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 Welcome: my own kingdom

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Angel
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BeitragThema: Welcome: my own kingdom   Do 28 Nov 2013, 19:33

das Eingangsposting lautete :

Die Kriege die um uns und auch in unserem Land geschehen waren, hatten ihre Spuren hinterlassen. Es war nicht mehr einfach für uns so über diese hinweg zu sehen wie früher, doch spürte man es allein an der wirtschaftlichen Lage nicht mehr. Ob es gut für das Volk war weiterhin in einer Monarchie zu leben oder nicht, damit hatte ich mich wirklich oft beschäftigt, aber eine Antwort darauf konnte nur das Volk selbst liefern.
Zwar hatten wir keine Armee, zumindest keine große, aber die brauchten wir auch nicht. Wir wollten keine Kriege!

*

Ein neuer Morgen an einem neuen Tag war gerade ins Land gezogen, während ich bereits auf den Beinen war. Nun gut vielleicht hatte ich kein wirkliches Privatleben mehr zur Verfügung, zumindest nicht mehr so wie früher, aber ich kam damit trotzdem gut zurecht.
Zwar lag es nicht in meinem Interesse mich jetzt bereits mit dem lernen auseinander zu setzen, aber gleich war dies auch wieder der Fall.
Zuerst noch etwas anziehen und stylen, das stand gerade wohl eher auf dem Plan. [alltag 1]
Meine Klamotten bestanden heute wieder aus schwarzem Lackleder und auch wenn es mich manchmal wirklich nervte es zu tragen, war es doch zu einem Teil von mir geworden.
Anschließend, während ich mir grad einen Lidstrich zog, fragte ich mich auch, ob meine Schwester eigentlich schon wach war.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 15 März 2014, 20:31

Eine kurze Zeit später, hatte ich das Geländer des Balkons vor der Bibliothek verlassen und war wieder in meine Gemächer gegangen. So gern ich auch einmal mein Styling hinter mir ließ, fehlte es anschließend doch. In meinen Gemächern wühlte ich erst einmal ein wenig in meinem Kleiderschrank, bevor ich mir etwas herauszog, was mir doch gefiel. Nicht, dass mir fast nichts an meinen Kleidungsstücken zusagte, es war eher, dass mir heute nichts mehr so richtig gefallen wollte. Schlussendlich entschied ich mich auch für ein recht einfaches Outfit, wenn es bei mir überhaupt eines gab, welches man als einfach bezeichnen konnte. Nun aber es gab einen Unterschied, denn war war weiß. Mit passendem Make up und noch einer angepassten Frisur hatte ich mich kurzzeitig im Spiegel betrachtet und war dann wieder zurück in die Bibliothek gegangen. Michiko wurde ich erst später besuchen, zumal ich wollte, dass sie sich erst einmal richtig ausruhte. Was genau sie hatte entzog sich wirklich meinen Kenntnissen, aber es ging mich auch nichts an, ich machte mir nur Sorgen. In der Bibliothek setzte ich mich wieder auf das Geländer außerhalb auf dem Balkon. Die Doppeltür hatte ich offen gelassen und so zog eine leichte Briese von draußen in den mit Büchern gefüllten Raum. Ich selbst hatte mir dort auch eines mitgenommen und blätterte nun immer wenn ich eine Seite gelesen hatte, darin weiter.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 16 März 2014, 00:19

Das Zimmer, in dem ich meiner Meinung nach festgehalten worden war, hatte ich problemlos verlassen können. Dafür wusste ich jetzt nicht, wo ich langgehen sollte, um aus dem Gebäude herauszukommen. Sicher wäre es ein Leichtes für mich gewesen, mich in einen Drachen zu verwandeln und durch ein Fenster davonzufliegen. Ich dachte aber, dass ich dadurch zu viel Aufsehen erregen würde, was ich aber verhindern wollte. Außerdem war es zu kräftezehrend und ich war immer noch etwas erschöpft.
Ich lief dann einfach mal auf gut Glück los. Auf meinem Weg musste ich an den geöffneten Reißverschluss meiner Jacke denken. Ich wollte mir am liebsten gar nicht erst ausmalen, was mit mir angestellt wurde, doch dies ließ sich nicht vermeiden. Wegen meiner Gedanken wollte ich noch schneller weg von hier, sodass sich mein Gang ein wenig beschleunigte. Ich irrte durch Naganos Schloss ohne bisher auf nur eine Wache gestoßen zu sein, doch das blieb nicht mehr lange so. Ich kam an einem Gang an, an dem gleich zwei Wachen entlangliefen und sich unterhielten. Darüber hinaus hörte ich jetzt weitere Stimmen aus der Richtung, aus der ich gekommen war. Plötzlich war ich also sozusagen eingekesselt, aber es gab noch einen Ausweg.
Eine Tür befand sich direkt in meiner Nähe. Gerade erst war ich daran vorbeigelaufen und jetzt blieb mir keine andere Wahl als sie zu öffnen und mich dahinter zu verstecken. So tat ich es dann auch, bevor ich wirklich gesehen wurde. Ich blieb an der Tür angelehnt stehen und atmete sehr schnell. Mich interessierte es gerade nicht, welchen Raum ich betreten hatte. Viel mehr lauschte ich nach draußen auf den Gang, bis von den Wachen nichts mehr zu hören war. Dann erst atmete ich erleichtert auf. So ein Glück. Sie hatten mich nicht gesehen. Dabei wäre das auch nicht schlimm gewesen, denn ich war der Gast des Prinzen, nur konnte ich mich an dieses entscheidende Detail nicht erinnern.
Nachdem die Wachen fort waren, galt meine Aufmerksamkeit nicht länger dem, was sich draußen, außerhalb dieses Raumes abspielte. Dafür sah ich mir jetzt an, wo ich hier gelandet war. Der Raum entpuppte sich als Bibliothek. Die zahlreichen mit Büchern prallgefüllten Regale ließen darauf schließen. Neugierig lief ich ein wenig durch die Bibliothek und nahm hier und da mal eines heraus, bis ich ein Buch fand, das mich neugierig machte. Mit diesem Buch setzte ich mich an den Tisch innerhalb der Bibliothek, an dem ich das Buch dann las.
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Angel
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 16 März 2014, 14:07

Mit jeder einzelnen Seite schien ich mehr und mehr aus dieser Welt zu flüchten, während der Wind mein schwarzes Haar, leicht zur Seite wehte, während er auch gleichzeitig einige Blätter in die Bibliothek wehte. Noch war es ruhig und ich hatte nicht einmal etwas davon bemerkt, dass die Wachen wohl oder übel das gesamte Schloss nach Michiko durchkämpften. Nicht um sie festzunehmen oder etwas der gleichen, obwohl man dies wirklich denken konnte, sondern eher um auch zu schauen, dass ihr nichts geschehen war. Schließlich war unser Schloss nicht gerade klein und man verlief sich recht schnell, erst recht wenn man auf einen der Geheimgänge stieß. Dennoch wurde dann auch die große Tür zur Bibliothek geöffnet. Michiko hatte ich zuvor nicht bemerkt, aber nun stürmten die Wachen die Bibliothek. Sie alle waren zwar bewaffnet, doch musste man sich nicht von ihnen fürchten.
"Prinz Asagi, euer Gast scheint sich in Luft aufgelöst zu haben, wir können sie nirgendwo finden.", hörte ich die Stimme einer Wache, die auf mich zukam und mich somit wieder in diese Welt zurückholte. Aber das konnte definitiv nicht sein, ich ging vom Geländer hinunter und schlug das Buch wieder zu, bevor ich es drinnen auf einen Tisch legte.
"Macht euch keine Sorgen, sie wird schon bald wieder auftauchen.", meinte ich und schaute mich ein wenig in der Bibliothek um, während die Wachen wohl weiter das Schloss durchsuchten. Doch plötzlich sah ich sie an einem Tisch sitzen, ging aber nicht wirklich näher. Irgendetwas stimmte nicht.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 16 März 2014, 21:37

Das Buch, in dem ich gerade in aller Ruhe las, war sehr informativ. Ich bekam gar nicht genug davon, es zu lesen und blätterte einfach weiter, wenn ich eine Seite durchgelesen hatte. Mir fiel es unbeschreiblich leicht, das Geschriebene zu verstehen. Das Behalten war bei mir aber eh so eine Sache bei meiner Vergesslichkeit. Jedoch fand auch meine dämonische Seite, dass in diesem Buch vielerlei nützliche Informationen standen, weshalb meine Augen mit einem Mal eine bösartigere Form annahmen und ich anfing zu grinsen. Soeben hatte meine andere Persönlichkeit die eine abgelöst, ohne dass ich es merkte.
Jetzt war es mir egal, ob die Wachen mich fanden oder nicht. Mir war es jetzt wichtiger, erstmal wieder zu Kräften zu kommen, weshalb ich das Buch zuschlug und unbesorgt meinen Kopf auf das Buch legte, um zu schlafen. Ohne Energie konnte ich selbst mit meiner dämonischen Persönlichkeit nicht viel anrichten, da ich Take Over nicht anwenden konnte, um ein Dämon zu werden. Darum war es mir wirklich egal, was mit mir geschah, solange ich anschließend wieder genügend Energie getankt hatte, um für Chaos zu sorgen. Das bedeutete natürlich nur, wenn sich meine Persönlichkeiten nicht wieder änderten, denn das konnte sogar im Schlaf geschehen.
Asagi und die Wachen hatte ich während des Lesens nicht bemerkt.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 16 März 2014, 22:37

Ihre Aura hatte sich urplötzlich so verändert, dass ich wirklich nicht näher ging. Desweiteren beobachtete ich sie nur aus der ferne und störte auch nicht, als sie wohl schlafen wollte. Vorsichtig ging ich wieder einige Schritte zurück, nahm mein Buch an mich und wollte auch wieder auf den Balkon zurückkehren. Doch bereits jetzt, als ich nach draußen trat, verdunkelte sich der Himmel und die sanfte Briese wurde zu einem starken Wind, der mich dazu veranlasste, meinen Arm vor meine Augen zu halten um diese zu schützen. Irgendetwas stimmte hier gewaltig nicht und ich wusste wirklich nicht was. Von friedlich war die Stimmung auf einmal zu bedrohlich geworden und ich war auch noch unbewaffnet, falls etwas passieren würde. So schnell ich konnte, rannte ich zurück in mein Zimmer und griff schon mal vorsichtshalber nach meinen beiden Pistolen griff und das Buch im Zimmer ließ. Vorsichtshalber wechselte ich auch meine Kleidung [Alltag5], da ich in dieser besser kämpfen konnte. Zusätzlich holte ich aber noch mein Katana aus seinem Versteck. Ich hatte es ewig nicht mehr genutzt, doch falls nun etwas passieren würde, dann währe ich zumindest gewappnet. Anschließend ging ich auch wieder zurück in die Bibliothek, aber das auch nur um etwas auf Michiko acht zu geben.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 17 März 2014, 23:12

Ich hielt mein Schläfchen in der Bibliothek, das einzig und allein dazu diente, um Kraft zu tanken. Während meines Schlafs träumte ich natürlich auch. Ich träumte davon, dass das Siegel brach, dass den Todbringer und sein Gefolge wegsperrte, damit sie die ganze Welt ins Chaos stürzten und sich von unnötigem Ballast oder anders gesprochen von normalen Sterblichen trennten. Die Welt sollte in einem apokalyptischen Zustand enden, regiert vom Todbringer. Was für alle anderen wohl wie ein Albtraum klang, war für mich gerade einer der schönsten Träume überhaupt.
Ein hämisches Grinsen legte sich auf mein schlafendes Gesicht. Ich verharrte noch ein Weilchen im Schlafzustand, was es Asagi ermöglicht hatte, sich auszurüsten und sich umzuziehen. Selbst nach seiner Rückkehr wachte ich nicht sofort auf. Lange warten musste er aber auch nicht, bis ich meine Augen öffnete, die schon eine immense Boshaftigkeit ausstrahlten, und somit aufwachte. Ich stand auf und räumte als erstes den Tisch auf Seite, den ich einfach gegen ein Bücherregal schmiss. Dazu benötigte ich nicht mal großen Kraftaufwand. Mein Verlangen nach Zerstörung, nach Chaos war gewaltig. Ich wäre sogar bereit, das gesamte Schloss in Schutt und Asche zu legen, doch zuerst sah ich zu Asagi.
Ich schritt auf Asagi zu, an den ich mich auch nicht erinnern konnte und musterte ihn. Meine Augen verengten sich etwas während ich ihn ansah. Schließlich fragte ich ihn: "Wer zur Hölle bist du denn? Hast du keine anderen Hobbys, als mir beim Schlafen zuzusehen?"
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 18 März 2014, 17:08

Ob es die veränderte Umgebung war, auf die ich so empfindlich reagierte oder Michiko, aber definitiv stimmte etwas nicht und dies bereitete mir Sorgen. Ich war schließlich für unser Königreich verantwortlich, bis Vater wieder zurückkommen würde und dies konnte sich auch noch ewig hinziehen. Zumal er erst am vergangenen Tag wirklich aufgebrochen war. Manchmal fragte ich mich wirklich, warum ausgerechnet ich der Ältere sein musste und somit immer die Verantwortung trug, gleichzeitig wollte ich dies auch meiner Schwester nicht zumuten, denn so wie ich sie kannte, währe sie so oder so mit den Regierungsgeschäften genauso überfordert gewesen, wie ich es am Anfang einmal gewesen war. Bei Michikos veränderter Aura wurde ich etwas vorsichtiger. Sicher, sie hatte mich zuvor schon darüber aufgeklärt, aber trotzdem wieso es gerade jetzt passierte, war selbst mir unklar. Eigentlich wollte ich ja nur unser Volk beschützen, dies tat man als guter Prinz und Thronfolger eben, doch wollte ich wirklich irgendetwas gegen meinen eigenen Gast unternehmen? Eine kleine Vermutung machte sich dann aber doch in mir breit und diese bestätigte sich dann auch, als sie sich nicht mehr an mich erinnern konnte. An sich hätte mich dies bei anderen doch sehr gekränkt, doch ihr vergab ich aufgrund der Lage in ihrem Land wirklich, sie konnte ja auch für dies alles am wenigsten.
„Nun, da das hier mein Reich ist und du praktisch mein Gast bist, muss ich mir so einen Umgang wirklich nicht gefallen lassen.“, begann ich und versuchte wirklich ruhig und höflich zu bleiben, was mir im Anbetracht der Dinge eigentlich weitaus weniger hätte gelingen sollen. Trotzdem redete ich nicht weiter, ich sah keinen Sinn darin noch weitere sinnfreie Worte zu verschwenden erstrecht, da ich doch versuchen wollte vorsichtig zu bleiben, immerhin wollte ich auch die Wachen nicht anlocken.


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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 19 März 2014, 01:36

Mir gefiel es gar nicht, dass ich keine konkrete Antwort auf meine Frage erhielt. Des Weiteren missfiel es mir, dass ich von Asagi als "Gast" bezeichnet wurde. Auch jetzt glaubte ich noch, dass ich das Opfer einer Entführung geworden war. Das war etwas, dass ich nicht so einfach durchgehen lassen konnte. "Ich soll dein Gast sein? So bezeichnet ihr das hier also!", sagte ich und ein Lachen drang aus meiner Kehle. Dann fuhr ich fort: "Das soll wohl ein Witz sein! Du und deine Untergebenen werdet es noch bereuen, dass ihr es gewagt habt, mich hierher zu verschleppen! Ihr habt meinen Zorn auf euch gezogen und jetzt sollt ihr meine Macht zu spüren bekommen."
Unter mir am Boden erschien ein magisches Siegel, das ähnlich wie jenes Siegel aussah, das im Siegelhain den Dämonenkönig und sein Gefolge wegsperrte, nur in einem dunklen Violett. Ich stand in dessen Mitte und mein Körper wurde zuerst gänzlich in Schatten gehüllt und meine Augen leuchteten wie rote Kreise auf. Das aufgetauchte Siegel unter mir bedeutete, dass ich mein dämonisches Aussehen annahm, zumindest eines von wenigen, das ich kannte. Mein Körper sowie Kleidung veränderte sich während ich noch wie ein Schatten aussah, doch nach meiner Verwandlung nahm ich wieder Farbe an und das Siegel am Boden verschwand wieder. Augenblicklich entstanden an meinen Beinen Flammen, die sich ein Stück ausbreiteten und den Raum in Brand steckten. Eigentlich Schade um die vielen Bücher, aber ich hatte eben das Verlangen nach Zerstörung und dies war doch ein guter Anfang.
Ich sah Asagi an und leckte mir selbst über den Mund. "Dann werde ich mich mal austoben. Versuch doch mich aufzuhalten, Sterblicher!", sagte ich.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 19 März 2014, 13:54

Das sie sich wirklich nicht daran erinnern konnte, dass sie hier Gast war, kränkte mich auch in gewisser Weise, doch ich blieb kühl wie immer. Außerdem wollte ich eigentlich nur nicht der Entführung beschuldigt werden, zumal ich es nicht einmal nötig hatte, einen Menschen aus seiner natürlichen Umgebung zu reißen. Dies galt aber auch für Tiere. Doch als dann einige Bücher in der Bibliothek Feuer fingen, konnte ich nicht mehr ganz so kühl bleiben. Ich liebte Bücher nicht umsonst. Damit floh ich meistens aus meiner gewohnten Umgebung, da ich eben nicht einfach so hier aus diesem Land verschwinden konnte. Ich hatte hier Verpflichtungen und diese konnte ich wahrlich nicht einfach so ignorieren. Genau da kamen eben die Bücher ins Spiel. "Fangt nun nicht damit an, auch noch mein Schloss zu demolieren, oder sie werden es bereuen.", zwar hatten wir uns früher einander bereits vorgestellt, aber bei der Ansprache, blieb ich doch aus reiner Höflichkeit eher beim Sie, als beim Du. Doch auch eine gewisse Zweideutigkeit konnte ich in ihrer letzten Verhaltensweise, die sie an den Tag legte, erkennen. Nun ja dies gehörte zwar an dieser Stelle nicht ganz so hierher, aber es war leider Gottes die Wahrheit. Der aufkommende kühle und feuchte Wind, löschte zu meinem Erleichtern die Flammen zum Glück wieder. Doch trotzdem sollte sie nun nicht glauben, dass ich mich gegen sie nicht zur Wehr setzen konnte, dies konnte ich nämlich wirklich. Wenn ich so weiter zurückdachte, war ich zwar für meine Fähigkeiten dankbar, aber diese erinnerten mich auch immer daran, dass ich nicht der leibliche Thronfolger dieses Landes war. Meine kleine Schwester Suzu allerdings schon. Selbst mein Vater wusste dies, aber trotzdem hatte er mich akzeptiert. Für einen kurzen Augenblick schloss ich meine Augen und öffnete sie dann wieder, nur um meine beiden Flügel erscheinen zu lassen. Es waren zwei verschiedene, aus denen man doch ein wenig auf meine Herkunft schließen konnte. Mein rechter Flügel sah dem eines Dämonen sehr ähnlich, während der linke ein mittlerweile grauer Engelsflügel war, ich war zwar nicht der Satan persönlich, aber dessen Sohn, Luzifers Sohn und damit sogar ebenso unsterblich, wie ein Dämon.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 20 März 2014, 01:25

Die zerstörerische Kraft des Feuers war schon äußerst befriedigend, aber noch nicht befriedigend genug. Mein Verlangen nach Zerstörung war noch nicht gestillt. Asagis Drohung verlangte mir nur ein überhebliches Lachen ab. Seine Drohung konnte ich zum Zeitpunkt seiner Aussprache nicht ernst nehmen. Eigentlich keine schlechte Idee das Schloss dem Erdboden gleich zu machen. Meine Macht sollte dafür reichen.
Das Feuer konnte sich zu meinem Leidwesen, aber zum Glück für die Bücher nicht richtig ausbreiten, bevor der feuchte Wind die Flammen löschte. Ich wollte gerade richtig loslegen, doch da veränderte sich auch Asagi etwas. Ich staunte ein wenig, als ich seine zwei verschiedenen Flügel sah. Er provozierte mich schon mit seiner Veränderung, weil ich ihn für einen Nachahmer hielt, aber beim Anblick seines Dämonenflügels änderte sich dies. "Wer bist du? Du bist doch nicht etwa ein Wesen aus der Hölle? Wenn dem so ist, dann sollten wir dieselben Interessen teilen und dem sterblichen Abschaum, die Menschheit vernichten, um ihnen zu zeigen, wer der Boss ist!", sagte ich. Plötzlich besaß ich kein Interesse daran, Asagi zu bekämpfen. Dafür wollte ich mich mit ihm zusammentun, um die Welt ins Chaos zu stürzen. Deshalb ging ich mit offenen Armen auf ihn zu, um ihn in eine Umarmung schließen zu wollen...
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 20 März 2014, 06:15

"Zwar bin ich der Sohn Satans, aber ich bringe mein Land nicht in Gefahr.", es war meine einfache Meinung und diese ließ sich auch nicht beeinflussen. Es hatte eben einige gute sowie schlechte Sachen an sich, wenn man der Sohn Luzifers war, aber diese war eindeutig etwas besser. Zudem hatte ich meine Schwester lieb und auch meinen menschlichen Vater mochte ich sehr. Dennoch würde ich niemals mein Land verraten, denn wenn ich dies tun würde, dann würde ich den größten Verrat begehen, den es in der Geschichte dieses Landes jemals gegeben hatte. Ich würde alle Menschen, die ich liebte verlieren. Meine Band, meine Familie einfach jeden und das würde ich nur bedingt verkraften. Schnell griff ich zu meinem Katana und streckte es mit der Klinge nach vorn in ihre Richtung, einfach um die Umarmung auch aufzuhalten. Mir war die normale Michiko doch sehr viel lieber, aber da das gerade nicht der Fall war, versuchte ich mich nur bedingt mit ihr anzulegen.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 20 März 2014, 19:55

Ich blieb augenblicklich stehen und schielte auf die Spitze der Klinge von Asagis Katana. Meine Arme nahm ich wieder herunter und ich war eigentlich wenig beeindruckt von seinem Katana. Dafür beeindruckte er damit, dass er der Sohn Satans war. Deswegen nervte es mich umso mehr, dass er zwar irgendwie aussah wie ein Dämon, aber nicht wie einer dachte oder handelte. "Nimm dein Messerchen runter, bevor du jemandem damit wehtust!", sprach ich abfällig.
Dass ich auf Abstand blieb lag nicht an Asagis Katana. Es lag eher daran, dass man sich mit dem Sohn Satans besser nicht anlegte, wenn man nicht riskieren wollte, dass Luzifer selbst auftauchte, außer man war der Todbringer, aber im Prinzip war ich nur dessen Untergebene. Das hieß aber nicht, dass ich selbst nicht machtvoll war. Ich sagte dann noch: "Ich habe nie gesagt, dass du dein eigenes Land angreifen müsstest. Es gibt noch genug andere Länder in dem ebenfalls diese minderwertigen Menschen leben. Dort könntest du dich genausogut austoben. Aber ich verstehe schon. Wir wissen beide, was passiert, wenn das eine Königreich ein anderes angreift. Das würde unweigerlich zum Krieg führen und das willst du natürlich auch nicht! Um das zu wissen braucht es kein großes Erinnerungsvermögen." Asagis Gehabe ging mir tierisch auf die Nerven. So ein Wesen wie ihn hatte ich noch nie gesehen, aber was sollte ich schon sagen. Aufgrund meiner gespaltenen Persönlichkeit war ich mal so mal so. Schließlich sagte ich: "Tu dir keinen Zwang an und greif mich ruhig an, aber sobald irgendjemand zuhause davon erfährt, dann werden sehr bald Hyrules Soldaten hier einmarschieren." Anschließend grinste ich nur noch und ließ Asagi wieder zu Wort kommen.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 20 März 2014, 20:19

Ich ließ die ersten Worte nur auf ich wirken. Die Situation geändert hätten sie sowieso nicht mehr, egal was ich noch gesagt oder getan hätte. Jedoch ja einen Krieg wollte ich unweigerlich nicht provozieren, auch wenn dies vielleicht bedeutete, meinen eigenen Vater dabei noch aus seinem "Gefängnis" zu befreien. Denn eigentlich hatte ich dagegen nicht viel, nur wusste ich dann auch, dass mein eigenes Land dran glauben musste und dies hier war mein Zuhause. Genervt war ich keinesfalls, eher monoton und darauf bedacht auch nicht sonderlich viele Gefühle zuzulassen. Ich ließ mein Katana wieder sinken, bemerkte aber schnell, dass sich die Wetterlage nicht äderte, sondern nur noch verschlimmerte. Die Blätter wurden von den Bäumen geweht und einige Äster wurden auch schon durch die Luft getragen, bevor mir überhaupt klar war, dass es bereits soweit gekommen war. Verändertes Wetter bedeutete eben auch in unserem Land nicht unbedingt etwas gutes, weshalb ich mich auch nicht mit dem Wetter messen wollte.
"Wie gesagt, du bist mein Gast.", meinte ich und hielt mein Katana aber trotzdem noch in meiner Hand. Ich ließ mich eben nicht einfach von jedem dahergelaufenen Menschen provozieren, erst recht nicht, wenn ich mich auch noch so vor Fremden zeigte. nun gut, ein wenig wunderte ich mich aber auch, dass sich weder die Soldaten, noch meine Schwester hatte an diesem Tag irgendwo blicken lassen. doch für letztere konnte ich nur schlecht sprechen, da man immer nicht so genau sagen konnte, wo sie sich gerade herumtrieb.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 21 März 2014, 04:58

Zu gerne hätte ich mich für die Entführung revanchiert, aber mit dem Sohn Luzifers legte ich mich besser nicht an. Damit würde ich nur den Zorn seines Vaters auf mich nehmen und das würde garantiert schlimm für mich enden. Schade. Gleichzeitig musste ich mein Bedürfnis nach Zerstörung zurückstellen. Dies aber auch nur solange, wie ich hier blieb.
"Ich bin Euer Gast?", fragte ich unwissend. Ja, ich hatte bereits wieder vergessen, dass ich sein Gast war. Schon seltsam, dass ich mich dafür daran erinnern konnte, dass ich glaubte ich sei entführt worden. Aber wenn ich Asagis Gast war, dann konnte das mit der Entführung ja nicht stimmen. Weiter fragte ich: "Wenn ich Euer Gast bin, was suche ich dann hier? Und wäre es als Gastgeber dann nicht mal angebracht, sich seinem Gast vorzustellen und ihn durch das Schloss zu führen?"
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 21 März 2014, 07:32

Ein kühles Lachen drang aus meiner Kehle, während ich sie musterte. Nun gut, sie hatte sich schon etwas verändert, aber trotzdem ich ließ mich jetzt auch davon nicht ablenken. Kaum zu glauben, dass sie sich wirklich an gar nichts mehr erinnerte, aber ich konnte momentan noch damit leben. Aus Höflichkeit hätte ich mich vorgestellt, ja hätte aber wirklich tun, tat ich es nicht. "Kaum zu glauben, dass ihr euch nicht mehr daran erinnern könnt. Aber nun gut, ich bin eben nicht ausschließlich die Höflichkeit in Person.", meinte ich und musterte sie noch einmal, bevor ich ihr meinen Rücken zukehrte und ein paar Schritte weg ging. Wenn sie mir nun folgen würde, dann war ich gerne bereit dazu, ihr das Schloss zu zeigen, aber wenn nicht, konnte ich auch damit leben, schließlich zwang ich keinen zu etwas, womit er oder sie nicht einverstanden zu sein schien.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 21 März 2014, 12:33

Sein kühles Lachen gefiel mir nicht, weil es mir persönlich sagte, dass er wegen seines Vaters im Vorteil war. So war es vorerst auch. Über Luzifers Verbleib war mir nichts bekannt, aber es sah nun mal so aus, dass wahrscheinlich nur der Todbringer es mit Luzifer aufnehmen konnte. Deshalb hielt ich mich erstal solange zurück, bis mein Herrscher nicht länger versiegelt war.
Asagi drehte mir den Rücken zu und ich dachte einfach nur, dass er mich loswerden wollte. So leicht sollte es ihm aber nicht gelingen. Ich ließ mich doch jetzt nicht einfach abwimmeln, also setzte ich mich in Bewegung und folgte ihm. Um ehrlich zu sein interessierte ich mich sehr für Asagi durch seine Veränderung. Im Prinzip war er wirklich ein Dämon, doch der musste in ihm erst noch wach werden, so wie einst bei mir. Ich fragte mich, ob ein Besuch des Siegelsteins am Siegelhain helfen würde. Darüber konnte ich mir später noch Gedanken machen, vorausgesetzt ich erinnerte mich daran. An dieser Stelle folgte ich aber einfach Asagi.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 21 März 2014, 21:05

"Ich habe mir schon gedacht, dass ihr mir hinterherkommen werdet.", stellte ich mit einem Grinsen fest, auch wenn ich sie dabei nicht direkt ansah. Die Bibliothek hatte ich bereits hinter mir gelassen, aber ich musste trotzdem zugeben, dass ich mich wunderte, wo die ganzen wachen abgeblieben waren. Es gab nicht viel, wo sie alle hingehen konnten, es sei denn sie wollten zu meiner Schwester um diese zu beschützen. Ganz egal wo sie nun hingegangen waren, ich suchte sie jedenfalls nicht. Die meiste Zeit gingen sie mir eher nur auf die Nerven, obwohl dies eher daran lag, dass sie ständig alles kontrollierten, als das ich persönlich etwas gegen sie hätte. Wie auch immer, ich ging zuerst nur recht langsam durch das Schloss. Es war menschenleer und man konnte auch kaum glauben, dass hier überhaupt Menschen lebten. Vater war noch nicht zurück und Suzu war auch irgendwo, genauso wie unsere ganzen Angestellten. Doch irgendwann würden sie wohl schon wieder auftauchen, dass mussten sie einfach und sei es nur für ganz banale Dinge.
"Gut, wo wollt ihr hin, ich überlasse euch die Wahl. Ihr braucht mir nur eine Richtung zu nennen.",
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Fr 21 März 2014, 23:59

Ich sah Asagi wegen seiner Bemerkung mit meinem kühlen Blick an, aber ich gab mir nicht die Blöße darauf etwas zu erwidern. Während wir durch das Schloss liefen, dachte ich ernsthaft darüber nach, Asagi nach Hyrule einzuladen, damit ich ihn zum Siegelstein im Siegelhain locken konnte. Ich hielt ihn aber für intelligent genug, dass er durchschauen würde, wenn ich ihn jetzt einladen würde. Meine gute Seite war besser geeignet dafür. Einen nicht ganz durchdachten Plan hatte ich also, der bestimmt hinhauen würde.
Kurzerhand, mitten auf unserem Weg ließ meine böse Persönlichkeit meiner guten den Vortritt. Mein Blick wurde weicher, freundlicher, fürsorglicher, mit ihm auch mein Charakter, und ich merkte nicht sofort, dass ich mich verwandelt hatte. Wenigstens fühlte ich mich jetzt nicht mehr als Entführungsopfer, sondern als Gast, weswegen ich auch nicht mehr in Angst und Panik wegen der Wachen war, die vermutlich immer noch nach mir suchten. "Ihr habt mich wohl nicht entführen lassen, wenn ich Euer Gast bin. Wie dumm von mir.", sagte ich. Jetzt fühlte ich mich schon etwas unwohl, weil ich wusste, dass Asagi Luzifers Sohn war, aber darauf sprach ich ihn nicht an. Als er mir die Wahl ließ, wo ich hin wollte, musste ich selbst erst überlegen. Ich kannte mich immerhin überhaupt nicht hier aus. Ich erblickte eine Tür, auf die ich mit meiner Klaue deutete und sagte: "Was verbirgt sich hinter dieser Tür? Das möchte ich mir gerne ansehen." Jetzt bekam ich auch mit, dass ich mich verwandelt hatte. Ich löste die Verwandlung auf, weswegen ich kurz aufleuchtete, und sah Asagi entschuldigend an. "Entschuldigt bitte, wenn ich Euch Unannehmlichkeiten bereitet habe.", sagte ich und schämte mich schon fast.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Sa 22 März 2014, 22:46

Mit einem Grinsen blieb ich vor der großen und weißen Tür stehen, die sie sich ausgesucht hatte. Nun sie konnte ja nicht wissen, welcher Raum dahinter lag, aber gleichzeitig war ich mir auch nicht zu fein, ihn ihr nicht zu zeigen. Dennoch ich war mir ihrer Verwandlung und auch ihrer Änderung ihres Charakters durchaus bewusst. Dies ließ mich aber jetzt auch nicht bezweifeln, dass ich nun genauso in dieser Gestalt bleiben würde. Ich konnte eigentlich auch wieder normal werden, doch ob ich jemals normal gewesen war, dies war eine andere Sache. "Ich mache euch da keinerlei Vorwürfe.", gestand ich, während meine beiden Flügel wieder verschwanden, sie lösten sich einfach in dunkle Kristalle auf, die auf dem Boden aufkamen und dort auch wieder in tausende kleine Stücke zersprangen, bevor sie ganz verschwunden waren. Meine rechte Hand, legte ich auf den goldenen Türgriff, der mit einer Rose verziert war und drückte diesen herunter, bevor ich die Tür öffnete.
"Willkommen in meinem Reich.",
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   So 23 März 2014, 09:58

Ein schwaches Lächeln zeichnete sich auf meinem Gesicht ab, weil Asagi Verständnis zeigte. Selbst wenn er mir keine Vorwürfe machte, so machte ich mir welche. Es war meine eigene Dummheit, dass das Böse in mir erwachte, weil ich dumm genug war, um dem Siegelstein zu nahe zu kommen wie mein Bruder. Ich hatte mich den bösen Mächten hingegeben und musste nun mit meiner bösen Seite leben, die zu allem Überfluss dominanter zu sein schien. Ich wäre jetzt jedenfalls nicht wieder so, wie ich war, wenn meine Boshaftigkeit sich nicht erstmal zurückgezogen hätte. Ein wenig schämte ich mich dafür, dass ich es so weit hatte kommen lassen.
Ich fühlte mich gleich besser, als Asagis Flügel verschwanden. "Das ist nett von Euch.", sagte ich auf Asagis Worte. Er öffnete schließlich die Tür, durch die ich gehen wollte und hieß mich in seinem Reich willkommen. Ich trat ein und staunte nicht schlecht, als ich das Zimmer sah. Meine Neugier wurde augenblicklich geweckt und ich sah mich genau um. Es war interessant zu sehen, wie Asagis Gemächer aussahen. Natürlich übersah ich auch sein Bett nicht, dessen Anblick allein schon darauf schließen ließ, dass es gemütlich war, darin zu liegen. Ich interpretierte sicher etwas zu viel da rein, aber ich hielt es nicht für einen Zufall, dass Asagi mich quasi hierher gelockt hatte. Plötzlich verstand ich es etwas anders, als er meinte, ich sei sein Gast, vor allem wenn ich an den offenen Reißverschluss meiner Jacke vorhin zurückdachte.
Ohne Vorwarnung wandte ich mich Asagi zu und ging auf ihn zu, bis ich dicht vor ihm stand. Ich nahm seine beiden Hände und lächelte ihm ins Gesicht, wobei ich ihm in die Augen sah.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 24 März 2014, 06:34

(Zweideutigkeit ftw xD)

Naja eigentlich war es eher Zufall, dass wir nun in meinem Zimmer waren, denn es lag eigentlich nicht weit von der Bibliothek entfernt. Doch um auf Michiko wieder zurückzukommen, ich machte ihr wirklich keine Vorwürfe, doch trotzdem blieb ich vorsichtig. Wenn ich mein Zimmer noch einmal genauer betrachtete, stellte ich auch fest, dass man meinen Schminktisch vor lauter Make up manchmal gar nicht mehr zu sehen bekam, so auch heute. So stand zum einen Mascara und Eyeliner ständig auf meinem Tisch, aber dazu gesellte sich noch eine Menge anderer Kram. Jedoch diese plötzliche Nähe und auch der ungewollte Körperkontakt, waren mir doch recht unangenehm. Was sie wohl dachte? Ehrlich gesagt hoffte ich nicht, dass sie da irgendetwas falsch verstanden hatte, denn ich war die Zeit über, wo sie ohnmächtig war, nicht einmal für ein paar Sekunden bei ihr gewesen. Ob man mir aber anmerkte, wie unangenehm mir des war, wusste ich selber nicht so wirklich genau.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mo 24 März 2014, 23:40

Nicht nur der geöffnete Reißverschluss meiner Jacke vorhin und die Tatsache, dass wir Asagis Zimmer betreten hatten, hatte mich darauf gebracht, was ich glaubte. Ganz plötzlich erinnerte ich mich nämlich auch an seinen Namen, wobei mir sein Anblick sehr geholfen hatte. Ich vergaß sicher vieles, wobei ich nicht wirklich vergaß, als dass ich vorhandenes Wissen nicht so einfach abrufen konnte, aber Vergessen war ein einfacherer Ausdruck, aber wenn ich mich von selbst mal an etwas erinnerte, dann musste es etwas Besonderes für mich sein. Deshalb glaubte ich, dass Asagi jemand ganz Besonderes für mich war und mit diesem Glauben zählte ich nur eins und eins zusammen.
Mein Lächeln schwand, doch ich sah Asagi trotzdem in die Augen und hielt immer noch seine Hände während ich zu ihm sagte: "Du hättest auch eher was sagen können. Ich meine, du weißt doch, dass ich beinahe alles vergesse. Tut mir Leid, dass ich sowas Wichtiges vergessen habe, aber wenigstens weiß ich jetzt, dass ich dich, Asagi, meinen Liebsten, sehen wollte." Mein Lächeln kehrte zurück und ich löste meine Hände von seinen, doch das widerum nur, um ihn zu umarmen. Ich war wirklich in dem Glauben, dass Asagi und ich ein Paar seien und ich merkte nicht wie unangenehm ihm die Nähe zu mir war. Ansonsten hätte ich ihn nicht noch umarmt. Gerade war ich so froh darüber, dass ich mich überhaupt an etwas erinnerte, sodass ich nicht bemerkte, dass mein Herz dem Ganzen nicht wirklich zustimmte.
Mitten in der Umarmung sagte ich noch: "Entschuldige, aber es gab bestimmt noch einen anderen bestimmten Grund, wegen dem ich dich sehen wollte. Könnte es sein, dass wir den nächsten Schritt wagen wollten?" Zwar lag ich ohne es selbst zu wissen völlig daneben, doch auf diese Frage kam ich auch nur, wegen meiner vorhin geöffneten Jacke.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 25 März 2014, 06:43

Ich versteifte mich völlig. Nun ich hatte körperlichen Kontakt zu Menschen fast die ganze Zeit über auf ein Minimum reduziert doch genaugenommen war es nun nicht mehr so einfach, dies über mich ergehen zu lassen. Doch Michiko verwirrte mich auch etwas. Das alles, was sie sich nun einredete entsprach eben überhaupt nicht der Wahrheit, aber ich wollte sie auch nicht mit der Wahrheit verletzen. Denn ich hatte sie eigentlich erst am heutigen Tag kennengelernt und konnte mir nicht wirklich eine Beziehung vorstellen. Erst recht, da ich eigentlich eher mit meinen beiden Leben zutun hatte, die ich führte. Noch immer hatte sich das Wetter nicht verändert und der Himmel war noch immer verdunkelt. Der Wind peitschte gegen die geschlossenen Fenster und schaffte es sogar die Tür zum Balkon wieder aufzustoßen. Ich konnte ja nicht wissen, was noch auf mich zukommen würde und ich realisierte es auch erst, als es bereits zuspät war. Draußen wurde wohl irgendwo ein Schuss abgefeuert, aber durch den Wind blieb uns das Geräusch verborgen, so merkte ich es auch erst, als mich die Patrone, direkt an meinem Steißbein erwischte. Ich war in meinem Leben vielleicht schon einmal angeschossen worden und nur knapp ernsthaften innerlichen Verletzungen entgangen, aber was nicht ist, konnte noch werden so auch heute. Zuerst realisierte ich die Schmerzen gar nicht, bis sie mich in die Knie zwangen und ich Michiko praktisch mit zog.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 25 März 2014, 11:20

Die Umarmung fühlte sich für mich schon seltsam an und kam mir überhaupt nicht vertraut vor, doch das brachte ich damit in Verbindung, dass ich mich einfach nicht darin erinnern konnte, Asagi jemals zuvor umarmt zu haben. Ich ahnte aber auch nicht, dass das der Wahrheit entsprach. Eine Antwort oder Reaktion seitens Asagi auf meine Frage wartete ich allerdings schon noch ab, denn ich wusste nicht, was der nächste Schritt war, welchen es eh nicht gab, doch eine Vermutung hätte ich da schon, wenn ich an meine geöffnete Jacke zurückdachte, mit der Asagi aber nichts zu tun hatte. Genau genommen hatte ich noch nie einen Freund, zumindest erinnerte ich mich an keinen, aber normalerweise hatte ich auch andere Sorgen.
Ich wusste aber nicht, was los war, als Asagi plötzlich zu Knie ging und mich mitriss. Ich war besorgt um ihn - meine Besorgnis hatte aber nichts damit zu tun, dass ich glaubte wir seien ein Paar - und ich löste die Umarmung, aber versuchte Asagi abzustützen. "Was ist los? Geht es dir nicht gut? Soll ich Hilfe holen?", fragte ich voller Besorgnis. Anschließend blickte ich hinaus durch die Balkontür und der verdunkelte Himmel beunruhigte mich sehr. Für mich bedeutete sowas nur Unheil und ich hoffte, dass daheim in Hyrule nichts passiert war.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Di 25 März 2014, 20:56

Langsam versuchte ich mich wieder aufzurichten, während meine rechte Hand oberhalb meines Steißbeines lag. Gut Sie hatten es wohl verfehlt, aber trotzdem spürte ich die dunkelrote und etwas dickflüssigere Flüssigkeit auf meiner Hand. Kaum zu glauben, aber ich glaubte sogar zu wissen, wer dies gewesen war. Es gab genug Menschen, die gegen das Königshaus waren, aber es gab nur wenige, die es überhaupt schafften, die Wachen zu überlisten.
"Alles in Ordnung, macht euch keine Gedanken, bringt euch lieber in Sicherheit.", meinte ich nachdem ich wieder auf zwei Beinen stand und zur offenen Balkontür blickte. Meine beiden Flügel erschienen wieder in meiner Hand und mein Blick wurde kühler, als er hätte vielleicht jemals sein können. Kurz schaute ich noch einmal zu Michiko, bevor ich mich ein Stück in die Luft erhob und schnell aus der offenen Balkontür verschwand. Ich wollte auf keinen Fall vor meinem Gast auch nur Schwäche zugeben, aber gleichzeitig wusste ich, dass ich sie zu einem späteren Zeitpunkt unbedingt aufklären musste. Unten im Park stand er. Er war vollkommen in weiße Kleidung gehüllt und von ihm breiteten sich zwei weiße Engelsflügel aus. Das musste jetzt natürlich alles sein! Zwei dunkle Revolver zeichneten sich in seinen Händen ab und automatisch schien ich wütend zu werden.
"Rosiel, wieso beehrst du mich denn heute?", stellte ich gleich auf eine Frage, ohne ihn auch nur ansatzweise zu begrüßen. Ich war nicht unbedingt über sein Auftauchen erfreut, aber da er eben da war und auch mich angeschossen hatte, konnte ich eben nicht anders.
"Nun, wer sich mit einem Dämonen einlässt, hat eine Strafe zu erwarten. Er hat dich schließlich gewarnt Alexiel", mir entfuhr dabei ein gehässiges Lachen und ich richtete mein Katana in seine Richtung.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 26 März 2014, 05:20

Ich war gerade ziemlich ratlos, was gerade hier passierte. Darüber konnte mich auch nicht das mir von der Göttin verliehene Triforce der Weisheit aufklären. Ich machte mir nur Sorgen um Asagi, selbst als dieser sagte, dass ich mir keine Gedanken machen solle. Das war leichter gesagt als getan. Es lag nämlich in meiner Natur, dass ich mich um andere kümmern wollte, solange das Gute in mir die Oberhand hatte. Deshalb konnte ich Asagi jetzt auch nicht einfach im Stich lassen, wenn er Probleme hatte. Mich ging diese Angelegenheit vielleicht nichts an, aber ich konnte doch nicht einfach zusehen wie mein vermeintlicher Freund verletzt werden könnte.
In meiner rein menschlichen Gestalt konnte ich Asagi aber bestimmt nicht helfen. Am Take Over käme ich also nicht vorbei. Vorher ging ich aber zuerst raus auf den Balkon und sah hinunter zu der Person mit den zwei weißen Engelsflügeln und fragte mich, wer das sei. "Ist das ein wahrhaftiger Engel? Wenn ja, was macht dann ein Gesandter des Himmels hier?", ging es mir durch den Kopf. Gegen einen Boten des Himmels half normalerweise ein Lichtpfeil am besten. Das wäre auch der einzige Weg gewesen, um Asagi auch ohne Verwandlung zu helfen. Mir war derzeit nur leider entfallen, mit welchem Zauber ich meinen Bogen mit Köcher erscheinen lassen konnte. Deshalb blieb mir keine andere Wahl, als mich auf die Kraft eines der drei mächtigen Drachen Hyrules zu verlassen.
Wie vorhin schon erschien zu meinen Füßen wieder ein magisches Siegel, doch diesmal war es nicht in einem finsteren violett gehalten, sondern in einem leuchtenden gelb. Meine Unterarme und Unterschenkel verwandelten sich in die Klauen eines Donnerdrachen. Einzelne Funken sprühten schon aus den Krallen meiner Klauen. Mir wuchsen gelbglänzende Flügel und am Kopf angedeutet sowas wie Hörner. Ich trug nun einen einteiligen gelben Anzug mit gräulichen Streifen, bei dem mein Bauchnabel sowie Arme und Beine freilagen. Auf meiner Stirn zeichnete sich auch noch ein Blitz ab und ein Drachenschwanz bildete sich auch noch, welcher mein Steißbein erweiterte. Nach Vollendung meiner Verwandlung zum Donnerdrachen erhob ich mich auch endlich in die Lüfte und flog an Asagis Seite. "Du kannst mir später erklären, was genau los ist. Ist das dort unten ein Feind des Königreichs?", sagte ich.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 26 März 2014, 06:37

Über ihre so schnelle Veränderung war ich durchaus überrascht, doch hielt sich das offensichtliche Zeigen dieser Überraschung doch in Grenzen.
"Ein Feind meines Königreichs ist er nicht, er ist eher mein eigener Feind.", gestand ich, was Rosiel doch ein breites Grinsen entlockte. Trotzdem wollte ich nicht, dass Michiko sich hier einmischte. Zum einen weil ich Sie als meinen Gast keinesfalls in eine gefährliche Situation bringen wollte, aber zum anderen wollte ich nicht, dass sie sich in meinen Kampf einmischte. Der weißhaarige Engel vor uns grinste breit und ließ statt seinen Revolvern, mit denen er mich auch noch verletzt hatte, ebenfalls ein Katana erscheinen.
"Tut mir leid, aber dies ist mein Kampf.", meinte ich und ging ein paar Schritte nach vorn, bevor sich das erste mal die Klingen unserer Katana trafen. Gut, ich kannte Rosiel schon sehr lange, aber niemals hatte er mich auch nur ein einziges Mal Alexiel genannt, doch für alles gab es eben ein erstes Mal.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 26 März 2014, 18:23

Ich verstand, was Asagi sagte und hielt mich nun doch erstmal zurück. Es war wohl wirklich das Beste, wenn ich mich da raushielt. So ganz wusste ich selbst nicht, warum ich überhaupt gegen einen Engel kämpfen wollte. Es wäre besser, wenn ich jeden Engel, den ich traf, um Hilfe im Kampf gegen den Todbringer bat. Leider sah es so aus, dass ich mich gerade nicht mal an die Mission erinnern konnte, die der Wasserdrache Phirone mir gegeben hatte, obwohl sie so wichtig war. Darüber hinaus konnten wahrscheinlich noch so viele Engel versuchen gegen die noch im Siegelhain verbannten Dämonen zu kämpfen, woran sie vermutlich kläglich scheiterten. Schließlich schaffte es nicht einmal die Göttin Hylia den Todbringer und sein Gefolge zu vernichten.
"Ich verstehe. Trotzdem lasse ich nicht zu, dass dir jemand wehtut.", sagte ich und beobachtete vorerst die Auseinandersetzung zwischen Asagi und Rosiel. Etwas seltsam empfand ich die Vertrautheit, die ich zwischen den beiden spüren konnte. Trotzdem schienen sie nicht befreundet zu sein, deshalb fragte ich mich schon, in welchem Verhältnis die beiden zueinander standen.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Mi 26 März 2014, 20:57

"Verständlich.", war das einzige Wort, was ich noch herausbrachte, doch ich merkte bereits, dass es ein Fehler war. Ich wusste nicht, wieso ich dies genau gesagt hatte, doch genau dadurch ließ ich mich so stark von dem Kampf ablenkten, dass ich nicht bemerkte, wie Rosiel mich mit meinem Rücken an seine Brust drückte und mir mein Katana aus der rechten Hand nahm. Zeitgleich färbte sich aber so auch seine eigene Hand rot. Sofern es mir jetzt zwar auffiel, war es doch schon zuspät. Er nahm meine rechte Hand und leckte daran genüsslich mein Blut ab. Genau aus solchen Gründen hatte ich ihn definitiv nicht vermisst, aber gut, wenn es schon mal so war. Langsam versuchte ich mich aus seinem Griff zu befreien, bemerkte aber, wie wenig mir dies gelang, da ich durch meine eher feminine Gestalt doch manchmal etwas unterlegen war. Besonders, wenn er mich so festhielt. Am liebsten hätte ich ihn allein schon dafür geköpft, dass er es vor Michiko tat, doch momentan blieb mir wohl nichts anderes übrig, als dies einfach auszuhalten.
"Aber aber Alexiel, wieso so zahm?", murmelte er, während er noch das letzte Blut von meiner Hand leckte. Irgendwie hatte ich mir bereits so eine Frage gedacht nur hoffte ich, dass Michiko nun nichts falsches von mir dachte, was bei so einem Anblick wohl recht schnell passieren könnte. Es wurde wohl doch an der Zeit sie über alles aufzuklären, auch über das, was eigentlich geschehen war, bevor sie alles vergessen hatte.
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BeitragThema: Re: Welcome: my own kingdom   Do 27 März 2014, 23:27

Ich konnte nur mitansehen, wie Asagi von Rosiel überwältigt wurde. "Asagi!", rief ich besorgt den Namen meines Gastgebers. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Rosiel versteckte sich gerade doch irgendwie hinter Asagi und den wollte ich nicht verletzen, sondern ihm helfen. Was war ich gerade froh, dass mein dämonisches Selbst gerade nicht am Zug war. Es hätte nämlich kein Problem damit, Asagi zu verletzen, nur um Rosiel zu schaden.
Ich fühlte mich gerade sehr ratlos und wusste nicht, was ich tun sollte. Zusehen war das einzige, das ich gerade tat während ich in meiner Donnerdrachengestalt in der Nähe der beiden blieb. Zwar wollte ich Asagi helfen, aber wenn ich jetzt dazwischen ging, dann würde Rosiel ihm vermutlich nur noch mehr wehtun. "Lass Asagi in Ruhe! Was hat er überhaupt getan, dass du deinen Angriff rechtfertigst?!", schrie ich den Engel aus lauter Verzweifung an, aber die Erklärung hatte ich mir meiner Meinung nach verdient, auch wenn ich die einzige war, die dachte, dass Asagi und ich ein Paar seien.
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