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 Detectiv Conan: my renewal

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Angel
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BeitragThema: Detectiv Conan: my renewal   Sa 09 Nov 2013, 23:55

das Eingangsposting lautete :

Langsam aber sicher ließ ich mein Haus hinter mir. Ich saß gemeinsam mit meiner Tochter Ryoko in meinem Wagen und fuhr sie gerade zur Schule. Trotz schwarzer Farbe wirkte mein fahrbarer Untersatz schon sehr auffällig, selbst für Tokyo. Aber eigentlich konnte ich es mir ja auch leisten, selbst wenn mein Beruf alles andere als leicht zu ertragen war. Ryoko war da doch ein kleiner Lichtblick in meinem Leben. Während ich also schon bald zu schnell auf den Straßen der Großstadt fuhr, schwiegen wir beide uns eher an, als ein Wort miteinander zu wechseln. Dies war nicht so, weil wir nichts zum reden hatten, nein vielmehr war es die einzige Zeit in der wir doch einmal richtig etwas zusammen unternehmen konnten und dies mussten wir doch auch mal genießen, wenn auch schweigend.
Gerade kam mein Wagen auch zum Stehen und während ich mir noch eine Zigarette anzündete, stieg Ryoko aus.
"Komm heute aber rechtzeitig, immerhin ist heute Elternsprechtag.", mahnte mich meine Tochter noch einmal. Schon seit gut einer Woche lag sie mir damit in den Ohren. Ich zog einmal an der Zigarette und atmete daraufhin den Rauch wieder aus, bevor ich mir meine dunkle Sonnenbrille aufsetzte.
"Hab ich dich schon jemals enttäuscht Ryoko?", richtete ich meine Worte fragend an sie, was mir zeitgleich ein Lächeln entlockte, worauf sie nur lächelnd den Kopf schüttelte und die Tür des schwarzen Wagens schloss.
Sie winkte mir zum Abschied und ich erwiderte dies sachte, bevor ich weiterfuhr und sie anscheinend das Schulgebäude und anschließend auch ihren Klassenraum betrat.

Nun musste ich nur noch zu meinem Arbeitsplatz, was auch schneller ging als ich gedacht hatte. Dort begann ich auch mit dem Weiterführen meiner Forschungen.

...

DC OP 1.:
 

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Do 20 Feb 2014, 14:53

Ausschließen konnte ich wirklich nicht, dass ich jederzeit meiner wahren Berufung nachgehen und für das FBI ermitteln musste. Jederzeit bedeutete aber auch, dass es genauso auch jetzt passieren könnte, aber an Informationen über die "Organisation" zu kommen war gar nicht so leicht. Daher war es vermutlich eher unwahrscheinlich, dass ich ausgerechnet vor oder während unseres Kinobesuchs aktiv als FBI-Agentin tätig werden musste. Passiv war ich es praktisch immer, denn selbst in meiner Tätigkeit als Lehrerin war ich immer noch FBI-Agentin.
Ich ahnte nichts davon, dass Akira mir ebenso etwas verschwieg wie ich ihm. Stattdessen sagte ich sogar noch: "Ich weiß nicht, wie ich es genau beschreiben soll, aber es hat immer etwas Erfrischendes, wenn ich Zeit mit dir verbringe. Es ist viel schöner mit jemand anderem spazieren zu gehen, als wenn man allein unterwegs ist." Mir fiel es schon schwer zu sagen, wie lange wir überhaupt schon unterwegs waren. Ich hatte nämlich jegliches Zeitgefühl verloren.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Do 20 Feb 2014, 20:20

"Ja....mir geht es....genauso.", meinte ich und stotterte einen kurzen Augenblick. Nun zum einen war ich so etwas nicht mehr gewöhnt, aber andererseits genoss ich auch jede Sekunde, die ich nicht allein verbrachte. Gleichzeitig wollte ich aber auch unbedingt der Organisation entkommen, doch ich wusste ganz genau, dass dies nicht möglich sein würde. Es sei denn ich würde sowohl Akinas als auch Ryokos Leben aufs Spiel setzen und dies hatte ich nun wirklich nicht vor, immerhin waren mir beide sehr wichtig.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Sa 22 Feb 2014, 10:24

Auf Akiras stotternde Worte musste ich lächeln während ich ihn von der Seite ansah. Sein Stottern hatte wirklich was liebenswürdiges, doch ich hatte ihn ohnehin schon sehr gern. Ich merkte nun, dass ihn etwas zu bedrücken schien. Deshalb fragte ich, neugierig wie ich war: "Ist alles in Ordnung?"
Zur Antwort kam er vorerst aber nicht, denn gleich nachdem ich ihn gefragt hatte begegneten wir Kogoro Mori, der höchstwahrscheinlich wegen mir auf uns zugekommen war. Diese Begegnung mit ihm war mir sofort unangenehm, da er nicht mal vor Akira zurückschreckte mit mir zu flirten und sein Atem roch anders als der von Akira nach Rauch. Deswegen verzog ich auch etwas mein Gesicht.
Ich stellte die beiden Herren einander vor und merkte erst danach, dass der Privatdetektiv nicht allein war. Ein kleiner Junge im Grundschulalter war bei ihm, bei dessen Anblick ich zuerst dachte, dass er Rans kleiner Bruder sei, was mir gänzlich neu war. Etwas seltsam war dann aber doch, dass mir das Gesicht des Jungen irgendwie bekannt vorkam. Akira war gerade kurz abgeschrieben, weil ich mich zu dem Jungen hockte und ihn erstmal durch die Haare wuschelte, bevor ich fragte: "Wie heißt du?" Der Junge stellte sich unter dem Namen Conan Edogawa vor.
Ich stellte mich wieder auf und hakte mich bei Akira ein, damit Kogoro merkte, dass seine Flirtversuche vergebens waren. Gut, Akira und ich waren kein Paar, aber ich genoss seine Gesellschaft sehr, was man von der Moris nicht sagen konnte. Ich sagte zu Kogoro: "Entschuldigen Sie bitte, aber ich bin bereits in reizender Gesellschaft und würde diese gerne weiter genießen."
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Sa 22 Feb 2014, 20:40

"Ja sicher.", antwortete ich ihr noch, bevor wir Mori begegneten. Natürlich musste es gerade wirklich er sein, denn ihn konnte ich nicht gebrauchen. Zumal ich vielleicht bei seinen Flirtversuchen gegenüber Akina nicht mehr lange so ruhig geblieben wäre. Doch bei dem kleinen Jungen wurde ich etwas aufmerksamer. Nun ich hatte zwar schon einiges über den Privatdetektiv Kogoro Mori gehört und ja auch Ryoko war mit dessen Tochter Ran befreundet, aber einen kleinen Jungen hatte ich bei den beiden noch niemals gesehen. Doch bei dessen Namen musste ich etwas schmunzeln. Wobei ich anschließend dann doch etwas überfordert mit der Situation war, als sich Akina bei mir einharkte. Nun ja ein Lachen konnte ich mir trotzdem nicht nehmen lassen, als wir beide uns wieder in Bewegung setzten.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Mi 26 Feb 2014, 00:57

Akira und ich ließen Kogoro und den kleinen Jungen, mit dem zugegebenermaßen ungewöhnlichen Namen wie ich fand, einfach stehen und gingen weiter. Ein Blick warf ich noch zurück auf Conan, denn obwohl ich ihn gerade erst kennengelernt hatte, kam er mir bekannt vor. Woher mir sein Gesicht bekannt vorkam konnte ich aber auch nicht sagen. Vielleicht bildete ich es mir auch nur ein.
Jedenfalls setzten Akira und ich unseren Spaziergang fort, bei dem ich auch weiterhin bei meiner männlichen Begleitung eingehakt blieb. Daran hatte ich gerade Gefallen gefunden. "So ein aufdringlicher Typ, dieser Detektiv! Er sollte doch irgendwann mal begreifen, dass ich nichts von ihm will.", sagte ich einerseits leicht genervt von seiner Art, doch ich musste trotzdem kichern. Für seine Hartnäckigkeit konnte man ihn immerhin noch bewundern. Ich genoss aber viel lieber die Zeit mit Akira, jedoch kamen wir nicht wirklich weit von Herrn Mori und Conan weg, als in unserer Umgebung ein Schrei ertönte, der mich aufschrecken ließ.
Nicht weit von uns musste etwas passiert sein und ich konnte nicht einfach so den Spaziergang fortsetzen. Ich ließ von Akira ab und sagte zu ihm: "Wir sollten nachsehen, was passiert ist! Vielleicht braucht jemand Hilfe." Bis zur Begegnung mit Detektiv Mori hatten Akira und ich doch einen entspannten Spaziergang zusammen verbracht. Daraus wurde jetzt wohl nichts mehr...
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Mi 26 Feb 2014, 20:56

"In Ordnung.", antwortete ich ihr und ging ihr hinterher, da sie anscheinend doch schon vorgegangen war. Der Schrei hatte mich auch aus meinen eigenen Gedanken gerissen und der Tatsache, dass ich mich wohl nun doch mehr und mehr in Gefahr brachte. Aber auch die Personen in meiner Umgebung waren nicht unbedingt sicher. Schließlich wenn ich nicht so handelte, wie es die Organisation von mir wollte, waren diese Leben nicht mehr sicher. Was jedoch auch diesen Schrei betraf, dieser ging mir einfach durch Mark und Bein. Was er zu bedeuten hatte, war mir gleichzeitig aber auch nicht klar. Nur hoffte ich einfach nur, dass niemand getötet worden war. Ein wenig trauerte ich aber doch unserem Spaziergang hinterher hinterher.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Di 04 März 2014, 20:47

Akira und ich waren nicht die einzigen, die dorthin gingen, wo der Schrei hergekommen sein musste. Der werte Herr Detektiv und der kleine Junge begaben sich ebenfalls dorthin. Am Schauplatz angekommen sahen wir, dass mehrere Leute um jemanden oder etwas herumstanden und damit größtenteils die Sicht versperrten. Kogoro drängte sich nach vorne mit der Begründung, dass er ja Detektiv sei. Theoretisch hätte ich mir auch Platz machen lassen können, doch ich musste als FBI-Agentin Undercover bleiben. Mir entging aber nicht, wie sich der Junge an Kogoros Seite auch zwischen den Leuten drängte, um zu sehen, was los war. "Seltsam, der Kleine...", dachte ich.
Es stellte sich heraus, dass die Leute um eine Leiche herumstanden, weswegen der Detektiv alle Anwesenden aufforderte hierzubleiben, bis die Polizei eintraf. Diese wurde natürlich sofort verständigt. So viel erstmal zum Spaziergang. Den mussten wir erstmal auf Eis legen.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Mi 05 März 2014, 17:36

Na super, also wenn ich eines nicht gebrauchen konnte, dann war es eine Leiche. zugegeben irgendwann musste dies ja schief gehen, aber versuchte ich trotzdem dies nicht so wirklich an mich heranzulassen. Schließlich hatte ich genug gesehen um einigermaßen damit umgehen zu können, wenn jemand in meiner Umgebung dem Tode nahe war, oder sogar starb. doch mein Mitgefühl hielt sich bei mir unbekannten Menschen doch recht in Grenzen. Jedenfalls quetschte ich mich nicht durch die Masse an Menschen, sondern beobachtete alles vom Hintergrund aus, nahm aber trotzdem eine Menge von hier aus wahr.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Mo 10 März 2014, 10:49

Unseren Spaziergang hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Ein Toter kam nämlich nicht darin vor, aber wer rechnete auch schon mit sowas. Trotzdem durfte man nicht so einfach wegsehen, wenn ein Mensch ums Leben kam, vor allem dann nicht, wenn jemand keines natürlichen Todes starb, wie es hier anscheinend der Fall war.
Die Polizei traf unter der Leitung von Inspektor Megure ein und ging ihrer Arbeit nach. Mich interessierte es schon irgendwie, wie die Person ums Leben kam und hätte es am liebsten selbst herausgefunden, doch ich beobachtete alles nur und blieb dicht bei Akira stehen. Einer Befragung konnten wir auch nicht entgehen, zu der aber unerwartet Kogoro dazu kam, der beteuerte, dass zumindest ich nichts mit der Tat zu tun hätte, da ich laut ihm keiner Fliege etwas zuleide tun könnte. Damit entlockte er mir ein Kichern, auf das ich dann zu ihm sagte: "Ich kann sehr wohl etwas mit dem Tod der Person zu tun haben. Man hört doch immer wieder von den unglaublichsten Fällen. Irgendeine Möglichkeit hätte es bestimmt für mich gegeben. Trotzdem will ich nicht sagen, dass ich schuldig bin. Sie, Herr Mori, sollten nur wissen, dass man sich nie sicher sein kann, dass jemand nicht als Täter in Frage kommt." Anschließend fragte Megure mich, warum ich überhaupt hier war. Bevor ich antwortete, nahm ich Akiras Hand und sagte wahrheitsgemäß: "Meine männliche Begleitung und ich waren auf einem Spaziergang und befanden uns in der Nähe, als wir einen Schrei hörten. Bis auf Detektiv Mori und den Jungen kenne ich keine der anderen Personen. Ich habe also keinen Grund jemandem von ihnen zu schaden."
Megure nahm meine Antwort zur Kenntnis und sah Akira an. Ihn fragte er: "Und was ist mit Ihnen? Können Sie ihre Aussage bestätigen und ergeht es Ihnen genauso?"
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Mo 10 März 2014, 21:27

Na super und dies auch noch. Eigentlich hätte ich öffentliche Plätze und auch solche Situationen strickt vermeiden müssen, wie es Gin und Wodka fast auch immer taten, aber gelingen tat es meiner selbst trotzdem nicht wirklich. diese Situation war wohl das beste Beispiel dafür. Zuerst hörte ich Akinas Antwort auf die Frage von Inspektor Megure zu, was schwieriger war als gedacht, schließlich war ich mit meinen Gedanken ganz woanders. Nächstes Mal würde ich mir genau überlegen, ob ich einem Schrei wieder folgen würde oder nicht. Nach und nach kam ich auch wieder zu mir, bemerkte aber schnell, dass mir das Nikotin doch etwas fehlte. Es beruhigte meine Nerven und dies hatte gerade komplett seine Wirkung verloren. Einige Zeit hatte ich es noch ausgehalten, aber nun war es weg. Meine Hände zitterten, aber sonst verhielt ich mich eher unauffällig. Schließlich antwortete ich Inspektor Megure auch und bestätigte dies, was auch Akina zuvor gesagt hatte.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Di 11 März 2014, 14:51

Akiras und meine Aussage deckten sich zwar, doch Inspektor Megure sagte direkt, dass wir dadurch noch lange kein Alibi hätten, da wir auch unter einer Decke stecken könnten. Trotzdem wusste er nicht, welches Motiv wir haben könnten, wenn wir keine der anderen Personen kannten. Es hatte sich zumindest herausgestellt, dass die anderen Personen alle einander kannten.
Außer der Polizei und Detektiv Mori schien sogar der kleine Conan eifrig mitzudenken, wer der Täter sein könnte. Er stand gerade neben mir und ich sah, dass er nachdachte während er zum Tatort sah. Ich hockte mich zu ihm herunter, lächelte Conan an und fragte: "Na, Kleiner? Spielst du Detektiv?" Conan sah mich an und nickte bloß, woraufhin ich mich wieder aufrichtete, doch ich fragte mich schon, weshalb sich ein so kleiner Junge an der Lösung des Falls beteiligte.
Meiner Aufmerksamkeit entging auch nicht, dass Akira etwas unruhig geworden war. Mir war bewusst, dass er mindestens seitdem wir zusammen unsere Zeit verbrachten nicht mehr geraucht hatte und seinem Atem zufolge hatte er auch einige Zeit vorher schon darauf verzichtet. Offenbar zeigten sich bei ihm Entzugserscheinungen. Ich kannte genug Raucher, um es zu erkennen. "Alles in Ordnung, Akira? Wenn es dir besser geht, dann zünde dir ruhig eine Zigarette an. Ich bin zwar kein Freund davon, aber das ist schon in Ordnung.", sagte ich und lächelte ihn anschließend an.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Di 11 März 2014, 20:40

Der Sache mit dem Alibi war ich mir durchaus bewusst, aber uns hatten auf unserem Spaziergang höchstens Gin und Wodka gesehen und die beiden, naja die waren ein Kapitel für sich, wenn ich das mal so sagen konnte. Dennoch beunruhigte mich unser fehlendes Alibi eigentlich weniger. Wiederum kristallisierte sich für mich der Mörder noch nicht ganz aus diesem Mordfall heraus, aber bis dahin war auch noch Zeit. Akina musste wohl ein gutes Auge für so etwas wie Entzugserscheinungen bei Rauchern haben, sonst hätte sie es wohl niemals bemerkt, aber ja mir ging es eigentlich was dies betraf nicht sonderlich gut. Ich wurde zittrig und konnte mich kaum noch richtig konzentrieren. Entschuldigend und gleichzeitig auch dankbar, sah ich sie mit meinen beiden verschiedenfarbigen Augen an, bevor ich meine Schachtel Black Stones und mein dunkelbraunes Feuerzeug aus meiner Hosentasche kramte und mir eine der leicht süßlich schmeckenden Zigaretten anzündete. Es entsprach der Wahrheit, dass ich in letzter Zeit sehr oft auf eine Zigarette verzichtet hatte, aber größtenteils wollte ich Akina damit nur einen Gefallen tun, anstatt mir das Rauchen abzugewöhnen.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Fr 14 März 2014, 12:29

Die Ermittlungen der Polizei nahmen ihren Lauf, doch dabei stellte Detektiv Mori keine große Hilfe dar. Eigentlich behinderte er Inspektor Megure und sein Team eher, als dass er half. Das war wohl nicht Sinn der Sache. Conan half da schon mehr mit seinen beiläufigen Bemerkungen, durch die die Polizisten ein paar Mal neue Erkenntnisse gewannen und direkt neue Untersuchungen anstellten. Ich beobachtete Conan aber nicht direkt und ich dachte mir auch nichts weiter dabei.
Akira zündete sich eine Zigarette an, nachdem ich es ihm erlaubt hatte. Meine Erlaubnis brauchte er eigentlich nicht, da ich ihm das Rauchen eh nicht verbieten konnte. Es war aber wirklich rücksichtsvoll von ihm wegen mir zeitweilig auf das Rauchen zu verzichten. Der Geruch von Rauch, der sogar in meine Nase zog, wurde mir trotzdem schnell unangenehm, aber ich konnte damit leben. Gegen das Rauchen an sich hatte ich eigentlich wenig, ich konnte nur den Geruch von Rauch nicht ausstehen, denn er erinnerte mich an den Brand, in dem meine Eltern ums Leben kamen als ich 11 Jahre alt war. Gerade wegen diesem Rauchgeruch mied ich normalerweise die Anwesenheit von Rauchern. Dennoch konnte ich nicht abstreiten, dass ich Akira irgendwie gern hatte.
Ich beobachtete die Ermittlungen weiterhin und versuchte selbst herauszufinden, wer der Täter war. Akiras Zigarette brachte mich da auf einen Gedanken, wie das Opfer ums Leben gekommen sein könnte. Wenn dem wirklich so war, dann wäre aber nur das Wie geklärt, nicht aber wer das Opfer auf diese Weise umgebracht hatte.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Fr 14 März 2014, 20:28

Ehrlich gesagt war ich mit meinen Gedanken wieder woanders. Beruhigt hatte ich mich dank dem Nikotin zumindest körperlich, da alle Entzugserscheinungen verschwunden waren. Doch wieder einmal wurde mir schmerzlich bewusst, dass es nicht einfach war, sich wirklich das Rauchen abzugewöhnen. Jedoch musste ich dann doch wieder meine Aufmerksamkeit etwas auf den Fall hier lenken. Aber mein Interesse hielt sich doch größtenteils in Grenzen. Teilweise konnte ich aber auch den ganzen Aufruhr hier verstehen, wobei ich mich nicht weiter einmischen würde. Viel eher genoss ich nur es mal wieder eine Zigarette zwischen meinen Lippen zu haben und mich damit innerlich zu beruhigen. Bevor ich diese dann auf den Boden warf und mit meinem rechten Fuß austrat.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   So 16 März 2014, 09:32

Der Auflösung des Falles schien sich schwieriger zu gestalten, als erwartet. Die Polizei verrichtete zwar gute Arbeit, aber zur Lösung trugen sie nicht maßgeblich bei. Conan war es, der von den Erwachsenen unbemerkt - mich eingeschlossen, obwohl ich bemerkt hatte, dass er Detektiv spielte - das meiste zum Fall beitrug. Plötzlich, wider Erwarten, machte Kogoro seinen Zug, der einfach in Schlaf fiel und selbstbewusst von sich gab, dass er wisse, wer der Täter sei. Daraufhin löste er den Fall, ohne dass wir wussten, dass da eigentlich Conan sprach.
Blieben wir eben in dem Glauben, dass Kogoro schlafend der Fall löste. "Dann hat er anscheinend nur den Idioten gemimt, um den Täter in Sicherheit zu wiegen, dabei wusste er am ehesten, was Sache ist.", dachte ich. Ich hörte jedenfalls ganz genau zu, denn ich hatte selbst noch nicht herausfinden können, wer der Täter war. Umso unglaublicher war dann wirklich, dass Kogoros Ausführungen Sinn ergaben und der Täter dadurch gestellt wurde. Die Polizei nahm diesen dann gleich fest und wir wurden schließlich auch erlöst
"Eine vergiftete Zigarette... Du musst aufpassen, dass dir das nicht auch passiert.", sagte ich zu Akira. Ich malte mir schon das Schlimmste aus, aber ich machte mir eben Sorgen um Akira. Über den Tod machte ich mich bestimmt nicht lustig. Ich versank dann ein wenig in Gedanken und fragte mich, ob Akira den Detektiv auf die richtige Spur gebracht hatte, indem er sich eine angesteckt und geraucht hatte. Diese Frage stellte ich sogar laut, woraufhin ich Akira ansah.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   So 16 März 2014, 13:29

"Ach was wenn ich schon sterbe, dann wenigstens auf eine andere Art und Weise, als durch ein Gift, schließlich kenne ich mich damit ja auch.", meinte ich und steckte sowohl mein Feuerzeug, als auch die Verpackung in der der Rest meiner Zigaretten verstaut war, zurück in meine Jackentasche. Kurz hatte ich aber noch die schwarze Verpackung meiner Zigaretten angesehen und mich gefragt, ob sie mit ihrer Behauptung nicht vielleicht doch Recht haben könnte, doch eigentlich glaubte ich nicht sonderlich sehr daran. "
"Einen Tipp habe ich damit niemandem gegeben, aber es könnte schon gut möglich sein, dass dies der Auslöser für die Auflösung dieses Falls war.", gestand ich schlussendlich noch, versuchte dabei aber so wenig wie möglich meinen Atem in ihre Richtung ziehen zu lassen, da ich schließlich wusste, dass sie den Atem von Rauchern nicht besonders mochte. Nun aber für mich war es auch nicht wirklich einfach, mir das Rauchen abzugewöhnen. Dennoch freute ich mich ein wenig darüber, dass der Fall nun anscheinend gelöst war, denn so konnten wir auch weiter spazieren gehen, obwohl es wohl keine solch ruhige Atmosphäre seit diesem Mordfall mehr geben würde.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   So 16 März 2014, 20:39

Akira und ich setzten unseren Spaziergang wieder fort. Anscheinend war gar nicht so viel Zeit während der Lösung des Falls vergangen wie angenommen. Das Zeitgefühl spielte einem eben wirklich manchmal Streiche. Akira war also auch der Ansicht, dass er allein durch das Rauchen einer Zigarette eventuell den Detektiv auf die richtige Spur gebracht haben könnte. Herausfinden würden wir es wahrscheinlich niemals, da Kogoro selbst sich auch an nichts Direktes erinnerte. Er hatte ja selbst geschlafen während wir im Glauben blieben, dass er den Fall gelöst hatte.
Während unseres weiteren Spaziergangs hielt ich anders als vorher ein klein wenig mehr Abstand zu Akira. Es mag zwar sein, dass nur sein Atem nach Rauch roch, aber je weiter ich von ihm weg war, desto weniger musste ich davon riechen. Trotzdem sah ich ihn an und sagte: "Du hast also in deinem Beruf mit Giften zu tun. Das hast du jedenfalls gerade gesagt. Dürfte ich fragen, wie genau dein Beruf damit zusammenhängt?" Akiras Bemerkung hatte mich neugierig werden lassen. Ich wollte ihm aber mit meiner Frage nicht unterstellen, dass er selbst Gifte entwickelte, denn es war auch denkbar, dass er welche analysierte, um ein Gegengift herzustellen.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   So 16 März 2014, 22:55

Es tat mir wirklich leid, dass sie sich nun doch etwas mehr von mir fernhielt und dies nur wegen meines Atems, aber dies konnte ich leider nicht ändern. Noch mal so eine lange Pause und ich währe wohl nicht mehr wirklich ich selbst. Ein paar Minuten dachte ich über ihre Frage nach, während wir unseren Spaziergang fortgesetzt hatten. Ich hoffe ich verplapperte mich jetzt nicht, wenn ich ihr darauf eine Antwort gab. Aber mein Beruf war es nun mal neue Arten von Giften herzustellen, aber auch die Gegengifte waren ein Teil meines Berufs. Immer wieder verfluchte ich manchmal meine Eltern dafür, dass ich nun auch diesen Beruf ausüben musste, aber ich steckte meinen Ärger trotzdem immer wieder hinunter. Schließlich waren die beiden gute Menschen gewesen, genauso wie meine Frau es einst gewesen war.
"Ja du darfst, ich glaube es wäre sogar gut, wenn du es weißt.", begann ich und schaute kurz darauf in den Himmel während ich mir mein rotes Auge mit einer Hand verdeckte. Einmal hatte ich diesen Fehler begangen und ich würde es definitiv nicht wiederholen.
"Ich stelle Gifte her, aber auch ihre Gegenmittel. Doch hauptsächlich Gifte.", fuhr ich anschließend fort.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Mo 17 März 2014, 12:34

Beinahe hatte ich schon nicht mehr mit einer Antwort von Akira gerechnet. Ich hätte es ihm nicht mal verübeln können, denn welcher normale Mensch würde schon über sowas sprechen. Eigentlich konnte ich mir die Antwort aber auch schon denken. Es gab halt nur eine logische Erklärung dafür, dass Akira sich mit Giften auskannte, zumindest wenn man wie ich wusste, dass er Wissenschaftler war.
Unseren Spaziergang setzten wir fort, den ich trotz des Zwischenfalls und Akiras Raucheratem noch sehr genoss. Ein paar Minuten dauerte es, aber Akira antwortete schließlich doch noch. Ich sah ihn an und mir fiel auf, dass er sich sein Auge hielt. Seine Antwort fiel nicht so überraschend aus, doch ich hatte trotzdem irgendwie gehofft, dass er mit der Herstellung von Giften nichts zu tun hatte. Leider wurde ich in diesem Punkt enttäuscht.
"Wenigstens stellst du auch Gegengifte her. Hoffentlich benutzt du nicht selbst die Gifte, die du herstellst.", sagte ich nachdenklich und sah zu Boden. Hinter Akira verbarg sich also doch mehr als angenommen. Aber das galt nicht nur für ihn. Ich konnte mich davon auch nicht lossprechen. Ich sah Akira wieder an und fragte: "Dein Auge... Entstand es durch eines deiner Gifte? Wenn ja, bedeutet das dann, dass du sie an dir selbst testest?"
Noch bevor Akira auf diese Fragen antworten konnte, näherte ich mich ihm wieder und nahm seine Hand. "Danke für deine Ehrlichkeit!", sprach ich noch und lächelte ihn leicht an.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Mo 17 März 2014, 19:31

Ihre schnelle Auffassungsgabe konnte sowohl ein Segen für sie, als auch ein Fluch für mich sein. Genaugenommen würde sie wohl so schneller denn je dahinter kommen wo und vor allem, für wen ich arbeitete. Doch genaugenommen hatte sie nicht ganz Unrecht, ich testete Gifte an mir und dies momentan immer noch, falls ich mir nicht sicher war, wie es wirkte. Gleichzeitig war ich aber auch nicht immer so vorsichtig, wie ich es hätte sein sollen und ließ gern mal die Sicherheitsstandards im Hintergrund. Auch, wenn ich damit riskierte, dass Ryoko ohne Eltern aufwachsen musste. Sicherlich hatte sie noch meine Schwiegereltern, doch diese verachteten mich genauso sehr, wie ich mir ihr Vertrauen wünschte. Ich konnte es nicht sagen, aber irgendwie spürte ich, dass sie wohl etwas gegen mich hatten und wahrscheinlich auch noch die Schuld am Tod ihres einzigen Kindes gaben, meiner Frau. Auch, wenn ich ihren Tod verkraftet hatte, so sah es in mir anders aus. Vielleicht machte ich mir auch nur immer selbst etwas vor, aber lieber mir als der Welt. Schlussendlich sah ich dann doch auch wieder zu ihr, mit einem mehr als nur überraschenden Blick. Ja auch, wenn ich sie an mir selbst testete, wusste ich nicht, wie ich es ihr sagen sollte. Sicherlich genoss ich ihre Nähe, auch wenn sie mir ebenfalls etwas zu verschweigen schien, genauso wie ich ihr. Ich atmete einmal tief durch und setzte dann doch zum Sprechen an, gab aber schlussendlich doch auf. Egal was es nun sein würde, was ich sagen könnte, es würde dies nicht wieder verschwinden lassen. Nicht nur mein Auge war eben ein Teil, der von den Giften zurückgeblieben war. Bereits in meiner Armbeuge, konnte man die vielen Narben erkennen, durch die die Gifte in meine Haut gelangt waren. Sie waren zwar klein, aber man erkannte trotzdem schnell, dass sie von einer Spritze stammten. Trotzdem allgemein erkannte man die vielen Versuche an mir sehr gut. Ich war damals bereits nach den ersten Giften deutlich schlanker geworden und passte eben auch von meiner Statur nicht mehr hundertprozentig in das Bild eines Mannes, aber dies war mir zugegeben auch niemals so wichtig gewesen. „Ich glaube, dass du die Antwort gar nicht hören möchtest.“, begann ich während meine Stimme nach und nach immer leiser wurde. Direkt darauf geantwortet hatte ich trotzdem noch nicht, aber man erkannte doch schon nur am Klang meiner Stimme, dass sie damit wirklich Recht hatte. Der Spaziergang war also doch gelaufen.


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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Di 18 März 2014, 16:14

Erneut konnte ich mir die Antwort auf meine Frage denken, doch ich fragte, um mich in meiner Vermutung bestätigt zu fühlen. Akiras Zögern bevor er antwortete wusste ich nicht zu deuten. Suchte er eine Ausrede oder überlegte er nur, was er mir sagen sollte. Er war zu keiner Antwort verpflichtet und eine direkte Antwort erhielt ich auch nicht, aber nach seinen Worten wusste ich, was Sache war.
"Verstehe.", sagte ich und wandze meinen Blick dem Weg vor uns zu. Keine Antwort war eben auch eine Antwort. Akira war erwachsen und er wusste bestimmt, was er tat. Darum versuchte ich gar nicht erst zu fragen, warum er sich in solche Gefahr begab und reinreden wollte ich ihm erst Recht nicht. Seine Hand ließ ich nicht los, sondern mein Griff wurde eher noch etwas fester, aber ohne ihm wehzutun.
Ich mochte Akira wirklich sehr und ich machte mir sogar Sorgen um ihn. Mir blieb ihm nur zu wünschen, dass ihm nicht noch etwas schlimmeres widerfuhr. Es war vielleicht schon zu spät dafür, aber bevor der Spaziergang völlig in einer Katastrophe endete, lenkte ich lieber vom Thema ab. Ich fragte Akira: "Mal was anderes und zwar... Wann genau wollen wir morgen ins Kino? Wir haben noch keine Zeit ausgemacht."
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Di 18 März 2014, 18:29

Ein Seufzer entfuhr meiner Kehle, nachdem ich ihr die Antwort mitgeteilt hatte. Ja ich testete sie sogar fast alle an mir, zumindest diejenigen, von denen ich die Wirkung nicht hundertprozentig wusste. Genaugenommen testete ich nur das neuste Gift nicht mehr, welches ich entwickelt hatte. Es ließ Menschen wieder zu Kindern werden. Das Gegenmittel dafür hatte ich sogar in meinem Haus versteckt, es war nur eine einzige Dosis, aber sie reichte aus um einen Menschen wieder ins Erwachsenenalter zurückzubringen. Obwohl ich aber wusste, dass die Frage mit dem Kino nur als Wechsel von unserem Gesprächsthema diente und damit eine einfache Ausrede war um nicht mehr über dieses Thema zu sprechen, war ich ihr doch dankbar dafür. Schlichtweg wollte ich auch lieber nicht weiter über meinen Beruf sprechen. Über die Zeit dache ich dieses mal wirklich ernsthaft nach da ich auch wieder arbeiten musste und deshalb nicht besonders früh wieder zurück war. Trotzdem wollte ich ihr aber einen Vorschlag machen, schließlich wollte ich nicht so wirken, als wolle ich mich nicht wieder mit ihr treffen. Obwohl ich was Verabredungen mit Frauen betraf, wirklich nicht sehr geübt war, kaum zu glauben aber wahr.
„Hmm, wie wäre es mit 20 Uhr?“, fragte ich daraufhin. Früher konnte ich nämlich definitiv nicht, dies stand aus meiner sicht und meinem Arbeitsplan schon lange fest, da ich eben bis um 18 Uhr arbeitete und dann nur noch Ryoko etwas zum Essen machte und bald darauf wahrscheinlich zum Kino kommen würde. Trotzdem wartete ich schlussendlich noch auf ihre Zustimmung oder eine Ablehnung der Zeit ihrerseits.


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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Di 18 März 2014, 23:25

Akira wusste schon, was er machte, wenn er Gifte an sich testete, dem war ich mir sicher. Gesund konnte es zwar nicht sein, aber Akira war sich bewusst, was er sich und seinem Körper antat, denn er war es, der die Gifte herstellte. Daran wollte ich aber nicht mehr denken.
"Dann steht unsere Verabredung. Morgen um 20 Uhr!", antwortete ich, womit ich direkt sagte, dass die Uhrzeit auch in meinem Sinne war. Zu einem Lächeln oder Derartiges konnte ich mich aber nicht durchringen. Dafür war mir das vorige Gesprächsthema zu ernst. Ein Mensch tat sich das doch normalerweise selbst nicht freiwillig an. Akira schien anscheinend mit vollem Einsatz sein Leben der Forschung zu widmen. Aber nun wirklich genug davon. Ich konzentrierte mich schon jetzt lieber auf morgen.
Für unsere Verabredung machte ich mir jetzt schon Gedanken. Eine ganz wichtige Überlegung war, was ich anziehen wollte. Im Kinosaal war es während der Vorstellung zwar dunkel, aber Akira sah mich trotzdem vor und nach dem Film und ich wollte ihm doch auch irgendwie gefallen, denn ich hatte ihn immer noch gern. Schließlich war der Kinobesuch auch irgendwie unser erstes vereinbartes Date. Während unseres weiteren Spaziergangs wirkte ich ziemlich nachdenklich, doch bekam ich keine genaue Vorstellung davon, was ich anziehen könnte. Darüber musste ich wohl doch erst noch mal schlafen.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Mi 19 März 2014, 13:45

Meine Mundwinkel zuckten bei ihrer Bestätigung der Uhrzeit, nach oben. Froh war ich zum einen darüber, dass sie mit der Uhrzeit einverstanden war, zum anderen war ich aber auch froh darüber, dass unsere Verabredung für Morgen stand. Nun gut ja irgendwie war es ein Date, aber dies gab ich für mich selbst nicht zu. Schlichtweg wollte ich es aber auch vor Ryoko nicht unbedingt preisgeben, immerhin wusste ich, dass es für sie nicht unbedingt einfacher werden würde, wenn ich mit ihrer Lehrerin eine Beziehung beginnen würde. Gleichzeitig konnte sie mir da aber auch nicht reinreden, ich mochte Akina nämlich schon. Im Vergleich zu ihr, machte ich mir aber um die Klamotten, die ich Morgen tragen würde, weniger sorgen. Nagut ich gab es ja zu, auch ich legte wert darauf, dass ich gepflegt aussah und wahrscheinlich würde ich Morgen auch etwas länger brauchen um mich fertigzumachen, aber trotzdem ging es mir nicht ganz so, wie einer Frau. Zudem hatte Ich Ryoko und wenn diese, die Verabredung erst einmal herausfand, dann konnte ich mich auch darauf einstellen, dass sie sich definitiv einmischen würde. Ob im guten Sinne oder nicht, war dabei doch etwas anderes.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Do 20 März 2014, 20:41

Ein paar Gedanken hatte ich mir schon gemacht, was Akira und mich anging. In der Gesellschaft sah man es vermutlich nicht gern, wenn eine Lehrerin mit dem Vater einer ihrer Schülerinnen oder Schüler eine Beziehung führte. Aber sollte mich das interessieren? Für meine Gefühle konnte ich doch nichts und ich hatte Akira eben gern. Darum war es mir auch egal, was andere darüber dachten. Bislang würde ich uns aber eher als gute Bekannte, allerhöchstens Freunde bezeichen. Was ernstes existierte zwischen uns noch nicht.
Allmählich wurde es doch etwas spät. Der Spaziergang mit Akira war bis auf die paar Zwischenfälle wirklich sehr angenehm und entspannend gewesen und so ein Spaziergang war wirklich schöner, wenn man ihn mit jemand anderem verbrachte, vor allem wenn man diesen Jemand noch mochte. Trotzdem sagte ich: "Es wird spät. Mir wäre es lieber, wenn ich nach Hause gehe." Daraufhin sah ich Akira an, um seine Reaktion darauf wahrzunehmen.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Fr 21 März 2014, 20:52

Erst jetzt, wo sie es ansprach, fiel mir auch auf wie viel Zeit eigentlich vergangen war. also konnte ich ihrem Wunsch wohl auch nicht widersprechen. Zumal ich eben noch schauen musste, dass Ryoko auch nicht noch wach war, schließlich musste sie genauso in die Schule, wie ich zur Arbeit musste. Jedoch musste ich zugeben, dass Spaziergänge zu zweit doch um einiges schöner waren, als allein. Dennoch eigentlich wollte ich sie nicht allein gehen lassen. Wer wusste denn so genau, wer sich hier noch auf den Straßen herumtrieb, erst recht nach dem Mordfall.
"Ja es ist wirklich spät geworden. Aber ich hoffe du nimmst es mir nicht übel, dass ich dich noch zurück begleiten werde.", ich ging trotzdem nicht davon aus, dass sie sich nicht auch allein verteidigen konnte, aber dies wollte ich lieber nicht testen. Zudem konnte ich auch nicht wissen, ob ihr nicht doch etwas passierte, wenn ich sie allein gehen ließ.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Sa 22 März 2014, 13:43

(Also was die Schule betrifft... ich dachte das Wochenende steht an..)

Ich konnte verstehen, warum Akira mich nach Hause begleiten wollte. Man wusste immerhin nie, was für Gestalten draußen herumliefen, die unter anderem gefährlich sein könnten. Zwar wusste ich mich zur Wehr zu setzen und ich fürchtete mich nicht davor, alleine nach Hause zu gehen, aber Akira bestand schon förmlich darauf, mich zurückzubegleiten und ich wollte ihm nicht reinreden. "In Ordnung. Mit einem Mann an meiner Seite wird mich bestimmt keiner belästigen. Aber müsstest du nicht sowieso mit zurück zu mir? Dein Wagen steht doch bei mir, wenn ich mich nicht irre.", sagte ich.
Ohne dass ich es aussprach, zumindest jetzt, war ich Akira schon dankbar, dass er mich begleitete, ob Wagen hin oder her. Sein Wagen war dabei offenbar eh nur zweitrangig. Außerdem gestaltete sich der Rückweg dadurch auch noch schöner, weil wir unseren Spaziergang doch noch etwas fortsetzen konnten.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Sa 22 März 2014, 22:32

(Achso sorry, ganz übersehen O.O )

"Naja meinen Wagen hätte ich auch noch irgendwann abholen können, aber für mich ist es wichtiger, dass du heil nachhause kommst.", meinte ich und lächelte sie freundlich von der Seite an, während ich neben ihr weiter lief. Naja eigentlich war mir mein Wagen wirklich tierisch egal, doch genaugenommen hätte ich somit auch eine Verspätung riskiert, wenn ich ihn vor ihrer Haustür stehenlassen würde. Gleichzeitig konnte ich mir aber keine Verspätung erlauben, schließlich riskierte ich somit auch nur, wieder eine eifrige Diskussion mit meinen Vorgesetzten. Aber auch wollte ich da weder Akina noch Ryoko mit hineinziehen, sie konnten schließlich beide nichts dafür, was ich mir wortwörtlich jeden einzelnen Tag zumutete. Fehlte ja nur noch, dass irgendwann das FBI vor unserem Forschungszentrum stand und mich dann als Leiter des ganzen Projekts festnahm.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   So 23 März 2014, 00:26

(Macht doch nix^^)

Ich wollte nicht zu viel in Akiras Worte reininterpretieren, aber so wie er sich anhörte war ich ihm wichtiger als sein Auto. Na klar ging das Wohlergehen eines Menschen vor dem eines Fahrzeugs, das sollte selbstverständlich sein, aber es gab Menschen, die ihr Auto über alles liebten. Akira gehörte offenbar nicht dazu. Es fiel mir nur schwer zu sagen, ob ich ihm insgesamt wichtiger war als manch andere Sachen. Wichtiger als Ryoko war ich aber bestimmt nicht.
Ich erwiderte Akiras Lächeln und sah ihn dann mit einem ansatzweise schwärmendem Blick an. Dabei errötete ich allerdings nicht, weshalb man wahrscheinlich nicht viel davon merkte, aber auf dem Rückweg achtete ich weniger auf den Weg als ich Akira ansah. Die Sache mit der Herstellung von Giften hatte ich nicht vergessen und ich überlegte schon, ob ich der Sache nicht mal nachgehen sollte, aber trotz dieses Wissens fühlte ich mich immer noch zu ihm hingezogen. Rein vom Charakter her hielt ich ihn für einen wunderbaren Menschen, auch wenn dieser Mensch Gifte sowie Gegengifte herstellte.
Ehe ich mich versah bogen Akira und ich bereits in die Straße ein, in der ich wohnte. Das bedeutete, dass wir fast da waren. Somit rückte auch der vorübergehende Abschied näher, aber morgen sahen wir uns bereits wieder, spätestens zu unserer Verabredung. Schließlich stoppten wir vor dem Haus, in dem sich meine Wohnung befand und ich sah Akira an.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   So 23 März 2014, 21:47

Schade, dass unser Spaziergang nun schon so schnell vorbeigegangen war, aber gleichzeitig konnte ich mich dann auch wieder auf den morgigen Tag freuen. Unsicher, ob ich es auch wirklich von der Zeit her schaffen würde, war ich mir dann doch. Nicht, dass ich nicht kommen wollte, doch jeder Tag hielt eine andere Überraschung für mich bereit, also hoffte ich nur wieder, dass es auch klappen würde, sie Morgen wiederzusehen. Hilfe, bald klang ich wirklich schon wie Romeo, aber eigentlich war es kein wirklicher Hilferuf, genaugenommen empfand ich es sogar als recht angenehm. direkt vor der Tür, verabschiedete ich mich zum Schluss noch von ihr. Kaum zu glauben, aber es viel mir wirklich schwer, mich für heute von ihr zu verabschieden, doch mit dem Gedanken, dass ich sie Morgen wiedersah, ließ ich sie allein und stieg in meinen Wagen.
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