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 Welcome: my own kingdom

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Angel
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BeitragThema: Welcome: my own kingdom   Do 28 Nov 2013, 19:33

das Eingangsposting lautete :

Die Kriege die um uns und auch in unserem Land geschehen waren, hatten ihre Spuren hinterlassen. Es war nicht mehr einfach für uns so über diese hinweg zu sehen wie früher, doch spürte man es allein an der wirtschaftlichen Lage nicht mehr. Ob es gut für das Volk war weiterhin in einer Monarchie zu leben oder nicht, damit hatte ich mich wirklich oft beschäftigt, aber eine Antwort darauf konnte nur das Volk selbst liefern.
Zwar hatten wir keine Armee, zumindest keine große, aber die brauchten wir auch nicht. Wir wollten keine Kriege!

*

Ein neuer Morgen an einem neuen Tag war gerade ins Land gezogen, während ich bereits auf den Beinen war. Nun gut vielleicht hatte ich kein wirkliches Privatleben mehr zur Verfügung, zumindest nicht mehr so wie früher, aber ich kam damit trotzdem gut zurecht.
Zwar lag es nicht in meinem Interesse mich jetzt bereits mit dem lernen auseinander zu setzen, aber gleich war dies auch wieder der Fall.
Zuerst noch etwas anziehen und stylen, das stand gerade wohl eher auf dem Plan. [alltag 1]
Meine Klamotten bestanden heute wieder aus schwarzem Lackleder und auch wenn es mich manchmal wirklich nervte es zu tragen, war es doch zu einem Teil von mir geworden.
Anschließend, während ich mir grad einen Lidstrich zog, fragte ich mich auch, ob meine Schwester eigentlich schon wach war.
...

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Pacey

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 28 Feb 2015, 08:03

Es verstrich einige Zeit aber ich erreichte ein für mich unbekanntes Land. Das etwas mitgenommen auszusehen schien, ob dort die Dämonen gehaust hatten? Und was mich am meisten interessant war, ob Ryo sich dort aufhielt. Das konnte ich wohl nur herausfinden, wenn ich selbst ihn suchen würde. Dies tat ich auch, obwohl ich mich nicht auskannte, machte ich mich weiterhin auf die Suche nach Ryo, in der Hoffnung, dass ich ihn so bald wie möglich fand.

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Raika Yuki
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 28 Feb 2015, 08:23

Ich starrte  noch rot angelaufen zu Boden, bis ich schließlich den Mut aufbrachte Isamu in die Augen zusehen, auch mit roteWangen. Ganz  vorsichtig  nahm ich seine Hand  und lächelte ihn leicht an. Ich hoffte nur er würde etwas dazu sagen. Weshalb ich  auch vorsichtig fragte,,Isamu? Ist alles in Ordnung? " Ich hoffte, ich hatte nichts falsches gesprochen.  Ein besorgter Blick folgte daraufhin, weil er doch verdächtig ruhig war.

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Dean
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 01 März 2015, 13:56

Mein Zittern ließ nicht nach, während ich mich wie ein Trauerkloß in einer Ecke von Asagis Bett zusammenkauerte und meinen entblößten Körper so gut es ging verdeckte. Der Schock saß tief, nachdem ich mich eben an etwas Schreckliches erinnert hatte. Mir wurde bewusst, dass Asagi mit seiner Aussage vorhin, dass es manchmal gut sei, wenn man manche Dinge vergisst, Recht hatte. An dieses fürchterliche Erlebnis hätte ich mich am liebsten niemals erinnert. Es mit dem Todbringer getan zu haben, wenn auch gegen meinen Willen, war noch schlimmer als der Tag, an dem ich zur Dämonin wurde. Diesen Tag konnte ich allerdings auch nicht vergessen. Damals passierte mir noch weitaus Schlimmeres, als ich Nozomi und Arisu angetan hatte, woran ich mich nicht mal erinnern konnte. Zu dieser Zeit war ich auch noch wesentlich jünger als die zwei heute gewesen. Im Prinzip war Asagi dafür verantwortlich, dass meine Erinnerungen zurückkamen, aber ich gab ihm nicht die Schuld dafür. Ich war einfach nicht bereit für den Geschlechtsverkehr mit Asagi gewesen, so wie er nicht bereit dazu gewesen war, als ich in Phirones Höhle mit ihm baden wollte. Vielleicht war es auch gut so, dass ich mich jetzt erinnerte, auch wenn ich gerade völlig anders darüber dachte. Wenn sie jetzt nicht zurückgekommen wären, dann vielleicht ein anderes Mal, wenn Asagi und ich diesen einen Schritt wagten. Der Dämonenkönig hätte uns in diesem Fall ewig davon abgehalten, doch nun konnte ich versuchen es zu verarbeiten. Es schmerzte trotzdem sehr und ich weinte hauptsächlich aus dem Grund, weil ich meine Jungfräulichkeit nicht mehr an Asagi abgeben konnte, sondern es bei Demise getan hatte. Das konnte ich mir selbst nicht verzeihen.

Ich befand mich in solch einer Schockstarre - so konnte man es wohl nennen -, dass ich um mich herum nichts mehr mitbekam. Asagi blieb mir anscheinend fern, was ich recht angenehm fand. Auf irgendwelche körperliche Nähe konnte ich gut verzichten. Ich täuschte mich aber. Asagi setzte sich vor mich hin und hüllte meinen Körper in eine weinrote Decke ein. Währenddessen traute ich mich nicht einmal ihm in die Augen zu sehen, obwohl ich ihm wirklich gerne gesagt hätte, wie leid es mir tat. Dazu war ich einfach zu feige. Ich fühlte mich, als ob ich Asagi betrogen hatte. Verlobt hatten wir uns zwar erst vor kurzem und vorher hatten wir nie klar geregelt, ob wir ein Paar waren oder nicht, aber ich liebte ihn schon seit dem Tag unseres Kennenlernens und wenn ich eben Asagi nicht betrogen hatte, dann eben meine Liebe zu ihm. Für mich waren wir allerdings längst ein Paar, auch wenn wir unsere Beziehung nie richtig definiert hatten. Asagi kümmerte sich in diesem Moment trotzdem um mich, doch ich zweifelte daran, dass ich seine Fürsorge überhaupt noch verdient hatte. Meine Tränen versiegten noch lange nicht, zu stark waren die Vorwürfe, die ich mir selbst machte. Erst als Asagi mir einen Kuss auf die Stirn gab und mich zu sich zog, fing ich langsam an meine Sorgen zu vergessen. Wie heißt es so schön, ein Ehepaar war in guten als auch in schlechten Zeiten füreinander da. Asagi und ich taten dies im Prinzip schon, dabei waren wir noch nicht verheiratet. Seitdem ich in die Decke gehüllt war, machte mir seine Nähe auch nichts mehr aus. Ich vergrub mein Gesicht bei ihm und weinte sein Hemd voll, bis ich am Ende in seinen Armen einschlief, nachdem ich meine derzeitigen Sorgen größtenteils vergessen hatte.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, lag ich in die weinrote Decke gehüllt in Asagis Bett. Mich plagte immer noch das schlechte Gewissen, allerdings nicht so sehr, dass ich einen Albtraum hatte. Ich richtete mich halb verschlafen auf und rieb mir meine Augen. Die Decke rutschte mir dabei kurz von den Schultern, doch ich zog sie wieder hoch. Die Decke war momentan sowas wie ein Schutzschild für mich, den ich nicht ablegen wollte, denn darunter war ich immer noch nackt. Die Decke hielt mich zum Glück warm. Nachdem ich nun aber einigermaßen wach war, suchte ich den Raum nach Asagi ab. Dabei merkte ich, dass meine Stirn sich seltsam warm anfühlte, weshalb ich die Decke mit einer Hand festhielt und mit der anderen meine Stirn abtastete. Diese Wärme empfand ich irgendwie als sehr angenehm. Ich konnte Asagi weit und breit und nicht entdecken, doch beim Umsehen bemerkte ich zumindest den Karton und den dabei liegenden Zettel. Ich griff nach dem Zettel und las ihn durch. "Asagi wünscht mich im Rosengarten zu treffen.", fasste ich den Inhalt kurz zusammen. Nach draußen ging ich bestimmt nicht, ohne mich vorher angezogen zu haben. Daran hatte Asagi auch gedacht wie ich feststellte, als ich einen Blick in den Karton warf. Es wurde Zeit, dass ich meinen Schutzschild ablegte und mir wieder etwas anzog. Ich ließ daher die weinrote Decke auf die Matratze fallen und stöberte in dem Karton herum. Zuerst nahm ich ein schwarzes Kleid heraus, welches ich uiemlich schön fand. Große Augen machte ich bei den nächsten Teilen, die ich herausnahm, denn bei denen handelte es sich um einen BH und eine Unterhose. Dabei handelte es sich nicht um meine eigene Unterwäsche und ich hoffte sehr, dass sie auch nicht Asagi gehörte. Aber ganz egal, wem sie gehörte, ich hatte ja eigentlich keine andere Wahl, als sie anzuziehen, denn von meiner eigenen Kleidung sah ich auch nichts mehr. Wahrscheinlich hatte hier jemand aufgeräumt und jedes Kleidungsstück in die Wäsche gegeben.

Ich legte die Kleidung wieder in den Karton zurück und legte mir  dann wieder die Decke über die Schultern und zog sie zu, damit mein Körper weitestgehend wieder eingehüllt war, aber meine Beine frei blieben. Ich stand nämlich auf und nahm den Karton mit. Mit diesem suchte ich dann das Bad auf, in dem ich mich fertigmachte. Zuerst erfrischte ich mich mit einer Dusche. Ich nahm es mir einfach heraus, eine zu nehmen. Hier war gerade eh niemand, den ich hätte um Erlaubnis bitten können. Nach der Dusche trocknete ich mich mit einem Handtuch ab, das ich mir vorher nach kurzer Suche zurechtgelegt hatte. Am längsten zum Trocknen benötigte mein weißes, welliges Haar. Zuerst konnte ich mir zumindest endlich etwas anziehen. Zuerst zog ich mir natürlich die Unterwäsche aus dem Karton an. Bevor ich in das Kleid schlüpfte, begutachtete ich mich kurz. In der Unterwäsche machte ich eine ziemlich gute Figur. Plötzlich erschrak ich, weil ich kurz glaubte im Spiegel den Todbringer gesehen zu haben, der mich gleich wieder ausziehen wollte. Ich kreischte auf und atmete schwer, obwohl ich es mir nur eingebildet hatte. Eine Angestellte des Schlosses kam herein und fragte mich, ob etwas passiert sei. Ich beruhigte mich, sah sie an und antwortete: "Nein, es ist alles in Ordnung. Ich habe mich nur erschrocken." Sie nahm dies zur Kenntnis und ging wieder, allerdings erst, nachdem ich ihre angebotene Hilfe abgelehnt hatte. Nachdem meine Haare getrocknet waren, zog ich mir auch allein das schwarze Kleid an. Dazu schlüpfte ich in die schwarzen High Heels, die sich ebenfalls im Karton befanden. Danach musterte ich mich ein weiteres Mal und fand mich selbst in dem Kleid ziemlich hübsch. So konnte ich mich auf jeden Fall vor Asagi blicken lassen, doch halt - eine Sache fehlte mir noch. Ich musste mir noch die Haare machen, doch da war nicht viel zu tun. Ich trug meine Haare einfach offen, bis auf meinen Pony, den ich mir zu einem Zopf hochband. Damit kam ich Asagi etwas entgegen, der meine Stirn anscheinend sehr gern hatte. Obendrein sah ich damit ziemlich niedlich aus. Et voilà, ich war fertig. Nur noch ein kleines Accessoire fehlte, das ich im Bad nicht auffinden konnte. Der Verlobungsring befand sich an meinem Finger, doch die Rose im Haar vermisste ich. Ich konnte mich nicht einmal daran erinnern, dass ich sie trug, als ich ins Bad kam. Vielleicht lag sie am oder sogar im Bett. Ich faltete die weinrote Decke zusammen und ging einfach nachsehen. Tatsächlich fand ich die Rose im Bett wieder. Sie musste während ich schlief auf die Matratze gefallen sein. Das nächste Mal - das nahm ich mir vor - nahm ich sie ab und legte sie an einem sicheren Ort ab. Ich durfte das nur nicht vergessen.

Schlussendlich machte ich mich auf den Weg zum Rosengarten. Die Absätze meiner Schuhe machten auf dem Weg dorthin ziemlichen Lärm. Als ich aber an der Angestellten von eben vorbeilief, hörte ich sie trotzdem sagen: "Ihr seht wunderschön aus!" "Bitte! Du darfst mich duzen. Ansonsten komme ich mir so alt vor. Aber danke für das Kompliment!", erwiderte ich lächelnd. Meine kürzlich zurückgewonnenen Erinnerungen hstte ich nicht wieder vergessen. Im Schlaf kamen sogar einige dazu. So wusste ich schon, dass ich Asagi nichts beichten musste. Trotzdem wollte ich mich mit ihm aussprechen. Ich erreichte den Rosengarten und blieb mit etwas Abstand hinter Asagi stehen. "Da bin ich, Asagi!", machte ich ihn auf mich aufmerksam, jedoch war mein Lächeln wieder verschwunden.


*


Isamu fiel ein Stein vom Herzen, als er aus Arisus Mund hörte, dass sie sich auch in ihn verliebt hatte. Die Freude währte aber nur kurz, da er sich augenblicklich wieder Sorgen um seine Geschwister machte. Um mich, seine Schwester, machte er sich dabei weniger Sorgen, da er wusste, dass ich bei Asagi in guten Händen war. Er wusste nur noch nicht, dass ich ebenfalls nicht mehr im Schloss aufzufinden war. Arisu holte ihn aus seinen Gedanken und er antwortete: "Nein, schon gut. Alles in Ordnung. Ich habe mir nur etwas Sorgen um Ryo und Michiko gemacht. Ich habe mich gefragt, wie es nun weitergeht, aber das kann warten." Anschließend fragte er Arisu: "Du bist bestimmt erschöpft. Möchtest du dich ausruhen? Du bist gerne als Gast auf Schloss Hyrule willkommen."
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Angel
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 02 März 2015, 19:15

Zuerst hatte ich Michiko gar nicht bemerkt, so sehr war ich in meine Gedanken versunken. Die Krönung war mehr als plötzlich von statten gegangen und dann stand später auch noch die Hochzeit im Raum. Für mich gab es nichts schöneres, als die Vorstellung Michiko als meine Frau bezeichnen zu können. Ich konnte den Geschmack ihrer Lippen noch immer auf meinen schmecken, während ich versuchte zumindest den Rosen wieder zu ihrer alten Pracht zu verhelfen. Das Wappen unseres Landes und auch die einzigen Blumen, die im Land von allein wuchsen, waren Rosen und dies obwohl sie eigentlich niemals in unser Land gepasst hatten. Nebenbei drang auch mehr und mehr die Tatsache in meine Gedanken, dass ich unsere Hauptstadt auch noch einmal besuchen musste. Nicht zu glauben, was Rosiel vielleicht dort angestellt haben könnte. Mit meinen Gedanken war ich so oft woanders, dass es schon bald zu einer Gewohnheit wurde. Aber an sich wollte ich erst einmal nur Michiko glücklich sehen. Mein Hauptziel war es sie lächeln zu sehen, denn dies stimmte mich immer glücklich, selbst wenn ich es eigentlich nicht sein sollte. Ihr Lächeln schien für mich die dunklen Wolken vertreiben zu können, die das ein oder andere Mal über mir zu schweben drohten. In vielen Dingen waren wir beide uns ähnlich, aber wiederum gab es auch viele Dinge, in denen wir uns gar nicht ähnlich waren. Mittlerweile verspürte ich aber auch den Drang, ihr zu beichten, was dort oben geschehen war, selbst wenn ich es nicht einmal aussprechen wollte. Ich hatte Rosiel wohl den stärksten Höhepunkt beschert, den er jemals hatte. Und dies bevor ich ihn abgeschlachtet hatte. Was dies anging so hatte ich wirklich weniger Probleme mit dem töten, aber ich hatte noch immer viele Probleme mit meinem Körper. Man konnte sie eben nicht einfach so auslöschen, wenn man die Zeit zurückdrehte. Ich konnte die Striemen, die Rosiels Fingernägel auf meinem Rücken hinterlassen hatten, sogar jetzt noch spüren. Obwohl es auch sein konnte, dass ich mir dies einbildete. Ich hatte sogar das abartige Gefühl, ihn noch immer in mir spüren zu können. Bei dem Gedanken zuckte ich schon fast panisch zusammen.

Dabei dachte ich, dass ich bald darüber hinweg kommen würde, ich glücklich so sein konnte, wie es jetzt war. Und doch trug ich noch immer das Zeichen der Verdammten mit mir herum, während an meinen Händen das Blut meiner Artgenossen zu kleben schien. Vielleicht war das Zeichen eines Verdammten nicht sichtbar, aber man lastete genug Schuld auf sich, wenn man seine Rasse tötete. Ich konnte nur hoffen, dass Michael mich nicht auch noch bei den anderen verpetzen würde, obwohl ich ihn nicht einmal im Ansatz so einschätzte. Er mochte noch jung sein, noch sehr jung sogar, aber er war einer der Engel, die ich mehr oder weniger als vertrauenswürdig einstufte. Auf den Augenblick, wenn ich ihn um Hilfe bitten wollte, freute ich mich aber trotzdem nicht so ganz. Ich sah dem eher mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Wer wollte schon an seinen eigenen Tod denken? Aber ja diesen Zeitpunkt hatte ich für diese Bitte erwählt. Es gab keinen besseren, obwohl ich eigentlich damit nicht verhindern wollte, seine Antwort nicht mehr mit zu bekommen. Es war aber trotzdem, selbst wenn ich es nicht unbedingt wahr haben wollte so, dass ich irgendwann starb. Michael nicht, er war nicht in die menschliche Welt geboren worden, aber ich starb, da ich immer noch zur Hälfte ein Mensch war. Bei genauerem Betrachten, empfand ich mich schon als eine eigenartige Mischung. Eine Hälfte war menschlich und dann war ich gleichzeitig noch ein Engel und ein Dämon. Auf letzteres konnte ich wirklich verzichten, denn ich spürte wie sich diese Seite nach Rosiel zu sehnen schien. Allein bei diesem Gedanken, der mir wirklich nur einen Schauer über den Rücken jagen sollte, bemerkte ich, wie dieser Teil meines Wesens, sich nach ihm zu verzehren schien. Rosiel wirkte auf diese Seite praktisch schon wie eine Droge. Was meine menschliche Seite betraf so war Michiko diejenige, nach der sich diese Seite sehnte. Ihr Körper, ihr Charakter, ihre Seele all diese Sachen waren es, die mich an sie fesselten und die es dazu brachten, dass ich sie verehrte. Doch damit war noch lange nicht geklärt was mein letztes Wesen betraf, als Engel hatte ich so etwas wie sexuelle Neigungen nicht. Rosiel anscheinend schon, aber ich nicht. Dies war der Teil meines Wesens, den ich wirklich genauso wenig brauchte, wie den dämonischen Teil. Es war nichts falsches an meinen Flügeln und der Fähigkeiten, die ich in mir trug, aber diese beiden Rassen vertrugen sich in mir nicht und lösten immer wieder einen Konflikt aus, den ich dann in meiner menschlichen Natur ausbaden musste. Ein Grund, warum ich auch selten lächelte. Selbst wenn dies in Michikos Gesellschaft öfters vorgekommen war. Aber sie war auch diejenige, die mich aus diesem schwarzen Loch herausholte. Und dies obwohl sie selbst mit diesen Seiten zu kämpfen hatte. Wieder erinnerte ich mich auch daran, dass ich bei den anderen Prinzessinnen kein gutes Bild hinterlassen hatte. Aber ich war in Wirklichkeit nicht immer der, den Michiko so kannte. Deshalb glaubte ich auch nicht, dass ich immer ein besonders guter König sein würde.

Erst jetzt wurde ich wirklich auf Michiko aufmerksam und hielt in meiner Bewegung inne. Der goldene Staub, der von meinen Händen aus, in die Rosensträucher floss, endete sofort und ich drehte mich zu ihr um. Meine Mundwinkel zuckten sofort nach oben, als ich sie sah. Gut was die Kleidungsauswahl anging, hatte ich buchstäblich ins Schwarze getroffen. Langsam ging ich näher auf sie zu. Unsere Gesichter trennten nur noch Millimeter voneinander, während meine rechte Hand, sanft ihr Kinn umfasste. Bald schon hätte ich ihr erneut einen Kuss gestohlen, aber ich schaffte es gerade noch so mich zurückzuhalten. „Guten Morgen Michiko.“, hauchte ich ihr gegen die Lippen, ehe ich mich wieder etwas von ihr entfernte. Oh ja und wie ich mit mir selbst gerade kämpfte. Meine dämonische Seite, war was Sex anging ein Biest im wahrsten Sinne des Wortes und deshalb konnte ich mich auch so schlecht beherrschen, wenn ich ihr nahe war. Mein Verlangen nach ihr als Mensch und diese dunkle Seite, durch die meine permanent roten Augen zustande kamen, dies war in Kombination dies, was mich zu einem Biest werden ließ. Ich selbst hatte es noch oft geschafft mich zu kontrollieren, aber ich merkte es jedes Mal, dass diese Kontrolle schwächer wurde. Trotzdem fiel es mir schwer meinen Blick von ihr abzuwenden. Fast schon, als wollte ich sie auffressen, doch daran würde ich selbst im Traum nicht denken wollen. Schlussendlich rang ich mich doch dazu durch ihr einen leichten Kuss auf die Stirn zu hauchen. Diese Geste liebte ich irgendwie sehr, selbst wenn sie für mich nicht ganz so richtig wirkte. Zu oft erinnerte ich mich dann an die Zeit mit meiner Schwester zurück und da waren nicht immer schöne Erinnerungen dabei. „Ihr benutzt schwarze Magie, Asagi-sama.“, hörte ich plötzlich eine Stimme jenseits des Gartens sprechen. Dies veranlasste mich auch dazu, mich etwas von Michiko zu entfernen. Was die schwarze Magie anging, so bezogen sich die Worte, der mir nicht ganz so fremden Person, auf die wieder erblühten Rosen. So kurz mein Spaziergang auch gewesen war, bevor Michiko gekommen war, umso mehr sah man doch, wie viel ich angewendet haben musste um die Rosen wieder zu erwecken. „Als ob dich das wirklich kümmern würde.“, ich sah nur aus dem Augenwinkel heraus zum königlichen Berater und schmunzelte, woraus sich schlussendlich ein halbherziges Lachen entwickelte. Irgendwie tat es mir Leid, dass ich so mit ihm umsprang, aber nicht für ihn tat es mir dabei Leid. Eher für Michiko, da sie mich mal nicht ganz so zuvorkommend erlebte, so wie ich mich ihr gegenüber jedenfalls verhielt. „Ich meine ja nur, dass es nicht unbedingt eurem Ruf gut tut, wenn das Volk davon mitbekommt.“, gab er mir zu verstehen und nahm dabei eine sehr verräterische Haltung ein, ehe ich mich ganz zu ihm herumdrehte. „Und wie glaubt ihr, sollte dieses Geheimnis zum Volk durchdringen?“, fragte ich schmunzelnd und wusste eigentlich schon die Antwort. „Lasst dies Mal meine Sorge sein, mein König.“, so schnell er aufgetaucht war, umso schneller war er auch wieder verschwunden. Ich glaubte nicht daran, dass mich irgendjemand hintergehen könnte, obwohl sein Verhalten doch stark dafür gesprochen hatte. Gleichzeitig glaubte ich von Anfang an nicht, dass ich mich mit ihm jemals verstehen würde, dafür waren unsere Ansichten zu verschieden und dies obwohl er angestellt war um die königliche Familie zu beraten und nicht um sie zu hintergehen. „Es tut mir leid, ich wollte dich damit jetzt nicht unbedingt beunruhigen.“, sprach ich die Weißhaarige an, der ich dann wieder meine Aufmerksamkeit schenkte und wirkte wieder wie ausgewechselt. Mir war nicht entgangen, dass sie etwas bedrückte, aber ich wollte sie nicht ausfragen, weshalb ich selbst wartete, bis sie es ansprach. Immerhin hatten wir noch eine kleine Ewigkeit vor uns, die wir mit einander verbringen wollten. Gerade wollte ich auch noch etwas Zeit mit Michiko verbringen, bevor ich gekrönt wurde, denn dies bedeutete für mich einen Stress, dem ich mich nur ungern aussetzen wollte.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 06 März 2015, 06:47

Auf Isamus Worte hin nickte ich nur etwasGedanken verloren und fragte ,,Apropos Michiko und Ryo, wo steckt eigentlich Nozomi? " Auf seine Frage hin nickte ich nur und sprach ,,Vielen Dank etwas schlaf tut bestimmt gut." Anschließend lächelte ich leicht und sah Isamu noch etwas an, bevor ich mir mein Schlafgemach zeigen ließ.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 07 März 2015, 17:39

Kaum kam Isamu auf Ryo und mich zu sprechen, fiel Arisu ein, dass Nozomi auch verschwunden war. Isamu hatte nicht die leiseste Ahnung, wo sie hingegangen sein könnte und genauso wenig konnte er eine Vermutung anstellen. Dafür kannte er sie einfach zu wenig. Er zuckte mit den Schultern und meinte: "Keine Ahnung, aber ihr wird es schon gut gehen. Jetzt sorgen wir erstmal dafür, dass du wieder zu Kräften kommst." Auf Arisus Bestätigung hin führte er die Schwarzhaarige durch Schloss Hyrule, das hier und da Schaden genommen hatte. Am schlimmsten sah unter Umständen mein Zimmer aus, doch dieses betraten sie nicht. Isamu brachte Arisu auch nicht auf sein Zimmer, damit sie nichts Falsches von ihm dachte. Er würde seiner Liebe zu Arisu schon gerne mehr Ausdruck verleihen, aber der Moment war mit Sicherheit unangebracht und er hatte auch kein Problem damit zu warten. Isamu und Arisu fanden sich am Ende in einem von mehreren Gästezimmern des Schlosses wieder. Schloss Hyrule war kein Hotel, aber wenn man mal Gäste aus anderen Ländern eingeladen hatte, dann wollte man ihnen gegebenenfalls auch eine Unterkunft bieten.

"Hier kannst du dich nach Belieben ausruhen. Hier wird dich niemand stören. Darum versuche zu schlafen, auch wenn es dir schwer fällt. Um dein Pferd musst du dir keine Sorgen machen. Bitte verzeih mir, dass ich dich vorübergehend alleine lasse. Ich möchte einfach kurz nach Michiko sehen. Auch wenn sie dir etwas Schreckliches angetan hat, weißt du bestimmt, dass auch sie einiges durchgemacht hat. Ich meine, du hast ja selbst gesehen, dass sie ihre dunkle Seite nicht mehr unter Kontrolle hatte.", sprach Isamu zu Arisu. Daraufhin wich er ein paar Schritte zurück, lächelte noch kurz und drehte sich dann um, um den Raum zu verlassen. Daraufhin führte es ihn zurück in den Thronsaal, welchen er vergeblich aufsuchte. Als hätte er es bereits geahnt, waren Asagi und ich schon längst nicht mehr da. "Ihr wird es gut gehen, da bin ich mir sicher.", dachte er sich und suchte nicht weiter nach mir. Dafür ging er wieder los, um nach Skarlett zu sehen. Arisus Stute sollte sich auch als Gast auf Schloss Hyrule wohlfühlen. Daher brachte er sie, nachdem er sie gefunden hatte, an eine andere Stelle im Schlossgarten, wo sie sich wahrscheinlich wohler fühlte. Dies war dann auch erledigt, woraufhin Isamu sich um etwas anderes wichtiges kümmerte. Er suchte den Kommandanten der hylianischen Armee auf, um mit ihm zu sprechen. Isamu gab den Soldaten den Befehl, unseren Vater im Keller des Schlosses aufzusuchen und dort rauszuholen. Währenddessen beredete Isamu alles nötige, um den Wiederaufbau Hyrules einzuleiten.

*

Mein Blick war etwas gesenkt, als Asagi auf mich näher kam und ich blickte erst auf, als er direkt vor mir stand. Mir fiel es sehr schwer, ihm ins Gesicht zu sehen, da ich mir schwere Vorwürfe machte. Seine Nähe war mir nicht unangenehm, aber sie fühlte sich irgendwie nicht richtig an und doch tat ich nichts, damit wir etwas Abstand zueinander gewannen. Dies tat Asagi von selbst, ehe er mir doch einen Kuss auf die Stirn gab. Darauf reagierte ich mit einem kurzen Kichern, da sich dies recht schön angefühlt hatte. Ich spürte daraufhin auch, dass ich mit meiner Vermutung richtig gelegen hatte und die Wärme, die ich gespürt hatte, durch Asagi zustande gekommen war. "Guten Morgen, Asagi!", wünschte ich ihm dann auch noch, bevor meine Fröhlichkeit wieder verflog. Grund dafür war, dass ich mit Asagi darüber sprechen wollte, was mir auf dem Herzen lag. Gerade als ich anfangen wollte zu sprechen, ergriff jemand anderes zuerst das Wort. Ich kannte diese Person nicht oder ich hatte sie kennengelernt und konnte mich nicht daran erinnern. Was er sagte, verstand ich nicht so wirklich oder vielmehr verstand ich nicht, warum er ausgerechnet jetzt darauf kam, dass Asagi schwarze Magie anwandte. Daran zweifeln, dass Asagi als Nachfahre Lucifers schwarze Magie beherrschte, tat ich nicht, doch ich wusste wirklich nicht, wie der mir fremde Mann in diesem Moment darauf kam. Ich mischte mich aber auch nicht ein, da Asagi schon mit ihm zurechtkam. Der Mann, mit dem Asagi sich offenbar nicht so richtig verstand, löste in mir trotzdem etwas aus.

Es waren die letzten Worte des Beraters, wegen denen ich nochmal überdachte, ob ich Asagi wirklich jetzt auf das ansprechen sollte, was in Schloss Hyrule geschehen war. Im Prinzip wusste ich, dass er schon darüber Bescheid wusste, doch ich musste mir das einfach nochmal von der Seele reden. Heute war allerdings ein besonderer Tag, Asagis besonderer Tag. Er würde zum König Naganos gekrönt werden. An diesem heutigen Tag sollte sich alles um ihn drehen, nicht um mich. Dies war letztlich der Grund dafür, dass ich das Gespräch vorerst noch verschob. "Du musst dich dafür nicht entschuldigen. Es ist doch nichts passiert.", erwiderte ich und zwang mich zu einem Lächeln durch. Meine Laune war heute wahrlich nicht die Beste und es war gut möglich, dass ich allen bei der Krönung die Stimmung verderben könnte. Das lag auf gar keinen Fall in meiner Absicht, doch was sollte ich schon großartig tun, um auf bessere Gedanken zu kommen. Das Gespräch hinter mich bringen könnte helfen, nachdem ich währenddessen mit großer Wahrscheinlichkeit noch schlechter drauf war, als gerade eben, aber ich wollte Asagi nicht auch noch mit meinen Problemen belasten.

"Heute findet die Krönung statt, nicht wahr? Du wirst damit ganz offiziell zum König Naganos. Das freut mich für dich. Ich kann mir keinen besseren Herrscher für dieses Reich als dich vorstellen.", sagte ich mit einem aufgesetzten Lächeln. Ich versuchte zu verschleiern, wie ich mich im Inneren fühlte, doch dieses Bestreben war vermutlich vergebens. In Asagis Kopf konnte ich allerdings nicht gucken, ansonsten wüsste ich nämlich, dass er schon etwas gemerkt hatte. Eigentlich sollte ich auch wissen, dass ich Asagi nichts vorspielen konnte oder brauchte. Er hatte ohnehin schon mitbekommen wie ich vergangene Nacht auf seine Nähe reagiert hatte. Dass er mich nicht darauf ansprach, bedeutete für mich, dass er sich entweder nicht dafür interessierte oder nicht darüber sprechen wollte. Ein Grund mehr, dass ich das Gespräch fürs erste verschob. Schließlich deutete ich auf die Rosen und sprach: "Bitte lass dich von mir nicht stören. Fahre ruhig mit dem fort, woran du bis eben gearbeitet hast. Sobald die Rosen in Nagano wieder so erblühen wie die Rose in meinem Haar, wird ein Teil von Naganos altem Glanz wieder zurückgekehrt sein. Ich wünschte nur, dass ich dir helfen konnte." Mein erneut aufgesetztes Lächeln zeigte schon, dass das nur ein weiterer verzweifelter Versuch war, um von meinen Gefühlen abzulenken. Im tiefsten Inneren wusste ich aber, dass ich Asagi nichts vormachen konnte. Ich bewirkte gerade bestimmt noch das Gegenteil und ließ bloß seine Sorge um mich erstarken.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 08 März 2015, 07:01

Ich hörte Isamu zu und nickte. Als er schließlich weg war. Sah ich mich erstmal im Zimmer um. Ich ging mal zum Fenster und sah mal raus oder setzte mich aufs Bett und blickte mich von dort aus um. Doch es dauerte nicht lange und mich überkam die Müdigkeit. Wie von selbst ließ ich mich nach hinten fallen und schlief ein. Doch noch schlief ich noch ruhig, ob es wohl noch lange so anhielt? Ich hoffte es, doch dann geschah es, das Geschehniss was vor kurzem erst geschah. Ich wälzte mich im Bett hin und her, ringte sehr stark nach Luft und mein Herz schlug unregelmäßig.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 08 März 2015, 20:46

Was meine schwarze Magie anging, so wollte ich dies Michiko lieber nicht genauer erklären, denn allein durch diese wurden eigentlich die Rosen zurück ins Leben geholt. Doch mir war es lieber, wenn sie davon nichts wusste. Genauso sprach ich nicht dieses eine Thema an, was uns wahrscheinlich beiden auf der Zunge brannte. Es war nicht so, dass es mich nicht interessierte, aber ich hatte gemerkt, wie schwer es für Michiko sein musste, weshalb ich gar nicht erst darauf eingehen wollte. Gern konnte sie mir davon erzählen, wenn sie sich bereit fühlte, denn ich war auf keinen Fall in der Position sie zu etwas zu bewegen, was nicht auf freiwilliger Basis von ihrer Seite beruhte. Nach und nach holte mich Michiko wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, indem sie meine Krönung ansprach. Die Begeisterung über diese Feier war mir buchstäblich ins Gesicht geschrieben, nicht. Auf diese ganzen hochnäsigen Adeligen aus unserem Land, zumindest die die in kürzester Zeit eingeladen werden konnten, hatte ich wirklich keine Lust. Michiko für meinen Teil lenkte ich aber kurze Zeit später etwas ab, indem ich meinte, dass diese ganze Sache mit dem Garten noch etwas warten könnte. Unsere gemeinsame Zeit war mir bedeutend wichtiger. Schlussendlich ergriff ich mit meiner rechten Hand ihre und zog sie mit mir durch den Garten. Schon jetzt war die Zerstörung weitaus weniger schlimm, als noch zuvor. Lange ließ sich diese ungestörte Zeit wiederum nicht genießen, da wir nach gefühlten Minuten von einer Bediensteten wieder zurück ins Anwesen geführt wurden. Es schien fast so als ob sie Angst davor hätten, ich könnte ihnen weglaufen. Gut dieser Verdacht war nicht ganz unbegründet. Im Anwesen selbst war alles voller Menschen. Doch ganz untypisch zu unserem Land, trugen sie alle weite Ballkleider und waren eher im Stil des Barock hergerichtet. Ich jedenfalls fiel wohl genauso auf, wie manch andere hier. Doch wollte ich mich davon nicht beirren lassen und schritt mit Michiko munter weiter. Das Getuschel versuchte ich dabei zu überhören, da es so oder so typisch für eine solche Art von Veranstaltung war.
Kurz vor dem Thron, ließ ich Michikos Hand los, wobei dies eher durch meinen Berater arrangiert worden war. Wenn dies nicht so gekommen wäre, hätte ich diesen ganzen Gang mit Michiko an meiner Seite bestritten. Wir schienen gegenseitig auf einander aufpassen zu können oder eher zu wollen. Schon jetzt vermisste ich die Wärme von Michikos Hand in meiner und erträumte mir auf dem restlichen Weg nur noch, wie schön es sein könnte, wenn wir beide endlich verheiratet wären. Alles um mich herum ignorierte ich vollkommen, die Rede des Beraters und auch wie die Kronjuwelen unseres Landes waren so eine Sache für sich. Ein Glück wurden diese nur bei Feiern anlässlich unseres Landes getragen, denn zu unserer Hochzeit konnte ich mir die wirklich nicht vorstellen. „Mögen unsere Ahnen unserem neuen König ihre Weisheit zukommen lassen….Wenn ich euch nun vorstellen darf…Asagi Takeo de Kawasaki, König von Nagano.“, einen längeren Namen hätte er sich wohl auch nicht aussuchen können, dachte ich mir und verdrehte dabei genervt die Augen, während ich das Gewicht der Krone auf meinem Kopf spüren konnte.  In der Hoffnung, dass dies hier bald vorbei war, schloss ich für einen Augenblick meine Augen.

*Zeitsprung von 3 Monaten*

Ein Augenblick der Entspannung später und ich öffnete meine Augen wieder. Verrückt, wie schnell die Zeit ins Land gezogen und vor allem der Wiederaufbau von Statten gegangen war. Doch heute war es wirklich soweit und ich würde Michiko heiraten. Meine Mundwinkel zuckten leicht nach oben, als ich wieder daran dachte. Ich konnte es irgendwie nicht glauben und würde es sogar für einen Traum halten, wenn es nicht Realität gewesen wäre. Wir heirateten in Hyrule und ich muss zugeben auch bei den Erinnerungen an den Tag, als ich Michikos Vater um ihre Hand bat, musste ich schmunzeln. Wahrscheinlich hatte ich mit sehr viel mehr Hindernissen gerechnet, aber ich war froh, dass dies nicht eingetreten war. Was meine Vergangenheit betraf, oder zumindest das Vergangene mit Rosiel, versuchte ich mittlerweile Gras darüber wachsen zu lassen.
Denn ich hatte ihn getötet. Anschließend zog ich mir noch mein Sakko zurecht. Das zweite Mal in meinem Leben, dass ich einen Anzug trug. Ein klassischer schwarzer Anzug, weißes Hemd und eine schwarze Krawatte. Ruiza hatte mich zu einer anderen Farbe überreden wollen, aber ich ließ mir dies nicht ausreden. Zumal man erst einmal eine Farbe, außer Rot finden musste, die mit meiner Augenfarbe harmonierte. Und ich musste zugeben, dies war schwerer als gedacht. Ein weiterer Grund, warum die Krawatte gefehlt hatte, als ich gekrönt wurde. Ich konnte mich immer noch nicht daran gewöhnen, in meinem Land mittlerweile König Asagi genannt zu werden, doch Tsunehito meinte selbst, dass dies schneller passieren könnte als gedacht. Und dies war vor diesen drei Monaten gewesen du vor allem war sein Grinsen dabei nicht zu übersehen gewesen. Hiroki und vor allem Hide-Zou in einem Anzug zu sehen war für mich aber auch wie bei Tsunehito eine Premiere.
Gut wir konnten uns alle nicht daran hindern zu staunen, wie anders wir in Anzügen aussahen. Doch genauso wie diese Tatsache, konnte ich mich nicht daran hindern zu überlegen, wie Michiko wohl aussehen würde. Sicherlich, gefiel sie mir in allem was sie trug, nicht um zu vergessen, dass ich ihren Körper auch ohne Kleidung liebte. Kurze Zeit leuchteten meine Augen bei diesem Gedanken und der Dämon in mir drang etwas durch, jedoch drängte ich ihn von selbst wieder an seinen Platz in mir. Nicht mehr lange und ich würde sie endlich sehen, diese Nacht hatte sich wirklich hingezogen. Ja es war eine Hochzeit, die viele Bräuche aus beiden Ländern mit sich bringen würde, aber gleichzeitig hatten wir uns auch gegenseitig darin bestärkt, an diesem Brauch festzuhalten. Daran, dass der Bräutigam die Braut einen Tag vor der Hochzeit nicht mehr zu Gesicht bekam. Die vier hatten aber auch gutes Gelingen darin, mich den ganzen gestrigen Tag zu beschäftigen, nicht um zu sagen, dass wir schon einen über den Durst getrunken hatten. Gut wir hatten nur eine Bar besucht und waren einen trinken gegangen, aber sie kannten mich und wussten, dass ich nicht so der Partygänger war. Mittlerweile rückte die Hochzeit immer näher und näher. Und so wuchs meine Nervosität auch weiter und weiter. Wir fanden uns schlussendlich auch im großen Saal des Schlosses ein, indem wir die Trauung abhalten wollten. Überall konnte man den Geruch Naganos Rosen wahrnehmen und auch an Gästen mangelte es nicht. Hoffentlich merkte man mir meine eigene Nervosität nicht so sehr an. Andererseits wäre es auch unnatürlich gewesen, wenn ich nicht aufgeregt wäre. Doch meine Freude war umso größer.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 09 März 2015, 21:46

Asagis und mein Hochzeitstag war angebrochen und lange dauert es nicht mehr bis zu unserer Vermählung. Es waren nun mehr schon drei Monate seit Asagis Krönung vergangen, doch ich konnte mich noch gut an diesen Tag erinnern. Es war fast so, als wäre es erst gestern gewesen. Ich erinnerte mich noch gut daran, wie wir vor der Zeremonie Hand in Hand im Rosengarten spazieren gingen, ehe dies nicht mehr möglich war. Selbst an die Krönung selbst erinnerte ich mich noch sehr gut. Wie sehr ich mich damals wie heute für ihn freute, aber noch mehr freute es mich eigentlich für Nagano, da das Land in meinen Augen keinen besseren König haben könnte, womit ich aber nicht sagen wollte, dass der vorigen König keine gute Arbeit geleistet hatte, also der vor Rosiels Herrschaft. Ich konnte nicht von mir behaupten, dass meine Vergesslichkeit nachgelassen hatte. Ein paar Aussetzer gab es immer noch, doch so wie es aussah verlor ich eher solche Erinnerungen, die keine oder kaum Bedeutung für mich hatten. Ja ja, schon klar, jede Erinnerung war es wert, dass man sie nicht vergaß, aber für meine Gedächtnisstörung konnte ich ja selbst auch nichts. Dass ich mich an diesen Tag überhaupt noch erinnern konnte, lag wahrscheinlich daran, dass Asagi seitdem immer noch König war, womit der Tag seiner Krönung immer noch allgegenwärtig war. Heute wollte ich aber nicht allzu sehr an Vergangenes denken, denn heute galt es einen weiteren unvergesslichen Tag zu erleben. An diesem heutigen Tag fehlte mir ohnehin die Zeit, um in vorhandenen Erinnerungen zu schwelgen.

Den ganzen Tag schon wurde ich irgendwie auf Trab gehalten. Die ganzen drei Monate hatten Asagi und ich doch schon dazu genutzt, um die Hochzeit vorzubereiten, wobei wir sogar noch Unterstützung erhalten hatten. Die erhielten wir besonders, nachdem er meinen Vater um meine Hand gebeten hatte. Auch daran erinnerte ich mich noch gut, denn so glücklich wie mein Vater daraufhin war, hatte ich ihn noch nie gesehen, zumindest in meinen Erinnerungen nicht. Er hatte sogar geweint vor Freude, was mir damals eher noch peinlich war, doch wenn ich heute so darüber nachdachte, dann zeigte dies nur, dass mein Vater auch nur ein Mensch war, der seine Gefühle gelegentlich nach außen hin zeigen musste. Mein Vater stellte also für die Hochzeit kein Hindernis dar. Da stand ich mir eher selbst im Weg. Drei Monate der Vorbereitung - worunter u. a. der Wiederaufbau Naganos und Hyrules zählte - und doch schien es heute so, dass wir einiges vergessen hatten. Ein großer Dank gebührte Mutoh und seinen Handwerksleuten, die zumindest den Wiederaufbau Hyrules tatkräftig unterstützt hatten. Möglicherweise wäre die Hochzeit ohne sie nicht so schnell möglich gewesen, da Asagi und ich uns doch vorgenommen hatten, dass wir erst heirateten, wenn unsere beider Reiche in altem Glanz erstrahlen. Ihre Hilfe war auch nicht selbstverständlich, da die Königsfamilie - also Ryo und ich - dem Land und seinen Bürgern so viel Schaden zugefügt hatten. Doch wo war ich schon wieder mit meinen Gedanken? Ich wollte gar nicht daran denken, dass die Hochzeit heute eventuell gar nicht hätte stattfinden können. Ich hatte den heutigen Tag schon länger herbeigesehnt, seitdem ein konkreter Termin feststand.

Meine eigenen Gedanken waren heute sowieso eine Sache für sich. Trotz unserer Vorbereitungen glaubte ich den ganzen Tag schon, dass wir etwas sehr wichtiges vergessen hatten. Schuld daran war meine Nervosität, wegen der ich mich selbst verrückt machte. Aufgrund der Tatsache, dass ich Asagi schon einen ganzen Tag lang nicht mehr gesehen hatte, ging es mir auch nicht besser. Vielleicht machte ich mich auch deshalb so verrückt, weil wir so vergleichsweise lange voneinander getrennt waren. Von Entspannung war bei mir überhaupt nichts zu spüren, obwohl ich gerade die haben könnte. Heute musste ich mich um fast nichts kümmern. Für den Empfang der Gäste war gesorgt worden und nicht einmal in mein Brautkleid musste ich selbst schlüpfen. Seit heute morgen schon waren Dienerinnen des Schlosses damit beschäftigt, mich für die Trauung fertigzumachen. Zu gerne hätte ich mich selbst dafür schick gemacht, genauso gerne wie ich die Gäste selbst empfangen hätte, aber dies war mir nicht gestattet. Meine Zofe Impa hatte mir dies verboten und gerade heute war sie ziemlich streng mit mir. Ich war ihr dafür aber nicht böse, denn hätte sie diese Maßnahme nicht ergriffen, dann würde aus der Hochzeit heute wohl nichts mehr werden. Auf Impa konnte ich mich immer verlassen und ich war wirklich froh, dass sie den Angriff der Dämonen vor drei Monaten überlebt hatte. Sie hatte mit den Soldaten direkt an der Front gekämpft und ihr Bestes gegeben, um so viele Tote wie möglich zu verhindern. Das gehörte glücklicherweise eh der Vergangenheit an. Impa stellte den ganzen Tag schon wieder eine Stütze dar. Ohne sie wäre ich bestimmt schon wahnsinnig geworden, sodass man mich hätte einweisen können. Sie war es, die mich beruhigte, sobald ich drohte völlig durchzudrehen. Dazu schien es auch gerade wieder zu kommen. "Oh nein, was ist, wenn ich stolpere und mich vor allen blamiere und das am schönsten Tag meines Lebens? Oder was ist, wenn unseren Gästen die Musik nicht zusagt? Apropos Gäste... haben wir auch niemanden vergessen einzuladen?", sorgte ich mich unbegründet. Impa war sofort zur Stelle und legte mir einen Finger auf die Lippen, damit ich schwieg. "Psst, psst, psst! Ihr macht euch grundlos Sorgen um Dinge, die niemals eintreffen werden. Ihr werdet nicht stürzen und erinnert ihr euch nicht mehr daran, wie viele Gedanken Ihr euch um die Gästeliste gemacht hat. Ihr habt bestimmt niemanden vergessen. Deshalb... Bitte atmet tief durch und beruhigt euch!", versuchte sie mich zu beruhigen. Immerhin wurde ich dank ihrem Eingreifen etwas ruhiger, auch wenn dies nie lange anhielt. Dafür bedrückte mich aber auch immer eine andere Sache, sobald Impa vor mir stand. Ich ermahnte sie: "Du hast dich immer noch nicht umgezogen! Dabei hast du es mir versprochen." Auch ich war noch nicht richtig bereit, um mich vor Asagi blicken zu lassen, allerdings fehlte nicht mehr viel. An Impa hatte ich jedoch nur einen Wunsch gehabt, den sie mir auch nicht ausschlagen konnte. Ich wollte sie heute ebenfalls in einem Kleid sehen, da mir dieser Anblick an ihr bisher noch immer verwehrt geblieben war. Wenn ich ihren Worten glauben schenken durfte, dann missfiel ihr es einfach ein Kleid zu tragen, doch mir zuliebe machte sie eine Ausnahme. Sie gab auch schließlich auf und verschwand, damit sie sich auch noch umziehen konnte.

Schlussendlich war es soweit. Ich war bereit für die Trauung, nachdem ich nun endgültig in meinem Brautkleid steckte. Beim Styling hatten meine Dienerinnen auch ganze Arbeit geleistet. Ein dezenter Lippenstift, ein ganz klein wenig Rouge, meine Frisur - mit Abstand hatte ich noch nie so hübsch ausgesehen wie heute, aber das spielte wahrscheinlich nur eine nebensächliche Rolle. Das Einzige, was mich ein wenig an meinem Aussehen störte war, dass man an meiner rechten Hand noch durch den Handschuh das Symbol des Triforce sehen konnte. Das königliche Wappen auf meinem Rücken konnte man auch nicht völlig verdecken, aber was solls. Es war nun mal ein Teil von mir und es ließ sich nicht ändern. Es war wahrscheinlich auch gar nicht so wichtig, da vermutlich eh niemand darauf achtete. Nur noch wenige Momente verblieben, bis mich alle im Saal zu sehen bekommen würden, allen voran Asagi. Unsere Gäste warteten sicher gespannt darauf, dass es endlich losging, aber niemand war gerade so nervös wie Asagi und ich. Was unsere Gäste betraf, so befanden sich darunter eigentlich nur unsere engsten Freunde und Verwandten. Dies klang nun so, dass von Asagis Seite aus kaum jemand gekommen war, aber wir konnten wohl beide mit der Wahl unserer eingeladenen Gäste zufrieden sein. Obwohl wir uns nicht mehr so wirklich gut verstanden, hatte ich Isamu zuliebe Arisu eingeladen. Ich war schon etwas überrascht gewesen, als ich davon erfahren hatte, dass sie beiden sich ineinander verliebt hatten, doch gleichzeitig freute ich mich sehr für Isamu. Arisu war wirklich ein hübsches Mädchen, doch als ich diese Bemerkung von mir gab, wirkte Isamu etwas entsetzt und ich wusste bis heute nicht warum. Über diesen einen Vorfall hatten weder Isamu noch Arisu mir gegenüber ein Wort verloren. Ob Arisu gekommen war oder nicht, wusste ich nun aber nicht. Außerdem waren drei ganz besondere Gäste gekommen. Die Drachen Eldin, Ranelle und Phirone hatten es einrichten können meiner Hochzeit mit Asagi beizuwohnen. Die drei waren auch die Einzigen, die ich persönlich empfangen hatte, als sie heute in aller Frühe gekommen waren. Phirone war aber eigentlich nur gekommen, um mir die Hochzeit fast in der letzten Sekunde auszureden. Ihrer Meinung nach handelte ich damit etwas überstürzt, doch erst im Nachhinein merkte ich, dass sie es nicht ernst meinte und sich in Wahrheit auch für mich freute. Eine Sache fand ich allerdings doch recht traurig. Ryo hatte sich in den vergangenen drei Monaten nicht einmal in Hyrule blicken lassen. Gerüchten zufolge war er nach Zenia, die Hauptstadt Mokoros gegangen, aber ich wusste nicht, ob dies wirklich wahr war. Liebend gerne hätte ich meine beiden Brüder bei der Hochzeit dabei gehabt, ganz gleich was Ryo getan hatte, woran ich mich eh nicht erinnerte. Daran ließ sich aber auch nichts ändern.

Schließlich war es endlich soweit. Impa, die endlich auch ein schickes Kleid trug, für das ich ihr noch Komplimente machte, was sie widerum peinlich berührte, begleitete mich zu meinem Vater, der bereits auf mich wartete. Als er mich sah, brach er in Tränen aus und sagte: "Du siehst bezaubernd aus, meine Kleine! Kaum zu glauben, dass du gleich heiraten wirst. Ich weiß noch wie ich dich das erste Mal auf dem Arm hielt. Schon damals hast du dieses hinreißende Lächeln besessen." Mein Lächeln sprach er nur an, weil ich ihn in diesem Moment anlächelte. Ich meinte aber: "Danke, Vater, aber das ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, um in Erinnerungen zu schwelgen. Du weißt genau, dass ich immer dein Mädchen bleiben werde." Impa öffnete das Tor einen Spalt und warf einen Blick in den Saal. Ein Raunen ging noch um, aber alles in allem konnte es losgehen. Dies tat es dann schließlich auch.
Ich hakte mich bei meinem Vater ein, der mich gleich Asagi übergeben würde.. Meine Nervosität stieg wieder, was meinem Vater nicht entging. "Bist du bereit, Michiko?", fragte mich mein Vater, den ich daraufhin anlächelte und ihm zunickte. Diese Bestätigung genügte ihm, damit die Hochzeit endlich von statten gehen konnte. Impa ging zuerst hinein und bat im Saal um die Ruhe. In diesem Moment sollte jedem klar sein, dass es nun losging. Impa nahm nur noch schnell Platz, bevor auch schon das Tor aufging und meinen Vater und mich allen anderen offenbarte. Musik fing an zu spielen, wofür man Asagis Bandkollegen danken musste, die eben auch ihren Beitrag dazu leisteten, um aus diesem Tag etwas Besonderes zu machen. Langsam schritt ich dann an der Seite meines Vaters vor zu Asagi, der wahrscheinlich schon auf mich wartete. Auf meinen Vater achtete gerade aber vermutlich niemand, was ich auch wahrnahm - leider wohlgemerkt. Als ich spürte, dass die Aufmerksamkeit aller mir galt, wuchs meine Nervosität noch mehr und meine Befürchtungen kehrten zurück. Mein Vater war allerdings schon da, um einen Sturz zu verhindern, sollte es wirklich dazu kommen. Der Gang an unseren Gästen vorbei zu Asagi schien sich für mich ewig hinzustrecken. Die Zeit schien fast still zu stehen und Asagi schien für mich noch so unendlich weit weg zu sein. Es war schon seltsam, dass ich dies ausgerechnet jetzt so wahr nahm, ausgerechnet in dem Moment, in dem ich so schnell wie möglich bei ihm sein wollte. Wir schritten weiter und es war mir wirklich peinlich, dass mich alle ansahen. Wenigstens waren alle aufgrund meines Anblicks sprachlos, sogar Phirone, die sich einen Kommentar damit ersparte. Diese gefühlte Ewigkeit bis ich endlich bei Asagi ankam verging dann doch noch. Meine Vater nahm meine Hand und legte sie in Asagis Hand, womit er mich ihm übergeben hatte. Ich blickte Asagi mit meinem hinreißenden Lächeln an, wie mein Vater es beschrieben hatte. Gleich als meine Hand in seiner lag schien ich mich auch wieder etwas zu beruhigen. Endlich war ich meinem noch Verlobten wieder so nahe. Dieser eine Tag, an dem wir uns nicht gesehen hatten, kam mir dafür umso unerträglicher vor. Ein Wunder, dass wir diesen nun überstanden hatten.


Zuletzt von Nagato am Mi 11 März 2015, 16:14 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Ein Link hat nicht funktioniert)
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 10 März 2015, 09:09

Es waren einige Zeit vergangen und es war weder von Michiko und Asagi, noch von Ryo und Nozomi etwas zu sehen oder zu hören. Wir machten uns alle Sorgen und die vier. Zur Zeit waren Isamu, sein Vater und ich die einzigen im Schloss.

Den König von Hyrule hatte ich nachdem ich aufgewacht war kennengelernt. Und er sah mich wie seine eigene Tochter. Selbest er war sehr stolz auf seinen Sohn, dass er eine Prinzessin gefunden hatte, die ihm würdig war. Es fehlte nur noch, dass Isamu meine Mutter kennengelernt. Apropos meine Mutter ich fragte mich wie es ihr und unserem Reich ginge.

Ich stand in dem Zimmer vor dem Fenster und dachte etwas nach. Als auf einmal die Tür aufging. Ich wusste sofort wer es war. ,,Isamu? Ich muss bald wieder nach Hause in mein Reich...und ich wollte dich fragen ob du mitkommen möchtest." Ich hatten die Arme vor der Brust verschränkt und blickte noch weiter aus dem Fenster. Ich sah auf der Weide Skarlett grasen. Ihre schwarze Mähne schimmerte in den Strahlen der Sonne. Sie wirklich toll aus. Ich hatte auch meine Reitkleidung nicht mehr an, im Gegenteil. Der König hatte zu seinen Dienern gesagt, dass sie mir etwas Kleidung bringen sollten. Die hatte ich auch an aber nötig fand ich es nicht. Dennoch wollte ich den König nicht kränken.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 12 März 2015, 20:28

Der Punkt indem Michiko den Saal betraf, verschlug mir für einen Augenblick den Atem. So oder so war ich schon nervös gewesen, doch als ich sie sah wurde dies für einen Augenblick gedämpft. Je näher sie mir kam ums mehr dachte ich schon, dass mein kleines Lächeln nur noch breiter werden würde, doch dem war nicht so. Ich lächelte ihr sanft entgegen, bis zu diesem Augenblick als ihr Vater mit ihr bei mir angekommen war und ich ihre Hand in meiner spürte. In diesem Moment war es fast so, als ob die Zeit stehen geblieben war, denn ich sah gerade niemand anderen mehr als Michiko. Für mich waren sie alle nicht mehr anwesend und meine Aufmerksamkeit galt in diesem Moment gang ihr. Natürlich war es dann wiederum besser, wenn ich noch die Trauung verfolgte. Doch ihr Anblick fesselte mich sehr. Mal abgesehen davon, dass ich dieses Kleid an ihr liebte. Er Tag gestern war doch wirklich viel zu lang gewesen, da ich gerade jetzt erst merkte, wie sehr ich sie wirklich vermisst hatte. Noch immer lächelte ich ihr entgegen, ehe meine Aufmerksamkeit auch wieder die Trauung mit einbezog. Ich lauschte den Worten des Mannes, der uns traute, aber meine Augen lagen weiterhin auf Michiko. Selbst wenn wunderschön in meinen Augen noch stark untertrieben war, aber so sah ich sie in diesem Moment einfach und wieder zogen mich ihre Augen und auch ihr Lächeln in den Bann. Selbst die Gäste interessierten mich bis dato eher weniger. Gut von meiner Familie aus, war wirklich niemand hier, was wiederum nicht der Grund dafür war, dass sie in meinen Augen eher zweitrangig waren. Später hatte ich immerhin noch genug Zeit um mich auch etwas mit ihnen zu beschäftigen Mitunter waren eben meine Bandmember die einzigen, die man als so etwas wie eine Familie beschreiben konnte, obwohl Michiko in wenigen Minuten auch dazugehören würde. Fast so als ob auf meiner Familie ein Fluch lag, hoffte ich nicht, dass uns beide auch noch etwas trennen würde. Immerhin hatten wir erst zusammengefunden. Aber trotzdem war dies eine Sorge, die noch etwas anwesend war. Immerhin hatte Rosiel vor seinem Tod, meine Familie förmlich abgeschlachtet.

Obwohl ich es bei meinem Vater wusste, bei meiner Schwester eher weniger. Und ich wollte nicht, dass Michiko auch noch zu diesen Menschen gehörte. Ich gab es zu, wir beide kannten uns vielleicht mal ein Jahr, wenn man es hochrechnete. Und so konnte dies für einige wirklich etwas verfrüht wirken. Wer mich jedoch kannte der wusste, dass ich sie aus tiefstem Herzen liebte und unsere kleine Ewigkeit nur gemeinsam mit ihr verbringen würde. Ein weiterer Abschnitt im Leben. Man wurde geboren, lernte sein ganzes Leben lang nur um eine Familie durch die kleine Ewigkeit zu bringen, bevor man irgendwann nur umkippte und dieser Welt für immer den Rücken kehrte. Schon eine Sache für sich, dass ich gerade eher an den Tod dachte, obwohl unsere gemeinsame Zeit erst begonnen hatte. Aber ich war eben doch. Ich dachte nicht immer positiv, sondern es gab Zeiten und diese würden auch noch weiterhin kommen, da war ich wirklich ein Pessimist durch und durch. Wie in Trance steckte ich Michiko ihren Ring an den Finger. Überraschend, dass ich dies überhaupt im richtigen Moment geschafft hatte. Doch selbst wenn meine Gedanken etwas abdrifteten, so war ich irgendwie immer noch hier und dies machte das ganze etwas einfacher. Anschließend konnte ich kaum noch die Sekunden abwarten, bis ich endlich die erlösenden Worte vernahm und Michiko sanft küsste. Selbst Ruiza -den ich nebenbei doch recht häufig erwähnte- und die anderen hörten in diesem Moment auf zu spielen. Wie ich es geplant hatte, lösten sich in diesem Moment die Rosen auf und die einzelnen Blütenblätter wurden durch die Luft gewirbelt. Sie wirklich meine Frau nennen zu können, dies machte den Moment nur noch schöner für mich und mein Lächeln blieb weiterhin auf meinem Gesicht, selbst wenn es nicht so stark zu erkennen war. Gemeinsam mit Michiko mein Leben zu verbringen wirkte immer noch wie ein Traum für mich, ein Traum aus dem ich niemals erwachen wollte. Dieser wundervolle Traum, der Realität geworden war. Obwohl wir so viele Hürden zu überwinden hatten und es würden sicherlich noch viele weitere folgen, doch ich glaubte daran, dass wir sie gemeinsam überwinden würden.

Jetzt wo ich sie praktisch in meinen Krallen hatte, wollte ich sie auch niemals wieder gehen lassen. Versteckt unter meinem Pony, leuchtete bei diesem Gedanken mein Auge leicht auf. Diese Seite in mir, die sich nach ihrem Körper sehnte wurde von Moment zu Moment mächtiger und nährte sich an jedem Blick, den ich ihr zuwarf, während es mein eigenes menschliches Interesse, schon lange in sich hatte. Ich musste zugeben, auch wenn ich mich ebenso sehr in Michikos Charakter verliebt hatte, so konnte ich nicht bestreiten, dass ich an ihrem Äußeren ebenfalls großen Gefallen fand. Gemeinsam mit unseren Gästen und vor allem mit Michikos rechter Hand in meiner, verließen wir den Trauungsaal und näherten uns dem, indem die Feier an sich stattfand. Es hatte zwar lange gedauert alles vorzubereiten und ja oftmals hatte ich mit dem Gedanken gespielt irgendetwas weg zu lassen, aber mir lag viel daran, dass es für uns beide der schönste Tag im Leben sein würde. Und dies obwohl wir nicht einmal viele Leute eingeladen hatten. Zwar stellten sich uns allein schon mit dem Regieren unserer Reiche, einige Hindernisse mehr in den weg, aber eine Lösung würde sich schon finden lassen. Nagano selbst hatte immerhin auch in den Städten wieder zu seinem alten Glanz zurückgefunden, wenn auch mit wenigen aber spürbaren Änderungen. Doch erst, als dies alles hinter uns gelassen hatten, die Gäste, die Feier, schien ich endlich richtig entspannen zu können. Auf dem halben Weg zu Michikos und nun auch meinen Gemächern, hatte ich bereits meine Krawatte gelockert und mein Jackett hing über meiner rechten Schulter, während ich es festhielt. Doch allein bei dem Gedanken an die Hochzeitsnacht, bemerkte ich, wie meine dunkle Seite nur darauf wartete, dass ich sie nicht mehr verstecken konnte. Ich musste zugeben ein wenig Angst Michiko so irgendwie verletzen zu können, hatte ich schon, aber ich wusste auch, dass ich diesem Drang einfach schon zu lange widerstand. Schlussendlich zog ich Michiko zu mir und schloss gerade noch so die Tür hinter uns, während ich ihre Lippen mit meinen versiegelte.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 15 März 2015, 00:25

Just in dem Moment, in dem Asagi meine Hand hielt, fühlte ich mich gleich viel besser. Der vergangene Tag war unter Umständen eine der längsten Zeiten, an denen wir von nun an voneinander getrennt sein würden. Dies war schwer zu sagen, da wir noch eine Menge Zeit hatten, um miteinander Erinnerungen zu schaffen, an die ich mich auch hoffentlich ewig erinnern würde. Die Trauung selbst ging dan im Vergleich zu der Zeit, während der wir uns nicht gesehen hatten, viel zu schnell ab. Wir gaben uns beide das Ja-Wort, tauschten die Ringe aus und schon waren wir Mann und Frau. Ja, Asagi war ab diesem Moment mein Ehemann. In diesem Augenblick war ich so glücklich wie noch nie zuvor und ich konnte meine Freudentränen nicht zurückhalten. Den Kuss, den wir danach austauschten, den würde ich bestimmt nie vergessen. Dieser erste Kuss nach unserer Eheschließung fühlte sich so unbeschreiblich schön an. Vielleicht kam es mir nur so vor, weil wir uns so lange nicht gesehen hatten, doch so oder so genoss ich diesen Kuss sehr. Mich störte es nicht einmal, dass alle Augen auf uns gerichtet waren. Gewiss gab es auch Leute, die dachten, dass wir zu früh heirateten. Vor allem ich war doch noch recht jung, um schon zu heirateten, aber ich wusste genau, dass ich diese Entscheidung niemals bereuen würde, da ich Asagi über alles liebte.

Hand in Hand verließen Asagi und ich den Trauungssaal mit unseren Gästen. Die anschließende Feier fand in einem anderen Saal statt. Während der Feier waren Asagi und ich die ganze Zeit zusammen. Jeder gratulierte uns beiden, sogar Phirone rang sich dazu durch. Sie warnte Asagi aber auch noch vor: "Wehe, du sorgst dich nicht gut um Michiko! Dann werde ich dir persönlich einen Besuch abstatten und dir den Kopf abreißen!" Diese Drohung war vielleicht etwas übertreiben, aber dies war nun mal ihre Art. "Nimm es ihr nicht übel! Sie zeigt damit nur, wie sehr sie sich für uns freut.", erklärte ich Asagi. Danach bedankte ich mich herzlich bei Phirone. Nun, es gab während der Hochzeitsfeier eine kurze Zeitspanne, während der ich nicht unmittelbar bei Asagi war. Mein Vater, der so stolz wie niemals zuvor auf mich war, bestand auf einen Tanz mit mir, seiner Tochter, dem ihm unmöglich jemand ausschlagen konnte. Ein Tanz war schon in Ordnung. Asagi und ich hatten noch den Rest unseres Lebens vor uns, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Nach dem Tanz begleitete meine Vater mich persönlich zu Asagi zurück, fast so als gäbe er ihm seinen wohlgehütesten Schatz. Für meinen Geschmack war auch das ein wenig übertrieben, da mich ohnehin niemand mehr Asagi wegnehmen konnte.

Der wohl für Asagi und mich interessanteste und spannendste Teil nach unserer Trauung kam wohl erst nach der Hochzeitsfeier. Wir zogen uns in inzwischen unsere Gemächer zurück, wo Asagi auch gar nicht lange fackelte und mich zu sich zog, um mich zu küssen. Ich erwiderte den Kuss und lächelte in diesen hinein. Wir beide - ja, in den vergangenen drei Monaten sogar ich - hatten auf diesen Moment wohl nun schon viel zu lange gewartet. Ich hatte unsere erste gemeinsame Nacht während unserer Ehe, unsere Hochzeitsnacht, nicht mehr erwarten können und Asagi erging es bestimmt genauso. Zumindest zeigte er mir dies gerade deutlich. Allein mit dem Kuss schien er mich praktisch schon vernaschen zu wollen. War ich wirklich so süß? Ich knöpfte ihn mir aber auch vor, oder besser gesagt auf, denn ich hielt mich nicht zurück und knöpfte ihm sein Hemd auf, bevor ich ihm dieses abstreifte und achtlos zu Boden fallen ließ. Den Kuss hatte ich währenddessen nicht gelöst. Anschließend streifte ich mir selbst meine Handschuhe ab, denn meine Hände brauchte ich bestimmt noch, vermutlich sogar recht schnell, und ich für meinen Teil wollte mein Hochzeitskleid und alles was dazu gehörte nicht beflecken. Vielleicht dachte Asagi darüber etwas anders. Anschließend ließ ich meine linke Hand in seiner Hose verschwinden und fasste nach seiner Männlichkeit. Was ich da in meiner Linken hielt gehörte fortan mir, genauso wie Asagi mir gehörte und ich ihm. Wir gehörten zueinander, was uns beiden wohl schon länger klar war, und hoffentlich stellte sich niemand mehr zwischen uns, nicht so wie Rosiel oder Demise. Meine rechte Hand trat auch noch in Aktion. Angefangen bei Asagis linker Wange, auf der sie zuerst lag, wanderte sie immer etwas weiter herunter, bis zum Oberkörper, mit dem sie etwas spielte. Ich strich Asagis Brust entlang, bevor ich ein wenig an seiner linken Brustwarze rieb. Zugegeben, Asagis Körper stellte vielleicht nicht das Ideal einen männlichen Körpers dar, aber das machte mir gar nichts. Ich liebte ihn bedingungslos und fand ihn trotzdem sehr anziehend.
Auf einmal löste ich dann den Kuss und wanderte mit meinen Lippen hoch zu seinem Ohr, wozu ich mich noch etwas auf Zehenspitzen stellen musste. "Du musst mir schon aus dem Kleid helfen, wenn das noch was werden soll.", hauchte ich ihm ins Ohr, aber das brauchte ich ihm bestimmt nicht zu sagen. Eigentlich war das auch nicht nötig, da ich Verwandlungsmagie beherrschte und diese sogar so gut, dass ich auch einfach nur meine Kleidung ändern konnte. Jedoch wollte ich ihm den Spaß nicht nehmen, mich aus meinem wunderschönen Hochzeitskleid auszupacken. Anschließend küsste ich seine linke Wange hinab, sogar noch ein wenig seinen Hals, und hinterließ überall Abdrücke meiner Lippen. Schließlich versiegelte ich meine Lippen doch lieber wieder mit seinen.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 15 März 2015, 16:02

Kleine Warnung, Menschen die obszöne Szenen nicht lesen möchten, sollten diesen Post überspringen!

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Ich unterdrückte mir ein Stöhnen, während ich nur leicht vor mich hin schmunzelte. Ja sie hatte recht damit, was zumindest ihr Hochzeitskleid betraf, aber trotzdem war es etwas, dass die Feier so schnell vorbei war. Ich jedenfalls konnte gar nicht anders, als wirklich damit zu beginnen ihr Kleid zu öffnen. „Dies hätte ich an deiner Stelle lieber nicht gesagt.“, antwortete ich ihr, während ich den Kuss noch einmal unterbrach. Meine Augen leuchteten so stark wie schon lange nicht mehr und jeder Rückhalt, den ich mir bis dato auferlegt hatte, jede Fessel, mit der ich meine dunkle Seite zurück gedrängt hatte, fiel plötzlich von mir ab. Oh ja vielleicht hätte sie dies nicht gesagt, denn genauso schnell, wie sie mich von meinem Hemd befreit hatte und mit ihrer Hand in meiner Hose verschwunden war, hatte ich sie von ihrem Hochzeitskleid befreit und auf ihr Bett gedrängt. Man sollte mich eben nicht unterschätzen und erst recht, wenn ich dieser dunklen Seite einmal freien Lauf ließ. Ob dies gut war oder nicht, konnte ich dann immer noch im Nachhinein sehen. Doch sie schaffte es wirklich mich um den Verstand zu bringen. Überhaupt war es etwas anderes, dass wir endlich beide unsere Erfahrungen hinter uns lassen konnten um nur noch für uns da zu sein. Doch ein leises Stöhnen konnte ich mir dann doch nicht mehr verkneifen. Gleichzeitig sorgte ich aber auch dafür, dass Michiko hier nicht die ganze Arbeit machte. Währen ich mich neben ihrem Kopf abstützte, hinterließ ich so den ein oder anderen Abdruck meiner Lippen auch auf ihrem Oberkörper, während ich noch langsam dafür sorgte, dass mich ihre Unterwäsche auch nicht mehr störte. Angefangen bei ihrem BH. Doch man merkte schnell, dass ich dabei nicht mehr ganz ich selbst war. Erst recht sah man dies an meinen Händen, da diese wieder gänzlich Krallen ähnelten, als meinen wirklichen Händen. Ich hatte irgendwie noch einen gewissen Rückhalt, während ich mit Küssen ihren Oberkörper bedeckte und bei ihrem Brustbein kurz inne hielt. Ich bemerkte zwar selbst, dass mich die dunkle Seite mehr und mehr in ihre Gewalt brachte, aber genauso sehr brachte mich einfach auch Michiko um den Verstand. Sie zog mich einfach so sehr an, dass ich es schon gar nicht mehr in Erfahrung bringen wollte, wie es war ohne sie zu sein. Wie es war nicht ihre Nähe zu spüren und nicht ihre Stimme zu hören. Schlussendlich wanderte ich mit meinen Lippen wieder ihren Hals hinauf.

„Du bringst mich wirklich um den Verstand.“, raunte ich ihr ins Ohr, ehe ich meine Lippen wieder auf ihre legte und langsam begann mit meinen Krallen ihren Körper entlang zu wandern. Man konnte wirklich stark an meinem Äußeren und auch an meinem Verhalten erahnen, dass hier nicht mehr der richtige Asagi zu Gange war. Ich war sicher noch irgendwo, aber gerade reagierte und vor allem auch sprach da die pure Lust aus mir, die auch für dieses Auftreten gesorgt hatte. Auf meinem Rücken ragten zwei dunkle Schwingen in die Höhe, an denen jegliche Feder fehlte, während ich mit meinen Krallen weiter wanderte. Während sie wanderten hinterließen sie rote Striemen auf ihrer Haut, die mal mehr Mal weniger stark zu erkennen waren. Noch immer wanderte ich mit meinen Krallen ihren Körper entlang und schien noch ein wenig mit ihr spielen zu wollen. Etwas provozieren wollte ich sie dann doch, denn meine eigene Lust konnte man, dies glaubte ich zumindest, nicht mehr steigern. In diesem Augenblick sollte uns lieber nichts auseinander bringen, denn dann konnte ich für nichts und niemanden mehr garantieren. Erst jetzt streifte ich mir auch von selbst meine dunkle Hose ab. Soweit waren wir beide wirklich noch nicht gegangen, aber im Gegensatz zu ihr wohl, war ich nicht mehr unbedingt aufzuhalten. Ich war irgendwie doch ein Monster, selbst wenn ich es erst im Nachhinein einsehen würde. Schlussendlich fixierte ich Michikos Hände über ihrem Kopf und wanderte mit meiner anderen Hand weiter, bis sie schlussendlich unbekleidet unter mir lag. Schneller als gedacht hatte ich wieder das Kommando an mich gerissen und war dabei mich vollends meiner Lust hinzugeben.  Langsam wanderten auch meine Lippen wieder ihren Körper entlang, während meine noch freie Hand mit ihrer rechten Brustwarze spielte. Dieser Seite an mir gefiel es die Macht über jemanden zu haben, doch irgendwie schien es dieser Seite schon zu sehr zu gefallen auch die Macht über mich selbst zu haben. Jedoch lehnte ich diese Kontrolle nicht einmal ab, da es schon meine eigenen Wünsche sein könnten, die diese Seite ausführte.

Sie nährte sich an meinen Bedürfnissen und vor allem an diesen Gedanken, die ich schon beim letzten Mal mit mir geführt hatte, bevor wir es unterbrochen hatten. Dabei war es bis dato gar nicht zu dem Moment gekommen, dass ich ebenfalls unbekleidet über ihr lag. Ich war nicht besonders durchtrainiert, dies gab ich auch offen zu und trotzdem fiel es mir allein mit meinem Eigengewicht schon recht leicht Michiko auf dem Bett zu fixieren. Ihre Hände ließ ich schlussendlich wieder los, während ich weiter über ihren Körper wanderte und diesen mit Küssen bedeckte. Meine Hände hatte ich auf ihre Knie gelegt, während ich noch einmal zu ihr hoch sah und schlussendlich mit meinen Lippen weiter nach unten wanderte. Doch kurz vor ihrem Intimbereich stoppte ich. Erneut wanderte mein Blick zu ihr hoch, ehe ich mit meiner rechten Klaue dann doch da weitermachte, wo ich gestoppt hatte und einige male mit ihr über ihre intimste Stelle streichelte. Das mich ihr Körper so sehr reizte, konnte ich mir selbst nur schwer erklären. Doch ohne mich weiter zurück zu halten, drang ich mit zwei Fingern in die ein. Bevor ich sie wirklich nehmen wollte, wollte ich sie noch ein bisschen quälen und so bewegte ich meine Finger bald schon quälend langsam in ihr. Ich wollte sie hören, dass sie mich wollte, ich wollte sie stöhnen hören. Oh dies war wirklich nicht mehr der Asagi, den sie geheiratet hatte. Zwar hatte ich selbst wirklich einmal solche Gedanken gehegt, aber ich würde sie wohl niemals ausführen. Nicht so wie meine dunkle Seite, die dazu bereit war dies alles zu wollen und zu tun. All dies, was ich mir nicht einmal erträumen wollte. Erneut langsam zog ich meine Finger aus ihr. Egal wie stark auch meine eigene Lust war, dies brachte mich nicht so weit, dass ich nicht noch etwas mit ihr spielte. Schlussendlich wechselte ich meine Position dann doch wieder und schaute ihr in die Augen, ehe ich wirklich in sie eindrang. Spielen hin oder her, lange hätte ich das wirklich nicht mehr durchgehalten. Selbst meine dunkle Seite, hätte sich bald von diesem Spiel abgewendet und wer seinem innersten Trieb gefolgt.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 21 März 2015, 19:18

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Einen Augenblick lang, während ich Asagis bestes Stück in der Hand hielt, fühlte es sich für mich so an, als besäße ich die Kontrolle über ihn. Ich hätte praktisch alles mit ihm anstellen können. Man könnte sagen, dass ich die Macht über Asagi besaß, doch dieses Gefühl schwand sofort, als ich hörte, was er sagte. Seine schon drohend klingenden Worte tat ich mit einem Lächeln ab, doch ich durfte Asagi nicht unterschätzen. Diese Macht, die ich eben noch scheinbar über ihn besessen hatte, verlor ich dann auch in dem Moment wieder, in dem Asagi anfing mir mein Kleid auszuziehen. Ich musste meine Kontrolle wortwörtlich aus der Hand geben. Nachdem er sich meines Kleides entledigt hatte, konnte ich gar nicht so schnell reagieren, wie er mich auf mein oder vielmehr unser Bett gedrängt hatte. Asagi schien wie ausgewechselt, das merkte ich gleich, doch ich konnte nichts dagegen tun. Vom einen Moment auf den anderen war ich ihm hilflos ausgeliefert, erst recht als ich nur noch mit Unterwäsche bekleidet unter ihm lag. Über das Stöhnen, das er noch ausstieß, ergötzte ich mich trotzdem noch. Ebenso erfreute es mich zu hören, dass ich ihn um den Verstand brachte, nachdem ich bloß noch mit einer Unterhose bekleidet unter ihm war, doch war mir in diesem Augenblick nicht klar, was das genau zu bedeuten hatte, obwohl mir seine Veränderung schon aufgefallen war, selbst die äußerliche.

Zurzeit und für alle Ewigkeit wollte ich Asagis Nähe nicht mehr missen müssen. Ich genoss die Nähe zu ihm sehr, da ich mich genauso zu ihm hingezogen fühlte wie er zu mir. Wir liebten einander, was nicht zuletzt der Grund dafür war, dass wir heute geheiratet hatten. Noch waren wir aber nicht an dem Punkt angekommen, an dem ich ihn damals vor drei Monaten gestoppt hatte. Dazu fehlte allerdings auch nicht mehr fiel. Dann erst würde sich auch zeigen, ob ich dieses schreckliche Ereignis vor etwa drei Monaten hatte überwinden können. Wir tauschten noch Küsse aus während ich es mir gefallen ließ, wie Asagi meinen Körper entlang fuhr. Dass er dies mit seiner Klaue tat, störte mich dabei wenig. Es erregte mich stattdessen sogar zunehmend mehr, was ich für ein gutes Zeichen hielt. Leise Stöhner in den Kuss hinein konnte ich mir bereits jetzt schon nicht mehr unterdrücken, doch dies war anscheinend nicht das, was Asagi wollte. Schließlich gelangten wir an den Punkt, an dem wir letztes Mal aufgehört hatten, wenngleich wir schon einen Schritt weiter waren, da diesmal sowohl Asagi als auch ich unbekleidet waren.  Meine Hände schaffte er über meinen Kopf wieder aus dem Weg, sodass mir keine andere Wahl blieb, als ihm meinen Körper wie auf dem Silbertablett zu präsentieren. Spätestens hier wurde mir klar, dass ich mich in seinen Klauen befand, aus denen ich mich nicht mehr befreien konnte. Er hatte mich in seiner Gewalt und ich hatte ihm nichts mehr auszusetzen. Zwar war es mir damals noch gelungen, mich aus seinen Fängen zu befreien, doch diesmal schien es anders zu sein. Anders deshalb, weil ich nicht mal daran dachte, ihm entfliehen zu wollen. Ich ließ Asagi mit meinem Körper spielen, wobei mir immer wieder ein verhaltenes Stöhnen entfuhr.

Da waren wir also nun - allein, ungestört und unbekleidet lagen wir im Bett. Diesmal hielt uns nichts davon ab zu Ende zu bringen, was wir angefangen hatten. Asagi und ich würden beide gleichermaßen unsere gemeinsame Hochzeitsnacht in vollen Zügen genießen. Ich merkte schon, dass ich über dieses eine bestimmte Ereignis drüber hinweggekommen war. Es war nicht vergessen, was für mich typisch gewesen wäre, aber jetzt mit Asagi zusammen zu sein war alles, das zählte. Bei Asagi war ich mir recht sicher, dass er mich niemals verletzen würde. Er spielte mit meinem Körper ja, aber er fügte ihm keinen Schaden zu bis auf die Striemen, über die ich aber hinwegsehen konnte. Ich schloss meine Augen, um seine Behandlung noch mehr genießen zu können. Als er aber mit seinen Lippen immer weiter meinen Körper hinabwanderte, fing ich an mich mehr und mehr zu räkeln. Mein Oberkörper erlangte dann wieder etwas Freiheit zurück, doch dafür wurde meinem Unterkörper eine besondere Behandlung zuteil. Mir entfuhr ein lautes Stöhnen, als Asagi mich zwischen den Beinen an einer sehr empfindlichen Stelle streichelte. Gleichzeitig erregte es meine eigene Lust noch mehr, weshalb ich zwischen weiteren Stöhnern sagte: "Mach weiter, Asagi." Vielleicht hätte ich das besser nicht gesagt, denn daraufhin drang er mit zwei Fingern in mich ein, wodurch ich meine Augen weit aufriss und abermals laut stöhnte. Wahrscheinlich hatte er das aber ohnehin vor, weshalb meine Worte daran ohnehin nichts geändert hätten. Zu Beginn schmerzte es etwas, dass Asagi mit seinen Fingern in meinem Inneren spielte. Ehe ich mich versah, fühlte es sich aber wunderschön an, sodass ich nicht anders konnte, als weiter zu stöhnen.Wie als ob ein elektrischer Impuls durch meinen Körper jagte, konnte ich seine Finger durch meinen ganzen Körper spüren. Meine Augen waren längst wieder geschlossen, was mich jede seiner Berührungen nur noch intensiver spüren ließ. Dahergehend stöhnte ich auch weiter und inzwischen auch stets lauter als zu Beginn noch. Oh ja, heute hielt uns nichts mehr davon ab unsere Sexualität in der Praxis auszuüben.

Als Asagi seine Finger wieder aus mir rausnahm, sah ich ihn bloß verwirrt an, da ich mich fragte, was los war. Hätte er weitergemacht, hätte er mich damit schon befriedigen können, aber klar, wir wollten beide noch weitergehen. Schlussendlich drang er auch mit seiner Männlichkeit in mich ein. Wie eben jagte wieder eine Art elektrischer Impuls durch meinen Körper, sodass ich sein Glied mit jeder Faser meines Körpers - von den Zehen- bis in die Haarspitzen - spüren konnte. Wieder verspürte ich anfangs einen leichten Schmerz, doch genauso wie bei seinen Fingern konnte ich dies sehr schnell genießen, da es sich einfach atemberaubend schön anfühlte. In diesem Moment waren Asagi und ich endlich auch körperlich das erste Mal miteinander vereint. Atemberaubend war im übrigen ein passendes Stichwort, da ich nun kaum noch aufhören konnte zu stöhnen, woraus auch folgte, dass ich schwerer ein- und wieder ausatmete. Wer hätte gedacht, dass dies so anstrengend sein konnte. Ich schnappte mir noch Asagi, indem ich meine Hände auf seine Wangen legte. Dann zog ich sein Gesicht zu meinem herunter und steckte ihm meine Zunge in den Hals. Beinahe zur gleichen Zeit fing ich an meine Hüften zu bewegen, obwohl ich unter ihm lag. Ich spürte, wie er mit seiner Männlichkeit tiefer und immer tiefer in mich eindrang, was sich überragend schön anfühlte. Der Geschlechtsverkehr mit Asagi fühlte sich deutlich schöner an als damals mit dem Dämonenkönig. Dies war auch klar, denn diesmal liebte ich die Person, mit der ich diesen Akt ausübte, und dies alles beruhte beidermaßen auf freiwillige Basis. Mit Asagi machte ich gerade ausschließlich positive Erfahrungen, auch wenn er auch ein wenig über mich hergefallen war, während ich in meinen Bewegungen eingeschränkt war. Dies fand ich aber in Ordnung und nicht nur ich, sondern auch meine böse Seite, die sich diesen Spaß nicht entgehen lassen wollte. Vor allem aber reagierte sie auf Asagis dunkle Seite, die mitunter zum Vorschein trat, was man deutlich spüren konnte. Tatsächlich existierte meine dunkle Seite noch, trotz meines geäußerten Wunsches. Ich hatte mir halt gewünscht, dass ich mit Asagi glücklich werden wollte und meine böse Seite war über die Jahre hinweg eben ein Teil von mir geworden. Ich ließ sie aber auch am Zug, anstatt sie zu unterdrücken. Wie Asagi eben schon merken durfte, kam ich inzwischen besser mit mir zurecht, was auch meine andere Seite berücksichtigte. Doch meine Konzentration gehörte jetzt allein Asagi. Ich umschloss seinen Oberkörper mit meinen Armen, damit er mir jetzt bloß nicht abhaute, bevor ich vollkommen zufriedengestellt wurde. Dabei krallte ich mit so ziemlich in seinem Rücken fest. Ich kratzte ihm sogar leicht den Rücken entlang, doch ich übte zunehmend mehr Kraft aus, je tiefer Asagi in mich eindrang. Der Rest lag nun praktisch an ihm.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 22 März 2015, 17:24

Noch am selben Tag nachdem Michiko und Asagi geheiratet hatten, machte ich mich mit Skarlett auf dem Weg in mein Reich. Ich hatte mich noch von Isamus Vater verabschiedet genauso wie von Isamus, da er mir ein Tag zuvor meine Frage nicht beantwortet hatte, ob er nun mitkomme oder nicht. Da er keine Antwort von sich gab deutete ich das als ein "Nein". Im Galopp ritt ich nach Hamatamo, doch zuvor musste ich durch einen düsteren Wald, der mir gar nicht behagte. Da ich allein unterwegs war, ich bemerkte wie Skarlett es mit der Angst bekam. ,,Ganz ruhig Skarlett es ist nur ein Wald." Sprach ich selbst etwas ängstlich.

Wir ritten noch etwas weiter, als wir auf einmal ein lautes knallen vernahmen. Skarlett schreckte hoch und ging mit ihren Vorderräder hoch, ich verlor den Halt und flog von ihrem Rücken, mit dem Kopf gegen einen Stein und Skarlett lief davon. Ich verlor mein Bewusstsein und lag regungslos am Waldboden.
Skarlett galoppierte zurück zu den anderen allerdings ohne mich auf ihren Rücken. Sie wieherte und ging nochmal mit ihren Vorderläufen hoch. Ein Soldat bekam ihre Züge zulassen und versuchte sie zu beruhigen.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 22 März 2015, 19:28

Meine dunkle Seite hätte es sich wirklich gewünscht, dass Michiko sich irgendwie mehr gewehrt hätte, aber allein durch mein eigenes Gewicht hatte ich ihr eben beinah jegliche Bewegung unmöglich gemacht. Nach und nach verschwanden meine dunklen Flügel wieder von meinem Rücken, was einzig und allein von ihren Fingernägeln hervorgerufen wurde, die sich tiefer und tiefer in meinen Rücken bohrten. Mein eigentliches Bewusstsein hatte sich schon seit kurzem verabschiedet, oder zumindest so weit zurückgezogen, dass meine dunkle Seite, die komplett von ihren Instinkten gesteuert wurde, freie Bahn hatte. Doch kurz bevor wir beide wohl zu gleichen Teilen zu unserem Höhepunkt kamen, brach meine dunkle Seite instinktiv ab und ließ Michiko wieder freie Hand. Dies lief auch darauf hinaus, dass ich komplett von ihr abließ und mich neben ihr hinlegte. Dennoch waren meine Gedanken noch immer recht vernebelt und kehrten erst langsam aus den Griffen meiner dunkle Seite zurück, die sich zur Ruhe bettete und mich fürs erste in Ruhe ließ. Das leuchten meiner Augen verschwand genauso wie meine Krallen und die Flügel zuvor und gaben nun mein normales Äußeres wieder frei. So richtig unter Kontrolle hatte ich mich wirklich nicht und dies schloss auch nicht aus, dass ich mich erst einmal wieder schlechter fühlen würde, bevor ich damit klar kam, was aus reinem Instinkt geschehen war. Einige Male blinzelte ich, bevor mir das alles erst bewusster wurde. So einige Lücken in meinem Kopf gab es da, aber diese füllten sich binnen weniger Sekunden und ließen mich meinen Blick von Michiko abwenden. Ganz egal wie sehr es uns beiden wohl gefallen hatte, aber mir wurde klar, dass ich dies nicht war. In gewisser Weise zwar schon, aber nicht so richtig und dies zu erklären war wirklich nicht sonderlich einfach.

Ich spürte, wie mir mein Haar am Körper klebte und auch, dass ich nicht weniger erschöpft durch das Ganze war, aber trotzdem trat gerade die Frage in den Raum, warum es sich meine dunkle Seite so plötzlich anders überlegt hatte. Eine Antwort darauf zu finden, war nicht sonderlich schwer, doch es dauerte einige Minuten, bis ich es auch wirklich verstanden hatte. Es gab eben Dinge, daran hatten wir beide einen großen Gedanken verschwendet, aber meine instinktgesteuerte Seite wohl schon. Oder lag es einfach nicht in dem Ermessen dieser Seite, seine Existenz weiter zu geben. Mir war klar, dass wir beide da noch ein Gespräch zu führen hatten, also Michiko und ich und dies betraf wirklich, ob wir Kinder wollten. Ich gab es zu, was das anging, hatte ich so meine Bedenken. Jedoch nicht, weil ich keine Kinder wollte, sondern eher weil ich nicht wollte, dass sie so manche Seiten an mir erben würden, die ich selbst nicht einmal bevorzugte. Diese dunkle Seite zum Beispiel, wollte ich wirklich niemandem vermachen, niemandem! Nicht in dieser Generation und nicht in der Nächsten oder Übernächsten. Komisch, dass mein Instinkt dies irgendwie noch so auf die Reihe bekam und sich wenigstens so holte, was es schon lange begehrte. Während ich diese Gedanken, dann fürs erste in die hinterste Ecke meines Kopfes verbannte, schloss ich Michiko in meine Arme. Wieder und wieder wurde mir bewusst, dass wir beide nun auch wirklich zusammengehörten und es nicht nur so ein fester Freund, feste Freundin Ding war. Die Ringe, die wir ausgetaucht hatten und wir immer noch trugen, sprachen ebenso dafür, wie dieser ganze wundervolle Tag. An sich wollte ich nicht einmal, dass dieser Tag sein Ende fand, doch sobald der nächst Tag beginnen würde, konnten wir diesen Tag als verheiratetes Paar verbringen und dies war wohl für uns beide etwas vollkommen Neues. Außerdem wollte ich nicht vergessen, dass wir Morgen bereits zu unserer Reise aufbrechen würden. Urlaub, oder anders gesagt Flitterwochen. Noch etwas Zeit für uns, bevor wir beide wieder in den Alltag zurückkehren würden. Obwohl bis jetzt immer noch nicht klar war, wie wir es schaffen wollten, zusammen zu sein und gleichzeitig unsere Länder zu verwalten. Ich war vielleicht nicht ganz der Überlegung abgeneigt, die Grenze zwischen Nagano und Hyrule verschwinden zu lassen, aber auch dies musste gut durchdacht sein.

Nagano und Hyrule waren grundverschiedene Länder und dies könnte zu einer guten oder schlechten Änderung führen. Obwohl ich natürlich ersteres bevorzugen würde. Langsam zog ich noch die Decke über unsere beiden unbekleideten Körper, ehe ich meine Aufmerksamkeit wieder ganz Michiko schenkte. Wir hatten unsere wundervolle kleine Ewigkeit vor uns und diese wollte ich in vollen Zügen genießen. Es hieß nicht umsonst, bis das der Tod uns scheidet. Vorsichtig strich ich Michiko eine Haarsträhne aus dem Gesicht und zog sie dabei etwas fester an mich. In mir spürte ich noch immer so eine Angst, als ob sie mir jemand wegnehmen könnte. Bis ich aber schlussendlich doch zu schlafen begann, dauerte es nicht lange. Dabei war ich fast schon dem Herrn von Herzen dankbar, dass er mir diese Nacht keinen Traum zukommen ließ. Dennoch ließ der nächste Morgen nicht lange auf sich warten und weckte mich mit wenigen Sonnenstrahlen, die mir ins Gesicht schienen. Vorsichtig löste ich mich von Michiko, die ich wohl die ganze Nacht im Arm gehalten hatte. Jetzt wollte ich sie nicht wecken, obwohl wir später so oder so zusammen zu unserem nächsten Ziel aufbrechen würden. Als erstes begann ich mich umzuziehen, nachdem ich mir eine Dusche genehmigt hatte. Warum wir eigentlich ein Land für unsere Flitterwochen ausgesucht hatten, in das man als Mann nicht reinkommen konnte, wusste ich selbst nicht mehr, aber wir erhofften uns eigentlich dort mehr oder weniger noch etwas Entspannung zu finden. Und diese hatten wir nach der vergangenen Zeit auch bitter nötig. Nach der Dusche griff ich erst einmal nach meinem Kimono, den ich für diese Reise eingepackt hatte und zog mir diesen langsam und darauf bedacht, Michiko nicht zu wecken, an. Es fühlte sich zwar nicht komisch an, je weiter ich mit meinem Styling kam, aber trotzdem war es ungewohnt. Erst recht als ich mich fertig im Spiegel anblickte. Erst dann bemerkte ich auch, dass Michiko wohl aufgewacht sein musste, denn ich bemerkte, dass sie sich leicht anfing zu bewegen.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 27 März 2015, 21:31

Asagi und ich waren uns in dieser Nacht so nah wie noch nie zuvor gekommen. In dieser Nacht, nachdem wir den Bund der Ehe geschlossen hatten, waren wir wirklich miteinander verbunden. Es war einfach ein überragendes Gefühl, welches ich gerne noch öfter erfahren wollte, solange es wirklich nur noch mit Asagi war. Das, was vor drei Monaten war, wollte ich hingegen nie wieder durchmachen müssen. Einerseits war es am Ende dann schade, dass wir beide nicht wirklich zum Höhepunkt kamen, obwohl man bei meinem Stöhnen meinen könnte, ich wäre sehr wohl dazu gekommen. Andererseits machte mir das auch nichts, da ich einfach überglücklich darüber war, dass wir diesen Schritt gegangen waren. Mein Bedürfnis danach war jedenfalls befriedigt. Dies sah auch meine böse Seite offenbar so, denn obwohl ich ihr die Kontrolle über meinen, nein, unseren Körper überlassen wollte, verzichtete sie einfach darauf. Es hatte sich wirklich einiges geändert in Bezug auf die Beziehung zwischen uns beiden. Man konnte sagen, ich hatte sie gebändigt.

Eine Zeit lang lagen wir nebeneinander. Diese Zeit nutzte ich, um wieder zu Atem zu kommen, da es wirklich anstrengend war. Unglaublich, dass man im Liegen so viel Energie verschwenden konnte. Letzten Endes schmuste ich mich aber an Asagis Körper und legte meinen Kopf auf seine Brust, bevor er mich auch noch in seine Arme schloss. Daraufhin kuschelte ich mich gleich noch fester an ihn und lächelte dabei zufrieden. So glücklich wie ich momentan war, fühlte ich mich so weit ich mich erinnern konnte noch nie. Ich hatte den Mann, den ich liebte geheiratet und lag nun mit ihm in einem Bett. Wir beide standen vermutlich kurz davor einzuschlafen, obwohl mir noch so viele Gedanken durch den Kopf gingen. Die wichtigste Frage, die ich mir stellte, war folgende: Was würde die Zukunft für uns bringen? Hoffentlich nur Gutes. Ich für meinen Teil hatte mir vorgenommen Asagi jeden Tag wissen zu lassen, wie sehr ich ihn liebte. An der Umsetzung würde es vielleicht irgendwann scheitern, wozu ich es eigentlich nicht kommen lassen wollte, genauso wie ich es nicht herbeisehnte. Ich liebte Asagi, mit jeder Faser meines Körpers, und das sollte er ruhig jetzt Tag aufs Neue merken. So richtig hatte ich noch nicht einmal realisiert, dass wir wirklich miteinander verheiratet waren. Eine Frage bezüglich unserer Zukunft war ja auch unsere Familienplanung. Was mich anging, so wollte ich sehr gerne mit Asagi eine Familie gründen. Ein oder auch zwei Kinder von ihm zu bekommen würde mich garantiert noch glücklicher machen trotz jeglicher Risiken. Doch wenn ich so an meinen Wunsch zurückdachte, dann war ich der festen Überzeugung, dass, egal was kam, wir beide auf jeden Fall glücklich sein würden. Daher verschwendete ich auch nicht allzu viele Gedanken daran. Dies ging auch gar nicht mehr, da mich die Müdigkeit langsam einholte und nicht länger zuließ, dass ich mir zu viele Gedanken machte. Ich wollte noch gar nicht schlafen, viel lieber wollte ich noch bewusst Asagis Nähe genießen, während ich an ihm gekuschelt in seinen Armen lag. Meine Wangen fühlten sich ganz warm an, vermutlich waren sie ziemlich rot. Dies musste daran liegen, dass ich ihn so sehr liebte und gerade hauptsächlich an ihn dachte. Oder war mir nur zu warm geworden, nachdem wir uns unter der Decke zusammengekuschelt hatten? Das war ebenfalls möglich. Schließlich schlief ich dann doch in Asagis Armen ein, aber das war auch nicht so schlimm. Schöner konnte ich kaum einschlafen.

Der nächste Tag brach an, der ebenfalls einen Grund zur Freude mit sich brachte. Nach unserer Hochzeit begannen heute nämlich unsere Flitterwochen. Ich merkte nicht, dass Asagi eher aufstand, obwohl ich mich kurz regte. Ich schlief einfach noch ein Weilchen weiter, doch nach und nach sehnte ich mich immer mehr nach Asagi und das sogar im Unterbewusstsein. Ich wurde plötzlich unruhiger, bevor ich plötzlich innehielt, aber dafür langsam meine Augen öffnete. Selbst wenn ich noch ziemlich verschlafen war, merkte ich schnell, dass Asagi nicht mehr neben mir lag. Sogleich richtete ich mich mitsamt der Decke auf, in die ich mich eingeknuddelt hatte, und streckte mich. Die Decke fiel dabei natürlich herunter und gab meinen nackten Körper von der Hüfte aufwärts preis. Dies machte mir nichts, denn vor Asagi hatte ich nichts zu verbergen. Ich rieb mir noch meine verschlafenen Augen, bevor ich meinen Ehemann gezielt ansah. Sein Anblick ließ gerade jedoch kaum darauf schließen, dass er wirklich mein Ehemann war. Als ich ihn sah, hielt ich mir eine Hand vor den Mund und konnte mir ein Kichern nicht verkneifen. Ich wusste ja, dass er weibliche Züge an sich hatte, aber dass er so sehr wie eine Frau aussehen konnte, hatte ich vorher nicht für möglich gehalten. Aus meinem Kichern wurde dann ein zurückhaltendes Lachen, während dem ich sagte: "Tut mir Leid, dass ich lache! Aber du siehst schon komisch aus." Es gehörte sich vielleicht nicht, dass ich mich praktisch schon über ihn lustig machte, aber ich konnte nicht anders. Gleich darauf stand ich auch schon auf und ging auf ihn zu. Ich stellte mich auf meine Zehenspitzen und gab ihm einen Kuss, natürlich auf den Mund. "Guten Morgen!", sagte ich, nachdem ich meine Lippen wieder von seinen gelöst hatte. Vielleicht sollte ich mich aber auch fertigmachen, damit wir schneller in unsere Flitterwochen konnten. Mujeva wartete bereits auf uns.

Flugs verschwand ich im Bad, wo ich mir ebenfalls eine Dusche genehmigte, obwohl mir sogar nach einem Bad zumute war. Ich wollte mich aber ein wenig beeilen, damit wir uns schneller in unseren gemeinsame Flitterwochen wiederfanden. Nach der Dusche zog ich mich an und entschied mich spontan dazu, das Kleid anzuziehen, dass ich vor drei Monaten von Asagi erhalten hatte. Ansonsten stand unserem Aufbruch eigentlich auch schon nichts mehr im Wege. Ich wollte mich nur noch von Vater und meinem kleinen Bruder sowie Impa verabschieden. Letztere war im Übrigen diejenige, die mich auf die Idee für unser Reiseziel brachte, bevor ich Asagi davon berichtete. So hatten wir uns am Ende für Mujeva als den Ort entschieden, an dem wir unsere Flitterwochen verbringen wollten. Ich trat wieder aus dem Bad und ging sofort wieder auf Asagi zu. Wieder entfuhr mir wegen seines Anblicks ein Kichern, was mir erneut sehr Leid tat. Ich nahm seine Hände und fragte: "Du hast bestimmt Hunger. Sollen wir gemeinsam zum Frühstück?" Ich konnte mir vorstellen, dass die fleißigen Bediensteten auf diesem Schloss bereits das Frühstück vorbereitet hatten, obwohl ich nicht einmal einen Blick auf irgendein Uhr geworfen hatte. Mein Gefühl verriet mir einfach wie spät es war. Von mir aus konnten wir aber auch genausogut aufbrechen, doch eine Stärkung würde uns beiden sicher gut tun.

*

Währenddessen schien sich auf Schloss Hyrule ein Problem aufgetan zu haben. Skarlett, Arisus Stute, war den Soldaten in die Arme gelaufen. Nachdem sie sie beruhigt hatten, versuchten sie herauszufinden, was geschehen war. Natürlich fiel dabei auf, dass die Prinzessin fehlte. Sofort zog einer der Soldaten los, um Isamu darüber zu unterrichten. Anstelle von Isamu traf er aber Impa, die ihm auf den ersten Blick ansah, dass etwas nicht stimmte. Sie fragte gezielt nach und erfuhr dadurch, dass Arisu allen Anschein nach verschwunden war. Sofort ordnete Impa stellvertretend für Isamu an: "Worauf wartet ihr dann noch?! Sucht nach ihr! Und kommt ja nicht ohne Ergebnisse zurück!" Der Soldat verstand und kam dem Befehl auf der Stelle nach. Er eilte zurück zu den anderen Soldaten und gab den Befehl weiter. Es wurden noch mehr Soldaten zusammengetrommelt, bevor die Suchaktion begann. Isamu wusste jedoch noch nichts davon, was passiert war.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 27 März 2015, 22:42

Während die Soldaten deb Befehl bekamen nach mir zu suchen, wurde ich schon von jemand anderes gefunden. Dieser brachte mich in seine Hütte und verorgte erstmal meine Kopfverletzung.  
Einige Stunden später wachte ich mit ziemlichen Kopfschmerzen wieder auf. Meine Augenlider flimmerten etwas und schlug sie schließlich auf ,,Wo bin ich?" Fragte ich erst und sah mich um, als ich eine männliche Stimme hörte ,,Aha auch wach hm? Du hattest ziemliches Glück junges Fräulein." Kam es brummig von ihm. Ich blickte ihn entwas entsetzt an und fragte weiter ,,Weshalb was ist denn passiert? Ich weiß nur dass ich von meinem Pferd gefallen war und bleibt alles schwarz." ,,kein Wunder, du bist ja auch mit dem Kopf gegen ein Stein gedonnert." Ich nickte nur verstehend. Der etwas ältere schien Holzfäller zu sein aber seinen Namen kannte ich noch nicht. Er gab mir ein Becher mit so einem Kräutergemisch drinnen. ,,Trink das." Kam es nur, von dem Geruch allein würgte es mich schon aber ich wollte nicht undankbar sein, schließlich hatte er mich ja auch in dem Wald gefunden. Ich trank es also und verzog etwas das Gesicht. ,,Wenn ich fragen dürfte wie heißt ihr?" Er sah mich an und holte sich ein Scheitel, bevor er seinen Blick darauf wandte. ,,Man nennt mich Shiroki und du mein Kind?" Ich sagte ihm meinen Namen und so fingen wir an uns zu unterhalten.

Die Soldaten suchten den ganzen Wald ab aber fanden weder mich noch etwas wo sie auf die Spur bringen konnte um zu wissen wo sie lang mussten. Doch so schnell gaben die Soldaten nicht auf.
Shiroki und ich hatten uns genüsslich amüsiert, doch auf einmal sprach ich ,,Ich muss wieder zurück ins Schloss, sie machen sich bestimmt Sorgen um mich." Er verstand sofort und fragte nach ,,Du kommst also aus den Schloss Hyrule? Hm ich kenne da eine Abkürzung, du müsstest mir nur folgen." Sofort zeichnete sich in meinem Gesicht die Begeisterung ab und nickte. ,,Ja bitte zeigt mir den Weg." Der ältere Herr stand auf und ich tat es ihm gleich, zwar etwas wackelig aber ich stand. Gemeinsam verließen wir seine Hütte und machten uns auf dem Weg ins Schloss.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 30 März 2015, 10:51

Es war schon einige Zeit vergangen, als ich mir ch auf die Suche nach begab, doch gefunden hatte ich ihn bis jetzt noch nicht, aber so schnell gab ich auch nicht auf. Ich war noch im selben Land unterwegs wie vorher auch. Als ich aberjemanden sah der von der Größe und der Statur zu Ryo passen würde. Lief ich näher zu der Person aber zu meinem enttäuschen war er es nicht, ich stieß einen Seufzer aus und sah zum Himmel auf ,,Wo hasz du dich versteckt?" Fragte murmelnd und begab mich weiter auf die Suche.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 06 Apr 2015, 21:08

Ich musste gestehen, dass mich ihre Bemerkung schon etwas gekränkt hatte, aber ich machte wiederum keine große Sache daraus, sondern nahm dies nur schmunzelnd zur Kenntnis. „Dir auch einen guten Morgen.“, antwortete ich ihr, wobei ich zuvor den Kuss erwidert hatte. Der erste Tag als Ehepaar, schon eine Sache für sich, aber gleichzeitig endete eine Ära damit, obwohl auch eine neue begann. Ich konnte nicht leugnen, dass ich mich doch noch daran gewöhnen musste, sie nun als meine Frau bezeichnen zu können, aber dies würde garantiert nicht so lange dauern. Wir hatten immerhin schon einiges mehr durchgestanden, als nur unsere Hochzeit. Obwohl wir beide, als wir uns kennengelernt hatten, sicher nicht daran gedacht hatten, dass wir einmal heiraten würden. Trotzdem hätte ich mich vielleicht gerade nicht so zurückhaltend verhalten, wenn ich mir Michiko genau angesehen hätte, aber ich war auch schlichtweg der Annahme, dass wir in der nächsten Zeit noch genug Zeit dafür hatten. Bis dahin hatte ich aber wohl noch das ein oder andere Hühnchen mit einer gewissen Seite meiner Persönlichkeit, zu wechseln. Erst als Michiko im Bad verschwand, kam ich wieder zu richtig zu mir und richtete noch den letzten Teil an meinem Aussehen. Schmunzelnd kam ich wieder zur Erkenntnis, dass ich wirklich weitaus mehr Make up als Michiko trug. Ich empfand dies zwar nicht unbedingt als besonders schlimm oder gar unangenehm, aber es war doch eine Sache für sich. Ich ließ meinen Blick durch den Raum schweifen, ehe ich noch einmal den heutigen Tag überdachte. Was das anging, so konnte ich eigentlich nur sagen, dass wir definitiv schnell unser Ziel erreichen würden. Meine Flügel trugen zwar nicht nur mich, sondern auch Michiko und unser weniges Gepäck, aber ich hielt sie für stark genug. Immerhin waren sie ausgewachsen und somit an eine extreme Belastung gewöhnt, aber irgendwie zweifelte ich dann doch. Ich hatte sie noch nicht so lange wie meine anderen Flügel, weshalb ich auch noch nicht viel mit ihnen geflogen war. Doch würde ich definitiv mein Bestes geben. Unser Tag begann aber trotzdem erst einmal recht ereignislos, wofür ich dann auch wiederum dankbar war.

Ein gemeinsames Frühstück mit Michiko folgte, ehe wir uns noch verabschiedeten. Wieder kam es mir in den Sinn, dass mir meine Familie doch irgendwie fehlte, auf unserer Hochzeit war dies wiederum besonders spürbar, obwohl meine Freunde da waren. Diese hatten sich noch am gestrigen Abend verabschiedet, sie wollten uns nicht stören, begründeten sie es und suchten bald schon fluchtartig das Weite. Zumindest Ruiza schien so schnell wie möglich gehen zu wollen, aber sie würden so oder so bei Gelegenheit wieder auftauchen. Lange konnten sie sich vor mir so oder so nicht verstecken. Draußen stand ich somit. Michiko neben mir und dann noch unsere beiden kleinen Gepäckstücke. Wir blieben zwei Wochen weg, zumindest konnte ich diese Zeit lang Nagano allein lassen, aber dafür hatten wir wirklich wenig Gepäck bei uns. Auf meinem Rücken erschienen bereits meine dunklen Flügel, ehe ich Michiko im Brautstil auf meinen Armen trug und noch das Gepäck festhielt. Erstaunlich einfacher, als ich zuerst angenommen hatte. Trotzdem ließ ich Michiko, nachdem sie sich verabschiedet hatte, nicht mehr unbedingt zu Wort kommen, bevor ich abhob und los flog. Obwohl wir eigentlich alle Zeit der Welt hatten, ließ ich mir nicht so wirklich Zeit und flog auch ziemlich schnell. Dennoch war alles noch recht ruhig. Leider fiel es mir auch recht schwer ein Gespräch mit Michiko aufzubauen, da ich mich sehr auf das Fliegen konzentrierte, obwohl ich es nicht verhindern konnte, dass ich wieder ein paar Federn hinter mir ließ. Dies war wiederum aber bereits normal. Wir flogen über einen dichten Wald hinweg und kamen schlussendlich am Meer an. Wir wussten ja, dass es eine Insel war, aber allein was über Gewässer zu fliegen anging, war ich noch vorsichtiger. Dort traten doch das eine oder andere Mal starke Stürme auf und ich konnte nicht weissagen, ob meine Flügel dies überstehen würden. Bereits eine Weile flog ich über das Meer hinweg. Mittlerweile hatte ich mich auch etwas entspannt, zumindest was meine Sorge anging.

„Hey Michiko, wir sind bald da.“, meinte ich und lächelte leicht, ehe ich unter die wenigen Wolken flog. Zuvor war ich über ihnen gewesen und dies so nah, dass man sie schon fast hätte berühren können. Wer wollte nicht schon einmal wissen, wie es war Wolken zu berühren? Vielleicht erlebte man da sogar eine Überraschung! Doch kurz vor Mujeva, die man auch schon sehen konnte, brach plötzlich ein Sturm aus und Blitze schlugen auf die Wasseroberfläche ein. Seltsam, dass noch kein Regen einsetzte, aber der starke Wind sprach für sich. Wieder über die Wolken zu kommen, war jedoch unmöglich. Leise fluchte ich vor mich hin, während ich Michiko etwas enger an mich drückte. Durch Stürme zu fliegen war das schlimmste Szenario, dass ich kannte. Mal abgesehen davon, dass man im Himmel nicht unbedingt lernte, durch verschiedene Wetterlagen zu fliegen. Doch ich hatte meine eigenen Erfahrungen sammeln können, ein Grund warum ich jetzt nicht Klein bei gab. Jedoch, was dann geschah, damit hätte ich selbst nicht im Traum rechnen können. Eine starke Windböe erwischte uns und gegen diese konnte selbst ich nichts mehr ausrichten. Zumindest trieb sie uns in die Richtung Mujevas. Aber kontrollieren zu können, wie wir auf die Insel gelangten, dies war leider unmöglich. Na hoffentlich würde Michiko mir eine Bruchlandung nicht übel nehmen. Wir kamen den Gebäuden immer näher und eh ich mich versah, waren wir bereits buchstäblich vom Himmel auf die Insel gefallen. Eine nicht unbedingt weiche Landung, da wir anscheinend mitten im Regierungsgebäude, durch die Decke gekracht waren, aber zu ändern war es nun nicht mehr. Michiko lag noch auf mir und so war zumindest ihre Landung wahrscheinlich angenehmer gewesen als meine. Das würde jetzt wohl oder übel Ärger geben. Zum Glück hatte ich mich vor unserer Abreise fertig gemacht, obwohl meine Haare sicherlich aussahen, wie vom Winde verweht. Aber auch damit konnte ich irgendwie leben, denn es zählte nur, dass uns beiden nichts passiert war. Unsere Flitterwochen begannen schon mit einem unvorhergesehenen Zwischenfall, da konnte es ja nur noch besser werden, oder auch nicht.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 09 Apr 2015, 23:36

"Wenn gutes Wetter ist, sieht man unsere Stadt aus der dunkelsten Ecke der Welt..." murmelte ich und schlenderte über den Flur der Aussichtsplattform wo sich mehrere Familien tummelten die den Ausblick auf die Stadt und die darunter sich befindende Welt genoss. Ich lief langsam heraus und sah mir die Luftschiffe an. Sie waren silber glänzend und jedes hatte viele verschiedenen farbige Fahnen über seiner Spitze gespannt. Sie fuhren ganz langsam so wirkten sie wie silberne Wolken. Gefüllt mit der Bevölkerung unseres Landes flogen sie über die Stadt und außerhalb. Leider hatte ich noch keinen Kontakt zu anderen Ländern weswegen ich die Ausreise in andere Länder nicht zustimmen konnte aber bald sollte ich mich auf den Weg in ein anderes Land machen und Diplomatie führen. Es war mir sehr unangenehm da ich wusste welche Bürde unser Volk zu tragen hat aber man sah an unserer Stadt wie friedlich die Menschen geworden sind ohne Propaganda oder Zwang. Unsere Stadt sollte Freiheit und Menschlichkeit verkörpern. Riesige Statuen von mir ragten in den Himmel. Ich war zwar nicht eingebildet aber die Bevölkerung verehrte mich obwohl ich nur einen kleinen Beitrag dazu leistete. Immernoch baute die Bevölkerung ihre Stadt neu auf und sie ist jetzt schon schöner als davor. Ich hörte ein lautes brummen und blickte kurz hinter mich. Leicht erschrocken winkte ich der starrenden Kinder zu die an Deck einen riesigen Luftkreuzers waren und zu mir schauten. Es war ein riesiges Luftschiff und etwas schneller als die anderen. Ich war froh, dass unsere Bevölkerung immernoch den Willen hatte etwas neues zu erschaffen und das sah man daran, wie die Mentalität innerhalb der Stadt war.
Ein Offizier der Selbstverteidigungskräfte kam zu mir und meinte, ich solle ich kürze aufbrechen zu anderen Städten um diese zu besuchen. Ich war nicht sicher wie die anderen Länder reagieren würden aber ich hoffte auf friedvolle Reaktionen denn wie man sah hat sich unser Land weiterentwickelt. Ich sah entgegen den Horizont und sah auf Ebene 3. Dort war ein kleiner Strand, kaum zu glauben, hier in dieser Höhe. Aber unsere Bevölkerung hat eine riesige Plattform gebaut in der das Wasser gehalten und gefiltert wird. Sogar Fische und andere Meeresbewohner leben dort. Die Stadt wuchs um ein vielfaches in den letzten Wochen daher war ich besonders gespannt auf die weiteren Entwicklungen. Immer mehr Bewohner unseres Landes wollten in unsere Stadt und das gute war, dass wir den Standort jederzeit wechseln konnten. Jedoch bleibt uns unsere Vergangenheit nie nicht in Erinnerung. Das große Mausoleum das unten in der alten Hauptstadt thront soll an alle zukünftigen Generationen mahnen und ihnen die Ausmaße dieses Krieges zeigen. "Nun genug mit dem Spaziergang, lasst uns aufbrechen!" meinte ich fest entschlossen und lief in Richtung einer kleinen Luftschiffflotte die zwar klein aber schnell war und somit konnte ich schnell in andere Länder reisen. Ich ließ über unsere große Funkstation eine Nachricht aussenden, dass unser Volk in friedlicher Absicht kommt und zu Handel bereit ist. Nun stieg ich langsam mit nachdenklichem Blick in das Luftschiff und spielte verschiedene Szenarien vor meinem inneren Auge ab. Wie die anderen Städte heute wohl aussehen mögen, fragte ich mich und setzte mich auf meinem Platz. Dann starrte ich aus dem Bullauge und ließ die Fahrt über mich ergehen. Die Luftschiffe nahmen Kurs auf Nagano und sollten bald eintreffen. Sie flogen so tief, dass jeder Bürger sie sehen konnte. Festliche Fahnen schmückten die Luftschiffe und "Frieden" als Kanji also "和平" stand an den Seiten der Luftschiffe.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 11 Apr 2015, 17:30

Unser erstes gemeinsames Frühstück als verheiratetes Paar genoss ich in vollen Zügen. Mein Blick lag währenddessen die meiste Zeit auf Asagi. Heute war er aber auch echt ein Blickfang. Natürlich liebte ich ihn, sowohl wegen seines Charakters als auch wegen seines Aussehens, aber am heutigen Tage sah er beinahe noch mehr aus wie eine Frau als ich. Man würde vermutlich nur wegen meiner Brüste darauf kommen, dass ich auch wirklich die Frau war, denn so viele weibliche Züge Asagi auch hatte, diese zwei Argumente besaß er nicht. Das Frühstück ließen wir dann aber auch nach einer gewissen Zeit hinter uns, woraufhin die Zeit des Abschieds folgte. Ich verabschiedete mich von meinem Vater und Isamu. Ach, wie sehr ich in diesem Moment dann doch Ryo vermisste. Impa ließ sich zurzeit auch nicht blicken, obwohl ich mich von ihr auch hatte verabschieden wollen. Ich wusste aber auch nicht davon, dass sie wegen des Verschwindens von Arisu beschäftigt war. Ebenso wenig darüber wusste mein kleiner Bruder. An Isamu gewandt sagte ich: "Bitte bestell Impa schöne Grüße von Asagi und mir, wenn du sie siehst!" Isamu nickte nur.
Asagi nahm mich anschließend wie am Vortag im Brautstil auf seinen Arm und trug darüber hinaus noch wie ein Gentleman unser Gepäck. Alles was ich bloß tat war mich an ihm festzuhalten, ohne ihn irgendwie zu behindern. So machte das Reisen doch auch Laune, wenn man quasi nichts tun musste. "Du weißt aber, dass ich auch selbst fliegen kann.", erinnerte ich Asagi, aber ich sprach wohl mehr mit mir selbst. Asagi konzentrierte sich aufs Fliegen und ich wollte seine Konzentration auch gar nicht stören. Wir flogen über den Wolken, wo meine Haare im Wind wehten, der vor allem durch unsere Geschwindigkeit zu spüren war. Ich sah mich um und musste zugeben, dass ich selten solch eine atemberaubende Aussicht genießen durfte. Es war aber auch möglich, dass ich so manches vergessen hatte. Hier oben über den Wolken zu fliegen war aber ein äußerst befreiendes Gefühl. Ich war froh, dass ich diesen Moment mit Asagi teilen konnte. Gestern die Hochzeit und dann dieser Start in unsere Flitterwochen. "Ich glaube so weit oben bin ich selbst noch nie geflogen.", erzählte ich Asagi und war hin und weg. Noch wusste ich auch nicht, was uns bis zur Ankunft in Mujeva erwartete. Bis dahin hielt ich Asagi und mich ein wenig bei Laune, indem ich aufzählte, was ich alles mit Asagi in Mujeva machen wollte: "Wir werden auf jeden Fall jede einzelne Sekunde der Flitterwochen zusammen verbringen. Das bedeutet, dass wir uns gemeinsam schlafen legen werden, gemeinsam aufstehen werden, gemeinsam duschen werden und, und, und. Impa hat mir ein bisschen über Mujeva erzählt. Sie war anscheinend schon mal da. Sie sagte, die Tänzerinnen dort sollen sehr sehenswert sein. Und wir müssen auf jeden Fall mindestens einen erholsamen Tag am Strand verbringen. Und nachts werden wir..." Ich redete nicht aus, da Asagi mir plötzlich mitteilte, dass wir bald da wären. Ich freute mich schon sehr auf unsere Flitterwochen. Endlich waren Asagi und ich wirklich mal ungestört, was unsere Freunde, Verwandten und Bekannten anging.

Asagi flog schließlich unter die Wolken, wo es im Vergleich zu über den Wolken ganz anders aussah. Hier unten tobte ein einziges Unwetter. Mein Haare wehten jetzt noch heftiger als bis eben noch und flogen wahrlos durcheinander. Wahrscheinlich konnte ich mich schon darauf einstellen meine Haare zu entknoten. Auf seinem Arm merkte ich, wie sehr Asagi gegen diesen Sturm anzukämpfen versuchte, doch es brachte nichts. Eine heftige Windböe erfasste uns und brachte uns zum Abstürzen. Selbst wenn ich selbst geflogen wäre, so sähe das Resultat jetzt wahrscheinlich nicht anders aus. Ich schloss meine Augen, da ich nicht sehen wollte, was passierte. Mein einziger Wunsch war, dass wir überleben würden. Einen Tag nach unserer Hochzeit zu sterben war nun wirklich nicht das, was ich wollte. Mein Wunsch wurde scheinbar erhört. Zwar krachten wir durch irgendeine Decke, bevor wir auf den Boden aufschlugen, aber wir schienen keine schlimmeren Verletzungen davongetragen zu haben, was einem Wunder gleichkam. Da meinte es wohl gerade jemand gut mit uns.
Wir hatten jede Menge Dreck gemacht und der aufgewirbelte Staub brachte mich zunächst zum Husten. Der Staub legte sich und mit ihm ein paar Momente später mein Hustenreiz. Besonders ich hatte Glück gehabt, da ich auf Asagi gelandet war, auf dem ich nun sogar noch saß. Trotzdem nahm ich alles zurück, was ich bis hierher über den Beginn unserer Flitterwochen gedacht hatte. Ich blickte Asagi an und fragte ihn besorgt: "Bist du in Ordnung, Asagi? Bitte sag doch was." Ich kniete mich neben ihm hin und ging ihm etwas unter die Arme. Ich zog ihn bis zum Oberkörper auf meinen Schoß, sein Kopf fand auf meinen Brüsten seinen Platz. Ich sah Asagi weiterhin besorgt an und merkte bislang noch nicht, wo wir überhaupt gelandet waren.

*

Die Soldaten konnten Arisu nirgends finden. Die Verzweiflung in ihnen wuchs und wuchs, weil sie einfach nicht fündig wurden. Sie fanden nicht einmal die kleinste Spur. Einer spielte mit dem Gedanken, nach Schloss Hyrule zurückzukehren, doch ein anderer erinnerte ihn daran, dass sie sich ohne Ergebnisse nicht wieder bei Impa blicken lassen durften. Deshalb setzten sie die Suche fort, die aber auch weiterhin ergebnislos blieb.
Mitten während der Suche lenkte einer ein wenig vom Thema ab, um die Atmosphäre ein wenig zu lockern. Der Soldat sprach: "Habt ihr gehört? Angeblich soll sich Prinz Ryo in Mokoro aufhalten. Glaubt ihr, dass da was dran ist?" Als Antwort erhielt er: "Ist das nicht das Land, aus dem Prinzessin Nozomi stammt? Isamu hatte mal so etwas angedeutet, dass Prinz Ryo sich verliebt haben soll. Es wäre doch möglich, dass er sie sehen will." "Stimmt. Doch ob er sich wirklich dort aufhält, wissen wir nicht. Aber soweit ich weiß, hat die Prinzessin sich verzweifelt auf die Suche nach ihm begeben. Bestimmt sucht sie genauso ergebnislos nach ihm wie wir gerade nach Prinzessin Arisu.", sprach ein Dritter und schon waren sie wieder mit ihren Gedanken bei ihrer eigenen Suche.
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Raika Yuki
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 11 Apr 2015, 18:49

Es dauerte etwas aber wir kamen vor dem Schlosstor an. Ich sah Shiroki an und bedankte mich,,Vielen dank, dass ihr mir den Weg gezeigt haben." Er lächelte leicht und nickte ,,Geh schon sie warten bestimmt auf dich." Ich nickte, drehte mich um und lief in den Schlosshof. Wo ich auf Impa traf ,,Impa!" rief ich freudig und lief ihr entgegen. Sie drehte sich um und sah mich überrascht an ,,Prinzessin ihr habt es aus den Wald hinaus gefunden, bin ich froh euch zusehen." Ich nahm ihre Hände und lächelte ,,Gut dann können wir die Soldaten wieder zurückholen." Sie lächelte und sie ging mit mir ins Schloss zurück ,,Wusstet ihr dass Ryo sich in Nozomis Heimatland in Mokoro befinden soll?" Ich sah sie erstaunt an und schüttelte mit meinem Kopf ,,Nein wusste ich nicht aber was will er denn dort?" Sie sah mich an und ùberlegte ,,Hm ich denke er wird nach der Prinzessin selbst oder nach ihrer Mutter oder Vater suchen? Vielleicht will er um ihre Hand anhalten." Ich wurde rot und lächelte ,,Das wäre toll, wie es sich wohl anfühlen mag, wenn Isamu mir einen Antrag machen wüde?" Sie fing an zu kichern und meinte ,,Es wird sich bestimmt gut anfühlen." Ich lächelte und nickte ,,Bestimmt." Wir kicherten noch etwas und zog mich schließlich in mein Gemach zurück und zog mich erstmal um, da mein Kleid doch schmutzig und etwas kaputt gegangen war.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 12 Apr 2015, 00:29

Ein neuer Morgen war wie in den anderen Ländern auch in Mujeva angebrochen. Ausnahmsweise war es mal nicht so sonnig wie sonst immer. An manchen Stellen wurde die Sonne von Wolken verdeckt, teilweise war sie sogar ganz hinter den Wolken verschwunden, weil diese weiterzogen. Es war schon so spät, dass ich normalerweise längst aufgestanden wäre und gefrühstückt hätte, bevor ich mein Training aufgenommen hätte, doch heute war alles etwas anders, was mit dem Ende des letzten Tages zu tun hatte. Gestern Abend noch hatte ich eine Herausforderung der zweitstärksten Kriegerin unseres Landes angenommen. Xena galt als die stärkste Kriegerin unseres Landes, bevor ich mir diesen Titel von ihr holte. Sie versuchte immer wieder diese Bezeichnung zurückzuerhalten. Meinetwegen könnte sie ihn gerne haben, da er mir wenig bedeutete. Es war bloß ein Titel. Trotzdem gab ich ihn nicht kampflos her. Unsere Auseinandersetzung hatte aber länger gedauert als erwartet. Xena war seit unserem letzten Kampf um einiges stärker geworden. Sie musste ein hartes Training absolviert und jede Menge Kämpfe bestritten haben, um ihre Kampfkraft so sehr zu erhöhen. Ich sah dies gerne, da sie so besser unser Land mit den anderen Kriegerinnen und mir beschützen konnte. Unser Kampf endete erst mitten in der Nacht, weshalb ich heute Morgen noch etwas Schlaf brauchte, bevor ich wirklich wach war.
Ich lag noch gemütlich in meine Decke eingekuschelt in meinem Bett und schlief tief und fest, aber mit dieser Ruhe war es plötzlich vorbei. Ich hörte einen Lärm, der mich von jetzt auf gleich aus dem Schlaf riss. Ich richtete mich erschrocken auf und sah mich in meinem Schlafzimmer nach der Quelle für diesen Krach um. Die konnte ich aber schnell ausmachen, denn die beiden Personen, die dafür verantwortlich waren, lagen vor meinem Bett mitten in meinem Zimmer. Außerdem lagen Trümmerteile am Boden. Ich zog die Decke weg und sprang aus meinem Bett. Da ich die beiden nicht kannte, griff ich zu meiner eigenen Sicherheit sofort nach meinem Heaven's Sword, bevor ich auf sie zuging und ihnen die Klinge vor die Nase hielt. Ich blickte nach oben zu dem Loch in der Decke, das sie verursacht hatten, und konnte nur den Kopf schütteln. Ich war empört über dieses Eindringen und konnte dies nicht einfach so hinnehmen, aber bevor ich vorschnell urteilte, wollte ich mir anhören, weshalb die beiden in den Königspalast eingedrungen waren. Doch erstmal eines nach dem anderen. Als ich an mir runtersah, bemerkte ich, dass ich noch meinen Schlafanzug trug. An sich war das nichts schlimmes, aber vor Fremden zeigte ich mich ungern in meiner Schlafbekleidung, weshalb ich mich umziehen wollte. Wie gerufen kam da Donna, eine Bedienstete des Königshauses. "Prinzessin, ich habe diesen Lärm gehört! Ist Euch auch nichts passiert?", erkundigte sie sich. Ich antwortete ihr: "Du kommst wie gerufen, Donna. Mir geht es gut, aber würdest du bitte kurz auf diese Eindringlinge aufpassen. Ich will mich nur schnell neu einkleiden." Wenn ich schnell sagte, dann meinte ich wirklich schnell, das wusste auch Donna. Sie kam meiner Bitte nach und nahm mein Schwert entgegen, damit ich mich ins Bad zurückziehen konnte. Es verging recht wenig Zeit bis ich im königlichen Gewand gehüllt wieder herauskam und Donna wieder ablöste. "Soll ich Hilfe holen?", fragte mich Donna. Sie war wirklich niedlich. Jede Frau in Mujeva wusste wie stark ich war. Hilfe schadete zwar nie, aber bei nur zwei Personen verzichtete ich gut und gerne darauf. Donna akzeptierte das, aber sagte noch: "Falls ihr es Euch anders überlegt, ruft einfach nach mir." Ich nickte ihr zu, bevor ich mich wieder den Eindringlingen widmete und ihne wieder meine Klinge vor die Nase hielt.
Erst jetzt musterte ich die beiden genauer und zeigte mich etwas erleichtert, dass es scheinbar zwei Frauen waren. Ich wunderte mich zwar darüber, dass die schwarzhaarige Frau ziemlich flachbrüstig war, aber ich dachte mir nichts dabei. Ihre Erscheinung entsprach ansonsten nämlich sehr der einer Frau, aber ich wusste es auch nicht besser. Ich urteilte nur nach dem Äußeren und sah nicht einmal das Entscheidende. Bei der Weißhaarigen zweifelte ich ebenfalls nicht daran, dass es sich bei ihr um eine Frau handelte. Wenigstens war kein Mann in den Königspalast eingedrungen und dann noch in mein Zimmer, dachte ich. Obwohl ich mich auch darüber gefreut hätte mal wieder gegen einen Mann im Kolosseum kämpfen zu dürfen, denn für ein solches Vergehen würde ich mich höchstpersönlich um diesen kümmern. Nun wollte ich aber Antworten und fragte die beiden energisch: "Was wollt ihr hier? Wieso seid ihr in den Königspalast eingedrungen?"

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 18 Apr 2015, 23:33

Obwohl ich Michiko auf dem ganzen Flug hin nicht geantwortet hatte, hatte ich ihr doch zugehört. Ihre Planung war schon eine Sache für sich und diese war es auch, die mich zum Schmunzeln brachte. Gerne würde ich meine ganze Zeit mit ihr verbringen, mein Leben lang bis zum Tod und wenn es gehen würde sogar noch über den Tod hinaus. Nichts lieber als das, aber wir hatten noch unsere kleine Ewigkeit vor uns, selbst wenn sie jetzt mit diesem Absturz nicht unbedingt positiv begonnen hatte. Immerhin hatten wir uns dann doch schon Ärger eingehandelt. Wenn auch wirklich ungewollt, denn für diesen Sturm konnte nun wirklich niemand etwas. Auf dem Wasser wäre es wahrscheinlich nur noch unsicherer gewesen, wenn man mal den Wellengang beobachtet hätte. Mehr oder weniger bei Bewusstsein war ich nach diesem Absturz noch, doch es dauerte erst einmal einen Augenblick, bis ich genau das realisierte. Meine leicht zerzausten Flügel lagen ausgebreitet auf dem Boden und ließen sich nicht mehr wirklich schmerzfrei bewegen, aber dies war noch nie wirklich ein Hindernis für mich gewesen. Erst als Michiko mich leicht auf ihren Schoß hob, kam ich wieder richtig zu mir und bemerkte auch, dass wir nicht unbedingt einen geeigneten Platz für unsere Landung ausgewählt hatten. Gut ausgewählt war wohl das falsche Wort dafür, denn ich hatte nicht wirklich kontrollieren können, wo wir schlussendlich wieder Bekanntschaft mit dem Boden gemacht hatten. Doch mittlerweile hatten wir wenigstens wieder festen Boden unter den Füßen. Selbst das Schwert, welches uns entgegengestreckt wurde, schaffte es zuerst nicht, mich auch nur irgendwie zu beunruhigen. Jegliche Reaktion, die auf unser Erscheinen überhaupt entstanden war, hielt ich für gerechtfertigt, immerhin hatten wir uns unsere Ankunft hier wirklich anders vorgestellt. Somit war die Aufregung, die wir hier verursacht hatte, sogar berechtigt und nicht übertrieben, wofür man sie vielleicht auch hätte so einstufen können, wenn es nach mir ginge.

Ich selbst war ein Mensch, der zwar doch recht schnell die Beherrschung verlieren konnte, aber ich machte bei so etwas nicht ganz so viel Trubel, bis ich nicht sagen konnte, was genau los war. Und somit machte es eigentlich auch die Person, die uns ihr Schwert vor die Nase hielt, vollkommen richtig. „Ja alles in Ordnung Michiko, zwar bin ich auch etwas durch den Wind, aber mir geht es gut.“, antwortete ich der Weißhaarigen und versuchte dabei nicht sonderlich viel Staub einzuatmen, den meine Flügel bei jeder Bewegung noch etwas aufwirbelten. Dies war auch nicht zu verhindern, als er sich gelichtet hätte, denn sofort wirbelte wieder etwas davon in der Luft herum. Eigenartig war es aber dennoch, dass der Sturm sich so plötzlich aufgelöst hatte, denn hier schien wieder das schönste Wetter zu herrschen und die Sonne brannte bald schon vom Himmel. Zu gerne hätte ich sofort erklärt, was unser Erscheinen hier zu bedeuten hatte, aber dazu kam es erst gar nicht. Immerhin wollte ich keinen Krieg zwischen drei Ländern auslösen, denn ein Mensch der Krieg wollte, war ich wirklich nicht. Die Auseinandersetzung mit den Engeln und Dämonen hatte mir erst einmal den Rest gegeben und mir mal wieder gezeigt, dass ich kein Mensch war, der verstand warum sich Menschen unbedingt den Kopf einschlagen mussten. Langsam richtete ich mich auf, war aber darauf bedacht keine zu hastigen Bewegungen auszuführen, die man irgendwie fehlinterpretieren konnte. Gleichzeitig musste mir erst einmal eine Antwort einfallen, denn dies war gerade jetzt nicht wirklich einfach. Ich wusste nicht, wie man darauf reagieren würde, wenn ich meinte, dass wir eigentlich in den Flitterwochen waren und uns ein starker Sturm in dieses Unglück hineinstürzte. Doch erst einmal musterte ich meinen Gegenüber und mir fielen sofort die roten Haare auf. Ebenfalls eine Farbe die es in Nagano nicht häufig vorkam, außer man färbte sich sein Haar. Schwarz war und würde auch immer die Farbe sein, die in Nagano dominierte, was eben doch nicht immer für viel Abwechslung auf den Straßen sorgte. Außer man befand sich in einigen Gebieten unserer Hauptstadt, aber selbst diese Gebiete hatte ich schon lange nicht mehr besucht. Wie auch, denn es war so viel geschehen, sodass eigentlich an ein normales Leben nicht mehr zu denken war. Musste ich gerade jetzt so sehr in Gedanken versinken? Eine Angewohnheit, die ich nicht unbedingt immer gut gebrauchen konnte, erst recht da unser Gegenüber immer noch auf eine Antwort wartete.

Ich war mir leider Gottes nur nicht sicher, ob meine Stimme mich gleich verraten konnte. Sicher hatte ich allein was meine Erfahrung als Sänger anging, viele Möglichkeiten meine Stimme anzupassen, eben auch da mein Gesangslehrer Opernsänger war, aber ich war mir trotzdem nicht wirklich sicher. Mitunter konnte man schon die ganze Zeit an meinem Aufzug zweifeln, ob sich darunter wirklich eine Frau befand, aber so offensichtlich war es dann doch nicht. Ich war froh, dass man es nicht wirklich merkte, denn dies bezweckte ich auch mit meiner Tarnung. Zwei ungestörte Wochen wollte ich mit Michiko verbringen, bevor wir uns wieder anderen Aufgaben zuwandten. Noch einige Sekunden musterte ich unseren Gegenüber, was aber keine besondere Bedeutung hatte. Ich wollte einfach nur genau sehen, ob sie mich bereits durchschaut hatte oder nicht. Jegliche Reaktion ihres Körpers würde mir dies verraten, aber ich fand kein konkretes Anzeichen, ein Glück. Dennoch wollte ich jetzt doch zum Sprechen ansetzen. Immerhin würde weiteres Schweigen niemandem etwas bringen und vor allem uns wahrscheinlich einen längeren recht unangenehmen Aufenthalt einbringen. Dabei wollten Michiko und ich unsere Flitterwochen eigentlich nur genießen, hätte man das mal früher gewusst. Aber erst einmal legte ich meine Flügel an, ganz verschwinden lassen konnte ich sie wiederum auch erst, wenn ich etwas gegen die ausgefranzten Federn getan hätte. „Es war keinesfalls von uns beabsichtigt hier einzudringen. Wir sind in einen Sturm geraten, der uns nun in diese Lage gebracht hatte. Eigentlich wollten wir hier nur unseren Urlaub verbringen und nicht gleich den Palast demolieren, es tut mir daher aufrichtig leid.“, antwortete ich schlussendlich auch wenn ich zwischendrin einmal kurz Luft geholt hatte. Es fiel mir aber doch schwer erst einmal außen vor zu lassen, dass es sich hier um unsere Flitterwochen handelte, weshalb ich es auch als Urlaub beschrieben hatte. Niemand konnte wirklich wissen, wie man hier auf so etwas reagierte. Doch wollte ich das Land sicherlich nicht schlecht machen, ich war nur vorsichtig. Dies hielt auch noch in dem Moment an, als ich Michiko meine Hand hinhielt und ihr aufhalf. Ich wusste, dass das Schwert noch immer da war, aber ich hatte nicht wirklich Angst vor in diese Form gepresstem Eisen. Und dies obwohl es eine nicht ungefährliche Waffe war. Ich hielt auch seine Trägerin für fähig genug, uns damit doch zu verletzen. Jedoch wartete ich erst einmal ab, ob unseren Worten auch Glauben geschenkt wurde, denn dies war etwas, was ich nicht beeinflussen konnte.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 19 Apr 2015, 00:59

Nach längerer Reise durch starke Stürme die zwischen den Ländern herrschten kamen unsere Luftschiffe endlich in Nagano an und wir konnten durch den klaren Himmel schon mehrere Kilometer davor die Hauptstadt sehen. Lauter Motorenlärm dröhnte durch die ländlichen Gebiete unter uns die wir als Ackerland identifiziert haben. Langsam begannen wir den Tiefflug über einen großen Wald oder Park. Die Bäume rauschten unter uns und die Vögel wurden aufgescheucht. Große fast schon schwarz schimmernde Schwärme von Vögeln verließen durch die laute Geräuschkulisse die Umgebung und stiegen vor uns empor. Ich stand im mittleren Luftschiff auf der Brücke und sah aus den leicht angefrorenen Scheiben die durch die Sturm leichte Eisblumen angesetzt haben. Ich sah wie manche alte Bauernhäuser zerstört leer standen und rätselte wie das wohl passiert war aber es gab, egal in welchem Land, dafür nur einen Grund weswegen ältere Häuser zerstört aussehen konnten. Ich genoss den Ausblick auf das fremde Land vor uns. Die Besatzung der Luftschiffe starrte aus den Bullaugen und sahen fasziniert hinaus. Natürlich gab es von unserer Stadt aus auch einen atemberaubenden Ausblick, jedoch waren wir froh wieder etwas anderes zu sehen und nach Jahren des Aufbaus und des Leidens endlich wieder eine friedvolle und vollständige Umgebung genießen zu können. Der Kapitän der "Deus ex machina", also meines Schiffes, informierte mich über die Schäden unseres Schiffes und dass wir keine Wahl haben, wir müssten in der Hauptstadt Notlanden auch ohne Genehmigung. Ich musste lange über diese Entscheidung nachdenken, denn es wäre sehr unhöflich von uns einfach in die Stadt hineinzuschneien ohne Anfrage aber ich konnte das Leben unserer Leute nicht gefährden und da man von der Beschriftung unserer Luftschiffe ausgehen konnte, dass wir nichts böses wollen, war ich mir sicher, dass uns nichts passieren würde. "Bereiten Sie alles notwendige vor." meinte ich mit fester Stimme und hielt mich an einem Riemen fest der an der Wand angebracht war. Nur noch wenige Kilometer fehlten und auf Funksprüche reagierte niemand weswegen die Hauptstadt ansteuerten und unsere Flotte langsamer wurde umso näher sie der Hauptstadt war. Immernoch war ich unsicher ob das alles klappen würde aber ich vertraute unserem Kapitän und sah nur hinaus. Als wir dann die Hauptstadt erreichten sah man Rauch aus dem Motor unserer Luftschiffe aufsteigen. Wir flogen mit immernoch langsamer Geschwindigkeit über Wohnhäuser hinweg und steuerten einen größeren Platz an. Langsam setzten wir auf und das Schiff wurde kräftig durchgerüttelt hielt jedoch der Belastung stand. Ich war froh, dass wir alles gut überstanden haben. Langsam verstummte das laute Geräusch der Motoren und man hörte nur das Klacken der Motoren nachdem Sie über Tage hinweg liefen. Ich ging langsam Richtung Ausgang unseres Schiffes. Eine Tür öffnete sich und eine Treppe fuhr heraus die langsam den Boden erreichte. Ich und einige Männer die zu meinem Schutz mitgekommen waren gingen hinaus und sahen erst einige neugierige Bewohner die sich um unsere Schiffe schaarten. Aus der Menge konnte ich heraushören dass die Machthaber dieses Landes nicht da waren. Ich sah leicht genervt zu Boden, sprach aber dann mit freundlicher Miene zu den Bewohnern und erklärte ihnen, dass wir rein in freundlicher Mission hergekommen waren. Leicht misstrauisch blickend musterten sie uns, was ich aber gekonnt ignorierte. Wir zogen uns wieder ins Schiff zurück jedoch fingen schon die ersten Reperaturen an unseren Schiffen an weswegen einige Mechaniker hinausgingen und versuchten die Triebwerke zu reparieren. Riesige Propeller zierten unsere Schiffe, daher waren sie sehr beeindruckend für außenstehende und ein Wunder der Technik. Das Wasserstoff-gemisch innerhalb des Zeppelins war zwar gefährlich aber ein perfektes Mittel um diese "Lufthäuser" wie sie manche in unserer Hauptstadt nannten, fliegen zu lassen.
Nun zog ich mich in meine Räume zurück während ich auf die Ankunft der hier lebenden Herrschaften wartete.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 26 Apr 2015, 15:39

Mit ernstem Blick sah ich die beiden Eindringlinge an und hielt ihnen weiterhin meine Klinge vor die Nase, während ich auf eine Antwort wartete. Ich konnte es nicht einfach so hinnehmen, dass sie in den Palast, noch dazu in mein Zimmer, eingedrungen waren, selbst wenn beide vermeintlich Frauen waren. Daher erwartete ich eine Erklärung, die auch der Wahrheit entsprach oder der ich zumindest glauben schenken konnte. In der Zeit, bis ich eine Antwort erhielt, musterte ich die beiden etwas. Auf den ersten Blick hatten beide schon etwas Merkwürdiges an sich. Die Haarfarbe der Weißhaarigen hielt ich für recht ungewöhnlich, da sie nach meinem Empfinden eigentlich ein Zeichen für hohes Alter und dahergehend Weisheit waren. So alt schien sie mir aber nicht zu sein, doch vielleicht hatte sie sich auch nur unglaublich jung halten können. Ich hielt diese Möglichkeit allerdings für sehr unwahrscheinlich. Bei der vermeintlich schwarzhaarigen Frau fielen mir noch mehr Merkmale auf, die ich für nicht ganz normal fand. Den Anfang machte "ihre" Brust, die ich für zu flach hielt, aber nicht jede konnte eine große Oberweite besitzen. In Mujeva kam dies immerhin auch vor. "Ihre" Flügel gehörten sicher auch nicht zu einem normalen Menschen. Vielleicht hing dies mit einer bestimmten Fähigkeit zusammen, so wie ich eine besaß, aber gesehen hatte ich noch nie etwas Vergleichbares. Nach dem Äußeren wollte ich in diesem Fall auch eher nicht urteilen, denn Fakt war nun mal, dass die beiden für mich zwei merkwürdige Gestalten waren.
Ich lauschte den Worten der scheinbar Schwarzhaarigen. Ich fiel "ihr" nicht ins Wort, sondern ließ sie aussprechen. Die Stimme war ein weiteres Merkmal, welches ich ungewöhnlich fand, aber dann dachte ich mir doch nur, dass sie mit einer tieferen Stimme gestraft war. Kaum zu glauben, aber solch einen ähnlichen Fall gab es selbst in diesem Land. Ein ziemlich korpulentes Mitglied des Volkes von Mujeva besaß ebenfalls eine tiefere Stimme. Ihr Name war Yannie. Wegen ihr zog ich schon mal nicht in Betracht, dass die schwarzhaarige Person vor mir eigentlich ein Mann war. Der Erklärung für ihr Eindringen entgegnete ich anfangs noch skeptisch, doch es gab da etwas, dass mir daran sogar gefiel. Die beiden wollten in unserem schönen Land Urlaub machen und das war es, was wie Musik in meinen Ohren klang. Frauen, egal aus welchem Reich sie auch kamen, waren in Mujeva gerne willkommen, wenn sie ihren Urlaub hier verbringen wollten. Darum fing ich auch an zu schmunzeln, als ich dies aus "ihrem" Mund hörte. Augenblicklich zog ich mein Schwert zurück und führte es wieder in seine Scheide. Ich glaubte nicht, dass ich vor den beiden etwas zu befürchten hatte, wobei ich aber nichts davon ahnte, welche Kräfte tatsächlich in den beiden schlummerten. Dies dürfte jedoch auf Gegenseitigkeit beruhen. Dass ich überhaupt glaubte, dass die beiden in einen Sturm geraten waren, lag an den Flügeln "der Schwarzhaarigen". Das Wetter über Mujeva sah ansonsten nicht danach aus, als hätte bis vor Kurzem ein Sturm gewütet. Ich sah sogar noch einmal nach oben durch das Loch in der Decke, um mich über das aktuelle Wetter zu vergewissern. Es war sonnig und warm wie so oft. Die beiden hatten sich wahrlich ein schönes Urlaubsziel ausgesucht.
Ich sah die beiden wieder an, nur war mein Blick nun etwas weicher. Mein sanftes Lächeln trug seinen Teil dazu bei. "Ich glaube euren Worten. So wie ihr ausseht müsst ihr einen weiten, beschwerlichen Weg hinter euch haben. Der besagte Sturm war daran bestimmt nicht unschuldig. Ich kann mir vorstellen, dass ihr euch frisch machen wollt, deshalb biete ich euch hiermit an, eines der Bäder des Palastes benutzen zu dürfen. Danach möchte ich gerne noch mit euch sprechen. Ihr seid wahrscheinlich nicht hierhergekommen, um eure Zeit mit der Prinzessin zu vergeuden, aber ich würde gerne mehr über die Gäste unseres Reiches erfahren. Daher würde ich mich freuen, wenn ihr der Einladung nachkommt.", bot ich den beiden an. Ohne weitere Zeit zu vergeuden bot ich beiden an sie zu einem entsprechenden Bad zu führen. Ich klärte sie darüber hinaus noch darüber auf, dass sie sich weder um das Loch in der Decke noch um ihre Gepäckstücke sorgen mussten. Letzteres konnten sie gerne selbst mitnehmen, wenn sie sich nun frisch machen wollten, ansonsten würde sich darum schon gekümmert werden. Ich ging bereits zur Tür und öffnete sie. Danach hielt ich sie für sie auf. Das Angebot hatte ich ihnen unterbreitet, sie mussten es nur noch annehmen, wenn sie wollten.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 30 Apr 2015, 21:55

Impa war sehr froh darüber, dass Arisu wohlbehalten zum Schloss zurückgekehrt war. Dass sie ohne die Soldaten zurückkam, sprach zwar für deren Inkompetenz, aber was zählte war, dass es Arisu gut ging. Impa unterhielt sich etwas mit ihr und war auch nicht von der Vorstellung abgetan, dass Isamu der Dunkelhaarigen einen Heiratsantrag machen könnte. Ihrer Ansicht nach könnte man dadurch die Bindung zwischen Hyrule und Hamatamo festigen, was sehr wahrscheinlich für einen lang anhaltenden Frieden zwischen den beiden Ländern sorgen würde, aber nur zum Wohle der Länder wollte Impa nicht zu dieser Entscheidung zwingen. Mit einem Mal wurde Impa wieder sehr ernst, so wie sie sich für gewöhnlich verhielt, und wies die Prinzessin zurecht: "Was habt Ihr Euch dabei gedacht, Hyrule alleine mit Eurer Stute verlassen zu wollen? Ihr solltet doch genau wissen, dass dort draußen jede Menge Monster lauern. Die meisten tun den Menschen nichts, aber es gibt trotzdem einige Arten, die nicht einmal davor zurückscheuen, einen Menschen bei lebendigem Leibe zu verspeisen. Gebt das nächste Mal lieber Bescheid, bevor Ihr einfach aufbrecht!" Impa konnte sehr vorwurfsvoll klingen, was meine Brüder und ich nur zu gut wussten. Sie war trotzdem auch die Güte in Person und beruhigte sich schnell wieder. Sie deutete in eine Richtung und sprach: "Wenn Ihr Prinz Isamu sehen wollte, dann könnt Ihr ihn gerne aufsuchen. Nur sagt ihm lieber nicht, dass ihr vorübergehend verschwunden wart. Er würde sich sonst nur unnötig Sorgen machen."

*

Nachdem ich mich ein wenig im Raum umgesehen und inmitten dessen ein Bett erkannt hatte, war ich der Meinung, dass Asagi und ich uns unfreiwillig einen sehr ungünstigen Platz zum Landen bzw. Abstürzen ausgesucht hatten. Dies hier war zweifelsohne ein Schlafzimmer und wir störten die Privatsphäre der Person, der das Zimmer gehörte. Daher hielt ich die Reaktion dieser Person nur für natürlich. Man musste uns zwar nicht gleich eine Schwert vors Gesicht halten, aber die Rothaarige besaß nicht die Absicht uns gleich zu verletzen. Ich schielte praktisch auf die Spitze der Klinge und schluckte einmal hörbar. Ich versuchte mir nicht allzu viel anmerken zu lassen, aber frei von Angst konnte ich mich nicht sprechen. Zum Glück war noch Asagi da, der mich mit seiner Antwort auf meine Frage sehr beruhigte. Mir fiel nämlich ein Stein vom Herzen als ich hörte, dass es ihm gut ging.

Unseren Start in die Flitterwochen hatte ich mir weitaus anders vorgestellt, aber solange es Asagi und mir gut ging, war er keine völlige Katastrophe. Es stellte sich nur die Frage wie lange dies auch so blieb. Ich sah die Rothaarige an, nachdem sie sich umgezogen und uns gefragt hatte, was wir an diesem Ort wollten. Ich musterte sie eine Weile, ohne eine Antwort zu geben. Mein Blick verharrte am Ende bei ihren Haaren. Mir gefielen ihre Haare sehr, was hauptsächlich an ihrer Haarfarbe lag. Dieses Rot wirkte viel kräftiger als mein weißes Haar und ich musste zugeben, dass es mir auch gefiele, wenn ich dieselbe Haarfarbe wie sie besäße. Theoretisch war dies machbar, doch ich war auch so stolz auf mein Aussehen. Wer weiß, ob Asagi und ich uns ineinander verliebt und geheiratet hätten, wenn ich rot- anstatt weißhaarig wäre. Klar liebten wir uns auch wegen unseres Charakters, womit wir uns praktisch gegenseitig anzogen, aber wir konnten auch beide nicht leugnen, dass wir den jeweils anderen wegen seinem Aussehen liebten. Dennoch bewunderte ich die Rothaarige ein wenig für ihre Haare und allgemein für ihr ganzes Auftreten. Sie strahlte Autorität aus und wusste genau wie sie mit uns umzugehen hatte. Da spielte es auch keine Rolle, dass sie uns nicht kannte. Darüber hinaus hielt ich sie für eine bildhübsche Frau. Bislang hatte ich nur über ein anderes Mädchen so gedacht und das war Arisu. Wie das endete, war so manchem bekannt. Ich wusste aber bis heute noch nicht, was damals geschehen war. Darüber zerbrach ich mir gerade auch nicht den Kopf. Es war gerade viel wichtiger, wie das hier ausging.

So wie es aussah hatten Asagi und ich uns eine Menge Ärger eingebrockt, doch man konnte es der Rothaarigen wirklich nicht verübeln. Wenigstens gab sie uns die Gelegenheit unser Erscheinen zu erklären. Mich hatte sie allerdings so sehr eingeschüchtert, dass ich Asagi das Reden überließ. Dies hätte sich auch als Fehler herausstellen können. Asagi richtete als eine Antwort an die Rothaarige, der ich nickend zustimmte. Ich wagte es auch nicht ihn zu korrigieren, obwohl ich aus seinem "Urlaub" lieber "Flitterwochen" gemacht hätte. Zu meinem Erstaunen und vermutlich auch zu Asagis ließ die Rothaarige Gnade walten und glaubte uns. Zurecht, denn gelogen hatten wir nicht. Asagi half mir daraufhin auf, wofür ich ihm dankte. Danach beobachte ich die Rothaarige dabei wie sie ihr Schwert von uns wegnahm. Sie glaubte Asagis Worten wirklich und das ohne seine bzw. unsere Glaubhaftigkeit zu hinterfragen. Für uns war das von Vorteil, vor allem weil sie uns danach wie ihre Gäste empfing. Ich fühlte mich zumindest als Gast willkommen, insbesondere nachdem sie uns das Angebot unterbreitet hatte, ein Bad zu nehmen. Schneller als mir lieb war befand ich mich schon in Gedanken in dem Bad. Ich sah Asagi und mich zusammen im Bad und wir würden uns gegenseitig im entspannenden Bad zeigen, wie sehr wir uns liebten. Ja, ich sah uns beide im Bad dasselbe tun, was wir vergangene Nacht getan hatten. Bei dem Gedanken lief ich rot an und sah mit diesen erröteten Wangen zu der Rothaarigen, deren Angebot ich für Asagi und mich dankend annahm. Sogleich hakte ich mich bei Asagi ein und sagte: "Komm, lass uns gehen! Ein Bad wird uns bestimmt gut tun." In Gedanken war ich wirklich schon nur noch beim Bad. Vielleicht erwies es sich im Nachhinein sogar noch als glücklicher Zufall, dass der Sturm uns direkt hierher in den königlichen Palast befördert hatte.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 30 Apr 2015, 23:57

Ich ließ mir die Standpauke von Impa über mich ergehen und sprach kleinlaut ,,Tut mir leid.." Nachdem Impa mir sagte, wo ich Isamu finden konnte, nickte und bedankte mich bei ihr. Ich hatte mich schließlich umgezogen und betrachtete mich nocheinmal im Spiegel, bis ich sah wie meine Haare aussahen. Total verknotet und es hingen einpaar Äste mit drinnen. Schnell griff ich zu meiner Bürste, machte mir die Haare auf und bürstete sie mir durch. Es ziepte etwas aber ich schaffte es doch sie wieder ordentlich hin zu bekommen. Nachdem dies auch getan war, ging ich aus meinem Gemach und lief zu der Tür, auf die Impa gedeutet hatte. Vor der Tür atmete ich tief durch und klopfte schließlich an.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 08 Mai 2015, 23:57

Ich reiste weiter durch das unbekannte Land und kam schließlich an der Grenze von meinem Heimatland nahe. Diese überquerte ich problemlos und machte mich weiter auf dem Weg, zu meiner Heimatstadt. Auf dem Weg dorthin traf ich viele Bewohner dieses Landes, die mich mit einem strahlenden Lächeln entgegen kamen. Schließlich erreichte ich auch meine Heimatstadt, ohne zu Wissen, dass Ryo sich dort ebenfalls aufhielt.

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