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 Welcome: my own kingdom

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Angel
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BeitragThema: Welcome: my own kingdom   Do 28 Nov 2013, 19:33

das Eingangsposting lautete :

Die Kriege die um uns und auch in unserem Land geschehen waren, hatten ihre Spuren hinterlassen. Es war nicht mehr einfach für uns so über diese hinweg zu sehen wie früher, doch spürte man es allein an der wirtschaftlichen Lage nicht mehr. Ob es gut für das Volk war weiterhin in einer Monarchie zu leben oder nicht, damit hatte ich mich wirklich oft beschäftigt, aber eine Antwort darauf konnte nur das Volk selbst liefern.
Zwar hatten wir keine Armee, zumindest keine große, aber die brauchten wir auch nicht. Wir wollten keine Kriege!

*

Ein neuer Morgen an einem neuen Tag war gerade ins Land gezogen, während ich bereits auf den Beinen war. Nun gut vielleicht hatte ich kein wirkliches Privatleben mehr zur Verfügung, zumindest nicht mehr so wie früher, aber ich kam damit trotzdem gut zurecht.
Zwar lag es nicht in meinem Interesse mich jetzt bereits mit dem lernen auseinander zu setzen, aber gleich war dies auch wieder der Fall.
Zuerst noch etwas anziehen und stylen, das stand gerade wohl eher auf dem Plan. [alltag 1]
Meine Klamotten bestanden heute wieder aus schwarzem Lackleder und auch wenn es mich manchmal wirklich nervte es zu tragen, war es doch zu einem Teil von mir geworden.
Anschließend, während ich mir grad einen Lidstrich zog, fragte ich mich auch, ob meine Schwester eigentlich schon wach war.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 28 März 2014, 15:07

Rosiel begann amüsiert zu lachen, während er mich langsam los ließ, oder zumindest meine Arme zwar festhielt, aber mich sonst wesentlich weniger stramm festhielt. Kaum zu glauben, aber irgendetwas schien der Engel doch zu planen, denn eigentlich hätte ich mich so ganz einfach befreien können. Fast schon hätte ich in Rosiels Lachen mit eingestimmt, aber nur fast, schließlich war es nicht wirklich ein amüsanter Grund, der mich hätte zum Lachen bringen können. Viel eher ergriff mich die Scharm, weil ich doch nicht in der Lage war, mich dem Engel zu wiedersetzen. "Ach meine Liebe, darüber sollte sich eine Unschuldige wie die nicht den Kopf zerbrechen.", etwas provozierend klang seine Stimme in meinen Ohren schon, aber noch hielt ich mich mit einem Gegenangriff etwas zurück. Denn eigentlich bereitete ich mich nur auf einen vor, weshalb ich nicht anfing mich zur Wehr zu setzen.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 28 März 2014, 22:56

Ich konnte mir es eigentlich nicht länger mitansehen wie Asagi in Rosiels Händen lag. Rosiel konnte ich nicht ausstehen. In meinen Augen war er einfach nur gemein und schadenfroh, ansonsten würde er ja wohl auch kaum so amüsiert lachen. Ich glaubte sogar, dass er sich an meiner Verzweiflung ergötzte. Ich überlegte, wie ich Asagi helfen könnte, aber ein Einfall blieb aus. Das Kämpfen lag mir fern. Meine Kräfte setzte ich lieber für das Gute ein, aber der Dämon in mir sah das ganz anders.
"Ich bin nicht unschuldig. Nicht mehr, seitdem ich mich auf die Dämonen eingelassen habe, die im Siegelhain gebannt sind. Komm mir also nicht so!", sagte ich und langsam wurde ich etwas zornig. Mein Äußeres hatte damit zu tun, denn mein Körper stellte sich immer mehr auf meine Drachengestalt ein, was bedeutete, dass so langsam die Triebe eines Drachen durchkamen. Der Donnerdrache Ranelle war zwar der Sanftmütigste der drei Drachen, die über Gebiete Hyrules wachten, aber selbst er konnte zur Bestie werden. Noch konnte ich mich aber zurückhalten, auch wenn es mir immer schwerer fiel.
Ich sah Asagi an und bat ihn: "Würdest du mich bitte aufklären? Ich meine, wir wollen doch ehrlich zueinander sein, nicht wahr?"
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 29 März 2014, 21:42

Rosiel

Am liebsten hätte ich mich nun sofort eingemischt, doch bis dato dauerte es auch nicht mehr lange. Vielleicht rückte aber trotzdem die Zeit näher, wo ich Michiko aufklären sollte. Gerade als ich zum Sprechen ansetzte, merkte ich wie sich Rosiel langsam von mir entfernte. Ganz klar, er wollte nur, dass ich wirklich meine richtige Gestallt annahm. Sicher, diese unterschied sich nicht von dem Aussehen, welches ich sonst an den Tag  legte, aber für die Engel zählten oftmals doch nur die Flügel, so auch heute. Rosiel ging ein paar Schritte auf Michiko zu und schien doch etwas fasziniert von ihrer Ausstrahlung zu sein. Seine rechte Hand umfasst ihr Kinn, sodass sie ihm in eine goldenen Augen sehen musste.
"Meine Liebe, Alexiel gehört mir, er war und wird niemals mit dir zusammen sein und nun streich das aus denen zusammengereimten Erinnerungen, sonst muss ich doch noch handgreiflich werden. Und das wollen wir doch nicht.", sanft und vor allem auch mit einem etwas hypnotisierenden Ton redete auf die etwas Kleinere ein, wobei ich dem nur etwas angespannt zusah. Merklich sah ich wie mein grauer Engelsflügel schwarz wurde, wie jede einzelne Faser der Federn immer dunkler wurde, bevor sie schließlich dem Schwarz verfielen. Aber auch mein Dämonenflügel blieb nicht verschont, denn das knochenartige Gerüst, aus dem er bestand wurde zu einem mit Federn bestückten großen Flügel. Fast schon hätte es mich schmerzerfüllt aufschreien lassen, als noch die anderen beiden schwarzen Engelsflügel auftauchten, aber eben nur fast. Rosiel schaffte es doch immer wieder beide Parteien zu provozieren. "Das reicht jetzt Rosiel, so hätte ich die Wahrheit vielleicht nicht verkündet.", meinte ich während ich schon fast spüren konnte, wie mich die Kraft meines Vaters durchströmte. Gut es fühlte sich angenehm an, aber gleichzeitig brauchte ich es auch nicht für die Ewigkeit zu fühlen. Ich legte eine Hand auf Rosiels rechte Schulter und zog ihn von Michiko weg.
"Dies wollte ich sehen, dich Alexiel, so wie du hättest sein sollen, so wie Er, dich einst schuf!", seine Stimme strahlte seinen Triumph praktisch gesehen schon so sehr aus, das er wohl hätte an seinen eigenen Worten ersticken müssen.
Doch wenn er es nicht tat, musste ich eben nachhelfen!
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 30 März 2014, 23:26

Die plötzliche Nähe zu Rosiel war mir ziemlich unangenehm, aber wenigstens ließ er Asagi in Ruhe. Als noch unangenehmer empfand ich aber seine Hand an meinem Kinn, durch die er mich schließlich zwang in seine Augen zu blicken. Ich wusste selbst nicht, warum ich ihn nicht daran gehindert hatte. Vielleicht wollte ich den Zorn des Himmels nicht auf mich ziehen. Allein wegen der Existenz des Triforce glaubte ich an sowas wie Götter. Apropos Triforce - mein Triforce der Weiheit hatte begonnen permanent zu leuchten als Rosiel mich berührte. Das betraf aber nur die Abzeichnungen des Triforce auf meinem rechten Handrücken und meinem linken Oberschenkel, nicht aber das heilige Wappen Hyrules, das sich auf meinem Rücken befand. Das Triforce reagierte also auf Rosiel, aber ich spürte, dass es mir nur zur Seite stehen wollte. Verhindern konnte es trotzdem nicht, dass ich wie gebannt in Rosiels goldene Augen sah. Meinen Blick konnte ich nicht einmal abwenden.
Ich lauschte dann Rosiels hypnotisierend wirkenden Worten, aber trotzdem antwortete ich darauf: "Ich habe keine Angst vor dir und ich glaube dir kein Wort! Tu dir keinen Zwang an!" Selbst wehrte ich mich nicht gegen Rosiel. Zwar konnte ich ihn überhaupt nicht leiden, aber das war noch längst kein Grund um handgreiflich zu werden. Noch immer sah ich in Rosiels goldene Augen, die mich seltsamerweise faszinierten. Wegen ihnen bekam ich zunächst nicht einmal Asagis Veränderung mit, sehr wohl aber was er nach Vollendung seiner Verwandlung sagte und eben das hätte ich wohl lieber nicht gehört, zumindest in diesem Moment, in dem ich fest in dem Glauben war, dass Asagi und ich zusammen seien.
Plötzlich entfernte sich Rosiel von mir, weil Asagi ihn von mir wegzog. Oder sollte ich jetzt auch Alexiel sagen? Jedenfalls ließ mich sein Anblick sprachlos werden, als ich ihn ansah, aber dies widerum auch nur für einen Moment. Die siegessicheren Worte Rosiels kümmerten mich gerade herzlich wenig, auch wenn ich mich fragte wen er mit Er meinte. Ich stellte mich aber nur neben Asagi, sah ihm ins Gesicht und fragte: "Sagte Rosiel wirklich die Wahrheit? Sind wir wirklich kein Paar noch waren wir es jemals?"
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 31 März 2014, 06:37

Asagi, Alexiel eigentlich war beides indirekt dasselbe, auch wenn mir mein Name unter dem ich hier lebte viel lieber war. Kaum zu glauben, dass sich Rosiel wirklich darauf einließ, sich von Michiko zu entfernen, denn eigentlich hatte er sich sogar freiwillig bewegt, allein hätte ich ihn nämlich niemals wegzerren können. Jedoch würde ich ihm wohl auf ewig dafür hassen, dass er Michiko so die Wahrheit gesagt hatte, denn so wollte ich ihr dies niemals mitteilen und hatte es deshalb auch noch nicht getan. Etwas unsicher schaute ich sie an und überlegte wirklich, was ich antworten sollte, denn eigentlich war es ihm sogar verboten worden zu lügen, gut ich dürfte auch nicht lügen, niemand der in irgendeiner Weise von ihm geschaffen worden war, hatte irgendeine Erlaubnis zu lügen, außer er wollte zu meinem Vater, aber dies war etwas anderes. "Das klären wir später.", meinte ich und richtete meinen Blick wieder nach vorne zu Rosiel, bevor ich auf ihn zustürmte, gleichzeitig aber auch mein Katana auf ihn richtete.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 31 März 2014, 22:48

Ich stand etwas neben der Spur, seitdem ich die Wahrheit bereits gehört hatte, aber von Asagi noch eine Bestätigung wollte. Eigentlich war die schon fast unnötig, weil ich auch nicht völlig unterbelichtet war und mir meinen Teil dachte. Allerdings konnte ich mir nicht erklären, warum ich dann hierher gekommen war. Das würde Asagi mir bestimmt auch noch beibringen. Solange geduldete ich mich einfach, womit ich kein Problem hatte.
Ich sah zu wie Asagi wieder auf Rosiel zustürmte. Beinahe wäre ich seinem Beispiel gefolgt, doch fiel mir noch rechtzeitig wieder ein, dass dies Asagis Kampf war. Außerdem blieb ich Rosiel lieber fern. Asagi sah mit seinen vier schwarzen Flügeln schon beeindruckend aus, aber er erinnerte mich eben auch an einen Dämon, gegen die ich normalerweise kämpfte, mein anderes, niederträchtiges Ich aber nict. Letzteres hatte immer noch den Hintergedanken, dass ich, so wie ich jetzt drauf war, Asagi nach Hyrule einlud. Jetzt verfolgte ich aber erstmal den Kampf zwischen Asagi, der trotz allem auf meine Unterstützung zählen konnte, und Rosiel, den ich nicht ausstehen konnte.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 01 Apr 2014, 21:19

"Alexiel ... Alexiel ... Alexiel, wie kannst du denn nur, wir gehören doch zusammen.", sprach mein gegenüber schon fast zuckersüß, was mich nur mehr und mehr anwiderte. Gut egal welche Worte ich nun als Kontra an den Tag legte, so richtig würde es nicht helfen, zumal ich Rosiel ganz genau kannte und so auch wusste, wie aufdringlich der Engel sein konnte. Dennoch griff ich den Engel weiterhin an, dieser wehte aber jeden meiner Schwerthiebe einzeln ab, was mich dazu veranlasste die Lust an diesem Kampf bald zu verlieren. "Rosiel hau ab!", meinte ich bissig und merkte schon, wie der Zorn und die unendliche Wut meines Vaters in mir aufstieg, er konnte die Engel nicht mehr sehen und fast schon sah er durch meine Augen. Um mich herum stieg schwarzer Rauch auf, der teils meine eigene Schuld war, aber auch die Schuld der Gefühle meines Vaters.
"Verschwinde endlich!", meine Stimme klang leicht verzerrt und ich merkte jetzt schon, wie mein Vater leider Gottes etwas durch mich durch sprach. Gleichzeitig folgte aber nur ein Lachen Rosiels.
"Hai Hai Lucifer-sama.", fast schon hörte ich den Sarkasmus aus seiner Stimme heraus, bevor er wirklich in die Luft aufstieg und in einem grellen Licht verschwand. Doch noch blieb "meine" Wut erhalten.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 02 Apr 2014, 20:33

Ich sah fassunglos mit an, wie Asagi zunehmend wütender wurde. Rosiel provoziert ihn anscheinend auch wo es eben nur ging, aber ich verstand nicht so Recht, was der Engel mit seinen Worten meinte. Dafür wusste ich zu wenig darüber, wie genau die beiden zueinander standen. Mich nahm es aber ziemlich mit, dass Asagi immer wütender wurde und er wurde mir ab dem Moment, in dem schwarzer Rauch um ihn herum aufstieg immer unheimlicher. Als ich seine verzerrte Stimme hörte, hielt ich mir sogar die Ohren zu, da ich seine Stimme so nicht hören konnte. So überwältigt ich sonst auch von seinem Anblick war, sah ich in ihm mehr und mehr einen Dämon.
Nachdem Rosiel schließlich verschwand ging ich vorsichtig auf Asagi zu. Ich griff nach seinem Handgelenk und sprach zu ihm: "Asagi, beruhige dich bitte! Rosiel ist verschwunden!" Meine Stimme klang etwas angsterfüllt. Die Ironie an dem ganzen Geschehen eben war doch, dass meine böse Seite sich daran sicherlich erfreut hätte, was ich gerade aber ganz und gar nicht tat. Vielleicht waren Asagi und ich uns ähnlicher, als ich angenommen hatte und wie es bei mir der Fall war steckte sogar in ihm das Böse, das mein boshaftes Ich herauslocken wollte. Es gab jedoch einen Grund, warum ich nicht einfach verschwunden war und der war, dass ich immer noch die Wahrheit wissen wollte.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 03 Apr 2014, 09:04

"Lass....mich.....los..", zischte ich sie an, obwohl ich genau wusste, dass Michiko es nur gut meinte. Nun ich hätte mich nicht von Rosiel provozieren lassen sollen, aber wenn man schon von Geburt an, nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stand, war es eben nicht sonderlich einfach, sich zu beruhigen. Ganz klar, dass es eigentlich meine Schuld war, dass ich so ausgetickt war, obwohl ich noch nichts zerstört hatte, aber ich gab mehr Rosiel an der ganzen Sache die Schuld. Oder wohl noch mehr meinem Vater. Beruhigen konnte ich mich trotzdem nicht, obwohl es ein wunder war, dass ich noch ruhig dastehen konnte. Vielleicht war dies ein kleiner Funken um an diesem festzuhalten, damit ich wieder normal wurde. Ganz klar, niemand außer meinem Adoptivvater wusste eigentlich von diesen Wutausbrüchen, die meist durch Rosiel ans Tageslicht traten, doch nun wusste es auch Michiko, ob dies gut oder schlecht war, sei mal dahingestellt. Mehr oder weniger wusste ich auch nur, wie mein eigentlicher Vater überhaupt aussah, dies konnte mir gerade aber auch egal sein.
Langsam aber sicher, nun gut es war einiges an Zeit vergangen, beruhigte ich mich wirklich wieder und als allererstes verschwand dieser schwarze Rauch, gefolgt von meinem vier dunklen Engelsflügeln.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 04 Apr 2014, 06:49

Mein Griff um Asagis Handgelenk löste sich sofort und ich nahm meine Hand weg. Asagis Worte zwangen mich irgendwie dazu, denn ich wollte ihn nicht auch noch reizen. Er war auch so schon wütend genug gewesen. Zudem hatte ich gerade auch etwas Angst vor ihm. Dazu trug auch der schwarze Rauch bei, der sogar meinen Körper nach und nach verdeckte. Für den Fall der Fälle hielt ich lieber noch meine Verwandlung aufrecht.
Schließlich spürte ich, dass Asagi sich langsam wieder beruhigte. Dies stimmte mich glücklich. Als dann seine Flügel sowie der Rauch verschwanden lächelte ich ihn an, aber es standen noch einige Fragen offen. Zuerst ging ich aber einen Schritt auf meinen Gastgeber zu und umarmte ihn. Während der Umarmung verwandelte ich mich auch wieder zurück und sagte: "Du.. Du hast gegen deinen Vater angekämpft und bist wieder wie zuvor. Kannst du mir jetzt bitte erklären, was los ist?"
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 04 Apr 2014, 07:23

"Ach macht euch keine Gedanken, ja es ist wirklich nichts geschehen, was besondere Aufmerksamkeit verdient hätte.", meinte ich und sprach doch sanfter und freundlicher, als ich mit ihr zuvor gesprochen hatte. Meine Hand ruhte kurz auf ihrer Schulter, bevor ich an ihr vorbeiging. Sicher, sie wollte immer noch die Wahrheit wissen, aber gleichzeitig würde sie die Wahrheit wohl auch verletzen. Ich war vielleicht zu sensibel, aber dies zeichnete mich des öfteren eben auch aus. Am liebsten hätte ich ihr sofort die Wahrheit gesagt, aber ich wusste einfach noch nicht wie. An meiner normalen Kleidung klafften auf dem Rücken zwei riesige Löcher, die meine Flügel verursacht hatten, sodass man doch auf meinen Rücken schauen konnte.
"Ich werde euch die Wahrheit schon noch mitteilen.",
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 05 Apr 2014, 06:43

Mein Blick folgte Asagi, als er an mir vorbeiging. Es gab wohl mehrere Anzeichen dafür, dass Rosiels Worte der Wahrheit entsprachen. Auffällig war jedenfalls, dass ich Asagi duzte während er förmlich blieb und wie eine Prinzessin eines anderen Landes behandelte, die ich auch war. Jetzt spannte er mich aber wirklich auf die Folter. Auch wenn ich vermutlich schon die Wahrheit kannte, wollte ich sie nochmal von Asagi hören, einfach um Gewissheit zu haben. Doch wenn ich die Wahrheit schon zu kennen meinte, warum nahm es mich dann so sehr mit, dass wir doch nicht zusammen waren. Mir fehlte ganz klar ein Großteil meiner Erinnerung, aber vorher war ich doch auch immer ohne festen Freund zufrieden gewesen. Vielleichrlt sehnte ich mich tief im Inneren einfach nach einer Beziehung und mit Asagi hatte ich so manche Gemeinsamkeiten.
"In Ordnung. Ich kann warten.", sagte ich und gesellte mich wieder an Asagis Seite. Ich blickte kurz in sein Gesicht, um eventuell etwas davon ablesen zu können - vergeblich. Mein Blick schweifte wieder von ihm ab.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 05 Apr 2014, 21:14

Gleichzeitig wusste ich auch noch nicht, wie ich ihr die Wahrheit mitteilen sollte. Gerade spielte ich mit dem Gedanken es jetzt einfach zu sagen, doch konnte ich es nicht. In mir hinderte mich etwas, dies zu sagen. Ich wollte es gerade ansprechen, doch wieder hielt mich irgendetwas davon ab. Langsam ging ich weiter. An unseren Stallungen vorbei und durch den Rosengarten. Dort erfüllte mich der Duft der Rosen wieder mit einem etwas besseren Gefühl, denn ich konnte wirklich sagen, dass mich allein der Geruch von Rosen beruhigte. wir gingen wieder auf das Schloss zu und erst jetzt fiel mir auch wieder auf, dass das Wetter wieder normal geworden war. Die dunklen Wolken hatten sich verzogen und auch die Sonne kam wieder zum Vorschein. Doch eigentlich konnte sich das Wetter hier wirklich schnell ändern, so konnte es zum Beispiel auch bald beginnen zu regnen.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 05 Apr 2014, 23:21

Nach diesem großen Krieg tummelte sich wieder Leben in Sina. Das Land war glücklich und damit auch die Einwohner. Der "Wüstenfuchs" so wie ihn alle in der Bevölkerung nannten, streifte wie so oft durch den Wald um seine Zeit irgendwie tot zu schlagen.

Ich setzte mich also nach einem langen Spaziergang auf eine Bank, die vor eine tiefen Klippe stand, ohne jedes Geländer, denn dies würde zwar die Sicherheit gewährleisten aber den schönen Ausblick auf das Panorama zerstören, das mir so gefällt. Mich erreichte eine Nachricht, dass Boten in alle Nationen entsendet wurden, für ein "Friedensgespräch". Ich wusste was das heißt, ein langweiliger Tag voller Unterhaltungen. Aber wenigstens würde ich mich mal wieder mit anderen Menschen unterhalten, als ständig mit meinen Soldaten oder meiner Familie, was nicht schlimm ist aber so manchmal tut Abwechslung auch ganz gut. "Wir benachrichtigen sie, soweit alle Nationen zugestimmt haben." - so stand es in dem Schreiben, das mir von einem Bediensteten des Anwesens gebracht worden war. Ein Wunder dass er mich überhaupt gefunden hat, wo ich mich doch so bemüht habe dem Alltag zu entfliehen. Wie dem auch sei, ich lief also zurück zu meinem großen Anwesen und grüßte freundlich alle vorbei laufenden Personen. Ich sah in den Himmel und flüsterte: "Scheint wohl der Beginn, eines sonnigen Tages zu werden..." Meine Orden klimperten an meiner Brust, weil ich über den Hof schlenderte hinüber zu meinem Wagen. Ich setzte mich hinein und zog die Mütze ins Gesicht, damit keiner erkannte, wie ich ein kleines Nickerchen hielt. Ohne meines Wissens schienen es aber alle zu wissen, dass wenn ich mich an diesen Platz zurückziehe genau das passiert. Egal, nun hieß es warten.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 06 Apr 2014, 01:23

Ich wich nicht von Asagis Seite während wir zurück zum Schloss liefen. Der Anblick des Rosengartens und der wohlriechende Rosenduft zauberten mir ein Lächeln aufs Gesicht. Gleichzeitig wurde ich verunsichert, als wir hier hindurchliefen. Rosen waren für mich ein Zeichen der Liebe und der Zuneigung. Ich wollte Asagi nicht unterstellen, dass es beabsichtigt war, mich so zu verunsichern. Auf jeden Fall reichte es vorerst, dass ich Rosiels Worte nicht mehr berücksichtigte. Die Wahrheit wollte ich noch erfahren, aber fürs Erste blieb ich jetzt doch wieder in dem Glauben, dass Asagi und ich ein Paar seien. Deshalb nahm ich auch seine Hand und faltete meine Hand in seine während ich ihm ein Lächeln schenkte.

Zurzeit wusste ich nicht, was sich in meiner Heimat abspielte. So wusste ich auch nicht, dass ein Bote aus Sina auf dem Weg nach Schloss Hyrule war. Davon würde ich eventuell dann erfahren, wenn ein anderer Bote Asagi erreichte und ihm von dem Friedensgespräch berichtete. Bei mir daheim standen jedenfalls mein Vater und meine Brüder als Ansprechpartner zur Verfügung.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 06 Apr 2014, 19:31

Noch ein wenig verweilte ich im Rosengarten, gemeinsam mit Michiko. Die Rosen unterlagen keinem Zauber oder etwas dergleichen, aber sie beruhigten fast jeden, der sich hier aufhielt. woran das lag war mir selbst nicht wirklich klar, aber es spielte auch keine tragende Rolle für mich. Ich war nur froh, dass unser Reich genauso wie der Rest der Welt die langen Zeiten des Krieges hinter sich gebracht hatte, wobei die Auswirkungen eines Krieges auf den ländlicheren Gebieten noch immer zu spüren waren. Die Menschen dort hatten immer noch nicht viel, aber es reichte zum Leben. Gedankenverloren pflückte ich einer der beinahe schon blutroten Rosen von einem der Sträucher und betrachtete sie kurz in meiner noch freien Hand, dass Michiko meine andere Hand hielt blieb mir zudem nicht verborgen. Gleichzeitig war es wohl ein Wunder, sich nicht an den spitzen Dornen der Rosen zu stechen. Ich brach die restlichen Dornen der Rose ab, bevor ich mich selbst wieder zu Michiko drehte. Ich sah bis jetzt nichts ernstes, was hätte aus uns werden können, erst recht wollte ich selbst nicht zulassen mich zu verlieben. Vielleicht war dies alles was Michiko dachte nur auf den zusammen gesponnenen Erinnerungen entstanden, die sie gesammelt hatte, doch irgendwo war selbst in jeder Lüge ein Funken Wahrheit. Ich selbst wollte mich aber trotzdem nicht verlieben, ich wollte keine Liebe in mein leben kommen lassen, sofern es mir nicht klar war, ob nicht doch mein Vater meine Gefühle nur veränderte. Michikos Lächeln erwiderte ich, wenn auch nur schwach und versuchte dabei auch glaubhaft rüber zu kommen, bevor ich ihr die Rose ins Haar steckte. Sie stellte wegen ihrer sehr intensiven Farbe noch einen großen Kontrast zu ihrem Haar dar. Ich wollte sie nicht an der Nase herumführen oder sie gar anlügen, oder ihr die Wahrheit verschweigen, aber ich konnte es ihr einfach nicht sagen. Auch wenn sie ein gutes Recht hatte sie zu erfahren. Ich wusste nicht wieso, aber irgendetwas in mir sagte mir nur, dass es gut war ihr die Wahrheit nicht länger zu verschweigen. Für einen kurzen Augenblick ließ ich sie aber noch in diesem Glauben und gab ihr einfach einen Kuss auf die Stirn.


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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 06 Apr 2014, 20:03

Nach meinem kleinen Schläfchen, das ich in meinem Wagen hielt, stieg ich aus und streckte mich. Ich lief in ruhigem Gang Richtung Anwesen und die Treppen hoch zu dem prunkvollen Gebäude.
Mir wurde das Haus zwar vom Staat gestellt aber trotzdem, ich bin eher bescheiden und dieses Anwesen geht eigentlich gegen meine Prinzipien.
Plötzlich kam ein völlig außer Puste rennender Bote zu mir und übergab mir ein Telegramm in dem stand, dass Hyrule die Annahme akzeptiert hat und einverstanden ist, ein Gespräch zu führen.
Ich bedankte mich bei dem Boten und setzte meinen Adjutanten davon in Kenntnis.
Ich fuhr mit meinem kleinen aber schnellen Wagen vorran während hinter mir ein LKW voll mit Soldaten folgte. Dies war Standard bei Staatsbesuchen. Ich hielt es zwar für überflüssig aber die Etikette unseres Landes verlangte es nun mal.
Nach einigen Stunden erreichten wir Hyrule und sahen uns nach Ansprechpartnern um, die uns zum Gespräch führen würden.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 06 Apr 2014, 21:33

Mir war entgangen, dass Asagi eine der zahlreichen Rosen gepflückt hatte, weil mein Blick währenddessen doch dem Rosengarten galt. Als ich ihn anlächelte hatte ich sie allerdings auch nicht in seiner Hand bemerkt, obwohl sie wegen ihrer Farbe verhältnismäßig auffällig war. Auf jeden Fall sah ich Asagi verwundert an, als er mir eben jene Rose ins Haar gesteckt hatte. Vielleicht war es nur als nette Geste gedacht, bei der man sich nichts denken musste, doch bei mir verstärkte es doch den Glauben, dass wir ein Paar waren. Noch mehr bekräftigt in diesem Glauben fühlte ich mich, als Asagi mir einen Kuss auf die Stirn gab. Wegen diesem weiteten sich meine Augen etwas, weil es so überraschend kam, und ich errötete stark, sodass meine Wangen beinahe mit der Rose in meinem Haar konkurrierten.
Es war zwar nur ein Kuss auf die Stirn, aber ich konnte mich nicht daran erinnern jemals einen Kuss von jemandem bekommen zu haben, der nicht mit mir verwandt war. Bei meinen Erinnerungslücken war das aber auch kein Wunder. Mir fehlten eine Zeit lang die Worte, hauptsächlich aber weil ich meine eigenen Gefühle nicht zu deuten wusste. Ich tat einfach, was mir in den Sinn, was in diesem Fall darin bestand, dass ich mich vor Asagi stellte, seine andere Hand auch noch nahm und ihm in die Augen sah. Ich sammelte mich dabei etwas wieder und wollte zuerst etwas sagen, doch stattdessen ließ ich Taten sprechen und schloss ihn in eine herzhafte Umarmung. Während dieser Umarmung fragte ich: "Steht mir die Rose?"

Währenddessen hatte man sich in Hyrule schon auf den Besuch vorbereitet. Die Kreaturen des Landes wurden etwas in Angst und Schrecken versetzt wegen der Art und Weise, wie sie ins Land kamen, aber so wurde verhindert, dass irgendwelche aggressiven Monster sie angriffen. Die Sicherheit bis zur Hauptstadt Phiranel konnte das Land Besuchern eben nicht garantieren, obwohl die Menschen mit den meisten Kreaturen in Harmonie lebten. Jedenfalls wurden die Besucher aus Sina von den Soldaten am Westtor von Phiranel. Von dort aus war der Weg bis zum Schloss der Kürzeste und man kam trotzdem am eindrucksvollen Stadtplatz vorbei, auf dem der Stadtbrunnen stand.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 06 Apr 2014, 21:48

Auch wenn es ein kühles Lachen war, so konnte ich es mir trotzdem nicht verkneifen. Auch wenn man es vielleicht nicht dachte, so hatte ich niemals eine wirkliche Beziehung geführt, ganz klar, hatte ich bereits eine Freundin gehabt, damals als ich noch zur Schule gegangen war, doch dies war lange her. Seitdem hatten sie und ich uns verändert und konnten so über das alles nur noch lachen. Ja wir hatten des öfteren noch Kontakt, aber zu mehr als eine E-Mail kam das auch nicht.
"Ja das tut sie.", antwortete ich ihr und lächelte dabei eher in mich hinein. dennoch die Umarmung erwiderte ich leicht und schloss meine Arme sanft um sie. Dennoch blieb mir nicht verborgen, wie die Wachen vor dem Schlosstor wieder etwas aufmüpfiger wurden. Anscheinend wollten sie wieder jemanden nicht durchlassen. Doch darum wollte ich mich weniger kümmern. Eher lenkte mich Michiko, der Duft der Rosen und vor allem das Zirpen der Grillen im Garten etwas davon ab. Langsam löste ich die Umarmung und mein Blick trübte sich ein wenig. Er wurde wieder kälter und auch wenn ich es nicht zeigte, war ich etwas traurig darüber.
"Michiko, ich glaube du solltest langsam die Wahrheit erfahren.", es war das erste mal, dass ich sie mit ihrem Namen angesprochen und vor allem geduzt hatte. Doch für alles gab es ein erstes Mal. Dennoch ich konnte nun wirklich die Wahrheit nicht länger verschweigen, ganz egal wie sehr es auch mit weh tat, wenn ich andere Menschen verletzte.
"Du musst verstehen, wir sind niemals ein Paar gewesen, du kamst her um um Hilfe zu bitten, nicht wegen mir.", gestand ich und schob sie ein Stück von mir weg, bevor ich mich wieder in Bewegung setzte. Ja es tat mir irgendwie schon leid, was nicht nur daran lag, dass ich sehr sensibel war.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 06 Apr 2014, 21:57

Ich war erstaunt wie weit die Kreaturen dieses Landes Abstand zu unserer Kolonne hielten. Ich grüßte einige von ihnen freundlich und winkte ihnen zu, jedoch erntete ich nur ängstliche Blicke, was meine Freundlichkeit aber nicht abbrach.
Als wir dann am Westtor von Phiranel ankamen, sprang ich aus meinem Wagen und atmete einmal tief ein, da die Fahrt relativ anstrengend war und vor allem lang.
Sofort nahm ich meinen Fahrer in Beschlag, der sofort mit mir Fotos vor dem prunkvollen Stadtplatz machen sollte. Es blitze und ich lächelte in die Kamera, schon war ein weiteres schwarz-weiß Foto fertig. Leider waren wir auf technologischer Basis noch nicht all zu weit, weswegen wir uns auf einfache Hilfsmittel beschränkten. Die Soldaten sprangen ebenfalls vom Laster und machten eine Pause. Viel geklappere und getuschel hallten durch die Straßen. Einige meiner Soldaten machten mit mir oder auch alleine Fotos. Für sie war es Balsam, mal etwas anderes zu sehen als den grauen Alltag und nur Befehle ausführen zu müssen. Mich stimmte es fröhlich.
Nach einigen Minuten der Pause, zogen wir dann schon los. Ich allen voran, lief Richtung Schloss, da man es von unserem jetzigen Standpunkt aus schon sah. Die Beschreibung meines Adjutanten war nicht besonders detailreich, weswegen ich einfach meinem Gefühl vertraute und direkt auf das Schloss zu lief. Die Soldaten fingen nach wenigen Minuten an zu singen, was mich nicht störte aber mich sofort an die Zeit während des Krieges erinnerte. Gedankenversunken aber dennoch weiter laufend fasste ich mir an meine alte Narbe, fing mich aber Schlussendlich wieder.
Vor dem Schluss wies ich meine Soldaten an, dass sie sich benehmen sollten und kein Streit anfangen sollten. Ich suchte derweil nach einem Zuständigen der uns in das Schloss hineinführen konnte.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 06 Apr 2014, 23:27

Komplimente hörte vermutlich jedes Mädchen gerne. Ich tat es und deshalb lächelte ich zufrieden, als Asagi sagte, dass die Rose in meinem Haar gut an mir aussah. Als ich seine Arme um mich spürte, legte ich meinen Kopf auf seine Brust und konnte leicht seinen Herzschlag spüren. Gerade fühlte ich mich so nah bei Asagi sehr wohl und ich genoss diesen schönen Moment mit ihm. Dabei ließ ich mich auch von nichts anderem stören.
Dieser schöne Moment hielt leider nicht sehr lange an. Ich horchte auf, als Asagi sagte, dass er mir die Wahrheit sagen wollte. Mein Kopf erhob sich wieder von seiner Brust und ich sah Asagi an. Von jetzt auf gleich schaffte er es mit einem Satz meine Welt auf den Kopf zu stellen. Ich sah Asagi entgeistert an und erneut fehlten mir die Worte. Seine Worte schockierten mich jetzt zutiefst. Am Anfang, als ich glaubte, dass wir ein Paar seien, wollte ich es selbst nicht wahrhaben, weil meine Gefühle diesen Glauben widersprachen. Nach und nach wehrte ich mich aber weniger dagegen und bis gerade eben, bevor Asagi mit der Wahrheit rausrückte, glaubte ich wirklich, dass Asagi und ich ein ineinander verliebtes Paar seien, doch ich glaubte jetzt seinen Worten, die er als Wahrheit preisgegeben hatte.
Nachdem Asagi mich von sich weggedrückt hatte und weitergegangen war, blieb ich noch wie erstarrt stehen. Ich senkte meinen Blick und blieb wie angewurzelt stehen. Einige Tränen bahnten sich ihren Weg meine Wange herunter, bevor sie wieder versiegten und ich mich zu Asagi umdrehte. Ich öffnete meinen Mund, um zum Sprechen anzusetzen, doch dazu kam ich nicht mehr. Ohne Vorwarnung sank ich auf die Knie und hielt mir meinen Kopf. Mein Schädel brummte, weil plötzlich all die Erinnerungen hochkamen, die ich während meines Besuchs gesammelt hatte. Dadurch wurde mir auch klar, dass Asagi wirklich die Wahrheit gesagt hatte. Trotzdem war ich noch etwas deprimiert darüber, dass ich nach wie vor noch nie eine Beziehung geführt hatte. Vielleicht lag es an mir, dass ich beim männlichen Geschlecht nicht gut ankam. Dennoch gab es wichtigeres, um das ich mich zu kümmern hatte, sobald mein Kopf nicht mehr schmerzte.

Die Besucher aus Sina wurden von den Bewohnern Hyrules mit gemischten Gefühlen angesehen. Ein Tuscheln ging um, aber im Großen und Ganzen störte sich das Volk nicht an ihnen. Vor dem Schlosstor wurden sie jedenfalls von meinem kleinen Bruder Isamu erwartet. "Kommt ihr aus Sina? Seid ihr wegen dem Friedensgespräch gekommen? Tretet bitte ein!" Isamu geleitete Hyrules Besuxher ins Schlossinnere.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 07 Apr 2014, 20:29

"Tut mir leid.", murmelte ich im Gehen und sah dann noch einmal aus dem Augenwinkel heraus zu ihr zurück. Ich hatte es jetzt schon bereut, auch wenn ich es nicht zugeben wollte. Ich hasste es Menschen auch nur in irgendeiner Form zu verletzen. Es tat mir selbst weh, wenn ich sie weinen sah und auch ihnen tat es nicht gut. Vielleicht war es manchmal besser die Wahrheit zu verschweigen, aber in dieser Situation hätte es auch nicht gut getan, sie nicht preis zu geben. Wir hatten beide große Verantwortung für unsere Reiche, auch wenn wir noch nicht auf dem Thron saßen. Aber sofern unsere Väter und oder Mütter nicht da waren, hatten wir doch die große Last auf den Schultern zu tragen. Wir mussten entscheiden, was richtig und was falsch war und auch, was unserem Volk helfen würde und was eben nicht. Es war nicht einfach, aber doch konnte man damit leben. Nachdenklich setzte ich wieder einen Schritt vor den anderen und anscheinend hatte es der Bote doch geschafft an den Wachen vorbei zu kommen, denn gleichzeitig damit riefen sie ihm auch schon hinterher und schlugen Alarm. Sie würden es wohl niemals lernen, denn eigentlich standen die Tore unseres Reiches für jedermann offen.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 07 Apr 2014, 21:56

"Vielen dank mein Herr." entgegnete ich freundlich mit meiner Mütze unter dem Arm und schritt hinein. Die Soldaten folgten mir im synchronen Gleichschritt. Durch die Größe des Schlosses hallte es sehr laut. Ich meinte dann: "Hm... hier war ich schon mal. Hat sich nicht viel verändert seit dem." meinte ich nachdenklich und erinnerte mich kurz zurück, an meine Jugend. Ich war nie in friedlicher Absicht bis jetzt in dieses Schloss getreten aber diesmal schien es wohl anders zu sein, was mich durchaus freute.
Nach einigen Minuten schaute ich mich leicht nachdenklich um während meine Soldaten misstrauisch hin und her schauten und alles und jeden musterten der vorbeikam. Ich winkte nur kurz mit meiner Hand zu ihnen, was so viel heißen sollte wie "Entspannt euch."

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 08 Apr 2014, 18:31

Einige Zeit lang kniete ich noch am Boden und mein Schädel dröhnte weiterhin. All die Erinnerungen, die ich gesammlt hatte, bevor ich vorhin bewusstlos worden war, kamen wieder zurück ins Gedächtnis. Ich konnte aber nicht sagen, wie lange sie dort blieben. Ich kam wegen der Schmerzen in meinem Kopf der Verzweiflung nahe und Asagi Worte erreichten nur mein Unterbewusstsein. Mein Zustand normalisierte sich schließlich wieder und ich stand vom Boden auf. Dann folgte ich auch wieder Asagi und sagte zu ihm: "Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Viel mehr muss ich mich entschuldigen und ich muss dir danken. Entschuldigen muss ich mich, weil ich dich bestimmt in eine sehr unangenehme Situation gebracht hatte. Das tut mir Leid und das lag nicht in meiner Absicht. Den Dank schulde ich dir, weil ich erst durch dich wieder weiß, weshalb ich Hyrule wirklich verlassen habe. Vielen Dank dafür! Ohne dich würde ich mich vermutlich immer noch nicht an diese wichtige Aufgabe erinnern, die Phirone mir gegeben hat."
Mir war mein Verhalten im Nachhinein selbst auch peinlich. Aus Scham lief ich rot an. Ich hatte mich da wohl wirklich in etwas hineingesteigert, was überhaupt nicht stimmte. Trotz allem dachte ich nicht daran, Asagi jetzt in Ruhe zu lassen. Jetzt, wo ich die Wahrheit wusste, beschäftigten mich anderen Fragen. Die erste wollte ich direkt loswerden und deshalb fragte ich Asagi: "Asagi? Wenn wir von Anfang an kein Paar waren, warum hast du mir dann einen Kuss auf die Stirn gegeben?"

Isamu führte Hyrules friedfertige Besucher durch das Schloss in einen Saal, in dem man sich besser unterhalten konnte. Dort wo man ungestört. Außerdem warteten dort auch bereits unser Vater, der König von Hyrule, und mein großer Bruder Ryo, der wie ich ein Opfer der versiegelten Dämonen geworden war und an alles andere als Frieden dachte. Ihn hatte es allerdings schlimmer erwischt als mich.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 08 Apr 2014, 20:57

Ein, wenn auch trauriges, Lächeln schlich sich wieder auf mein Gesicht, nicht nur nachdem sie mich auf den Kuss ansprach, den ich ihr auf die Stirn gegeben hatte, aber dies war eine andere Sache. In meiner Bewegung stockte ich für einen Augenblick und dachte noch einmal an den Boten, aber auch an meine Schwester, denn um diese sorgte ich mich doch ein wenig, schließlich hatte ich sie heute noch nicht ein einziges Mal gesehen. Um aber wieder auf den Kuss zurückzukommen, musste ich aber doch sagen, dass sie wohl auf eine Antwort meinerseits wartete, schließlich hatte ich ihr auch noch gar keine gegeben. Kurz setzte ich zum Sprechen an, brach dann aber doch auch wieder ab. Darin Erklärungen für meine Taten abzugeben, war ich noch niemals gut gewesen, aber eigentlich spielte dies in meinem Leben sogar eine tragende und vor allem fürchterlich wichtige Rolle. Jedoch beachtete ich zudem den boten auch nicht weiter, es war nicht einmal Absicht, aber die Situation verlangte dies.
"Ich weiß es nicht!",
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 08 Apr 2014, 21:25

Ich verbeugte mich leicht und meinte: "Guten Tag die Herren. Wir hatten uns ja schon angekündigt. Ich bin Generalfeldmarschall Jakob Reichmann." meinte ich dann im ernsten Ton, da ich mir erst einen Eindruck von den Personen um mich machen wollte, bevor ich das Gespräch lockerer betrachtete.
Vor allem musterte ich die Personen außer dem König die noch im Raum standen. Ich war mir nicht sicher aber ich vermutete nichts gutes von ihnen.
Währenddessen stellten sich zwei meiner Leute neben die Tür und bewachten diese, während mir zwei folgten und ernst geradeaus schauten.
Die Situation war für mich angespannt, da ich nicht wusste, mit welcher Absicht sie uns bestellten und immerhin waren wir, seit langem mal wieder, in einem anderen Land und das in friedlicher Absicht.
Ich bestritt wohl unser kriegerisches Temperament nicht und schämte mich auch dafür nicht, denn besser Kämpfer als ein elender Feigling.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 09 Apr 2014, 01:49

Gespannt wartete ich auf Asagis Antwort für die er sich ziemlich Zeit ließ. Je länger er mich aber warten ließ, desto neugieriger wurde ich. Ein wenig wunderte ich mich eh schon über mich selbst, denn noch nie war ich wegen einer Person so neugierig gewesen. Zumindest erinnerte ich mich an niemand anderen. Asagi war aber auch jemand ganz Besonderes und das nicht nur als Sohn Lucifers. Ich hatte jedenfalls nicht das Bedürfnis, Asagi in naher Zukunft von der Seite zu weichen.
"Was weißt du nicht?", fragte ich, nachdem er geantwortet hatte. Diesmal tat ich aber nur so, als hätte ich meine eigene Frage vergessen und klärte Asagi sofort auf: "Nur ein Scherz." Asagis fehlende Erklärung konnte wer weiß was bedeuten, eventuell auch gar nichts. An Letzteres gaubte ich allerdings weniger.
Ich nahm die Rose in meinem Haar in die Hand und lächete sie an. Schnell steckte ich sie wieder zurück und sagte: "Tut mir Leid! Ich habe dich bestimmt von deinen Pflichten abgehalten, aber..." Ich hielt einen Moment lang inne und schritt wieder vor, bis ich direkt neben Asagi stand. Meinen Gastgeber sah ich mit leicht besorgtem Blick an und ich fuhr fort: "Ich habe das Gefühl, dass es besser wäre, wenn du dich ausruhst. Korrigier mich, wenn ich falsch liege, aber das sagt mir halt mein Gefühl."

Mein Vater ergriff das Wort und sprach zu seinen Gästen: "Ihr fragt euch bestimmt, weshalb wir euch eingeladen haben. Hyrule würde sehr gerne den Frieden wahren, aber es gibt da eine Angelegenheit in unserem Land, um die wir uns dazu kümmern müssen. Mein jüngster Sohn Isamu kann Ihnen mehr dazu erklären, deshalb lauscht bitte seinen Worten!" Isamu trat vor und bereitete sich darauf vor, Hyrules Gästen alles über die im Siegelhain versiegelten Dämonen zu erzählen. Damit nahm er mir dann etwas Arbeit ab, da ich dann nicht mehr nach Sina musste.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 09 Apr 2014, 07:55

Ich achtete auf die Worte des Königs genau und war überrascht, dass sie uns eine Aufgabe erteilen würden, da dies ja eigentlich ein Friedensgespräch war und keine "Mission" in diesem Sinne.
Jedoch war ich tolerant gerade, weil es um den Frieden ging. Trotzdem war ich etwas verdutzt als mir der König erzählte, sie hätten noch eine "Angelegenheit" zu klären.
Als mich der König dann auf Isamu verwies, schaute ich ihn ernst an und überlegte.
Nach wenigen Sekunden warf ich ein: "Bei allem Respekt aber Hyrule hat uns eingeladen um eine eigene Sache zu klären? Während Friedensgesprächen? Versteht uns nicht falsch, wir machen das gerne. Jedoch würde ich ungern meine Männer und mich alleine in den Kampf schicken ohne eure Unterstützung, nur um eure Sache zu klären. Immerhin haben diese auch Familien."
Ich blickte dann wieder leicht zu dem König und wartete seine Reaktion ab. Mein Ausdruck war keineswegs Respektlos oder aufgebracht. Ich blieb ganz ruhig und höflich, so wie ich es nach mehrmaliger Erfahrung gelernt hatte. Ich wusste nicht, wie sie auf diese Antwort reagierten aber ich denke, es wäre verständlich, dass Sina nicht seine Soldaten losschickt um Hyrules Angelegenheiten zu klären, nur damit diese es nicht machen brauchen. Sollten wir Verluste einstecken, würde mich der Kaiser fragen, was passiert sei und ich könnte das nicht verantworten.

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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 09 Apr 2014, 20:38

"Wie gesagt macht euch keine Gedanken, mir geht es gut.", gestand ich und überspielte damit die Erschöpfung selbst. Gut erst jetzt, wo Michiko es ansprach, viel mir selbst auf, wie sehr mich dies alles eigentlich mitgenommen hatte. Ich spielte wohl gern den Starken, zumindest wenn ich jemanden beschützen wollte. Ein wenig zog es dann aber doch durch den aufkommenden wind, an meinem Rücken vorbei, durch den zerrissenen Stoff. Gut, dies war das einzige, was ich nicht daran mochte, meine Flügel zu benutzen, denn schließlich zerstörten sie immer wieder aufs neue meine Kleidung und ja ich liebte das meiste, was ich besaß sehr. Dennoch erreichten wir dann das Schloss auch wieder. Eine der großen Glastüren stand noch immer offen. Gut sie waren niemals verschlossen, aber trotzdem stand diese weit geöffnet. Jedoch ja mich holte die Erschöpfung immer wieder ein und so verlangsamte ich meinen Gang auch etwas. Bis zu meinem Zimmer an sich war es auch nicht mehr weit.
"Und noch etwas, von etwas wichtigem abgehalten zu werden, ist bei mir gar nicht möglich.", hoffentlich fand ich entweder meine Schwester wieder, oder mein Vater kehrte zurück, denn um den Boten selbst konnte ich mich nicht kümmern.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 10 Apr 2014, 07:21

Asagi musste mich doch für ziemlich blöd halten. Ich merkte doch, dass er nicht mehr der Fitteste war. Mir war es doch auch nicht fremd wie viel Energie man für eine Verwandlung benötigte. Zwar ehrte es ihn irgendwie, dass er sich nicht so schnell unterkriegen ließ, aber er konnte ruhig zugeben, dass er mal eie Pause brauchte. Ich war zumindest kein großer Fan davon, wenn man sich seine Schwächen nicht eingestand. Sie gehören zum Menschen dazu und jeder besaß welche. Bei Asagi konnte ich aber ein Auge zudrücken, zumindest diesmal.
Ich für meinen Teil war einfach wieder froh, als wir wieder das Schloss betraten. Hoffentlich kamen wir beide hier jetzt etwas zur Ruhe. Zwar hatte ich schon welche während meiner Bewusstlosigkeit gehabt, aber mir tat eine Pause auch gut. Auf Asagis Worte folgte nur ein Nicken meinerseits, aber ich verstand nicht wirklich, wie er das vor allem während der Abwesenheit sagen konnte. "Dann kannst du dich also auch anderen Dingen widmen.", sagte ich dazu. Daraufhin lächelte ich Asagi an während meine Hand noch einmal zu der Rose in meinem Haar huschte.

Isamu ergriff das Wort und sprach: "Ich verstehe, was Sie sagen wollen. Ich bitte Sie nur darum mir zuzuhören. Danach werden Sie verstehen, weshalb ich Ihnen davon erzähle. Die Sache ist die: In Hyrule gibt es einen Ort, an dem eine Schar von Dämonen versiegelt wurde, die auf Chaos und Zerstörung aus ist. Sie würden also den Frieden aller gefährden, sollten sie ihre Freiheit wiedererlangen. Dieses Siegel droht zu brechen..." Ryo lachte dazwschen, bevor Isamu fortfuhr: "... Während manche versuchen, die Dämonen versiegelt zu halten, sind andere auf deren Befreiung aus. Meine Geschwister fielen ihnen zum Opfer. Meine Schweser hat es nur nicht so sehr erwischt wie meinen Bruder. Vielleicht sind Ihnen auch auf dem Weg hierher Kreaturen aufgefallen, die monströser als andere aussahen und aggressiver waren. Auch die sind der Finsternis zum Opfer gefallen."
Unser Vater übernahm wieder und erklärte: "Wir bitten euer Land nicht um Hilfe, um die Versiegelung aufrecht zu erhalten. Wir wollten euch nur warnen, da diese Dämonen alles und jeden angreifen würden. Hyrule hat alles, um die Dämonen für immer zu versiegeln. Der Schlüssel dazu ist meine Tochter. Je nachdem für welche Seite sie sich am Ende entscheidet, wird über Frieden oder Zerstörung entschieden. Zurzeit ist sie nicht daheim. Sie hat heute Morgen das Schloss verlassen und ist seitdem nicht zurückgekehrt. Über ihren Verbleib kann ich auch nicht viel sagen."
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