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 RPG: Midnight Valentine

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Angel
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BeitragThema: RPG: Midnight Valentine   Do 12 Sep 2013, 14:57

das Eingangsposting lautete :

Sommer, Sonne, Sonnenschein, Amerika. Dies alles zeigte sich gerade zu dieser Jahreszeit im ganzen Land. Bands kamen und gingen und doch würde es schon bald wieder neue geben, auch wenn es vielleicht nicht die beste Jahreszeit zum Start in ein neues Bandleben war. Die Straßen waren mehr als nur überfüllt und überall schafften es die großen Händler durch den Verkauf von Wasser allein, neue Rekorde aufzustellen.

*

Gerade jetzt hielten Jayden und Noah die beiden ex-Mitglieder einer eher unbekannten Band, ein kleines Casting ab. Auf der suche nach einem neuen Sänger oder einer neuen Sängerin und noch einer Person die das Bass hinzusteuerte, waren sie schon den ganzen Tag, doch bis jetzt war bis auf ein paar wenige noch niemand in die engere Auswahl gekommen.
Gerade waren die letzten 5 Teilnehmer an der Reihe, aber langsam wurde es für die beiden auch mehr als nur anstrengend, denn immerhin hatten sie in letzter Zeit schon über 1000 Teilnehmer für ihr Casting angesehen und dies war doch etwas, was einem schnell die Nerven rauben konnte, besonders an einem so warmen Tag.

*

Mein silbernes Haar noch einmal richtig legend, schaute ich aus dem Augenwinkel heraus zu meinem schwarzweißen Bass. Ich wusste nicht, ob ich eine große Chance hatte weiterzukommen, aber ich wollte es immerhin versuchen, da es sonst für mich hieß: Ab in die Medizin, und ehrlich gesagt war mir die Musik sehr viel lieber, auch wenn dies ebenso eine harte Arbeit darstellte. Anschließend zog ich noch einmal mein Shirt zurecht [Alltag:nr. 8]
Neugierig musterte ich danach die anderen Teilnehmer und fragte mich wer von ihnen wohl eine Chance hatte, da man das doch wirklich schwer einschätzen konnte, auch wenn es nicht meine Aufgabe war.
...

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Angel
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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   Fr 25 Okt 2013, 09:55

"Hey ihr Zwei, ihr müsst euch irgendwann miteinander abfinden, sonst wird das erste Konzert irgendwann nicht einmal was.", meinte ich, während ich ihnen wohl am liebsten doch mal meine Meinung gesagt hätte, aber dies tat ich sowieso meistens lieber in meinen Gedanken, als es den Personen gerade in Wirklichkeit zu sagen.
Ich zog einfach noch einmal an meiner Zigarette und schielte einmal kurz auf die Uhr. nun ja es war ja nicht so, dass ich Morgen arbeiten müsste nein. Oh doch, ich musste Morgen wieder arbeiten und genau das bereitete mir Sorgen, denn immerhin war es doch schon etwas später.
...

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   Fr 25 Okt 2013, 20:59

Seufzend unterbrach ich den Augenkontakt und schloss meine Augen. Ich wusste, dass es sich negativ auf den Bandzusammenhalt auswirkte wenn wir zwei uns ständig in die Wolle bekommen. Leider machte mich dieser Kerl so unglaublich aggressiv!
„Gewonnen“, hörte ich meinen Gegenüber murmeln und knurrend funkelte ich ihn an. Genau DAS meinte ich! Er bringt mich noch um den Verstand... Das klang falsch...
Ich versuchte meine Wut au ihn herunterzuschlucken und bestellte bei einem der Barkeeper zwei starke Drinks. Ich brauchte jetzt Alkohol, sonst würde ich den Abend nicht überstehen.

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   So 27 Okt 2013, 17:43

Es wird schon alles gut.", meinte ich und legte Ann mitfühlend eine Hand auf die Schulter, da ich mich nach meinem Telefonat noch nicht wieder hingesetzt hatte. Zwar kannten wir die beiden noch nicht so lange, aber eines stand für mich fest: Es würde wohl noch einiges zu klären geben!
Nicht nur, was die Alben betraf, die wir irgendwann einmal veröffentlichen wollten, nein sondern auch wie lange unsere Verträge nun eigentlich liefen, immerhin hatten wir vielleicht auch nicht vor ewig bei einer Band zu bleiben und wer wusste schon, ob sich die "angespannte Stimmung", die zwischen uns herrschte, nicht noch verschlimmern würde.
Genau genommen war aber eine meiner größten Bedenken auch, wie unser Zusammenspiel sein würde immerhin wussten sie wie wir klangen bzw. spielten aber von ihnen wussten wir das wiederum nicht. Ich wusste aber auch, dass es sicherlich noch irgendwann zu Unstimmigkeiten kommen würde, wenn sie mich einmal in Kleidungsstücken für Auftritte sehen würden. Doch machte ich mir jetzt darum noch keine wirklich großen Gedanken.
Es würde schon alles funktionieren!...
...oder auch nicht.
...

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   Mo 28 Okt 2013, 19:46

Zuerst dachte ich, Noah hätte mir seinen Arm um die Schultern gelegt und wollte schon laut werden, als ich Yazzos beruhigende Stimme hörte. Ich sah sie überrascht an, sagte aber nichts. Ich hoffte sehr, dass alles glatt lief, sicher sein konnte man da aber nicht.
„Ach übrigens...“, begann Noah und tauschte einen wissenden Blick mit Jayden aus, „...wie wäre es, wenn ich jetzt die Einwilligungen unterschreibt?“
„Einwilligungen?“, fragte ich mit hochgezogener Augenbraue und betrachtete Jayden skeptisch, wie er etwas aus seiner Jacke holte. Es waren zusammengefaltete Blätter.
„Jup, damit ihr auch offiziell zur Band gehört und mit der Veröffentlichung unserer Arbeit einverstanden seid“, erklärte der Braunhaarige grinsend und stützte seinen Kopf auf seine Handinnenfläche.

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   So 03 Nov 2013, 12:47

Wissend nickte ich und setzte mich dann auch erst einmal wieder auf meinen Platz. Als ich jedoch die Blätter sah zog ich überrascht eine Augenbraue in die Höhe. Anscheinend hatten sie alles mögliche, was  in diesem Vertrag hätte stehen müssen, bis ins kleinste Detail aufgelistet.
"Euer Management ist aber auch wirklich kleinlich.", gab ich offen zu, während ich begann den Vertrag durchzulesen. Immerhin unterschrieb ich doch nichts, was ich nicht vorher einmal gelesen hatte. Man konnte ja auch nicht wissen, was in ein paar Jahren sein würde. Vielleicht verkrachen wir uns ja oder was wusste ich eben.
Und irgendwie hatte ich bei diesem Vertrag doch recht, wirklich alles bis ins kleinste Detail erläutert. Aber ehrlich gesagt musste eben neben dem Vertrag noch einiges weiter geregelt werden, weshalb dieser Vertrag doch auch nur ein kleiner Schritt war.

Es schien fast so, als sei die Zeit um mich herum wie eingefroren und die beiden Jungs machten es auch nicht viel besser, indem sie uns die ganze zeit anstarrten. Schlussendlich kramte ich währenddessen in meiner Jackentasche einen Kulli hervor und schaute die beiden noch einmal prüfend an. Es konnte bestimmt noch lustig werden und immerhin mussten wir uns wohl bald zur ersten Bandprobe treffen, das konnte wohl noch etwas werden. So ganz ohne Songs!
Jedenfalls wusste ich wohl, dass wir uns dann erst einmal auf einander abstimmen mussten und ja das Management würde wohl auch noch einiges zu klären haben.
Ich setzte schlussendlich den Kulli unten auf der letzten Seite an, zögerte aber dann doch noch einen kleinen Augenblick, während ich mir in Gedanken unsere Zukunft ausmalte.
Um diese Sache anschließend nicht noch weiter hinauszuzögern setzte ich anschließend meine Unterschrift auf das Blatt.

...

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   Fr 08 Nov 2013, 17:40

Mit gerunzelter Stirn überflog ich die vielen Blätter vor mir. Wirklich jede, noch so kleine, Schwierigkeit wurde aufgezählt und rechtlich erklärt. Zum Glück kannte ich mich mit schwieriger Literatur aus, immerhin wollte ich mal Bibliothekarin werden, sonst hätte ich kein einziges Wort verstanden. Diese Auflage war aber auch kompliziert geschrieben!
Auf der letzten Seite waren nochmal alle wichtigen Punkte zusammengefasst und ganz unten war eine Linie, wo meine Unterschrift verlangt wurde.
Hm, ich wusste nicht, ob ich unterschreiben sollte. Wer weiß, was die zwei Männer geplant hatten. Vielleicht war in diesem Vertrag ein Schlupfloch, welches uns austrickste. So, wie die Zwei gucken...
Aber andererseits, warum sollten sie? Warum auch immer vertraute ich den Musikern.
Seufzend ließ ich meinen Blick schweifen, sah jedem an dem Tisch ins Gesicht.
Meine Freundin grinste mich aufgeregt an, Jayden hatte einen desinteressierten Blick aufgesetzt, Noah kicherte und starrte Yazoo und mich abwechselnd an und Yazoo suchte etwas in ihrer Jacke.
Ich sah wie sie unterschreiben wollte, zögerte und dann noch einmal ansetzte.
Anscheinend vertraute sie dem Vertrag. Nun gut, wenn sie unterschrieb würde ich es auch tun. Fragend wollte ich mich an meine Nachbarin an und wollte sie nach ihrem Kugelschreiber fragen, als mir Noah einen Stift vor die Nase hielt.
Fragend sah ich das Schreibwerkzeug an und richtete dann meinen Blick skeptisch auf den Braunhaarigen. Dieser lächelte mich aufmunternd an.
Seufzend nahm ich den Kugelschreiber entgegen und setzte sie Spitze auf das Papier. Mit einer fließenden Bewegung schrieb ich in geschwungener Schrift Ann Tailor und schob das Blatt dann vor mich. Ob das die richtige Entscheidung gewesen war?
Jayden sammelte leicht grinsend die zusammengehefteten Blätter ein und ließ sie in einer Innentasche verschwinden.

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   Fr 08 Nov 2013, 19:38

Mit einem prüfenden Blick betrachtete ich die beiden Typen vor mir. Zugegeben irgendetwas sagte mir, dass an der ganzen Sache doch etwas faul war, aber genau dies wollte ich mir nicht anmerken lassen.
"So so der stille Jayden kann also doch noch etwas, als dauernd nur desinteressiert drein schauen.", stellte ich dabei mit weitaus weniger Überraschung fest, als man es eigentlich an meiner Stimmlage erkennen konnte, als ich Jaydens leichtes Lächeln sah. Mal sehen was noch so kommen würde, immerhin aneinander gewöhnen mussten wir uns so oder so und dies forderte von allen Seiten aus ein enormes Verständnis.
"Und wann ist dann die erste Probe?", stellte ich nun die Frage, die mir schon die ganze Zeit auf der Zunge brannte. Vielleicht hatten sie sich noch keinen Plan gemacht und dies würde wohl auch so sein, was hieß: warten. Aber fragen konnte ich eben doch mal, stören würde es ja keinen.
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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   So 10 Nov 2013, 13:23

Schnell gab ich Noah seinen Stift wieder und seufzte einmal auf. Meine Güte, warum lächelte er so komisch? Er steckte sich den Kugelschreiber grinsend in die Jackentasche und stützte seinen Kopf wieder auf seine Handinnenfläche. Es sah verführerisch aus, wie er mit leicht schiefen Kopf zu mir sah und so verdammt anziehend grinste... W-was dachte ich denn da! Ach du heilige Schieße, wie betrunken war ich bitte?! So viel hatte ich doch noch gar nicht getrunken!
Die Stimme von Yazoo riss mich aus meinen Gedanken und um mich abzulenken, und nicht mehr in Noahs Gesicht zu starren, drehte ich meinen Kopf zu ihr und anschließend richtete sich mein Blick auf Jayden, der sich tatsächlich räusperte und Anstalten machte zu antworten.
Gespannt lehnte ich mich etwas vor. Das wäre das erste Mal, dass ich ihn sprechen hören würde. Ich war richtig gespannt, wie sich seine Stimme anhörte.
„Keine Ahnung. Könnt ihr euch aussuchen. Wir haben immer Zeit“, hörte ich eine Stimme neben mir.
Geschockt starrte ich in den Raum und drehte in Zeitlupe meinen Kopf zur Seite.
Das-konnte-doch-wohl-nicht-wahr-sein!
Sauer sah ich Noah an, der scheinheilig vor sich hin grinste und leicht seine Zunge zeigte. Dieser Idiot!

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   So 10 Nov 2013, 15:55

Ich verschränkte meine Arme vor der Brust und sah die beiden daraufhin mit hochgezogener Augenbraue an. Das konnte doch wirklich nicht ihr ernst sein!
Nun ja mit einem Grinsen im Gesicht setzte ich schlussendlich zur Antwort an
"Also auch so in gut zwei Tagen, um drei Uhr Morgens?", fragte ich einfach so drauf los, wusste aber selbst, dass normale Menschen um diese Zeit besonders mitten in der Woche meist schliefen, zumal ich auch arbeiten musste. Dennoch es war eigentlich eher Spaß als eine ernst gemeinte Fragestellung, da ich niemals um diese Uhrzeit proben würde.
"Aber nun gut, ich glaube nicht, dass ich da mitmachen würde, hast du einen Vorschlag?", richtete ich anschließend das Wort an Ann und hoffte insgeheim, dass sie einen guten Vorschlag hatte.
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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   So 10 Nov 2013, 16:18

Alle Augen richteten sich auf mich und warteten auf eine vernünftige Antwort meinerseits.
Verdammt, wie das hasste. Mir war das sichtlich unangenehm, also versuchte ich es mit einem kurzen Suchnaben zu überdecken.
„Weiß nicht. Ich arbeite von Montag bis Donnerstag bis zum späten Nachmittag. Also könnte ich da erst Abends und Freitag bis Samstag tagsüber. Sonntags könnt ihr nicht mit mir rechnen, das ist mein Gammeltag. Da mach ich nichts berufliches. In zwei Tagen haben wir Donnerstag, da könnte ich erst Abend. Da ich aber genau weiß, wie ich nach der Abriet drauf bin, würde ich Freitag vorschlagen. Freitag um 16 Uhr“, überlege ich laut und lehnte mich nach meiner langen Rede nach Hinten. Schnell schnappte ich mir dabei mein halb volles Glas und trank es auf Ex.
Hm, lecker!

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   So 10 Nov 2013, 16:29

Nach ihrer Erklärung überlegte auch ich, eigentlich hatte ich nichts dagegen einzuwenden, aber ich arbeitete Freitags. Nun eigentlich arbeitete ich von Montags bis Samstags bald schon durch, aber dafür hatte ich jeden zweiten Mittwoch frei.
"Also in Ordnung, da habe ich sowieso früher Schluss, von meiner Seite aus geht es.", bestätigte ich es anschließend noch und konnte mir dabei doch ein Grinsen nicht verkneifen, während ich den besagten Termin noch in mein Handy eintrug um ihn nicht zu vergessen. Wenn die beiden schon laut ihnen immer Zeit hatten, ja dann mussten sie sich mit diesem Termin eben zufriedengeben.
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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   So 10 Nov 2013, 17:13

„Alles klar!“, meinte ich grinsend und knallte mein Glas auf die Tischplatte. „Dann ist es beschlossen.“
„ Also, von uns aus ist es auch in Ordnung, falls es die Damen interessiert“, meinte Noah gespielt und machte mit seiner Hand eine komische Geste.
„ Nö, interessiert uns nicht“, grinste ich und merkte schon, wie es ihn provozierte. Doch das war mir herzlich egal. Inzwischen war ich nicht mehr nur angetrunken und dadurch nicht mehr so denkfähig.
„Es sollte euch aber interessieren!“, kam es scharf von dem Braunhaarigen und ja das `scharf´ ist doppeldeutig. Es klang nämlich wirklich anziehend und dieser stechende Blick fand ich gerade sehr sexy.
Ich grinste und lehnte mich an seine Schulter. Dass er dabei zusammenzuckte, ignorierte ich einfach und schmiegte meine Wange an seine Schulter.
„Spiel nicht gleich die beleidigte Leberwurst“, murmelte ich und schloss die Augen, „ War nicht so gemeint.“
Er zog zischend die Luft ein und drehte anscheinend seinen Kopf zur Seite, ich merkte es an seinen Bewegungen. Von vorne hört eich ein Kichern, meine bessere Hälfte fand das wohl super cool und süß. Sollte sie doch, mir egal. Ich genoss einfach mal kurz die Wärme.
Schließlich war ich betrunken und durfte das!

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   So 10 Nov 2013, 18:16

Ich konnte mir nun wirklich ein leichtes Lachen nicht mehr verkneifen. Die beiden waren wirklich amüsant zusammen, sodass ich es irgendwie genoss, mit der ganzen neuen Band zusammen zu sein. Da der Termin stand, hatte ich auch schon vor mich zu verabschieden, zumal ich wieder arbeiten musste, zwar erst am nächsten Tag, aber bis dahin galt es eben noch die ausgegangenen Waren nachzubestellen. Und vor allem wollte ich nicht unbedingt doch noch über meinen Schatten springen und etwas Alkohol trinken.
Ich vertrug Alkohol nicht gut, weshalb ich auch kaum bis gar nichts zu mir nahm.
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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   Di 19 Nov 2013, 18:10

So langsam wurde ich Müde. Diese bequeme Schulter und die schützende Wärme, mir viel es wirklich schwer wach zu bleiben. Und, ehrlich gesagt, wollte ich auch gar nicht wach bleiben, ich hatte meine Ziele für den heutigen Tag erreicht und auf richtig Party machen hatte ich heute keine Lust.
Kurzerhand entschloss ich mich dazu, einfach ein kleines Nickerchen zu machen, Noah hatte bestimmt nichts dagegen, dass ich seine Schulter als Kopfkissen missbrauchte. Wenn doch, hatte er Pech gehabt!
Gähnend kuschelte ich mich in seine Halsbeuge und sickerte in einen traumlosen Schlaf.

(Ich werde die weiteren Post aus erzählerischen Sicht schreiben und die besser Hälfte von Ann´ sowie Noah begleiten ;3)

Noah schaute ziemlich doof aus der Wäsche, als sich das schwarzhaarige Mädchen an ihn schmiegte und anscheinend einschlief. Der überforderte junge Mann wusste erst nicht was er machen sollte, wollte Ann´ aufwecken und von sich schieben, aber diese ließ sich weder wecken noch `entfernen´. Eher das Gegenteil passierte. Die Schlafende umklammerte den Arm von Noah und presste ihn an sich. Knallrot nahm dieser das zur Kenntnis und versuchte seine Verlegenheit und auch das anhängliche Mädchen zu ignorieren.

Mit Sternen in den Augen beobachtete die Dame gegenüber des Paares die Situation. Sie war ein totaler Romantik-Fan und war gerade in Moe-Laune.
Breit grinsend stützte sie ihrem Kopf auf ihre Handinnenflächen und fixierte den verlegenen Braunhaarigen. Sie würde die Zwei noch zusammenbringen, ganz sicher!

Der Braunhaarige bemerkte den stechenden Blick schnell und reagierte sofort mit einem: „Was?“
„Nichts, nichts“, flötete die Frau lächelnd und wiegte ihren Kopf hin und her. „Sie ist eingeschlafen. War anscheinend ein anstrengender Tag heute. Sie sieht richtig erschöpft aus.“ Leicht besorgt sah sie ihrer Freundin in das Gesicht.
„Wie wäre es, wenn du sie nach Hause bringst?“
„Was? Wieso ich?“, fragte der Braunhaarige sofort erschrocken und zuckte leicht zusammen.
„Weil sie sich an dich klammert und du ein Gentleman bist, hm.“ Das Funkeln in ihrem Augen ließ keinen Widerspruch gelten und befahl nur zu gehorchen.
Noah blieb einfach stumm und willigte seufzend ein.
Freudig klatschte die in rosa gekleidete Dame in die Hände. „Wunderbar! Weißt du, wo sie wohnt? Zwei Straßen weiter, in der Blue Alley. Hausnummer 112, Apartment 9“, grinste sie und schob ihm eine kleine Servierte neben sein Glas. Mit einem roten Filzstift stand dort geschrieben:

Ann´ <3
Blue Alley 112
Apartment 9

Deine Zukünftige ;3
♥♥♥


Fassungslos starrte Noah auf die weiße Servierte. Bitte was?
Mit offenen Mund legte sich sein Blick auf das lächelnde etwas neben ihm .
„W-was?“
„Hm? Was was?“
„Das hier.“ Er zeigte auf die letzten beiden Wörter. „Willst du mich verarschen? Sie ist nicht meine Zukünftige!“
„Man kann nie wissen“, meinte die Angesprochene und zuckte lächelnd mit den Schultern. „Wäre doch süß~.“ Sie kicherte.

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   Di 19 Nov 2013, 18:33

Von mir kam die ganze Zeit nicht viel mehr als ein einfaches Schweigen, wobei ich mir auch oftmals ein Lachen verkneifen musste. Zwar stimmte es schon, dass die beiden ein gutes Paar abgeben würden, aber das würde ich wohl niemals laut äußern geschweige dessen dafür sorgen, dass die beiden auch wirklich zusammen kommen würden.
Das mussten sie meiner Meinung nach von allein. Nun ich spielte auch schon mit dem Gedanken diesen Tag heute enden zu lassen, zumal er wirklich lang gewesen war. Ein wenig beobachtete ich Ann noch, während sie schlief und beschloss daraufhin auch wirklich, los zugehen.
Dennoch als ich das mit der Zukünftigen hörte, schmückte doch ein Grinsen mein Gesicht.
Es war mir zwar jetzt noch nicht klar, aber irgendwann würde es vielleicht doch so kommen, wer wusste es schon.
Ich glaubte zwar nicht an das Schicksal, aber Zufälle selbst waren auch nicht das, was mir so im Kopf umherschwirrte. Wenn man sich verliebte passierte es eben einfach.
"Ich glaube ich muss nun auch langsam los.", meinte ich schlussendlich an diejenigen gewandt, die noch wach waren und verabschiedete mich auch kurze Zeit später von ihnen. Zwar wollte ich Ann vielleicht doch nicht so allein an Noah gekuschelt zurücklassen, aber eine andere Wahl hatte ich auch nicht wirklich.
Kurze Zeit später verließ ich das Lokal und machte mich auf den Heimweg.
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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   Di 19 Nov 2013, 20:00

„Warte!“, rief die junge Dame und kämpfte sich einen Weg zu Yazoo. Blitzschnell umarmte sie die Asiatin und grinste sie an.
„Schön, dich kennengelernt zu haben. Ich hoffe, man sieht sich mal wieder“, kicherte sie und zwinkerte hoffnungsvoll.
„Ich wünsch dir noch einen schönen Abend.“


„So~ Nachdem wir ein Gruppenmitglied verloren haben, würde ich sagen wir machen für heute Schluss, ne? Du, mein Lieber, bringt das schlafende Dornmöhnchen nach Hause und du, Süßer, wirst mich nach Hause begleiten, alles klar?“, erklärte die junge Frau und packte Jayden am Arm, um ihn mit ihm gemeinsam das Lokal zu verlassen.
„Dornmöhnchen? Was ist das denn?“, fragte Noah lachend.
„Naja, Ann´ liebt Mohn und da dachte ich mir, ich nenn sie statt `Dornröschen´ `Dornmöhnchen´. Is doch logisch.“ Keck streckte sie ihm die Zunge raus und drehte sich mit einem nicht gerade frohen Jayden um.
„Wehe du passt auf die holde Prinzessin nicht auf, dann bekommst du es mit mir zu tun! Ansonsten einen schönen Abend noch.“ Sie winkte dem Braunhaarigen gutgelaunt zu und verschwand dann mit dem stummen Mann.

Noah saß wie ein Sack Wasser auf der gepolsterten Bank und starrte zur Tür. Das konnte ja wohl nicht war sein!
Schluckend schaute er zu seiner Schulter und erblickte Ann´ Gesicht. Ihre geschminkten Augen waren geschlossen und ihr Mund stand einen Spalt breit offen. Vorsichtig strich Noah der jungen Frau eine lose Haarsträhne von der Wange und seufzte.
Langsam, darauf bedacht der Schwarzhaarigen nicht wehzutun, stand er auf und schulterte die Schlafende. Huckepack wollte er den Pup verlassen, als er von dem Barmann aufgehalten wurde.
„Sie müssen noch bezahlen.“
…. Was?!

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   Di 19 Nov 2013, 20:09

Durch die Umarmung total überrumpelt brachte ich zuerst gar keinen Ton mehr heraus.
"Es hat mich auch gefreut dich kennenzulernen...aber wie sagt man so schön, man sieht sich immer zwei Mal im Leben.", antwortete ich Ann's Freundin, bevor ich meinen Weg fortsetzte. Nun das Noah nun alles allein bezahlen musste, daran hatte ich zwar gedacht, aber ich wollte ihm doch eins auswichen. Mit mir war eben nicht immer gut Kirschen essen, das musste mal gesagt sein. Irgendwie war ich dann aber doch froh, als ich bemerkte, wie ich meinem Zuhause immer näher kam. Raus aus den Klamotten und dann ab ins Bett!
Allein schon mit dem Gedanken daran, zeichnete sich die Freude buchstäblich auf meinem Gesicht ab. Ich war müde und das bemerkte ich doch auch erst jetzt, machte aber keine große Sache daraus, immerhin war es ja normal und bis zur Bandprobe, auf die ich mich im übrigen schon sehr freute, dauerte es eben auch nicht mehr so lang.
...

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   Mi 04 Dez 2013, 18:58

Grummelnd stolperte ein junger Mann durch die Straßen Floridas. An seinen Rücken kuschelte sich eine junge Frau und ließ sich von den Flüchen ihres Trägers nicht stören.
„Verdammte Kameradenschweine, hauen einfach ab und ich musste blechen.... >>grummel<<... 42 Dollar, so ein Scheiß... >>grummel<<... das Meiste von ihr... wie kann man nur so viel trinken?... >>grummel<<“, brummte Noah und stapfte die Straße entlang, auf der Suche nach der Blue Alley.
Ein blaues Straßenschild stach ihm ins Auge und verwundert blieb er an der Kreuzung, die er eben noch passieren wollte, stehen. Mit geschwungenen, weißen Buchstaben stand dort `Blue Alley´. Ein kleiner Pfeil zeigte nach rechts und erklärte somit die Richtung, in der die Straße lag.
Seufzend lief er also nach Rechts und suchte nun die Hausnummer 112. Er schlurfte an vielen, hell erleuchtenden Wolkenkratzern vorbei, viele sahen edel und teuer aus.
Stumm fragte Noah sich, ob Ann´ auch in so einem noblem Haus wohnte. Er konnte es sich nicht wirklich vorstellen, aber möglich wäre es. Immerhin könnte die Schwarzhaarige reich sein, ohne es erwähnt zu haben.

Haus reite sich an Haus und Noah versuchte in der Dunkelheit die Hausnummern zu identifizieren. Einige waren gut lesbar, da sie beleuchtet wurden, andere waren nur bei naher Betrachtung zu erkennen und manche Häuser hatten gar keine sichtbare Hausnummer.
Er lief an Nummer 109 vorbei und blieb vor Nummer 111 stehen. Neben diesem Hau stand schon das Haus 113, das hieß, er musste auf die andere Straßenseite, um das Haus Nummer 112 zu finden.
Seufzend stand er am Bürgersteigrand und verfolgte die vorbeifahrenden Autos. Hoffentlich würde bald eine Lücke entstehen, damit er auf die andere Seite rennen konnte. Immerhin wurde Ann´ immer schwerer...
Mit einem Satz rannte er in einem günstigen Augenblick los und stolperte nicht sehr elegant über den Asphalt.
Wenn man jemanden Huckepack trug, war es ein Akt schnell zu rennen. Ann´s Arme knallten ständig auf seine Brust, ihr Kopf wackelte immer nach links und rechts und ihre Beine konnte er kaum festhalten.
Keuchend hüpfte er über die Bordsteinkante und drehte seinen Kopf zur Seite, um seiner Begleitung anzusehen. Ihr Kopf hing schief auf seiner Schulter und mit ruhigen Gesichtszügen und leicht geöffneten Lippen wirkte sie tatsächlich wie das schlafende Dornröschen.
Noah musste schlucken, ihre Gesichter waren sich so nahe, dass er ihren Atem auf seiner Haut spüren konnte. Er musste sich nur etwas weiter nach vorne beugen und er würde von diese schwungvollen, knallroten Lippen kosten. Mit geröteten Wangen und halb geschlossenen Augen beugte sich der Braunhaarige langsam nach vorne, wollte der schlafenden Prinzessin einen Kuss stehlen, als diese einmal laut schmatzte und ihre Kopf auf die andere Seite drehte.

Erschrocken zuckte Noah zusammen und schluckte geräuschvoll. Er hätte sie eben fast geküsst...
Mit geröteten Wangen setzte sich der junge Mann wieder in Bewegung und lief schnurstracks auf den Eingang des Hauses vor ihm zu, den Vorfall schnell in die hinterste Ecke seines Gedächtnisses gebannt.
In der Eingangshalle war es stickig und warm, die Luft roch nach Menschenmasse, trotzdem war der Raum völlig leer. Weder an der Rezeption, noch bei den Sitzgelegenheiten konnte er jemanden ausmachen und erleichtert atmete er aus. Zum Glück konnte niemand sehen, wie er mit roten Wangen eine schlafende, aufgetakelte Frau tragend durch das Haus schleppte. Das würde bestimmt falsch rüber kommen...
Der Weg zu ihrem Apartment war einfach gewesen. Mit dem Aufzug in den 2 Stock fahren, einen kurzen Gang entlang laufen und schon stand er vor einer Tür mit der Nummer 9. Das Problem war, dass er einen Schlüssel für das Schloss brauchte und er hatte keine Ahnung wo die Schwarzhaarige diesen hatte.
Eine Tasche hatte sie nicht dabei gehabt, jedenfalls hatte er keine gesehen, und Hosentaschen hatte sie auch keine. Immerhin trug sie ein Kleid... Moment, sie trug ein Kleid... Oh, verdammt. Er hatte nicht daran gedacht, dass vielleicht beim Tragen ihr Kleid hoch rutschen konnte. Mist.
Reflexartig tastete er mit einer Hand nach dem Saum ihres Kleides, der ihr geradeso über dem Hintern ging, und zog ihn noch etwas weiter runter. Zum Glück war nichts passiert...

„Sag mal, warum betatscht du meinen Hintern?“, fragte plötzlich eine Stimme ganz nah an seinem Ohr. Noah japste erschrocken auf und hätte fast die Schwarzhaarige fallengelassen.
„Na, erwischt?“, fragte die Stimme amüsiert.
„Was? Nein, ich hab nur dein Kleid runter gezogen...“, murmelte der Braunhaarige und ließ die nun wieder wache Ann´ von seinem Rücken gleiten.
„Ja, klar“, meinte diese nur und gähnte herzhaft. Suchend sah sie sich um und erkannte offenbar schnell, wo sie sich befand.
„Woher weißt du wo ich wohne?“; fragte sie mit hochgezogenen Augenbrauen.
„Deine Freundin hat es mir gesagt.“
„Und warum?“
„Du bist in der Bar eingeschlafen und ich sollte dich nach Hause bringen. Da ich aber kein Plan hatte, wo du wohnst hast deine nette Freundin mit deine Adresse aufgeschrieben.“ Um cool und lässig zu wirken, schob Noah beide Hände in seine Hosentaschen und zuckte mit den Schultern.
„Oh man, du kleine Mücke, du. War ja klar, dass du das wieder machst...“, flüsterte Ann´, während sie den Kopf schüttelte.
„W-was?“
„Hm? Nein, nicht du.“
Seufzend rieb sich die Schwarzhaarige über die Stirn und griff anschließend in ihre Jackeninnentasche. Ein klimpernder Schlüsselbund kam zum Vorschein und wurde, nachdem der richtige Schlüssel gefunden wurde, sogleich benutzt.
„Willst du noch mit reinkommen und eine Tasse Tee haben? Als Entschädigung, dass du mich bin hier her tragen musstest?“, fragte Ann´ zaghaft und mied den Blickkontakt zu dem Braunhaarigen.
Verwundert blinzelte Noah und starrte den Hinterkopf seines Gegenübers an. Warum klang das gerade super-süß und niedlich?
„Klar“, meinte er schließlich und folgte Ann´ in die Wohnung.

Schweigend saßen sie sich gegenüber am Küchentisch, jeder eine dampfende Tasse in der Hand. Beide gingen ihren eigenen Gedanken nach und schienen den jeweils Anderen voll und ganz zu vergessen.
„Ähm, wie geht es dir eigentlich? Hast du Kopfschmerzen oder so?“, fragte Noah nach einer Weile und starrte teilnahmslos in seine Tasse.
„Hm? Nein, von so wenig Alkohol bekomme ich keine Kopfschmerzen.“
„Was?“, völlig baff schnellte der Kopf des Braunhaarigen nach oben und ungläubig starrte er sie an. „Wenig Alkohol? Du müsstest eigentlich vollkommen dicht sein, bei den ganzen Alkohol, den du intus hast!“
„Ach, das war noch gar nichts. Du solltest mal mitkommen, wenn wir richtig feiern gehen. Da geht so richtig der Punk ab!“ Lachend trank Ann´ einen Schluck Kamillentee.
Noah musste merklich schlucken.
„Kann es sein, dass du oft betrunken bist?“
„Betrunken nicht, angetrunken schon.“
„... oh man.“ Seufzend lehnte sich der Braunhaarige in seinem Stuhl zurück.
„Hey! Halt mir jetzt ja keine Standpauke! Die hab ich schon oft genug gehört von...“ Sie stoppte abrupt und schluckte, ehe sich ihr Blick auf die Tischplatte legte. Verwundert zog Noah beide Augenbrauen hoch und musterte die Schwarzhaarige nachdenklich.
„Wie dem auch sei. Ähm... ich würde jetzt gerne schlafen gehen. Immerhin muss ich morgen arbeiten“, meinte Ann´ plötzlich und stand hastig auf. Auch Noah erhob sich und schlenderte zur Tür.
„Danke für den Tee“, lächelte Noah und sah Ann´ in die hellen Augen. Grinsend erwiderte sie den Blick und meinte leise: „Danke fürs herbringen...“

Diese Augen... sie wollten einen einfach nicht loslassen. Beide standen sich gegenüber, starrten sich in die Augen.
Noah hielt die Luft an, sie war so gefährlich verführerisch.
Mit ihren großen Augen, den vollen Lippen und der selbstbewussten Ausstrahlung verdrehte sie Noah den Kopf und ohne es wahrnehmen setzte er einen Fuß vor den Anderen und näherte sich der jungen Frau.

Auch sie war wie verzaubert. Sein intensiver Blick fesselte sie und ohne es wollen, schoss ihr die Röte in die Wangen. Er kam ihr immer näher, überbrückte die Distanz zwischen ihnen und stand nun knapp vor ihr.
Stoßweise streifte sein Atem ihre Wangen und reflexartig hob sie ihren Kopf in seine Richtung. Nur noch wenige Zentimeter trennte ihre Lippen voneinander. Ann´ hielt den Atem an, nur noch ein kleines Stück, nur noch vorbeugen...

Innerlich kämpfte Noah mit seinem Gewissen. Er wollte sie küssen, jetzt, sofort! Aber ein kleiner Teil seines Gehirn verbat es ihm. Irgendwas flößte ihm Zweifel ein: Tu es nicht, sie wird bestimmt sauer! Tu es nicht, ihr kennt euch doch gar nicht! Tu es nicht, sie spielt nur mit dir!
Das alles schwirrte in seinem Kopf umher und ließ ihn in seiner Bewegung inne halten. Sie waren sie so nahe, so unglaublich nahe. Er spürte ihre Wärme, die ihr Körper ausströmte, er hörte ihren zischenden Atem und konnte das aufgeregte Funkeln in ihren Augen erkennen, welches sagte: Nun mach schon, Idiot!
Und genau das war Grund, weshalb er sich mit Schwung nach vorne beugte und seine Lippen gegen ihre presste. Gierig erwiderte sie den stürmischen Kuss und krallte sich in das weiche, braune Haar des jungen Mannes.
Fordernd packte Noah Ann´ an der Hüfte und zog sie nah zu sich, presste ihren Körper an seinen und umarmte ihre Taille. Als Antwort kicherte diese nur in den Kuss hinein und massierte leicht seinen Nacken.
Der Kuss wurde intensiver, inzwischen erforschten ihre Zungen die Mundhöhlen des jeweils anderen. Ein geschickter Zungenkampf entstand den Noah gewann und ihm ein Grummeln seitens der Schwarzhaarigen einbrachte. Grinsend biss er ihr in die Unterlippe und beendete so das Spielchen.
Schwer atmend standen sie eng beieinander und starrten sich an. Auf Ann´s Wangen zeichnete sich eine sichtliche Röte ab und leise lachend strich Noah über die zarte Haut.
Er beugte sich vor und flüsterte ihr neckend ins Ohr: „Das sieht so was von süß aus. Rote Wangen stehen dir.“
Empörend schnappte sie nach Luft und funkelte ihn an, nachdem er seinen Kopf wieder zurückgezogen hatte.
„Halt die Klappe“, schimpfte sie aufgebracht und haute ihm beleidigt auf den Hinterkopf.
„Aua! Was sollte das denn?“ Schmollend schob Noah seine Unterlippe, die im übrigen durch den Lippenstift rot verschmiert war, nach vorne. Über diesen lächerlichen Anblick konnte Ann´ einfach nur lachen. Kichernd lehnte sie ihre Stirn gegen die ihres Gegenübers und umfasste beide seiner Wangen.
„Das sieht ziemlich dämlich aus. Rote Lippen stehen dir nicht“, ahmte sie die Worte Noahs nach und lachte weiter.
„Du bist echt gemein“, jammerte Noah und versuchte einen Blick auf seinen Mund zu bekommen. Das funktionierte leider nicht wirklich und so entfernte er sich ein Stück von der Schwarzhaarigen, um durch den Raum zu laufen. Die junge Frau sah ihm verwundert hinterher und verfolgte jeden seiner Schritte.
Suchend sah sich Noah im kleinen Wohnzimmer um und fand schließlich eine Tür, auf die er sogleich zusteuerte. Ann´ kommentierte das mit einer hochgezogenen Augenbraue und einem Schnauben.
„Warum willst du in mein Schlafzimmer?“
„Ich suche einen Spiegel...“
„Warum?“
„Naja, ich will wissen, was du mit meinen schönen Lippen angestellt hast.“
Kichernd folgte sie ihm in ihr Schlafzimmer und beobachtete ihn amüsiert, wie er sich vor ihren großen Spiegel stellte und entsetzt sein Bild musterte.
„Oh mein Gott! Ich seh aus wie ein Clown!“ Ungläubig strich er sich mehrmals über die Ober- und Unterlippe und versuchte den Lippenstift irgendwie ab zu bekommen.
Ann´ gluckste nur vor sich hin und suchte ihr Bad auf, um wenige Minuten später mit einem Feuchttuch bewaffnet zurückzukommen.
„Lass mich mal“, meinte sie grinsend und fuhr mit dem Tuch über die verschmierten Stellen.
„Irgendwie ist das gruselig“, nuschelte Noah nach einer Weile und verzog das Gesicht, „Du benimmst wie meine Mutter!“
Lachend beendete Ann´ ihre Tätigkeit mit einem: „Fertig!“ und präsentierte Noah das rosa verschmierte Tuch. Erfreut darüber einen normalen Noah im Spiegel zu sehen, seufzte er erleichtert und schnappte sich schnell das Tuch.
Auf den fragenden Blick der Schwarzhaarigen antwortete er nur: „Damit das nicht nochmal passiert...“
Er legte eine Hand auf Ann´s Wange und strich mit dem Tuch über ihre Lippen.
„O-oi!“
„Hehe, fertig.“ Nun war das Tuch völlig mit roter Farbe befleckt und die Lippen der Schwarzhaarigen nur noch rosig. Sofort legte Noah seine Lippen auf diese und verwickelte die junge Frau in einen erneuten, leidenschaftlichen Kuss, den sie nur zu gerne erwiderte.
„Du bist echt ein Idiot!“

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   Sa 07 Dez 2013, 23:48

Mein Weg gestaltete sich trotzdem weniger ereignisreich, als man es vielleicht vermutet hätte. Die Sonne war bereits hinter dem Horizont verschwunden und auch nur noch wenige Menschen, schienen den Weg zu gehen, den ich auf mir nahm, um zu meiner Wohnung zu gelangen. Es konnte gut möglich sein, dass wir irgendwann einmal wirklich berühmt werden würden, aber bis dahin vermochte doch noch viel Zeit vergehen. Ich dachte über das Bandleben nach und auch, wie es sich vielleicht noch gestalten konnte. Bereits früher hatte ich von einigen Bands gehört, die ein Leben in einer WG dem eines einzelnen in einer riesigen Wohnung vorzogen. Aber ich war kein Fan davon, oder zumindest hatte ich nicht vor einer davon zu werden.
Ich lebte doch lieber allein, so musste ich mich nicht nach jemandem richtigen, auch wenn es doch manchmal recht leer in meiner Wohnung war. Langsam baute sich das große weiße Haus vor mir auf, indem meine Wohnung lang. Die riesige eiserne Eingangstür, wirkte dabei schon wie eine Tür zu einem Gefängnis, aber drinnen war es wirklich wohnlich. Außer mir wohnte noch ein Ehepaar Mitte vierzig in diesem Haus und noch ein etwa 80 Jähriges Ehepaar. Wobei erstere eher selten anzutreffen waren aufgrund dessen, dass sie den ganzen Tag arbeiteten und am Abend recht früh zu Bett gingen.
Ich schlich mich schon fast die Treppen hoch in den ersten Stock und dann noch höher in den zweiten, bis ich schlussendlich im dritten Stock ankam, indem meine Wohnung lag. Ja jede Etage hatte nur eine Wohnung, aber dafür hatte man hier auch genug Platz, obwohl dies auch einen gewissen Preis hatte. Vor der bräunlichen Tür zog ich mir meine Schuhe aus und ging hinein. Wieder einmal war der Geruch von Räucherstäbchen etwas, was mich als erstes begrüßte.
Das nächste war dann wohl der Anrufbeantworter, der vor sich hin blinkte. Ich drückte die Taste um mir die eine Nachricht anzuhören und hing dabei meine Jacke auf.
„Konnichia Yazoo-chan. Naa weißt du noch wer ich bin?? Nein, das ist schade! Du weißt doch ich bin es, Mimiko-chan. Ich dachte ich melde mich mal bei dir. Aber da du anscheinend keine Zeit hast, versuche ich es später noch einmal.“, hörte ich die Nachricht in fließendem Japanisch. Bitte was! Seit wann meldete sich Mimiko bei mir und seit wann, hatte sie meine Nummer. Und vor allem, wieso ruft sie aus Japan an?
Mimiko war ein Mädchen aus meiner Zeit im Studium gewesen, welches ich noch in Japan angefangen hatte und eines konnte ich definitiv sagen, ich konnte sie damals wie heute nicht leiden. Sie schonte mich damals schon nicht wirklich, sie verpetzte mich bei Lehrern, wenn ich angeblich etwas falsches getan hatte, sie machte mich bei meinen Kollegen schlecht und nun ja es gab noch einiges, was man hätte erwähnen können, aber damit würde ich dieser dummen Kuh wahrscheinlich auch noch einen Gefallen tun und das hatte ich definitiv nicht vor. Ich blieb vor den Räucherstäbchen stehen. Eigentlich zündete man sie nur bei einer Beerdigung an, aber dies war hoffentlich nicht der Fall. Sie standen aufrecht, weshalb ich sie etwas zur Seite legte. Aufrecht stehende Stäbchen bedeuteten nicht umsonst Unheil! Einige Zeit stand ich noch vor ihnen und atmete den herben Duft ein, bevor ich mich von ihnen löste. Mein erster Gang war in mein Schlafzimmer und dort zu meinem Kleiderschrank, wo ich schon mal meinen Schlafanzug mit Hello Kitty Muster [Sleepwear 1] heraussuchte. Nachdem das erledigt war, zog ich mich ins Badezimmer zurück. Seitdem ich die Räucherstäbchen berührt hatte, beschlich mich ein ungutes Gefühl, was ich auch beim Duschen nicht abstellen konnte.
Ich trocknete meinen nassen Körper ab und stieg in meinen Schlafanzug. Ich wusste nicht genau was es war, aber dieses Gefühl bereitete mir doch große Sorge. Ich bereitete noch schnell meine Bento-Box vor und war gerade dabei mich in mein Bett zu legen, als mein Handy klingelte. Nein dieses mal war es nicht das Telefon, denn dafür wäre ich wohl auch nicht mehr aufgestanden. Seufzend hob ich mein Handy hoch und schaute auf den Bildschirm. Eine SmS?
Meine geliebte Tochter Yazoo,
ich selbst mag jetzt zwar sehr gefasst klingen, aber dies ist nicht die Wahrheit!
Vor gut 20 Minuten, ich habe bereits das wichtigste Informiert.
Ist deine Mutter Hikuri gestorben. Sicher kommt das jetzt alles für dich sehr plötzlich,
aber ich wollte es dir unbedingt noch heute mitteilen. Wir wissen ja beide, dass
sie lange an Krebs litt, aber es ist besser so.
Takumi, dein Vater


Geschockt von allem ließ ich mein Handy auf den Boden fallen und mich selbst hätte ich das vielleicht sogar fast schon mit, aber gerade war ich doch noch einigermaßen bei Verstand. In meinen Augen standen Tränen und doch war ich unfähig mich zu rühren. Es stimmte er klang wirklich sehr gefasst, aber er war auch mein Vater und deshalb konnte ich es irgendwie verstehen, ich kannte ihn zudem auch gut.
Ich wusste nicht, wie lange ich hier auf meinem Bett gesessen hatte, aber es schien doch eine Ewigkeit zu sein, denn als ich aufschaute, aber noch immer still Tränen vergoss, zeigte meine Uhr bereits 3 Uhr an. Und auch wenn es mir schwerfiel, so legte ich mich doch in mein Bett und versuchte einzuschlafen. Ja es wäre besser gewesen zu meinem Vater zu gehen, aber ich konnte einfach nicht, ich konnte jetzt diese Wohnung nicht betreten.

Am nächsten Morgen, an dem ich aufstand rief ich meine Chefin an. Ich konnte es mir auch noch gerade so verkneifen zu weinen, als ich es ihr berichtete und darum bat meinen Urlaub auf diese Woche vorzuverlegen. Zwar war sie auch schon alt, aber sie war eine so verständnisvolle Frau, dass ich sie dafür einfach nur liebte, sie war nicht wie eine Chefin für mich, sie war eher wie eine zweite Großmutter.
Als ich den Hörer wieder auf die Seite gelegt hatte, aß ich meine Bentobox und zog mich an, bevor ich aus dem Haus eilte. Ich lief schneller als sonst, aber ich wollte zu meinem Vater!

*Zeitsprung 1 Tag später*

Es mochte schnell gegangen sein, aber sowohl mein Vater als auch ich selbst hatten darauf bestanden es so schnell wie möglich und auch nur in einem kleinen Kreis zu veranstalten. Wir befanden uns auf dem Friedhof und vor uns lag ein kleines Meer aus Blumen, während auf einem hölzernen Tisch ein Bild von meiner Mutter sowie Räucherstäbchen und Opfergaben standen. Wir hatten nur wenige Menschen eingeladen und außer Vater und mir waren nur noch etwa 10 weitere Personen anwesend. Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen, Familienmitglieder die sofort alles stehen und liegen gelassen hatten um herzukommen. Jedoch war auch noch der Friedhofsgärtner anwesend, denn unsere Zeremonie hielten wir ohne kirchlichen Beistand ab. Ich selbst war heute ohne aufwendiges Styling hier. Weder mein Haar hatte ich gestylt noch mich geschminkt. Ich hatte ein Taschentuch in der Hand, während ich zu Mutters Bild schaute, aber mir trotzdem still Tränen über die Wangen liefen. Sie war mehr als nur eine Mutter für mich gewesen. Sie war meine Mutter und zugleich meine beste Freundin. Nachdem nach und nach die Menschen gingen und auch Vater und ich dem Grab Mutters den Rücken kehrten sah ich noch ein letztes Mal zu ihr.
Mutter, ich werde mich anstrengen und berühmt werden, das verspreche ich dir

Die Stunden danach fühlten sich an wie Jahre und wollten einfach nicht verstreichen. Ich war niemals ein sehr gefühlsvoller Mensch gewesen, aber dies ging mir doch nahe. Trotz allem würde ich aber die Probe aufsuchen. Ich wollte mir dies nicht entgehen lassen und erst recht wollte ich nicht blöd vor ihnen dastehen. Zwar hatten wir eine Anzeige in der Zeitung geschaltet, aber ich hatte keine Ahnung, ob sie jemand lesen würde und ob man sie auch mit in Verbindung zu mir stellen könnte, aber dies war mir auch egal.

*Zeitsprung Bandprobe*

Zwar war diese innerliche Trauer sowohl bei meinem Vater als auch bei mir noch ein großes Thema, aber ich wollte wirklich nicht die Bandprobe verpassen. Mit mulmigen Gefühlen hatte ich meine Wohnung mit Bass und Klamotten (Kleidung für Proben 1) verlassen und hatte mich auf den Weg zum Ort gemacht, der für die Probe ausgemacht war. Ich konnte meine Trauer nur schlecht verbergen, aber ich wollte es auch ehrlich gesagt gar nicht. Zwar wollte ich nicht darüber reden, aber ansehen war da etwas anderes. Sogar hatte ich Haar und Makeup an dieses Outfit angepasst, auch wenn das weiß nur aufgesprüht war und deshalb wieder verschwinden würde, wenn ich mein Haar waschen würde. Den besagten Ort hatte ich nach ein paar Minuten erreicht und so entschloss ich mich einfach noch etwas zu warten, da ich auch nicht sagen konnte, ob schon jemand anwesend war.
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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   Di 04 Feb 2014, 15:35

Gelangweilt kaute ich auf meinen Kaugummi herum, während ich mit zügigen Schritten dem Strom der Menschen folgte. Wie jeden Tag waren die Straßen der Innenstadt überfüllt. Überall standen Touristen mit ihren Digitalkameras im Weg und versuchten ihre Eindrücke zu fotografieren.
Was auch immer an dieser nicht gerade sauberen Stadt so schön sein sollte...
Von weitem erkannte ich die Seitengasse, in die ich passieren wollte und ließ mich nach links treiben. Als ich an der Gasse vorbei lief sprang ich schnell zur Seite, um dem Strom wieder zu entkommen. Ich hatte einmal den Fehler gemacht und versuchte `normal´ aus der Menschenansammlung zu kommen, ein Fehler. Die Menschen sind egoistisch und wollen schnellst möglichst vorankommen. Dass Jemand gerne abbiegen möchte, ist ihnen egal.
Ich landete etwas später in einer mir völlig fremden Seitenstraße und brauchte fast eine halbe Stunden, um mich wieder einigermaßen orientieren zu können.
Seit dem sprang ich immer oder rempelte die Menschen einfach zur Seite.
Ich setzte meinen Weg fort und kramte derweil in meiner Hosentasche nach meinem Handy. Als ich es gefunden und auf die Uhr geschaut hatte >Ich hatte noch Zeit< schob ich es wieder in meine Tasche und richtete meinen Pulli. (Alltag 3) Trotz Sommer hatte ich mir einen Pullover angezogen, bis jetzt weiß ich immer noch nicht warum... ich hatte einfach Lust drauf!

Mittlerweile stand ich vor einem großen Gebäude, mein Ziel. Ich hätte, ehrlich gesagt, keine Ahnung wofür das Gebäude sonst genutzt wurde, aber ich wusste, dass wir heute darin eine Bandprobe hatten.
Als ich auf die Eingangtür zuging, fiel mir Yazoo in mein Blickfeld und lächelnd stellte ich mich zu ihr.
„Hi, lang nicht mehr gesehen. Und, schon aufgeregt?“, fragte ich und klopfte ihr dabei freundlich auf den Rücken.

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   Sa 15 Feb 2014, 20:29

Vollkommen erschrocken hielt ich in jeder Bewegung inne. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Noch zuvor hatte ich den riesigen weißen Firmenkomplex vor uns gemustert, indem unsere erste Probe stattfand und mich ebenso gefragt, was dort drinnen wohl sonst noch alles vor sich ging. Nun das einzige, was ich wirklich wusste war, dass dieses Gebäude einem einzigen Plattenlabel gehörte, aber mehr wusste ich auch nicht. Durch die großen und gekippten Fenster drang laut Musik, ob durch ein Radio oder gar selbst gespielt, erkannte man zwar nicht so gut, aber sie sorgte für etwas Unterhaltung.
"Oh hi, ohja und wie ich!", meinte ich und war sichtlich froh sie zu sehen. durch ihre Art heiterte sie mich immerhin um ein vielfaches auf. Also war es doch gut zur Bandprobe gekommen zu sein, obwohl ich eigentlich hätte nicht kommen sollen, zumindest wenn es nach meinem Vater ging. Sicherlich war es endlich eine große Chance und diese wollte ich anpacken, also nicht im Erdboden versickern lassen. Immerhin wenn man einmal berühmt war, standen einem alle Türen offen und dies sollte auch so bleiben.
"Na auf was warten wir dann noch, lass uns reingehen und vor allem auch fragen, wo wir genau hinmüssen, dies weiß ich nämlich wirklich nicht.", stellte ich mit zielsicherem Blick auf den Eingang, eine große Glastür fest.
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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   Fr 21 Feb 2014, 20:17

Ich lachte heiter und strich mir eine störende Haarsträhne aus dem Gesicht.
„Okey- dokey“, grinste ich und schnappte mir ihren Arm. Mit festen Schritten erklomm ich die kleine Treppe und schritt durch die automatische Schiebetür, anschließend ließ ich meinen Blick durch die Empfangshalle schweifen, ehe ich auf eine freundlich aussehende Frau, die gerade mit einem schick gekleideten Mann redete, zuging.
„Entschuldigung“, sprach ich sie mit einem kleinen Lächeln an. Beide sahen auf und musterten uns.
Anschließend erwiderte die braunhaarige Frau das Lächeln und fragte mit relativ hoher Stimme: „Ja, was kann ich für Sie tun?“
„Wissen Sie vielleicht wo wir die Bandprobe finden können?“
„Bandprobe? Hier sind viele Bandproben. Wie heißt Ihre Band denn?“
„ Unsere Band? Die heißt... ähm...“ Ich verzog mein Gesicht und dachte angestrengt nach. Wie hießen wir eigentlich...?
Hilfesuchend wand ich mich an Yazoo, die ich immer am Handgelenk hielt.
„Ähm... wie hießen wir nochmal?“

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   Sa 22 Feb 2014, 21:06

"Wir müssen uns erst auf einen Namen einigen.", begann ich und musterte die beiden Personen, die Ann eben angesprochen hatte. Auf mich wirkten sie etwas komisch so ganz schick und adrett, aber dies traf wohl auf fast alle Menschen in der Eingangshalle zu, wobei ich da doch auch etwas auffiel. Doch versuchen wir es eben einfach mal anders. Wenn sie schon beide nichts genaueres uns sagen konnten und wir genaugenommen auch ihnen nicht den Namen unserer Band nennen konnten, so gab es da nur eine andere Möglichkeit. Vielleicht kannten die beiden ja Jayden und Noah, dies würde uns schon einmal sehr viel weiterhelfen.
"Also, dann formulieren wir dies eben anders. Wir suchen den Raum für die Probe unserer Band und da wir noch neu sind, haben wir keinen Namen. Deshalb kennen sie vielleicht Jayden und Noah? Jayden ist unser Frosch, wegen seinen grünen Haaren und Noah...", anschließend sah ich zu Ann und wartete wohl darauf, dass sie Noah beschrieb, denn ich würde da wohl nicht ganz so freundlich bleiben. Andererseits reichte bei Jayden es eben auch nur zu erwähnen, dass er grünes Haar hatte, immerhin hatten das eben auch nicht viele Menschen.
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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   So 23 Feb 2014, 19:10

… Frosch? Jayden war ein Frosch?
Ich musste mich wirklich beherrschen nicht loszuprusten. Schützend hielt ich mir den Mund zu und grunzte gedämpft in meine Handinnenfläche.
Gespannt wartete ich auch auf ein Synonym für Noah, doch Yazoo stoppte in ihrer Erzählung und sah mich erwartungsvoll an. Wie jetzt?
Irritiert blinzelte ich und starrte zurück. Warum starrte sie mich so an. Kurz überlegte ich, was sie von mir wollen könnte.
Die zwei Fremden neben uns verloren anscheinend langsam die Geduld.
„Was ist mit diesem Noah?“, fragte die Frau auffordernd und Yazoo nickte in meine Richtung. Hä?
„... ach, ich soll ihn beschreiben?“, entfuhr es mir überrascht. Anschließend lachte ich, meine Güte, warum kam ich da nicht früher drauf!
„Ähm, Noah... Noah ist ein... öhm, keine Ahnung. Er hat braune, weiche Haare, blaue Augen, einen schlanken Körperbau, trotzdem ist ziemlich stark... er kann wahnsinnig gut kü... äh, nerven! Und er ist ein Idiot. Ein richtiger Idiot! Joah, das war´s“, zählte ich auf und lachte verlegen.
Die Dame sah mich erst komisch an, schüttelte danach den Kopf und seufzte.
„Ich glaub, ich weiß, wenn sie meinen. Den Gang runter, dritte Tür links. Raum 12a“, erklärte sie und zeigte hinter sich.
Schnell bedankte ich mich und lief auf den Flur zu.

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   So 23 Feb 2014, 19:45

Ich verdrehte gespielt genervt meine Augen, bevor ich mehr als nur dankbar war, dass sie wenigstens doch wussten, von wem wir gesprochen hatten. Schließlich hatte unsere Band wirklich noch keinen Namen und dies musste sehr schnell nachgeholt werden. Dankend nickte ich den beiden zu, bevor sie wieder weiter ihres Weges gingen. Irgendwie kamen sie mir mehr als nur arrogant vor, wenn ich mal so darüber nachdachte. Schlussendlich hob ich mein Bass etwas an, um es am runterrutschen zu hindern, bevor ich einfach vor lief. Die Eingangshalle machte allein schon jetzt einen sehr protzigen Eindruck auf mich und wenn wirklich alle hier so waren, na super. Wir hätten uns doch ein anderes Label aussuchen sollen. Doch vielleicht irrte ich mich bei meinem ersten Eindruck auch nur. Wir gingen an einem Springbrunnen vorbei und auch an ganz vielen anderen Menschen, die hier ihre Arbeit verrichteten. Aber wohl noch mal zurück zu dem Springbrunnen! Wofür brauchte man das denn bitte in einer Eingangshalle oder überhaupt in einem Gebäude? Naja vielleicht hatten die reichen Menschen dafür irgendeine Verwendung doch ich nicht.
Raum 4, Raum 5, Raum 6. Den richtigen Gang hatten wir wohl bereits erwischt, doch zu gern ließ ich mich von der lauten Musik ablenken.
Raum 7, Raum 8, Raum 9. Nun im Vergleich zu der Größe dieses Gebäudes hatten wir es mit diesem Raum noch gut getroffen, gleichzeitig stellte mir sich jetzt auch die Frage, ob sie wirklich gewusst hatten, wen wir meinten. Schließlich hatten wir uns da ja ganz schön zum Affen gemacht.
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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   So 25 Mai 2014, 11:37

Da! Raum 12a, wir hatten ihn gefunden.
Mit verschränkten Armen positionierte ich mich vor der Tür und beugte mich leicht vor. Meine Augen verzogen sich zu Schlitzen, als ich versuchte, die wirklich winzige Schrift des Namensschildes zu entziffern. So richtig verstehen konnte ich das Geschriebene nicht, aber ich vermutete mal, dass es die richtige Tür war. Immerhin hörte man von drinnen wildes Schlagzeuggetrommel.
Mit Schwung öffnete ich die Tür und linste hinein.
Drinnen erblickte ich einen hyperaktiven Noah, der mit Kraft auf das Schlagzeug eintrommelte, und einen konzentrierten Jayden, der versuchte zu dem Schlagzeug die Gitarre zu spielen. Es sah zum tot lachen aus!
„Ähm... HI!“, rief ich und versuchte dabei die `Musik´ zu übertönen.
Das Schlagzeug und die Gitarre endeten abrupt und ich wurde überrascht angestarrt.
„Oh, hi“, meinte Noah und winkte mit einem seiner Sticks. Jayden nickte uns nur kurz zu.
„Gut das ihr gekommen seid! Dann können wir gleich mit unserer Probe anfangen“, grinste der Drummer und wollte sich wieder seinem Instrument widmen, da räusperte ich mich.
„Moment, wir haben vorher noch eine Frage. Ähm, die Empfangsdame hat uns, als wir sie nach dem Raum gefragt haben, nach unserem Bandnamen gefragt. Und ähm, wir wussten nicht, was wir sagen sollten. Deswegen... wir heißen wir?“, fragte ich leicht verlegen und lachte leise.
Beide Jungs starrten mich eine Weile verdutzt an, Jayden zog eine Augenbraue skeptisch nach oben und Noah fing an laut zu lachen.
„Das ist doch nicht euer Ernst, oder?“, meinte er nach Minuten des Lachens, „Das steht doch auf den Flyern, die wir verteilt haben, als wir neue Bandmitglieder gesucht haben.“
Zur Demonstration hielt uns Jayden ein Exemplar unter die Nase. Verwirrt nahm ich ihn entgegen und las ihn mir durch.
„Unsere Band `Midnight Valentine ´... Wir heißen Midnight Valentine?“
„Exakt“, grinste Noah und zwinkerte keck. Als Antwort auf die Geste schnaubte ich nur abfällig. Noah zuckte daraufhin nur mit den Schultern und rief dann: „So, und jetzt, nachdem das geklärt wäre: Lasst uns proben!“
...

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BeitragThema: Re: RPG: Midnight Valentine   So 25 Mai 2014, 21:40

Ich erinnerte mich noch sehr gut an unsere erste Probe, an die Zeit die wir zusammen verbracht hatten, bis uns klar geworden war, dass da noch einiges an Arbeit auf uns zukam. Wir waren noch unbekannt und deshalb war es auch schwer einen wirklichen Gig zu bekommen. Dennoch hatte sich nach und nach einiges unter uns getan. Man konnte mittlerweile sagen, dass wir so etwas wie Freunde mit der Zeit geworden waren. Und nach und nach kannte uns fast jeder. Es waren dafür trotzdem einige Konzerte nötig gewesen und jetzt berichteten sogar einige Magazine über uns. Teils rätselten sie, ob zwischen Ann und Noah etwas lief, andererseits tappten sie sogar über mein Geschlecht immer noch im dunkeln. Gut sie stempelten mich gerade als Mann ab, aber dies kam mir sogar ganz gelegen, so musste ich mich nicht damit befassen, vielleicht mit Jayden irgendwann verkuppelt zu werden. Seitdem wir uns gegründet hatten, waren nun schon bestimmt an die zwei Jahre vergangen und ich hatte selbst den Tod meiner Mutter etwas überwunden, auch wenn man mich an ihrem Todestag vergeblich suchen konnte. Mein Vater war da nicht anders, denn er hatte es geschafft diesen Tod zwar etwas zu ertragen, aber trotzdem leisteten wir uns an ihrem Todestag gegenseitig vor ihrem Grab Gesellschaft. Gerade war unser letzter Auftritt unserer Welttournee, der Auftritt bei dem ich ihnen sagen würde, dass ich die nächsten zwei Monate in Japan verbringen wollte. Ich wollte Ruki wiedersehen und vor allem in meine Arme schließen. 

Gerade war ich mit dem Stylen fertig geworden, ich war wohl eine der wenigen die es noch selber taten, da schaute ich mich immer mal wieder nach Ann um. In mir wuchs die Nervosität sichtlich an, während ich mich gleichzeitig fragte, wie sie wohl reagieren würden, wenn sie erfuhren, dass ich sie für eine gewisse Zeit verließ. Ganz klar so konnten wir uns eine Pause gönnen aber trotzdem war dies nicht wirklich das gelbe vom Ei ihnen es so zu sagen. Zumal mein Flug bereits morgen ging. Meine Sachen waren schon gepackt, weshalb ich eigentlich nur noch nach Hause musste, nachdem wir diesen Auftritt beendet hatten. Aber da dies praktisch mein Abschied für eine gewisse Zeit war, würde ich mich heute noch mehr ins Zeug legen als sonst schon. mein Bass stand direkt neben mir am Tisch, an dem ich mich gerade noch schminkte, doch dann fasste ich einen Entschluss, schließlich musste ich es ihnen irgendwann sagen und es gab gerade keinen besseren Augenblick, zumal jetzt Noah, Ann und Jayden alle im Raum waren.
"Leute ich muss euch da noch etwas sagen, ich fliege Morgen für die nächsten zwei Monate zurück nach Japan.", so nun war die Katze aus dem Sack und ich konnte es nicht mehr zurücknehmen. Aber trotzdem freite ich mich schon darauf Ruki, Kai, Reita, Uruha, und Aoi wiederzusehen, aber vor allem freute ich mich auf Ruki, bei dem Gedanken an ihn wurde ich schließlich auch etwas rot um die Nase. 
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