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 Brand New Story

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Dean
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BeitragThema: Brand New Story   Mo 25 Aug 2014, 16:34

das Eingangsposting lautete :


One Piece - Die Legende:
 
Reichtum, Macht und Ruhm - der Mann, der sich dies alles erkämpft hat, war Gold Roger, der König der Piraten. Als er hingerichtet wurde, waren seine letzen Worte: "Ihr wollt meinen Schatz? Den könnt ihr haben. SUCHT IHN DOCH! Irgendwo habe ich den größten Schatz der Welt versteckt." Dieser Schatz ist das ONE PIECE. Und er liegt irgendwo auf der Grandline. Damit brach das große Piratenzeitalter an.

***
Überall, so weit das Auge reichte, sah man nichts als Wasser. Am Himmel dagegen zogen zahlreiche Wolken vorbei. Durch das Rauschen des Meeres kombiniert mit dem leichten Wellengang, der einen förmlich schon in den Schlaf wiegte, musste man aufpassen, dass man nicht einfach einschlief. Die Möwen, die einen scheinbar nicht in Ruhe ließen und einen auf seiner Reise begleiteten, konnten dies immerhin doch noch mit ihrem Geschrei verhindern. Die meisten empfanden dies vielleicht als nervtötend, so aber nicht ich.
Ich befand mich in einer ähnlichen Situation, denn zurzeit fuhr ich mit dem gekaperten Boot über den East Blue und fand mich in einer völlig ungewohnten Umgebung wieder. Meine Aufregung auf das, was auf mich zukam, konnte ich kaum in Worte fassen. Aufgrund dieser Aufregung drohte ich auch nicht einzuschlafen, obwohl das Meeresrauschen und der leichte Wellengang genau dazu verleiten wollten. Die Möwen mussten ihren Teil nicht einmal dazu beitragen, doch empfand ich ihre Gesellschaft als sehr angenehm. Sie gaben mir schlichtweg ein heimatliches Gefühl, denn allein die Tatsache, dass Möwen bekanntlich Tiere waren, ließ mich an meine Heimat denken. Diese Möwen hier schienen allerdings keinesfalls gefährlich zu sein. Vielmehr vermittelten sie mir noch ein Gefühl von Freiheit. Frei wie ein Vogel, der nicht mal an die Gesetze der Schwerkraft gebunden zu sein schien - so sollten Piraten leben.
Es wehte kaum Wind, aber dennoch genug, um mein bescheidenes Segelboot in Bewegung zu versetzen. Ich war noch keinen Tag unterwegs, doch von meiner Heimatinsel war weit und breit nichts zu sehen. Ich bereute auch keine einzige Sekunde, seitdem ich Monchasse verlassen hatte. Einzig und allein um Taya machte ich mir etwas Sorgen, vor allem wenn ich einen Blick auf die Kette warf, die sie mir kurz vor meiner Abreise um meinen Hals gelegt hatte. Letztlich wusste ich aber nicht, was auf Monchasse los war. Moment, eines störte mich doch gerade. An meinem Boot gab es ein kleines Merkmal, dass mich an meine Heimatinsel erinnerte. Über dem Segel wehte eine Fahne im Wind, auf der das Wappen des Königreichs Gloss abgebildet war. Ich war nun ein Pirat und wollte nicht mit dem Königreich in Verbindung gebracht werden. Aus diesem Grund verwandelte ich mich in meine Hybrid-Form von Mensch und Drache und entfernte die Fahne, indem ich sie zuerst runterholte und dann verbrannte. Danach verwandelte ich mich auf der Stelle zurück.
Bislang war auf meiner Reise sonst nicht viel passiert. Ich war noch niemandem begegnet, doch ich war mir sicher, dass das nicht ewig so bleiben würde. Schließlich befanden wir uns im großen Piratenzeitalter. Letztlich konnte ich aber wirklich nicht sagen, was passieren würde. Der Wind würde mir schon den Weg weisen. Zurzeit blieb mir sowieso keine andere Wahl, denn von Seefahrt an sich verstand ich recht wenig, dafür aber umso mehr vom Jagen. Deshalb lag es am Wind, meinen Weg zu bestimmen. Er würde mich schon in die richtige Richtung lenken.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   Do 05 März 2015, 22:00

Ich hatte einen meiner Meinung nach ziemlich guten Grund dafür, dass ich in Kyrohes Laden herumwütete und die ehemaligen Körperteile von Lynelle zerstörte. Nebenbei zerschlug ich noch so ziemlich jede Marionette, die Kyrohe mir auf den Hals hetzte, auch wenn es bloße Energieverschwendung war. Kurz nach meiner Verwandlung in einen menschlichen Drachen verfiel ich in einen Rausch, durch den ich nicht mehr aufhören konnte, selbst wenn ich wollte. Na gut, mir genügend Willen hätte ich das vielleicht schon geschafft, aber den brachte ich nicht auf, nicht eher, bis ich hier fertig war. Wider Erwarten kam Lynelle wieder herein und sie rief mir zu, dass ich damit aufhören sollte. Ich zerdrückte gerade die nächste Marionette, als ich zu Lynelle sah. Es war keine gute Idee von ihr gewesen, dass sie mich auf sich aufmerksam machte. Ich ließ augenblicklich alles stehen und liegen und setzte mich nur noch gegen die angreifenden Marionetten zur Wehr, während ich auf Lynelle zuging.

"Hatte ich dir nicht gesagt, dass du verschwinden sollst? Vielleicht hatte ich mich nicht ganz klar ausgedrückt, aber ich kann für nichts garantieren.", meinte ich, bevor ich Lynelle mit meiner rechten Klaue packte und hochhob. Ich roch daraufhin an ihr und ihr Geruch gefiel mir wirklich sehr. Er gefiel mir sogar so sehr, dass ich ganz kurz mit dem Gedanken spielte, sie zu fressen, doch ich riss mich am Riemen und ließ sie wieder runter. "Du willst, dass ich damit aufhöre, aber weißt du überhaupt, was genau ich hier mache?", sprach ich, "Glaubst du wirklich, dass ich auch nur eines der Teile, die mal deinen Körper ausmachten, bei diesem Bastard zurücklasse? Davon träumt er doch nachts!" Ich wurde etwas lauter und schrie Lynelle an, obwohl ich versuchen wollte, mich zusammenzureißen, was mir aber nicht gelang, da Kyrohe mich einfach doch zu wütend machte. Von wegen ich war fast immer die Ruhe in Person und ließ mich nicht so leicht aus der Fassung bringen. Gerade bewies ich das genaue Gegenteil, aber das sollte mir auch noch zum Verhängnis werden. Wenn es eben um Personen ging, die mir etwas bedeuteten - und ja, Lynelle gehörte bereits dazu -, dann verlor ich eben schon mal etwas eher die Beherrschung.

Ich gab Lynelle einen kleinen Stoß Richtung Ausgang, damit sie wieder rausging. Ich hingegen brachte erstmal zu Ende, was ich angefangen hatte. Ich holte tief Luft, damit ich der Zerstörung der Körperteile ein Ende bereiten konnte. Nach dem tief Luft holen spie ich Feuer im Laden, doch davon hielt mich jemand bereits nach kurzer Zeit ab. Ich spürte nur noch wie ich auf einmal an meinem Schweif berührt wurde, bevor jeder einzelne meiner Körperteile aus Holz bestand. Kyrohe war aufgestanden, ohne dass ich es gemerkt hatte, und er hatte mich in eine Marionette verwandelt. Nicht nur, dass ich dadurch so schon erheblich in meinen Bewegungn eingeschränkt war, da es für mich ein völlig ungewohntes Gefühl war, Kyrohe setzte noch eins oben drauf, indem er mich mithilfe der Fäden an meinem Körper kontrollierte. Ein unachtsamer Moment und schon besaß er die Kontrolle über mich. Nun war ich eine Drachen-Mensch-Hybrid und eine Marionette zugleich, doch für Kyrohe schien ich nichts Besonderes zu sein. Er wollte mich einfach nur loswerden, damit er Lynelle wieder für sich hatte, weshalb er mich mich selbst schlagen ließ. "Warum schlägst du dich denn selbst?", lachte er und ich konnte nichts dagegen tun. Ich wollte mir das nicht länger bieten lassen, doch ich wusste auch nicht, was ich tun sollte. Er ließ mich nur noch wütender werden, doch selbst meine Wut half mir nicht weiter. Als ich dies dann auch realisierte, beruhigte ich mich langsam aber sicher. Je ruhiger ich wurde, desto leichter fiel es mir auch wieder, einen klaren Gedanken zu fassen. "Wie war das noch? Lynelle hat auch ihr Bestes gegeben, um sich in solch einem steifen Körper bewegen zu können. Ich kann mir das nicht länger bieten lassen, ich muss mich zur Wehr setzen. Ansonsten kann ich es gleich vergessen, der König der Piraten zu werden... und Lynelle wäre auch nicht geholfen.", dachte ich. Kyrohe bewegte meinen Körper wieder so, dass ich zum nächsten Schlag in mein eigenes Gesicht ausholte. Ging das so weiter, dann würde ich mich noch selbst den Kopf zertrümmern. Darum musste ich mich jetzt einfach zur Wehr setzen. Meine Faust blieb kurz vor meinem Gesicht stehen, was Kyrohe verwunderte. Er hielt es zwar für unmöglich, doch ich hatte die Bewegung gestoppt. Ich öffnete mein Maul ein Stück, damit dieses angedeutet wie ein Grinsen aussah. "Das... Spiel... ist... aus,... Alter!", stotterte ich mehr oder weniger heraus.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   Mo 09 März 2015, 19:12

Ich konnte gar nicht glauben, was ich hier zu Gesicht bekam. Aber ich bereute es an sich nicht, wieder den Laden betreten zu haben. Nur wollte ich Diego nicht zum Aufhören bewegen, weil ich dem Master helfen wollte, ich konnte es einfach nicht sehen, wie er alle Marionetten zerstörte. Es mochte eigenartig klingen, aber sie waren für mich mit den Jahren eine Art Familie, oder zumindest ein Ersatz geworden. Schlussendlich gab ich dann doch auf und verließ den Laden wieder. Doch davor hielt ich es genauso wenig aus. Die Geräusche von drinnen drangen an mein Ohr und ließen mich zusammenzucken. Dabei war das alles doch nur Holz, ich wunderte mich selbst darüber, warum mich dies so sehr mitnahm. Wahrscheinlich war es eben die Gewohnheit und die mittlerweile ungewohnte Freiheit, die diese Reaktion hervorrief. Ja so musste es sein, eine andere Erklärung gab es eigentlich nicht. Einerseits wollte ich nicht zulassen, dass Diego darin herumwütete, andererseits war es mir sogar ganz recht. Irgendwie hatte der Master dies ja verdient, immerhin war es nur durch ihn so weit gekommen. Doch hätte ich Diego niemals kennengelernt, wenn ich noch bei meinem Vater sein würde. Sicher hätte ich bei ihm noch mehr über das Universum und alles was darüber hinausging gelernt, aber mein Kopf fühlte sich schon jetzt so voll an, dass ich nicht glauben konnte, dass es noch mehr gab, was ich nicht wusste. Innerlich zitterte ich noch immer leicht vor Angst. Diese Seite an Diego war wirklich neu, andererseits wurde durch diese Veränderung mein Interesse nur noch mehr geweckt. Ich war mir jedenfalls sicher, dass er mich so schnell nicht mehr loswerden würde.

Erst als ich ein erneutes Krachen hörte, erwachte ich wieder aus meinem starreartigen Zustand. Normalerweise wäre ich sofort wieder rein gerannt, so hätte ich wahrscheinlich auch den letzten Versuch des Masters mitbekommen, Diego doch noch zu schlagen, aber irgendetwas hinderte mich. Meine Hand lag bereits auf dem leicht verrosteten Griff der Ladentür und doch konnte ich sie nicht öffnen. Ich gab es einfach für den Moment auf und zog mich etwas vom Laden zurück, indem ich ein paar Schritte nach hinten ging. Um die Geräusche zu vergessen, oder zumindest um sie nicht mehr zu hören, legte ich mir meine Hände auf die Ohren. Als ob dies wirklich etwas bringen würde. Es brachte wirklich gar nichts! Noch immer konnte ich dies alles hören und so entging mir wirklich nichts. Ich wollte dies alles nicht mehr hören. Einfach nur weg von hier, dies war mein neues keines Ziel, ehe meine Angst um Diego doch die Überhand gewann. Sicher hielt ich ihn für stark, allein als ich ihn im Laden gesehen hatte, bestätigte dieses Bild schon, aber ich konnte eben nichts dafür, dass ich mich um ihn sorgte. Hin und hergerissen, zwischen meiner eigenen Angst und den Sorgen, die ich mir um Diego machte, fing ich an mich vollkommen hilflos und wie ein kleines Kind zu fühlen, was ich an sich auch war. Ich konnte nicht wirklich kämpfen, Vater meinte auch immer, dass das für TimeLords und Ladys nicht nötig war und eine Waffe führte ich bis auf die Karten auch nicht mit mir. Der Schallschraubenzieher war eben alles andere als eine Waffe.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   Do 12 März 2015, 20:09

Kyrohe befand sich in einer kleinen Schockstarre, nachdem es mir gelungen war, ihm die Kontrolle über meinen Körper mehr oder weniger zu entziehen. Trotzdem hatte er noch buchstäblich die Fäden in der Hand, denn ich war in meinen Bewegungen immer noch stark eingeschränkt, wenn nicht sogar unfähig mich zu bewegen. In diesem Moment wusste ich auch nicht so recht, was ich tun sollte oder könnte. Ich hatte eben noch nicht richtig durchdachte, wie ich mich aus meiner Misere befreien sollte. Dazu hatte ich jetzt aber noch etwas Zeit, zumindest solange wie Kyrohe brauchte, um sich wieder zu fangen. Der alte Mann wusste aber offenbar noch nicht so ganz, was hier eben geschah. Er war wohl sehr überzeugt davon gewesen, dass sich ihm niemand widersetzen konnte, bis ich soeben das Gegenteil bewiesen hatte. Ich nutzte auch die Zeit aus und dachte nach. "Denk nach, Diego! Irgendetwas muss es doch geben, dass dir helfen kann. Die Frage ist nur was und wo es ist.", sprach ich in Gedanken mit mir selbst, während ich mit meinen Augen den Raum absuchte. Ich fand nur leider nichts, dabei war die Lösung direkt vor meinen Augen - oder besser gesagt meine Augen selbst.

Nachdem ich mir noch etwas länger Gedanken gemacht hatte und plötzlich an Lynelle denken musste, fiel mir eine Sache ein, die mir zu dem Zeitpunkt schon wichtig war, als ich diese Feststellung getroffen hatte. Ich erinnerte mich daran, dass ich Lynelles Herzschlag spüren konnte, und dass durch ihren hölzernen Körper hindurch. Dadurch fiel mir schließlich auch auf, dass ich noch sehen und vor allem mich umsehen konnte. Meine Augen funktionierten noch, bestimmt schlug mein Herz noch und daher nahm ich auch an, dass meine anderen Organe auch allesamt funktionierten. Jetzt konnte ich nur hoffen, dass ich noch über gewisse Fähigkeiten verfügte, die ich meinen Teufelskräften zu verdanken hatte. Ich hatte es Lynelle gegenüber ja ohnehin schon angekündigt. Dies hier würd noch brenzlig werden! Zu den Fähigkeiten, die ich als Drache nämlich besaß, zählte das Speien von Feuer. Mein Vorhaben barg nur ein Risiko mit sich, denn ich wusste nicht, ob ich dies mit meinem hölzernen Körper überhaupt aushalten könnte. Nichtsdestotrotz war es meine eigene Chance und wenn ich dabei nun selbst drauf ging ... ja, dann war ich halt zu schwach und unvorsichtig gewesen und hatte es auch nicht verdient Piratenkönig zu werden. Kampflos gab ich mich allerdings nicht geschlagen, vor allem Kyrohe nicht. Darum setzte ich auch alles auf eine Karte und versuchte Feuer zu speien. Wie passend, dass mein Maul bereits geöffnet war. Ich konnte jedoch nur hoffen, dass es funktionierte und wenn es das tat, dass Kyrohe daraufhin sein Bewusstsein verlor und ich mich dann zurückverwandelte. Dies war mein einziger Lichtblick, denn ich vermutete, dass Lynelle sich nachts nur zurückverwandelt hatte, weil er während dieser Zeit ebenfalls geschlafen hatte.

Ich startete meinen nächsten Angriff, doch mit meinem jetzigen Körper würde das wohl noch etwas dauern. Immerhin spürte ich plötzlich eine ungeheure Wärme in meinem Körper, die langsam immer weiter hochstieg. Anscheinend funktioniert es wirklich, doch unter Umständen sorgte ich nur dafür, dass ich mich von innen heraus selbst verbrannte. Trotzdem hörte ich nicht auf. Ich versuchte es immer weiter, merkte aber auch, dass Kyrohe sich langsam wieder fing. "Jetzt oder nie!", schoss es mir durch den Kopf. Auf einmal schoss eine Ladung Feuer aus meinem Maul, welches Kyrohe komplett umgab. Wenn der gerade keinen heißen Hintern bekam, dann wusste ich auch nicht. Die Flammen aus meinem Maul reichten soweit, dass sie hiten sogar durch die Wand des Ladens schossen, nachdem in eben diese Wand ein Loch reingebrannt worden war. Ein paar Sekunden hörte ich nicht auf Feuer zu speien, doch als ich aufhörte, stand bloß noch der verbrannte Körper Kyrohes vor mir. Ob er das überlebte oder nicht, wusste ich nicht, aber es scherte mich auch nicht. Er musste für das, was er Lynelle angetan hatte, bezahlen, wenngleich ich nicht genau wusste, welche Ausmaße das wirklich angenommen hatte. Kyrohe kippte nach hinten um und ließ die Fäden an meinem Körper los. Diese Fäden hatten ebenfalls Feuer gefangen und die angezündeten Fäden brannten nun ab. Dummerweise kamen sie dadurch meinem Körper immer näher. Ich konnte nur abwarten, was passierte. Hoffentlich passierte überhaupt was, bevor die Flammen mich erreichten. Es ließ sich nicht vermeiden, dass ich kurz Feuer fing. Mein hölzerner Körper würde wohl in null komma nichts abbrennen, bis nichts mehr von mir übrig blieb. Zum Glück verwandelte ich mich noch zurück, auch wenn das kaum etwas daran änderte, dass mein Körper brannte. Hitze machte mir recht wenig aus und die brennenden Haarspitzen löschte ich mit meinen Krallen. Danach verwandelte ich mich zurück und atmete erstmal durch. "Puh, das war knapp. Um ein Haar hätte es mich erwischt.", meinte ich.

Erst jetzt sah ich auch noch, was meine Flammen noch angerichtet hatten. Sämtliche Körperteile, die einst einen Teil von Lynelles Körper ausmachten, waren in Flammen aufgegangen. Von ihnen blieb nur noch Asche zurück. Damit hatte ich mein Werk verbracht. Ich drehte mich zur Tür um, hinter der Lynelle draußen wartete. Jetzt konnte sie hoffentlich ihre zurückgewonnene Freiheit genießen. Bei dem Gedanken legte sich ein Lächeln auf meine Lippen. Ich wollte sie nun aber auch nicht länger auf die Folter spannen, obwohl ich keinen Gedanken daran verschwendete, dass sie sich um mich sorgen könnte. Ich öffnete die Tür, die nach draußen führte, wobei erstmal den Rauch im Laden, den ich produziert hatte, nach draußen. Er versperrte noch die Sicht auf mich genauso wie er mir die Sicht nach draußen noch etwa nahm, doch als er sich schließlich verzogen hatte, erblickte ich Lynelle sofort. Ich ging auf sie zu und blieb vor ihr stehen. "Das wär' erledigt.", sagte ich nur zu ihr.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   So 15 März 2015, 12:06

Noch immer hielt ich mir die Ohren zu und versuche dies alles nicht zu hören. Ich hätte mich auch einfach etwas von hier entfernen können, aber ich wollte nicht, dass Diego sich meinetwegen noch mehr in Gefahr brachte. Ich wusste ja nicht einmal, was da drinnen vor sich ging. Hätte ich es gewusst, dann hätte ich wahrscheinlich genauso blöd herum gestanden, wie jetzt auch. Ich wusste so oder so nicht, wie ich ihm hätte helfen können, immerhin hatte er mich selbst schon praktisch rausgeschmissen. Erst als plötzlich alles anfing zu brennen und ich es erst durch den Rauch bemerkte, wurde ich doch etwas panischer. Ich nahm die Hände von meinen Ohren, als ob das zuvor wirklich etwas gebracht hatte und sah mit geweiteten Augen zum Laden. Ihm wird doch nichts passiert sein oder? Ich wollte nicht, dass ihm etwas passiert war, der Master war schon ein starker Gegner, aber ich hielt Diego für einiges stärker. Trotzdem konnte man einen Time Lord nicht so einfach töten. Wie auch, unsere Körper regenerierten einfach nur, wenn wir dem Tod nah waren. Gleichzeitig damit, konnte man aber auch oft sich selbst verlieren. Doch beim Master hatte ich da keine Bedenken. Er würde genauso wie er jetzt war zurückkehren.

Vielleicht nur in einer anderen Hülle, aber er blieb der gleiche. Ein mehr oder weniger durchgedrehter Time Lord, von dem man seine Pläne nur selten erraten konnte. Es gab nur noch drei Time Lords so viel wusste ich, aber das es so enden würde, dass wir uns versuchen selbst zu töten, dies konnte wohl selbst mein Vater nicht ahnen. Hoffentlich kam Diego da heil wieder raus, wenn ich schon nicht mehr da rein gehen würde, doch der Rauch und das Feuer, welches nach wenigen Minuten den ganzen Laden brennen ließ, sprach eine ganz andere Sprache. Ich schluckte hörbar und roch vor allem das viele verbrannte Holz, während ich meinen Blick nicht vom Laden abwenden konnte. Die goldenen Funken, die eindeutig nicht von einem Feuer stammten, erkannte ich dabei erst auf den zweiten Blick.

Diego hatte ihn wirklich an den Rand des Todes gebracht und nun war er dabei seine Regeneration zu beginnen. Eine unter der wir ihn erst einmal erkennen mussten, denn dies war nicht immer so einfach. Es war Zufall, was wir im Nachhinein als Hülle erhielten, denn wir konnten alle auch das Geschlecht wechseln. So wie der Master weiblich werden konnte, konnte ich auch männlich werden, wenn es jedenfalls dazu kam. Oft genug hatte ich meinen Vater darüber scherzen gehört, wie gerne er doch einmal rothaarig gewesen wäre und nun hatte ich es sogar vor ihm geschafft, zumindest teilweise. Doch mit braunen Haaren mochte ich ihn eindeutig sehr viel lieber. Dieser verdammte wibbly wobbly timey wimey stuff, damit musste man auch erst einmal etwas anfangen können. Langsam vermehrte sich der goldene Glanz zwischen dem Feuer und genau in diesem Augenblick kam auch Diego wieder nach draußen. Ein Glück, doch als ich ihn sah verfolg meine Freude gleich wieder. „Da bekommt heiß aber gleich eine ganz neue Bedeutung.“, sagte ich schmunzelnd, während er vor mir zum Stehen kam und ich noch die kleine Flamme, die sich an einer Haarsträhne breit gemacht hatte, mit meinen Fingern ausmachte. Erst da realisierte ich, was ich gesagt hatte und wurde wieder rot wie eine Tomate. „Danke, aber und nun was hast du vor?“, versuchte ich gleich darauf von abzulenken, was ich davor gesagt hatte, aber mein Gesicht sprach trotzdem Bände. Sowie das schnelle Schlagen meiner Herzen, ebenfalls ein Zeichen war, welches ich nicht verstecke konnte.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   Mi 18 März 2015, 20:13

Erst als Lynelle meine brennende Haarsträhne löschte, merkte ich, dass ich anscheinend eine übersehen haben musste. Es war glücklicherweise nichts passiert und notfalls wären meine Haare eben nachgewachsen. Das Wichtigste war aber, dass Lynelle nun wieder frei sein konnte und dass ich noch lebte. Auf ihre Worte, von denen sie vergeblich abzulenken versuchte, ging ich erst danach ein. "Ich sagte dir doch, dass es da drin brenzlig werden könnte. Oder hast du das bereits wieder vergessen? Zu viel habe ich zumindest nicht versprochen.", meinte ich mit leicht angeberischem Unterton. Lynelles Frage, die zur Ablenkung dienen sollte, was nur nicht funktioniert hatte, wollte ich jedoch nicht unbeantwortet lassen. Dafür fiel mir aber nicht auf, wie rot sie geworden war. Ich antwortete ihr dann: "Mein Plan sieht wie folgt aus. Wenn ich Piratenkönig werden will, dann muss ich zur Grandline segeln, um dort nach dem One Piece zu suchen. Ich bin mir aber darüber im Klaren, dass ich das alleine nicht schaffen werde. Das Einzige, in dem ich gut bin, ist das Jagen. Auf hoher See wäre ich alleine doch hoffnungslos verloren. Deshalb will ich eine Piratenbande gründe, mit der ich die Grandline besegeln und am Ende das One Piece finden werde."
Nach meiner doch fast schon zu ausführlich ausgefallenen Antwort musterte ich Lynelle etwas. Ich blickte von unten nach oben an ihr hinauf, wobei mir einfiel, dass ich sie noch etwas fragen wollte. Doch erst einmal alles nach dem anderen, denn ich hatte genau genommen zwei Fragen an sie. Beide wollte ich auch so schnell wie möglich loswerden. "Ich muss dich was fragen, Lynelle.", sprach ich, "Zunächst: Wie sieht's aus? Wieso begleitest du mich nicht auf meinem Weg? Und jetzt lass mich kein Nein von dir hören. Außerdem wollte ich dich noch fragen, ob du vergangene Nacht ebenfalls nackt warst, nachdem du dich wie vorhin wieder in einen Menschen verwandelt hattest?" Gerade wegen meiner zweiten Frage fing ich an zu schmunzeln. Um ihr aber die Antwort auf meine erste Frage leichter zu machen, hielt ich ihr mit gebeugtem Arm meine Hand hin. Sie brauchte bloß einzuschlagen, konnte meinetwegen aber auch gerne anders reagieren. Hauptsache sie ließ mich kein Nein hören, wie ich bereits gesagt hatte.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   Sa 21 März 2015, 19:26

Zum Glück reagierte er nicht so wie ich es mir gedacht hatte, auf meine vorherigen Worte. Wieso hatte ich auch manchmal die Angewohnheit, einfach frei meine Gedanken zu äußern. Eine Eigenschaft von einem Vater, die sich eben im Laufe der Zeit zu einer weiteren Angewohnheit entwickelt hatte. Doch trotz der Tatsache, dass ich durch meine eigenen Worte noch durch den wind war, hörte ich ihm aufmerksam zu. Ich hing schon fast an seinen Lippen, bei jedem einzelnen Wort, dass er aussprach und meine Faszination wuchs und wuchs. Sicher hatte ich vom One Piece gehört, wer wusste immerhin nicht was dies war, es gab da nur einen Unterschied. Es gab Menschen, die danach suchten und dann gab es wiederum andere, die sich nicht danach auf die Suche machten. Sicher gab es auch welche, die einfach nicht an seine Existenz glaubten, aber dies war wieder eine andere Sache, die ich nicht in meinen Denkprozess mit einbeziehen wollte. Doch je weiter er sprach umso mehr hatte er mich eigentlich schon auf die passende Antwort gebracht und so musste man sich wiederum was meine Antwort anging, keine großen Gedanken mehr machen. Natürlich würde ich ihn begleiten, allein schon weil ich das Gefühl hatte, dass meine Welt sich nur noch um ihn drehte, würde ich mit ihm kommen. Andererseits war ich ihm auch irgendetwas schuldig, aber dies stellte ich bei meinen Gedankengängen mal geschickt in den Hintergrund.


Noch bevor er seine zweite Frage überhaupt stellen konnte, war ich ihm schon um den Hals gefallen und würde ihn wohl erst einmal nicht mehr loslassen. So glücklich wie in diesem einen Augenblick war ich schon eine lange Zeit nicht mehr gewesen. „Natürlich begleite ich dich, ich weiß gar nicht wie du auf die Idee kommst, dass ich nein sagen könnte.“, antwortete ich ziemlich schnell und dann schnappte ich noch seine zweite Frage auf, die meine Reaktion etwas abflauen ließ. Ich wusste gar nicht ob mein Gesicht noch eine schlimmere Farbe als ein knalliges Rot annehmen konnte, aber so fühlte es sich gerade an. Er schaffte es auch immer wieder mich aus der Fassung zu bringen. Erst durch seine waghalsige Aktion zuvor und jetzt durch diese Frage, mit der ich eigentlich schon hätte rechnen können. Doch soweit hatte ich auch nicht gedacht. Außerdem konnte ich auch nicht alles wissen, sonst wäre das ja ziemlich langweilig gewesen!
„Na du bist mir ja einer.“, begann ich und murmelte dies mehr oder weniger gegen seine Brust, an die ich mein Gesicht gerade presste um es zu verbergen. Eigentlich konnte er sich auch diese Antwort gerade denken, dennoch schien er nur auf eine Antwort gewartet zu haben. Ich hätte ihn auch einfach anlügen können, aber es gab Dinge da tat ich selbst dies nicht. Lügen war nicht immer eine Option der Time Lords, erst recht, da man schon als Kind gesagt bekam, dass man nicht lügen sollte. „Ja war ich, zufrieden?“,

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BeitragThema: Re: Brand New Story   So 22 März 2015, 20:51

Ich hatte einen weiten Weg von Wano Kuni bis zu dem Ort hinter mir, an dem ich mich inzwischen befand. Ohne fremde Hilfe wäre mir dies auch nicht möglich gewesen. Mich hatte es auf eine kleine Insel im East Blue verschlagen, den ich alleine niemals erreicht hätte. Aus eigener Kraft wäre es mir wahrscheinlich nicht einmal möglich gewesen, Wano Kuni zu verlassen. Nun war ich jedenfalls auf dieser Insel gelandet und das aus gutem Grund. Ich hatte hier nämlich etwas zu erledigen. Ich lief durch eine Kleinstadt und suchte nach meinem Ziel. Mein einzigen Hilfsmittel waren dabei meine weibliche Intuition und ein Steckbrief des Verbrechers, hinter dem ich her war. Ganz recht, ich war hinter einem Mann her, auf den die Marine ein Kopfgeld ausgesetzt hatte. Diesen galt es zu fassen, doch ich tat dies nicht aus dem Motiv, um mich zu bereichern. Der eigentliche Grund war, dass ich mein Wort halten wollte, womit ich dann erst meine Ehre bewahren würde.
Am Ende fand ich die gesuchte Person, die sich unter den feiernden Piraten auf der Insel befand. Bei ihm waren noch viele weitere Piraten, die gemeinsam einen erfolgreichen Beutezug feierten. Ihre gute Laune machte mich krank, da ich im Hinterkopf hatte, dass bei ihren Aktionen bestimmt Menschen zu Schaden gekommen waren, genauso wie meine Adoptiveltern beide von Piraten getötet worden waren. Ich verabscheute Piraten wirklich, allerdings war ich aus Prinzip nur hinter Männern her. Piratinnen interessierten mich weniger. Genauso tötete ich nicht wahllos jeden Piraten, der mir unter die Augen kam, sondern nur diejenigen, die steckbrieflich gesucht wurden. Schließlich näherte ich mich den Piraten, die mich auch bemerkten. Als ich mich in ihrer Mitte befand, erhielt ich von so ziemlich jedem Piraten die Aufmerksamkeit. "Seht mal, Kameraden. Wir bekommen Gesellschaft!", merkte einer an, woraufhin er und die anderen nur noch pfiffen. Eigentlich schmeichelte mir dies sogar, doch ich ging darauf nicht ein und blickte nur denjenigen an, auf den ich es abgesehen hatte. "Du bist Midge!", sagte ich an ihn gewandt. Daraufhin ertönte es aus der Menge: "Ahh, sie sucht also nach unserem Kapitän. Bestimmt will sie uns beitreten." Damit lagen diese Typen mehr als falsch, was ihnen auch schnell bewusst wurde. "Auf dich ist ein Kopfgeld von 5.000.000 Berry ausgesetzt!", sprach ich weiter. Augenblicklich legte sich die Feierlaune, da den meisten, nicht allen, bewusst wurde, worauf ich wirklich aus war. Dies wunderte mich, da der ganze Haufen doch schon ziemlich angetrunken war. Midge fragte mich, was dies zu bedeuten hatte, obwohl er die Antwort schon kannte. Ich führte eine Hand zu einem meiner Katana und zog dieses ein Stück aus seiner Scheide, was Midge augenblicklich dazu veranlasste, seine Männer mich angreifen zu lassen. Sogleich bekam ich es mit etwas 25 Piraten auf einmal zu tun, worüber ich nur müde lächeln konnte. Ich zog das Katana und schlug einen nach dem anderen mit der stumpfen Seite der Klinge nieder. Dies bereitete mir nicht einmal größere Probleme, da sie eben schon angetrunken waren. am Ende blieb nur noch Midge übrig, zu dem ich sagte: "Nun zu dir. Ich hoffe, du hast mehr zu bieten, damit ich auch noch was davon habe." Es entstand ein Kampf zwischen Midge und mir, der mir zwar etwas mehr abforderte, aber für einen Typen, auf den man fünf Millionen Berry ausgesetzt hatte, war er doch enttäuschend schwach.
Nachdem ich Midge besiegt und er sein Bewusstsein verloren hatte, steckte ich mein Katana wieder weg und meinte: "Ich verstehe nicht, was die Marine dazu bewegt hat, so ein hohes Kopfgeld auf dich auszusetzen. Ich nahm Midge mit und lieferte ihn der Marine aus. Ich erhielt meine Belohnung, aber leider nicht mehr. Ich hatte gehofft, ein paar Informationen erhalten zu können, doch darauf hoffte ich leider vergebens. Dafür erhielt ich einen Satz neuer Steckbriefe, damit ich gleich weitere Kriminelle dingfest machen konnte. Hoffentlich waren da mal stärkere Gegner bei, worauf die ausgesetzten Kopfgelder nicht schließen ließen. Etwas Gutes hatte es trotzdem, denn während ich den Gesuchten auf den Fersen war, kam ich selbst herum und konnte so vielleicht meine wahre Heimat ausfindig machen. Erstmal musste ich zu meinem Boot zurück, mit dem ich allein über den East Blue segeln konnte. Ich klemmte die zusammengerollten Steckbriefe zwischen meinem Körper und meinem Obi ein und ging sofort los.
Um zu meinem Boot zu kommen, musste ich erstmal wieder durch die Kleinstadt. Auf dem Weg hielt ich einfach mal Ausschau nach einer Boutique, in der ich mir neue Kleidung kaufen konnte. Leider entdeckte ich nichts, was dem entsprach, sodass ich einfach weiter lief. Dafür fiel mir dann ein Laden ins Auge, aus dem Rauch nach oben in den Himmel stieg. Davor entdeckte ich zwei Personen, einen jungen Mann und eine junge Frau, die sich in den Armen lagen. Er sah so aus, als käme er eben aus dem Laden heraus. Der Laden hatte wohl gebrannt, aber er hatte es noch hinausgeschafft. Sein Schicksal sollte mich eigentlich wenig interessieren, da ich weder ihn noch das Mädchen kannte, aber mich freute es irgendwie zu sehen, dass es in dieser Welt noch sowas wie Liebe gab. Es sah zumindest so aus, als würden die beiden einander lieben. Es gab in dieser Welt, die vom Piratenzeitalter geprägt war, eben doch noch so etwas Positives wie Liebe und nicht nur Angst und Schrecken, den die Piraten verbreiteten. Ich störte die beiden aber nicht in ihrer Zweisamkeit und lief einfach weiter.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   Di 24 März 2015, 20:36

Mein Schmunzeln legte sich nicht während ich auf eine Antwort von Lynelle wartete. Die Brünette wusste dennoch einen Weg, um mir dieses aus dem Gesicht zu waschen, ohne dass sie auch nur auf eine meiner Fragen antwortete. Sie überrumpelte mich ziemlich, indem sie mir um den Hals fiel. Augenblicklich verkrampfte mein ganzer Körper. Ich wusste nicht, was ich tun oder wie ich reagieren sollte. Anders gesagt war ich damit schlichtweg überfordert. In mir lebte die Befürchtung, dass ich ihr wehtun könnte, was ich keineswegs beabsichtigte. Doch glaubte ich wirklich, dass ihr Körper immer noch so zerbrechlich war wie zu Zeiten, in denen sie eine Marionette war? Nein, ich war mir darüber im Klaren, dass sie nun aus Fleisch und Blut bestand. Daran erinnerte mich ihr Geruch, der mir in die Nase stieg. Es war wahrlich ein wohlriechender Duft, wenn ich genauer darüber nachdachte. Prinzipiell hatte ich ja wirklich nichts gegen ihre Nähe, aber dass sie mir gleich so um den Hals fiel, war mir wohl doch ein wenig unangenehm. Erst als sie dann auch wirklich aussprach, dass sie mich begleiten würde, wurde ich wieder ein wenig lockerer und ich schloss sie einfach in meine Arme. Zwar hatte ich auf einen Handschlag als Zustimmung gehofft, aber so war es letztlich auch in Ordnung. Dies entsprach wohl eher ihrem Charakter und gerade wegen diesem wollte ich sie u. a. in meiner Bande aufnehmen, die durch ihren Beitritt eigentlich erst gegründet worden war, wenn auch noch ohne einen Namen.
Ihre Reaktion auf meine zweite Frage ließ mich letztendlich doch wieder schmunzeln. Mir machte es nicht einmal etwas aus, dass sie ihr Gesicht an meine Brust presste. Dies merkte sie auch, als ich ihren Kopf sogar noch leicht mit einer Hand gegen meine Brust drückte, so als wollte ich sie nicht gehen lassen. Ihre Antwort ließ mein Grinsen noch breiter werden und ich meinte: "Vielleicht weißt du es nicht, aber so ähnlich wie wir jetzt stehen haben wir auch gemeinsam im Bett gelegen, sogar als du nackt warst." Diesen Satz hätte ich mir bestimmt auch sparen können, doch dies hieß nicht, dass ich ihn mir verkneifen konnte. Nur weil etwas nicht ausgesprochen werden sollte, bedeutete es immerhin nicht, dass es nicht ausgesprochen werden durfte.
Allmählich wurde es um uns herum ein wenig voller, da der brennende und qualmende Laden Kyrohes die Aufmerksamkeit anderer auf sich zog. Sogleich war es mir etwas unangenehm, dass man Lynelle und mich so eng verbunden sah. "Ähm... Lynelle? Würde es dir etwas ausmachen, wenn du mich wieder loslässt?", fragte ich während ich selbst sie losließ. Während ich dann noch an ihr vorbeisah, fiel mir ein Mädchen mit roten Haaren auf, die uns beide eben ebenfalls bemerkt hatte. Sie fiel mir allerdings weniger wegen ihrer Haarfarbe auf, auch wenn diese recht auffällig war, als wegen ihrer Bekleidung. Bevor nun jemand etwas Falsches von mir dachte, sei gesagt, dass ich sie nicht mit meinen Augen auszuziehen versuchte. Verglichen mit den anderen Menschen war sie aber schon ungewöhnlich bekleidet, weshalb ich vermutete, dass sie nicht von hier kam. Zeitgleich hatte ich im Hinterkopf, dass Lynelle und ich ein Transportmittel auftreiben mussten, wenn wir die Insel verlassen wollten. "Sieh mal.", versuchte ich Lynelle auf die Rothaarige aufmerksam zu machen, "Geht es nur mir so oder glaubst du auch, dass sie nicht von dieser Insel stammt?"

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BeitragThema: Re: Brand New Story   So 29 März 2015, 14:11

Nur etwas widerwillig löste ich mich von Diego, als er mich darum bat. Dies hatte auch nicht nur den Grund, dass ich mein rotes Gesicht verstecken wollte, irgendwie hatte mir diese Nähe gefallen. Obwohl es gleichzeitig auch etwas komisch war, immerhin kannte ich Diego nun wirklich nicht lange. Also wenn mein Vater mich so sehen würde, dann wäre er wohl nicht der einzige, der davon grinsen musste. Erst jetzt vielen mir auch die vielen Menschen auf, die sich um den Laden versammelt hatten. Doch schienen sie nicht den goldenen Staub zwischen den Flammen erkennen zu können und dies, obwohl ich ihn klar und deutlich sah. Mehr oder weniger sprunghaft hatte ich mich dann von Diego gelöst und dies auch nur, wegen den vielen Leuten um uns herum. Doch eigentlich zog der goldene Staub beinahe meine ganze Aufmerksamkeit auf sich. Bis plötzlich eine kleine Explosion das Feuer aufwirbelte. Man konnte nun sagen was man wollte, aber ich wusste ganz genau, dass diese Explosion, definitiv von der Regeneration des Masters stammte und von niemandem sonst. Doch dann schaffte Diego es doch, meine Aufmerksamkeit wieder auf etwas anderes zu lenken. Irgendwie komisch, dass ich ihn immer wahrnahm, selbst wenn ich gerade mit meinen Gedanken vollkommen woanders war. Nur noch aus dem Augenwinkel heraus, nahm ich die Rothaarige wahr, die vorbeigelaufen war. Ich sah nur einen winzigen Teil ihrer Kleidung, aber diese sagte wirklich einiges aus. Ich wusste, was die Menschen hier auf der Orgel-Insel trugen und dies ließ auch mich darauf kommen, dass die Rothaarige, die an uns vorbeigekommen war, definitiv nicht von hier war. Etwas mulmig war mir zwar schon, denn fremden Menschen zu vertrauen war jetzt nicht immer meine Stärke.
Doch meine eigene Neugierde siegte dann doch. „Hmm da gibt es wohl nur einen Weg es herauszufinden, also los!“, antwortete ich voller Tatendrang und griff nach Diegos Handgelenk, ehe ich ihn mit mir zog. Stark war ich eigentlich rein körperlich nicht, aber was mir gerade geholfen hatte, war doch der Überrschungsmoment. Denn hätte ich diesen nicht auf meiner Seite gehabt, hätte ich Diego sicher nicht mit mir ziehen und der Rothaarigen auch noch hinterher rennen können. Jetzt erst merkte ich eigentlich, wie weit sie schon gekommen sein musste, aber dies war mir gerade mehr oder weniger egal. Irgendwie musste ich meine Beine ja auch mal wieder einweihen denn meine eigenen hatte ich schon lange nicht mehr benutzen können. Also musste dies ja mal getan werden. Kurz vor der Rothaarigen ließ ich Diego dann aber los und griff nach meinen Schallschraubenzieher, während ich weiter rannte und somit die Rothaarige sogar überholte. So viel zum Thema renn um dein Leben, nicht wahr Dad. „Ähm hallo.“, sprach ich daraufhin die Rothaarige an, während ich vor ihr stehenblieb. Damit könnte ich vielleicht sogar dafür sorgen, dass sie direkt in mich hinein gelaufen wäre, aber daran hatte ich gerade wirklich nicht gedacht. An alles dachte ich auch nicht, obwohl es viele Dinge gab, die mir allein in diesem Moment durch den Kopf gingen.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   Mo 30 März 2015, 09:21

Ich wachte schließlich auf und sah mei ne Schwestern und Misuka, die mich besorgt ansahen. Ich richtete mich auf und fragte ,,Das Monstet was ist mit dem? " Misuka grinste und sprach ,,Den haben es deine Schwestern ganz schön gezeigt. " etwas schaukelte hin und her, ich realisierte es etwas später, dass wir auf unserem Boot waren,,Toll dann kann es ja weiter gehen."

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BeitragThema: Re: Brand New Story   So 05 Apr 2015, 22:11

Ich schritt weiter meines Weges durch die Kleinstadt zur Anlegestelle meines Bootes. Den Weg bis dahin nutzte ich noch, um mich ein wenig in der Stadt umzusehen. Seltsam, dass ich trotzdem nicht bemerkte, dass ich nicht nur mit meinen Haaren, sondern auch mit meiner Kleidung auffiel wie ein bunter Hund. Es wäre mir ohnehin egal, da ich diese Insel bald wieder verließ, um mich wieder der Jagd nach gesuchten Männern zu widmen. Eine Bäckerei erregte auf einmal meine Aufmerksamkeit. Ich sah sie mir etwas näher an und konnte durch ein Fenster die Köstlichkeiten sehen, die sich in der Auslage befanden. Am liebsten wäre ich sofort reingegangen, um mir ein Puddingteilchen oder etwas anderes Leckeres zu holen, aber ich ließ es sein. Ich hatte gar keinen Hunger und wollte weiter. Ich setzte mich wieder in Bewegung, bevor ich dann ausgebremst wurde.
Mir lief das Mädchen vor die Nase, das eben noch mit dem Jungen vor dem brennenden Laden gestanden hatte. Beinahe wäre ich in sie hineingelaufen, aber eben nur beinahe. Der Junge blieb auch nicht lange fern. Ihm gegenüber war ich deutlich skeptischer eingestellt als ihr. Mit ihm wollte ich nicht mal ein Wort wechseln. Ich sah das Mädchen an und sagte: "Hallo. Es ist nicht ungefährlich, wenn man jemandem direkt vor die Füße läuft." Ich blieb etwas vorsichtig, als mir auffiel, dass sie irgendein Werkzeug in der Hand hielt. Ich wusste nicht, was sie damit vorhatte oder gar anstellen konnte. Vorsicht war besser als Nachsicht! Ich wartete auf irgendeine Reaktion der beiden, doch das dauerte mir zu lange. Die zwei wollte mir bestimmt nicht nur "Hallo" sagen. Sie wollten noch etwas anderes von mir, weshalb ich fragte: "Kann ich euch helfen?"

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BeitragThema: Re: Brand New Story   Fr 10 Apr 2015, 20:10

Die Rothaarige war schon ein Stück weit gekommen, ehe Lynelle auch endlich auf sie aufmerksam wurde. Trotz meiner Neugier für sie war ich Lynelle nicht von der Seite gewichen. Es war schon so, dass ich der Kapitän unserer bislang zwei Mann großen Piratenbande war, aber ich wollte sie nicht alleine lassen. Wir wollten gemeinsam unseren Weg fortsetzen und genau aus diesem Grund wartete ich noch auf irgendeine Art Zustimmung seitens Lynelle. Diese sah ganz anders aus, als ich es erwartete. Sie zog mich ganz einfach an meinem Handgelenk hinter sich her, während sie der Rothaarigen nahezu nachjagte. Das Jagen war aber eigentlich eher mein Spezialgebiet. So voller Tatendran hatte ich Lynelle bisher auch nicht erlebt. Na gut, die meiste Zeit seit unserer Bekanntschaft war sie ein Marionette, die sich kaum bewegen konnte. So gesehen konnte ich sogar nachvollziehen, wie sie sich fühlen musste. Mir hatten schon die Minuten gereicht während denen ich eine Marionette war. Lynelle hatte eine deutlich längere Zeit als Marionette verbracht. Deshalb verstand ich auch, dass sie ihre wiedererlangte Bewegungsfreiheit auskosten wollte. Meine Mundwinkel zuckten nur nach oben während ich mich von Lynelle mitziehen ließ.
Bevor wir die Rothaarige einholten, die wie ich erst jetzt bemerkte zwei Schwerter bei sich trug, ließ Lynelle mich wieder los. Sie schnitt ihr zuerst allein den Weg ab und sprach sie an. Ich kam erst einige Sekunden später dazu. Neben Lynelle stehend blickte ich die Rothaarige an und musterte sie ein wenig. Mein Gefühl sagte mir, dass sie eine Abneigung gegen mich hegte. Ich war mir nicht sicher, woran ich das festmachte. Vielleicht ja an Gestik und Mimik oder an ihrer Haltung an sich. Auf jeden Fall war sie mir gegenüber anscheinend nicht gerade positiv eingestellt. Eigentlich könnte es mir fast ein wenig Leid tun, dass ich trotzdem auf ihre Frage antwortete, aber eben nur fast. Meine Antwort lautete: "Ja, das kannst du vielleicht. Um ehrlich zu sein, bist du uns wegen deiner Bekleidung aufgefallen. Du kannst nicht leugnen, dass du dich von den anderen Personen hier abhebst. Wir dachten uns deshalb, dass du nicht von dieser Insel stammst und eventuell den Heimweg antreten wolltest. Daher will ich dich fragen, ob du uns ein Stück mitnehmen könntest, falls du ein Boot oder etwas anderes Seetaugliches besitzt." Ich blickte der Rothaarigen mit meinen kühlen Augen ins Gesicht und wandte meinen Blick nicht mehr von ihr ab, nicht eher, bis ich eine Antwort hörte, die hoffentlich positiv ausfiel. Meine Vermutung war aber, dass Lynelle noch etwas Überzeugungsarbeit leisten musste.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   Fr 10 Apr 2015, 20:26

Es war nicht leicht das Monter zu bezwingen aber Hitomi und ich hatten es trotzdem irgendwie geschafft, indem Hitomi ihm mit ihrem Rauch die Sicht und den Geruch nahm, so konnte ich ihm näher kommen und meine Teufelskraft spielen lassen. Es dauerte etwas und es hatte auch Kraft gekostet aber wir hatten es schließlich geschafft . Misuka hatte sich auch entschieden mit uns zu kommen, Kilari brachten wir auch zu unserem Boot, von Misuka hatten wir uns reichlich an Vorräten aufgabeln können. Jetzt mussten wir nur noch von der Insel runter und warten bis Kilari aufwachte.

Es waren einige Zeit verstrichen als wir die Insel verliesen und Kilari aufgewacht war. Hitomi saß dort und angelt., da das Gewässer auch recht ruhig war. Mit Misuka unterhielt sich Kilari und ich hielt nach einer Insel ausschau.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   Mo 13 Apr 2015, 09:28

„Ja im Nachhinein, hätte ich das wirklich noch mal überdenken sollen.“, murmelte ich und kratzte mich verlegen am Hinterkopf. Ich war doch irgendwie durch und durch wie mein Vater, obwohl das nur diejenigen wirklich wussten, die auch meinen Vater kannten. Ich jedenfalls war froh, dass Diego erst einmal antwortete, obwohl ich nicht sagen konnte, ob sie von seinen Worten so ganz zu überzeugen war. Man musste kein Genie sein um zu merken, dass sie im Bezug auf Diego vorsichtiger war, als bei mir. Ich jedoch ließ gerade auch meine leicht verwirrte Art zu Tageslicht treten, obwohl ich dazu noch immer meine vielen etwas verzweigten Gedankengänge hatte. Immerhin überlegte ich gerade, wie ich der Rothaarigen vielleicht eine positive Antwort entlocken konnte. Dinge in denen ich nicht besonders gut war, Menschen zu etwas zu bewegen und ihre Denkweise genau nachzuvollziehen. Wenn ich etwas von Menschen wollte, machte ich es da ebenfalls wie mein Vater. Ich sagte ihnen einfach genau das, was zu tun war und verschwand dann um meine eigene Aufgabe zu erledigen. Meistens wurde es dann doch erledigt, obwohl mein Vater sie dann meistens genauso verwirrt zurückließ. Ja wir dachten einfach schneller als so manch andere. Obwohl ich mir sicher war, dass es auch viele Menschen gab, die unserer Denkweise halbwegs folgen konnten. Mittlerweile schweifte ich wieder ganz schön mit meinen Gedanken ab, ehe ich mich selbst wieder zurück ins Diesseits holte. Oh ja und wie sehr ich die Orgel-Insel verlassen wollte.
Hätte ich aber gewusst, welcher Tätigkeit die Rothaarige nachging, hätte ich vielleicht noch einmal überlegt, ob wir sie wirklich hätten ansprechen sollen. Aber ich wusste es eben nicht und so konnten wir nur hoffen, dass unsere Reise nicht daran scheiterte, dass wir nicht einmal in der Lage waren, diese Insel zu verlassen. Mittlerweile stieg nur noch dunkler Rauch vom brennenden Laden auf und legte sich auch in die Straßen, sodass einem das Luftholen, immer schwerer fiel. Es stank entsetzlich und machte das Atmen nicht nur schwer, sondern auch nicht wirklich erleichternd, zumindest solange nicht, bis dieser Rauch nicht verschwunden war. Mit meinem Schallschraubenzieher scannte ich die Umgebung, während dieser ein surrendes Geräusch von sich gab. Das ich noch ganz genau wusste, wie er funktionierte, hielt ich eigentlich mehr oder weniger für ein Wunder, da ich ihn kaum benutzt hatte. Jedoch führte er mich trotzdem zu der Erkenntnis, dass es gerade nur wenige Plätze in der Stadt gab, zu denen der Rauch noch nicht vorgedrungen war. Kein Wunder, dass sie alle zur Quelle geeilt waren. Wenn es nach mir ginge, hätte man dieses Gespräch erst einmal an einen anderen Ort verlagern können, aber wir machten wohl alle nicht die Anstalten uns auch nur irgendwie in Bewegung zu setzen. So blieb uns wohl nichts anderes übrig, als erst einmal die Antwort der Rothaarigen abzuwarten.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   Sa 18 Apr 2015, 22:50

Ich sah dem Jungen genervt in die Augen, als er mir auf meine Frage antwortete. Mir wäre es deutlich lieber gewesen, wenn das Mädchen geantwortet hätte. Ein weiteres Mal bekam ich nicht das, was ich wollte. Auch egal. Jetzt hatte er mir ihr Anliegen dargelegt, also konnte ich es eh nicht ändern. Dazu müsste man schon die Zeit zurückdrehen können, was ich nicht konnte. Leider! Ich wandte meinen Blick von ihm ab und sah zwischen die beiden. Ich schloss meine Augen und dachte nach. Was glaubt der eigentlich, wer er ist? Im Traum denke ich nicht daran, ihn mitzunehmen. Von mir aus kann sie mitkommen, aber er kann zusehen wo er bleibt., dachte ich. Ich öffnete meine Augen und nahm die beiden Personen vor mir genauer unter die Lupe. Dabei setzte ich meine Gedanken fort: Andererseits kann ich nicht verantworten, dass die beiden sich trennen, da sie offensichtlich ein Pärchen sind. Sie muss nicht mitkommen, wenn sie bei ihm bleiben will, aber ich kann sie auch nicht bei all dem Rauch hier zurücklassen. Was mache ich denn jetzt? Schwierig, schwierig! Ich wägte in Gedanken noch ein wenig ab, bis ich auf einen ganz neuen Gedanken stieß, der mich zum schmunzeln brachte.
"Passt dir etwas an meiner Kleidung nicht?", gab ich gespielt beleidigt, obwohl es mir eigentlich gefiel, dass ich zur Abwechslung mal jemandem wegen meiner Kleidung und nicht wegen meiner Haare aufgefallen war. Ich setzte mich in Bewegung und lief zwischen den beiden durch. Bei ihr passte ich auf, dass ich sie möglichst gar nicht berührte, selbst wenn das unmöglich zu sein schien, aber dafür rempelte ich ihn an und trat ihm sogar absichtlich auf den Fuß. Nachdem ich an den beiden vorbei war, drehte ich mich soweit um, dass ich seitlich zu ihnen stand. Ich antwortete erst dann und wandte mich an das Mädchen: "Na gut. Ich nehme euch mit. Am liebsten würde ich nur dich mitnehmen, aber nur ein herzloser Mensch würde euch zwei voneinander trennen. Es gibt da nur eine Bedingung! Dein Freund muss das tun, was ich von ihm verlange. Wenn ihr euch darauf einlasst, dann folgt mir." Ich drehte mich wieder um und lief weiter, ohne auf die beiden zu warten. Die Entscheidung lag nun bei ihnen. Entweder sie kamen mit, damit ich sie auch mitnehmen konnte, oder sie suchten sich etwas anderes. Mir war es egal, doch bei dem Gedanken, dass ich jemanden haben könnte, der mich von vorn bis hinten bediente, ließ mich dann doch wieder schmunzeln. Eines war mal sicher: Mit ihm würde ich nicht gerade zimperlich umgehen, wenn es sein musste. Seine Freundin könnte vielleicht auch davon profitieren, wenn sie irgendeinen Wunsch hatte. Gegen sie hatte ich schließlich nichts. Er hatte mir zwar auch nicht getan, aber meine Abneigung ihm gegenüber lag an meiner grundlegenden Einstellung gegenüber Männern. Für ihn war es daher einfach Pech, dass er als Junge zur Welt kam und mich treffen musste.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   So 19 Apr 2015, 20:51

Das Angeln lief nicht so toll wie ich es erwartet hatte, was mich zornig machte Mein Temperament hatte ich nie wirklich unter Kontrolle, weswegen ich zornig knurrte ,,Beißt an ihr dämlichen Fische." Ich knurrte vor mich her, weil mich die Fische mich warten ließen. Was ich überhaupt nicht leiden konnte, aus Wut jagte ich eine White Spear ins Wasser und versuchte dann mich zu beruhigen, indem ich vor mich hin summte und hoffte das es mich beruhigte aber sicher haute es nicht hin. Mir hatte der Kampf mit dem Monster gefallen. Ich liebte es einfach zu kämpfen, denn so hatte ich Aktion und wenn ich das hatte, wollte ich immer mehr und konnte es schon gar nicht abwarten, dass uns ein Marineschiff begegnete. Ich sah in dem Kampf gegen Marine lediglich ein lustiger Zeit vertreib, was es auch für mich war. Ich legte mich gerne mit mehreren Schiffen an, weil ich fand das Eins für mich zu wenig war aber meinen Schwestern wollte ich ja nicht alle nehmen. Sie sollten auch Spaß haben, wenn wir auf die Marine trafen.
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BeitragThema: Re: Brand New Story   Mo 20 Apr 2015, 12:50

Diego tat mir bei unserer kleinen Unterhaltung schon etwas leid. Wieso sie wohl über Männer so dachte, wusste ich nicht, aber ich wollte definitiv nicht noch länger hier bleiben. Prüfend sah ich zu ihm und hoffte, dass er damit einverstanden war. Lange würde ich hier definitiv nicht mehr durchhalten, was den Master anging, glaubte ich sogar, dass er bereits verschwunden war. Gut wie auch immer das möglich war. Ich steckte meinen Schallschraubenzieher wieder weg und lief der Rothaarigen vorsichtig hinterher. Es gab so vieles, was mich auch an ihr interessierte, aber vor alle liebte ich eine Sache schon jetzt an ihr. Ihre roten Haare. Mein Vater hatte mir schon früher vorgeschwärmt wie wundervoll doch rotes Haar war, gut wir beide waren in unserem Leben noch niemals rothaarig gewesen und so hatte ich nach und nach ebenfalls angefangen, diese Haarfarbe zu lieben. Schlussendlich versuchte ich mit der Rothaarigen Schritt zu halten, einfach um sie überhaupt kennen zu lernen. Ein schweres Unterfangen, da ich noch nicht so sehr daran gewöhnt war, wieder zu laufen und vor allem so schnell. Trotzdem wanderte mein Blick noch einmal zu Diego, bevor ich die Rothaarige wieder ansah. „Achso ich glaube, wir haben uns noch nicht vorgestellt. Also ich bin Lynelle und er ist Diego und du bist?“, sprach ich einfach wieder drauf los und man merkte mir meine aufgeweckte Art sofort an.
Trotzdem ahnte ich noch nichts davon, dass sie uns eigentlich für ein Pärchen hielt. Selbst wenn ich es vielleicht sogar gewusst hätte, hätte ich sicher nichts dagegen gehabt. Doch was Diego darüber dachte, wusste ich natürlich nicht. Woher auch ich konnte ja keine Gedanken lesen. Trotzdem ließ ich die Rothaarige gar nicht aussprechen, sondern sah sie eher verträumt an. Ich liebte diese roten Haare einfach und genau dies erklärte auch meinen Blick. „Tut mir leid, dass ich einfach so drauf los plappere, aber ich finde deine Haare einfach wunderschön! Ich wäre selbst gerne rothaarig, aber da muss ich wohl auf meine nächste Regeneration hoffen.“, noch immer schien es nicht so, als ob ich meine gewohnte Ruhe wiederfinden würde. Vielleicht beruhigte mich die See wieder, aber genau konnte ich das nicht sagen. Das Kind in mir kam eben wieder in mir durch. Oh ja wenn sie meinen Vater kennen lernen würden, würden sie sofort bemerken, wie ähnlich wir uns eigentlich waren. Gut ins seiner „I’m so sorry“- Phase waren wir das nicht, aber das war wiederum etwas anderes. Na hoffentlich ging ich ihr mit meiner Art nicht schon jetzt auf die Nerven.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   Mi 22 Apr 2015, 22:41

Misuka ubd ich hatten uns über viele Dinge Unterhalten aber schließlich kam die Zeit, wo die Müdigkeit über uns kam und wir schließlich dort lagen und alle beide schliefen. Ein bisschen Schlaf würde uns allen gut tuen. Am aller meißten hatten es meine Schwestern nötig, da sie doch tapfer gekämpft hatten, nur um Misukas und mein Leben zu beschützen. Nun lagen Misuka und ich in dem Boot und schliefen genüsslich aber ich war mir sicher, dass es nicht mehr all zu lange dauerte und meine beiden Schwestern ebenfalls einschliefen.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   Fr 24 Apr 2015, 09:09

Selbst wenn ich es vorher nicht schon etwas anhand ihrer Reaktion geahnt hätte, als sie mich vor sich sah, wüsste ich spätestens ab dem Moment, in dem sie zwischen uns vorbeilief und mich dabei anrempelte und mir auf den Fuß trat, dass sie irgendetwas gegen mich hatte. Das konnte ich mir nicht erklären, aber dadurch sammelte sie bei mir nicht gerade Symphatiepunkte. Trotzdem erweckte sie bei mir ein gewisses Interesse - ein anderes als bei Lynelle -, denn ich wollte gerne wissen, warum sie mich nicht ausstehen konnte. Überraschenderweise müsste ich zugeben, dass ihr Tritt auf meinen Fuß nicht völlig schmerzfrei blieb. Er tat jetzt zwar nicht so sehr weh, dass ich mein Gesicht irgendwie verzig oder vor Schmerz aufschrie, aber ich spürte ein nicht zu verachtendes Ziehen im Fuß. Im Grunde genommen sprach das dafür, dass sie ziemlich viel Kraft besaß - zumindest im Fuß. So kräftig sah sie mir jetzt nicht aus, aber der äußere Schein konnte natürlich trügen. Mir war auch schon aufgefallen, dass sie zwei Schwerter mit sich trug, was darauf schließen ließ, dass sie im Umgang damit geübt sein musste. Womöglich hatte sie beim Training ordentlich Kraft aufgebaut.
Als die Rothaarige mit ihrer lächerlichen Bedingung rausrückte, zog ich eine verärgerte Miene. Sie glaubte doch nicht wirklich, dass ich mich darauf einließ. Doch so wie es aussah war ich auch gar nicht gefragt. Meine Augen weiteten sich überrascht und schockiert zugleich in dem Moment, in dem Lynelle losging und der Rothaarigen folgte. Anders als Lynelle blieb ich noch etwas länger stehen und sah den beiden hinterher. Wieder zog ich ein verärgertes Gesicht und grummelte: "Hmmpf... dann hab ich wohl keine andere Wahl.", grummelte ich. Mir war klar, was es bedeutete, dass Lynelle ihr folgte. Sie ging auf dieses "freundliche" Angebot der Rothaarigen ein. Sie war ohnehin nicht die Leidtragende. Ich konnte Lynelle schlecht alleine lassen. Darum steckte ich auch genervt meine Hände in die Hosentaschen und folgte den beiden. Auf die uns bevorstehende Reise freute ich mich aber nicht.
Ich holte etwas auf, damit ich das Gespräch der beiden verfolgen konnte. Mir gefiel es gerade weniger, dass Lynelle versuchte eine Unterhaltung zu starten, aber eigentlich wollte ich auch mehr über sie wissen. Wenigstens ersparte Lynelle es mir, mich unserer Mitfahrgelegenheit vorzustellen oder überhaupt mit ihr reden zu müssen. Darauf hatte ich nämlich alles andere als Lust.

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Zuletzt von Diddy am So 10 Mai 2015, 11:32 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Brand New Story   Fr 24 Apr 2015, 15:36

Es hatte nicht lange gedauert und ich schlief im sitzen ein. Hitomi angelte bestimmt noch weiter und Kliari sowie Misuka waren ohne das ich es bemerkt hatte ebenfalls eingeschlafen. Bis nächste Insel kam konnte es bestimmt noch etwas dauern. Auch wenn Hitomi jetzt gerade die Lust verspürte zu kämpfen, so musste sie sich doch noch etwas gedulden.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   So 26 Apr 2015, 18:08

Es dauerte nicht sonderlich lange, bis das Mädchen mir folgte, bevor sie mich einholte. Damit hatten die beiden wohl eine Entscheidung gefällt. Ich dachte mir daraufhin noch wie er so blöd sein und sich darauf einlassen konnte. Anscheinend hatten die beiden diese Mitfahrgelegenheit einfach nötig. Zu seiner Verteidigung... es sah wirklich so aus, als hätte sie diese Entscheidung gefällt, was mich schmunzeln ließ. Mir gefiel es einfach, wenn Frauen das Kommando übernahmen und über Männer bestimmten so wie sie es eben getan hatte. Irgendwie war sie mir ziemlich symphatisch. Sie war es spätestens dann, als sie eine Unterhaltung startete und mir im Zuge dessen ein Kompliment über meine Haare machte. Sie war damit nach meinem Stiefvater die erste Person, die mir ein Kompliment zu meinen Haaren gemacht hatte. In meiner Heimat Wano Kuni wurde ich wegen meiner Haarfarbe eher wie ein Sonderling behandelt. Dort war Schwarz die vorherrschende Haarfarbe. Dort war mein Stiefvater der Einzige, der etwas für meine Haarfarbe abgewinnen konnte. Wegen ihres Kompliments begann ich zu lächeln während ich zur selben Zeit leicht rot anlief. Das fiel bei meiner Haarfarbe aber nicht sehr auf.
Ich sah Lynelle an und war ihr noch eine Antwort schuldig. Sie hatte den Versuch gestartet, sich mit mir zu unterhalten und ich ging darauf gerne ein. "Mein Name ist Misaki. Es ist mir eine Ehre dich kennenzulernen.", antwortete ich. Das sollte es aber nicht gewesen sein. Sie hatte da etwas gesagt, das mich neugierig machte, weil ich mir nichts darunter vorstellen konnte. Sodann sprach ich während wir weiterliefen: "Danke für das Kompliment! Ich kann mir vorstellen, dass dir rote Haare genauso gut stehen wie deine rotbraunen Haare. Aber wenn ich fragen darf, was meintest du mit 'Regeneration'?" Es kam selten vor, dass eine Person so sehr mein Interesse weckte wie Lynelle. Meistens hatte ich auch mit Männern zu tun, für die ich mich allgemein nicht interessierte. Mir wäre es sogar egal gewesen, wie der Junge hieß, aber sie hatte mir schon verraten, dass er Diego hieß. Mal sehen, ob ich ihn auch so nannte.
Nachdem wir die Stadt hinter uns gelassen hatten, kamen wir kurze Zeit später auch an der Anlegestelle meines Bootes an. Es war nicht wirklich groß und hatte auch nur Platz für wenige Personen, aber bisher hatte es für mich gereicht, um den East Blue zu besegeln. Hoffentlich hatten die beiden jetzt kein Schiff erwartet. Ich wäre alleine nie dazu in der Lage gewesen ein Schiff zu steuern. Ich ging davon aus, dass die beiden sich auch darüber im Klaren waren, deshalb hatte ich es auch nie erwähnt. "Da sind wir!", sprach ich stolz und stemmte meine Hände in die Hüfte. Außer dem Boot befand sich hier nichts weiter. Hier war auch kein richtiger Hafen. Noch konnten die beiden einen Rückzieher machen, aber mittlerweile wollte ich mich gerne noch länger mit Lynelle unterhalten. Hinzu kam noch, dass ich Diego dann so viel herumkommandieren konnte wie ich wollte. Schließlich war das meine Bedingung dafür, dass ich ihn überhaupt mitnahm.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   So 03 Mai 2015, 16:23

Mir war es wirklich etwas peinlich, dass ich so drauf los plapperte, aber ich war meinem Vater einfach zu ähnlich um mein Verhalten so auf Knopfdruck zu ändern. Was nicht unbedingt hieß, dass ich mich ändern wollte. Meistens änderte sich unsere Persönlichkeit so oder so, wenn wir auch ein anderes Äußeres bekamen und genau auf diese Regeneration, sprach mich Misaki dann an. Irgendwie fand ich, dass ihr Name einen schönen Klang hatte. Und dennoch musste ich lachen, als sie meinte, dass mir rote Haare vielleicht auch stehen würden. Es war nicht so, dass ich in der nächsten Regeneration wirklich noch etwas Ähnlichkeit zu dieser aufwies. Und wenn, dann war das nur Zufall. Alles konnte sich verändern! Körperbau, mein Gang, einfach alles. Aber dennoch war ich nicht abgeneigt ihr nun eine Antwort auf ihre Frage zu geben. Dabei versuchte ich nicht unbedingt das Tempo, indem ich sprach zu verlangsamen, sondern es einfacher zu erläutern. Ich holte einmal tief Luft und begann dann zu erzählen. Von der Welt, aus der mein Vater und ich stammten und das wir somit keine Menschen waren. Das unsere Bevölkerung Time Lords und Time Ladys hieß und wir über die Zeit wachten, genauso wie wir durch Zeit und Raum reisen konnten. Ich erklärte ihr, dass wir deshalb auch ein sehr langes Leben führten und mehr als tausend Jahre alt werden konnten. Ich erwähnte sogar unsere Besonderheit, dass wir zwei Herzen hatten, die in unseren Körpern schlugen und nicht nur eines, wie es bei Menschen der Fall war. Doch dann kam ich zum wichtigsten Punkt, nachdem sie mich auch gefragt hatte. Ich kam zu den Regenerationen. Da begann ich fast von Anfang an:„ Wenn wir geboren werden, sind wir euch Menschen sehr ähnlich, immerhin seit ihr eine Rasse, die nach uns kam. Nachdem unser Körper eigentlich an den Punkt kommt, an dem er sterben sollte, bedeckt ein goldener feierartiger Staub unseren Körper und wir werden einfach eine vollkommen andere Person.

Unser Körper wir sozusagen neu erschaffen und damit auch wir selbst. Wir verändern unser Äußeres und oftmals auch unsere Persönlichkeit. Es ist als ob du plötzlich eine andere Person vor dir hast. Insgesamt können wir das jedoch nur elf Mal, danach sterben wir wirklich.“, meine Erklärung war wirklich lang, jedoch hatte sie damit den Zeitraum gefüllt, bis wir das Meer erreichten. Insgeheim hatte ich damit auch Diego etwas mehr über mich verraten, selbst wenn ich die Sache mit den zwei Herzen nicht nur wegen der Tatsache gesagt hatte, was damals auf dem Schiff vorgefallen war. Er konnte ja wirklich nicht wissen, dass dies der erste Moment gewesen wäre, indem ich ihm gerne eine rein gehauen hätte. Aber mittlerweile war mir dies auch egal. Als ich dann das kleine Boot entdeckte, was Misaki uns stolz präsentierte, musste ich schmunzeln. Ich brauchte nicht das größte Schiff und für sie reichte es auch, von daher hatte ich damit keine Probleme. Es sollte so oder so nur für eine kurze Zeit so sein, damit wir von Orange und der Orgel-Insel wegkamen. Schlussendlich hüpfte ich wieder in Richtung Diego und griff nach seiner rechten Hand. Oh ja wir sahen jetzt bestimmt wieder nach einem Liebespaar aus, aber mir selbst fiel das eigentlich gar nicht so auf.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   So 10 Mai 2015, 16:02

Mir ging es echt gewaltig gegen den Strich, dass ich für die Rothaarige recht bald schon alles tun musste, was sie verlangte. So wie ich sie einschätzte nutzte sie das auch voll aus. Mit irgendwelchen Überraschungen rechnete ich zudem nicht. Ihr Name war also Misaki. Damit wusste ich schon eine Sache mehr über sie. Um einiges mehr erfuhr ich durch das Gespräch zwischen Misaki und Lynelle über Letztere der beiden. Ich erfuhr im Prinzip mehr über die Spezies, der sie eigentlich angehörte, aber das machte mich nicht weniger neugierig. Diese Regeneration, von der Lynelle erzählte, klang auf den ersten Blick nach einer wunderbaren Sache. So starb man immerhin bis zu elf Mal nicht, wenn man es eigentlich täte. Doch wenn ich genauer darüber nachdachte, dann tat man es irgendwie doch. Man blieb immerhin nicht man selbst. Lynelle erklärte, dass man ein völlig anderer Mensch wurde, was nichts anderes bedeutete, dass man ein neues Leben begann. Die Personen, die man vor dem vermeintlichen Tod kennengelernt hatte, erkannten einen nicht mehr. Ich wollte mir gar nicht ausmalen wie schlimm es wäre, wenn man sich an sie erinnerte, sie wiedersah und sie einen für eine völlig fremde Person hielten. Jedenfalls lag es mir fern zuzulassen, dass Lynelle irgendwann starb, zumindest wenn ich es verhindern konnte. Gleichzeitig wurde ich mir über eine Sache klar, über die erst im Nachhinein nachdachte. Wenn Kyrohe ebenfalls zu ihrer Spezies gehörte, dann war er in dem Feuer vermutlich nicht umgekommen. Möglicherweise begegneten wir ihm eines Tages erneut, nur stellte sich dann die Frage, ob wir etwas vor ihm zu befürchten hatten, wenn sich seine Persönlichkeit ebenfalls änderte.

Schließlich erreichten wir das Meer und folglich auch Misakis Boot. Mit einem ähnlich großen Boot hatte ich meine Reise von meiner Heimatinsel Monchasse aus begonnen. Aus diesem Grund nahm ich es mir nicht heraus irgendeinen Kommentar zu ihrem Boot abzugeben, obwohl mir bestimmt etwas eingefallen wäre. Ich war einfach nur froh, wenn wir diese Insel endlich verlassen konnten. Etwas Gutes hatte der Besuch hier ja. Lynelle war ihren Meister losgeworden und hatte wieder zu ihrem wahren Körper zurückgefunden. Außerdem hatte ich in ihr mein erstes Crewmitglied gefunden. Während ich gerade so den Aufenthalt auf dieser Insel in meinem Kopf Revue passieren ließ, fing ich an zu lächeln. Plötzlich riss mich Lynelle aus meinen Gedanken, als sie meine rechte Hand griff und mich an dieser mit sich zog. Sie und ich hielten auf Misakis Boot zu und betraten dieses, ohne dass die Rothaarige uns dazu aufforderte oder es uns zuvor erlaubte. Einerseits glücklich darüber bald die Insel zu verlassen, aber andererseits auch mehr als genervt wegen dem was miche erwartete, setzte ich mich im Boot hin und sagte nichts. Ich wartete einfach darauf, dass es losgehen konnte.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   So 17 Mai 2015, 19:01

Ich hörte Lynelle gut zu während sie erklärte, was es mit der Regeneration auf sich hatte, von der sie gesprochen hatte. Sie versetzte mich ganz schön in Staunen, was aber nicht allzu lange anhielt. Mich wunderte es am meisten, dass sie eigentlich gar kein Mensch war, wie sie sagte. Sie sah aus wie einer und erklärte auch, dass ihre Rasse weitaus länger als die Menschheit existiere, aber ich wäre im Leben nicht darauf gekommen, dass sie kein Mensch war. In ihr schlugen zwei Herzen, was ich ebenfalls unglaublich fand, doch so unglaublich das alles auch klang, glaubte ich es ihr, denn auf mich wirkte sie wie eine aufrichtige Person und ihre Worte klangen ebenso aufrichtig. So einige Fragen hatten sich mir noch aufgetan, aber das verschob ich auf später, da wir das Boot erreicht hatten.
Lynelle und Diego waren die ersten, die mein Boot betraten. Gleich nachdem Diego einen Fuß ins Boot gesetzt hatte, begann ich hinterhältig zu grinsen. Es war nicht so, dass ich nicht schon die ein oder andere Gemeinheit für ihn im Sinn hatte, aber eins nach dem anderen. Zuerst rief die Arbeit, dann das Vergnügen. Genau darum würde es auch um meine erste Aufgabe gehen. Ich ließ die beiden Turteltauben, für die ich sie hielt, nicht zu lange warten und folgte ihnen ins Boot. Gleich darauf machte ich es startklar und setzte das vergleichsweise kleine Segel, wenn man es mit dem eines Schiffes verglich. Danach setzte ich mich auf meinen Knien im Boot hin und grinste Diego so hinterhältig an, wie ich es eben schon getan hatte. "Nun zu unserer Abmachung! Ich hoffe dir ist die Bedingung bekannt, warum ich dich mitnehme.", sagte ich zu ihm. Ich griff nach den Steckbriefen und rollte sie auf, um sie ihm und Lynelle zu zeigen. Dann erklärte ich: "Ich bin hinter diesen Leuten her! Das sind alles Piraten oder andere Kriminelle, auf die ein Kopfgeld ausgesetzt wurde. Eigentlich schaffe ich das auch ganz gut allein, aber ich dachte mir, dass es mit ein wenig Hilfe schneller vorangeht. Deine Aufgabe ist es also mir zu helfen! Lynelle, dir steht es frei, ob du mir hilfst oder nicht." Ich legte die Steckbriefe in die Mitte von uns und starrte auf sie. Diego sollte aber nicht glauben, dass das schon alles war. Bevor ich ihm die nächste Aufgabe auftrug, wartete ich seine und Lynelles Reaktion ab.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   Fr 22 Mai 2015, 21:12

Misaki ließ wirklich nicht lange auf sich warten, nachdem Lynelle und ich das Boot schon betreten hatten. Ein wenig interessierte es mich schon, was sie wohl über Lynelle und mich dachte, wobei ich eine gute Vorstellung davon hatte, was sie von mir hielt, aber letztlich war es mir widerum egal. Sie konnte mich nicht leiden, aber ich hielt es für nichts Persönliches. Das ginge immerhin nur, wenn sie mich kennen würde. Trotzdem musste ich wohl sehr bald ihren Diener spielen, was mir ganz und gar nicht gefiel. "Dafür habe ich einen gut bei dir!", flüsterte ich Lynelle zu, sodass Misaki nichts mitbekam. Die Rothaarige machte ihr Boot flott, wobei ich ihr zusah. Währenddessen nahm ich meinen Schal ab, den ich zurzeit wie ein Stirnband trug. Ich legte ihn auf meinen Schoß und fuhr mir durch die Haare. Daraufhin wickelte ich mir den Schal um den Hals. Misaki hatte ich keine Sekunde aus den Augen gelassen. So konnte ich sehen, dass sie ihr Boot wirklich beherrschte. Mich wunderte es nur, dass sie mich nicht dazu aufgefordert hatte, ihr diese Aufgabe abzunehmen.

Misaki ließ ich auch dann kaum aus den Augen, als sie sich zu uns setzte oder eher kniete. Wenn ich sie nicht ansah, dann Lynelle oder kurzzeitig auch mal aufs Meer hinaus. Die Rothaarige erhielt aber dann meine volle Aufmerksamkeit wieder, als sie zum Geschäftlichen kam. Zwar war ich wegen Lynelle, die ich auf keinen Fall alleine lassen wollte, dazu gezwungen, mich auf diese irrsinnige Abmachung einzulassen, aber irgendwie war ich Misaki sogar dankbar, dass sie uns mitnahm, weshalb ich ihr den ein oder anderen Gefallen sogar gerne täte, solange es sich in Grenzen hielt, ganz gleich wie sie mich bisher behandelt hatte. Als sie mit dem ersten Auftrag rausrückte, starrte ich auf die Steckbriefe, die sie uns zeigte. Ich war mir nicht ganz sicher, ob dies eine so gute Idee war. Ich wollte Lynelle nicht in Gefahr bringen, aber andererseits konnte dabei kaum etwas schief gehen. Diese Aufgabe war immerhin wie für mich gemacht, was Misaki aber nicht wusste. Möglicherweise könnte ich auf diese Weise sogar gleich mal für etwas Aufruhr sorgen und die Marine auf mich aufmerksam machen. Ich fing an zu grinsen, womit Misaki wohl nicht gerechnet hatte, wie ich vermutete. Dazu meinte ich: "Du bist Kopfgeldjägerin? Also, wenn das alles ist ... Heute ist vielleicht dein Glückstag, Misaki! Mit dem Jagen kenne ich mich aus. Wurde von klein auf zum Jäger ausgebildet. Wir müssen die Typen nur finden und dann fällt mir bestimmt schon etwas ein, wie wir diese Typen schnappen können." Misakis Motive hinterfragte ich nicht, zumindest noch nicht. Zwar zeigte ich allmählich etwas Interesse an ihr, aber dieses war bei Weitem nicht groß genug, als dass ich mich in ihre persönlichen Angelegenheiten einmischen wollte. Anschließend galt mein Blick dem Himmel über uns. Man sah ein paar Wolken am Himmel, aber es sah nicht so aus, als ob es anfangen würde zu regnen. Es waren keine Regen- oder Gewitterwolken. Während ich die über uns fliegenden Möwen beobachtete, hörte ich den Damen zu. Lynelle wurde auch gefragt, ob sie Misaki helfe und ich wartete ihre Antwort ab.

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Zuletzt von Diddy am So 07 Jun 2015, 19:22 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Brand New Story   So 31 Mai 2015, 19:29

Diego hatte schon Recht damit, dass er etwas bei mir gut hatte, dies wollte ich ihm auch gar nicht ausreden und doch bahnten sich da so Gedanken in meinen Kopf, die ich zu verdrängen versuchte. Misakis Anliegen kam mir dann genau richtig, selbst wenn ich die Rothaarige erst einmal ungläubig ansah. Selbst wenn es mir frei stand zu entscheiden, ob ich half, hatte ich meine Entscheidung eigentlich schon gefällt. Natürlich würde ich sie tatkräftig unterstützen, ich würde aber keine Waffe dabei anfassen. Diegos schnelle Zustimmung faszinierte mich aber auch, selbst wenn dies weniger in meinem Gesicht abzulesen war. Ich wollte mir auch nicht alles ansehen lassen, auch wenn ich so ein Mensch war, dem man schnell seine Gefühle am Gesicht ablesen konnte. Dennoch ließ ich mir das Angebot noch ein wenig durch den Kopf gehen und wog so alle Vorteile, sowie Nachteile ab, wenn ich mich mit einmischen würde. Natürlich brachte ich mich auch irgendwie in Gefahr, aber es war ja nicht so, dass ich daran nicht gewöhnt war. Denn daran war ich weitaus mehr gewöhnt, als wieder menschlich zu sein, zumindest wenn man meine ganze Vergangenheit rannte. Wer mit meinem Vater reiste, blieb immerhin selten bis gar nicht mehr stehen. Einfach rennen, dies war irgendwie schon immer sein Motto und ich musste gestehen, ein schlechtes Motto war es nicht. Obwohl man uns dann meistens als Feiglinge hätte abstempeln können, da wir uns auch aus der ein oder anderen gefährlicheren Situation heraushalten wollten.
Die Machenschaften anderer Planeten gingen uns eigentlich niemals etwas an, aber da wir hier lebten, konnten wir uns ja nicht so einfach heraushalten. Was mein weiteres Ziel war, konnte ich so oder so nicht sagen. Vielleicht meinen Vater zu finden? Gut, dies wäre viel zu offensichtlich und ich war so oder so der festen Überzeugung, dass er mich irgendwann finden würde und es war ja nicht so, dass ich nicht schon lange genug gewartet hätte. Da konnte ich auch noch etwas länger auf dieses Wiedersehen warten. Lange lauschte ich noch dem Rauschen des Meeres und beobachtete die weißen Wolken, wie sie über unsere Köpfe hinweg zogen, bevor ich mich endlich zu einer Antwort durchringen konnte. „Auf meine Unterstützung könnt ihr euch verlassen, nur werde ich keine Waffe anfassen.“, antwortete ich mehr oder weniger noch in Gedanken, konnte mich aber nicht davon abhalten zu schmunzeln, als ich ihnen antwortete. Regel Nummer 1, der Doctor lügt und somit galt diese Regel auch indirekt für mich.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   So 07 Jun 2015, 19:41

Ich blickte von den Steckbriefen auf in Diegos Gesicht und glaubte nicht, was ich darin sah. Er ... grinste!? Damit hatte ich nicht gerechnet, aber wenn ihm die Aufgabe gefiel, dann sollte es mir recht sein. Mir fiel noch was ein, was ihm missfallen und er nur widerwillig tun würde. Als er mir sein grinsendes Gesicht erklärte, fing ich zuerst an zu kochen. Ich konnte mich nicht daran erinnern, dass ich ihm erlaubt hatte zu sprechen. Zum Glück hörte ich ihm zu und ließ ihn ausreden. Da hatte ich wirklich ein glückliches Händchen, dass ich ausgerechnet ihn dazu zwang, mir zu helfen. Wenn Diego wirklich ein Jäger war, ein ausgebildeter noch dazu, dann war er wahrscheinlich wirklich eine Bereicherung, um die Gesuchten zu schnappen. Aus dem Kontext schloss ich daraus, dass er ein Kopfgeldjäger war. Lynelle war es demnach wohl auch, auch wenn sie in dieser Hinsicht überhaupt nichts sagte. Aber die beiden waren zusammen unterwegs und ich hielt sie für ein Paar. Deshalb war es durchaus möglich, dass sie ebenfalls eine Kopfgeldjägerin war.
"Dann wäre das ja geklärt. Lynelle, du musst auch keine Waffe anfassen. Es ist ja nicht so, als ob ich eure Hilfe wirklich bräuchte. So geht es nur schneller, dessen bin ich mir jetzt sicher.", erwiderte ich, nachdem Lynelle mir auch ihre Unterstützung zugesprochen hatte. Die Steckbriefe rollte ich daraufhin wieder zusammen und steckte sie wieder zurück. Danach setzte ich mich auf meinen Allerwertesten und ließ meine rechte Hand zu meinem rechten Fuß wandern und zog mir den Strumpf von den Füßen. Dasselbe tat ich danach mit dem linken Fuß. Daraufhin hielt ich meinen rechten Fuß in Diegos Gesicht und drückte dieses zu Boden. "Meine Füße sind vom vielen Laufen verspannt. Na los, massier sie!!", befahl ich ihm und schrie ihn dabei fast schon an. "Und wenn du mit mir fertig bist, dann machst du dasselbe bei Lynelle!!", ergänzte ich im Anschluss noch. Ich wollte Lynelle keinesfalls verschrecken. Stattdessen wollte ich sie an meinem Spaß teilhaben lassen. Ich sah sie mit einem sanften Lächeln an und sagte: "Wir Mädchen wollen auch mal verwöhnt werden, hab ich nicht Recht?"

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BeitragThema: Re: Brand New Story   Mo 06 Jul 2015, 20:47

Lynelles Antwort brachte mich erneut zum Grinsen. Es war ja wohl das Mindeste, dass sie Misaki ebenfalls half, nachdem sie mich schon in diese Misere gebracht hatte. Ich lehnte mich so gut es ging zurück und verschränkte meine Hände hinter dem Kopf. Anschließend sagte ich: "Ich wüsste nicht, warum du überhaupt eine Waffe anfassen solltest. Wenn ich mich recht erinnere, dann hast du doch andere Asse im Ärmel." Lynelle wusste wahrscheinlich sofort, was ich ansprach, während Misaki da wohl er weniger verstand. Da das aber nun geklärt war, war doch alles in Ordnung. Ich glaubte, dass ich damit bereits aus dem Schneider war. Misaki hatte was sie wollte und ich konnte mich nun entspannen. In beiden Punkten irrte ich mich leider gewaltig.

Mehr oder weniger aus dem Augenwinkel beobachte ich die Rothaarige dabei, wie sie ihre Beine freimachte. Keine Ahnung, was sie vorhatte, aber bei ihr war man wohl besser auf alles gefasst. Ich rechnete auch mit einigem, nur nicht mit dem, was dann passierte. Misaki drückte mir ihren Fuß ins Gesicht und hielt mich damit am Boden, ehe sie mich dazu aufforderte, ihre und Lynelles Füße zu massieren. "Bei dir piept's wohl! Sehe ich so bescheuert aus, als ob ich das machen würde?! Massier sie dir doch selber!", schrie ich zurück. Sie hielt sich hier wohl für die Überlegenere, dabei könnte ich mich ganz einfach in einen Drachen verwandeln und sie bei lebendigem Leibe fressen. Wieso tat ich das nicht einfach? Dann hätte ich wenigstens meine Ruhe vor ihr. Ich sah Lynelle an und da kannte ich den Grund. Sie schien sich mit Misaki ziemlich gut zu verstehen. Man könnte fast meinen, die beiden wären schon Freundinnen. Dies sah man auch daran, dass Misaki sogar an Lynelle dachte. Da Lynelle mir viel bedeutete, nicht zuletzt, weil sie das erste Mitglied meiner Crew war, ließ ich Misaki in Ruhe. Ich gab der Rothaarigen letztlich doch nach ... Lynelle zuliebe.

Ich zog mir die Handschuhe aus und ließ diese auf den hölzernen Untergrund fallen, nahm Misakis Fuß mit beiden Händen aus meinem Gesicht und setzte mich auf. Daraufhin fing ich an ihre Füße zu massieren. Nebenbei brummte ich leise vor mich her, da ich daran alles andere als Gefallen fand. Wenigstens musste ich nicht die Füße irgendeines Kerls massieren. Das wäre weitaus schlimmer. Misaki schien zudem noch sehr auf sich zu achten. Für eine Schwertkämpfern hielt ich ihre Füße für sehr gepflegt. Allgemein schien ihr Körper unversehrt auszusehen und wies keine Narben auf. Ich sah zwar jetzt nicht ihren ganzen Körper, aber was ich davon sah, besaß keine Narben, was ich ziemlich erstaunlich fand. Immerhin könnte das auch für ihre Fähigkeiten im Schwertkampf sprechen. "Lynelle, du kommst gleich auch dran. Wenn du willst, kannst du deine Füße auch schon freimachen.", murmelte ich während ich noch mit Misakis Füßen beschäftigt war.

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BeitragThema: Re: Brand New Story   Sa 25 Jul 2015, 20:42

„Ähm nein ich verzichte.“, murmelte ich mehr oder weniger perplex und versuchte gerade wirklich nicht zu sehr darauf einzugehen, was sich vor meinen Augen abspielte. Ich hatte beide wirklich gern, doch irgendwie kam ich mit der Behandlung nicht ganz zurecht, die sie sich gegenseitig antaten. Unbewusst wirkte ich doch wirklich angespannter als sonst. Innere Hemmungen hatte ich viele, doch hätte ich jetzt nicht erwartet, dass dies noch bei Diego galt. Immerhin hatte er mich bereits zweimal ohne Kleidung zu Gesicht bekommen. Gut es könnte auch an meinen Gefühlen für ihn liegen, die weit über normale Freundschaft hinausgingen. Sicher war ich ihm dankbar und so weiter, da er ich gerettet hatte, aber da war wirklich noch etwas anderes. Mein Herz schlug mir bei diesen Gedanken bis zum Hals und ich lief ein wenig rot an. Um Gottes Willen, ich würde Diego nicht für mein eigenes Glück ausnutzen.
Vielleicht tat das jedem Mal gut, aber um ehrlich zu sein, brauchte ich dies nicht. Mitunter kam es vielleicht vor, dass ich auf meinen Schuhen schon gewisse Probleme mit dem Laufen haben konnte, aber dies war dann doch eher selten der Fall. Zumindest erinnerte ich mich nicht unbedingt an diese Dinge. Ich erinnerte mich an so vieles, an die gemeinsamen Geburtstage mit Dad, an meine erste Regeneration und an die Elfte meines Vaters. Ich erinnerte mich an den ersten Tod des Masters und ich erinnerte mich an den Absturz mit der Tardis, aber an solch banale Dinge erinnerte ich mich wirklich nicht mehr. Dennoch irgendwann wanderte mein Blick hinaus aufs Meer. In meinen Gedanken zu schwelgen, ja dies hatte ich schon lange nicht mehr getan, doch gerade war es weniger gut. In mir war immerhin auch ein gewisser Erfindergeist und dieser tüftelte gerade daran herum, wie man diese Fahrt beschleunigen konnte. Wenn man eigentlich daran gewohnt war innerhalb von ein paar Sekunden durch Raum und Zeit zu springen, so war dies schon ein wenig zu lang für mich.
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BeitragThema: Re: Brand New Story   Do 30 Jul 2015, 21:05

Ein zufriedenes Lächeln legte sich auf meine Lippen, als Diego anfing, meine Füße zu massieren. Seine zuvor abgegebenen Widerworte ignorierte ich ausnahmsweise mal. Ich schloss für einen Moment meine Augen, um die Fußmassage in vollem Ausmaß zu genießen. Junge hin oder her, aber mir gefiel es wie er mir die Füße massierte. Vielleicht würde ich ihn dazu noch öfter zwingen. Wenn er brav war, musste es nicht einmal bei den Füßen bleiben. An anderen Stellen meines Körpers könnte ich ebenso gut eine Massage gebrauchen, aber ich wollte auf keinen Fall, dass Lynelle eifersüchtig wurde.
Es wurde auf einmal so still, was an sich etwas Schönes war, aber mich beunruhigte es auch etwas. Ich öffnete meine Augen wieder, weil ich ein Gespräch beginnen wollte, aber vorher fielen mir ein paar Dinge auf. Mir entging zunächst nicht, wie Diego meinen Körper musterte. So ein Perversling! Männer sind doch alle gleich., dachte ich, auch wenn es mir ein wenig schmeichelte. Das männliche Geschlecht war mir trotzdem zuwider. Mit der Ruhe war es auch für einen Moment vorbei, als Diego und Lynelle ein paar Worte wechselten. Mein Blick hing bei Letzterer und ich nahm zur Kenntnis, wie sie errötete. Damit führte sie mir wieder vor Augen, dass die beiden mehr als nur Freunde sein mussten. Ich fing an zu schmunzeln. "Du weißt gar nicht, was dir entgeht. Ich hätte es vorher selbst nicht gedacht, aber Diego scheint mir ein guter Masseur zu sein.", sagte ich zu Lynelle und zwinkerte ihr zu. Solch nette Worte für einen Jungen zu finden, fiel mir sehr schwer, selbst wenn es auf Tatsachen beruhte. Anschließend meinte ich: "Aber wer nicht will, der hat schon. Dann bleibt mehr für mich." Ich sah Diego an, nun aber nicht mehr so nett und freundlich, wie ich Lynelle angesehen hatte. "Jetzt zu dir", sprach ich in ernstem Ton, "Ich möchte nicht eingebildet klingen, aber meine Schönheit blendet dich wohl. Wenn du mich weiter so anstarrst, dann machst du Bekanntschaft mit den Fischen, damit das klar ist. Da kannst du mich auch gleich mit deinen Augen ausziehen. ... Das war keine Aufforderung!" Vorgewarnt war er nun. Diese Warnung sollte er auch besser ernst nehmen.
Ich genoss die Fußmassage wieder und rief mir mein eigentliches Vorhaben ins Gedächtnis. Ich wollte immerhin ein Gespräch beginnen. "Darf ich fragen, wie ihr euch kennengelernt habt?", stellte ich meine Frage, die ich eher an Lynelle richtete, als an Diego. Er konnte zwar ebenso wie Lynelle darauf antworten, aber ich unterhielt mich lieber mit ihr als mit ihm.

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