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 Welcome: my own kingdom

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Angel
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BeitragThema: Welcome: my own kingdom   Do 28 Nov 2013, 19:33

das Eingangsposting lautete :

Die Kriege die um uns und auch in unserem Land geschehen waren, hatten ihre Spuren hinterlassen. Es war nicht mehr einfach für uns so über diese hinweg zu sehen wie früher, doch spürte man es allein an der wirtschaftlichen Lage nicht mehr. Ob es gut für das Volk war weiterhin in einer Monarchie zu leben oder nicht, damit hatte ich mich wirklich oft beschäftigt, aber eine Antwort darauf konnte nur das Volk selbst liefern.
Zwar hatten wir keine Armee, zumindest keine große, aber die brauchten wir auch nicht. Wir wollten keine Kriege!

*

Ein neuer Morgen an einem neuen Tag war gerade ins Land gezogen, während ich bereits auf den Beinen war. Nun gut vielleicht hatte ich kein wirkliches Privatleben mehr zur Verfügung, zumindest nicht mehr so wie früher, aber ich kam damit trotzdem gut zurecht.
Zwar lag es nicht in meinem Interesse mich jetzt bereits mit dem lernen auseinander zu setzen, aber gleich war dies auch wieder der Fall.
Zuerst noch etwas anziehen und stylen, das stand gerade wohl eher auf dem Plan. [alltag 1]
Meine Klamotten bestanden heute wieder aus schwarzem Lackleder und auch wenn es mich manchmal wirklich nervte es zu tragen, war es doch zu einem Teil von mir geworden.
Anschließend, während ich mir grad einen Lidstrich zog, fragte ich mich auch, ob meine Schwester eigentlich schon wach war.
...

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Angel
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 01 Okt 2014, 20:51

Am liebsten hätte ich mir sofort selbst mit meiner freien Hand gegen die Stirn geschlagen, als ich die Reaktion der Prinzessin mitbekam. Hallo sahen wir etwa nicht kampfbereit aus? Ich meine hey wir alle hatten uns gerade in eine gewisse Kampfhaltung begeben, zumindest mehr oder weniger. Gut anscheinend machten wir nicht den Eindruck einer kampfbereiten Truppe, da wir nicht einfach unsere Kleidung wechselten, doch für uns gab es auch Mittel und Wege um zurecht zu kommen. Erst recht war unser Zusammenhalt etwas, was uns auszeichnete. Nicht nur, da wir praktisch unzertrennlich waren, nein wir kämpften alle für die gleiche Sache und dies stärkte unseren Zusammenhalt und das Vertrauen, was wir ineinander setzten ungemein.
Ich selbst verengte meine Augen zu Schlitzen, ehe ich mir eine kleine Strategie zu Recht legen wollte. Warum meine Wut aber gerade wirklich so groß war, dies hatte mehr als nur einen Grund. Weder wollte ich Michiko verlieren, oder zulassen, dass ihr etwas passierte, noch wollte ich irgendeinen von meinen Freunden verlieren. Dafür kannten wir uns einfach schon zu lange. Jedenfalls war meine erste wirkliche Reaktion dann doch, an der Prinzessin vorbei zu gehen und zum ersten Angriff auszuholen. Meine Klinge zerschnitt beinahe schon die Luft, wodurch man ein leises Geräusch hörte, so schnell schwang ich die dunkle Klinge.

Doch plötzlich prallte der Angriff einfach ab. Er wurde einfach abgefangen, dabei konnte ich nicht einmal einen Kratzer hinterlassen. Sollte er wirklich so stark sein? Anscheinend schon, denn als ich gerade etwas abwesend war, schien er bereits zum Gegenschlag auszuholen. Es mochte nur eine Projektion sein, aber trotzdem hatten wir es hier mit einem Abbild des richtigen zu tun.
Nach einigen weiteren Angriffen, wobei wir alle auch bereits etwas abbekommen hatten, konnte man überhaupt sehen, dass wir etwas durchgedrungen waren. Ein paar Angriffe hatten wohl gesessen, aber während wir außer Atem waren, konnte man nicht sagen, dass wir Michiko näher gekommen waren. Ich wollte sie nur beschützen. Beschützen, egal was ich dafür auf mich nehmen musste! Mein Katana lag nur noch schwerfällig in meinen Händen und diese konnten sich auch kein Zittern mehr verkneifen. Das mein Haar mittlerweile bis auf einzelne Strähnen wirklich weiß geworden war, bemerkte ich durch die viele Ablenkung nicht. Meine Kleidung klebte durchnässt an meinem Körper und das Blut, welches an meinem Mundwinkel hinunterlief ignorierte ich stark. Meine Bandmember sahen aber im Vergleich zu mir noch ein wenig besser aus. Grund genug für sie, mich zu beschützen, was ich jedoch nicht einsah. Ich wollte nicht beschützt werden, niemals ich wollte beschützen und nicht umgekehrt. Seit der Sache mit Rosiel wollte ich keine alten Verhaltensmuster meinerseits zurückerlangen. Was auch beschützt werden mit einschloss. Erst jetzt fiel mir auch auf, dass ich die Prinzessin, deren Namen ich gerne mal vergaß, vollkommen außer Acht gelassen hatte. Sollte sie machen, was sie wollte, man brauchte mir immer noch nicht sagen, dass ich etwas tun musste, immerhin war ich nicht dumm.
Bei meinem nächsten Angriff, traf mich jedoch der Schlag. Mit nichts hatte ich gerechnet, doch das mich plötzlich mein eigenes Katana durchbohrte, dies war so eine Sache, die mich zur Weißglut brachte. Wie konnte ich nur so dumm sein und nicht aufpassen?

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Pacey

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 02 Okt 2014, 01:06

Von Michiko, der Gefährte war mir nicht geheuer. Er war meines Erachtens Arrogant und Eingebildet, so war jedenfalls mein erster Eindruck. Männer! Wirklich wahr, Gottseidank war mein Vater noch nicht auf die Idee gekommen mich zu verheiraten. Ich blickte wieder nach vorn und schüttelte gedanklich den Kopf.
Ich meine die Truppe von mir würden Kampfbereiter aussehen als sie es je sein würden. Da fiel mir ein, Helios und meibe Gefolgsleuten waren auch noch vor dem Schlosstor. Ich würde sie erst holen, wenn der Kampf aussichtslos wäre. Asagi, der an mir vorbei ging und mit seinem Katana ausholte, tat ich es ihm gleich und schlug mit Masamune zu.

Nach mehreren Angriffen sahen wir alle etwas mitgenommen aus. Die Bandmitglieder und Prinzessin Michiko's Bruder sahen noch relativ besser aus als Asagi und ich. Die Platzwunde am Kopf und die Schweißnassen Haare im Gesicht ignorierte ich einfach mal. Der Kampf schien wirklich noch aussichtsloser zu sein als ich es vermutet hatte. Was ich und die anderen sowenig wie Asagi damit rechneten war, dass Asagi's Katana ihn selbst durchborhte. Seibe Bandmember, als er drohte umzukippen fingen ihn auf. Ich sah ihn mir an und sprach,, Dein Katana werde ich rausziehen und ihr..." ich wandte mich an die Bandmember und dem Prinzen ,,...bringt ihn an einem sicheren Ort und kümmert euch um seine Wunde.." Ich griff um den Griff des Katanas und sprach,, Beiß die Zähbe zusammen..." Ich zog es raus und sprach ,,Nun geht.." Isamu drehte sich um und fing an,, aber Prinzessin.." Ich schrie dazwischen,, KEIN ABER!! GEHT JETZT!!!" Ich drehte mich mit zwei Katanas zu diesem seltsamen Ding und ließ das Element, was die Rüstung mit sich brachte freien Lauf. Eigentlich hatte ich es nicht vor aber es brachte mir keine andere Möglichkeit. Die Dunkelheit umgab meinen Körper und meine Augen färbten sich rötlich, die Seele der Bestie von dieser Rüstung war nun erwacht. Dies bedeutete ich würde bis zum bitteren Ende kämpfen koste was es wolle.

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Dean
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 09 Okt 2014, 19:44

King Bulblin fing an zu grinsen, nachdem er Arisus Arm mit seiner Axt gestreift hatte. Dadurch sah man bei der ohnehin schon widerlich aussehenden Kreatur die ungepflegten Zähne, die nicht nur krumme Zähne, sondern auch Zahnlücken aufwies. Dass so jemand auf anderem Weg keine Frau fand, war da keine Überraschung. King Bulblin war auf jeden Fall bereit alles zu geben, um Arisu für sich zu gewinnen. Er bekämpfte sie aber einige Zeit lang nicht richtig, da er seine Auserwählte nicht ernsthaft verletzen wollte. Sie sollte sich nur gegen ihn auspowern. Doch plötzlich holte King Bulblin weiter mit seiner Axt aus und startete damit einen Angriff der tödlich enden könnte. Blankes Entsetzen zeichnete sich in seinem Gesicht ab, denn er wusste nicht, was mit ihm geschah. Sein Körper gehorchte ihm nicht mehr, doch der dafür verantwortliche Dämon hielt sich versteckt. Diese Dämonin wollte sehen, wozu Arisu im Stande war. Wenn ihr ihr Pferd so viel bedeutete, dann musste sie sich schon anstrengen.

Ich war derweil einige Zeit außer Gefecht gesetzt gewesen. Als ich wieder zu mir kam und nicht wusste, wie lange ich mein Bewusstsein verloren hatte, fand ich mich in einem Schlafzimmer im Bett wieder. Ich erkannte schnell, dass es mein Schlafzimmer war. Ich setzte mich auf, doch mir dröhnte der Schädel. Dummerweise hatte ich vergessen wieso ich mein Bewusstsein verloren hatte, aber dafür wusste ich noch, weshalb ich nach Schloss Hyrule gekommen war und vor allem mit wem, allerdings konnte ich mich nicht mehr daran erinnern, Nozomi kennengelernt zu haben. Meine Erinnerungslücken eben. Ich sah mich im Raum um, aber konnte weder Asagi noch die anderen entdecken. Ein finsteres Lachen, das diesmal nur in diesem Raum zu hören war.
"Habt Ihr gut geschlafen, Prinzessin? Wie ich merke, hat mein Vorhaben nicht ganz funktioniert. Aber das ist nun egal. Normalerweise müsste ich dich wegen Hochverrats hinrichten lassen, du Närrin! Glaube nicht, dass ich nicht weiß, warum du zurückgekommen bist. Aber nicht nur, dass du mich in meinem Plan einen Schritt nähergebracht hast... Ein weiterer Umstand hindert mich daran, euch zu töten.", sprach der Todbringer, der mir den Rücken zuwandte. Er drehte sich nun aber um und fuhr fort: "Habe ich dir eigentlich schon dafür gedankt, dass du mir MEIN Schwert zurückgebracht hast? Ich hatte dich getestet, um zu sehen, ob du des Schwertes würdig bist. Zu diesem Zweck hatte ich dir Ghirahim hinterhergeschickt. Ich glaube du verstehst, was das bedeutet. Dass du mein Schwert führen kannst, beweist, dass du auserwählt bist die Dämonenkönigin zu werden! Du hast richtig gehört. Ich werde dir nun zeigen wie dankbar ich dir bin und den Akt, dich zur Dämonenkönigin zu ernennen, vollenden." Demise holte mit seinem Arm aus, wodurch ich wieder gegen die Matratze gedrückt wurde. Außer Stande mich großartig zu bewegen konnte ich nur dabei zusehen wie der Dämonenkönig sich mir und dem Bett näherte. Mir schwante Übles, doch ich konnte mich nicht zur Wehr setzen. Mit geweiteten Augen starrte ich den Todbringer an und murmelte leise: "Asagi, bitte hilf mir!" "Asagi kann dir nicht helfen! Dazu müsste er das Siegel zu diesem Raum durchbrechen. Sobald ich dies hier abgeschlossen habe, werde ich mich um ihn kümmern, damit du ihn vergisst!", sprach der Dämonenkönig, der meine Worte gehört hatte. Vergessen war da natürlich eine zutreffende Bezeichnung, denn dafür war ich ziemlich anfällig.

Das Todbringer-Phantom musste lachen, als es mitbekam, dass es Asagi, Nozomi, Isamu und dem Rest überlegen war, obwohl es allein war. "Wenn ihr mich nicht besiegen könnt, wie wollte ihr dann erst meinen wahren Körper vernichten? Ihr jämmerlichen Narren seid doch unfähig, unfähig dazu, die Prinzessin zu retten.", sagte das Phantom.
Isamu hatte eigentlich nicht vor, den Schauplatz des Kampfes zu verlassen. Wahrscheinlich dachten Asagi und seine Bandkollegen nicht anders. Als er sich aber Asagi ansah, begriff er, dass es so wenig Sinn hatte fortzufahren. "Wir werden meine Schwester schon noch retten, aber das muss warten. Sie wird noch einige Zeit allein zurechtkommen." Isamu hatte auf einmal eine Idee wie Asagi geholfen werden konnte. Er blickte zum Eingangstor des Schlosses und sagte: "Ich muss schnell etwas erledigen. Das wird nicht lange dauern." Sofort rannte er los, aber vergaß er wohl kurz die Dämonenhorde vor dem Schloss. Für ihn war das aber das geringste Problem, denn mit seinem Schwert war er in der Lage Dämonen das Leben zu nehmen. Er hatte eh keine andere Wahl als sich durchzukämpfen und mithilfe des Triforce des Mutes dürfte es ihm auch gelingen, möglichst unbeschadet sein Ziel zu erreichen.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 11 Okt 2014, 11:58

Erschrecken zeichnete sich in meinem Gesicht ab, als King Bulblin versuchte mich fast umzubringen. Gerade noch rechtzeitig, dass ich ausweichen konnte. Es blieb mir wohl nichts anderes übrig als mich zu wehr zusetzen. Eigentlich wollte ich es ich es vermeiden aber was blieb mir anderes übrig, wenn ich Skarlett wieder zurück bekommen wollte. Ich nahm meinen Bogen und spannte ihn. Ich zielte auf Bulblins Kopf und schoss den Pfeil ab. Doch der Schuss ging daneben aber ich konnte es noch zu meinen Gunsten nutzen, ich musste einfach mal etwas ablenken. Und ich wusste auch schon wie.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 13 Okt 2014, 18:38

Das kühle Metall steckte tief in meinem Körper und die Spitze der Klinge, kratzte bald schon von hinten an meinen Knochen. Mein Körperbau war an sich fast identisch mit denen der Menschen, doch auch wenn man sie nicht offen sah, gab es da einige Unterschiede. Unterschiede, über die nur ich bescheid wusste. Trotzdem zogen meine Bandmember tief die Luft ein, als das Katana aus meinem Körper gezogen wurde. Leicht war es nicht, da es sich zwischen einigen Venen verfangen hatte, aber trotzdem fühlte ich mich erleichtert, als ich wusste, dass Schwert los zu sein. „Sag mal hast du sie eigentlich noch alle, du hättest ihn dadurch wirklich umbringen können!“, rief Tsunehito der Prinzessin hinterher. Vor meine Augen legte sich ein leichter Schleier, ehe ich kurz das Bewusstsein verlor. Der Geschmack von Blut blieb aber trotzdem noch erhalten. Um ehrlich zu sein wurde allein durch die Tatsache, dass das Katana nun herausgezogen worden war, die Blutung schlimmer. Ich spürte den Druck in meiner Magengegend. Als ich wieder zu mir kam, bemerkte ich nur noch, wie uns das Phantom des Todbringers auslachte. Dieses Lachen ging durch und durch und ließ mich schlussendlich, auch mit der Hilfe meiner Freunde, wieder aufrichten. Noch etwas wacklig auf den Beinen, sah ich Isamu weggehen, bevor mir meine Haare ins Gesicht vielen. Einige Strähnen blieben in meinem Gesicht kleben und verschleierten mir so etwas mehr die Sicht, bevor ich nach meinem eigenen Katana griff, was sich wenigstens noch neben mir befand. „Bist du dir sicher?“, die Besorgnis, war deutlich aus den Stimmen meiner Bandmember herauszuhören, aber sie kannten meine Antwort schon lange. Selbst wenn Isamu meinte, dass Michiko noch auf sich allein aufpassen konnte, wollte ich es nicht verantworten. Mit meiner linken Hand drückte ich stark auf die große Wunde, während ich mit der rechten Hand mein Katana hielt. Die Klinge war mit meinem Blut getränkt und entsprechend so dunkel, wie mein eigenes Blut war. Lange hatte ich vergessen, dass Engel kein rotes Blut in den Adern fließen hatten, sondern schwarzes. „Jetzt lasst uns das hier zu Ende bringen, ich habe keine Lust mich so niedermachen zu lassen.“, gab ich barsch zu, ehe ich mir doch eingestehen musste, dass dies mit meiner verschwommenen Sicht doch recht schwierig werden konnte. Nach und nach hob ich die Klinge an und versuchte das Phantom zu fixieren, ehe ich auf diesen zuging. Wahrscheinlich sah dies viel zu langsam aus, aber ich hatte einen guten Plan und diesen wollte ich ausführen, bevor mich meine Kraft verließ.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 13 Okt 2014, 20:27

Ich blickte mit meinen rötlichen Augen zu Asagis Bandmember und sprach ,, Ich habe schon gewusst was ich tue und ich kenne die Folgen dafür aber denkt ihr im Ernst, ich würde einen Unschuldigen umbrigen und Michiko leiden lassen? Vergesst es und außerdem habe ich schon drei Jahre lang Männern ihre Schwerter herausgezogen und sie sind alle noch am Leben. Mit 17 Jahren bin ich schon als Frau in den Krieg gezogen und jetzt bin ich 20 Jahre alt." Ich wandte mich von ihnen ab und blickte Asagi aus dem Augenwinkel an ,,Bist du dir sicher, dass du in deiner jetzigen Verfassung kämpfen willst?" ich erwartete keine Antwort von ihm. Sondern fackelte nicht lange herum und ging auf den Todbringer los und kämpfte was das Zeig hielt. Für dass es nur ein Hologramm war, hatte es ganz schön was frauf. Dies gefiel mir am meisten, worüber ich grinste.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 26 Okt 2014, 12:18

King Bulblin hatte keine Kontrolle über seinen Körper mehr. Verwunderung zeichnete sich in seinem Gesicht ab, weil er selbst nicht wusste, was los war. Ihm fehlte auch der notwendige Wortschatz, um Arisu darüber zu informieren, dass sein Körper fremdgesteuert wurde. Er griff die Dunkelhaarige einfach weiter an und machte es ihr damit schwer überhaupt zu reagieren. Nach einiger Zeit, in der die Angriffe des Ungetüms daneben gingen, ertönte plötzlich eine weibliche Stimme: "Diese Geschichte langweilt mich. Ich beende sie jetzt!" Man konnte dies auf vielerlei Wege deuten, doch wie angekündigt fand dieser Kampf ein Ende, als King Bulblin plötzlich von hinten niedergestreckt wurde.
Die Dämonin, die King Bulblin kontrolliert hatte, trat vor Arisu und gratulierte ihr zu ihrem Sieg, obwohl sie gar nichts gemacht hatte. Die Dämonin, die zurzeit relativ menschlich aussah und eigentlich nur an ihren Hörnern als Dämonin erkannt werden konnte, nahm den Schlüssel an sich, aber hielt ihn nicht lange fest. Sie ließ den Schlüssel in rasender Geschwindigkeit, schneller als einen Pfeil an Arisu vorbeifliegen und öffnete mit ihm Skarletts Gefängnis. "Mein Name ist Sayla!", stellte sich die Dämonin vor. Weiter entfernt war dann ein Wiehern zu hören und danach wie das Pferd herangaloppierte. Währenddessen sagte Sayla: "Von Menschenhand geschriebene Geschichten sind langweilig. Ich sollte meine eigene Geschichte schreiben." Sie klappte das Buch in ihrer Hand zu. Dann sah sie Arisu an und fuhr mit beängstigender Stimmlage fort: "Die Geschichte der Dämonen. In dieser Geschichte gibt es so etwas wie Gnade nicht. Das wird die künftige Dämonenkönigin auch bald zu spüren bekommen. Genauso wie du!" Skarlett kam Arisu immer näher, doch sie brwmste nicht ab. Stattdessen war sie im Begriff, Arisu umzurennen und die Dunkelhaarige konnte nichts dagegen machen, denn Sayla war es, die Kontrolle über das Pferd besaß wie zuvor über King Bulblin.

Das Todbringer-Phantom musste einfach weiter lachen, während es Asagi, Nozomi und die anderen beobachtete. Jetzt stritten sie auch noch untereinander, was wie Musik in seinen Ohren war. Sein Lachen verstummte, als Nozomi ihn wie eine Bestie angriff. Ein Hologramm war das Phantom keinesfalls. Wäre das so, dann könnte es weder berührt werden noch andere berühren. Nun vergnügte es sich erstmal etwas mit Nozomi, obwohl es lieber Asagi weiterlassen wollte. Dem Todbringer war er halt ein Dorn im Auge, nicht nur weil ich ihn vergessen sollte, sondern auch weil er wusste, wessen Sohn Asagi war. Nozomi hielt das Phantom aber so ziemlich in Schach und es stellte fest: "Du kämpfst wie eine wilde Bestie, Prinzessin. Du hast wahrlich Kampferfahrung gesammelt. Ich glaube es gibt da einen geeigneteren Gegner für dich." Das Phantom entfernte sich etwas von Nozomi, aber nicht aus Angst. Es holte nur etwas Luft, um zu sagen: "Ich lasse euch weiter im Schloss vordringen, aber macht euch keine Hoffnungen, dass ihr weit kommt. Meine Untergebenen erwarten euch schon. Dich, Prinzessin, erwartet eine Bestie und dich, Asagi, erwartet dein schlimmster Albtraum. Ich werde mich jetzt mit der Dämonenprinzessin befassen. Versucht doch mich aufzuhalten, wenn ihr könnt, aber dazu müsst ihr an meinen Untergebenen vorbei." Das Phantom verschwand und machte Asagi und den anderen damit den Weg frei. Die erwähnten Untergebenen waren Dämonenfürst Ghirahim, der auf Asagi wartete, und mein Bruder Ryo, der dieselbe Fähigkeit wie ich besaß, nur dass er sich in monströse Bestien verwandeln konnte anstatt in Dämonen, obwohl diese Bestien auch dämonische Bestien sein konnten.
Unterdessen versuchte Isamu Hilfe zu holen. Dazu kämpfte er sich zur Quelle der Göttin vor, die östlich des Schlosses lag. Dies war ein heiliger Ort, den Dämonen nicht betreten konnten, so sagte man.


Achtung! Im folgenden Abschnitt kommt es zu obszönen Inhalten!
Die drohenden Worte des Dämonenkönigs schallten in meinen Ohren. Niemals wollte ich Asagi vergessen und ich glaubte auch nicht, dass ich das jemals würde, da ich ihn über alles liebte, doch der Todbringer klang zu selbstsicher, weshalb ich das Schlimmste befürchtete. Mit seinen Worten hatte er jedenfalls dafür gesorgt, dass ich an Asagi denken musste und ich hoffte, dass er rechtzeitig kam, um mir zu helfen, doch wusste ich nicht wie viele Vorkehrungen getroffen wurden, um das zu verhindern. Außer Stande etwas zu unternehmen, da ich wie gelähmt an der Matratze klebte, sah ich danei zu wie er mir immer näher und schließlich zu mir auf das Bett stieg. Der Größenunterschied zwischen uns war schon nicht zu verachten, aber das schien ihn von nichts abzuhalten. Er beugte sich über mich und fuhr mit seiner gewaltigen Klaue über meinen noch bekleideten Körper. Er strich mir dann über meine Wange und bemerkte mein ängstliches Gesicht, zu dem er sagte: "Du musst keine Angst haben, meine Auserwählte! Das wird dir auch gefallen. Es wird doch dein erstes Mal sein, nicht wahr?" Mir war sofort klar, worauf das hinaus lief, und wenn ich gekonnt hätte, dann hätte ich versucht aus dieser misslichen Lage zu entkommen. Ich konnte mich aber nicht bewegen. Stattdessen sagte ich nur: "Nein, bitte nicht." Demise schien sich sehr an meinen Worten zu erfreuen, genauso wie er sich daran erfreute, dass ihm der Körper der wiedergeborenen Göttin, dessen Seele aber in ihm steckte, machtlos ausgeliefert war.
Der Dämonenkönig legte ein hämisches Grinsen auf. Er sah an mir herab und sagte: "Es ist eine Schande, dass du deinen zarten Körper vor mir versteckst." Gleich darauf fing er an mich zu entkleiden. Zuerst zog er mir die Stiefel aus, bevor er mir auch noch den Einteiler vom Leibe zog. Schließlich lag ich völlig entblößt unter ihm. Seine boshaft rot-leuchtenden Augen musterten meinen Körper und ich konnte nichts dagegen tun, ebenso wenig wie gegen das, was er mit mir vorhatte. Für mich fühlte es sich so an, als würde ich Asagi, den Mann, den ich liebte, betrügen, dabei konnte ich nichts dafür. Ich war gerade einfach hilflos und Demise nutzte das schamlos aus. Mich wunderte es nur etwas, dass er auch behutsam sein konnte. Vom Dämonenkönig hatte ich das nicht erwartet. Trotzdem wollte ich solch einen Moment mit niemand anderem als mit Asagi teilen, selbst wenn ich darauf noch hätte warten müssen. So eilig hatte ich es nicht. Wie dem auch sei, jetzt blieb mir keine andere Wahl. Der Dämonenkönig sprach zu mir: "Vergiss Asagi! Ich werde schon dafür Sorgen, dass du dich gut fühlst." Diese Worte wiederholte er mehrfach. Seine Krallen behielt er nicht bei sich. Er spielte ein wenig mit meinem Körper, über den er mit seiner Klaue strich. Er legte seine Klauen sogar auf meine Brust, die er daraufhin massierte. Damit aber noch nicht genug. Er merkte, dass er mich anwiderte und dass ich mich vor ihm ekelte. Das schien ihm nur noch mehr Spaß zu machen. Es war Grund genug für ihn, seine Worte von eben zu wiederholen. Als nächstes leckte er mit seiner Zunge meinen Körper ab, ließ dabei aber eine bestimmte Stelle aus, die er sich noch aufhob. Oben angekommen versiegelte er seine Lippen mit meinen. Ich schloss nur angewidert meine Augen und hoffte, dass der Albtraum bald ein Ende fand, doch fing er jetzt erst an. Demise spreizte meine Beine, damit er eine Kralle zwischen ihnen versenken konnte. Erschrocken öffnete ich meine Augen, da er mich an einer Stelle berührte, an der ich sehr empfindlich war. Er erkannte dies und sagte: "Scheint so als hätte ich den Punkt gefunden, an dem es dir besonders gefällt. Und anscheinend hatte ich Recht. Wenn du gestattest!" Der Todbringer bewegte seine Kralle erwas vor und zurück. Diese Bewegungen zogen durch meinen ganzen Körper, bis er seine Kralle rauszog und stattdessen mit seiner ganzen Boshaftigkeit in mich eindrang. Damit war es geschehen. Der Dämonenkönig nahm mir das, was für Asagi bestimmt war. Jetzt war es zu spät. Ich fing an zu weinen und fühlte mich wie eine Betrügerin. Ich hatte Asagi hintergangen und es machte für mich keinen Unterschied, ob ich wehrlos war oder nicht. Der Todbringer konnte mit mir machen, was er wollte. Er spielte einfach weiter mit mir ohne dass ich etwas unternehmen konnte. Meine Tränen spornten ihn nur noch mehr an und er wiederholte seine Worte ein weiteres Mal. Dass ich mich gut fühlen würde. Es verstrich einige Zeit. Ich konnte spüren, dass die Finsternis durch meinen Körper zog. Stöhnende Laute, die ich nicht zurückhalten konnte, verließen meine Kehle. Für den Dämonenkönig war das Beweis genug, dass ich mich wirklich gut fühlte. Das Verrückte daran war, dass ich das nach einiger Zeit wirklich tat. Ich hatte mich verändert während der Dämonenkönig mit seiner Boshaftigkeit in mir steckte. Ich erhielt von ihm meine Beweglichkeit zurück, doch trotzdem wehrte ich mich nicht gegen ihn. Ich war nicht mehr die, die ich vorher war und das konnte nur eines bedeuten. Ein Ziel hatte der Dämonenkönig erreicht, aber Asagi hatte ich nicht vergessen. Das wusste auch der Todbringer.
Nachdem er sich genug mit mir befasst hatte, entfernte er sich von mir und ließ mich einfach auf dem Bett liegen. Anschließend sprach er zu mir: "Bald kannst du dich von deinem menschlichen Antlitz verabschieden. Die Welt wird uns gehören, dem König und der Königin der Dämonen. Bis dahin werde ich mich um unsere ungebetenen Gästw kümmern, sofern dein Bruder und mein Schwert das noch nicht erledigt haben." Daraufhin verließ er den Raum und ließ mich allein zurück.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 26 Okt 2014, 15:27

Genervt verdrehten meine Bandmember die Augen. Die ganze Lebensgeschichte von ihr wollten sie nun wirklich nicht hören, selbst in einer anderen Situation zu einer anderen Zeit, wäre dies nur schwer möglich gewesen. Sicher waren wir gute Zuhörer, wenn auch wir alle ein wenig arrogant waren, aber gleich damit waren wir gute Beschützer. Trotzdem antwortete ich mittlerweile auf keine Fragen mehr. Mittlerweile wusste ich nicht mehr, was ich konnte und was ich nicht konnte, aber gleichzeitig wollte ich mir auch nichts eingestehen. Eigentlich ahnte ich, dass ich nicht mehr lange kämpfen konnte. Irgendwann würde mein Körper einfach so aufgeben, meine Organe würden eines nach dem anderen versagen und ich wartete nur noch, bis mein Herz aufhörte zu schlagen. Bei Wesen mit zwei Herzen war dies natürlich etwas anderes, aber wir Engel besaßen nun mal auch nur eines. Eine Tatsache, die es für die Menschen schon früh einfach machte, unsere Herzen zu brechen. Leider war es aber auch eine wirkliche Tatsache, dass Engel verletzlicher waren, als normale Menschen, zumindest was unsere Gefühlswelt anging. Trotzdem konnte sich Ruiza auch eine kleine Bemerkung nicht verkneifen, indem er erwiderte, dass wir alle schon viel mehr gesehen hatten, da wir alle schon älter als 1000 Jahre waren. Gut Tsunehito war der Älteste von uns, aber eigentlich erwähnten wir unser Alter auch nicht gerne. Immerhin war ich damit auch deutlich älter als Michiko und das wollte ich wirklich nicht sein. Mein mittlerweile vollkommen weißes, wenn nicht sogar ergrautes Haar strich ich mir aus dem Gesicht, weshalb es an einigen Stellen durch mein Blut schwarz wurde. Noch immer ging mir das Lachen des Todbringers durch und durch, dies würde sich aber auch nicht ändern, zumindest glaubte ich an eine Änderung. Doch stimmte er mich nicht gerade friedlicher mit seinen Reaktionen. Viel eher bezweckte dies nur, dass ich sauer wurde. Eigentlich war ich nicht böse und wollte es an sich auch gar nicht sein, aber nach und nach brachte mich der Todbringer immer näher zu dieser dunklen Seite. Sogar jetzt spürte ich, dass dies meinen eigenen Vater zum lachen brachte. Zu ihm hatte ich eigentlich eine ganz besondere Verbindung, auch wenn ich diese nicht einmal haben wollte. Mein Vater war immer da, wenn es ihm passte, doch die meiste Zeit hielt er sich gerne im Hintergrund auf. Eigentlich war meine Aufgabe ihn wieder zu befreien, aber genaugenommen tat ich es nicht. Nicht weil ich es nicht konnte, aber ich wusste ganz genau, dass ich nicht wollte, dass er wiedergeboren werden würde. Denn praktisch hatte er keinen Körper mehr und welchen würde er sich dann wohl als erstes zu eigen machen wollen? Ganz genau meinen, denn mein Körper war der einzige, zu dem er genaugenommen Zugriff hatte. Denn in meinen Adern floss sein dunkles Blut und dies nutzte er gerne aus, da er nur in diejenigen übergehen konnte, die sein Blut in sich trugen. Nozomis Angriffe beobachtete ich die ganze Zeit über, auch wenn ich den großen Drang verspürte, einzugreifen. Ich wollte es einfach nicht auf mir sitzen lassen, nichts tun zu können, aber irgendwie war ich auch selbst daran schuld, dass ich durchbohrt worden war. Hätte ich doch mal besser aufgepasst.

Erst als der Todbringer uns vorbeilassen wollte, wurde ich wieder hellhörig und meine Sorge um Michiko wuchs bei jedem seiner Worte weiter an. In Gedanken malte ich mir schon das Schlimmste aus, obwohl ich gar nicht daran denken wollte. Jedenfalls würde ich noch früher oder später dazu kommen, meine Wut an ihnen auszulassen, vorausgesetzt ich lebte bis dahin noch, denn dies war ein anderes Problem. Sicher, wäre ich geheilt, wenn ich meinen Vater meinen Körper benutzen ließ, aber ihm war Michiko genauso egal, wie mein Vater mir war und deshalb ließ ich es nicht zu. Bereits bei meinem nächsten Schritt stützte ich mich auf meinem Schwert auf um nicht nach vorne umzukippen, nachdem ein Schwall Blut meinen Mund verließ. Angeekelt von dem wiederwertigen Geschmack verzog ich das Gesicht und drückte meine freie Hand nur noch fester auf die große Verletzung. Was die Sache mit meinem schlimmsten Alptraum anging, so wollte ich auch darüber lieber nicht weiter nachdenken, denn die Überraschung kam noch früh genug. Im Boden hinterließ mein Katana eine schmale Kerbe, verursacht durch mein eigenes Körpergewicht, während sich der Boden langsam schwarz färbte. Langsam löste ich meine Hand von der Stichverletzung und signalisierte meinen Bandmembern somit, dass sie nicht näher kommen sollten. Ich würde definitiv nicht sterben, bevor ich Michiko nicht befreit hatte, egal wie lange es dauern würde. Mein Gesicht wirkte eingefallen und die grauen Haare taten dazu ihr nötigstes um mich noch älter wirken zu lassen. Selbst wenn mein Körperbau schon immer weniger muskulös war, da ich einfach weiblicher angehaucht war, sah man durch meine Kleidung schon fast meine Knochen. Wenn wunderte es, denn normalerweise alterten Engel nicht sonderlich schnell, wenn überhaupt, aber gerade jetzt bekam ich es eben zu spüren. Diese 2000 Jahre, die ich existierte waren zwar gefüllt von allem, was mich zu dieser Person heute werden ließ, aber sie gaben mir auch automatisch die Erfahrungen wieder, die mein Körper gesammelt hatte und diese waren eben nicht gesund. Selten erinnerte ich mich noch an früher, wo ich eigentlich kaum Nahrung zu mir genommen hatte. Seitdem ich in der menschlichen Welt gelandet war, hatte sich meine Gesundheit so oder so verschlechtert, da Engel normalerweise nicht hierher gehörten, selbst halb menschliche nicht. Damals war dies auch der Auslöser dafür, alle Engel von der Welt abzuziehen. Es war ein grausamer Anblick zu sehen, wie all seine Kameraden langsam zu Grunde gingen, doch ich hatte niemals den Himmel verlassen, bis zu dem Tag meiner Geburt. Unweigerlich dachte ich auch wieder an Rosiel, obwohl er ein Kapitel war, was ich gerne aus meinem Gedächtnis löschen würde. Langsam richtete ich mich wieder vollständig auf und bemerkte erst jetzt, dass ich zwar gealtert war, aber meine Flügel wieder gewachsen waren. Durch das schnelle Altern hatte sich ihr Wachstum zunehmend gestiegen und mittlerweile waren sie wieder ausgewachsen und eigentlich zum Einsatz bereit.

Doch ob ich jemals noch damit fliegen konnte, war eine ganz andere Geschichte, da ich es stark bezweifelte. Die dunklen Federn, hatten mir so unheimlich stark gefehlt, wie meine Flügel allgemein, obwohl ich ihr Gewicht erst jetzt wo ich so geschwächt war, so richtig spüren konnte. Michiko und das, was der Dämonenkönig mit ihr vorhatte, ging mir die ganze Zeit über nicht aus dem Kopf und wenn man mir jetzt noch glauben konnte, so würde ich ihn wirklich für all das, was er ihr antat und noch antun würde, büßen lassen. „also gehen wir weiter.“, bald wäre ich an meinem eigenen Blut erstickt, doch soweit ließ ich es gerade nicht kommen, selbst wenn meine Verletzung noch lange nicht aufhörte zu Bluten. Mein Mut und Wille war aber sehr viel stärker als zuvor. Noch immer hoffte ich, dass wir nicht zu spät kamen, aber mein Gefühl und die Worte des Todbringers wiesen mich bereits auf etwas ganz anderes hin. Schritt für Schritt setzte ich mich in Bewegung und die Schritte meiner Bandmember verrieten mir, dass sie mir folgten. Was mit der Prinzessin war, ob sie wirklich auch mitkommen würde, oder überhaupt ihre Reaktion, nun ja darauf achtete ich nicht. Als schlechter Mensch wollte ich nicht vor ihr stehen, aber leider ließ mir die derzeitige Situation keine andere Wahl. Meine Sicht wurde nach und nach wieder klarer und so langsam erkannte ich auch wieder alles um mich herum, selbst wenn dies nicht unbedingt ein gutes Zeichen war. Ich spürte das Gewicht meiner Flügel, welches auf meinem Rücken lastete und mich bald zum Fallen brachte, aber noch hielt ich mich tapfer. Ich nahm dies alles sogar gerne auf mich, wenn ich dafür Michiko retten konnte. Erst als ich Ghirahim vor mir sah, erkannte ich, worauf der Todbringer hinauswollte, als er von meinem Alptraum sprach. Ich biss mir auf die Unterlippe um irgendeine Bemerkung zu vermeiden, ehe ich meinen Griff um mein Katana wieder verstärkte. Oh ja es ist wirklich war, dieser Kerl war wirklich ein Alptraum für mich, nicht nur jetzt, da ich so geschwächt war vorher auch schon. Deshalb nannte ich ihn auch nicht Dämonenlord, nein für mich war er nicht einmal irgendetwas Besseres als ich. Er war einfach nur ein Insekt, welches ich einfach zerquetschen wollte. „Oh nein, nicht du schon wieder.“, mehr oder weniger genervt, hob ich mein Katana und brachte meinen zitternden Arm langsam wieder unter meine Kontrolle.

Zu zittern konnte ich mir jetzt auch gerade nicht leisten, da ich ihn besiegen wollte. Er war nur ein einfacher Zeitvertreib für mich, aber dem Todbringer, brachte er wohl noch mehr Zeit ein um sich an Michiko zu vergehen. Bei diesem Gedanken kam mir erneut Rosiel in den Sinn und ja Ghirahim sah ihm irgendwie sehr ähnlich. Zum Teufel mit dieser Ähnlichkeit, dies würde mich nun nicht aufhalten, gegen ihn zu kämpfen. Für ihn gab es von mir auch keine freundlichen Worte, sondern eher die totale Vernichtung. Mit der Hilfe meiner Flügel ließ ich ihn auch gar nicht erst zu Wort kommen, nein viel eher griff ich ihn sofort an. Und ließ dabei sogar meine Bandmember einfach so stehen. Die Prinzessin hatte ihren eigenen Gegner, mit ihm hier würde ich schon fertig werden, hoffentlich.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 26 Okt 2014, 15:41

Ganz erschrocken und voller Angst blickte ich zu King Bulbin, der tot vor meinen Füßen lag. ,,Um Himmelswillen..." flüsterte ich und schreckte auf. Eine weibliche Stimme sprach zu mir, ich verstand nicht ganz weshalb sie mir zum Sieg gratulierte. Ich hatte King Bulbin doch nicht umgebracht. Die Dämoninkramte den Schlüssel von dem Dämon hervor und warf ihn mit einem Tempo, der schneller als ein Pfeil war, ins Schloss von Skarletts Gefängnis. Die Dämonin stellte sich als Sayla vor ,,Arisu..." antwortete ich knapp.
Die Freude kam auf als ich Skarlett wiehern hörte, doch die Freude legte sich schnell Skarlett versuchte mich niederzutrampeln. Ich sprang noch rechtzeitig zur Seite und fragte Zähneknirschend ,,Was hast du mit Skarlett gemacht? Dass ist nicht mein Pferd! Skarlett würde nie versuchen mich umzubringen." Sayla grinste nur und ließ Skarlett noch einmal auf mich zu stürmen. Doch diesmal wich ich zu spät aus und knallte gegen den nächsten Baum. Langsam rappelte ich mich auf und redete auf Skarlett ein ,, Skarlett, meine Süße erkennst du mich denn nicht? Ich bin es doch Arisu..." Sie schnaubte nur und scharrte mit dem rechten Huf am Bodeb. Tränen kamen auf und ich ging langsam auf sie zu. Skarlett ging auf einmal mit den Vorderläufen hoch und war dabei, ohne dass sie es wirklich tun wollte, mir mit den Hufen den Kopf einschlagen. Ausweichen wollte ich nicht schon wieder.
Lieber blieb ich stehen und werde von eigenen Pferd erschlagen, bevor ich noch weiter feige auswich.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 31 Okt 2014, 10:42

Keuchend stand ich vor das Phantom und grinste ,,Kann ich nur zurückgeben, ihr seid nicht schlecht." Als der Todbringer meinte, er würde uns durch lassen aber, dass auf mich eine Bestie warten würde ließ mich auf lachen ,,Na Perfekt besser kann es ja nicht mehr werden." Aber als er sprach, dass auf Asagi sein schlimmster Albtraum erwarten würde. Blickte ich kurz zu seine Bandmember, die ihn eh begleiten werden. ,,Ab hier werden sich unsere Wege wohl kurzteitig trennen." sprach ich und machte mich ohne ein weiteres Wort auf die Suche nach der Bestie von dem der Todbringer gesprochen hatte.

Jeden Schritt den ich machte, spürte ich die Präsenz stärker und stärker. Schließlich kam ich dort an wo die Bestie sein sollte, doch ich fand statt einer Bestie einen Menschen, der Prinzessin Michiko ziemlich ähnlich sah. Ich wagte einen Schritt weiter nach vorn und fragte ,,Wer oder was seid ihr?" Mein Blick war etwas misstrauisch gegenüber den Unbekannten. Gut sah er ja, dies musste ich ihm lassen aber nichts desto trotz wollte ich wissen wer er war.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 10 Nov 2014, 06:24

Sayla amüsierte sich köstlich über die seelischen Schmerzen, die sie Arisu zufügte, indem sie ihr Pferd gegen Skarletts Willen gegen sie aufhetzte, und über die körperlichen Schmerzen, die Skarlett ihr zufügte. Offenbar lag es in der Natur der Dämonen sich am Leid der Menschen zu ergötzen. Sayla sah auch dabei zu wie Skarlett kurz davor war, Arisus Kopf einzuschlagen, doch soweit wollte sie es nicht kommen lassen. Zumindest noch nicht. Sayla nutzte ihre Fähigkeiten bei Arisu und steuerte ihren Körper so, dass sie noch auswich. "Es bereitet mir großen Spaß euch zuzusehen. Doch das war erst die Einleitung dieser Geschichte.", sagte Sayla mit ruhiger Stimme. Die Dämonin steuerte Arisus Körper weiterhin und ließ sie etwas tanzen. Dies trug ebenfalls zu ihrem Amüsement bei, aber dem wusste sie noch eins draufzusetzen. Sayla ließ Arisu Skarlett angreifen einfach aus dem Grund, dass sie glaubte, dass Arisu das nicht ertragen würde. Sie wollte Arisu sie anflehen hören, damit aufzuhören. Skarlett wurde auch noch von Sayla ferngesteuert, ansonsten wäre Skarlett wohl nicht einfach stehen geblieben. Die Dämonin selbst fing an zu kichern. Die Beziehung zwischen Mensch und Tier wurde von ihr auf die Probe gestellt. Insgesamt schien die Lage für Arisu aussichtslos zu sein.

Im Schloss fingen bereits auch die nächsten Auseinandersetzungen an. Asagi und seine Bandkollegen trafen auf Ghirahim im Ostturm, der am Ende zum Thronsaal führte während Nozomi es mit meinem Bruder Ryo im Westturm zu tun bekam, der genauso wie sein östliches Pendant einen Weg zum Thronsaal besaß. Ghirahims Erscheinung erinnerte sicherlich an Rosiel, was eher Zufall als vom Dämonenkönig gewollt war, und Ryo besaß eine gewisse Ähnlichkeit mit mir, was nicht verwunderlich war, da wir Geschwister waren. Ryo war nur viel muskulöser und besaß markantere Gesichtszüge, oder kurz gesagt, er sah viel männlicher aus. Sowohl Ghirahim als auch Ryo hatten ihre Gegenüber bereits erwartet.
Als Ghirahim Asagi und die anderen erblickte, verließ ein Lachen seine Kehle, bevor er sich mit seiner Zunge über seine Lippen leckte. Ghirahim wollte zum Sprechen ansetzen, doch Asagi hielt ihn davon ab, indem er auf ihn zustürmte. Der Weißhaarige verzog aber keine Miene. Er schnippte mit seiner rechten Hand und teleportierte sich weg, nur um wieder etwas weiter von Asagi entfernt aufzutauchen. "Ich bin auch erfreut, euch zu sehen. Es ist eine Schande, dass Dämonen wie ihr euch gegen meinen Gebieter stellt. Somit lasst ihr mir keine Wahl als euch in eure Schranken zu weisen. Zu meiner Gebieterin kann ich euch nicht durchlassen. Ihr habt sicher schon gehört, was sie gerade durchmacht", sagte Ghirahim. Seine Worte dienten rein zur Provokation. Der Dämonenlord sah Asagi an und schnippte erneut mit seinen Fingern, doch diesmal erschein ein pechschwarzes Schwert vor ihm, das er sofort ergriff. Mit diesem lief er dann langsam auf Asagi zu während er sprach: "Es sieht ganz so aus, als ob die Zeit gegen dich steht. Wenn ich Euch nur lange genug hinhalte, naht früher oder später Euer Ende, Asagi." Ghirahim spielte damit auf Asagis Alterung an. Seit ihrer letzten Begegnung konnte Asagi auf normalem Wege niemals so schnell gealtert sein, doch wusste Ghirahim nicht über die Umstände Bescheid.
Ryo freute sich über seinen Besuch, vor allem weil es sich bei Nozomi um eine junge Dame handelte, die er leiden lassen konnte. "Wenn Ihr schon in ein fremdes Land einmarschiert, Prinzessin Nozomi, dann solltet Ihr euch vielleicht besser über dieses informieren. Ihr wisst bestimmt, dass Eure Anwesenheit hier ein Kriegsgrund darstellt.", knurrte Ryo sie auf ihre Frage hin an. Mit meinem älteren Bruder war nicht gut Kirschen essen. Zwar besaß ich ein snderes Bild von ihm, doch er war äußerst aggressiv und ließ nicht mit sich reden. Er musterte Nozomi und stellte fest, dass sie gar nicht mal so übel aussah. Er fand es fast schon ein Jammer, dass er ihr den Garaus machen musste. Auf den zweiten Teil von Nozomis Frage, also was er ist, antwortete Ryo nicht direkt. Er sprach nur: "Ich weiß nicht, ob Ihr die Fähigkeiten meiner kleinen Schwester miterlebt habt, aber ich besitze ähnliche Kräfte." Daraufhin begann er mit seiner Verwandlung. Anders als ich transformierte er sich nicht zu einem Dämon. Ryo besaß die Fähigkeit, Eigenschaften von Bestien zu übernehmen. Die Finsternis, die über ihn herrschte, ließ oft dämonisch aussehen. Nach erfolgter Verwandlung stand Ryo als Echse vor Nozomi. Nun sollte auch sie verstehen, wer mit der Bestie gemeint war. "Mach dich auf etwas gefasst, Kleine!", drohte Ryo Nozomi und stürmte schon auf sie zu.

Wähtend all der gerade laufenden Geschehnisse im Schloss und im Schlossgarten lag ich allein und vom Todbringer zurückgelassen völlig entblößt in meinem Bett. Meine Bewegungen waren nicht mehr eingeschränkt, aber ich blieb liegen und starrte zur Decke. Ich fühlte mich kraftlos und so unendlich schmutzig, nachdem der Dämonenkönig sich an mir vergangen hatte. Wo der jetzt war, wusste ich auch nicht, aber wahrscheinlich mussten die anderen auch noch an ihm vorbei, wenn sie zu mir wollten. Mittlerweile war ich aber längst nicht mehr die, die ich war, als ich das Schloss betreten hatte. Mein Charakter hatte sich grundlegend geändert. Diejenigen, die mich kannten wussten was das bedeutete. "Du Närrin! Dachtest du wirklich, du könntest mich ewig in einen Käfig sperren? Jetzt herrsche ich wieder über unseren Körper und gebe ihn nicht so leicht wieder her.", sprach ich zu mir selbst, obwohl da eher mein böses selbst zu meinem guten sprach. Die Finsternis und Boshaftigkeit des Todbringers zog durch den Akt, den wir ausgeübt hatten, durch meinen Körper und hatte mein böses Ich wieder erstarken lassen. Mein gutes Ich war dagegen machtlos. Mein böses Ich bereute es auch nicht, dass ich mein erstes Mal mit dem Dämonenkönig hatte. Sie freute sich sogar darüber, als Dämonenkönigin zu gelten.
Nicht nur mein Charakter änderte sich. Mein ganzer Körper zog eine Veränderung durch. Bis diese abgeschlossen war, dauerte es noch etwas aufgrund meiner Kraftlosigkeit. Im Prinzip hatte ich durch den direkten Kontakt mit dem Dämonenkönig bloß die Fähigkeit erhalten, eine neue Verwandlung durchzuführen. Bis ich genug Kraft hatte, um diese zu vollziehen, blieb ich erstmal liegen und hielt eine Hand vor meinen Schritt während ich meinen anderen Arm über meine Brust legte, um meine Blöße zumindest etwas zu wahren, dabei kam so schnell vermutlich eh niemand hierher.

Gleichzeitig hatte Isamu sich erfolgreich bis zur Quelle der Göttin vorgekämpft. Er betrat die Quelle und ging weiter vor, bis er vor einem großen Wasserbecken zum Stehen kam. Ein schrilles Lachen ertönte, bevor jenes Wesen erschien wegen dem Isamu hergekommen war: die große Fee, die im Auftrag der Göttin Hylia über diese Quelle wachte.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 10 Nov 2014, 20:42

Ich konnte meinen ersten Angriff gar nicht zu Ende führen, schon hatte er sich von mir weg teleportiert. Schade eigentlich, aber leider konnte ich es nicht vermeiden. In der Hoffnung diesen Kampf nicht zu verlieren, strahlten meine Augen noch immer diesen festen Glauben an den Sieg aus, selbst wenn es in meinem Inneren anders aussah. Mühsam richtete ich mich wieder richtig auf, wodurch meine Knochen knackten. Ein ekelhaftes Geräusch, wenn es nach mir ginge, aber leider unvermeidbar. Seine Worte sollten ihm nur noch in der Kehle stecken bleiben, diese Gedanken kamen mir sofort nach seinen beiden Anspielungen in den Sinn, auch wenn ich über das, was Michiko blühen musste, nicht unbedingt nachdenken wollte. Eigentlich hatte ich nicht vor, mich von seinen Worten so sehr provozieren zu lassen und wollte es sogar vermeiden, aber man merkte mir immer wieder an, wie nah mir eigentlich alles ging, was Michiko betraf. Liebe war zwar etwas Schönes, aber sie war auch die schwerste Bürde, die man zu tragen hatte. Immer wieder versuchte ich diese Gedanken, die ich mir um die Weißhaarige machte, zu verdrängen auch wenn es mittlerweile zu spät zu sein schien. Ghirahim sollte mich definitiv nicht aufhalten, na soweit kam es noch, dass er in der Lage war, mich aufzuhalten. Dafür war ich einfach schon zu weit gekommen und hatte auch zu viel erlebt um mich jetzt von jemandem wie ihm aufhalten zu lassen. Ich konnte es nicht leugnen, dass ich nicht auch ein Dämon war, aber für mich zählte mehr das Wesen, mit dem man diese Flügel verband, die aus meinem Rücken ragten und dies waren nun mal die Engel. Meine Bandmember waren wahrscheinlich keiner anderen Meinung, aber ich versuchte sie größtenteils nicht in diesen Kampf mit einzubeziehen. Für mich war es fast so, als ob dies mein Kampf sei, den ich zu bestreiten hatte, auch wenn ich ihre Hilfe gut gebrauchen konnte. Ein schmerzerfülltes Stöhnen verließ meine Kehle, als meine freie Hand wieder zu meiner Verletzung glitt. Vorsichtig versuchte ich den Schmerz einfach herunter zu schlucken und mich nun wirklich darauf gefasst zu machen, gegen Ghirahim anzutreten. Jedoch als ich meinen Blick wieder auf ihn richtete, wollte ich ihn schon wieder angewidert zu einem anderen Punkt richten. Allein schon, was sein Verhalten anging, machte er sich bei mir nicht sonderlich beliebt. Dämonen machten sich eigentlich bei mir nie beliebt, auch wenn mich Michikos dunkle Seite ebenso anzog, wie ihre gute Seite. Ich hatte mich nicht in eine der beiden Seiten verliebt, ich hatte mich in ihr ganzes Wesen verliebt und dies schloss eben auch diese Seite ein, auch wenn es mich schmerzte zu sehen, wie sie dann handelte. „Sprich nicht über Dinge, die du so oder so niemals verstehen wirst. Es zählt nur, dass ich dich hier und jetzt vernichten werde.“, gab ich bissig zu und zog dabei trotzdem scharf die Luft ein.

Ich sah es gar nicht ein zu erklären, warum ich so alt aussah, es war für mich schon so oder so schlimm genug, mich so zeigen zu müssen. Hätte meine Bandmember dies genauso betroffen wie mich, würden sie immerhin nicht viel anders aussehen, auch wenn sie es vielleicht als nicht so schlimm ansahen, wie ich. Gerade in diesem Moment, als Ghirahim näher auf mich zukam, richtete ich meinen Blick doch wieder auf ihn. Niemals den Gegner aus den Augen lassen, ihm niemals den Rücken zukehren, bevor man sich nicht seines Todes sicher war. All dies versuchte ich zu beachten, auch wenn es vielleicht nicht viel klang, aber es konnte über Sieg und Niederlage entscheiden. In meinen Gedanken kämpfte ich bereits und legte mir auch schon verschiedene Taktiken zurecht um ihn einfach so schnell wie möglich auszuschalten. Keinesfalls wollte ich auf seinen ersten Schritt warten, na soweit kam es dann noch. Egal wie schlecht es mir jetzt auch ging, ich war noch fit genug um diesen Kampf zu bestreiten. Als ich die schwarze Klinge ein wenig musterte, umspielte ein Lächeln meine Lippen. Anscheinend war es so gut zu erkennen, dass selbst meine Bandmember sich etwas anspannten. Ich konnte noch so alt aussehen, aber dies war eben auch nur mein Körper und sie wussten genau, worauf ich anspielte. Näher ließ ich Ghirahim gerade auch nicht kommen, da ich ihm mit meinen Flügeln einen kräftigen Windstoß entgegenschickte. Anschließend sah ich selbst wieder dunklen Rauch aus meinem Körper kommen. Ich wollte nicht wieder ein Dämon werden, oder zumindest nicht diese Gestalt annehmen und die Situation verlangte es auch nicht, aber ich konnte mir damit noch ein wenig mehr Zeit herausschlagen. Langsam verblassten meine Flügel und lösten sich gänzlich auf, wodurch ich mich kurz auf mein Katana stützen musste, aber dies war auch schnell wieder vorbei. Sich wieder an das fehlende Gewicht zu gewöhnen, war dabei etwas ganz anderes. Bald schon konnte man sagen, dass sich nun herausstellte, warum ich Rosen bald schon vergötterte. Sie mochten im ersten Moment schön sein, doch berührte man sie, bekam man es sehr schnell mit deren Dornen zu tun. Irgendwann hatte ich mir selbst auferlegt, so werden zu wollen. Schön im ersten Moment, aber im zweiten Moment doch so schmerzhaft wie die Dornen einer Rose. Mein Katana verwandelte sich derweil in ein einfaches Schwert, geschmückt mit einer Blutroten Klinge. So wie ich mich gleich Ghirahim präsentierte hatte ich nicht einmal gegen Rosiel gekämpft und schon da hatte ich die Macht meines Vaters demonstriert, wobei er eigentlich diese Gestalt an mir verursacht hatte. Diese, die ich annehmen wollte, war meine eigene.

Menschlicher, aufgrund meiner Mutter, aber doch nicht zu unterschätzen, dies würde mein Vater auch noch früher erfahren müssen. Immerhin sollte er auch noch bezahlen, selbst wenn es jetzt noch nicht klar war, für welche Taten. Ich spürte wie sich zwar mein Körper veränderte, aber trotzdem blieben diese eigenartigen Gefühle bestehen. „Also dann lass uns spielen!“, zwar war mein Lächeln aus meinem Gesicht gewichen und doch war es in meinen Gedanken breiter dennje. Ich rechnete Ghirahims Chancen nicht so hoch an, auch wenn ich ihn eigentlich nicht unterschätzen wollte. Mittels dieser neugewonnenen Kraft, sah ich aus den Augenwinkeln zu meinen Bandmembern und nickte ihnen leicht zu. Für sie war dies alles wohl so neu, wie für mich. Unweigerlich musste ich aber wieder an Michiko denken und auch daran, dass ich sie nicht hatte beschützen können und dies konnte ich mir selbst nicht verzeihen. Ohne zu warten erhob ich mein blutrotes Schwert und begann dann einen erneuten Angriff. Ich kannte seine Fähigkeiten und seinen Kampfstil nicht, aber dann würde ich ihn ja jetzt kennenlernen.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 14 Nov 2014, 15:20

Woher kannte er meinen Namen?Ich hatte ihn doch nicht erwähnt. Die Echse stand nun vor mir; wohl eher etwas weiter weg von mir. Ein leichtes Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen. Er stürmte auf mich zu und ich konnte es nicht lassen es ihm gleich zu tun, Seine Klaue und mein Schwert prallten zusammen und drückten uns von einander weg. ,,Nicht schlecht..nicht schlecht.." murnelte ich hervor und stürmte nochmal auf ihn zu, doch kurz vor ihm sprang ich hoch und hielt mein Schwert über den Kopf.

Was Helios machte, konnte ich mir fast denken. Er würde wohl mit den anderen warten oder die Dämonen bezwingen, eins von beiden dachte ich mal. Michikos Bruder und ich wurden wieder von einander gedrückt ,,So so Woher kennt ihr mwinen Namen? Und wenn es ein Grund wäre um einen Krieg auszuprovozieren, dann wird es so sein, aber nichts desto trotz würde ich wenn ich ihr wäre nach meiner Schwester sehen, wer weiß was dieser Todbringer alles mit ihr macht." sprach ich und blickte ihn durchdringlich an.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 19 Nov 2014, 15:47

Ich konnte mich kein zentimeter Bewegen, der nach meinen Willen ausging. Sayla bereitete es wohl VergnUgen Skarlett und mich leiden zusehen, die Sache schien für mich aussichtslos zu sein. Noch aussichtsloser wurde es als ich wie von selbst meinen Bogen spannte um einen Pfeil nach Skarlett zu schießen " Oh bitte nein.." flehte ich in Gedanken und ich konnte es nicht lassen Tränen zu vergießen . ,,Skarlett..." Der Pfeil rutschte langsam aus meinen Fingerspitzen "...vergib mir.." Der Pfeil schoss auf Skarlett zu und ich rief verzweifelt ihren Namen "Möge doch bitte jemanden auftauchen und mir helfen" Zu meinen Glück zählte nur, dass der Pfeil Skarlett nr an ihrem Hals vorbeigestriffen war.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 24 Nov 2014, 22:44

So lag ich da, noch immer für mich allein in meinem eigenen Bett. Der Todbringer hatte mior wirklich etwas Schreckliches angetan, doch mittlerweile dachte ich schon ganz anders darüber. Konnte ich mit zwei oder vielleicht sogar noch mehr Persönlichkeiten überhaupt alleine sein? Physisch betrachtet mit Sicherheit, aber psychisch eher weniger. Nachdem ich meine gute Seite wieder einmal zurückgedrängt hatte, fing ich erst an mich richtig gut zu fühlen. In meinem ganzen Bauch kribbelte es, nachdem ich mit dem Todbringer verbunden war - auch schon währenddessen - und ich genoss diese Gefühl, dass in meinem Inneren tobte mittlerweile sichtlich. Es sah nur niemand, da außer mir niemand hier war. Finsternis stömte durch meinen ganzen Körper und mir gefiel es von Sekunde zu Sekunde mehr, wie sie mich mehr und mehr einnahm. "Diese Macht... sie ist unbeschreiblich.", sprach ich mit mir selbst. Meine Hand ruhte immer noch in meinem Schritt. Kurzerhand ließ ich es mir selbst etwas gut gehen, indem ich mich selbst zwischen den Beinen streichelte. Dabei dachte ich nicht etwa an den Dämonenkönig, sondern an Asagi. Meine Liebe zu ihm war halt immer noch vorhanden, egal ob ich gut oder böse war. Ein Stöhnen konnte ich mir nicht verkneifen und es interessierte mich nicht einmal, wenn man mich im gesamten Schloss hörte. Wahrscheinlich drang meine Stimme aber nicht mal bis außerhalb meines Schlafzimmers. Meine Hand nahm ich dann auch schnell wieder von dort unten weg und ich lag schließlich mit ausgebreiteten Armen in meinem Schlafgemach. Meine Brust hob und senkte sich wieder bei jedem Atemzug während die Finsternis sich weiterhin in mir ausbreitete. Ich war in den Besitz einer unvergleichlichen Macht gekommen, aber es fehlte immer noch etwas bis zur Vollkommenheit. Es klang vielleicht unglaublich, aber ich spürte plötzlich irgendwo im Gebäude eine weitere unglaubliche Kraft, nach der ich mich unheimlich sehnte. War das vielleicht Asagi? Möglich wäre es. Auch wenn mir diese Kraft fremd zu sein schien, so hatte sie doch etwas Vertrautes. Das konnte nur Asagi sein. Er musste sein Engelsgewand abgelegt haben, um wieder gänzlich ein Dämon zu werden. Allein an dem Gedanken daran kribbelte es mich noch stärker im Bauch. Nun wollte ich aber doch nicht, dass er mich so vorfand. Aus diesem Grund nutzte ich meine bereits vorhandene Energie, um aufzustehen, damit ich meinen Körper wieder mit Kleidung bedecken konnte.

Ghirahim gefiel es sehr, dass Asagi sich gegen ihn zur Wehr setzte. Man konnte sagen, dass er sich sogar sehr darüber, dass Asagi so weit ging und eine Verwandlung vollzog. Da spielte der Dämonenlord doch gerne mit. Auch er legte seine halbwegs menschliche Gestalt ab und präsentierte sich Asagi als der dämonische Schwertgeist, der er in Wahrheit war. "Von mir aus lass uns so viel Spaß haben wie nur möglich.", sprach Ghirahim und grinste danach. Ghirahim war sich sicher, dass sein eiserner Körper ihn vor Asagis Angriff schützte, doch da irrte er sich gewaltig. Ghirahim bekam zu spüren, dass er kein Gegner mehr für Asagi war. Mein Geliebter musste sich auf einem deutlich höheren Level als er befinden. Ghirahim ließ sich nur nicht anmerken, dass seine Chancen gegen null liefen. Er würde aber noch merken, dass das noch nicht alles war.

Ryo fand an seiner Gegnerin auch seinen Spaß. Ihre ersten Angriffe prallten aufeinander. Zu seinem Glück boten ihm seine Echsenschuppen einen guten Schutz gegen Nozomis Klinge. Da er das bei diesem ersten Zusammenstoß gemerkt hatte, rührte er sich bei Nozomis Sprungattacke zunächst nicht. Er wartete den passenden Moment ab, nämlich in dem Nozomi ihm den Schwerthieb versetzte, damit er ihr richtig zusetzen konnte. Als es soweit war, übernahmen seine Schuppen das Nötigste, damit der Hieb ihm nicht allzu sehr zusetzte. Ryo packte daraufhin mit einer Klaue Nozomis Kopf und drückte sie dann mit ziemlicher Wucht in den Boden, so dass im Boden Risse entstanden und vereinzelte Stellen sogar zu Bruch gingen. Ryo war das aber noch nicht genug. "Ich zeige dir, was ein richtiges Biest ist, Kleine! Du hättest lieber zuhause bleiben sollen.", sprach er etwas wahnsinnig. Er wollte Nozomis Kopf mit seiner Klaue zerquetschen, die Kraft dazu hatte er gewiss.

Sayla amüsierte sich sehr als sie sah, wie sehr Arisu litt. Zwar sagte die dunkelhaarige Prinzessin nichts, aber der Dämonin reichte ihr Gesichtsausdruck aus um zu wissen, dass Arisu litt. Da die Dämonin erneut kicherte, wurde sie kurz unaufmerksam und ließ es dadurch zu, dass Arisus Pfeil Skarlett nur striff. "Oh, wie ungeschickt von mir. Das nächste Mal passe ich besser auf.", sagte Sayla. Die Dämonin ging auf Arisu zu und legte ihre Klaue an ihr an. Sie konnte es nicht lassen, obwohl sie ihre Anweisungen bekommen hatte. Sie fuhr mit ihrer Klaue einmal an Arisus ganzem Körper herunter, doch bevor sie zu weit ging, zog sie ihre Klaue lieber wieder zurück. Schließlich stand sie dicht hinter Arisu und flüsterte dieser ins Ohr: "Du musst wissen... dir darf ich nichts tun. Ich darf dich eigentlich nicht einmal anfassen. Doch mir steht offen, was mit deinem Pferd geschieht. Was dich betrifft, du bist meine Sklavin und tust gefälligst das, was ich verlange." Sayla trat wieder einen Schritt zurück und ließ Arisu noch einmal ihren Bogen spannen. Der nächste Schuss sollte richtig sitzen und Skarletts Tod bedeuten. Deshalb ließ sie sich diesmal aber besonders viel Zeit.

Isamu bat die große Fee, seinen Kameraden im Kampf gegen die Dämonin zu helfen. Die große Fee erfüllte ihm seine Bitte und erklärte ihm dass sie es deshalb tat, weil sie Isamu wirklich schnuckelig fand. Die große Fee nutzte ihre Macht, um eine Horde von kleinen Feen aus der Quelle loszuschicken. Einige davon trugen dabei Isamu davon wieder direkt zurück ins Schloss. Die kleinen Feen verrichteten derweil ihr Werk und unterstützten Isamu und dessen Kameraden im Kampf gegen die Dämonen. Plötzlich standen bereits gefallene Soldaten wieder auf während die ganzen schwächeren Dämonen außerhalb der Schlossmauern geschwächt wurden. Natürlich funktioniert dies nicht bei Sayla, Ryo, Ghirahim und dem Todbringer. Die kleinen Feen halfen auch wirklich nur Isamus Verbündeten. Woher die große Fee wusste, wer dazu gehörte? Sie hatte es in seinem Herzen gesehen. Dies bedeutete aber auch, dass Dämonen wie Asagi und ich diese Unterstützung erhielten, natürlich aber auch "normale" Menschen wie Arisu und Nozomi. Die kleinen Feen nahmen sich Asagis Wunde an und heilten diese während sie meine Kraft wieder herstellten.
Nachdem ich mich etwas frischgemacht hatte und mir ein schwarzes Kleid angezogen hatte, sah ich zwei der kleinen Feen auf mich zufliegen. Sie schwirrten um mich herum, nachdem ich mene Hand nach ihnen ausgestreckt hatte und ich fühlte mich auf einmal wieder viel besser. Trotzdem hielt ich mich mit meiner Verwandlung zurück. Jetzt war noch nicht der passende Moment gekommen, um diese zu vollziehen. Ich verließ noch nicht einmal mein Schlafzimmer. Ein wenig wollte ich mich noch an meine neu dazugewonnen Kräfte gewöhnen.

Isamu wurde von den kleinen Feen, die ihn trugen, über die Schlossmauern getragen. Am Ende wurde er bei Arisu abgesetzt, um ihr helfen zu können. Sie hatte diese nämlich mehr als nötig. Isamu wusste allerdings nicht, womit er es zu tun hatte, wenn er sich Sayla annahm. Die Lage auf Schloss Hyrule spitzte sich aber insgesamt zu. Die entscheidenden Kämpfe waren im Gang, bevor der Todbringer an die Reihe kommen würde. Doch erstmal mussten Sayla, Ryo und Ghirahim bezwungen werden.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 25 Nov 2014, 06:27

Verzweifelt und total schutzlos ausgeliefert blickte ich zu Skarlett, meine Tränen flossen immer weiter. Selbst als Sayla hinter mir stand und sie mit ihrer Klaue meinen Körper herunter fuhr, jagte es mir einen eisklaten Schauer über den Rücken. Als ich einwenig vom Augenwinkel aus zu der Dämonin sah und sie mir etwas ins Ohr flüsterte. Weiteten sch meine Augen erschrocken und starrte auf meine Hand die von selbst meinen Bogen spannte. Ich konnte noch nicht mal ahnen, dass Isamu hierher auf dem Weg war. Eine fremdartige Präsenz konnte ich spüren aber definieren nicht. Bis ich Isamus Gedanken hören konnte.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 30 Nov 2014, 17:55

Einen Augenblick lang war ich dann doch etwas fasziniert davon, dass es wirklich so viele Wesen gab, die dazu in der Lage waren, sich eine andere Gestalt anzueignen. Dämonen, Engel, Menschen oder was auch immer, aber wir alle hatten immer etwas Magisches an uns kleben, selbst wenn wir es eigentlich nicht wahr haben wollten. Dennoch war es schon pure Ironie, dass nun zwei so gegensätzliche Wesen gegen einander kämpften, die sich doch allein durch die Seiten auf denen sie stehen sollten, ähnelten. Meinen Angriff hatte ich unterdessen nicht abgebrochen, auch wenn ich nicht merkte, dass ich praktisch viel stärker als Ghirahim war. Er musste wohl was seine eigenen Schwächen anging, ein genialer Schauspieler sein. Doch erst als ich die leichte Vertiefung in seinem Unterarm sah, mit dem er im Übrigen meinen Angriff abgeblockt hatte, wurde mir klar, dass er zumindest nicht unverwüstlich sein konnte. Spaß sollte ich bei diesem Kampf eigentlich nicht haben, denn ich wollte Michiko befreien, aber je länger es hier anzudauern schien, umso mehr gefiel es mir auch, diese Kraft einzusetzen. So dauerte es auch nicht lange, bis ich mich dazu entschlossen hatte, mein Katana achtlos fallen zu lassen. Ich kämpfte nur noch mit meinen Krallen und diese waren wohl ein genauso scharfes Werkzeug, wie mein Schwert. Meine Mundwinkel zuckten nach oben, als die kleine Fee meine Verletzung geheilt hatte. Zeit oder gar die Lust mich zu bedanken, hatte ich dann trotzdem nicht. Später würde ich dies wahrscheinlich noch nachholen, jedoch ließ ich es jetzt erst einmal dabei zu schweigen. In meinen Augen strahlte Ghirahim die blanke Mordlust entgegen und so hielt sich meine kurze Pause nicht lange. Selbst wenn wir gegenseitig uns praktisch einen Schlagabtausch lieferten, waren meine Krallen jetzt schon von seiner Gestalt beschmutzt. Ekelerregend wenn man mich fragte, doch ich kämpfte weiter. Immer wieder versenkte ich meine Krallen in seinen Armen, denn auf klassischen Schwertkampf hatte ich wirklich keine Lust mehr. Für mich zählte nur noch Michiko und okay auch wenn ich es ungern zugab, ich liebte es gerade mehr und mehr zu kämpfen. Schade nur, dass er mittlerweile kein wirklicher Gegner für mich zu sein schien, doch dies drosselte meine Mordlust nur bedingt. Meine Bandmember lehnten derweil nur noch an der Wand und starrten zu uns. Nicht, weil sie nichts zu tun hatten, sondern eher weil sie wussten, dass ich allein mit Ghirahim fertig wurde. Wenn ich etwas wollte, war ich eben doch recht schwer aufzuhalten. Mein Puls raste und ich atmete schwer, aufgrund der Anstrengung. Sicher war einiges an körperlicher Kraft zu mir gekommen, aber diese glich eben nicht das alter meines Körpers an sich aus. Wenn ich als hundertprozentiger Mensch wieder in diese Welt getreten wäre, hätte mein Körper sicher nicht die Jahre, die ich davor gelebt hätte, vertragen. Organversagen, wäre sofort eingetreten, aber dies kam mit der Zeit auch noch auf mich zu.

Daran wollte ich am liebsten noch gar nicht denken, denn auch mein Vater, mit dem ich mich so oder so nicht verbünden wollte, hätte mich davon ebenfalls nicht befreien können. Ich war niemals besonders gläubig gewesen und trotzdem hielt ich dies für eine Strafe, die ich bekommen hatte, da ich Rosiel getötet hatte. Das größte Verbreichen für einen Engel war es weiß Gott immer noch, einen seiner eigenen Art zu töten und dies hatte ich eben getan. Von daher zählten auch Rosiels Taten nicht, da er mich nicht getötet hatte. Meine dunklen Schwingen benutzte ich gerade um mich vor den Angriffen meines Gegners zu schützen. Es dauerte aber nur ein paar Sekunden, bevor ich ihn mit einem kräftigen Windstoß gegen die Wand pfefferte. Zwar bekam die Wand einige Risse und auch ein Krater entstand unter ihm, aber nachdem dies vorbei war, musste so oder so einiges anders werden. Die Welt musste sich verändern, selbst wenn ich bereits der Meinung war, dass dieser Kampf noch lange nicht zu Ende war. Der Kampf gegen Ghirahim zwar schon, aber ich ahnte eben nicht, was noch auf mich zukam. Mittlerweile hatte unser Kampf für meine Verhältnisse zu lange gedauert und da er keine Anstalten machte, mich wieder anzugreifen, übernahm ich eben diesen Punkt für ihn. Das Geräusch von Metall erklang in meinen Ohren schon seit jedem Angriff, den ich ausführte. Doch dann passierte es! Gerade als ich mein Katana aufheben wollte um Ghirahim endgültig den Garaus zu machen, trat mich dieser achtlos zu Boden. Erst durch sein Lachen wachte ich bald aus diesem tranceartigen Zustand auf. Doch leider hatte er nicht mit mir gerechnet, denn gerade als er zuschlagen wollte und ich eigentlich schutzlos ausgeliefert war, hob ich mein Katana, und durchbohrte seine Brust damit, bevor ich ihn ein Stück zurücktrat und aufstand. Wie er mir eben, so ich ihm, dies machte für mich keinen Unterschied mehr, denn ich wollte nur zu Michiko. Mein Katana war ich sogar gerade bereit zurück zu lassen, nur für sie. „Gutes Spiel, aber leider war das hier viel zu einfach.“, brachte ich amüsiert hervor und machte ihn praktisch mit meinen Worten schon nieder, ehe ich wieder den Griff meines Katanas in die Hand nahm und es noch weiter in seine Brust rammte. Achtlos entfernte ich mich daraufhin ein Stück von ihm und deutete meinen Bandmembern an, dass wir weiter sollten. Jetzt ließ ich mich praktisch von nichts mehr abhalten. Meine Augen strahlten noch immer diese gewisse Mordlust aus, weshalb meine Freunde auch in gewisser Weise Abstand zu mir hielten, aber wir gingen weiter. Unweigerlich wunderte ich mich, dass der Todbringer uns nicht schon aufhalten wollte, indem er uns einen weiteren Gegner schickte. Doch je schneller ich bei Michiko war, umso besser. Wir liefen durch einen der wohl zahlreichen Gänge, ohne wirklich zu wissen, wohin wir sollten. Doch mein Gefühl sagte mir, dass ich in die richtige Richtung ging, zumindest was Michiko anging. Dieses Gefühl zog mich einfach in die Richtung, auch wenn es etwas mit sich brachte, was ich gar nicht so gut fand. Ich spürte dunkle Energie, die immer stärker und stärker wurde. Doch sie war mir bekannt! Sehr bekannt sogar, zumindest wenn ich mich an die erste Begegnung mit meiner großen Liebe zurück erinnerte. Ich erinnerte mich zwar gerne an diesen Tag, doch war ich mir auch wieder sicher, dass sie niemals wieder zurückkommen würden. Gerade deshalb fiel mir auch wieder die Rose ein, die ich ihr ins Haar gesteckt hatte.

Das sie anscheinend noch nicht verwelkt war, oder zumindest noch nicht so stark, wie angenommen, signalisierte mir der Duft, den ich bei jedem Meter mehr und mehr wahrnahm. Vor einer Tür blieben wir dann stehen. Einen anderen Weg als diese Tür oder wieder zurück zu gehen, gab es wiederum nicht und genau umsehen wollte ich mich nicht. Dafür war die Energie, die nur Michiko ausstrahlen konnte, einfach zu stark. Meine dämonenartige Gestalt legte ich derweil auch nicht ab, da sich einfach zu viele Charaktereigenschaften in mir festgesetzt hatten, die ich begonnen hatte, zu lieben. Sicher, sagten mir Stimmen in meinem Inneren, dass es falsch war, so zu sein, dass es nicht zu mir passte, ich wieder zu mir finden musste, aber ich konnte es einfach nicht. Zumal sich sogar zu diesen dunklen Gefühlen eine gewisse Lust hinzugesellte, die ich gerade nicht einmal deuten konnte. Meine Klaue lag auf dem Türgriff, ehe ich meinen Bandmembern mitteilte, sie sollten hier warten. Soe loszuwerden, stand nicht in meinem Interesse, aber wenn hier Michiko sein sollte, wollte ich sie erst einmal nicht dabei haben. Wer wusste schon, was auf mich zukommen konnte. Zumal ich mich immer noch fragte, wieso der Todbringer immer noch nicht aufgetaucht war. Ich vernahm ein empörtes Schnaufen von Seiten Ruiza, aber ihn beachtete ich kaum. Hoffentlich konnten sie mir meine Taten verzeihen, wenn ich wieder normal war, ja hoffentlich. Oder zumindest wenn ich wieder normal werden wollte. Ich öffnete die Tür nur einen kleinen Spalt, bevor ich gänzlich eintrat und sie hinter mir Schloss, aber mir fiel sie sofort wieder ins Auge. Ohne Michiko aus den Augen zu lassen schloss ich die Tür und wagte es auch nicht, einen Schritt näher an sie heran zu gehen. Meine dunklen Schwingen lebte ich ein wenig an meinen Körper ab, aber nur so weit, dass ich sie bei Bedarf schnell wieder entfalten konnte. Mich nicht zu bemerkten war wohl doch ein Ding der Unmöglichkeit. „…..Michiko….“, meine Stimme, gemischt mit einem mechanisch klingenden Echo, hallte im Raum. Jedoch hielt es sich nicht lange, da ich bis auf ihren Namen auch kein weiteres Wort in den Mund nahm.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 07 Dez 2014, 15:59

Isamu kam Arisu gerade rechtzeitig zur Hilfe. Er hielt die Prinzessin davon ab, den Pfeil auf ihr Pferd zu schießen, indem er Sayla von hinten überraschend angriff. Die Dämonin bemerkte ihn erst daraufhin. Durch den Angriff verlor Sayla kurz die Kontrolle über Arisu und Skarlett, doch sie errang sie schnell zurück. Sie war aber alles andere als erfreut darüber, dass Isamu sie angegriffen hatte. "Wenn das nicht Prinz Isamu ist, sieh an. Oder sollte ich sagen ehemaliger Prinz. Dass du es wagst mich anzugreifen, kann ich nicht unbestraft lassen. Dafür wirst du büßen." Eine Handbewegung genügte, damit sie Arisus Körper fremdsteuerte und eine Pfeil auf Isamu schießen ließ. Der war aber mit Schwert und Schild gewappnet und benutzte letzteren, um den Pfeil abzublocken. Saylas Wut stieg. Sie sprach: "Du hast es nicht anders gewollt. Dann werde ich eben mit dir dasselbe machen wie mit Arisu und dem dämlichen Pferd." Sayla wollte auch Isamu zu ihrem Sklaven machen. Der rührte sich einen Moment lang nicht mehr, sodass die Dämonin dachte, sie hätte Erfolg gehabt. Isamu blickte sie nur irritiert an und meinte: "Ich habe keine Zeit für sowas. Ich muss meiner Schwester und dem Königreich helfen." Er stürmte plötzlich wie ein wildes Tier auf Sayla zu, die nicht verstand, was los war. Isamu setzte sie außer Gefecht und befreite damit Arisu und Skarlett von ihrem Fluch. "Kommt, Prinzessin, wir müssen weiter!", sagte Isamu und zerrte Arisu an der Hand mit sich. Sayla ließ er einfach liegen und er dachte nicht daran, dass sie mit Skarlett womöglich schneller unterwegs waren.

Ich stand vor einem großen Fenster in meinem Zimmer und zog den Vorhang auf Seite, der mir den Blick nach draußen verwehrte. Es drang nicht viel Licht in das Zimmer ein, da der Himmel immer noch in Finsternis gehüllt war. Nur die leuchtenden Körper der kleinen Feen waren teilweise zu erkennen und erhellten das Land. Sie waren vergleichbar mit Sternen. Von meinem Zimmer aus konnte ich nur wenig erkennen, was sich draußen ereignete. Ich sah jedoch das Bild der Zerstörung vor mir. Hyrule war nicht mehr das schöne Land, das es mal war, doch mich störte es nicht mal mehr. Das Zeitalter der Dämonen war in vollem Gange und ich sah mich bereits als Herrscherin ganz oben. Jedoch sah ich an meiner Seite, anders als man es vermutete, nicht den Todbringer, sondern Asagi. Er war meine große Liebe, ganz gleich, ob ich Gut oder Böse war. Das hieß demnach, dass ich die Vernichtung des Todbringers herbeisehnte. Dadurch würde ich auch die göttliche Macht Hylias zurückerhalten, die mir geraubt wurde. Erst dann war ich vollkommen. Der Dämonenkönig wusste noch nicht einmal richtig mit dieser Macht umzugehen, anders als ich. Daher wartete ich einfach noch ab, bis sich ein geeigneter Zeitpunkt ergab, um das Zimmer zu verlassen.
In einem schwarzen Kleid gehüllt, das so schwarz war wie meine Seele zurzeit, blieb ich am Fenster stehen und genoss die Aussicht. Durch das Kleid kamen meine Haare ebenfalls besser zur Geltung, was ein netter Nebeneffekt war. Die Rose in meinem Haar blühte noch, aber nicht mehr in all ihrer Pracht wie in dem Moment, in dem Asagi sie damals an gleicher Stelle platziert hatte. Sie ging langsam an meiner finsteren Seele zugrunde und verwelkte allmählich. Die letzte Rose Naganos drohte zu verwelken. Plötzlich hörte ich, wie sich die Tür öffnete. Die Person, die hereintrat, war kaum wiederzuerkennen, doch ich erkannte sie wieder. Seine Präsenz verriet mir, bei wem es sich handelte, doch ich hätte die Person, die ich liebte, so oder so wiedererkannt. Ich sah über meine Schulter zur Tür und sagte: "Asagi! Du bist endlich da! Das wurde aber auch Zeit!" In meinen Worten steckten keine Emotionen, daher konnte man sie verschieden deuten. Es war schwer zu sagen, ob ich sauer war, da er solange gebraucht hatte, oder ob ich froh war ihn zu sehen. Wahrscheinlich war es eine Kombination aus beiden. Asagi hatte sich äußerlich stark verändert. Sogar er hatte ein dämonisches Aussehen angenommen. Dies gefiel mir sehr. Meine Vision davon, wie wir beide Seite an Seite über Hyrule, Nagano und sonstige angrenzende Länder herrschten, wurde stärker. Ich drehte mich ganz zu ihm um und lief auf ihn zu. Mit ein paar Schritten Abstand blieb ich stehen, um ihn noch etwas genauer mustern zu können. "Du.. du... du siehtst teuflisch gut aus", sagte ich zu ihm und lächelte ihn boshaft an. Danach hielt ich es nicht mehr aus. Ich fiel Asagi in die Arme und drückte mich fest an ihn. Darauf Rücksicht, ob ich ihm nicht versehentlich weh tat, nahm ich keine. Während der Umarmung blickte ich ihm tief in die Augen und blieb einfach still. Jedes weitere Wort von mir würde diesen Moment wohl nur verderben. Man konnte nicht sagen, dass wirklich viel Zeit vergangen war, seitdem wir voneinander getrennt worden waren, aber es war viel passiert. Wir beiden waren momentan völlig anders und doch liebten wir einander wie eh und je. Das konnte ich förmlich spüren, genauso die finstere Macht, die in Asagi steckte.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 08 Dez 2014, 07:36

Zuerst wusste ich gar nicht, wie ich auf sie zugehen sollte. Zwar hatte ich wenige Schritte in ihre Richtung gewagt, doch mich hielt irgendetwas davon ab, weiter auf sie zuzugehen. Zum Glück tat sie dies aber für mich und ich traute meinen Augen bald kaum, als ich sie wieder im Arm halten konnte. Sicher hätte ich irgendetwas auf ihre Worte hin erwidern können, aber in diesem Moment war ich einfach nicht der Typ der gerne große Reden schwang, selbst wenn diese Gestalt dies eigentlich automatisch mit sich brachte. Einen Augenblick lang fühlte sich ihre Nähe an, wie als ob mir tausende Nadeln in den Körper gestochen wurden, doch ließ ich mir diese Schwäche nicht anmerken zu dankbar war ich einfach, sie wiedersehen zu dürfen. Sicher, wir waren wirklich nicht lange getrennter Wege gegangen, doch wenn ich sie so musterte, während ich meine Arme um sie geschlossen hatte, bemerkte ich schon, dass sie sich verändert hatte. Ihre Aura war einfach dunkler geworden. Gut meine ebenfalls, aber ich hatte immer noch die Möglichkeit wieder ich selbst zu werden, selbst wenn es gerade weniger danach aussah. Ich schien während diesen Sekunden einfach alles um mich herum nicht mehr wahrzunehmen. Denn meine Aufmerksamkeit gehörte einzig und allein Michiko. So bemerkte ich sogar, dass die Rose von damals, zwar noch in ihrem Haar steckte, langsam aber ihre Farbe verlor. Doch ihr Duft war immer noch allgegenwärtig. Diese Rosen hatten schon immer etwas Magisches an sich und ich konnte gar nicht beschreiben, wie froh ich war, wenn sie wieder ein Teil von Nagano werden würden. Das dies möglich war, bezweifelte ich zwar nicht, aber so konnte ich doch meinen grünen Daumen voll und ganz ausleben. Kurz löste ich einen Arm von Michiko und strich mit meiner Kralle sachte über ein Blütenblatt der Rose. Ich wollte sie nicht beschädigen, aber sie sollte nicht so einfach verblühen. Wahrscheinlich war diese Rose die einzige, die von Naganos prächtigen Rosengärten noch übrig war. Ich weigerte mich jedoch noch immer auch nur irgendeinen Ton von mir zu gehen, nicht weil ich mich schämte, sondern da ich ohne diese Gestalt sicher nicht mehr so teuflisch gut aussehen würde, wie sie es gerade genannt hatte. Lieber sollte ihr dieses Bild von mir noch etwas erspart bleiben, denn niemand nicht einmal ich wusste, was geschah wenn der Körper diesen Alterungsprozess nicht mehr aushalten konnte. Sicher normale Menschen starben, wenn der Körper irgendwann schlapp machte, aber bei mir war dies etwas anders, zumal ich eben nicht unbedingt von menschlicher Natur war. Mein Stammbaum war so oder so etwas schwer zu beschreiben.

Als Engel erschaffen, als Sohn Lucifers von einer Menschenfrau geboren und nun war ich auch noch ein halber Dämon, da mein Vater es eben nötig hatte, sich als einer der führenden im Gewerbe des Bösen, zu etablieren. Unter meiner leichten Berührung, die doch einen Abdruck in dem besagten Blütenblatt hinterließ, begann sich die Rose vollkommen zu regenerieren, obwohl es nicht einmal klar war, wie lange sie den Einfluss des Bösen noch ertragen konnte. „Fragt sich nur, wie lange du noch so denken wirst.“, war meine erste wirkliche Antwort nach diesen schier endlos andauernden Sekunden. Von mir aus konnten wir noch ewig hier so weiter stehen, doch davon würde der Kampf auch nicht gewonnen werden, auch wenn dieser gerade allein was mein Interesse anging, in den Hintergrund rückte. Vorsichtig wanderte meine Klaue schließlich zu ihrer Wange, wo sie zur Ruhe kam. Als ob sie unter meinen Berührungen zerbrechen konnte, so vorsichtig war ich gerade zugange. Was mein wirkliches ich anging, so verabscheute es gerade immer noch jegliche körperliche Nähe, die weit über eine Umarmung hinausging. Ich wusste eben auch so, dass Rosiel einiges angerichtet hatte, was diese Seite von mir nur zum Schmunzeln bringen konnte. Egal was sie mir in diesem Moment auch hätte für ein Kompliment machen können, ich fühlte mich in dieser Gestalt nur bedingt wohl. Ich war stark und vor allem hatte ich selbst keine Angst mehr von meinem ich –ich gab nur selten gerne zu, wie eitel ich eigentlich war, was mein Aussehen anging- aber ich war dies eben nicht. Ich war so nicht mehr die Person, in die Michiko sich verliebt hatte, selbst wenn es ihr anscheinend wirklich egal war, wie ich aussah. Nach und nach überwand ich meine eigenen Gedanken, die mich an diese Position fesselten und versiegelte Michikos Lippen mit meinen. Ich hatte mir ewig damit Zeit gelassen dies wirklich einmal zu wagen, aber auch jetzt ließ ich mir alle Zeit der Welt. Man glaubte es vielleicht kaum, aber auch ich war jemand, der gerne einmal zweideutig dachte und auch eine gewisse perverse Ader hatte, die sich wohlbemerkt nur durch meine Zeit an Rosiels Seite entwickeln konnte, denn so lange gab es diese Seite nämlich noch nicht. Meine Hände wanderten während dieses Kusses zu ihrer Hüfte herunter, wobei ich sie währenddessen etwas fester an mich drückte. Ich war nicht so veranlagt, dass ich bei einem Kuss die Augen schloss, aber es sollte eben viele geben, die sich diesen Augenkontakt nicht lange auferlegen wollten, wenn sie jemanden küssten. Ich wusste es jedenfalls nicht, wie sich so manches anfühlte. Gut ich wollte es nicht leugnen, ich hatte einmal eine Freundin, aber diese Erinnerungen wollte ich zu gerne aus meinem Gedächtnis verbannen um einfach noch mehr Momente mit Michiko darin behalten zu können. Irgendwie war es mir gerade sogar egal, ob sie diesen Kuss erwiderte, denn ich hatte sogar das Verlangen dazu, die zu zwingen. Eigentlich hatte ich das nie doch gerade war es wirklich so. In meinen Gedanken drehte sich gerade alles darum, wie ich sie einfach hätte dazu zwingen können zu tun, was ich von ihr verlangte. Man sollte mir eben nicht sein vollstes Vertrauen schenken, ansonsten konnte man es wie jetzt tierisch bereuen.

Es stimmte schon, dass ich alle meine schlechten Gefühle verdrängte und vor allem auch selten mit der Sprach rausrückte, wenn mir etwas nicht passte, aber gerade gelang dies alles wieder in meinen Kopf und die Lust Michikos Lippen und vor allem ihren Körper zu kosten, verstärkte sich dadurch nur noch. Noch nie hatte ich solch eine gewaltige Lust verspürt, die mich schon dazu anheizte, wirklich alles zu vergessen und meine Beherrschung ebenfalls zu verlieren. Wenn ich noch der alte Asagi gewesen wäre, der ich auch wirklich bald wieder sein wollte, hätte ich mich gerade für meine Gedanken selbst geschlagen. So etwas zu denken gehörte sich einfach nicht und ich war so etwas wie ich in letzter Zeit oft zugeben musste, einfach nicht gewohnt. Leicht öffnete ich meinen Mund und führ mit meiner Zunge über Michikos Lippen, während ich damit praktisch schon um Einlass bettelte. Ich war immer noch voll und ganz dazu bereit mir aus purem Verlangen heraus zu holen, was ich wollte, auch wenn ich dazu Gewalt anwenden musste. So war es mir sogar gerade egal, dass es Michiko war, der ich damit irgendwie drohte. Meine Bandmember, die draußen warteten interessierten mich ebenso wenig, wie der Todbringer, der hier noch irgendwo zu lauern schien. Hätte ich gewusst, was Michiko passiert war, hätte ich mich vielleicht sogar zurückgehalten. Obwohl ich dies bei meinem jetzigen Auftreten stark bezweifelte. „Bitte Michiko, halte mich auf, bitte.“, hallte es in meinem Kopf und es war bald schon der einzige Wunsch, den ich wohl in meinem Leben wirklich hegte. Tränen standen in meinen Augenwinkeln, ehe ich mich selbst wirklich noch in ihren Augen zu verlieren schien. Egal wie sehr ich sie auch liebte, ich wollte ihr an sich nichts aufzwingen und auch mir wollte ich nicht noch mehr antun, was ich später bereuen würde.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 09 Dez 2014, 19:49

Ich blickte Isamu, Michikos Bruder an und sah nur noch dem Kampf zu, wie er Sayla fertig machte. Währendessen kam Skarlett auf mich zu getrabt, ich blickte die schwarze Araber-Stute an und streichelte ihr weiches Maul ,,Mein Mädchen, zum Glück ist dir nichts passiert.". kam es erleichtert von mir und hielt ihre Zügel fest. Als Isamu mich an der Hand mit sich zerrte, sprach ich ,,Halt wartet, mit Skarlett sind wir doch schneller bei Michiko.". Ich befreite mich aus seinem Griff und stieg auf Sjarletts Rücken. Isamu, dem ich die Hand hinhielt um ihm beim Aufsteigen zu helgen, sprach ich ,,Steigt auf, auf einem Pferd sind wir schneller als zu Fuß.". Ich lächelte ihn noch an, als er meine Hand ergriff und hinter mir saß. ,,So mein Mädchen und jetzt auf zu Michiko.". Skarlett wieherte einmal und stellte sich auf die Hinterläufe, bevor sie im gestrecktem Galopp los galoppierte.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 14 Dez 2014, 19:49

Für mich fühlte es sich unbeschreiblich schön an wieder Asagi Nähe spüren zu können. Was auch immer vorgefallen war und egal wie sehr sich mein Charakter geändert hatte, meine Liebe zu ihm war allgegenwärtig. Es war damals sozusagen schon Liebe auf den ersten Blick, auch wenn ein Missverständnis mir das zu dieser Zeit hatte weismachen müssen. Wahrscheinlich trug ich als Symbol meiner Liebe zu ihm die Rose im Haar, die er mir gegeben hatte. Ich selbst bekam jedoch kaum mit, was die in mir herrschende Finsternis, die ich praktisch schon durch jede Pore meines Körpers ausstieß, mit der Rose machte. Asagi gelang es zwar die Rose in alter Pracht erblühen zu lassen, aber ob das ewig so blieb war fraglich. Ich sah Asagi die ganze Zeit nur in die Augen, die für mich ein Fenster in sein Innerstes darstellten. Mir war nicht genau klar, was Asagi meinte, als er sozusagen die Frage aufwarf, wie lange ich noch so denken würde. Ich war mir nicht sicher, ob ich seine Nähe genauso genießen würde, wenn er nicht die Gestalt eines Dämons besitzen würde, sondern stattdessen aussah wie ein alter Mann, der er ja eigentlich war. Vielleicht meinte er genau das. Nun fühlte ich mich jedoch sehr zu ihm hingezogen. Eine Lösung für das Problem mit seinem Alterungsprozess gab es bestimmt auch, nur fiel mir gerade keine ein.

Aus dem Augenwinkel blickte ich einen Moment lang auf seine Klaue, als diese meine Wange berührte. Sie fühlte sich so warm an, doch war das erst der Anfang. Ich sah Asagi wieder in die Augen und lächelte ihn an. Dieses Lächeln war aber alles andere als ein freundliches Lächeln. Es verriet nur, dass ich mich sehr freute wieder bei ihm sein zu können. Unter Umständen diente es auch dazu, ihn ein wenig zu verführen, damit er sich selbst überwinden konnte. Das geschah dann auch, wenngleich es noch etwas dauerte. Er küsste mich und es gab nichts, dass mich dazu bewegen könnte, diesen Kuss nicht zu erwidern. Während des Kusses genoss ich jede seiner Berührungen, die ich spürte während er mit seiner Klaue meinen Körper entlang bis zur Hüfte fuhr. Wir klebten förmlich schon aneinander, doch wie weit wir gingen, stand noch offen. In diesem Moment war es eigentlich unangebracht uns gegenseitig unsere Zuneigung zu dem jeweils anderen zu zeigen. Der Kampf gegen den Todbringer war noch nicht vorbei. Er lauerte womöglich irgendwo hier herum, doch meine Gedanken drehten sich mehr um Asagi als um ihn, auch wenn ich im Hinterkopf behielt, dass ich ihm dringend etwas sagen musste, bevor wir zu weit gingen. Der Kuss selbst gab mir aber noch nicht Anlass genug ihm zu beichten, weshalb meine finstere Seite wiedererwachte und noch stärker als jemals zuvor werden konnte. Während des Kusses sah ich meinem Geliebten nach wie vor in die Augen. Mir fiel es an sich sehr schwer, meinen Blick von ihnen zu lösen, was auch immer der Grund dafür war.

Ich spürte schon, dass Asagi mehr als nur diesen Kuss wollte. Dass er mich dabei nicht unbedingt sanft behandelte, störte mich nicht einmal. Diese Seite an ihm gefiel mir so sogar, auch wenn er offenbar nicht mehr der zu sein schien, in den ich mich verliebt hatte. Trotzdem waren meiner Liebe zu ihm keine Grenzen gesetzt. Seine Lust auf mehr konnte ich praktisch schon fühlen, jedoch wollte ich auch meinen Spaß haben. Dafür erkundete ich mit meinen Händen seinen Körper, der mir doch ziemlich fremd zu sein schien. Kein Wunder, denn in dieser Gestalt sah ich ihn eben zum ersten Mal. Ja, noch besaß ich Hände, da ich mich mit meiner Verwandlung noch zurückhielt, aber es war nun wohl angebrachter, mich seinem Körper zumindest etwas anzupassen. Aus diesem Grund vollzog ich eine Verwandlung, doch es war bei weitem nicht die Gestalt, die ich mittlerweile annehmen konnte. Auch sie war schon machtvoll, das stand außer Frage, aber sie gab erst einen Vorgeschmack darauf, wozu ich eigentlich schon in der Lage war. Nun besaß ich auch Klauen, doch lag mein Fokus bereits auf Asagis Zunge, die über meine Lippen leckte, was mir sehr gefiel. Ich konnte sie nicht vor verschlossenen Türen stehen lassen, weshalb ich meinen Mund etwas öffnete und ihr den Eintriff gewährte. Innerhalb wurde sie sofort von meiner Zunge empfangen. Diesen Moment mit dem Mann zu teilen, den ich liebte, war einfach unbeschreiblich. Asagi durfte auch ruhig mit mir anstellen, was er wollte. Stoppen konnte ich ihn weder noch wollte ich es. Plötzlich meldete sich aber eine Stimme in meinem Kopf, die mich dazu aufforderte, Asagi die Wahrheit zu sagen.

Ich wusste nicht, woher diese Stimme plötzlich kam. Sie klang einerseits fremd, aber andererseits so vertraut. War es das, was man Gewissen nannte? Besaßen Dämonen überhaupt eines? Wie auch immer, ich tat, was diese Stimme mir auftrag und löste dazu erstmal den Kuss. Daraufhin stieß ich mich etwas von Asagi weg, sodass zumindest mein Oberkörper ein wenig Abstand gewann. "Warte", sprach ich, "ich muss dir etwas sagen, bevor wir fortfahren, vorausgesetzt du möchtest es dann noch. Du hast dich bestimmt schon gefragt, was mit mir passiert ist, auch wenn dich das wohl weniger interessiert hat, als dass wir wieder zueinander fanden. Möglicherweise willst du es gar nicht wissen, aber ich muss es einfach loswerden." Ich schluckte einmal gut hörbar und fuhr schließlich fort: "Demise hat mir meine Jungfräulichkeit genommen... gegen meinen Willen. So war es zumindest anfangs, bevor ich wieder zu mir selbst fand. Nach einer Weile habe ich es zugegebenermaßen genossen, doch es lag mehr an dem Gefühl an sich, als an denjenigen, der es mir bereitet hat. Ich wünschte, du wärst an der Stelle des Todbringers gewesen, aber nun ist es zu spät und wir können es nicht mehr ungeschehen machen. Aber im Prinzip haben wir ähnliches durchgemacht, wenn du verstehst, was ich meine." Nun wusste Asagi Bescheid und es war irgendwie erleichternd, ihn eingeweiht zu haben. Ich wollte eigentlich gar nicht so sehr davon schwärmen, während ich es ihm erzählte, aber ich wollte gerne auch mit ihm so intim werden und da konnte er ruhig wissen, dass es mir gefiel. Im Nachhinein dachte ich daran, dass es vielleicht sogar gut so war. Angenommen sein Zorn auf Demise wuchs nun an und er wollte ihn um jeden Preis töten, dann hatte es nur Vorteile. Zwar war es dem Führer des legendären Schwertes bestimmt, den Dämonenkönig zu bezwingen, aber wenn er bereits angeschlagen war, wenn Isamu aufkreuzte, dann hatte mein kleiner Bruder es umso leichter. Ich dachte jedoch nicht daran, dass sein Zorn sich auch gegen jemand ganz anderen richten könnte.


Isamu verlor fast das Gleichgewicht, als Skarlett losgaloppierte. Die beiden waren also wieder unterwegs, doch Isamu beabsichtigte nicht mich direkt aufzusuchen, sondern denjenigen, der für die ganze Zerstörung verantwortlich war. Damit meinte er den Todbringer, obwohl ich eigentlich Schuld an allem war, da ich diesen aus seinem Gefängnis befreit hatte. "Ich denke, dieser Mistkerl wartet im Thronsaal auf uns. Lass uns dorthin gehen, Arisu!", sagte Isamu.

Ryo war gleichzeitig noch mit Nozomi beschäftigt, der er ordentlich zugesetzt hatte. Plötzlich hatte er aber kein Interesse mehr daran, sie zu töten. Zwar konnte er sie auch nicht einfach durchlassen, aber mit einem Mal fand er Gefallen an Nozomi. Diese Erkenntnis traf ihn, als er sie am Boden festhielt und dabei die ganze Zeit in ihr Gesicht sah. Ihm gefiel es, wie sehr sie sich wehrte, obwohl es doch eher aussichtslos für sie war, gegen eine wahrhaftige Bestie zu bestehen. Er konnte selbst nicht glauben, was ihm durch den Kopf ging, aber es fiel ihm auch zu schwer, es einfach zu verdrängen.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 15 Dez 2014, 07:10

Ich hörte, trotz das der Wind mir in die Ohren pfeift Isamu zu und nickte auf seine Aussage hin. Mit Skarlett waren wir wirklich schneller zu Fuß, ,,Nicht erschrecken!!!" rief ich Isamu zu und ließ Skarlett durch das Tor zum Thronsaal donnern.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 15 Dez 2014, 20:02

Erst durch ihre Verwandlung und wie sie anschließend etwas ansprach, was ich gar nicht hören wollte, wurde ich wieder aufmerksamer und kam langsam wieder zur Besinnung. Augenblicklich bereute ich es zwar nicht sie geküsst zu haben, aber ich bereute es, doch weiter gegangen zu sein. Erstrecht hätte ich mich für meine eigenen Gedanken am liebsten ausgepeitscht, zumindest solange ich sie nicht im Griff hatte. Sicher fühlte ich mich gerade sogar zu dieser Gestalt, die sie an den Tag legte, noch mehr hingezogen, aber ich konnte einfach nicht näher darauf eingehen. Zuerst nahm ich ihr Anliegen nicht als sonderlich wichtig an, aber dies änderte sich schnell. Meine Gefühle fuhren praktisch wie auf einer Achterbahn, vom Höhepunkt der Lust aus, wieder ins tiefe Tal der Trauer zurück, bevor in mir die Wut anstieg. Dementsprechend sah man dies auch an meinem Gesichtsausdruck. Und wenn nicht dort, eher in meinen Augen. Ja die Augen waren die Fenster zur Seele, doch zu einer wie meiner sollten sie eigentlich besser nicht führen, auch wenn ich mir dies nicht mehr zurechtbiegen konnte. Michiko traf an sich keine Schuld daran, selbst wenn es ihr später gefallen hatte, aber trotzdem schien sie auch ein Teil meiner Wut zu werden. Noch hielt sich meine Wut im Zaum, aber je mehr ich über ihre Worte nachdachte umso mehr schien ich bald zu explodieren. Weder ich, noch irgendwer sonst wollte dann wohl wissen, was mit mir geschah. Von meinen eigenen Gedanken angetrieben, wurde mein Blick immer wütender und allein zur Sicherheut entfernte ich mich noch ein Stück von der Weißhaarigen. Eigentlich war sie wirklich meine große Liebe und so etwas hatte ich sonst auch wirklich niemals gefühlt, aber gerade jetzt konnte ich einfach nicht anders, als ihr auch die Schuld an der derzeitigen Lage zu geben. Egal was ich auch gerade versuchte und wie sehr ich mit mir selbst rang, meine Wut sah man am deutlichsten in meinen Augen. Das einzige, was man dazu noch andeuten musste war, dass ich nicht nur wütend auf sie oder den Todbringer war, nein ich war auch wütend auf mich selbst. Ich konnte sie nicht vor diesem Schicksal bewahren. Das es keine Möglichkeit gegeben hatte, dies zu verhindern wollte dabei einfach nicht in meinen Kopf, weshalb ich mir ja geradewegs die Schuld an allem zuschob. Meine Flügen breiteten sich ganz von allein aus und um mich herum bildete sich wieder dunkler Nebel. Mit wutentbranntem Blick sah ich zur Weißhaarigen und ja diese Gestalt an ihr fesselte mich sehr. Bald so sehr, dass ich ohne dieses Wissen über sie herfallen könnte. Diese Gedanken an die Lust waren noch immer in meinem Kopf, aber gerade genauso in den Hintergrund gerückt, wie die Tatsache, dass ich durch diesen Ausbruch an Gefühlen, wohl diese Gestalt nicht mehr halten konnte. Durch den dunklen Nebel heraus, blieb mein Blick noch immer starr auf sie gerichtet und ich wagte es nicht, meine Augen von ihr abzuwenden. „Sicher erwartest du jetzt eine andere Antwort von mir, aber lauf…..lauf bevor ich dir etwas antue!“, diese Worte aus dem Mund eines Dämonen an eine andere Dämonin zu richten, viel mir sichtlich schwer, bevor mir alles egal wurde. Ein Aufschrei meinerseits war als erstes zu hören, bevor aus dem dunklen Rauch eine gewaltige Druckwelle wurde, die sich im ganzen Raum ausbreitete. Die Türen wurden aus ihren Verankerungen gerissen und das Glas der Fenster zersprang, während sich auch in den Wänden deutliche Risse bildeten. Das ich über solche Macht verfügte ahnte ich selbst nicht und je länger ich sie nutzte, umso mehr gefiel sie mir. So gehörten auch diese letzten Worte der Gutherzigkeit der Vergangenheit an, ehe ich auf Michiko zu pirschte.  

Meine Bandmember hatten währenddessen sogar den Raum betreten und bekamen derweil jeglichen Mist mit, den ich gerade verzapfte. Meine Klaue umgriff Michikos Kehle, während ich sie gegen eine Wand drückte und langsam meinen Griff um ihren Hals verstärkte. „Weißt du ich sollte dich wirklich…“, begann ich und zischte diese Worte durch meine zusammengebissenen Zähne hindurch, wurde aber schnell von Tsunehito unterbrochen. „Asagi hör sofort auf!“ „Klappe Tsunehito ich gebe ihr nur das, was ihr zusteht!“, griff ich meinen guten Freund an und schaute trotzdem nur zu meinem ersten Opfer, einem von vielen. Ganz anders als in der Legende, wo der Samurai sein Leben für seine Liebe aushauchte. Von einen auf den anderen Moment schien sich meine Liebe komplett aufgelöst zu haben und untergetaucht zu sein. Ich hasste es mich selbst zu verlieren und mich immer weiter in von Rosiels gesponnenen Netz zu befinden, aber es sah wohl so aus, als ob ich da jetzt durchmusste. Das Rosiel gerade präsenter als sonst war, wollte ich dabei nicht einsehen, immerhin hatte ich dann doch etwas Besseres zu tun, als meine Gedanken an ihn zu verschwenden. Dafür hasste ich ihn einfach zu sehr, bald schon bis aufs Blut. Während mir meine Flügel von hinten aus Schutz boten, sah ich die Weißhaarige nur weiterhin mit vor Wut glühenden Augen an. Meine Augen glühten dabei nicht wirklich, aber die Beschreibung passte auf diesen Ausdruck der in meinen Augen lag, wie die Faust aufs Auge. Ohne weiteres nachdenken presste ich meine Lippen wieder auf Michikos um ihr dann doch jeglichen Versuch doch an Sauerstoff zu kommen, zu unterbinden. Ich merkte allein nicht, wie durch meine Einwirkung, die Rose in ihrem Haar langsam braun wurde. Das mich dies so aus der Fassung bringen konnte, hätte ich selbst nicht gedacht und ich wusste auch selbst nicht, wie ich es hätte verhindern können. Wenn ich nicht so vor Michiko aufgetaucht wäre, wäre würde mich diese Wut sicher nicht so durchströmen und wahrscheinlich wäre ich sogar viel verständnisvoller gewesen, als ich es jetzt war. Meine Klaue löste sich die ganze Zeit nicht von ihrer Kehle und in diesen wohl eher erzwungenen Kuss, grinste ich nur hinein. Innerlich rang ich mit mir selbst. Ich wollte sie nicht töten, nein dies wollte ich ganz und gar nicht, selbst wenn sie mich damit verletzt hatte, so konnte sie an sich nichts dafür. Meine Wut sollte sich eigentlich eher gegen den Todbringer richten, aber momentan ließ ich diese Wut einfach an der nächst besten Person in meinem Umkreis aus und dies war leider Michiko. Innerlich tat sie mir leid, aber ich konnte äußerlich nichts an der Situation ändern. Je weiter ich hierbei ging umso mehr zog ich auch die Wut meiner Bandmember auf mich. Sie ertrugen sicherlich so ziemlich alles, meinen Charakter und auch meine gelegentlichen Selbstzweifel, aber für sie war dies eine Sache zu viel, da sie alle ein wenig für die Prinzessin schwärmten. Meine Krallen vergruben sich bald schon tief ihr und ließen auch so bald nicht ab, jedenfalls nicht durch das gute Zureden meiner Bandmember. Reden half da wirklich nichts mehr.

Plötzlich jedoch ließ ich gezwungenermaßen von meiner großen Liebe ab. Am liebsten hätte ich denjenigen dafür umgebracht, der mich von meiner Sache abgehalten hatte, aber gerade war ich unfähig mich zu bewegen. Ich wusste ja, dass Ruiza mit Blitzen kämpfte, aber schon früher hatten wir uns geschworen unsere Kräfte niemals gegen einander zu wenden, zumindest bis zum heutigen Tag. Nachdem ich von der Weißhaarigen abgelassen hatte, fand ich mich schließlich auch auf dem Boden wieder. Meine dämonenartige Gestalt löste sich langsam von mir ab und gab somit mein schutzloses und kränkliches selbst preis, welches nicht einmal in der Lage dazu war, das Gewicht der eigenen Flügel zu stämmen. Am liebsten wollte ich niemanden ansehen und erst recht nicht Michiko, genauso wollte ich nicht, dass sie mich so sahen, denn mein Zustand hatte sich weiter verschlimmert. Mit jeder weiteren Sekunde, in der ich meine Kräfte einsetzte, trug mein Körper den Preis dafür, einen ziemlich hohen Preis. Um niemanden ansehen zu müssen schloss ich meine trüben Augen, während sich Tränen trotzdem über mein Gesicht bahnten. Das sie mich alle so sahen konnte ich dabei doch nicht verhindern, doch mein schlechtes Gewissen, besonders Michiko gegenüber holte mich schnell ein. Ich musste wohl damit leben, die dunkle Seite in mir verschließen zu müssen, auf diese Kräfte verzichten zu müssen. Doch an einem konnte mich bestimmt alles nicht hindern. Allen im Kampf gegen den Todbringer zur Seite zu stehen. Jedoch gerade hasste ich wohl nichts mehr als mich selbst, nicht für mein Aussehen aber für meine Taten.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 21 Dez 2014, 21:19

Ich sah Asagi weiterhin in die Augen, um sofort zu sehen, wie er auf mein Geständnis reagierte. Dadurch bemerkte ich recht schnell, wie sich der Ausdruck in seinen Augen änderte. Passend dazu richtete er seine Warnung an mich. Nicht nur daran oder an seinen Augen war zu erkennen, dass Asagi sich nicht mehr wirklich im Griff hatte. Spätestens bei der Druckwelle, die das halbe Zimmer zerstörte, war ich mir in diesem Punkt sogar vollkommen sicher. Ich ignorierte Asagi Warnung und blieb einfach vor ihm stehen, soweit es die Druckwelle zuließ, denn diese hinterließ auch bei mir hier und da schon ein paar Spuren, so zierte nämlich auf einmal meine Wange eine Wunde, so als ob er mich mit einem Schwert attackiert hatte. Das war allerdings nichts im Vergleich zu dem, was darauf folgte.
Ehe ich mich versah fand ich mich an eine Wand gedrückt wieder mit einer von Asagis Klauen an meiner Kehle, die verhinderte, dass ich richtig atmen konnte. Mit aus lauter Überraschung aufgerissenen Augen blickte ich in sein Gesicht, doch ich dachte keine Sekunde daran mich zu wehren. Einerseits wollte ich Asagi nicht weh tun, zu sehr liebte ich ihn dazu, und andererseits konnte ich ihn verstehen. Zwar hätte ich ihm auch vorwerfen können, dass er mit jemand anderem geschlafen hatte, aber ich wollte keine alten Wunden aufreißen. Außerdem war das wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen, denn unsere gegenseitige Liebe hatten wir uns erst nach diesem Vorfall gestanden. Zudem fehlte mir die Luft, um einen vernünftigen Ton rauszubringen. Allerdings besaß ich noch genug Luft, um Asagis Kuss zu erwidern, jedoch sah ich nicht so aus, als würde ich diesen Moment genießen, da mein Gesicht durch seinen festen Griff schmerzverzerrt aussah, doch ich genoss ihn sehr. Der Kuss reichte aus, damit ich weiterhin glaubte, dass Asagi mich noch liebte, aber ich wusste auch nicht, was er wirklich damit beabsichtigte.
Viel fehlte nicht mehr und mir wäre die Luft komplett ausgegangen, wodurch ich zuerst mein Bewusstsein verloren hätte, bevor ich mein Leben verloren hätte. Keine einzige Sekunde dachte ich daran mich zur Wehr zu setzen. Ich wollte wirklich lieber sterben, bevor ich weiterlebte und Asagi einen Groll gegen mich hegte. So wollte ich dann nicht mehr weiterleben. Mir kam aber noch jemand rechtzeitig zur Hilfe. Durch Ruizas Eingreifen ließ Asagi von mir ab, doch blieb ich selbst dabei von den Blitzen nicht verschont. Ich wurde ebenfalls geschockt, da die Blitze aufgrund von Asagis Griff durch seinen Körper bis in meinen hineinzogen. Selbst das hätte tödlich enden können, wenn mehr Energie in den Blitzen gesteckt hätte. Ruiza hatte aber anscheinend niemals beabsichtigt, Asagi geschweige denn mich zu töten. Erst jetzt hatte ich die Anwesenheit von Asagis Bandmitgliedern bemerkt, vorher waren sie schlichtweg meiner Wahrnehmung entgangen, als sie das Zimmer betreten hatten. Innerlich war ich ihm für sein Eingreifen dankbar, doch sprach ich keinen Dank aus. Da ich mich selbst bereits als Dämonin betrachtete, war mein Ego als solche zu groß, als dass ich ein Danke aussprechen könnte. Wie Asagi ging auch ich zu Boden, jedoch kniete ich mehr neben Asagi auf dem Boden, als dass ich neben ihm lag. Ich blickte in Asagis Gesicht und bekam schon fast ein wenig Mitleid mit ihm, als ich ihn sah, nachdem sich seine Dämonengestalt von ihm gelöst hatte. Dasselbe geschah auch mit mir, aber sah mein Abbild daraufhin nicht so sehr verändert aus, wie es bei Asagi der Fall war. Gerade konnte ich noch nichts sagen, da meine Stimme versagte, weil mir noch Luft fehlte. Darum rang ich erstmal am Boden nach Luft.
Ein Keuchen und ein Husten drang aus meiner Kehle, auf der noch der Abdruck von Asagis Klaue zu sehen war. Daran konnte man sehen wie stark er zugedrückt hatte, aber ich verurteilte ihn dafür nicht, da ich seine Reaktion nachvollziehen konnte. Als ich ihn aber so sah, musste endlich etwas geschehen. Nachdem ich meiner Meinung nach nach ausreichend Luft geschnappt hatte, stand ich auf und blickte zu Asagi herab. "Kümmert euch um ihn. Ich glaube es ist besser, wenn ihr ihm helft. Ich kann ohnehin nichts für ihn tun und etwas an seinem Zustand ändern... noch nicht. Zuerst muss ich mir zurückholen, was mir rechtmäßig zusteht." Anschließend setzte ich mich in Bewegung und verließ mein eigenes Zimmer. Mein Bett stand ihnen zur freien Verfügung, aber ich riet ihnen davon ab, es zu benutzen, da genau dort geschehen war, was ich Asagi gestanden hatte. Ich machte mich jedenfalls auf den Weg, um dem Todbringer den Garaus zu machen.
Nach dem Verlassen meines Zimmers lief ich durch einen scheinbar nie enden wollenden Gang in Richtung Thronsaal. Auf diesem Weg ging mir allerhand durch den Kopf. Mir war schleierhaft, ob Asagi mir meinen Fehler jemals vergeben würde oder könnte, aber ich liebte ihn noch immer. Hoffentlich ging es ihm genauso. Des Weiteren wollte ich ihm wirklich helfen. Wenngleich mich sein Äußeres kaum interessierte und ich mehr auf die inneren Werte achtete, wollte ich nicht dabei zusehen, wie ihn das Alter dahinraffte. Ich wollte noch viel mehr Zeit mit ihm verbringen, doch ob er es noch wollte, wusste ich widerum nicht. Leider wusste ich nicht, ob ich ihm überhaupt helfen konnte. Ich kannte noch nicht einmal die Ursache für seine Veränderung. Jedenfalls musste ich mir vorher Hyrule zurückholen und, was noch viel wichtiger war, Hylias Präsenz. Der Dämonenkönig wusste damit eh nicht richtig etwas mit anzufangen. Bei mir war sie um einiges besser aufgehoben. Irgendwie würde ich sie mir schon wiederholen, darauf konnte Demise sich verlassen.

Zur selben Zeit hatten es Arisu und Isamu auf Skarlett in den Thronsaal geschafft. Der Todbringer erwartete sie schon, obwohl er es erstaunlich fand, dass sie mit Sayla fertig wurden. Er wollte aber nicht lange um den heißen Brei herumreden, sondern ihnen das Ende bereiten, dass sie verdient hatten. Der Dämonenkönig war kurzzeitig abgetaucht, um sein Schwert aufzuheben, welches Asagi am Boden liegen gelassen hatte. Dieses Schwert war niemand anderer als Ghirahim, der sich nun in seiner wahren Gestalt in der Klaue seines Gebieters befand. Er schwang das dunkle Schwert, um seine Kraft zu demonstrieren, aber Isamu ließ das unbeeindruckt. Mein kleiner Bruder stieg von Skarlett ab und war bereit, den Todbringer mit seinem heiligen Schwert zu bekämpfen.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 22 Dez 2014, 20:04

Selbst als Michiko das Zimmer verlassen hatte, traute ich mich nur bedingt meine Augen zu öffnen. Die Angst vor so vielem war einfach wieder zurückgekehrt und ich konnte nicht anders, als sie versuchen zu verdrängen. Irgendwie glaubte ich Rosiels Lachen hören zu können, tat dies aber als einfache Einbildung ab. Gerade jetzt prasselten meine ganzen Fehler wieder auf mich ein und die negativen Gefühle schienen alles zu überfluten. Niemals konnte ich meine eigene Reaktion nachvollziehen, denn Gewalt wollte ich niemals anwenden, erst recht nicht, wenn sie gegen Michiko ging. Einige Male blinzelte ich, während meine trüben Augen langsam ein Bild zu sehen bekamen. „Na Asagi, besser?“, hörte ich Ruiza von der Seite und spürte gleichzeitig seinen und Hirokis Arm unter meinen Schulterblättern, die mir hoch halfen. Das sie nach all dem noch so mit mir reden konnten, so normal daran konnte ich einfach nicht glauben. Erst recht als mir Tsunehito noch ins Gesicht lächelte. An sich stand mein Wunsch Michiko zur Seite zu stehen noch immer, aber leider schien dies für mich nicht möglich zu sein, nicht so. Wenn ich es nicht besser wüsste, so glaubte ich niemals wieder dies alles vergessen zu können, dabei war dies eigentlich ganz einfach. Jedenfalls ließen es die vier nicht zu, dass wir uns noch weiter hier im Zimmer aufhielten und stützten mich, während wir den Raum durchquerten. Erst jetzt bemerkte ich doch, was für eine Arbeit ich eigentlich geleistet hatte, also musste diese Seite wirklich mächtig sein. Zumindest mächtig und bedrohlich genug, sodass ich sie nicht mehr ans Tageslicht treten lassen wollte. „Ja dank euch..“, gab ich als Antwort, obwohl sich meine Stimme noch immer sehr nach einem Krächzen anhörte. Die vielen Jahrhunderte lasteten eben doch schwer auf meinen Schultern. Meine Flügel hingen nur noch auf dem Boden und schleiften dort entlang, während wir gingen. Ich spürte jeden einzelnen Knochen meines Körpers, wie er langsam unter der drohenden Belastung nachzugeben schien, aber ich wollte jetzt nicht schlapp machen. Nicht bevor ich mich zumindest bei Michiko entschuldigt hatte. Das sie allein durch die Kraft, die meine Kameraden aufgebracht hatten, ebenso ihre dämonenhafte Gestalt verloren hatte wie ich, war dabei wohl das größte Wunder. Sicher fand ich sie in jeglicher Form attraktiv und anziehend, aber ich wollte zuerst wieder ich selbst sein, bevor ich eigentlich den Plan in die Tat umsetzte, den ich schon lange hatte. Wir kannten uns nicht lange, dies stand außer Frage, doch reichten diese wenigen Monate bereits aus um in mir eine Entscheidung aufkommen zu lassen, die ich wahrscheinlich nicht bereuen würde. Doch zuerst einmal musste dies alles hier erledigt werden, wir mussten endlich versuchen das Böse in allem in den Griff zu bekommen.

Ganz verbannen konnte man es eben doch nicht, da die Welt nicht nur aus positiven Dingen zusammengesetzt war, aber man konnte versuchen die Macht des Bösen einzuschränken. Zwar hatte ich schon so vieles gesehen in meinem langen Leben, doch hatte es niemals so viel Aufregendes für mich bereitgehalten. Das ich irgendwann wieder mein junges Aussehen zurückbekommen würde, daran zweifelte ich nicht, aber die äußere Erscheinung brachte eben noch nicht die körperliche Gesundheit zurück. So langsam wir auch gingen, desto erfreute war ich, als wir das Zimmer wirklich verlassen hatten. Anders als erwartet, steuerten wir nicht auf den Thronsaal zu, sondern begannen damit das Schloss zu verlassen. Wirklich nicht durch den Weg, den wir gekommen waren, aber da kamen uns Hide-Zous Kräfte zugute. Somit baute sich vor einem Fenster des Ganges eine durchsichtige Treppe auf, die man nur durch einen leichten grauen Schimmer erkennen konnte. Die wenigen Stufen zu erklimmen, bevor wir einfach über eine transparente Fläche in der Luft gingen, war dabei die größte Herausforderung. Eben weil ich so alt war, spürte ich praktisch jeglichen meiner Knochen schon durch meine Haut hindurch. Den trainierten Körper den Michiko auch irgendwie kannte, dieser war nur aufrecht zu erhalten gewesen, als es mir auch körperlich gut ging, aber eigentlich war ich gar nicht so muskulös. Meine Muskeln hatten sich stark abgebaut und ich war froh, mich noch bewegen zu können, wenngleich auch nicht mehr sonderlich schnell. Es musste schon amüsant aussehen, wenn man uns durch die Luft gehen sah und sich praktisch gesehen jeder Meter der durch Hide-Zou erschaffenen Fläche, vor uns aufbaute, während die hinter uns verschwand. Sichergestellt, dass uns keiner folgen konnte, war es also. Die vier dachten wirklich an alles, selbst wenn sie mir auch nicht helfen konnten. Dafür kannten wir uns selbst einfach zu wenig mit solchen Sachen aus. Allein was verbotene Kräfte und vor allem die Bestrafungen unseres Herren anging, waren wir Engel und auch meine Freunde hier, einfach außen vor gelassen. Um das zu wissen, musste man wohl schon ein Gott sein. Uns war ein Aufstieg zu einer Gottheit von daher nicht bestimmt. Inzwischen hatten wir die Schlossmauern hinter uns gelassen und Tsunehito, hielt nach einem geeigneten und vor allem sicheren Platz für uns Ausschau. Ich sollte wohl nicht auf die Idee kommen, irgendwie zu Michiko zu gelangen. Das ich gedanklich immer bei ihr sein würde, stand so oder so schon fest. Gefühlt eine so lange Strecke, die in Wirklichkeit ein paar Metern glich, waren wir vom Schloss entfernt. Mir fiel es immer schwerer mich auf den Beinen zu halten, obwohl sie mich stützten, dies war wohl auch der Grund dafür, dass wir so schnell wie möglich eine Pause einlegen wollten. Es war ein kleines Waldgebiet, in das wir uns zurückzogen. Mit der Hilfe meiner Freunde setzte ich mich auf den Boden und ließ meine Flügel verschwinden, während ich mich an einen Baum legte. Die starke Müdigkeit, die durch das Altern hervorgerufen wurde, machte sich sofort bemerkbar. Und dies obwohl ich es weder für einen gescheiten Moment hielt, noch wollte.

Die vier ließen sich schlussendlich auch in einem Kreis um mich herum nieder, bald schon wie Wachhunde. Ihre Fähigkeiten waren alle erstaunlich, aber noch war wenig von ihnen jemals zum Einsatz gekommen. Hide-Zous Kräfte waren aber nicht auf das erschaffen von Materie begrenzt, eigentlich hatte dies gar nichts mit seinen eigentlichen Fähigkeiten zu tun. Er war dafür bekannt, aus jeglicher Gefangenschaft entkommen zu können, weshalb es auch unmöglich sein sollte, ihn jemals zu fangen. Durch Materie gehen, Materie erschaffen, aber eben nur soweit, dass man entkommen konnte, dies war seine Fähigkeit. Ruiza ja das hatte man bemerkt, dieser verfügte über die Macht der Blitze, sehr wirkungsvolle Blitze, wenn man es mal genau betrachtete. Da waren die wenigen die er auf mich losgeschickt hatte noch Kinderkram. Hiroki war eigentlich ein Meister der Verführung, obwohl man das eigentlich von Ruiza erwarten konnte, so wie er sich immer aufspielte. Doch bezogen sich seine Kräfte eben nicht nur auf Frauen, denn praktisch gesehen war er dazu in der Lage alle nach seiner Pfeife tanzen zu lassen. Tsunehito derweil verfügte körperlich nicht über wirkliche Kräfte, aber er wusste eben fast alles. Egal was man ihn auch über das Universum zu fragen schien, er schien alles zu wissen. Ein paar Freunde hatte ich mir da angelacht, wenn man es genau betrachtete. Die vier Reiter der Apokalypse, also ob mir das jemals wirklich jemand glauben würde? „Danke, dass ihr mir geholfen habt, ich weiß nicht, was ich sonst noch getan hätte.“, brachte ich hervor, ehe ich tief Luft holte, das mir die Kraft fehlte bemerkte ich immer wieder egal bei was. „Asagi, ruh dich einfach aus, wir übernehmen den Rest.“, gab Hide-Zou von sich, bevor Ruiza und er aufstanden. Allein als ich in ihre Augen sah, konnte ich schon sehen, was sie vorhatten, auch wenn ich es nicht gutheißen konnte. „Abhalten kann ich euch nicht…..kommt aber in einem Stück zurück, ich möchte mir keine neuen Trauzeugen suchen müssen.“, gab ich leise von mir, ehe mir wirklich die Augen zufielen. Ruiza und Hide-Zou wollten wirklich zum Herrn aufbrechen, dies konnte ich einfach nicht gutheißen, wir waren nicht ohne Grund hier und lebten hier. Doch mein Körper gehorchte mir wirklich kaum, weshalb ich eher nur noch hoffte Michikos Gesicht noch einmal sehen zu können, wenn ich meine Augen öffnete. Wenn ich sie noch einmal öffnen würde, denn die Zeit spielte noch immer gegen mich.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 23 Dez 2014, 08:51

Mein Blick galt Isamu, der von Skarletts Rücken runter ging und sich dem Todbringer in den Weg stellte. Ich fing ebenfalls von Skarletts Rücken hinunter und blickte meine Stute an. ,,Mein Mädchen, geh und versteck dich irgendwo..". Flüsterte ich ihr zu und stellte mich neben Isamu hin. ,,Bitte...Seid vorsichtig.". Bat ich ihn und drückte ihm einen Kuss auf die Wange, bevor ich mich mit meinen Pfeil und Bogen ausrüstete und ihn spannte.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 23 Dez 2014, 22:23

Isamu blickte Arisu nach ihrem Wangenkuss ziemlich überrascht an und er fragte sich, ob der Kuss mehr zu bedeuten hatte. Vielleicht war sie ihm nur dankbar, weil er sie zuvor vor Sayla gerettet hatte, aber er konnte sich darüber jetzt auch nicht den Kopf zerbrechen. Der Kampf gegen Demise stand ihm nun bevor und jeder unachtsame Moment könnte sein Tod bedeuten. Mit Schwert und Schild gewappnet bereitete er sich auf den Kampf vor, doch als der Todbringer Arisu und Isamu sah, konnte er fast nur noch lachen, doch er verkniff es sich. "So ein schönes Paar! Es wird mich sehr amüsieren, euch einen nach dem anderen zu töten.", sprach Demise. Er nahm es sehr ernst, dass Isamu und Arisu sich gegen ihn stellten, auch wenn Arisu ihm mit ihren Pfeilen wohl kaum ernsthaft etwas antun konnte. Das wusste auch Isamu, weshalb er zu ihr sagte: "Bringt euch lieber in Sicherheit! Wenn überhaupt Pfeile etwas anrichten können, dann sind es Michikos Lichtpfeile, aber sie ist leider nicht hier." "Und sie wird auch nicht kommen, um euch zu helfen. Sie ist mir treu ergeben, sogar so treu, dass ich sie zur Dämonenkönigin machen werde, die mit mir Seite an Seite über diese Welt herrschen wird. Jeder, der sich uns in den Weg stellen wird, wird ausgelöscht! Mit euch mache ich den Anfang. Und wenn ich erstmal die unendliche Macht, das Triforce in Händen halte, dann gehört die Welt endgültig den Dämonen!", mischte der Todbringer sich ein. Isamu vermied es auf seinen Handrücken zu gucken, da er ein Fragment des Triforce, das Triforce des Mutes, besaß. Ihn wunderte es nur, dass der Dämonenkönig nicht einmal ein einziges Fragment besaß, da er sich das Triforce der Kraft von Ryo und das Triforce der Weisheit von mir hätte holen können. Auf jeden Fall wollte Isamu verhindern, dass Demise an diese Macht gelangte.

Der Kampf konnte beginnen, doch vorher nutzte Demise seine Macht, um den Kampf an einen etwas anderen Ort zu verlagern, was zumindest die Kulisse betraf. Dem Schloss geschah nichts, aber plötzlich fanden sich die drei vermeintlich im Himmel wieder. Überall, wohin man auch sah, sah man nur Wolken. Zurecht fand Isamu, dass dieser Schauplatz zu dem Dämonenkönig nicht passte. "Seht euch gut um. Das ist das Letzte, was ihr Menschlein je erblicken werdet.", drohte er Isamu und Arisu, bevor er die Wolken allesamt verdunkelte und damit ein Gewitter entfachte, dass sogar tatsächlich echt war. Blitze schossen auf den Grund, auf dem sie standen. Der Kampf begann dann damit, dass Demise auf Isamu losging und versuchte ihn zu entwaffen, woran er aber scheiterte. Gewieft wie der Todbringer war, hielt er dann sein Schwert hoch und lud dieses mit einem einschlagenden Blitz auf. Danach schoss er diesen Blitz mit einem Schwertstrahl auf Isamu und Arisu, doch Isamu war nicht dumm. Er folgte dem Beispiel seines Gegenübers und hielt sein Schwert ebenfalls hoch. Dort geschah das Gleiche. Das Schwert lud sich mit einem Blitz auf und Isamu jagte den Blitz auf seinen Gegner, wodurch sich beide Angriffe neutralisierten. Wie Isamu schon zurecht vermutet hatte, konnte ihm jede Unachtsamkeit sein Leben kosten. Gleichzeitig musste er auch noch Arisu beschützen, was der Todbringer auch erkannte hatte. Der Dämonenkönig stürmte auf Isamu zu und griff ihn direkt mit seiner größeren, schwarzen Klinge an. Isamu versuchte diesen abzublocken, doch er geriet trotzdem aus dem Gleichgewicht. Daraufhin holte sein Gegner mit einem Bein aus und trat Isamu mit aller Kraft weg. Nun war Arisu ungeschützt. Sollte sie ihn doch ruhig mit Pfeil beschießen. Das kümmerte ihn überhaupt nicht. Furchtlos ging er auf sie zu und packte sie letztendlich an den Armen, um sie hochzuheben und zu mustern. Dabei sprach er: "Ich kann verstehen, warum Sayla sich mit dir amüsiert hat. Du würdest eine sehr hübsche Untergebene abgeben. Alles, was dazu nur noch von Nöten ist, ist dich in eine Dämonin zu..." Etwas hielt Demise davon ab auszusprechen. Es war niemand geringerer als Isamu, der den Tritt mit einer Rolle so gut es ging abfangen konnte und dadurch recht schnell wieder auf den Beinen war. Dabei geholfen hatte ihm zudem eine kurz anhaltende Verwandlung in eine Katze. Danach hatte er sein Schwert wieder aufgeladen und seinem Gegner einen Stromschlag verpasst, als dieser mit Arisu beschäftigt war. Glück für die Prinzessin, dass er sie sofort losgelassen hatte, denn ansonsten hätte sie auch ordentlich was abbekommen, aber dieses Risiko musste Isamu eingehen.
Durch den elektrisierenden Angriff ging der Todbringer zu Fall und stützte sich mit seinem Schwert am Boden ab. Isamu ergriff die Chance, um in die Lüfte zu springen und ihm sein Schwert in den Kopf zu stechen. Zuvor war meinem kleinen Bruder bereits aufgefallen, dass eine Narbe die Stirn des Todbringers ziert. Er wusste sogar, dass diese Narbe noch vom Siegelstein stammen musste, der in dem Kopf des Dämonenkönigs steckte, als dieser noch der Verbannte war. Dort musste demnach seine Schwachstelle sein. Demise war aber noch nicht besiegt. Er bemerkte Isamus Angriff rechtzeitig und wich mit einer seitlichen Rolle aus. Damit waren die beiden wieder beim Anfang, allerdings mit dem Unterschied, dass Isamu nun wusste, wie er den Dämonenkönig bezwingen konnte. Bis dahin verwandelte er sich wieder in einen Wolf. Mit seinen tierischen Instinkten dürfte es ihm leichter fallen, den Blitzen auszuweichen, bevor er von einem getroffen wurde. Das galt sowohl für die Blitze, die von oben einschlugen, als auch für die des Todbringers, denn dieser feuerte nun einen Blitz nach dem anderen auf Isamu ab. Einmal stieß er Arisu auf Seite, da sie drohte von einem getroffen zu werden. Danach ließ er sie auf seinem Rücken reiten, damit er besser auf sie Acht geben konnte. Nach einiger Zeit merkte man dem Dämonenkönig doch an, dass ihm die Puste etwas ausging. Isamu verwandelte sich zurück und lud sein Schwert wieder auf, was Demise ihm nachmachte. Demise feuerte den Blitz zuerst ab, aber Isamu wich diesmal mit einem Sprung aus, bevor er seinen Blitz abfeuerte und den Todbringer damit traf. Wie zuvor ging er zu Fall, aber diesmal lag er sogar am Boden, da er nach hinten umgeworfen wurde. Nun war Isamus Chance gekommen. Meinem kleinen Bruder sah man auch an, dass er nicht mehr lange durchhielt, daher musste er diesen Kampf jetzt beenden. Wieder sprang er hoch, wurde fast von einem Blitz erwischt, aber eben nur fast und schließlich erwischte er den Todbringer an seinem wunden Punkt.
Plötzlich hörte das Gewitter auf. Als Demise jedoch aufstand, dachte Isamu zuerst, dass es jetzt für ihn vorbei war. Der Dämonenkönig zog Isamu heiliges Schwert aus seiner Stirn und warf es einfach weg. Die Kulisse änderte sich wieder, sodass sich Isamu, Arisu und der Todbringer wieder im Thronsaal wiederfanden. "Besiegt von einem Menschenwurm! Solch eine Schande! Aber glaubt nicht, dass das schon das Ende sei. Die Finsternis wird bestehen bleiben und weiterhin über dieses Land herrschen.", waren die letzten Worte des Dämonenkönigs, bevor er nach vorne umkippte und nur noch eine dunkle Präsenz übrig blieb, die in der Luft schwebte.

Während der gesamten Dauer des Kampfes lief ich noch immer den Gang zum Thronsaal entlang. Er war eigentlich nicht so lang, wie er gerade wirkte, doch der Weg zog sich so unendlich lang hin. Auf dem Weg dorthin konnte ich spüren, dass im Schloss eine heftige Schlacht ausgebrochen war. Ich spürte ganz einfach die Präsenz des Todbringers. Diese könnte ich vermutlich in ganz Hyrule spüren. Ich spürte aber nicht nur ihn, sondern auch jede andere finstere Energie, die sich in der Nähe befand. Asagi spürte ich nur noch schwach, seitdem er sich zurückverwandelt hatte. Am stärksten konnte ich ihn spüren, als er sich in einen Dämon verwandelte hatte. Um ehrlich zu sein gefiel mir seine finstere Aura sehr. Ich fühlte mich einfach zu ihr hingezogen, weshalb ich auch nicht anders konnte, als in seine Arme zu fallen, als ich ihn wiedersah. Auf einmal blieb ich stehen und blickte zurück in die Richtung, aus der ich kam. Mit einem Mal spürte ich Asagis Anwesenheit gar nicht mehr. Sogar die seiner Bandkollegen wurde mit jeder weiteren vergangenen Sekunde schwächer, bis ich selbst sie nicht mehr wahrnehmen konnte. Das konnte nichts anderes bedeuten, als dass sie das Schloss verlassen hatten. Auf einmal konnte ich nicht anders, als an Asagi zu denken. Eigentlich sollte ich nicht so viele Gedanken an ihn verschwenden, aber ich konnte nicht anders. Ich dachte an das kürzlich Geschehene zurück, noch vor seinem Wutausbruch. Wie wir uns in den Armen lagen, wir gegenseitig unsere Körper abtasten bis hin zum Zungenkuss. Ich fuhr mir sogar mit einem Finger über meine Zunge, mit der ich praktisch immer noch seine Zunge schmecken konnte. In diesem Moment, als ich an unseren Kuss dachte, fand ich es schade, dass wir nicht noch weiter gegangen waren. Ich konnte es aber nicht übers Herz bringen und ihm so dreist zu verschweigen, dass ich meine Jungfräulichkeit an den Todbringer verloren hatte, der sich spürbar darüber amüsiert hatte, den Körper der wiedergeborenen Hylia zu dominieren. Ich musste es Asagi einfach erzählen und hatte es getan. Was dann geschehen war, nahm ich ihm nicht übel. Es änderte nichts an meiner Liebe zu ihm.
Zurzeit war Asagi nicht an meiner Seite und es war momentan ungewiss, wann wir uns wiedersahen. Auf jeden Fall brauchte er Hilfe und ich sah dazu nur einen Weg. Hoffentlich konnte ich ihm so auch helfen und das auch hoffentlich, bevor es zu spät war, obwohl es sowas wie zu spät gar nicht gab. Ich setzte meinen Weg fort und steuerte weiter auf den Thronsaal zu. Letztlich erreichte ich diesen auch in dem Moment, in dem der Todbringer sich auflöste und nur die finstere Präsenz von ihm übrig blieb. Seine letzten Worte hatte ich allerdings schon im Gang hören können. Noch hatte mich niemand bemerkt, doch das ließ sich spielend leicht ändern. Ich klatschte abfällig in die Hände und gratulierte Isamu damit, auch wenn es nicht wirklich ernst gemeint war. "Du hast es geschafft, Isamu!", sagte ich, was im ersten Moment positiv klang, aber diesen Satz konnte man doch auf so viele unterschiedliche Art und Weise interpretieren. Isamu war für seinen Teil jedenfalls erstmal froh mich gesund und munter zu sehen.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 24 Dez 2014, 01:50

Ich hörte auf mich zu wehren und blickte Ryo nur in die Augen , er sah einfach gigantisch aus und wollte etwas sagen. Doch ich ließ es einfach bleiben. Mein Blick haftete weiter an Ryo und war gespannt, was er als nächstes Tat. Ich fragte mich ob es den anderen gut ginge und ob sie den Todbringer schon erledigt hatten ,,Ryo..." kam es leise von mir und blickte ihn weiter an.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 25 Dez 2014, 20:48

Gedanklich sowohl an der Seite meiner Freunde als auch an Michikos Seite zu sein, war wiederum schwerer als es eigentlich sein sollte. Gleichzeitig damit glitt ich bald sogar in einen dämmerartigen Schlaf. Dieser sorgte jedoch weniger dafür, dass meine Kraft zurückkehrte, als einfach, dass ich meine Gedanken loslassen konnte. Insbesondere Michiko wollte ich eigentlich zur Seite stehen, aber ich konnte mir kaum vorstellen, dass ich noch die Kraft dazu aufbringen konnte. Vor meinem inneren Auge zog praktisch meine ganze Existenz an mir vorbei und auch die weniger guten Erinnerungen erlebte ich noch einmal. Doch diese wurden allein durch ein Licht zurückgedrängt, mein Licht und dies war nicht umsonst Michiko. Ich versuchte mich an diesen Gedanken zu klammern, während ich mit meinen Gedanken vollkommen aus dieser Welt verschwanden. Was keiner ahnen konnte, war eben, dass meine Freunde mit ihrem Besuch nicht unbedingt etwas besser gemacht hatten, sondern mich bloß in eine Verhandlung vor den obersten Engeln geführt hatten. Als ich meine Augen wieder öffnete, blieb ich starr vor Angst. Mein Herz klopfte wie wild und ich wusste wieder, wieso ich die Farbe Weiß an sich in solch großen Ausmaßen nicht leiden konnte. Sie erinnerte mich immer an mein Heim, meine Flügel und einfach an all dies hier, was ich doch froh war zu verlassen. Vor mir erstreckte sich ein langer Gang, der erst bei einer großen Tür endete. Der Boden unter mir, die Wände neben mir und auch die Fenster in den Wänden, alles war weiß. Selbst wenn man nach draußen sah, erkannte man nur die dichte weiße Wolkendecke, deren Sinn und Zweck es war uns von den Menschen abzuschirmen. Gerade fühlte ich mich so federleicht und von meiner eigentlichen Erschöpfung schien nichts mehr zu sehen zu sein. Was ich erst dann bemerkte, waren meine beiden großen schwarzen Flügel, die wieder auf dem Boden streiften, doch auch deren Gewicht bemerkte ich nicht. Alles nur dies hier wollte ich nicht! Ich konnte und wollte mich hier nicht länger aufhalten, obwohl es so schien, als ob ich gerufen wurde. Ohne es wirklich zu kontrollieren, lief ich mehr und mehr auf die weiße Tür zu, bevor sie sich vor mir öffnete und den obersten Gerichtshof unserer Engel freigab. Auch Vater musste hier wohl einst gewesen sein, wenn auch aus anderen Gründen, als ich selbst. Links und rechts von mir, standen so viele Engel, wie ich sie schon lange nicht mehr gesehen hatte so friedlich und ohne einen Hauch von Gewalt, obwohl ich wusste, dass sie mich versuchten zu töten, als ich an ihnen vorbeiging. „Asagi, Sohn des Lucifers und Lady Chinatsus.

Nachfahre der alten Engel, der kaputten Engel. Hiermit beginnen wir die Anhörung im Namen des Herrn um über dein Schicksal zu entscheiden.“, schallte es durch den Raum und ich vernahm deutlich Gabriels Stimme. Seine Worte trafen mich zwar, aber sie verletzten mich nicht mehr, zumindest nicht mehr so sehr, auch wenn sie der Wahrheit entsprachen. Es stimmte, dass ich noch zur alten Generation der Engel gehörte. Es war die erste Generation, die der Herr erschaffen hatte, als mein Vater gefallen war und damit hatten wir alle einen gewissen Knacks in uns. Gut ich wusste, was mit meinen Freunden geschehen war, die denselben Erschaffenszyklus geteilt hatten wie ich und somit war ich der letzte dieser Generation. Die zweite Generation der Engel war bis auf mich komplett ausgelöscht und ich konnte nur durch meine Geburt in die menschliche Natur diesem Schicksal entkommen. Ein leichtes Lächeln zeichnete sich auf meinem eingefallenen Gesicht ab, während ich näher an das Pult heranging um mir die Anhörung anzuhören. Zeugen gab es, aber ob es diesen einen Zeugen wirklich noch hierher ziehen würde, daran zweifelte ich stark. „Nun beginnen wir, hiermit wirst du des Verbrechens an der eigenen Rasse angeklagt. Du hast einen unserer engsten Vertrauten hingerichtet und damit gegen unser oberstes Gesetz verstoßen. Und dies ist nicht dein einziges Verbrechen, dir wird zudem vorgeworfen, dich mit den Dämonen eingelassen zu haben und somit dem Schicksal deines Vaters zu folgen, entspricht dies alles der Wahrheit?“, beendete Gabriel seine lange Ansprache, die mich nach und nach sogar begann zu nerven. Seine piepsige Stimme konnte ich schon immer nicht leiden, weshalb dies diese Situation auch nicht besser machte. Erst jetzt sah ich sogar etwas wieder, was mich noch mehr als nur ein wenig schockierte. Rosiel hatte neben Gabriel platz genommen und grinste mich die ganze Zeit an. Das er sich dabei über die Lippen leckte fasste ich derweil als eine Art Provokation auf, auf die ich mich eigentlich nicht einlassen wollte. Er spielte darauf an, dass ich meine innere Ruhe verlor und meine letzte Kraft für ihn aufbrauchte, gleichzeitig gab er mir so auch meine Erinnerungen an unsere Zeit zurück, die wir in Nagano verbracht hatten und diese wollte ich nicht aufleben lassen. Was mich jedoch mehr verwunderte war, dass sie Rosiels Verbrechen außen vor ließen. Oder hatte er nichts davon berichtet? Es wäre besser für ihn, wenn er die Wahrheit verschweigen würde, aber damit machte er sich bei mir nicht unbedingt beliebter. „Und wie stehst du Asagi, letzter der alten Generation zu diesen Vorwürfen?“, das Wort richtete er mit Absicht an mich, selbst wenn es für mich wohl das unangebrachteste der Welt war. Wenn er erwartete, dass ich mir selbst mehr und mehr ins eigene Fleisch schnitt, dann kannte er mich wohl schlecht.

Ich mochte kaputt sein, so voller Gefühle, die die Engel nicht mehr fühlten, aber ich war auch mit wesentlich mehr Erfahrung ausgestattet als sie. Die Gefühle der Engel wurden nach und nach pro Generation immer weniger und somit fühlte die letzte nichts mehr, oder zumindest wenn der Herr eine neue erschaffen hatte. Dies bezweifelte ich aber stark. „Ich nehme die vollkommene Verantwortung auf mich und ziehe als Bestrafung gerne den Tod vor, vielen Dank!“, grinste ich Gabriel breit ins Gesicht, sodass er sich kurze Zeit darauf sogar verschluckte. Meine Worte klangen bedrohlich ernst, aber ich spielte hiermit nur auf Zeit an und nicht wirklich darauf mit meinem Leben zu spielen. Mit einem Leben, dass ich mit Michiko verbringen wollte. Selbst dafür würde ich meine Unsterblichkeit aufgeben. Ich war bereit alles aufzugeben, nur um mit Michiko zusammen zu sein, egal was auch geschehen würde. „Aber bevor ich meine Strafe antrete glaube ich, dass Rosiel euch die Unwahrheit schmackhaft gemacht hat. Rosiel führt euch seit Anbeginn eurer Existenz an der Nase herum und ihr seid so dumm es zu glauben und hinzunehmen. Er verübte genug Verbrechen an der Menschheit und ich möchte dabei ganz geschickt seine Verbrechen an mir unter den Tisch kehren, sonst würdet ihr einen Aufstand beider Seiten riskieren. Rosiel ließ die Menschen meines Reiches leiden und steht es nicht weit über dem Gesetz, dass wir nicht unsere Rasse töten sollen, dass die Menschen über uns stehen. Wir sind ihre Beschützer und nicht ihre Peiniger. Rosiel ist wie ihr seht kein Unschuldiger und somit sollten wir beide hier angeklagt sein und nicht nur ich!“,

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 30 Dez 2014, 14:50

Anscheinend stieß ich mit meinem Auftreten nicht auf solch überraschte Gesichter wie ich es erwartet hatte. Isamu war froh mich zu sehen. Er glaubte, dass mir nichts passiert war, aber er wusste ja nicht wie sehr ich sich in diesem Punkt irrte. Es war eine Menge geschehen während er und Arisu sich bis hierher durchgekämpft hatten. Meinem kleinen Bruder war es wirklich gelungen, den Todbringer zu besiegen, nicht aber zu töten, wie ich feststellte. Das wäre sonst auch Ironie des Schicksals gewesen. "Es ist noch nicht vorbei, Isamu! Sieh doch!", sagte ich und deutete damit auf die finstere Präsenz des Dämonenkönigs, die noch im Thronsaal herumschwebte. Isamu blickte dorthin und erwiderte: "Ich weiß. Danke, Michiko! Ich werde mich sofort darum kümmern." Isamu erhob sein Schwert und war drauf und dran die dunkle Präsenz in seinem heiligen Schwert zu versiegeln. Das konnte ich nicht zulassen.
Ich ging auf Isamu zu und hielt seinen Arm unten. Er blickte mich überrascht über die Schulter an. Ich sah die Ratlosigkeit in seinen blauen Augen, doch noch bevor er etwas sagen konnte, erklärte ich mein Handeln. "Warte! Wenn du das jetzt tust, dann wirst du nicht nur den Todbringer versiegeln, sondern auch die Überreste der Göttin Hylia, die er mir entzogen hat, um seine Macht zu stärken. Lass mich zuerst zurückholen, was er mir geraubt hat. Danach kannst du es beenden.", sprach ich. Isamu nickte mir verstehend zu, was ein Signal für mich war, ihn wieder loszulassen. Mein Blick galt daraufhin für einen kurzen Moment Arisu. Ihr schenkte ich einen überaus niederträchtigen Blick, einen Blick, den so nur Dämoninnen beherrschten. Sie wusste vielleicht, was mein Blick zu bedeuten hatte, immerhin hatte sie Bekanntschaft mit Sayla gemacht. Dämoninnen wie ich fühlten sich mehr zum weiblichen Geschlecht hingezogen. Zwar liebte ich Asagi mehr als alles andere, aber er fiel auch nicht einmal unbedingt aus diesem Zielkreis heraus, da er selbst weiblich angehaucht war. Natürlich war ich mir bewusst, dass er ein Mann war, aber ihn liebte ich so oder so. Arisu sollte nur klar sein, dass ich recht bald meinen Spaß mit ihr haben würde.
Ich lief an Isamu vorbei und direkt auf die dunkle Präsenz zu. Sowohl Isamu als auch Arisu sahen mich nur noch von hinten und bemerkten daher mein gehässiges Grinsen nicht, als ich der Präsenz nahe genug gekommen war. Ich fing an die Präsenz Stück für Stück zu absorbieren. Zuerst flogen ein paar goldene Funken aus der Präsenz heraus, die eindeutig zu Hylia gehörten. Zuerst holte ich mir also das zurück, dass mir als Reinkarnation der Göttin sowieso rechtmäßig zustand. Isamu wollte dann den Rest erledigen, doch ich hörte nicht auf die Präsenz zu absorbieren. Schließlich sog ich alles in mich auf und eignete mir damit nicht nur die Macht Hylias, sondern auch die des Todbringers. Isamu sah schockiert zu mir. Ich drehte mich um und er sah in mein von Grund auf bösartiges Wesen. Ich brach in Gelächter aus und sagte danach: "Dachtest du wirklich, dass ich gekommen bin, um euch zu helfen? Wie naiv kann man eigentlich sein? Alles, was bis hierher geschah, war erst der Anfang vom Lied. Mein Kraft steigt ins Unermessliche. In mir vereine ich die Kräfte der Finsternis und des Lichts. Versucht doch mich aufzuhalten, wenn ihr könnt!" Ein dunkler Schleier legte sich um meinen ganzen Körper, der meine nächste Verwandlung einläutete.

Ryo konnte seinen Blick nicht von Nozomi abwenden. Er bereitete ihr keine Schmerzen mehr, aber er hielt sie immer noch fest. Meinem großen Bruder war die Niederlage des Dämonenkönigs nicht entgangen, aber er hatte keinen Schimmer davon, was sich gerade bei uns im Thronsaal abspielte. "Es ist vorbei.", sagte Ryo, der Nozomi hochhob und über seine Schulter warf. Er lief mit ihr los und meinte: "Wir müssen nicht mehr kämpfen. Der Todbringer wurde besiegt. Und um ehrlich zu sein besitze ich auch kein Interesse mehr daran Euch wehzutun, Prinzessin Nozomi." Ryo lief nach diesen Worten rot an, aber nur für kurz. Er lief einfach weiter, bis er schließlich im Thronsaal ankam. Er sah nur den dunklen Schleier und dachte zuerst, dass Demise doch noch unter uns weilte. Dem war allerdings nicht so.

Hinter dem finsteren Schleier vollzog ich meine Verwandlung. Ich wurde zu einem weiblichen Abbild des Todbringers, doch gab es da noch ein paar Unterschiede. Zum einen besaß ich keine Narbe. Zum zweiten behielt mein nun flammendes Haar seine weiße Farbe und zu guter Letzt glühten meine Augen in einem kalten blau und nicht in einem glühend heißen feuerrot, wie es beim Todbringer selbst der Fall war. Der Schleier legte sich und gab mein neues Aussehen preis. "Darf ich vorstellen? Satan Soul: Demise!", kam es von mir, bevor ich wieder in Gelächter ausbrach. Meine Macht war nun groß genug, dass ich jedes Lebewesen im Land, wenn nicht sogar auf dem ganzen Kontinent wahrnehmen konnte. Die einzige Ausnahme bildeten da seltsamerweise die Drachen wie z. B. Phirone. Im Prinzip konnte ich sonst alles überblicken, was ich einzig und allein meiner göttlichen Kräfte zu verdanken hatte, aber vermutlich beschränkte sich diese Macht wirklich nur auf Hyrule.
Ich hörte mit meinem Gelächter auf und bemerkte daraufhin erst, dass Ryo und Nozomi hierher zu uns gefunden hatten. Mein großer Bruder kam wie gerufen. Zwei Dinge hatte ich dem Todbringer voraus. Als erstes wusste ich wie man Hylias Macht kontrollierte. Zum Zweiten wusste ich, wo ich die unendliche Macht finden konnte. Die wollte ich mir nun holen, um mir meinen sehnlichsten Wunsch zu erfüllen, nämlich gemeinsam mit Asagi in seiner Dämonengestalt über eine Welt regieren, die wir nach unseren Vorstellungen formen konnten. "Schön, dass du da bist, Ryo. Damit ersparst du mir nach dir suchen zu müssen.", wandte ich mich direkt an meinen älteren Bruder. Ich schritt daraufhin auf den Thron zu und nahm auf dem Weg dorthin meine heilige Lyra der Göttin hervor. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren spielte ich eine Melodie, die mir zur unendlichen Macht verhelfen sollte. Die Göttin selbst hatte einst eine Melodie verfasst, die verhindern sollte, dass die unendliche Macht des Triforce in falsche Hände geriet. Es hatte sich in drei Teile gespalten, welche sich nun in Ryos, Isamus und meinem Besitz befanden. Ich spielte weiter und wartete auf eine Reaktion, egal wie diese ausfiel.

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