auf mich aufmerksam. "Sei froh mit dem was du bist, sie es positiv, dir eröffnet sich eine ganz andere Welt.",
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 08 Aug 2014, 06:14

Meinen Blick konnte ich nicht mehr von meinem Dämonenarm abwenden während ich gleichzeitig zeitig nicht aufhören konnte zu weinen. Bis vor wenigen Momenten hatte ich noch so schön geträumt, wie ich es schon lange nicht mehr getan hatte. Dafür sorgte jetzt die Realität, dass mich meine Vergangenheit einholte. Als menschliche Katze mit einem Dämonenarm stand ich auf dem Balkon von Ryogas Wohnung und hing Tränen vergießend meinen Erinnerungen an jenen verhängnisvollen Tag nach. Dieser Arm wird mich wahrscheinlich mein Leben lang daran erinnern, dass ich damals nicht nur meiner Familie nicht helfen konnte, sondern auch noch im Begriff bin das Wesen zu werden, dass sie umgebracht hatte.
Ryogas Kuss auf meinen Hinterkopf befreite mich aus meinen Erinnerungen. Deswegen erschrak ich sogar etwas, weil ich nicht bemerkt hatte, dass Ryoga aufgewacht war. Ich wandte mich ihm zu und sah ihm ins Gesicht. Seinen Worten konnte ich weder zustimmen noch wollte ich auf sie hören. An meinen magischen Fähigkeiten fand ich nur wundervoll, dass ich überhaupt welche besaß, mehr aber auch eigentlich nicht. Ryogas Worte ließen mich nun allerdings darüber nachdenken ihm zu erzählen, was in meinem Heimatdorf passiert war, damit er verstand, wie ich mich fühlte. Zudem glaubte ich, dass er mir nur helfen könne, wenn er meine Geschichte kannte, auch wenn es mir nicht leicht fiel darüber zu sprechen. Ich sah ihn immer noch an und wischte mir mit meiner linken Pfote meine Tränen weg. Danach beruhigte ich mich etwas und sagte: "Vielen Dank für deine aufmunternden Worte! Ich denke aber etwas anders über meine magischen Kräfte. Können wir uns setzen? Ich möchte dir etwas erzählen."
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BeitragThema: Re: A different world: dance into another world #2   Fr 08 Aug 2014, 17:18

Mir viel ein wenig die Farbe aus dem Gesicht, als sie zum sprechen ansetzte und wieder nur negatives von sich zu geben schien. Oh man das musste doch irgendwann einmal funktionieren! Das sie ewig Angst hatte hielt ich nicht mehr lange aus, weshalb ich eigentlich versuchte ihr diese zu nehmen. Jedoch machte es für mich den Anschein, als ob sie es selbst nicht einmal wollte. Doch konnte man eben nichts erzwingen, weshalb ich auch nichts weiter erwiderte und ihr nur zunickte. Ganz klar hatte ich ein offenes Ohr für das, was sie beschäftigte. Denn erst wenn all ihre Zweifel und Ängste an sich besiegt waren, konnte ich auch etwas für sie tun. Ganz egal ob sie bei mir bleiben würde oder nicht. Jedoch musste ich zugeben, dass ich schon gespannt war, was sie mir nun erzählen würde. Es musste ihr schwer fallen darüber zu reden und dies respektierte ich, jedoch erhoffte ich mir dadurch eine Antwort auf ihre Ängste und Zweifel zu finden.
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