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 Welcome: my own kingdom

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Angel
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BeitragThema: Welcome: my own kingdom   Do 28 Nov 2013, 19:33

das Eingangsposting lautete :

Die Kriege die um uns und auch in unserem Land geschehen waren, hatten ihre Spuren hinterlassen. Es war nicht mehr einfach für uns so über diese hinweg zu sehen wie früher, doch spürte man es allein an der wirtschaftlichen Lage nicht mehr. Ob es gut für das Volk war weiterhin in einer Monarchie zu leben oder nicht, damit hatte ich mich wirklich oft beschäftigt, aber eine Antwort darauf konnte nur das Volk selbst liefern.
Zwar hatten wir keine Armee, zumindest keine große, aber die brauchten wir auch nicht. Wir wollten keine Kriege!

*

Ein neuer Morgen an einem neuen Tag war gerade ins Land gezogen, während ich bereits auf den Beinen war. Nun gut vielleicht hatte ich kein wirkliches Privatleben mehr zur Verfügung, zumindest nicht mehr so wie früher, aber ich kam damit trotzdem gut zurecht.
Zwar lag es nicht in meinem Interesse mich jetzt bereits mit dem lernen auseinander zu setzen, aber gleich war dies auch wieder der Fall.
Zuerst noch etwas anziehen und stylen, das stand gerade wohl eher auf dem Plan. [alltag 1]
Meine Klamotten bestanden heute wieder aus schwarzem Lackleder und auch wenn es mich manchmal wirklich nervte es zu tragen, war es doch zu einem Teil von mir geworden.
Anschließend, während ich mir grad einen Lidstrich zog, fragte ich mich auch, ob meine Schwester eigentlich schon wach war.
...

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Pacey

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 30 Dez 2014, 15:19

,,Aber aber wie?" Kam es von mir, während Ryo mich auf seiner Schulter trug. Ein seltsames kribbeln durch fuhr meinen Körper und wurde auf seinen Worten rot, bevor ich fragte,,Wo kommt denn der plötzliche Sinneswandel her?" Aber ein lächeln konnte ich mir dich nicht verkneifen. Doch ein Schmerz zuckte durch meinen Körper durch, es waren die Wunden, die mir Ryo zugefügt hatte. Ein schmerzvolles stöhnen konnte ich mir gerade noch verkneifen ,,Michiko...sie ist nicht die, die sie war...nicht wahr?" fragte ich ihn und senkte meinen Blick.

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Raika Yuki
Kenjō hito
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 30 Dez 2014, 15:47

Ich blickte schockiert zu Michiko, die mir einen niederträchtigen Blick zu warf. Ich machte einige Schritte nach hinten und schüttelte mit dem Kopf " Nein..nein das kann nicht sein..." dachte ich und merkte wie mir die Tränen in die Augenwinkel trieben. ,,Isamu.." flüsterte ich und blickte ihn an. Mir war schon klar, dass sie ihren Brüdern und Asagi nichts tun würde aber wie es mit Nozomi und mir aussah, konnte ich mir denken. Als ich jedoch Michikos Verwandlung mitbekam, blieb mir der Atem weg, sie sah dem Todbringer verblüffend ähnlich und mir wurde auch langsam klar, dass nichts mehr wie vorher sein würde, solange sie dem Bösen verfallen blieb.

Isamu wollte ich erst klar machen, dass Michiko sich verändert hatte aber vielleicht würde er es sekbst herausfinden, wichtig war erstmal das ich mich in Sicherheit brachte und am besten sofort, dass Schloss. Nein das Land selbst verlies, bevor noch etwas schlimmeres kam, weshalb ich dann auch den Thronsaal verlies und mich auf die Suche nach Skarlett machte.

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Angel
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 31 Dez 2014, 17:10

Ein offenes Ohr schenkte man meiner Wenigkeit nur recht wenig und so behielt ich es mir auch vor, einen Gefühlsausbruch zu offenbaren. Leider leider konnten sie alle meine Gefühle nicht mehr nachempfinden und somit war es auch ein Versuch sie zu einem Sinneswandel zu bewegen, der schnell aufzugeben gehörte. Das Michiko sich selbst die Kraft des Todbringers angeeignet hatte, gut dies war bestimmt niemandem entgangen, da man von hier aus sehr gut die menschliche Welt beobachten konnte, aber an sich empfanden sie es wohl als weniger wichtig die Menschen vor Michiko zu bewahren. Neben meinen Bandmembern war ich sicher nicht der Einzige, der sich den Engeln in den Weg stellen würde, aber es sah leider nicht so aus, als ob ich mich hier so einfach herausreden konnte. Bevor ich auch nur ein weiteres Wort verlieren konnte, schien sich die Aufmerksamkeit der Anwesenden nun doch auf die Menschenwelt zu richten. „Nun es wäre wohl in unserem Sinne diese Verhandlung zu vertagen und uns ein weiteres Mal der Boshaftigkeit dieser Zeit anzunehmen. Da ich aber annehme, dass du dich nicht auf unserer Seite befinden wirst, darf ich dir doch gerne mitteilen, dass wir dich hier noch ein wenig festhalten werden. Rosiel geleite ihn doch bitte zu seinen Gemächern, alte Erinnerungen zu wecken kann ihm wohl sicher nicht schaden.“, Gabriels Stimme schallte durch den großen Saal, der mir auf einmal noch größer vorkam, während seine Worte sich wie ein Dolch tief in mein dunkles Herz bohrten. Im Glauben daran, hier noch einmal heil herauszufinden war ich noch immer, da ich zu Michiko zurückkehren wollte, aber mir war nicht klar, dass mir noch einmal Rosiels Gesellschaft vergönnt war. Ich spürte sehr stark, dass mir der Weißhaarige noch immer sehr zugetan war, was ich nur mit einem niederträchtigen Schnaufen kommentierte. Unvorstellbar, dass Gabriel mir wirklich kein Gehör schenkte war es nicht, aber ich war derweil trotzdem fassungslos über seinen Beschluss. Die Engel erhoben sich einen nach dem anderen, angeführt von Gabriel selbst, der sich wohl durch seine Tat die Zuneigung Gottes erhoffte. Engel erbettelten doch immer nur die Zuneigung des Herrn, so war es mir damals auch gegangen, aber ich war gegangen und mein Leben hatte mir bis zu Rosiels auftauchen wirklich gut getan.

Meine engelsgleiche Erscheinung, die ich in meiner Jugend an den Tag gelegt hatte, bekam ich aber trotzdem nicht zurück, verwunderlich das mir Rosiel auch so zugetan war. Ich vermied es bis aufs weitere ihn anzusehen und drehte ihm sogar den Rücken zu, selbst wenn es hätte mein Todesurteil sein können. Mein altes Gemach kannte ich noch gut, weshalb ich auch loslief. Das ich auf Gabriel hörte, brauchte derweil aber nicht die Verwunderung Unbeteiligter zu wecken, aber ich spielte nur auf Zeit hinaus, sodass ich mich ein wenig erholen konnte. Mein Körper lag noch immer in der menschlichen Welt, aber mein Geist war von ihm abgeschnitten, weshalb mir eine Rückkehr auch noch nicht zustand. Während ich meines Weges ging, spürte ich dicht hinter mir Rosiels Nähe, die mir einmal mehr einen kalten Schauer über den Rücken laufen ließ. Jetzt wo ich mich nicht mehr hinter einer Maske der Jugend verschleiern musste, glaubte ich eigentlich für ihn abstoßen geworden zu sein. Das das Gegenteil der Fall geworden war, brachte mich einem erneuten angewiderten Vergleich mit ihm und meinem Vater nahe. Eindeutig spürte ich, wie seine Hände durch mein ergrautes, bis zum Boden reichendes Haar glitten. Im Abbild meiner Jugend getaucht zu sein hatte mich eben weniger auf mein wirkliches Äußeres achten lassen. Mein Trugbild hatte sich niemals verändert, es bekam keine Falten oder längeres Haar, es blieb alles wie ich es gewollt hatte, wofür ich in meinem Bestehen auch die meiste Energie geopfert hatte. Und dies obwohl ich menschlicher Natur zu sein pflegte und liebte. Sein widerwärtiges Spiel trieb er so lange, bis wir uns vor meinen Gemächern befanden. Die Tür war mit einer durchsichtigen Folie bedeckt worden und ließ nur schemenhaft erkennen, dass sich eine Tür dahinter befand. Doch allein schon diese konnte mich nicht ewig aufhalten. Wenn ich in meinen Gemächern warten sollte, dann wartete ich. Trotzdem begrüßte ich die Tatsache, dass ich hier oben nicht sonderlich litt, hier war wieder alles so federleicht. Jede Bewegung, mein Atmen, alles schien wie ein leichter Windhauch zu vergehen. Bei dieser Bewunderung, die ich dafür empfand, konnte selbst meine Wut auf Rosiel langsam verblassen.

Hier schien jede Sorge einfach zu entschwinden, ein weiterer Grund warum ich es hier niemals lange ausgehalten hatte. Mit einem leichten, jedoch beherzten Griff, zog ich die Plane von der Tür und öffnete diese nur wenig später. Das gleißende Licht der Sonne, blendete mich ehe ich den Raum überhaupt nur betreten hatte. Schützend hielt ich eine Hand vor meine Augen und betrat den Raum danach. Zuerst bemerkte ich keinerlei Veränderung, doch diese traf mich spätestens dann, als ich den Raum wieder vor mir sah. Das Weiß schien mich fast schon so stark zu blenden, wie die Sonne es gerade tat und rief mir wieder in Erinnerung, warum ich mich für Schwarz anstatt weiß entschieden hatte. Der weiße hauchdünne Vorhang wehte leicht im Wind und zog so einen Teil meiner Aufmerksamkeit auf sich. Nichts hatte sich verändert gar nichts, wie als ob niemand dieses Zimmer betreten hatte. Unter mir erstreckte sich ein langer weißer Boden, während neben mir die Wände ebenso weiß waren, wie jegliches Möbelstück in diesem Zimmer. Vor der großen Fensterfront stand ein kleiner weißer Tisch mit zwei Stühlen und auf ihm schmückte eine weiße Rose, die die vielen Jahre wohl unversehrt überstanden hatte, das Zimmer. Ich wusste noch immer warum ich geflohen war, aber gerade wollte mir selbst dieser Grund nicht mehr einfallen. Ich kannte ihn, aber mir fehlte einfach das Wort um ihn zu beschreiben, wie als ob ich bereits dabei war ihn zu vergessen. Immer mehr und mehr schien mir mein Gedächtnis zu entgleiten und ich schien sogar zu vergessen, wieso ich wieder zurück in meinen Körper wollte. Alles war so greifbar nahe und doch so fern. „Genau Alexiel vergiss das alles, vergiss den Schmerz, vergiss das Leid, vergiss Michiko.“, ich konnte Rosiels Atem in meinem Nacken spüren, nachdem er mir mein langes Haar zur Seite strich. Doch ich blieb gelähmt und war wie Trance gerade dabei alles zu vergessen. Mir entglitten jegliche Gesichtszüge, ehe meine Augen zu einem matten rot wurden, bevor sie immer heller wurden. Jegliches einzelne rote Pigment verschwand genauso wie meine Erinnerungen und ließ meine Augen in einem glänzenden Grau erstrahlen. „Hab keine Angst Alexiel, ich bin bei dir, vergiss nur weiter und weiter.“, nur noch dumpf nahm ich seine Wörter wahr, ehe ich seine Hände spürte, die meine Kleidung öffneten. Mit seinen spitzen Fingernägeln, die bald schon mit Krallen zu vergleichen waren, fuhr er auf meiner Brust entlang, ehe sie auf meinem Herzen zum Stehen kamen. Ich konnte meinen Herzschlag selbst schon hören und fühlen, ehe Rosiel seine Krallen in meiner Brust versenkte. Gewaltsam schnitt er sie oberhalb meines Herzens auf und umgriff urplötzlich mein Herz. Genau dies war es auch was mich aus meiner Trance holte und mich mit vor Schreck geweiteten Augen aufatmen ließ. Augenblicklich gaben meine Beine unter meinem Gewicht nach und ich ging zu Boden, während ich langsam spürte, wie ich von innen zu erkalten schien. „Rosiel was…hast du…..“, weiter sprechen stand gerade nicht wirklich zur Verfügung aber für diesen einen letzten Moment kamen noch einmal alle meine Erinnerungen zurück und bei meinem letzten Gedanken an Michiko, der mein Herz noch einmal zum Pochen brachte, bildeten sich Tränen in meinen Augen, die schon bald darauf ans Tageslicht traten. Schwarze Tränen für jeden einzelnen vergessenen Moment und für den Fortschritt, den ich bereits gemacht hatte um zu Alexiel zurück zu kehren. Ich verabscheute mein altes ich nicht, aber ich wollte nicht mehr so werden, nicht um alles Glück in der Welt.

Leider war es für eben diesen Zweifel bereits zu spät und mein Herz langsam einfror. „Ach Alexiel, dass du so leichtgläubig bist dachte ich nicht, aber dafür habe ich dich gleich wieder an meiner Seite.“, säuselte der Weißhaarige in mein Ohr, ehe ich die Augen schloss. Ich spürte seine Lippen, wie er mich auf die Lippen küsste und konnte es selbst nicht glauben, dass ich keine Abneigung mehr zu empfinden schien. Nein ich wollte nicht vergessen, wie man fühlte alles nur das nicht! Dies war für mich eine noch schlimmere Bestrafung, als alt zu bleiben. Langsam löste sich auch mein menschlicher Körper auf, bis er schließlich ganz verpuffte. „Hey Alexial aufwachen, wie lange möchtest du denn noch schlafen?“, weckte mich schlussendlich eine Stimme und ließ mich die Augen öffnen. Erst schaute ich wohl etwas verwirrt drein, denn ich glaubte nicht im Stehen einschlafen zu können, doch da belehrte ich mich gerade wohl selbst eines Besseren. Ich befand mich vor einer großen Spiegelwand und schien direkt in das Gesicht eines Fremden zu Blicken. Selbst meine Kleidung war mir fremd, all dies war mir so unglaublich fremd und dies sollte ich sein? Ich merkte, dass irgendetwas nicht stimmte, aber ich wusste nicht was es hätte sein können. „Stimmt irgendetwas nicht Alexiel?“, schnurrte sich Rosiel langsam an und legte seinen Kopf auf meine Schultern, während er mich von hinten umarmte. Mein Blick blieb starr auf mein Spiegelbild gerichtet, ehe ich ihm eine Antwort schenken wollte. „Nein, es ist alles in Ordnung.“, sprach ich monoton und ließ mir seine Berührungen gefallen, es schien fast so als ob dies Alltag für mich war, auch wenn sich mein Körper stark dagegen sträubte.
„Gut, dann lass uns gehen!“ „Gehen? Wohin?“, drang meine Stimme an mein Ohr, die verzerrter und aus so unendlich vielen Stimmen zu bestehen schien.
„Na zu Gabriel du Dussel, wir sind doch heute mit ihm und Michael zum Training verabredet!“, und schon zog mich der Weißhaarige mit sich mit, aus meinen Gemächern raus. Was wirklich vorging und alles zuvor geschehen war, hatte ich wirklich vergessen.
...

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Dean
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 05 Jan 2015, 20:17

Das fassungslose Gesicht meines kleinen Bruders spürte ich nahezu in meinem Nacken, aber Ryo konnte genauso wenig glauben, wie sehr ich mich der Finsternis hingegeben und mich dadurch verändert hatte, was aber nicht bedeutete, dass es ihm nicht gefiel. Zu gerne hätte ich die Gesichter der anderen gesehen, doch ich war mit meinem Spiel auf der Lyra beschäftigt, zu dem ich gleichzeitig noch sang. Für die Dauer des Spiels legte ich meine dämonische Gestalt erstmal ab. Meine Brüder erkannten das Lied sofort. Es war die Hymne der Göttin. Es war jenes Lied, das ich gespielt hatte, bevor der Todbringer seine Freiheit erlangt hatte. Nun besaß ich sowohl seine Kraft, als auch die der Göttin Hylia, doch die unendliche Macht befand sich noch nicht in meinen Händen. Das dürfte sich aber in wenigen Augenblicken ändern.
Ich beendete das Spiel auf der Lyra der Göttin, woraufhin die Symbole des Triforce auf den Handrücken von meinen Brüdern und mir aufleuchteten. Wohlgemerkt leuchtete bei jedem von uns ein anderes der drei goldenen Dreiecke auf, die sich dort befanden. Darüber hinaus leuchtete das heilige Wappen unserer Königsfamilie auf meinem Rücken auf. Da nur ich es von uns dreien besaß, war es wohl ein Symbol dafür, dass ich die Reinkarnation der Göttin war. Auf einmal verblassten die Symbole auf unseren Rücken und die einzelnen Fragmente des Triforce nahmen eine greifbare Form an. Alle drei Teile - das Triforce des Mutes von Isamu, das Triforce der Kraft von Ryo und mein Triforce der Weisheit -  flogen auf das Wappen auf meinem Rücken zu und drangen in meinen Körper ein, der bereits vor Macht nur so strotzte. "Endlich gehört sie mir. Es dürfte lange her sein, seitdem die drei Fragmente wieder eins wurden, aber nun gehört die unendliche Macht mir.", sprach ich. Daraufhin drehte ich mich um und zeigte den noch anwesenden Personen meinen Handrücken. Dasselbe Symbol wie vorher war darauf zu sehen, nur dass nun alle drei Dreiecke, die die einzelnen Fragmente des Triforce darstellten, aufleuchteten. Isamu sah entsetzt zu mir und sagte zu mir: "Michiko, hör auf damit. Du weißt ganz genau, warum die Göttin alles daran gesetzt hatte, damit das Triforce in drei Teile gespalten wollte. Sie wollte verhindern, dass es in die falschen Hände gerät..." "Du solltest vielleicht zweimal nachdenken, bevor du deinen Mund aufmachst. Weißt du eigentlich mit wem du sprichst?", sprach ich meinem Bruder dazwischen, "Ich BIN die Göttin, von der du da sprichst. Damals, als ich, Hylia, das erste Mal gegen den Todbringer gekämpft hatte, konnte ich die Macht des Triforce nicht nutzen, da es Göttern untersagt war. Doch nun besitze ich einen menschlichen Körper und bin nicht länger an diese Regel gebunden. Erzittert vor meiner Macht!" Ich wusste eigentlich selbst nicht mal mehr, wer ich nun genau war. War ich nun Michiko, die Prinzessin des Königreichs Hyrule, eine Dämonin oder Göttin Hylia? Oder war ich vielleicht alle drei in einem Körper? So sah es wohl aus. Vielleicht war ich auch einfach nur längst dabei mich selbst zu vergessen, wie ich auch sonst das meiste vergaß. Nur meine Erinnerungen, die ich mit einer bestimmten Person teilte, egal ob schöne oder schlechte, hatte ich zu keinem Zeitpunkt verloren. Bei dieser Person handelte es sich um Asagi. Doch wenn ich mich nun wirklich selbst vergaß, dann dürfte ich früher oder später auch ihn vergessen, denn er war ein Teil meines Lebens geworden. Eigentlicht wollte ich es nie soweit kommen lassen, doch nun ließ es sich wohl nicht mehr so leicht stoppen.
Mein Gesichtsausdruck wurde zorniger, als ich sah, dass Arisu sich aus dem Staub gemacht hatte. Natürlich hatte ich das mit meiner göttlichen Macht gespürt, aber ich hatte gehofft, dass sie es sich noch einmal anders überlegte. Sie konnte mir doch sowieso nicht entkommen. Das wusste sie auch genau, denn schließlich hatte sie gesehen, wozu ich bereits imstande war, bevor ich all diese Macht gewonnen hatte. Ich beherrschte Magie, nicht nur die Fähigkeit Take Over, die auch meine Brüder besaßen. Jedem Hylianer wohnte magische Kraft inne, doch bei jedem drückte sie sich anders aus und vor allem in einer anderen Intensität. Das Königsgeschlecht war dafür bekannt, dass sie die größte magische Kraft besaß. Mit der Macht des Triforce in meinem Besitz waren meine magischen Fähigkeiten nun sogar noch viel stärker als vorher. Arisu war wirklich naiv, wenn sie glaubte, sie könne mir entkommen. Sie hatte auf unserem Weg nach Hyrule Dins Feuerinferno kennengelernt, doch ich beherrschte noch mehr nützliche Zauber, die ich mir selbst und ein wenig mit der Hilfe der großen Fee angeeignet hatte. Mithilfe von Farores Donnersturm war es mir möglich, mich zu teleportieren. Normalerweise gelang mir dies nur über kurze Distanzen, doch mit meiner neu dazugewonnen Macht war ich nicht mehr so stark eingeschränkt. Ich ließ Isamu, Ryo und Nozomi zurück, nachdem ich sämtliche Ein- und Ausgänge des Thronsaals versiegelt hatte, um ihre Flucht zu verhindern. Meine Brüder ließ ich ja gerne gehen, aber Nozomi musst bleiben.
Mithilfe von Farores Donnersturm teleportierte ich mich ganz einfach aus dem Raum, doch ich tauchte nicht sofort vor Arisu auf, um sie aufzuhalten. Vorher stattete ich Sayla einen Besuch ab, die dem Dämonenkönig wirklich wunderbare Dienste geleistet hatte. Sie war nicht tot, aber dafür bewusstlos. "Ich brauche dich später noch. Dennoch werde ich mir deine Kräfte nun selbst aneignen.", sagte ich leise zu der Bewusstlosen. Der Anblick ihres langen schwarzen Haars ließ mich plötzlich an Asagi denken. Noch hatte ich ihn und mich nicht völlig vergessen, sodass ich mich schon fragte, wo er sich gerade aufhielt. Mit einem Mal konnte ich seine Anwesenheit nicht mehr spüren, die seiner Bandkollegen allerdings schon. War ihm vielleicht etwas zugestoßen? Falls ja, dann musste er damit selbst zurechtkommen. Ich wollte erstmal meine Macht ausnutzen und mich etwas vergnügen. Nachdem ich von Sayla erhalten hatte, was ich wollte, teleportierte ich mich wieder, diesmal aber wirklich direkt vor Arisu, die mir somit direkt in die Arme lief. Ich schloss sie in eine Umarmung und flüsterte ihr ins Ohr: "Wohin willst du so schnell, meine Hübsche?" Im Anschluss an diese Worte legte ich ein hinterhältiges Grinsen auf, dass sie aber nicht sehen konnte. Ich konnte förmlich spüren, was in Arisu vor sich ging. Sie war klüger als ich die ganze Zeit gedacht hatte. "Du hast es gemerkt!", flüsterte ich weiter, obwohl zum Flüstern gar kein Grund bestand, "Durch deine Erfahrungen mit Sayla weißt du, dass wir Dämoninnen uns zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen. Um ehrlich zu sein habe ich schon vor unserer Ankunft in Phiranel ein Auge auf dich geworfen, genauer gesagt seit ich dich in Phirones Höhle das erste mal nackt gesehen hatte. Erinnerst du dich?" Bestimmt erinnerte sie sich daran, aber das tat eh nichts zur Sache. Arisu dürfte wieder ein Gefühl spüren, dass sie bereits kannte, nämlich wie sie nach und nach die Kontrolle über ihren eigenen Körper verlor. Ich hatte mir Sayla Kräfte mit Take Over angeeignet. Ich nahm ihr allerdings nicht völlig die Kontrolle über ihren Körper, wozu ich auch noch nicht imstande war. Mir gefiel es besser, wenn sie vergeblich versuchte sich zu wehren. Während ich sie immer noch in meiner Umarmung festhielt, tastete ich mit meinen Händen langsam ihren Körper ab. Ich roch dabei auch an ihr und genoss ihren Geruch in vollsten Zügen. Ihr Duft war zwar kein Vergleich mit Asagis, den ich immer noch liebte, aber für meine Neigung konnte ich nichts. Mit meinen Berührungen hielt ich mich noch etwas zurück. Das Beste hob ich mir noch auf. "Du kommst jetzt wieder schön mit. Ich werde dir später erklären, was ich vorhabe. Zuerst suchen wir beide und Nozomi uns einen Ort, an dem uns niemand stören kann. Ein kurzer Teleport reichte aus und schon befanden wir uns wieder im Thronsaal. Ich blickte Ryo an und sagte zu ihm: "Danke, dass du auf Nozomi Acht gegeben hast. Von nun an kümmere ich mich um sie. Wenn ich mit ihr fertig bin, dann kriegst du sie wieder. Ich gebe dir mein Wort darauf." Ryos Unsicherheit, ob er mir noch trauen konnte, sah ich ihm an, aber meinen Brüdern würde ich nie schaden. Ich wollte nur ihr Bestes, aber ich konnte meine Interessen nicht einfach vernachlässigen. Zögernd setzte er dann Nozomi ab. Von jetzt an kümmerte ich mich erstmal um die beiden. Sie sollten sich geehrt fühlen, einer Göttin so nah sein zu dürfen.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 07 Jan 2015, 07:25

Ich blicjte Ryo verständnislos an, als er mich abgesetzt hatte. "Ryo...was machst du denn?" Ich sah dann zu Michiko und sprach provozierend ,,Wenn du glaubst, dass du jetzt was besseres bist nur weil du jetzt das vollständige Triforce besitzt und du die Reinkarnation von der Göttin bist hast du dich gewaltig geirrt meine Liebe." Mein Blick glitt noch einmal zu Ryo und sah ihn flehend an, bevor wir davon teleportierten.

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Zuletzt von Pacey am Mi 07 Jan 2015, 18:08 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Angel
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 07 Jan 2015, 15:42

Innerlich irgendwo tief in meinem eingefroren Herzen, sehnte ich mich danach Rosiel den Hals umzudrehen und ihn erneut zu töten, aber soweit drang dieses Bedürfnis gar nicht zu mir durch. Weiterhin ließ ich mich von dem Weißhaarigen vor mir mitziehen und versuchte irgendetwas in meiner Umgebung zu erkennen um mir klar zu machen, dass dieses Loch, welches ich in mir spürte, nicht da war. Doch es war da, egal was ich auch versuchte, irgendetwas fehlte mir. Selbst das dort draußen das pure Chaos vor sich ging, hatte ich vergessen. Es tat mir nicht leid, zumindest nicht so, dass ich es spüren müsste, denn ich spürte nichts mehr. Ich erinnerte mich an die Tage, als ich erschaffen wurde und bis zu diesem Tag, hielt es aber für unwahrscheinlich, dass mehr als 900 Jahre vergangen waren. Sonst hätte ich mich daran doch auch erinnern müssen oder? Nach und nach ließ diese Verwunderung dann aber doch nach, als wir vor Gabriel und Michael zum Stehen kamen. Mir kam es so vor, als ob ich sie schon ewig nicht mehr gesehen hätte, doch ich äußerte diese Gedanken nicht. „Hey ihr zwei habt uns ja ganz schön lange warten lassen!“, stellte Michael fest und grinste breit in unsere Richtung. An sich waren die Engel wirklich in die menschliche Welt hinabgestiegen, aber ohne Gabriel, denn um meine verlorenen Erinnerungen nicht wieder zurück zu bringen, musste ich abgelenkt werden und dies am besten so lange wie möglich. Wahrscheinlich hätte ich mich geweigert, wenn ich davon gewusst hätte, denn einen Babysitter brauchte ich wirklich nicht. Dies machte ich aber auch nur an der Tatsache fest, dass ich weitaus stärker war, als die vor Erzengel. Doch in mir keimten trotz allem Zweifel auf, warum ich hier noch länger leben sollte. Oh ja ich zweifelte stark an Gott, dies hatte ich schon immer getan und es war ein Wunder, dass er mich noch nicht verbannt hatte, doch dies war eine andere Geschichte. Ich hatte eben so viel vergessen, dass ich selbst nicht mehr wusste, dass ich noch immer mehr menschlich als ein Engel war. Kopfschüttelnd schwieg ich und ließ Rosiel und Michael erst einmal in Ruhe. Zwischen den beiden funkte es dann wiederum auch ein wenig, zumindest wenn man ihre vielen Auseinandersetzungen mit einander beobachtete.

Trotz allem meinte Michael seine Bemerkungen niemals wirklich böse, er hatte eben ein loses Mundwerk und Rosiel ja dieser regte sich ziemlich gerne über alles auf, weshalb es auch kein Wunder war, dass er sich von Michael provozieren ließ. Die ganze Zeit spürte ich Gabriels Blick auf mir, der wohl genauso wie ich auf irgendetwas anderes wartete, aber was es auch war, es geschah nicht. „Hey Rosiel, wie viel hast du Alexiel vergessen lassen?“, ich hörte nicht direkt was Michael Rosiel zuflüsterte und verstand somit auch seine Antwort kaum. Ich schnappte einfach nur Wortfetzen auf, die für mich keinen wirklichen Sinn ergaben. „Ich glaube alles seitdem er in die menschliche Welt geboren wurde.“, ich hätte zu gerne gewusst, was die beiden da zu bereden hatten, aber gut wahrscheinlich wollte ich es auch nicht wissen. Es war schon eine blöde Welt einerseits war ich neugierig und andererseits war ich wiederum froh es nicht zu wissen. Egal wie ich es auch drehte und wendete irgendwann fing mich dann auch die Langeweile. „Rosiel, Gabriel wir haben auch noch etwas anderes vor, falls ihr euch noch weiter zanken wollt, gehen Asa…Alexiel und ich.“, sprach Gabriel monoton, so wie ich es von ihm gewohnt war und achtete dabei selbst nicht besonders auf seine Worte, selbst wenn mich sein kurzes stottern aufhorchen ließ. Schon immer redete ich nicht viel mit ihnen, aber es war an sich immer eine Verbindung zwischen uns allen zu spüren, selbst wenn ich um einiges älter und vor allem unvollkommener war, als sie. „Komm Alexiel, lass uns doch in den Musiksaal gehen, dein Training kannst du ja auch dort vollziehen.“, entgegnete Gabriel mir, ehe er sich umdrehte und vorlief. In diesem Moment schimmerte sein blaues Haar in der Sonne und ließ mich wieder an die Farbe des Himmels denken, wenn man von der Menschenwelt zu uns hinaufsah. Nur von dort unten hatte der Himmel diese blaue Färbung, hier oben war alles in ein einfaches reines Weiß getaucht, was mir noch immer auf die Nerven ging. Selten wirklich selten fragte ich mich, ob der Herr dies mit Absicht so veranlasst hatte, oder einfach nur mich und meinen Vater vor mir bereits in den Wahnsinn zu treiben. Meine Zweifel mochten noch so berechtigt sein, aber mir fehlte einfach wirklich der Mut dazu. Sicher war ich mutig, wir alle waren es, aber ich konnte noch nicht so handeln wie mein Vater es damals getan hatte, irgendwie fehlte mir wirklich der entscheidende Anstoß dazu.

Doch was mein Training anging, so hatte er an sich recht. Im Kampf konzentrierte ich mich weites gehend nur auf meine körperlichen Fähigkeiten aber die Gabe, die der Herr mir damals vermacht hatte, dies war etwas ganz anderes, was an sich nicht für den Kampf zu nutzen war. Ich war praktisch die Musik, jedes einzelne auf der Welt gespielte Instrument konnte ich hören, sobald es die Menschen in die Hand nahmen. Ich hörte die Melodien ihrer Herzen und wie sie versuchten, diese zu spielen. Dabei war es mir egal, ob es gut oder schlecht war, aber sie erfüllte mich jedes Mal mit Glück. Vielleicht war dies auch der Grund, warum ich als einer der wenigen Engel noch über Gefühle verfügte. Ungern erinnerte ich mich noch an unsere erste Generation. Ich war nach Lucifer erschaffen worden und kannte ihn damit auch noch sehr gut, denn ich war mit ihm als Vorbild geschaffen worden und somit war er mein Vater. Dies war auch der Grund, warum ich an sich kein weißes Haar hatte, sondern es auf Anraten Lucifers versteckte. Denn so wie er war mein Haar schwarz. Es gab vieles, was uns hier verbunden hatte, wir waren uns ziemlich ähnlich und deshalb konnte man meinen, dass seine Ideale auch auf mich übergesprungen waren. Wenngleich mich seine Verbannung auch mitgenommen hatte, so hatte ich früher noch immer einen direkten Draht zu seinen Gedanken, der sich aber nach und nach praktisch in Luft aufgelöst hatte. Vor mir erstreckte sich ein langer hell erleuchteter Gang, den Gabriel und ich gemeinsam durchquerten. Meine Fähigkeiten hasste ich nicht, wenn sie auch für den Kampf keine Verwendung fangen. Zusätzlich dazu, dass ich die Musik hören konnte, war ich in der Lage, jegliches von Menschenhand geschaffene Instrument zu spielen, wenn auch meine Stimme zusätzlich als einer der schönsten im ganzen Himmelreich galt. Man konnte meinen, dass ich ein musikalisches Genie war und genau darin, bestand auch meine Fähigkeit, oder meine Gabe, je nachdem wie man es nennen wollte. Als wir im großen Musiksaal ankamen verblüffte es mich dann doch, dass auf meinem großen Flügel einiges an Staub angesammelt war. Irgendetwas stammelte Gabriel neben mir, wie als ob er nach einer Erklärung für diese Schicht Staub zu suchen vermochte, aber sofort als meine Hände die weißen und schwarzen Tasten streiften, wunderte ich mich nicht mehr darüber. Sofort fiel mir auch ein, dass ich einer der wenigen Engel, wenn nicht sogar der einzige war, der diesen Saal überhaupt benutzte. Warum hatten wir ihn dann?

Für einen Engel war dies hier so oder so zu viel Platz. Mittlerweile schien ich mich aber auch über alles in meiner Umgebung zu wundern, fernab durch was es auch verursacht wurde. Ich vermutete, dass mir einfach jemand etwas sagen wollte, aber ich wusste nicht, wie darauf zu reagieren war. Schlussendlich setzte ich mich vor den Flügel und legte meine Finger sanft auf die Tasten. Während ich begann zu spielen, spürte ich auf einmal, wie Gabriel sich mir näherte. Der Kontakt zu anderen Engeln war mir nicht mehr so unangenehm wie früher noch, als ich mit ihnen in der menschlichen Welt Kontakt hatte, aber dies war auch mit ein paar anderen Sachen zu begründen, die mir nicht über die Lippen kommen konnten. Mitunter war es das erste Mal, dass ich etwas fand, was hier im Himmel wirklich schwarz war, aber vielleicht wollte mir der Herr damit auch nur einen Gefallen tun und so meinen Glauben an ihn stärken. Sicherlich wusste er bereits, wie stark ich an ihm zweifelte. Plötzlich unterbrach ich mein Spielen und bemerkte Gabriels Atmen direkt hinter mir. Ich war mit keinem der Engel hier zusammen oder etwas dergleichen, selbst wenn Rosiel es vielleicht so sah, aber ich ahnte immer schon, dass sie sich alle stark zu mir hingezogen fühlten, selbst wenn ich fand, dass es an mir nichts liebenswertes gab. „Ach komm, spiel doch weiter.“, Gabriel…Gabriel…Gabriel, irgendetwas sagte mir, dass es mit Gabriel erst so richtig unerträglich hier oben werden würde. „Nur, wenn du dir jemand anderen suchst, den du ausziehen kannst Gabriel.“, meine Stimme gemischt aus bunten Melodien schallte im Raum, während ich meine Finger wieder in Bewegung setzte. Dennoch war ich weitaus weniger konzentriert als vorher.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 12 Jan 2015, 21:44

Als ich Michiko direkt in die Arme lief, lief mir ein eiskalter Schauer über den Rücken. Vorallem nach ihrem Satz blickte ich geschockt über ihre Schulter und wusste nicht was ich davon halten sollte. Schließlich teleportierten wir uns zu den anderen. Isamu blickte ich vom Aigenwinkel an und wusste nicht ganz was ich jetzt machen sollte, ob ich jetzt weinen oder lachen sollte. Als sie auch noch den Satz zu Ryo gesagt hatte, bekam ich angst und wusste nicht was ich jetzt machen sollte.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 13 Jan 2015, 20:51

Meine Konzentration kehrte auch nicht mehr zurück, niemals, oder zumindest nicht solange er noch seine Hände auf mir hatte. Irgendetwas in mir signalisierte mir erneut, dass ich mich zur Wehr setzen sollte, ich endlich aufwachen sollte. Seltsam dabei kam mir dies hier gar nicht wie ein Traum vor. Direkt vor dem letzten Ton und durch Gabriels nahe Berührungen unterbrach ich mein Spiel. Etwas drang an mein Ohr, was mich aufschrecken ließ. Eine Melodie, eine ganz bestimmte Melodie. Ich kannte sie, so wie ich jedes Lied und jegliche Melodie kannte, aber ich hatte noch niemals in meinem Leben sie jemanden spielen gehört. Sofort stand ich wieder mit beiden Beinen fest auf dem Boden und starrte fernab ins leere. Diese Melodie, woher kam sie? Ich spürte augenblicklich, wie sich etwas in meinem Herzen regte und es einmal zu schlagen begann, nur ein einziges Mal aber dies genügte. Oh nein, irgendetwas stimmte hier wirklich nicht und ich hatte es die ganze Zeit als unwirklich abgetan. Wie auf Kommando erschienen meine Engelsflügel hinter mir, als wollten sie mir den Weg weisen. Doch da fiel es mir erneut auf, etwas stimmte hier nicht! Sie waren strahlendweiß! Und da entdeckte ich ihren Fehler. Ich hatte noch nie so weiße Flügel in meinem ganzen Leben nicht und seit ich an Gott gezweifelt hatte, waren sie so oder so nicht mehr weiß, sie wurden schwarz. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen und ich spürte wie Gabriel hinter mir zusammenzuckte. Mein schallendes Lachen erfüllte den Raum, gemischt von tausenden singenden Stimmen, den Stimmen der Menschen. „Eigentlich sollte ich dir ja dankbar sein mein Lieber dank dir weiß ich endlich wieder was meine Gabe ist und somit habe ich auch mich wiedergefunden. Ich sollte dir dafür danken, dass ihr mir mein wahres Ich gezeigt habt, denn nun habe ich selbst meinen eigenen Fluch gebrochen!“, gab ich so zornig wie ich es noch nie in meinem Leben getan hatte von mir und drehte mich zu dem Blauhaarigen Engel um. Von einem aufs andere Mal, änderte sich mein Abbild vollkommen und in meinen Augen keimte wieder das typische Rot auf. Oh wie ich es liebte dieses ganze Weiß los zu sein und wieder ich selbst sein zu können. Aufwachen war dabei immer noch das passende Stichwort. Ich war ein Krieger und niemals wollte ich mich mehr unterkriegen lassen, ich wollte Michiko nicht mehr allein lassen, wobei mir auch erst jetzt wieder ins Gedächtnis kam, was ich da unten gesehen hatte. Ich wollte wirklich wieder zu ihr zurückkehren, doch noch hatte ich hier etwas zu erledigen. Plötzlich betrat auch Rosiel wieder den Raum, doch von Michael war keine Spur. Na hoffentlich hatte er ihm nichts angetan, denn leider musste ich zugeben, dass mir Michael von ihnen immer noch am liebsten war, er war mir vor allem am ähnlichsten, mal ganz davon abgesehen, dass er sehr viel aufmüpfiger war als ich.

„Ach und noch eine einzige Sache, ich hasse diese Farbe an mir wie oft muss ich das euch eigentlich noch sagen, damit ihr es versteht!“, zusätzlich zu meinem ganzen Zorn, verdunkelte sich auch der Himmel hier oben und ließ gleichzeitig auf der Erde rote Blitze einschlagen. Nichts davon war Teil meiner eigentlichen Fähigkeit, aber mein Vater hatte wohl gerade Gefallen daran gefunden, meine Wut zu unterstützen, wobei ich dies nicht unbedingt gutheißen konnte. Obwohl es mir gerade doch ganz gelegen kam. „Mist, Gabriel was hast du gemacht?“, Rosiels Stimme klang heißer ganz im Vergleich zu meiner, durch die die Stimmen aller Menschen drangen. Eine Sache, die ich auch vergessen hatte, als ich meiner menschlichen Seite freien Lauf gelassen hatte. Langsam bemerkte ich, wie mein Herz wieder auftaute und zu schlagen begann, Stück für Stück. „Hey, sieh mich nicht so an, rede lieber mit Michiko ja sie ist daran schuld!“, gab Gabriel bissig zu und irgendwie schien es fast so, als ob sie mich unterschätzten. „Nicht nur meine liebe Michiko hat mir geholfen, die Menschen haben mir geholfen. Nicht nur die in dieser Galaxie, alle Menschen in der Zukunft und der Vergangenheit, die Toten und die Lebenden. Hört doch wie sie zu mir singen und genau dieser Gesang wird euch leider zum Verhängnis.“, gut ja ich unterschätzte sie gerade ebenfalls, aber dabei war dies gerade eine meiner schlechteren Ideen, denn hier oben waren die Kräfte aller Engel stärker und ich hatte mich noch immer nicht von meinen Verletzungen erholt, erst recht hatte der Alterungsprozess mir stark zu schaffen gemacht, selbst wenn ich ihn wie immer wieder mit meinen Kräften unter Kontrolle hielt. Selbst wenn ich dadurch noch verbrannt war, so waren mir diese Verbrennungen tausendmal lieber als mein altes ich. Gut ich lebte nicht ewig, selbst wenn ich an sich unsterblich war, aber ich wusste genauso gut, dass durch meine menschliche Seite mein Leben begrenzt war. Ich lebte zwar lange, länger als die meisten Menschen aber eben nicht ewig. Sofort als ich eigentlich wieder Gedanken an Michael verschwenden wollte, kam der Rotschopf auch schon zur Tür hereingeschneit und verschloss diese hinter sich. Drei gegen einen war schon ein wenig unfair, aber zumindest hatte ich meine Gabe wieder und mich selbst gleich mit. Ich leckte mir einmal mit meiner Zunge über meine trockenen Lippen, ehe ich in meinen Händen ein Katana erscheinen ließ, mein Katana. Oder eher das was noch unten neben meinen Bandmembern gelegen hatte. Hoffentlich machten sie sich keine Gedanken, aber dies hier war wirklich mein Kampf, der Kampf gegen meine Vergangenheit und für meine Zukunft. Also worauf warteten wir eigentlich noch. Gabriel selbst war an sich eher derjenige, der für den Schutz der Kämpfer sorgte und diese waren Rosiel und Michael. Also musste ich ihn wohn zuerst ausschalten. Sofort ging ich mit meinem Katana auf ihn los und holte aus, dabei ließ ich aber die beiden anderen aus den Augen. Gut so wie ich momentan drauf war, war diese Reaktion sogar nachvollziehbar. In mir staute sich schon seit langem ein gewaltiger Hass gegen meine eigene Rasse an und diesen wollte ich jetzt auslassen. Doch ich bemerkte schon jetzt, dass mir meine gesamte Gesundheit noch lange ein Hindernis sein würde. Auf meinen Wangen glänzten noch immer die dunklen Spuren meiner Tränen und ich war auch nicht bereit sie mir wegzuwischen. Im Moment zählte nur dieser Kampf und damit ich endlich damit abschließen konnte. Ich zog mein Katana erneut und wehrte mit meinen Flügeln die beiden Engel ab, obwohl sich Michael stark zurückhielt. „Warts nur ab Alexiel, ich habe dir schon lange gesagt, dass du mir gehörst.“, gab Rosiel von sich, als ich ihn mit einem Windstoß meiner Flügel direkt gegen die Wand pfefferte. Das arme Klavier wurde leider mit demoliert, aber ich würde es wohl die nächste Zeit nicht mehr brauchen. Michael folgte gleich nach Rosiel, sodass ich mich nun mit Gabriel beschäftigen konnte. Schade, dass er sich selbst mit seiner Magie nicht schützen konnte, so musste ich ihn leider Gottes ohne den Hauch von Spaß angreifen. An meinen Armen bildeten sich schwarze Federn, die bis zu der Spitze meines Katanas reichten, bevor ich damit Gabriels Kopf von seinen Schultern trennte. Schade eigentlich, dass es kein Feuerwerk gab, mit dem ich meine Taten feiern könnte, denn dies hätte ich jetzt sehr gerne getan. Doch leider leider würde Gabriel so jederzeit wieder auferstehen, eine Tatsache für die Rosiel das beste Beispiel war. „Hey Michael verbrenn ihn doch bitte für mich.“, knurrte ich den Rotschopf an, ehe ich mich zu ihm herumdrehte. Dieser sah mich nur fassungslos an, obwohl er eigentlich diesen Schmerz einen seiner Art getötet zu haben, gar nicht spüren konnte. Er gehörte noch zu der Generation, die ein paar Gefühle hatten und nicht so wie ich jegliches, aber trotzdem weigerte er sich?

Amüsant, wie ich fand. Ich ging bedrohlich nahe auf ihn zu, während Rosiel dies nur beobachtete, was in seinem Kopf vorging, war wirklich zweitrangig. Schlussendlich packte ich den Rothaarigen am Kragen und zog ihn zu mir hoch. „Hör zu, für dich habe ich eigentlich schon eine Aufgabe vorhergesehen, aber wenn du jetzt nicht augenblicklich das tust, was ich dir sage, landest du schneller als es dir lieb ist, bei meinem Vater und das wollen wir doch nicht oder?“, wirklich schade, dass ich nur so kaltherzig sein konnte, wenn ich es als meinen letzten Ausweg sah, den eigentlich war ich an sich sogar sehr gerne so. Das Böse stand mir trotzdem nicht. Gut bei Michiko machte es mich irgendwie an, aber ich konnte mich ja selbst nicht von meiner bösartigen Seite befreien, selbst wenn ich durch meine Gabe, diese Gestalt aufgegeben hatte, die wohl das gleiche auf Michiko ausgeübt hatte, was sie auf mich ausübte. Trotzdem hatte ich meine Reaktion auf ihr Geständnis nicht vergessen und es nagte noch immer an mir. „Also was ist Michael, entweder die Hölle oder das Leben, ich glaube wir wissen beide, was dir lieber ist.“, so zuckersüß meine Worte auch klangen mögen, so ernst waren sie aber auch gemeint. Zögernd nickte der junge Engel, ehe sich in seiner Hand eine Flamme bildete, die er nach erneutem zögern und meinem Einwirken dann endlich auf Gabriel zufliegen ließ. Der Geruch von verbranntem Fleisch, stieg mir in die Nase, als Gabriel verbrannte und augenblicklich ließ ich Michael los. „Jetzt verschwinde, ich werde mich schon mit dir in Verbindung setzen, wenn ich dich brauche.“, das er so schnell die Flucht vor mir ergreifen würde hätte ich wirklich nicht gedacht, aber besser für ihn. Sollte er noch ein wenig in dem Traum bleiben eine von Gott geliebte Kreatur zu sein, denn er zog die Menschen uns praktisch vor, obwohl wir zuerst da waren. Gut dies war der Grund warum mein Vater ging, aber ich war nicht mein Vater, selbst wenn ich ihm in diesem Moment ähnlicher war, als in jedem anderen Moment meines Lebens. Und nun wollte ich aber zu ihm kommen, zu meinem ach so anhänglichen Rosiel. Die Absätze meiner Lackleder Schuhe klackerten auf dem Boden, während ich zu ihm hinüber ging und vor ihm stehen blieb. Ein sadistisches Grinsen lag auf meinen Lippen, als ich mich ihm näherte und am Hals packte, während ich ihn fester in die Wand drückte. „Du wolltest doch immer, dass ich das hier auch mit dir tue, also genieße es solange du noch kannst.“, meinte ich, ehe ich meine Lippen auf seine legte. Fordernd und zugleich fest verschloss ich unsere Lippen. Oh ja ich wusste ganz genau, wie ich ihn reizen konnte und vor allem, wie ich ihm das antun konnte, was er mir angetan hat. Natürlich mit ein paar kleinen Änderungen, denn sicher wollte ich ihm nicht genau diesen einen Punkt geben, denn dies war wohl eher sein Wunsch, als eine wirkliche Strafe. Ich drückte mich mit meinem Körper gegen ihn und ließ langsam seinen Hals los, ehe ich meine Hände in seinem Haar vergrub. Ich schmunzelte langsam in den Kuss hinein, ehe ich in seine Unterlippe biss und sie mit meinen spitzen Eckzähnen zum Bluten brachte. Schwarzes Blut floss sein Kinn nach unten und landete auf seiner Kleidung. Mit meiner rechten Hand zog ich seinen Kopf nach hinten und ließ von seinen Lippen ab, ehe ich mit meinen auf Wanderschaft ging. Seinen Hals hinab und weiter bis zu seinen Schultern, die ich mit meiner freien Hand von ihrem Stoff befreite. Meine spitzen Zähne vergrub ich derweil in jeglichem Punkt, den ich mit meinen Lippen auf meinem jetzigen Weg gestreift hatte, was ihn zum Stöhnen brachte. Das ihm solche Spielchen auch noch gefielen, verwunderte mich nicht. Doch bereits bevor ich damit begonnen hatte ihm dies hier anzutun, schwor ich Michiko nichts davon zu erzählen. Sicher würde sie sich fragen, was hier geschehen war, aber eigentlich sollte sie es nicht erfahren. Rosiels Hände lagen auf meinem Rücken und mit seinen Fingernägeln vergrub er sich in dem ledrigen Stoff meiner Kleidung. Schon jetzt konnte ich spüren, wie erregt er war, doch mich ließ dies alles kalt. Ich war nicht der Typ für solche Spielchen, selbst wenn es den Anschein erwecken konnte. Ich wollte nur Michiko und niemand anderen. Langsam wanderten meine Lippen zu seiner Brust weiter, die mittlerweile unbedeckt war und ich ließ meine Zunge über seine Haut gleiten. Dabei hinterließ mein Speichel die eine oder andere Spur auf seiner Brust, bevor ich zu seiner linken Brustwarze glitt und diese begann mit meiner Zunge zu umspielen.

Ich war nicht wirklich sanft, auch nicht als ich hinein biss, aber je mehr er versuchte zu verstecken, wie erregt er bereits war, umso mehr wollte ich ihn quälen. Denn seine Engelsflügel waren bereits jetzt erschienen und diese waren es auch, auf die ich es abgesehen hatte. Meine Hände lösten sich von seinen Haaren und er vergrub seine nur tiefer in meiner Kleidung. Also wie diese Kratzspuren herkamen, die sich auch auf meiner Haut abzeichnen würden, war wirklich schwieriger zu erklären. Nun gut auch egal. Trotzdem ekelte mich dieser Typ nur noch mehr an, je weiter ich dieses Spiel trieb. Mir gefiel es nicht, was ich mit ihm anstellte, aber mir gefiel die Tatsache, dass ich ihn am Ende dieses kleinen Spiel töten würde und dies erheiterte mir mein Gemüt ungemein. Meine Hände legten sich auf seinen Rücken und glitten langsam zu den Stellen, wo die Flügel aus seinem Rücken ragten. Das meine nicht erschienen waren, sprach schon mal dafür, dass mir dies hier an sich nicht gefiel. Unglaublich, ich brauchte nicht einmal viel Kraft um die Flügel aus seinem Rücken zu ziehen. Dabei riss ich sie ganz und gar aus ihrer Verankerung in seinem Rücken. Augenblicklich ließ ich die Flügel fallen und ergötzte mich an dem Schrei, den Rosiel aus seiner Kehle spuckte. Ich spürte eindeutig, wie das Blut seinen Rücken hinunterglitt, aber leider war ich noch nicht fertig mit ihm. Erneut zog ich seinen Kopf an den Haaren gepackt nach hinten und drehte ihn um, sodass ich ihn nun mit dem Gesicht an die Wand presste. Ich wollte an sich die Vergangenheit ruhen lassen, aber ich konnte nicht, so auch nicht, als ich nur kurze Zeit später von hinten in Rosiel eindrang. Ich hasste dieses Gefühl, es weckte zu viele Erinnerungen, die ich vor allem noch nicht verarbeitet hatte, doch die Reaktion von Rosiel war mir Verdienst genug. Sein Schreien und gleichzeitiges Stöhnen, ließ mich wissen, dass ich mein Ziel erreicht hatte. Plötzlich erschien wieder mein Katana in meiner Hand, ehe ich mich ihm entzog. Man sollte niemals mit dem Sohn Lucifers seine Scherze treiben, denn man sah gerade hier was dabei herauskam. Einen positiven Nebeneffekt hatte die Sache dann doch, wenn ich so meine Erinnerungen verarbeiten konnte, war es mir nur recht. Rosiel nackt vor mir zu haben, gab mir einen gewissen Triumph wieder, den ich an sich niemals erlebt hatte, aber glaubte zu kennen. Ich hatte mich derweil wieder richtig angezogen und meine Lederkluft wieder hergerichtet. Rosiel schien vor lauter Ekstase gar nichts mehr mitzubekommen. Schade eigentlich, ich hätte zu gerne sein Gesicht gesehen. Schlussendlich setzte ich mein Katana an seinem Hals an und schlug einmal kräftig zu, bis ich ein lautes Knacken hörte und sich unter uns eine Blutlache aus seinem schwarzen Blut bildete. Ich wollte ihn aber endgültig von seinem Leben befreien oder wie auch  immer er es nannte, weshalb ich das Katana achtlos fallen ließ und mit meiner linken Hand sein Herz aus seinem Körper riss. Es war wie bei jedem Engel zu Eis erstarrt und ich konnte eigentlich nur noch das winzige Abbild eines Herzens erkennen, als ich es in den Händen hielt. Noch immer verspürte ich diese enorme Wut in mir, doch als ich das kleine Herz in meiner Hand zerdrückte, wachte ich erst so richtig auf. Es war vorbei, es war wirklich vorbei! Niemals würde ich ihn wieder an meinen Körper heranlassen müssen! Er war weg. Von meiner eigenen Tat erst jetzt so richtig eingeholt, taumelte ich ein paar Schritte zurück, bevor ich in die Knie ging. Überall an mir klebte sein Blut, überall! War dieses Gefühl der Dank für mein Handeln? Ich atmete tief durch, bevor ich zur Seite kippte und alles um mich herum schwarz wurde. Anscheinend hatte ich mich doch überanstrengt, so ein Mist! Dabei wollte ich doch eigentlich sofort zu Michiko zurück. Ich ahnte wohl noch nicht, dass es besser war dies erst einmal nicht zu tun.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 17 Jan 2015, 19:13

Achtung! Yuri!

Nozomis Reaktion ließ meine Mundwinkel nach oben zucken, wodurch ein unheilvolles Lächeln entstand. Mit einer Antwort würdigte ich ihre Provokation nicht, noch nicht jedenfalls. Sie würde eh gleich erfahren, was sie davon hatte. "Michiko, warte! Lass sie...", rief Isamu zu mir, doch seine letzten Worte erreichten mich nicht mehr, da ich Nozomi, Arisu und mich an einen anderen Ort teleportierte. Auch so konnte ich mir zusammenreimen, was er sagen wollte. Ich sollte die beiden in Ruhe lassen. Das würde ich auch tun, allerdings erst nachdem ich mch mit ihnen vergnügt hatte.
Nach der Teleportaton fanden wir drei uns in Ryos Zimmer wieder. In letzter Zeit musste er es umgestaltet haben, da es hier nach einem Hort des Bösen aussah. Das Zimmer lieh ich mir nur aus, weil in meinem immer noch die Spuren der Zerstörung deutlich zu erkennen waren. Asagi hatte dort eben einiges angerichtet. Allein der Gedanke daran ließ mich mich kurz an meinen Hals fassen. Daran verschwendete ich aber nur kurz einen Gedanken. Ich ließ die Prinzessinnen los, doch die Kontrolle über ihre Körper war schon längst in meinem Besitz. Ich schritt etwas vor, bevor ich meinen rechten Arm erhob, mit dessen Fingern schnipste und sagte: "Worauf wartet ihr noch? Zieht euch aus!" Wie nicht anders zu erwarten war, folgten sie meinem Befehl. Sie hatten auch keine andere Wahl. Ich schloss mich ihnen trotzdem an und entledigte mich ebenfalls meiner Kleidung, bevor ich mich auf die Bettkante setzte und zu Arisu und Nozomi sah. Ich klopfte mit beiden Händen neben mich auf beiden Seiten, womit ich sie dazu aufforderte sich neben mich hinzusetzen. Als sie sich in Bewegung setzten, sagte ich: "Sehr schön! Eure reinen Körper sind ein hervorragender Anblick. Ich freue mich schon auf das, was euch,... nein,... was UNS erwartet."

Schließlich saßen die beiden neben mir und ich umfasste beide ihrer Hüften, um sie an mich heranzuziehen. "Wir werden gleich eine Menge Spaß haben!", meinte ich und ließ sie wieder los. Mein Augenmerk galt dann Arisu, die ich nicht zum ersten Mal unbekleidet sah. Se hatte von ihrer Schönheit nichts verloren, was kein Wunder war, denn solange war es noch nicht her, als wir Phirone in ihrer Höhle besucht hatten. Am liebsten hätte ich mich zuerst mit ihr befasst, aber sie musste leider noch warten, denn ich durfte nicht vergessen, dass eine gewisse Person eben ungefragt ihren Mund aufgemacht hatte. Ich schwenkte meinen Blick herüber zu Nozomi und grinste sie hämisch an. Ich zog sie wieder an mich heran und streichelte ihren Rücken entlang. Währenddessen sprach ich: "Ich glaube nicht, dass ich etwas Besseres bin. Wieso sollte ich es auch glauben, wenn ich es sowieso schon weiß? Ich bin euch in allen Belangen überlegen! Nicht nur, dass ich stärker bin als ihr und es auch ohne meine neu dazugewonnene Macht war, ich bin auch bei den Männern begehrte. Ihr habte Asagi und seine Bandkollegen doch gesehen. Für euch haben sie sich nicht ein Stück interessiert, für mich aber schon. Lediglich meine Brüder bilden da Ausnahmen. Zwar lieben sie mich auch, aber nur weil ich ihre Schwester bin. Trotzdem kann ich sie nicht einfach so ihrem Schicksal überlassen." Anschließend drückte ich Nozomi mit meinem Körpergewicht nach hinten, sodass sie im Bett lag. Anschließend zog ich auch noch Arisu neben uns, die aber noch warten musste. Dennoch durfte sowohl Arisu als auch Nozomi sich geehrt fühlen, dass die Reinkarnation der Göttin ihnen so viel Beachtung schenkte.
Somit lag ich auf Nozomi und unsere Körper berührten sich gegenseitig. Nozomi konnte keineswegs mit Arisus oder meiner Schönheit konkurrieren, was Geschmackssache war, aber gewiss hatte sie auch irgendwelche Vorzüge, die eben Ryo besonders ansprachen. Aus irgendeinem Grund musste er sich ja in sie verliebt haben. Bevor sie in die Versuchung kam eine weitere Provokation auszusprechen, versiegelte ich meine Lippen mit ihren und kostete von ihr während ich sie ruhigstellte. Der Geschmack ihrer Lippen könnte Ryo gefallen, ich fand ihn allerdings widerwärtig. Für mich schmeckten sie bitter, doch ließ ich nicht von ihr ab. Allein durch diesen Kontakt konnte ich spüren, wie sehr ihr Geist versuchte sich dagegen zu wehren, was mir sofort noch mehr Spaß bereitete. Was nutzte ihr Wille, wenn sie ihren Körper nicht kontrollieren konnte. Meine Hände hatten bereits kein Interesse mehr an ihrem Rücken, dafür aber an anderen Stellen ihres Körpers. Meine rechte Hand fand plötzlich Gefallen daran, ihre Oberweite zu massieren. Meine linke Hand jedoch wanderte ihren Körper entlang nach unten, streichelte ihre Hüften, umspielte ihren Bauchnabel, und fand sich am Ende zwischen ihren Beinen wieder, wo ich sie weiterstreichelte. Zu diesem Zeitpunkt löste ich meine Lippen von ihren und sagte: "Das sollte reichen. Dein Körper ist es nicht wert, weiter von mir behandelt zu werden." Anschließend sah ich herüber zu Arisu, die ich genauso angrinste wie Nozomi eben.
Ich ließ nun Nozomi links liegen und legte mich auf Arisus Körper. Ihr Körper hatte aufgrund ihres Alters noch etwas jugendhaftes. Sie wirkte noch nicht so reif zu sein wie Nozomi und doch hielt ich sie für attraktiver. Ihr schwarzes Haar bildete zudem einen starken Kontrast zu meinem weißen Haar. Bei Arisu fing ich mit dem gleichen an wie bei Nozomi. Der Kuss, die Berührungen, das war noch dasselbe wie bei Nozomi, doch bei Arisu ging ich noch weiter. Ursprünglich wollte ich mich eh nur mit ihr begnügen, da ich an Nozomi eigentlich gar kein Interesse hatte, aber Ryo zuliebe hatte ich sie meiner Meinung nach ausreichend analysiert. Bei Arisu legte ich mich aber mehr ins Zeug. Meine Zunge verschaffte sich Zutritt zwischen ihren Lippen, die nebenbei bemerkt süß schmeckten, und erkundeten ihren Mund von innen. Meine Zunge dominierte ihre und zwang sie dazu miteinander zu tanzen. Mit ihrer Brust spielte ich auch mehr. Meine Finger bekamen nicht genug von ihrer Brustwarzen und schnippten dagegen oder kniffen in sie hinein. Das machte aber nur noch Lust auf mehr, sodass meine andere Hand die Initiative ergriff und zwei Finger zwischen Arisu versenkte. Diese Finger erforschten dann etwas Arisus Innerstes. Dadurch wurde ich nur noch mehr erregte, was zur Folge hatte, dass ich Arisus Körper noch besser kennenlernen wollte. Mit Arisu befasste ich mich deutlich länger und intensiver als mit Nozomi. Ich ließ sogar zu, dass Arisu mich berührte und mein Bedürfnis nach mehr zufriedenstellte. Kurz darauf löste ich den Kuss, damit ich ihren Hals bis zur ihrer Brust hinunterlecken lecken. Anschließend leckte ich über ihre Brustwarze, bevor ich ein wenig wie ein Baby an ihrer Brust saugte. Es war schon seltsam, dass ihr ganzer Körper für mich süß schmeckte. So gesehen fand ich sie allerdings generell süß, da sie auf mich oft sehr hilflos wirkte. Genauso hilflos war sie in diesem Moment, denn sie konnte sich nicht helfen und es kam ihr auch niemand zur Hilfe. Ich nutzte noch die Gelegenheit und versuchte meine Finger noch tiefer in Arisu gelangen zu lassen. Dazu verwandelte ich meine Hand in eine Dämonenklaue, mit der ich noch mehr spüren konnte. Meine rechte Hand verwandelte sich allerdings aus und massierte ihre Brust fester. Wenn sie das alles nicht um den Verstand brachte, dann wusste ich auch nicht.

Irgendwann, man mag es kaum für möglich halten, verging mir die Lust daran, mich mit Arisu und Nozomi zu vergnügen. Ich verwandelte meine Dämonenklauen wieder in Hände zurück und ließ sie beide in Ruhe. Es fehlte etwas, weshalb es mich nicht länger reizte, mich noch länger mit ihnen zu befassen. Mir fehlte zweifelsohne Asagi, dessen Anwesenheit ich schon einige Zeit nicht mehr spürte. Das eben mit den Prinzessinnen war auch nicht annähernd so zufriedenstellend wie der Zungenkuss mit ihm kürzlich. Es wurde nun also an der Zeit, mit meinem Plan fortzufahren. Aus diesem Grund stand ich von Ryos Bett auf. Ich drehte mich noch mal zu den beiden um und sagte: "Das hat Spaß gemacht! Ich hoffe euch hat es genauso Spaß gemacht wie mir. Lasst mich euch versichern, dass ich keine Bedenken habe, was euch und meine Brüder angeht." Die beiden wussten bestimmt, was ich meinte, ohne dass ich es ausführlicher erklären musste. Ich zog mir wieder mein schwarzes Kleid an, welches praktisch schon meine finstere Seele widerspiegelte und verließ das Zimmer wieder, diesmal aber zu Fuß. Arisu und Nozomi ließ ich im Bett liegen und gab ihnen auch die Kontrolle über ihre Körper zurück. Mich konnte nun eh nichts und niemand mehr aufhalten und es wurde Zeit, dass ich mein Vorhaben fortsetzte und die unendliche Macht des Triforce für meine Zwecke missbrauchte.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 17 Jan 2015, 20:49

Ich war geschockt als ich sah Michiko, wie Michiko uns ausziehen ließ und sich dann selbst entledigte. Doch der schock fror sich in meinen Augen fest, als ich sah was sie mit Nozomi machte und dann zu mir über ging. Sowas konnte man ihr nicht verzeihen und wollte ich auch nicht. Die Tränen musste ich mir stark unterdrücken,  doch ein stöhnen konnte ich mir nicht unterdrücken und ich konnte es auch nicht fassen was hier überhaupt geschah. Erst als Michiko uns in Ruhe ließ und dann den Raum verlies. Ließ ich meine Tränen freien Lauf und legte meine Hände auf mein Gesicht ,,Nozomi...sag..sag das es nicht..wahr ist...was..sie getan hat.." sprach ich schluchzend und blieb weiterhin auf dem Bett liegen, als sich die Tür auf und einmal öffente. Wehren konnte ich mich nicht und das war es, was mich so verzweifeln ließ. Nicht nur denn weil ich mich in Isamu verliebt hatte, fühlte sich meine Seele einfach nur dreckig und konnte ihm auch nicht mehr in die Augen sehen.

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Zuletzt von Raika Yuki am Sa 17 Jan 2015, 22:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 17 Jan 2015, 21:38

Langsam kam mein Bewusstsein zurück, meine Augen flatterten und ein wenig Licht nahm mir für kurze Zeit die Sicht. „Das ist ja furchtbar mein Körper fühlt sich an wie ein Stein.“, murmelte ich mehr oder weniger zu mir selbst und wollte mich gerade aufrichten, als ich von zwei Händen wieder zurück gedrückt wurde. Erst da fiel mir auf, dass ich auf etwas weichem lag, was mich stark an mein Bett zuhause erinnerte, aber dies konnte eigentlich gar nicht sein. Bis eben war ich noch im Himmel gewesen und so schnell kam ich eben nicht nach Nagano zurück. Erst jetzt realisierte ich auch wieder, was an sich geschehen war und versank zunehmend mehr in diesen dunklen Gedanken. Dieses Mal hatte ich es wirklich geschafft, Rosiel war tot, aber leider auch mit enormen Folgen. Ich hatte mich selbst gerächt, doch erkannte ich jetzt, dass es ein Fehler war, den ich begannen hatte. Sicher hätte ich ihm nicht vergeben können, aber ich wollte es auch nicht mehr und konnte es jetzt wirklich nicht mehr. Dafür war es eben schon allein deshalb zu spät, da er nicht mehr existierte. Wenn Engel starben lösten sich ihre Seelen im Nichts auf und es gab nicht, was sie dann noch retten konnte. Wir waren nicht so wie die Menschen und konnten zwischen dem Himmel oder der Hölle wählen, gut außer wir hießen Lucifer, aber mein Vater hatte gerade wirklich wenig in meinen Gedanken zu suchen. Nach und nach schien mein Bewusstsein wieder zu verschwinden, doch bevor es gänzlich verschwunden war, breitete sich in mir ein starker Schmerz aus, an den ich mich klammerte. Ich wollte zurück zu Michiko egal was es auch kostete, dafür musste ich wieder zu mir kommen, um jeden Preis musste ich aufwachen. Einige Male blinzelte ich und schaute dabei an eine mit Holz verkleidete Decke. Ein leises unregelmäßiges Piepsen drang an mein Ohr und mein eigenes Atmen fiel mir schwer. „Du bist wach Asagi, ich dachte schon, wir verlieren dich noch.“, drang Tsunehitos Stimme an mein Ohr. Erst dann bemerkte ich auch, dass ich nicht mehr im Himmel sein konnte, denn sie konnten dort praktisch nicht sein. Langsam richtete ich mich dann doch auf und lehnte mich an das Eisengerüst des Bettes an, was sich sofort in meinen Rücken bohrte. Meine dunklen Schwingen, hingen zur Seite herunter und die geschmeidigen Federn, wie ich sie kannte, wirkten matt und stumpf. „Vorsichtig Asagi, dein Zustand hat sich trotz deiner Erkenntnis nicht sonderlich gebessert.“, ab Ruiza kleinlaut zu, während er mich stützte. In meiner rechten Armbeuge steckte ein feiner durchsichtiger Schlauch, der einen Medikamentenmix in meinen Körper leitete. Zusätzlich wurde ich durch einen Schlauch, der in meine Nase ragte beatmet. Am liebsten wollte ich es selbst nicht erkennen, wie schlecht es eigentlich um mich stand. Dabei ging es mir im Himmel noch so gut, doch so schnell konnte dies alles wohl vorbei sein. Schade, dabei hatte ich es wirklich genossen, mich mal wieder so richtig auslassen zu können, das mit Rosiel davon mal ausgenommen, denn dies war eher eine andere Seite von mir, dies so gehandelt hatte. Rache war ein Menü, was man doch lieber kalt servierte, doch ich erkannte erst jetzt, welche schlimmen Folgen die Rache an sich einfach mit sich brachte. Sie tauchte auf, wenn man es am wenigsten erwartete und dann stach sie eiskalt zu.

„Erzählt schon, wo sind wir.“, sprach ich mit glasigen Augen, während ich auf meine Hände starrte, die von Altersflecken gekennzeichnet waren. Mein stumpfes ergrautes und noch immer viel zu langes Haar, fiel mir dabei ins Gesicht. Mit zittriger Hand versuchte ich es dann wiederum aus meinem Gesicht zu streichen, versagte dabei aber kläglich, sodass mir Hiroki schnell zur Hand ging. Egal wie sehr ich meine Freunde auch gerne hatte, aber mich in diesem Moment so hilflos zu fühlen, dies war doch ein Gefühl, dass ich niemals wieder verspüren wollte. Ich war früher immer der starke, wenn auch feminine Typ gewesen, erst recht wenn ich mich daran erinnerte, wie ich Michiko das erste Mal, vor Rosiel beschützt hatte. Eine Tatsache, die mir die Tränen in die Augen steigen ließ. „Nicht weit weg von Michiko, wir haben dich draußen wiedergefunden und ins Schloss gebracht. Glaub mir, wenn wir nur etwas später gekommen wären dann…ach daran denken wir jetzt nicht, das wichtigste ist, dass du weißt, was mit Michiko los ist.“, antwortete mir Hide-Zou nach einer gefühlten Ewigkeit, die ein unheimliches Schweigen in den Raum gebracht hatte. Oh ja und wie ich wusste, was mit ihr los war. Ich hatte es doch gemerkt, ohne sie wäre ich nicht einmal aufgewacht. Ich hatte diese Melodie gehört und danach war für mich praktisch schon Schluss, seit diesem Zeitpunkt hatte ich die viele Kraft bemerkt, die sie durchflutete und ich glaubte nicht, dass sie damit nur gutes bezweckte. Für mich war sie nicht böse oder sonst etwas dergleichen, denn ich konnte dieses Handeln sogar verstehen, gleichzeitig traute ich mich auch nicht, es zu hinterfragen, ich war eben doch selbst nicht besser. Inmitten meines eigenen erschaffenen Chaos realisierte ich überhaupt wieder, wie schlimm es um diese Welt stand. Mich ignorierte ich da fast schon hundertprozentig, denn ich hielt weiterhin an meinem Plan fest, dass ich Michiko heiraten wollte, komme was da wolle. Doch bis dahin musste erst einmal wieder etwas Ruhe einkehren. Ruhe! Dieser Gedanke brachte mich leicht zum Schmunzeln.

Ich war nicht davon überzeugt, dass es mit rachsüchtigen Engeln und Dämonen und was wusste ich alles noch, jemals Ruhe geben würde, aber ich wollte im Moment daran glauben. Mir blieb so oder so nichts anderes übrig, als mich an jeden Gedanken zu klammern. „Helft ihr mir, ich möchte sie sehen, egal was auch gerade für ein Chaos da draußen herrscht.“, bat ich sie leise, ehe ich die Decke, die meinen Unterkörper noch bedeckte, etwas zur Seite schob. Mein ganzer Körper schmerzte und dies wurde auch nicht besser, als Ruiza mir die Schläuche entfernte. „Was ist, ich heiße dies auch nicht gut, aber erfüllen wir ihm diesen Wunsch, selbst wenn es noch mehr Trubel in diese Situation bringt.“, trieb Ruiza sie an, während sie sich in Bewegung setzten. Ich spürte ihre Blicke stark auf mir, als Ruiza und Hide-Zou mich von beiden Seiten aus stützten. Momentan war ich nur noch in ein leichtes schwarzes Gewand gehüllt und Schuhe trug ich auch keine mehr, jegliche festeren Stoffe würden mir wohl jede Bewegung noch schwerer machen. Dabei wäre es so viel einfacher, auch für meinen Rücken, wenn ich meine Flügel hätte verschwinden lassen können, doch ohne Magie ging es nun mal nicht. Ein kleines Lächeln, welches kaum mehr als einen Funken lang zu sehen war, zierte mein entstelltes Gesicht, während mir wieder klar wurde, dass ich nur noch ein Schatten meiner selbst war. Langsam setzten wir uns wieder in Bewegung und folgten dabei der Energie, die Michiko hinterlassen hatte. Hoffentlich würde ich nicht ungelegen auftauchen, denn dies wollte ich nun mal nicht. Obwohl sie sich sicher eine andere Situation für ein Wiedersehen ausmalen würde, genauso wie ich. Ich hatte immer noch panische Angst, mich ihr so zu zeigen, obwohl sie mich so schon einmal hatte zu Gesicht bekommen müssen. Doch dies entsprach eben nicht dem Bild, welches ich von mir selbst hatte. Ich entsprach nur noch einem gebrechlichen alten Mann, dessen letztes Stündlein schon geschlagen hatte. Wir gingen derweil durch einen halb zerstörten langen Flur, bevor wir wieder in den Thronsaal kamen. Von Michiko zwar noch eine Spur, doch ihre Brüder waren weiterhin hier und ihre Gesichter sprachen Bände. Bände von denen ich am liebsten gar nichts wissen wollte, weshalb ich auch nicht danach fragte. Es gab Dinge, die sollten lieber unausgesprochen bleiben, so auch meine Gedanken, als ich Michiko wieder zu Gesicht bekam und sie vor allem mich.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 17 Jan 2015, 22:56

Ich dachte erst ich wäre in einem schlechten Film, als Michiko Arisu und mich uns ausziehen ließ. Dass Michiko erst sich mit mir befasste, konnte und wollte ich nicht glauben, doch sie hatte schnell von mir abgelassen aber sie machte jetzt bei Arisu weiter. Das Mädchen tat mir so unendlich leid und ich konnte nichts dagegen unternehmen, da ich noch keine Kontrolle über meinen Körper hatte.

Als sie dann den Raum verlies und Arisu so hilflos auf dem Bette lag und weinte, konnte ich mir nicht erklären was in Michiko gefahren war, warum sie dies tat. Ich konnte mir vorstellen wie sich Arisu fühlen musste, denn so etwas ähnliches hatte ich eben auch durch machen müssen. Als sie mich allerdings unter Tränen fragte ob es kein Traum war. Senkte ich meinen Blick und sprach ,,Leider Nein Prinzessin, es ist wirklich passiert..leider." Ich setzte mich auf und sah mein Spiegelbild an der Fensterscheibe. .und nun? Ich fühlte mich erbärmlich und schwach, da ich nichts ausrichten konnte..ich stand schließlich auf und zog mich wieder an, als doch tatsächlich die Türe aufging. Wet allerdings herein kam, konnte keiner von uns beiden wissen.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 25 Jan 2015, 14:30

Langsam aber sicher brachte ich den Weg von Ryos Zimmer zum Thronsaal Schritt für Schritt hinter mich. Besonders eilig hatte ich es nicht und brauchte ich es auch nicht zu haben, denn wer sollte mich jetzt noch aufhalten. Arisu und Nozomi ganz bestimmt nicht. An ihrer Verzweiflung hatte ich mich sogar noch genährt und ergötzt. Letzten Endes lief ich auf das verschlossene Tor zum Thronsaal zu, ein anderes als jenes, durch das wir vorhin getreten waren. Dieses Tor befand sich hinter der riesigen Statue, die sich direkt hinter dem Thron nach oben erstreckte. Wie von Geisterhand öffnete sich das Tor, als ich diesem immer näher kam. Ein automatisches Tor war es bestimmt nicht, dass sich öffete, sobald man an einem Sensor oder sonstiges vorbeilief. Vielmehr öffnete es sich aufgrund meiner mächtigen Aura, die ich praktisch in alle Richtungen ausströmte. So konnte ich ungehindert weiterlaufen und fand mich schließlich im Thronsaal wieder. Die Statue versperrte mir jedoch noch die Sicht auf das, was im Thronsaal gerade passierte. Darum lief ich noch ein Stück weiter, bis ich schließlich direkt vor dem Thron stand und fast schon alle Aufmerksamkeit auf mich zog.

Sofort bemerkte ich, dass Isamu und Ryo nicht allein waren, aber das war nichts Neues für mich. Ich spürte die Anwesenheit von Asagis Bandkollegen und endlich auch wieder Asagis Präsenz. Ich wusste wirklich nicht, wo er abgeblieben war, aber ich war froh, dass er noch lebte, woran ich aber nie gezweifelt hatte. Ebenso froh war ich darüber ihn wiederzusehen, auch wenn ich das nicht so zeigen konnte. Stattdessen sagte ich nur: "Sieh mal einer an, wer uns mit seiner Anwesenheit beehrt." Asagis Anwesenheit hin oder her, ich hielt an meinem Vorhaben fest. Das Zeitalter der Dämonen sollte in der Welt, wie wir sie kannten, endgültig bestehen. Das bedeutete, dass sämtliche Lebewesen Dämonen werden sollten, wenn sie es nicht schon waren. Das passte mir vor allem gut in den Kram, weil damit möglicherweise sogar Asagi geholfen wäre. Besäße er wieder sein dämonisches Antlitz, dann wäre er vielleicht nicht mehr so alt. Sein Alter störte mich weniger, da wahre Liebe keine Altersgrenzen kannte, aber er sah so gebrechlich aus, dass ich befürchtete, dass er nicht mehr lange lebte, wenn ich nichts unternahm. Bevor ich diesen Plan aber in die Tat umsetzen konnte, schrie mich Isamu an: "Was hast du Arisu und Nozomi angetan?" Ich sah ihn mit kalter Miene an und antwortete: "Warum schreist du mich, deine Schwester, denn so an? Wir können doch vernünftig miteinander reden. Um die beiden brauchst du dir keine Sorgen machen. Ich hatte meinen Spaß mit ihnen, aber ihnen geht es den Umständen entsprechend gut." Meine Antwort versetzte Isamu in Rage, da er meine Worte ganz genau deuten konnte, ohne dass ich wirklich aussprach, was ich meinte. Nicht alle mussten über alles Bescheid wissen. Wutentbrannt stürmte Isamu auf mich zu und holte mit seinem Schwert aus, mit dem er mich attackierte. Entgegen seiner Erwartungen gelang es mir aber, seinen Schwerthieb mit meinem eigenen Schwert, dem ehmaligen Schwert des Todbringers, zu parieren. Damit hatte er nicht gerechnet, aber nachdem ich die Überreste des Dämonenkönigs in mich aufgenommen hatte, wurde ich gleichzeitig die Gebieterin über das Schwert und folglich auch über Ghirahim. Mein Bruder hatte nichts von seinem Mut verloren, obwohl er nicht mehr im Besitz des Triforce des Mutes war. Demnach stimmte es wohl, dass meine Brüder und ich jeweils das Triforce-Fragment bekommen hatten, dass am besten zu uns passte und unsere Persönlichkeit widerspiegelte. Allerdings dachte ich immer, dass Weisheit zu mir nicht passte, da ich immerzu etwas vergaß. Jetzt vergaß ich aber nicht, was ich vorhatte. Ich hielt Isamu mit dem viel zu großen Schwert, das ich trotzdem mit einer Hand führen konnte, in Schach. Dabei sah ich ihn verachtend an und sagte: "Du bist wirklich mutig, kleiner Bruder. Doch mir scheint es so, als wüsstest du nicht mit wem du es zu tun hast. Eigentlich wollte ich Ryo und dich verschonen, aber jetzt hast du es zu weit getrieben!" Isamu gegenüber hielt ich mich nicht mehr zurück. Er besaß die Frechheit seine große Schwester zu attackieren, weshalb er jetzt mit den Konsequenzen leben musste. Ich schwang meinen anderen Arm zur Seite, womit ich meinen Gegenangriff in die Wege leitete. Kurz darauf gab es eine kleine Explosion direkt vor Isamus Brust, die ihn geradewegs nach hinten schleuderte. Von mir bekam danach nur ein verächtliches Lachen zu hören.

Ich ließ das Schwert wieder verschwinden und stellte mich aufrecht hin. Eine Strähne, die mir ins Gesicht gefallen war, strich ich nach hinten. Danach blickte ich auf Isamu herab, der am Boden lag. "Hoffentlich weißt du jetzt, wo dein Platz ist, undankbarer Bengel!", sprach ich zu ihm. Anschließend erhob ich meinen Blick und starrte Asagi an. Ich wandte mich dann an alle Anwesenden und sprach: "Damit solch eine Frevel nicht erneut vorkommt, werde ich euch nun meine Macht demonstrieren. Mir wohnt nicht nur die Macht des Todbringers inne, sondern auch die der Göttin Hylia! Werdet Zeuge davon, wie gewaltig diese gemeinsame Macht ist!" Ich breitete meine Arme aus und streckte meine Brust heraus. Mein Körper begann dann einerseits in strahlendem Licht zu leuchten, andererseits aber auch zur selben Zeit in einem finsteren Licht, das die Dunkelheit repräsentierte. Daraufhin setzte meine Verwandlung ein. Nachdem beide Lichter verblassten, zeigte ich mich in meiner neuen Pracht. "Seht mich an! Fortan bin ich die Göttin des Todes! Meiner Macht kann sich niemand entziehen!", sprach ich und merkte selber nicht wie wahnsinnig das klang. Es sollte aber jedem längst klar sein, dass ich meinen Verstand schon verloren hatte. Meine Verwandlung reichte allerdings nicht aus. Es wurde endlich Zeit mir die Macht des Triforce zunutze zu machen. Zum Glück war ich immer noch an einen mittlerweile nur halbwegs menschlichen Körper gebunden, sonst könnte ich die Macht des Triforce gar nicht missbrauchen. Ich streckte meine Hände in die Luft, woraufhin aus meiner rechten Hand alle drei Fragmente des Triforce erschienen. Kraft, Mut und Weisheit setzten sich zusammen und bildeten dadurch das Triforce. Nun fehlte nur noch eines, damit sich mein Wunsch erfüllen konnte. Ich bewegte meine rechte Hand auf das Triforce zu und berührte es. Meine Hand lag auf dem goldenen Triforce und ich sprach: "Din! Nayru! Farore! Hört mich an! Erfüllt mir meinen sehnlichsten Wunsch! Läutet das Zeitalter der Dämonen ein und beendet die Herrschaft der Menschen, damit ich zusammen mit Asagi über die neue Welt herrschen kann!" Mein geäußerter Wunsch war unmissverständlich, zumindest sollte man das denken. Als das Triforce anfing ein grelles Licht auszusenden, das ein jeden von uns blendete, fühlte ich mich bestätigt. Mein Wunsch wurde erfüllt und bald schon konnte nichts mehr Asagi und mich voneinander trennen. Allerdings wurde ich plötzlich zurück in den Thron gestoßen und dagegengedrückt, wogegen ich mich nicht wehren konnte. "Was geschieht hier", wunderte ich mich und stieß danach nur noch einen Schrei aus. Irgendetwas lief hier gewaltig schief. So war das jedenfalls nicht gedacht. Wer konnte denn auch ahnen, dass jedes einzelne Wort zählte.

Das Licht verblasste wieder und das Triforce zersprang wieder in seine Einzelteile. Daraufhin kehrte jedes einzelne Fragment zu seinem rechtmäßigen Besitzer zurück. Der Himmel über Hyrule war wieder aufgeklärt und von dunklen Wolken war weit und breit nichts mehr zu erkennen. Ich hatte wieder mein rein menschliches Aussehen angenommen und lag bewusstlos im Thron. Das Zeitalter der Dämonen sah bestimmt nicht so aus und wenn doch, dann hatte es sich wohl jeder anders vorgestellt. Tatsächlich wurde mir aber mein sehnlichster Wunsch erfüllt, der tief in meinem Herzen verankert war. An diesen Ort konnte keine noch so finstere Dunkelheit gelangen. Trotzdem stellte sich die Frage, was nun genau passiert war.
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Angel
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 25 Jan 2015, 15:39

In mir breitete sich trotz ihrer voranschreitenden Taten, kein Hass aus. Irgendwie konnte ich sie sogar gut verstehen, selbst wenn ich es nicht unbedingt befürwortete, dass sie sich ein Zeitalter der Dämonen wünschte. Doch ich hatte mein Volk unter der Leitung von Engeln und auch von Dämonen leiden gesehen und so, teilte ich ihren Wunsch nicht. Selbst dann nicht, als sie zur Göttin des Todes wurde. Liebend gern hätte ich irgendetwas erwidert oder hätte etwas anderes getan, als nur sinnlos hier herum zu stehen, aber es kam leider nichts davon auch nur ansatzweise in Frage. Es mochte vielleicht für alles ein erstes Mal geben, aber sicher wollte ich Michiko nicht mehr so sehen, egal wie sehr ich sie liebte. Für mich passten diese vielen Seiten einfach nicht zu ihr, so wie ich sie kennengelernt hatte, ja so hatte ich mich in sie verliebt und nicht in das, was sie jetzt geworden war. Vielleicht sah sie sich nicht als jemand anderes an, doch ich hieß diese Veränderung nicht gut. Leise drang mein schwacher Herzschlag an mein Ohr, während ich sie nur beobachten konnte. Selbst das Licht, welches plötzlich zum zweiten Mal auftauchte, konnte mich nicht wirklich davon abhalten, sie so zu sehen, wie ich sie schon immer gesehen hatte. Für den Augenblick schloss ich meine Augen und verließ mich einfach nur auf meinen eigenen Willen noch am Leben zu bleiben. Es tat mir unwahrscheinlich leid, dass ich für sie nicht der Ritter in der strahlenden Rüstung sein konnte, den sich eigentlich jede Frau erträumte. Ich hatte meine Fehler, sicher hatte diese jeder, aber meine waren eben nicht die, die jeder Mensch hatte.

Immerhin hatte ich mittlerweile doch so ein paar Engel auf dem Gewissen, die man mir gleichzeitig wieder als Hochverrat anrechnen konnte. Ich war nur froh, sie noch einmal gesehen zu haben und nicht dort oben im Himmel versauert zu sein. Dank ihr war ich wieder aufgewacht und dann so etwas, also damit rechnete wirklich niemand. Doch mitten in dem strahlenden Licht, was auch sie wieder zu ihrem menschlichen Selbst werden ließ, spürte ich plötzlich, wie in mir eine neue Kraft aufzukeimen schien. Richtig merken tat ich es erst als ich mein Herz wieder in seiner normalen Geschwindigkeit schlagen hörte. Das ihr Wunsch praktisch nicht das erfüllt hatte, was sie mit ihren Worten ausgedrückt hatte, war unverkennbar. Ohne weitere Worte zu verlieren, nahm ich meine Arme von den Schultern meiner Bandmember und begann wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Ich fühlte man zwar stärker als zuvor, aber dies konnte auch nur gut mein Wille sein, zu Michiko zu kommen. Wenigstens ein letztes Mal, wollte ich ihr wirklich etwas näher sein. Sofort als ich mich etwas von meinen Bandmembern entfernte, kam ich ins Schwanken und fing mich nur auf gut Glück wieder. Einerseits wusste ich, dass es für mich fast unmöglich war noch genug Kraft aufzubringen, um wirklich Michiko noch einmal im Arm halten zu können, aber ich versuchte mein Möglichstes um diesen Wunsch, den ich mir erfüllen wollte, wahr zu machen. Hinter mir hörte ich, wie meine Bandmember sich in Bewegung setzen wollten, um mich doch von meinem Vorhaben abzubringen. Sie wussten doch genauso gut wie ich, dass man mich nicht aufhalten konnte, aber sie versuchten es trotzdem. Leicht zeichnete sich ein Lächeln auf meinem Gesicht ab und ich blieb stehen. Meine Flügel halfen mir kurzerhand etwas dabei, dann doch noch nicht umzukippen, während mein Blick nur fest auf der Weißhaarigen lag, die ich erreichen wollte. „Seit so gut und bleibt einfach stehen, es gibt Dinge die muss ich einfach allein schaffen.“, meinte ich und achtete eigentlich gar nicht so richtig darauf, wie genau ich zu Michiko kam, ich wollte nur zu ihr. Und vor allem wollte ich ihr am liebsten so sehr dafür danken, dass sie mich im Himmel gerettet hatte, obwohl sie nicht einmal körperlich anwesend war, doch dies hätte wohl auch die Frage aufgeworfen, was ich dort zu suchen hatte. Eine Frage, die ich lieber nicht beantworten wollte, wenn ich an die wenigen Minuten dort oben zurückdachte. Ich schluckte einmal gut hörbar und setzte mich anschließend wieder in Bewegung.

Das sie wirklich stehen blieben, verblüffte mich dabei noch mehr. Doch gleichgesetzt mit ihnen war auch meine Aufmerksamkeit kurz zu Michikos Brüdern gewandert. Gut einen von ihnen hatte ich ja schon kennengelernt, aber das die beiden sich wirklich in die anderen beiden Prinzessinnen verlieben würden, dies war selbst mir neu. Immerhin wusste ich noch gut genug, was ich für einen Stand bei den beiden hatte und dieser war nicht unbedingt gut. Ich lief über einige Trümmer des zerstörten Schlosses hinweg und freute mich gleichzeitig wieder darüber, den blauen Himmel sehen zu können, denn diesen hatte ich seit einer gefühlten Ewigkeit schon nicht mehr zu Gesicht bekommen. Mein Atem ging schneller und ich quälte mich eigentlich nur noch die letzten Schritte, bis ich wirklich bei ihr angekommen war. Das Gewicht meiner Flügel hin oder her, daran konnte nun wirklich nicht immer alles liegen. Meine Hand glitt langsam und vorsichtig durch ihr weißes Haar, während ich eigentlich alles um mich herum zu vergessen drohte. „Es wird Zeit aufzuwachen Michiko.“, hauchte ich nach und nach gegen ihre Lippen, bevor ich meine leicht auf ihre legte. Meine trüben roten Augen mochten noch so viel mit Liebe gefüllt sein, aber wenn ich wieder an den langsamen Zerfall meines Körpers dachte, rückte auch ein wenig Sorge hinzu. Doch dann geschah etwas, womit eigentlich niemand mehr rechnen konnte, selbst ich nicht. Ich bemerkte es erst durch Zufall hindurch, als ich den leichten blauen Schimmer sah, der sich über meine Haut legte. Die alte, verblasste haut löste sich von meinem Körper ab und gab einem jugendlichen Abbild meiner selbst, Platz. Meine trüben roten Augen bekamen wieder ihre tiefe rote Farbe zurück, während ich wieder gänzlich zu dem Gefallenen zu werden schien, den Michiko kennengelernt hatte. Selbst meine Flügel blieben von dieser Änderung nicht verschont und bekamen wieder ihre alte Farbe und vor allem Stärke zurück. Das sie sich dies wohl am meisten gewünscht hatte, glaubte ich kaum, während ich mich von ihr löste und meine linke Hand auf ihrer Wange ruhte.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 25 Jan 2015, 21:22

Mein bewusstloser Körper lag auf dem Thron Hyrules und regte sich nicht mehr. Es erweckte den Anschein, als sei ich soeben gestorben, aber diese Sorge konnte ich jedem nehmen. Ich lebte noch, mein Herz schlug weiter und ich atmete noch. Meine übrigen Organe waren auch noch intakt. Die Macht des Triforce hatte mir keinen physischen Schaden zugefügt. Meine Bewusstlosigkeit könnte man beinahe wie eine Strafe der Göttinnen betrachten, die einst das Triforce erschufen. Trotz meiner Bewusstlosigkeit sah ich vor meinem inneren Auge noch etwas. Es war wie ein Traum, nur das ich eben nicht wirklich schlief. Doch was war dieses etwas? Es war nichts. Vor mir sah ich die völlige Leere. Ich hatte mich selbst verloren, indem ich der Dämonin in mir nachgegeben hatte. Zwar gab es dafür einen guten Grund, aber dies war keine Entschuldigung. Beinahe hätte ich nicht nur den Untergang Hyrules besiegelt, sondern auch den der anderen Länder. Zum Glück hatte ich mich irgendwie noch selbst aufgehalten. Ich hörte eine Stimme, die irgendetwas sagte, nein, sie sang etwas. Ich kannte dieses Lied. Es war die Hymne der Göttin. Doch wer sang dort? Die Stimme kam mir so bekannt vor. War es etwa meine eigene? Ich wusste nicht mehr, was hier geschah. Die Hymne wurde zu Ende gesungen und vor mir erstrahlte plötzlich ein helles Licht, das mich blendete. Meinen Blick wandte ich trotzdem nicht ab oder schützte meine Augen irgendwie. Ich starrte in das grelle Licht und inmitten dieses Lichts erkannte ich eine mir vertraute Person. Diese Person reichte mir die Hand und zog mir aus dieser völligen Leere.

Ryo und Isamu sahen sich verwundert um. Sie sahen auch den Himmel draußen und hörten von draußen keine Geräusche eines Kampfes mehr. "Was ist geschehen?", fragte Isamu. Meine Brüder blickten dann beide zu Asagi und mir. Meine Finger zuckten auf einmal, bevor ich auf einmal meine Augen leicht öffnete. Ich blinzelte einige Male, aber bekam meine Augen nur halb auf. Ich schloss meine Augen wieder und legte meine Hand auf Asagis Hand. Verwirrt fragte ich: "Wer bin ich?" Wenn ich diese Frage stellte, dann sollte man sich schon ernsthafte Sorgen machen. Allen Anwesenden war schließlich bekannt, dass ich gerne mal das eine oder andere vergaß. Gleich darauf murmelte ich aber: "Ich... bin... Ich bin... Michiko, nicht wahr?" Ich öffnete meine großen blauen Augen ganz und sah in Asagis Gesicht. Augenblicklich legte sich ein Lächeln auf meine Lippen, als ich denjenigen sah, den ich von ganzem Herzen liebte. Ich ließ meinen Gefühlen freien Lauf und gab Asagi einen Kuss. Nach diesem Kuss sagte ich zu ihm: "Ich bin froh, dass du da bist." Anschließend nahm ich ihn in den Arm und wollte ihn am liebsten nicht mehr loslassen

Meinen Namen kannte ich noch und ich wusste dementsprechend auch noch, wer ich war. An Asagi konnte ich mich auch noch erinnern, aber trotzdem gab es in meinem Kopf eine große Erinnerungslücke. Ich wusste teilweise schon gar nicht mehr, was überhaupt passiert war und was ich angerichtet hatte. Ein paar zusammenhanglose Fetzen meiner Erinnerungen besaß ich noch, aber aus denen wurde ich auch nicht schlau. Ich wusste auch nur noch ganz blass, dass ich mir etwas vom Triforce gewünscht hatte, allerdings nicht mehr, was es war. Schneller als es mir lieb war ließ ich Asagi dann doch schon wieder los, weil ich mir den Kopf hielt. Mir brummte ganz schön der Schädel. Mir stellte sich nur eine Frage, die auch laut stellte: "Was ist passiert?" Isamu kam auf einmal näher und antwortete auf meine Frage: "Es ist einiges passiert, aber den Göttinnen sei Dank ist alles gut ausgegangen." Anschließend dachte er über etwas nach. Das sah man ihm im Gesicht an. Er starrte kurz auf seinen rechten Handrücken, während er weiter grübelte. Auf einmal fragte er mich: "Dein sehnlichster Wunsch... Was ist es, was du dir von Herzen wünschst?" Auf seine Frage hin sah ich ihn zuerst nur verwirrt an. Mir war es ein Rästel, was er mit dieser Frage bezwecken wollte, doch wahrscheinlich hatte es bloß mit dem Wunsch zu tun, den ich geäußert hatte. Seine Frage an sich konnte ich aber leicht beantworten. Vorher sah ich aber Asagi an, den ich ein weiteres Mal anlächelte. "Mein Herzenswunsch ist es, dass Frieden in Hyrule und alle anderen Länder einkehrt und dass Asagi und ich in Ruhe und Frieden glücklich zusammen leben können.", antwortete ich auf Isamus Frage, ohne meinen Blick von Asagi abzuwenden. Einen größeren Beweis für meine Liebe zu Asagi gab es wahrscheinlich schon nicht mehr. Danach nahm ich sogar Asagis andere Hand während die Hand auf meiner Wange dort ruhig noch weiter ruhen durfte. Plötzlich sah ich das Bild eines gealterten Asagi vor mir, ein weiterer Fetzen meiner Erinnerungen. Mein Wunsch hatte sicher auch damit zu tun gehabt. "Anscheinend wurde mir dieser Wunsch erfülllt.", stellte ich anschließend noch fest. Ich war wirklich froh darüber, dass Asagi nicht so alt war, wie ich ihn eben kurz vor mir gesehen hatte, auch wenn das nichts an meiner Liebe geändert hätte. Isamu zuckte mit den Schultern und meinte: "Ich will euch dann mal nicht stören. Ich sollte eh mal nach den Arisu und Nozomi sehen und herausfinden, wie es ihnen geht." "Was ist ihnen denn widerfahren?", stellte ich ihm augenblicklich die Frage und sah ihn ebenso fragend an. Isamu antwortete, dass dies eigentlich nur die Prinzessinnen und ich genau wissen konnten, aber da er schon ahnte, dass ich nicht im Besitz meiner vollständigen Erinnerungen war, wussten wohl nur noch die anderen Prinzessinnen Bescheid. Er riet mir dazu, mir darüber keinen Kopf zu machen. "Ich gehe dann mal los. Ryo, kommst du mit?", sagte Isamu und drehte sich um. Von Ryo war nichts mehr zu sehen. Er war wie vom Erdboden verschluckt, was Isamu sehr wunderte, da er eben noch da war. Unter diesen Umständen zog er einfach ohne ihn los und ließ Asagi und mich allein, obwohl dies nur so halb stimmte. Asagis Bandkollegen waren auch noch da, aber die hatte ich bisher noch nicht bemerkt. Ich hatte nur noch Augen für Asagi, obwohl ich noch einige ungeklärte Fragen hatte.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 26 Jan 2015, 20:45

„Und ich bin froh, dich wieder zu haben.“, antwortete ich ihr während ich noch den Geschmack ihrer Lippen auf meinen schmecken konnte. Durch ihre Umarmung konnte ich ihre Wärme spüren und drückte sie fast schon ein wenig fester an mich. Irgendwie war es gleichzeitig auch ungewohnt, sich wieder so jung zu fühlen. So jung hatte ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Ich atmete ihren Duft ein, der mich fast schon zu hypnotisieren drohte. Ich war ihr schon lange nicht mehr so nahe gewesen und dies hätte mich bald dazu verleitet, noch weiter zu gehen, als sie nur im Arm zu halten. Meine Selbstbeherrschung war in ihrer Nähe nicht ganz so ausgeprägt, wie sie sonst war. Doch ich spürte diese Lust schon seit langem in mir aufsteigen. Jedoch meines Erachtens nach sollte sie froh sein, dass sie sich nicht an alles erinnerte. Erst nach und nach hatte ich mich wieder unter Kontrolle und war froh, dass ich mich nicht hatte von ihrem Duft so sehr verführen lassen. Ich wusste nicht, wie lange ich mich noch so unter Kontrolle halten konnte, aber vielleicht musste ich dies auch gar nicht. „Dieser Wunsch….dafür kann ich dir keine Gegenleistung erbringen, egal wie sehr ich dich auch liebe.“, flüsterte ich, bevor ich sie auf die Stirn küsste und anschließend losließ. Das Michikos Brüder mittlerweile gegangen waren, kam mir eigentlich ganz gelegen, obwohl ich mich auch etwas um die beiden Prinzessinnen sorgte, selbst wenn ich nicht wusste, was vorgefallen war. An sich wollte ich es auch wirklich nicht wissen, genauso wie ich Michiko nicht gestehen wollte, was ich mir da für Rosiel hatte einfallen lassen, bevor ich ihn und Gabriel wirklich getötet hatte. Ihre Rückkehr war damit nicht mehr möglich, selbst dem Herrn fehlte dazu wohl die nötige Macht. Anscheinend hatte ich ihm aber trotzdem das beste Beispiel dafür geliefert, dass man seine Untergebenen nicht mit Gefühlen ausstattete. Schmunzelnd sah ich aus dem Augenwinkel dabei zu, wie sich meine Bandmember in dunklen Rauchschwaden auflösten, nachdem mir Ruiza noch einmal zublinzelte. Sofern er nicht auch noch meine Gedanken lesen konnte, war dies mehr als nur verstörend, dass er anscheinend wusste, woran ich dachte. Oh Ruiza wenn ich dich in die Finger kriege! Nach und nach hob ich Michiko langsam im Brautstil hoch, während sich meine Aufmerksamkeit gar nicht von ihr zog.

Das wohl ein wenig Frieden eingekehrt war, konnte man gut an meiner Persönlichkeit ableiten, die eigentlich gar nicht so richtig auf körperliche Nähe reagieren konnte. Ich konnte mich noch gut an das erste Mal erinnern, als Michiko mir so nahe war, dass ich sogar wie jetzt ihren Herzschlag spüren konnte, aber damals war ich ihr noch nicht so zugetan gewesen, oder wusste es bis dato noch nicht. Während ich sie trug und mich langsam in Bewegung setzte, kitzelte ihr langes Haar meine Hand, die auf ihrem Rücken lag. Das es wirklich jemanden wie sie gab, die mich so stark zum positiven hatte verändern können, glaubte ich bis jetzt immer noch nicht, selbst wenn es wahr war. Sie hatte eben auch noch nicht meine andere Seite gesehen. Sie war schon einmal abgeschwächt in Erscheinung getreten, aber ich war froh, sie ebenso wie dieses Verlangen nach ihr, kontrollieren zu können. Ein Glück, hatte ich mir derweil wieder meine normale Kleidung angelegt, somit war es auch mittlerweile wieder möglich, unbeeinträchtigt fliegen zu können. Langsam breitete ich meine Flügel aus und dies war auch der erste Augenblick, indem ich meine Augen von der Weißhaarigen auf etwas anderes richtete, doch meine Gedanken kreisten weiterhin nur um sie. Sie war buchstäblich mein Lebensmittelpunkt gewesen und niemand würde mir diesen nehmen, egal was auch kommen würde. „Was sagst du, wenn wir erst einmal etwas Zeit für uns beide nehmen, deine Erinnerungen werden bestimmt irgendwann zurückkommen.“, sprach ich ihr sanft zu, während ich eigentlich schon eine ganz schöne Distanz zum zerstörten Schloss hingelegt hatte. Der aufkommende Wind, trieb ihren Duft noch mehr zu mir, während ich eigentlich schon gar nicht mehr auf eine Antwort warten wollte. Wenn sie meine Pläne kannte, würde es ihr vielleicht sogar ähnlich gehen. Für mich zählte auch nur, dass wir zusammen waren, nicht mehr und nicht weniger. Während des Fluges, kamen wir sogar wieder an die Grenze Hyrules an. War ich wirklich so schnell? Kaum zu glauben, wenn man es genau betrachtete, aber da es bereits leicht Dämmerte, wollte ich mich doch etwas beeilen. Ein sanftes Lächeln umspielte meine Lippen, während ich langsam wieder landete. Anscheinend war ich doch länger geflogen, als gedacht, wenn es schon dämmerte und die Sterne leicht zu sehen waren, aber dies tat meiner eigentlichen Stimmung keinen Abbruch. Langsam lösten sich meine Flügel, Feder für Feder auf, ehe ich Michiko sanft ins Gras unter uns legte. Ich war nahe an einem Fluss gelandet, der durch Nagano floss. Diesen Platz kannte ich zwar schon eine ganze Ewigkeit, aber so richtig war ich noch nie hier gewesen. In meinen Augen sah sie aus wie ein Engel, egal wie sie es auch hinstellte, für mich war sie es schon immer gewesen, ein Engel der über mich wachte, mehr als ich über sie. Langsam ließ ich mich auch ins Gras sinken und legte mich dabei genau neben sie. Sogar jetzt obwohl ich nicht unbedingt noch Kontakt zu ihr hatte, konnte ich ihre Wärme spüren, während vor uns der Vollmond aufging und sich auf der Wasseroberfläche spiegelte.

So viel Angst, dass sie meine Frage ablehnen könnte, hatte ich noch nie in meinem Leben, aber so etwas stellte man auch nicht oft im Leben. Ich hörte ihren Herzschlag neben mir und auch ihr gleichmäßiges Atmen, während in mir bereits jetzt ihre bloße Anwesenheit einen hypnotischen Zustand auslöste. Plötzlich wie aus der Ruhe gerissen, setzte ich mich auf und fand mich schlussendlich über Michiko wieder, während ich meine Hände neben ihrem Kopf abstützte. Ihre Augen zogen mich schon immer in ihren Bann und verleiteten mich dazu, sie einfach nur weiter anzusehen. Dieser Anblick reichte mir eigentlich schon, ich musste gar nicht weitergehen, aber irgendwann hielt auch ich es nicht mehr aus und näherte mich ihr langsam, bevor ich erneut ihre Lippen mit meinen versiegelte. Durch meine plötzliche Bewegung jedoch, veränderte sich die Umgebung auch ein wenig und die Glühwürmchen, die bis dato friedlich geruht hatten, begannen in die Luft aufzusteigen und zu leuchten, während das Wasser des Flusses vor sich hin plätscherte. Mit bedeutend langsamen Bewegungen löste ich meine Lippen wieder von ihr, bevor ich ihren Hals mit meinen Küssen bedeckte. Immer noch wirkte sie so eine starke Anziehung auf mich aus und ich hoffte, dass dies niemals vergehen würde. Ich wanderte mit meinen Lippen ihren ganzen Hals entlang und bedeckte ihn immer wieder mit Küssen, wobei ich an der ein oder anderen Stelle auch etwas länger blieb und kurz hinein biss, bis ich schlussendlich wieder hoch zu ihrem linken Ohr wanderte. „Willst du mich heiraten Michiko?“, hauchte ich ihr die Frage ins Ohr, die mir wohl schon seit langem auf der Zunge brannte. Doch erst ihre Antwort, würde mich wohl aus meiner Anspannung erlösen.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 30 Jan 2015, 10:53

Ich wusste nicht, was ich auf Asagis Worte erwidern sollte. Gerade bevorzugte ich es eh nicht zu viel zu reden, da ich mich relativ erschöpft fühlte. Ein Lächeln meinerseits folgte bloß wegen dem, was er ausgesprochen hatte. In seinen Armen fühlte ich mich gleichzeitig so sicher und geborgen wie sonst nirgends. Schade, dass er mich fürs erste losließ, nachdem er meinte, dass er meinen Wunsch niemals wiedergutmachen könne. Dem stimmte ich nicht zu, denn er tqt es im Prinzip schon damit, dass er diesen Wunsch wahr werden ließ. Ehe wir uns versahen, waren wir auch schon alleine in dem großen Saal. Ich realisierte dies nicht wirklich, da meine Aufmerksamkeit bereits allein Asagi zuteil kam. Mit durch und durch verliebten Blicken sah ich ihn an während mein Lächeln nicht abnahm. Zwar machte ich mir ein wenig Gedanken um die Prinzessinnen sowie um Ryo, doch stellte ich diese Gedanken erstmal zurück.

Etwas überrascht sah ich Asagi an, als er mich plötzlich hochhob. Sofort begann ich mich zu fragen, was er mit mir vorhatte. Die Vermutung lag nahe, dass er mich woanders hinbringen würde. Damit lag ich dann auch richtig, wie sich kurz darauf zeigte, als er seine Flügel ausbreitete und wir uns erhoben. Sorgen darum, dass er mich fallen ließe, machte ich mir keine, aber ich legte meine Arme trotzdem um seinen Hals, um mich festzuhalten. Danach legte ich noch meinen Kopf auf seine Schulter ab. Daraufhin versank ich etwas in Gedanken. Eben hatte ich gesehen, wie sehr Schloss Hyrule zerstört wurde. Ich wusste nur noch bruchstückhaft, was passiert war. War das das Werk des Todbringers oder war am Ende sogar ich dafür verantwortlich? Fragen über Fragen, auf die ich einfach keine Antworten wusste. Asagi riss mich dann wieder aus meinen Gedanken, als er ansprach, dass wir uns eine gemeinsame Auszeit nehmen sollten. So sicher, ob ich mich an alles erinnern wollte, war ich mir nicht, aber trotzdem nickte ich ihm zu. Es lag auch in meinem Interesse, dass Asagi und ich Zeit für uns hatten. Ich wollte den Rest meines Lebens mit ihm verbringen und mit ihm gemeinsam alt werden. Schon dachte ich an das Bild vom gealterten Asagi und war doch froh, dass er nicht so aussah, zumindest nicht mehr. Nach meinem zustimmenden Nicken vollzog ich erstmal einen Kleidungswechsel. Eine Auszeit bedeutete für mich, dass ich in der Öffentlichkeit nicht als Prinzessin Hyrules auftreten musste. Die Farbe meines Kleids dürfte Asagi zwar zusagen, aber ich fand, dass es zu mir nicht passte. Deshalb nutzte ich meine Fähigkeiten der Transformation, um mein Kleid gegen das Outfit[/sub]Alltag #1[/sub] zu tauschen, in dem Asagi mich kennenlernen durfte. Asagi und ich ließen Hyrule bald schon hinter uns und kamen in Nagano an.

Asagi landete mit mir auf dem Arm und legte mich ins Gras, wo ich auch einfach liegen blieb. Gerade wusste ich immer noch nicht, was er genau plante, doch gerade überraschte mich so ziemlich jede seiner Handlungen. Ich sah zum Nachthimmel hinauf, doch meine Gedanken drehten sich nur noch um Asagi. Es kam mir daher ganz recht, dass er sich auf einmal über mir befand und ich ihm daraufhin in die Augen sah. Er versiegelte unsere Lippen miteinander, was ich sehr genoss. Um diesen Moment noch mehr zu genießen, schloss ich einfach meine Augen. Selbst die Küsse meinen Hals entlang sowie die Bisse genoss ich in vollsten Zügen. Diese erregten mich zudem und brachten mich zum Kichern. Die Überraschung stand mir aber ins Gesicht geschrieben, als Asagi mir eine entscheidende Frage stellte. Ich dachte zuerst, ich hätte mich verhört, weshalb ich Asagi ratlos und überrascht zugleich ansah. Vor lauter Erstaunen wanderten meine Hände vor meinen Mund und ich sagte: "Meinst du das ernst?" Tränen der Freude sammelten sich in meinen Augen. Asagi wollte mich tatsächlich zu seiner Frau nehmen. Meine Antwort lag klar auf der Hand. "Ja, natürlich will ich dich heiraten. Du weißt gar nicht wie glücklich du mich damit machst. Ich liebe dich!", gab ich ihm meine Antwort während ich nicht anders konnte als ihn fest zu umarmen. Darauf ließ ich es aber nicht beruhen. Anschließend gab ich Asagi einen innigen Kuss. Ich wusste nicht genau, ob Asagi das alles so geplant hatte, aber hier am Fluss im Gras mit den Glühwürmchen... einen romantischeren Antrag konnte er mir kaum machen. Ich löste meine Lippen wieder von Asagis und ließ ihn los. Ich wischte mir die Tränen weg und strahlte meinen Verlobten an. Meinetwegen konnte er nun genau dort weitermachen, wo er eben aufgehört hatte.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 30 Jan 2015, 17:52

Ich lag noch immer weinend auf dem Bett und bermekte nichts von dem geschehen was war, Nozomi stand noch da. Bis auf einmal Ryo ins Zimmer kam und nach ihm Isamu..den ich mit verzweifelten und verstörten Augen ansah. Und wieder in Tränen ausbrach. Nozomi half mir beim Anziehen, aber dass einzige was ich wollte war. Wieder nach Hause zu gehen und von Michiko nichts mehr zu wissen, zu sehen oder zu hören. Sie war der Grund weshalb ich mich so leer und so dreckig fühlte. Ich blickte Isamu unter Tränen an und sprach schluchzend ,,Deine Schwester soll in der Hölle schmoren....f..für das was sie uns angetan hat...i..ich will nichts mehr mit ihr zu tun haben.." mein Blick senkte sich und ich sank auf die Knie.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 01 Feb 2015, 00:02

Während der Zeit, die ich Michiko für ihre Antwort gab, stützte ich mich noch immer mit meinen Händen neben ihrem Kopf ab und schaute in ihre Augen. Eine schönere Antwort, der ein weiterer Kuss folgte, gab es für mich gar nicht. Das sie nach unserer Hochzeit zu mir gehörte, konnte ich jetzt noch gar nicht begreifen, denn genauso wie ihre Antwort, schien dies alles nur ein Traum zu sein. Ein Traum aus dem ich wirklich nicht erwachen wollte. Nachdem ich mich wieder von ihr löste, was wirklich mehr aus Gründen des Sauerstoffmangels war, als das ich es wirklich wollte, legte ich mich wieder neben sie ins Gras. Sehr gerne hätte ich da weitergemacht, ob ich aufgehört hatte, doch fiel es mir noch immer ein wenig schwer, meine eigenen Grenzen zu überwinden. Sicher nicht die körperlichen Grenzen, um Gottes Willen nein, aber die geistigen Grenzen, die mich noch immer an das Vergangene denken ließen. Zaghaft ergriff ich Michikos linke Hand, so angenehm warm und steckte ihr einen silbernen, mit Rosen verzierten Ring an den Finger. Ich war nicht so der Mensch für Traditionen, doch diese hielt ich trotzdem ein und so gehörte eben auch ein Verlobungsring für mich irgendwo dazu. Doch trotzdem ließ ich ihre Hand nicht los, während ich mich langsam wieder entspannte. So angespannt war ich in meinem ganzen Leben wohl noch nie gewesen. Mit dem Blick in die Sterne gerichtet, umspielte ein sanftes Lächeln meine Lippen, während ich noch immer den Geschmack von Michikos Lippen auf meinen schmecken konnte. Bei dem Gedanken daran, kribbelten meine leicht und ich drückte ihre Hand einmal. Was für ein wunderschöner Traum es doch war. Die Glühwürmchen schwirrten um uns herum, während das Plätschern des Flusses noch immer zu vernehmen war. Ob ich das alles so geplant hatte? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht, doch wenn ich nichts geplant hatte, dann könnte man sich doch fragen woher ich den Ring auf einmal hatte. Oder ich trug ihn schon seit einiger Zeit mit mir herum. So viele unbeantwortete Fragen und ich war jetzt auch noch nicht willig sie zu beantworten. Allein das ich mir so viele Gedanken um unbedeutendes machte, schien diesen Moment irgendwie etwas zu zerstören. Doch leider blieb es nicht aus, dass ich mir weiterhin Sorgen machte. Ich war vielleicht noch kein vereidigter König, doch genauso wie die Hochzeit von uns beiden, würde dies wohl nicht mehr lange dauern. Am liebsten hätte ich es sofort getan, doch dafür musste wohl noch einiges geplant werden. Besonders wollte ich Michikos Familie dabei haben, selbst wenn es vielleicht viel zu bedenken gab, was dies betraf. Doch wenn ich schon meine Familie nicht mehr an meiner Seite wissen konnte, sollte ihre Familie für sie da sein, an solch einem wichtigen Tag besonders.

„Wie wäre es, wenn wir in einem Meer aus Rosen heiraten würden, Michiko…“, es war keine wirkliche Frage, doch man konnte meinen, dass ich mich sehr zu Rosen verbunden fühlte. Gut der Schlossgarten war voll von ihnen, zumindest bis zu dem Tag als Rosiel kam und auch unser Wappen war mit Rosen geschmückt, möglich das da wirklich eine Verbindung bestand. Noch immer hielt ich ihre Hand fest in meiner, während vor meinem inneren Auge Rosen ihre Bahnen zogen. Erinnerungen kamen mir nach und nach wieder ins Gedächtnis, die mein Lächeln nicht minderten. Selbst wenn dieses Leben doch nur durch meinen Vater ausgelöst worden war, der mich durch diese Geburt in einen menschlichen Körper sperrte, so würde ich es doch für nichts auf der Welt tauschen. Die da oben konnten nicht einmal wissen, wie gut sich die Liebe anfühlte und anscheinend sollte es auch so bleiben. Der Herr hatte es sicher nicht vorgesehen, dass sich seine Engel in die Menschen verliebten, die er erschaffen hatte. Die Menschen waren es, die perfekt waren, mit all ihren Ecken und Kanten, ihren Fehlern. Ihre Fehler machte sie eben erst aus und darum waren sie perfekt. Wir Engel waren eigentlich nur der Abschaum, den der Herr als seine Diener ausgewählt hatte. Seine Ebenbilder zu schützen, darum waren wir geschaffen worden. Somit war ich wohl das einzige Wesen, welches zweimal in diese Welt geboren worden war und nicht zu einer komplett anderen Person wurde. So wie ich jetzt war, war ich schon immer gewesen. Doch trotz der vielen Gedanken, die in meinem Kopf umher schwirrten, was meine Existenz betraf, so kamen weiterhin so viele Erinnerungen in diesem Moment hoch, wie noch nie in meinem Leben zuvor. Ich erinnerte mich an Dinge, an die ich mich gar nicht erinnern konnte. An den Augenblick, als ich zum ersten Mal die Stimme meiner Mutter hörte, sie zum ersten Mal sah und sie zum ersten Mal anlächeln konnte. An meine ersten paar Tage, die ich in dieser Welt gelebt hatte, daran erinnerte sich wohl niemand, doch plötzlich erinnerte ich mich daran. Ich konnte mich sogar wieder an die Melodie ihres Herzens erinnern, jedes Mal, wenn ich meinen Kopf auf ihre Brust legte. Doch auch jetzt hörte ich eine vollkommen andere Melodie neben mir, die mich mehr und mehr in ihren Bann zog. Meine Gabe die Melodien der Menschen zu hören, machte auch vor Michiko nicht Halt. Doch diese war so wunderschön, dass ich mir wünschte, es gebe keinen Moment, indem ich sie nicht hören konnte. Mittlerweile hatte ich mich wieder aufgerichtet und blickte starr vor mich hin. Es waren doch nichts mehr als Erinnerungen gewesen, doch das sie mich so mitnehmen konnten, dies hätte ich in meinem Leben niemals erwartet. Langsam ließ ich die Hand der Weißhaarigen los, seltsam es fiel mir immer noch schwer, sie mit Liebste anzusprechen, vielleicht dachte ich noch immer, dass ich sie nicht verdient hatte. Während ich mich erhob, erschienen auch meine dunklen Schwingen wieder auf meinem Rücken, die sich langsam streckten.

An sich verschwanden meine Flügel nie, doch man konnte es nur so beschreiben, dass sie sich in keinem manifestierten Zustand mehr befanden, wenn sie sich auflösten. Erneut hob ich Michiko hoch und hielt sich auf meinen Armen, während ich wieder in die Luft abhob. Gerade ließ ich ihr wohl doch keine Zeit durchzuatmen. Aber es gab selten Momente, in denen man mit mir stillsitzen konnte. Den Rosengarten auswendig zu machen, war dabei schon ein weitaus größeres Problem. Rosiel hatte immerhin ganze Arbeit mit seiner Zerstörung geleistet. Wenn er eben etwas anfing, dann machte er es auch richtig, dies musste man ihm lassen. So entpuppte sich das ganze Chaos aber erst, als ich landete. Es war dunkel, darum sah man an sich nicht viel, doch ich spürte die Zerstörung umso mehr. Nicht nur der Garten strahlte dies aus, das ganze Schloss schien wie ausgestorben. Oh ja Rosiel hatte wirklich ganze Arbeit geleistet. Wenn ich doch nur meinen Hass auf ihn vergessen konnte. „Manchmal beneide ich dich dann doch darum, dass du manches vergisst Michiko. Ich wünschte ich könnte dies auch.“, murmelte ich mehr oder weniger an mich selbst, während ich Michiko absetzte. An sich wäre es doch besser, sich erst einmal zum Auszuruhen zurück zu ziehen, zumindest kam mir dies in den Sinn, ob mir schlafen vergönnt war, war wieder so eine andere Sache.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 04 Feb 2015, 20:22

Isamu war seit einiger Zeit schon auf der Suche nach Arisu und Nozomi. Es stellte sich aber als eine ziemlich zeitaufwendige Aufgabe heraus. Der Grund dafür lag auf der Hand. Niemand außer den beiden Prinzessinnen wusste, wo sie sich aufhielten. Ich sollte es wissen, aber ich konnte mich nicht daran erinnern. Isamu konnte aber nicht wissen, wohin ich sie verschleppt hatte. Dass er sie doch noch fand, war eher ein glücklicher Zufall. Isamu suchte nicht nur Arisu und Nozomi, sondern hielt auch Ausschau nach Ryo, der spurlos verschwunden war. Als er an dessen Zimmer vorbeilief, warf er auch wegen ihm einen Blick hinein, da er sich dachte, dass sein großer Bruder in seinem Zimmer sein könnte. Am Ende fand er also nicht nur Ryo, sondern auch die Prinzessinnen.
Der Anblick von Nozomi und Arisu warf bei Isamu einige Fragen auf. Die wohl wichtigste Frage war, was ich ihnen angezan hatte. Seinen Blick konnte er von Arisus nacktem Körper jedenfalls nicht abwenden, selbst dann nicht, als sie wieder angezogen war. Sie hatte es Isamu wirklich angetan. Arisus harte, aber mit Sicherheit berechtigte Worte beantworteten diese Frage auch nicht, sondern drängten ihn eher noch mehr dazu herauszufinden, was vorgefallen war. Zunächst versuchte er sie zu beruhigen. Er ging auf sie zu und nahm sie in den Arm. "Keine Sorge. Es ist vorbei! Alles wird wieder gut. Versprochen!", sagte er. Zur gleichen Zeit stand Ryo nur an eine Wand gelehnt im Zimmer und sah Nozomi an. Er hatte nicht den Eindruck, dass sie Trost benötigte, aber er war auch nicht der Typ für sowas.
Als Isamu den Eindruck hatte, Arisu einigermaßen beruhigt zu haben, ließ er sie wieder los, aber blieb vor ihr stehen. Dann sprach er: "Ich finde es genauso unglaublich, was sie angerichtet hat. Ich habe sie selbst nicht wiedererkannt, obwohl ich ihr Bruder bin und von ihrem Problem weiß. Sie wäre beinahe soweit gegangen und hätte den Untergang der Welt wie wir sie kennen herbeigeführt. Doch um ehrlich zu sein glaube ich nicht, dass das wirklich Michiko war. Das soll keine Entschuldigung für ihre Taten sein, aber ich glaube, dass entweder der Todbringer ihren Körper missbrauchte oder dass ihre böse Persönlichkeit außer Kontrolle geriet. Ihr müsst wissen, dass diese Persönlichkeit nicht immer in ihr existierte. Ich bitte euch nicht darum, ihr zu verzeihen, aber gebt ihr doch bitte eine Chance, es wiedergutzumachen. Vorhin hatte sie sich noch gefasst und dem ganzen Unheil in Hyrule ein Ende gesetzt. Sie verlor ihr Bewusstsein. Als sie wieder aufwachte, konnte sie sich an fast nichts mehr erinnern." Ryo trat auf einmal hervor und sagte mit aggressivem Unterton: "Dein Weichei-Geschwafel bringt doch nichts, Brüderchen! Jetzt werde ich mal Tacheles reden." Er wurde etwas ruhiger und dachte nochmal darüber nach, was er gleich sagen würde. "Mein kleiner Bruder hat Recht! Ihr solltet Michiko nicht die Schuld dafür geben. Ihr könnt es machen, wenn ihr wollt, aber der wahre Schuldige bin ICH! Das alles wäre nicht passiert, wenn ich Michiko nicht hereingelegt hätte. Das ganze Dilemma begann damit, dass sie den Todbringer aus seiner Gefangenschaft im Siegelhain mit der Hymne der Göttin befreite. Ich habe ihre Vergesslichkeit ausgenutzt und ihr weisgemacht, dass die Melodie die Göttin rufen würde, damit sie den Verbannten vernichtete. Tatsache war aber, dass dessen Wut anstieg, sodass das Siegel brach. Michiko hatte vergessen, dass sie die Wiedergeburt der Göttin ist. Ich war also der Auslöser für das alles. Ich nehme Michiko nicht in Schutz, aber... wenn ihr Michiko hasst, dann müsst ihr mich noch mehr hassen. Das Schlimmsre daran ist, dass ich nichts bereue. Ich würde es jederzeit wieder so tun, denn mich hat es noch schlimmer erwischt als Michiko. Während sie sowohl eine böse als auch eine gute Persönlichkeit besitzt, die das Böse zurückhält, wurde am gleichen Tag meine ganze Seele boshaft.", erklärte Ryo. Er sah danach Nozomi in die Augen. Er hegte gewisse Gefühle für sie, die er sich aber nicht so recht eingestehen wollte. Auf einmal verließ er den Raum, aber nicht nur den Raum. Er verließ sogar das Schloss, später Phiranel und nach weiterer verstrichener Zeit sogar Hyrule. Er hatte kein Sterbenswörtchen darüber verloren, wo er hinwollte. Es schien so, als wolle er vor seinen Gefühlen fliehen. Oder plante er doch etwas anderes?

*

Zurzeit genoss ich jede einzelne Sekunde, die ich mit Asagi zusammen verbrachte. So richtig hatte ich noch nicht realisiert, dass er mir einen Heiratsantrag gemacht hatte, den ich angenommen hatte. Dies änderte sich auch nicht, als ich merkte, dass er mir einen Ring über meinen Finger streifte. Das war eine schöne und romantische Geste, wenn man mich fragte, aber ich würde Asagi auch ohne Verlobungsring heiraten. Am liebsten hätte ich mir den Ring sofort angesehen, aber da Asagi meine Hand ergriff, musste das warten. Ich konnte meinen Blick aber eh nur schwer von ihm, dem Sternenhimmel oder den Glühwürmchen, die beinahe selbst wie Sterne leuchteten, lösen. Dieser Ort war in so vielerlei Hinsicht einfach wunderschön. Eigentlich ein perfekter Ort für einen Heiratsantrag. Allmählich glaubte ich, dass Asagi das schon seit einiger Zeit geplant hatte. Der Ring an meinem Finger war jedenfalls ein klares Zeichen dafür. Er musste wohl auf den richtigen Moment gewartet haben, den er dann gesehen haben musste, als ich ihm klargemacht hatte, dass unsere gegenseitige Liebe stärker als die finstere Macht des Todbringers war. So schön es auch hier war, aber heuraten wollte ich hier nicht. Dieser Ort sollte als der Ort in meinen Erinnerungen bleiben, an dem Asagi mir den Heiratsantrag gemacht hatte. Dieser Ansicht war Asagi anscheinend auch, zumindest interpretierte ich seine Aussage so. Natürlich setzte dies voraus, dass ich diesen Ort und den Antrag nicht vergaß.

Auf Asagis Aussage gab ich keine verbale Antwort. Meine Zustimmung gab ich ihm lediglich mit einem Lächeln. Im Prinzip führte er mir damit nur vor Augen, dass wir, bevor wir heiraten konnten, noch einiges vorzubereiten hatten. Dies sar ganz nach meinem Geschmack. Asagi und ich konnten eine Hochzeit ganz nach unseren Vorstellungen und Wünschen vorbereiten. Darauf freute ich mich jetzt schon, auch wenn es Stress bedeuten könnte und sicherlich würde. Wahrscheinlich könnten nicht alle Wünsche berücksichtigt werden, aber darum ging es nicht. An unserem Hochzeitstag sollte es um Asagi und mich und um unsere Liebe zueinander gehen. Wir gingen an diesem Tag einen Bund fürs Leben ein und das in für mich doch recht jungen Jahren, wenn man mal die Lebensspanne der Göttin Hylia außer Acht ließ. Allein wenn ich wieder an Wünsche dachte, dachte ich an meinen Wunsch zurück. So langsam fing ich an mich zu fragen, wie ich überhaupt das Triforce zusammensetzen konnte. Daran erinnerte ich mich wirklich nicht. Ich konnte nicht einmal die Erinnerungsfetzen in meinem Kopf richtig sortieren, egal wie sehr ich es auch versuchte. Jedes Bild, an das ich mich erinnern konnte, warf daher Fragen auf, auf die ich keine Antwort wusste. Einerseits wüsste ich gerne, was alles passiert war, aber andererseits hatte ich das Meiste vielleicht aus gutem Grund vergessen. Die Hauptsache war doch, dass jetzt soweit wieder alles in Ordnung war.

Asagi brachte mich auf einmal wieder woanders hin. Mir war es im Prinzip egal, wo wir uns aufhielten, selbst wenn es in den Abgrundtiefen der Hölle wären, solange wir nur zusammen waren. Er landete mit mir auf dem Arm an einem Ort, an dem man wegen der Dunkelheit kaum etwas sehen konnte. Zuerst hielt ich eh meine linke Hand vor mich und warf einen Blick auf den Ring. Augenblicklich fing ich an von dem mit Rosen verzierten Ring zu schwärmen. "Das wär doch nicht nötig gewesen, Asagi.", sagte ich, aber war doch froh, dass ich den Ring hatte. Der Ring erinnerte mich mit den Rosen an Nagano selbst, doch als ich mich dann umsah, wurde ich schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ich erkannte in der herrschenden Dunkelheit noch genug. Ich erkannte das Bild der Zerstörung, das sich vor uns erstreckte. Im Gegensatz zu dem, was in Hyrule passiert war, wusste ich hier noch, wer dafür verantwortlich war. Es war einfach schrecklich, dass sowohl Hyrule als auch Nagano Zerstörung und Verwüstung davon trugen. Ich fand es in beiden Ländern schön, sodass es mir sogar egal wäre, in welchem der beiden Länder wir später heirateten. Doch bis dahin war noch einiges zu tun. "Glaub mir, das wünscht du dir nicht!", erwiderte ich mit gesenktem Blick, "Oder möchtest du mit der ständigen Angst davor leben, irgendwann alle schönen Momente, die du erlebt hast, zu vergessen. Manchmal wundert es mich, dass ich mich an den Tag unserer ersten Begegnung erinnern kann." Ich wollte die Stimmung nicht verderben, aber dieser Ort hatte dazu eh schon beigetragen. Auf Asagi znd mich wartete wirklich noch ein ganzes Stück Arbeit bis zur Hochzeit. Asagi wollte in einem Meer aus Rosen heiraten, wofür Nagano einst ein perfekter Irt gewesen wäre. Doch sah man sich hier um, sah man weit und breit keine Rose bis auf die in meinem Haar und die an dem Verlobungsring an meinem Finger. Ich wandte mich Asagi zu. Ich legte meine rechte Hand auf seine linke Wange und drehte sein Gesicht behutsam zu mir. Ich stellte mich auf meine Zehenspitzen und gab ihm einen kurzen, aber zärtlichen Kuss. Anschließend nahm ich seine beiden Hände und sagte: "Lass uns erst heiraten, wenn Nagano und Hyrule in alter Pracht erstrahlen! Diese Zerstörung in beiden Länder lässt mir sonst keine Ruhe. Versteh mich nicht falsch, aber so will ich nicht heiraten. Ich liebe dich, doch unsere beider Länder sollen erst wieder in altem, nein, doch lieber in neuem Glanz erstrahlen." Ich wusste nicht, was mein Verlobter davon hielt, aber ohne diese Maßnahme könnten wir nicht in einem Meer aus Rosen heiraten oder was wir uns sonst noch wünschten. Meinen Vorschlag fand ich daher ganz plausibel. Hoffentlich sah Asagi das genauso.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 04 Feb 2015, 23:11

Ich sah Isamu geschockt an, nachdem ich mich beruhigt hatte und sprach ,,Du weißt nicht was sie mit uns gemacht hat, nicht wahr....Isamu...deine Schwester hat die Kontrolle unserer Körper genommen und ist dann....dann....über uns hergefallen als wären wir Marionetten....sowas ist unverzeihlich...das kann und werde ich ihr auch nicht verzeihen...und sowas...seit mir bitte nicht böse aber sowas kann man nicht wieder gut machen." Ich stand langsam auf und blieb schließlich vor ihm stehen..als ich jedoch sah, dass Ryo den Raum verlassen hatte, konnte ich mir denken was in Nozomi für ein Gefühlschaos entstanden war, voraolem nach seinen Worten. Aber ich hoffte, dass Isamu jetzt verstand was ich meinte. Ich hatte zwar für ihn Gefühle entwickelt ob es allerdings genauso umgekehrt war, konnte ich nicht sagen. Ich konnte zwar die Gedanken anderer Menschen und Tieren lesen aber in Gefühlen reinsehen konnte ich nicht. Wenn es Isamus Wunsch war, dass ich Michiko verzieh, dann würde ich es tun aber vergeben ist nunmal nicht vergessen. Wenn ich ihr verzieh würde vieles Anders sein.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 05 Feb 2015, 06:58

"Mein kleiner Bruder hat Recht! Ihr solltet Michiko nicht die Schuld dafür geben. Ihr könnt es machen, wenn ihr wollt, aber der wahre Schuldige bin ICH! Das alles wäre nicht passiert, wenn ich Michiko nicht hereingelegt hätte. Das ganze Dilemma begann damit, dass sie den Todbringer aus seiner Gefangenschaft im Siegelhain mit der Hymne der Göttin befreite. Ich habe ihre Vergesslichkeit ausgenutzt und ihr weisgemacht, dass die Melodie die Göttin rufen würde, damit sie den Verbannten vernichtete. Tatsache war aber, dass dessen Wut anstieg, sodass das Siegel brach. Michiko hatte vergessen, dass sie die Wiedergeburt der Göttin ist. Ich war also der Auslöser für das alles. Ich nehme Michiko nicht in Schutz, aber... wenn ihr Michiko hasst, dann müsst ihr mich noch mehr hassen. Das Schlimmsre daran ist, dass ich nichts bereue. Ich würde es jederzeit wieder so tun, denn mich hat es noch schlimmer erwischt als Michiko. Während sie sowohl eine böse als auch eine gute Persönlichkeit besitzt, die das Böse zurückhält, wurde am gleichen Tag meine ganze Seele boshaft" Die Erklärung von Ryo hallte mir immer wieder im Kopf und blickte schockiert drein, wenn ich es richtig verstand, dann wäre dies alles hier nicht passiert, wenn Ryo seine Finger nicht im Spiel gehabt hätte. Mein schockierter Blick legte sich als ich merkte, wie er das Zimmer verlies. Eine Mischung zwischen Liebe, Wut, Trauer und Hass strömten durch meinen Körper. Was sollte ich jetzt machen? Ihm hinterher laufen und ihm gestehen was ich für ihn empfand oder ihn ziehen lassen? Ich wusste nicht direkt was ich tun sollte aber ich lief ihm nach bis zum Eingang des Schlosses. Ich sah mich genau um aber ich konnte Ryo nirgends entdecken ,,Ryo...willst du jetzt etwa gehen ohne zuhören was ich dir sagen will?" Fragte ich mich murmelnd und merkte wie mir die Tränen in die Augen schossen. Noch eine ungeklärte Frage war, sollte ich jetzt Michiko verzweihen oder etwa nicht?...Aber ich dachte so als wäre es Ryos einzige Bitte an mich. Bevor er aufbrach.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 05 Feb 2015, 21:57

„Und ob das nötig ist Michiko.“, antwortete ich und lachte dabei, während ich mich hier umsah. Der Geruch von verbrannten Pflanzen drang mir in die Nase und dies, obwohl es schon eine kleine Weile her war, dass Rosiel die Rosen hatte, verbrennen lassen. Es schmerzte mich sehr dies zu sehen, doch gleichzeitig blieb ich stark, da ich wusste, dass ich es nicht allein mit ansehen musste und Michiko da war. Sie war einfach die Stütze in meinem Leben geworden, die mir ohne Familie gefehlt hatte. Bis jetzt war der Leichnam meines Vaters und auch der meiner Schwester noch nicht gefunden worden. Doch auf ihre Worte hin, holte sie mich wieder etwas ins Diesseits zurück. Sicher konnte ich sie nicht so hundertprozentig verstehen, doch wenn ich die schlimmen Erinnerungen alle vergessen könnte, vielleicht könnte ich dann wieder wirklich von Herzen lachen. Es fiel mir nämlich noch immer schwer, wirklich glücklich zu sein, obwohl ich das mit der Weißhaarigen an meiner Seite war. Ich hatte es seit einer Ewigkeit nicht mehr so friedlich um mich herum in Erinnerung. Seit Mutter gestorben war, hatte ich mich um Suzu gekümmert und Vater hatte sich um das Königreich gekümmert, bis ich eben auch noch die Verantwortung des Königreichs zu tragen hatte. Und dann war Suzu verschwunden. Man sollte mich nicht falsch verstehen, ich mochte meine Schwester, aber unser Verhältnis, hatte sich über die Jahre sehr verschlechtert und deshalb hatten wir die letzten Jahre vor ihrem Verschwinden kaum noch ein Wort mit einander gesprochen und auch so trafen wir kaum noch auf einander.

„Diese Dinge würde ich für nichts auf der Welt vergessen wollen, aber die schlimmen Dinge, die ich getan habe, diese würde ich gerne gegen mehr Zeit mit dir eintauschen.“, gestand ich und bemerkte erst dann, als Michiko erneut sprach, dass sie mich überhaupt geküsst hatte. Sicher war diese Situation anders, als ich sie eigentlich erwartet hatte, aber zwischen uns standen eben noch immer viele negative Erinnerungen, selbst wenn Michiko sich an ihre nicht mehr erinnern konnte. Was sie in Hyrule auch getan hatte, musste wirklich schlimm gewesen sein, doch ich wollte diese Taten nicht kennen, nicht um alles Glück in der Welt. Dafür sollte sie aber auch meine vergangenen Taten nicht erfahren, was ich dort oben mit Rosiel angestellt hatte, mochte vielleicht meine persönliche Rache sein, aber dies rechtfertigte nicht, warum ich über ihn hergefallen war, wie ein Tier. Meine Rache war stark genug gewesen, um mich davon abzuhalten, meine Taten zu überdenken. Ich teilte Michikos Wunsch nach dem Wiederaufbau jedoch und so war ich ihr auch keinesfalls böse, dass sie erst danach heiraten wollte. Ich hatte den Wunsch nach Rosen, meinem langjährigem Markenzeichen, geäußert und dabei wusste ich selbst gut genug, wie lange sie zum Gedeihen brauchten, weshalb ich ebenso warten konnte. „Ich teile diese Meinung Michiko, aber bevor es damit wirklich losgeht, sollten wir uns doch ausruhen, findest du nicht.“, sprach ich anschließend und entfernte mich daraufhin etwas von ihr. Fast schon tauchte ich aufgrund meines dunklen Auftretens, komplett in der Dunkelheit unter, doch man sah noch leicht meine Silhouette, wie sie sich auf das große Tor zubewegte und es öffnete. Zu meiner Überraschung herrschte im Schloss reges Treiben und alle Lichter brannten. Unsere wenigen Bediensteten rannten von einem Ort zum anderen, wie als ob ihnen jemand von meiner Rückkehr berichtet hätte. „Was ist denn hier los?“, fragte ich überrascht und wartete nur noch weiter mit dem Eintreten, bis Michiko mir gefolgt war. „Prinz Asagi, wir bereiten hier alles für ihre Krönung morgen vor, ihre Freunde haben gemeint, dass sie kommen und ihr Berater meinte, wir sollten den Termin für die Krönung so schnell wie möglich ansetzen. Im Übrigen, gute Wahl mit eurer Verlobten.“, sprach eine der Dienstmädchen und zwinkerte mir anschließend zu, bevor sie wieder an die Arbeit ging. Wahrscheinlich könnte man meinen, es sei ein unhöfliches Verhalten gegenüber mir, dass sie gerade an den Tag oder besser den Abend gelegt hatte, aber ich hatte ihnen allen noch nie den Mund verboten und hatte es jetzt auch nicht vor. Doch das mein ach so toller Berater darauf bestand, die Krönung auf morgen zu setzen, obwohl ich eigentlich genug andere Pläne hatte, irritierte mich zunehmend mehr. Wurde er etwa schon von meinen Plänen unterrichtet, oder hatte ich einfach nur etwas nicht mitbekommen. Vielleicht konnte Ruiza auch einfach mal seinen Mund nicht halten, was ich für genauso wahrscheinlich hielt. Schon seit einer Ewigkeit hatte ich hier nicht mehr so viel Leben gesehen und war dementsprechend wie erstarrt, erst als ich wieder an Michiko dachte, schien ich wieder aufzuwachen. „Na von was habt ihr denn geträumt mein Prinz.“, lachte einer der Wachen neben mir, ehe er sich so schnell es ging wieder verzog. Es hatte schon so seine Vor- und Nachteile, wenn man seinen Untergebenen, selbst wenn ich sie niemals so bezeichnen wollte, so viele Freiheiten gab, die ich selbst nicht genießen konnte. Doch erst jetzt, wo meine ganze Familie ausgelöscht war, bemerkte ich erst, wie gut ich es doch bei ihnen hatte. Ich konnte nur hoffen, dass sie mir von dort wo sie jetzt waren, zusahen.

Zumindest wenn ich heiratete. Ich griff schlussendlich nach der Hand der Weißhaarigen und lief mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen los. Gut ich musste zugeben, dass mich ihre Nähe mehr und mehr an meine Grenzen brachte, was meine Selbstbeherrschung anging, doch eigentlich wollte ich mir dies noch für unsere Hochzeitsnacht aufheben, da es noch einiges zu verarbeiten gab, dass man nicht auf die Schnelle vergessen konnte. Zumindest nagten diese Erinnerungen wie Parasiten an mir. Schließlich machte ich vor meinem Gemach halt, ich wollte sie jetzt nicht unbedingt allein lassen, weshalb ich diesen Entschluss eigentlich schnell getroffen hatte. „Ich hoffe mal, dass dich ein paar Federn nicht stören.“, gab ich schmunzelnd zu, als ich an meine Engelsflügel dachte, die wirklich wenn ich schlief, wieder erkennbar waren. Eines der wenigen Probleme, für die ich noch keine Lösung gefunden hatte. Ich zog Michiko mit hinein und verschloss hinter uns die Tür, bevor ich sie gleich gegen diese Drückte und ihre Lippen ein weiteres Mal mit meinen verschloss.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 08 Feb 2015, 15:30

Isamu verstand sehr gut, was Arisu ihm erklärte. Er hörte aus ihrer Erklärung mehr als deutlich heraus, dass ich ihr und Nozomi Schreckliches angetan hatte, aber das war ihm teilweise schon vorher klar. Er traute sich einen Moment lang nicht einmal Arisu anzusehen, auch nicht, als sie direkt vor ihm stand. Er drehte sich um, um seinen Blick voll und ganz von ihr abzuwenden und sprack mit zum Boden gerichteten Blick: "Es tut mir Leid. Ich bin auch nicht ganz unschuldig daran, dass Michiko so weit gehen konnte. Ich hätte sie davon abhalten können, euch hierher zu verschleppen, wenn ich wirklich gewollt hätte. Es war nur so... sie ist meine Schwester und ich habe ihr vertraut, wobei es mir egal war, dass ihre finstere Seite die Kontrolle über sie hatte." Jetzt machte Isamu sich auch noch Vorwürfe, doch er verließ den Raum nicht, nicht so wie Ryo zuvor. Isamu drehte sich wieder um und sah in Arisus Augen. Er strich mit einer Hand ihre rechte Wange entlang während er sich ein wenig in ihren Augen verlor. "Es gibt einen guten Grund, warum es mir lieber wäre, wenn du Michiko vielleicht doch noch verzeihen könntest. Sie kann bestimmt alles erklären und wird sich entschuldigen, auch wenn ihr ihre Erinnerungen größtenteils fehlen. Der Grund ist aber der... nun... wie soll ich sagen...", sagte Isamu, bis ihm auf einmal ein Kloß im Hals zu stecken schien. Ausgerechnet der Träger des Triforce des Mutes brachte nun den Mut nicht auf, um Arisu etwas Wichtiges zu sagen. Er stotterte noch etwas weiter, doch er kam nicht zum Punkt. Mit einem Mal nahm er doch allen Mut zusammen, drückte Arisu an sich und versiegelte seine Lippen mit ihren. Taten sprachen manchmal mehr als tausend Worte, doch ob es in diesem Fall so klug war, war fraglich. Immerhin war Arisu durch meine Taten noch traumatisiert und er tat soeben beinahe nichts anderes, als über ihre Lippen herzufallen. Immerhin ging er nicht weiter, nicht so wie ich.

Ryo war inzwischen schon längst verschwunden. Er hatte weder eine Nachricht hinterlassen, noch sonst wem Auskunft darüber gegeben, wo er hinging. Was er vorhatte, wusste nur er. Nozomi und ihre Gefühle schienen ihm egal zu sein, doch eigentlich sollte ihr längst klar sein, dass er ähnliche Gefühle für sie hegte wie sie für ihn. Trotzdem blieben Nozomi vorerst als einzige Erinnerungen an ihn der Kampf, den sie geführt hatten, und die kurze Zeit danach, die sie gemeinsam verbracht hatten. Ryo war jedoch nicht aus der Welt. Irgendwo hielt er sich noch auf. Nozomi musste ihn nur finden, was kein Problem für sie darstellen sollte, wenn sie ihn tatsächlich liebte.

*

Ich wollte Asagi wegen des Rings nicht wiedersprechen und freute mich nach seinen Worten einfach nur darüber, dass ich ihn hatte. In meinem Fall war es sicher sogar besser, wenn ich einen Verlobungsring besaß, denn auf diese Weise würde ich nicht so schnell vergessen, dass ich mit Asagi verlobt war. Allerdings war diese Verlobung noch schwebend unwirksam, bis mein Vater nicht seine Zustimmung gab. Er würde sich vermutlich noch vergewissern wollen, ob ich bei Asagi auch in guten Händen war, doch wenn er erstmal sah wie glücklich ich war, würde er der Verlobung auch zustimmen. Deshalb machte ich mir keine Sorgen darüber.
Es erleichterte mich ungemein, dass Asagi derselben Meinung wie ich war. Egal wie lange es dauerte, unsere Hochzeit musste warten, bis Nagano und Hyrule wiederaufgebaut worden waren. Sein Vorschlag für eine Ruhepause kam mir aber auch sehr entgegen. Seitdem Asagi mich von Schloss Hyrule weggebracht hatte, fühlte ich mich ziemlich erschöpft. Es passte mir daher auch nicht so ganz, dass er vorging und mich regelrecht zurückließ. Natürlich setzte ich mich in Bewegung und folgte ihm, doch ich sehnte mich wirklich schon nach der Pause. Was im Schloss Naganos los war, überraschte mich allerdings auch. Eines der Dienstmädchen erklärte uns, was sie hier taten. Sie brachte mich sogar etwas in Verlegenheit, als sie meinte, dass Asagi mit mir eine gute Wahl getroffen hatte. Dass man aber hier auch schon von unserer Verlobung wusste, bestätigte meinen Verdacht, dass Asagi den Antrag doch bereits geplant haben musste. Allein bei ihm zu sein machte mich schon so unfassbar glücklich trotz der vielen Gedanken, die in meinem Kopf herumspukten. Der Einzige, der mich zurzeit von diesen ablenkte, war Asagi. Morgen stand also seine Krönung an. Das bedeutete dann wohl, dass ich den König Naganos heiraten würde. Mir war schleierhaft, wie das in Nagano gehandhabt wurde, aber machte mich das dann zur Königin des Landes? Mir jetzt darüber Gedanken zu machen, brachte mir aber auch nichts, zumal Asagi das eh verhinderte, als er meine Hand ergriff und mich mit sich zog.

Eine Pause hatten Asagi und ich uns wohlverdient. Mir war zwar immer noch unbekannt, wie Hyrule vor dem Untergang bewahrt wurde, aber wir hatten diese Schlacht und die Schlacht gegen Rosiel hier in Nagano gemeinsam überstanden. Auf seine Aussage mit den Federn meinte ich: "Das macht mir nichts. Deine Federn sind auch ein Teil von dir und ich liebe dich mi allem drum und dran." Schlussendlich betraten wir sein Schlafzimmer. Ein kurzen Blick konnte ich erhaschen, bevor ich nur noch Asagi sah, der mich gegen die Tür presste. Ich erwiderte den Kuss, mit dem er praktisch schon über mich herfiel, und schloss dabei die Augen. Während unsere Lippen sich scheinbar nicht mehr voneinander trennen wollten, rutschte ich langsam mit meinem Gesäß immer weiter die Tür hinab, bis ich schließlich auf dem Boden saß und Asagi sich über mich beugte. Ich wehrte mich nicht gegen Asagi, wozu mir ohnehin die Kraft fehlte. Streng betrachte könnte man denken, dass Asagi mich hierher entführt hatte. Hoffentlich sah es am Ende niemand als solche, denn für mich handelte es sich um keine Entführung. Wenn überhaupt verführte er mich gerade. Oder hatte nicht doch ich ihn verführt? Aus irgendeinem Grund musste er ja gerade so über mich herfallen. Bei mir brauchte er sich aber nicht in Zurückhaltung ausüben. Hauptsache er hörte nicht auf einmal auf und machte einen Rückzieher. Um dies einigermaßen zu verhindern, umschloss ich seinen Hals mit meinen Armen und drückte ihn fester an mich.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 08 Feb 2015, 15:54

Ich sah seinen Rücken an, den er mir zuwandte. Als ich seine Worte hörte, wollte ich schon sagen, dass ihm keine Schuld traf aber ich ließ es lieber, denn er sprach schließlich noch weiter aber nicht zu ende. Ich sah ihn anfangs fragend an, denn ich wollte schon wissen, was er mir sagen wollte. Doch statt er es mir sagte, zeigte er es mir. Mit geweiteten Augen sah ich Isamu an. Etwas zögerlich legte ich meine Hände auf seine Schulter und erwiderte. Ich genoss unserem Moment zu Zweit und wollte ihn am liebsten ewig festhalten. Ich löste den Kuss kurz und sprach,,Wenn du wirklich möchtest, dass ich mit deiner Schwester rede, dann werde ich es versuchen aber....Isamu bitte bedenke eines vergeben werde ich ihr aber vergessen ist es nicht..aber bitte machw dir wegen dieser Sache keine Vorwüfe..bitte." Ich blickte ihm in die Augen, bevor ich wieder meine Lippen mit seinen versiegelte und mich fester an ihm drückte.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 11 Feb 2015, 21:00

Ich grinste in unseren Kuss hinein, den ich dann doch irgendwann aufgrund des fehlenden Sauerstoffs unterbrechen musste. So oft hatte ich dies eigentlich schon tun wollen, doch ich hatte mich immer zurückgehalten. Dafür gab es auch jedes Mal einen Grund. Selbst jetzt sollte es einen geben, obwohl ich diesen noch nicht zu sehr in meine Gedanken vordrängen lassen wollte. Dies würde noch früh genug geschehen und tja dann würde wohl diese Stimmung wieder verschwinden. Meine Hände waren weiterhin neben ihrem Kopf und drückten praktisch schon gegen die Tür, während ich in ihr Gesicht sah. Michiko hatte es wirklich das ein oder andere Mal geschafft, mich fast um den Verstand zu bringen und jetzt war wieder einer dieser Momente. Manchmal glaubte ich, dass es irgendwie vorbestimmt sein könnte, dass wir beide uns getroffen haben, doch dann schlich sich daran auch der ein oder andere Zweifel in meine Gedanken. Ich glaubte nicht an so etwas wie das Schicksal, auch wenn wir Engel normalerweise von Natur aus, sehr mit dem Schicksal verbunden waren. Gleichzeitig setzte diese Tatsache wohl auch voraus, dass ich dies alles für einen Zufall hielt, doch dem kamen meine Gefühle auch nicht gleich, es war irgendetwas dazwischen und ich wusste einfach nicht, was es auch hätte sein können. Für mich zählte nur, dass ich mit derjenigen zusammen war, die ich von ganzem Herzen liebte. Doch trotzdem schlich sich mit einem Mal auch wieder meine Krönung in meine Gedanken, an die ich eigentlich gar nicht denken wollte. Ich wusste, dass ich um mich richtig um meine Heimat kümmern zu können, nun König werden musste, aber ich hatte in diesem Moment kein Interesse daran. Ich hatte diese Aufgabe doch auch nur auf mich genommen, um damals meiner Schwester einen Gefallen zu tun, immerhin war ich nicht der leibliche Sohn des verstorbenen Königs. Doch Suzu war dafür niemals bereit gewesen und nun gab es auch nur noch mich. Ich war immerhin als einziger übrig, zumindest was die königliche Familie Naganos betraf. Mein Vater hatte keine Geschwister und somit war unsere Königsfamilie auch niemals besonders groß gewesen, selbst wenn meine Mutter, noch irgendwelche Verwandtschaft haben sollte. Nach und nach wanderte ich mit meinen Lippen wieder Michikos Hals entlang und bedeckte ihn mit Küssen. Niemals in meinem ganzen Leben hatte ich solche Gefühle für jemanden gespürt, wie für Michiko, was mich an sich noch weniger daran hinderte, meine Hände über ihren Körper streichen zu lassen. Zuerst strich ich über ihre Arme, bevor meine Hände auf ihrer Hüfte zur Ruhe kamen und ich sie langsam hochhob, ohne aufzuhören, ihren Hals mit meinen Küssen zu bedecken. Auf meinem Bett legte ich Michiko schließlich wieder ab und begann langsam ihre Schuler freizulegen, bevor ich auch diese mit meinen Küssen bedeckte. Also ein paar Flecken sollten schon bald zu sehen sein, selbst wenn ich dies weniger beabsichtigte. Irgendwann fiel es mir auch schwer, mich weiterhin darauf zu konzentrieren, meine Flügel zu verbergen und langsam gelangten sie wieder ans Tageslicht, oder wohl eher Mondlicht? In meinen Gemächern war alles dunkel und nur der Mond, der durchs Fenster schien, erhellte wenige Meter des Raumes.

Mittlerweile hatte ich das Gefühl, mich wirklich einmal fallen lassen zu können und jegliche Kontrolle abzulegen, wenngleich ich mir auch Sorgen machte, irgendetwas zu tun, was weder sie noch ich wollten. Ich wusste, dass ich mich durch die Gene meines Vaters, nicht wirklich kontrollieren konnte, auch nicht, was meine Lust betraf. Aber das ich meinem Vater damit so ähnlich war, wusste ich nicht. Ich kannte eben nicht die Geschichte, wie er und meine Mutter eigentlich zusammen kamen, obwohl sie schon mit Naganos König verheiratet war. Doch ob ich sie wissen wollte, war wieder eine ganz andere Geschichte. Langsam streifte ich ihr ihr Oberteil und den BH ab, bevor ich wieder hoch zu ihrem Ohr fuhr und für einen Moment mit den Küssen aufhörte. Ich kämpfte stark mit mir selbst und dies schien sie wohl auch zu bemerken. „Du musst nur sagen, wenn du das nicht willst.“, raunte ich ihr ins Ohr, ehe ich mit meinem Mund über ihr Schlüsselbein nach unten wanderte. Einen Augenblick lang verlor ich mich ganz in den Küssen, die ich auf ihrem unbekleideten Oberkörper hinterließ. Ich sog ihren Duft ein, ehe ich weitermachte. Ihre Hände fixierte ich dabei mit meiner rechten Hand über ihrem Kopf. Sie brachte mich gerade wirklich um den Verstand! Noch nie war ich wirklich aus Liebe so weit gegangen und hatte mich diesen Trieben vollkommen hingegeben. Daraus hätte man sich jetzt doch denken können, dass ich wirklich noch nie mit einer Frau geschlafen hatte, doch dieses Geheimnis ließ ich gerne noch im Dunkeln. Sollte man doch von mir denken, was man wollte, denn das mit Rosiel musste nun wirklich keiner wissen. Quälend langsam, wanderte ich ihren Oberkörper entlang, bevor ich begann ihre rechte Brustwarze zu küssen, während ich mit meiner noch freien Hand ihre Seite entlangwanderte. Nur leicht berührten meine Finger ihre zarte Haut, doch mit jedem weiteren Moment, den ich so verbrachte, verlor ich mich wieder mehr. Egal wie sehr ich mich auch aus meiner Lust heraus zu kämpfen versuchte, sie ließ mich immer weiter die Kontrolle verlieren. Wobei ich dann doch versuchte wenigstens die Kontrolle in dem Moment über Michiko zu haben, indem ich mich nicht auszog, während ich ihre Brustwarze weiterhin verwöhnte und schlussendlich zur anderen wechselte. Ich schien mich bald selbst nicht mehr erkennen zu können, während ich für einen Augenblick von ihr abließ und versuchte mich selbst noch in meinen Taten zu erkennen. Jeder entdeckte wohl eine andere Seite an sich, aber diese kannte ich nicht. Selbst dann nicht, als ich Michikos Lippen wieder mit meinen verschloss und daraufhin mit meiner freien Hand, bei ihrem Rock ankam. Langsam begann ich sie weiter auszuziehen, doch ich hatte meine Worte an sie immer noch im Kopf. Sie musste nur sagen, dass ich stoppen sollte. In mir gab es momentan sicher immer noch den Funken Selbstkontrolle, aber den musste man erst einmal finden, während ich mich praktisch nur meinen Instinkten anvertraute.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 15 Feb 2015, 15:07

Meine Tränen wurde nicht weniger, im Gegenteil sie wurden immer mehr, je mehr ich darüber nach dachte ob ich ihm folgen sollte.
Nach weiteren Überlegungen stand mein Entschluss schließlich fest, dass ich ihm folgen werde. Ohne jemanden zu sagen wo ich hin ging, machte ich mich auf den Weg. Selbst wenn ich das ganze Land nach ihm absuchen musste. Irgendwann würde ich ihn finden und dann würde ich ihm sagen, was ich für Gefühle hegte. Ich lief weiter und verlies schließlich die Hauptstadt Phiranel und kam in den Wald des Wasserdrachen Phirone. Schließlich hatte ich auch diesen Wald durchquert und verlies das Land Hyrule. "Ryo ich werde dich finden ganz sicher!" dachte ich und lief weiter.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 15 Feb 2015, 20:25

Isamu lauschte Arisus Worten, auf welche er mit einem Nicken reagierte. Ehe er etwas sagen konnte, küssten sie sich gleich wieder. Diesmal löste er den Kuss und er sagte: "Ich verstehe. Mir reicht es schon, dass du bereit bist, ihr zu vergeben. Ich weiß nicht genau, was sie euch angetan hat, aber ich verlange nicht von dir, dass du es vergisst. Ich wünsche mir nur, dass ihr in Zukunft trotz dieses Vorfalls miteinander zurechtkommt." Isamu hielt einen Moment lang inne, während dem er Arisu fest in seinen Arm nahm. Schließlich drückte er sie etwas von sich weg, aber hielt sie an den Armen fest, bevor er ihr ins Gesicht sah und erklärte: "Es gibt einen Grund für diesen Wunsch. Du weißt es jetzt bestimmt schon, aber ich muss es einfach noch loswerden. Der Grund ist folgender: Ich habe mich in dich verliebt. Mir fällt es schwer zu sagen, wann dies geschah, aber ich liebe dich und das ist alles, was zählt." Nach seinem Liebesgeständnis atmete Isamu erstmal tief durch und wartete Arisus Reaktion ab.

*

Asagi und ich befanden uns allein in seinen Gemächern. Der Austausch von Küssen war dabei erst der Anfang vom Lied. Ich ließ zu, dass Asagi meinen Hals küsste, den ich ihm dazu auch praktisch auf dem Silbertablett präsentierte. Mir gefiel es wie er meinen Hals mit Küssen bedeckte, genauso wie ich bisher jede seiner Berührungen mochte. Mit diesen zog er mich mehr und mehr in seinen Bann. Schließlich trug er mich in sein Bett, wo es dann weiterging. Nach und nach streifte Asagi mir meine Kleidung ab. Meine Schulter schien dabei sein erstes Objekt der Begierde zu sein. Nachdem er meine Schulter nahezu durchgeküsst hatte, legte er meinen restlichen Oberkörper frei. Bislang war noch alles in Ordnung, weshalb ich auch nicht verstand, warum er mir sagte, dass ich etwas sagen sollte, wenn ich nicht mehr weitergehen wollte. Genau das wollte ich doch, allerdings ahnte ich auch nicht, dass plötzlich zurückkehrende Erinnerungen uns noch einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Ich spürte allerdings, dass Asagi sich etwas zurückhielt oder er versuchte es zumindest. Es war beinahe so, als könne ich in seine Gedanken blicken, doch diese Fähigkeit besaß ich doch eigentlich nicht. Oder hatte ich sie mir vor kurzem irgendwie angeeignet? Meinetwegen konnte er sich seiner Lust hingeben, denn ich hatte auch Lust auf mehr.

Letztendlich gewann ich doch den Eindruck, dass Asagi sich nach und nach weniger in Zurückhaltung ausübte. Meine Hände schaffte er aus dem Weg, indem er sie mit seiner rechten Hand über meinem Kopf festhielt. Dadurch stand ihm mein Oberkörper offen. Diese Gelegenheit nutzte er auch aus. Asagi erregte mich schon sehr, als er meinen Oberkörper entlangfuhr. Als seine Lippen dann auch noch meine Brustwarze berührten, entfuhr mir ein Stöhnen, wenn auch noch ein relativ leises. Ich schloss meine Augen, um seine Lippen sowie jede andere Berührung noch intensiver zu spüren. Ich stöhnte noch einige Male mehr, mal etwas lauter, mal wieder leiser, und es änderte sich auch nicht, als meine andere Brustwarze an der Reihe war. Ein mehr als nur zufriedenes Lächeln umspielte zwischen meinem Gestöhne meine Lippen. Allem Anschein nach fand Asagi Gefallen an meiner üppigen Oberweite. Als er aber auf einmal aufhörte, öffnete ich meine Augen und sah meinen Verlobten fragend an. Gerade als ich fragen wollte, was los sei, presste er seine Lippen wieder auf meine. Meine Hände ließ er nicht los und mit der anderen Rock versuchte er meinen Rock loszuwerden. Dabei half ich ihm, in dem ich den Rock meine Beine herunterrutschen und schließlich über meine Zehenspitzen vor meinen Füßen aufs Bett fallen ließ. Damit bedeckte nur noch meine Unterhose den intimsten Bereich meines Körpers, doch die wurden wir auch noch los, sodass sie auf meinem Rock landete.

Somit lag ich völlig unbekleidet unter Asagi und konnte mich kaum bewegen, während er sich noch von keinem einzigen Kleidungsstück getrennt hatte. Urplötzlich, nachdem ich während des Kusses meine Augen geschlossen hatte, sah ich ein Bild vor meinem geistigen Auge, dass zu einem ungünstigeren Zeitpunkt nicht kommen konnte. Ich sah mich unbekleidet wie in diesem Moment auf meinem liegen. Auf mir lag jemand, aber es war nicht Asagi. Stattdessen war es niemand Geringerer als der Todbringer. Das konnte doch nicht sein! Das konnte kein Albtraum sein, da ich nicht schlief. Wenn es also kein Albtraum war, dann war es eine meiner Erinnerungen. Dies bedeutete, dass Asagi mir meine Jungfräulichkeit nicht mehr nehmen konnte, was ich bisher noch angenommen hatte. Dies hatte der Dämonenkönig bereits getan. Ich kam mir auf einmal so benutzt und schmutzig vor. Ich öffnete meine Augen, in denen ein schockierter, verängstigter und verstörter Ausdruck lag. Danach löste ich meine Lippen von Asagis und sagte: "Warte!" Danach übte ich etwas mehr Kraft aus, um meine Hände zu befreien, bevor ich ebenfalls mit etwas mehr Kraft Asagi zur Seite drückte, damit er nicht mehr über mir lag. Ich richtete mich danach auf und zog mich in eine Ecke des Bettes zurück. Ich bedeckte meine Brust, indem ich mich mit überkreuzten Armen an meinen Schultern festhielt. Mein Intimbereich wurde von meinen Beinen versteckt. Ich zitterte am ganzen Körper und traute mich nicht, Asagi anzusehen. Stattdessen blickte ich herunter zur Matratze. Ich konnte nicht glauben, dass es soweit gekommen war. Der Todbringer und ich... ich hielt das für unmöglich. "Ich kann das nicht. Ich kann das nicht!", murmelte ich. Mir kullerten dann auch noch die Tränen herunter. Ich war völlig fertig mit den Nerven.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 15 Feb 2015, 21:53

Ich lauschte von Isamu die aworte und blickte ihn überrascht an. ,,Ehrlich?" Fragte ich und lief etwas rot an und sprach verlegen ,,Bei mir ist es nicht anders...also ich meine, ich habe mich auch in dich verliebt." Ich lief noch röter an und sah schließlich zu Boden. Jetzt war es raus, ich hatte ihm meine Liebe gestanden und es war ein erleichterndes Gefühl, wie ich es noch nie hatte.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 19 Feb 2015, 22:19

Wenn Michiko dies nicht von selbst beendet hätte, dann hätte ich wirklich nicht gewusst, wie weit ich noch gegangen wäre. Mir gefiel ihr Körper, dies brauchte man sicher nicht in Frage zu stellen und trotzdem war es die Erfahrung, die ich gerade machte, die mich auch etwas an mir selbst zweifeln ließ. Ich hätte es doch früher merken sollen, dass sie sich gerade an irgendetwas erinnert haben musste, was sie dazu bewegte, mich wieder zu klarem Verstand kommen zu lassen. Ich konnte nicht sagen, dass es einfach für sie war, mich wirklich von ihr los zu bekommen, aber sie hatte es geschafft. Doch was ich dann sah, dieses Häufchen Elend, in das sie sich praktisch verwandelt hatte, wollte ich lieber nicht sehen. Es entsprach nicht dem Bild, welches ich von ihr hatte, doch es gab wohl noch vieles, was wir von einander nicht kannten oder wussten. Mein Blick verharrte noch einen Moment auf ihr, bevor ich vom Bett aufstand. An sich wollte ich es wirklich nicht wissen, ich wollte nicht wissen, was ihr passiert sein musste, sie allein schon diese Haltung einnehmen ließ, aber gleichzeitig wollte ich sie zu gerne davon befreien. Was sie mir eben doch nach außen hin zeigte, war ich eher eine Person, die es schlecht zeigen konnte, oder viel eher wollte. Ich führte meinen Schmerz eher innerlich mit mir herum und ließ ihn irgendwann ausbrechen, selbst wenn es dann an der falschen Person hätte sein können. Meine Absätze hinterließen erneut klackernde Geräusche, während ich zu ihr ging. Ich wusste nicht, ob ich sie nicht noch mehr verängstigen würde, wenn ich sie berührte, doch ich konnte sie so wirklich nicht sehen. So eingeschüchtert, so ängstlich, so zerbrechlich. In letzter Zeit hatte es viele Momente gegeben, die für uns beide nicht einfach waren, doch in diesem Augenblick zeigte sich mir wieder, dass es doch zu viel war, um es wirklich auszuhalten. Ich kramte eine Weinrote Decke hervor und legte diese über Michikos Schultern, während ich mich vor sie setzte und sie langsam darin einzupacken schien. Ich würde so nur noch ihr Gesicht sehen, doch da sie mich gerade auch nicht ansah, blieb mir dieser Anblick auch verwehrt. Allein unser Verhalten in solchen Situationen, in denen wir mit etwas schmerzhaften konfrontiert wurden, war dann doch wirklich ähnlich. Geradewegs kamen mir die Erinnerungen wieder hoch, als ich hätte mit Michiko zusammen baden können, wovor ich mich schon so geziert hatte. Doch jetzt fiel es mir schon wesentlich leichter darüber nachzudenken. Ruizas kleiner Ausraster brachte mich sogar schon zum Lachen. Eigenartig, es war aber so. Leicht hauchte ich einen Kuss auf ihre Stirn und zog sie in die Decke gehüllt, in meinen Arm. „Es ist gut………es ist alles gut Michiko.“, versuchte ich sie zu trösten, während ich ihre Tränen bemerkte, die von meinem Hemd langsam aufgesogen worden. Auch wenn es mir im ersten Moment noch schwer fiel, mittlerweile hatte ich mich auch wieder im Griff. Obwohl ich nicht sagen konnte, dass ich es haben würde, wenn es wieder zu solch einem Moment zwischen uns beiden kommen sollte. Ich bezweifelte stark, dass es irgendetwas gab, was ich gerade für Michiko tun konnte, egal wie sehr ich es wollte.

Ich konnte nur hoffen, dass ihre Tränen bald versiegen würden. Nach und nach, bemerkte ich aber die Müdigkeit die nicht nur von mir zu kommen schien, sondern auch von der Weißhaarigen in meinen Armen. Noch spürte ich ihre Tränen, jede einzelne. Und jede einzelne von ihnen, schien wie ein Messerstich in mein Herz zu wirken. Mir gefiel ihr Lächeln tausendmal besser, als diese Trauer, die ich spüren konnte. Ich gab mir selbst ebenfalls die Schuld daran, denn wenn ich nicht so weit gegangen wäre, hätte es bestimmt nicht dazu geführt, dass sie sich wahrscheinlich wieder an etwas erinnern konnte. Doch wiederum war es vielleicht sogar besser so, wenn es jetzt war, als wenn es erst irgendwann geschehen würde. Plötzlich spürte ich einen gleichmäßigen Atem nahe bei mir und genauso wie Michiko wohl bereits zu schlafen schien, folgte ich ihr nur einen kurzen Augenblick später. Obwohl ich mir nicht vorstellen konnte, dass dieser Schlaf auch nur irgendwie erholsam sein konnte, für keinen von uns. Das nächste, was mich empfing, war eine Maid, die mich versuchte zu wecken, ohne Michiko gleich mit aus dem Schlaf zu reißen. Sie hatte diesen Schlaf wirklich nötig. Langsam legte ich sie auf die Matratze, bevor ich mich aus dem Bett schwang und erst einmal leise seufzte. Heute war wirklich nicht mein Tag. Die Maid verschwand wieder und ich hörte jetzt schon, dass im Schloss das Leben schon lange erwacht sein musste. Wenn sie überhaupt geschlafen hatten. Ich zog mich mit meinen Klamotten in mein Bad zurück und stieg erst einmal unter die Dusche. Eine Sache, die ich an Nagano ebenfalls so sehr liebte, war einfach eine heiße Dusche. Doch als ich nur mit einem Handtuch um die Hüften wieder aus der Dusche kam, erkannte ich erst das ganze Ausmaß dieses Chaos. Mein dunkles Make up war direkt über meine Wangen nach unten gelaufen und ließ mich nicht gerade lebendiger aussehen. Schmunzelnd entfernte ich mir jegliches Make up von meinem Gesicht. Ich hätte dies wirklich gestern schon tun sollen, aber daran war doch wirklich nicht mehr zu denken. Ein dunkles Haar tropfte noch leicht, nachdem ich es mir mit einem Handtuch trocknete. Mich selbst zu stylen war wohl schon immer mein liebstes Hobby gewesen. Trotzdem kannte ich es von früher noch sehr gut, wo sich ebenfalls eine Maid um das Aussehen des Adels in diesem Anwesen gekümmert hatte. Ich hatte es aber schon immer mir selbst vorbehalten, mich wirklich anzukleiden oder auch sonst für ein gepflegtes Erscheinungsbild zu sorgen. Gerade so ganz ohne Make up, hatte ich mich bereits seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen. Sicher eigentlich schon, aber ich erinnerte mich kaum an diesen Anblick. Erst recht nicht, wenn ich jedes Mal sofort wieder zu meinem Pinsel griff und anfing meine ganz eigene Kunst zu erschaffen. Eine Maske, die ich mir selbst auftrug. Nicht um schöner zu sein, aber einfach um einem Ideal zu entsprechen, welches sich durch die ganze Musikindustrie unseres Landes zog. Wenngleich ich es auch mit der Zeit als schön empfunden hatte und mich gerne schminkte.

Meine Mutter bemerkte es schon früh, immerhin stand ich damals noch mit ihrem Make up im Bad, bevor ich mir eigenes anschaffte. In menschlichen Jahre, war ich damals wohl gerade einmal 13 und meine Kräfte hatte ich bis dato auch noch nicht im Griff, weshalb meine jetzige Erscheinung auch deutlich anders ausfiel, als damals noch. Man würde es sicher merken, wenn man die alten Fotoalben durchforstete, doch dazu musste man sie erst einmal finden. Nach und nach zog ich mich dann erst einmal um, wobei ich für den heutigen Tag einmal ganz auf mein Make up verzichtete. Eine Premiere und dies nicht nur für Michiko. Hoffentlich hatte sie sich ein wenig erholt, denn es standen noch ein paar andere anstrengende Momente vor uns. Bekleidet in einer schwarzen Anzughose, schwarzen Lackschuhen und einem schwarzen Hemd, betrat ich mein Gemach wieder. Mein Jacket hing über einem Stuhl und blieb dort auch noch einen kurzen Augenblick. Ich traute mich kaum, auch nur einen Schritt näher, an die wohl noch immer schlafende Michiko zu gehen. Doch langsam wagte ich mich vor und legte neben ihr einen Karton ab. Ich hatte ihr noch etwas neues zum Anziehen besorgt, selbst wenn es mir eigentlich nicht so wichtig war, was genau sie trug, da mir alles an ihr gefiel. Ich legte noch einen Zettel dabei, indem ich sie bat mich im Rosengarten zu treffen. Ich zog mir mein Sakko über und hauchte ihr wie den Abend zuvor nur einen Kuss auf die Stirn, bevor ich das Zimmer verließ. Den Rosengarten konnte man sicher nicht mehr als solchen beschreiben, aber mit ein wenig Hingabe, die ich nur zu gerne verteilte, würde er bald wieder in seinem alten Glanz erstrahlen. Doch erst jetzt im Hellen, wurde mir das wirkliche Ausmaß der Zerstörung bewusst. Ich glitt vorsichtig mit meinen Händen über die vollkommen vertrockneten Gerippe der damals noch so prächtigen Sträucher, während mir das Bild des alten Gartens noch im Kopf herumschwirrte. Meine Hände begannen leicht golden zu funkeln, ehe bereits einige kleine Knospen an den Zweigen zu sehen waren. Mit nach oben gezogenen Mundwinkeln, führte ich mein Werk schließlich fort.

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