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 Detectiv Conan: my renewal

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Angel
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BeitragThema: Detectiv Conan: my renewal   Sa 09 Nov 2013, 23:55

das Eingangsposting lautete :

Langsam aber sicher ließ ich mein Haus hinter mir. Ich saß gemeinsam mit meiner Tochter Ryoko in meinem Wagen und fuhr sie gerade zur Schule. Trotz schwarzer Farbe wirkte mein fahrbarer Untersatz schon sehr auffällig, selbst für Tokyo. Aber eigentlich konnte ich es mir ja auch leisten, selbst wenn mein Beruf alles andere als leicht zu ertragen war. Ryoko war da doch ein kleiner Lichtblick in meinem Leben. Während ich also schon bald zu schnell auf den Straßen der Großstadt fuhr, schwiegen wir beide uns eher an, als ein Wort miteinander zu wechseln. Dies war nicht so, weil wir nichts zum reden hatten, nein vielmehr war es die einzige Zeit in der wir doch einmal richtig etwas zusammen unternehmen konnten und dies mussten wir doch auch mal genießen, wenn auch schweigend.
Gerade kam mein Wagen auch zum Stehen und während ich mir noch eine Zigarette anzündete, stieg Ryoko aus.
"Komm heute aber rechtzeitig, immerhin ist heute Elternsprechtag.", mahnte mich meine Tochter noch einmal. Schon seit gut einer Woche lag sie mir damit in den Ohren. Ich zog einmal an der Zigarette und atmete daraufhin den Rauch wieder aus, bevor ich mir meine dunkle Sonnenbrille aufsetzte.
"Hab ich dich schon jemals enttäuscht Ryoko?", richtete ich meine Worte fragend an sie, was mir zeitgleich ein Lächeln entlockte, worauf sie nur lächelnd den Kopf schüttelte und die Tür des schwarzen Wagens schloss.
Sie winkte mir zum Abschied und ich erwiderte dies sachte, bevor ich weiterfuhr und sie anscheinend das Schulgebäude und anschließend auch ihren Klassenraum betrat.

Nun musste ich nur noch zu meinem Arbeitsplatz, was auch schneller ging als ich gedacht hatte. Dort begann ich auch mit dem Weiterführen meiner Forschungen.

...

DC OP 1.:
 

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   So 10 Aug 2014, 11:23

Ich machte mir wirklich Sorgen um Akira, aber ich nahm es mir nicht heraus, ihm etwas vorschreiben zu wollen. Er war ein erwachsener Mann, der sogar Verantwortung für seine Tochter trug und konnte daher bestimmt richtige Entscheidungen treffen, obwohl ich sie für die falsche hielt. Beim Klingeln des Telefons nahm Akira jenes Telefon ab. Währenddessen trank ich meine Tasse Kaffee aus und ahnte nicht, mit wem Akira sprach oder dass sich die in Schwarz gekleideten Typen von gestern Abend in unserer Nähe aufhielten. Dadurch überraschte mich auch der Schuss, der ie Fensterscheibe zerbrach. Zum Glück kam Akira rechtzeitig und brachte mich vorerst in Sicherheit. Durch den Schuss war jetzt bestimmt auch Ryoko augewacht.
Mein Verdacht, dass die "Organisation" über meinen wahren Beruf Bescheid wusste, wurde immer größer. Der Schuss sollte doch bestimmt schon wieder mich treffen, so wie gestern Abend, nur hatte ihn gestern Akira abbekommen. Wenn dem wirklich so war, dann konnte ich Akira erstmal nicht wiedersehen. Ich wollte ihn schließlich nicht in Gefahr bringen, doch wusste ich auch nicht, dass dies sowieso der Fall wäre. Ich gab einfach mir die Schuld daran, dass Akira verletzt worden war und der Schuss eben ging vermutlich auch auf meine Rechnung. Wenn sie wirklich über mich Bescheid wussten, dann war meine bloße Anwesenheit für Akira und natürlich auch für Ryoko oder meinen anderen Schülern.
Noch immer schockiert sah ich in Akiras Gesicht. Ich hielt mich immer für hart im Nehmen, aber gerade bewies ich wohl das Gegenteil. Mit leicht zittriger Stimme dankte ich ihm. Ich hielt mich an Akira fest und wollte ihn am liebsten gar nicht mehr loslassen. Doch ich wollte weder ihn noch Ryoko mit meiner Anwesenheit in Gefahr bringen. "Ich... ich... ich sollte gehen!", sagte ich, doch mein Körper reagierte entgrgen meine Worte, denn ich löste mich immer noch nicht von ihm und sah ihm weiterhin in seine verschiedenfarbigen Augen.

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   So 10 Aug 2014, 21:15

Im nebenan liegenden Zimmer schaute ich nur zu Akina und versuchte ruhig zu bleiben. Mein Herzschlag ging schnell, sodass ich das Rauschen von Blut durch meine Adern, praktisch schon hören konnte. Hinter der Wand zur Küche ging ich mit Akina in die Hocke und lehnte sie vorsichtig an, während ich sie von meinem Arm löste. "Bleib hier, ich weiß nicht ob sie noch da draußen sind ja. Aber pass auf dich trifft keine Schult Akina....es sind nur meine Vorgesetzten...", gab ich nach einiger Zeit zu, obwohl mir das letztere sehr schwer gefallen war. Anschließend stand ich auf und ging wieder in die Küche. Wobei ich aus dem Fenster noch gut sehen konnte, dass Gins Wagen dort noch immer stand. Mein Schicksal hatte ich so oder so schon besiegelt und von daher war es jetzt auch egal, was geschah. Notfalls musste ich Ryoko und Akina nur in Sicherheit wissen. Dafür würde ich mich sogar der Polizei stellen. "Dad was ist hier los?", hörte ich plötzlich Ryoko, die die Treppe hinunter zu kommen schien. "Geh wieder hoch, ich erklär dir das später."
"Aber Dad...", begann sie daraufhin, obwohl ich ihre Stimme schon durch das in meinem Körper produzierte Adrenalin nicht mehr richtig wahrnahm. Ich war eher drauf und dran die beiden zu beschützen, als das ich ihr zuhörte.
"Ryoko tu bitte, was ich dir sage und geh nach oben.", versuchte ich sie dazu zu bewegen, was anschließend auch mehr oder weniger funktionierte, bevor ich aus einem Küchenschrank zwei Pistolen zog. Das Schießtraining hatte sich anscheinend gelohnt und würde sich jetzt bezahlt machen. Ich nahm beide in die Hand, obwohl es nicht sonderlich angebracht war auch mit der linken Hand zu schießen, immerhin musste ich dafür meine Schulter ziemlich anspannen. Mit den beiden dunklen Gegenständen in meiner Hand, rannte ich zum Ausgang und öffnete die Tür, wobei ich sogleich zum schießen ansetzte. Ein regelrechter Schusswechsel entstand zwischen uns, wobei ich daran dachte, Akina und Ryoko zu beschützen.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Sa 16 Aug 2014, 08:21

Mir fiel es nicht schwer zu realisieren, was hier geschehen war. Wir schwebten immer noch in Gefahr, solange die Typen hier waren. Akira versetzte mir allerdings einen weiteren Schock. Dies tat er mit dem, was er fast schon beiläufig sagte, nachdem er mich an der Wand angelehnt hatte, dass dort draußen seine Vorgesetzten waren. Akira ließ mich alleine und ich saß mit weit aufgerissenen Augen da. Akira hatte mir eine schockierende Wahrheit offenbart, die unsere Beziehung doch erheblich berinträchtigen konnte. Zwar liebte ich ihn noch, doch ich entwickelte ein Misstrauen ihm gegenüber. Andererseits hatte er mich zweimal vor seinen Vorgesetzten gerettet. Akira wusste also definitiv nicht, dass ich zum FBI gehörte. Vermutlich wussten seine Vorgesetzten ebenfalls nichts oder wussten sie vielleicht doch mehr als Akira? Irgendwie beruhigte ich mich in diesem Punkt, doch dafür beunruhigte mich das Wissen für wen Akira Gifte herstellte. Er unterstützte die üblen Machenschaften der "Organisation".
Weiterhin saß ich im Zimmer neben der Küche, unfähig etwas zu tun. Akira stellte sich bewaffnet seinen Vorgesetzten entgegen. Dies erweckte den Eindruck, dass er gar nicht zur "Organisation" gehören wollte. Vielleicht half er ihnen nicht mal freiwillig, aber trotzdem war er ein Teil von ihnen. Ich konnte gerade wenig tun, da ich meine Waffe wegen der Verabredung zuhause gelassen hatte, und musste bald bestimmt sogar eine Entscheidung treffen. Schließlich würde das FBI auch Akira drankriegen, wenn wir die "Organisation" zerschlugen, doch ich wollte sein Leben nicht zerstören. Er hatte mit dem Tod seiner Frau schon genug mitgemacht. Ich wollte Akira nicht schaden. Ich wollte ihm... helfen.
Das einzige, das ich zurzeit wohl tun konnte, war auf Ryoko aufzupassen. Ihre Stimme hatte sogar ich hören können. Ihr sollte nicht auch noch etwas zustoßen. Sie hatte noch ihr ganzes Leben vor sich. Gut, das galt vielleicht auch für mich, aber ich würde es mir niemals verzeihen, wenn ihr etwas zustieß, obwohl ich es verhindern könnte. Da sprach nicht nur die FBI-Agentin in mir, sondern auch die Lehrerin, die sich um das Wohl ihrer Schüler sorgte. Aus diesem Grund ging ich vorsichtig zu Ryoko, obwohl Akira dringender Hilfe benötigte. Die konnte er auch bekommen, er musste nur etwas durchhalten. Auf Ryokos Zimmer, auf das ich mit Ryoko gegangen war, sagte ich zu Akiras Tochter: "Keine Angst, Ryoko! Es wird alles gut werden. Warte hier! Ich komme gleich wieder. Ich muss nur einen Anruf tätigen. Anschließend ging ich ins Bad von Akiras Schlafzimmer, wo meine Kleidung noch lag. Mein Handy hatte ich im Gegensatz zu meiner Waffe dabei. Ich durchsuchte schnell meine Kontakte und rief schließlich meinen Vorgesetzten an.

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Sa 16 Aug 2014, 08:41

Mein Schicksal hatte ich so wirklich besiegelt, so hätte ich gar nicht mehr sagen können, dass ich noch einen großen Teil meines Lebens vor mir hatte und eigentlich nicht erleben wollte, wie Ryoko heiratete. Es war für mich eigentlich immer ein Traum gewesen, sie so zu sehen. Wobei natürlich ihr Zukünftiger bestimmt mir erst einmal Respekt entgegenbringen müsste, damit ich ihm einfach so mein einziges Kind zur Frau gab. Gerade schwelgte ich wohl auch etwas in Erinnerungen, was mich unachtsam werden ließ, so bemerkte ich weder wie Akina die Treppe hinaufging, noch wie Gin einen gezielten Schuss auf meinen rechten Oberschenkel setzte, der auch noch ins schwarze traf. Super ich und meine Gedanken immer, so gelang es mir auch nur noch zitternd, mich auf meinen Beinen zu halten und schnell noch ein Set mit neuen Patronen in eine Pistole einzusetzen. Mit der anderen verbrauchte ich noch den letzten Schuss, während ich plötzlich bemerkte, wie sich einige wagen unserem Haus und somit auch Wodka und Gin näherten. Hatte Akina etwas damit zu tun? Nachdem sich der Wagen von Gin auch wieder langsam in Bewegung gesetzt hatte ließ ich die Pistole senken und glitt an der Wand, gegen die ich mich gelehnt hatte, runter zum Boden. Dort blieb ich schlussendlich auch sitzen und lehnte meinen Kopf gegen die Wand, die von Löchern praktisch schon zu einem Sieb gemacht worden war. Unbewusst schloss ich die Augen und hoffte, dass nun weder Ryoko noch Akina etwas geschehen war.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   So 17 Aug 2014, 19:39

Gleich nachdem ich mein Handy in der Hand hielt rief ich noch im Badezimmer, welches zu Akiras Schlafzimmer gehörte, meinen Vorgesetzten an und schilderte ihm die Lage. Er hielt es für zu riskant unsere eigenen Leute einfach loszuschicken, was nicht bedeutete, dass ich nicht auf die Unterstützung meiner Kollegen zählen konnte. So eine Chance, Leute aus der "Organisation" zu fassen, erhielt man verdammt selten. Letzten Endes lief es darauf hinaus, dass einige meiner Kollegen verdeckt hierher fuhren, um die Männer in Schwarz vor Akiras Haus zu schnappen. Es entbrannte eine Verfolgungsjagd, von der wir hier aber erstmal nichts weiter mitbekamen. Die Polizei war allerdings auch eingeschaltet.
Ich hatte meine Kleidung vom gestrigen Abend angezogen und die Schlafbekleidung von Akiras verstorbener Frau ordentlich zusammen gelegt. Seit ich nun wusste, dass Akira die "Organisation" mit der Entwicklung unterstützte, war ein gewisses Misstrauen ihm gegenüber entstanden. Ich wusste nämlich nicht mehr, ob ich ihm trauen durfte. Dennoch ließ ich nicht außer Acht, dass er Ryoko und mich beschützt hatte. Ryoko brauchte auch weiterhin Schutz. An meinen sonstigen Gefühlen für Akira hatte sich aber nichts geändert. Trotz des Misstrauens hatte ich ihn immer noch gern.
Nachdem ich mich nun umgezogen hatte, ging ich zu Ryoko zurück. Ich legte einen Arm auf ihre Schulter und lächelte sie ermutigend an. Die Schüsse draußen hatten aufgehört und ich sprach: "Ich werde mal nach deinem Vater sehen. Bitte warte hier!" Ich musste mich auf alles gefasst machen, sogar darauf, dass Akira erschossen wurde. Als ich ihn fand, atmete ich erleichtert auf, denn er schien am Leben zu sein. "Welch ein Glück! Du lebst noch.", sagte ich und hockte mich neben Akira hin. Ich durfte mir mein Misstrauen nicht anmerken lassen, was mir vermutlich gerade auch noch gelang. Ich musterte Akira und bemerkte die Schusswunde an seinem rechten Oberschenkel. "Bleib sitzen! Ich rufe einen Arzt!", sagte ich und zückte gleich wieder mein Handy, um einen Krankenwagen zu rufen.

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   So 17 Aug 2014, 21:28

Trotzdem würden sie Gin und Wodka nicht kriegen, egal wie sehr sie sich auch anstrengten. Für mich hieß es dann wohl entweder mich zu stellen oder zu verstecken, denn das Vertrauen der Organisation hatte ich verloren. Wahrscheinlich musste ich nun hinter jedem Fremden draußen auf der Straße jemanden aus der Organisation vermuten, die mich abknallen könnten. Gleichzeitig fiel mir auch jetzt erst ein, was ich zu Akina gesagt hatte und hätte mich beinahe selbst für meine Dummheit ohrfeigen können. Warum hatte ich dies ihr auch gesagt? Gut ich hatte Angst, Angst davor noch mehr Menschen zu verlieren, die mir etwas bedeuteten. Meinen schmerzenden Körper versuchte ich zu ignorieren, doch mein Karma war wenigstens nicht mehr ganz so schwarz wie vorher. Gut ich war nicht besonders gläubig, aber gerade fiel mir auch kein anderer Vergleich mehr ein. Ob ich dabei helfen sollte die Organisation zu fassen? Ehrlich gesagt würde ich das, solange sie Sicherheit garantierten, zwar nicht für mich, aber für die Menschen, die mir am Herzen lagen. "Ja, da kannst du von Glück sprechen, denn eigentlich schießen sie nicht daneben.", antwortete ich ihr und musterte sie einen Augenblick. Hätte ich nicht schon ein paar Hintergedanken, was sie anging, hätte ich garantiert nicht gemerkt, dass sie mir wahrscheinlich nicht mehr so sehr vertraute. Doch ich hatte nur so einen kleinen Verdacht, so richtig bemerkte ich ihr Misstrauen gerade wirklich nicht.
"Warte Akina, das ist nicht nötig..", versuchte ich sie davon zu überzeugen, die Sache mit dem Krankenwagen zu lassen, doch anscheinend zu spät.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Di 19 Aug 2014, 07:24

Ein Blick an Akira herunter genügte und ich wusste, dass er definitivHilfe benötigte. Mein Handy hielt ich bereits in der Hand und die Nummer war auch schon gewählt, um einen Krankenwagen zu rufen. Bislang war ich auf Akiras Worte nicht mehr eingegangen, doch seine letzten hielten mich noch so eben davon ab, einen Krankenwagen zu rufen. Ich hielt das Handy einfach nur in meiner Hand und sah Akira an. Seine zuletzt ausgesprochenen Worte ließen mich irgendwie wütend werden. Aufgebracht sagte ich zu ihm: "Was meinst du damit, 'das ist nicht nötig.'? Sieh dich doch an. Zuerst gestern Abend und jetzt das. Du benötigst Hilfe, ob du es dir nun eingestehen willst oder nicht."
Ich versuchte mich zu beruhigen, aber das war gerade ein schwieriges Unterfangen. Mein Blick galt Akira und ich versuchte ruhig zu bleiben. Dann sagte ich etwas leiser: "Wieso willst du dir nicht helfen lassen? Wenn das so weitergeht, dann wirst du früher oder später sterben. Dabei kann ich nicht einfach zusehen. Hast du überhaupt auch an Ryoko gedacht? Soll sie auch noch ihren Vater verlieren, nachdem sie ihre Mutter schon verloren hat? Es ehrt dich sehr, dass du sie und mich beschützt, aber wenn du stirbst, dann sind wir auch wieder schutzlos." Ein leichtes Lächeln umspielte plötzlich meine Lippen. Wieder vollkommen abreagiert sprach ich zuletzt noch: "Deshalb lass mich dir helfen!"
Inzwischen bezog sich meine Hilfe nicht mehr nur darauf, den Krankenwagen zu rufen. Wenn ich mit meinem Vorgesetzten sprach, dann würde er Akira und Ryoko trotz der Tatsache, dass er der "Organisation" half oder geholfen hatte, sicher Hilfe anbieten. Das FBI würde schon für den Schutz der beiden sorgen, selbst wenn das hieß, dass ich rund um die Uhr bei ihnen bleiben sollte. Dagegen hätte ich nicht einmal was, obwohl ich allein auch nicht viel ausrichten konnte. Vielleicht war es an der Zeit, Akira die Wahrheit zu sagen. Auf jeden Fall wollte ich Akira dabei helfen, bei der "Organisation" auszusteigen, auch wenn das nicht einfach werden würde.
Plötzlich überkamen mich einfach meine Gefühle für ihn. Ich sah Akira in die Augen, in denen ich allein durch die verschiedenen Farben erkannte, dass er schon genug leiden musste. Auf einmal beugte ich mich etwas vor und küsste ihn ganz einfach, wobei ich meine Augen schloss. Anfangs wollte ich wirklich noch weitere Verabredungen abwarten, aber jetzt konnte ich nicht anders. Meine Gefühle für ihn zwangen mich dazu.

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Di 19 Aug 2014, 16:59

Mehr oder weniger erwiderte ich nichts auf ihre Worte. Sie hatte doch vollkommen recht, aber gleichzeitig hatte ich eben meine Gründe, mir bei allem Sorgen zu machen. Immerhin konnte ich dieses Mal auch an Ärzte geraten, die von ihnen bezahlt wurden um irgendeinen Mist zu veranstalten. Wobei dies wohl die schlimmste Vorstellung von allen gewesen wäre. Ich hasste die Vorstellung die Menschen allein zu lassen, wenn ich gestorben wäre, aber gleichzeitig dachte ich mir mehr oder weniger auch, dass Ryoko dann endlich Ruhe haben würde. Wenn es jedoch nach Gin und Wodka ging, sicher nicht, die beiden waren für mich in jeder Hinsicht Monster, auch wenn ich Gin als wesentlich schlimmer empfand, wobei es auch einfach nur sein konnte, dass er sich mehr oder weniger in den Vordergrund spielte. Meine rechte Hand drückte ich auf meinen Oberschenkel um die Blutung zu stoppen, gleichzeitig quoll aber eine schwarze Flüssigkeit zwischen meinen Fingern hervor, die bis auf die Farbe eben doch mit Blut gleichzusetzen war. Es war auch mein Blut an sich, jedoch durch diese vielen Selbstversuche, hatte sich eben nicht nur meine Augenfarbe verändert. Wahrscheinlich würde mich Akina tausendfach dafür anschreien können, wenn sie erfuhr, wie oft ich meine entwickelten Gifte bereits an mir selbst getestet hatte. Doch als Akina mich küsste waren diese Gedanken einfach fürs erste vergessen. Ich löste meine rechte Hand von meinem Oberschenkel und legte sie ihr in den Nacken wodurch ich sie näher an mich heranzog und gleichzeitig aber auch etwas Blut in ihrem Nacken hinterließ. Somit erwiderte ich auch ihren Kuss, denn schon lange hegte ich für sie Gefühle, auch wenn ich sie mir jetzt erst wirklich eingestehen konnte.
"Ich wusste doch, dass zwischen euch beiden etwas läuft!", hörte ich plötzlich eine mir sehr vertraute Stimme, Ryokos Stimme. Wahrscheinlich hatte sie sich Sorgen gemacht.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Mi 20 Aug 2014, 15:16

Nichts konnte diesen Moment meiner Meinung nach verderben, als ich Akira küsste und er den Kuss auch noch erwiderte. Selbst an seinem Blut, welches mir am Nacken klebte, störte ich mich nicht. Gut, die Männer in Schwarz hätten zufällig während ihrer Flucht nochmal hier vorbeifahren und mir eine Kugel durch den Kopf jagen können, aber dann hätte ich auch keine Sorgen mehr. Zum Glück passierte dies nicht. Während des Kusses verdrängte ich einfach, dass Akira für die "Organisation" arbeitete. Meine Gefühle für ihn überwogen dies einfach und meine Befürchtungen, dass er nicht dasselbe für mich fühlte wie ich für ihn waren auch vergessen.
Leider irrte ich mich doch in dem Punkt, dass nichts diesen mehr oder minder schönen Moment verderben konnte. Die in schwarz gekleideten Typen hatten nichts damit zu tun, aber dafür Ryoko. Ich öffnete meine bis zum Zeitpunkt, als ich ihre Stimme hörte, geschlossenen Augen und löste meine Lippen von Akiras. "Ja, sieht ganz so aus.", sagte ich und sah Akira mit stark erröteten Wangen an. Mir war es schon ein wenig peinlich, dass Ryoko Bescheid wusste, da ich ihre Lehrerin war und es sich für mich doch irgendwie noch komisch anfühlte, dass ich den Vater einer meiner Schülerinnen liebte, aber früher oder später hätte sie es eh erfahren und besser sie wusste sofort davon. Ryoko war ohnehin kein dummes Mädchen, was ich nicht nur aus der Schule wusste, denn durch ihre Aussage eben schloss ich darauf, dass sie schon eher etwas geahnt hatte. Welcher Tochter würde es nicht komisch vorkommen, wenn ihr Vater sich mit ihrer Lehrerin ohne einen besonderen Anlass wie einem Elternsprechtag trifft? "Ryoko, würdest du bitte einen Krankenwagen für deinen Vater rufen?", fragte ich und sah Akira an, "Oder bestehst du immer noch darauf, keine Hilfe in Anspruch zu nehmen?"

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Mi 20 Aug 2014, 17:45

Nicht nur Akina wurde rot, als Ryoko aufgetaucht war, sondern auch ich konnte mir es nicht verkneifen rot wie eine Tomate zu werden. Von der eigenen Tochter dabei erwischt zu werden ihre Lehrerin zu küssen, war nicht gerade Alltag. Trotzdem hatte Ryoko eben recht, denn auch wenn wir uns beiden unsere Gefühle nicht gestanden hatten, so war es doch ganz offensichtlich sonst wäre es auch nicht zu diesem Kuss gekommen. Direkt als Ryoko die Sache mit dem Krankenwagen vernahm rannte sie schon in die Küche zum Telefon und mir blieb keine Zeit mehr zu widersprechen. Wie auch wenn man zwei starke Frauen um sich hatte, hatte man so oder so keine Möglichkeit mehr sich zu widersetzen. "Damit hat sich die Sache mit keiner Hilfe doch erledigt nicht war.", meinte ich und lachte sanft, während ich wieder meine Hand auf meinen Oberschenkel drückte. Trotzdem brachte es nicht viel, denn die Blutung zu stoppen, dies überließ ich dann lieber doch richtigen Ärzten, auch wenn ich an sich ein Medizinstudium abgeschlossen hatte.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Mo 25 Aug 2014, 18:08

Ryoko ging meiner Bitte auf der Stelle nach, wodurch Akira sich letztlich geschlagen geben musste. Sie rief den Krankenwagen an während Akira und ich uns immer noch sehr nahe waren. Nachdem Ryoko wieder im Haus verschwunden war, sah ich dem Weißhaarigen wieder in die verschiedenfarbigen Augen, doch stimmte ich in sein sanftes Lachen nicht ein. Das eben Geschehene war mir viel zu ernst und damit meinte ich nicht unseren Kuss. Der ging mir zwar auch nicht aus dem Kopf, aber ich machte mir wirklich Sorgen wegen der in schwarz gekleideten Männer. Wirklich viel wusste ich nicht über die "Organisation", da sie wirklich saubere Arbeit leisteten, bei dem was sie taten, aber gerade das machte sie so gefährlich. Am meisten Sorgen bereitete mir aber meine Annahme, dass diese Typen wussten, dass ich zum FBI gehörte, wodurch sie sicher auch ahnten, dass das FBI hinter ihnen her war. Wie gesagt, es waren alles nur Vermutungen, aber ich war mir sicher, dass sie mich töten wollten und ein anderer Grund dafür fiel mir auch nicht ein. Von Akira konnte ich mich dennoch irgendwie nicht lösen. Ich wollte es allerdings auch nicht. Jedoch zeigte ich nach dem Kuss gerade keine Gefühlsregung, außer dass es mir immer noch etwas peinlich war, dass Ryoko uns direkt erwischt hatte.

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Di 26 Aug 2014, 22:32

"Zerbrich dir nicht über zu viele Dinge den Kopf, irgendwann wird sich alles klären.", gab ich leise von mir, während mein Gesicht immer noch ein sanftes Lächeln zierte. Ich konnte es nicht ablegen, so einfach war es bei mir einfach nicht. Gut an sich schon dafür musste ich nur etwas in meiner Vergangenheit wühlen, obwohl sie bereits wieder näher war, als geplant. Zwar konnte ich mich nicht davon ausschließen, dass auch ich einst ein Killer war, doch war diese Zeit wieder in mein Bewusstsein gerückt, was darauf hindeutete, dass sie bald wieder ausbrechen konnte. Ich wollte an sich nicht töten, nicht mehr, doch seit diesem einen Tag war töten ein fester Bestandteil meines Unterbewusstseins geworden. Mal abgesehen von meinen eigenen Gedanken wollte ich an sich auch nicht einmal, dass sich Akina von mir entfernte. Ihre Nähe war für mich einfach nur angenehm und sie beruhigte mich ungemein stark. Schlussendlich zog ich sie einfach wieder zu mir und versiegelte ihre Lippen wieder mit meinen. Zwar nicht für lang, aber doch für einen kleinen Moment, bevor ich mich wieder von ihr löste.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Fr 29 Aug 2014, 19:07

Akira schaffte es mich mit seinen Worten aus meinen Gedanken zu holen. Er erschreckte mich damit ein wenig. Es lag nicht an dem, was er sagte, sondern einfach daran, dass ich zu sehr in Gedanken vertieft war und mein Umfeld teilweise schon ausgeblendet hatte. Akira hatte mich aber zurückgeholt und sein Anblick genügte bereits, um mich teilweise auf andere Gedanken zu bringen. Ich wollte ihm wirklich helfen, auch Ryoko zuliebe. Sie hatte bereits ihre Mutter verloren, ihr Vater sollte dann nicht auch noch sterben, vor allem nicht wegen mir. So viel war mein Leben wirklich nicht wert, als dass jemand anderes seines dafür hergab. Akira brachte mich aber nochmal auf anderen Gedanken, indem er mich küsste. Seinen Kuss erwiderte ich, auch wenn er nicht lange andauerte. So kurz dieser Moment auch war, für mich schien er eine Ewigkeit anzudauern, da die Zeit für mich scheinbar stillstand. Natürlich konnte dieser Kuss nicht ewig andauern, aber das war nicht weiter schlimm. Mich machte es nämlich trotzdem glücklich, dass Akira und ich uns bereits so nahe kamen.
Nachdem Akira sich von mir gelöst hatte, kam auch Ryoko wieder nach draußen. Sie teilte uns mit, dass der Krankenwagen unterwegs hierher war. Es dauerte auch nicht sonderlich lange, da hielt der Krankenwagen vor Akiras Haus an.

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Fr 29 Aug 2014, 22:03

Auch wenn ich eigentlich Krankenhäuser verabscheute wie die Pest, so wollte ich den beiden doch den Gefallen tun und mich behandeln lassen. Wobei gesagt sein sollte, dass an sich nicht nur diese Schussverletzungen behandeln werden wussten. Es gab da mit Sicherheit einiges, was mit meinem Körper nicht stimmte, aber hey mit meiner Arbeit hatte ich es eben darauf angelegt. Als die Sanitäter ins Haus kamen, versuchten sie zwar Ruhe auszustrahlen, doch gelang es ihnen nicht sonderlich gut. Das viele Blut machte ihnen eben zu schaffen, wobei dafür auch die unnatürliche Farbgebung dieses sprach. Schlussendlich halfen sie mir auf und stützten mich auch um zum Krankenwagen zu gelangen. Mich auf diese Trage zu legen sah ich nicht ein. Noch einmal sah ich zu Ryoko und Akina und lächelte die beiden aufbauend an. Es würde schon alles gut gehen, hoffentlich.
Jedenfalls meinte ich dann auch, dass sie später kommen konnten, wenn sie wollten, denn mitfahren hatten die beiden Sanitäter abgelehnt.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   So 31 Aug 2014, 14:21

Die Sanitäter betraten Akiras Haus und ich machte für sie Platz, da ich das Gefühl hatte, ich wäre ihnen im Weg. Sie nahmen Akira mit und ich sah Akira voller Sorge nach. Ryoko besaß einen ähnlichen Gesichtausdruck, aber welche Tochter machte sich nicht Sorgen um ihren Vater. Sicher gab es da so manche speziellen Fälle, aber in der Regel machte ein Kind sich Sorgen um sein Elternteil. Leider durften wir beide nicht mit, doch uns beiden entging Akiras aufbauendes Lächeln nicht, welches wir beide erwiderten. Auf Akiras Worte antwortete Ryoko sofort, dass wir ihn natürlich besuchen würden, bevor sie mich fragend ansah. Von mir folgte daraufhin ein bestätigendes Nicken.
Schließlich verschwand Akira mit den Sanitätern. Eigentlich wollte ich auch gehen, da ich mit meinem Vorgesetzten über den Vorfall gestern Abend und gerade eben sprechen musste. Ich konnte aber auch Ryoko unmöglich alleine lassen, solange ich keine Gewissheit hatte, dass die in schwarz Gekleideten gefasst wurden, obwohl meine Anwesenheit eine größere Gefahr für sie darstellte. Dazu kam eh noch, dass Ryoko mich nicht gehen ließ. Sie sah mich voller Besorgnis an, allerdings auch noch mit einem Hauch Neugier, was mir widerum unangenehm war. Schon klar, sie wollte bestimmt wissen, wie lange ich schon Gefühle für ihren Vater hegte, der ja doch ein paar Jährchen älter als ich war. Ich erzählte ihr aber erstmal nichts, sondern schlug vor: "Lass uns erstmal zu mir gehen. Ich glaube nicht, dass es hier sicher ist. Außerdem steht mein Auto dort vor der Tür, mit dem wir später zum Krankenhaus fahren können, um deinen Vater zu besuchen."

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   So 31 Aug 2014, 21:25

Der Geruch von Desinfektionsmitteln stieg mir in die Nase, nachdem ich im Krankenwagen saß. Mein persönlicher Alptraum kam doch näher und näher, mit jedem Meter, den der Wagen zurücklegte. Je weiter es ging umso amüsanter wurde es dann doch, zumindest mit meinen Überlegungen. Vielleicht hatte ich jetzt dann doch die Chance auf ein normales Leben, denn es war doch immer schon mein Traum Konditor zu werden. Zwar rechnete ich in kurzer Zeit nicht damit, dass sich an meiner momentanen Lage etwas ändern würde, aber Ryoko und Akina gaben mir die Kraft dazu. So wie sie mir jetzt die Kraft gaben, diesen Krankenhausaufenthalt durchzustehen. Jedenfalls kamen wir nach und nach dem Krankenhaus immer näher und schon bald konnte ich es vor mir sehen. Etwas behandelt hatten sie meinen Oberschenkel schon, doch den größten Einsatz hatten jetzt noch die Ärzte vor sich. Was Ryoko anging, so war ihre Neugierde zwar noch nicht gestillt, doch vertraute sie Akina um auch zuzustimmen mit ihr zu gehen.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Mo 01 Sep 2014, 07:11

Ich schenkte Ryoko ein Lächeln, nachdem sie zugestimmt hatte mich zu mir nach Hause zu begleiten. Alleine gelassen hätte ich sie auf keinen Fall. Offenbar war sie auch schon bereit zu gehen. So kam es, dass wir uns sofort auf den Weg machten. Draußen auf der Straße war ich dann wieder besonders aufmerksam und vorsichtig. Es gab noch kein Anzeichen dafür, ob die Typen von der "Organisation" gefasst wurden. Sie könnten erfolgreich geflohen sein und uns bereits auflauern. Aus diesem Grund verhielt ich mich so, allerdings nicht zu auffällig, da ich Ryoko nicht verunsichern wollte. Besonders im Auge behielt ich jeden schwarzen Wagen, der an uns vorbeifuhr. Diese Typen ließen sich aber nicht blicken, sodass Ryoko und ich unbeschadet bei mir daheim ankamen. Ich schloss zuerst die Haustür auf, bevor wir uns in das Stockwerk begaben, in dem sich meine Wohnung befand. Dann schloss ich die Tür zu meiner Wohnung auf, wobor ich noch einmal durchatmete. Endlich zuhause! Schließlich bat ich Ryoko hereinzutreten, bevor ich die Tür hinter ihr schloss.

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Di 02 Sep 2014, 21:47

Eine unsagbar große Veränderung. Diese schlich sich momentan gnadenlos in das Leben von uns drein. Also in das Leben von Akina, Ryoko und mir. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass sie so gravierend sein würde, aber ganz klar hätte ich damit rechnen müssen, wenn es am schönsten war. Wenn man zum ersten Mal in seinem Leben wieder behaupten konnte, glücklicher zu sein, als noch an Vortag. Jedenfalls als wir am Krankenhaus ankamen, wurde ich dann doch auf diese wunderbare Trage beordert, was die Blicke aller auf mich zog. Und dies war etwas, womit ich an sich gar nicht klarkam. Was Ryoko betraf so konnte sie es wohl nicht fassen, dass sie nun in der Wohnung ihrer Lehrerin war, denn dies war normalerweise für Schüler ein Tabu. Gut eher für Ryoko, aber die Situation verlangte es. Noch verstand sie zwar nicht hundertprozentig, was zuvor geschehen war, aber sie war schlau genug um eins und eins zusammen zu zählen.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Fr 05 Sep 2014, 05:39

"Fühl dich ganz wie zuhause.", sagte ich mit einem Lächeln zu Ryoko, aber das war womöglich nicht so leicht in die Tat umgesetzt. Für mich war es auch merkwürdig, dass eine meiner Schülerinnen bei mir, ihrer Lehrerin, zu Besuch war. Allerdings war ich nicht bloß eine Lehrerin, sondern in erster Linie eine FBI-Agentin. Als solche konnte ich Ryoko nicht einfach allein lassen und ihre Sicherheit gefährden. Vielleicht hätte es noch eine andere Möglichkeit gegeben, aber Ryoko mit zu mir zu nehmen und selbst auf sie aufzupassen erschien mir am einfachsten. Diesen Typen war allerdings trotzdem alles zuzutrauen. Ich zeigte Ryoko kurz, wo sich das Wohnzimmer und das Badezimmer befand, bevor ich zu ihr sagte: "Ich geh mich kurz frischmachen. Nimm ruhig Platz!" Daraufhin verschwand ich zuerst kurz in meinem Schlafzimmer, wo ich mir frische Kleidung holte, mit der ich anschließend im Badezimmer verschwand.

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Sa 06 Sep 2014, 21:20

Die Zeit um aufzutauen brauchte so gesehen jeder, doch Ryoko war da etwas anders. Gut auch sie hatte sich zu beginn ein wenig unwohl gefühlt, aber schlussendlich machte sie es sich dann wirklich bequem und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. Meine eigene Sorge um die beiden wuchs aber mit jeder Minute weiter an, in der ich nicht bei ihnen war. Ganz klar um mich müsste ich mich mehr sorgen, erst recht als ich im Op war und schlussendlich langsam aber sicher bemerkte, wie man mich unter Narkose setzte. Anscheinend war die Patrone doch tiefer in meinen Oberschenkel eingedrungen, als ich gedacht hatte. Jedenfalls kam ich dann erst nach und nach wieder zu mir, bevor ich mich in einem Krankenhausbett wiederfand. Sofort stieg mein Puls wieder an und ich hörte das Blut in meinen Ohren rauschen. Alpträume hin oder her, ich hoffte wirklich, dass mich Gin und Wodka hier nicht fanden. Langsam setzte ich mich auf, auch wenn ich noch etwas benommen war und stellte mit einem erleichterten Seufzer fest, dass ich noch in einem Stück war.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Fr 12 Sep 2014, 06:32

Gerade war ich wohl alles andere als eine gute Gastgeberin. Zwar hatte ich Ryoko angeboten sich zu setzen, aber ich hätte ihr noch etwas zu trinken anbieten sollen, bevor ich mich selbst erfrischte. Aber gut, gerade stand mir der Kopf ganz woanders und sie würde es mir sicher verzeihen. Ich konnte einfach nicht anders als immerzu an Akira zu denken. An die Küsse, die wir ausgetauscht hatten, musste ich ebenfalls denken während ich duschte. Am liebsten hätte ich ihn in dem Moment in meine Arme geschlossen, aber das war nicht möglich. Akira befand sich leider im Krankenhaus. Nach der Dusche zog ich mir etwas Frisches an und gesellte mich zu Ryoko. Hut und Brille setzte ich dann doch erst später auf. Als ich Ryoko wieder Gesellschaft leistete, spürte ich doch, dass sie sich um ihren Vater sorgte. Sie und ich mussten das Geschehene wirklich erstmal verarbeiten. Trotzdem wollten wir Akira recht bald besuchen. Ich schlug ihr daher vor: "Ich koche uns schnell einen Tee zur Beruhigung und danach fahren wir ins Krankenhaus, einverstanden?" Ryoko nickte und ich machte mich gleich ans Werk. Nachdem wir schließlich beide unseren Tee ausgetrunken hatten, machten wir uns gleich auf den Weg zum Krankenhaus. Sonnenbrille und Hut setzte ich wieder auf und ich zog mir meine farblich zum Kleid passenden Stiefel an. Anschließend gingen wir raus, stiegen ins Auto und fuhren gemeinsam zum Krankenhaus. Ich musste mich auf die Fahrt konzentrieren, doch verspürte ich eine innere Unruhe, denn es gab keine Meldung darüber, dass die Typen der "Organisation" gefasst wurden. Sie waren wohl noch entkommen. Das bedeutete, wir mussten besonders aufpassen. Die Fahrt zum Krankenhaus verlief allerdings recht ereignislos, sodass wir es unbeschadet erreichten.

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Fr 12 Sep 2014, 06:49

Ich vertraute den Ärzten hier nicht sonderlich, da ich überall Spione der Organisation vermutete. Doch war ich dann froh, nicht in die Hände von so jemandem gefallen zu sein, sonst würde ich definitiv nicht hier sitzen. Meine Sorge war immer noch da und so schnell würde sie auch nicht verschwinden, doch versuchte ich zwischendurch an etwas anderes zu denken. Dies war natürlich leichter gesagt als getan. Momentan spürte ich zum Glück noch keine Schmerzen, viel eher spürte ich nur das Verlangen Ryoko und Akina zu sehen. Es war immer wieder ein Phänomen, wie schnell ich doch die Trauer um meine Frau überwunden hatte, als ich Ryokos Lehrerin kennenlernte. Davon war nämlich bis vor dieser Zeit noch nicht dran zu denken gewesen.
Mit meiner rechten Hand fuhr ich mir durch mein zerzaustes weißes Haar und überlegte. Lange wollte ich trotzdem nicht hier bleiben, egal was gut für mich wäre. Krankenhäuser und ich würden definitiv niemals gute Freunde werden und daran konnte niemand etwas ändern. Erst recht nicht die auch so gutaussehenden Krankenschwestern, zumindest dachten viele Männer so, denn ich hatte kein Auge für sie. Jedenfalls starrte ich dann doch erst einmal nur an die weiße Decke, viel blieb mir hier ja auch nicht übrig.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Mi 17 Sep 2014, 06:49

Ryoko und ich stiegen aus meinem Auto aus und gingen zusammen zum Eingang des Krankenhauses. Ich setzte mir noch meinen Hut und meine Sonnenbrille ab, bevor wir das Krankenhaus auch betraten. Am Empfang erkundigte Ryoko sich sofort danach, wo ihr Vater lag. Nachdem wir dies wussten, begaben wir uns gleich zu seinem Zimmer. Ryokos Sorge um ihren Vater war immer noch allgegenwärtig, aber ich machte mir auch noch genauso Sorgen. Ganz unschuldig an seinem Gesundheitszustand war ich nicht, auch wenn ich ihn nicht angeschossen hatte, aber er hatte mich halt beschützt und das bereits zweimal. Bestimmt würde er mir aber ausreden, auch nur daran zu denken, dass ich auch irgendwie Schuld an seinem Zustand trug.
Ryoko und ich kamen vor Akiras Zimmer an. Seine Tochter klopfte an der Tür an, um Besuch anzukündigen, bevor sie und ich schließlich eintraten. Ryoko setzte sich gleich zu ihrem Vater aufs Bett, doch ich blieb einfach stehen und sah Akira an. "Wie geht es dir?", fragte Ryoko sofort.

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Mi 17 Sep 2014, 17:57

Durch das Klopfen an der Tür aus meinen Gedanken und der gerade aufkommenden Langeweile gerissen sah ich, wie die Tür aufging und genau die Personen eintraten, auf die ich gewartet hatte. Ryoko und Akina. Beide begrüßte ich mit einem zarten Lächeln, ehe sie auf mich zukamen. Ich war unheimlich froh darüber, dass ihnen anscheinend nichts geschehen war, denn das hätte ich mir niemals verzeihen können, egal was auch los war. Von Wodka und Gin wollte ich momentan lieber nichts hören, besser war es auch. Jedoch ahnte ich noch nicht, dass sie die Sache nicht auf sich beruhen lassen würden. Trotzdem musste ich mir erst einmal einen neuen Job suchen, wenn meine Wunden wieder verheilt waren, was sich aber als schwer gestalten würde. Immerhin konnte ich nicht vorweisen wie ich die letzten Jahre gearbeitet hatte und wer wollte schon jemanden wie mich einstellen, der über 14 Jahre nicht gearbeitet hatte. Gut einer Arbeit war ich nachgegangen, aber diese konnte man doch niemandem vorlegen.
"Mir geht es recht gut und euch?"
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Sa 20 Sep 2014, 00:45

Ryoko zeigte sich sichtlich froh über die Antwort ihres Vaters. Sie nahm ihn vorsichtig in den Arm und schien ihn am liebsten gar nicht mehr loslassen zu wollen. Ich konnte wirklich nicht sagen, was in ihrem Kopf vorging. Ich tippte einfach darauf, dass sie froh darüber war, ihren Vater nicht auch noch verloren zu haben. Das konnte ich nur zu gut nachvollziehen, denn ich wusste wie es sich anfühlte, wenn man seine Eltern verlor. Damals war ich sogar jünger als Ryoko heute. Allerdings wusste ich nicht wie viel Jahre es her war, als ihre Mutter gestorben war.
Akiras Frage stand noch offen, auf die bisher noch keine von uns beiden geantwortet hatte. Ich konnte nicht behaupten, dass es mir gut ging. Körperlich mochte ich unversehrt sein, was ich Akira zu verdanken hatte. Doch in meinem Inneren herrschte gerade ein heilloses Durcheinander. Ich musste das Geschehene noch verarbeuten und gleichzeitig daran denken, was als nächstes zu tun war. Mein bisheriges Leben könnte sich komplett ändern, nachdem ich mit meinem Vorgesetzten von den Ereignissen berichtet hatte. Das Gespräch musste ich leider führen. Dabei wollte ich doch mittlerweile nur ein glückliches Leben führen und das am liebsten mit Akira... und demzufolge auch mit Ryoko. Jedenfalls ließ ich mir nichts anmerken und antwortete: "Mir fehlt soweit nichts." Danach lächelte ich Akira noch an, aber das war ein gespieltes Lächeln.

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Sa 20 Sep 2014, 21:33

Auch wenn ich die Umarmung von Ryoko erwiderte so blieb ich in Gedanken auch bei Akina. Aus dem Augenwinkel heraus beobachtete ich die Dunkelhaarige und zog prüfend eine Augenbraue in die Höhe, nachdem sie mir ihre Antwort gegeben hatte. Ob ich ihr das jetzt glauben sollte oder nicht, war so eine Sache, jedenfalls tat ich es gerade nicht. Meiner Meinung nach, dachte sie schon wieder zu viel nach. Gut sie hatte wahrscheinlich eine gute Begründung dafür, jedoch war ich der Meinung, dass sich irgendwann alles geben würde, wie es kommen sollte. Zwar war ich kein Freund von Schicksal und Zufällen, aber trotzdem kam mir dies gerade alles wie Schicksal vor.
"Hey denk nicht so viel nach Akina, es ist doch alles gut gegangen.", sprach ich schlussendlich nach ihrer Antwort zu ihr, ehe ich ihr sogar ein richtiges Lächeln schenkte. Das ihres nur gespielt war, erkannte ich zwar erst später, aber ich erkannte es. Nach und nach ließ mich Ryoko auch wieder los und blieb auf der Bettkante sitzen. Erst dann gesellte sich auch wieder eine gewisse Stille unter uns. Ich bemerkte auch jetzt erst, wie erschöpft mein Körper eigentlich war. Durch den vielen Stress hatte ich es zuerst gar nicht bemerkt, jedoch schien er schon lange sein Limit erreicht zu haben. Als Arzt hätte ich vielleicht auch keine schlechten Chancen, aber war ich doch schnell wieder von diesem Gedanken abgekommen, da ich immer noch von etwas anderem träumte.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Do 25 Sep 2014, 11:09

Bei Akiras Worten wich mein gespieltes Lächeln wieder und ich sah ihn verdutzt an. Er hatte also bemerkt, dass ich über einiges nachdachte. Das wunderte mich nicht, denn ich hatte bereits öfter in anderen Situationen festgestellt wie aufmerksam er war. Ich nickte ihm zu und wandte meinen Blick nicht von ihm ab. Innerlich war ich nach wie vor ziemlich aufgewühlt. Zweimal innerhalb von 24 Stunden hatte Akira mich vor einem Schuss bewahrt, der für mich hätte tödlich enden können. Insofern war wirklich alles gut gegangen... naja, fast alles. Anscheinend war es diesen Typen wirklich gelungen zu entkommen, was mich widerum beunruhigte. Für keinen von uns drei war es deshalb sicher, weder bei Akira und Ryoko daheim noch bei mir daheim. Immerhin wussten sie anscheinend ganz genau, wo ich wohnte.
Ich schnappte mir einen Stuhl und setzte mich zu Akira ans Bett. "Können wir reden, Akira... unter vier Augen?", fragte ich den Weißhaarigen. Ryoko verstand sofort und stand auf. Sie schien sich aber darüber zu freuen, dass ich allein mit ihrem Vater sprechen wollte. Sie wusste anscheinend nicht, worüber ich mit ihm sprechen wollte. Nachdem sie das Zimmer verlassen hatte, fragte ich Akira: "Wie soll es jetzt weitergehen? Du weißt, dass selbst Ryoko in Gefahr schwebt."

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   So 28 Sep 2014, 19:30

Überrascht sah ich Akina an, als sie zum Sprechen ansetzte und Ryoko auf ihren Wunsch aus dem Raum ging. Ich ahnte bereits worauf es hinauslief, jedoch wollte ich es nicht unbedingt wahrhaben. Das Ryoko ebenfalls gefährdet war, wusste ich aber so oder so nur wollte ich die beiden eigentlich nie in meine Angelegenheiten hineinziehen. Weshalb ich mir auch für dies alles die Schuld gab. Es war gefährlich mit mir zusammen zu sein und dabei hatte ich nur immer versucht, es allen recht zu machen. Wozu dies führte sah man zu diesem Zeitpunkt ja bereits sehr gut. "Um ehrlich zu sein habe ich keine Ahnung, wie es nun weitergehen soll. Wahrscheinlich hätte ich mir früher darüber Gedanken machen sollen, wie es enden würde, wenn ich mich ihnen widersetze. Ich weiß eben nur, dass es nirgendwo sicher ist Akina, weder für dich noch für Ryoko.", antwortete ich ihr und machte mir mit Absicht um mich selbst keine Sorgen. Ich war glücklich wenn sie es waren und wenn sie in Sicherheit waren, hatte ich selbst mein Ziel erreicht. Jedoch drohten mir meine verdrängten Erinnerungen schon sehr bald einen Strich durch die Rechnung zu machen. Ich ahnte derweil nicht, dass mir sehr bald wieder etwas gewaltiges bevorstehen würde. Gerade machte ich mir aber auch große Sorgen um die Zukunft, denn jetzt hatte ich buchstäblich meinen Job verloren und so musste ich auf die Schnelle einen neuen finden. Als es aber an der Tür klopfte wurde ich wieder etwas aufmerksamer. Ryoko konnte es nicht sein, denn der Schatten, der zu sehen war, gehörte definitiv nicht zu ihr.
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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Do 09 Okt 2014, 17:34

Auf Akiras Antwort musste ich selbst erst einmal nachdenken. Durch diese hatte ich soeben den Eindruck gewonnen, dass er sich die Schuld an den Geschehnissen gab. Völlig abwegig war das wirklich nicht, doch wenn diese in schwarz gekleideten Männer ihm wirklich nur etwas böses wollten, weil er sich ihnen widersetzte, warum hatten sie dann versucht mich zu töten. Vielleicht weil sie mich für den Grund hielten, dass er dies überhaupt wagte? Das wäre möglich, doch ich glaubte immer noch, dass ich einmal unbewusst zu unvorsichtig war und sie gemerkt hatten, dass ich ihrer "Organisation" nachspionierte. Dazu mussten sie nicht einmal zwingend mitbekommen haben, dass ich zum FBI gehörte. Noch jemand wusste nicht, dass ich FBI-Agentin war, nämlich mein Beschützer. Der Grund dafür, dass Akira noch nichts über meine wahre Tätigkeit wusste, lag darin, dass ich niemand sagen durfte, dass ich für das FBI tätig war. Schließlich ermittelte ich undercover und arbeitete daher als Lehrerin. Trotzdem hatte Akira ein Recht darauf dies zu erfahren. Aus diesem Grund sah ich ihn auch an, bevor ich sagte: "Ich muss dir etwas sagen..." Weiter sprach ich erstmal nicht, denn ich dachte sofort darüber nach, ob ich es ihm wirklich sagen sollte. Meine Zweifel verflogen, weil ich ihn liebte und er es früher oder später eh erfahren würde, doch bevor ich weiter redete, bemerkte auch ich, dass hinter der Tür nicht Ryoko stehen konnte. Ich starrte zur Tür, da ich nicht wusste, was passieren würde. Wenn dort aber einer dieser Typen war, dann steckten Akira und ich in der Klemme.

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BeitragThema: Re: Detectiv Conan: my renewal   Mo 13 Okt 2014, 19:30

Doch schnell musste ich mir eingestehen, dass dort keiner der Organisation stand, denn als die Tür aufging, kam ein mir vollkommen fremder Mann in den Raum. Vielleicht kannte Akina ihn, aber dies konnte ich auch nicht sagen. Zumindest war dieser Mann kein Arzt. Wahrscheinlich würde ich vor Angst zittern, jedoch beließ ich es dabei angespannt zu bleiben. Meine weißen Haare klebten an mir, aber blockierten mir zumindest nicht meine Sicht. Trotzdem fragte ich mich gerade, was Akina mir eigentlich zuvor gestehen wollte. Dies machte mich wirklich sehr neugierig, sodass ich mir sogar wünschte, dass dieser Mann niemals aufgetaucht war, aber da er schon einmal da war, war es wohl nur von Vorteil den Grund für sein Auftauchen zu wissen. Nach und nach versuchte ich mich etwas zu beruhigen, mein Blick blieb aber auf meine Bettdecke gerichtet und ich versuchte niemanden wirklich anzusehen. Zu groß war einfach meine Angst und vor allem auch meine Sorge. Ich sorgte mich eigentlich niemals um mich selbst, denn für mich war dies buchstäblich eine Sünde, aber ich wollte Ryoko und Akina nicht allein lassen, weshalb ich mich dann doch wieder auch etwas darauf beschränkte auf mich aufzupassen.
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