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 Tamers: Digi-Modify!

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Dean
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BeitragThema: Tamers: Digi-Modify!   Mo 30 Sep 2013, 10:54

das Eingangsposting lautete :

Der Alltag - die Menschen lebten nur so in den Tag hinein. Die Erwachsenen gingen ihrer Arbeit nach, Kinder gingen in den Kindergarten oder zur Schule und spielten am nachmittag zusammen und am Abend saßen Familien zusammen am Tisch und aßen zu Abend, bevor sie schlafen gingen und am nächsten Tag wieder alles von vorne ablief.
Die meisten Menschen hatten dabei jedoch keine Ahnung, was zurzeit in unserer Welt los war. Ab und zu hörte man in den Nachrichten von mysteriösen Vorkommnissen, meistens im Zusammenhang mit plötzlich auftauchendem Nebel, aber was dahinter steckte wussten zurzeit nur die wenigsten. Kaum jemand wusste von diesen Besuchern aus einer anderen Welt: den Digimon!

***

Früher war ich im Bezug auf Digimon auch nicht anders wie die anderen Menschen, doch das änderte sich an dem Tag, an dem ich BlackSalamon kennengelernt hatte. Vorher kannte ich die Digimon nur aus dem Digimon Card Game oder diversen Digimon-Videospielen, aber dass es sie wirklich gibt und sie in unserer Welt, der realen Welt, auftauchen würden, hätte ich früher nicht für möglich gehalten. Inzwischen war ich aber froh, dass hin und wieder Digimon in die reale Welt kamen, da sie meinen Alltag bereicherten.
Ich hielt mich gerade mit BlackSalamon im Park auf. Ich nahm eine ganze Bank in Beschlag, indem ich auf dieser lag. BlackSalamon lag davor auf dem Boden. Im Gegensatz zu mir wurde sie kaum von den vorbeilaufenden Menschen beachtet, da diese Nichtsahnenden sie für einen gewöhnlichen schwarzen Hund hielten. So niedlich sie darum auch aussah, machte mir das nichts aus. Mir gefiel es wie sie aussah. So schwarz und düster. BlackSalamon passte perfekt zu mir. Mich beachteten die Menschen wohl nur deshalb wegen meines Kleidungsstils und wegen meiner Frechheit mich einfach auf die Bank zu legen. Mich kratzte das aber überhaupt nicht und ich sagte immer nur, egal wer vorbeilief: "Was gibt's denn so blöd zu glotzen?"
Ich blieb danach weiterhin liegen und wartete darauf, dass BlackSalamon auf etwas Bestimmtes reagierte. Ich konnte nie ausmachen, ob dies auf alle Digimon zutraf, aber sie konnte die Anwesenheit von anderen Digimon spüren. Nach einer gefühlten Ewigkeit, die ich schon auf der Bank lag, stand BlackSalamon endlich auf und teilte mir mit: "Da ist eines!" Ich sah meine Partnerin an und stand auf während ich gleichzeitig sagte: "Sehr schön! Bring mich hin!"
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Angel
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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Do 18 Dez 2014, 10:22

Es entsprach eigentlich nicht meinem eigentlichen Charakter, aber gerade nach Mervamons Worten blieb ich still. An sich versuchte ich mir nur nicht wirklich anmerken zu lassen, wie sehr es mich verwunderte, dass sie über zwei Kinder sprach, die noch jünger waren als Miyu. Am liebsten wollte ich gar nicht weiter darüber nachdenken, doch irgendwie hoffte ich, dass es nicht die Kinder waren, bei denen ich gewesen war. Ich wollte nicht mehr zu ihnen zurück, komme was da wolle. Gut ich wollte mir nur nicht eingestehen, dass ich noch immer Angst davor hatte, auch ein Objekt ihrer Streitereien zu werden, warum war ich wohl sonst abgehauen? Das sie mich vermissen könnten, davon wollte ich bis heute nichts hören. Am liebsten wäre ich Miyu sofort hinterher, doch befürchtete ich, dass sie mich genauso wenig sehen wollte, wie jedes andere Digimon in diesem Moment. Äußerlich tat ich die Sache wiederum so ab, als ob mich das ganze einfach nur hätte zum lachen bringen können, mein Charakter änderte sich eben nicht von einem auf den anderen Tag, nicht einmal wenn man mich nicht mehr zu einem eigentlich bösen Digimon zählen könnte. "Lassen wir sie erst einmal in Ruhe, sie wird schon kommen, wenn sie etwas will...aber noch einmal zu den Kindern, wo leben sie?", ich klang zwar noch immer nicht wirklich freundlich, aber ich zwang mir gerade auch kein Grinsen auf. Irgendwie interessierte es mich, was aus den beiden geworden war, auch wenn ich sicher niemandem auf die Nase binden würde, warum. Man konnte wohl meinen, dass ich dieses Geheimnis mit in mein, nicht vorhandenes Grab nehmen wollte.
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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Fr 26 Dez 2014, 02:16

Ich suchte grinsend weiter nach den anderen, aber ich glaubte nun wirklich zu wissen, wo sich einer der vier verbliebenen versteckte. Ich war mir ziemlich sicher, dass ich gerade an dem Raum vorbeigegangen war. Aus diesem Grund ging ich wieder zurück zu dem Raum und betrat ihn. Zwar war es dunkel, aber mein Gefühl verriet mir, wo ich suchen musste. "Ich habe dich gefunden!", überraschte ich Rika, kurz nachdem sie erleichtert ausgeatmet hatte, und tippte sie einmal an. Nach Miyu war Rika die zweite, die ich gefunden hatte. Nun fehlten also nur noch Salamon, Momoko und Agumon. Die fand ich sicher auch alle noch, aber vorher bot ich Rika meine Hilfe an, aus dem Wäschetrockner rauszukommen. Anschließend widmete ich mich wieder der Suche.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   So 28 Dez 2014, 23:36

Ich sah Beelzemon an und grinste, weil ich seine Ansichten teilte. Ich erwiderte: "Das sehe ich auch so. Miyu muss bestimmt erst noch alles verarbeiten. So viele Informationen sind auf sie eingeprasselt, das war wohl etwas zu viel für sie." Auf Beelzemons Frage hin setzte ich mich in Bewegung. Eine klare Antwort gab ich auf seine Frage nicht. Lieber ließ ich Taten sprechen, die eindeutig genug waren. Deshalb lief ich auch los, was eigentlich unmissverstndlich hißen sollte, dass ich ihm zeigen wollte, wo diese Kinder wohnten. Warum er sie sehen wollte, wollte ich gar nicht wissen. Einige Meter war ich schon gelaufen, bis ich auf einmal merkte, dass Beelzemon sich noch nicht gerührt hatte. Ich blieb stehen und drehte mich halb zu ihm. Dann sagte ich leicht irritiert: "Worauf wartest du? Ich dachte du wolltest wissen, wo die Kinder wohnen. Du musst mir schon folgen, ich bringe dich hin, auch wenn ich nicht weiß, warum ich dir helfe." Ich verstand mich selbst nicht mehr, weil ich solch einem bösartigen Digimon wie Beelzemon half.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Do 01 Jan 2015, 12:50

Behemoth ließ ich erst einmal hier und merkte mir genau, wo ich es stehengelassen hatte. Ich hasste es ein wenig so viel zu laufen, aber um ehrlich zu sein, kam es mir sogar ganz recht, denn somit konnte ich mir die Umgebung auch noch einmal anders als sonst ansehen. Was Mervamon damit bezweckte mir zu zeigen, wo sie lebten anstatt mir einfach nur irgendetwas zu sagen, war mir trotzdem schleierhaft. Oder wollte sie am Ende sogar noch Zeit mit mir verbringen? Über meine eigenen Gedanken breit grinsend, lief ich dann auch los, selbst wenn meine Gedanken noch ein wenig um Miyu kreisten. Wenn ich mit meiner Vermutung richtig lag, dann wusste ich wohl ganz genau, wo sich BlackSalamon befand, aber ich wollte einfach nicht richtig liegen. Dies würde so oder so nur zu unguten Komplikationen mit meiner eigenen Vergangenheit und meinem ersten Besuch hier führen und dies wollte ich nicht eingehen. Jedenfalls hatte ich nach kurzer Zeit wieder aufgeholt und lief nun nur noch ein kleines Stück hinter Mervamon her. Das ich ihr wirklich ein wenig zugetan war, dies konnte und wollte ich mir immer noch nicht eingestehen. Egal was auch passieren würde, noch gestand ich es mir wirklich nicht ein und hatte auch nicht vor damit anzufangen.
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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   So 04 Jan 2015, 23:56

Beelzemon hatte sich in Bewegung gesetzt, woraufhin ich auch wieder loslief. Ich stolzierte vor Beelzemons Nase in Richtung des Zuhauses der beiden Kinder, von denen ich gesprochen hatte. Mich wunderte es schon etwas, dass Beelzemon sich für die zwei interessierte. Ich dachte Miyu wäre das einzige Menschenkind, für das er etwas übrig hatte. So schnell konnte man sich offenbar irren. Zuerst einmal mussten wir wieder die halbe Stadt durchqueren. Auf Behemoth wäre das bestimmt schnell gegangen, aber ich hatte an Beelzemons Motorrad gar nicht gedacht und jeder Gang macht schlank. Ich blickte aus dem Augenwinkel zurück zu Beelzemon und sagte: "Du kannst auch neben mir laufen. Ich beiße auch nicht. Das heißt aber nicht, dass das Gleiche für Medullia gilt." Ein Lächeln zierte daraufhin meine Lippen.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   So 11 Jan 2015, 01:55

In Rikas Haus fand ich einen kleinen Raum, in dem sich zurzeit anscheinend niemand befand. Das Licht war ausgeschaltet und auch so war niemand zu sehen oder zu hören. Nachdem ich mich also allein fühlte, heulte ich mich erstmal aus. Mervamons Worte gingen mir nicht mehr aus dem Kopf. Sie behauptete, dass BlackSalamon gar nicht so weit von mir weg war, doch ich konnte ihr einfach nicht glauben. Gerade als ich damit abschließen wollte, mit BlackSalamon und allem was wir erlebt hatten, kam Mervamon damit an, dass sie sich iegendwo bei zwei Kindern befand. Ich konnte einfach nicht aufhören zu weinen. Dadurch erkannte ich aber auch, dass es mir niemals gelungen wäre, BlackSalamon zu vergessen. Ich hatte sie dazu viel zu sehr ins Herz geschlossen, ähnlich wie Beelzemon.
Meine Tränen flossen weiter, wozu immer mal wieder ein Schluchzen meinerseits zu hören war. Dadurch fiel es Calumon leicht, mich wiederzufinden. Das kleine Digimon blickte vorsichtig in das dunkle Zimmer rein und gab ein neugieriges "Calu!" von sich. Ich hörte es zwar, doch ich sagte keinen Ton zu ihm. Calumon kam dann näher auf mich zu und sagte: "Calu... Mervamon hat nicht gelogen~calu. Ich habe BlackSalamon auch gesehen~calu." Ich blickte Calumon an und legte eine Hand auf seinen Kopf. Mit der anderen Hand wischten ich mir etwas die Tränen weg, doch es half nichts. Es flossen einfach Tränen nach. Jedenfalls sagte ich zu Calumon: "Lass gut sein. Ihr meint es vielleicht nur gut, aber solange mein D-Power keine Reaktion zeigt, kann nicht stimmen, was ihr sagt. Mein D-Power hatte ich erhalten, kurz bevor ich BlackSalamon traf. Seitdem hat es immer auf sie reagiert. Da es keine Reaktion zeigt, kann das nur bedeuten, dass es von BlackSalamon kein Lebenszeichen gibt." Meine Erklärung klang für mich einzig logisch. So sehr ich Calumons und Mervamons Worten Glauben schenken, konnte ich es einfach nicht. Anschließend nahm ich Calumon auf meinen Arm und drückte es fest an mich. Ich brauchte jetzt jemanden zum knuddeln, da kam mir Calumon gerade recht. Ich blieb hier einfach sitzen, bis die anderen mit ihrem Versteckspiel fertig waren. Bis dahin weinte ich noch etwas weiter.
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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Di 13 Jan 2015, 16:21

"Jaja aber ich glaube du weißt, dass ich keine Angst vor dir habe.", gab ich barsch zurück, ehe ich dann wirklich aufgeholt hatte und neben Mervamon herlief. So durch die Stadt zu laufen, war eindeutig auffälliger als auf Behemoth, obwohl man da nur nicht so genau erkennen konnte, wer auf dem Motorrad fuhr. Ich unterdrückte mir einen weiteren abfälligen Kommentar und ärgerte mich wirklich über mich selbst, nicht allein auf die Suche gegangen zu sein. Nur so konnte Mervamon doch nun Wind von der Sache bekommen, dass ich irgendwie an den beiden hing und deshalb nach ihnen sehen wollte. Das ich früher einmal bei ihnen gelebt hatte, brauchte sie dabei nicht zu wissen. Ich war vielleicht kein treuer Beschützer, aber trotzdem hatte ich irgendwo tief in mir noch so etwas wie ein Gewissen und leider meldete sich sich immer mal wieder, seitdem ich die beiden so zurückgelassen hatte. Allein dafür, hasste ich mich wirklich, denn meine eigentliche Angst, wieder zu den beiden zurück zu kehren, war größer als man sich denken konnte. Trotzdem war es noch immer eher ein Wunder, dass ich mich dazu entschlossen hatte ruhig zu bleiben, denn dies klang eben nicht nach mir.
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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   So 18 Jan 2015, 17:10

"Das beruht auf Gegenseitigkeit!", erwiderte ich auf Beelzemons Kommentar während ich im gleichen Tempo weiterlief wie die ganze Zeit schon. Wäre es nicht bereits dunkel, weshalb kaum jemand noch draußen unterwegs war, dann würde ich bestimmt nicht so spazieren gehen. Es sprach zwar nichts dagegen, einen Zahn zuzulegen, aber ich hatte keine Lust unnötig viel Energie zu verschwenden. Ich sparte mir lieber meine Kräfte, denn man wusste nie, ob man sie nicht jederzeit benötigte.
Beelzemon und ich liefen Seite an Seite nebeneinander, nachdem er aufgeholt hatte. Mit einem Auge auf den Weg achtend, mit dem anderen zu Beelzemon blickend, begann ich mich zu fragen, was in seinem Kopf vorging. Inzwischen hielt ich Beelzemon für unberechenbar, doch vielleicht traf diese Beschreibung auch auf mich zu. Ich erkannte mich immerhin selbst nicht wieder. Normalerweise würde ich ein solch finsteres Digimon wie Beelzemon zur Rechenschaft ziehen, doch daran hatte ich gerade keinerlei Interesse. Trotzdem konnte ich teilweise nicht damit aufhören, an Beelzemon zu denken.
Für einen kurzen Moment dachte ich daran, was Beelzemon und ich eben taten. Es sah so aus, als würden wir gemeinsam spazieren. Einerseits war ich froh darüber, dass dies niemand sah, andererseits merkte ich aber, dass ich für den Bruchteil einer Sekunde errötete. Hoffentlich hatte er das nicht mitbekommen und dachte wieder etwas völlig Falsches, wenn es denn überhaupt falsch war. Ich musste mich auch schwer damit zurückhalten, nach seiner Klaue greifen zu wollen. Natürlich könnte ich die Ausrede benutzen, dass Medullia gerne man an etwas knabberte, aber es sollte wohl jedem klar sein, dass ich die Herrin über Medullia war. Ich schüttelte einmal mit dem Kopf und konzentrierte mich wieder auf den Weg vor uns. Nach einiger Zeit erreichten wir schließlich das Haus, in dem ich BlackSalamon mit den Kindern gesehen hatte. "Da ist es.", sagte ich und deutete auf das Haus.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Di 20 Jan 2015, 11:32

Ich hatte wirklich den ganzen Weg, mich in ein mir doch recht unangenehmes Schweigen gehüllt. Selten, dass mir so viele Gedanken durch den Kopf gingen, die meine Vergangenheit und meinen ersten Aufenthalt hier betrafen. Aber auch Mervamon ging mir nicht mehr aus dem Kopf, so ungerne ich dies auch für mich selbst zugab. Erst kämpften wir nur noch gegeneinander und jetzt liefen wir so ruhig nebeneinander her. Irgendetwas stimmte daran doch wirklich nicht. Kopfschüttelnd richtete ich meinen Blick auf das Haus, auf das Mervamon zeigte. Oh ja es war das Haus aus meiner Erinnerung und sogleich schien sich alles in mir zusammen zu ziehen.
Ich brauchte es nicht zu betreten um zu wissen, dass sich nichts geändert hatte. Nichts würde sich jemals ändern und die beiden würde ich sicher niemals wieder zu Gesicht bekommen wollen. Ich knirschte unbewusst mit den Zähnen und wendete meinen Blick dann von dem Haus ab.

Ich vermisste sie, dies wusste ich irgendwie schon in meinem Inneren, aber noch war meine körperliche Kraft weitaus stärker, als das schlechte Gewissen, was ich in mir verborgen hatte. „Und es gibt nicht mehr, was ich hier wollte, von mir aus können sich hier unsere Wege auch bis zu unserem nächsten Treffen, wieder trennen.“, sprach ich Mervamon von der Seite aus an und wirkte dabei so gelassen wie immer, auch wenn ich innerlich gar nicht daran dachte, Mervamon zu verlassen. Oh nein, ich wollte mich jetzt nicht in es verlieben, niemals in meinem Leben, da war mir die Kraft, die ich bekommen hatte immer noch sehr viel lieber. Inmitten meines eigenen Selbstmitleides, welches sich ebenso wie viele meiner Gefühle in mir ansammelte, versuchte ich immer noch die starke Maske zu wahren, fraglich wie lange es mir noch gelang. Nun wartete ich eigentlich nur noch auf Mervamons Antwort. Ich hatte keine weiteren Pläne, als noch ein wenig Chaos zu erzeugen, denn sowohl hier als auch in der digitalen Welt gab es genug Möglichkeiten um die Bewohner in Aufruhr zu versetzen.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Di 27 Jan 2015, 00:07

Meine Aufmerksamkeit galt anfangs weitaus mehr dem Haus, in dem sich die Kinder und BlackSalamon mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit aufhielten, als Beelzemon. Ich überlegte wie ich BlackSalamon da raus holen konnte. Eigentlich war das einfach, denn ich dürfte stark genug sein, um sie dort spielend leicht herauszuholen. Ich könnte zum Beispiel das Dach zerstören und sie dann befreien, aber ich wollte niemanden in Gefahr bringen. Die ganze Sache war viel komplizierter als sie aussah. Ich wollte nicht entdeckt werden. Damit würde ich die Anwohner bestimmt nur erschrecken. Irgendwie musste ich doch BlackSalamon helfen können. Vielleicht wäre es einfacher, wenn ich kleiner wäre, aber ich wollte meine Stärke nicht einbüßen.
Erst als ich das Geräusch von knirschenden Zähnen hörte, sah ich zu Beelzemon. Mir stellte sich immer noch die Frage, warum er hierher kommen wollte. Eine Antwort darauf schien ich recht bald erhalten zu können. Beelzemon sagte dann, dass ihn hier nichts mehr interessierte und sich unsere Wege vorerst trennen könnten, zweifelte ich stark an seinen Worten. "Wenn dem so ist, warum gehst du dann nicht? Niemand hält dich davon ab das Weite zu suchen.", gab ich Beelzemon als Antwort. In Wahrheit wollte ich aber nicht, dass er ging. Es war wohl eine Kurzschlussreaktion, als ich mit meiner Hand seine Klaue ergriff, um ihn am Gehen zu hindern. "Mit dir stimmt doch etwas nicht. Erzähl schon, was ist los?", sagte ich und sah ihm in die Augen, na gut, nur in zwei von drei. Irgendetwas verband Beelzemon mit dem Haus oder den Kindern und ich wollte wissen was es war. Ich hatte zumindest nicht den Eindruck, dass er hierher wollte, um BlackSalamon zu helfen.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Fr 30 Jan 2015, 21:43

Und schon hatte ich Mervamon den Rücken zugedreht, jedenfalls als sie ihre Worte ausgesprochen hatte. Sie konnte ja nicht wissen, dass ich sie gerne in meiner Nähe hatte, immerhin würde ich mich auch weiterhin weigern, es auszusprechen. Doch dann, als sie meine Klaue ergriff, versteifte ich mich merklich und meine Augen weiteten sich. Sollte das jetzt etwa bedeuten, dass sie nicht wollte, dass ich ging? Gut ich konnte da jetzt auch viel mehr hineininterpretieren, als es eigentlich war, aber mein Gefühl sagte mir dies eben. Immer mehr drangen diese Erinnerungen mir wieder ins Gedächtnis und an sich war ich wirklich nicht hier um BlackSalamon dabei zu helfen, zu entkommen. Wenn Miyu bereit war, hier her zu kommen, dann würde ich wohl dabei sein und sehen, wie sie versuchte Ai und Mako davon zu überzeugen, dass BlackSalamon eben zu ihr gehörte. Das würde wohl ein amüsantes Schauspiel werden. Wobei wenn es nach mir ginge, dann bräuchte sich Miyu damit gar nicht allzu lange Zeit zu lassen.
Doch plötzlich riss ich meine Klaue los und drückte Mervamon gegen die Hauswand. „Hör zu, dass geht dich nichts an Mervamon!“, zischte ich sie an, obwohl ich dabei meine Wut an dem ganz falschen Digimon ausließ. Ich war jetzt stärker, niemals würde ich wieder aus Angst davonlaufen! Mein ganzes Auftreten war an sich, sehr viel aufbrausender als früher, doch dies konnte es eben nicht wissen. Trotzdem versuchte ich Mervamon so wenig in die Augen zu sehen, wie möglich, denn leider stimmte es bei mir, dass die Augen das Fenster zur Seele waren. Meine Gefühle spiegelten sich in ihnen wieder, meine Angst davor in einem Streit von Ai und Mako zu enden und gleichzeitig auch, wie sehr ich die beiden trotzdem vermisste. Doch dies war alles Vergangenheit, es war meine schwache Vergangenheit, denn jetzt war ich stark!

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Sa 07 Feb 2015, 18:16

Beelzemons Überfall kam ziemlich überraschend und ich hatte gar keine Möglichkeit, um darauf zu reagieren. Er drückte mich gegen die Hauswand, an der ich dank ihm praktisch festklebte. Anscheinend hatte ich Beelzemon auf dem ganz falschen Fuß erwischt. Ansonsten wäre er bestimmt nicht so dermaßen wütend geworden. "Kein Grund mich gleich so anzumachen. Ich habe doch nur gefragt, weil ich... ach, vergiss es. Wenn du nicht darüber reden willst, dann respektiere ich das. Mich geht auch nicht alles an.", gab ich ihm kontra und ließ mich von seinem Wutausbruch nicht einschüchtern. Beinahe hätte ich ihm gesagt, dass ich mir Gedanken um ihn machte, da sein Verhalten alles andere als normal für ihn war.
Beelzemon glaubte es wohl selbst kaum, aber seine Reaktion hatte doch mehr beantwortet, als ihm lieb war, doch zur gleichen Zeit kamen mindestens genauso viele Fragen auf. Ich bekam mit, dass er versuchte mir nicht in die Augen zu sehen. Mit diesem Verhalten zeigte er mir, dass zwischen ihm und den Kindern eine gewisse Verbindung bestand, doch da stellte sich mir auch die Frage, wie genau diese denn aussah. Ich unterließ es aber lieber ihn darauf anzusprechen. Ein Blick in seine Augen gab unter Umständen Aufschluss darüber, doch ich versuchte ihn nicht zu etwas zu zwingen, was er nicht wollte. "Lässt du mich irgendwann auch wieder los oder hast du noch was bestimmtes mit mir vor?", fragte ich und ein leichtes Grinsen schlich sich auf mein Gesicht. Mein Verhalten war auch nicht wirklich normal für meine Verhältnisse. Normalerweise hätte ich Beelzemon oder anderen finsteren Digimon wie ihm längst eine gescheuert oder sonst irgendwie versucht zu verletzen und das nur dafür, dass er es wagte mich so grob gegen die Hauswand zu drücken. Bei Beelzemon war es aber anders. Ihm konnte ich irgendwie nicht mehr so richtig böse sein.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   So 08 Feb 2015, 07:29

Ich fing an veroegen zu lachen und sprach ,,Hehe ja du hast mich gefunden, du bist wirklich sehr gut in diesem Spiel." Sprach ich lächend und strich einmal durch seine Haare. ,,Aber mal was anderes weißt du wo Miyu ist? Und hast du die anderen auch schon gefunden? " fragte ich Ryan etwas neugierig und ging mit ihm gemeinsam in die Küche. Bis mir eine Idee kam ,,weißt du was, du suchst Momoko, Salamon und Agumon weiter, während ich nach Renamon und Miyu sehe." ein lächeln trat auf mein Gesicht und machte mich so langsam auf dem Weg in mein Zimmer. Bis ich an der Speisekammer stimmen hörte, die zu Calumon und Miyu passen könnte. Ich machte die Tür auf und sah Miyu am Boden sitzen. ,,Miyu sag mal was machst du denn in der Speisekammer und das allein?" Fragte ich erstaunt und setzte mich zu ihr hinunter.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Mi 11 Feb 2015, 22:08

„Na wenn du so fragst.“, antwortete ich und grinste. Auf ihren ersten Kommentar ging ich erst gar nicht so richtig ein, während ich ihr dann doch in die Augen sah. Mittlerweile hatte ich mich dann auch wieder gefasst, selbst wenn meine Augen da etwas anderes sprachen. Meine Klauen stützte ich neben ihrem Kopf an der Hauswand ab, während ich erst einmal nur noch grinsend in ihr Gesicht sah. Oh ja irgendetwas war da doch, was mich zurückhielt, mit ihr richtig zu kämpfen. Doch je länger ich Mervamon ansah umso bewusster wurde es mir wieder, selbst wenn ich an so etwas nicht einmal glauben wollte. Liebe stand mir nicht und ich hielt es für eine Sache, die nur schwachen Digimon wirklich stand. Liebe machte verletzlich und deshalb brauchte ich sie eigentlich nicht. Aber hier war es gerade etwas ganz anderes. Bald schon kam ich mir vor wie einer diese Bad Boys aus den vielen Teenieserien, die ich mir bei Ai und Mako angesehen hatte, wenn sie mal nicht da waren.
Diese vielen Gedanken ließen mich unvorsichtig werden und auch so waren wir hier den Menschen ausgeliefert. Wie auf dem Präsentierteller, standen wir hier, doch an sich hatte uns beide das ja auch nicht gestört, als wir hierher gegangen waren. Meine Lederklamotten schimmerten leicht in der Sonne, ehe sich eine Wolke vor sie schob und uns kurz in den Schatten drängte. Wahrscheinlich wartete Mervamon schon auf das, was ich noch mit ihr vorhatte, doch ich zweifelte irgendwie daran, ob das so eine gute Idee war. Selbst wenn ich sie im ersten Moment nur ärgern wollte. Eigentlich sollte dies doch gar nichts bedeuten oder? Aber je mehr ich darüber nachdachte umso mehr schien dies an Bedeutung für mich zu gewinnen. Meine Krallen gruben sich fast schon in den Beton der Wand, ehe ich mich Mervamon näherte. Unsere Gesichter trennten nur noch wenige Millimeter, ehe ich Mervamon küsste.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Fr 13 Feb 2015, 21:32

Das Kuscheln mit Calumon konnte mich auch nicht aufheitern. Es machte eigentlich alles nur noch schlimmer. Dadurch wünschte ich mir nur noch mehr, dass ich BlackSalamon im Arm halten könnte, doch darauf könnte ich vermutlich ewig warten. Mervamons Worte hatten mich ziemlich unglücklich gemacht, aber auch nur, weil ich diesen keinen Glauben schenkte, was widerum nur daran lag, dass mein D-Power kein Lebenszeichen von BlackSalamon anzeigte. Ich wünschte mir schon, dass ich Mervamon sowie Calumon glauben könnte, doch es ging einfach nicht. Mein Kopf streikte in dieser Hinsicht ganz einfach.
Ich drückte Calumon fester an mich und vergrub mein Gesicht etwas bei ihm. Das kleine, zugegeben niedliche Digimon versuchte mich noch aufzumuntern, aber vergebens. Meine Tränen schienen gar kein Ende mehr nehmen zu wollen, obwohl man denken müsste, dass irgendwann nichts mehr kommen dürfte. Ich hoffte bloß, dass Ryan die anderen nicht allzu schnell fand, damit sie nicht aus ihren Verstecken kamen und mich so sahen. Natürlich wurde mir diese Hoffnung schnell genommen, denn Rika hatte mich schneller gefunden, als mir lieb war. Mein ganzer Körper zuckte kurz zusammen, als ich ihre Stimme hörte. Anschließend sah ich sie mit tränenüberströmten Gesicht an, doch ich wandte meinen Blick schnell wieder von ihr ab. Calumon sagte zu Rika: "Hallo~calu! Miyu ist gar nicht alleine. Ich bin auch noch da~calu." "Darf ich mich hier etwa nicht verstecken?", antwortete ich bloß auf Rikas Frage, woraufhin ich aber kurz meine Nase hochzog. Vom vielen Weinen hatte ich beinahe das Atmen vergessen. Gerade konnte ich meine Tränen einigermaßen zurückhalten, aber das auch nur, weil ich vor Rika keine Schwäche zeigen wollte. Es war aber absehbar, dass ich bald wieder weinen würde. Dies war soweit, als Rika sich neben mir hingesetzt hatte.
Kaum flossen die Tränen wieder, sah ich Rika auch wieder an. Mein Körper handelte wie von selbst, als ich Calumon losließ und Rika umarmte. Die Umarmung erinnerte aber eher an ein Klammern. Unter Tränen erzählte ich Rika dann, dass Beelzemon und Mervamon vorhin kurz da waren und dass Mervamon mir erzählt hatte, dass BlackSalamon sich noch irgendwo in der Stadt befand. Ich wusste selbst nicht so genau, warum ich Rika das erzählte, denn sie hatte nicht einmal danach gefragt. Rika klärte ich sogar noch darüber auf, dass ich Mervamon nicht glauben konnte. Als Grund zeigte ich ihr nur meinen scheinbar defekten D-Power, der kein Zeichen von sich gab. Das sollte reichen, damit sie verstand, warum ich Mervamon keinen Glauben schenken konnte. Rika war ja nicht auf den Kopf gefallen, auch wenn ich normalerweise der Ansicht war, dass ich ihr geistig überlegen war.
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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Mo 16 Feb 2015, 19:56

Beelzemons Grinsen rief bei mir ein mulmiges Gefühl hervor. Von Angst wollte ich da nicht sprechen, doch ich ahnte in dem Moment, in dem Beelzemon mir in die Augen sah und grinste, Übles. Passend dazu war seine knappe Antwort. Danach schien er mir auch noch den Weg abzuschneiden, indem er seine Klauen neben meinem Kopf an der Wand hinter mir abstützte. Ich fühlte mich etwas in die Ecke gedrängt, was ich gar nicht ausstehen konnte, doch ich tat auch nichts dagegen. Garantiert könnte ich mich aus dieser Lage befreien, aber ich unterließ es. Im Prinzip kannte ich den Grund dafür, nur wollte ich mir nicht so recht eingestehen, dass ich für Beelzemon gewisse Gefühle hegte. Meiner Ansicht nach würde Beelzemon niemals dasselbe für mich fühlen und ich müsste eigentlich auch dafür bestraft werden, dass ich so etwas wie Liebe für ein solch bösartiges Digimon empfand. Merukimon würde jedenfalls nicht begeistert davon sein, wenn er davon erfuhr.
Meine Aufmerksamkeit lag mehr auf seinem Grinsen, als auf seinen Augen. Andernfalls wüsste ich nun, wie es in ihm aussah. Sein Grinsen hatte in meinen Augen etwas unheilverkündendes an sich. Aus den Augenwinkeln sah ich nacheinander nach rechts und links zu seinen Klauen, bevor ich wieder in sein Gesicht sah. Ich fasste wieder einen klaren Gedanken, womit gleichzeitig etwas Wut hochkam. "Wa...", begann ich aufgebracht, doch von jetzt auf gleich küsste er mich, wodurch ich verstummte.. Er gab mir einen Kuss, was sehr überraschend kam. Die Überraschung stand mir im Gesicht geschrieben, aber nur solange bis ich meine Augen schloss. Mit meinen Armen, die bis eben noch an der Wand klebten, schloss ich Beelzemon in eine Umarmung und erwiderte den Kuss. Dass Beelzemon die Initiative ergriffen hatte, bedeutete dann wohl, dass er wider Erwarten annähernd dasselbe für mich fühlte wie ich für ihn. Von mir aus musste dieser Moment niemals enden, doch nichts währte ewig. Ich ließ Beelzemon vorerst nicht wieder los und Medullia, mein linker Arm, unterstützte mich dabei.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Di 17 Feb 2015, 23:29

Ich freute mich über Rikas Lob und ließ sogar über mich ergehen, dass sie mir durch meine Haare strich. Rika durfte das, weil ich sie ziemlich gern hatte. Miyu hatte ich schon gefunden, aber Rika ließ mich nicht zu Wort kommen, sodass ich es ihr nicht sagen konnte während wir zur Küche gingen. Ihre Idee war dennoch passend, denn ihrer Idee nach sollte ich genau nach denjenigen suchen, die ich ohnehin noch finden musste. Ich begab mich auch sofort auf die Suche nach den anderen.
Es verging einige Zeit, bis ich endlich wieder jemanden fand. Momoko traf es als erste, gefolgt von Salamon, die ich nicht lange danach fand. Daraufhin fehlte nur noch Agumon, der - ich betonte es nochmal - nur in meiner Fantasie existierte. Bisher konnte ich mich aber auch nicht darüber beschweren, dass die anderen auch so taten, als ob sie ihn sehen konnten. Agumon hatte sich ein wirklich raffiniertes Versteck ausgesucht, doch Rika hatte bereits zurecht angemerkt, dass ich beim Versteck spielen ziemlich gut war. Am Ende gelang es mir nämlich noch Agumon zu finden. Nachdem ich ihn aber gefunden hatte, fühlte ich mich ganz schön geschlaucht.
Mit Agumon ging ich wieder zu Rika, die Miyu und Calumon gefunden hatte. Ich freute mich über Calumons Anwesenheit, doch konnte es nicht mehr so richtig zeigen. Ich griff mit meiner Linken nach Rikas Hand und rieb mir mit der Rechten die Augen. "Ich bin müde, Rika! Lass uns uns hinlegen.", sagte ich. Ich zwängte mich dann zwischen Rika und Miyu, bevor ich die Augen schloss und mich bei Miyu anlehnte. Ich schlief noch nicht, doch viel fehlte nicht mehr.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Mi 18 Feb 2015, 07:28

Ganz verdutzt blickte ich Miyu an, als sie mich umarmte und mir erzählte was geschehen war. Schließlich nahm ich sie fest in den Arm und sprach ,,Ich verstehe, wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich genauso Handeln wie du. Aber denk daran es wird auch schöne Tage geben. Ich kann mit dir fühlen und Momoko auch, sie und ich kennen es jemanden zu verlieren, den man wirklich gern hat. Sei es mein Vater, Momokos Mutter oder dein BlackSalamon. Glaub mir irgendwann kommt die Zeit wo du dich damit abfindest. Es geschieht nicht alles jetzt aber nach einer gewissen Zeit kannst du besser damit umgehen." ich versuchte Miyu zu trösten.  Genau im unpassenden Moment kam Ryan und teilte uns mit, dass er müde geworden war. Er hatte sich zwischen mir und Miyu gedrängt, bei der letzteren er sich auch anlehnte. Ein Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen. Schließlich hob ich Ryan hoch und sprach leise zu Miyu ,,Los komm wir gehen zu mir ins Zimmer, dann können wir weiter reden." Ich stand auf und wartete nur noch auf Miyu und Calumon.

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Zuletzt von Raika Yuki am Fr 20 Feb 2015, 00:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Do 19 Feb 2015, 22:59

Ich musste mir schon bald ein Lachen verkneifen, als Mervamon begann meinen Kuss zu erwidern. Was erst als kleiner Scherz gedacht war, wurde dann doch von beiden Seiten aus zu etwas ernsterem. Noch immer drückte ich sie praktisch mit meinem Körpergewicht gegen die Hauswand und ich hatte auch nicht vor, damit aufzuhören. Unsere kleinen Streitereien hin oder her, dies machte doch gerade dieses gewisse Feuer aus, was zwischen uns beiden knisterte. Na hoffentlich entdeckte mich hier so keiner, denn was Ausreden anging, war ich in solchen Momenten nicht immer mit allen Wassern gewaschen. Viel eher weil ich dies wirklich noch nie getan hatte, fiel mir wohl nichts ein. Oder zumindest erinnerte ich mich nicht daran schon einmal jemanden geküsst zu haben. Verrückt, wenn es nach mir ginge, denn sicher hätte ich dies auch niemals getan, wenn ich Mervamon nicht kennengelernt hätte.
Ich löste dann doch den Kuss, da mir zum einen der Sauerstoff fehlte und zum anderen konnte ich es wirklich nicht glauben, was ich hier getan hatte. Zu gerne hätte ich dies jetzt als Scherz abgetan und damit Mervamons Wut auf mich gezogen, was mich nur weiter amüsiert hätte, aber mir fehlte schlichtweg der Antrieb dazu. Sicher war ich ein genialer Lügner, aber bei so etwas konnte ich nicht lügen, selbst wenn mir die Wahrheit praktisch ins Gesicht geschrieben war. Zähneknirschend bereite ich mich aus Mervamons Griff. Dies war wirklich eher meinem Ego als sonst was zu verdanken. So einfach es für mich auch war, meine teuflische Seite für einen Augenblick hinter mir zu lassen, umso mehr wollte ich sie danach auch zurück erlangen, weshalb ich mich auch hauptsächlich von Mervamon gelöst hatte. Nun lag wieder ein breites Grinsen auf meinem Gesicht, während ich eigentlich nur irgendeine Reaktion von ihr abwartete. Selbst wenn es vielleicht ein Schlag oder so etwas war, denn mit dem rechnete ich eigentlich schon. Mal sehen ob sich meine Vermutung bewahrheitete.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Sa 21 Feb 2015, 14:54

Es dauerte zwar etwas aber Ryan fand Salamon und dann mich. Ich hatte keine Ahnung, wo Miyu und Rika waren. Ryan war auch plötzlich verschwunden. Salamon saß neben mir und ich sah aif die Uhr ,,Es wird langsam Zeit für uns zu gehen, Salamon." Ich blickte runter zu meinem Partner. Es nickte und sprach ,,Gut aber erst müssen wir Rika und die anderen suchen um uns zu verabschieden. " Ich lächelte und nickte ,,dann komm!" Es stand auf und gemeinsam machten wir uns auf die Suche nach Rika, Miyu und Ryan.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Sa 21 Feb 2015, 16:10

Es stellte sich nicht als Fehler heraus, dass ich mich Rika anvertraut hatte. Dafür gab es zwei Gründe. Als erstes fühlte es sich für mich ziemlich befreiend an, dass ich das mal loswerden konnte. Der zweite Grund war, dass Rika Verständnis für mich zeigte. Nicht nur das, sie versuchte mich auch noch aufzumuntern. Das gelang ihr nicht ganz, aber immerhin etwas. Außerdem fühlte es sich gut an, dass sie mich in den Arm nahm, aber andererseits war es mir auch etwas unangenehm. Daran musste ich mich anscheinend noch gewöhnen. "Es ist nicht nur BlackSalamon. Ich habe auch...", versuchte ich Rika ein wenig zu korrigieren, doch als ob ich gerade von ihm sprechen wollte, platzte Ryan herein und fiel mir ins Wort. Er hielt mich dadurch davon ab, Rika von meinem kleinen Bruder zu erzählen. Ich sah das als Zeichen dafür, dass ich ihr dies verschweigen sollte bzw. niemandem sonst sagen sollte.

Auch wenn ich im ersten Moment relativ froh war, dass Ryan gekommen war, so änderte sich dies schlagartig, als er sich zwischen Rika und mir zwängte. Das war mir etwas unangenehm, vor allem als er sich an mir und nicht an Rika anlehnte. Daraufhin wusste ich nicht, was ich tun sollte. Mein Körper wurde ganz steif, weil ich keine falsche Bewegung machen wollte. Rikas Vorschlag kam mir deshalb gerade gelegen. Ich sah in Ryans Gesicht und merkte, dass er kurz davor stand, einzuschlafen. So wie er sich bei mir zuvor angelehnt hatte, erinnerte er mich sehr an meinen kleinen Bruder. Katsuo hatte auch oft ähnlich bei mir gesessen oder gelegen. Oft hatte ich dann auf ihn aufgepasst während er schlief. Ich sah Ryan keinesfalls als Ersatz für meinen kleinen Bruder, doch in diesem Moment, als ich Ryan so ansah, wollte ich seltsamerweise auf ihn Acht geben. Rika hatte anscheinend den gleichen Gedanken, da sie mir zuvorkam und Ryan hochhob.

Calumon und ich folgten den beiden schließlich. Calumon wollte dabei wie Ryan getragen werden, was ich dann übernahm. "Das Spiel ist lustig~calu.", sagte Calumon. Ich hielt meinen linken Zeigefinger vor meine Lippen und flüsterte Calumon zu: "Psst! Sei bitte etwas leiser. Ryan versucht zu schlafen. Calumon sah mich mit seinen großen Kulleraugen an und nickte. Wir kamen auf Rikas Zimmer an und unterhielten uns noch etwas. Nach einiger Zeit striechelte ich Ryans Kopf, bevor sich ein sanftes Lächeln auf meinen Lippen abzeichnete. Ich nahm Rika dann Ryan einfach ab, was bestimmt unerwartet kam. Dann sah ich Rika an und fragte: "Ich glaube, Ryan braucht nicht mehr zu fragen, aber kann ich bei dir übernachten? Wenn es dir nichts ausmacht, dann bräuchte ich auch noch einen Schlafanzug. Falls doch, dann schlaf ich eben in dem, was ich trage. Damit habe ich kein Problem, aber ich wollte nur nichts zerknittern, bevor ich deine Mutter morgen zur Modelagentur begleite." So spät wie es bereits war, wollte ich nicht mehr nach Hause gehen und so gut wie ich mich im Vergleich zu vorher mit Rika verstand, ließ sie das vermutlich auch nicht zu. Außerdem holte mich mittlerweile auch die Müdigkeit. Nun hatte ich Rika aber verraten, dass ich morgen mit ihrer Mutter unterwegs war. Wie sie darauf reagierte, darauf war ich schon gespannt.
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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Sa 21 Feb 2015, 16:37

Es wunderte mich, das Miyu auf einmal mir Ryan ab nahm. Als wir schließlich in meinem zimmer ankamen und dieses betraten, stellte mir Miyu eine Frage, die mich überrraschte. Klar hatten wir uns zuvor nicht so gut verstanden bzw. Gar nicht verstanden aber so langsam bekam ich das Gefühl, dass wir uns besser verstehen würden. Ich könnte mich aber auch täuschen, wie dem auch sei. Ich überlegte erst ein wenig, bis ich schließlich sprach ,,Natürlich kannst du bei mir übernachten und Schlafanzug bekommst du auch aber erst sollten deinr Eltern bescheid wissen, nicht dass sie sich sorgen machen." Was war denn nur mit mir los? Seit wann war ich so nett und verständnisvoll? Seltsam. Ich sah zu Renamon,der bei mir auf meinem Bett lag. Ich überlegte erst und sprach schließlich weiter ,,Es bleibt dir überlassen, ob du im Gästezimmer oder in meinem Zimmer schläfst aber Ryan, denke ich sowie ich ihn anseuen wird er eher bei mir im Zimmer schlafen. Nur ich glaube wir haben eine Person vergessen." Ich wusste wen wir vergessen hatten, nähmlich Momoko, wo sie wohl war? Ich konnte ja nicht ahnen, dass sie selbst schon auf derSuche nach uns war.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Mo 23 Feb 2015, 23:48

Ich schlief vielleicht noch nicht ganz, doch ich kämpfte zu sehr gegen meine Müdigkeit an, als dass ich noch etwas bewusst mitbekam. Ich merkte schon noch, dass ich mich zuerst auf Rikas Arm befand und dann auf Miyus. Allerdings wusste ich nicht, ob sie sich um mich stritten oder sonst was taten. Auf Miyus Arm schlief ich dann irgendwann doch ein. Im Schlaf kuschelte ich micj schließlich fester an die Weißhaarige, so als ob ich sie nicht gehen lassen wollte. Von dem Gespräch der beiden Mädchen bekam ich aber nichts mehr mit. Auf Miyus Arm schlief es sich ziemlich bequem, das musste ich schon sagen. Dummerweise ahnte ich nicht, dass sie mich nochmal runterlassen musste, damit sie sich umziehen konnte. Auf jeden Fall wollte ich bei Miyu UND Rika über Nacht bleiben. Momoko hatte ich auch gern, doch die beiden waren mir deutlich lieber.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Di 24 Feb 2015, 19:52

So viel Verständnis, wie Rika mir gegenüber zeigte, hatte ich vermutlich nicht verdient. Vor meiner Veränderung hatten wir uns bei jeder Gelegenheit sngezickt und jetzt... Jetzt verhielten wir uns beinahe wie beste Freundinnen. Okay, so weit würde ich jetzt nicht gehen, aber wir freundeten uns wirklich an und versuchten miteinander auszukommen. Ich schloss aber nicht aus, dass ich nur wegen ihrer Mutter nett zu ihr war. "Den Anruf können wir uns sparen. Meine Eltern haben sich noch nie um mich gesorgt. Es hat sie nicht einmal interessiert, dass ich weg war, als ich die ganze Nacht mit Beelzemon außerhalb der Stadt unterwegs war.", meinte ich etwas geknickt.
Ryan war mittlerweile wohl eingeschlafen. Seitdem ich ihn auf den Arm hielt, erinnerte er mich mehr denn je an Katsuo. Es gab da schon Unterschiede, aber Ryan und Katsuo waren sich schon ähnlich. Vielleicht bildete ich mir das aber auch nur ein, weil ich meinen kleinen Bruder vermisste. Ryan auf den Arm zu halten war jedenfalls schon gewöhnungsbedürftig, doch gerade wollte ich ihn am liebsten nicht mehr loslassen. Er zwang mich allerdings dazu, da er mir etwas zu schwer wurde. Ich setzte den kleinen Schwarzhaarigen am Boden ab und legte ihn vorsichtig hin. Anschließend wandte ich mich Rika zu und meinte: "Stimmt. Momoko und Salamon sind noch da." Auf einmal hatte ich eine Idee. Unglaublich, dass ausgerechnet mir das durch den Kopf ging. "Die beiden können doch bestimmt auch hier übernachten. Wir können dann nämlich alle bei dir im Zimmer übernachten. Ich weiß, es ist schon spät und wir legen uns vermutlich sofort hin, aber das hätte ein wenig was von einer Pyjama-Party. Ich hab' halt nur keine eigenen Schlafsachen dabei.", äußerte ich meine Idee laut und klang dabei auch noch ziemlich begeistert. Wir mussten eigentlich nur noch Momoko und Salamon finden. Das konnten wir uns aber auch sparen, denn die zwei fanden zuerst uns, da sie fast schon wie gerufen das Zimmer betraten. Vermutlich hatten sie unsere Stimmen gehört.
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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Sa 07 März 2015, 18:48

Ein Teil von mir versuchte sich dagegen zu sträuben und dieser Teil war nicht Medullia, doch ich genoss den Moment des Kusses mit Beelzemon sehr, genauso sehr wie ich seine Nähe im gleichen Moment genoss. Ginge es nach mir, dann würde dieser Kuss nicht so schnell enden, doch dazu gehörten immer noch zwei und wenn Beelzemon nicht mehr mitmachte, dann konnte ich ihn auch nicht mehr küssen. Das war also mein erster Kuss. Eigentlich schade, denn ich hatte ihn sehr gern und der Kuss fülte sich sogar ziemlich schön an. Ich musste mir jetzt sogar eingestehen, dass ich mich in Beelzemon verliebt hatte. Dafür hasste ich ihn fast schon wieder, da ich mir darüber im Klaren war, dass meine Gefühle für ihn falsch sein mussten. Es tut mir Leid, Merukimon. Ich weiß, dass es falsch ist, aber ich bin dem Bösen verfallen., dachte ich und ballte meine rechte Hand zur Faust.
Mit hochroten Wangen sah ich in Beelzemons Augen und gab fürs Erste keinen Ton von mir. Ich bemerkte sein Grinsen, welches praktisch seine Bösartigkeit widerspiegelte und mich fast wieder zur Weißglut brachte. "Wisch dir dein dämliches Grinsen aus dem Gesicht! Du kommst dir jetzt wohl ziemlich toll vor, oder? Glaubst du echt, dass dieser Kuss etwas zu bedeuten hat?", meinte ich mit recht lauter Stimme, durch die ich durchaus auf uns aufmerksam machen könnte. Anschließend holte ich mit meiner Faust aus, die kurz darauf auch auf Beelzemon zuflog, doch bevor ich ihn traf, öffnete ich die Faust wieder und legte meine Hand auf seine Wange. Ich senkte meinen Blick und gestand Beelzemon: "Wenn du das wirklich glaubst, dann liegst du damit goldrichtig. Ich kann es nicht ändern, obwohl ich weiß, dass es falsch ist. Immerhin bist du ein bösartiges Digimon und meine Aufgabe ist es, euch in die Schranken zu weisen. Dieser Aufgabe will ich auch weiterhin gerecht werden, aber ich kann nichts daran ändern, dass ich mich in dich verliebt habe." Ich erhob meinen Blick wieder, sodass ich wieder in Beelzemons Augen sah. Ich hatte ihm meine Liebe gestanden, womit ich nun das Risiko einging, dass er sich dieses Wissen zunutze machte. Ich schätzte ihn als ein solches Digimon ein, obwohl ich alle bösartigen Digimon für ziemlich hinterhältig hielt. Schießlich wandte ich meinen Blick zur Seite ab und verfluchte mich in Gedanken selbst dafür, dass ich so dumm war und ihm meine Liebe gestanden hatte.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   So 08 März 2015, 21:02

Mein Grinsen blieb trotz ihrer Worte erhalten. In ihren Kopf konnte ich zwar nicht schauen, dies war wiederum auch gut so, aber irgendwie hatte ich mir das letzte, was sie sagte denken können. Nur mir fiel es weitaus schwerer dies auch loszuwerden, als es allein schon bei ihr der Fall war. Ich verfluchte mich selbst für diese Schwäche, die man jederzeit gegen mich verwenden konnte. Doch selbst ein Digimon wie ich wusste, dass man gegen seine Gefühle leider nichts machen konnte. Dann würde man uns eben wahrscheinlich nur noch im Doppelpack antreffen von mir aus, immerhin war Mervamon wenigstens nicht so unnütz wie die anderen Digimon in er Digiwelt und hier. Gut diesen leicht abfälligen Kommentar konnte ich mir nicht verkneifen, aber man änderte auch kein Digimon durch einen einzigen Kuss. Kaum zu glauben, dass ich ihr noch eine Antwort schuldig war, aber irgendwie hatte ich einfach alles vergessen, was ich hier wollte. Zumindest in diese Moment. Ich war nur froh, dass uns bis jetzt noch einer bemerkt hatte, besonders niemand, den ich auch noch kannte. Also dann würde ich wirklich in Erklärungsnot stecken.
Miyu wusste irgendwie von meiner etwas sanfteren Seite. Schlussendlich näherte ich mich Mervamon dann doch wirklich wieder weiter und weiter und hielt ihr Kinn mit meiner rechten Kralle fest. Damit wollte ich nur bezwecken, dass sie mich ansah, ehe ich ihr erneut einen Kuss auf die Lippen drückte. Ich versuchte so sanft wie möglich zu sein, aber so etwas war praktisch schon ein Fremdwort für mich, weshalb es mich nicht wunderte, wenn ich ein wenig grob wirkte. „Ich hoffe, dass dir das als Antwort reicht Mervamon.“, hauchte ich gegen ihre Lippen, als ich mich wieder von ihr gelöst hatte. Ich hatte nicht widerstehen können, sie ein zweites Mal zu küssen und wahrscheinlich wäre auch noch ein drittes Mal drin gewesen, aber ich wollte es jetzt auch nicht übertreiben. Immerhin hatte ich bereits jetzt noch so meine Pläne, was man wiederum auffassen konnte, wie man wollte.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   So 15 März 2015, 20:12

Ich hielt es für einen großen Fehler, dass ich Beelzemon meine Liebe gestanden hatte. Auf der einen Seite befürchtete ich nun, dass er sich dies zunutze machte, um mir zu schaden oder um Unruhe zu stiften ohne dass ich ihn aufhielt. Diese verdammten Gefühle, die ich innerlich ein wenig verfluchte. Ausgerechnet mich musste es treffen und dann musste ich mich auch noch in ein finsteres Digimon verlieben wie es Beelzemon war. Dennoch ließ ich diese Gefühle zu, die ich halt doch nicht ablegen konnte. Ich wollte sie wirklich nicht loswerden, was irgendwie in einem Widerspruch zu mir stand, aber es hatte auch etwas an sich, wenn man jemanden liebte. Noch schöner war es, wenn das geliebte Digimon diese Gefühle auch noch erwiderte. Beelzemons klare Antwort in Form des zweiten Kusses, bei dem ich wieder stärker errötete, kam bei mir an. Ich nickte bloß stumm auf seine Frage, bevor ich ihn anlächelte. "Ich hoffe, dass Miyu bald einsieht, dass ich nicht gelogen habe. Sie ist die Einzige, die BlackSalamon helfen kann.", meinte ich, um mal auf ein anderes Thema zu sprechen zu kommen, dass mich noch beschäftigte. Mir missfiel es, dass ich als Lügnerin hingestellt wurde, aber ich wusste wenigstens, dass ich die Wahrheit erzählt hatte. Anschließend sagte ich zu Beelzemon: "Ich wollte nach Guilmon sehen. Du hast bestimmt andere Pläne, oder? Dein Motorrad wartet bestimmt schon auf dich. Das bedeutet dann wohl, dass sich unsere Wege hier erstmal trennen. Wenigstens bleiben wir so unabhängig vom anderen." In meiner Stimme lag schon etwas melancholisches, dabei konnte ich mich nun auf unsere nächste Begegnung freuen.

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Mo 16 März 2015, 12:10

Was Miyu anging so wusste ich nicht unbedingt, was ich momentan davon halten sollte. Sie brauchte vielleicht nur ihre Zeit um einzusehen, dass sie hätte auf Mervamon hören sollen. Aber ich kannte diese Gefühle sogar recht gut, obwohl ich eigentlich hätte weiterhin bösartig sein sollen. Ich würde auch weiterhin meinen Willen durchsetzen, auch wenn einigen mein Ego vielleicht nicht passte, aber so war ich eben. Und es begann auch damit, nicht mehr auf die Zwillinge zu sprechen zu kommen, die in diesem Haus lebten, wovor wir immer noch standen. So gerne ich BlackSalamon auch befreit hätte, so ungern wollte ich den beiden wieder unter die Augen treten, obwohl ich sie stark vermisste. „Na so nett kann man mir auch eine Abfuhr erteilen. Aber von mir aus, wir sehen uns noch.“, gab ich gespielt beleidigt von mir und stahl mir noch einen kurzen Kuss von Mervamon, bevor ich dann wieder etwas auf Abstand ging. Schade eigentlich, denn ich wäre gerne noch etwas mit ihr zusammen gewesen. Aber ich konnte warten und selbst wenn es Tage dauern würde, was ich nicht hoffte, sonst würde ich vielleicht noch durchdrehen.
Zumindest konnte ich auf Mervamon warten, was andere betraf war ich wiederum wenig geduldig. Jedenfalls setzte ich mich dann in Bewegung und ging wieder in die Richtung zurück, aus der wir gekommen waren. Sicher gab es mich selten ohne Behemoth, aber trotzdem kamen mir Mervamons Worte wie eine einfache Abfuhr vor. Nun gut unsere Gefühle für einander waren noch nicht ganz so gefestigt, aber trotzdem rechnete wohl keiner damit, dass sich unsere Wege so schnell trennten. Mit einem Seufzer beschleunigte ich meinen Gang und ging durch einige weniger befahrene Straßen, bis ich wieder zu Behemoth gelangte. Auf andere Menschen hatte ich derzeit keine große Lust. Mein Weg selbst zog sich aber seltsamerweise sehr hin, obwohl es auf dem Hinweg nicht einmal halb so lang dauerte, wie ich jetzt auf dem Rückweg brauchte. Ob das wohl auch an meiner Gesellschaft zuvor gelegen hatte?

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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Di 17 März 2015, 19:22

Gleich nachdem Momoko mit Salamon das Zimmer betreten hatte, fiel ich fast schon über sie her und erzählte ihr, dass ich vorhatte, heute Nacht bei Rika zu übernachten. Ich fragte sie, ob sie auch hier übernachten wollte, damit es sowas wie eine Pyjama-Party würde. Mit Rika zusammen einigten wir uns am Ende darauf, dass Momoko und Salamon auch hier blieben und in Rikas Zimmer übernachteten, genauso wie Ryan und ich es taten. Viel von Party war aber nicht mehr, da wir uns eigentlich sofort hinlegten und schliefen. Momoko und ich hatten uns je einen Schlafanzug von Rika geliehen, Momoko gab im Gegensatz zu mir auch bei sich zuhause Bescheid, dass sie bei einer Freundin übernachtete, und am Ende lagen wir alle an unserem jeweiligen Schlafplatz. Für mich war es das erste Mal, dass ich bei jemanden schlief, den ich Freundin nannte. Damals, als Katsuo noch da war, wollte ich meinen kleinen Bruder nie allein lassen, nach seinem Verschwinden hatte ich nie richtige Freunde gehabt. Rückblickend betrachtet war das schon traurig. Ohne BlackSalamon hätte ich ein echt einsames Leben geführt.
Ich bestand darauf, dass Ryan unmittelbar bei mir schlief. Als Grund gab ich an, dass Momoko Salamon hatte und Rika dafür Renamon. Ich war von uns Mädchen also die Einzige, die mit niemandem kuscheln konnte, auch wenn ich vermutete, dass Renamon nicht sehr gerne mit irgendwem kuschelte. Ryan schlief jedenfalls bei mir. Letztlich hatte ich den Kleinen doch irgendwie ins Herz geschlossen, aber ich betonte nochmal, dass er Katsuo niemals ersetzen könnte. Trotzdem hatte ich irgendwie das Bedürfnis auf ihn aufzupassen, denn sein Phantasiefreund konnte das in Wirklichkeit nicht. Seelenruhig schlief ich dann, nichtsahnend, dass die nächste Bedrohung schon auf mich lauerte, wie es das spinnenartige Digimon getan hatte. Genauso wenig wusste ich davon, dass mein D-Power in der Nacht kurzzeitig den Betrieb aufgenommen hatte. Es hatte ein Signal empfangen, BlackSalamons Signal, und wollte mich dorthinführen, wo es herkam. Ich aber schlief einfach weiter.

Der nächste Morgen kam dann auch schneller als gedacht. Ich wachte auf und merkte, dass Ryan immer noch bei mir lag. Mein D-Power gab inzwischen keinen Mucks mehr von sich. Ich streichelte kurz durch Ryans Haar und lächelte dabei. "Ziemlich ungewohnt, aber trotzdem irgendwie angenehm.", dachte ich. Ich stand dann allerdings doch auf und ließ ihn alleine weiterschlafen. Momoko, Salamon, Rika und Renamon versuchte ich ebenfalls nicht zu wecken, während ich drauf und dran war das Zimmer zu verlassen. Anschließend begab ich mich auf die Suche nach Rikas Mutter. Um ehrlich zu sein freute ich mich schon auf diesen Tag, da sie mit mir zu ihrer Modelagentur gehen wollte. Noch ahnte ich nicht, dass ich damit direkt in eine Falle tappte. Rumiko hatte gewiss nicht vor, mich in diese Falle tappen zu lassen, aber sie hatte damit auch nichts zu tun, wie ich im Laufe des Tages noch feststellen würde... oder auch nicht. Am Morgen selbst ging alles recht schnell. Momoko, Ryan, Rika, Rumiko, Rikas Großmutter Seiko und ich frühstückten zusammen, was mir vor allem wegen Seiko viel Spaß bereitete. Danach sollte ich mich auch schon anziehen, damit Rumiko und ich losgehen konnten. Ich nickte ihr zu und zog mich schnell wieder an. Beim Anziehen summte ich munter vor mich her, sodass es fast schon unheimlich wirkte, wie gut gelaunt ich heute im Vergleich zu sonst war. Letzten Endes verabschiedete ich mich fürs Erste von den anderen, aber wir würden uns bestimmt bald wiedersehen. Daraufhin ging es dann auch schon los zur Modelagentur.
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Nami
Kenjō hito
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BeitragThema: Re: Tamers: Digi-Modify!   Do 19 März 2015, 22:29

Mir gefiel es mittlerweile ebenso wenig wie Beelzemon, dass sich unsere Weg vorerst trennen würden. Es war nicht meine Absicht, ihm eine Abfuhr zu geben, aber es ging nicht anders. Ich sah mich nun mal dazu verpflichtet bei Guilmon nach dem Rechten zu sehen, bevor das verspielte Digimon irgendeine Dummheit anstellte, was nicht das erste Mal passieren würde. Ich hätte nicht einmal etwas dagegen gehabt, wenn Beelzemon mich begleitet hätte, aber ich wusste halt genau, dass ihm sein Motorrad wichtig war. "Wir werden uns doch wiedersehen. Verlass dich drauf.", erwiderte ich. Wenn Beelzemon sich schon herausnahm noch mit einem Kuss davonzukommen, dann hatte ich dasselbe Recht dazu, weshalb ich ihm zum vorläufigen Abschied auch einen Kuss gab während meine Hand auf seiner Wange ruhte. Danach trennten sich auch wirklich schon unsere Wege.
So schnell ich konnte machte ich mich auf den Weg in den Park und begab mich zu Guilmons Versteck. Mir war es nicht möglich dieses zu betreten, aber ich konnte immerhin noch einen Blick hineinwerfen. Drinnen sah ich das Reptiliendigimon, welches artig in seinem Versteck wartete. Es schien gerade sogar beschäftigt zu sein, denn es war damit beschäftigt, an irgendetwas zu buddeln. "Guten Morgen, Guilmon! Was machst du denn da?", fragte ich es. Guilmon stellte das Buddeln kurz ein und drehte sich zu mir um. Es antwortete: "Das siehst du doch. Ich buddle." Gernervt sah ich es an und dachte mir nur meinen Teil. Es hatte Recht, dass konnte ich wirklich sehen. Ich hakte noch mit der Frage nach, was es denn auszubuddeln versuchte. Darauf konnte es mir auch keine konkrete Antwort geben, da es es schlichtweg nicht wusste. Dann hätte ich mir den Weg hierher auch sparen können, was mich schon ärgerte. Dadurch hatte ich nun ein paar Momente versäumt, die ich hätte mit Beelzemon verbringen können. Guilmon kam wohl fürs Erste alleine zurecht. Ich ließ es getrost alleine und sah mich wieder nach Beelzemon um. Ganz unbesorgt konnte ich nun aber nicht mehr durch die Stadt laufen, da ich keinen Aufruhr verursachen wollte. Ich musste mich also irgendwie an den Menschen vorbeischleichen.

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