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 Einall

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Angel
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BeitragThema: Einall    Mi 23 Okt 2013, 23:08

das Eingangsposting lautete :

Der Tau auf den grünen Blättern glitzerte leicht im Licht der gerade erst aufgegangenen Sonne. Langsam wachten die Pokemon wieder aus ihrer verdienten Nachtruhe auf und man konnte förmlich spüren, wie die Pflanzen aufatmeten. Und auch die Trainer standen wohl langsam von ihrer Nachtruhe auf und begaben sich auf den Beginn oder die Weiterführung ihrer Reise. Überall begann etwas neues und ersetzte das Alte.
So war der Verlauf der Zeit und des Lebens und niemand konnte es unterbrechen.

*

Um mich herum konnte ich die Pokemon wahrnehmen, bei denen ich übernachtet hatte. Einige von ihnen waren bereits aufgewacht und andere schliefen noch, so auch Zorua, da ich sein leises Schnarchen hören konnte.
Langsam und darauf bedacht, niemanden zu wecken, richtete ich mich von dem kleinen Blätterhaufen, der mir als Kissen gedient hatte auf und griff nach dem metallischen Stock, der zu meiner rechten lag.
Erst jetzt nahm ich den frischen Geruch wahr, der in der Luft lag und hörte das leise Rascheln der Baumkronen. Ein wundervoller Morgen!
Heute war es soweit, neue Trainer würden zu ihrer Reise aufbrechen!
Und ich würde mich weiterhin auf meine Reise machen. Nicht nur auf der Suche nach N, obwohl mir klar war wo er sich aufhielt. Nein sondern auch auf der Reise zudem, was ich erreichen wollte.
Als auch Zorua aufgewacht war, verließen wir mit den anderen Pokemon die kleine Höhle in der wir übernachtet hatten und frühstückten ein paar Beeren.
Sicherlich hätten meine Eltern mir so etwas wie hier niemals erlaubt, aber da sie eben nicht hier waren, konnten sie mir auch nichts verweigern.
...

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BeitragThema: Re: Einall    Mi 03 Dez 2014, 06:06

Leandros Vorschlag, essen zu gehen, kam mir gerade recht. Mein knurrender Magen war es auch, der ihn auf diese Idee gebracht hatte. Ich lächelte Leandro an und sagte: "Gute Idee! So ein Arena-Kampf macht verdammt hungrig." Mein Blick glitt herunter zu Schillok, zu der ich meinte: "Da habe ich doch Recht. Oder, Schillok?" "Schillok!!", sagte sie bestätigend. Ihren Magen hörte man zwar nicht knurren, aber ihre Reaktion zeigte deutlich, dass sie auch Hunger hatte. Zoruas Magen knurrte auch, wodurch wir wussten, dass Lys' Partner auch etwas zwischen den Beißern gebrauchen konnte. Während wir dann also weiter durch Marea City schlenderten, hatten wir ein klares Ziel vor Augen. Leandro hielt am stärksten nach einem Restaurant Ausschau. Er war einfach so veranlagt, dass er Lys und mich  bei jeder Möglichkeit zufriedenstellen wollte. Dies sah nun enen so aus, dass er unseren Hunger stillen wollte. Um dem noch eins draufzusetzen, sagte er: "Ich würde euch gerne zum essen einladen, wenn es euch nichts ausmacht. Nein, wartet! Am liebsten würde ich eich sogar ausführen. Am liebsten würde ich euch BEIDE in einem schicken Kleid sehen, aber man kann nicht alles haben." Leandro war schon sehr direkt. Durch seine Bemerkung fing ich an mir Lys und mich in einem schicken Kleid vorzustellen. Mich selbst konnte ich mich so gar nicht vorstellen. Ich hatte noch nie ein Kleid getragen und hatte es eigentlich auch so schnell nicht vor. Es gab allerdings für alles ein erstes Mal und so war ich nicht mal davon abgeneigt, irgendwann eines zu tragen. Im Gegensatz dazu konnte ich mir Lys gut in einem Kleid vorstellen. Das würde bestimmt auch ihrem Verlobten gefallen. Lys war ja so schon ein hübsches Mädchen. Ein schickes Kleid würde ihr sicher sehr gut stehen. Das war jedenfalls meine Meinung. "Mir ist es zwar etwas unangenehm, aber wir können dich eh schon nicht mehr davon abhalten, uns einzuladen.", meinte ich zu Leandro und kicherte ein wenig. Was Lys davon hielt, von einem anderen jungen Mann eingeladen zu werden, wusste ich nicht, aber da musste sie wohl auch durch.

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BeitragThema: Re: Einall    Do 04 Dez 2014, 20:50

Ich schluckte kaum hörbar, als es zu der Einladung kam, jedoch war es wohl für ein nein nun zu spät. Erst recht, da ich praktisch am verhungern war, oder zumindest wenn man es so beschreiben konnte. Zorua selbst war aber trotzdem vollkommen von der Idee überzeugt, dass es uns beiden wohl gefallen würde, eingeladen zu werden. Zumindest schien es sich so zu fühlen. Oder eher war es ihm einfach egal und er wollte nur etwas essen. Leise stimmte ich sogar in das plötzliche Kichern mit ein, behielt dies jedoch nicht lange. Meine Lust eine Kampf zu bestreiten war weiterhin in meinem Kopf verankert und schien sich auch so schnell nicht verflüchtigen zu können. Und trotzdem hielt ich es mit einem Pokémon für vollkommen unmöglich wirklich an einem Kampf teilzunehmen. Dazu müsste ich schon eine Reise wirklich von Anfang an beginnen, ohne jegliche Erfahrung. Jedoch hatte ich durch meine langen Reisen schon viel erlebt und so ließ ich mich auch selbst nicht mehr als Anfänger bezeichnen. Und dies obwohl ich es eigentlich hassen sollte, wenn Pokémon gegeneinander kämpften und verletzten. Was die Tatsache mit Kleidern anging, so war ich davon eigentlich weniger begeistert. Sicher trug ich früher als ich noch im Hauptsitz von Team-Plasma lebte, auch eine menge Kleider, aber dies mehr oder weniger freiwillig. Zu viel schweren Stoff an meinem Körper konnte ich einfach nicht leiden, da er mich vor allem stark in meinen Bewegungen einschränkte.
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BeitragThema: Re: Einall    Sa 06 Dez 2014, 13:55

Ich zerbrach mir mein blondes Köpfchen über den gerade noch laufenden Kampf von Umi gegen Benny und den anschließenden Kampf, bei dem Sakura gegen Maik antreten würde. Wenn Sakuras Überlegungen wirklich stimmten, dann setzte Maik mindestens ein Feuer-Pokémon ein und würde damit einen Typ-Vorteil gegen Serpifeu besitzen. Im Typ-Nachteil zu sein bedeutete nie was Gutes, das wusste wohl jeder noch so unerfahrene Trainer. Aus diesem Grund sorgte ich mich darüber, dass Umi und Sakura jeweils ihren Kampf verlieren könnten. Ich wollte das alles aber nicht so pessimistisch sehen. Meine Anfeuerungsrufe hörten nicht wirklich auf. Sie wurden sogar noch stärker. In einer kurzen Pause sagte ich zu Sakura: "Selbst wenn du Recht haben solltest, bedeutet das noch lange nicht, dass Ottaro Vegimak oder Serpifeu Maiks Pokémon nicht besiegen kann. Ich glaube fest daran, dass Umi und du euren ersten Orden erringen werdet." Ich lächelte Sakura an, bevor ich wieder dem Kampf zusah. Floink unterstützte Ottaro auch tatkräftig mit seinen Rufen, zumindest glaubte ich das. Vielleicht wollte Floink auch nur selber gegen Vegimak kämpfen und diesem ordentlich einheizen. Ich war wirklich froh, dass ich Floinks Trainerin wurde, auch wenn mir keine andere Wahl mehr hatte. Wir waren noch nicht lange ein Team, aber ich hatte mit jeder weiteren vergangenen Sekunde mehr und mehr das Gefühl, dass wir uns prima ergänzten. Das Gefühl konnte aber auch täuschen.

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BeitragThema: Re: Einall    Di 09 Dez 2014, 21:09

Wir hielten Ausschau nach einem Restaurant, wobei vor allem Leandro sich mächtig ins Zeug legte. Wahrscheinlich wollte er uns nur imponieren, doch da Lys nichts sehen konnte, beabsichtigte er dies wohl besonders bei mir. Unter Umständen hatte er begriffen, dass bei Lys durch ihre Verlobung der Zug bereits abgefahren war und jetzt malte er sich nur noch bei mir Chancen aus. Ich hatte mich widerum in Benson verliebt, was er wohl wusste, gerade deshalb strengte er sich bestimmt so an. Vielleicht irrte ich mich auch und er wollte uns doch nur beeindrucken und hatte sonst nichts im Hinterkopf. So sehr Leandro sich auch bemühte, hieß das nicht, dass ich mich nicht umsah. Vier Augen sahen mehr als zwei. Lys war uns dabei ja leider keine große Hilfe, doch für sie hielt widerum Zorua Ausschau. Ihr Partner schien ebenfalls Hunger zu haben. Ich konnte es ihm nicht verübeln.
Auf unserem Weg fiel mir plötzlich etwas ein, wozu ich nur kurz an mir heruntersehen musste. Wenn wir schon essen gingen, dann konnte ich schon noch etwas schicker rumlaufen als in meiner Weste und den Sandalen. Leandros Wunsch nach einem Kleid konnte ich ihm nicht erfüllen, aber mein anderes Outfit war besser als gar nichts. "Wartet bitte kurz hier! Ich bin gleich wieder da!", sagte ich zu Lys und Leandro, bevor ich los zum Pokémon-Center sauste. Ich stürmte in das Gebäude, suchte eine Umkleide auf und zog mich in dieser dann um. Am liebsten hätte ich noch geduscht, doch ich wollte meine Begleiter nicht zu lange warten lassen. Aus diesem Grund beließ ich es beim Umziehen. In meinem Reise-Outfit verließ ich dann wieder das Pokémon-Center und ging zurück zu Lys, Zorua und Leandro.
"Da bin ich wieder, Freunde!", sagte ich breit grinsend. Mein gewechseltes Outfit zeigte Wirkung. Leandro war es zwar eigentlich egal was ich letztendlich trug, doch er schien begeistert zu sein. Gegen mein anderes Outfit, bei dem ich deutlich mehr Haut zeigte, hatte er auch nichts, doch dieses Outfit hatte anscheinend auch was an sich, dass ihm gefiel. Da er es nicht laut aussprach, konnte ich nur vermuten, woran er Gefallen fand. Ich meinte dann noch: "Ihr erratet nie, was ich unterwegs gefunden habe!" Wenn ich das schon sagte, dann konnten die beiden sich bereits denken, was ich meinte. Immerhin hatten wir danach gesucht, was nun nicht länger nötig war.

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BeitragThema: Re: Einall    Do 18 Dez 2014, 10:39

Nur wirklich am aufkommenden Wind, den Cana verursacht hatte, bemerkte ich überhaupt wie schnell sie aufgebrochen sein musste. Das sie so spontan reagieren konnte, hatte ich selbst nicht vermutet, aber darum bewunderte ich sie ein weiteres mal. Für mich war jeglicher Tagesablauf strickt nach einem Plan durchgeplant worden und für Auszeiten war früher nur selten Zeit. Ein weiterer Grund, warum ich froh war frei oder zumindest endlich frei zu sein. Ein weiteres Mal hörte ich Zoruas Magengrummeln und konnte nicht anders, als mir vorzustellen, was mein Partner wohl nun für ein Gesicht machen musste. Das es ihm peinlich war, hatte ich auch so gespürt und dafür musste er sich wirklich nicht sonderlich stark anstrengen. Schade nur, dass ich die Kleidung nicht sehen konnte, die Cana nun an hatte, als sie das PokémonCenter wieder verlassen hatte. Zorua schien daraufhin nach ihren Worten wieder vollkommen aufzublühen, denn ich konnte bald schon das Strahlen seiner Augen spüren, als es ihre Worte vernahm. Mein Partner war schon ein Pokémon für sich, so viel konnte man sagen. Doch auch ich konnte mir meine Begeisterung nicht wirklich verkneifen.
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BeitragThema: Re: Einall    Mi 24 Dez 2014, 13:23

Mit ziemlicher Sicherheit wussten Lys, Zorua, Schillok und Leandro, was ich auf dem Weg zum Pokémon-Center und von dort aus wieder zurück hierher gefunden hatte. Unsere Suche nach einem Restaurant hatte ihr Ende gefunden, denn ich wusste, wo eines war. "Kommt mit! Ich bringe uns dorthin, wo es was zu spachteln gibt.", sagte ich voller Vorfreude aufs Essen. Lys nahm ich einfach an der Hand, denn alleine konnte sie mir sicher nicht folgen. Irgendeiner musste ihr helfen und wenn es nicht Zorua war, dann übernahm ich diese Aufgabe gerne. Leandro konnte allerdings alleine laufen, aber der klebte Lys und mir sowieso quasi am Hintern.
Auf direktem Wege brachte ich uns alle zum Restaurant, das ich gefunden hatte. Wir betraten es und bekamen am Empfang einen Tisch zugewiesen. Auffällig am Restaurant war, dass zwischen den einzelnen Tischreihen immer so viel Platz war, aber das konnte Lys nicht wissen, da sie es nicht sehen konnte. Wir setzten uns jedenfalls hin und ich strahlte bereits bis über beide Ohren. Eigentlich tat ich dies aber schon die ganze Zeit seit meinem Sieg in der Marea City Pokémon-Arena. Bestimmt merkte man mir meine gute Laune auch noch an. Recht schnell kam ein Kellner auf uns zu, der unsere Bestellung aufnehmen wollte. Vorher erklärte er uns aber: "Wenn ich mich nicht irre, dann seid ihr das erste Mal zu Gast in unserem Haus. Daher erkläre ich euch, wie genau ein Besuch hier abläuft. Zwar hat jeder von euch einen Platz zugewiesen bekommen, aber bis ihr euer Essen erhaltet, könnt ihr diesen verlieren, wenn es jemand auf euren Platz abgesehen hat. Ihr müsst ihn also verteidigen und das geschieht selbstverständlich mit einem Pokémon-Kampf. Diese Idee hat der Inhaber des Geschäftsführers aus der weit entfernten Kalos-Region in leicht abgewandelter Form mit hierher nach Einall gebracht. Dort sind solche Restaurants der Renner." Der Kellner erntete von mir erstmal nur irritierte Blicke. Ich sah mich einmal in den Räumlichkeiten um und meinte: "Aus der Kalos-Region? Da war ich noch nie. Aber das Restaurant hier klingt nach Spaß, nicht wahr, Schillok?" Schillok stimmte mir mit einem Nicken zu und sagte: "Schill-Schillok!" Der Kellner sprach dann: "Das sehen viele unserer bisherigen Gäste auch so. Dürfte ich nun eure Bestellung aufnehmen?"

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BeitragThema: Re: Einall    So 28 Dez 2014, 22:45

Ottaro musste jetzt also gegen Vegimak ran aher irgendwie hatte ich so das Gefühl, dass es nicht soganz eine gute Idee war erst Yorkleff in den Kampf zu schicken und danach Ottaro. Ich überlegte erst und dann rief ich ,,Ottaro greif mit Tackle an schnell!"  Ottaro reagierte sofort und griff an, doch Benny war gerissen und befahl seinem Pokemon  auszuweichen und dann mit Kratzer anzugreifen,  doch nicht nur Benny lies angreifen sondern ich genauso, ich ließ Ottaro wieder mit Tackle angreifen. Die beiden prallten von einander ab und landeten auf der jeweils gegnerischen Seite. Die beiden sahen sich herausfordernd an und es war wirklich interessant zu zusehen. ,,Los Ottaro greif nochmal mit Tackle an!" Und nocheinmal griff Ottaro an, dann passierte etwas, was selbst mich überraschte. Benny befahl Vegimak Grasflöte einzusetzen. Ottaro hörte die Melodie und schlief ein. Mein Blick wirkte perplex und ich hob Ottaro auf ,,Du hast gut gekämpft Ottaro. " sprach ich, der Schiedsrichter kündigte Benny Sieg an.

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BeitragThema: Re: Einall    Do 01 Jan 2015, 20:02

Ich sah mit an wie Ottaro gegen Vegimak kämpfte und hörte nicht damit auf Umi und ihren Partner anzufeuern. Leider schafften es die anderen Zuschauer, die Benny anfeuerten, mich zu übetönen, sodass man von mir nicht viel hörte. "Flo-Floink!", rief Floink Ottaro zu, um sie und Umi anzufeuern. Danach stieß er sogar noch etwas Rauch aus seiner Nase. Der laufende Kampf verlief ziemlich spannend, doch dessen Ende war es schließlich nicht. Bennys Vegimak beendete den Kampf mit Grasflöte. Anscheinend wusste Benny die ganze Zeit genau, was er tat. Es war vor allem erstaunlich, dass er sich nicht einmal wirklich aus der Ruhe bringen ließ. Wenn Maik und Colin genauso kämpften, dann war es als Herausforderer sicher nicht einfach gegen einen der drei zu bestehen.
Umi hatte nun aber verloren. Mitleid war wohl das Letzte, das sie gebrauchen konnte. Ich zog es lieber vor sie aufzumuntern. "Schade, dass es nicht gereicht hat. Ihr habt klasse gekämpft. Viel hat bestimmt nicht gefehlt, damit ihr gewonnen hättet. Das nächste Mal gewinnt ihr bestimmt.", sagte ich zu Umi und lächelte sie aufmunternd an. Floink hingegen blickte zu Vegimak und schnaufte, wobei wieder Rauch aus seiner Nase kam. Nun waren dann wohl Sakura und Serpifeu dran zu zeigen, was in ihnen steckte.

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BeitragThema: Re: Einall    So 04 Jan 2015, 22:08

Mit ziemlicher Sicherheit konnte ich sagen, dass mir solch ein Restaurant noch nie begegnet war, da ich an sich aber auch selten essen ging, aber dies war eine andere Geschichte. Das Cana mir überhaupt geholfen hatte hier her zu kommen, dafür war ich ihr irgendwie schon dankbar, selbst wenn ich es gerade nicht geäußert hatte. Dennoch wurde ich auf die Erklärung des Kellners erst einmal hellhörig und staunte nicht schlecht. Ja wirklich solch ein Restaurant war mir nie untergekommen, aber wenn es so gut ankam, wie uns versichert wurde, warum sollten wir es dann nicht einmal ausprobieren? Zorua schien wohl auch bereit zu sein, obwohl es genauso hungrig war, wie wir anderen auch, aber es war eben von Natur aus ein Kämpfer. Äußerlich wirkte es sicher nicht so, aber sein Herz war das eines Kämpfers, welches mir oftmals auch den Mut gab, meinen Partner in den Kampf zu schicken. Was dies alles anging, so war ich aber immer noch ein wenig unsicher. Deswegen hielt ich mich auch noch zurück und überlegte. Sicher würde ich kämpfen, doch mit dem Druck im Rücken, dass ich beim Verlieren meinen Platz verlieren würde, was dies alles für mich schon etwas schwieriger machte. Aber so wie ich Zorua kannte, störte ihn diese Sache nicht einmal, denn wenn Essen und Kämpfen gleichzeitig ging, war es immer dabei.
...

Ich entschuldige mich jetzt schon einmal für die wenige Handlung, aber irgendwie kamen dann gute Ideen doch nicht mehr zustande

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BeitragThema: Re: Einall    Di 06 Jan 2015, 14:12

Dafür muss du dich doch nicht entschuldigen ^^

Ich blickte den Kellner fragend an, da ich selbst nicht einmal wusste, was ich bestellen wollte. Ohne einen Blick auf die Speisekarte geworfen zu haben, ging das auch gar nicht. Daher öffnete ich die Speisekarte, die vor mir lag und warf zusammen mit Schillok einen Blick hinein. Der Kellner merkte, dass wir noch einen Moment brauchten. Er sagte zu uns: "Ich sehe, dass ihr euch noch nicht entschieden habt. Ich werde gleich wiederkommen. Dürfte ich euch aber bitten, eure Pokémon zurückzurufen?" Die Bitte des Kellners war nachvollziehbar, aber leider konnten Lys und ich dieser wohl nicht nachgehen. Ich sah Lys mit einem Lächeln an, bevor ich dem Kellner antwortete: "Das würden wir gerne, aber da gibt es ein Problem. Lys besitzt gar keinen Pokéball für Zorua. Sie hat ihren Freund nie gefangen. Und Schillok hält sich nicht gerne in ihrem Pokéball auf. Mir gefällt das auch nicht. Ich möchte so viele Momente meiner Reise wie möglich mit ihr teilen." Der Kellner verstand und unter diesen Umständen drückte er ein Auge zu. Danach zog er sich erstmal wieder zurück und kümmerte sich um andere Gäste. Bis er wiederkam konnten wir uns die Speisekarte in Ruhe angucken.
Schillok und ich warfen wieder einen Blick auf die Speisekarte. Die Gerichte klangen schon lecker wie z.B. der "Marea-Eintopf" oder "Flampion-Spieße", aber mein Herz schlug erst vor Freude schneller, als ich bei den Getränken etwas Bestimmtes entdeckte. "Wahnsinn! Hier wird Kuhmuh-Milch angeboten!", sagte ich voller Begeisterung. Leandro sah mich an und fragte: "Wieso freust du dich so darüber?" Auf diese Frage gab es eine einfache Antwort. Ich erklärte: "Ich glaube, dass Kuhmuh-Milch ausschließlich in Johto hergestellt wird. Daher habe ich nicht damit gerechnet, dass ich mir hier in Einall welche bestellen kann. Ihr müsst wissen, dass ich in Johto aufgewachsen bin und schon immer gerne frische Kuhmuh-Milch getrunken habe." Soweit zu meiner Erklärung. Für ein Getränk hatte ich mich bereits für Schillok und mich entschieden. Ich wusste sogar schon, was ich essen wollte. Ich vergaß allerdings, dass Lys keine Entscheidung treffen konnte, ohne die Speisekarte lesen zu können. Leandro war da aufmerksamer und nannte ihr ein paar Gerichte von der Sprisekarte, die er ihr empfehlen würde. "Entschuldige, Lys! Wie unaufmerksam von mir.", entschuldigte ich mich bei ihr, aber ihr war bestimmt schon aufgefallen, dass ich auf unserem bisherigem gemeinsamen Weg nicht immer daran dachte, dass sie blind war. Meine Wortwahl sprach zumindest gelegentlich nicht unbedingt dafür, dass ich darauf immer achtete. Von mir aus konnten wir dann wenigstens bestellen. Der Kellner schien auch schon ein wenig darauf zu lauern, dass wir bestellten, aber nicht nur er, sondern auch ein paar der anderen Gäste, die anscheinend auf einen Kampf aus waren.

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BeitragThema: Re: Einall    Di 13 Jan 2015, 15:54

Das Anliegen des Kellners konnte ich wirklich verstehen, aber gut das Cana da so gut aufpasste und ihm eine Antwort gab. Doch die verständnisvolle Reaktion Seitens des Kellners, ließ dann doch viel für dieses Restaurant sprechen. Zoruas Magenknurren ließ mich dann ein wenig aufschrecken, doch hoffte ich, dass es nicht bemerkt worden war. Irgendwie war mir dies nämlich unglaublich peinlich. Jedoch dankte ich leise Leandro dafür, dass er mir vorlas, was auf der Karte stand. Ich nahm es niemandem übel, dass man es manches Mal vergessen konnte, denn für mich war es sogar wirklich schön, denn dann fühlte ich mich weniger beeinträchtigt. "Alles in Ordnung, mach dir darüber bloß nicht zu viele Gedanken ja.", murmelte ich auf ihre Worte hin, ehe ich mir die Namen der Speisen durch den Kopf gehen ließ. Bald schon drängte mich Zorua zu einer Entscheidung, denn der Kleine konnte ja kaum still sitzen, während ich mich hier noch immer noch so richtig entscheiden konnte. Ich war wirklich sehr selten in öffentlichen Restaurants gewesen und des machte sich jetzt genauso bemerkbar, wie meine eigentliche Unsicherheit, die ich in mir zu verbergen versuchte. Was die Mahlzeiten anging, so hätte ich mich auch taktisch einfach an eine der beiden Bestellungen anschließen können, die Leandro und Cana äußern könnten, so würde mir zumindest etwas geholfen, selbst wenn ich dann ein ganz anderes Bild von mir vermitteln konnte. Ich zu sein, brachte dann eben doch nicht überall Vorteile.
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BeitragThema: Re: Einall    Mi 14 Jan 2015, 23:21

Ich nickte Lys zu und gab einen bejahenden Laut von mir, nachdem sie meinte, dass ich mir nicht zu viele Gedanken machen sollte. Inzwischen hatte ich endgültig eine Entscheidung getroffen und wusste was ich zum Essen bestellte. Schillok schien mit meiner Wahl auch einverstanden zu sein, sodass wir beide uns gegenseitig angrinsten. Ich kanne Schillok wie kein Zweiter und Schillok wusste genau, wie ich tickte. Wir verstanden uns wirklich gegenseitig oder zumindest hatte es den Anschein.
Nachdem wir dann alle unsere Bestellung abgegeben hatten, gab es nun ein unübersehbares Signal für die anderen Gäste. Dieses stellte das Licht über unseren Köpfen dar, dass jetzt mit einem leichten Rotstich strahlte. "Ich möchte euch noch einmal darauf hinweisen, dass es nun möglich ist, dass andere Gäste des Hauses euch nun herausfordern können. Bitte seid darauf vorbereitet.", machte der Kellner uns erneut auf die Besonderheit des Hauses aufmerksam. Kurz nachdem der Kellner fort war, meinte Leandro: "Dieses Ristorante ist nur mit einem Wort zu beschreiben: curioso. Ich habe noch nie in solch einem Ristorante gegessen." Dem konnte ich eigentlich nur zustimmen, allerdings hatte ich auch noch eine andere Meinung über das Restaurant. "Du hast Recht, Leandro! Allerdings finde ich es hier ziemlich spannend. Man weiß nie, ob oder wann man herausgefordert wird. Außerdem hat man gleich noch mehr Hunger, wenn man vorher einen Kampf hinter sich hat." Mein Magen knurrt daraufhin, was mir die Röte ins Gesicht trieb. Es war ziemlich peinlich, aber wir waren ja hier, um unseren Hunger zu stillen.
Eine fremde Stimme räusperte sich auf einmal hinter Lys und zog damit Schilloks und meine Aufmerksamkeit auf sich. Auch Leandro sah zu dem Jungen, doch ich fragte ihn: "Was willst du? Und wer bist du überhaupt?" Der Junge sah aus dem Augenwinkel zu mir während er doch mehr auf Zorua achtete. Er antwortete: "Ich heiße Craig. Merkt euch den Namen besser, ihr werdet ihn bestimmt noch öfter hören. Ich möchte gegen Zorua kämpfen, wenn nichts dagegen spricht. Wer von euch ist sein Trainer?" Streng genommen war niemand Zoruas Trainer, doch ich riet Craig dazu, Lys zu fragen. Danach richtete ich mein Wort an das energiegeladene Zorua, den ich fragte: "Na, Zorua? Willst du denn kämpfen?"

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BeitragThema: Re: Einall    So 18 Jan 2015, 14:04

Sofort als der erste Kampf, den wir austragen sollten, an mich ging, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. Kaum zu glauben, dass mein Partner noch immer Feuer und Flamme für seinen ersten Kampf war, aber eigentlich kämpfte Zorua an sich immer allein, selbst wenn ich ihm nur Attacken zum Ausführen gab. Ich stand hinter meinem Partner, aber die meiste Zeit kämpfte er allein nur durch meinen Rückhalt gestärkt. Aufgeregt hüpfte das schwarze Fellknäuel auf seinem Platz herum und nahm die Herausforderung anscheinend sogar gerne an. Inmitten dieses Beistandes, den ich meinem Partner leisten wollte, war ich damit dann auch einverstanden, denn ihm in den Rücken zu fallen, kam für mich gar nicht in Frage.
„Also schön, ich glaube Zorua ist schon ganz aufgeregt, dann hoffe ich, dass du ihm auch einen guten Kampf bieten kannst.“, meinte ich ohne meinen Kopf in die Richtung des Gegners zu bewegen. Leider wirkte ich so oftmals als ob ich desinteressiert wäre, aber ich konnte daran nichts ändern. Ich wollte nicht, dass mir jemand in die Augen sah und ich konnte es bei ihm nicht gleichtun. Der Tisch setzte sich plötzlich in Bewegung und fuhr mit uns nach unten. Allein durch diese Bewegungen bemerkte ich überhaupt, dass wir nach unten fuhren und uns plötzlich in einem ganz anderen Umfeld wiederfanden. Das man so uns den Platz nicht wirklich streitig machen konnte, ignorierte ich dabei etwas. Meine eigene Nervosität hatte mich fest im Griff. „Also los Zorua.“, sagte ich zu meinem Partner, der sofort auf das Kampffeld stürmte. Allein seine Reaktionen ließen mich etwas meine Angst vergessen, bis unser Gegner sein Pokémon aufs Feld rief. „Los Wattzapf.“, ein Wattzapf also, eine Kombination der Typen Elektro und Käfer. Also konnte der Kampf eigentlich fast schon losgehen, denn mein Partner schien bereit zu sein.

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BeitragThema: Re: Einall    Di 20 Jan 2015, 00:52

Zorua gab eine positive Reaktion auf meine Frage und zeigte Leandro, Schillok und mir deutlich, dass er sehr gerne kämpfen wollte. Darauf reagierte ich widerum mit einem Lächeln, das einzig und allein Zorua galt. Mit Sicherheit verstand das auch Lys, denn niemand kannte Zorua besser als sie. Dessen war ich mir erst recht sicher, als Lys die Herausforderung annahm. "Super! Das wird bestimmt spaßig.", sagte ich und verstummte sofort, als plötzlich der Tisch mit uns allen herunterfuhr. Ich blickte über meine Schulter herunter, doch so viel war zuerst gar nicht zu sehen. Erst als wirklich das Kampffeld zu sehen war, meinte ich: "Das funktioniert ja wie in der Marea-Arena! Und ich dachte, dass man zwischen den Tischen kämpft, weil dort so viel Platz war." Anschließend lachte ich über meinen eigenen Irrtum, oder auch über meine eigene Dummheit.
Es war wirklich genial, dass der Tisch runterfuhr. Die Zuschauer - in diesem Fall Leandro, Schillok und ich - hatten dadurch sofort einen gemütlichen Sitzplatz, von dem aus wir zusehen konnten. Außerdem konnte uns so niemand den Platz wegnehmen. Wahrscheinlich konnte man selbst oben den Kampf über einen Bildschirm mitverfolgen und wenn nicht, dann sollte man das meiner Meinung nach einführen. Der Kampf konnte auch schon so gut wie beginnen. Zorua befand sich auf dem Kampffeld und Craig rief sein Pokémon, ein mir völlig unbekanntes. Als ich Wattzapf sah, sagte ich: "Das habe ich ja noch nie gesehen. Welches Pokémon ist das?" Ich hing schon halb über der Lehne meines Stuhls und drohte mit diesm umzufallen, weil ich mir Wattzapf genauer ansehen wollte. "Das ist ein Wattzapf! Ein Pokémon der Typen Käfer und Elektro.", erklärte mir Leandro. Da ich ihn verwundert ansah, bewahrte ich mich selbst davor, mit dem Stuhl umzufallen. "Elektro und Käfer... aber dann...", murmelte ich, weil ich ganz genau wusste, dass Unlicht-Pokémon wie Zorua Käfer-Pokémon gegenüber im Nachteil war. Trotzdem brachte mich dieses Wissen zum lächeln. Ich sah zu Lys und Zorua und rief ihnen zu: "Lys und Zorua, viel Erfolg! Ihr packt das." Schillok feuerte die beiden ebenfalls an.
Es war mal eine Abwechslung, dass Schillok und ich die beiden von der Seite aus anfeuerten. Bisher war es häufiger umgekehrt der Fall, doch ich hatte mit dieser Rolle kein Problem und Schillok ebenfalls nicht. Meine Partnerin schien nach dem Arena-Kampf sogar ganz froh darüber zu sein, dass sie nicht kämpfen musste. Letztendlich wurde der Kampf von einem Angestellten des Restaurants, der als Schiedsrichter fungierte, eröffnet. Craig ließ Wattzapf Zorua direkt mit Spinnennetz angreifen. Gleich nach Beginn des Kampfes kniete ich auf meinem Sitzplatz und hing wieder über der Rückenlehne des Stuhls. Ich freute mich echt tierisch, Zorua mal wieder kämpfen zu sehen, denn Schillok und ich wussten sehr gut, welche Kräfte in Lys' kleinem Freund steckten. Dazu brauchten wir nur an unsere erste Begegnung mit ihm und Lys denken, denn damals hatten wir einen Kampf ausgetragen, unseren ersten Kampf auf unserer Reise durch Einall.

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Zuletzt von Diddy am Mi 28 Jan 2015, 20:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Einall    Mo 26 Jan 2015, 21:24

Äußerlich blieb ich ruhig, während ich mich auf meinen weißen Blindenstock stützte, aber innerlich war ich nervöser dennje. Hoffentlich wirkte sich das nicht auf Zorua aus, denn er schien meine Gefühle eben auch sehr gut wahrnehmen zu können. Anders als bei N beruhte meine Kommunikation mit Pokémon oben nur auf der Gefühlsebene und nicht auf Sprache, obwohl es genauso schwierig war, die Gefühle der Pokémon nicht auf sich selbst zu übertragen. Erst die erste Attacke unseres Gegners holte mich aus meinen Gedanken zurück und darauf aufmerksam werden, dass Zorua schon selbst reagierte und versucht hatte auszuweichen. Wenn es im Spinnennetz gefangen worden wäre, dann hätte es wirklich schlecht für uns ausgesehen, dies musste ich leider zugeben. Ich atmete einmal tief durch und beruhigte damit auch Zorua. Irgendwie schien es wohl gedacht zu haben, dass es mich enttäuschen könnte, doch dieses Gefühl vertrieb ich ihm schnell. Niemals konnte es mich enttäuschen, dies war bei ihm einfach nicht möglich.
Inmitten dieser inneren Ruhe, die ich aufgebaut hatte, sprang dies auch auf meine Sprache über, in der man keinerlei Nervosität erkennen konnte. „Gut Zorua beginnen wir doch gleich unserer Lieblingsattacke. Also greif mit Nachtflut an.“, kam es ruhig von mir, ehe Zorua eben auch die besagte Attacke ohne zu zögern ausführte. Wenn es um einen Kampf ging, war mein Partner eben immer mit vollem Einsatz dabei, eine Eigenschaft, die ihn und mich vielleicht auch als Team immer wieder aufs Neue zusammenhielt. Zorua hatte ich niemals gefangen, darum war es eben für mich immer noch ein Wunder, dass es bei mir blieb, aber unsere Freundschaft war eben doch etwas Besonderes.

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BeitragThema: Re: Einall    Mi 28 Jan 2015, 21:54

Auf den soeben begonnenen und auf dessen Ausgang war ich schon wirklich gespannt. Wegen ihm konnte ich kaum ruhig sitzen bleiben. Schillok und ich würden nicht nur wieder Zorua in Aktion sehen, sondern auch sehen, wozu Wattzapf, ein uns noch fremdes Pokémon, in der Lage war. Dieser Kampf war für uns zwei definitiv sehenswert. Ob dies auch für Leandro so war, interessierte mich gerade herzlich wenig.
Lys und Zorua konnten darauf wetten, dass Schillok und ich ihnen die Daumen drückten. Wir bangten dementsprechend um Zorua, als er drohte in Wattzapfs Spinnennetz gefangen zu werden. Die Erleichterung war groß, als er rechtzeitig auswich, auch wenn Lys nichts in der Richtung gesagt hatte. Das war letztendlich der Grund, dass ich Zorua keine lobenden Worte zurief, was im Grunde genommen eh nicht meine Aufgabe war, dafür aber Lys'. Anschließend ließ Lys Zorua loslegen und das auch noch mit einer Attacke, die Schillok und ich sehr gut kannten. "Da werden Erinnerungen wach, was, Schillok?", meinte ich zu meiner Partnerin. Schillok erwiderte mit einem "Schillok!" und nickte dazu, was zweifelsohne eine Zustimmung war. Zorua hatte Schillok in ihrem Kampf mit Nachtflut ziemlich zugesetzt. Darum war ich nun wirklich gespannt darauf, wie Wattzapf mit der Attacke zurechtkam. Zorua war stark, vor allem wenn man bedachte, dass Lys einem Pokémon-Kampf für gewöhnlich nicht angetan war.

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BeitragThema: Re: Einall    Mo 02 Feb 2015, 21:54

Ich atmete tief durch und Zorua tat es mir gleich, als es die Attacke eingesetzt hatte. Sie war nur nicht ganz so ausgegangen, wie wir es vielleicht gewohnt waren, doch bei diesem Pokémontyp war dies für uns auch von Anfang an klar gewesen. Für uns hieß es nun nur, Ruhe zu bewahren. Sicher hätte ich Wattzapf auch verängstigen können, indem ich nur meine Fähigkeit einsetzte, aber ich war mit den Pokémon befreundet und deshalb brauchte ich so etwas nicht. Zumal ich diesen Kampf auch mit fairen Mitteln gewinnen wollte. Doch dann griff Wattzapf mit Käferbiss an, dem Zorua nur ganz knapp hatte ausweichen können, zumindest sah es so aus. Ich blickte aber direkt durch die Fassade meines Pokémon und bemerkte schnell, dass Zorua getroffen worden war, zwar nicht stark aber es hatte ihm doch irgendwie zugesetzt. Zorua ließ ich dann mit Kratzfurie angreifen und so traf mein Partner mitten ins Schwarze. Mal nebenbei war dies eigentlich ein größeres Problem, da Wattzapf eben doch um einiges kleiner war, als Zorua und mein Partner gehörte schon nicht zu den größten Pokémon. Der Kampf zog sich schon eine ganze Weile hin und keiner von uns schien aufgeben zu wollen, obwohl unsere Partner schon ganz schön angeschlagen waren. Immer mehr und mehr trübte meine Angst um meinen Partner mein innerstes, ließ es aber noch so sehr unterdrückt, dass Zorua es nicht mitbekam. Ich vertraute Zorua und trotzdem wollte ich nicht, dass es noch mehr Schaden einstecken musste. Plötzlich jedoch begann mein Partner zu leuchten, passend dazu, dass Wattzapf eigentlich zu seinem letzten Angriff ausholen wollte.
Ich bemerkte es an sich nur dadurch, dass diese Verbindung, die Zorua und ich zu einander hatten für kurze Zeit durchtrennt worden war, bevor sie noch stärker zu spüren war. Ich wusste schon, was dies bedeutete. Zorua entwickelte sich in diesem Moment weiter, aber ich konnte es doch nicht glauben. Plötzlich stand ein neues Pokémon auf dem Feld. Gut es war immer noch mein Zorua da tief in seinem Inneren, aber Zoroark war doch ein vollkommen anderes Pokémon. Unbewusst schlich sich ein Lächeln auf mein Gesicht, während wir zur letzten Attacke ausholten. Ein letztes Mal in diesem Kampf, setzte es Nachtflut ein und so gingen wir aus diesem Kampf als Sieger hervor. Nicht nur den Platz hatten Zoroark und ich verteidigt, nein durch diese Weiterentwicklung war unsere Freundschaft sogar noch stärker geworden.

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BeitragThema: Re: Einall    Do 05 Feb 2015, 14:57

Vor unseren Augen zeichnete sich ein ziemlich spannender Kampf ab. Schade, dass Lys ihn nicht wirklich sehen konnte. Dennoch war ich mir sicher, dass sie ganz genau wusste, was sich vor ihr abspielte. Zorua gab sein Bestes, aber anders kannten Schillok und ich es nicht von ihm. Schließlich hatte Schillok es gegen ihn nicht leicht gehabt und der Kampf der beiden hatte nicht umsonst in einem Unentschieden geendet. Craigs Wattzapf war aber auch nicht ohne. Es gab ein gutes Beispiel dafür ab, dass es sich manchmal auszahlen konnte, wenn man klein war. Für Wattzapf war es so um einiges leichter, um Zoruas Attacken auszuweichen. Dieser Kampf hörte wirklich auf das Motto "Klein, aber oho!"
"Die beiden schenken sich echt nichts.", meinte ich, als ich der Ansicht war, dass der Kampf ziemlich ausgeglichen war. Dies sprach dann aber wieder für Zoruas Stärke, da Lys' Partner im Typ-Nachteil war. Plötzlich geschah das Unvorhergesehene. Zorua fing an zu leuchten und ich wusste, was das zu bedeuten hatte. "Zorua entwickelt sich weiter!", stellte ich fest. Bei Schillok war es damals das Gleiche gewesen, als sie noch ein Schiggy war und sich zu Schillok weiterentwickelte. Das gleiche Schauspiel hatte ich bei Ampharos gesehen, sogar zweimal - das erste Mal als sich Voltilamm zu Waaty entwickelte, das zweite Mal als Waaty sich zu Ampharos weiterentwickelte. Ich hatte noch mehr Entwicklungen miterlebt, unter anderem bei meinen eigenen Pokémon, aber die alle aufzuzählen, würde zu lange dauern. Zorua erweiterte diese Liste nun. Ich war wirklich gespannt darauf zu sehen, zu welchem Pokémon er sich weiterentwickelte.
Schließlich war es vollbracht. Zorua hatte sich zu einem mir gänzlich unbekanntem Pokémon entwickelt, dessen Name ich nicht kannte. Als ich seine neue Gestalt erblickte, fingen meine Augen an zu funkeln. Zorua sah nun wirklich unheimlich aus, was zu einem Unlicht-Pokémon passte, aber auch ebenso stark. Ein echt cooles Pokémon, welches Zorua aber auch schon vor seiner Entwicklung war. Es war nun auch kein Wunder mehr, dass Lys und ihr bester Freund den Kampf gewannen. "Zorua" war jetzt bestimmt sogar stärker als Schillok. Craig gestand sich die Niederlage ein und bedankte sich bei Lys für den Kampf. Er äußerte auch, dass er sich schon auf eine Revanche freue. Ich gratulierte Lys und "Zorua" zu ihrem Sieg und meinte: "Ihr wart wirklich spitze! Zorua ist wirklich abgefahren. Aber was für ein Pokémon ist er jetzt?" Ich kannte den Namen des Pokémon wirklich nicht, zu dem sich Zorua entwickelt hatte. Zwar besaß ich einen Pokédex, doch ich benutzte ihn eher ungern. Der Schiedsrichter bat uns, uns auf unsere Plätze zu setzen, damit wir wieder nach oben fahren konnten. Craig sollte einfach in der Nähe des Tisches bleiben. Ich erinnerte mich, dass wir eigentlich zum Essen hier waren. Darauf freute ich mich bereits, aber ich war auch noch neugierig wegen Zoruas Entwicklung. Lys war mir da jetzt wirklich noch eine Erklärung schuldig.

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BeitragThema: Re: Einall    Sa 07 Feb 2015, 16:50

Ich drückte Sakura und Serpifeu alle Daumen für ihren bevorstehenden Kampf gegen Maik. Sakura und ich waren uns sicher, dass Maik ein Feuer-Pokémon einsetzen würde. Das bedeutete für Serpifeu, dass es nicht einfach werden dürfte. Ich glaubte trotzdem, dass wenigstens die beiden ihren Arenakampf gewinnen würden, denn sie waren etwas besser darauf eingestellt, was auf sie wartete. Außerdem hoffte ich, dass Umis Ottaro wieder neue Hoffnung gewann, wenn die beiden siegten und damit zeigten, dass man auch mit Typ-Nachteil gewinnen kann. Zuerst musste der Kampf mal beginnen.
Maik rief sein erstes Pokémon, bei dem es sich wie bei Benny um ein Yorkleff handelte. Mir stellte sich gleich die Frage, ob Colin ebenfalls eines besaß, doch diese Frage würde wohl unbeantwortet bleiben. Nun lag es an Sakura, welches Pokémon sie zuerst einsetzte. Entweder sie reagierte ähnlich wie Umi und setzte Nagelotz ein oder sie startete mit Serpifeu, damit Nagelotz fit für den Kampf gegen Maiks Feuer-Pokémon war. Die Wahl lag ganz bei Sakura.

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BeitragThema: Re: Einall    Mi 11 Feb 2015, 22:30

Als ich mich endlich wieder zu Leandro und Cana setzen konnte, war ich wirklich erleichtert. Man sah es mir vielleicht nicht an, aber dieser Kampf war wirklich etwas anders, als ich es zuerst gedacht hatte. Und dies war nicht nur auf Zoruas Weiterentwicklung zu Zoroark bezogen. An sich war ich immer noch kein Fan von Pokémonkämpfen, aber sie gehören wohl auch irgendwie dazu. Erst recht hier, obwohl ich noch immer nicht verstand, was an so etwas so toll sein sollte. Gut vielleicht würde ich es irgendwann verstehen, doch noch hielt sich mein Verständnis wirklich in Grenzen. Ich holte erst einmal Luft und beruhigte mein schnell schlagendes Herz, bevor ich wirklich die Frage realisierte, die Cana an dieser Stelle an mich gerichtet hatte. Erst einmal dankte ich ihr für ihr Lob, obwohl ich wirklich nicht sagen konnte, gesehen zu haben, wie Zorua alles ausgeführt hatte.
Ich war nur froh, dass es noch auf mich hörte und nicht plötzlich seinen eigenen Willen entwickelte, was oftmals der Fall sein konnte, wenn sich das Pokémon weiterentwickelte. „Zoruas Weiterentwicklung nennt sich Zoroark. Jetzt können wir unsere Gegner wohl noch ein wenig mehr verwirren, nicht war mein Freund.“, antwortete ich obwohl ich den letzten Satz eher an Zoroark richtete. Ich spielte damit auf seine Fähigkeit an und dies wusste es auch ganz genau. Hier hätte es sicher nicht mehr von Nutzen sein können, weil man es kannte, aber es gab noch so viele Kämpfe zu bestreiten. Gut falls ich noch einmal einen austragen würde, wenn wir wieder aufbrechen würde. Doch die vorherigen Worte meines Gegners schienen dies wohl anzudeuten. Mittlerweile meldete sich sogar wieder Mein Magen und auch Zoroarks blieb nicht still. Peinlich berührt merkte ich, wie mein Gesicht wärmer wurde und richtete meinen Blick deshalb einen Moment lang auf den Boden. Oh man war mir dies gerade peinlich!

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BeitragThema: Re: Einall    So 15 Feb 2015, 10:51

Wenn man mich fragte, dann hatten Lys und Zorua eben während des Kampfes eine solide Leistung gezeigt. Obwohl die zwei nicht so oft kämpften, zumindest nicht so oft wie meine Pokémon und ich, und "Zorua" streng genommen nicht einmal ihr Pokémon war, sahen die beiden für mich wie ein eingespieltes Team aus. Nein, sie sahen nicht nur danach aus, sondern waren es auch. Man sah es zwar nicht direkt, aber die beiden verstanden einander. Als Bestätigung dafür sah ich Lys' Blindheit, wegen der sie nicht sehen konnte, was ihrem mittlerweile nicht mehr ganz so kleinem Freund widerfuhr. Trotzdem schien sie es immer zu wissen. Das fand ich wirklich erstaunlich und es machte mich schon etwas neidisch. Zu gerne wüsste ich blind, wie ein Kampf verlief. Meine Sehkraft wollte ich zwar nicht wirklich einbüßen, doch ich stellte es mir als ziemlich hilfreich vor, wenn man immer wusste, wie es dem eigenen Pokémon erging, sogar, wenn man gerade nicht so gut sehen konnte oder wie Lys sogar gar nicht.
Während wir bereits wieder nach oben fuhren, lauschte ich Lys' Worten. Als sie mir schließlich sagte, wie Zoruas Entwicklung hieß, funkelten meine Augen wieder und ich sagte: "Das klingt stark! Aber Zoroark ist ja auch stark, wie er eben bewiesen hat." Schillok und ich sahen uns daraufhin gegenseitig an. Wir dachten gerade vermutlich dasselbe, nämlich dass wir hart trainieren müssen, um mit Zoroark mithaltwn zu können. Für den Fall, dass sie aber doch nur ans bevorstehende Essen dachte, sprach ich meinen Gedanken auch noch laut aus. Damit wusste zwar jetzt auch Zoroark selbst Bescheid, doch nach dem Kampf eben hatte ich irgendwie das Gefühl, dass er dem Kämpfen nicht völlig abgeneigt war. Eine Sache konnte ich mir nicht verkneifen, nämlich Zoroark zu streicheln. Ich strich mit einer Hand über sein Fell und stellte fest, dass es noch mindestens so flauschig war wie vor seiner Entwicklung, wenn nicht sogar noch flauschiger. Schilloks Rute war aber ebenfalls flauschig und das auch noch so, wie ich es am liebsten hatte.
Ich hörte Lys' knurrenden Magen und musste Lächeln. Ich sah auch, dass es ihr peinlich war, weshalb ich meinte: "Mein Magen randaliert ganz schön. Ich hab' einen Bärenhunger!" Ich versuchte damit von Lys abzulenken, damit es ihr nicht ganz so peinlich sein musste, doch kaum hatte ich ausgesprochen, knurrte mein Magen wirklich. Das war mir jetzt widerum etwas peinlich, jedoch eher aus dem Grund, weil ich Lys decken wollte, woran ich deswegen scheiterte. Schließlich kamen wir aber oben an. Craig entfernte sich von uns und verließ das Restaurant. Ein Kellner kam auf uns zu und teilte uns freundlich mit: "Ihre Bestellung ist bereits fertig. Sie wird Ihnen gleich serviert. Einerseits war ich froh, dass wir endlich was zu Essen bekamen. Andererseits fand ich es schade, dass uns nun keine Zeit mehr blieb, um einen Kampf gegen jemanden zu führen. Ich wollte mich nun aber nicht beschweren. Das Wichtigste war nämlich, dass es was zu essen gab.

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BeitragThema: Re: Einall    Do 19 Feb 2015, 22:40

Schade, dass es Cana nicht gelungen war, mich zu decken, doch gleichzeitig hätte ich es auch nicht gewollt, egal wie peinlich es mir selbst war. Doch eben genau deshalb, bekam ich auch mit, dass ihr Magen knurrte. Canas vorherige Worte nahm ich wiederum mit einem Nicken zur Kenntnis. Zoroark war derjenige, der wiederum einen Kommentar abgab, doch die Streicheleinheit seitens Cana trotzdem genoss. Es war noch immer so verschmust wie vorher, selbst wenn es das nicht zugeben wollte. Es war dieses Ego, was mit der Entwicklung stärker geworden war und ihm somit im Weg stand. Gleichzeitig war es aber doch schon immer ein Pokémon mit vielen Fassetten, durch die man erst einmal durchblicken musste. Doch dieses Band, was Zoroark und mich zu verbinden schien, machte dies auch ein wenig einfacher. Obwohl ich sagen musste, dass obwohl es niemals mir gehörte, dieses starke Band doch ein Wunder war. Sicher sprach sich in Team Plasma viel rum, was Zoroark und mich betraf, aber ich hatte noch nie so viel Unsinn gehört, wie dort und am liebsten wollte ich auch nichts mehr davon wissen.
Wir beide wussten, wie wir zusammengefunden hatten und dies reichte uns auch. Gut N wusste noch davon, aber er konnte ja auch mit Pokémon sprechen, da war dies etwas anderes. Ja ich wusste, dass dies die dümmste Ausrede der Welt war, selbst wenn es die Wahrheit war. Als wir dann auch noch mitgeteilt bekamen, dass wir bald essen konnten, entspannte ich mich dann doch wieder etwas. Ja man konnte es bei mir auch bald mit einem Bärenhunger vergleichen. Doch je mehr ich darüber nachdachte, umso mehr wurde mir auch bewusst, dass ich wirklich noch nie in einem Restaurant speisen war. Ein erstes Mal gab es für alles, aber ich wollte dies auch nicht wirklich einsehen, selbst wenn es eine Tatsache war. Schmunzelnd stellte ich wieder fest, dass mein Partner diese Streicheleinheiten genoss und sich dabei vollkommen fallen ließ. Bei seiner jetzigen Größe war dieses anhängliche von ihm wirklich nicht mehr so einfach, aber doch würde ich mein möglichstes geben. Wie bei allem, denn wahrscheinlich würde ich sogar mein richtiges Training mit Zoroark wieder aufnehmen und dies wurde eigentlich sogar Zeit. Denn seine und vor allem meine Gefühle sprachen Bände.

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BeitragThema: Re: Einall    Fr 27 Feb 2015, 04:56

In dem Moment, in dem ich merkte, dass Zoroark meine Streicheleinheit gefiel, verstärkte sich mein Grinsen so sehr bis ich lachte. Mir bereitete es ebenfalls Freude, wenn ich ihn streichelte und Zoroark sah man an, dass er Gefallen daran fand. Deshalb bekam ich beinahe nicht mehr genug davon, ihn zu streicheln. Noch viel lieber hätte ich mit ihm gekuschelt, aber irgendwo war dann doch der Punkt, an dem es zu viel des Guten war. Außerdem wollte ich Schillok nicht eifersüchtig machen, obwohl ich fast glaube, dass sie bei Zoroark ein Auge zudrücken würde. Nachdem der Kellner erstmal wieder fort war, streichelte ich Zoroark noch etwas weiter, bis ich ihn in Ruhe ließ. Danach kuschelte ich noch mit Schillok, bis unser Essen auf den Tisch stand, worüber sie sich sehr freute.
Im Nachhinein fand ich es schade, dass Craig so schbell gegangen war. Jetzt hatte ich ihm gar nicht sagen können, dass ich bei unserer nächsten Begegnung einen Kampf gegen ihn führen wollte. Naja, was soll's! Immerhin kam endlich unsere Bestellung, die von der Bedienung gebracht wurde. Es musste keiner zusehen - was bei Lys eh unmöglich war -, da jede unserer Bestellungen relativ zeitgleich kam. Vor mir standen nun also extra-scharfe Flampion-Spieße und ein Glas Kuhmuh-Milch. "Ich wünsche den reizenden Damen einen guten Appetit.", sagte Leandro. Ich bedankte mich bei ihm dafür und wünschte ihm ebenfalls einen guten Appetit. Selbstverständlich wünschte ich dies auch Lys. Schließlich begann ich zu essen und was sollte ich sagen - es dauerte nicht lange, bis mein Teller leer und mein Hunger gestillt war. Schillok hatte auch ein klein wenig bekommen, da sie mit großen Augen auf meinen Teller gestarrt hatte. Da konnte ich einfach nicht anders, als sie probieren zu lassen. Von der Kuhmuh-Milch ließ ich sie auch einen Schluck trinken. Das Essen war verdammt lecker und ich war hinterher pappsatt. Ich lehnte mich mit Schillok auf dem Schoß in meinen Stuhl zurück und entspannte etwas.

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BeitragThema: Re: Einall    So 01 März 2015, 10:22

Ich war zur Tribühne gelaufen und setzte mich neben Penny, von der ich die aufmunternden Worte hörte. ,,Ja du hast recht, nur fleißig trainieren und Strategen entwickeln, dann klappt es schon irgendwie." Sprach ich lächelnd und streichelte dabei Ottaros Kopf. Sakura, die jetzt gegen Maik kämpfen würde. Fest drückte ich der Dunkelblondhaarigen die Daumen, vielleicht hatte sie mehr Glück als ich.

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BeitragThema: Re: Einall    So 01 März 2015, 20:07

Ich schloss mich im Wünschen eines guten Appetits einfach nur an, bevor ich langsam zu essen begann. Um ehrlich zu sein, hatte ich einfach nur das bestellt, was sich für mich irgendwie vertraut anhörte und ich wusste bereits jetzt nicht mehr, was es genau war. Nachdem Cana dann von Zoroark abgelassen hatte, war dieses zwar ein wenig geknickt, versuchte dann aber meine Aufmerksamkeit wieder zu bekommen. Diese hatte es zwar schon die ganze Zeit, aber irgendwie war es noch immer das kleine verschmuste Zorua geblieben, was sich nach Aufmerksamkeit sehnte. Als ich schließlich den ersten Bissen noch recht zaghaft in den Mund nahm und sich der Geschmack erst nach und nach ausbreitete, war ich noch etwas skeptisch. Bis ich dann wirklich auf den Geschmack kam. Noch zügelte ich mich etwas, aber mein Teller war schneller leer als gedacht, selbst wenn ich ganz im geheimen Zoroark auch etwas abgegeben hatte. Trotzdem war ich die Letzte, die dann mit dem Essen fertig war, ehe ich mein Besteck zur Seite legte. Auch wenn ich nicht wirklich etwas sehen konnte, auf meine Tischmanieren achtete ich wirklich immer.
Meine Familie hatte mir dies lange genug eingetrichtert. Wenn ich so an meine Erziehung zurück dachte, bemerkte ich schnell, dass sie mir eigentlich nur gebracht hatte, dass ich in hohen Kreisen verkehrte, aber richtige Freunde hatte ich niemals gehabt. Die Pokémon mal ausgenommen, aber es gab auch Dinge, darüber redete man lieber mit einer guten Freundin und diese wollte ich jetzt auch nicht unbedingt näher beschreiben. Trotzdem war ich gespannt, ob uns hier nicht doch noch ein Kampf bevorstand. Ich hatte in gewisser Weise einen Narren am Kämpfen gefressen. Vor N würde ich dies aber trotzdem niemals freiwillig zugeben. Bestimmt stand uns mal wieder so eine Zufallsbegegnung mit ihm bevor. Denn wo Team Plasma auftauchte, war meistens N auch nicht weit, obwohl er immer darauf beharrt hatte, dass er mit diesen nichts mehr zu tun haben wollte. Schön und gut aber im Lügen war weder er noch ich richtig gut.

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BeitragThema: Re: Einall    Fr 06 März 2015, 23:05

Schillok und ich hatten uns satt gegessen und versuchten bereits im Restaurant auf unserem Platz etwas abzuschalten. Es konnte ja keiner ahnen, dass es noch ein Gratis-Dessert gab, welches wir Lys zu verdanken hatten. Der Kellner kam mit drei Eisbechern an, die er Leandro, Lys und mir vor die Nase stellte, und sagte: "Bitte sehr! Dein Sieg, junge Dame, muss natürlich belohnt werden. Bitte lasst euch euer Dessert mit diesen Gelatroppo-Eisbechern schmecken!" Der Eisbecher sah verdammt lecker aus, sogar so sehr, dass ich gleich leuchtende Augen bekam. Mir lief das Wasser im Mund zusammen und obwohl ich schon satt war, konnte ich einfach nicht widerstehen und schob den Eisbecher noch nach. "Ein bisschen Platz für'n Nachtisch gibt es immer.", meinte ich. Schillok aß gleich mit, sodass unser Eisbecher ratzfatz - nicht Rattfratz - leer war.

Nachdem sogar Leandro, Lys und Zoroark aufgegessen hatten, verließen wir auch endlich den Laden. Zum Glück musste ich sagen, denn nachdem ich mehr als genug gegessen hatte, wollte ich nur noch ins Bett. Im Restaurant wäre ich beinahe sogar schon eingeschlafen, was für mich eher ungewöhnlich war, da ich ein wahres Energiebündel war. Immerhin waren wir lange genug im Restaurant, dass es schon entsprechend spät geworden war. Nächster Halt war das PokéCenter, wo wir bestimmt ein Zimmer bekamen und uns ins Bett legen konnten. Natürlich könnten wir auch wieder draußen übernachten wie vorige Nacht, aber ich war eigentlich sehr froh darüber, wenn ich mich in ein Bett legen konnte. Einwände schien es auch keine zu geben, weswegen ich mit Schillok, Lys, Zoroark und Leandro das Pokémon-Center in Marea City betrat. Recht schnell hatte Schwester Joy uns auch ein Zimmer zugeteilt. Ob es so eine gute Idee war, dass Leandro im gleichen Zimmer wie wir übernachtete, wusste ich nicht, aber ich scherte mich auch nicht groß darum.

Auf unserem Zimmer angekommen hätte ich mich am liebsten sofort ins Bett gelegt und dann geschlafen. Mit Schuhen schlief man allerdings nicht im Bett, weshalb ich mir diese auszog und wenn ich schon dabei war, dann konnte ich mich gleich noch umziehen, damit ich in meinen deutlich gemütlicheren Schlafsachen schlafen konnte. Direkt vor Leandro wollte ich mich allerdings auch nicht ausziehen, sodass ich um einen Abstecher ins Bad nicht drumherum kam. Anschließend kam ich wieder ins Zimmer und trug schwarze Shorts und mein blaues Shirt auf dem "Beach Girl" stand. Danach legte ich mich aber immer noch nicht sofort hin. Vorher sah ich noch Zoroark an und ich musste an sein flauschiges Fell denken. "Lys, hast du was dagegen, wenn Zoroark bei Schillok und mir schläft? Natürlich nur, wenn er auch will. Keine Sorge, ich will ihn dir nicht wegnehmen. Sowas würde mir im Traum nicht einfallen. Ich würde nur mal sehr gerne mit ihm kuscheln. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass du ihn gerade jetzt lieber bei dir hättest, da er sich verwandelt hat.", sprach ich zu Lys. Zoruas Entwicklung zu Zoroark beeindruckte mich immer noch sehr. Ich war mir sicher, dass er jetzt stärker als Schillok war, was bedeutete, dass Schillok und ich hart trainieren mussten, wenn wir mit Zoroark mithalten wollten. Nun, jetzt war ich nur auf Lys' Antwort gespannt, bevor ich mich daraufhin wirklich gleich schlafen legen würde. Dies dann entweder mit Zoroark und Schillok oder eben nur mit Schillok.

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BeitragThema: Re: Einall    So 08 März 2015, 19:35

Kaum waren wir auf unserem Zimmer angekommen, zumindest hatte ich es vermutet, holte mich auch de Müdigkeit ein. Naja ich hätte auch draußen geschlafen, wie die Jahre zuvor auch, aber gegen ein Bett gab es wirklich nichts einzuwenden. Zoroark war mich den ganzen Weg über nicht von der Seite gewichen und wäre es auch bestimmt jetzt nicht, hätte Cana nicht danach gefragt, ob Zoroark bei ihr schlafen könnte. Ich konnte es ihr nicht verübeln, denn ja mein Partner hatte ein wirklich flauschiges Fell. Ich hatte mich derweil auf mein Bett gesetzt und hatte mir die Stiefel ausgezogen. Leandro würde ich auf jeden Fall keinen Einblick auf meinen Körper gewähren, erst recht da ich noch ein weiteres Kleid unter meinem eigentlichen Kleid trug. Ich zog mir dieses schlussendlich über den Kopf du mein dünnes weißes Unterkleid kam zum Vorschein. „Also wenn Zoroark das möchte, ist das in Ordnung.“, gab ich zu, als ich meinen Zopf aufknotete und mir die langen Haare den Rücken hinunterfielen. Zoroark selbst überlegte noch einen kleinen Augenblick. Anscheinend schien es doch beide Seiten abzuwägen.
Wobei ich eigentlich nur zugeben musste, dass Zoroark oftmals meine einzige Wärmequelle war, denn ich schaffte es erst nach gefühlten Stunden, dass mir warm war.  Jedoch war dies für mich gerade weniger schlimm. Ich deckte mich anschließend nur noch zu. Das Bad noch einmal aufzusuchen, dazu war ich bereits zu müde. Sogar jetzt stört es mich nicht einmal, dass Leandro mit uns im Zimmer schlief. Vielleicht lag es daran, dass ich verlobt war, vielleicht aber auch daran, dass ich ihn so oder so nicht sehen konnte. Wer wusste das schon. Jedenfalls hatte sich mein Partner dann doch dazu entschlossen bei Cana zu schlafen, während ich mich in meine Decke einkuschelte. Noch war ich wach, selbst wenn es so aussehen mochte, als ob ich bereits eingeschlafen war. Irgendwie war es wirklich komisch, eine richtige Matratze unter sich zu spüren.

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BeitragThema: Re: Einall    So 08 März 2015, 19:37

"Der Arenakampf zwischen dem Arenaleiter Maik und der Herausforderin Sakura Shijou kann beginnen. Bitte ruft eure Pokémon!", drangen die Worte des Schiedsrichters in meine Ohren, dessen Rolle in diesem Kampf Benny übernahm, gegen den Umi zuvor verloren hatte. Maik ging der Bitte seines Bruders nach und rief wie Benny im Kampf davor auch zuerst ein Yorkleff in den Kampf. Mir ging dabei ein Licht auf. Es war bloß eine Vermutung aber alle drei Brüder besaßen bestimmt ein Yorkleff und dann jeweils ein Pflanzen-, Feuer- oder Wasser-Pokémon. Hoffentlich hatte Sakura während Umis Kampf gut zugesehen, denn dann kam sie bestimmt auch dahinter und wusste, was zu tun war. Ich gab ihr trotzdem den Tipp, indem ich ihr zurief: "Ist es dir auch aufgefallen? Der Kampf beginnt genauso wie Umis Arenakampf."
Anschließend sah ich Umi an, da sie etwas für mich sehr Interessantes gesagt hat. Ich zögerte ein wenig, da ich nicht den Mut aufbrachte zu sagen, was ich sagen wollte. Meine Schüchternheit stand mir etwas im Weg, obwohl Umi und ich bereits befreundet waren und ich eigentlich nichts zu befürchten hatte. Floink bemerkte es und stupste mich zweimal an, um mich dazu zu ermutigen. Ich blickte meinen Partner überrascht an und nickte ihm dann zu. "Danke, Floink.", flüsterte ich ihm zu, der darauf mit einem "Floink! Floink!" antwortete. Ich wandte mich wieder Umi zu und sagte: "Ich weiß, dass Sakura und Serpifeu ein größere Hilfe wären, aber ich würde euch gerne dabei helfen. Um... also... um... bei Training und Entwickeln von Strategien. Natürlich nur, wenn du nichts dagegen hast." Mir fiel ein Stein vom Herzen, da ich es ausgesprochen hatte. Hoffentlich dachte Umi jetzt nur nicht, dass ich sie und Ottaro für schwach hielt. Das dachte ich nämlich wirklich nicht, aber ich glaubte, dass man es so auffassen könnte. In meinen Gedanken spielte sich bereits wie ein Kopfkino ab, wie Umi sauer wurde, obwohl ich nur helfen wollte. Ich bereitete mich schon darauf vor und machte mich ganz klein während ich mir zur selben Zeit noch die Ohren zuhielt.

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BeitragThema: Re: Einall    Di 10 März 2015, 21:55

Lys wählte wirklich eine kluge Antwort auf meine Frage. Ich war einverstanden damit, dass Zoroark selbst entscheiden sollte, wo er schlafen wollte. Im Prinzip hatte ich das ja auch schon angesprochen, aber trotzdem hätte ich an Lys' Stelle vermutlich ganz anders geantwortet. Bestimmt hätte ich meinem Pokémon die Entscheidung einfach abgenommen oder aber ich hätte doch nicht so anders geantwortet und ihm einfach meine Erlaubnis gegeben. Eigentlich hatte Lys auch nichts anderes gemacht. Dennoch machte ich mir keine große Hoffnungen, dass Zoroark sich wirklich zu mir legen würde, wenn er schon die Wahl hatte. Deshalb legte ich mich auch bereits mit Schillok ins Bett und deckte uns beide zu. Entgegen meiner Erwartungen entschied sich Zoroark aber doch dazu, mit Schillok und mir in einem Bett zu schlafen. Völlig perplex sah ich Zoroark zuerst an, bevor ich vor Freude einfach nur lächelte.
Ich hob die Decke hoch, damit Zoroark ebenfalls unter diese schlüpfen konnte, doch er bevorzugte es lieber auf der Decke zu schlafen. Für mich war das in Ordnung, auch wenn es schade war, da die Decke quasi wie eine dünne Wand zwischen uns war. Das hieß nun aber nicht, dass ich Zoroarks flauschiges Fell nicht spüren konnte. Zoroark nicht zu spüren war sowieso eine Kunst für sich. Lys' Partner legte sich nämlich einfach auf mich, vermutlich aus Angewohnheit, doch er war nicht mehr das kleine Zorua. Zoroark war fast so groß wie ich und als federleicht konnte man ihn nun wirklich auch nicht bezeichnen. Im Gegenteil, ich fand ihn ganz schön schwer, allerdings nicht schwer genug, als dass ich mich beschweren würde. "Oha, mach's dir ruhig auf mir bequem, Zoroark!", lachte ich und streichelte sein Fell, wovon ich fast schon nicht mehr genug bekam. Mit meiner anderen Hand streichelte ich hingegen Schillok, die ich nicht so einfach außen vorlassen konnte. Ihr wurde es aber schließlich doch zu viel, als auch noch Ottaro einfach aus seinem Pokéball kam, unter die Decke huschte und sich an mein rechtes Bein klammerte. Anders als Schillok nahm ich ihm dies nicht übel. Sie ergriff nun aber die Flucht und stand plötzlich auf. Ich blickte augenblicklich zu Schillok. "Warte, Schillok!", hielt ich sie davon ab, aus dem Bett zu hüpfen. Ich nahm sie daraufhin in den Arm und sagte: "In Ordnung. Ich verstehe. Dann pass mir ja gut auf Lys auf, hörst du? Ich wünsche dir eine gute Nacht." Schillok erwiderte meine Wort mit einem "Schillok!". Daraufhin ließ ich sie los und sie sprang aus dem Bett. Dafür sprang sie dann zu Lys ins Bett und kuschelte sich an sie. Im Dunkeln sah ich nicht viel davon, aber allein die Tatsache, dass Schillok zu Lys herüberging, um bei ihr zu übernachten, brachte mich zum Schmunzeln. Schillok war manchmal eben doch sehr niedlich, so wie in diesem Moment, selbst wenn sie nicht mehr wie einst das kleine, süße Schiggy war, seitdem sie sich entwickelt hatte.

Schlussendlich kuschelte ich mich fest an Zoroark, nachdem nun beide Arme frei waren. Es war schon etwas ungewohnt Schillok nicht direkt bei mir zu wissen, aber Lys und ich machten diese Nacht vermutlich ähnliche Erfahrungen. Nach Schillok eben wünschte ich nun allen anderen eine gute Nacht. Hoffentlich fand ich meinen Schlaf, solange wie Zoroark auf mir liegen blieb, denn er stellte schon eine gewisse Belastung für meinen Körper dar. Sein flauschiges Fell machte das aber allemal wett. In dieses konnte man sich einfach nur einkuscheln und so wie es aussah half es mir doch beim einschlafen, denn mit jeder weiteren Sekunden, die verging, wurde ich müder und müder. Irgendwann schlief ich dann auch ein und ich hatte sogar einen recht angenehmen Schlaf, was ich nicht zuletzt Zoroark zu verdanken hatte. Trotzdem beunruhigte mich etwas. Mir fehlte Schillok irgendwie. Es war fast so, als würde mir ein Teil von mir selbst fehlen.

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BeitragThema: Re: Einall    Sa 14 März 2015, 21:09

Ich konnte ja schlecht behaupten, dass ich bereits eingeschlafen war, aber so war es wirklich. So ungewohnt ein richtiges Bett, vor allem aber ein Dach über dem Kopf, für mich auch war, umso schneller war ich wiederum eingeschlafen. Ich bemerkte nicht einmal, dass Schillok zu mir ins Bett gekommen war. Gut ich bemerkte schon, dass da jemand zu mir gekommen war, aber ich wusste eben nicht, dass es Schillok war. Genauso wenig antwortete ich irgendetwas auf das gute Nacht, was irgendwie im Zimmer die Runde machte. Normalerweise schlief ich wirklich nicht so schnell ein, ich glaubte nur, dass mein Körper das jetzt ausnutzte, da ich in einem richtigen Bett schlief. Bei Team Plasma war das ja auch schon so gewesen, aber meine letzte Nacht dort war auch schon etwas her. Ich wollte nur nicht wieder auf sie treffen, denn dann konnte man sagen, war wirklich der Teufel los. Ich wollte nicht wieder zu ihnen zurück, denn grundlegend war ich eigentlich nur N hinterher gereist, bis ich mich auf meine eigene Reise begeben hatte. Mittlerweile gefiel es mir aber auch, selbst wenn ich meinen N etwas vermisste.
Fast wie jede Nacht, träumte ich wieder nichts. Daran hatte ich mich leider Gottes auch schon gewöhnen müssen, selbst wenn ich gerne einmal wieder etwas träumen würde. Ich träumte vielleicht nicht davon, mal eine richtige Prinzessin, so wie in den Kinderbüchern zu sein, aber trotzdem würde ich gerne mal irgendetwas erleben, was man nur im Traum erleben konnte. Das ich mich instinktiv etwas an Schillok kuschelte, würde ich wahrscheinlich erst dann bemerken, wenn ich aufwachte, aber momentan war es mir relativ unwichtig. Zugegeben Zoroarks Wärme fehlte mir schon etwas, da es mir wirklich erst recht spät gelang, einigermaßen für Wärme zu sorgen, die mich nicht mehr leicht zittern ließ, doch wollte ich auch nicht so klammern. Ich konnte immerhin froh sein, dass Zoroark noch bei mir war und mir auch gehorchte. Es war immerhin immer noch ein wildes Pokémon. Überraschenderweise kam ich die ganze Nacht nicht einmal zu mir, bis ich am nächsten Morgen dann aufwachte und dann wirklich Schillok bemerkte. Leicht erschrak ich daraufhin schon, jedoch hielt dies nicht lange, da ich erkannte, dass es Canas Pokémon war, welches da gestern wohl zu mir gekommen war.

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